Hier findet sich Alle vom Whitehorse Creek Stud und was davor geschah.
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  1. Colin| „Das hast du heute super gemacht“, sagte ich zu Vikar. Sagte ich zu dem Tinker und steckte ihm ein Leckerlies zu. Ich band ihn vor dem Torstall an und sattelte ihn ab. Als ich gerade aus dem Stall kam fuhr Matt vor, der meine Schwester vom Flughafen abgeholt hatte. Kaum war sie ausgestiegen stürmte sie mir auch schon Entgegen. Ich schloss sie in meine Arme. „Endlich hab ich dich wieder, Schwesterchen“, flüsterte ich ihr zu. Sheena hatte Tränen in ihren großen braunen Augen. Das war verständlich immerhin hatten wir uns 10 Jahre lang nicht mehr gesehen. Nach dem Tod meiner Eltern war sie zu Freunden der Familie gezogen und ich hatte versucht mich selbst über Wasser zu halten. Wir hatten zwar immer mal wieder Briefkontakt doch als Sheena umzog brach dieser ab. Es kostete ein Jahr suche bis ich sie wiedergefunden hatte. „Ich lass dich nie wieder los“, schniefte meine Schwester. „Ich fürchte das du aber genau das tuen musst, da steht noch jemand der meiner Aufmerksamkeit bedarf.“, als hätte Vikar mich verstanden fing er an rum zu blöden und zu flehmen. Schweren Herzen ließen wir uns dann doch los und gingen zu dem Tinkerhengst. „War deine Reise gut? Ich hätte dich auch selbst abgeholt, doch man ist leider ziemlich beschäftig auf so einem Hof.“ Sheena war mit etwas abstand zu dem gefleckten Pferd stehen geblieben und schaute ihn etwas schüchtern an. „Du kannst ihr ruhig streicheln“ sagte ich schmunzeln. Ganz zaghaft hielt sie ihm die Hand hin und der gutmütige Hengst schnupperte daran und begann sie abzuschlecken. Nun traute sie sich Vikar zu streicheln. Wir redeten noch ein bisschen über ihre Reise und brachten den Hengst auf die Koppel wo er von Injaki wiehernd begrüßt wurde. „So jetzt gehen wir mal schauen wo meine Frau mit meinem Kind ist“. „Wo, wie viel doch in 10 Jahren passiert ich meinen ja du hast mir das geschrieben aber es ist noch so unwirklich“. Ich zeigte meiner Schwester den Hof und recht schnell fanden wir auch Luchy und Aleen hinter der großen Reithalle auf der Wiese. Die kleine ließ mit Begeisterung ihr Pony Farea von Hulshóf grasen und rannte auch mal ein kleines Stück über die Wiese. „Darf ich Vorstellen, das ist meine Schwester Sheena“ sagte ich und deutete auf das zierliche Mädchen neben mir. „und das ist meine Frau Luchy und meine Tochter Aleen“. „Hallo, schön euch kennen zu lernen. Wow man sieht die Ähnlichkeiten zu euch.“ „Sie erinnert mich an dich als du noch klein warst“. Wir blieben noch eine weile bei den beiden bevor ich ihr den restlichen Hof zeigte und wir dabei auch schon einen großen Teil der Angestellten begegneten. Ich zeigte ihr auch ihr Zimmer. „Was hältst du davon, wenn wir bei dem schönen Wetter zu Bach reiten?“ schlug ich meiner Schwester vor. „Mmmm du weißt das ich quasi noch nie auf einem Pferd saß?“ „Auch das geht schon, zieh dich um ich mach uns die Pferde fertig wir treffen uns am Tor Stall.“, rief ich ihr zu und ging zu Koppel um Blue Heart und Abadon All Hope zu holen. Ich putzte Abadon und Blue kurz über bevor ich für Abadon ein alten Voltigiergurt holte damit Sheena etwas zum festhalten hatte. Danach Trense ich Blue und Abadon. „Wie komme ich jetzt da rauf?“, sagte Sheena. „Ganz einfach ich schmeiß dich rauf. Stell dich neben Abadons Schulter, dann hältst du dich am Gurt fest und gibst mir dein linker Fuß. Auf drei ziehst du dich hoch.“ Etwas unelegant ladet meine Schwester auf dem Pferd und auch mich begab mich auf mein Pferd. Wir ritten runter zum Bach: dort angekommen zog ich mein T-shirt aus und ließ Blue in den Bach laufen. Abdon folgte uns mit Sheena. Wir unterhielten uns den ganzen Ausritt über die 10 Jahre in den wir uns nicht gesehen hatten.


    Abens hatte sich das ganze Team nochmal um ein Lagerfeuer versammelt um Sheena zu begrüßen und um den Abend entspannt ausklingen zu lassen. Irgendwann waren wir beide die letzten die noch da saßen. „Colin? , darf ich dich etwas fragen?“. „Du darfst mich alles fragen Schwester“. „Ich habe die Narbe auf deinem Bauch gesehen? Wann ist das passiert? „. Das war Sommer 2011, als ich auf einem Hof in der Nähe von Aberdeen gearbeitet hatte. Es war ein sehr heißer Tag gewesen und ich hatte gerade alle Arbeiten erledigt und wollte noch mal nach den Pferden sehen bevor ich zu Bett ging. Ich öffnete das Tor des Stalls und betrat ihn. Ein panisches wiehern ließ mich in der Bewegung erstarren. Alisha! Wieder gellte ein schrilles Wiehern durch den Stall und auch die andren Pferde begannen nervös zu schnauben und gegen die Boxentüren zu treten. Ein Feuer war ausgebrochen. Oben vom Heulager könnte man einen rötlichen Schein erkennen. Nun nahm ich auch den Rauchgeruch wahr. Was sollte ich nun tun? Das hilflose quieken von Alishas Fohlen mischte sich unter das wiehern. Es schnitt mir in Herz. Ich musste die Pferde hier rausbekommen. Besonders Alisha und ihr Baby die am nächsten am Heulager waren. Ich eilte zur Box von Alisha und griff nach den Halftern. Ich ignorierte die aufsteigende Hitze und den rötlichen Schimmer der Flammen um mich herum. Die weiße Stute war außer sich. Ihr Fohlen drückte sich zitterten an die Wand und wimmerte. Die Vollblutstute bäumte sich vor mir auf. „Alisha ich bin es … scht…“. Alisha war zu sehr in Panik um noch irgendetwas wahrzunehmen und bleckte die Zähne nach mir. Ich wusste ich musste sie retten. Ich öffnete die Boxentür in der Hoffnung die Stute würde mich erkennen, wenn ich sie berührte. Ich versuchte ihr das Halfter anzulegen doch sie riss den Kopf rum und trat nach mir. Ich konnte ihr gerade noch so ausweichen. Egal was es kostete ich wusste ich musste dieses Pferd samt Fohlen retten. Das Fohlen was ich eigenhändig zu Welt gebracht hatte. „Alisha, wir müssen hier raus“ versuchte ich noch einmal die Stute zu beruhigen. Erneut versuchte ich sie zu Halftern. Doch sie stieg. Ihre Hufe wirbelten durch die Luft und sie traf hart meinen Bauch. Ich fiel von der Wucht getroffen um und schlug mit dem Kopf auf der Tränke auf. Winselnd und vor schmerzen gekrümmt stieß ich die Boxentür ganz auf und schaffte es gerade noch aus dem Weg zu springen als die Stute auch schon samt Fohlen an mir vorbei stürmte. Ich blieb ein paar Sekunden benommen liegen bevor mich panisches Gewieher in die Gegenwart holte. Die Angst um die Pferde ließen so viel Adrenalin durch meine Körper fließen, dass ich mich aufrappelte und die restlichen 7 Boxen öffnete und die Pferde in die Freiheit entließ bevor sie dem Feuer zum Opfer fallen würden. Ich schaffte es gerade noch aus dem Stall bevor ein brennender Balken herunterstürzte und den Ausgang versperrte. Ich hatte mich mit letzter Kraft hinter eine Sichere Hausecke begeben als ich schon die ersten Sirenen hörte. Ich betrachtete meinen Körper. Mein Shirt war zerrissen. Unterhalb meines Nabels zeichnete sich deutlich ein Hufabdruck ab. Als ich mich ein wenig Bewegte raubte der schmerz mir fast die Besinnung. Mir wurde übel und vom geschehen um mich herum bekam ich kaum noch etwas mit. Die Stelle pulsierte und begann sich blaurot zu verfärben. Jeder Atemzug wurde zur Qual. Ich bekam noch mit das ein Notarzt eintraf und danach erinnere ich mich erst wieder als ich im Krankenhaus aufwachte. Man teilte mir mit das ich einen Milzriss hatte und man mich gerade noch im letzten Moment operiert hatte. Abends kam auch das Ehepaar dem der Hof gehörte vorbei um sich zu bedanken. Der Stall war leider komplett abgebrannt aber den Pferden war nichts passiert. Doch leider müssten sie ein Großteil der Pferde verkaufen um den Stall neu aufzubauen. Gleichzeitig war ich wieder Arbeitslos. Ich verbrachte noch ungefähr 4 Wochen im Krankenhaus.“ Während ich erzählt hatte war ich in mich gekehrt, da ich alles noch einmal durchlebte. Meine Schwester sagte nicht sondern umarmte mich nur. Für mich war das damals ein schwerer Verlust. Ich hatte in dieser Nacht alles verloren. Das Pferd was ich liebte, meinen Job, meine Heimat, meine Familie. Das war auch der Grund warum ich aus Schottlang weggegangen war.
  2. Alec| Ich wachte heute sehr früh auf. Es war noch dunkel draußen, nur die ersten hellen Streifen tauchten hinter den Bergen auf. Der Radiowecker auf dem Nachttisch zeigte 5:00 Uhr. Ich war aufgeregt, da heut ein besonderes Ereignis anstand. Magnus, mein Lebensgefährte, würde mich besuchen kommen. Er hatte erst in Kanada gelebt, wo wir uns noch regelmäßig gesehen hatten da ich ihn an den Wochenenden besucht, doch durch seine Arbeit bedingt musste er nun für ein halbes Jahr nach Europa gehen. Da ich die Ranch nicht aufgeben wollte, hatten wir beschlossen, dass wir es wohl auch ein halbes Jahr lang so aushalten würden. Sein Umzug war nun schon einen Monat her. Leise schlüpfte ich in eine Reithose und einen bequemen Pulli. Dann schlich ich zur Tür, wo meine Stiefel standen, zog diese über und verließ das Haus. Ich lief hinüber zum Hauptstall. Als ich diesen betrat, schnaubten ein paar Pferde, aber die meisten schliefen friedlich in ihren Boxen. Ich ließ das Licht aus, um die Pferde nicht zu stören, ließ ich das Licht aus. Das geringe Licht der Dämmerung reichte aus, damit ich meinen Weg fand. Ich ging zu Elvish Beauty. Die Stute lag in ihrer Box und hob nur kurz den Kopf, als ich die Box betrat. Ich setzte mich zu der Stute ins Stroh. Ich begann die Stute zu kraulen und erzählte ihr von Magnuns. „Er ist etwas kleiner als ich“, die Stute brummte zufrieden, als ich begann ihre Lieblingsstelle zu kraulen, „er ist gut gebaut und sportlich. Du musst wissen Beauty, er legt sehr viel Wert auf sein Äußeres, so wie du. Man könnte schon fast sagen er wäre eitel“, die Beschreibung schien der Stute zu gefallen, den sie schnaubte zustimmend, als hätte sie mich genau verstanden. „Sein Modestil ist etwas… sagen wir mal außergewöhnlich, aber das ist eine Eigenschaft, die ihn so auszeichnet. Allerdings kann man nicht sagen er hätte keinen Geschmack. Zu seinen Accessoires zählen zum Beispiel immer eine Menge Ringe, Ketten und Ohrmanschetten. Sein Haar schwarzes Haar trägt er stets perfekt nach oben gegelt und häufig betont er es mit einer bunten Strähne. Ich liebe es einfach durch seine Weichen Haare zu fahren, auch wenn er sich dann immer darüber aufregt, dass ich seine Frisur zerstört hab. Er trägt eigentlich immer schwarz lackierte Fingernägel und seine wunderschönen dunkelbraunen Augen betont er häufig mit einem schwarzen Lidstrich, der auch manchmal mit Glitzer noch mehr betont wird. Wie du bestimmst, schon gemerkt hast, ist er definitiv anders und außergewöhnlich dennoch schafft er es niemals dabei albern auszusehen. Weil er nun mal so ein gutes Auge für schöne Komposition hat, ist er wohl Designer geworden. Ihr würdet gut zusammenpassen meine hübsche“. Die Stute schnaubte zustimmen. Ich begann von ihm zu Schwärmen, wie ein frisch verliebtes Schulmädchen „Magnus ist sehr weise und intelligent und du musst wissen, ab und an ist er auch sehr sarkastisch. Er sorgt sich stets um seine Mitmenschen. Magnus beschützt die, die ihm nahestehen so gut es geht, da er sich für sie verantwortlich fühlt. Außer, dass er sehr intelligent und eitel ist, teilt er eine weitere Eigenschaft mit dir. Er ist sehr schnell eifersüchtig. Da wollen wir mal hoffen, dass er nicht zu eifersüchtig auf dich wird“. Ich hatte mich inzwischen an die Stute gelehnt und genoss die Wärme, die ihr flauschiges Fell ausstrahlte und döste noch ein wenig vor mich hin. Ich wachte auf, als mein Handywecker klingelte. Es war nun Zeit aufzustehen und zu Frühstücken. Die Stute wieherte leise, als ich die Box verließ. Vor der Box sah ich, wie viele weiße Haare nun auf meinem Pulli hingen und beschloss diese erst einmal zu entfernen, bevor ich zurück ins Haus ging. Im Haus angekommen begann ich erst einmal zu Frühstücken und es dauerte nicht lange bis Jace, der immer sehr früh aufstand, auftauchte und sich dazu gesellte. „Guten Morgen, du bist ja heute ein wahrer Sonnenschein Alec“, bekam ich als Begrüßung. „Dir auch einen wunderschönen guten Morgen Jace“ gemeinsam frühstückten wir und auch die anderen tauschen nach und nach auf. Nach dem Frühstück ging es an die Arbeit. Heute war zuerst Don Carlo dran. Ich holte den Hengst aus seiner Box und begann ihn zu putzen. Auch hierbei freute ich mich immer noch auf Magnus Ankunft. Ich träumte so vor mich hin weshalb das Putzen von Carlo heute besonders lange dauerte, obwohl er kaum dreckig war. Als ich es geschafft hatte den Hengst fertig zu satteln, ging ich mit ihm in die kleine Reithalle und begann unser Springtraining. Der Hengst war heute ein wenig unkonzentriert, weshalb er zwei Stangen schmiss, aber im Großen und Ganzen arbeitet er heute sehr gut mit. Ich ritt mit Carlo noch ein paar Runden um den Hof, bevor ich ihn absattelte und auf die Koppel brachte. Herkules wartete schon ungeduldig am Tor und ich holte den Hengst rein, um ihn zu putzen. Es war inzwischen 9 Uhr und überall auf dem Hof waren alle fleißig am Trainieren. Ich holte Herkules Knotenhalfter und ging mit ihm in die Longierhalle um mit ihm etwas Freiarbeit zu machen. Ich hatte erst vor ein paar Tagen mit dem Hengst angefangen das zu üben, weshalb es noch nicht gut funktionierte doch der Hengst lernt schnell. Nach einer halben Stunde ließ ich den Hengst auf die Koppel, da er sehr gut mitgearbeitet hatte. Nun brachte ich Maskotka und Elvish Beauty auf die Koppel. Die beiden Stuten würden heute Nachmittag beim Reitunterricht laufen, weshalb sie ihren Vormittag auf der Koppel genießen durften. Als letztes war nur noch Chessqueen heute dran. Die Stute hatte ich erst seit knapp einem Monat im Training, da sie gerade erst auf die Ranch gezogen war. Sie ist eine echte Schönheit. Ihr wunderschönes gepunktetes Fell glänze in der Sonne. Ich putzte die Stute also und beschloss mit ihr auf den Platz zu gehen, da wunderschönes Wetter draußen war. Dort ritt auch Lina gerade mit Walking On Sunshine. Ich begann Queeny aufzuwärmen, um danach mit dem Training zu beginnen. Nach einer Weile fragte Lina, ob wir nicht ein kleines Par de deux Reiten wollten. Ich stimmte zu und wir übten ein paar Bahnfiguren synchron zu reiten.

    Magnus| Nach einem langen Flug und einer recht langen Fahrt, kam mein Taxi endlich an. Schon von weitem sah man das geöffnete Hoftor mit einem Gebäude dahinter. Das Taxi hielt vor dem Gebäude. Ich bezahlte das Taxi und sah schon das ein junger Mann auf mich zu kam. „Hallo, ich bin Jace. Du musst Magnus sein. Alec hat schon viel erzählt“ begrüßte er mich. „Das ist richtig, ich bin Magnus Bane“. Jace schien Alec doch recht gut zu kennen. Und er sah definitiv nicht schlecht aus. Er war zwar etwas kleiner als Alec, aber trotzdem gut gebaut. Er war blond und definitiv ein wenig modebewusster als Alec. Doch eins fiel mir besonders an ihm auf. Seine Augen. Sein linkes Auge war blau und das rechte war zur Hälfte Braun und zur Hälfte Braun. Natürlich hatte Alec mir schon viel erzählt und auch von Jace hatte er erzählt, aber er hatte nie gesagt, wie gut er aussieht. Auch wenn Jace nicht meinem Geschmack entspricht, wurde ich ein wenig Eifersüchtig. „Alec ist noch am Trainieren, ich zeig dir schonmal, wo du deine Sachen abstellen kannst“. Ich folgte dem jungen Mann über den Hof. Wir gingen durch den Durchgang in dem hübschen Fachwerkgebäude und bogen dann nach links ab. Dort stand etwas wie eine Scheune. Wir gingen dort hinein, wo zu meinem erstaunen ein Wohnhaus drin war. „Du kannst deine Sachen erst einmal irgendwo hinstellen. Ich denke Alec wir dir das Haus und dein Zimmer zeigen“. Ich stellte meine Sachen also ab und folgte Jace wieder aus dem Haus. Wir gingen links am Haus vorbei und an zwei Ausläufen. In dem ersten standen kleine Pferde und im zweiten standen Pferde, die noch kleiner waren. Dann ging es auf einen weiteren Auslauf zu, auf dem großen und kleinen Pferde standen. Dann ging es auf einen Platz zu, wo zwei Pferde geritten wurden. Wir stellten uns an den Zaun und ich begann die Situation zu überblicken. Alec gut aussehend wie immer, ritt auf einem großen schwarzen Pferd. Es hatte große weiße Flecken auf denen Schwarze Punkte waren. Es bewegte sich sehr grazil. Ich bestaunte vor allem die hübschen Sachen die es trug. Unter dem Sattel trug es eine hübsche Korallfarbene Decke. Diese war von weiß und Navy eingerahmt. Im hinteren Drittel der Decke, befanden sich drei Steifen, Navy, Weiß und Korall. An den vorderen Beinen trug es farblich passend korallfarbene Stoffteile, die von einem flauschigen Fell eingerahmt wurden. Neben Alec ritt eine junge Dame. Ihr Pferd war noch größer als das von Alec. Das Fell des Pferdes glänzte golden in der Sonne und seine Weißen Haare schimmert wie Seide. Das Pferd hatte eine hübsche Flechtfrisur und trug eine hübsche Rosa Decke mit einem Weißen Krönchen darauf. Eingefasst wurde diese von Weiß und Blau. Beide Pferde liefen, als wären sie nur ein einziges. Es wirkte sehr harmonisch.

    Alec| Ich war so konzentriert, dass ich gar nicht merkte, das mein Besuch längst eingetroffen war, am Zaun stand und zuschaute. Als wir beschlossen, dass wir genug trainiert hatten wollte ich Chess noch ein paar Runden Schritt reiten: doch schon als ich gerade beginnen wollte viel mir Magnus endlich auf. Ich ließ Chess vor ihm anhalten, um ihn zu Begrüßen. „Wow … Alec, du scheinst ja doch Geschmack zu haben“, spottete er ein wenig und ich musste Grinsen, das war Magnus, wie ich ihn liebte. Doch hatte ich keineswegs das Korallfarbene Outfit der Stute ausgewählt. „Dir auch einen guten Tag Magnus, doch da muss ich dich leider enttäuschen, das Outfit habe nicht ich ausgewählt. Ich muss noch die Stute fertig abreiten in 5 min bin ich fertig. Aber wie ich sehe, hast du ja gute Gesellschaft“ sagte ich schmunzelnd. Ich ritt noch ein paar Runden Schritt, bevor ich abstieg und den Platz verließ. Bei Mangnus blieb ich stehen, um ihn anständig zu Begrüßen. Immerhin hatten wir und schon fast einen Monat nicht mehr gesehen. Ich küsste ihn zur Begrüßung und es war so schön ihn nach solch langer Zeit wieder zu spüren und bei mir zu haben. Während wir zum Stall gingen tauschen wir uns über die Ereignisse des letzten Monates aus. Ich sattelte Chess ab und brachte sie mit Magnus zusammen auf die Koppel. Danach begann ich ihn den Hof zu zeigen.

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