Westi ist zurück und vllt geht sie auch nicht so schnell wieder.
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  1. Hallo ihr Lieben!

    Lang lang ists her, dass ich euch geschrieben habe. Nun also wieder ein Update zu mir und natürlich Stella, die ich euch ja bereits kurz nach ihrer Ankunft vorgestellt hatte.

    Mittlerweile sind Stella und ich ein gutes Team geworden, was vor allem daran liegt das wir uns sehr ähneln. Wir sind beide Tollpatsche, Quatschköpfe und lernen beide auch sehr schnell. Miteinander und auch voneinander. Stella ist das erste Pferd in meinem Leben, dass mir beibringt auch mal hart sein zu müssen, vor allem aber am Ball bleiben zu müssen und etwas auch immer wieder abzufragen. Sie testet gern und viel und sobald sie kann, setzt sie den Quatsch den sie verzapft um, egal wer da am anderen Ende des Strickes oder der Longe hängt. Im gesamten gesehen ist sie aber auch wundervoll, eher distanziert und kein Kuschelpony, andererseits braucht sie aber auch Nähe und zeigt mir das ganz deutlich, wo sie sonst auch mäkelig und distanziert ist, wiehert sie mir nach, wenn ich fahre oder gerade bei einem anderen Pferd beschäftigt bin als ihr. Sie brubbelt wenn ich unerwartet zu ihr komme und kuschelt auch 2-3 mal mit mir.

    Stella ist ein sehr kluges Pferd, wenn die nicht beschäftigt wird, lässt sie sich mist einfallen. Als bestes Beispiel, fängt sie nun beim wiederholen der Aufgabe "Wir stehen neben der Aufsteighilfe still" an, an meinem Schnürsenkel zu wühlen. Aufpassen was da passiert, dass da jemand auf den Sattel klopft - den wir heute gerade mal das 5te mal getragen haben - oder dass sich da jemand halb drauf lehnt. Fehlanzeige. Aber am Anbinder stehen und dann kommt ein Arm der über den Rücken geht, nein, das geht gar nicht! Dann werden die Ohren angelegt und man wird erneut quängelig. Weil sowas wollen wir ja nicht. Ich denke ihr seht, ganz einfach ist sie nicht. Zumal man dann Dinge erwartet die funktionieren sollten, die aber schlicht und ergreifend nicht funktionieren. Das ist für mich aber Nebensache, ich freue mich über kleine Dinge im Leben!

    Heute hatten wir meine beste Freundin dabei, die ich natürlich mit der Kamera bestückt habe. Und was soll ich euch sagen: Stella war heute eine Musterschülerin! Vorher waren die wackelnden Sattelblätter ihr erklärter Erzfeind und heute war sie genau das, was ich von ihr wollte, ruhig. Keinesfalls zu 100% entspannt, aber das muss sie beim 5ten mal ja auch noch nicht. Alles was ich wollte war, ruhe bewahren und auf den zu hören, der sie leitet. Sie wird noch ein bisschen hektisch wenn sie sich selbst anfängt zu biegen, aber dennoch bin ich stolz, dass sie nicht wie am Anfang hektisch los galoppiert, sondern nachfragt und auch mal näher kommt. Das darf sie für mich auch, wenn sie unsicher wird, soll sie ruhig nähe suchen, dann muss ich eben etwas mehr mitlaufen, kein Problem. So lange sie sich sicher fühlt. Schließlich soll sie nächstes Jahr auch noch die Kutsche kennen lernen.

    Achso und bevor ihr euch wundert, dass ich derzeit mit Halfter longiere. Wir sind im Zahnwechsel und haben daher einige schmerzende Zähne, sie ist mit Trense sehr sauer geworden, daher den Schritt zurück zum Halfter.

    Das war so das aktuellste von uns, nun bekommt ihr noch ein paar Eindrücke! :)
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  2. Hallo ihr Lieben!

    Ich dachte mir, ich schulde euch eventuell ein kleines Update was bei uns Pferdetechnisch so los ist. Vor ca. 3 Wochen ist Stella bei uns eingezogen, eine 2 Jährige Haflinger Stute die für die Kutsche gedacht ist und natürlich nebenbei geritten werden soll/kann/darf.

    Sie ist furchtbar niedlich, aber kennt so gut wie gar nichts, weder Anbinden noch ruhig stehen, noch hat sie sich von Körpersprache viel abgeschaut. Dennoch lernt sie super schnell. Nach dem ersten mal gibt sie mir schon die Vorhand freiwillig in die Hände, auch wenn es für sie sehr schwer ist auf 3 Beinen zu stehen. Die Hinterhand kann ich leider noch gar nicht alleine machen, da sie das anbinden eben nicht kennt und sich in das Seil hängt, bzw mit mir auch zurück läuft. Aber Übung macht den Meister, alles kein Ding :) Das lernen wir ja jetzt, wenigstens lässt sie sich Halftern und führen.

    Der Hengst ist da teilweise deutlich schwieriger aber manchmal auch einfacher. Bei ihm geht Anbinden problemlos und auch Hufe geben macht er super, Hinterhand noch sehr wackelig, aber der gute wird ja auch erst 2 dieses Jahr. Er fängt langsam an mir mehr zu vertrauen, braucht aber natürlich auch noch seine Zeit. Bei ihm besteht das Problem beim zurück führen, es geht alleine einfach nicht mehr... Er ist ein Trotzkopf und will den Gang zum Paddock zurück nicht mehr antreten. Es ist aber nicht so, als hätte er Angst, er will scheinbar einfach nur nicht. Also brauche ich auch bei ihm eine zweite Person und das leider generell... Ich werde wohl in Zukunft anfangen ihm die Gerte näher zu bringen, eigentlich hat er schon Respekt davor, wir müssen aber ja auch erst lernen, dass die auch neben einem zwar ein Vorwärts heißt, man aber keine Angst haben muss. Aber auch hier macht Übung den Meister, das wird schon. Es ist mittlerweile auch beschlossene Sache, dass beide Hengste kastriert werden und somit wird es dann für mich gedanklich auch einfacher, weil ich mir keinen Stress mehr mache, was passiert wenn er sich mal los reißen sollte. Da bei uns alles abgeschlossen ist, dürfte dabei nicht viel passieren außer das er einige Meter läuft, aber als Hengst hat man dann doch Angst, dass er die Stuten doch deckt :/ Aber bisher ist auch nie was passiert und er war super artig mir gegenüber - bis auf das zurück gehen.

    Das war so mein Pferdiges Update.

    LG :)
  3. Hallo ihr Lieben,
    nachdem nun also Undine weg ist, war ich heute zum besprechen wie es weiter gehen soll. Ich war schon mal sehr froh, dass ich bei den ehemaligen Besitzern bleiben kann.
    Ich kann mich vorerst um den 2 Jährigen Hengst kümmern der den Namen Mr Perfect Paint trägt und ein Paint Horse ist. Er soll jedoch auch wieder gehen, da er mit seinen 2 nun doch schon zu groß geworden ist, als erwartet wurde.
    Heute erwarten mich noch News denn eventuell soll heute eine Stute einziehen, die ebenfalls 2 jährig ist. Sie soll den Platz der alten Hafidame einnehmen und Kutschpferd werden. Sie ist ebenfalls ein Haflinger. Auch mit ihr könnte ich wieder die ersten Wege gehen.
    Reiten kann ich auch weiterhin, nämlich auf der bald 19 jährigen Hafidame Lotte, die mit ihrer Athrose etwas zu tun hat.

    Ich bin natürlich immer noch etwas traurig das mein Baby nun weg ist, dennoch finde ich es wunderschön, dass ich wieder Jungpferde anvertraut bekomme.

    LG
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  4. Hallo ihr Lieben,

    ein letzter bericht über Undine folgt nun. Die letzten wochen waren recht hart, wir mussten uns durch harte zeiten kämpfen. Viele potenzielle Käufer standen vor der Tür. Wir haben einfach weiter an uns gearbeitet und sind mehr und mehr gewachsen. Doch irgendwann und das war klar, heißt es Abschied nehmen. Am Donnerstag bin ich sie geritten und habe mich gleich bei ihr verabschiedet. Das war gut so, denn sie ist gestern vom Hof gegangen.

    Das war dann also unsere geschichte ...

    Danke fürs lesen.
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  5. Hallo ihr Lieben,

    ich bin heute so voller Euphorie, dass ich mir dachte, ich schreibe euch mal wieder :) Uns geht es rech gut, wir sind glücklicherweise von jeglichen Krankheiten verschohnt geblieben (zu mindest Undine).
    Sie hatte nun eine 2 monatige spaziergang und longen Pause, ich bin also nicht geritten um ihr Ruhe zu gönnen und sie noch ein mal ganz Pony sein zu lassen. So haben wir es abgesprochen (ihre Besitzerin und ich).

    Letzte Woche holte mich die traurige Wahrheit wieder ein, ein Kaufinteressent sollte kommen und wollte sie reiten, also hieß es "reite sie bitte am Samstag wieder". Naklar, gerne doch. Doch, es tat weh, verdammt weh. Mir war fuchrtbar flau, mich auf meine kleine Maus wieder zu setzen - doch alle Angst war umsonst. Sie war so umsichtig wie noch nie mit mir, sie war ruhig, hörte mir ganz genau zu und tat genau das, was ich von ihr wollte. Es war kein Gang drin, sie testete nicht und lies mich ganz entspannt da oben machen und gab sich die größte Mühe zu gefallen. Ich hätte weinen können vor Glück darüber wie unproblematisch sie doch mittlerweile ist!

    Am Donnerstag bekam ich die Nachricht, die Interessenten waren erst gar nicht gekommen. Sie haben ihre Besitzerin einfach versetzt... Eine kleine Erleichterung aber auch groll über unfreundliche Menschen.

    Gestern war ich dann wieder bei ihr (Aufgrund der Dunkelheit, bin ich nur noch ein mal die Woche da...). Da meinte ihr Besitzer "Kannst auch ruhig reiten.". Gesagt, getan. Wieso auch nicht, wenn nochmal jemand kommen sollte müssen die Beiden sich keine Sorgen machen ob Undine in Form ist um geritten zu werden, oder ob sie die kleine Maus nur an der Hand vorstellen können. Gestern war dann alles ganz anders als die Woche zuvor, sie war an, hellwach und voll und ganz mit dem Kopf durch die Wand. Dennoch lies sie sich zurück nehmen, lauschte nach einer kurzen Phase wieder geduldig meinen Hilfen und war etwas überrascht als ich dann doch mehr von ihr abverlangte als das schnöde Zirkel und Hufschlag gegehe, ich habe mir zur herzen genommen wieder mehr Bahnfiguren zu reiten, versuche auch wieder volle 10-15 Minuten Schritt zu reiten und sie mir richtig vorzubereiten. Es war nicht leicht gestern, da ich auch nur eine Jeans an hatte - bitte nie wieder xD Das ist so schwierig da halt zu finden, mein Knie rutschte permanent über die Pausche und als ich den Bügel kurz verlor, dachte ich na huch, hoffentlich fliege ich nicht... Nein, Undine war brav, hier, lies sich selbst von dem wackelnden Bügel nicht irritieren und folgte artig meinem Bein! Fantastisches Pony *-*

    Nunja, das war so unser Update, ich habe noch Bilder vom letzten Spaziergang, hier also für die Bildersüchtigen:
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  6. Hallo ihr Lieben!
    Ich war mal wieder eine weile nicht hier, aber da ich gerade Urlaub habe, dachte ich mir, schreiben wir doch mal einen kleinen Zwischenbericht. Ich würde so gerne viel mehr von mir und Undine teilen, doch es fällt mir manchmal wirklich schwer die Zeit zu finden. Zwischen Arbeit, Haus, Freund und dem Pferd ist es nicht so einfach.

    Erst ein mal das wichtigste, sie ist noch da und ihre kleine Schwester hat sie schon ein, bzw. bald. Es fehlen vielleicht ca. 10 cm wenn ich schätzen müsste damit die zwei die selbe Schulterhöhe haben. Undine liebt ihre kleine Schwester und am Sonntag ziehen sie beide aus der Mama WG in die Jungpferde WG. Dort ist dann Samira die im kommenden Jahr 3 Jahre alt wird (also 1 Jahr jünger als Undine) und später auch noch das Fohlen meiner Reitlehrerin. Ja ihr lest richtig, ich habe eine Reitlehrerin, eine furchtbar verstädnisvolle tolle Frau, die mir die Möglichkeit gibt ab und an eine Stunde bei ihr zu nehmen. Und was soll ich sagen? Sie hat mir mit 2 Stunden schon furchtbar geholfen.

    Was das Reiten betrifft bin ich mehr als sehr zufrieden mit Undine, an der Longe ist sie weiterhin eine kleine Katastrophe, ich habe ihr neulich eine Stange hin gelegt, damit kommt sie klar und läuft flüssiger und kontrollierter. Sie eiert dann nicht mehr weil sie sich schön darauf konzentriert. Sehr stolz an diesem Punkt, das sie sich auch ohne Ausbinder (bin ich absolut kein Fan von!) selbst anfängt zu tragen. Meine Reitlehrerin hat mir den Rat gegeben sie mit zu longieren, allerdings sehe ich den Sinn nicht, sie trägt sich jetzt stück für sück selbst, die Stange gibt ihr halt, so das sie sich erst recht fallen lässt. Wozu dann Ausbinder?
    Meine Reitlehrerin hat mir beim letzten mal gesagt "Jetzt hör mal auf da nur drauf zu sitzen! Wieso reitest du die nicht wie eine Große?!" Und sie hatte recht. Ich reite Sie jetzt wie eine Große, nicht das wir schon viel Balance hätten oder so, aber es ist auch verdamt anstregend am Zügel zu gehen, trotzdem bin ich sehr stolz auf sie wie furchtbar toll sie es versucht. Sie gibt sich mühe, ist ein kleiner Musterschüler und gibt mir mehr und mehr das Gefühl eben doch reiten zu können.
    Gestern habe ich uns also eine Stange hingelegt, die kannte sie ja schon vom longieren. Im ersten Moment wollte sie lieber anhalten als darüber zu laufen, doch dann nochmal nachgetrieben und es ging hinüber, angst hat sie vor Stangen keine. Ich sag euch auch was, die wird noch mal eine tolle Springerin. <3 Also nach dem Schritt über die Stange, halbe Zirkel im Trab über die Stange und was soll ich sagen? Stolz wie Bolle nummer 5 (hat jemand mit gezählt? xD) sie geht locker flockig mit mir ganz geschmeidig darüber und wahnsinn kann dieses Pony traben!! Super gleichmäßig, entspannt, fallen lassend, sich streckend. Super weich zu sitzen!

    Ich mache mir momentan etwas gedanken über ihren Rücken, er wirkt etwas eingefallen am Widerrist... Allerdings muss ich mir dann auch wieder sagen, hey die ist seit 4 Monaten unterm Sattel und erst seit ca. 1 galoppieren wir auch. Seit einer Woche hole ich sie geziehlt runter (im Schritt ging sie schon immer wunderbar am Zügel in Anlehnung). Da ist so ein kleiner Zwiespalt ob ich nicht doch mehr für ihren Rücken tun sollte...

    Mittlerweile können wir auch alleine aufsteigen, sie wartet zwar nicht immer aber ruhig bleibt sie <3
    Außerdem hatten wir ketzte Woche überraschend etwas auf dem Plan stehen. Dazu erst ein mal die Vorgeschichte - wir haben in der Sattelkammer eine Liste/Plan der zeigt wann welches Pferd was gemacht hat. Bei Undine also wenn ich reite "Platz". Ich kam letzten Samstag in den Stall und da stand am Plan für Freitag "Platz - Schritt" und ich hatte sofort herzrasen, war jemand an ihr interessiert? Oder was war das sie geritten wurde? Ich hab ganz normal alles rausgeholt und mein Halfter geschnappt, bin auf den Paddock und ihre Besi war auch in der Nähe. "Gestern ist ... (ich weiß ihren Namen nicht mehr x.x) Undine geritten! Lief super! Sie hat alles mit sich machen lassen, super zu lenken und angetrabt ist sie auch. Aber das war ihr zu schnell, deshalb ist sie nur Schritt geritten." Könnt ihr euch vorstellen wie furchtbar Glücklich mich diese Worte gemacht haben? Das Pony das ich hauptsächlich ganz alleine ausgebildet habe/ausbilde ist super für ein Kind zu reiten :eek: Ich liebe dieses Pony abgöttisch und es macht mich furchtbar glücklich. Natürlich sage ich mir immer und immer wieder, die steht zum Verkauf, wenn sie weg ist, ist sie weg. Ich würde sie gern in 2 Jahren nach meiner Ausbildung kaufen, doch ich weiß auch das wenn jemand in der Zeit kommt und perfekt für sie ist. Das sie dann weg ist. Ich genieße jetzt also einfach das was wir zwei haben, wie wir miteinander umgehen können und wie wir uns verstehen und denke nicht mehr so daran. Das gehört zum Reiterleben dazu oder? Das Pferde sich änern wenn man kein eigenes hat...
    Ich hatte an diesem Hof ja auch schon mit 4 verschiedenen Pferden zu tun und wer weiß, wenn Undine doch erst in den 2 Jahren weg ist, naja dann ist ihre kleine Schwester soweit :rolleyes:;) Irgendwie muss man sich ja aufmuntern!

    Ich liebe übrigens diesen kleinen Fellknäul, furchtbar dickes Fell hat sie jetzt schon bekommen, aber traumhaft ist sie, liebt mich gefühlt so sehr wie ihre große Schwester.

    Es tut mir leid wenn das alles ein bisschen durcheinander klingt, ich musste einfach mal wieder meine Gedanken zu der Maus teilen. Ich nehme gerne konstruktive Kritik an und auch Tipps. Ich habe auch neue Fotos und ein Video von ihr (Unser 4ter Galopp auf Bild!!). Wenn ihr die sehen wollt, wäre eine kleine Rückmeldung super lieb von euch <3

    Liebe Grüße das Westi
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  7. Hallo ihr Lieben!
    Ich war mal wieder einige Monate nicht da und dachte, vielleicht sollte ich euch mal ein kleines Update da lassen. :)
    Mittlerweile reiten wir schon, ja so wie die Großen :p!
    Nein, natürlich nicht, wir lernen fleißig Wendungen zu reiten, auf den der da oben drauf sitzt zu hören und lieb und artig auch mal mit reiter vorwärts zu düsen. Bisher nur Schritt und Trab, wenn der Galopp kommt, dann kommt er eben. Ich lasse sie das ganz bewusst von alleine anbieten, da mir das dann auch zeigt, dass sie sich mit mir sicherer fühlt.
    Undine macht alles ganz artig, die Ecke am Ausgang ist noch ein Knackpunkt, den wir aber gekonnt beide mit Verständnis meistern. Dann halt Wendungen, den Hals ein bisschen rein nehmen, Richtung Biegung kommen. Das fällt ihr natürlich alles noch schwer, da ich sie an der Longe zwar anfangen wollte darauf vorzubereiten, wir aber das Reiten so schnell anfangen konnten und haben, dass dafür die Zeit knapper wurde.
    Dennoch longiere ich die Dame ab und an und auch vom Boden gibts den ein oder anderen Tag.

    Wichtig, ich habe euch ein Video mitgebracht (zusammen geschnitten). Das wir am Sonntag bekommen haben, das sind natürlich nur Sequenzen, ich nehme gerne konstruktive Kritik an dazu bedenkt aber folgende Punkt:
    • Wir üben vollkommen ohne Druck (Leistungstechnischen Druck)
    • Wir sind erst 3 Jahre alt, seit Ostern unterm Sattel unterwegs.
    • Wir lernen definitiv noch ganz viel.
    • Wir haben noch kein Gleichgewicht.
    • Wir reiten nur 2 mal die Woche!
    Ich glaube das sollten die wichtigsten Punkte sein, ansonsten vielen Dank für alle Leser, vielen Dank für kommende Hilfen. :)

    Westi

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  8. Wo fange ich denn an?
    Das ist schon ziemlich schwierig, Hallo erst ein mal an alle die hier her gefunden haben!
    Als erstes vielleicht ein mal, das weniger "interessantere" für dieses Forum.

    Ich habe eine Ausbildung begonnen, seit Oktober bin ich in dem Beruf Rechtsanwaltsfachangestellte unterwegs, als Azubi der bald ins zweite Lehrjahr kommt. Viel neues, viel zu lernen und dennoch ist es ein inspirierender Beruf.

    Dennoch habe ich natürlich die Pferde nicht aufgegeben und nun schon seit fast einem Jahr kümmere ich mich auf einem privaten Hof um die hiesigen Pferde (meist war es ja nur, wer gerade Aufmerksamkeit brauchte). Das hat sich in eine deutliche Richtung bewegt, Undine ist mittlerweile 3 Jahre und wir haben zusammen hart gearbeitet, vom einfachen zusammen laufen, bis hin zum longieren.
    Ostersonntag war dann wieder ein Meilenstein zwischen uns beiden, Ihre Besitzerin ist nämlich zu schwer um Sie einzureiten und anfangs sollte Sie ja auch in einen anderen Stall und eingeritten werden. Doch es ist schon einige Monate beschlossene Sache, ich werde Sie anreiten.
    Es ist hier vollkommen egal wie 'schlecht' ich der Ansicht anderer nach reite. Ich reite gut genug für die Besitzerin um damit anzufangen, ein Trainer ist ja auch nicht ausgeschlossen.
    Ich saß nun also am letzten Sonntag zum ersten mal auf Ihr, folgend auch recht regelmäßig wenigstens alle 2 Tage. Es ging bisher einfach nur ums sitzen und los laufen, stehen bleiben. Sie ist ein sehr schreckhaftes Pferd, sie wird vermutlich auch nicht mehr viel besser was das angeht, denn geübt haben wir so viel. Es ist in Ihr drin und ich finde es auch nicht schlimm, ich kann gut damit leben.
    Sie zuckt zusammen, rennt aber nicht vor Panik los.

    Vor dem Aufsitzen kam natürlich auch Trense und Sattel, war alles auch kein großes Thema für Sie.

    Hier für euch einige wenige Bilder:
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    Das erste Beweisbild vom drauf sitzen. (Natürlich mit Sicherheit von beiden Seiten, damit sie nicht vor Panik um eine Person rum rennen kann, sondern schön grade bleibt und sich nicht selbst noch mehr Angst macht.)

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    Vielen Dank fürs lesen. :)
    deivi, Mockingjay, Cascar und 5 anderen gefällt das.
  9. Hallo ihr Lieben!
    Ich hab euch schon ein mal von Undine berichtet, 2 Jahre Welsh C, vllt knappe 1,40 momentan.
    Ich hab mittlerweile sie als Pflegepferd und bin jetzt am grübeln was man mit einem 2 Jährigen Gnom der kaum Hufe gibt alles tun kann :)
    Derzeit hab ich mich nach der Besi gerichtet und bin bisher 3 mal mit ihr über den Platz gedackelt, stehen bleiben wenn Mensch es tut können wir schon seit dem ersten mal, abdrehen wenn Mensch es tut können wir auch. Erschrecken wenn Mensch plötzliche Bewegungen macht.
    Achja sie ist schon echt eine frecher kleiner Wildfang. Natürlich steht irgendwann langsam ein mal das Longieren an, jedoch muss ja erst mal das Bodenarbeiten stimmen bevor ich longieren möchte.
    Ich arbeite ohne Gerte. Nur Halfter und Strick und momentan trödelt sie mir nur nach. Ich muss sie teilweise fast hinter mit her ziehen und habe deshalb gestern zum ersten mal ein bisschen mit dem Strick hinter mir rumgebammelt. Doch das ist einiges an Stress für sie, das spürt man, dennoch würde ich langsam immer mehr damit arbeiten.
    Außerdem ist unser Nervenzwerg alergisch gegen laute Geräusche, mein erster Ansatzpunkt wäre also das Vertrauen in den Menschen zu holen und Schrecktraining zu machen.
    Erster Zug wären also Tüten, eine aufn Boden zum drauf treten und eine zum an mir rascheln und weiter bis zum streicheln. Das wird schon etwas dauern, ich würde aber gerne einen Trainingsplan machen und suche daher eure Hilfe! :)
    Klapperdose steht auch schon auf meiner To-Do-Liste diese muss am Ende hinter uns her rattern können, ohne das wir in Panik verfallen.
    Außerdem wäre noch die Idee Planen und Gummibälle zu organisieren um auch davor die Angst zu nehmen.

    Sie ist recht schnell gelangweilt, so finde ich. Ich mache viel Wendungen und bleiben unvermittelt stehen, dennoch ist sie irgendwann auf dem Status, JaJa ich dümpel ja hinter dir her. Beim letzten mal habe ich dann da angesetzt und mit dem Strick gewackelt.
    Was ich auch schon gemacht habe ist eine weile stehen bleiben, damit sie lernt das man auch zu warten hat.
    An den Hufen bin ich derzeit so dran, das ich sobald sie mir den Huf (ohne vorwärts zu laufen und ja das zieht sie durch auch wenn ichs Bein in der Hand hab xD) ruhig gibt, das ich ihn schnell auskratze, sie dann streichle und ein Leckerlie zu stecke.
    Anbinden ist übrigens auch noch nicht so ihr Ding, wir haben eine Beidseitige Halterung, beim letzten mal hat sie sich noch 2 mal erschreckt, aber recht schnell beruhigt. Gestern war gar nichts :)

    LG und Danke fürs Lesen und helfen :D
  10. "Und man hat immer geglaubt das man... etwas besonderes für den anderen ist... und dann realiesiert man, das man... alleine ist."

    "Ich will nur, das du weißt, das ich dich immer noch lieb und es am Ende auch keinen anderen gibt."

    Manchmal ist es nur der eine Gedanke - Du erlebst das alles nur damit du andere aufklären kannst. - der einen am Leben erhält und der dich immer wieder dazu bewegt einfach weiter zu machen. Der dir sagt alles wird irgendwann gut und bald, ja bald kommt die Zeit in der sich alles besser anfühlt.
    In der die Vergangenheit verblasst und da bleibt wo sie hingehört in der Vergangenheit.
    Wenn man sich ein Lebenlang gesagt hat, ich bin stark und ich lasse mir nichts anmerken. Keiner von euch weiß wer ich bin und wie es mir wirklich geht. Aber auch nur weil ich euch diese Bürde nicht mittragen lassen möchte.

    "Du warst mein Leben, aber ich bin in deinem Leben nur ein Kapitel. Es wird noch mehrere geben, das verspreche ich dir."

    Weißt du wie viele Kapitel ich versucht habe neu zu beginnen? Weißt du wie schwer es ist einfach auf 0 zu stellen? Ich kann es nicht, ich habe es so oft versucht und immer wieder kommt eine Person die alles wieder hoch holt.
    "Kein Mann möchte eine Frau mit Narben."
    Tolles Kommentar aber hast du mich mal angesehen?! Ich kann dafür teilweise nichts und jetzt? Es gibt noch mehr Narben, viel mehr. Die alle bei so einem kleinen Satz wieder aufbrechen. Du hast doch keine Ahnung was mir schon passiert ist und dennoch gibt es Menschen da draußen denen es weit aus schlechter ging. Und warum? Garantiert doch auch nur weil viel zu viele Menschen weg gesehen haben. Und dann bekommen diese Menschen vor dem Gesetz recht?! Was ist das für eine Welt?
    Macht die Augen auf! Lest zwischen den Zeilen! Helft wo ihr helfen könnt!
  11. Hallo ihr Lieben. :)
    Es ist alles etwas verwirrend denke ich aber ich reite ja ab und an noch einige Pferde der Besi meines Pflegis.
    Diesmal habe ich sogar ein Video machen können, es ist nicht besonders gut, von der Qualität her aber ein bisschen kann man ja sehen.
    Es ist zusammen geschnitten so das die leeren Szenen hauptsächlich raus sind.
    deivi, Zion und BellaS gefällt das.
  12. Hallo ihr Lieben, Gedanken.

    Und immer wieder fragt man sich, was man falsch gemacht hat im Leben. Man fragt sich Tag für Tag vor seinem Laptop, wo lag das Problem. Sollte ich meine Lebensgeschichte aufschreiben? Ist das überhaupt etwas das sich aufzuschreiben lohnt? Gäbe es Menschen die es unvoreingenommen lesen könnten? Die nicht über mich urteilen, oder es zu mindest für sich tun.
    Ich will weder Mitleid, noch Hilfe. All das bekomme ich denke ich genug.
    Wird es durch das aufschreiben vielleicht besser? Vielleicht kann man dadurch mehr verarbeiten? Es wird schwer werden, aber dann ist vielleicht endlich alles raus. Alles ausgesprochen, alles offen, ohne Tabus und ohne jegliche Distanz...

    LG
  13. Hallo ihr Lieben! :)
    Ich wollte mal etwas berichten, Eddi ist seit meinem letzten Eintrag auf Umwegen, er steht in einem Ausbildungsstall und seit Gestern steht fest, er bleibt dort bis Juli.
    Da ich zwischendurch natürlich treu bleibe, habe ich mich nun etwas um 'Undine' eine 2 Jährige Welsh C Stute der gleichen Besitzerin gekümmert. Auch durfte ich ihre 4 Jährige Stute nun schon 2 mal reiten, die beim ersten mal leider anfing zu buckeln und beim zweiten mal hat es irgendwie gar nicht gepasst :/ Naja es kommen bessere Tage, vielleicht darf ich sie ja nochmal reiten.
    Gestern hatte ich eine Freundin mit bei Undine also kann ich euch sogar Bildchen zeigen:
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    Ich glaube sie hatte gestern Bad-Hair-Day, aber sobald sie sich anbinden lässt will ich ihr die Mähne unbedingt mal pflechten :D

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    Nasenbär! Beim ersten mal ist sie gegen mich gegen gefallen, wenn ihr genau hinseht, sie hebt dabei sogar ihr Bein :'D Aber da sie noch nicht so das gleichgewicht dabei hat, ist das passiert xD Naja sie hat drauß gelernt.

    Mit ihr mache ich übrigens bisher nichts außer putzen, gestern habe ich ihr den Strick ein paar mal über den Hals 'geworfen' und von beiden seiten auf Flanke und Popo, Popo war gruselig alles andere total uninteressant. Das ist aber glaube ich eines der ersten Dinge die ich ihr gerne näher bringen würde.

    EDIT: Bevor ich es vergesse (habe ich ja schon xD) Undine steht zum Verkauf, auf Anfrage gebe ich euch ihre Anzeige. Undine wird komplett Roh verkauft.
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  14. Hallo ihr Lieben, voller Stolz und Freude, darf ich euch heute mein neues Pflegepferd vorstellen!
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    Name: Eddi
    Alter: 6 Jahre
    Geschlecht: Wallach (seit kurzem)
    Status: eingeritten
    Farbe: Fuchs mit Flaxen (Sabino)

    Zur Vorgeschichte des jungen Mannes:
    Es wurde gerade erst auf hauruck und anscheinend mit viel Prügel eingeritten. Da er eigentlich noch zur Körung sollte, wurde er darauf vorbereitet. Während dessen hat man jedoch mitbekommen, das er es nicht schaffen wird und ihn kurzerhand kastriert. Bisher kennt er hauptsächlich 'böse' Menschen, er hat viele schlechte Erfahrungen gemacht. Dafür bin ich jetzt da! Mit Bodenarbeit und liebe versuche ich jetzt ihm den netten Menschen da draußen zu vermitteln.

    Bericht von heute:
    Ich war heute erst zum zweiten mal bei ihm, er stand draußen auf der Kopel, also ab ihn holen. Als ich jedoch am Reitplatz vorbei wollte, waren da ja tatsächlich 2 Pferde drauf. Eddi versteinerte, verfiel halb in Panik und konnte nicht mit mir an ihnen vorbei gehen. - Ich erfuhr kurz danach von der Besitzerin, das er beim Vorbesitzer immer alleine stand und deshalb noch öfter Panik zeigt. - Als ein Pferd am Putzplatz war, konnten wir dann hinterher gehen, aber immer noch sehr angespannt und panisch standen wir dann da, ich hab ihn nur gekrauelt so lange ein anderes Pferd da war. Erst als alle weg waren, bat ich eine der Reiterinnen auf ihn ein Auge zu haben und bin Putzkiste und Leckerlie holen gegangen.
    Beim Putzen lief wie beim ersten mal schon alles Top, außer das er unbedingt betteln wollte, aber das ist ja leicht weg zu bekommen.
    Als ich dann mit ihm auf dem Platz war bin ich zum aufwärmen mit ihm ein paar Bahnen und Bahnfiguren gelaufen. Anschließend hab ich ihn mit in den Roundpen genommen, doch als ich ihn los gemacht habe ist er leider wie beim letzten mal los gesprintet wie ein armer Irrer. Er lässt sich nach recht kurzer Zeit wieder abfangen mit Körpersprache, aber dennoch möchte ich es ihm abgewöhnen das er sofort ins Rasen verfällt. Wenn ich ihn nicht leicht anleiten würde von hinten, würde er fressen, ich gebe aber wirklich so gut wie 0 Druck auf ihn.
    Meine Überlegung, beim nächsten mal also an die Longe und dann am Kopf regulieren, so das er nicht nur auf meine Körpersprache horchen muss?
    Außerdem hätte ich gerne einige Übungen die man für den Rücken machen kann, er hat kaum Muskeln.
    Stangenarbeit, Doppellonge - habe ich schon auf dem Zettel. An der DL ist er alle 2 Tage vom Besitzer, also bleibt mir einfaches longieren, aber das wird ihm sicher auch irgendwann satt sein oder?
    Also suche ich gleich Übungen ohne Longe. :)
    Rückendehnungsübungen kenne ich, das ist aber nur ein kleiner Teil und ich möchte ja richtig mit ihm arbeiten und nicht nur 5 Minuten was machen.
    Im Internet finde ich leider immer nicht das richtige und vor allem nichts, auf das ich nicht selbst gekomen wäre. :(

    Danke für jede Hilfe.
    Liebe Grüße Westi
    Calypso, Wolfszeit, Snoopy und 3 anderen gefällt das.
  15. Hallo ihr Lieben!
    Ich wollte mal wieder neues erzählen. Das Reiten von Jess gebe ich glaube mal wieder endgültig auf, wieder ein mal sind wir so lahm das nichts mehr geht. Ich werde ihr weiter Futter bringen, auch wenn ich seit bestimmt 2 Monaten wieder nicht bei ihr war (ich brauche einen Arschtritt!) und Kühlgel hat sie jetzt auch bekommen, ich versuch es ihr jetzt einfach nur noch erträglich zu machen.
    Desweiteren ist momentan die Überlegung ob ich mich doch fast täglich wieder auf Lotte schmeiße, einen 'Mini' Ausritt mit bisschen traben und Schritt habe ich überlebt, was soll denn schon schiefgehen? :/

    Warum keine Nachrichten von meiner Einsatzstelle kamen: Ich wurde gekündigt. Näheres dazu nur wenn es euch auch interessiert. Kein Reitunterricht mehr, kein Stoffel mehr, nichts.
    Ich habe eine neue Einsatzstelle, so viel dazu und dort jetzt ESEL ja, ihr lest richtig. Die pferdeähnlichen Mäuse haben es mir in meiner neuen Arbeit angetan. Ich reite die Stute ( 5 jährig) mittlerweile recht regelmäßig und soll auch sonst alles rundum Training und Ausbildung managen. Dazu haben wir noch einen 3-4 jährigen Wallach der fleißig zickig ist. Dennoch, ich liebe sie jetzt schon, obwohl ich erst 3 Monate da bin.

    Morgen gehts auf ins nachbar Dorf eine Pflegebeteiligung wird dort gesucht. Ob das klappt? Ich hoffe, es ist eine Aufmunterung wieder raus zu gehen und wenn ich schon da hin fahre, kann ich ja eigentlich auch gleich zu Jess und Lotte oder? - Hoffentlich. Ich brauche mehr "Du musst jetzt zu Jess und Lotte fahren!" aber es macht Niemand und ich sitze wieder nur faul rum. Wenn ich jetzt fremde Pferde noch versorge ist es hoffentlich mehr Motivation.

    Wenn ihr fragen habt, schießt ruhig los, ich kann euch auch einmal meine neue Einsatzstelle vorstellen. :)

    LG Westi
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