Hier kommen die Geschichten meines Hofes rein
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    Es war Freitag, also der Tag wo meine Familie zurück nach Österreich fliegen würde, in den vergangenen Tagen hat sich aber nicht sonderlich viel geändert. Devil of a Butler ignorierte mich vollkommen, Written Success ließ sich nicht von mir reiten, Simple Sirup und Mary fingen an sich wirklich gern zu haben und Amputated Soul zeigte mir alles was er konnte. Ich hoffte wirklich das Timo Success und Devil trainieren konnte, da die beiden trotz allem wunderbare Talente hatten! Die ich nicht verschwenden möchte. Mary war zuhause geblieben während ich meine Familie zum Flughafen in Inverness fuhr, dort angekommen drückte ich sie alle fest und versprach mich oft bei ihnen zu melden. Während meine Eltern mich fest drückten und mir Küsse auf meine Wangen drückten, wuschelte mir mein Bruder nur durch meine Frisur und meinte: „Erfüll deinen Traum, Kleine. Du jammerst mir schon viel zu lange die Ohren voll.“ Ich lachte und schlug ihm leicht auf seine Brust. Nachdem ich auch Carina umarmt hatte stieg meine Familie in den Flieger und schon waren sie weg. Ich atmete kurz tief durch, dann fuhr ich nachhause.

    Dort angekommen wartete bereits Mary auf mich und redete wild herum wie die neuen wohl sind. Da erinnerte ich mich daran das Mary die Zirkusleute noch gar nicht kannte! Nach einer Weile wo ich und Mary warteten kamen drei mir vertraute Gestalten durch unser Tor. „Hey Family Rodrigez.“, begrüßte ich die drei und gab ihnen allen die Hand, Mary tat es mir gleich, wobei sie bei Timo kurz zögerte. Sein Gesicht schien ihr etwas Angst gemacht zu haben. „Ich zeig euch einmal eure Zimmer wo ihr-“, erklärte ich und deutete auf ihre Taschen. „Wo ihr das alles ablagern könnt.“ Nachdem ich ihnen das Haus und ihre Zimmer gezeigt hatte führten Mary und ich die drei in den neu eingeweihten Hengststall. „Die Balken wären super für eine Zirkusnummer!“, rief Rose begeistert und wollte auf den Holzbalken klettern, der das Dach zusammenhält. „Rose. Nein.“, brummte Timo mit seinem typischen spanischen Akzent und hielt seine Schwester an der Schulter fest. „Also hier sind unsere Hengste untergebracht Amputated Soul und-“, meine Vorstellungsrunde wurde durch ein wildes Gewieher und Huf-gegen-Wand-Krachen unterbrochen. „Sebastian!“, riefen auf einmal alle drei Rodrigez Geschwister und rannten zu dem schwarzen Achal Tekkiner. Ich seufzte müde und musterte die drei wie sie den Hengst kraulten. Nach einer Weile konnten wir endlich weiter und ich zeigte ihnen die Stuten – Simple Sirup und Written Success- sowie auch den Rest des Hofes. „Wir übrigens gleich anfangen. Timo könntest du gleich mit dem Training von Success beginnen? Ihr könnt dafür gern das Roundpen benutzen. Rose, könntest du bitte mit Devil of a Butler auf dem Sandplatz arbeiten? Mary du kannst gern mit Simple Sirup in der Reithalle arbeiten. Jack und ich werden auf dem Pferdemarkt nach neuen Pferden suchen, wenn du nichts dagegen hast Jack?“, erklärte ich und sah alle fragend an, alle vier nickten zustimmend und lösten sich auch schon auf. Ich ging gefolgt von Jack zu Amputated Soul und holte ihn aus seiner Box, ich hatte in den vergangenen Tagen das Distanz und Fahrtalent des Hengstes herausgefunden und mir daher bereits eine Kutsche gekauft. Ich schnallte den Hengst vor die Kutsche und bedeutete Jack platz zu nehmen. Der Pferdemarkt war nicht so weit entfernt wodurch wir entspannt mit der Kutsche fahren konnten.
    Als wir angekommen waren, fragte ich Jack, ob er bei Ampu bleiben konnte während ich mich umsah, der Spanier nickte zustimmend und ich begab mich in die Tiefen des Pferdemarktes. Nach einer längeren Suche fand ich eine wunderschöne dunkelbraune Furioso North Star Stute. Ich ging auf sie zu und streichelte die schöne Dame, außerdem sah ich mir ihre Hufe an um sie grob nach Krankheiten abzusuchen, wobei ich nichts finden konnte. „Haben Sie Interesse an unserer Just like the Wind?“, fragte ich plötzlich die Verkäuferin und lächelte mich freundlich an. „Ehrlich gesagt ja.“, lachte ich und machte sogleich alle Formalitäten. Mit der Stute am Strick ging ich zurück zu Jack und band sie hinten an der Kutsche an, immerhin wollte ich die Stute und unseren Irish Draught Hengst nicht zusammen lassen – auf Überraschungen hatte ich gerade keine Lust. Nachdem ich sie festgebunden hatte verschwand ich wieder im Pferdemarkt und fand bald eine zweite Interessante Stute. Sie war eine Holsteiner Pinto Stute mit wunderschöner Färbung. Wie auch Just war die Stute sehr freundlich und brav – was ich nach der Sache mit Success wirklich zu schätzen wusste. Auch hier regelte ich alles mit der Verkäuferin und konnte sogleich die Stute – namens Chewaca – mit nehmen. Als auch sie neben Just an der Kutsche angebunden war, machte ich mich einletztes Mal auf die Suche. Und tatsächlich fand ich ein drittes Tier welches meine Interesse weckte, dieses Mal aber ein Hengst der Rasse Puro Sangue Lustiano. Wie seine beiden Vorgänger war Paladin ein super braver Hengst mit wundervollem Charakter. Ich regelte wieder alles mit seiner Besitzerin und führte ihn zu den anderen. „Hmm… Jack könntest du die Kutsche lenken? Ich reite Paladin zum Hof.“, meinte ich und schwang mich auf den Rücken des Pferde, da ich oft ohne Sattel reite war dies für mich kein Problem. „Ich weiß aber nicht wie das geht.“, erklärte Jack und nahm die Zügel der Kutsche in die Hände. „Ich reite eh neben dir bzw. vor dir her, lass Ampu machen er weiß was zu tun ist.“, lächelte ich und ritt los, das ich kein Zaumzeug hatte und daher nur mit Halfter und Strick ritt könnte ein Problem sein, aber so brav wie Paladin war machte ich mir keine Sorgen. Nach einer Weile kamen wir endlich zuhause an. „Leute wir sind zurück! Mit neuen –“, rief ich wurde aber durch Mary unterbrochen welche gerade mit einem großgewachsenen rothaarigen Mann auf mich zukam. „Hallo?“, fragte ich unsicher und stieg von Paladins Rücken. „Michelle das ist mein Bruder, Sam. Er… bräuchte einen Job.“, sagte Mary und sah mich bittend an. „Aber wir haben doch jetzt schon so viele Leute hier! Außerdem arbeitet außer mir keiner! Soviel Geld habe ich auch nicht…“, erklärte ich verwirrt und sah den Schotten vor mir an, welcher rau lachte und meinte: „Keine Sorge Lassie, ich arbeite außerhalb auch, daher kann ich Geld beisteuern. Was meine Schwester eingendlich meinte ist das ich eine Unterkunft brauchen könnte.“ „Kannst du den mit Pferden umgehen?“, fragte ich ihn misstrauisch. Wieder lachte der Rotschopf und erklärte: „Ich reite wie früher die Schottischen Clansmänner! Außerdem kenne ich die Highlands wie meine Westentasche, ich könnte Ausritte anbieten. Wodurch wir auch Geld verdienen können.“ Ich überlegte noch kurz stimmte dann aber zu, Sam bei uns aufzunehmen. Danach rief ich alle zusammen und stellte unsere neuen Pferde vor. ( Ich stellte auch die alten noch einmal vor, damit Sam die Pferde besser kannte) „Der Irish Draught Hengst ist super!“, rief Sam nach meiner Vorstellung und streichelte Ampu freundlich. „Du kannst dich gerne seinem Training annehmen. Ich hatte eh vor die Pferde etwas aufzuteilen. Das Timo Success und Devil trainiert wissen wir ja schon, dann übernimmt Sam Ampu und Mary Simple.“, bestimmte ich und lächelte fröhlich. „Ich würde gerne Paladin’s Training übernehmen, er scheint super fürs voltigieren zu sein und auch sonst scheint er gute Talente zu haben!“, meinte Rose und grinste breit als ich zustimmend nickte. Also würde ich mich um Chewaca und Just kümmern. Perfekt.
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    Neue Gesichter

    Ich hatte es Sebastian versprochen und so hatte ich mich nach dem Abendessen sofort in mein Büro geworfen und begonnen alle möglichen Verkaufsanzeigen durchzusehen um einen Hengst zu finden der, Sebastian aufheitern könnte und tatsächlich hatte ich etwas gefunden das mich aufhorchen ließ. Es wurden auf einem Gestüt einige Pferde verkauft unteranderem auch ein schöner Irish Draught Hengst, der schien als würde er zu Sebastian passen. So schickte ich der Verkäuferin am selben Abend noch eine E-Mail und ging danach zu Bett. Am nächsten Tag wurde ich durch meinen Computer geweckt, der ein BLING Geräusch ausstieß. Müde schwang ich meine Beine über mein Bett und taumelte durch den Bogen in mein Arbeitszimmer, welches mit meinem Schlafzimmer verbunden war. Ich hatte eine E-Mail von der Verkäuferin bekommen! Sofort war ich hellwach und las mir alles durch. Ich könnte tatsächlich heute noch kommen und mir den Hengst und andere ihrer Pferde ansehen und Probereiten. Fröhlich schrieb ich ihr sofort zurück das ich um ca. 14:00 bei ihr sein würde, danach machte ich mich schnell fertig und lief in die Küche, wo es komischerweise sehr still war. Verwirrt sah ich mich um und entdeckte dann einen Zettel am Esszimmertisch wo geschrieben stand das meine Familie wieder Sightseeing war. Mary war gestern nicht hiergeblieben wodurch ich wirklich allein war – mit Ausnahme von Sebastian natürlich. Schnell aß ich ein Brot mit Butter und lief dann auch schon hinüber zu dem neueingeweihten Hengststall. Mit etwas zu viel Schwung öffnete ich die Tür und trat in den weitläufigen Stall. Sebastian sah von seinem heu kurz auf, wandte sich dann aber wieder ab. Ich schlenderte zu dem Zirkuspferd hinüber und meinte fröhlich: „Wie versprochen bekommst du höchstwahrscheinlich heute schon einen Freund!“ Doch der Hengst schien mich weiterhin zu ignorieren und fraß aus seinem vollen Futtertrog. „Ha? Hat jemand von meiner Familie dich schon gefüttert? Das Heu von Gestern musst du doch schon aufgefressen haben… Wahrscheinlich hat Papa bevor sie gegangen sind nachgefüllt. Jedenfalls komm mit, schöner! Es geht auf die Weide!“, sagte ich freundlich und legte dem Hengst sein Halfter an, dann führte ich ihn zu der großen Weide, die sich tief in das Highland hinein streckte. Kaum hatte ich ihm losgelassen, galoppierte er los und warf sich beinahe während dem Galopp auf den Boden um sich zu wälzen. Ich beobachtete ihn ein wenig, ob er viel Auslauf bekommen hat? Wahrscheinlich nicht, wo den auch? Der Zirkus hatte doch keine fahrbare Weide. Nachdem etwas Zeit vergangen war machte ich mich an meine Arbeiten und reinigte einige meiner Werkzeuge. Die Zeit verging ausnahmsweise sehr schnell und ich holte Mary ab um mit ihr gemeinsam zu dem Gestüt zu fahren. Wir parkten und sprangen schnell aus dem Wagen, immerhin waren wir beide aufgeregt. Wir wurden sofort von der Gestütsbesitzerin empfangen welche uns fröhlich zu ihren Verkaufspferden führte. Dort ging ich als erstes zu den Hengsten, wobei dort 3 Hengste standen. Ich jedoch hatte nur Augen für den Irish Draught Hengst. Ich fand ihn einfach wunderschön, obwohl der kurz geschnittene Schweif das Bild etwas zerstörte. Die Verkäuferin führte mich auf die Koppel und ich streichelte Amputated Soul. „Er ist perfekt!“, strahlte ich und erklärte sofort, dass ich ihn auf jedenfalls kaufen wolle. Die Verkäuferin führte mich noch zu den Stuten wo ich mir zwei Stuten auffielen welche dicht beieinander standen. Simple Sirup und Written Success. Irgendetwas in mir drängte mich die beiden ebenfalls zu kaufen und so tat ich das und kam mit drei Pferden nachhause. Mary war genauso glücklich wie ich und schien sich sofort in Simple Sirup verliebt zu haben, Success war eine schwierigere Sache aber ich war mir sicher, dass wir die Stute irgendwann bändigen könnten. So führte Mary die beiden Stuten auf eine unserer Koppeln und ich ging mit Ampu um Strick zu der Weide wo der Black Butler graste. „Viel Glück.”, flüsterte ich Ampu zu und lies ihn auf die Weide. Devil of a Butler hob seinen Kopf und legte die Ohren an. „Bittebitte lass alles gut gehen.“, bettete ich im Stillem und sah den Hengsten zu wie sie sich beschnupperten und etwas miteinander rangen. Ich wollte schon einschreiten als die beiden plötzlich glücklich nebeneinander her galoppierten und verspielt stiegen. Sie spielten! Das war ein gutes Zeichen. Ich wartete noch eine Weile, lies die beiden aber allein nachdem sie friedlich nebeneinander grasten. Ich entschied mich jetzt etwas zu essen und dann gemeinsam mit Mary einen Film anzusehen und dann würde eh meine Familie zurückkommen.


    Es war schon ziemlich spät als meine Familie zurückkam, sowohl ich als auch Mary waren bereits auf dem Sofa eingeschlafen und wurden daher unsanft aus dem Schlaf gerissen als die Eingangstür schwungvoll aufgerissen wurde und mein Bruder hereintorkelte. „Der…Wischkey isch supa!“, gluckste er und lehnte sich an Carina, die etwas verzweifelt wirkte. Mama und Papa kamen ebenfalls herein und allesamt wirkten sie müde. Ich unterdrückte es lauthals loszulachen und meinte dann einfach, dass sie lieber schlafen gehen sollten. Ich und Mary gingen ebenfalls schlafen, es war nicht einmal notwendig das meine Freundin fragte ob sie hierübernachten durfte, sie zog eh schon fast bei mir ein. Es dauerte nicht lange und ich wurde von Sonnenstrahlen geweckt. Die Pferde waren allesamt die Nacht auf der Weide um sich an die Gegend zu gewöhnen, daher sprang ich sofort auf und zog mich um. Ohne etwas zu frühstücken rannte ich dann auch schon zu der Stutenweide, wo zu meiner Überraschung, Mary bereits stand und den Stuten zusah. „Hey Mary!“, rief ich ihr zu und stellte mich neben sie, dann fügte ich hinzu: „Was hältst du davon, wenn du bei mir einziehst?“ Mary sah mich kurz überrascht an, lächelte dann aber und nickte stürmisch. „Du musst mir ja sowieso bei den Pferden helfen! Da kannst du auch endlich bei deinen Eltern ausziehen.“, erklärte ich während Mary mich stürmisch umarmte. „Gut dann sollten wir die Stuten mal einreiten.“, meinte ich dann nach einer Weile und wollte gerade sagen das ich Simple Sirup reiten wolle, als Mary mich unterbrach und rief das sie Simple reiten würde. Ich atmete erschöpft aus, dann musste ich wohl probieren mit Written Succes auskommen. Wir holten die Pferde von der Weide und banden sie bei dem Putzplatz an, der an den Stutenstall angrenzte. Zu meinem Erstaunen, blieb Suci ganze Zeit ruhig und lies mich außerdem auch ihre Hufe untersuchen und satteln! Wir führten die gesattelten Pferde in die Reithalle und schlossen dann das Tor. Mary war bereits aufgestiegen und musterte mich nervös. „Wünsch mir Glück.“, murmelte ich und schwang mein rechtes Bein über den Rücken der Cremello Stute. Ich merkte wie sich die Stute anspannte und dann passierte es, Suci rannte los und buckelte wild. Ich versuchte die Stute zu beruhigen, konnte aber nichts tun außer an den Zügeln zu reißen was die Sache nur schlimmer machte. Schockierender Weise schaffte Success es über das Tor des Reithallen Bereichs zu springen und aus der Halle zu rennen, ich hing übrigens immer noch im Sattel fest. Ich hatte Success western gesattelt, da ich entspannt reiten wollte und konnte mich so wenigstens gut am Horn festhalten. Doch hatte ich jetzt keine Ahnung was ich tun sollte, abspringen konnte ich bei dieser Geschwindigkeit nicht und Mary konnte mir nicht nachreiten da Suci, Simple verrückt gemacht hatte. „HILFE!“, schrie ich und umklammerte das Horn bis meine Handgelenkte weiß anliefen. „Chica! Lassen Sie nicht los!“, brüllte plötzlich jemand und mit halbgeöffneten Augen, sah ich einen ungesattelten Sebastian neben mir laufen, ich konnte nur erkennen das jemand auf dem Galoppierenden Pferd stand und – zu meinem Erstaunen – von Devil auf Suci herübersprang und die Stute zum durchparieren brachte. „Alles okay bei Ihnen?”, fragte der Mann und sprang von Suci’s Rücken, dann half er mir hinunter und ich erkannte… Den Spanier? Der vernarbte Kerl stand vor mir und hielt Suci am Zügel, während Sebastian hinter ihm stand und mich musterte. „J… Ja mir geht’s gut… Aber… Was machst du eigentlich hier und auf meinem Pferd?”, fragte ich ihn nun, etwas gereizt. „Woho, chica relax. Ich habe dir gerade wahrscheinlich das Leben gerettet!“, meinte er und hob beruhigend seine Hände in die Luft. Plötzlich wurde mir einiges klar, es war nicht mein Vater gewesen der, Sebastian gefüttert hatte! Und das Heu was vom Heuboden gefallen war… „Hast du auf meinem Heuboden gepennt?!“, fragte ich ihn nun, noch ein bisschen wütender. „Tut mir leid, Chica. Aber-“ „Kein Aber! Du verschwindest gefälligst von meinem Hof! Ich habe euch geholfen indem ich euren Hengst gerettet hatte aber ich nehme keine ehemaligen Zirkusleute in meinem Heuboden auf! Ich danke dir das du mich gerettet hast aber ich hätte deine Hilfe nicht gebraucht!“, knurrte ich und riss ihm die Zügel aus der Hand um Suci zurück zum Hof zu zerren. Doch weder Suci noch Sebastian machten Anstalten mir folgen zu wollen. „Wie Sie meinen Chica. Aber ich helfe ihnen nicht die beiden zurück zu bringen.“, brummte er nun, sichtlich auch genervt und lehnte sich an einen Baum. Als wolle er die Worte unterstreichen, legte Devil sich ins Gras und graste im Liegen. Suci wollte es ihm gleich tun wurde von mir aber aufgehalten. Wütend wurde mir heiß im Gesicht, es war so peinlich das meine Pferde nicht auf mich hörten. „Wenn du mich bittest helfe ich dir aber vielleicht doch.”, lachte der Halbblinde und sah mich grinsend an. Ich hätte ihn so gern einfach wütend angeschrien, wusste jedoch, dass ich dann die Pferde niemals zurückbringen könnte. Zwischen zusammengebissenen Zähnen knurrte ich: „Sorry…“ Das Grinsen des Spaniers wurde breiter und er sprang gekonnt auf die Beine. Ohne etwas zu sagen ging er los, gefolgt von Sebastian – und zu meinem Überraschen setzte auch Suci sich in Bewegung. Meine Wut auf den Spanier verschwand urplötzlich als sie durch mein Erstaunen ersetzt wurde. „Wie machst du das?“, fragte ich ihn begierig und lief neben ihm her. „Hm?“, fragte er und sah mich an, seine Hände in seinen Hosentaschen vergraben. „Wie machst du, dass das die Pferde so schnell auf dich hören?“, erklärte ich meine Frage erneut. „Das ist schwer zu erklären, Chica.“, sagte er rau und sah wieder nach vorne. „Bring es mir bei!“, rief ich begeistert und sprang nach vorne, worauf mein blondes Haar wild herumflog. Als er keine Antwort gab meinte ich: „Dafür… bekommst du einen Job auf meinem Hof! Du kannst im Haus wohnen, mit Essen und du wärst immer bei Sebastian!“ Immer noch schweigen. Was sollte ich ihm noch anbieten? „Ich nehme dein Angebot an, wenn meine Geschwister ebenfalls bei dir wohnen und arbeiten dürfen. Rose kennt sich ebenfalls sehr gut mit Pferden aus und Jack ist ein super Handwerker.“, meinte er nach einer Weile. Ich überlegte, meine Familie würde das wahrscheinlich nicht so großartig finden… „Passt. Meine Familie reist am Freitag ab, dann sind die Zimmer frei für dich und deine Geschwister.“ Timo stimmte zu, so verschwand er nachdem wir die Pferde versorgt hatten. Müde suchte ich Mary, welche völlig aufgelöst mit Simple in der Reithalle stand. „Michelle!“, rief sie und rannte zu mir. Stürmisch umarmte sie mich und brabbelte sinnloses Zeug. „Es ist nichts passiert! Und Mary, bevor ich es vergesse. Ab Freitag haben wir 2 Pferdetrainer und einen Pfleger"
    Wolfszeit gefällt das.
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    Das teuflisch gute Pferd
    Am nächsten Tag ging meine Familie Sightseeing, während Mary und ich den Hof weiter aufbauten. Es war ein wunderschönes großes Gelände genau auf den Schottischen „Highlands“, es gab aber auch in der Nähe die Schottische Küste, welche mich wie auch die Highlands in ihren Bann gezogen hatte.
    Nach einer Weile entschieden Mary und ich uns in die Stadt zu fahren um etwas zu kaufen. Als wir aus dem Einkaufsmarkt kamen, blieb Mary stehen und meinte: „Michelle! Schau mal.“ Verwirrt drehte ich mich um und sah auf ein Plakat, ein Zirkusplakat. „Ein Zirkus, schön. Gehen wir heim?“, fragte ich und wandte mich ab, doch Mary schnappte meinen Arm und zog mich energisch herum, worauf ihr rotes Haar wild herumflog. Sie deutete auf einen Teil des Plakates wo stand dass sich der Zirkus auflöste und das seine letzte Show sein würde. „Komm lass uns dorthin gehen, bitteee.“, jammerte meine Freundin und zog einen Schmollmund, ich lachte und nickte dann geschlagen. So brachten wir unseren Einkauf nachhause und fuhren zu dem Zirkus. Neben uns waren noch ein paar andere Leute gekommen, jedoch viel weniger als wie normalerweise in einen Zirkus gingen. Die Shows des Zirkus waren normal, wie überall halt. Doch dann kam ein schwarzer Achal Tekkiner in die Manege, ohne Mensch. Der Hengst verbeugte sich vor dem Publikum und führte Kunststücke auf, z.B. sprang er auf seinen Hinterbeinen umher, löste Matheaufgaben, dirigierte das Orchester und suchte einen Freiwilligen? Hatte ich das richtig verstanden? Der Hengst sah sich suchend um und wieherte abwartend, dabei klopfte er unruhig mit dem Huf. Ich wusste nicht ob ich den Hengst richtig verstanden hatte aber als ich aufgestanden war, wieherte er glücklich und deutete mit seinem Kopf von mir zur Manege und zurück. Zögernd trat ich über den Rand der Manege hinweg und stand vor dem Pferd, dieses wieherte worauf ein Zirkusmitarbeiter angeeilt kam, er erklärte mir was jetzt mit mir geschehen würde: „Zu aller erst brauchen sie keine Angst zu haben, Lassie. Unser Sebastian hat nur ein neues Kunststück gelernt und möchte dieses mit ihrer Hilfe vorführen, wir nennen es tanzen.“ Verwirrt sah ich den dicken Mann an, das Pferd wollte mit mir tanzen? Die Fragezeichen schienen bereits über meinem Kopf zu stehen da der Mann mir erneut versuchte zu erklären was passieren würde, ich nickte dann einfach um sein Gerede zu unterbrechen. Das Zirkusorchester fing an ein Lied zu spielen und „Sebastian“ trat vor mich, er verbeugte sich erneut und sah mich erwartungsvoll an. Es war mir ein wenig unheimlich ein Pferd vor mir zu haben welches so schlau war. Ich knickste dann einfach, da es mir am logischten vorkam.

    Plötzlich stieg der schwarze Hengst auf seine Hinterbeine und begann abwechselnd einmal seine Vorderbeine links und dann rechts wieder auf den Boden zu stellen. Da verstand ich endlich was meine Aufgabe war. Lachend tat ich es den Hengst nach und sprang, wenn er seine Vorderbeine links abstellte nach links. Als wir dies ein paar Mal taten nickte der Hengst und begann sich nach rechts in einer Pirouette zu drehen, ich tat es ihm nach und drehte mich ebenfalls. Danach stupste er mich an, stellte sich neben mich und hob abwechselnd sein linkes Vorderbein oder sein rechtes als würde er betteln. Auch dies tat ich ihm nach, als diese Nummer fertig war wieherte „Sebastian“ zufrieden und verbeugte sich erneut, doch diesmal vor dem Publikum. Ich lachte und knickste ebenfalls als die anderen Zuschauer klatschten.

    Ich ging wieder auf meinem Platz als der Zirkusdirektor sich verabschiedete und eine Menschenmenge hinausströmte. „Mary warte schonmal bei dem Auto, ich komme gleich nach!”, rief ich der rothaarigen zu und rannte in die Manege und durch den Vorhang. „Entschuldigung!“, rief ich als ich den Zirkusdirektor gemeinsam mit ein paar anderen Akteuren und Sebastian da stehen sah. „Lassie die Vorführung ist vorbei, wir haben wirklich keine Zeit, es muss heute noch alles weg…“, erklärte der dicke Mann von vorhin und nahm sich erschöpft die Mütze vom Kopf. „Es dauert nicht lange. Ich wollte nur fragen was mit ihren Tieren geschieht.“, meinte ich und sah den schwarzen dünnen Hengst an, der neben dem dicken stand. „Verschieden. Einige unserer Tiere werden an andere Zirkusse verkauft, manche werden an Privatpersonen verkauft.“ „Und was ist mit ihm?“, unterbrach ich ihn und wandte meinen Blick wieder dem Mann zu. „Sebastian… Mit ihm wissen wir ehrlich gesagt überhaupt nicht was wir machen sollen… weißt du, Lassie, er ist ein sehr schwieriges Pferd, wahrscheinlich weil er so klug ist. Er lässt sich nur von unserer alten Pferdetrainer trainieren oder gar reiten. Es interessieren ihm die anderen Menschen gar nicht… er tut meistens beinahe so als sei er ihnen überlegen. Daher möchte kein Zirkus das Risiko mit ihm eingehen, statt ihm kannst du auch gleich versuchen eine Katze zu trainieren. Beide würden nur das machen was sie wollen.“, erklärte er und fuhr sich erschöpft über seine Glatze. „Und daher? Was passiert mit ihm?“, fragte ich noch einmal, diesmal eindringlicher. „Naja… außer dem Schlachter bleibt uns nichts mehr übrig-“ Sofort unterbrach ich ihn energisch und voller Wut: „Niemals! So ein talentiertes Tier! Das können Sie nicht machen! Ich werde ihn nehmen. Wieviel wollen Sie?“ Der Mann hob überrascht eine Augenbraue, nickte dann aber und teilte mir die Summe mit. Ohne zu zögern lief ich zu der nächsten Bank, hob das Geld ab und brachte es dem Glatzkopf. „Hier bitte.”, brummte ich und nahm ihm den Strick ab, an welchem Sebastian hing. Plötzlich kam eine junge Dame, mit langem, glänzendem schwarzem Haar, grünen Augen und gebräunter Haut angerannt. „Chica! Warten sie!“, rief sie mir hinterher und rannte zu mir. „Danke. Das sie Devil of a Butler gerettet haben bedeutet meinen Brüdern und mir sehr viel.“, erklärte sie und tätschelte den Hals des Hengstes. Plötzlich machte es in meinem Kopf klick: „Sebastian. Devil of a Butler. Er ist nach Sebastian Mikaelis aus dem Anime Black Butler benannt!“ Das Mädchen lachte und streckte mir ihre Hand hin: „Rose Rodrigez, Trapez Künstlerin mit stolzen 24 Jahren.“ Plötzlich kamen zwei lachende junge Männer um die Ecke, der kleinere der beiden hatte lockiges schwarzes Haar und braune Augen, der andere hatte ebenfalls schwarzes Haar jedoch glattes, blaue Augen und eine gebräunte Haut, außerdem hatte er ein paar nicht schön aussehende Narben in seiner linken Gesichtshälfte. „Und das sind meine großartigen Brüder, Jack und Timo. Jack hatte mit mir am Trapez gearbeitet und Timo war für Pferde und die Kätzchen zuständig.“ „Kätzchen?“, fragte ich verwirrt, als mir auffiel das die Narben die Timos kantiges Gesicht zerstören wie Krallenspuren aussahen. „Wir hatten hier früher Löwen und Tiger. Timo hat sich um sie gekümmert, eigentlich – glaube ich jedenfalls – liebten sie ihn aber als eines Tages einer der Tiger ausgebrochen war und Timo ihn hinterher zurückholen wollte, sprang Timo dem Tiger in den Weg als dieser gerade vor wütenden Menschen weglief. Ohne zu realisieren wen er da angegriffen hatte war er weiter gerannt. Timo wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, eigentlich wollte unser Direktor den Tiger erschießen lassen aber-“ „Dank mir leben alle unsere Kätzchen jetzt in einem Reservat.“, die Stimme mit einem starken spanischen Akzent unterbrach Rose. Ich sah auf und da stand dieser Timo, von nahem sah sein Gesicht, sein Hals und auch der Teil seiner Brust, die man durch den V-Ausschnitt seines T-Shirts sehen konnte, noch um einiges schlimmer aus, was mir nun auch auffiel war dass das linke Auge milchig weiß angelaufen war, was wahrscheinlich bedeutete das er halbblind war.

    „So ich muss dann wirklich los, meine Freundin wartet, sie wird sehr überrascht sein das ich jetzt ein Pferd habe.“, erklärte ich und lachte. Plötzlich zog Timo ein paar Dokumente aus seiner Hosentasche. „Das sind seine Dokumente, die wirst du brauchen.“, meinte er ziemlich emotionslos und reichte sie mir. Ich bedankte mich und wollte gehen, doch Sebastian ließ sich keinen Millimeter von Timo wegzerren. Timo seufzte und flüsterte dem Hengst etwas in sein Ohr, dann tätschelte er ihm den Hals und verbeugte sich, der Achal Tekkiner neigte seinen Kopf und ging mir dann brav hinterher.

    Wie erwartet war Mary überrascht als ich ihr unseren Zuwachs zeigte, sie war aber eher positiv überrascht. So fuhr Mary zurück zum Stall um den Hänger zu holen. Während Sebastian und ich auf sie warteten, fuhr ich dem Hengst durch seinen Schopf, wie bei dem Teufel aus dem Manga und Anime, hatte man den Schopf lange gelassen und dem Hengst einen Mittelscheitel verpasst, der Rest seiner Mähne war normal kurz geschnitten. „Du bist talentiert und hübsch weißt du das eigendlich?“, fragte ich ihn lachend, dann sah ich mir seine Hufe an, welche zuhause definitiv ausgeschnitten und gefeilt werden müssen, aber man kann sie denke ich ohne Hufeisen lassen. Nun kam auch schon Mary angefahren und half mir dabei Devil in seinem Hänger zu helfen und Transportgerecht zuzumachen. Nach kurzer Fahrt waren wir zuhause wo meine Familie bereits zurück war und gespannt meinen Hengst ansahen. „Du hast Recht, er sieht aus wie Sebastian.“, meinte mein Bruder nach einem prüfenden Blick und kratzte sich an seinem drei-Tage-bart. „Ich dachte du hast dir Black Butler nie angesehen? Weil es ja so ein Mädchen Anime ist?“, fragte ich ihn grinsend, worauf mein Bruder rot wurde und stotterte: „D…der ist ja auch der volle Mädchen Anime, ich habe n…nur das Poster gesehen!“ Carina und ich wechselten einen kurzen Blick und nickten wissend. „Ich bringe Sebastian jetzt in seine Box, ihr könnt ja schonmal das Abendessen vorbereiten.“, meinte ich und führte Sebastian in den großen Stall neben dem Hauptgebäude. „Ich hoffe es macht dir nichts das du jetzt noch allein bist… ich werde schauen das ich dir bald einen guten Kameraden finde.“, meinte ich und hielt dem großen Hengst meine Hand hin. Ich wollte das meine Verbindung mit dem Hengst genauso gut wurde wie die Beziehung, die dieser vernarbte Trainer mit ihm hatte. Ich merkte das Sebastian mich wenigstens ein bisschen zu schätzen schien, jedoch merkte man an seiner steifen Haltung das es für ihn abnormal war so lange von diesem Spanier getrennt zu sein. „Ich lass dich dann mal allein…“,seufzte ich und verlies den Stall.
    Flair, Veija und Wolfszeit gefällt das.
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    Neuanfang

    Das Licht stach mir in die Augen als ich aus dem Flugzeug trat, Nervosität machte sich in mir breit aber auch eine große Freude die mich durchgehend lächeln ließ. Ich war endlich angekommen, in Schottland! Es hatte lange gedauert aber hier war ich, 22 Jahre jung und bereit dafür meinen Kindheitstraum zu erfüllen und dies werde ich in Schottland. Der Flughafen von Inverness war daher mein erster Stopp gewesen.
    Seit ich meine weiterführende Schule abgebrochen hatte und entschied Arbeiten zu gehen sammelte ich Geld genau für diesen Tag, den Tag wo ich mir einen großen, gemütlichen Hof kaufen würde und ihn mit „Vierhufigen Tieren“ füllen könnte. Ich trottete glücklich zu der Gepäckauslage wo mein letztes Hab und Gut auf mich wartete, mein anderes Zeugs war bereits alles in meinem neuen Zuhause.
    Hier in Schottland würde ich als Hufschmiedin mein Geld verdienen, die Ausbildung hatte ich in Österreich gemacht, neben meiner eigentlichen Arbeit als Bürokauffrau. Als ich endlich aus dem Flughafen ging wartete bereits Mary auf mich, sie war eine Freundin, die ich bei einem meiner ersten Ausflüge hierher kennengelernt hatte und die sich bereit erklärt hatte mir zu helfen und mich natürlich abzuholen. Fröhlich umarmte ich sie zur Begrüßung und sie brachte mich zu ihrem Auto, dann fuhren wir los.
    Mein Herz drohte zu schlagen aufzuhören als wir durch das Eingangstor fuhren und mir klar wurde, dass das alles hier jetzt mir gehörte!
    Als wir parkten kamen ein paar vertraute Gestalten aus dem Haus gelaufen. „Fab? Carina?“, fragte ich ungläubig als mein Bruder und seine Verlobte vor mir standen. „Wir sind gestern schon gekommen, wir hatten gedacht du würdest Hilfe brauchen.“, erklärte mein Bruder und fuhr sich durch das schulterlange braune Haar. Carina rückte die Brille auf ihrer Nase zurecht und nickte begeistert. Hinter den beiden traten auch meine Eltern aus dem Haus und ich lachte als sie mich fest drückten. „Wir haben uns doch erst verabschiedet!“, lachte ich. Dann klatschte ich aber in die Hände und meinte: „Wenn dann alle soweit sind würde ich gerne anfangen!“
    Das Haus war bereits fertig eingerichtet, daher mussten nur die Stallungen, Reitplätze, Weiden und Koppeln repariert werden, was wir hoffentlich schaffen würden. Ich befahl meinem Bruder und meinem Vater das sie die Weiden Zäune begutachten und reparieren sollten, Carina und meiner Mutter gab ich die Aufgabe die Ställe von Unrat zu befreien und einigermaßen zu putzen. Mary und ich machten uns an die Reitplätze und die Reithalle. Wir entschieden uns drei „Reitplätze“ zu machen, einer davon würde ein Roundpen werden, ein anderer würde ein Sandplatz werden und der letzte würde mit einer Art Holzspäne sein. Als wir die Reitplätze endlich fertig gemacht hatten und zu der Halle gingen, bemerkten wir die Männer, wie sie am Hauptstall am Dach standen und irgendetwas machten.
    „Was macht ihr da?! So wie ich euch kenne fällt gleich einer runter!“, rief ich auf Deutsch, wodurch mir Mary einen halb genervten halb traurigen Blick zu warf, zu ihrer Freude antwortete Fabian auf Englisch: „Da war ein Loch in der Decke! Papa meinte wir sollten es lieber reparieren solange wir hier sind.“ Ich lächelte und ging gefolgt von Mary weiter. Die Halle war ziemlich in Ordnung daher mussten wir nur den Sand erneuern und die Spiegel putzen. Am Abend gingen wir alle zusammen in das Haus und ließen uns auf die große Coach im Wohnzimmer nieder. „Wann fahrt ihr eigentlich wieder?“, fragte ich meine Familie und musterte die 4, Mary war gerade nicht da daher redeten wir auf Deutsch, obwohl ich gern in Englisch rede würde ich es doch vermissen meine Muttersprache zu sprechen.
    „Wahrscheinlich fahren wir in einer Woche, wir wollen uns nämlich die Gegend ansehen.“, erklärte meine Mutter. „Und den Whisky!“,fügte mein Bruder hinzu, worauf Carina ihn in die Seite stieß. Ich lachte und erlaubte meiner Familie hier bei mir zu wohnen solange sie wollten. Danach kam auch schon Mary zurück und fragte ob sie heute Nacht auch hierbleiben könnte, was ich ihr sofort erlaubte. Wie es in diesem großen Haus wohl wäre, wenn ich allein hier wohne?

    -to be continued-​