~Fuchshain~ Der schottische Traum von Ravenna und Vampyrin!
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  1. Wie fühlt es sich an, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Noch gestern hatte ich mit Freuden zusammen mit Amy,Ty und Cayden den Einzug neuer Pferde gefeiert - den Einzug in mein eigenes Haus auf Heartland, der neue Stall und die kleinen Offenställe für meine Connemarazucht. Jetzt lag ich auf dem Boden meines geräumigen Bads, der Blick auf kein ziel gerichtet, stählerne Kälte in meinem Herzen. Die Nachricht hatte mich am Abend erreicht Selina eine alte Freundin aus Brandenburg war es schlechter ergangen, obwohl wir kaum Kontakt gehabt hatten seitdem ich hier war, hatte ich mich um sie gesorgt. Nun hatte der Krebs gewonnen - die Tränen in meinem Gesicht waren versiegt ich spürte nur noch eine bleierne Lähme auf meinen Gelenken. Ich wusste mein Leben würde weiter gehen, doch der Tod hatte erneut in mein Leben eingegriffen - einer der Gründe warum ich mein Herz so zusammen hielt. Es war als würde ich Verzweifelt auf dem Boden sitzen die Bruchstücke einzeln zusammen klauben um sie so fest wie möglich an meine Brust zu drücken. Ich wollte keinen an diese Bruchstücke heran lassen, der Grund warum ich Cayden so harsch abgewiesen hatte, doch er schlich sich immer wieder in meine Gedanken....

    Ich zog die Beine enger an meinen Körper - die Zeit hatte keine Bedeutung für mich, doch die Kälte erriff von meinen Gelenken besitz, leichtes frösteln lief über meinen Rücken. Plötzlich hörte ich wie die Tür hinter mir geöffnet wurde - jemand kam herein, sagte jedoch kein einziges Wort. Hände fassten nach meinen Hüften, meinem Nacken zogen mich auf die Arme und in müden Gedanken nahm ich wahr wie mein Kopf an Caydens Brust ruhte als er mich zu meinem Bett trug. Als die Nachricht gekommen war hatte ich duschen wollen, stark sein, doch dann hatten mich die Tränen überrannt - ich war zusammen gebrochen hatte mich dem Schmerz, vorallem aber der Schuld hingegeben die ich in meinem inneren empfand. Als die Tränen versiegt waren hatte ich nicht die Kraft gehabt mich zu erheben, so war ich liegen geblieben...allein mit meinen Ängsten. Cayden legte mich sanft auf die Kissen, legte eine Decke um meinen zarten Körper, doch lief er nicht wieder davon - er legte sich stumm zu mir auf die Decken. Cayden sprach kein Wort die Wärme die von seinem Körper ausging, seine bloße Anwesenheit half mir, wenn auch auf eine Art die mir widerum missfiel. Warum wies ich jemanden der sich offensichtlich so sehr um mich sorgte einfach ab?! Konnte man dies überhaupt verstehen...einerseits gefiel es mir was er tat, wie seine Lippen die meinen liebkost hatten...auf der anderen Seite fühlte ich mich sosehr in meiner Freiheit beschränkt. Mit dem stätigen Atemzügen Caydens neben mir fand auch ich - trotz des hellichten Tages endlich meinen Schlaf.

    Als ich wieder erwachte - war ich wieder allein in meinem Zimmer, draußen war es bereits am dunkel werden, doch leises geklapper drang aus der Küche an meine Ohren. Als ich mich anzog - ich hatte nichts als Unterwäsche an - lief ich anschließend in die Küche, rieb mir etwas über die Augen. Dort war sie - Amy saß am Tisch, stand sofort auf als ich die Küche betrat und nahm mich in die Arme. "Geht es dir besser?" - meine Stimme klang rauh, als sie an dem Kloß in meinem Hals vorbei ran " Das Leben geht weiter - ich muss es akzeptieren. Danke das du für mich da bist." Dann löste ich mich aus der Umarmung, blickte mich um - "Wo ist Cayden?" Amy begann zu Lächeln machte eine unwirsche Handbewegung "Der versorgt die Pferde - er hat sich Sorgen gemacht - wie wir alle!" Ein scheues Lächeln erschien auf meinen Lippen, dann kleidete ich mich erneut an - bereit für die kalte Nacht. Mit meinen Stiefeln an den Füßen, stampfte ich durch den knirschenden Schnee hinüber zu den Ställen. Eine kleine Träne ran erneut meine Wange hinunter, diesmal aus Freude - am Paddock standen drei Pferde, sie alle beobachteten meine Schritte, spielten mit den Ohren und einer davon schenkte mir ein schmetterndes Begrüßungswiehern. Ich begrüßte sie alle, meinen Moon, den Neuzugang Storm und schließlich Wish - der nun wieder bei mir war. Dieser trug eine Decke, denn er hatte die letzten Monate im schönen Australien verbracht und kaum Winterfell. Dann legten sich plötzlich zwei Hände um meine Hüften, zwar erschrack ich, doch mein Körper schrie nicht länger nach einer Flucht. "Danke" wisperte ich, dies waren die einzigen Worte die in den nächsten Minuten fielen - wir standen einfach nur da...beobachteten die Pferde wie sie über die Weide tollten. Mein Kopf ruhte - wie schon einmal an diesem Tag - an Caydens Brust. Wir genossen einfach diesen Augenblick, wenn auch der Schatten des Schmerzens noch in mir nach hallte. Hier und jetzt...fühlte es sich weniger schrecklich an.
  2. Legacy of Èire - Vermächtsnis Irlands



    So heißt die eigene Zucht von mir - Sarah Kyren - in der ich für den Freizeit gebrauch Connemaras hier auf Joelle.de einführen möchte.



    Ich habe Heartland nicht ganz verlassen.

    Wie zuvor werde ich dort als Ausbilderin tätig sein.



    Die Weiden und die Plätze werden sich beide Zuchten teilen.

    Einzig einen eigenen - großräumigen- Stall mit Futterkammer,Sattelkammer und Heulager gehört zum Èire Hof.



    Desweiteren wohne ich in einem eigenen "kleinen" 100 m² Haus...



    Freut auch auf spannende Geschichten rund um Èire - mein Leben, die Pferde und natürlich auch Heartland!



    LG Sarah