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  1. ~Weltkönigreich~



    Die Stalltür öffnete sich, gespannt sah ich von meinem Frühstück auf. Ich stoppte mein Kauen und sah gespannt zu dem Besucher. Es dauerte einen moment bevor ich erkannte wer zu mir kam. Langsam ging ich einen Schritt auf den Besucher zu und meine Augen glänzten in dem Sonnenlicht das durch das Holz meiner Box trat. Ich wieherte fröhlich, es war Leonie, ein mädchen. Mein Mädchen; sagte ich immer. Ich hatte sie Monate lang nicht mehr gesehen, da sie nur einen Sommer im Reitercamp war. Ich fühlte tiefe erleichterung das sie mich nicht allein gelassen hatte und wieder gekommen war. Sie streichelte über meine Blesse und ich brummte kurz, ihre Hand war zart und sanft genauso wie ihre Bewegungen.Ich genoss es richtig endlich wieder gut behandelt zu werden. Leonie lächelte mich an und wenn ich könnte hätte ich zurück gelächelt. Aber um ihr zu beweisen das mir ihre Streicheleinheiten gefielen wieherte ich sanft. Das Mädchen lächelte noch mehr und ich war glücklich."Na mein kleiner hast du mich vermisst?" fragte mich Leonie immernoch lächelnd. Ich wippte mit dem Kopf auf und ab und wieherte fröhlich. Ein Leben ohne Leonie könnte ich mir heute nicht vorstellen, dabei ist sie erst seit einigen Monaten in meinen Leben erschienen. Bevor sie auftauchte war mein Leben einzige Qual für mich. Im Jahr 1999 beginnt meine Geschichte, auf einen kleinen Hof mit vielen hundert Pferden. Die Ställe waren dreckig, klein und nicht argerrecht, Koppeln gab es nicht.

    Das erste was ich vernahm als ich auf die Welt kam war der Krach überall, Pferde wieherten aus Angst, es gab überall Bauarbeiten und nirgends hatte man Ruhe. Keinem Pferd dort ging es gut, manche starben auch. Als ich zum ersten mal aus meiner Box rauskam war ich einen Monat alt. Ich hatte Angst vor den Menschen und ihren Geräten.

    Aber ich wusste wenn ich mich brav verhalte würde mir keiner etwas tun - nur leider hatte ich da falsch gedacht. Der Mann, der mich ausbilden sollte schlug mich schon als Fohlen oft. Meistens ohne Grund, einmal schnupperte ich an einer kleinen gelben Blume und schon spürte ich einen stechenden schmerz auf meinen Rücken. Ich bekam jeden Tag mehr Angst vor den Menschen und jeder Tag wurde schmerzhafter. An einen besonders schlimmen Tag hatte ich genug, ich wollte nicht mehr gequält werden. Ich wollte mich wehren und das habe ich auch getan. Als der große Mann wieder mit seiner Peitsche auf mich zu kam und kurz davor war mich zu schlagen gab ich ihn einen tritt mit den Huf auf seine Füße. Er hatte laut geschrien und versucht mich zu schlagen doch ich war ihm ausgewichen. So schnell mich meine kleinen Hufen trugen rannte ich zu meiner Mutter und sie bot mir Sichheit. Die Menschen hatten mich seit diesem Vorfall lange nicht aus dem Stall geholt.











    (weiter bin ich noch nicht bitte Kommentare abgeben!) Fortsetzung folgt.