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Das Leben geht weiter
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  1. Hallo ihr Lieben,



    der ein oder andere hat vielleicht meinen letzten Blog gelesen.



    Heute morgen konnte ich kaum mehr aufstehen, da mich mein Rücken umgebracht hat. Eben also zum Arzt gedackelt und der hat mir leider keine guten Nachrichten geben können.



    Eine Rippe auf der rechten Seite ist gebrochen, war ja klar bei meinem Glück.

    Ich habe Schmerzmittel bekommen, mehr kann man da nun auch nicht machen und es wird wohl 4-6 Wochen dauern, bis das wieder verheilt ist. Danke lieber Gott. :D



    Das wollte ich euch nur kurz mitteilen. ;)



    Liebe Grüße vom Fisch
  2. Hallo ihr Lieben,



    ja, die Überschrift ist übertrieben, aber hey. :D



    Ich war gestern im Stall. Das Stütchen hat sich verletzt. :( Wir wissen nicht wie, aber sie hat einen ziemlich blöd sitzenden "Riss" an der Wange?^^ Ich weiß nicht wie die Stelle heißt. Jedenfalls direkt da wo Halfter und Trense sitzen. Reiten fiel also sowieso ins Wasser. Aber kein Problem ich hab sie dann so betüddelt.

    Beim Putzen stand ich einen Moment etwas ungünstig. Wir haben eine Anbindestange, an die man von beiden Seiten rankommt. Pferdchen hat sich plötzlich erschreckt, wollte flüchten und hat mich mit dem Strick einmal über die Stange, man könnte schon fast sagen, geworfen.

    Ich habe keine Luft mehr bekommen, dachte ich werde jetzt sterben. Ging dann aber zum Glück relativ schnell weg. Nachdem ich mich von meinem Schock erholt hatte, ging es mir auch wieder ganz gut. Die Schmerzen kamen erst später. Ich konnte ganz schlecht atmen, laufen war eine Qual. Ich bin dann mit Marcel (letzer Blog^^) im Schneckentempo zur Bahn gelaufen und wir sind zu mir nach Hause gefahren. Da hat er sich dann auch brav um mich gekümmert. Guter Junge. :D

    Heute geht es mir schon viel besser, auch wenn ich einen riesigen Blauen Fleck am Arm hab und natürlich tut der Rücken noch weh, aber ich habs überlebt.



    Ja, das wollte ich euch nur mal Mitteilen. ;)



    Liebe Grüße :3
  3. Hallo meine Lieben,



    der Blog ist schon etwas überfällig, aber ich hatte bisher keine Lust.^^

    Letze Woche Mittwoch und Sonntag war ich wieder bei meiner potenziellen Reitbeteiligung. Ja, es steht noch immer nicht fest, aber ich finde das eigentlich gar nicht schlecht. So kann ich die Kleine erstmal kennen lernen und dann sagen, ob es mir gefällt oder nicht.

    Mittwoch haben wir zu zweit einen kleinen Schrittausritt gemacht, weil wir nicht so viel Zeit und Lust hatten. xD

    Sonntag war dann schon etwas anspruchsvoller. Ich habe mich dann auch an den Galopp gewagt, der, wie soll ich sagen, heftig war. ^^

    Stütchen war total lieb, aber sie hat einfach ziemlich Feuer und darauf war ich nicht vorbereitet. Beim zweiten Mal sah dann alles nicht mehr ganz so unkontrolliert aus. :D

    Im Schritt und teilweise auch im Trab geht sie brav am Zügel, ist nur leider am Bein etwas stumpf, aber trotzdem lässt sie sich prima reiten.

    Diese Woche gehts Dienstag und Freitag (und wahrscheinlich sonntag) wieder hin. :)



    Nun zu einem anderen Thema: Männer!

    Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt hatte, jedenfalls habe ich einen netten Typen kennengelernt. Alles gut soweit. Nun war er im Urlaub letzte Woche, sodass wir uns morgen treffen wollen. Ich bin aber abends am Stall, könnte also nur vorher, auch blöd, da ich auch noch zum Frisör gehe. Also habe ich ihm vorgeschlagen, ich schlafe bei ihm. Geht nicht, wegen seinen Eltern. Okay, dann er bei mir. Will er nicht oder was weiß ich. Er will also nach dem Stall, so gegen 21 Uhr mit zu mir fahren. Wären dann um 22 Uhr bei mir. Und dann will er um 22:30 wieder nach Hause. Was für ein Blödsinn ist das denn bitte?

    Er meinte dann, ich könnte ja vor dem Stall noch zu ihm kommen, zwei drei stunden. Ist okay für mich, wennauch ist das irgendwie blöd finde, das so zwischen zu quetschen.

    Und er kriegt es einfach nicht hin, irgendwas zu planen. Alles muss ich sagen, er sagt immer nur, ich will dich ja auch sehen. Bla bla. Das bringt mir gar nichts, wenn er nicht mal mit nem vernünftigen Plan rüberkommt, weil meine ihm ja alle nicht zu passen scheinen.



    So, das musste ich mir mal von der Seele schreiben. Ich bin genervt. :D



    Grüßchen vom Fisch
  4. Hallo ihr Lieben,



    da mir das Reiten hier in Bremen doch sehr gefehlt hat, habe ich mir gestern ein Pferdchen angeguckt.



    Ich fange mal von vorne an. Die Besitzer, ein Ehepaar mit einer 12 Jährigen Tochter, haben insgesamt 9 Pferde. 4 davon sind reitbar, die anderen teilweise noch zu jung, oder schon in Rente. Wir haben uns auf Anhieb super verstanden, sind erstmal durch die Herde und er hat mir alle Pferde vorgestellt und kurz was zu ihnen erzählt. Ich habe mir dann die 19 Jährige Trakehner Stute Surprice geschnappt, die Tochter ebenfalls ein Pferd (dessen Namen ich vergessen habe^^) und wir haben die beiden Pferde fertig gemacht. Da die Weide ein Stück vom Stall und Reitplatz entfernt ist, sind wir also dort hin geritten.

    Auf dem Weg hat das Stütchen sich einige Male erschreckt, war aber sonst super lieb. Dazu muss ich auch noch sagen, dass sie durch einen "Unfall" bzw. fremdeinwirkung auf dem rechten Auge blind ist. Man merkt ihr das aber weder auf der Weide noch beim Reiten an.

    Ich bin sie dann im Schritt und Trab ein wenig geritten, war danach schon so fertig, dass der Galopp aufs nächste Mal verschoben wurde. xD Sie war etwas anstrengend zu reiten, da sie gerne mal nicht weiter gehen wollte oder irgendwelche spannenden Sachen entdeckte, die sie betrachten musste. Insgesamt ist sie aber eine super Liebe und ich hab mich jetzt schon in sie verliebt. :D

    Auf dem Rückweg zur Weide sind wir dann kräftig nass geworden, aber so ist das als Reiter halt.^^

    Wir werden uns nun noch ein paar Mal treffen, sodass wir schauen können, ob Surprice und ich auch wirklich miteinander zurecht kommen. Wenn das dann alles klappt, soll ich sie 3x die Woche reiten und betüddeln.



    Ich freue mich, habe aber heute unendlich doll Muskelkater. :D



    Liebste Grüße vom Fisch :)
  5. Fast 5 Monate waren nun vergangen, seit ich mich mit Kimi und Mieke aus dem Hofalltag zurückgezogen hatte. Zum Glück haben wir wunderbare Freunde, die sich um unsere Pferde gekümmert haben. Langsam bekam ich aber Sehnsucht, mich wieder selber mit meinen Lieblingen zu beschäftigen und so waren wir unterwegs an die Ostsee. Zurück nach Hause. Ich konnte es gar nicht erwarten, endlich die Einfahrt entlang zu fahren und mein altes Leben zurück zu bekommen.



    „Schau“, deutete Kimi mit dem Finger Richtung Horizont. „Gleich haben wir es geschafft!“ Und tatsächlich konnte man schon die Dächer der Gebäude erkennen. Mein Herz machte einen Hüpfer und ich wäre am liebsten ausgestiegen und den Rest des Weges gelaufen. Warum auch immer tat ich das nicht, sondern blieb brav im Auto sitzen und wartete ungeduldig, bis Kimi den Wagen geparkt hatte.

    Bevor ich jedoch losstürmen konnte, musste ich die kleine Prinzessin aus ihrem Kindersitz befreien. „Freust du dich auch schon?“ Ich hob das Mädchen hoch und nahm sie auf den Arm. Die Zeit verging wie im Flug und Mieke war mittlerweile auch schon 8 Monate alt. Ich konnte es gar nicht glauben!



    „Scheint wohl keiner da zu sein“, stellte Kimi fest, als er sich nach dem Auto von Lina umsah. Ich hingegen war schon auf dem Weg zu den Koppeln, um meine lieben Pferde zu begrüßen. Ich bekam einen großen Schreck, als ich am Offenstall der Fohlen ankam. „Mensch was ist denn mit euch passiert?“ Erstaunt betrachtete ich die drei jungen Damen, die einen mächtigen Schub gemacht hatten. „Ihr seid ja riesig geworden!“ Lachend streichelte ich Luisa über die Nüstern.

    Wie ich es erwartet hatte, waren alle drei Stuten wohlgenährt und gut gepflegt.



    Auch die Großen sahen super aus. Summer hatte vielleicht ein bisschen zu viel Bauch, aber darüber konnte man hinweg sehen. Ich war einfach nur überglücklich, endlich wieder auf dem Hof zu sein. Nun würde ich auch bald wieder meine Arbeit als Ausbilderin aufnehmen und dann würde alles perfekt sein.
  6. Halli Hallo,



    ich melde mich mal wieder und ab jetzt wird man auch wieder öfter von mir hören.

    In den letzten Wochen ist einiges passiert, ich habe unter anderem den Wohnort gewechselt und wohne nun wieder in meiner Heimatstadt Bremen. Nach den ganzen negativen Ereignissen geht es nun langsam wieder bergauf und ich werde Stück für Stück zurück kommen.



    Noch kann ich nicht viel Zeit auf Joelle verbringen, weil ich einiges zu Tun habe, aber ich habe wieder einen ordentlichen PC und versuche mich ab jetzt wieder selber um alles zu kümmern. Ich möchte mich hier nochmal bedanken, vor allem bei Loi, die sich um meine Pferdchen gekümmert hat.



    Ich habe hier auf dem PC keine png's oder sontiges von Joelle, also wirklich gar nichts und werde mich jetzt einfach langsam wieder ein bisschen mehr einbringen.



    Ich hoffe ihr habt mich vermisst :D



    Liebste Grüße vom Mongofisch :)
  7. Guten Tag ihr Lieben,



    ich melde mich nach einigen Wochen, (ehrlich gesagt weiß ich nicht genau wie lange) nun auch mal wieder zu Wort.

    Zu aller erst einmal möchte ich euch sagen, dass es mir momentan recht gut geht, auch wenn ich noch immer wenig bis gar keine Zeit für Joelle hab. (An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank an Loi, die sich um meine Pferdchen kümmert. Küsschen!)



    Fangen wir doch einfach mal bei meiner jetzigen Lebenslage an: Das Leben ist bekanntlich nicht einfach, was ich zur Zeit auch deutlich zu spüren bekomme. Keine Wohnung, kein Job. Aaaber, ich will mich hier gar nicht beschweren, sondern euch lediglich mitteilen, was bei mir so läuft. ;)

    Ich wohne eigentlich bei einem guten Freund, verbringe meine Nächte aber eigentlich immer woanders. Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären: Die Liebe.



    Vor ein paar Wochen habe ich einen netten jungen Mann kennen gelernt, dem ich es unter anderem zu verdanken habe, dass ich nun stolze Besitzerin eines Fahrrads bin. In Kiel sehr nützlich. ;)

    Naja zurück zu ihm. Unsere ersten Treffen waren sehr, wie soll ich es nennen? Schwierig. Wir konnten nicht wirklich ernsthaft miteinander reden, ich hab mich nicht getraut ihm zu sagen, wie es wirklich bei mir aussieht und es war sowieso total doof.

    Nun gut, jetzt läuft das alles schon etwas anders. Er arbeitet vormittags und besucht Abends das Abendgymnasium, sodass es sich so eingependelt hat, dass ich jeden Abend gegen 22 Uhr mit meinem Fahrrad zu ihm düse, bei ihm übernachte und wir morgens um 5:30 gemeinsam zu seiner Arbeit fahren. Ich mach mich dann weiter, zu dem oben genannten Freund und lege mich dann noch einige Stunden schlafen.

    Es ist wenig Zeit die wir zusammen verbringen, aber ich genieße es dafür umso mehr. :)



    Weiter geht es mit meinem Führerschein, den ich am letzten Freitag endlich bestanden habe und nun fleißig mit dem Auto einer Freundin durch die Gegend fahre. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind, aber es ist wirklich erleichternd, wenn man es endlich geschafft hat.



    So... ich glaube, nun habe ich mich erst mal alles von der Seele geschrieben, was mir spontan eingefallen ist. Ich freue mich, wenn sich jemand den ganzen Mist durchgelesen hat und wenn Interesse besteht, darf sich gerne eine Keks bei mir abgeholt werden.



    Viele Grüße vom Fisch. :'D
  8. Huhu ihr Lieben!



    Zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass ich in den letzten Tagen/Wochen so wenig da war und mich nicht um meine Sachen gekümmert habe.



    In meinem Real-Life geht es momentan drüber und drunter. Ich habe viele Probleme, die ich nicht näher erläutern möchte. Ein paar von euch werden wohl wissen worum es geht, wer es nicht weiß... ist auch nicht so wichtig.



    Vor allem habe ich aber tolle Neuigkeiten, zumindest für mich. Eine Freundin, wir hatten etwa 1 Jahr keinen Kontakt, hat mich letztens angeschrieben, wir haben uns ausgesprochen und ich bin ihre Stute letzte Woche zwei Mal geritten. Außerdem durfte ich am letzten Sonntag Colleen reiten *-* (ein paar Blogs vorher, wem es nichts sagt ;))

    Ihre neue Besitzerin ist total nett und findet es super, dass ich ihr ab und zu mit Colleen helfen kann, da sie im Krankenhaus arbeitet und manchmal einfach keine Zeit hat. Am Freitag bin ich wieder da und reite die Kleine. Dann gibt es für euch auch ein paar Bilder :)



    Außerdem stehe ich kurz vor der praktischen Führerschein Prüfung. Endlich! Nach fast 2 Jahren. xD

    Ich werde mich weiterhin so gut es mir möglich ist, hier auf Joelle um alles kümmern, aber die Probleme in meinem Real-Life lösen sich leider auch nicht von alleine. (;



    Das war es nun erstmal von meiner Seite und ihr dürft euch gerne von meinen Keksen einen nehmen :p



    Liebe Grüße



    Mongofisch :)
  9. ''Hallo ihr Lieben :)



    ''Der Titel ist vielleicht etwas übertrieben, aber egal xD



    ''Am Montag sollte das Pferd von einer Freundin umziehen, ist aber trotz Sedierung nicht auf den Hänger gegangen. Sie mich dann gefragt, ob ich das Pferd mit ihr zu Fuß in den neuen Stall bringen kann. Ich saß ja nun seit über einem Jahr nicht auf dem Pferd, hab mich also gefreut und zugesagt. Am Dienstag hat sie mich dann abgeholt und wir sind direkt in den Stall gefahren.

    ''Vita, wie die Stute heißt, war entspannt, wir haben sie fertig gemacht, mit Leuchtartikeln ausgestattet und haben uns dann auf den Weg gemacht. Meine Freundin mit dem Fahrrad und ich auf dem Pferd. Es ging auch alles wirklich super. Vita hat ab und zu mal etwas komisch geguckt, war sonst aber lieb.

    ''Stütchen dachte sich jedoch, wäre ja langweilig, wenn sie die ganze Zeit artig ist, hat also, kurz bevor wir da waren, kehrt gemacht und war ein wenig wild. Ich Doofkopf wollte dann schnell absteigen und sie halten, bin am Sattel hängen geblieben und runter gefallen :D Meine Freundin rief noch panisch, ich soll das Pferd nicht los lassen. Hab ich zum Glück auch nicht. Vita ist dann auch ganz schnell stehen geblieben und hat sich dann, als wäre nichts gewesen, weiter führen lassen. Naja ich hab mir nichts getan, alles gut, war nur etwas dreckig. xD

    ''Bis zu unserem "Zwischenstopp", da die ganze Strecke an einem Tag zu weit gewesen wäre, waren es etwa 15 Kilometer. Wir sind dann abends auf dem Hof angekommen, haben Vita ins Bett gebracht und waren auch fix und fertig. Das Pferdchen stand zufrieden in der Box und hat Heu gemümmelt.



    ''Gestern morgen um 9 waren wir dann wieder am Stall und hatten einen wirklich schlechten Start. Vita war total aufgedreht, wollte scheinbar mit den anderen auf die Weide und hat sich wirklich nur sehr schwer fertig machen lassen. Wir sind deswegen gestern auch nicht geritten, sondern haben sie den Weg geführt.

    ''Es ging auch alles gut, nur als wir ein Stück durch die "Stadt" mussten, war es etwas heikel. Vita hatte vor allem Angst vor der Baustelle an der wir vorbei mussten, ließ sich aber trotzdem ganz gut führen.

    ''Der Rest des Weges verlief auch wirklich gut, sodass wir nach weiteren 20 Kilometern endlich am neuen Stall ankamen. Vita schnell ausgepackt und auf den Paddock, wo ihre Freundin, die schon am Montag gefahren war, auf sie wartete. Die haben sich vielleicht gefreut :)

    ''Und ich konnte Colleen endlich mal wieder sehen. Es geht ihr wirklich gut, sie sieht super aus und ich bin ganz froh, dass sie so eine tolle neue Besitzerin hat.



    ''Insgesamt waren das zwei wirklich anstrengende Tage und ich habe überall Muskelkater. Leider habe ich auch nicht dran gedacht, Fotos zu machen, von daher müsst ihr euch mit diesem Text begnügen.



    ''Und wer alles gelesen hat, kriegt einen Keks. :p



    ''In Liebe, Mongofisch :D
  10. arialSeit einigen Tagen waren wir nun schon bei Lina auf dem Hof und trotz der schrecklichen Nacht, die uns alle etwas aus der Bahn geworfen hatte, musste das Leben weiter gehen. Kimi und ich hatten schnell entschieden, nicht nach Finnland zurück zu kehren, zu viele unschöne Dinge waren uns dort widerfahren und es fühlte sich einfach falsch an. Wie der Plan für die Zukunft schlussendlich aussehen würde, stand allerdings noch nicht fest. Zunächst würden wir bei Lina bleiben, auch wenn wir uns alle etwas aneinander kuscheln mussten, da für die vielen Pferde hier eigentlich kein Platz war.

    arialTrotz der trüben Stimmung gab es aber einen kleinen, flauschigen Lichtblick. Die Shettystute Feather hatte uns allen gezeigt, dass man vor allem die schönen Augenblicke im Leben genießen sollte.

    arialIch hatte erfahren, dass Maren einige Pferde verkaufen wollte und da musste ich natürlich sofort schauen, ob auch für uns etwas Interessantes dabei war. Zunächst hatten Maren und ich telefoniert, sie hatte mir erzählt, was für Pferde sie noch da hat und wir hatten ein wenig hin und her überlegt. Schließlich blieben wir an Feather hängen, die eine perfekte Partnerin für Dave darstellte.

    arialMaren schickte mir sofort eine Mail mit Fotos und einem Video, wo der kleine Lichtfuchs vor der Kutsche lief. Eingeritten war die Stute nicht, aber das war überhaupt kein Problem, mit ihren 87cm Stockmaß würde sie sowieso nicht das perfekte Reitpferd abgeben. Schnell war der Kauf beschlossene Sache und ich machte mich sofort auf den Weg nach Polen.

    arialGute 4 Stunden war ich unterwegs, während Kimi mit Mieke auf dem Hof blieb. Maren freute sich wahnsinnig und wir mussten natürlich zuerst bei Kaffee und Kuchen die neusten Ereignisse besprechen. Sie war wirklich betroffen über das schreckliche Feuer in Finnland und wünschte uns allen für die Zukunft nur das Beste.

    arialIch musste mich jedoch zeitig wieder auf den Rückweg machen, sodass wir uns rasch ans Verladen machten und Maren sich von der kleinen Feather verabschiedete. Ich versprach, irgendwann einmal mit Caletta Urlaub bei meiner Freundin zu machen und verließ mit diesem Versprechen Marens Hof.



    arialAlle freuten sich, als ich mit dem Shetty im Gepäck wieder in Deutschland ankam. Lina konnte es gar nicht erwarten, die kleine Dame zu sehen, sodass wir zuerst Feather ausluden. Sie war ganz aufgeregt und sichtlich gestresst von der Fahrt, also brachte ich sie erstmal auf einen freien Paddock. Mit ihren kurzen Beinchen flitzte sie über den matschigen Boden und hätte sich dabei nicht nur einmal fast hingelegt.

    arialLachend schauten wir dem süßen Pony zu. Ihr Körperbau hatte zwar nicht viel von ihrem Namen, Feder, aber ihr Charakter dafür umso mehr. Mit leuchtenden Augen guckte sie immer wieder zu uns rüber und zauberte uns ein so wichtiges Lächeln ins Gesicht.
  11. arialUnsanft wurde ich aus meine Träumen gerissen und drehte mich missmutig auf die andere Seite. Kimi stand panisch vor dem Bett und versuchte mich zu wecken. „Was ist denn los?“ murmelte ich genervt, rieb mir die Augen und drehte mich wieder um.

    arial„Steh auf! Es brennt“, schrie er schon fast und ich saß plötzlich kerzengrade im Bett. In meinem Kopf spielten sich die schlimmsten Szenarien ab.

    arial„Komm jetzt! Ruf die Feuerwehr!“ Kimi rannte aus dem Schlafzimmer, ich hörte ihn die Treppe runter stolpern.

    arialPanische Angst ergriff mich, ich schnappte mir mein Handy, wählte den Notruf, lief zum Fenster und bekam den Schock meines Lebens. Der ganze Stall stand in Flammen, große, dunkle, bedrohliche Flammen! Tränen schossen mir in die Augen und ich fing urplötzlich an zu zittern. Ich war gelähmt, konnte dem Mann am Telefon grade noch sagen, was passiert war und wo ich mich befand. Er versicherte mir, dass sofort jemand da sein würde, doch das war mir nicht genug. Ich hatte Angst – Angst, dass Mieke etwas passieren würde– Angst, dass meinen Pferden was passieren würde – Angst, dass Kimi etwas passieren würde – Vor allem aber Angst, das mein Traum grade zerplatzte.

    arialIch rappelte mich auf, lief die Treppe runter, wäre dabei fast hingefallen und rannte ohne nachzudenken im Nachthemd und barfuß über den Hof.

    arial„Kimi“, schrie ich in die Nacht, die Tränen liefen mir nur so übers Gesicht. Aus dem Stall vernahm ich panisches Wiehern der Pferde. Wo sollte ich nur zuerst hin? In mein Kopf drehte sich alles, ich konnte nicht klar denken. Hinter mir hörte ich Pferde laufen, blitzschnell drehte ich mich um und erblickte Kimi, der gefolgt von Monster und Heat aus dem Stall kam. „Bring die auf die Koppel“, befahl er und ließ die Mähnen der Pferde los, um zurück in den Stall zu laufen und die anderen Pferde zu holen. Ich wusste nicht was ich tat, griff nach den Hengsten und rannte mit ihnen zur Weide. In ihrer Panik zogen sie mich mehr hinter sich her, als das ich ihnen zeigte, wo es lang ging.

    arialAus der Ferne hörte ich endlich die Sirenen der Feuerwehr, was mir aber weniger Sicherheit gab, als dass es mir noch mehr Angst machte.

    arialKimi hatte inzwischen Brave und Dave aus dem brennenden Stall geholt und schubste mich unsanft an. „Komm!“

    arialWie in Trance folgte ich ihm, meine Füße waren eiskalt, mein Gesicht hingegen brannte wie Feuer. Die Stuten hatte es schlimmer erwischt, es gab keine Möglichkeit in den Stall zu gelangen.

    arialDie Feuerwehr war da! Panisch schrie ich einen der Männer an: „Meine Pferde sind da drin!“ Er faselte irgendwas von beruhigen, aber ich wollte mich nicht beruhigen!

    arialNur Augenblicke später kam ein Rettungswagen, doch ich hatte nur Augen für das brennende Gebäude, in dem meine Pferde eingeschlossen waren.

    arial„Sie müssen meine Pferde retten“, schrie ich nun einen anderen Mann an, ich hatte panische Angst, ich wusste nicht was ich machen sollte, ich konnte nicht tatenlos zusehen, wie alles abbrannte.

    arialAlles zog an mir vorbei, ich hörte nur Teile von dem was gesprochen wurde, dafür aber umso mehr, wie die Pferde wieherten. Ich hörte sie schreien! Es waren Schreie voller Angst, voller Panik und ich konnte nichts tun.

    arialIch sank auf die Knie und vergrub mein Gesicht in meinen Händen, weinend wie ein Schlosshund. Immer und immer wieder hörte ich das panische Wiehern der Pferde, es brannte sich in mein Gedächtnis, ich würde es nie wieder vergessen können.

    arialEin Rettungssanitäter griff mir unter die Arme und half mir auf die Beine. „Sie sollten hier nicht auf dem Boden sitzen.“ Ich hatte keine Kraft mehr mich zu wehren, das einzige was ich noch hatte war Angst – Angst, dass ich meine Pferde nie wieder sehen würde.



    arialAls ich wieder aufwachte, befand ich mich in einem Hotelzimmer. Mieke schlief seelenruhig neben mir, nur Kimi war nicht da. Ich musste mich erstmal berappeln, da viel mir die letzte Nacht wieder ein und sofort bekam ich panik. Ich griff zu meinem Handy und wählte Kimis Nummer. Er meldete sich und klang ganz normal. Er erzählte mir, dass er bei den Pferden war, die die Nacht alle unbeschadet überstanden hatten. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Doch nun standen wir vor dem nächsten Problem: Wir hatten kein Zuhause mehr!

    arialLange überlegten Kimi und ich, wie es nun weiter gehen sollte, dann fiel mir Lina ein. Wir konnten vorrübergehend zu ihr. Sofort rief ich sie an und erzählte von unserer misslichen Lage. Sie erklärte sich bereit, uns bei sich aufzunehmen und der Entschluss stand fest. Es ging zurück nach Deutschland!



    arialVier Tage später kamen wir mit allen Pferden an der Ostsee an und waren heilfroh, endlich wieder ein „richtiges“ Zuhause zu haben. Lina zeigte uns sofort, wo wir unsere Pferde unterstellen konnten. Vor allem die Fohlen waren sichtlich gestresst und froh, die Lange Autofahrt überstanden zu haben.

    arialDoch noch waren wir nicht an unserem endgültigen Ziel. Linas Hof war viel zu klein für alle Pferde, also musste eine Lösung her!
  12. Langsam füllte sich der Parkplatz und nacheinander trudelten immer mehr Gäste ein. Heute stand die Babyparty für Mieke auf dem Plan und ich freute mich riesig, wie viele Leute gekommen waren!

    Wir hatten das Haus hübsch dekoriert, im Wohnzimmer stand Kaffee und Kuchen bereit und Mieke schlief in ihrem kleinen Bettchen. Naja, wir konnten sie schließlich nicht zwingen wach zu sein.

    Ich kam aus dem Händeschütteln gar nicht mehr raus. Von überall kamen Glückwünsche und tolle Geschenke.

    Alice und Eddi kamen fast zeitgleich als erstes an. Ich begrüßte beide und bekam von Eddi direkt das erste Geschenk. Ich freute mich riesig und bedankte mich mehrmals bei ihr.Es kamen jedoch schon die nächsten Gäste, wesswegen ich mich entschuldigte und zu Elisa, Zaii und Cooper ging, die in einem kleinen Grüppchen standen. Auch hier war die Stimmung gut und es gab zwei weitere Geschenke. Von Zaii bekamen Kimi, Mieke und ich einen Gutschein für ein Familienfotoshooting und eine kuschelige, bunte Decke. Außerdem gab es von Elisa einen Jahresvorrat an Windeln. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen und bedankte mich herzlich.

    Leaenna, Sora und Riley waren die nächsten, die eintrafen. Auch hier bekam ich Glückwünsche und Geschenke für die kleine Mieke. Von Riley gab es eine Krabbeldecke und von Leaenna ein liegendes, extra weiches Plüschpferd. Ich konnte mich gar nicht oft genug bedanken und lud die bisher eingetroffenen Gäste ein, es sich schon mal im Wohnzimmer gemütlich zu machen. Kimi zeigte ihnen den Weg, während ich mich um die nächsten Gäste kümmerte.

    Elena, Stefanie und Loi waren grade angekommen und ich begrüßte sie herzlich und bedankte mich für ihr Kommen. Auch hier bekamen wir Geschenke. Von Elena gab es eine süße Rassel mit kleinen Pferdchen dran und von Stefanie ein großes Paket mit vielen Anziehsachen für Mieke und ein Kuschelkissen. Ich konnte mich grade noch bedanken, da kamen schon die nächsten an.

    Fynja, Eileen und Hayley standen etwas ratlos auf dem Parkplatz. Ich eilte zu ihnen hinüber und hieß sie herzlich Willkommen. Von Fynja gab es als Geschenk ein Schnuffeltuch in Pferdeform und von Eileen noch mehr Anziehsachen und ein kleines Plüschpferd mit großen, niedlichen Augen.

    Atha und Elena waren die nächsten beiden Gäste, die ich begrüßen musste. Wie sollte es auch anders sein, auch von den beiden gab es Geschenke. Atha hatte eine süße kleine Latzhose selber genäht und Elena schenkte uns ein Namensschild aus Holz, mit einem kleinen galoppierenden Tinker. Ich war gerührt und konnte mich nur tausend Mal bedanken.

    Als letztes trafen Maren und Rachel ein. Ich begrüßte auch die beiden noch und bekam von Rachel ein süßes Mobilé mit vielen kleinen Pferden in verschiedenen Farben.

    Ich forderte alle auf dem Parkplatz verbliebenen Gäste auf mir zu folgen und führte sie zu den anderen ins Wohnzimmer.

    „Wir freuen und bedanken uns ganz herzlich bei euch, dass ihr alle gekommen seid“, begann ich meine schlecht vorbereitete Rede. „Wir bedanken uns außerdem für die vielen tollen Geschenke und es tut mir Leid, dass Mieke schläft.“ Die Leute konnten sich das Lachen nicht verkneifen. „Vielleicht haben wir ja Glück und sie bringt uns später noch ein wenig Freude mit ihrer Anwesenheit. Und nun wünsche ich uns allen einen schönen Nachmittag, bedient euch gerne an Kaffee und Kuchen!“ Ein kuzer Applaus kam auf und es wurde begonnen sich aufgeregt zu Unterhalten. Ich gesellte mich hier und da zu und beantwortet allerlei Fragen.

    Kurz bevor die Party sich dem Ende zuneigte, wurde Mieke dann doch noch wach und staunte nicht schlecht über die vielen Menschen. Alle wollten die Kleine sehen und ihr schien der Trubel nichts auszumachen. Als sie dann jedoch irgendwann hungrig wurde und das schreien nicht mehr unterlassen wollte, verabschiedete Kimi die Gäste und der Hof wurde langsam wieder leer.



    Da ich Eddis Geschenk nicht beschreiben konnte, findet ihr es "http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/1193354/1_big.jpghier. :)

    Außerdem gab es von Cooper noch diese süße Animation:

    http://oi57.tinypic.com/54htvo.jpg

    Anhänge:

  13. arialDer letzte Spaziergang zu zweit ist vor drei Tagen gewesen. Kimi und ich waren eine Runde, wenn auch eine sehr kleine, mit Cala draußen gewesen. Eigentlich sollte die Stute vor der Kutsche laufen, da ich mich aber nicht mehr in der Lage dazu gefühlt hatte und Kimi keine Ahnung vom Fahren hatte, musste ein Spaziergang als Bewegung reichen.

    arialKnappe 24 Stunden später war es dann mit der Ruhe vorbei: Pünktlich zum Mittagessen kündigte unser kleines Mädchen sich an und statt zum Essen ging es dann direkt in die Geburtsklinik. Die Angst war dann plötzlich doch größer als gedacht, aber die Freude überwiegte eindeutig. Zeitweise hatte ich sogar das Gefühl, Kimi hatte mehr Angst als ich und würde jeden Moment in Ohnmacht fallen. Zum Glück blieb er aber tapfer und um 21:42 erblickte unsere kleine Prinzessin das Licht der Welt. Alle Sorgen, alle Schmerzen waren vergessen und es gab nur noch uns drei! Ich kann gar nicht beschreiben, wie glücklich ich in diesem Moment war und es immer noch bin.



    arialVor zwei Tagen konnten wir das Krankenhaus verlassen und endlich als kleine Familie auf den Hof zurückkehren. Kimi musste die ganze Zeit zwischen Krankenhaus und Gestüt pendeln, denn die Pferde hatten wenig Verständnis dafür, dass wir ein Baby bekommen hatten, sie wollten trotzdem versorgt werden. Dementsprechend müde waren wir alle, aber selbst das nächtliche Aufstehen, wenn Mieke nicht mehr schlafen wollte, kam uns wie ein Geschenk vor.

    arialKimi war grade draußen im Stall beschäftigt, die Kleine schlief, also konnte ich mich in Ruhe an die Einladungen zur Babyparty setzen. Den Termin am nächsten Samstag hatten wir schon abgesprochen, sodass ich mich nur noch um die Gestaltung kümmern musste.



    arialUnd hier, die liebevoll gestaltete Einladungskarte xD

    arialhttp://abload.de/img/einladungofitc.jpg
  14. Huhu ihr Lieben,



    ich fange mal mit dem Probearbeiten an :) Heute war ich in einer Art Hotel, wo ich mich als Aushilfe beworben hatte. Dabei geht es vor allem um die hauswirtschaftlichen Aufgaben, sprich Zimmer, Wäsche, Putzen und sowas. Es hat mir erstaunlicher Weise wirklich Spaß gemacht, ich hatte ja schon mal ein Praktikum im Hotel gemacht. Die Frau, mit der ich gearbeitet habe, war auch total begeistert und ich werde nun in den nächsten Tagen Bescheid bekommen, ob es klappt :)



    Um 14 Uhr war ich dann Zuhause, um 15:30 Uhr ging es direkt wieder los zur Fahrschule. Ich hatte heute meine letzte Autobahnfahrt und es war total schrecklich. :D

    Wir sind ganz normal die Strecke wie immer gefahren, allerdings sind wir gar nicht mehr von der Autobahn runter, sodass wir schließlich in Lübeck waren und ich da durch die Stadt musste. Grausam, sag ich euch! xD Ich war total angespannt und hatte ständig Angst ich würde wo gegen fahren, weil echt viel los war und die alle wie die Bekloppten gefahren sind. Ich habs letztendlich überlebt und es ging dann entspannt über die Autobahn wieder nach Hause. :)

    Nächste Woche habe ich meine erste Nachfahrt, mal schauen wie das wird. Und dann sind es auch nur noch 3 Fahrstunden und ich darf zur praktischen Prüfung. Ich hab jetzt schon Angst ._.

    Aber wahrscheinlich mach ich mir einfach mal wieder zu viele Gedanken, so wie bei Theorie^^



    Jetzt werd ich mich ins Bettchen kuscheln und ganz schnell einschlafen ;)



    Grüße aus dem Norden :)
  15. Wieder nicht viel, ich bin faul xD Aber ich würde mich über ein paar Namensvorschläge freuen, Mädchen und am liebsten irgendwas finnisches :)



    arialOhne Ende Langeweile! - So würde ich die letzten Wochen beschreiben. Ich konnte nicht mehr viel im Stall helfen, bzw. machte ich eigentlich gar nichts mehr. Kimi war ständig in Sorge um mich und würde am liebsten 24 Stunden am Tag auf mich aufpassen. Wahrscheinlich würde er mich sogar in irgendein Kellerloch sperren, nur damit ich keinen Unfug anstellen könne. Aber ich nahm es ihm nicht übel, es waren nun nur noch 4 Wochen bis zum Geburtstermin und die Aufregung stieg ihm etwas zu Kopf.

    arialIch war natürlich auch aufgeregt, was allerdings durch eine Menge anderer Gefühle überdeckt wurde. Zum Beispiel den schrecklichen Rückenschmerzen, die ich seit einigen Tagen hatte. Das kleine Mädchen hatte wirklich ordentlich an Gewicht zugelegt, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, ich würde Tonnen von Steinen mit mir rum schleppen.

    arialMühsam erhob ich mich vom Sofa, schlurfte in den Flur und versuchte dort vergeblich meine Schuhe anzuziehen. Manchmal war es echt beschissen mit so einer Kugel rum zu laufen.

    arialGlücklicherweise kam Kimi genau richtig: „Brauchst du Hilfe?“

    arialSchlecht gelaunt sah ich ihn an. „Wie sieht's denn aus“, gab ich bissig zurück. Ich wollte ihn nicht so anzicken, aber ich war wirklich gereizt und einfach nur froh, als er mir half, meine Schuhe anzuziehen und ich raus zu den Pferden konnte.

    arialKurzer Hand entschied ich mich dazu, Hunter etwas zu betüddeln, so gut ich eben konnte. Der Weg zur Weide kam mir ewig lang vor und der zurück zum Stall nochmal länger. „Sei froh, dass du keine Kinder kriegen kannst“, sagte ich scherzhaft zu Hunter während ich sein Fell bürstete. Hufe auskratzen konnte ich nicht, also war das Putzen rasch erledigt.

    arial„Und was machen wir nun?“ Unschlüssig krauelte ich dem Wallach die Stirn. Er brummelte nur und schien wohl auch keine Idee zu haben. Also löste ich den Strick und lief ein wenig mit ihm über den Hof. Schnell machte sich aber mein Rücken wieder bemerkbar, sodass ich Hunter zurück auf die Weide brachte und mich wieder ins Wohnzimmer schleppte.