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Willkommen auf Caed Crevan!

Geschrieben von Ravenna im Blog Caed Crevan. Ansichten: 213

Verlobungsfeier (c) BluePearl

Nachdem Ty mir den Antrag gemacht hatte, hatte ich erstmal meine Eltern angerufen und ihnen diese wunderbare Nachricht erzählt. Ich war so glücklich und auch meine Freundinnen rief ich nacheinander an. Wir wollten gemeinsam feiern und so hatte ich sie alle für heute auf unseren Hof eingeladen. Ravenna und ihr Freund Cayden würden gemeinsam mit Vampyrin vorbeikommen, da sie direkt um die Ecke wohnten. So kam es auch, dass Ravenna und Cayden ihre Pferde Golden River und Varulv mitbringen würden. Morgens steckte ich zusammen mit Ty nach dem Frühstück auf der Hausweide zwei Paddock ab, damit die Pferde sich dort ausruhen können. IceLandGirl, Edfriend und Hedone würden mit dem Flugzeug kommen, sodass ich zusammen mit Ty zum Flughafen fuhr. Mark und Marie waren natürlich mit von der Partie und kümmert sich um die Pferde, während wir meine Freundinnen abholten. Die Fahrt zum Flughafen dauerte ungefähr zwei Stunden. Natürlich ließ ich Ty fahren. Er war eh de Meinung, dass ich mit meiner kleinen Kugel Probleme kriegen würde mit dem fahren. Ich ließ ihm in den Glauben. Es war süß, dass er sich solche Sorgen machte. Für ihn war das ja auch alles neu. Am Flughafen angekommen ging ich in die Empfangshalle und wartete, dass meine drei Mädels hinter der Tür hervor kamen. Als sie dann ankamen lagen wir uns alle in den Armen. Es tat so gut sie mal wieder zu sehen. Sofort plapperten wir alle durcheinander. Sachte lag eine Hand auf meinem Bauch. In letzter Zeit tat ich das oft. Wir gingen zum Auto und verstauten das Gepäck der Mädels im Auto. Hedone fragte mich in welchen Monat ich den schön wäre und Eddi wollte wissen, wie Ty mir den Antrag gemacht hat. Genug Stoff um die 2 Stunden Fahrt zu füllen. Ich war bereits im 4.ten Monat und man sah schon, dass da etwas in mir heranwuchs. Auch die Geschichte über den Heiratsantrag erzählte ich ihnen gerne. Ice fand, dass es eine süße Idee von ihm gewesen ist. Natürlich wollten wir uns später die Decke nochmal ansehen. Ich hatte sie auch in die Wohnung geholt und in meinem Schrank verstaut, da sie nicht schmutzig werden sollte. Es war so schön gewesen und ich wollte diese Decke behalten und zwar so schön es ging. Später könnte ich meinem Kind dann von der Decke und dem Antrag erzählen. Wir fuhren auf den Hof. Eddie war ja schon öfters hier gewesen, da sie sich um meine kümmerte, wenn es gesundheitliche Probleme gab. Sie kannte die Pferde schon lange und daher wollte ich den Tierarzt auch nicht wechseln. Bei einem Notfall hatten wir auch einen Arzt hier auf der Insel. Hedone und Ice waren jedoch noch nie hier gewesen. Ich hatte ihnen nur Fotos geschickt. Wir stiegen aus und gingen erstmal ins Haus um das Gepäck zu verstauen. Zum Glück war der Hof groß genug und hatte mehrere Zimmern, die ich als Gästezimmer zu Verfügung stellen konnte. Eins der Zimmer wollten wir aber als Kinderzimmer umbauen. Nachdem das erledigt war gingen wir in den Stall, wo ich den dreien Marie und Mark vorstellte. Es war wirklich schön, dass meine Freundinnen mich besuchen kamen. Ich hatte sie vermisst. Wie sollte es auch anders sein für Pferdemädchen- als erstes ging es in den Stall und die Pferde werden sich angeschaut.Schließlich wollten wir auch noch ausreiten und so konnte jeder die Pferde kennen lernen.Als erstes gingen wir in den Hengststall. Eddi wollte Terminator reiten. Er war ein wunderbarer Hengst und ich fand auch, dass sie beiden gut zusammen passen würden. „Terminator war auch das Pferd, das sie Ehre hatte, diese wunderschöne Decke zu tragen“, erzählte ich ihnen. „Und die Rosen hatte er auch im Maul. Ein Wunder, dass er die nicht gefressen hatte.“ Da mussten alle lachen. Ja, ich hätte es ihm zugetraut diese wunderschönen Rosen zu fressen. Es waren ja keine Stacheln mehr dran gewesen und Blätter sind bestimmt lecker. Bergkristall streckte seinen Kopf Hedone entgegen und ließ sich bereitwillig kraulen- ja er genoss es richtig Eddie fragte mich, ob alles wieder okay sei mit seinen Zähnen und ich antwortete ich:“ Ja, jetzt frisst er wieder wie ein Mähdrescher.“ Als letztes stand noch Was immer du tust in der Box. Er hatte sich gut entwickelt und war nicht mehr ein unproportionierter Junghengst. Da ich ihn damals von Vampyrin bekommen hatte, sollte sie ihn heute reiten. Es wäre bestimmt, einen alten Bekannten nicht nur wieder zu sehen sondern auch zu reiten. Zudem würde ich so auch wissen, wie sie seine Entwicklung sieht. Wir verließen den Hengststall und hörten Hufgetrappel. „Ravenna und Cayden wollten rübergeritten kommen. Vermutlich sind die beiden es“, sagte ich zu den dreien. Ice fragte mich, wie weit Ravennas Hof von mir entfernt liege. „Ungefähr 30 Minuten, wenn man nur Schritt reitet“, antwortete ich ihr. Mit dem Auto brauchte man etwas länger, da man nicht Querfeld ein fahren konnte.Ravenna und Cayden erreichten den Hof und stiegen von den Pferden ab. Dann lagen wir uns aber auch schon in den Armen. Auch die anderen begrüßten Ravenna und Cayden, die anschließend die Pferde auf die Weide brachten, wo sie sich erholen konnten. Vampyrin kam zu der Zeit auf den Hof gefahren und parkte ihr Auto. Nun waren wir alle komplett. Cayden hatte sich zu Ty und Mark gesellt, wo er vermutlich mehr zu Wort kommen würde als bei uns. Herzlich begrüßten wir Vampyrin. Die Tour durch die Ställe würde weitergeführt. Im Stutenstall sah uns als erstes Sunnivah entgegen, die ich heute reiten würde. Alles andere würde Ty nur zu sehr besorgen. Ich hatte ihm versprochen, dass ich auf mich aufpassen werde und solange ich noch aufs Pferd kam, würde ich das auch nutzen. Lovegame stand neben Sunnivah und stupste Ice von hinten an. Anscheinend wollte sie auch etwas Aufmerksamkeit haben. Unser gescheckte Stute Don't Cry litttle Baby würde Marie reiten. Am Ende der Boxengasse stand meine kleinste Stute- Kiss of Paradise. „Sie ist genauso schick wie ihr Daddy“, meinte Vampryrin. „Ja, dass ist sie. Sie macht ihm ganz schön Konkurrenz.“ Nachdem wir durch die Stallungen gegangen waren, ging es ins Haupthaus. Wir hatten uns viel zu erzählen und so nahmen wir das Wohnzimmer für uns ein. Die drei Jungs durften dann ausweichen. Aber hey, sie waren einfach viel weniger als wir. Zudem war ich hier diejenige, die in Watte gepackt wurde, wenn auch nicht ganz freiwillig. Wir unterhielten uns eine Zeit lang was jeder so machte und was im Leben so passiert ist. Es war wirklich toll, alle mal wieder um sich zu haben. Schade nur, dass wir das nicht öfters machen konnten. Gegen Mittag ging es dann wieder in den Stall und wir putzten die Pferde. Nach und nach waren alle Pferde gesattelt und aufgetrenst. Ich hatte mir überlegt, dass wir gemeinsam einen gemütlichen Ausritt machten und danach zusammen etwas aßen. So hatten die Jungs auch mal etwas Zeit für sich. Mit Aufstiegshilfe kam ich auf Sunny. Als Gruppe ritten wir los und schnell kam das Gespräch wieder auf das Thema Hochzeit und wann es den so weit sollen soll. „Also geplant ist, dass wir warten, bis das Baby auf der Welt ist. Ich möchte nicht mit einer Kugel vor den Altar treten. Ich möchte ein schönes Kleid tragen und zudem haben wir uns noch kaum Gedanken darüber gemacht, wie wir unsere Hochzeit gestalten wollen. Weder Location noch sonst etwas steht und wir würden das wohl erst fertig bekommen , wenn ich kurz vor der Geburt stehen würde. So hab ich jedenfalls genug Zeit alles mit ihm abzusprechen. Auch soll es noch warm sein, wenn wir heiraten“, antwortete ich. „Vielleicht ist Ravenna ja noch schneller als ich“, meinte ich und lachte. Sie hatte so Andeutungen gemacht, dass sie auf einen Antrag von Cayden warten würde beziehungsweise wohl nicht nein sagen würde. „Dann gibt es eine Doppelhochzeit“, meinte Ice. Wir lachten. „Das wird wohl weniger passieren“, meinten Ravenna und ich. Als Braut stand man im Mittelpunkt und man wollte die Aufmerksamkeit dann doch für sich selber haben. „So werden wir uns jedenfalls schneller wieder sehen“, meinte Hedone. Wir ritten durch den Wald. Geplant war, dass wir auf der großen Lichtung mit dem kleinen Häuschen eine Rast einlegte. Von meinen Hochzeitsplänen wechselte das Thema. Eddi fragte mich, ob ich schon wüsste was es werden würde. „Theoretisch könnte ich es mir sagen lassen, aber ich möchte es nicht wissen. Solange es gesund ist, ist es mir egal.“ Mädchen oder Junge, das war doch nebensächlich. Hauptsache es war gesund. „Und wie sieht Ty das? Männer wollen doch meistens einen kleinen Sohn“, sagte Marie. „Das stimmt. Ty hätte gerne einen Sohn, aber er hat auch gesagt, dass er sich über ein Mädchen freuen würde. Er meinte, ich könnte je nachdem was es werden würde , dem Kleinem ein Geschwisterchen schenken, damit wir dann eine Tochter und einen Sohn haben. Aber soweit bin ich noch lange nicht. Erstmal ein Kind zur Welt bringen. Ob ich das noch ein zweites Mal durchstehe weiß ich icht.“ Besorgt fragte Vampyrin:“Geht es dir den so schlecht?“ Ich schüttelte den Kopf.“Nein. Mir geht es gut, nur Ty ist so besorgt wegen jeder Kleinigkeit. Wenn es nach ihm ginge sollte ich 24h auf der Couch liegen und nichts machen. Es könnte ja was passieren und unser Kind gefährden. Damit er mich überhaupt noch aufs Pferd lässt reite ich jetzt nur noch unsere alten Hasen und longiere die Pferde. Es ist ja sehr süß, wie er sich um mich kümmert, aber manchmal ist er zu überfürsorglich“, antwortete ich.„Er macht sich halt auch Gedanken. Es ist ja für euch beide etwas neues und bei neuen Dingen ist man doch immer sehr vorsichtig“, meinte Marie. Wir entschieden uns dafür, ein Stückchen zu traben, damit die Pferde auch Spaß an dem Ausritt hatten. Zudem kamen wir auch so schneller zur Lichtung. Ty hatte vorgehabt nach unserem Aufbruch Tollkirsche vor die Kutsche zu spannen und Mark würde sich auf Illuminata schwingen. Cayden musste Varulv wieder satteln und dann konnten die drei auch losreiten. Flying Rook musste heute den Tag auf der Weide verbringen zusammen mit Kiss of Paradise. Sie war einfach noch nicht fit genug um so einen langen ausritt durchzuhalten. Ty hatte in seiner Kutsche die Sachen fürs Picknick dabei. Die drei nahmen einen anderen Weg, der etwas kürzer war und vorallem auch für die Kutsche zu fahren war. Natürlich waren wir dennoch schneller. Wir stiegen ab und banden die Pferde an. Es gab genug Bäume, an denen wir sie festmachen konnten. Kurze Zeit später trafen auch die Jungs ein. Wir breitete eine große Decke aus, auf der wir uns alle hinsetzen konnten.Der Korb mit den Leckereien und die Getränke stellten wir in die Mitte. Nachdem alle ein Getränk in der Hand hielten stießen wir an auf das Ungeborene und auf die Verlobung. Die Pferde konnten in Ruhe grasen und wir aßen kleine Snacks, die ich am Morgen mit Ty zusammen vorbereitet hatte. Anscheinend schien es allen zu gefallen, was mich freute. Wir waren ja alle Pferdemädels, sodass ich mir schon gedacht hatte, dass alle mitmachen würden und auch Spaß haben werden. Wir blieben eine Zeit lang auf der Lichtung und räumten schließlich zusammen. Wir mussten ja auch wieder zurück zum Hof. Wir gingen zu den Pferden und sattelten sie wieder. Um die Lichtung herum floss ein kleiner Bach. Ravenna ging zu Golden River und stolperte über eine Baumwurzel. Sie konnte ihr Gleichgewicht nicht mehr halten und rutschte hinunter in den kleinen Bach. Ein Lachen konnte sich wirklich keiner Verkneifen, aber auch sie lachte mit. Zum Glück war es schon etwas wärmer, sodass es bestimmt eine angenehme Erfrischung war. Zudem konnte sie gleich nach Hause reiten und sich umziehen. Wir machten uns auf den Weg zum Hof und ließen die Pferde noch galoppieren. Die Wege gaben es her, dass wir zu zweit nebeneinander galoppieren konnten. Auf dem Weg zum Hof bog Ravenna ab um zu sich nach Hause zu reite. Sie wollte sich umziehen und auch Cayden ritt mit Varulv nach Hause. Die beiden würden dann mit dem Auto nachkommen. Zum Glück wohnten sie dicht bei uns, sodass sie schnell wieder bei uns sein würde. Am Stall angekommen wurden zuerst die Pferde versorgt. Nachdem alle wieder in ihren Offenstallboxen standen bekamen sie noch ihr Futter. Etwas früher gefüttert als sonst, aber das würde sie nicht stören. Der Abend war reserviert für ein Essen mit den Mädels. Es sollte kein großes 5 – gänge Menü werden. Dafür hatte ich auch nicht die Kapazitäten was die Küche anging. Wir hatten uns überlegt, dass wir selbstgemachte Pizza machen. So konnte jeder sich seine Stücken selber belegen und es war schnell gemacht. Zudem mochte auch jeder Pizza und ich hatte dafür auch genügend Platz in der Küche. Da Ravenna und Cayden später nachkamen , machten sie sich die Pizza etwas später als wir, sodass der Backofen in zwei Rutschen arbeitete. Wir hatten uns alle vor den Karmin gesetzt und unterhielten uns. Als erstes verließen uns Mark und Marie, da sie noch nach Hause fahren mussten und wieder etwas weiter am Haus werkeln mussten. Ich bewunderte die beiden, dass sie trotz der Arbeit im Stall am Abend noch Energie hatten um ihr kleines Haus auf Vordermann zu bekommen. Das gröbste hatten die beiden schon hinter sich. Es freute mich, dass sie näher zu uns zogen, was auch gut war, wenn das Baby zur Welt kommen würde. Der Gedanke an einen weiteren Mitarbeitet spuckte immer noch in meinem Kopf herum. Aber auf jeden Fall würde ich für Tollkirsche eine Reitbeteiligung suchen. Es hatten sich auch schon ein paar Mädels gemeldet, die ich auch einladen wollte zum Probereiten. Doch das würde erst nach der Party so weit sein. Spät am Abend fuhren Vampyrin, Ravenna und Cayden nach Hause, da sie sich noch um die Pferde kümmern mussten. Alle anderen Mädels blieben und wir quatschten bis tief in die Nacht hinein. Doch auch wir fanden irgendwann ein Ende und verkrochen uns in die Betten. Schließlich muss der Betrieb morgen wieder laufen und ich hatte Gäste, die auch bewirtet werden wollten. Also würde es ein langer und anstrengender Tag werden. Zum Glück unterstützte Tyson mich sehr, dass das alles überhaupt möglich war. Sonst hätte ich meine Freundinnen nicht einladen können.



Die letzten Tage waren geradezu an mir vorbei gezogen, wir hatten bei unserer Freundin und Nachbarin Blue ihre Verlobung gefeiert. Mit Storm sowohl an einem Westernturnier als auch an einem Distanzturnier teilgenommen, beide Male sogar Erfolge für uns verbuchen können. Mit Sorge hatte ich beobachtet wie Pumpkin umher streifte, die stand seit etwas mehr als zwei Tagen nun zusammen mit Mama Kürbis auf der Jungpferdekoppel – sie war das einzige Jungfohlen. Aesi wowie Thowra waren Älter als sie, mit Noomie und Nymeria gab es zwar Annäherungen jedoch waren beide ein eingespieltes Team. So hatte ich Amy angeschrieben, ich wusste davon, das Money eine kleine Stute zur Welt gebracht hatte, die kleine und Pumpkin lagen nur zwei Wochen auseinander. In etwa einem Monat würde die kleine Omnia Lunaris nun nach Cead Crevan kommen. Doch heute stand etwas viel wichtigeres auf dem Spiel..Kathi und ich hatten einen neuen Highlandhengst gekauft, der zwar noch nicht gekört war, jedoch standen die Chancen nicht schlecht. Cayden holte ihn gerade aus Eriska ab, während Kathi und ich die Boxen fertig machten, denn zusammen mit Yael würde auch eine neuerliche Islandstute bei mir einziehen…Luna..einst schon einmal in meinem Besitz gewesen kehrte sie nun zu mir zurück. Mit Kathi zusammen ging die Arbeit leicht von der Hand, gemeinsam quatschten wir über alles mögliche….Seit der Verlobungsparty war ich unsicher geworden, wäre ich wirklich bereit mit Cayden mehr zu wagen als eine Beziehung. Eine Verlobung und die damit in die Nähe rückende Hochzeit würde unweigerlich eines Tages zu dem Wunsch Kind führen. Dabei drehte sich ein Kloß in meinem Hals…weder konnte ich mir vorstellen eine gute Mutter zu sein…noch die Sorge für ein Kind zu haben. Mal ganz davon abgesehen – ich konnte Kinder überhaupt nicht ausstehen. Sie stanken…sie sabberten und nerven taten sie obendrein auch noch…einen Sack Hundewelpen dagegen fand ich durchaus attraktiver. Mit Kathi hatte ich darüber gesprochen, doch so wirklich etwas dabei heraus gekommen. Seufzend setzte ich die Arbeit fort , während Kathi schnell zwei Heunetzte holte für die Neulinge.

Gegen Mittag nun endlich kamen Cayden und Aiden wieder, die jeweils mit zwei unterschiedlichen Hängern gefahren waren. Wir halfen beim entladen der beiden Pferde, die Reise per Schiff musste ein anstrengend gewesen sein, denn beide Pferde stürzten sich auf ihre Heunetzte. Wirkten zwar neugierig auf ihre Umgebung, jedoch sahen ihre Augen geschafft aus. „Die beiden werden sich schon wieder erholen“ wisperte Cayden mir zu, der wohl den besorgten Blick auf meinem Gesicht gesehen haben musste. „Wollen wir vielleicht noch ein wenig Ausreiten?“ fragte mich da Cayden. „Nur wenn du die Kamera daheim lässt, du hast jetzt langsam genug an Fotos von mir gemacht meinst du nicht auch?“ Caydens grinsen wurde immer länger, eine Strähne seines Haares fiel ihm ins Gesicht als er auf mich zu kam. Sein warmer Atem auf meinem Gesicht. „Ich kann mich einfach an diesem Gesicht“ seine Hand fuhr meinen Rücken hinab, ich legte mich in diese Geste „diesem Körper“ dann drückte er seine Lippen auf die meinen, davor jedoch wisperte er Worte die kaum an meine Ohren drangen. „diesen Lippen nicht satt sehen kann?“ Ich zitterte bei dem Gefühl das er in mir auslöste, nach einer Weile ließen wir voneinander ab. Zusammen liefen wir auf die Weiden, Cap und Wish waren heute die auserkorenen. Wir ritten bis hinab zu den Klippen, sahen der Sonne zu wie sie langsam begann sich selbst im Meer zu ertrinken…Hier lag meine wirkliche Heimat, mit jedem Atemzug sog ich sie in mich auf, geliebt von einem Mann den ich mir hatte nie erträumt…wollte ich da überhaupt mehr? Die Hochzeitswünsche rückten in einen Teil meiner Gedanken an denen ich sie verbannen und halten konnte…
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