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vom Traumurlaub zum Horrotrip. Rest in Peace Papa. :'(

Geschrieben von Higgischatz im Blog Crazy's Life. Ansichten: 163

Hey Leute,



gestern habe ich im Stauts gespostet &quot;Papa, ich liebe dich <3 RIP :'((&quot; danach wollten viele wissen wieso und was passiert ist. Deswegen schreibe ich diesen Blog damit ihr informiert seit wenn ich lange Zeit nicht da bin oder sonst irgendwas. Außerdem möchte ich das ganze mir von der Seele schreiben. Es war so schrecklich. Es klingt so unwahr und unreal aber es ist alles passiert. Ich danke euch jetzt schonmal für das Lesen und das Beileid und alles. Ich wünsche es keinem von euch den eigenen Vater zu verlieren und auch nicht auf so eine Weise. Ich muss auch bald zu einer Psychologin weil ich das alles nicht verabreiten kann. Ich schreibe am besten erstmal was passiert ist.

20. August sind wir geflogen, alles war super. auch die nächsten 3 Tage. Alles war in Ordnung mit Papa.

23. August: 3 Uhr wurde mein Vater mit Schmerzen im Brustkorb wach die sich bis in den linken Arm austrahlten. Nachdem er kurz durch das Zimmer auf und abgegangen war, war alles wieder ok. Er hatte meine Mama wach gemacht die eigentlich einen Arzt rufen sollte aber Papa wollte nicht. Er legte sich wieder hin.

Nach 15 Minuten hatte er wieder diese Beschwerden und weckte meine Mama. Er ging weiter durchs Zimmer auf und ab. Meine Mama rief die Repzeption an und verlangte einen Krankenwagen doch die schickten erst einen Doktor der nach 20 Minuten kam. Während die beiden auf den Doktor warteten weckte Mama mich. Sie meinte Papa geht es nicht gut. Ich stand auf und sah Papa. Sofort fing ich an zu weinen weil er so Schmerzen hatte. Die Schmerzen kamen aber immer wieder in Schüben. Ich hatte Angst und rannte auf ihn zu. Ich nahm ihn in dem Arm und versuchte irgendwie &quot;Hab keine Angst, ich bleibe bei dir. Ich liebe dich&quot; rauszukriegen. Nachdem der Arzt Papa gecheckt hatte liefen wir zur Lobby/Repzeption. Meine Mama und ich erwarteten einen Krankenwagen. In der Lobby warteten wir dann kurz. Papas Schmerzen wurden immer schlimmer. Natürlich wusste Mama sofort was war weil sie Altenpfegerin ist und soetwas schon miterlebt hat. Ich wollte erst nicht mit aber Papa wollte es so. Ich glaube er wusste Bescheid. Nachdem wir 2 Minuten in der Loby gewartetet hatten fuhren wir mit einem Privatauto zum Krankenhaus. Vorne saß der Doktor mit seinem Fahrer hinten Mama,ich,Papa. Auf der Fahrt wurden wir kurz von der Polizei angehalten, 2 Minuten waren somit futsch. Außerdem gibt es in der Türkei solche Bodenwellen wo man langesam drüberfahren musste. Wir brauchten 25 Minuten zum Krankenhaus. Im Auto strich ich Papa immer wieder über den Rücken. Seine Schmerzen wurden unerträglich und ich spürte auch solche Schmerzen (aber nicht weil ich das auch hatte sondern weil ich sowas immer fühle bei Papa oder Mama.) Ca. 4 Minuten vor dem Krankenhaus sah Papa mir und meiner Mama in die Augen. Dann sagte er folgenden Satz: &quot;Claudia* ich kann nicht mehr. Es geht zu Ende.&quot; Er sank in sich zusammen und atmete noch leicht. Der Arzt reagierte sofort und versuchte eine Herzmassage zu machen vom Vordersitz aus. Meine Mama versuchte Papa zu stüzen weil mein Dad nach vorne fiel. Ich fing an zu schreien weil ich in Panik war. Ich hatte einen Nervenzusammenbruch. Am Krankenhaus angekommen wurde Papa auf eine Liege gelegt und in den Notfallraum gebracht. Der Fahrer holte mich aus dem Auto und brachte mich zu Mama. Mama und ich liefen draußen herum und meine Mama rauchte eine Zigarette nach der anderen. Ich zitterte. Nach einer Stunde kamen die Ärzte aus dem Raum. Keiner sagte uns etwas. Ich ging zu ihnen hin und der Oberarzt erklärte mir auf Englisch das sie alles versucht hatten. Herzmassage, Sauerstoff-irgendwas und auch diese Elektroschocks. Aber sie sagten nicht das er tot war. Ich fragte auf Englisch &quot;Is he dead?&quot; und er nickte nur. Mama rannte sofort in den Raum weil ich sofort weinte. Ich rannte ihr nach. Da lag mein Vater und er war tot. Meine Mama klammerte sich an ihn und schrie. Ich strich ihm über die Stirn und sagte &quot;Papa, ich liebe dich&quot;. Dann nahm ich ihm seine Uhr ab und machte sie mir um. Meine Mama schrie immer noch. Ich versuchte sie wegzukriegen weil ich nicht wollte das sie auch irgendwie zu Schaden kam. Nachdem wir uns verabschiedet hatten saßen wir noch ca. 3 Stunden vor dem Krankenhaus. In der Zwischenzeit kam die Krankenschwester vom Hotel die super Deutsch sprach. Sie soltle sich um uns kümmern aber das konnte sie irgendwie nicht. Sie erzählte uns nur von Todesfällen im Hotel und stellte blöde Fragen. Ich warf der Frau immer wieder einen giftigen Blick zu weil meine Mama nur weinte. Die dumme Kuh soltle aufhören über sowas zu reden. Dann fuhren wir ins Hotel zurück und riefen den Reiseleiter an. Der sollte in 10 Minuten da sein aber die 10 Minuten wurden zu ca. 2 Stunden. Meine Mama und ich packten schon alle Sachen, dann gingen wir zur Lobby aber setzen uns draußen hin wel drinnen so viele Menschen waren. Meine Mama rief die Reiseversicherung an und die kümmern sich nun um die Überführung. Ebenfalls wurde uns eine sehr nette Dame von der Versicherung geschickt die in der Türkei lebte. Sie half uns wirklich sehr, ich danke der Versicherung das es diese Frau gibt. In der Zwischenzeit kam die dumme Krankenschwester wieder. Die wollte Papas Reisepass an sich reißen weil sie meinte sie würde sich darum kümmern. Es hat ca. 10 Minuten gedauert bis die dumme Nuss der netten Dame von der Versicherung den Reisepass gab. Nachdem der Reiseleiter nach einer Stunde nicht kam ging ich zur Repzeption um den nochmal anzurufen. Das erledigte die Hotelmangerin für mich weil sie türkisch konnte und auch gebrochenes Deutsch. Sie kam mit mir mit und setze sich ebenfalls zu uns. Dann kam der Reiseleiter, er kümmerte sich um einen Flug. Um 12:10 sollten wir fliegen. Schnell holten wir die Koffer und fuhren zum Flughafen, der war ca. 45 Minuten entfernt und wir hatten schon halb 11. Am Flughafen angekommen rannten wir mit den Koffern zum Check in Schalter. Die wollten Papas Koffer nicht mitnehmen weil wir nur 2 Personen waren. Doch die Verischerungsfrau war die ganze Zeit mitgekommen und half uns. Sie war heftig mit denen am Schalter auf türksich am diskutieren. Nachdem wir den Koffer trotzdem mitnehmen durften verabschiedeten Mama und ich uns von der Frau und versprachen ihr das wir sie nochmal anriefen. Mama und ich rannten zur Passkontrolle, schummelten uns vor weil es schon 11:50 war. Dann liefen wir zum Gate und durften direkt ins Flugzeug. Wir bekamen eine eigenen Reihe in der Mitte für uns und ein Steward kümmerte sich um uns. Alle Flugbegleiter wussten Bescheid und kümmerten sich super um uns. Am Flughafen angekommen mussten wir sitzen bleiben und wir wurden von einer netten Dame von Neckermann (unsere Reisegesellschaft) und einem Seelsorger abgeholt. Alle halfen uns wirklch wunderbar. Schnell holten wir die Koffer und gingen durch den Zoll. Dort warteten schon meine Oma und meine Tante. Dann fuhren wir zu meiner Oma, dort wartete meine ganze Familie auf uns.



Es klingt für euch wahrscheinlich wie im Krimi. Aber es war wirklich so. Mein Papa starb an einem Herzinfarkt neben mir im Auto in der Türkei. Einen Schuldigen zu finden ist schwer und das was passiert ist kann man nicht mehr rückgänig machen. Alle stehen hinter uns weil mein Vater sehr bekannt war. Deswegen versuchen Mama und ich schnell wieder ins normale Leben zu kommen. Nach der Beerdigung müssen wir mal sehen war wir machen. Ich selber frage mich natürlich: wieso wir? wieso mein Papa? Ich kann es nicht verstehen weil mein Vater gerade mal 43 Jahre alt war. Er hat nichts böses getan. Er war immer die Stimmungskanone und machte seinen Job auch immer super. Ich kann es nicht verstehen aber damit muss ich jetzt leider leben.



Ich danke für das Lesen, für das Beileid und so weiter. Ich hoffe das ihr wegen mir jetzt keine Albträume habt. Aber wenn ihr jetzt meint ich würde das nur machen damit ich Aufmerksamkeit kriege. Ich schreibe diesen Text weil ich das von der Seele haben muss. Ich mache das eigentlich für mich und nicht damit ich Streit anzetteln kann oder sonst was.



Rest in Peace Papa. Ich werde dich immer lieben und immer an dich denken.



glg

Crazy, die sich das ganze von der Seele schreiben musste.
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