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Tagebuch eines Shetty - Seite 2!! *FOTOS*

Geschrieben von Stoepselchen im Blog Stöbsl.... Ansichten: 29

Worterklärungen im ersten Tagebucheintrag 'https://www.joelle.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/happy.gif' '' '^_^'





Liebes Tagebuch!



Heute war ein spannender Tag. Und er war auch ganz schön anstrengend. Gleich morgens früh, so früh, dass ich noch in meiner Box lag und entspannt vor mich hin döste, kam Möhrchengeberin.

Laika, meine Boxenkameradin - eine riesige Hannoveranerstute, hat sich gefreut, sie zu sehen und gleich ganz laut gewiehert. Endlich sollten wir rauskommen aus der öden Box! Das Paddock wartete...

Ich habe mir brav das Halfter überstülpen lassen, und Möhrchengeberin hat mich in der Box angebunden. Da habe ich mich aber gewundert! Sollte ich etwa alleine hier bleiben?

Es hat ganz schön lange gedauert, bis Möhrchengeberin Laika das Halfter angelegt hat, denn die konnte es kaum erwarten, zappelte herum und buddelte ungeduldig mit dem Vorderhuf in der Einstreu herum.

Dann endlich war es geschafft und Möhrchengeberin führte Laika weg. Ich wartete ganz artig, bis sie die Stute auf dem Paddock abgeliefert hatte, und ließ mich dann draußen vor dem Stall anbinden. Erstmal musste der ganze Dreck runter! Beim Putzen konnte ich heute gar nicht still stehen - wann ging's denn endich los? Warum dauerte das so lange??

Möhrchengeberin schimpfte ein bisschen, aber dann legte sie mir endlich Sattel und Trense an. Das Aufsitzen war wieder ein bisschen schwierig, weil ich einfach nicht stehen bleiben konnte; das ging ja auch alles viel zu langsam!

Als Möhrchengeberin es dann auf meinen Rücken geschafft hatte, ritten wir vom Hof. Zuerst wieder eine kleine Runde durch das Dorf, damit meine Muskeln warm wurden, und schließlich den langen Weg zum Wald hoch. Erst im Trab, dann immer übergangsweise ein paar Schritte Galopp, wieder Trab, etwas Galopp, und so weiter.

Einmal habe ich mich furchtbar erschrocken, denn da standen auf einmal vier Männer auf dem Feld herum. Möhrchengeberin behauptete, das wären nur Bauern, und grüßte freundlich, aber ich hatte fürchtete mich und wäre am liebsten umgedreht.

Die sahen auch wirklich böse aus! Gott sei Dank waren wir schnell an ihnen vorbei und Möhrchengeberin lenkte mich nach links, einen steilen Weg in den Wald hoch.

Das war ganz schön anstrengend, obwohl Möhrchengeberin behauptete, das sei gut für meine Muskeln. Naja, da habe ich mich dann natürlich ins Zeug gelegt!

Verstehst du doch sicher, Tagebuch, schließlich muss man gut aussehen für seine Mädels!

Wir sind ein bisschen durch den Wald geritten, viel Trab und ein bisschen Galopp, und schließlich waren wir auch schon wieder auf dem Heimweg.

Ich habe mich sehr gefreut, weil wir dieses Mal den Umweg über meine aaabsolute Lieblingsrennstrecke geritten sind. Juchu!

Da habe ich dann auch lange Zügel bekommen und durfte mich so richtig strecken. Erst hat Möhrchengeberin gar nicht getrieben, und als sie dann doch die Beine rangenommen hat, bin ich losgerast, als wäre der Teufel hinter mir her!

Ich glaube, da hat sie sich auch ein bisschen erschrocken... Hehe! Am Ende ging's dann noch einen kleinen Hügel runter und ich durfte auch noch mal ein Stückchen galoppieren. Leider mussten wir schon allzu früh wieder durchparieren, weil da eine Ponykutsche über den Weg geholpert kam.

Mit echten Ponys davor, die waren genau so klein wie ich! Kannst du dir das vorstellen? Und sie zogen dieses grässliche, klappernde Kutschenteil hinter sich her!

Ich bin ja eigentlich ein sehr mutiges Pony, und mache auch fast alles mit, aber einspannen lasse ich mich wirklich nicht...!

Daher war ich auch ganz froh, dass wir dann im Schritt zum Hof zurück ritten. Nicht, dass Möhrchengeberin beim Anblick der kleinen Kutsche noch auf komische Gedanken kam!

Zuhause wurde ich abgesattelt und bekam das Halfter angelegt. Möhrchengeberin wollte noch eine kleine Trainingseinheit Zirkuslektionen einlegen.

Da hatte ich natürlich nichts gegen, denn schließlich bekam ich dafür Möhren!

Um auf den Reitplatz zu kommen, muss man über das Paddock gehen. Eigentlich geht das ohne Probleme, aber gerade, als Möhrchengeberin das Reitplatztor schließen wollte, biss die rote Fanny Riesen-Laika in die Kruppe und die stürmte erschrocken los. Da wir ihr im Weg standen, und hinter ihr Fanny war, entschloss sie sich für den einfachsten Weg: Sie sprang einfach über mich drüber!

Herrje, das war vielleicht ein Schreck! Man gut, dass Laika so groß ist, und ich so klein, und dass Laika so ein gutes Springpferd ist.

Möhrchengeberin war auch ganz blass geworden, nur Fanny sah zufrieden aus - sie hatte ihr Heu verteidigt!

Du musst wissen, Tagebuch, dass Fanny die Chefin in unserer kleinen Gruppe ist. Jedenfalls denkt sie das - insgeheim bin natürlich ich der Boss, aber das muss ich ihr ja nicht auf die Nase binden, sonst beißt sie mich nur. Laika ist zwar die Größte, doch sie ist viel zu schüchtern und zu ängstlich und lässt sich von Fanny immer ans Ende der Rangordnung schubsen.

Naja, Tagebuch, ich glaube, ich muss jetzt Schluss machen. Die große Futterfrau kommt gleich und bringt uns unser Abendessen!

Ich habe übrigens wieder ein paar Bilder beigelegt. Zwei vom Freispringen - bin ich nicht gut? Und zwei, wo ich mich gerade vor Möhrchengeberin abgelegt habe. Auf einem guckt Nico ganz interessiert, hihi! Aber die Möhren sind nur für mich, da gebe ich ihm keine ab.



Bis bald, liebes Tagebuch, ich melde mich wieder!

Dein Blacky





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