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Of Screws and Metal - Hof-Nebenstory Teil 10

Geschrieben von Occulta im Blog Nebenstorys. Ansichten: 498

Teil 10
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Der Frühling fiel ins Land ein und schlug den Winter vernichtend. Von einem Tag auf den anderen herrschten Temperaturen im zweistelligen Bereich und es wurde auch nachts kaum mehr kälter. Ich war, bemerkenswerterweise, nachwievor Black Powder Wars Jockey. Nach einer kurzen Weihnachtspause hatten wir Collins‘ strengen Trainingsplan konsequent verfolgt und beinahe wöchentlich die Anforderungen an den Hengst erhöht. Der Start in die neue Rennsaison mit ihm kam mir wie ein Traum vor. Der Fake-Braune knüpfte nahtlos an seinen letzten grossen Erfolg im Vorjahr an und blühte richtiggehend auf, erst recht, weil ich inzwischen bei jeder Gelegenheit mit ihm herumalberte. Dieser Hengst brauchte einfach extrem viel Zuwendung und Beschäftigung, damit er ausgeglichen war. Zum Dank gewann er jedes Rennen für uns mit Leichtigkeit, so dass wir uns auf Social Media bereits eine kleine Fangemeinde aufbauen konnten. Unsere Fans wollten an Rennen sogar schon regelmässig Fotos von ihrem vierbeinigen Star schiessen. Es wurde manchmal fast schon nervig. So wie an diesem einen Morgen, als ich das Pferd gerade zäumte und eine verrückte alte Dame, die es irgendwie hinter die Absperrung in den Stall geschafft hatte, Black Powder War einen Apfel geben wollte. "Ma'am, you can't feed him. Please leave this area, it is not public", schnauzte ich sie ungeduldig an. Doch sie ignorierte mich und streckte dem Hengst, der schon sabbernd die Lippen spitzte, ihre Hand mit der Frucht hin. Ich stellte mich dazwischen und baute mich vor ihr auf. "I will call Security if you don't leave immediately!" "What is so wrong about feeding this poor animal an apple? It has earned it, has it not?", krächzte sie aufgebracht. This 'poor' animal gets stuffed with apples by its owner, stellte ich innerlich klar. Stattdessen gab ich jedoch eine professionellere Erklärung ab. "It is important that we make sure he doesn't receive any food that his staff did not prepare for him. It is a safety precaution. In the past there have been cases where racehorses were given forbidden substances, or even got poisoned - sometimes by accident, other times on purpose." Die Dame schien einsichtig und entschuldigte sich. Ihr sei nicht bewusst gewesen, dass sie etwas Verbotenes vorgehabt hätte. Ich geleitete sie zur Sicherheit zurück in den öffentlichen Bereich und wandte mich dann wieder Black Powder War zu. Mr Harper schlich sich von irgendwo her heran. "Everything okay over here?" "Sure. There was some crazy old lady who wanted to feed him an apple, but I got rid of her." "I'm sure she just wanted to be nice. Old ladies tend to be like that." "Who knows. It’s safer to make sure Blacky here doesn't eat anything troublesome. He eats too much anyway." "How did you just call him??" Mr Harper wirkte plötzlich aufgebracht. Ich runzelte die Stirn. "Blacky? Like, you know, it is pretty annoying to call him 'Black Powder War' all the time. I thought a barn name would help." "No! He is not some pony or something, he is a racehorse. And a racehorse deserves to be called by its real name." "But it's just a name! And by the way, 'Black Powder War' is a pretty silly one to begin with." "Is that what you think? 'Cause I think it is a very impressive name, and it suits him perfectly!" "How does it suit him?? He is a playful, funny, sometimes even scared-chicken-kind of horse, that doesn't fit at all!" "Funny?! He is a champion, defeating his enemies merciless and with pride." Ich prustete vor Lachen. Mr Harper wirkte beleidigt, auf eine viel zu ehrliche, gar kindliche Weise. Er schien es wirklich ernst zu meinen, obwohl es mir schwerfiel, das zu glauben. Ich wechselte zu einem versöhnlicheren Tonfall, doch das schien ihn auch nicht zu beruhigen. Erst, als ich zugab, dass ‘Black Powder War‘ ein edler, bedeutungsvoller Name sei, legte sich seine Aufregung. "However -" begann ich erneut, und schon zuckten seine Nasenflügel. Ich wählte meine Worte sorgfältig. "I think it is a sign of affection to give someone a shortname. It shows that you're close. I like Black Powder War very much, so I would naturally want to call him with a short name. Wouldn't you agree that it feels more distant to call someone by his full name?" Er schien angestrengt nachzudenken, dann beschloss er plötzlich: "Alright then. This makes sense to me, so Blacky it is. Or rather Powdy? No, Powdy sounds even worse." Ich lachte über den plötzlichen Sinneswandel und schlug "Warren?" vor. Er sah mich entgeistert an. Ich fügte hastig hinzu "Just kiddin'!"; Ich wollte ihn nicht schon wieder verärgern, auch wenn mir sein Verhalten rätselhaft vorkam. "No, I mean... That's my uncle’s name. He died last week." Erschrocken und betroffen sprach ich mein Beileid aus. "Nah, it's alright. The guy deserved it." Nun war ich schockiert über seine Gleichgültigkeit. Er bemerkte es und erklärte: "He was drunk 80% of the time and used to stumble around in the early morning, down the streets along the Temse. He was found hanging from a tall fence that he apparently tried to climb over. It is very funny - I mean, what a dumb way to die." "Funny??", rief ich aus. "That does not at all sound funny to me!" Er entgegnete "but there was a similar scene in one of those comedy movies I watched recently, and everyone seemed to laugh about it", als wäre das eine Rechtfertigung. Ich schüttelte den Kopf und kam mir vor, als würde ich ein kleines Kind belehren. "However stupid it might was, it is not nice to call it funny. In the movies it is all staged and no one gets hurt after all! But real life is a lot different." "Mr Johnson said I could learn a lot from movies, though. He is an expert in the field of social interaction." Ich hob skeptisch die Augenbrauen. Was für ein Experte war das? Doch bevor ich genauer nachfragen konnte, kam Collins zügigen Schrittes heran und unterbrach unsere kleine Diskussion. "Is the horse ready yet?" "Almost, Sir!", rief ich leicht neckisch in militärischem Ton, und wandte mich eifrig wieder Blacky zu. Mr Harper beschloss, ungewöhnlicherweise, bereits zur Tribüne zu gehen. Im Gehen rief er über die Schulter "don't forget to give Blacky his 'lucky' treat, Ray", wobei er Blacky übertrieben betonte. Doch etwas anderes störte mich mehr. "Did you hear that, Collins? No, he didn't just call me by my first name, right? I mean, he'd never..." Collins zuckte mit den Schultern, er hatte nicht richtig zugehört.

Die folgenden Tage bestätigte sich jedoch, dass auf meine Ohren noch Verlass war. Mr Harper schien tatsächlich (fast schon krampfhaft) zu versuchen, mich mit Vornamen anzusprechen. Es wirkte jedoch so, als hätte er Mühe, damit konsequent zu sein. Ich sagte im ersten Moment nichts und wartete ab; es war irgendwie lustig, wie er immer wieder zwischen dem gewohnten formellen und dem scheinbar persönlicheren Format wechselte. Irgendwann beschloss ich, dass ich, angesichts seiner Vorlage, ebenfalls keinen Grund mehr hatte, ihn so überaus höflich wie zuvor zu behandeln. Er hatte mich ja nicht einmal gefragt, ob ich das so wollte. So machte ich es mir leicht und nannte ihn von einem Tag auf den anderen nur noch "Harper". Mr Collins nannte ich schliesslich auch längst bei seinem Vornamen. Wie ich es erwartet hatte, fiel es ihm sofort auf. Er zeigte es nicht offensichtlich, aber das gelegentliche Zucken seiner Nasenflügel und ein kurzweiliger Aussetzer in seiner sonst so perfekten Haltung, wann immer ich das ‘Mr‘ wegliess, verrieten ihn. Wenige Tage, nachdem ich damit angefangen hatte, begann es auch auf seine Stimmung zu schlagen. Als ich ihn nämlich eines Morgens nach der Uhrzeit fragte, als ich gerade von Blackys Rücken hüpfte, wurde ich bloss angeschnauzt. "What time is it, Harper?" "Too lazy to check your own smartphone?" Ich erwiderte: "No, but I left it in my locker, as I normally do whilst riding." "Then what about a watch?" "Well, you could buy me one for my Birthday." "I think I pay you more than enough." "Wait... You're pissed, aren't you?", stellte ich amüsiert fest. "No I'm not." "Sure are!" "Am not!" "Are!" "Not!!" "But why?", fragte ich, ihn absichtlich provozierend. "It's because of the way you call him, Ray", rief Collins aus dem Off, leicht ungeduldig. "So you're pissed because I call you just 'Harper' instead of 'Mr Harper'?", schloss ich mit Leichtigkeit, die Erinnerung an die Diskussion über ‘Blacky‘ weckend. "No, that's not it!" "But you admit that you are indeed pissed, then?" Er wandte sich ab und stapfte davon, ohne ein weiteres Wort zu verschwenden. Ich sah zu Collins rüber. Der nickte mit dem Kopf in Harpers Richtung, mich anweisend, ihm zu folgen. Er machte auch eine Handbewegung, die einen durchtrennten Hals symbolisierte - ich winkte beschwichtigend und hastete unserem verärgerten Geldgeber hinterher. "Heyy, come on - I was just havin' a little fun back there!" Er schwieg noch immer und lief stur weiter in Richtung Parkplatz. "Harper - no, 'Mr Harper', if it means so much to you -" "No! I told you, that's not it!" Er stoppte und drehte sich ruckartig um, sodass ich beinahe in ihn hineinlief. "I'm sorry, about whatever offended you!", schlug ich nun selbst leicht aufgebracht vor. Er machte einen Schritt zurück und wich meinem Blick aus - wie immer. Anscheinend reichte mein veränderter Tonfall, um ihn zurück in eine Art beleidigt-unschuldiges, kindliches Stadium zu verweisen, denn er murrte beinahe sanft "I'm not good at this." "Not good at what?", fragte ich verwirrt. "This. Talking." "I think you're talking okay", bemerkte ich, die Stirn in Falten legend. "You're talking perfect English", fügte ich hinzu, mich an meine Theorie mit der ausländischen Herkunft erinnernd. "No, I cannot interact properly. Sometimes people say strange things, and I don't know what they mean. It has to do with my condition." Ich wurde sofort neugierig. "What condition?" "I have Asperger's syndrome." "Oh." Ich wusste nicht so recht, was ich dazu sagen sollte - ich hatte den Begriff zwar schon mal gehört, aber keine Ahnung mehr, worum es sich dabei handelte. Ich beschloss, ehrlich zu sein. "I'm sorry, could you explain what that means? I have heard of it, but I know nothing particular about it..." "Well, it is a bit complicated. For example, I have trouble reading people’s faces, which makes it hard to differentiate between serious and joking interaction. Mr Johnson is my therapist. He is helping me to learn how to recognise certain emotions and teaching me how to act as normal as possible. I have been training with him since my childhood and he helped me a lot. But sometimes I still find it hard to adapt." "I am amazed that you manage to lead a company full of people, with that kind of condition." "It can be very tiring if I have too much contact with people that don't know about it, like customers or employees. I couldn't do it without the help of Mr Daryl and my secretary." Also hat der Produktionsleiter auch davon gewusst, überlegte ich beinahe fasziniert, während ich zuhörte. Und das war wohl auch der Grund, warum er der Sekretärin das Auswählen der Kandidaten überlassen hat. Und... "That is why you call every new person Mr Newman?", stellte ich laut fest. "... I'm not good with names." "You remembered mine though." "I'm not good with women either. But that's a different story. It was easier to remember since you stick out in a company full of men." "That makes sense." "So, now that you know, please don't judge me too harshly when I act strange." Ich lächelte einigermassen verständnisvoll. "Does George know?" "At least I did not tell him, but maybe he's found out anyway - he has many connections." "True." Einen Moment lang herrschte peinliche Stille, dann bemerkte ich amüsiert: "Funny, I always thought you were just some rich, only-child, stick-in-the-ass kind of grumpy idiot." "HEY!" "Take it easy! I merely meant to tease you." "Why do I get the feeling that you're playing with me?", murmelte er misstrauisch und mit müssigem Ausdruck. Doch auf mein Lachen stimmte er vorsichtig mit ein.
Zuhause googelte ich aus Neugier den Begriff 'Asperger' und machte mir ein Bild davon. Je mehr ich darüber las, desto erstaunter wurde ich, dass Harper doch halbwegs normal schien. Ich bewunderte ihn sogar ein klein Wenig dafür. Aber offenbar gab es verschiedene Ausprägungen und die Symptome konnten sehr unterschiedlich sein.

Unser Verhältnis wurde lockerer, seit ich von Harpers Zustand wusste. Ich konnte seine gelegentlichen Sonderbarkeiten besser nachvollziehen und ihm in gewissen Situationen sogar helfen. Unter anderem, wenn er von Renn-Reportern bedrängt wurde. Ich musste mir aber von Zeit zu Zeit Mühe geben, sein Asperger nicht dauernd als Ausrede für alles Mögliche zu missbrauchen und so seine persönlichen Charakterzüge zu ignorieren. Es fiel mir viel zu leicht, respektlos zu werden und ihn nicht ernst zu nehmen. Wenn er zum Beispiel anderer Meinung war als ich in Bezug auf Blackys Belohnungs-Frequenz. Oder wenn wir einen unserer sich häufenden Diskussionen über Kleinigkeiten wie Kaffee hatten (er mochte grundsätzlich nur zwei Sorten Kaffeebohnen, und weigerte sich partout, irgendwelche anderen zu probieren.) Am Ende war er immer noch ein Mensch mit Gefühlen und Eigenheiten, die ihn einzigartig machten. Was ich jedoch überhaupt nicht ausstehen konnte, war sein Perfektionismus. Er konnte unausstehlich werden, wenn Blackys Ausrüstung nicht auf eine ganz bestimmte Art in der Sattelkammer verräumt war, oder wenn Collins und ich etwas am Trainingsablauf änderten. Ich war es gewohnt, spontan zu sein und zu improvisieren. Das war für ihn so ziemlich undenkbar. Genauso empfindlich war er, wenn er sah, wie ich mit seinem teuren Rennpferd herumalberte. Blacky war schon von sich aus ein Clown und machte praktisch alles für Leckerlis und Aufmerksamkeit. Mir fiel auf, dass er seine Oberlippe nach oben zog und die Zähne zeigte, wenn ich ihm eine Banane oder ein neues Leckerli mitbrachte. Das sah einfach zum Totlachen aus. Ich begann deshalb jeweils, absichtlich darauf zu warten, bevor ich ihm die Belohnung gab. Schon nach kurzer Zeit machte er es dauernd, sobald er ein Leckeri in meiner Hand sah. Als Harper eines Morgens nach einem offenbar nervigen Telefonat mit mürrischem Ausdruck durch die Stallgasse spaziert kam, beschloss ich ihn aufzuheitern. "Hey Harper!" "Good morning, Miss- Ray." "Blacky is feeling great today. He is such a playful fellow when he's happy." "I just wish he would show a bit more dignity..." "Ah, but look what he can do!" Blacky zeigte sein schönstes Lächeln, und Harper vergrub Kopfschüttelnd sein Gesicht in seiner rechten Hand. “By the way, you didn’t say you’d come here today. We’re already finished our training – if you had said something, we could have waited for you.” “I had a meeting. I did not expect you to wait anyway, it’s no problem.” Ich zuckte mit den Schultern und versorgte Blacky, der noch immer mit verschiedenen Grimassen meine Aufmerksamkeit auf sich lenken wollte, in seine Box.

Für das darauffolgende Wochenende hatten wir ein Treffen mit einer Handvoll eingeladener Fans geplant, die diese Gelegenheit in einem kleinen Wettbewerb gewonnen hatten. Zwischendurch war das ganz gute Werbung für den Hengst, der nach seiner Rennkarriere irgendwann als Zuchthengst Karriere machen sollte. Ich versuchte am Tag des Treffens, Blacky besonders ansehnlich zu machen. Schliesslich sollte er vor seinen Bewunderern perfekt glänzen - jedenfalls wenn es nach Harper ging. Blacky selbst schien von der Idee nicht viel zu halten, er hatte sich jedenfalls Mühe gegeben, das Gegenteil anzustreben. Ich schrubbte, bis mir der Arm fast abfiel. "How can this short fur be so dusty? Maaan, you're a pig." Harper sah kurz darauf bei uns vorbei und beklagte sich gleichfalls. "Why do you keep sullying yourself like this?" Blacky zog daraufhin seine Oberlippe hoch zu einem Lächeln und zeigte sein wunderschönes Gebiss - er hatte natürlich kein Wort verstanden, aber nutzte spontan Harpers Aufmerksamkeit, um nach einem Leckerli zu betteln. Harper liess ein leicht verzweifeltes "Am I a joke to you?" hören. Ich konnte mich vor Lachen kaum halten. "That's not funny. You're both not taking me serious." "I'm taking you very serious. My income depends on you." "About that. You still ride many other horses, don't you. I would like you to focus more on Blacky from now on." "That's not possible, I have a rent to pay." "I will renew our contract. You will get a fixed amount per month, enough to make a living." "But you are not going to gain anything from this, are you." "I will. As long as Blacky keeps up his winnings, he earns enough for both of you. And he looks happiest whenever he can fool around with you." "So you want me to be his personal toy? Wait, how much fooling-around are we talking about? I have limited creativity…” “Well, you could teach him some tricks, maybe? And I thought I could put you in charge of keeping his social media up to date, and of course organising meetings like this one today – I don’t have enough time for that.” “I could spend an hour or so more here, but he needs some privacy, too. I cannot possibly babysit him all day long.” “That’s true. How about spending the mornings here and then you’re free to go train other horses?” “Haha, you’re funny. All trainers that I know exercise their horses in the mornings.” “Okay, then you train Blacky, go train others and come back here in the afternoon to play with him?” “…That sounds more realistic.” “Very well then.”

Ich zerbrach mir, nun da ich Blacky für einen ausgehandelten Taschengeldzustupf extra-bespassen durfte, bald den Kopf darüber, wie ich den verspielten, aber sehr sensiblen jungen Hengst noch mehr auf meine Seite ziehen konnte. Ich begann damit, nachmittags Spaziergänge mit ihm zu machen, oder auszureiten – je nachdem, wie viel er morgens arbeiten musste. Eine weitere wertvolle Idee fand ich im Internet: Kopfarbeit. Ich begann fortan, dem Hengst hin und wieder Spielzeug mitzubringen, meistens handelte es sich dabei um Pet-Flaschen oder Kartonschachteln, in denen Futter versteckt war. Harper war begeistert und griff die Strathegie gleich selbst mit auf. Er kaufte seinem Rennpferd nach einer Weile sogar einen robusten Spielball zum Aufhängen und einen grossen zum Rollen am Boden. Collins wirkte zunehmend, als wäre er kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Aber den Followern im Internet gefiel's. Sie lobten "Blackys Besitzer" für die Zuwendung, die er seinem Pferd schenkte. Ich fühlte mich dabei zunehmend auch angesprochen.
Flair, Zion, Veija und einer weiteren Person gefällt das.
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