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Kann das Liebe sein? [Fortsetzung]

Geschrieben von Mongofisch im Blog Heimatlos. Ansichten: 97

arial"https://www.joelle.de/blog/1042/entry-10169-kann-das-liebe-sein/Hier gibt es den ersten Teil :)



arial[color=rgb(0,0,0)„Es geht noch weiter“, hauchte Kimi, während er seine Arme von mir nahm. Etwas enttäuscht, aber zugleich voller Erwartung, was noch kommen würde, drehte ich mich zu ihm um.

arial„Echt, noch mehr?“ Fragte ich mit zitternder Stimme, fast unhörbar.

arial„Komm mit“, er griff nach meiner Hand und hatte wieder dieses freche Lächeln auf den Lippen. Mit weichen Knien folgte ich dem hübschen Finnen. Wir liefen ein ganzes Stück, bis wir vor einem Hügel standen.

arial„Gleich sind wir da“, sagte Kimi verschwörerisch ich ging weiter, immer noch meine Hand haltend. Wir umrundeten die Erhöhung, voller Erstaunen erblickte ich auf einer kleinen Wiese einen Helikopter.

arial„Ist das dein Ernst“, stammelte ich lächelnd.

arial„Ja, komm schon, das wird super“, er zog mich hinter sich her, begrüßte den Piloten, er kannte ihn scheinbar, und deutete dann auf die Tür. Ich wusste gar nicht wie mir geschah, da saß ich schon mit Köpfhörern auf den Ohren im Innenraum des Helikopters. Kimi nahm neben mir Platz, die Tür wurde geschlossen und die Rotorblätter begannen sich zu drehen. Ich hatte ein flaues Gefühl im Magen, war dies ja erst mein zweiter Flug und der erste in so einem Ding. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf, ich konnte noch gar nicht realisieren, wie mir geschah.

arialRasch gewannen wir an Höhe und das Land unter uns wurde immer kleiner. Man konnte immer weiter schauen, immer mehr Seen breiteten sich vor uns aus. Finnland war einfach atemberaubend, eine einzigartige Landschaft!

arialDurch die Kopfhörer vernahm ich knisternd Kimis Stimme: „Gefällt's dir?“ Ich wandte meinen Blick vom Fenster ab und schaute in seine tief blauen Augen. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen und nickte strahlend. „Es ist wunderschön.“



arialIch weiß nicht, wie lange wir in der Luft waren, das war auch egal, es war einfach nur schön, mehr als schön, unbeschreiblich.

arialKimi half mir beim Aussteigen, breit grinsend. Dann wurde seine Mine plötzlich ernst, erschrocken sah ich ihn an.

arial„Fandest du es wirklich schön“, fragte er etwas verunsichert.

arialErst wollte ich seine Hand greifen, traute mich dann aber doch nicht und sagte einfach nur: „Natürlich! Ich kann es gar nicht beschreiben. Mit so etwas hätte ich nie gerechnet, als wir vorhin vom Gestüt losgefahren sind.“

arialBei diesen Worten lächelte Kimi wieder, nahm meine Hand, welche ein Glück, dass ich es nicht machen musste, und führte mich zurück zum Wagen. Die Sonne neigte sich schon dem Horizont entgegen und die Landschaft wurde in ein leuchtendes Grau getaucht.

arialKimi blieb stehen, griff nach meiner zweiten Hand und stellte sich vor mich. Tief schaute er in meine Augen, unsicher blickte ich ihn an.

arial„Weißt du“, fing er leise an. „Ich mag dich wirklich, sehr! In meinen Augen bist du eine ganz besondere Frau.“

arialIch lächelte und versuchte etwas zu sagen, doch dazu kam ich nicht mehr. Sanft zog Kimi mich näher an sich, beugte sich ein Stück runter und berührte mit seinen Lippen vorsichtig meine. Mir wurde flau im Magen, meine Beinen schienen nachzugeben und ich blendete alles um mich herum aus.

arialEs gab nur noch ihn und mich!
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