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Kandidatenriege für die Landesmeisterschaften steht

Geschrieben von Libbie im Blog Pferdige Nachrichten von Libbie. Ansichten: 287

(Bad Segeberg) Es gibt mehrere Favoriten, aber kaum eine Vorhersage: Das Landesturnier in Bad Segeberg zählt zu jenen Ereignissen im Pferdesport, bei denen Favoritentipps trotz sorgsamer Überlegung von „jetzt auf gleich“ ins Gegenteil verkehrt werden können. Das wird auch bei der 59. Auflage vom 7. bis 9. September in Bad Segeberg so sein. Jeweils drei Wertungsprüfungen stehen auf dem Programm für jede einzelne Meisterschaftsentscheidung und genau das macht es für Teilnehmer und Fans so schwer. Wer sich am Freitag und Sonntag noch als Kandidat für Gold präsentiert, kann am Sonntag auf einem undankbaren fünften Platz landen. Drei Tage solider Leistung sind Voraussetzung für den Erfolg bei einem der ältesten deutschen Turniere im Sportkalender.







Die Kandidatenriege des Landesturniers erlaubt den Fans indes Vorfreude und Spekulation für das letzte große Ereignis der grünen Saison in Schleswig-Holstein und Hamburg. Bei den Springreitern haben sich für den Dreiteiler, dessen Höhepunkt der Große Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken am Sonntag ist, eine illustre Reihe von Reitern angesagt: Etwa Thomas Voss aus Schülp, Sieger im Großen Preis von Neumünster und Altenhof, sowie des Championats von Wiesbaden, Rolf-Göran Bengtsson – Schwede mit Wohnsitz in Breitenburg und Nummer 13 der Weltrangliste Springen – ist in Bad Segeberg dabei, ebenso der Däne Lars Bak Andersen (Elmshorn), der seinem ersten EM-Einsatz den Sieg beim Bundeschampionat in Warendorf mit dem sechsjährigen Chessmann folgen ließ.







Thieß Luther (Wittmoldt) aus der Reiterdynastie nimmt einen neuen Anlauf, ebenso Andreas Ripke (Steinfeld), Torben Köhlbrandt (Klein Offenseth) und Sören von Rönne (Neuendeich). Hoch hinaus will und kann auch Andre Schröder (Lentföhrden) in Bad Segeberg kommen. Der 18 Jahre junge Europameister und Deutsche Meister der Junioren hat mit Vater Dirk hausgemachte Konkurrenz beim Landesturnier. Jörg Naeve (Bovenau), zuletzt mit Nemo Dauerabonnent für gute Platzierungen, Harm Sievers (Tasdorf) und Dirk Ahlmann (Reher) sind ebenso dabei.



Die Damenkonkurrenz – die erstmals wieder am Sonntag ihr Finale erlebt – ist mit Titelverteidigerin Cora Ackermann-Ripke (Steinfeld), der Deutschen Vize-Meisterin Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Britta Braunert (Fehmarn) und Ulrike Pöhls (Tasdorf) fein besetzt. Übrigens – die Frauen erobern 2007 auch erstmals den mit 10.000 Euro dotierten Großen Preis. Der ist nämlich die vierte und letzte Qualifikationsstation der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein und wer da mitmischt, darf auch im Großen Preis in Bad Segeberg auf Punktejagd gehen….







Dressur pur – das bietet wie in jedem Jahr der Pagelplatz, das Dressurviereck am Hang oberhalb des Segeberger Sees. Dort möchten Petra Wilm (Tasdorf) und Falk Stankus (Lensahn) ihre Vorjahrestriumphe wiederholen. Gleiche Ziele verfolgen indes die Kolleginnen und Kollegen aus Schleswig-Holstein. Über eine Intermediaire II, eine Dressurprüfung Kl. S und die Grand Prix Kür führt der Weg zu den Medaillen. Den beschreiten u.a. Pferdewirtschaftsmeisterin Alexandra Bimschas (Boostedt), die gebürtige Österreicherin Caroline Hatlapa, die Derby-Zweite des Jahres 2006, Anja Hermelink (Hamburg), Isabel von Wendorff (Hamburg) und auch der Deutsche Meister der Berufsreiter 2006, Falk Rosenbauer (Lütjensee). Mit Rosenbauer kommt Schleswig-Holsteins Dressur-Ikone nach Bad Segeberg – Karin Rehbein (Trittau), Mannschafts-Weltmeisterin 1998 und fünfmalige Derbysiegerin.



Ein Riesenkontingent an Pferden und Reitern nebst dem dazugehörigen Tross stellen die Reitervereine aus ganz Schleswig-Holstein. Für den Landeswettkampf der Reit- und Fahrvereine Schleswig-Holsteins haben sich insgesamt 24 Reitabteilungen von Dithmarschen bis Flensburg angemeldet. Bei den Juniorenabteilungs-Wettkämpfen werden sogar 33 Teams erwartet. Das schafft zusätzlich Hochbetrieb auf der Rennkoppel in der Eutiner Straße in Bad Segeberg. Rund 1000 Pferde mit ca. 700 Reitern und Fahrern werden in 44 Wettbewerben von Freitag bis Sonntag erwartet und belegen fünf Prüfungsplätze „mit Beschlag“. Am Freitag geht es zudem in den Ihlwald zum Geländeritt der Abteilungswettkämpfe.







Wer Lust auf das besondere Flair eines Flutlichtabends hat, wird in Bad Segeberg nicht enttäuscht. Am Samstag ab 18.45 Uhr beginnt der große Sportabend mit den Finalprüfungen der Volvo Springreiter-Trophy und der Volvo- Dressur-Trophy und ganz rasant wird das Champ-Hindernisfahren, denn dafür werden Mannschaften aus jeweils einem Einspänner, Zweispänner und Vierspänner gebildet. Also ein Tipp für Nachtschwärmer – anschnallen und festhalten und hinterher zur Party in den Antik-Schuppen am Segeberg Bahnhof. Da geht es übrigens gar nicht altertümlich zu….







Das 59. Landesturnier im Internet: www.pferdesportverband-sh.de
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