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Ich versuchs...

Geschrieben von Westichan im Blog Westi und ihr Leben. Ansichten: 185

...euch zu Erklären.



Also ich hab versucht alle eure Antworten mit viel Aufmerksamkeit zu lesen, bitte verzeiht wenn ich nicht alle beachte, dann schreibt hier bitte einfach konkret Fragen. :)



Zu Anfang, Mohikanerin hatte recht. Ich habe auf andere Blogeinträge keine Antworten erhalten und das hier natürlich nicht erwartet.

Dann, wozu dieser Blog eigentlich da ist? Naja ich weiß nicht wie ich mich sprachlich gegenüber meinen Freunden ausdrücken soll, also schreibe ich es hier rein und sie können jederzeit sehen was gerade los ist.

Mehr nicht. Dann, habe ich nicht um Hilfe gebeten, viel mehr sollte es nur eine Erklärung sein. Das dies schief ging habe ich ja jetzt fest gestellt. :/



Natürlich bin ich euch dankbar über jede Antwort, jede Meinung. Aber ich werde hier ja nicht mein ganzes Leben auftischen Flair. Ich habe jemanden gefunden dem ich mich anvertrauen konnte durch den Eintrag und manchmal brauche ich das, mich fremden Menschen anzuvertrauen.



Ich kann es nicht erklären, ja. Ich wüsste nicht wie, als mit den Worten die ich bereits schrieb, wie folgt:

Andere Sachen, Tätigkeiten, Ereignisse sind für mich wichtiger als ich selbst. (Versteht man es so besser? :/)



Ich habe etwas Ahnung von Perspektiven, Hilfestellungen und ähnlichem, aber natürlich kann man über Erfahrungsberichte einiges neues lernen. Doch ja. Klar ihr habt irgendwo recht. Mir haben oft Menschen gesagt 'Das ist nichts!' oder 'Wirf nicht mit diesen Begriffen um dich!' Und was denkt man dann von sich? Ja genau, das was ihr versucht habt zu erklären. Man steht auf, setzt irgendwann sein lächeln auf, verlässt das Haus und sagt sich Tag ein, Tag aus - es ist nichts! Und dann geht man dementsprechend damit um, ja ich weiß das es falsch sein könnte, aber es könnte doch auch richtig sein?



Meine Überweisung hat einen Verdacht inne, der schlimmer ist als Depressionen. Aber, wenn ich mich über diese Krankheit schlau mache, dann sehe ich mich nicht darin und sage mir wieder ein mal - das ist nichts!



Ich möchte keines Falls abstreiten das ich hier über Winterdepressionen (wie man so schön sagt) klage. Dennoch muss ich mich mitteilen, ich habe einen sehr starken Mitteilungsdrang.

Eine Therapie habe ich bereits vor 6 Jahren abgeschlossen mit den Endworten: 'Die Krankenkasse bewilligt keine Stunden mehr. Ich kann nichts mehr für dich tun, du musst das jetzt alleine schaffen.' Und das brennt sich ein - du musst damit selbst klar kommen.



Ich denke auch das meine Umwelt mich zu dem gemacht hat was ich heute bin - ich streite aber nicht ab das es auch nicht so sein könnte!

Tode, die miterlebt wurden.

Gewalttaten, denen man zu sehen musste.

Das Schweigen, das einen irgendwann zu zerstören droht.

Die Offenheit, die einem zum Verhängnis wird.



Alles was ich möchte, ist mich mitzuteilen. Wenn es nervt, stört etc. gut dann verlagere ich mich wo anders hin. Aber ich wollte nicht das eine Debatte ausbricht wie ich damit umgehen sollte. Tipps sind unheimlich nett gemeint und total Lieb von euch, aber mein Denken ist eingeschränkt. Wenn ich daran denke, stehen nur die Worte Du brauchst keine Hilfe. im Vordergrund und alles andere wird egal. Da gibt es dann diesen und jenen Punkt der einen an allem Hindert. Und das macht mein Leben aus, es zu beschreiben ist so unheimlich schwer und daher sehe ich Videos, ich höre sie. In Musik finde ich mich selbst und da ich keine Worte für mein Ich habe, nehme ich Lieder.



Danke fürs Lesen. Weiteres versuche ich gerne zu erklären, aber es fällt mir unheimlich schwer...



LG
  • Ally
  • Flair
  • Res
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