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Entscheidungen

Geschrieben von Ravenna im Blog Caed Crevan. Ansichten: 530

Plumpsend ließ ich mich einfach auf den Boden sinken „Also für heute bin ich vollkommen kaputt!“ sagte ich Richtung Cayden, der gerade mit einem weiteren Umzugskarton durch die Tür kam. Auch mein Mann sank neben mir zu Boden, während hinter ihm Lia hinein kam auf dem Arm den kleinen Angus. „Komm her Kleiner!“ ich streckte die Arme aus um ihn zu mir zu locken. Auf seinen tapsigen Beinen kam der Junge auf mich zu und warf sich mir fast in den Arm.

Für ihn und natürlich auch für Lia hatten wir diesen Schritt gewagt. Bereits vor der Hochzeit war uns klar gewesen das wir unser Leben gehörig umkrempeln mussten. Lia würde wieder die Schule in Caighnure besuchen können. In Auchnacraigh war jedoch keine Schule und Busse fuhren nicht. Außerdem gab es im Ort keinen Kindergarten für Angus, doch wollte ich ihn nicht die ganze Zeit auf dem Hof behalten. Kontakt zu gleichaltrigen fand ich ziemlich wichtig.

Wir hatten uns mit dem Team von Caed Crevan lange untehalten, die Dinge abgewägt und schließlich uns einen Ruck gegeben und den Schritt gewagt. Wir hatten unsere Pferde in Anzeigen gesetzt – die Zucht würden wir zugunsten der Kinder aufgeben. Den Trainingsstall jedoch weiter führen, komme was da wolle. Zusätzlich hatten wir einen baufälligen Hof zwischen Craighnure und der Scallastle Farm gekauft. Dorthin waren wir in der letzten Woche gezogen im Gepäck hatten wir Argo und Darym als Reitpferde für Lia, Cayden und auch mich. Außerdem noch Moon und Star Bucks – meine beiden Sonderlinge konnte ich einfach nicht abgeben. Allerdings stand in Planung auch für Lia ein Reitpferd zu finden, damit sie uns auf Ausritten begleiten durfte. Davon wusste sie allerdings noch nichts.

Wie viele Tränen waren geflossen als Eddi Canary vor knapp zwei Tagen Kürbis und Varulv abgeholt hatte. Michelle hatte ihre beiden Schätze Yoomee und Wisp wieder zu sich genommen, Yoomee war sogar tragend gewesen. Es verband mich eine gute Freundschaft mit den beiden,sodass ich über alles in Kenntnis gesetzt werden würde. Auch Willow war in ein neues zu Hause gezogen höchstwahrscheinlich ebenfalls tragend von Varulv. Ich hatte Kathi Hilfe bei ihrer Zucht zugesichert, trotzdem würde ich mich eher auf das Training der Pferde konzentrieren.

Diese waren zusätzlich zu unseren vier Pferden nämlich auch noch mitgekommen, Noir leistete Argo noch Gesellschaft bis Bucks kastriert war. Während wir nach dem Kauf zunächst einmal den Offenstall klar Schiff gemacht hatten und die Löcher in den Unterständen geflickt. Somit waren die Pferde als erstes auf dem Hof eingezogen, jetzt schleppten wir schon den ganzen Tag Kisten vom Auto hierher. Das Haupthaus war wunderbar renoviert worden, die letzte Familie die ihr gewohnt hatte war allerdings nicht an der Instandhaltung des restlichen Hofes interessiert gewesen – abgesehen von der Garage.

„Wie viele Kisten sind jetzt noch im Jeep?“ fragte ich an Cayden gewandt, meine Arme fühlten sich momentan einfach lahm an. „Nur noch ein oder zwei, aber die mach ich noch!“ dann rappelte er sich auf, Angus riss sich los und stiefelte ihm begeistert hinterher. Mittlerweile redeten wir untereinander nur noch auf Deutsch, wenn wir wirklich allein waren. Weder Lia noch der Kleine würden sonst ein einziges Wort verstehen, wobei unsere Älteste wissbegierig war um ein paar Brocken unserer Sprache zu lernen.

„Dann gehen wir beide jetzt also unsere Pferde füttern?“ fragte ich zu Lia, die sich ebenfalls mit mir erhob. Mit den Heunetzen standen wir jetzt am großen Heuballen und befüllten sie gemeinsam. Drei große für die Stuten und vier für unsere Hengste, damit ging es dann zum Offenstall. Lia nahm die drei Netze selbst und brachte sie zu Noir, Topas und Argo während ich unsere Hengste versorgte. Für Moon hatte ich noch einen extra Eimer Kraftfutter, sodass ich ihn zu mir lockte und ihm das Futter einfach vor dem Zaun gab. Darym kam erst einmal neugierig hinter her, steckte den großen,bunten Kopf quer durch das Gitter und schnappte unaufhörlich mit den Lippen. Moon ließ sich davon jedoch nicht stören und fraß vor sich her. Lia kam auch gerade, in ihrem Haar ein paar Halme vom Heu, die sie sich jetzt selbst heraus holte. „Noir ist ziemlich verfressen,was? Hat mich fast von den Füßen gerupft die kleine Kröte!“ sagte die vierzehnjährige lächelnd.

Der Tag war noch nicht ganz zu Ende, also wollte ich mich heute noch dem Training von Noir und eventuell auch Topas widmen. „Ich wäre jetzt für Mittagessen? Dann geht´s noch ein bisschen an das Training und Cayden darf Kartons auspacken, aye?“

Lia nickte bekräftigend, also ging es fix in die noch nicht annähernd fertige Küche.




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Wir hatten mittlerweile zumindest das Zimmer von Angus von Caed Crevan auf unseren neuen Platz gebracht. Zudem hatte ich einige Händler vom Festland kontaktiert um nach einem guten Pferd für Lia zu suchen. In der näheren Auswahl war auch eine Haflingerstute von Julie gewesen, allerdings hätte diese noch angeritten werden müssen. Zwar unterstützte sie mich fleißig beim Anreiten von Topas, aber zu 100 % sicher schien sie sich nicht oder zumindest noch nicht zu fühlen. Cheveyo war mittlerweile angekommen, leichte Bodenarbeit hatten wir ebenfalls schon gemacht. In den Sattel wollte ich eventuell heute Abend steigen, nur zuvor wollte ich Catalina besuchen. Jedenfalls hatte ich Lia das erzählt. In Wahrheit hatte ich zwei Pferde gefunden die sie sich mal anschauen sollte. Ein Warmblut knapp 13 Jahre, zwar ohne Abstammung aber Lia wollte ja auch erste Erfahrungen auf Turnieren machen, da würde ein ruhiger älterer Wallach gut sein. Außerdem hatte er wohl eine 10 jährige Fjordstute. Bilder hatte ich selbst nicht eingefordert, Lia sollte die Schlussendliche Entscheidung treffen. Ich deckte den provisorischen Küchentisch, Angus hatte ich noch im Bett liegen gelassen da Cayden ihn später holen wollte. Lia hatte noch vor dem Frühstück einen Ausflug in den Stall gemacht um dort die Box von Argenté Noir zu säubern. Die Stute hatte sich ein wenig vertreten, deswegen hatten wir sie eine Woche in der Box mit Außenpaddock stehen lassen. Jetzt stand sie noch unter der Dusche um fertig für den Besuch bei Catalina zu sein bzw. Maeve denn ihre beste Freundin wohnte ebenfalls in Movern.


~Stunden später~


Unschuldig grinsend rieb ich mir die Schulter, die Lia soeben mit der Faust sanft geboxt hatte. „Hätte ich das gewusst hätte ich Reitsachen mitgenommen!“ jammerte sie soeben. „Alles schon hinten im Auto.“ dabei streckte ich die Zunge nach ihr aus. Es war wunderbar zu sehen wie sich ein glückliches Lächeln auf ihrem Gesicht ausbreitete, dann den Anschnaller löste um zum Kofferraum zu flitzen. Während der Zeit schälte ich mich selbst aus dem Auto, rief den Herren an um unsere Ankunft anzukündigen. Der Herr älteren Alters kam auf uns zu, Lia hibbelte auf ihren Hacken hin und her vor Aufregung.

Beide Pferde waren bereits von der Tochter des Mannes gesattelt worden, sodass wir mit beiden auf den Platz gehen konnten. Lia ritt den großen Warmblutwallach etwa 1,76 m Groß mit vier hochweißen Füßen bei fuchsfarbenem Fell. Die Fjordstute war einfach unwahrscheinlich fett, dafür allerdings ziemlich flott unterwegs, denn sie raste Lia auf dem Warmblut einfach hinterher. Es dauerte eine ganze Weile bis sie dem großen Pferd nicht mehr in den Arsch rennen wollte. Trotzdem stand für mich schnell fest, diese Stute würde wohl nicht zu uns kommen. Training war natürlich alles, aber eine solide Grundausbildung schien sie nicht genossen zu haben. Desweiteren hatte Lia mir schon zugeflüstert das der Funke einfach nicht übersprang.

Mit dem Wallach schien sie sich zwar anfreunden zu können, er lief auch wunderbar mit ihr durch die Bahn und schien tatsächlich mehr zu können. Nach dem Ritt stieg sie ab und kam mit dem Wallach am Zügel zu mir ein nachdenklicher Ausdruck lag auf ihrem Gesicht. „Und?“ unschlüssig zuckte die Kleine mit den Schultern, strich ihm über die Nüstern. „Er ist wahnsinnig lieb, mit ihm könnte ich sicher etwas erreichen aber „ kurz stockte sie hielt inne im Streicheln und sah mich dann wieder an. „Aber ich würde schon lieber bei einem Pony bleiben, die bin ich einfach gewohnt.“

Also machten wir den Wallach wieder Weide fertig, da kam die Tochter mit einem kleineren Pony an uns vorbei. Ein hübscher Brauner mit Stehmähne, der seine Umgebung aufmerksam beobachtete. Sowohl Lia als auch ich starrten dem hübschen Tier hinterher, als der ältere Mann bei uns stehen blieb. „Aye Sassanach, do you like our Italian horse? He´s just a few days in Scotland, not exactly the age you where searching for, but if you wish to try him?“ Lia wirbelte begeisternd nickend zu mir herum, ich hatte jedoch etwas ganz anderes an dem Pferd entdeckt, es war ein Hengst. „I can see he´s still a stallion, wouldn´t think he´s the right horse for a 14 year old girl?“

„Cielo is calm for his age, my seven year old grandchild could tame this stallion. When I remember it right his breed is called Arravani, but we should look for the breeding paper.“

„Die Rasse ist mir eigentlich ziemlich egal!“ flüsterte Lia mir zu „Blettur bin ich doch auch schon mal geritten und Moon auch!“ Ich zuckte mit den Schultern im Grunde hatte sie ja Recht.

Eine gute Viertelstunde später saß Lia im Sattel von Cielo. Ein breites Lächeln auf den Lippen als sie über ein kleines Cavaletti mit dem knapp 6 jährigen Hengst sprang. Es sah aus als gehöre sie dorthin. Trotzdem die beiden gut miteinander auskamen, vereinbarten wir zwei Probemonate mit dem jungen Hengst und machten einen Termin für die Abholung am nächsten Tag.


Mit einer fröhlichen Lia fuhr ich anschließend nach Hause um das Training unserer nicht ganz heimischen Pferde anzugehen. Topas wollte ich heute zuerst im Round Pen ein wenig bewegen und anschließend mit ihr auf den Platz. Mittlerweile hatten wir uns vom ersten Reitergewicht zu ersten Übungen im Sattel hochgearbeitet. Die junge Stute stellte sich dabei nach wie vor hervorragend an. Auch Cata hatte uns bereits einen kleinen Besuch abgestattet um sich in den Sattel ihrer Lewitzerstute zu schwingen. Momentan arbeiteten wir besonders an der Balance in den einzelnen Gangarten, damit Topas lernte sich selbst zu tragen. Probleme stellten sich jetzt erst langsam ein, denn die junge Stute bot uns zwar die Anlehnung fast von selbst an neigte jedoch viel eher dazu sich einzurollen, weshalb wir Topas immer wieder hoch holen mussten. In Anbetracht der Tatsache jedoch das sie erst die knapp dritte Woche im Sattel war, ging das schon in Ordnung.

Nach einer kurzen Longiereinheit, schwang ich mich in den Sattel der Lewitzerstute. Im Schritt folgten wir erst der ganzen Bahn um sie zu beschäftigen, ehe ich sie auch über die Trabstangen in der Mitte der Bahn laufen ließ. Ihr Trab war noch nicht allzu ausbalanciert, aber die Stangen ging sie an ohne ein Geräusch zu hinterlassen. „Feeein..“ lobte ich sie, vollführte noch eine Volte um dann noch einmal hinüber zu gehen. Schon eine Viertelstunde später machte ich Schluss, da die Mittagssonne jetzt begann erbarmungslos auf die Erde zu sengen begann.

Cayden hatte uns ein Mittagessen vorbereitet, danach brachte ich Angus in sein Bett und las ihm noch eine Geschichte vor. Lia hatte noch ein paar Schularbeiten vorzubereiten, denn ihre Ferien würden erst in der nächsten Woche beginnen, somit hatten wir knapp 2 oder 3 Stunden freie Zeit. Wir bereiteten Cheveyo vor um ihn vor die Kutsche zu spannen, dabei bestieg Cayden dann seinen Hengst Darym um auch ihm ein wenig Bewegung zu verschaffen. Cheveyo machte sich gut vor unserem kleinen Trainingssulky, sodass ich auch schon kleinere Übungen einbauen wollte. Cayden hielt daraufhin den Hengst samt Sulky fest, während ich einige der toten jungen Äste die hier auf der Anhöhe standen in der Mitte zu brechen um sie in einem Slalom aufzubauen. Zwischen jedem Stück des Stockes ließ ich etwa drei bis vier Meter Platz, stieg dann wieder in den Sulky um den Hengst durch das Slalom zu dirigieren. Die Übung dauerte nicht lange, aber Cheveyo verstand schnell was von ihm verlangt wurde, so schafften wir den Slalom sogar im Trab ohne die Stöcker zu überfahren. „Er stellt sich wirklich nicht dumm an. Willst du ihn morgen auf einer richtigen Pacoursbahn ausprobieren, dann basteln wir was auf der abgetrennten Wiese.“ verwirrt sah ich hinüber zu Cayden. Wir sprachen mittlerweile mit Lia und auch den anderen hier in Schottland so viel in Englisch, das es sich wahnsinnig ulkig anfühlte plötzlich meine eigentliche Muttersprache zu hören. Ich lachte leise zuckte dann mit meinen Schultern „Ich denke es wäre sicherlich eine gute Idee ihn auf so eine Bahn vorzubereiten. Ab der Klasse L wird es schließlich etwas schwerer mit dem Parcours. Dabei gibt es eine Brücke, den Slalom und einen Abhang, außerdem gibt es immer eine extra Aufgabe zu bewältigen auf den Turnieren. Wenn wir dort mit ihm starten wollen sollte er ziemlich viel kennenlernen. Deswegen fände ich eine Abwechslung zwischen Schrecktraining, Training vor dem Sulky passend für sein Fahrtraining. Zusätzlich wollte ich mit ihm auch auf den Pacours gehen für sein Springtraining.“ Cayden nickte mir wohlwollend zu, sagte jedoch nichts weiteres zu mir.

Als wir nach gut 1-2 Stunden wieder auf den Hof kamen schwirrte eine aufgeregte Lia gerade um das Haupthaus, dabei rief sie aufgeregt nach Angus. Besorgt brachten wir Darym und Cheveyo an den Anbindeplatz. „Was ist los?“ fragte Cayden Lia, die zu uns gerannt kam. „Ich hab meine Hausaufgaben erledigt als ich mal nach Angus schauen wollte, da war er plötzlich weg!“ Mir fiele fast die Augen aus dem Kopf, sah dann besorgt zu Cayden. Wo sollte er denn hin sein?

Jetzt machten wir uns alle drei auf die Suche nach Angus, weit konnte er ja schließlich nicht sein. Der kleine Quatschkopf liebte kleine Versteckspiele, allerdings hatten wir ihn bisher immer davon schleichen sehen, da er dabei zu lachen pflegte. „Sucht nach Corvus, der Hund hängt ja ständig an Angus Fersen.“ rief ich den beiden hinterher, die Richtung Stall und Garage suchen wollten und ich in Richtung der Pferdewiesen.

Kaum hatte ich diese erreicht, erhielt ich eine Nachricht auf meinem Handy

>>Komm in den Stall. :)<<

Also drehte ich wieder bei joggte in Richtung unseres Stalls, denn sie schienen Angus gefunden zu haben. Vielleicht hatte er sich wieder in den Heuboden verkrochen, der kleine Junge neigte dazu seitdem seine Mutter so krank geworden war sich zu verstecken.Die Tatsache das er noch nicht bei uns angekommen war spielte sicherlich auch eine große Rolle bei Angus Verhalten. Nach wie vor kannte ich mich besser mit Pferden aus als mit Kindern, trotzdem gab ich mir Mühe mit dem Kleinen eine Verbindung aufzubauen.

Im Stall legte Cayden den Finger auf die Lippen mir bedeutend das ich leise bleiben sollte, deutete dann in die Box direkt vor sich, ich schluckte, es war die Box von Bucks. Dort drinnen bot sich mir ein mehr als interessantes Bild. Angus lag in einer Ecke der Box zusammen gekuschelt mit Corvus an seiner Seite. Das wirklich beeindruckende an dieser Szene war jedoch Bucks, der ehemalige Hengst stand dicht bei den beiden, sein kleiner,schmaler Kopf hing nach unten schwebte über den Schlafenden. Es sah fast so aus als würde mein kleines Wildpferd über die beiden wachen. Ich legte meine Hände und den Kopf auf den Rand der Box die Tür begann leise zu knarren und Bucks hob den Kopf in unsere Richtung. Noch war der neu gewordene Wallach von seiner OP vor knapp zwei Tagen etwas wackelig auf den Beinen, aber trotzdem schien es nicht so als würde er dem kleinen Jungen etwas tun. „Pass gut auf ihn auf.“ flüsterte ich leise.

Obwohl Bucks so ruhig war platzierte ich mich mit einem Buch auf dem Außenpaddock um die beiden unter Beobachtung zu haben. Bucks kam sogar zu mir gelaufen, ließ sich ein wenig streicheln und blieb in der Sonne dösend stehen. Gegen Nachmittag rieb sich unser Angus schließlich die Augen, gähnte laut und kroch über Corvus hinweg. Sich noch die Augen reibend kam er auf mich zu, plumpste auf meine gekreuzten Beine und verkündete das er Durst habe. „Da dann holen wir dir jetzt mal was.“

Auf dem Weg zum Haupthaus sinnierte ich über mein gar nicht mehr so wildes Pferd nach. Ob die Kastration den Anstoß gegeben hatte oder ob sich das Training endlich irgendwie auszahlte. Wir hatten ihn jetzt mehr als ein Jahr bei uns, er wurde kräftiger und seine Wunden an den Beinen sind nur noch kleine felllose Stellen. Es schien als würden auch seine seelischen Wunden täglich besser werden, darüber freute ich mich an diesem Tag fast am meisten.
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