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Eine Kurzgeschichte. [aus Gefühl geschreiben]

Geschrieben von Hazelnut im Blog Weltenblog. Ansichten: 64

Und da standest du.

Als hätten wir uns gestern nicht gestritten.

Du standest vor meinem Pferd und sahest mir zu, wie ich telefonierte.

Ich lachte. Ich freute mich. DU warst wieder bei mir. Etwas schöneres kann

es definitiv nicht geben. Doch ich wusste. Bald würde es zuende sein. Ich

ignorierte seine Herzküsschen und ging eine weitere Runde mit dem Pferd.

Ich merkte, wie sich sein Blick entteuschend auf den Boden wendete.

Doch meiner Meinung nach war es das besste für uns beide.

Das Ende !



Doch ich wusste, innerlich, dass ich das nicht aushalten würde.

Schon am Abend davor hatte ich die Tränen ihren freien Weg fließen lassen.

Stoppen konnte sie nur einer. Und ich legte das Handy aus der Hand.

Mein steifes, kahles Gesicht, dass jedliche Farbe verloren hatte,

sah ihm in die Blauen Auge. Das braun grün traf auf das friedliche

blau. Ich musste lächeln, doch konnte nicht und er versuchte nach mir zu

greifen. Ein leichter druck mit meinen Waden, er schien so weit weg.

Mein Pferd setzte sich in Bewegung und ich fing an.

Ein paar simple Wortwechslungen erfolgten, doch

ich war nicht glücklich.

Das Ende ?





Eine halbe Stunde verging. Wir redeten.

Mein Pferd dampfte und ich ritt es trocken.

Er stand da und ohne etwas zu machen, dirigierte mein

schwarzes Gefährt auf den Jungen, der immer noch den traurigen

Ausdruck in den Augen hatte. Vor ihm blieb er stehen und sah ihn an.

Ich blickte auf. In seine Augen. Warm und dennoch mit Tränen gefüllt.

Ich wusste, was wahr und wirklich war und so nahm er die Zügel.

Etwas neues Ausprobierend kam ich näher zu ihm herüber.

Es war ein schönes Gefühl, mal wieder bei ihm zu sein, doch

mein Pferdchen ging vor.



Wieder traurige Blicke. Ich war fertig. Vom Reitplatz runter .

In der Stallgasse stand er vor mir. Steig ab, schallten die Worte in meinen

Ohren. Ich lächelte. Ein kleiner Schwung, er fing mich auf.

Doch immernoch war ich Gebrochen.





Und dann, dann nahm es seinen Lauf.

Der Countdown begann. Es waren die letzten Stunden mit dir.

Ich saß neben dir, wollte nicht mehr.Doch ich weiß, ich hätte.

Du fuhrest mich nach hause. Bis vor meine Haustür habt ihr

mich gebracht. Du kammst näher. Tränen rannten über mein

Gesicht. Nun war es so weit.





2. Wochen sind eine verdamt lange Zeit.





ps. Dieses Kurzgedicht ist meinem Freund gewidmet, der nun 2 Wochen keinen einzigen Kontakt zu mir hat. Er ist die kompletten 2 Wochen in Ägypten und sieht mich erst am 1. Schultag wieder. In dieser Zeit haben wir unser 10 Monatiges, deswegen ist es um so schlimmer. ..
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