1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Ein Reisebericht Teil 3

Geschrieben von Leyla im Blog Leyla's Blog. Ansichten: 96

So die erste Nacht unter einer Plastikdecke ohne Bettzeug hab ich ja glänzend überstanden. hätt ich gar nicht gedacht. Jedenfalls bin ich bereit für das erste "Abenteuer".

1. Überraschung: Es regnet. Nicht doll, aber der Himmel ist grau und es nieselt. Ich find Niesel fast noch schlimmer als Platzregen. Aber mit der Meinung steh ich wohl ziemlich alleine da.



Wir entscheiden uns für das Océanopolis Brest. Wir müssen erstmal 1 1/2 Stunden hinfahren. Wir sind ja noch nicht genug Auto gefahren in den letzten Tagen. Naja wir kommen an (das Navi hat uns hingelotst) und wir stehen vor einem riesigen Klotz. nein vor mehrern Klötzen. Alle weiß. mitten auf einer Rasenfläche mit Spielplatz.

2. Überraschung: Der Preis. Für einen Erwachsenen 15,80€. Aber jetzt sind wir ja so lange gefahren. Das muss man dann wohl hinnehmen.

3. Überraschung: Die Qualität. Für den Preis war ich schon gespannt, was ich alles sehen würde. und was war? Ein schlecht gemachtes "3DKino" (kein Stück 3D), ein paar Pinguine und ein paar Fische. Jaja die Haie waren ganz nett und die verrückte Robbe war auch ganz lustig aber das war auch so ziemlich alles im Themengebiet Polar. Aber das war auch das beste überhaupt. Bei Tropen gab es nichts als ein paar bunten Fischen und einem Gewächshaus mit einem kleinen Aquarium drin und sonst nix. Bei gemäßigt gabs eigentlich nur ein paar graue Fische zu sehen die man auch in massen, aber umsonst im Fischreihafen anglotzen konnte. Problem daran: die wären dann tot. Aber das war jetzt auch nicht der Unterschied. Also waren wir in kürzester Zeit einmal ganz rum. Mein Gott so enttäuscht war ich lange nicht mehr.

Mama wollte dann aber noch Zwischenstop bei so ner komischen Abtei machen. Der Ort war ganz nett aber ich hatte Kohldampf. und das war dann schon gleich die

3. Überraschung: die Crêperie. Oder besser: die Wartezeit. Wir waren also drin, hatten uns einen Tisch gesucht, Papa ins Auto gepackt, und uns was bestellt. Und wir warten. und warten. und warten. und dann kommen die Getränke. ich trink meinen kakao aus, und lern erstmal die Seekarte halb auswendig. Und warte. und warte und warte. Dann zähl ich die Gäste im Raum, die Anzahl von Crêpes, die vor unseren ausgeteilt werden müssen und erstarre erstmal. Ab den letzten drei machte ich einen Countdown. Und -tata- endlich kommt mein Crêpe mit einer bösen Überraschung: (noch eine) ich hatte mir Schokolade-Zitrone bestellt. Und genauso schmeckte es auch. Aber sooo schlimm war es dann auch nicht und nach einer ganzen Stunde warten und zehn Minuten essen gingen wir uns dann noch die Kirche angucken. oder besser den Friedhof.

Dann kamen wir irgendwie wieder beim Ferienhaus an und ich war dann erstmal völlig fertig. Der Tag war jedenfalls voll mit eindrücken.
Du musst eingeloggt sein um ein Kommentar zu schreiben.