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Die Todesfee auf einem Distanzritt

Geschrieben von Ravenna im Blog Caed Crevan. Ansichten: 220

Vorbereitungen



Vor zwei Wochen war die Quarter Stute Banshee zu uns nach Caed Crevan gekommen, als ihre Besitzerin Tassila sie bei uns anmeldete war ich von einer Schimmelstute ausgegangen. Die Banshee´s in den irischen und auch schottischen Legenden wurden stets auch als weiße Frauen bezeichnet, einen Rappen vor mir zu sehen brachte mich dann doch ziemlich zum Lachen. Hansi hatte sie vom Hof der Besitzerin zu uns gebracht, der kräftige Körperbau – ihr von Muskeln gezeichneter Körper zeichnete sie als erfolgreiche Stute aus. Ritte von einer Distanz von knapp 80 km bewältigte sie an einem Tag! Wehmütig dachte ich an die Zeiten zurück an denen ich auch mit Moon an solchen Ritten teilgenommen hatte, ehe seine Kariere durch die Arthrose ein vorzeitiges Ende genommen hatte. Aus dem Training konnte man die Stute nicht nennen, sie war bestens auf den LDR vorbereitet der in nur zwei Tagen beginnen sollte. Da ich die Stute reiten würde, da Tassila die nötige Zulassung nicht besaß hatte ich mich erst an die Stute gewöhnen müssen die einen eigenwilligen Charakter besaß. Zuweilen sogar recht Dickköpfig gewesen war in unseren Trainings. Weshalb ich die erste Woche nur vom Boden aus mit ihr gearbeitet hatte, die Leckerlis die bei Banshee aus Kaloriefreien Kokusstücken bestand, waren stets dabei und natürlich der Clicker. Gemeinsam absolvierten zunächst Gehorsamkeitsübungen, wie weichen, folgen, rückwärts damit die Stute mich als den „Herdenchef“ ansah. Ich erinnerte mich an das erste Training am Tage ihrer Ankunft, da ich mich mit meinem gesamten Gewicht gegen die Brust der Stute hatte pressen müssen damit sie einen Schritt nach hinten tat. Mittlerweile reichte ein touchieren der Brust mit einer Gerte vollkommen aus, meine ruhige, dennoch konsequente Art führte mich oftmals an das Ziel meiner Begierde. Nach diesen Kopfübungen, dufte sich die Stute auf dem Platz beweisen was sie in Richtung Ausdauer alles zu zeigen hatte, eine Trabphase von knapp 15 Minuten hielt sie durch ohne wie eine Dampfwalze zu schnaufen. Nachdem die Frage der „Herrschaft“ geklärt zu sein schien, ging es für uns auch immer öfter auf verschiedene Untergründe – für einen Distanzritt war es wichtig das sowohl Pferd als auch Reiter Fit genug waren, sodass wir jeden Tag eine Joggingtour von knapp 90 Minuten einlegten. Banshee trug dabei die gesamte Ausrüstung auf ihrem Rücken, während ich neben ihr her lief. Erst gegen Ende der ersten Woche unternahmen wir einen EDR zur reinen Übung – bedeutete einen Einführungsdistanzritt – begleitet wurden wir von Cayden auf Stormbringer, denn auch der Hengst war auf dem besten Wege ein Distanzpferd zu werden. Dann gönnten wir den Pferden wieder zwei Tage „Ruhe“ wir unternahmen unsere gewohnte Joggingrunde, machten Dehnungsübungen - den Kopf zwischen die Beine, sich die Beine ein wenig strecken lassen und für mich bedeutete dies Liegestütze, Häschenhüpf und andere kleinere Übungen während die Stute am langen Strick etwas grasen durfte. Trotz des täglichen Umganges mit Banshee zeigte sie sich mir gegenüber zwar mit dem nötigen Respekt, was die dickköpfige Stute jedoch nicht daran hinderte von mir getroffene Entscheidungen stets zu hinterfragen. Wählte ich den Weg am Strand entlang, machte sie stets Anstalten wieder nach oben auf die Dünen zu gehen. Wollte ich im Wasser reiten damit die Gischt die Stute von unten etwas abkühlen konnte bedurfte es einiger Überzeugung, darunter auch kräftigem Treiben sie immer wieder ins knietiefe Wasser zu bekommen. Stetig war ihr Kopf hoch erhoben oder aber auf den Boden gerichtet – ganz so als suche sie bereits nach den weißen Markierungen die beim Ritt unseren Weg kennzeichnen würden. Bei all den kleinen Machtkämpfen die wir dann und wann auszufechten hatten, merkte ich dennoch wie das Vertrauen der Stute mir gegenüber dennoch stetig zu steigen begann. Banshee achtete auf den Weg, umging oftmals Hindernisse die ich nicht als solche erkannt hatte – oder die Stute erkannte sie ehe ich sie kannte. Oftmals ließ ich die Zügel hängen um Banshee die Entscheidung des Tempos zu überlassen, wurde dabei nicht enttäuscht, weder raste sie Kopflos davon noch hielt sie an und wollte ich langsamer so genügte auch die Stimme – die Stute liebte eben den Lauf, das sah man ihren treuen braunen Augen nahezu an, wenn man begann ihr die Ausrüstung anzulegen.

Am heutigen Tag unternahm ich erneut einen der EDR um ihr dann morgen Ruhe zu gönnen ehe es bald los gehen würde mit dem Ritt – ich war so Aufgeregt!

Wir folgten gerade dem Verlauf eines kleinen Baches, der in einiger Entfernung ins Meer laufen würde, als es in den Büschen zu rascheln begann ehe ein leises Platsch zu hören war. Aus dem Augenwinkel vernahm ich eine kleine Gestalt, obgleich Banshee recht ruhig war tat sie einen kleinen erschrockenen Satz beiseite, ehe wir beide nach dem Ursprung des Geräusches zu suchen begannen. Zwei junge Otter die aus diesem Jahr stammen mussten begannen sich immer Wasser gegenseitig zu jagen, hin und her ging ich wildes Spiel. Im Schein der im Westen untergehenden Sonne unterbrachen wir unseren hastigen Ritt, sahen den beiden Geschöpfen zu, die mich und Banshee gar nicht zu bemerken schienen. Hoch über meinem Kopf ertönte der Schrei eines Seeadlers, auch er zog seine Kreise über der herrlichen Landschaft und als der Wind begann meine roten Locken aus dem Gesicht zu wehen schloss ich verträumt die Augen. Ich liebte mein neues schottisches Leben einfach, auch jetzt nach knapp sieben Monaten konnte ich mich nicht daran satt sehen. Im ruhigen Tempo schritten wir weiter der Abenddämmerung entgegen.



Der nächste Tag bestand vom frühen Morgen an damit, die gesamten Sachen der Stute zu packen, unsere eigenen eingeschlossen. Cayden hatte eigens dafür eine Liste geschrieben:



''Ausrüstung Banshee[list

[*''Sattel

[*''Trense

[*''Satteldecke

[*''Halfter, Strick (2 mal)

[*''Putzzeug/Schweißmesser

[*''2 Eimer

[*''2 Abschwitzdecken

[*''Regendecke

[*''Hänger-Schloß

[*''Paddock plus Batterie

[*''1 Nagel-Nachziehzange

[*''Zinkpaste

[*''Erste Hilfe für Pferd und Reiter

[*''Transportgamaschen und Bandagen

[*''Hufschuhe

[/list

''Ausrüstung Sarah[list

[*''2 Lederriemen für den Sattel

[*''1 (Regen-)Jacke

[*''Reitkappe

[*''Reitstiefel

[*''bequeme Reithose (ohne Besatz)

[*''1 Klarsichthülle (Wegebeschreibung)

[*''1 Bauchjacke ! (für Getränke)

[*''Taschenlampe

[*''2 Schlafsäcke

[*''Fotoapparat

[*''1 Uhr

[*''Stift

[*''Taschenmesser mit dem Hufkratzer das!

[*''Sonnencreme

[*''Ausschreibung für Ritt

[*''Straßenkarte

[/list

''Verpflegung Banshee[list

[*''2 Portionen Hafer

[*''1 Portion Kops

[*''2 Säcke Heu, 1 Sack Stroh (für Paddock)

[/list

''Verpflegung für alle[list

[*''Getränke (für Autofahrt und den Ritt)

[*''beliebiges Essen (Pfefferminz, Mars...)

[*''Packung Traubenzucker

[/list



Wobei vieles schon bei Ankunft der Stute in dem Hänger verstaut gewesen war und erst gar nicht hervor gekramt. Der Ritt der Banshee und mir vor Augen lag war eine Distanz von 120 Kilometern, die allerdings auf zwei Tage aufgeteilt worden war, sodass es am ersten Tag und zweiten Tag jeweils knapp 60 Kilometer zu bewältigen gab. Bei der Anmeldung hatte ich so Cayden als auch die Besitzerin der Stute Tassila als meine Betreuer eingetragen. Nach einer Distanz von jeweils 20 Kilometern beabsichtigte ich einen Halt bei den VetGates um die Stute checken zu lassen. Dort mussten sie sich dann sowohl um mich als auch um Banshee kümmern, die Stute bei einem Halt absatteln, sie durch abkühlen, ihr Futter und Wasser bereit stellen, denn auch ich war durch so einen Ritt geschafft und nicht in der Lage das Pferd zu versorgen. Doch nun hieß es zunächst die routinierte Rappstute in den Hänger zu befördern, den Weg zu Fähre einzuschlagen mit dem Auto – wie froh ich war wenn endlich die Brücke fertig errichtet war! Während der dreistündigen Fahrt beobachtete ich die Stute immer wieder aus dem Heckfenster, doch es schien als würde sie zufrieden ihr Heu mümmeln. Am Platz des Geschehens angekommen, meldete ich uns beide an – wurde sogleich zur Voruntersuchung der Stute gebracht. Dabei wurde Banshee gleich von zwei Tierärzten auf ihre Atmung, ihre Herzgeräusche sowie die Kotabgabe untersucht. Ein Osteo tastete die Rappstute ab, ich musste die Stute sowohl auf hartem als auch auf weichem Boden vortraben – als alles von vorn bis hinten untersucht und protokoliert worden war, erhielt ich die Karte der Strecke, eine Straßenkarte der hießigen Gegend sowie den Bescheid das Banshee die Voruntersuchung durchlaufen hatte. Als ich zu unserem Lagerplatz zurückkehrte lief ich an vielen unserer Konkurrenten vorbei, einige davon zierliche Araber, jedoch auch immer wieder Connemaras aus der Verpaarung mit einem Vollblüter. Dort wurde ich bereits auch schon von Tassi freundlich begrüßt und auch Banshee schien gleich aufgeregter bei dem Anblick ihrer wirklichen Bezugsperson. „Wie hat sie sich denn benommen?“ Ich blickte der Stute hinterher, die von Cayden soeben in den frisch errichteten Paddock gebracht wurde. „Nun ja wir hatten schon unsere Differenzen, aber alles in allem lief es wirklich klasse – sie ist ein tolles Pferd, wirklich, auch wenn ich bei ihrer Ankunft zunächst daran verzweifelt bin mit ihr zu arbeiten. Bei der Bodenarbeit hat sie einmal beim Galopp angefangen in meine Richtung zu Buckeln und hätte mich fast erwischt.“ Tassi blickte einen Moment erschrocken, da ich aber im Ganzen vor ihr saß schien sie keine Bedenken zu haben. „Die Voruntersuchung hat sie bereits hinter sich, dann kann es morgen richtig los gehen!“ Auch wir begannen langsam damit unser Zeit aufzustellen, tranken noch gemeinsam einen Tee, ehe wir uns für den nächsten Tag früh zu Bett legten.



Der Ritt



Früh am Morgen wurden wir wach, begannen einige der Sachen bereits zu verstauen – in die Satteltasche kam das erste Hilfeset, das Taschenmesser, sowie eine Flasche mit Wasser für mich. Die Sachen der Stute wurden ebenfalls nach draußen gehangen – erst in zwei Stunden würde unser Start sein, doch bis dahin gab es einiges zu tun!

Als der Startschuss gegeben wurde begann der schwierigste Teil der gesamten Strecke – der Muskelapparat würde eine Weile brauchen ehe er in Gang kam, danach lief er Buchstäblich von allein. Bei dem gesamten Ritt gab es knapp 14 Teilnehmer, jeweils in zweier Teams wurden wir entlassen, während meine Mitstreiterin ihr Pferd zuvor aufgewärmt hatte um gleich los zu traben hatte ich nichts dergleichen getan. In einem schnellen, aber gemütlichen Schritt begann ich unseren Ritt, erst nach einer knappen Viertelstunde baute ich die ersten Sequenzen des Trabes ein, bis wir vollständig den für den Distanzritt bekannten Jog liefen. Ein konsequentes Tempo von etwa 12 km/h war hierbei die normale Geschwindigkeit, die auch Banshee bereits geläufig war. Eine weiße – meist aus Kalk bestehende – Markierung auf dem Boden wies uns den Weg den wir zu gehen hatten. Der Streckenkarte hatte ich entnommen, das wir es größtenteils mit den sanften Hügeln der Highlands zu tun hatten, einmal mussten wir eine Straße passieren und am Strand entlang – dies alles waren Situationen die uns beiden geläufig waren. Zum Glück ließ sich der Trab der Stute gut sitzten, obwohl ich oftmals auch leichtrabte um Banshee etwas zu entlasten. Als es auf das erste VetGate zu ging, stieg ich vom Rücken der Stute, ging langsam im Schritt mir ihr weiter, an einigen Stellen ließ ich sie sogar grasen und wurde dabei von einigen meiner Mitstreiter überholt, die mir freundlich zu winkten. Als ich den ersten Check hinter mir hatte erhielt Banshee einen Eimer mit Wasser, eine Handvoll des Hafers und schon durften wir auch weiter. Die Pause die ich Banshee außerhalb des Gates gegeben hatte, sorgte für die Beruhigung der Stute, sodass ich mit einem „coolen“ Pferd in den Check konnte - die erforderliche Herzsequenz von 64 hatte sie unterschritten, weshalb wir gleich weiter gehen durften. In der zweiten Etappe hielt ich die Schritt und Trabphasen in einer Waage, bei einem Distanzritt ging es eher darum ein Pferd ins Ziel zu bringen, welches noch weitere Kilometer schaffen könnte. Eine Zeit von über 540 Minuten durften wir an diesem Tag nicht überschreiten und wir mussten durch die Nachkontrolle kommen um am nächsten Tag überhaupt wieder starten zu dürfen – wäre dies nicht der Fall war der Ritt für uns geliefert. Besonders auf steilen Hügeln stieg ich aus dem Sattel, lief ihn auch hinunter um die Stute auch somit zu entlasten. Als die Markierungen zur Küste hinunter gingen, ließ ich wie bereits auf unserem Hof die Stute durch das seichte Wasser traben. Das kühle Nass welches meine Beine traf tat unheimlich gut, denn langsam begannen meine Muskeln zu schmerzen. Ich warf mir ein Traubenzucker ein, noch etwa drei Kilometer und der zweite VetGate erwartete uns. Die Pulsmessung lag bei knapp 89 – eine Zwangspause von 20 Minuten wurde uns eingeräumt. Während Cayden mir eine Flasche Wasser, drei Müsliriegel und einen Apfel vor die Nase setzte , nahm Tassi der Stute den Sattel ab und das Zaumzeug. Dann legte sie ihr eine feuchte Abschwitzdecke über den Körper, gab ihr die Ration Hafer und daneben einen Eimer mit Wasser. Außerdem erhielten Pferd und Reiter anschließend eine ordentliche Massur „Das könnte es öfter geben“ murmelte ich vor mich her, als Cayden seine Hände über meine Schultern wandern ließ. „Nach dem Ritt vielleicht“ schmunzelte er während er weiter in seiner Arbeit fort fuhr. Nach den angeordneten 20 Minuten kam erneut eine Messung – ein Puls von 49, es konnte also für uns weiter gehen. Die Stute wurde also wieder aufgezäumt, ich zog meine Stiefel wieder an, setzte die Kappe auf und stahl mir einen Motivationskuss von Caydens Lippen. „Weiter im Plan“ Auf den letzten Kilometern schienen wir beide nur noch zu „funktionieren“, die Anstrengung ging uns beiden langsam auch in die Knochen über, der erste Widerstand der Stute was die Wegrichtung oder die Wahl des Untergrundes anging waren abgeklungen. Nun mussten wir aufeinander Vertrauen, die Landschaft zog nur so an uns vorüber – sanfte Täler, hohe Steigungen und immer wieder verlassene Felsen die den Monolithen von Stonehenge oder anderen Steinkreisen ähnlich waren. Als das Ziel nur noch wenige hundert Meter vor uns lag, spornte ich Banshee zu dem ersten Galopp an – es ging nun nur noch einen grünen Abhang hinab. Gleich nach der Ankunft, beide kräftig schnaubend wurde der Puls der Stute gemessen. Dann wurden wir von Cayden und Tassila eingesammelt – nach knapp 20 Minuten eine weitere Kontrolle des Pules, der nun wieder bei knapp 52 lag. Jetzt bekamen wir beide unsere wohlverdiente Pause, mit einer Zeit von knapp 420 lagen wir gut in der Zeit. Die Nachkontrolle stand 2 Stunden nach unserer Ankunft an – erneut musste ich die Stute vortraben, dann mussten wir noch auf das Ergebnis warten. – Starterlaubnis für den zweiten Tag!

Im Laufe der nächsten Stunden trafen nach und nach auch die anderen Reiter ein, am Abend hing die Liste der Teilnehmer für den zweiten Tag aus – 9 Reiter würden morgen starten. Eine übereifrige Reiterin – jene die mit mir gestartet war wurde Disqualifiziert, denn sie war unter eine Zeit von 380 gekommen, ein Zeichen das sie ihr Pferd zu viel abverlangt hatte. Andere lagen nicht in der Maximalzeit oder aber hatten die Nachkontrolle nicht überstanden. Ich fiel geradezu vorn über in meine Luftmatratze, der Tag würde morgen anstrengend weiter gehen.

Mit dem Muskelkater des Todes erwachte ich noch bevor die Vögel anfingen ihre Liedchen zu singen, ungelenk erhob ich mich von meinem Nachtlager, humpelte halb zu der Stute nach draußen. Banshee hatte sich in das satte Gras gelegt, ihr Kopf halb auf dem Boden döste sie vor sich hin. Leise schlich ich mich zu ihr, gerade als mich neben sich gesetzt hatte, den Kopf gegen ihren Bauch legen wollte erhob sich die Stute, schnaufte ein wenig und legte sich zwei Meter von mir entfernt wieder ins Gras. Ich rollte die Augen…“Okay, ja ich versteh schon“ da ich nun aber schon auf dem Boden hockte lies ich mich zu Boden fallen – nur Haarscharf neben einen Haufen von Banshee. Ich rückte etwas davon ab ehe ich Dank der frischen Brise hier draußen wieder in den Schlaf zurück fiel. Später erwachte ich von dem Atem Banshees in meinem Gesicht.

Der zweite Tag des Rittes verlief im Grunde genau wie der erste zuvor – bis auf die Tatsache, das ich hätte schreien mögen Aufgrund meines Muskelkaters. Dieses Mal mussten wir eine Pause an jeden VetGate einlegen, zuerst 10 Minuten, am zweiten gar eine halbe Stunde. Als wir unser Ziel erreicht hatten mit einer Zeit von knapp 490 Minuten – länger als am Vortag, doch die Wertung nach der Nachkontrolle ergab einen verdienten dritten Platz! Mit einer Zeit von 910 Minuten hatten wir jedoch nur drei Minuten Abstand zum ersten Platz! „Na das nenn ich doch mal ein gelungenes Wochenende, oder nicht?“ Sowohl ich als auch Cayden stimmten Tassila zu und gemeinsam begannen wir unsere Lagerstatt wieder abzubrechen – eine kleine Träne musste ich mir ja verdrücken…“Also Tassi, wenn du je das Bedürfniss verspürst die Stute zu verkaufen, empfange ich sie mit offenen Armen!“ sagte ich zum Abschied, mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
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