1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Caletta bei der Fohlenschau

Geschrieben von Mongofisch im Blog Heimatlos. Ansichten: 103

arialHeute war ein ganz besonderer Tag! Es ging mit Cala und Caletta zu unserer ersten Fohlenschau. Kimi hatte mir angeboten, sich morgens um die Pferde zu kümmern, sodass ich mich auf die Vorbereitungen konzentrieren konnte.

arialNach dem Frühstück zog ich mich warm an und verließ das Haus. Zuerst machte ich mich daran, den Anhänger anzuspannen. Das war schnell erledigt, sodass ich nun ein großes Heunetz vollstopfte und in den Hänger hing.

arial„Hallo ihr Beiden, es geht gleich los“, begrüßte ich die beiden Stuten, die alleine im Stall standen. Caletta sah mich neugierig an und schnaubte unruhig. „Das wird nicht schlimm“, klopfte ich dem Fohlen den Hals, dann zog ich Cala das Halfter über die Ohren und führte sie auf die Stallgasse. Dort fing ich an, erstmal die Große zu putzen, bis sie schön glänzte. Das gleiche dann auch bei Caletta.

arialGelassen folgte Cala mir zum Anhänger und ging ohne Probleme hinauf. Caletta schaute zwar sehr skeptisch, konnte aber nicht widerstehen, ihrer Ziehmama zu folgen. Schnell schloss ich die Klappe und fuhr dann los.

arialAuf dem Gelände, wo die Fohlenschau stattfand, angekommen, lud ich sofort Cala und das Fohlen aus. Caletta guckte sich aufgeregt um und blieb dicht bei ihrer „Mama“.

[color=rgb(90,90,90)arialAufgeregt stand ich neben meiner Stute Calacirya, der Ersatzmutter von Caletta. Es war meine erste Fohlenschau und ich war gespannt, wie es verlaufen würde.

arialDie kleine Scheckstute stand mit gespitzten Ohren neben Calaciyra und beobachtete das Geschehen aufmerksam, dann wurden wir auch schon aufgerufen: „Als nächsten Teilnehmer sehen wir nun Lisa mit ihrem Fohlen Caletta.“ Mit zitternden Händen führte ich die Stute in die Halle. Caletta folgte ihr brav und staunte nicht schlecht, als sie die hübsch geschmückte Halle erblickte. Einen Moment zögerte sie, hüpfte dann aber fröhlich hinter uns her. Die Zuschauer applaudierten, während ich mich mit der Stute und dem Fohlen bei X aufstellte, um die Richter zu grüßen. Caletta musterte die Menschen ganz genau, schien aber nicht ängstlich zu sein. Die Richter gaben mir das Zeichen zum Starten, also führte ich meine Stute im Schritt los. Während Caletta aufgeregt durch die Halle trabte, ertönte erneut die Stimme aus den Lautsprechern. „Caletta wurde am 04.12.2013 in Finnland geboren und lebt auch zur Zeit dort. Das Tinkerfohlen wird mit der Flasche aufgezogen, hat aber eine besondere Bindung zu der hier zusehenden Calacirya. Caletta wird einmal ca. 1,55m Stockmaß erreichen und hat damit eine Ideale Größe. Nun wollen wir uns das Fohlen aber einmal in Bewegung betrachten.“ Die Stimme verstummte, dass war mein Zeichen. Ich trabte Calacirya an, um auch das Fohlen zum traben zu animieren. Es klappte perfekt und Caletta trabte dicht neben ihrer Ziehmutter her. Sie präsentierte ihren schönsten Trab, raumgreifend und fleißig, dabei aber nicht hektisch. Ich parrierte zum Schritt durch und wechselte die Hand. Etwas außer Atem trabte ich auf der neuen Hand wieder an und hoffte, dass Caletta nun ihren Galopp zeigen würde. Als würde sie Gedanken lesen können, galoppierte sie neben der trabenden Calacirya her. Mit hoch erhobenem Schweif präsentierte der kleine Falbschecke den Galopp. Sie schien etwas aufgeregt zu sein, meisterte die Situation trotzdem souverän. Mit meiner Stimme lobte ich Caletta und parrierte dann zum Schritt durch, um mich wieder bei X aufzustellen. Zum Abschied grüßte ich die Richter erneut und verließ dann unter Applaus die Halle.

arial„Das hast du super gemacht“, knuddelte ich mein Fohlen und gab ihr ein Leckerli. Auch die große Stute lobte ich für ihre Gelassenheit. Die erste Fohlenschau hatten wir nun hinter uns und freuten uns auf das Ergebnis.arialZurück am Anhänger verlud ich die beiden Pferde und machte mich wieder auf den Weg nach Hause. Ich hatte ein gutes Gefühl, es war alles gut verlaufen und ich war gespannt auf das Ergebnis, welches in den nächsten Tagen kommen würde.

arialAls ich die Einfahrt meines Gestüts entlang fuhr, sah ich Kimi, der grade dabei war, die Pferde von der Koppel zu holen. Ich parkte den Wagen und brachte Cala und Caletta in den Stall. Dort gab ich dem Fohlen die Flasche, welche nach kurzer Zeit leer war. Müde legte Caletta sich ins Stroh und schlief augenblicklich ein. Es war aber auch ein anstrengender Tag für ein so junges Fohlen.

arialNachdem ich noch kurz mit Kimi den Abend besprochen hatte und er sich bereiterklärte, die Pferde noch zu füttern und alles zu kontrollieren, ging ich ins Haus und machte mir etwas zum Abendessen.

arialMüde machte ich mich anschließend bettfertig und schlief schnell ein.
Du musst eingeloggt sein um ein Kommentar zu schreiben.