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Biegen und Nachgeben

Geschrieben von Corvin im Blog MarbuelCorvin's Blog. Ansichten: 143

[size=1Ein wunderbares Gefühl ist es, wenn Pferd und Trainier das gleiche Ziel haben.

Heute hatte ich dieses Gefühl als ich den jungen Mann in die Halle führte. Beim Putzen konnte er nicht still stehen als sei ihm dies alles zu langweilig, doch der Mullboden und die ruhige Athmosphäre wirkten einigermaßen entspannend, sodass er beim Biegen an der Hand dieses Mal beidseitig gleich gut mitarbeitete. Gut gemacht!

Das Halten mit Stimmhilfe ging dagegen nur schwer - wieder war ihm das Stehen zu langweilig und die große Halle so abenteuerlich verlockend. Wegen eines Dressur-Kurses mit dem Wiener Ausbilder Desmond O'Brien hatten wir an die vordere kurze Seite Cavalettis aufgestellt, um die Sitzplätze vom Hufschlag abzutrennen. Darüber stieg mein kleiner Esel mit einer gewagten Eleganz und macht sich an einer der Decken, die auf den Stühlen lagen, zu schaffen. Ängstlich ist er wohl überhaupt nicht. Aber ungemein verschmust.



Wegen unseres Hengstes auf der Nachbarkoppel musste Lemon über den Tag in der großen Gruppe der privaten Wallache stehen und wurde dort als Neuling zunächst nicht richtig akzeptiert, aber zum Glück auch nicht attackiert. Dennoch war er froh, als wir ihn zur Arbeit rein holten und schmuste auch beim Stehen und zwischendurch beim Biegen. ^^ Aus diesem jungen Pferd wird mal ein super Pony, mit dem man eigentlich auch turniermäßig reiten könnte - immerhin geht er ohne zu zucken über Cavalettis und wird am Springen sicher viel Freude haben.
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