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Auskotzblogs geraten wohl in Mode, ich muss jetzt auch mal >.<

Geschrieben von Citara im Blog damdamdam.. Ansichten: 140

ARGH, ich könnte gerade so platzen.



Hey erstmal



WARUM gibt es diese beschissenen Auflagen für Listenhunde?! Verdammt, unser verdammtes Land (NRW) führt doch sogar ne Beißstatistik und da sind einige in Deutschland sehr populäre Rassen sehr viel weiter oben als Staff, Bullterrier, Pit und Co.!



Warum ich mich gerade so aufrege?

Tjaha. Wenn Coletto als Listenhund eingetragen wäre, dürfte ich gar nicht am anderen Ende der Leine hängen, minderjährig.

Ist ja nicht so, dass ich vermutlich stärker als ein 30-Jähriger 1,50 großer Hungerhaken oder überspitzt gesagt stärker als eine 80-Jährige Rentnerin, die ihn theoretisch halten dürften, bin. Neein. Und ich bin auch nicht verantwortungsvoller als ein 30-Jähriger Sozialschmarozer (damit meine ich nur die, die sich gar nicht um Arbeit etc bemühen), und sowieso bin ich wahrscheinlich gewalttätig oder sowas. Hmhm.



Nein, es ist nichts im Tierheim vorgefallen, von wegen ich dürfte Coletto nicht ausführen oder so. Wir waren bisher noch gar nicht wieder da weil Mama so Überstunden machen muss.



Ich reg mich nur so auf, weil - selbst wenn ich eine Lösung für das Zeitproblem sprich einen Hundesitter, der bezahlbar und vertrauensvoll ist, finden würde, müssten wir uns immernoch mit den Auflagen abplagen. Noch ist Coletto wohl nicht als Listenhund eingetragen, aber leider kann man das kaum Übersehen. Entweder wir würden ihn als Labrador- oder Boxer-Mix eintragen lassen oder als Listenhund. Probleme, wenn als Listenhund:[list=1

[*Der Hundesitter bräuchte das Führungszeugnis wahrscheinlich auch, wenn wir ihn als Listenhund eintragen lassen

[*Es wäre nicht unbedingt gewährleistet, dass der Hund regelmäßig rauskommen könnte, da Mama manchmal doch seehr lange arbeiten muss und ich alleine nicht mit ihm raus dürfte (! >.<) und wenn ich doch gehen würde, müssten wir damit rechnen, dass uns irgendwann wer anzeigt und Coletto wieder im Heim säße

[*Es entständen viele, viele Mehrkosten wegen Steuer und Versicherung

[*Er bräuchte einen Wesenstest. Klar, erzogen werden muss er sowieso, aber ein Wesenstest ist schon Extraaufwand und auch noch mit Kosten verbunden, auch wenns daran nicht scheitern sollte

[/list

Würden wir ihn nicht eintragen:[list=1

[*Wir müssten immer mit der Angst leben, dass mal wer 'Pitbull!' sagt, uns anzeigt und Coletto wieder im Heim sitzen würde. Das wäre für uns schlimm, weil der Hund halt weg wäre und wir nie wieder einen Listenhund Kategorie 1 halten dürften, aber vor allem wäre es für den Hund schlimm, der ja jetzt schon ein 2. Mal im Tierheim sitzt - ein drittes Mal muss ja nicht sein, oder?

[/list

Einzige Hoffnung wäre wohl extrem nette und tierliebe Leute in Ordnungs- und Veterinäramt - vor allem aber im Veterinäramt, weil ein Amtsveterinär bescheinigen könnte, dass er kein Pitbull, sondern ein Labrador- oder Boxer-Mix oder so ist. Aber darauf kann man wohl a) nicht hoffen und 'https://www.joelle.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' '' 'B)' wäre es auch für den Veterinär schwierig, zu wiederlegen dass er ein Pitbull ist, weil seine Eltern nicht bekannt sind.

Vielleicht gäbe es auch noch ne ganz geringe Möglichkeit, ihn irgendwie als mein Therapiehund oder so einzutragen - über einen solchen habe ich selbst übrigens schon nachgedacht, weil mir wegen meiner Depressionen ja anscheinend nichts hilft (und ich wegen Schilddrüse härtere Antidepressiva vermeiden sollte. Zumal die müde und schlapp machen, was ich sowieso schon zu genüge bin und was wahrscheinlich Mitgrund für meine Depression ist). Aber das DAS klappt ist denke ich mal fast noch unwahrscheinlicher als die anderen Möglichkeiten.





Ich wünschte, ich würde in einer fairen Welt ohne Rassismus (ja, ich dehne das Wort auf die Hunde aus, für mich ist das so ziemlich das gleiche) leben, in der nur nach jetzigem und früherem Verhalten und nicht nach Vorurteilen geurteilt würde.

Oder zumindest in einem Land wie Niedersachsen oder Thüringen, in dem es keine verdammte unnötige Hundeliste gibt.

Oder dass Hessen schnell mit dem 'Hundeführerschein' anstatt der Liste kommt (was die Hessen ja vor hatten, was daraus geworden ist weiß ich leider nicht) und NRW schnell nachzieht. Oder sich die Möglichkeit bieten würde, diese 60km nach Hessen weg zu ziehen, hier ist sowieso eine verdammte Kaffgegend. Ich meine - nächste halbwegs große Stadt Paderborn, halbe Stunde Fahrt, übernächste Stadt Bielefeld, schon eine Stunde Fahrt. Tolle Städte, neh? Nächste brauchbare Stadt wäre Kassel, aber das ist zu weit weg, mehr als eine Stunde Fahrt. *grml*





Ohne die Liste hätten wir mit Lösung des Zeitproblems denke ich mal bald einen Hund, Coletto natürlich. Es wäre alles soo perfekt, ein Wald und ein See mit Wiesen drumrum direkt in der Nähe, Hundeschule auch nicht weit weg, tolle Umgebung zum Spazieren gehen und evtl Zughundesport oder sowas zu machen, direkt im Dorf ein Metzger, der noch selbst schlachtet, bei dem die Tiere nicht erst durch halb Deutschland gekarrt werden sondern direkt aus der Gegend kommen und der mit Sicherheit mal für Hunde wohlschmeckende 'Abfälle' hätte, die man ihm mit Absprache bestimmt abkaufen könnte und dem Hund dann eine schöne, artgerechte, natürliche Ernährung bieten könnte.

Und Coletto wäre der perfekte Hund für uns, schmusig wie sonstwas, freundlich wie nix, aktiv genug um Mama beim Sport begleiten zu können und Papa und mich zu Sport aufzufordern, ohne dabei zu aktiv zu sein, sodass wir ihn nicht auslasten könnten. Intelligent ist er auch - und dieses Problem, was er anscheinend mit Artgenossen hat (leider lässt sich der Vorfall mit dem Chihuahua ja nicht genauer ansehen, warum er gebissen hat weiß keiner) wäre nicht das größte Problem, wir haben keinen Zweithund, und außerdem ist er intelligent, so dass man das Problem mit Training mit Sicherheit zumindest mindern, wenn nicht ausschalten könnte - mit Hilfe von Trainern natürlich. Beim Spazieren gehen interessiert er sich ja kaum für andere Hunde.

Und was das wichtigste ist - die Symphatie stimmt, und zwar zwischen uns allen. Bisher war meist nur Mama oder ich von der Symphatie eines Hundes 'betroffen', aber Coletto findet uns alle drei ganz toll. Und wir finden ihn ganz toll.

Und auch, wenn ich mit dem Abi fertig bin, wäre das nicht das riesen Problem. Entweder er könnte bei meinen Eltern bleiben, die Arbeitszeiten sind ja wenigstens halbwegs geregelt und mit nem Hundesitter, den wir ja auch schon jetzt bräuchten, wäre das mit Sicherheit zu schaffen. Oder er könnte mit zu mir - in den zwei Berufen, zwischen denen ich schwanke, könnte er mich eventuell sogar in die Uni (hab schon von einigen Tiermedizinunis gehört, dass man Hunde mitnehmen darf, so lange sie in den Seminaren ruhig sind und nicht ablenken) oder zum Ausbildungsplatz (müsste man natürlich absprechen, wüsste aber nicht wo ein Hund, der lieb in der Ecke rumliegt, einen Sattler stören könnte) - und selbst wenn das nicht ginge, ich würde wahrscheinlich sowieso in eine WG ziehen, und dort wäre vermutlich immer einer zu Hause - und als letzten Ausweg wäre auch da noch die Option Hundesitter.

Wie gesagt, wäre alles so perfekt. Wenn das Wörtchen 'wäre' nicht wäre.



*sfz* Mittlerweile hab ich mich ein bisschen beruhigt. Danke fürs lesen *Keks rüberschieb*



GlG,

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