Allgemeines RL, Schluss mit Lustig, Unfall, NaNoWriMo

Geschrieben von Muemmi im Blog Sportpferdezentrum und Gestüt Naundorf. Ansichten: 291

Huhu, ich dachte, ich mach mal wieder ein kleines Update. Bei mir geht´s nämlich immer noch - wie sollte es auch anders sein- total drunter und drüber.

Einige haben vielleicht meinen Beziehungsblog gelesen und so toll es sich wirklich angehört hat am Anfang, ich bin mal wieder an einen Bilderbuch-Blender geraten. Ich hab ihn wirklich noch wahnsinnig lieb und vermisse ihn schon ab und an (aber als guten Freund), allerdings gibts einfach ein paar Dinge, die nicht gehen und die ihm von vornherein klar waren. Z.B. dass ich zu 1000% in Augsburg verbeamtet werden möchte, weil meine ganze Familie da eben wohnt. Alternativ hätte ich mir München eingehen lassen (obwohl ich da nicht so wirklich wohnen will... einfach zu teuer auch :( ) Aber mein "Ex" (ich war fest mit ihm zusammen ja und auch meine Familie hat ihn kennen gelernt und sich super mit ihm verstanden, aber es ging grad mal 3,5 Monate... ) kommt eben aus dem Bayerischen Wald. Er meinte ganz am Anfang, an dem ich wirklich alle Karten klar aufn Tisch gelegt hab (auch mit anderen Sachen), dass Augsburg auch eine seiner drei Wahlstädte wäre, dass das mitm Moppedfahren klar geht und auch auch mit dem Tattoo. Und nach knapp nem Monat war dann auf einmal die Rede von, dass ich nicht so viel Mopped fahren soll, dass das eine Tattoo reicht, bin ja schon ne halbe Leinwand. (Ich lach grad. Weils sooo dämlich ist echt...) Und "dass ja generell der die Wahl hat, der zuerst fertig studiert hat", wenns an den Standort geht, wo man dann "zusammen hin zieht" - also er. Aha. Ja ne... Ich sagte gleich: Da geh ich nicht mit. Das wusstest du vorher. Da war er dann etwas baff... Hahaha. Shit.
Es kamen immer mehr "Lügen" auf, es zeigte sich einfach: Es passt einfach nicht auf meiner Seite. Im letzten Monat haben wir uns nur noch gestritten, alle drei Tage saß ich heulend im Bad. Für ihn war danach immer alles ok. So ne Beziehung will ich aber nicht führen. Wenn ich immer Abstriche machen muss, nichts sagen darf, über mein Leben nicht "mitbestimmen".
Mitte/Ende September war ich dann mit meinen Kollegen vom Büro auf der Wiesn und hab da tatsächlich von zwei Kerlen tolle Komplimente bekommen (ok, der zweite war schon recht dicht, aber immerhin :D) und ich hab für mich gemerkt: ICH muss glücklich sein und das bin ich einfach nicht. Mein Leben läuft grad etwas in die verkehrte Richtung. Also hab ich zwei Tage später Schluss gemacht, mich versucht im Guten zu trennen, aber das konnte er dann nicht so gut. Er ist sauer geworden und seither haben wir absolut keinen Kontakt mehr. Vielleicht fängt er sich irgendwann und wir kommen wieder miteinander aus, weil ich ihn als Freund gern hatte, aber als Partner war der ab nem bestimmten Punkt für mich nur noch ne Katastrophe.
Ich sag jetzt keinem mehr was, wenn ich wen kennen lern, bis derjenige 3 Monate bis ein halbes Jahr Probezeit hatte. Man lernt jemanden eben erst mit der Zeit kennen.... Noch so eine Sache auf meiner "Liste" (hab ich die hier letztes Jahr eig veröffentlicht?)

Auch haben einige evt. mitbekommen, dass mir jemand letzten Montag voll ins Dienstauto gedonnert ist. Alle sind halbwegs heil raus, keiner schwerer verletzt. Ich war an dem Tag hier bei mir zu Hause im Krankenhaus, Röntgen, Ultraschall, Urinkontrolle (ob Blut dabei ist, bei inneren Verletzungen). Alles soweit ok, nur ne sehr gestreckte Halswirbelsäule. Heim, nur mit Paracetamol bewaffnet. Ibus wollte der Arzt mir nur widerwillig verschreiben, da ich das evt. nicht so gut vertrage. Ich hatte dann drei Tage ordentlich Rückenschmerzen, Freitags dann nochmal beim Sitzen Schmerzen, aber es war übers WE richtig gut. Montag dann in die Arbeit und los gings...
Ich hab plötzlich linksseitig nur noch die Hälfte gesehen, das Bild wurde unscharf, ich konnte Leute auf Distanz nicht mehr erkennen, nicht mehr lesen und wurde total desorientiert. Das ganze klang nach ca. 20-30 min wieder ab, war aber sehr heftig. Aber ok, ich schobs auf den Nerv in der Wirbelsäule, ich hatte immer noch Muskelkater und nen steifen Nacken. Dann war die monatliche Besprechung für alle, ich saß hinten an der Wand auf einem der weicheren Stühle. Und merke, wie mir der linke Arm einschläft. Ok, keine Panik, geht gleich wieder. Aber dann fingen die Lähmungserscheinungen im Gesicht an und ich sah wieder nicht richtig. Also sofort ohne was zu sagen raus, Zeug gepackt, Mit-Hiwi und Sekretärin Bescheid gegeben und ab ins nächste Krankenhaus. Da haben die die Befunde von letzter Woche angefordert, ich bekam nen zugang und wurde stationär aufgenommen. Mittlerweile mit Kopfschmerzen vom anderen Stern... Abends gabs ein MRT der Halswirbelsäule, weil das das Röntgen nicht zeigt und der Neurologe machte ne Untersuchung. Dann über Nacht drin geblieben, Höchstdosis Ibuprofen bekommen. Ich war so fix und alle, bin eingeschlafen und war dann ziemlich down. Mit im Zimmer eine liebe 84jährige, die heute ihre OP hatte und die hat mir dann Kekse gegeben. Ich hab ihr dann später Tee geholt. War sehr lieb von ihr, hab dann aber auf Nacht natürlich trotzdem den Schreck los gelassen und geheult :( Und es tat ja alles im Rücken weh. Ich wusst ja nicht, was jetzt los ist. Kam aber alles nach den Befunden vom stark geprellten Wirbel in der HWS und dem geklemmten, gereizten Nerv. Ein Physiotherapeut soll das ab Freitag richten, da bin ich beim Orthopäden. Der Augenarzt gestern Nachmittag hat auch nichts gefunden, also da Entwarnung. Hab meine Entlassungspapiere bekommen und kuriere mich jetzt wirklich aus zu Hause. Ich bekam vom Büro natürlich gleich Whatsapp Nachrichten, der Sohn vom Chef, mit dem ich mich so auch gut verstehe, ist dann die 5min rüber in der Mittagspause und hat extra noch Zeitschriften gekauft und Pralinen vorbei gebracht :) Vor Montag sehe ich aber vermutlich keinen mehr, bis dahin bin ich jetzt mal krank.

Der größte Teil von Teil 2 ist tatsächlich fertig. Datiert auf den 15.9.17... Um die Tage rum wollt ich den eigentlich hochladen und dann dreht mein RL so ab :D Für die, die da auch schon so hibbelig sind wie ich (was ihr davon haltet), die Tage krieg ichs jetzt hin. Denk ich. :D
PS: Ich könnte einen TA und HS gebrauchen, die mir insgesamt 1-2 Berichte tippen. Vielleicht hat ja jemand Lust an diesem WE, falls er es sieht :)

Was bitte ist das denn? Ja, dachte ich mir auch, als ich da so im KH lag und den Hashtag auf Twitter gelesen hab. Und jetzt bin ich Feuer und Flamme. Der National Novel Writing Month ist das ganz genau gesagt. Ich starte unter dem Synonym "DieEinsame" und mache jetzt eben das erste Mal mit. Ich wollte "Schall und Rauch" schon länger schreiben, hab tatsächlich vor 4 Jahren mal angefangen. Aber war nie zufrieden. Jetzt, mit mehr Distanz, möchte ich das anders aufziehen und mal versuchen, so für mich runter zu schreiben. Und nur dafür ist er da. Ziel ist es, 50.000 Wörter innerhalb eines Monats zu tippen, jeder kann für sich entscheiden, was er schreiben möchte. (Sprich: 1.667 Wörter am Tag, sind umgerechnet um die 311 DINA 5 Seiten am Ende) Es ist dabei nicht wichtig, einen druckfertigen Roman zu schaffen, sondern einfach Blockaden zu überwinden und die Geschichte laufen zu lassen. Im Oktober laufen die Vorbereitungen, es empfiehlt sich z.B. Charaktere und ungefähr den Rahmen vorher fest zu legen. Ich denke da so an 30 Kapitel. Jeden Tag eines. Und ich werde mich natürlich umsehen an dem Platz, an dem das ganze spielt (Kneipe Schall und Rauch in München, daher der Name des Buches, hat aber auch noch ne zweite Bedeutung). Geschichte soll die Erfahrung mit dem viel älteren Mann sein, einige Dinge werden 1:1 der Wahrheit entsprechen, andere werde ich in der Story anders laufen lassen, als es passiert ist. ZB. der Rückblick als 37-jährige (ich werd erst 26). Ich lass mich überraschen. Evt. macht ja jemand von euch mit, der auch das erste Mal davon hört. Würde mich freuen, wenn ich jemandem zum Reden hätte, wie es so läuft :) Geschrieben wird das ganze auf dem eigenen Rechner und am Ende des Tages die erreichte Anzahl an Wörter eingetragen, die man erreicht hat. Am Ende wir die gesamte Geschichte eingeschickt, diese nur von den Wörtern gezählt und der Erfolg verbucht. Gewinnen kann man eigentlich nichts, außer einer virutellen Medaille. Es ist aber auch schon öfter vorgekommen, dass durch den NaNoWriMo richtige Bücher entstanden sind, die auch verlegt wurden. Die Veröffentlichung ist dann natürlich eigene Sache. Es gibt dann noch einen Editing Month, wie genau das abläuft weiß ich aber (noch) nicht.

Soviel dazu :)
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