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Alles anders

Geschrieben von Ravenna im Blog Caed Crevan. Ansichten: 249

*höhö* Mein 25.Kapitel :D



In den vergangenen Tagen kümmerten wir uns immer wieder um die Wunden von Bucks, was beinahe einem kleinem „Abenteuer“ glich. Gleichermaßen erinnerte mich die gebastelte Apparatur an jene in der Spirit in dem Film gleichnamigen Film die Hufe gemacht bekam. Bucks hatte in dieser „Schiene“ nicht die Möglichkeit nach uns zu treten, normalerweise wurden hier Bullen eingesperrt um sie zu behandelt. Da der Hengst jedoch seine Portion Antibiotika benötigte führte kein Weg daran vorbei.



Andererseits hatte ich auch Sorge um die verbliebenen Wolfswelpen, wir hatten an der Stelle an der wir die Mutter gefunden hatten immer wieder frische Spuren von ihnen gefunden, der Vater jedoch schien nicht in der Nähe zu sein.

Ein Förster hatte sich bereits auf die Suche nach dem Rüden gemacht um zu klären was mit den kleinen geschehen sollte. Dabei hatte er den Rüden bereits einmal aus der Ferne gesehen, die klaren blauen Augen die ihn dabei angeblickt haben hatten ihm bewusst gemacht, dass es sich bei dem Rüden um keinen Reinwolf handelte.

Ich jedoch hatte in den vergangenen Tagen auch noch ganz andere Probleme zu bekämpfen gehabt, trotz der Anweisung des Arztes hatte ich mich an einem Morgen in den Sattel von Eisblume geschwungen um einen Ausritt zu machen. Cayden hatte mich unterwegs abgefangen, wie leichtsinnig ich doch mit dem Leben unseres Kindes umgehen würde.

Dabei hatte ich ihn beinahe wütend angefunkelt, wir hatten uns in der gesamten Zeit noch nicht einmal gestritten, „Das Leben eines Kindes welches ich niemals gewählt habe. Ich…kann nicht glauben das ausgerechnet MIR das passiert ist.Du sprichst von diesem Ding als hätte ich vor es zu behalten!“



Cayden schien bekümmert, dann wurde auch er wütend, schienen ihm jedoch die Worte zu fehlen und er ging einfach davon. Ich hingegen brachte die Stute auf ihre Weide, die die Stuten nun endlich wieder bewohnen konnten. Noch eine ganze Weile, blieb ich an ihrer Seite strich verträumt durch die glatte Mähne, einzelne Tränen rannen meine Wangen hinab.

Dies alles hatte ich nicht gewollt, für den Hass in meinem Inneren konnte ich nicht verantwortlich gemacht werden. Das Leben ohne Cayden an meiner Seite konnte ich mich einfach nicht mehr vorstellen, dieses Leben mit einem Kind an unserer Seite sah ich jedoch nicht.

Wenn ich bereits jetzt von einem Hass angetrieben wurde, so würde es nicht besser werden. Später am Nachmittag hatte ich einen Termin zur Abtreibung, Cayden billigte dies nicht doch lag diese Entscheidung nun einmal auch allein bei mir. Nach einiger Zeit sammelten sich auch Grey, Thowra und Willow um mich herum, ihre Köpfe stupsten mich sanft an oder lagen ruhend bei mir, schenkten mir ihr Vertrauen. Doch musste ich mich auch bald von ihnen trennen, der Termin rückte immer näher, also versuchte ich weitestgehend Cayden aus dem Weg gehen.



~eine Woche später~



Fazit der vergangenen Zeit war zumindest – Bucks erholte sich prächtig, der Wolfrüde hatte seine Welpen verlassen, diese jedoch befanden sich noch immer auf der Insel. Ohne die Versorgung der Eltern jedoch konnten sie nicht lange überleben können, also hatte ich einzelne Futterstellen bereit gestellt. Die Abtreibung des Kindes war – wie zu erwarten – bei Cayden nicht auf Begeisterung getroffen, er selbst schlief auf der Couch im Wohnzimmer.

Damit war ich unzufrieden, doch jegliche Form der Annäherung belief sich bisher auf mehr als taube Ohren, somit verbrachte ich viel Zeit mit Kathi, die von der gesamten Sache nichts wusste. In der Hinsicht hatte ich mich im Schweigen geübt, zumal noch nichts des ganzen zu erkennen gewesen war.

Der Arzt hatte sich Sorgen um meinen Gemütszustand gemacht, weshalb ein psychologisches Gutachten gemacht worden war, welches positiv ausgefallen war – es gab keine Anzeichen für Probleme, es war sogar Erleichterung gewesen die mich durchströmt hatte.

Die Zeit die ich bei Bucks verbrachte, ob ich nun Stundenlang in einem Stuhl neben seiner Box stand – welche wir nun doppelt gesichert hatten – leise zu ihm redete oder sogar versuchte ihn aus der Hand mit einem Apfel oder ähnlichem zu füttern. Noch hatte er bisher nichts aus meiner Hand genommen, doch wurde er nicht länger panisch, wenn ich vor seiner Box auftauchte.

Für mich ein gutes Zeichen das der Hengst nicht aufgegeben werden durfte, das es sich zu kämpfen lohnte auch für ein anderes Leben mit Cayden.
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