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3. Kapitel - Langsam lebt es sich ein

Geschrieben von Jackie im Blog Jackie's Livetagebuch. Ansichten: 167





Nach der ulkigen Begegnung mit Cayden machte sich die junge Tierärztin auf den Weg zu ihrem heutigen Auftrag, Corvus wartete bereits im Auto - sie schrieb Amy noch eine Nachricht auf. "Bin auf dem Gestüt Tannenheide - Aufträge rufen mich :D"

Dann klemmte sie sich hinter das Steuer, ließ den Motor an um dann die Serpentinenstraße Richtung Autobahn zu nehmen. Etwa eine Viertelstunde Fahrt und sie fohr bereits auf den Parkplatz, packte sich Corvus mit der Leine um die Hüfte, griff nach der Tasche um auch schon eine Frau auf sich zu laufen zu sehen. Diesmal war es nicht Raja die sie begrüßte , sondern ihre Zuchtpartnerin Stelli. Nach einer ersten kurzen Unterhaltung ging es schon erstmal in Richtung Stutenstall - Ima Banana Split würde als erste "dran glauben" müssen. "Für die Zahnkontrolle schicke ich heute Nachmittag noch einen meiner Kollegen zu ihnen - er kennt sich auf dem Gebiet besser aus, aber den Rest können wir bereits erledigen. " Stelli berichtete das die Stute manchmal etwas zickig war, doch ansonsten ein kleiner Schatz - also sperrten wir Corvus in eine der freien Boxen, damit er nicht im Weg war. Die Farbe der Stute war etwas komplett neues für Sarah also fragte sie Stelli danach "Das ist ein Silver Dapple - nicht unbedingt häufig vertreten - deswegen ist sie so wichtig für unsere zucht." verkündete die junge Frau mit einem Lächeln, während die Tierärztin dabei war die Stute von oben nach unten zu untersuchen. "Hat sie sich in letzter Zeit anders Verhalten - Gewohnheiten geändert?" Stelli verneinte - "Na dann steht einer Impfung heute nichts im Wege. Wir werden die Stute nach draußen führen, anbinden und sie sprechen ihr gut zu. Dann werde ich eine Vene suchen, die Kanüle einführen ihr ein wenig Blut entnehmen und die Impfung gleich hinter her setzten. Dabei müsstest du versuchen die Stute so ruhig wie möglich zu halten." Gesagt getan - die Stute ließ sich während dem Prozedere hinter den Ohren kraulen, bekam von der Tierärztin ein kleines Leckerlie nachdem sie alles so fein hinter sich gebracht hatte. Nana war nicht uunbedingt begeistert, legte ihre Ohren bereits etwas genervt an. "Alles was ich jetzt vor Ort tun konnte ist getan, wenn die Blutuntersuchung noch etwas ergeben sollte rufe ich sie an - mein Kollege hat sich etwas verspätet, wird nachher jedoch noch die Zähne kontrollieren und ihnen sicher auch gute Arbeit leisten." Scott hatte auf diesem gebiet einfach mehr Erfahrung als Sarah - er arbeitete bereits länger als ich.

"Ich weiß ich hab nur die Stute erwähnt, doch hätte ich da noch einen Hengst der auch seine Impfung noch gebrauchen könnte und vielleicht gleich noch eine Blutuntersuchung?" fragte Stelli etwas zögernd - "Gar kein Problem - bekommen wir auch noch hin."

Der Hengst zu dem mich Stelli brachte wurde gerade von einem Pfleger geputz, also mussten wir ihn nicht erst aus der Box holen. Pacey hob neugierig den Kopf, schnupperte an mir, musste wohl die Stute an mir riechen, den er zeigte deutliches Interesse - er besaß definitiv einen Willen zum Decken. Ein Lachen huschte über Sarah´s Gesicht, dann machte sie eben die selben Aufgaben Felder wie zuvor bei der Stute. Untersuchte die Beine nach Verletztungen, besonderen Auffälligkeiten und befand das sich auch an dem Hengst rein äußerlich nichts feststellen ließ. Der Hengst war nicht ganz so brav wie die Stute als es an das Blut abnehmen und Impfung geben ging. Manl ganz davon abgesehen, dass er eine der nervigen Rollvenen besaß die der jungen Ärztin immer unter dem Finger davon rollten. Nach wenigen Minuten war auch dies endlich geschafft, wenn auch ihr Arm voll von dem Blut des Hengstes war. Mit einem Desinfektionstuch wischte sie das Blutrot vom weißen Hals des Hengstes und ihren Händen, doch ein roter schimmer war weiterhin zu erkennen. "Der Verlust ist aber nicht weiter schädlich für ihn. Auch bei ihm melde ich mich bei Auffälligkeiten. Ich denke es wäre gut, wenn auch der Hengst Scott mal vorgestellt wird. Ach ja wie geht es eigendlich der Stute Mara?" Erkundigte ich mich nach meiner letzten Patientin die ich auf Gut Tanneheide besucht hatte " Sie wird mittlerweile schon wieder schonend anlongiert, die kalten Wickel zusammen mit dem Pulver haben wirklich gut getan. " antwortete stelli mir beruhigt. "Na dann kann ich wohl guten gewissens nach Hause gehen" Damit verabschiedete ich mich von Stelli.



Wieder auf Heartland schickte ich Scott nach Tannenheide um Nana- und Pacey´s Zähne zu untersuchen, während ich mich in das kleine Labor verzog, dort die Blutproben untersuchte nach irgendwelchen Absonderheiten. Nachdem sie etwa eine halbe Stunde in der Zentrifuge verbracht hatten verteilte ich sie noch auf die verschiedenen Inkubatoren, doch alles schien in Ordnung. Also rief ich noch bei Stelli an " Hey, also mit dem Blut der beiden scheint alles okey - nur nana scheint bald rossig zu werden. So wie Pacey auf ihren geruch reagiert hat - Vielleicht wären die beiden eine gute Wahl für das nächste Fohlen?" Noch eine Weile hielt das Gespräch ab. Amy erschien im Türrahmen, deutete auf die Uhr - 18 Uhr. ich hatte ihr versprochen mich ebenfalls nicht zu übernehmen, also beendete ich unser Gespräch. "Du hast für heute genug getan - Scott ist auch schon wieder da und meinte es sei alles okey. jetzt komm ins Haus Jack hat schon angefangen für uns alle zu kochen." Amy lächelte -Jack´s Kochkünste waren nicht unbedingt die besten...Aber Sarah erhob mich von ihrem Platz, schloss den Raum ab und folgte an der Seite von Amy über den Hof. Das Essen an diesem Abend, war eine einfache Lasagne - die widererwarten wirklich köstlich war. Diesmal kam auch Cayden an den Tisch. Er berichtete davon wie sie sich an diesem Morgen das erste Mal gesehen hatten, die junge Frau errötete an den Ohren und war es bisschen peinlich das er sie singend erwischt hatte - denn sie klang dabei wie ein sterbender Schwan.
  • Jackie
  • Ravenna
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