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2. Kapitel - erste Begegnung

Geschrieben von Jackie im Blog Jackie's Livetagebuch. Ansichten: 150

Dank dem Dachbodenfenster war Sarah nun schon seit über einer halben Stunde wach, denn der Regen plätscherte stätig dagegen. Der Morgen war bereits angebrochen und laut de, Wecker war es beinahe 10 Uhr - na ein Glück hatte sie heute nur einen Termin zu erledigen für ihre Klinik, ein Besuch bei Stelli, den sie später am Tag machen würde. Die Party - ihre und Amy´s Willkommensparty zu Hause - war bis spät in die Nacht gegangen und obwohl kein Alkohol geflossen war, hatten sie eine Menge Spaß gehabt. Irgendwann hatte sich die junge Frau verabschiedet um für den nächsten Tag vorbereitet zu sein - jetzt lag sie im Bett, zu ihren Füßen lag Corvus rührte sich in seinem warmen Lager überhaupt nicht. Sacht schob sie ihn von ihren Füßen, zog sich Socken an und den Schlafanzug aus. Fröstelnd lief sie hinüber zu den Kisten - die sie noch immer nicht gänzlich ausgeräumt hatte - und zog sich Reithose und Sweatshirt an. Dann lief sie in die Küche - noch schien das Haus still zu sein, seine bewohner noch im Halbschlaf. Also nahm sie sich nur fix einen Apfel, lief in Wanderschuhen aus dem Haus und im Joggingtempo hinüber in den warmen Stall. Der Geruch von Pferdekörpern, Sattelzeug, Stroh und dem beißenden Geruch von Pferdeausdünstungen schlug ihr entgegen, doch dies war es was sie hier so glücklich machte. Ein Brummeln aus der Box zu ihrer rechten ließ sie leicht Lächeln - " Moon - heute Abend ist deine Zeit, versprochen" murmelte sie, ehe sie ihm auf die Nüstern küsste, um sich dann in die Sattelkammer zu begeben, wenn Sarah es schon nicht schaffte ihre Sachen zu sortiren, dann wollte sie wenigstens die Sachen ihres Lieblings in den Schrank sortieren. In der Kammer sortierte sie also gerade Moons Sachen in den Schrank - nicht zu glauben, das sie wirklich drei Sättel besaß und mehrere Reitpads - doch brachte sie es nicht über´s Herz sich davon zu trennen. In ihrem Kopf ging eine stetige Melodie, die sie immer uns immer wieder zu summen begann, manches Mal mischte sich darunter der kurze Text- der einzige Teil der sich in ihr Gehirn gebrannt hatte. " Look down,look down - don´t look him in the eye" murmelte sie vor sich her. Gerade war sie dabei die Halter an die Außenseite des Schrankes zu hängen "Wem soll ich nicht in die Augen schauen?" "Aah!" vor Schreck ließ sie die beiden Halfter fallen - hinter ihr war die Stimme eines jungen Mannes erklungen - Sarah bückte sich nach dem Halfter als bereits eine andere Hand danach griff und sie ihr vor die Nase hielt. Als sie ihren Kopf zur Seite drehte, sah sie in die braunen Augen eines ihr unbekannten. "I-ich - Danke. Hab nur gesummt..also war, dies nicht an dich gerichtet." langsam kam ihr altes Selbstbewusstsein nach dem ersten Schrecken wieder zurück. Der Mann mit den markanten Gesichtszügen blickte ihr nur lächelnd entgegen, lief dann hinüber zu einem Schrank und stellte noch einen Eimer in diesen, ehe er ein kleines Halfter aus ihm nahm. Dann drehte er sich zu Sarah um - "Mein Name ist Cayden - ich bin vor zwei Tagen angekommen, als Praktikant werde ich hier wohl eine Weile bleiben. Wir haben uns bisher nicht kennengelernt. Betreten blickte Sarah ihn an - den Namen hatte Amy am gestrigen Abend erwähnt, hatte sie sich doch dort schon gefragt, wer dies war. "Mein Name ist Sarah - Amys beste Freundin und tierärztin - mir gehört die Klinik die gerade gebaut wird" Innerlich schämte sie sich beinahe für ihre zögerliche Stimme, doch was sollte sie auch tun? Im Umgang mit dem anderen Geschlecht war sie noch nie sonderlich begabt gewesen.Zudem schien Cayden jemand zu sein den man nicht übersehen konnte - mal davon abgesehen das er beinahe dem Mittelalter entsprungen zu sein schien. Seine Haare waren beinahe länger als die ihren und hatten einen absonderlichen Blondton - oder waren sie Kupfern? "Ja von dir hab ich Ty schon erzählen gehört, als wir heute morgen die Ställe sauber machten...dein Hengst scheint ja ziemlich Menschenbezogen zu sein..der wollte mir auf dem Paddock gar nicht von der Pelle rücken." Sein Lächeln war dabei nicht kleiner geworden und so unterhielten sie sich eine Weile ehe sie gemeinsam den Stall verließen als Cayden gerufen wurde. Sarah machte sich dann ersteinmal auf den Weg um ihren Hund zu versorgen - welcher noch immer auf ihrem Bett ruhte "Und du sollst ein Jack Russel sein?" lachte sie - wobei ihre Gedanken an die Begegnung mit dem Praktikanten dachten..."Komm jetzt gibts erstmal Futter!" . In der Küche begegnete sie der etwas verschlafenen Amy, grüßte sie mit einem Lächeln.."Denk dran noch nicht zu viel zu machen - der Arzt hat Vorsicht geboten!" Damit bereitete sie Corvus Futter - lecker Hühnerherzen mit einer Art Getreidemix. Schließlich führte ihr Weg wieder in die Sattelkammer , machte den Rest des Schrankes um dann ihre Tasche zu packen um zu ihrem nächsten Tierarzttermin auf Stellis Gestüt - etwa eine Stunde entfernt von hier....
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