[01] Eija Svansdóttir

Geschrieben von Ravenna im Blog Caed Crevan. Ansichten: 1376

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Schon immer fasziniert...2013 infiziert...2017 zu Leben begonnen.

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Dieses Bild entstand 2013 auf einem Mittelalterfest in der Stadt. Mein Traum? Ich wollte unbedingt Teil dieser Welt sein. Bogenschießen, Feuershows, Schwertkampf, tolle Kleider und einfach Spaß. Damals bekam ich den ersten Eindruck, doch der Kontakt zu Svan brach ab.

2015 wurde ich Mitglied in einer Asatru Community, die den nordischen Glauben auslebt. Mein Weg der "Schamanin" auch Vitki genannt begann. Runenarbeit wurde ein Teil meines Lebens.

Durch Zufall begegnete ich 2017 auf einem Markt Svan wieder...wurde zu seinem Sommerlager eingeladen. Von da an tauchte ich Head First in seine Welt ein. Es dauerte nicht lange bis ich Teil der Sippe war, sie wurde meine Familie. Svan und ich hatten bereits 2013 eine besondere Beziehung zueinander. Schnell wurde klar, die Jahre der Trennung hatten dem keinen Abbruch getan. Svan nahm mich in seine Sippe auf, als seine Ziehtochter. Er gab mir den Namen den ich trage innerhalb der Sippe Eija(die mit dem sonnigen Gemüt) und ich darf mich "Tochter des Svan" nennen.

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Im ersten Jahr probierte ich viel aus...Nadelbinding, Gewandschneiderei, Kochen. Ich packte überall mit an...eine wirkliche Aufgabe fand sich jedoch nicht für mich. Abgesehen vom Bogenschießen.

Ich wusste was ich wahr, sprach es jedoch nicht aus. Es war mein Ziehvater...die Seherin, die Schamanin, die Völva der Sippe.
Doch erst mit dem Alter kommt auch die Weisheit, erst mit Beginn der Menopause beginnt wahres Wissen. Eine Völva folgt der Natur, ihrem Inneren, ihrer Intuition. Sie lernt durch Beobachtung, Erfahrungen und durch Niederlagen. Sie ist weder das eine noch das andere.
Im Grunde war ich das mein ganzes Leben lang.

So stehe ich mit den Frauen am Feuer, koche und lerne die Aufgaben der Frauen. Ebenso nehme ich aber auch den Bogen zu Hand, das Schild und das Schwert.

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Eine Völva hat einst ihrer Sippe und den Menschen gedient, eine Brücke ziwschen ihnen und den Göttern. Sie musste Wissen aus beiden Welten sammeln, denen der Frauen und denen der Männer um ihnen zu dienen.

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Dieses Bewusstsein meiner eigenen Spiritualität lehrte mich die Runenarbeit, ihr Wissen, ihr Studium hat mich seit dem letzten Jahr im besonderen so wachsen lassen. Ich habe dies auf alle Teile meines Lebens ausgebreitet, es hilft mir sogar in der Arbeit mit Samira.

Und ein Gefühl das in meinem ganzen Körper resoniert sagt mir das es der richtige Pfad ist. Eija Svansdóttir war schon immer in mir, sie musste nur erweckt werden.
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