Wir vergiften alle unsere Pferde!

Dieses Thema im Forum "Pferde & Ponys" wurde erstellt von rawr, 11 Aug. 2012.

  1. rawr

    rawr Guest

    Ich habe gerade im reitforum einen sehr interessanten Link gefunden, der mich arg zum Denken angeregt hat.
    Es geht um die Fütterung unserer Pferde und was wir ihnen mit falschverstandener Liebe eigentlich antun.

    Jeder von uns liebt sein Pferd, keine Frage, aber häufig führt diese Liebe dazu, dass wir ihnen ein kleines Leckerchen reichen ohne zu Wissen welche Auswirkungen das eigentlich auf unser Pferd hat - hauptsache es schmeckt ihm und es scheint glücklich.

    Dass das Grundfutter allerbeste Qualität haben soll weiß jeder von uns, aber wer achtet auf die Qualität seiner Leckerchen? Wer hat schonmal darüber nachgedacht was in so einem Leckerchen eigentlich drin ist und in welcher Menge? Oder, ob das Leckerlie vielleicht sogar schädlich für das Pferd ist?

    Dazu lest euch bitte einmal diesen Link durch:
    http://www.paracelsus-magazin.de/alle-ausgaben/55-heft-052011/742-das-versteckte-gift.html#.UBUraIPQ4mo.facebook

    Im spoiler kopiere ich den Text, sollte der Link irgendwann mal verschwinden...
    Seit einigen Jahren sind Giftpflanzen – allen voran Herbstzeitlose und Jakobskreuzkraut – groß in Mode, besser gesagt, in aller Munde. Dies führte dazu, dass fast jeder Pferdebesitzer in den letzten Jahren schon einmal Angstvorstellungen hatte, sein Pferd könnte sich auf der Wiese an diesen gütlich tun und danach das Zeitliche segnen …
    Widersprüchlich finde ich dabei, dass mir in meiner 10-jährigen Praxis viele chronisch vergiftete Pferde begegnen, die als solche nicht erkannt werden, die aber nicht mehr viel "Giftiges" benötigen, um dadurch ernsthaft bis lebensbedrohlich zu erkranken: eben der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt!
    Es ist egal ob dieser Tropfen eine Giftpflanze ist, die das Pferd von den Beinen holt – oder die Rundum-Wurmkur, die Mehrfach-Impfung, Medikamente, ein Ballen schimmeliges Heu oder Hafer, der etwas unansehnliche Rest Silage, den man noch verfüttern wollte … Das bisschen wird dem Pferd schon nichts ausmachen, heißt es dann häufig. Ein "vergiftetes Pferd" ist offenbar nur dann an Gift erkrankt bzw. gestorben, wenn es eine identifizierte Giftpflanze war.
    Die Hufrehe, die im Januar bis zum Ausschuhen führte, weil schimmelige Silage über viele Wintermonate hin gefüttert wurde, wird als "Cushing-Syndrom" bezeichnet, von "Gift" ist keine Rede – dabei ist Cushing nichts anderes als eine extreme Stoffwechselentgleisung, die die Folge einer sich in den meisten Fällen über viele Jahre sehr langsam aufbauenden Vergiftung des Organismus durch einen dauerhaft überlasteten Stoffwechsel ist.
    Ein Pferd, das einige Stunden nach Gabe einer Wurmkur, die stoffwechselverträglich für ein gesundes Pferd ist, aber doch in hohem Maß die Entgiftungsorgane Leber und Niere beansprucht, auf der Wiese mit Kreislaufversagen zusammenbricht, ließe eine bereits vor der Verabreichung der Wurmkur vorliegende Leber-Intoxikation vermuten – aber keiner spricht von einer Vergiftung.
    Mit Schimmelpilz verseuchtes Heu wird über das Winterhalbjahr gefüttert, der halbe Stall hustet, die Pferde bekommen Medikamente (noch mehr "Gift") gegen den Husten – aber nichts hilft wirklich, erst wenn die Pferde wieder auf der Wiese sind, ist der Husten weg. Jedes Jahr geht das so, bis die älteren Tiere langsam eine chronische Bronchitis entwickeln. Aber die Giftstoffe des Schimmelpilzes im Heu oder die völlig mit Zusatzstoffen überfrachteten Müslis, Pülverchen und Nitrat-Karotten, die kiloweise ans Pferd gefüttert werden und damit dem Stoffwechsel Giftmüll zu entsorgen geben, dafür verantwortlich zu machen, darauf kommen die wenigsten. Viel eher vermutet sogar der Tierarzt bei einem Blutbild mit schlechten Leber- oder Nierenwerten, dass die Pferde im Sommer ein paar Pflanzen Jakobskreuzkraut gefressen hätten.
    Wo ist der natürliche Instinkt der Pferde geblieben, Giftpflanzen zu erkennen und links liegen bzw. stehen zu lassen? Wenn doch die Pferde in den "guten alten Zeiten" Giftpflanzen offenbar noch erkennen konnten, woran liegt es dann, dass heute immer mehr Pferde Giftpflanzen fressen, obwohl sie genügend anderes Nahrungsangebot hätten? – und ich spreche nicht vom absoluten Extrem der abgegrasten Weide, auf der nur noch Giftpflanzen stehen, die Pferde nichts zugefüttert bekommen und der Zaun so ausbruchssicher ist, dass er eine Nahrungssuche in Nachbarsgarten verhindert!
    Ein Grundproblem ist wohl, dass das "täglich Brot" des Pferdes – Rau- und Kraftfutter – schon so voller toxischer Stoffe ist, dass sich mit der Zeit der innere Regler des Organismus auf "leichte Gifte in der Nahrung erlaubt" stellt und die Pferde dann tatsächlich auch schimmeliges Heu und Stroh fressen – nur einige wenige verweigern dies und werden dann vom Menschen als "empfindlich" bezeichnet; im Prinzip sind dies aber die Pferde mit dem gesunden Instinkt! Sie werden wohl keine Giftpflanzen auf der Wiese auswählen …
    Frisst das Pferd über längere Zeit minderqualitatives Futter, haben die Entgiftungsorgane irgendwann keine Kapazitäten mehr frei für Zusätzliches, sei es die Impfung, die Wurmkur oder die Giftpflanze.
    Viele Pferdebesitzer kaufen ohne Nachzudenken alles, was ihnen die Industrie als "gesund" anpreist und füttern alles, was der Landhandel als "Heu, Stroh und Hafer" deklariert. Sie bekommen gar nicht mit, wie viele belastende Stoffe und Giftstoffe sie da tagtäglich ihrem Pferd zumuten – so manches Pferd wird im Laufe der Jahre zum wandelnden "Giftmüllfass", dass aus allen möglichen Lecks (Hautporen, Augen, Nase, Darmöffnungen, Wunden etc.) seine giftige Suppe loswerden möchte, aber häufig erfolgreich daran gehindert und mit noch mehr giftigen Substanzen, die teilweise sogar als "Heilmittel" bezeichnet werden, vollgestopft wird." In der gutgläubigen Meinung, damit dem Pferd zu helfen.
    Wo liegt jetzt die Lösung? – Weniger ist mehr!
    Da das Pferd ein Wunder an Genügsamkeit ist, sollten wir umdenken in Richtung: Weniger ist mehr! Heu, Stroh, Hafer oder eine aufgeschlossene Getreidemischung (Dinkel, Gerste, Mais) plus Mineral- und Salzleckstein – dies alles in der richtigen Qualität und Menge für den jeweiligen Pferdetyp. Mehr braucht ein gesundes Pferd nicht!
    Das wichtigste Grundfutter in der Pferdeernährung im Winter ist qualitativ hochwertiges Raufutter und hier natürlich insbesondere das Heu. Leider ist die Qualität des Heus je nach Erntezeitpunkt und Witterungsbedingungen bei der Ernte nicht immer optimal. Die Fütterung von minderwertigem Heu oder Stroh kann aber schnell Erkrankungen des Magenund Darmtraktes auslösen. Schimmelpilze im Heu kann man durch gräulich-weiße Beläge (Batzen), einen muffigem Geruch oder durch vermehrte Staubentwicklung erkennen. Bei Schimmelbefall ist Vorsicht geboten, bitte das Heu großflächig wegwerfen! Sie tun Ihrem Pferd etwas Gutes, wenn Sie das Heu regelmäßig und kompromisslos überprüfen – im Winter wie im Sommer. Im Zweifelsfall können Sie eine Heuprobe zur Qualitätsuntersuchung einschicken.
    Leckerchen sollten Leckerchen bleiben und nicht zur Zusatznahrung umfunktioniert werden. In den billigen Möhren steckt zu viel Nitrat – wenn schon, dann bitte Biomöhren! Äpfel übersäuern den Organismus des Pferdes, wenn sie dauerhaft in größeren Mengen (mehr als 1–2 pro Tag/600 kg Pferd) gefüttert werden. Brot belastet den Stoffwechsel mit seinem hohen Phosphatgehalt bei dauerhafter Fütterung von mehr als 1–2 Scheiben pro Tag/600 kg Pferd. Bananen sind für ein Pferd nur in der Menge 1 Banane pro Monat/600 kg Pferd wirklich verstoffwechselbar. Alles was über die monatliche Banane hinausgeht, belastet den Stoffwechsel, da das Kalium der Banane vom Pferd nicht gut abgebaut werden kann – im Gegensatz zum Menschen, der damit keine Probleme hat.
    Auch Mash hat bei einem gesunden Pferd keinen zusätzlichen Nutzen, sondern ist eine Belastung für den Stoffwechsel. Den Nutzen hat nur die Psyche des Menschen, der seinem Vierbeiner im kalten Winter einen warmen Brei zukommen lassen möchte – denn der Mensch weiß genau, wie gut ihm selbst das tut! Nur wärmt der Brei schon längst nicht mehr, wenn er im Pferdemagen angekommen ist. Mash ist Rekonvaleszenten-Futter. Ein gesundes Pferd braucht gesunde natürliche Pferdenahrung – was Mash nicht ist. Auch vorbeugende Fütterung von Hustenkräutern und -tees schadet mehr, als dass es nützt. Jedes Kraut und jeder Tee muss vom Organismus Pferd wieder verstoffwechselt werden – und der hat gerade genug mit dem minderqualitativen Heu, dem Nitrat in den Möhren, der Impfung, der Wurmkur etc. zu tun.
    Silage ist Gärfutter und somit für das kolikanfällige Pferd nicht geeignet. Für die Kuh ist es auch nicht das beste Futtermittel, aber im Hinblick auf hohe Milchleistung und minimalen Aufwand bei der Futtergewinnung hat sich die Silage hier ihren Platz erobert. Nun hat die Kuh im Gegensatz zum Pferd ein ganz anderes Verdauungssystem, das ihr den Umgang mit Silage etwas erleichtert, zum anderen wird eine Kuh im heutigen Wirtschaftssystem nicht so alt wie ein Pferd. Pferde bekommen meist erst nach ihrem 10. – 15. Lebensjahr Probleme mit ihrem verschlackten Stoffwechsel – da weilt die Kuh schon längst auf der himmlischen Wiese. Und drittens hat eine Milchkuh die ideale Möglichkeit, Stoffwechselschlacken über ihre normalen Kanäle hinausauszuleiten: die Milch! Warum nur ist unsere Kuhmilch so belastet?
    Silage ist im Pferdestall nur in Mode gekommen, weil die Heuqualität so abgesunken ist, dass viele Pferde durch schlecht geerntetes oder gelagertes verpilztes Heu an Husten erkranken. Ein guter Ersatz für Heu ist sie nicht – eine Ausnahme bildet hier die Heulage – die ein Laie von gutem Heu mit bloßem Auge kaum unterscheiden kann.
    Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Worte über die Untugend, nicht lebensmittelechte, mit PCB getränkte schwarze Baubottiche und -eimer zum Tränken zu verwenden, anbringen: Dass so viele Pferdehalter diese Behälter benutzen, ist einerseits verständlich, da sie billig, langlebig und einfach zu bekommen sind – allerdings enthalten Sie PCB, einen hochgiftigen Weichmacher, der sich während der gesamten Lebensdauer des Bottichs/Eimers in Verbindung mit UV-Licht (Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung genügt) stetig im Wasser löst und von den Pferden aufgenommen wird. Sie sind für das Pferd leberschädigend. Über Jahre gesehen vergiften wir mit dieser "Sparmaßnahme" unsere Pferde. Wenn der Tierarzt dann hohe Leberwerte feststellt, war es aber bestimmt die Giftpflanze oder das falsche Gras …

    Ich muss ehrlich sagen, ich dachte ja ich fütter schon sehr naturnah und pferdegerecht: Caron bekommt Heu im Winter, Weide im Sommer und dazu Mineralfutter und seinen Salzleckstein. Nichtmal Kraftfutter, weil er das nicht braucht und Pferde eigentlich keine Körnerfresser sind.
    Aber nach diesem Artikel war ich doch etwas geschockt: Er bekommt zB deutlich mehr als eine Banane im Monat und ich hätte nicht gedacht, dass die für Pferde so schwer abbaubar sind und langfristig sogar 'giftig'.

    Ich für meinen Teil werde jetzt meine Belohnungsfuttermittel genauer unter die Lupe nehmen, es gibt nur noch Äpfel und Möhren aus dem Garten oder zumindest nicht die für 85cent und Bananen werden auch reduziert. Schließlich möchte ich kein verschlacktes Seniorpferd irgendwann haben =)
     
    3 Person(en) gefällt das.
  2. MakotoSan

    MakotoSan RUNNING WILD

    Eine Pferdebesitzerin in der Nähe hat ihr Pferd einmal vergiftet, weil im Heu Herbstzeitlose drin waren. Sie kauft deswegen jetzt nur noch Heu von den Bergen, weil es hier in München viele Wiesen gibt, auf denen Herbstzeitlose wachsen - aber das Problem ist, diese Pflanzen darf man nicht rausreißen oder sonst was mit denen machen, weil die unter Naturschutz stehen :/
     
  3. Lovelyhorse

    Lovelyhorse I love you more than my teddy, but psst! Don't tel

    Das ist auf jeden Fall ein sehr, sehr interessanter Bericht. Aber ich glaube nicht, dass das Pferd wegen einer Brotscheibe gleich irgend ein Versagen eines Organes bekommt oder es dauerhaft scädigt. Klar, das mit dem schlechten Heu verstehe ich oder alter Silage, und und und. Aber Brot und Äpfel? An diese extrem "dramatisch" dargestellte Wirkung glaube ich nicht. Vielleicht kommt es auch auf den Typ Pferd an, empfindliches Pferd, oder eher robustes Pferd. Aber wenn das dem Pferd alles so schadet, dürften sie doch noch nicht mal mehr auf die Wiese. Ich meine, wenn an einem benachbarten Feld irgendwas gespritzt wird vom Bauer und der Wind günstig steht legt sich das Zeug vielleicht auch auf das Gras der Wiesen? Dann müssten die Pferde da ja auch drin bleiben..Staucht mich zusammen, wenn das nicht so ist, oder wenn ihr denkt dass ich "unvorsichtig" handele, aber ich glaube wir lassen unsere Pferde immer mehr "verweichen". Ein kleiner Regentropfen genügt doch schon aus, und manche Ställe lassen die Pferde den lieben langen Tag in der Box? (Zumal da ja dann die "staubige" Luft den Pferden schadet) Regendecke drauf und raus auf die Wiese, einen kleinen Unterstand haben die meisten Wiesen doch, oder Bäume etc.
    Also nochmal damit keine Missverständnisse entstehen: Bei Futter Sachen wie Heu, Silage, etc. da ist es bestimmt durchaus schädlich wenn das schlecht ist, aber bei einer Scheibe Brot, oder bei einem kleinen Apfel, ich glaube da ist es etwas zu dramatisch dargestellt. Vielleicht bin ich auch nur die Pferde aus unserem Stall gewöhnt, kann sein, aber das ist so meine Meinung. :)
     
    2 Person(en) gefällt das.
  4. rawr

    rawr Guest

    Scenery ich glaube du hast nicht richtig gelesen, da steht nix davon, dass ein Apfel oder sonstwas dem Pferd schadet sondern das die Menge und die Dauer die wir füttern dazu führen, dass der 'Gifthaushalt' unserer Pferde ständig auf Hochtouren läuft weshalb es immer häufiger vorkommt dass Pferde Stoffwechsel oder Leberprobleme bekommen von ganz banalen Dingen wie zB einer Wurmkur - die dann quasi das Fass zum überlaufen bringt.
    Ich finde das so interessant, weil ich es selber immer öfter beobachte, wir haben zur Zeit drei Pferde am Stall mit solchen Symptomen der eine Wallach bekommt von seinem Frauchen hundert Pülverchen und Mittelchen und Medikamente weil es ihm ja immer so schlecht geht, aber daran, dass sie ihn eben mit diesen Dingen schädigt denkt sie gar nicht. Ein Pony hat akutes Leberversagen gehabt weil es auf seine alten Tage ein spezialmüsli bekommen sollte das ihm gut tut - Ergebnis: In dem Müsli waren so viele Zusatzstoffe, die das Pony gar nicht verwerten konnte bzw die sich mit dem in seinem Körper bereits gesammelten Mengen als giftig erwiesen haben...

    Genau die Einstellung vom Menschen wird doch im Bericht angesprochen: Wenn ein Pferd natürlich reagiert indem es zB die Stoffe eben nicht abkann, dann wird es gleich als empfindlich beschrieben, obwohl es eigentlich richtig reagiert...

    Das ist denke ich ähnlich wie mit dem Dioxin Skandal mit den Eiern vor einiger Zeit. Ein Ei mit Dioxin schadet nicht, zwei auch nicht, man merkt nichts. Aber wenn man dann die Grenze erreicht hat wo das Dioxin schädlich wird, dann merkt man es schmerzlich aber denkt natürlich nicht mehr an die vielen Eier die man gegessen hat... denn "das bisschen schadet schon nicht" aber was wenn sich das bisschen jeden Tag nach einiger Zeit angesammelt hat und plötzlich zu viel ist?

    Und ist es nicht eher verweichlichen, wenn wir unsere Pferde ständig mit Dingen vollstopfen wie zB Äpfel, Möhren, Brot und Co?

    Also so ganz verstehe ich nicht unter welchem Blickwinkel du den Bericht gelesen hast, dass du die darin beschriebenen Sachen so verdrehst?!
     
  5. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Outsch. o_O Wie du nur immer sowas findest. *staun*
    Das schimmeliges Heu, etc Pferden schadet konnt Ich mir ja schon immer denken. Damals das Pferdemädel wo Ich öfter war hat Ihrem Pony's ja auch immer schimmeliges Brot gegeben was Ich nicht so prickelnd fand. Aber das z.B. nach deinem beispiel, auch Bananen in hohen Mengen giftig sein können wusste Ich auch garnicht. Gut zu wissen...

    E: Und das es dabei auf das Pferd ankommt, sei es robust oder empfindlich ist auch eine Aussage die Ich auf die Waage legen würde. Auch robuste Tiere können empfindlich auf Sachen reagieren. Ich bin auch ein robuster Mensch der wegen einem Glas Milch schon schlimme Magen- und Darmkrämpfe bekommt. Wie rawr schon sagte, es kommt auf die Dauer an. 2 Pferde stehen auf einer Weide, beide fressen eine Giftpflanze. Das empfindliche reagiert sofort, das robuste stirbt vllt. die Nacht im Stall weil es keine Hilfe bekommt und später reagiert hat. Oder man kann Ihm nicht mehr helfen weil es davon schon die Tage vorher mehr gefressen hat. Darauf spielt das, denk Ich mal, an. Dieses "Wird nichts passieren" denken. Das was wir (Ja, auch Ich) auch beim reiten haben wenn wir mal was falsch machen oder wir uns mit einer gewissen Körpergröße und Gewicht auf ein viel zu kleines Tier setzen.
     
  6. Lovelyhorse

    Lovelyhorse I love you more than my teddy, but psst! Don't tel

    jetzt steinigt ihr mich wahrscheinlich noch mehr, aber naja. Man darf ja die Meinung sagen. Okay, ich habe den Text grob überflogen, zumindest den hinteren Teil. Aber in dem Stall wo ich reite, stehen die Pferde auf einer Wiese, wo Apfelbäume drauf sind. Fällt einer runter, schnackeln die den. Und den geht es echt allen blendend. Eine Stute hatte mal richtig scheiß Leberwerte und sie kam weiterhin auf die Wiese, bekam weiterhin Brot und Äpfelchen. Und die Leberwerte haben sich wieder fast normalisiert. Da hat sogar der TA noch gesagt dass er das nicht oft erlebt, dass das so schnell geht und dass die Werte dann wieder so gut werden.
    So, ich gebe meiner RB eins wenn ich ihn von der Wiese geholt habe, eins nach der Arbeit und eins wenn ich Box gemacht habe und dann wieder auf die Wiese stelle. Er ist jetzt glaube ich 17 oder so und es geht ihm wirklich blenden, und der TA war in letzter Zeit echt mehr als oft da xD Das soll jetzt wirklich niemanden angreifen oder so, nein, aber ich stelle es jetzt wirklich mal übertrieben dramatisch da: Wir regen uns auf, das Totilas nur an der Hand grasen darf, also nicht einmal frei laufen auf der Wiese (Viele regen sich zumindest darüber auf). Aber dann machen wir so ein "Theater" um ein paar Scheiben Brot, oder eine Banane zu viel? Mein Vater würde jetzt wieder mit dem Spruch kommen: "Das sind doch keine richtigen Pferde mehr!" Sonst widerspreche ich ihm immer, aber da würde ich ihm zustimmen. Wie gesagt, dass soll niemanden angreifen, auch nicht den Bericht oder so, es ist halt meine Meinung..Ich glaube wenn man es nicht übertreibt dann geht das schon in Ordnung. Dass ich dem Pferd wie gesagt nicht einen ganzen Sack Äpfel gebe oder 5 Banen am Tag, das ist mir klar.
    Mag sein, dass ich nur diese Pferde gewohnt bin vom Stall, aber den geht es echt allen gut. Und die sind von morgens bis abends auf der Wiese, bekommen auch mal Brot oder Äpfel. Aber dann müssen ja so ziemlich alle Pferde in Deutschland schlechte Leberwerte oder Nierenwerte etc. weil jeder Besitzer schon mal Brot oder Äpfel gegeben hat. Da würde ich mir dann eher Sorgen drum machen, ob halt gekaufte Leckerchen nicht gut sind. Wie gesagt, dass ist meine Meinung, vielleicht kenne ich es auch einfach nicht anders, aber dafür könnt ihr mich ja dann nicht verurteilen. :)
     
    2 Person(en) gefällt das.
  7. Bekki

    Bekki Aktives Mitglied

    Man sollte sich als Pferdemensch - ob nun Beteiligung oder Besitzer - wirklich besser mit dem Thema Fütterung beschäftigen. Den Bericht habe ich vor kurzem schon gelesen und fand ihn sowohl aufschlussreich als auch erschreckend.
    Erschreckend aber nicht aufgrund der "neuen" Erkenntnisse, sondern da ich ernsthaft geschockt war, was so als Cushing-Syndrom oder "Giftpflanze gefressen" abgestempelt wird -_- Bio- bzw. Ökomöhren sind bei uns schon Gang und Gäbe, wenn mal Äpfel verfüttert werden, dann doch bitte die aus dem eigenen Garten, oder immerhin die Bioäpfel aus dem Supermarkt. Bei allem Zusatzfutter muss man als Pferdemensch schon auf zusätzlichen Zucker achten - einfach widerlich sowas! In wie vielen Produkten jetzt schon Zucker drin ist - Offtopic: Sogar in Katzenfutter ist massenweise Zucker drin!
    Meine Stute bekommt auch kein Kraftfutter mehr, bzw. wird es als Belohnungsfutter eingesetzt. Statt der Leckerlies während des Trainings gibt es danach eben eine handvoll Müsli, im Winter oder bei wenig Weidegang. Im Sommer - bzw. jetzt auch Winterweide - gibt es Karotten.
    Eines muss ich mir eingestehen - ich füttere durchaus mehr als eine Banane pro Monat. Wie in vielen Themen gibt es hier verschiedene Meinungen drüber und man sollte sich erst mehrere Seiten anhören, bevor man darüber urteilt. Nushin wird regelmäßig vom Tierarzt durchgecheckt und es ist immer alles ok. Aber auch hier wird das mit eingebunden - dann teilen sich Pferd und Frauchen eben eine Banane.
    Man sollte sich immer vor Augen halten, sein Pferd so natürlich wie möglich zu halten. Demnach müsste ich meinem Pferd Datteln füttern, ein hoch auf Araber! :p Alles, was so zusätzlich ist, ist nunmal ein Extra und wir sollten unsere Schützlinge nicht zu sehr in Watte packen. Zumal ein Pferd sich meistens genauso über eine Streicheleinheit freut, wie über ein Leckerlie. Wir alle verweichlichen unsere Pferde wohl ziemlich, solange es aber nur darum geht, ob es ein paar Karotten nach dem Training oder mal einen Apfelschnitz bekommt, finde ich das völlig in Ordnung :) Auch, wenn Menschen da anders drauf reagieren - so ist das bei uns doch nicht viel anders: Äpfel und Bananen sind für Pferde wie eine Süßigkeit für Menschen. Und wir futtern doch auch nicht 5 Tafeln Schokolade auf einmal, hoffe ich doch? :D

    EDIT: Mit den robusten und scheinbar empfindlichen Rassen ist das auch so eine Sache. Klar, neigen zB Haflinger gern zur Fettleibigkeit, während man in einen Halbblüter wohl tonnenweise Heu stecken könnte, ohne, dass das Tier "Hüftgold" ansetzt. Jedoch reagieren alle Pferde bei falscher Fütterung ähnlich. Hat man einmal zu viel Brot gefüttert, muss man nicht darum bangen, dass das Tier verstirbt - ich denke, wie kennen alle mindestens einen Fall von "Pferd ausgebüxt und hat sich am Kraftfuttervorrat bedient" aus dem Heimatstall - jedoch wird in dem Bericht auch die dauerhaft fehlerhafte Fütterung thematisiert :)

    Alles in Allem finde ich den Bericht aber sehr gelungen und wir Pferdefreunde sollten uns in Zukunft wohl mehr Gedanken darüber machen, ob wir uns die tausendste Sorte Leckerlies zulegen, oder dem Pferd lieber wenig, dafür hochwertiges Futter zufüttern :)

    LG
     
  8. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Ich will nochmal zwischenrufen das Totilas deswegen nicht auf die Weide darf weil er ein teurer, edler Dressurhengst/Wallach ist der keinerlei Verletzungen vorzeigen soll. Das haben die Besitzer sogar selbst einmal bestätigt. Und das er nicht auf die Wiese darf liegt glaub Ich daran, das Pferde die täglichen Weidegang haben und sonst im Stall stehen, auf Dauer fett werden. Und wer will ein fettes Dressurpferd sehen? Allgemein, hat jemand schonmal ein hochklassiges Dressurpferd mit Weidebauch gesehen? :D
     
    1 Person gefällt das.
  9. Lovelyhorse

    Lovelyhorse I love you more than my teddy, but psst! Don't tel

    Wäre doch mal was neues. :D Nein Spaß. :p
    Aber generell wenn er von Anfang an an den Weidegang gewöhnt worden wäre, dann könnte er jetzt vielleicht auch Problemlos mal eine Stunde oder so auf eine ebene Wiese. Aber egal, dass ist ja jetzt ein anderer Schuh. :)
     
  10. Julia

    Julia Rapante Rapante! Mannooo!

    Meine Pferde kriegen eh ganz selten mal Möhren. Wenns sie was gut gemacht haben gibts ein Leckerlie und fertig, trockenes Brot verfüttere ich eigtl garnicht, Bananen sowieso nicht weil die extrem viel Zucker haben und Äpfel eigtl auch nicht. Die kriegen eigtl nur Heu, Stroh, Müsli und Gras.
    Und von BIO halte ich mal garnichts, ich finds zb ganz bemerkenswert das sich (als Beispiel) unser Bio Pudding länger hält als der stinknormale Billigpudding? Komische Sache oder? Aber hauptsache steht Bio drauf :D
     
  11. Lovelyhorse

    Lovelyhorse I love you more than my teddy, but psst! Don't tel

    Genau das gleiche sagen meine Eltern auch immer. :D Hauptsache steht Bio drauf :D
     
  12. Bekki

    Bekki Aktives Mitglied

    Naja, in Möhren sollten ja eher keine Konservierungsmittelchen sein..? xD
    Waschen sollte man sie eh - nur die Gefahr, noch schön viel Unkrautvernichter im Futter zu haben ist nunmal geringer, wenn man Biogemüse/ -obst nimmt. Biopudding ist sowieso Beschiss :p
     
  13. Lovelyhorse

    Lovelyhorse I love you more than my teddy, but psst! Don't tel

    Meine Mutter meinte ja einmal, wenn auf Bio Eiern steht: Von glücklichen Hühner, steht dann bei den Möhren: "Von glücklichen Möhren" drauf? :lol:
     
  14. rawr

    rawr Guest

    Ich find diese Sätze unglaublich witzig denn: Richtige Pferde stehen auf einer kargen wiese und fressen stehendes Heu. Sie kommen eigentlich nicht in Kontakt mit Körnern (Karftfutter), Obst oder Gemüse und erst recht nicht mit aufbereitetem Futter wie zB Brot... ihr Verdauungsapperat ist auf sowas eigentlich nicht ausgelegt.
    Demnach sind unsere hingezüchteten Reitschweine (weil sie allesfressen sollen - wohlgemerkt sollen nicht können) eigentlich keine richtigen Pferde mehr...
    Schonmal sorum gedacht?

    Deine Argumentation hinkt also insofern, dass du sagt "War schon immer so, wird schon richtig sein". Das ist die Grundeinstellung der meisten Menschen die - pardon - zu faul sind ihre eingeschweißten Ansichten zu ändern oder zumindest darüber nachzudenken, da das viiel zu anstrengend wäre =P

    Es geht auch nicht um 'ein paar Scheiben Brot' oder Äpfel oder sonstwas, sondern um den Langzeiteffekt. Um nochmal auf das Pony aus unserem Stall zu kommen, der ist über 30. Dem ging es lange total super, bis er eben 'plötzlich' das Leberversagen bekam, einfach weil sich im Laufe seines Lebens so viel Müll in seinem Körper gesammelt hat, dass dieser das schlussendlich nicht mehr ausgehalten hat.

    Natürlich kann man das machen und tolerieren, denn sterben werden wir eh alle irgendwann, aber Thema des Textes ist nicht der Aufstand um die Leckerlies sondern, dass wir viel Bohai um unsere Pferde machen mit dicken Bandagen und Ganzkörper-Fliegendecke und allem Pipapo aber so existenzielle Themen wie Futter und Gesundheit mit Floskeln abschlagen wie "das bisschen schadet doch nicht" ohne darüber nachzudenken, dass sich das bisschen schnell zu viel summiert und wir somit wissentlich schaden wo wir es vermeiden könnten. Und im Nachhinein wundert man sich dann über Wohlstandskrankheiten wie Stoffwechsel und Ähnliches....
     
    5 Person(en) gefällt das.
  15. Lovelyhorse

    Lovelyhorse I love you more than my teddy, but psst! Don't tel

    Wie gesagt, ich kann es nur nochmal sagen: Das ist meine Meinung. Nichts anderes. Weil ich hier das Gefühl bekomme, dass hier diskutiert wird, wer Recht hat. Ich wollte hier lediglich meine Meinung sagen, nicht mehr und nicht weniger.
    In manchen Punkten hast du vielleicht Recht, in manchen ich vielleicht (oder auch nicht, keine Ahnung). Aber ich finde es traurig, dass man hier noch nicht mal mehr die Meinung zu einem Thema preis geben kann, ohne gleich von allen Seiten, naja gewissermaßen, zugetextet wird, wer nun Recht hat. Wie gesagt, es ist meine Meinung, ich kenne es nicht anders. Mehr wollte ich damit nie sagen.
     
    1 Person gefällt das.
  16. Bekki

    Bekki Aktives Mitglied

    :thumbsup:


    Nachdem ich mich damals noch mehr mit der Pferdefütterung beschäftigt habe, habe ich mich auch ewig dran gesetzt, den richtigen Mineral-, Raufutter-, Saftfutterbedarf meines Pferdes zu ermitteln. Es ist bald eine Wissenschaft für sich und sehr anstrengend, aber es lohnt sich, mal zu kontrollieren, wie viel das liebe Vieh wirklich bekommt.
    Das ist wie Diät-Tagebuch führen, wenn man es nicht aufschreibt/ kontrolliert, wird doch mal nen Stück Schoki mehr gegessen - oder eben doch ein Apfel zu viel verfüttert.
    Im alten Stall haben sie sich die Huster auch selbst rangezogen - war eben das alte Heu. Nur, dass man nicht einweichen wollte. Dank dieser "Aktion" hatten wir auch ne nette Bronchitis. Ab jetzt werden keine Kompromisse mehr gemacht, ganz einfach!

    Solche Kompromisse können so schwere gesundheitliche Folgen haben. Und das auch bei so "unscheinbaren" Mineralien wie dem Kalium in den Bananen. Klar, wenn wir einem arthrotischen Pferd Selen-Zusatzfutter füttern, erkennen wir selbst, dass Selen in zu hohen Mengen tödlich ist. Weil Selen kennt man ja und man weiß ja, dass man es möglichst nicht in größeren Mengen zu sich nehmen sollte. Dass das auch für andere Mineralien/ Zusätze gilt, erkennen, mMn, die wenigsten..

    EDIT: @ Scenery - die Diskussion hier ist, denke ich, noch eine der sinnvollsten und ruhigsten, die in letzter Zeit auf Joelle geführt wurden. Und auch Diskussionen können hitziger werden, keiner will andere persönlich angreifen; lediglich helfen & gegebenenfalls eines besseren belehren. :) Und manchmal muss man auch nachgeben können, denn bei Diskussionen kann man sich - im Gegensatz zur Pferdefütterung - sehr wohl auf Kompromisse einlassen :)

    LG
     
    1 Person gefällt das.
  17. Mockingjay

    Mockingjay Bekanntes Mitglied

    Dass Apfel, Möhrten etc. auf dauer schädlich sein können kann ich mir durchaus vorstellen und weiß auch dass es bei manchen Pferden definitiv so ist. genauso ist es mit Müsli usw.

    Denn seitdem mein Hafi überhaupt kraftfutter frisst (also als Fohlen abgesetzt wurde) hatte er immer Probleme mit den Hufen, zuerst war er ur extrem empfindlich vom Boden her, dann kam hier und da mal ein Abszess dazu und auch dreimal ein Reheschub. Wir haben gemeinsam mit unserer Hufpflegerin die auch Tierheilpraktikerin wirklich alles ausprobiert. Doch immer wieder kam ein Rückschlag. Plötzlich konnte er wieder nicht mehr laufen -.- . Deswegen konnte ich ihn auch relativ lange nicht einreiten (inzwischen ist er sieben und mit als er sechs war hab ich angefangen ihn zu reiten) da ich mich ja nicht auf ein Pferd setzen kann dass nicht laufen kann. im April 2011 (nach einem Weiteren Reheschub anfang des Jahres) kamen wir auf die Idee mal Müsli Äpfel und Co total wegzulassen. Von da an bekam er nurnoch Pre Alpin senior (also eig nur kleingeschnippseltes Heu) damit er auch was bekommt wenn die anderen gefüttert werden. Und ausreichend (sehr hochwertiges) Heu. Seitdem ging es dann steil bergauf und bisauf einen klainen apszess im rechten Vorderhuf mitte November (dank einem Super intelligenten Menschen der den Pferden rasenmäher Gras auf den Peddock geworfen hat -.- ) ist alles wirklich super. Er ist lauffreudig usw. und nix tut ihm weh. Er ist zwar immernoch empfindlich wenn es um den Boden geht, vor allem nach dem hufeschneiden aber dafür haben wir ja unsere Hufschuhe :)
    Ach ja Gras bekommt er auch nur ganz wenig (max ne halbe stunde am Tag) da wir als wir ihn länger rausgelassen haben sofort eine verschlechterung bemerkt haben.... Natürlich ist das nicht gerade die Perfekte lösung aber besser als ein Pferd das nicht laufen kann.
    Inzwischen bekommt er in sein Pre Alpin Senior täglich EINE möhre mit rein oder mal nen Apfel. Mehr nicht. Und seitdem er jetzt nurnoch das bekommt ist wie gesagt alles super und ich kann ihn seit letzten Oktober wunderbar reiten (bisauf die pause im November-.-)

    Natürlich ist mein hafi ein extremfall und wahrscheinlich sehr sensibel wenn es ums Futter geht. Aber ich finde man sieht daran echt dass an der schädlichkeit dieser Dinge echt was dran seien muss.

    LG
     
  18. Citara

    Citara Bekanntes Mitglied

    Sorry, aus Versehen zu früh senden gedrückt, also nochmal :'D

    Bio ist ne Schweinerei. Wir kaufen unser Fleisch z.B. direkt hier beim Metzger - da steht nicht Bio drauf, aber alle Schweine und Rinder kommen aus der nahen Umgebung und müssen keine zig Stunden im LKW mitmachen, bis sie geschlachtet sind. Und die Qualität ist weitaus besser als die Bioprodukte z.B. im Supermarkt. Kostet natürlich auch weit mehr, aber wir Menschen ernähren uns eigentlich auch nicht artgerecht mit zu viel Fleisch, da wird halt der Fleischkonsum deutlich reduziert, macht auch nix.



    Was den Artikel angeht, hier in der Gegend hatte ein Reitstall mal ne Tote Ratte im Heu :S Die hat für mäßig Botolinumtoxin (wohl besser bekannt als kosmetisch eingesetztes Nervengift Botox) gesorgt. Niemand hat's früh genug bemerkt, Ergebnis waren mehrere Tote Pferde, einige mit bleibenden Schäden und zum Glück auch ein paar die es so überstanden haben :S
     
  19. rawr

    rawr Guest

    Tut mir leid dass du das so empfindest, mir geht es nicht ums Rechthaben mir geht es darum, dass es sich so ließt als hättest du den Text einfach nicht verstanden. Denn zB diese argumentation

    zieht überhaupt nicht, denn im Text wird genau gesagt, dass wir Menschen uns darüber aufregen, dass eine Giftpflanze auf der Wiese stehen könnte oder der Bauer nebenan was spritzt das auf die Wiese kommen könnte ABER anstatt uns über sowas aufzuregen, was vllt auch unvermeidbar ist, sollten wir uns lieber um das kümmern was wir beeinflussen können zB die tägliche Fütterung.

    Der Text sagt nicht "Eine Scheibe Brot bringt das Pferd um" sondern "auch eine Scheibe Brot kann das Pferd umbringen". Das ist ein großer Unterschied, der bei dir irgendwie nicht angekommen ist, obwohl es die Quintessenz des Textes ist.

    Statt sich vor Jakobskreuzkraut oder Spritzmitteln zu fürchten, sollten wir unsere hausgemachten Probleme erstmal beseitigen zB unbedachte Leckerlies oder Weichmacher im Tränkeeimer. Denn das können wir ändern und somit unseren Pferden das Leben etwas erleichtern und die Gefahr von Wohlstandskrankheiten minimieren.

    Das ist alles worum es geht, und deine ganzen Postings beziehen sich auf das totale Gegenteil. Darum fragte ich auch ob du den Text richtig gelesen hast in meinem aller ersten Post. Und du hast zugegeben ihn nur halb überflogen zu haben, demnach vielleicht das nächste Mal doch in Ruhe und ganz lesen und erst dann was dazu sagen, dann erspart man sich aufgeklärt zu werden.
     
  20. Lovelyhorse

    Lovelyhorse I love you more than my teddy, but psst! Don't tel

    Ich habe auch kein Problem mich auf Kompromisse einzulassen, ehrlich. :) Und ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren, aber ich finde man diskutiert hier wer Recht hat. Halt meine Meinung. Und ich finde halt im großen und ganzen, dass der Bericht halt zu dramatisch geschrieben ist, versteht ihr? Ich habe in oberen Posts ganz oft geschrieben, dass altes bzw. faules Heu oder anderes schlechtes Futter dem Pferd schaden kann, dass ich das ja verstehe, aber das mit Brot oder Äpfeln einfach meiner Meinung nach zu dramatisch dargestellt wird. Und das hat nichts damit zu tun dass ich zu faul bin darüber nachzudenken (was ich übrigens ziemlich frech finde) sondern das es einfach meine jetzige Meinung ist.

    EDIT: Ich werde den Text mir nachher nochmal in Ruhe durchlesen, muss jetzt nämlich zum Pferd. :D
     

Diese Seite empfehlen