Hey! Ich merke schon sehr deutlich, dass ich immer besser mit dem Minchen klar komme, aber hier und da tun sich halt doch immer wieder Probleme auf, was denk ich auch ganz normal ist^^ 1. Die Anlehnung Mina ist - wie ihr vielleicht wisst - sehr sensibel im Maul, lässt sich auch sehr leicht richtig an die Hilfen stellen und geht normalerweise eine sehr korrekte Dressurhaltung und dehnt sich auch selbst an die Reiterhand. Das Problem ist, dass sie bei jeder noch so kleinen Einwirkung über den Zügel sich gerne heraushebelt
Viele sachen wo ich dir leider nicht bei Helfen kann aber bei der Sache mit dem arm und den nach vorna fallen . Da muss man sich stämndig selber kontrolieren und halt schwer sitzen. Könntest dir ja auch noch nen stock an den Rücken binden dan merkste wohl wen du falsch sitzt^^ ( Ne scherz weißte ja auch) . Da hilft ganz viel selbstkontrolle. Und es ist auch schwer sich alles auf einmal zu Konzentrieren. Du bist ja auch kein S-Dressur Reiter^^
das versuch ich schon^^ ich denk auch immer wieder nach was ich falsch mach, was ich mache, wie ich mache. aber ist halt gar nicht so einfach, v.a. wenn man sich angewöhnt hat, vorderlastig zu sitzen. wenn man dann richtig gerade sitzt, hat man total das gefühl, man säße falsch xD das ist komisch^^
Ich schreib bestimmt wieder Dinge die du nich hören willst... aber ich versuchs mal. 1. Schonmal dran gedacht, dass du vielleicht zu wenig machst? Es gibt pferde die brauchen eine konstante anlehnung mit mehr gewicht auf dem zügel - auch wenn sie sensibel sind weil: wenn du die zügel immer nur gaaaanz leicht hast und dann eine hilfe gibst ist die ja umso deutlicher, als wenn du ein gutes grundgewicht in der hand hast und daraus dann eine hilfe gibst. kann man mir folgen? versuch einfach mal 5g mehr in den händen zu halten, dann erst nachzugeben und dann die hilfe zu geben quasi ein "viel-weniger-wieder mehr" statt einem "nichts-viel" ^^ 2. Verstärken ist eine Rahmenerweiterung des Pferdes und eigentlich sehr einfach zu reiten, nehmen wir das wechseln durch die ganze Bahn: Du nimmst dein Pferd vor der Ecke stark zurück, fast durchparieren, spannst deinen ganzen sitz wie einen Bogen um danach das Pferd wie einen Pfeil loszuschießen, dazu schiebst du die Hand vor! Aber nur wenige Zentimeter, mit viel Gefühl, nicht die Zügel wegschmeißen, das Gewicht in den Händen muss gleich bleiben, du musst merken wie dein Pferd sich mit der vorschiebenden Hand nach vorne dehnt, und dann lehnst du dich zurück und treibst gleichmäßig du musst fühlen wie die Tritte unter dir weiter werden, längere schwebephasen bekommen, nicht wie si schneller wird. Treiben und vorne festhalten ist rein logisch betrachtet doch total bescheuert. Gas geben und gleichzeitig bremsen - was soll das bringen? Versammlung erreicht man erst durch das korrekte zusammenspiel aller hilfen und das gefühle reiten des pferdes in selbsthaltung, dann kommt die versammlung ovn ganz alleine - da seid ihr aber noch meilenweit ovn weg also versuch es gar nicht erst WEIL man sie nicht erzwingen kann, dieses langsame getragene gehen ist keine versammlung. 3. Hilfen verfeinern geht nur durch üben pben und nochmal üben und es geht eben schneller wenn man qualifizierten unterricht nimmt... du kannst aber auch jedesmal filmen und dich danach selber zerpflücken und dir beim nächsten mal immer wieder sagen was dir beim letzten mal aufgefallen ist. Dafür muss man aber selbstkritisch genug sein und schon genug gefühl haben. Ansonsten arbeite nach der Technick: Wenig Hilfe - reaktion fein - keine reaktion - hilfe verstärken - reaktion fein - immer noch keine reaktion - hilfe noch mehr verstärken bis eine reaktion kommt. und erwarte nicht, dass sie gleich alles richtig macht ansätze loben! 4. arbeite erstmal an deinen problemen und vor allem deiner einwirkung bevor du noch mehr forderst
Wenn sie angaloppiert ist deine treibende Hilfe nicht gefühlvoll genug, (ausserdem ist trabverstärkung anstrengender als galopp xD) Demnach solltest du die Hand langsam aber gleichmäßig vorgeben und dabei merken wie der Rahmen größer wird. Und treib mehr mit dem Sitz als mit den Schenkeln, du musst ihr quasi mit deinem ganzen Körper eben den Rahmen bieten in dem sie sich bewegen darf. ^.^ Das ist ne Übungssache wenn sie angaloppiert durchparieren und das spiel von vorne, irgendwann rafft sies, dann aber nicht erst lange galoppieren lassen und auch nicht loben oder sonstwas machen sondern schlicht sofort parieren - stark zurücknehmen und wieder eine linie zum verstärken suchen, du kannst anfangs auch erst nur durch die halbe bahn verstärken, da hat sie nich so viel platz. Ausserdem erst nur wenig nicht gleich megatritte und lampenaustreten erwarten.
Mir reicht jedes bisschen und ich freu mich wie blöd xD ich denke, bei ihr ist's das syndrom trab verstärkung ist anstrengender als Galopp - das passt sehr gut auf's minchen xD Selbst vor dem Galopp versucht die sich ständig zu drücken, pass ich einen moment nicht auf, pariert die durch, die giftet ständig rum. die ist einfach nur stinkefaul xD gut, dann üb ich das erstmal und versuche das umzusetzen^^ dann gucken wir mal^^
wenn dem so ist und du weißt, dass sie angaloppiert dann versuch es von vornherein zu verhindern wird ein nettes gefühlsspiel für dich
Eins möchte ich noch dazufügen: erwarte nicht zu schnell Ergebnisse,lass dich nicht demotivieren wenn du lange an bestimmten Problemen arbeiten musst und geh nicht zu schnell in ''höhere'' Lektionen, bevor nicht eine alte sicher sitzt. Klar ist abwechslung nötig, aber Mina und du brauchen Zeit sich zu entwickeln.
Hi Also was deinen Sitz angeht...mir hilft es oft, wenn ich nach der Lösungsphase (in der man ja normalerweise leichttrabt) einfach mal die Bügel überschlage und ohne reite. Habe auch ganz schon mit meinem Sitz zu kämpfen, aber das ist eigentlich die Übung mit der ich mich selbst noch am besten korrigieren kann. Das Bein wird länger und man richtet sich automatisch mehr auf, denn sonst kippt man quasi vom Pferd. Könnte sich bei dir allerdings etwas schwierig gestalten durch den unebenen Boden =/ Dann die Anlehnung. Für mich klingt das ganze nicht wirklich echt, eher so dass sie ihren Kopf eben nur hinstellt und dabei nicht durch den Körper läuft. Versuche sie mehr von hinten nach vorne zu reiten, also mehr durchzutreiben. Grade wenn sie Giraffe spielt, durchtreiben und vielleicht mal auf eine engere Wendung gehen bis sie wieder nachgibt. Außerdem viele Paraden und Tempounterschiede innerhalb der Gangart reiten, dass sie besser ans Bein kommt. Da bringen oft schon Schritt, Halt Übergänge was. Bei Verstärkungen ganz langsam anfangen und nicht zu viel wollen sonst werden die Pferde oft nur eilig. Immer mal wieder ein paar Tritte verlangen, aber gleich wieder zurückholen, dass dein Pony nicht nur auf die Vorhand holpert und das ganze kontrolliert bleibt. Hoff ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen...ist eben ein langer, schwieriger Weg mit der Ausbildung. Habe auch oft das Problem, dass ich in der Theorie eigentlich weis wie was geht und aufm Pferd kann ichs nicht umsetzen...das deprimiert, aber man muss sich einfach Zeit nehmen...
Ich weiß nicht ob da schon was zu geschrieben wurde, aber wegen 1. Also Darja ist ja auch sehr sensibel im Maul. Sieht geht gerne in Anlehnung jedoch reagiert sie ähnlich wie Mina häufig mit rausheben, wenn man ihr Zügelhilfen gibt (die Laut RL gerade völlig i.O. sind) wenn sie keine Lust hat. Da hilft nur Zügel leicht nachgeben, treiben, stellen und wieder durchs genick. Ähnlich mit dem einrollen. Aus einer guten Stellung herraus rollt sich Darja gerne ein, Zügel noch mehr vor geben nützt da wenig. Da sie selbst fleißig läuf t - wie mina schätze ich auch- treibt man bei ihr halt eher weniger, wenn sie gerade läuft wie man es möchte. Jedoch bringen bei sensiblen pferden treibende Hilfen bei der entsprechnenden räumlichen Möglichkeit die Nase vor. Es heißt ja auch von hinten nacht vorn - durch den Schenkel ans Gebiss. Heißt, Hand bleibt wo sie ist oder holt Mina vorsichtig dort ab wo sie ist und bringt sie mit treibenden Hilfen gemeinsam wieder vor.