1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Treiben - Wie macht ihr es?

Dieses Thema im Forum "Reiten" wurde erstellt von JayPie, 21 Nov. 2013.

  1. Sunnyyy

    Sunnyyy Küken (°

    Was für ein toller Stall :eek: Naja gut, ist ja deine Entscheidung wo du reitest.

    Soso, und woher weißt du das? Hat dich mal jemand beim Reiten gefilmt? Ich mein, mir ist bewusst, dass meine Hacken nicht wirklich gut sind, aber ich habe evtl. das Pech, dass es Jahre dauert, bis sich das bei mir ändert, aber ich will hier nciht von meinem tragischen Schicksal erzählen.... Aber verstehst was ich meine?
     
  2. Sunnyyy

    Sunnyyy Küken (°

    Mit Schicksal meine ich keine Ängste oder ähnliches, ich in auch shcon tausendmal runter gefallen und wirder aufgestiegen und über mich ist auch schon ein Pferd gelaufen. Ich meine damit körperliche beschränkungen, die kaum oder garnicht veränderbar sind.
    Und nur weil ein Pferd nciht geschlagen wird, heißt das nicht, dass es gut behandelt wird. Ich bin der Meinung ein Schulpferd sollte mind. 1 mal die woche wirklich korrektur geritten werden. Aber das gibt's ja leider in den wenigsten ställen.

    Aber ich habe jetzt auch keine lust mich zu streiten. ist ja schön,w enn du dich auf deinem hof so wohl fühlst.
     
  3. Svartur

    Svartur Flying without wings ♥

    Also ich treibe meinen allein schon der Hinterhand wegen.... Nicht dauerhaft, aber wenn er anfängt zu "schlürfen" treib ich halt mit. Tempowechsel, egal ob schnell oder langsam reite ich nur über Sitz und Stimme - so werden bei uns alle erstmal ausgebildet, schon an der Longe werden die auf die Stimme konditioniert, dann fällt es ihnen beim einreiten auch oftmals leichter.
     
  4. Ofagwa

    Ofagwa Shorty

    1. ich habe auch nicht gesagt das sie schreien ?
    2. wenn ihr das weh tun würde würde sie es Zeigen , sie würde schneller werden oder zusammenzucken!
    3. Ist mir klar das man mit dem Schenkel treibt

    Und außerdem kann ich meinen durch die verwendung von Sporen treiben , denn keiner hat ein so ruhiges Bein das das Pferd nie gegen den Sporen komm , ohne das die Hilfe kommt. Sooo des weiterem läuft meiner ( ich sprach ja schließlich von MEINEM das kann KEINER von euch beurteilen ;-) ) dann durch das gegen ihn kommen schneller. Ich habe mit keinem Wort gesagt das sie dem Pferd die Sporen in die Seite hauen soll ? oder doch ? ;-) also sry ganz ehrlich sowas kann ich nicht ab denkst du etwa ich bin kompeltt be***euert ?...

    und darüber hinaus reitet JEDER anders , und wenn ich kleine Gummisporen als Treib-Hilfe nehme schadet ihm das Null und er wird davon auch keines weg's umkommen. ! SO das war es jetzt und ich erwarte das du es so hinnimmst und dann ist Gut . Schön Tag noch .
     
  5. Lexx

    Lexx Klick' auf die Signatur!

    Sowas Dämliches habe ich ja noch nie gehört!

    Wenn ein Pferd nicht mehr auf eine feine Hilfe reagiert, heißt das nicht, dass es diese nicht mehr spürt, sondern einfach, dass es, weil es das durch ein schlechtes Erlebnis so gelernt hat (zB unruhiges Reiterbein, dass ständig treibt - das Pferd reagiert darauf - Reiter gibt Pferd die Quittung ) nicht mehr darauf reagiert.

    Korrigieren kann man das indem man mit einer hauchfeinen Hilfe anfängt und den Druck steigert, bis das Pferd reagiert und beim nächsten Mal immer wieder mit der feinsten Hilfe anfängt. Irgendwann reagiert das Pferd auf die feinste Hilfe.

    Wenn du jetzt andauernd mit Sporen treibst (Ein starrer - Egal ob Gummi oder Metall - Dorn ist übrigens nicht "stumpfer/weicher" oder "freundlicher" als zB Sporen mit größerem Rädchen, da der ausgeübte Druck sehr punktuell wirkt.
    Ich versteh auch nicht, warum sich alle die Sporen über der Ferse verschnallen (3-5 Finger über dem Absatz).
    Ich persönlich verschnalle sie direkt über dem Absatz, reagiert das Pferd nicht auf die von RoBabeRo beschriebene Wadenhilfe, setze ich den "Fersenhieb" (Wobei Hieb schon wieder so fies klingt, es handelt sich in meinem Fall um einen leichten kurzen Impuls) ein.

    Aber wenn ich das lese was du schreibst Ofagwa... überdenke besser noch einmal was du deinem Pferd da antust.
    Umbringen wird es das Pferd nicht, aber möchte nicht jeder einen motivierten Partner unter dem Sattel haben? Warum setzt du es dann unangenehmen Situationen aus?
     
    5 Person(en) gefällt das.
  6. Fuchsl

    Fuchsl - inaktiv -

    Mir tut gerade weh was du schreibst, am liebsten würde ich weinen das versicher ich dir.
    Geh einmal in dich und sieh mit dem Herzen. Sowohl im Turniersport als auch im normalen Reitbetrieb kannst du Reiter beobachten die ihrem Pferd durch zu harte Hand in verbindung mit scharfem Gebiss die Maulwinkel blutig reißen, du kannst Reiter sehen die ihr Pferd in die Rollkur zwängen, du kannst Reiter sehen die ihrem Pferd die Gerte immer und immer wieder auf die Kruppe und die Brust schlagen wenn etwas nicht funktioniert hat, du wirst Reiter sehen deren Sporen sich schon tief ins Fleisch gebohrt haben. Keines dieser Pferde würde es sich auch nur erlauben einen Schritt zuviel zu wagen, die Pferde lassen es über sich ergehen, sie kennen es doch nicht anders! Die Kinder erfreuen sich dann der Pferde und streicheln sie, doch hast du mal in die Augen gesehen? Die Augen sind das Tor zur Seele, das ist nicht nur ein Spruch meine liebe! Diese Pferde leben mit ihrem Leiden. Der Reiter stumpft immer mehr ab was sein Pferd betrifft, er sieht garnicht wie es seinem Pferd geht, es ist ein teures Sportgerät was zu funktionieren hat. Es gibt Pferde die sich wehren dagegen, Ja, die sind selten und werden gern als schwierig ausgeschrieben. Ich würde mir die Aussage nochmal auf der Zunge zergehen lassen.
     
    7 Person(en) gefällt das.
  7. Salera

    Salera Beginne jeden Tag mit einem Lächeln

    Das Stichwort heißt Impulsreiten.Ich reite zwar Western, aber das ist absolut unabhängig des Reistiles (meine Eltern sind Englischreiter). Es geht darum, dass du zwar die Beide am Pferd hast aber nicht permanent treibst, sondern nur impulse gibst. Ich weiß es ist schwer, hab selber nen Tinker im Kaltblutformat, der auch noch nicht 100%drauf reagiert ;) aber so solls im Endeffekt sein. Das Pferd soll nur Hilfen, bzw druck bekommen, wenn es auch etwas bestimmtes machen soll, sprich es soll schneller laufen oder die Gangart wechseln. Hierbei geht man am Besten nach dem 3 Phasenprinzip vor. Erst drückst du etwas mit den Schenkeln, wenn dein Pferd nicht reagier etwas doller, und wenn es immernoch nicht reagiert gibst du einen eindeutigen Impuls. Irgendwann wird dein Pferd lernen, dass es auf kleine Impulse reagieren kann um dem starken auszuweichen und wenn es gut läuft und gleichmäßig, als Belohnung von dir in Ruhe gelassen wirdwas den Schenkeldruck angeht
     
    2 Person(en) gefällt das.
  8. Pepe

    Pepe Pepe

    Ähm ganz ehrlich? Von dir lass ich mich hier erstmal gar nicht so dumm von der Seite anmachen. Wer mir gegenüber so pampig wird, muss von mir nicht anderes erwarten.

    Wer im Bezug auf Treiben "Kauf dir doch Sporen schreibt", muss man nun mal dran denken ;).
    Danke an Naddie, du sprichst mir aus der Seele :)
     
    1 Person gefällt das.
  9. Bonnie

    Bonnie Neues Mitglied

    Also Ich treibe mit der Stimme :D Sonst touchiere Ich ihn mit der Gerte ganz kurz am Po. Aber mit den Beinen treib' Ich eigentlich nicht. Die Vorstellung Beine in die Rippen und Bauch zu bekommen, selbst wenn es nur ein Tupfer ist. Aber beim Lenken hab' Ich irgendwie keine Hemmungen. Keine Ahnung xD
     
  10. Julie

    Julie Guest

    Wie willst du dann lenken? o_O Man lenkt vorrangig mit Schenkel und Gewicht ...
    Und Beine in den Bauch ist auch nicht richtiges Treiben. Man treibt ja eigentlich mit dem Unterschenkel nicht mit den Hacken ^-^
     
  11. crossway

    crossway Neues Mitglied

    Nunja, ich treibe jedesmal, wenn der bauch des pferdes an meinen fuß kommt. allerdings drücke ich nur sanft dagegen. und wenn das pferd schnell genug läuft, dann lass ich es mit dem treiben. erst, wenn es wieder langsamer wird, dann musst/kannst du es wieder antreiben.
    öfters kannst du es auch durch das schnalzen mit der zunge oder mit schnelleren aufstehen beeinflussen. das pferd versucht nämlich sich dann auf deine bewegung sich anzupassen.:)

    Lg
     
  12. mlpony

    mlpony Neues Mitglied

    ich hatte anfangs auch Probleme seit dem ich mit unserem Polopony reite ist alles anderst die läuft immer von alleine sind total feinfühlig und einwenig druck im Sattel und sie trabt total toll
     
  13. Jasix3

    Jasix3 Neues Mitglied

    Ich treibe hauptsächlich mit der Stimme und wenn der gute wirklich keinerlei Motivation hat, dann kommt auch mal n leichter ( wirklich leichter - Jackson ist seeehr sensibel) klaps auf den Po mit dem Zügel .. und Schenkel nutze ich Impulsmäßig ;)
     
  14. Luckylover

    Luckylover Mitglied

    Zum Gangartenwechsel treibe ich stärker, sonst nur um gewüchte Tempis beizubehalten
     
  15. Luckylover

    Luckylover Mitglied

    *gewünschte Tempis
     
  16. BlackPrincess29

    BlackPrincess29 Neues Mitglied

    Obwohl der Beitrag schon alt ist geb ih jetzt mal meine Senf dazu.
    Hab jetzt teilweise gelesen, dass ihr oft durchgehend treibt und mit Gerte oder so nachhelft.

    Sicher ist das von Pferd zu Pferd verschieden und ich sage auch nichts dagegn mal ne Gerte zu verwenden. Aber solche Dinge sind prinzipiell Dinge die ein Pferd unter Druck setzen... Also bin ich nicht gerade begeistert davon wenn man durchgehend ein Pferd unter Druck setzt indem man immer nachklopft. Wenn das pferd dem druck nachgibt indem es vorwärts geht hört man als belohnung mit dem druck auf ... Und macht nicht einfach weiter . Ich will hier keinen kritisieren. Dennoch möchte ich dass ihr das mal gehört habt ;)
     
  17. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    Gut, wie ich gelesen habe, bist du Westernreiter - vll ist das da anders, da sei dir mal verziehen :D
    Aaaaber bei den Englisch-Reitern ist es so, dass das durchaus gewünscht ist, dass man rhythmisch nachtreibt. Dadurch wird das Pferd auch nicht stumpf - ganz im Gegenteil.
    Man soll das Pferd "atmen". dadurch, dass der Schenkel richtig liegt entsteht der Fakt, dass sich ein entspanntes, lockeres Pferd mit normaler Atmung bei jedem Atemzug (was ja ebenfalls rhythmisch abläuft) sich selbst die treibende Hilfe "abholt" weil es sozusagen "gegen den Schenkel atmet".
    Das hat also nichts mit "hauen wir dem Pferd die Waden oder schlimmer noch Hacken in die Seite" zu tun, sondern das ganze ist ein Kreislauf: Die treibende Hilfe, die sich das Pferd selbst am Schenkel abholt, veranlasst es dazu, mit dem jeweils abfußenden Hinterbein unter den Schwerpunkt zu treten. Dadurch entsteht schwung. In der idealen, federnden Anlehnung kann sich das Pferd nun kräftig (Schwung -> Energie) vom Gebiss abstoßen - es entsteht die Bergauftendenz.
    Natürlich ist das das Endziel und es gehört schon etwas dazu, bis man so weit ist - aber das ist das Ziel.
    Rhythmisch nachtreiben bedeutet also keineswegs, dass ein Pferd stumpf wird oder sich gar unter Druck gesetzt wird.
    (hoffe das war einigermaßen verständlich :D)
     

Diese Seite empfehlen