StoneHill Ranch

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Obi-Wan, 27 Juni 2013.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    So...

    Ihr fahrt eine lange Straße entlang, die Allee ist gepflegt und sieht tadellos aus, dann kommt das erste Gebäude und ihr stutzt schon mal, ihr fährt weiter und seht den Rest... Der Stall ist total heruntergekommen. Das Dach müsste neu gedeckt werden und die Gebäude benötigen eine rundum Erneuerung...

    Eine junge Familie zog erst vor kurzem hier her und wollte den alten Stall wieder groß und neu aufziehen, jedoch wurde dieser große Traum von einem tragischen Vorfall überschattet. Die Eltern der beiden Brüder starben bei einem tragischen Autounfall und diese stehen nun mit Schulden und dem alten Hof alleine da. Kurze Zeit sieht es so aus, als würde der alte Hof weiter verfallen dürfen. Doch der Schein trügt, die beiden Brüder wollen das Werk ihrer Eltern weiterführen und schon bald erscheint ein Inserat in der Zeitung. Einsteller werden gesucht, zur Zeit stehen acht Boxen frei.

    Es ist eine Stallung die intakt gehalten worden war, zehn Boxen befinden sich darin, zwei sind von den Pferden der Brüdern besetzt, zwei weitere Pferde stehen auf eine der Weiden.


    Werdet ihr dem alten Stall helfen? Oder dreht ihr euch wieder um und sucht doch einen anderen Stall? Wird es euch reizen hinein zubeißen und Turniere und Wettbewerbe für diesen Stall zu überwältigen, um ihn wieder aufzubauen? Egal ob Western, Dressur, Springen oder Military alle sind willkommen die helfen wollen.


    Regeln:
    -kein Powerplay
    -jeder spielt nur seine Rolle
    -niemand wird gegen seinen Willen verletzt oder getötet
    -realistisch bleiben
    -es dürfen natürlich mehr als 8 Leute mitspielen, aber vorerst sollten nur 8 Pferde mitgebracht werden (es sei denn ihr seid bereit eure Pferde rund um die Uhr auf eine Koppel mit Unterstand zu stellen)
    - Freiwillige Arbeiter (ohne Pferde) sind gerne gesehen, aber viel bezahlen können die Brüder nicht

    Formular:

    Name:
    Alter:
    Geschlecht:
    Aussehen:
    Charakter:
    Pferd:
    Reitklasse*:
    Einsteller oder Arbeiter:
    Sonstiges:


    *Dressur, Springen, Military, etc....

    Viel Spaß! Bei fragen nur melden !
     
  2. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Formular:

    Name: Jonathan (John) Jones
    Alter: 23 Jahre
    Geschlecht: männlich
    Aussehen:
    Der junge John ist ein wirklich gut aussehendes Exemplar seines Geschlechts. Mit stolzen 1,89m, breiten Schultern und einer schmalen Hüfte erfüllt er wohl so manchen Mädchentraum. Sein Körper ist athletisch und kein falsches Gramm Fett scheint darauf vorzukommen. Er hat charismatische markante Gesichtszüge und wenn er nicht gerade ernst und konzentriert drein schaut, hat er doch öfter ein stets charmantes Lächeln auf den sinnlich geschwungenen Lippen. Seine stolze gerade Nase und dann große schwarzbraune Augen, die von goldenen Fäden durchzogen sind, umrahmt werden sie von langen schwarzen Wimpern. Auf seinem Kopf befinden sich ebenholzfarbene Haare die immer perfekt auf seinem Kopf zu ruhen scheinen. Einmal mit der Hand durchgestrichen und alles sitzt so wie es gehört. Kleiden tut er sich wie jeder andere Cowboy und Jeans und Hemd, ein paar schicken Lederstiefeln und meistens hat er auch-um das Klischee zu perfektionieren- einen Stetson auf dem Kopf.
    Charakter:
    Johnny hat ein ruhiges und freundliches Naturell, wie es sich für einen Jungen vom Lande eben gehört. Er ist offenherzig, lacht gerne und hat Humor, wenn auch manchmal etwas schwarz. Er ist auch nicht der Typ für das hinten rum und hin und her Gerede, viel mehr ist er ein Freund von ehrlichen und klaren Worten, manchen Leuten sogar zu ehrlich. Er weiß natürlich in welchen Situationen man nicht gerade den selbstgerechten Farmer raushängen lasst, vor allem weil hier in der neuen Heimat ja vieles anders ist. Den Rest findet einfach selber heraus ^^
    Pferd: Doc's Gray Starlight, 8 Jahre alter Quarter Horse Hengst
    Reitklasse*: Western (Unterkategorie: Reining, Working Cowhorse)
    Einsteller oder Arbeiter: Big Boss zusammen mit seinem Bruder Samuel
    Sonstiges: im moment nichts ^^ achja hat nen Bruder Namens Samuel(Leaenna)

    Formular:

    Name:Alice (Aly) Willows
    Alter: 18 Jahre
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen: Aly ist mit ihrem 1,57m sicher alles andere als groß, auch hat sie eher einen grazilen Körperbau, so das man ihr kaum zutraut, dass sie ihren roten Wirbelwind wirklich unter Kontrolle halten kann, man würde ihr wohl eher ein Pony zudenken. Auf ihren schlanken beinahe schon zierlichen Schultern ruht ein schöner Kopf von dem aus eine honigblonde Mähne sich über ihre Schultern ergießt. Die sanften Wellen rahmen das schöne feminine ovale Gesicht ein. Auf dem sich ein paar voller sinnlich geschwungener Lippen befinden, eine süße Stupsnase, die sie nur allzu gerne rümpft und große Türkisfarbene Augen die von dunklen Wimpern umgeben werden. Und ihre weiblichen Reize sind sehr gut ausgebildet. Aly ist ein sehr natürlicher Typ, schminkt sich nur zu besonderen Anlässen und ist sonst auch mehr praktisch veranlagt.
    Charakter: Aly ist ein aufgeweckter um nicht zu sagen leicht überdrehter Typ. Sie ist stets freundlich und gut drauf, steckt viele auch mit ihrer Laune an. Sie legt keinen Wert auf viele Schnickschnacks oder großes Blingbling, ihr sind die kleinen Dinge im Leben wichtiger. Jedoch ist sie auch eine Sportlerin und bringt somit viel Ehrgeiz und Ausdauer mit sich, sie verbeißt sich gerne in Dinge und schlägt durch ihre offene Art auch mal über ihre Stränge. Wenn sie im Sattel sitzt wirkt sie oft auch wie ausgewechselt, ist gleich viel ruhiger einfach Konzentriert. Trotz ihres zarten Körperbaus ist Aly auch eine die ordentlich mit anpackt, auch wenn sie sich natürlich einfach eingestehen muss, das auch sie Grenzen hat. Vor allem wenn sie eine ihrer Geschicklichkeitsanfälle hat, denn die kleine Aly ist ein klein wenig tollpatschig.
    Pferd: Aetheria (Himmlisch), 12 Jährige Holsteiner Stute
    Reitklasse*: Englisch(Unterkategorie: Vielseitigkeit)
    Einsteller oder Arbeiter: Einsteller (und hilft auch gerne)
    Sonstiges: Ein Hundi Namens Mr. Bingley
     
  3. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Formular:

    Name: Samuel "Sam" Jones
    Alter: 19
    Geschlecht: ♂​

    Aussehen:
    Sam gehört nicht zu der allzu großen oder muskulösen Sorte Mann, dennoch ist er auf seine Weise hübsch. Das dunkle Haar wirkt auf den ersten Blick einfach nur schwarz, doch lässt im Licht einen Kastanienbraunen Schimmer erkennen; es fällt ihm in leichten Wellen in die Stirn und wirkt allzeit irgendwie unordentlich, selbst wenn es frisch gekämmt ist. Die großen, grünen Augen, die er von seiner Mutter geerbt hat, liegen von Natur aus in dunkle Schatten getaucht; sie scheinen einem bis in die tiefsten Winkel der Seele blicken zu können, und geben Sam immer einen leicht melancholisch-träumerischen Ausdruck, der von den sanft geschwungenen Lippen nur noch untermalt wird. Die feine, gerade Nase und die sich dezent abhebenden hohen Wangenknochen vollenden das blasse Gesicht. Sam ist nicht besonders kräftig und eher etwas zu dünn geraten - Woran sich auch nichts ändert, egal, wieviel er isst.
    Charakter:
    Sam war seit jeher ein zwar höflicher, aber introvertierter Junge, der sich schon in Kindheitstagen stets lieber mit einem Buch zurückzog, als mit den anderen zu spielen, und später, seit der frühen Jugend, sehr erfolgreich allen Partys aus dem Weg ging; diese Reserviertheit hat sich seit dem Tod der Eltern nur noch verstärkt. So wird Sam einen, wenn man ihn allmählich besser kennenlernt, sicher damit überraschen, dass er auch durchaus sehr witzig sein kann und eine beißend sarkastische Ader hat. Denn wenn man ihn zum ersten Mal sieht, traut man ihm sicher einiges zu - Dass er sich von der nächsten Brücke schmeiß, vielleicht -, aber nicht das. Tatsächlich ist er im Grunde durchaus ein freundlicher, zuvorkommender und hilfsbereiter, nur eben etwas scheuer Zeitgenosse, dem man mit Pferdekram oder einem guten Buch und viel, viel Freiraum die größten Freuden macht.​

    Pferd: Xaphan King's Castaway, 7 Jahre alter Quarter Horse Hengst
    Reitklasse: Cowboy mit Leib und Seele
    Einsteller oder Arbeiter: Mitbesitzer der Ranch
    Sonstiges: Hat einen älteren Bruder namens Jonathan (Obi)​
     
  4. Ponyfreak

    Ponyfreak Neues Mitglied

    Formular:
    Name: Stephanie Whittener​
    Alter: 20 Jahre​
    Geschlecht: weiblich​
    Aussehen:
    Stephanie Whittener , 1,76m groß, schlank und zierlich gebaut, blaue Augen​
    Trotz ihres zierlichn Körperbaus besitzt sie eine Menge Kraft und kann auch mal mit anpacken,​
    Charakter: Stephanie Whittener ist eine sehr ambitionierte und ehrgeizige Dressurreiterin. Wenn sie sich nicht gerade um ihr Pferd kümmert, trifft man sie oft in Gesellschaft ihrer zahlreichen Freunde. Sie ist ein sehr aufgeschlossener und freundlicher Typ mit großem Mundwerk, weshalb es ihr nicht schwer fällt neue Freundschaften zu knüpfen. Entweder mag man sie oder eben nicht. ​
    Pferd: Lugaro, 6 Jahre alter Araber Hengst; wird auch zur Zucht eingesetzt
    Reitklasse: Englisch Unterklasse: Dressur
    Einsteller oder Arbeiter: Einsteller
    Sonstiges: liebt ihr Pferd über alles; sehr ehrgeizig und möchte alles verwirklichen,was sie sich in den Kopf gesetzt hat​
     
  5. Formular:

    Name: Ally Hanson
    Alter:19 Jahre
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen: Shayenne ist ein sehr natürlicher Typ. Sie hat braune Haare, ist schlank und sieht in etwa so aus.
    Charakter: wenn ich das so sagen darf, sie ist sehr chaotisch, aber sonst müsst ihr sie selber kennenlernen
    Pferd: Ally besitz einen rotbraunen Wallach. Sie hat ihn damals auf einer Pferdeauktion gekauft, er war ein kleines Überbleibsel und ist undefinierbarere Rasse und Abstammung.
    Reitklasse*: Western, Freizeit
    Einsteller oder Arbeiter: Ally möchte sich neben ihrem Aushilfsjob in einem Cafe noch etwas dazuverdienen. Auch wenn sie weiß, dass sie nicht viel verdienen wird, reizt sie der Job mit den Pferden. Deshalb bringt sie auch ihr Pferd mit. Also beides, Arbeiter und Einsteller.
    Sonstiges: -
     
  6. Tequila

    Tequila Aktives Mitglied

    Formular:

    Name:
    Jessica Intre
    Alter:
    18 Jahre
    Geschlecht:
    Weiblich
    Aussehen:
    Jessica hat dunkelbraune, leicht rötliche Haare. Sie ist ca. 1,75 m groß und schlank. Blaue Augen.
    Charakter:
    Sie ist eigentlich ein sehr fröhlicher Mensch der für alleszu haben ist. Ansonsten ist sie leicht chaotisch.

    Pferd:
    Ein 8 Jähriger, schwarzer Warmbluthengst;
    Name:
    Counting
    Reitklasse*:
    Springen -M-; Freizeit
    Einsteller oder Arbeiter:
    Einsteller (und Arbeiter)
    Sonstiges:
    -
     
  7. Gummibaerchen

    Gummibaerchen A.R.M.Y

    Name: Elizabeth Moorhawke, Beth genannt
    Alter: 19 Jahre
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen:
    Aus stahlgrauen, glänzenden Augen, die von dichten Wimpern umrahmt sind, blickt die junge Frau ihrem Gegenüber ins Gesicht und zieht sie mit den schmalen Zügen und hohen Wangenknochen in ihren Bann. Obwohl Vater ein gewöhnlicher Südeuropäer mit gebräunter Haut und schwarzen Haaren ist, hat sich die blasse Haut ihrer Mutter durchgesetzt, selbst wenn sie den lieben langen Tag an der frischen Luft verbringt. Ihre Haare fallen in haselnussbraunen Locken von ihrem Haupt herab und enden etwas zerzaust an ihrer Taille. Beths Körperbau ist recht schmal und mager, doch verhält sich ihr Gewicht oftmals auch nach ihrer Lebenslage. So ist es ihre Familie gewöhnt, dass das Mädchen an manchen Tagen schon knochig wirkt. Mit ihren 170 Zentimetern ist die Braunhaarige wohl nicht die Größte, aber sicherlich auch nicht die Kleinste. Kehrt man zurück zu dem hübschen Gesicht fällt einem als nächste Besonderheit die vollen, leicht rosig wirkenden Lippen auf. Doch tragen diese ein Geheimnis mit sich, denn trotz ihres Alters sind diese ungeküsst. Elizabeth wartet auf den Richtigen, auch wenn dies in manchen Ohren komisch klingen mag.
    Charakter:
    Wenn man Elizabeth sieht, hat sie fast immer ein Lächeln auf dem Gesicht, was sie einem sofort sympathisch macht. Sie ist zwar nicht besonders mutig, würde aber für ihre Freunde alles tun. Die junge Frau sieht manchmal sehr zerbrechlich aus, hat aber ein sehr starkes Wesen. Sie gibt nicht so schnell auf und ist sehr dickköpfig, was einem manchmal sehr auf die Nerven gehen kann. Besonders, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Sie bringt dennoch viel Geduld mit und kann sich sogar liebevoll um alles kümmern, sobald man sie anständig fragt. Zudem kann sie ein richtiger Plagegeist sein, denn sie redet viel und gerne und ihre Freunde müssen sich manchmal die sinnlosesten Dinge von ihr anhören. Sie hat natürlich auch Humor und lacht gerne mit anderen. Ihre Kontakte sind ihr sehr wichtig und sie pflegt sie sehr gut. Auch was Pferde angeht, hat Beth ein gutes Händchen.
    Pferd: Sacrifice, 11 Jahre alter Andalusier Wallach
    Reitklasse*: Englisch (Dressur)
    Einsteller oder Arbeiter: Einsteller, doch ist sich Beth keiner Arbeit zu schade
    Sonstiges:
     
  8. Nachiwa

    Nachiwa Tinker

    Formular:

    Name: Luke Lincoln
    Alter: 20 Jahre
    Geschlecht: männlich
    Aussehen: Luke ist um die 1,80, sein Körper ist muskulös aber dennoch schlank. Dadurch, dass er oft mit Mia draußen ist, hat er eine schön gebräunte Haut, während seine blonden, struppigen Haare im Kontrast sehr hell sind. Seine männliches Gesicht ist dominiert von markanten Wangenknochen und einer graden Nase, die mit ein paar Sommersprossen verzieht zu sein scheint. Seine braunen Augen haben meistens einen kecken Ausdruck und wenn man genau hinschaut kann man einen leichten Grünstich darin erkennen, der sich mit dem Braun vermischt.
    Charakter: Luke ist eher der optimistische Typ Mensch, wenn er etwas will dann wird das schon klappen, da kommt dann auch seine Sturheit ans Licht. Er hat viel Selbstbewusstsein, was wohl auch daran liegt, dass er immer viele Freunde und eine tolle Kindheit hatte, seine Eltern wollten immer das Beste für ihn. Sieht man ihn mit seiner Paintstute muss man schon mal lächeln, denn er redet mit ihr wie mit einem Menschen. Er sagt meistens sogar, dass sie für ihn fast wie eine kleine Schwester ist und auch wenn die meisten Menschen in den noblen Ställen das meistens nicht verstehen konnten, hat sich Luke nie beirren lassen.
    Pferd: Shining Rose , Luke nennt sie einfach nur Mia, eine 7 jährige Paintstute.
    Reitklasse*: Mia ist im Westernbereich ausgebildet, sogar sehr gut aber Lukes Reitfähigkeiten lassen wohl zu wünschen übrig. Er saß zwar als Kind ab und zu mal auf einem Pferd aber das ist schon lange her. Mit Mia macht er eigentlich nur Bodenarbeit und sowas wie Zirkuslektionen.
    Einsteller oder Arbeiter: Einsteller
    Sonstiges: Luke hat Mia als Geschenk von seinen Eltern bekommen, sie ist für ihn fast schon zu einer kleinen Schwester geworden. Zur Stone Hill Ranch ist er nur gekommen, da er bei anderen Ranchs keinen Platz für seine Stute gefunden hat, nachdem er hier her gezogen ist, um in der Firma seines Vaters zu arbeiten.
     
  9. Jual

    Jual Aktives Mitglied

  10. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    (ein wenig ausführlicher wäre schon schön kettenbrief ^^ wenn du schon nicht das aussehen geschrieben hast)

    Wir starten :) bitte achtet darauf, dass alle mitkommen und bitte keine Ein-Satz-Beiträge. Weitere Anmeldungen sind gerne gesehen

    John

    Es war ein schöner klarer Sommertag, ehrlich gesagt war es ein wenig frisch für diese Zeit, aber das erleichterte die Arbeit nur, es war wohl um acht Uhr rum. Heute sollten einige der Einsteller kommen. Ich war erstaunt gewesen wie viele sich doch auf das Inserat gemeldet hatten, anscheinend war der Ruf dieses alten morschen Komplexes gut genug um selbst unter neuer Leitung neugierig zu machen. Eigentlich hätten das alles hier meine Eltern schaukeln sollen. Bedächtig nippte ich an meiner Kaffeetasse und sah von der Veranda des Wohnhauses über die verfallenen Nebengebäude, nur eines hatten mein Bruder Sam und ich bereits fertig stellen können. Es war wohl eine Frustarbeit gewesen, in die wir beide uns reingesteigert hatten, als unsere Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren. Wir hatten uns hier etwas neues aufbauen wollen...Nun waren Sam und ich alleine, mit einem riesigen alten Stall und einen Haufen Schulden der uns im Moment überragte. Ich hatte nun die Pferde versorgt und die Boxen vorbereitet. Ich war recht zufrieden mit unserem Werk. Die Halle die an einer Front offen war, war zumindest soweit hergerichtet das man sie verwenden konnte und ein provisorisches Roundpen, dass bald auch fest stehen sollte. Jetzt war ich erstmal neugierig auf die Leute und die Pferde die hier bald stehen würden. Heute würde sicher ein sehr ereignisreicher Tag werden und so genoss ich die letzten ruhigen Minuten.

    Aly

    "It's time to take,
    my drunk ass home,
    I drank all the whiskey
    and my money's all gone...."
    lautstark trällerte ich zu Luke Bryans "It's time to take my drunk as home" mit und folgte mit dem Auto dem Weg den mein Navi mir vorgaukelte, mein Bingley pennte gemütlich auf der Rückbank, ließ sich von meiner Darbietung nicht stören. Im Moment fühlte ich mich als wäre ich auf einer Abenteuerreise. Ich hatte das Inserat in der Zeitung gefunden und im Internet dann nach dem Stall gesucht. Zu früheren Zeiten war er wirklich atemberaubend schön gewesen, gut jetzt vielleicht nicht mehr, der jetztige Besitzer hatte mir am Telefon ganz ehrlich erzählt wie es im Moment um die Ranch bestellt war, es hörte sich nicht berauschend an. Aber ich war schon immer eine gewesen die Risiko und Abenteuer liebte und solange es meinem Pferd gut gehen würde, war alles andere doch egal. Die war übrigens erstaunlich ruhig hinten im Anhänger, sonst rührte sie sich immer etwas...obwohl nach fünf Stunden fahrt, war es ihr wohl zu doof geworden sich um zusehen. Ich erreichte nun eine schöne Allee, die zumindest schön gepflegt war, es war wie in einem dieser kitschigen Westernfilme, eigentlich erwartete ich schon irgendwo einen Afroamerikaner der das hier pflegte. Doch die Erwartung blieb aus, dafür erreichte ich nun den Hof und wusste sofort wo von John, so hatte er sich vorgestellt, geredet hatte. Das Holz aus denen die Gebäude gemacht worden waren, sah morsch und brüchig aus, ein paar Dächer gehörten eindeutig neu gedeckt. Ein Gebäude das nach Stallung aussah, war hergerichtet, man sah wo Bretter ausgetauscht worden waren und das das Dach ebenfalls neu war und das Hauptgebäude in dem wohl der Besitzer wohnte, ein schönes altes Haus, dass wirklich den Charme und den romantischen Stil eines alten Westernfilms aufwies. Eine großzügige Veranda mit Geländer und an dem einen Eck war sogar eine Hollywoodschaukel aufgehängt, um das Klischee noch zu vervollständigen, stand ein großer aussehender Cowboy auf eben dieser Veranda und schien Kaffee zu trinken. Ob wohl ein Hufeisen sich darin aufstellen würde? Alles in allem...ja es gefiel mir ganz gut. Ich stellte mich mit meinem Trailer an die Seite, damit ich anderen Leuten nicht im Weg stand und stieg dann aus. Sofort mit einem Lächeln im Gesicht, und schaute erstmal nach Aetheria, nachdem diese mich neugierig an sah und an mir vorbei ins Freie schielte nahm ich an, dass alles gut war. Ich schloss die Seitentür wieder und dann kam mir auch schon der riesige Mann entgegen, der gerade noch gemütlich seinen Kaffee getrunken hatte, entgegen und begrüßte mich gleich mit einem kräftigen Händedruck und einem charismatischen freundlichen Lächeln. Es stellte sich heraus, dass es der Mann war mit dem ich die letzten Telefonate geführt hatte, er gab mir eine kurze Einweisung und half mir dann auch meine Kohlfuchsstute auszuladen. Aetheria begrüßte ihr neues Heim sogleich mit einem aufgeregten lauten Wiehern, ihre Nüstern blähten sich, ihr Kopf war so hoch oben wie der einer Giraffe, vor allem wenn man den Größenunterschied zu ihr und mir sah. Ich mit bescheidenen 1,57 m und mein Schlachtross mit 1,75 m, jaja der Züchter hatte ja gemeint, dadurch das ihre Mutter und Vater eher zu den kleineren Holsteinern gehörten, würde sie auch nicht allzu groß werden. Mhm...die Größe hatte sie dann doch von ihrem Großvater mütterlicherseits abgestaubt. Aber dennoch kam ich ohne Probleme rauf, in Geräteturnen war ich schon immer gut gewesen. Ich ließ mir von John die Box zeigen die ihr angedacht war und brachte sie dort hinein, damit sie sich erstmal akklimatisieren konnte. Der Stall war hoch und großzügig, ebenso wie die Boxen die frisch eingestreut und mit viel Heu versehen waren. Bevor ich mir dann die Sattelkammer zeigen ließ und ich staunte direkt als ich die Westernsättel sah, da wo ich herkam waren eher Renn- und englische Sättel in Mode. Ich lächelte bedankte mich bei John und lehnte das Angebot mir beim einräumen zuhelfen dankend ab, ich konnte das schon selber machen. So fing ich nun an, meine Wagenladung an Pferdeutensilien in die Sattelkammer zu bringen und schlichtete alles in meinen Spind. Ich war aufgeregt, summte bei meiner Arbeit vergnügt vor mich her, während mein Blick immer wieder umher schweifte, alle Eindrücke in sich aufnahm wie ein Schwamm.
     
  11. Nachiwa

    Nachiwa Tinker

    Luke

    Endlich bog ich den Jeep samt Anhänger raus aus der Stadt und auf eine ruhigere Landstraße, der ich jetzt laut Navi eine Weile folgen musste. In der Stadt waren die Autofahrer wiedermal viel zu hektisch und ein paar von Ihnen hatten mir einfach die Vorfahrt genommen, obwohl ich offensichtlich ja mit kostbarer Fracht unterwegs war. Über manche Menschen konnte ich wirklich einfach nur den Kopf schütteln. Während ich leicht zur Musik, die fröhlich aus dem Radio schallte, mit den Fingern auf dem Lenkrad des Wagens trommelte, fiel mein Blick immer wieder auf die Videokamera, mit der ich Mia immer im Blick hatte. Die Paintstute allerdings zupfte zufrieden einige Halme aus ihrem Heunetz heraus und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Ein Lächeln schlich sich auf meine Gesicht aber zu lange konnte ich ihr allerdings nicht zuschauen, da ich meinen Blick wieder der Straße zuwenden musste. Es war kein Wunder, dass Mia so ruhig war, schließlich nahm ich sie oft immer Hänger mit, ob nun in die Ferien oder zu Besuchen bei meinem Vater. Meine Eltern lebten schon seid ein paar Jahren getrennt aber sie waren im Guten auseinander gegangen und so hatte ich bis zu meinem Abschluss bei meiner Mutter gelebt und konnte jetzt zu meinem Vater in die Nähe ziehen, um in seiner Firma zu arbeiten. Die unheimlich attraktive Stimme meines Navis riss mich aus meinen Gedanken und kündigte mir an, dass ich in 400m rechts abbiegen sollte. Ich bremste also den Wagen etwas ab und bog in die nächste Einfahrt. Wir passierten die idyllische Baumalee und schon bald erblickte ich die Ranch, die ...naja noch sehr bescheiden aussah aber mir wurde versichert, dass hier in nächster Zeit einiges getan werden würde und die Ställe auf jeden Fall intakt waren. Mias Wohl lag mir sehr am Herzen und solange sie sich hier wohl fühlen würde wäre es für mich in Ordnung. Neben einem anderen Auto mit Anhänger brachte ich auch meinen Wagen zum Stehen und stieg erstmal aus, um Mia auszuladen. Während ich langsam die Hängerklappe aufmachte, drehte Mia schon ihren Kopf in meine Richtung und gab ein freudiges schnauben von sich. Nachdem ich sie aus dem Hänger geholte hatte, klopfte ich ihr ausgiebig den Hals und warf ihr einen fragenden Blick zu. "Und ? Was sagt dir dein erster Eindruck? Sieht doch eigentlich ganz hübsch aus hier, lässt sich jeden Falls noch einiges draus machen." Mia schaute sich neugierig um, ließ ein lautes wiehern aus ihrer Kehle, das ihren Körper leicht beben ließ und sie bekam sogar von den Weiden eine Antwort von einem anderen Pferd. "Okay wenn du dich ja schon mal angekündigt hast, können wir ja jetzt jemanden für mich finden, den ich fragen kann wo du und deine Sachen hinkommen." meinte ich amüsiert an die Stute gewand und führte sie in die Richtung, wo ich die Stallungen vermutete.
     
  12. Ally
    Neugierig sah ich mich aus dem autofenster um. Ich fuhr mit meinem alten, klapptigen Jeep eine schön gepflegte Allee entlang. Ich bitte EUR den Hof und stieg aus. Herrlich hier! Alles war sehr alt und man sah deutlich, dass es noch viel zu tun gab. Trotzdem war ich froh hier zu sein. Die Lage war perfekt für eine Branche und ich war einfach froh, dass ichendlich eine stelle hatte, die mir Spaß machen würde. Ich atmete die frische Luft.
     
  13. Gummibaerchen

    Gummibaerchen A.R.M.Y

    Elizabeth
    Ich blickte aus dem Fenster und ein leichtes Schmunzeln legte sich auf meine Lippen, während mein Blick auf meinen Vater fiel, der den Wagen fuhr. Er hatte mir versichert, dass es Sacrifice auf dieser Ranch gut gehen würde aber nach den Beschreibungen zu urteilen, würde dies wohl nicht der Fall sein. Aber gut, mein Dad hatte die Kunst manche Dinge maßlos zu übertreiben. Ich seufzte leise und blickte durch den Rückspiegel auf den silbernen Pferdehänger. Hoffentlich verhielt sich der Wallach anständig, denn lange Autofahrten passten ihm meistens nicht in den Kram. Wir waren vor kurzer Zeit umgezogen und da es mir in dem ersten Stall, in den wir den Andalusier untergestellt hatten, nicht gefallen hatte, zog Sacrifice ein weiteres Mal um. Es sollte ihm ja nur zu Gute kommen. Der schon etwas ältere Jeep bog um die Kurve und vor meinen Augen breitete sich eine gepflegte Allee aus Bäumen aus. So schlecht war es hier doch wirklich nicht. Ich erblickte das erste Gebäude, welches schon eher zu den Erzählungen meines Vaters passte und so legte sich ein leichtes Stirnrunzeln auf meine Züge. Es gab ja den Spruch, dass man sich nicht zu früh freuen sollte und dieser hatte sich wohl in diesem Moment bewahrheitet. Nun gut, ich würde diesem Ort eine Chance geben, denn es schien mir als könnte man hier noch einiges herausholen. Mein Vater parkte den Wagen etwas abseits der anderen, wahrscheinlich nur zur Sicherheit. Es fiel mir etwas schwer die Autotür aufzudrücken und mich aus dem Wagen zu erheben, denn sowohl in meinen Händen als auch in meinen Füßen kribbelte es unangenehm. Aber – soweit so gut. Vorsichtig schob ich die Sonnenbrille in meine haselnussbraunen Locken und blickte zu meinem Dad, ehe ich ihn mit einem leichten Lächeln bedachte und dann in Richtung Anhänger ging. Natürlich war es dem braunen Wallach nicht entgangen, dass der Wagen gestoppt hatte und so trat dieser nun ungeduldig gegen die Hängerwand. Hm. Mit einer kurzen Handbewegung öffnete ich die Verschlüsse der Hängerklappe und ließ sie vorsichtig herunter, bis sie auf den Boden aufsetzte. Sofort verharrte der Wallach in seiner Bewegung, streckte mir den Kopf entgegen und ein Schnauben ging von ihm aus. „Ist ja gut, ich hol dich ja schon raus.“, sagte ich kopfschüttelnd und trat in den Hänger. Es würde ihm keine Probleme machen, wenn ich diesmal nicht durch die Seitentüre käme, denn er hatte mich ja schon entdeckt. Ich löste den Strick aus seiner Halterung und gab ihm einen leichten Klaps auf die Schulter. Huf für Huf setzte der Andalusier sich in Bewegung und der Weg endete dann auf den sicheren, festen Boden.
     
  14. Tequila

    Tequila Aktives Mitglied

    Jessica

    Ich bog endlich von der Autobahn ab wo ich die letzten 2 Stunden drauf gefahren war. Mein Handy trällerte Musik da das Radio meines Autos vor ein paar Tagen den Geist aufgegeben hatte. Ich war vor ein paar Tagen umgezogen. Weg von meinen Eltern. Da ich jetzt aber mehrere Stunden von meinem alten zu Hause weg wohnte durfte mein Pferd natürlich nicht fehlen. Wegen des nicht besonders zahlreichen Geldes hatte ich mir den kleinen, alten Hof ausgesucht den ich letztens in der Zeitung gesehen hatte. Ich fuhr nun auf eine Allee. Sie sah wunderschön aus und ich hörte hinten im Hänger meinen Hengst gegen die Wand treten. "Hör auf" schimpfte ich leise vor mich hin. Endlich kamen die Gebäude in Sicht. Nicht besonders ordentlich und leicht verfallen. Mir gefiel es. Ich fuhr runter vom Weg und hielt dort neben einem zweiten Auto. Nachdem ich ausgestiegen war streckte ich mich erstmal. Es war eine lange fahrt und ich konnte nicht mehr sitzen. Ich sah mich kurz um und erblickte eine junge Frau (Elizabeth) "Hallo" rief ich und winkte ihr. Dann ging ich zu der Seitentüre des Anhängers und üffnete sie. Mein Englischer Vollblut Hengst, streckte mir seinen schwarzen Kopf entgegen. "Na, süßer" sagte ich und streichelte ihn. "Komm ich hol dich raus" und während ich noch sprach ging ich zur Heckklappe, öffnete diese und ging dann wieder an den Kopf von Cloudbreaker. Ich band ihn los und führte ihn langsam die Klappe runter. Er guckte sich mit großen Augen um und wiehrte laut. Ich grinste und strich ihm über den Hals. Etwas ratlos stand ich nun da und sah zu der jungen Frau, die einen hübschen Andalusier ausgeladen hatte. Ich nährte mich ihr bleb aber wegen der Pferde auf abstand. "Hallo" wieerholte ich "ich bin Jessica" redete ich weiter. "Weißt du wohin mit den Pferden" fragte ich sie und wartete dann auf eine antwort.
     
  15. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Sam

    Heute würden die neuen Einsteller kommen und ich wünschte mich jetzt schon kilometerweit weg. Naürlich wusste ich, dass wir das Geld, die EInstellgebüren, mehr als dringend brauchten, und vielleicht war das das Gemeine - Denn so konnte ich John die Entscheidung, sich wildfremde Pferde und vor allem deren Besitzer in den Stall zu holen, nicht einmal übel nehmen.
    Es standen viele Arbeiten an, die einen dringender, die anderen weniger dringend; aber mal abgesehen davon, dass die neuen Eistellerpferde ja eine sicher abgezäunte Weide brauchen würden, um nicht bei den ersten Kennenlern- und Rangordnung-Raufereien davonzulaufen, hatte ich mir für diesen Vormittag den Job ausgesucht, der sich am weitesten weg vom Hof machen ließ: Weidezäune ausbessern. Schon in den frühen Morgenstunden hatte ich mich mit meinem Werkzeug bewaffnet auf die Wiesen verkrümelt. Nicht zu Unrecht, wie ich bald feststellen durfte, denn an einigen Stellen hatte der Zaun wirklich einige Ausbesserungen nötig. Gerade löste ich eine Litze, die gerissen sein musste, als bei einem Wintersturm ein Ast darauf gefallen war, und spannte sie neu. Wintersturm - Das klang furchtbar lange her, als hätten wir uns in der Zwischenzeit um nichts gekümmert. Aber das stimmte nicht. Die Weiden waren weitläufig, für Jonathans und mein Pferd alleine hatten wir längst nicht alle benötigt und uns auf die nahe am Haus beschränkt.
    Ich zog mir die Arbeitshandschuhe von den Händen, hob den Stetson kurz an, fuhr mir mit den Fingern durch das struppige, dunkle Haar, strich es mir aus der Stirn, fixierte die wirren Strähnen mit dem Hut wieder - Nur, damit sie keine zwei Minuten später wieder heraus- und mir in das Bllickfeld rutschten. Für manche war der Stetson vielleicht die Erfüllung eines schlechten Klischees - Für mich war es ein Sonnenschutz, den man zu schätzen lernte, wenn man seit der Kindheit auf dem Land lebte und bei jeder Wetterlage arbeitete. Naja. Und ein bisschen Statussymbol steckte natürlich auch dahinter. Ich war ein "Cowboy" mit Leib und Seele und das durfte ruhig jeder sehen.
     
  16. Nachiwa

    Nachiwa Tinker

    Luke

    Mit Mia am Strick marschierte ich also ziemlich zielstrebig auf die Stallungen zu, zumindest hoffte ich dass es die Stallungen waren. Doch bevor wir zu den Stallungen kamen, fühlte ich plötzlich einen Rück am Strick und drehte mich überrascht zu der hellen Paintstute um. "Was ist denn Mia?" fragte ich sie verwundert und folgte dann ihrem Blick. " Ach daher weht der Wind", meinte ich schmunzelnd. Wir standen vor einer offenen Halle, die nicht sonderlich groß aber sicherlich ausreichend war. Mia schaute neugierig herein und zog mich etwas in die Richtung der Halle. "Na dann los, gönn dir erstmal ein Bad nach der langen Fahrt." sagte ich noch und trat mit ihr ein Stückchen in die Halle ein. Fast sofort fing sie an ihr Nüstern am Boden entlang zu führen und die richtige Stelle zum wälzen zu suchen. Langsam legte sich sich hin und wälzte sich von einer Seite zur Anderen, während ich versuchte den Strick so zu führen, dass sie sich nicht darin verfing. Zum Schluss stellte sie sich wieder auf ihre vier Beine und schüttelte grob den Dreck von ihrem Fell. " Jetzt können wirweiter, nachdem du dich schön dreckig gemacht hast was?", fragte ich sie und ein schnauben, kombiniert mit einem unschuldigen Blick ihrerseits, kam als Antwort. Mit dem Fuß versuchte ich dann noch grob die Wälzstelle wieder zu beseitigen, fuhr grob mit einer Hand über ihr Fell, was aber nicht viel gegen den Dreck half und machte mich dann mit einem, "Na komm, jetzt gehen wir aber wirklich in den Stall", wieder aus der Halle raus. Als wir in den Stall kahmen war ich wirklich verwundert, denn mir wurde nicht zuviel versprochen, die Stallungen waren sehr gepflegt und alle Boxen wurden sorgfältig für die neuen Pferde vorbereitet. Neben uns hörte ich plötzlich ein summen und schaute neugierig durch die Tür, hinter der sich wohl die Sattelkammer verbarg. Mein Blick wandere durch den großen Raum, der voller Pferdezubehör war und entdeckte ein zierliches Mädchen, dass dabei war einen Sattel auf eine der Sattelträger zu hieven. "Hey" rief ich ihr einfach mal zu und auch Mia steckte nun neugierig neben mir ihren Kopf in den Raum hinein, "weißt du vielleicht wo ich hier jemanden finden kann, der mir sagt, welche Box ich haben kann?"
     
  17. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Aly

    Ich summte weiter vor mich her, während ich mir gerade einen schönen Platz bei den Sattelhaltern nahm, in der untersten Reihe...Hey das stand mich doch zu, immerhin reichte es doch wenn ich ihn auf meine 1,75m wilde Nudel hieven musste, ich strich liebevoll über das schwarze Leder, der Sattel sah schon viel bearbeitet aus, jedoch war das Leder weich und gut gepflegt. Es war mein Trainingssattel der für die Turniere war bei mir zuhause, er war mir einfach zu teuer, als ihn irgendwo hier zu lassen. Ich strich einer meiner Haarsträhnen aus dem Gesicht, als ich angesprochen wurde, ich zuckte kaum merklich zusammen und wandte meinen Kopf um. Ich lächelte den jungen Mann freundlich an. "Hey!" erwiderte ich und betrachtete den hübschen Kopf des Pferdes das neugierig seinen Kopf hineinstreckte. Eine gefleckte Kuh, das war natürlich nicht boshaft gemeint, ich mochte Schecken, es war rein liebevoll gemeint. "Ähm...ich glaube John ist gerade dabei die letzten Boxen mit Heu zu versorgen," antwortete ich mit einem lieblichen Lächeln, deutete mit einer Handbewegung in Richtung der Boxen und ging dann wieder hinüber zu den Spints um auch den Rest meiner Sachen mit beinahe schon pingeliger Genauigkeit einzuräumen.

    John

    Es war toll das mein Bruder beschlossen hatte auszureiten und mir alle Arbeit überließ, oh er würde diesen Ärger sicher zu spüren bekommen. Denn eigentlich hatten wir uns doch ausgemacht, dass wir das als Team angehen würde und er wusste ganz genau, dass heute die Einsteller kamen. Ich war einfach enttäuscht von ihm, dass er mich scheinbar so hängen ließ, sei es auch nur um irgendeine andere Arbeit hier zu erledigen -es gab hier ja genug davon. Ich rückte meinen Stetson zurecht und hängte gerade die letzten zwei Heunetze in die Box hinein. Für jede Box gab es zwei prall gefüllte Netze. Das war einfach praktischer, weil die Pferde es dadurch nicht als Einstreu verwenden konnten. Draußen auf den Koppeln gab es Heut rund um die Uhr, hier drinnen wurden sie zwei bis drei Mal am Tag nachgefüllt. Morgens und Abends vorwiegend, da unsere Pferde sowieso eher den ganzen Tag draußen standen und wirklich nur Nachts drinnen waren. Ich trat nun hinaus in den Gang und sah schon die Flanke eines Pferdes und einen Mann die ihre Köpfe in die Sattelkammer steckten. Herrje, Sam dafür wirst du das nächste Monat alleine Ausmisten und Abäppeln! dachte ich mir doch leicht eingeschnappt, es wäre so viel leichter und ich würde mich auch wohler fühlen. Es war das erste Mal in meinem Leben das ich wirklich Einsteller aufnahm und er wusste wie nervös ich eigentlich selber deswegen war. Ich zeigte es jedoch nicht, dazu war ich wohl zu stolz und zu sehr der Rancher. Ich ging nun auf den Mann zu. "Hey ich bin John der Leiter der Ranch!" stellte ich mich gleich mit einem charismatischen Lächeln vor und tippte mir zum Gruß wie automatisch vorne auf den Stetson.
     
  18. Nachiwa

    Nachiwa Tinker

    Luke

    "Okay danke dir" konnte ich dem Mädchen grade noch zuwerfen, als ich schon von der anderen Seite begrüß wurde. Der grade mal ein paar Jahre ältere Ranchbesitzer stand mir gegenüber und ich begrüßte ihn auch mit einem : "Hallo, wir haben ja glaube ich schon telefoniert wenn ich mich recht entsinne" , während ich meine Paintstute wieder aus der Sattelkammer dirigierte. "Ich war grade auf der Suche nach meiner Box, bzw. Jemandem der mir sagt, welche ich mit Mia beziehen kann." John war noch ein Stückchen größer als ich und leitet mit seinem kleineren Bruder, soweit ich das richtig verstanden hatte, diese Farm alleine. Die Beiden hatten meinen Respekt schließlich wusste ich jetzt durch Mia wie viel Arbeit ein Pferd sein konnte und ich hatte nur eins davon zu versorgen. Manche Leute meinen, dass es doch keine Arbeit sein könnte Pferde von hier nach da zu führen und mal da und dort etwas Mist durch die Gegend zu werfen aber das täuschte, da war ich ganz froh mit meinem Bürojob und dem Pferd nur als Hobby. " Ach und ich wollte Fragen, ob man den Pferdehänger hier stehen lassen kann oder ob man ihn wieder mitnehmen soll" fügte ich schnell noch hinzu. Mia war das brav neben mir warten währenddessen zu langweilig, sie ging ein paar Schritte nach vorne und fing an, an dem Mann gegenüber zu schnuppern und nach einem Leckerchen zu suchen.
     
  19. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Sam

    Für meinen Geschmack war ich noch viel zu früh mit der Arbeit an den Zäunen fertig geworden - Für John's warscheinlich schon viel zu spät. Ich zog ein letztes Mal an der Litze, um sicherzugehen, dass sie wirklich fest war, und räumte dann, als ich mich davon überzeugt hatte, dass ich die Sache gut gemacht hatte, das Werkzeug zusammen, um es in Xaphan's Satteltasche zu verstauen. Schließlich schwang ich mich auf den Rücken des kleinen Hengstes, der in der Zwischenzeit schon einmal ausgetestet hatte, ob denn das Gras auf der neuen Koppel auch schmeckte. Es tat es offensichtlich. "Na komm, mein Junge." Sanft, aber bestimmt lenkte ich Xaphan Richtung Hof, "Heute lernen wir wohl beide unsere neuen Artgenossen kennen."
    Oh, Gott. Schon der Anblick von drei, nein vier Pferdehängern entlockte mir unwillkürlich ein tiefes Seufzen, das ich nur gerade so noch halbwegs unterdrücken konnte. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken, aber natürlich war kein Loch im Boden da, wenn man es gerade mal brauchte. Nur mein Xaphan schien meinen Missmut so gar nicht zu teilen. Vielmehr spitzte er neugierig die Ohren, reckte die graue Nase in die Luft und begrüßte die neuen Einstellerpferde, als wir uns näherten, mit einem freundlichen Brummeln; sehr hengstig war er noch nie gewesen. Ich warf ein "Hallo" in die Runde, von dem jeder sich angesprochen fühlen sollte, der es wollte, und das eigentlich niemandem so wirklich galt. Dann ließ ich mich vom Rücken meines Pferdes gleiten, zog ihn den Sattel vom Rücken, führte ihn auf die Weide und nahm ihm dort auch die Einohrtrense ab. Der Hengst widmete sich erneut dem Gras - Nicht ohne den regen Betrieb auf dem Hof aus den Augen zu lassen - und ich schloss das Gatter und brachte Sattel und Zaum in die Sattelkammer.
     
  20. Gummibaerchen

    Gummibaerchen A.R.M.Y

    Elizabeth
    Eine junge Frau sprach mich an und ich ließ meinen Blick zu ihr wandern. "Tut mir Leid, weiß ich nicht.", sagte ich mit den Schultern zuckend und wandte mich dann von ihr ab. Ich wollte nicht unhöflich sein, doch würde ich mich erst um den Wallach kümmern, bevor ich irgendein Gespräch über Gott und die Welt anfing. Vorsichtig legte ich den Strick über den Hals des Wallachs, denn ich war mir sicher, dass er sich benahm, und schloss die Klappe des Hängers wieder. Mein Vater war wohl auf Erkundungstour gewesen, er drückte sich so gut wie vor jeder Arbeit, die etwas mit Pferden zutun hatte. Naja, würde ja nicht allzu schwer sein die Stallungen zu finden. Hm. Ich schnappte mir wieder den Strick und setzte mich dann wieder mit dem Andalusier in Bewegung, der mir - wie erwartet - brav folgte. "So ist lieb, Dicker.", sprach ich zu Sacrifice und blickte mich dann zu ihm um. Eine Einheit., diese Worte flogen durch meinen Kopf und als hätte der Braune meine Gedanken gehört, spitzte er die Ohren und grummelte mir leise zu. Ein schiefes Lächeln legte sich auf meine Lippen und ich ließ mich ein wenig zurück fallen, sodass ich neben seiner Schulter ging. Meine Finger fuhren langsam durch die schwarze Mähne und zog ein paar Heuhalme heraus, welche sich wohl während der Fahrt in dieser verfangen hatte. Wie auch immer.​
     

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