Stoffwürger oder Kettenwürger?

Dieses Thema im Forum "Hunde" wurde erstellt von OlandadeBlue, 26 Juni 2012.

  1. OlandadeBlue

    OlandadeBlue Gesperrte Benutzer

    Jetzt kommt mir ruhig damit, dass ich meinen Hund Quäle und gar nicht so ein Halsband brauchte. ihr kennt meinen Hund nicht wirklich und müsst nicht mit ihr raus!

    So, also es geht um Amy^^
    Ihr wisst ja sie ist ein Jack Russe- Podenco- Am. Stafford mix und nicht gerade einfach. Sie wird 8 ist 45cm hoch und, naja, leider Gottes aggressive. Egal, ob Menschen, Hunde, andere Tiere oder Fahrzeuge, vor nichts macht sie halt.

    Kommt mir jetzt nicht mit Hundetrainer^^ Unser letzer, hat von selber aufgegeben, weil Amy ihn dauernd Angriff!
    Nun. mit einem normalen Halsband, gibt es keinen halt für sie, in ein Geschirr legt sie sich extra noch schön rein. Für ihre Größe ist sie ziemlich kräftig. Ich kann sie halten!
    Normalerweise hatten wir einen Halti (So ne Maulschlaufe) für Amy.. hab die aber verloren, ne neue kommt aber noch.

    So jetzt zum Problem. Wir haben jetzt eine Stoffwürger, aber nur einen Halbwürger, also man kann einstellen wie sehr es würgt. Aber ich habe das Gefühl, dass Amy das ignoriert O____o Sie legt sich voll in das Halsband rein. In ihr alten, ein Halb-Kettenwürger, hat sie sich nicht so reingelegt, aber das Problem ist, Amy ist weiß^^ Und Mama regt sich jedes mal auf, dass Amy einen schwarzen hals von der Kette hat.
    Aber mit dem Stoffwürger geht das so nun auch nicht... Gibt es da noch alternativen?
    Kettenwürger die nicht Färben? Oder irgendetwas anderes?

    glg Jola
    Ich will keinen Streit!
     
  2. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Kette. Stoffwürger bringen mMn garnichts, der Hund soll ja merken das was passiert. Wenn selbst das nicht klappt würde Ich dir ein Stachelhalsband raten mit Schutzkappen auf den Stacheln. Das hilft auch sehr gut, hatten für Missy auch ein's. 2 Wochen haben wir es gebraucht, jetzt geht's. Kettenwürger färben eigentlich garnicht, es sei denn es sind billige Dinger. Legt bei sowas mehr Geld drauf, Billige Würger können viel Schaden anrichten. Missy hat Ihre Würgekette 24h am Hals, draußen wenns regnet und schneit und da ist noch nie was gerostet. das Halsband ist noch von Cita, also schon sicher 10 Jahre alt. :D

    Kann deinen Kommentar von wegen Hundetrainer verstehen. Bei manchen Hunden braucht man sowas eben.
    Aber was anderes, es gibt auch so Brustführer für Hunde, die werden um die Brust angelegt wie ein Geschirr, laufen aber unter den Vorderbeinen lang. Wenn der Hund zieht, zieht es Ihm die Vorderbeine nach hinten weg. Der Hund stoppt dadurch automatisch ab, das hilft auch sehr gut, habe das bei Missy manchmal dran. Das ist mir auch lieber als die Kette weil Missy keine Gnade kennt. :D Ansonsten Halti. Halti wäre auch besser erst zu probieren, das ist billiger bei der Größe. :) Wenn Ihr aber 40€ investiert könnt Ihr alle 3 Sachen kaufen. Ob es dann rumliegt oder nicht ist ja egal...wir haben hier auch viele Sachen rumliegen. :D
     
  3. Citara

    Citara Bekanntes Mitglied

    Ich denke auch, dass ein guter Kettenwürger zumindest vorruhestandes eine Lösung wäre. Ich bin bei Gott kein Fan von Gewalt in der Hundeerziehung, aber man kann Hunde auch nicht in Watte packen und muss ihnen ihre Grenzen verständlich machen. Maßregeln muss ich auch des öfteren bei Tierheimhunden, die sehr aufdringlich sind, vor allem bei Pipo ist's manchmal schlimm, der meint auch manchmal, in den Finger beißen zu müssen, wenn er kein Leckerchen kriegt. Bzw. er meinte es. Konsequentes energisch wegschieben hat seine Wirkung gezeigt, er ist jetzt zwar immernoch sehr aufdringlich, aber er beißt nicht mehr in Finger - und das Kriegen wir auch noch hin :3 Natürlich muss man sehr wissen, bei welchem Hund man das macht und wie stark, bei so einem typischen sehr sensiblen Windhund würde ich wahrscheinlich nur sehr leicht Maßregeln, was bisher auch immer sehr schnell Erfolge erzielt hat, so einer wie Pipo hält mich dann aber für blöde :'D Der hat einen typischen Bulldoggen-Dickkopf, da MUSS ich recht Rüde ran, damit er was kapiert^^


    Allerdings ist ein Kettenwürger wie ich finde auch keine Dauerlösung. Ich glaube nicht, dass du deinen Hund quälen willst, um Gottes Willen. Aber erstmal würde ich die Ursache für ihre Aggressivität rausfinden wollen und ggf daran arbeiten. Ich gehe aber mal davon aus du kennst deinen Hund und wüsstest, wenn sie z.B. Angst hat. Gut, ist sie wirklich vom Wesen her aggressiver, muss sie es aber durch die Maßregelung in Form von Schmerz bei Druck lernen. Wenn sie das nicht lernt, liegt der Grund doch wo anders. Auf die Dauer ist so ein Teil einfach alles andere als gesund :/



    Was so generell das Ziehen angeht, das liegt meist daran, dass der Hund denkt er führe den Menschen. Ich mach das eig immer so, dass ich stehen bleibe, sobald der Hund zieht, und erst weitergehe, wenn er sich zu mir orientiert (angucken), und ihn nicht überall schnüffeln lasse. So lernt er, dass es nicht schneller voran geht, wenn er zieht, im Gegenteil. Problem ist halt, dass Hunde sich normalerweise im Trab fortbewegen und wir Menschen langsamer gehen und so manch ein Hund schnell ungeduldig wird.
    Übrigens hab ich letzteres auch so mit Coletto gemacht, der hat Anfangs auch saumäßig gezogen. Spaziergänge waren sehr langwierig wegen ständigem stehen bleiben, aaaaber er zieht jetzt kein bisschen mehr und achtet auf die Geschwindigkeit des Leinenführers :3
    Aber ob das bei Amy was bringt - ich versteh das jetzt so, dass sie zieht, weil sie was angreifen möchte, von daher, ich weiß nicht :/
     
  4. Kruemel15

    Kruemel15 Guest

    Du meinst das Erziehungsgeschirr? :D Das hat der Hund von einer Freundin von mir und das klappt wunderbar.
     
  5. Westichan

    Westichan Ich putze hier nur. :D

    Ich hab mir die Kommentare der anderen aus Zeitmangel nicht durchgelesen. Aber auf jeden Fall kette und als Zweite Sicherheit immer noch ein 'Überband' das du bei einigen leinen dazubekommst so kannst du falls du deinen Hund halten musst auch dort reingreifen und tust ihr nicht weh. Ich hab selbst eine Zeit lang bei meinem Hund so ein Halsband verwendet. Allerdings muss ich sagen hals es bei ihm nichts, ein Geschirr hat dort mehr abhilfe geschaffen. =)
    Allerdings liegt das ja an jedem Hund selbst hat ja jeder so seine Macken =D Ich muss nur sagen du musst damit schon aufpassen wie ein Schießhund, immer darauf achten das der Hund noch durchhält, bei Hustanzeichen am besten mal eine Pause machen, Befehl 'Sitz' geben und ihn sich ausruhen lassen. =)

    Übrigens wenn man sich mit so etwas genug aus kennt muss auch keine sagen wir sind schlechte Menschen denn nur in den Falschen Händen kann es dem Hund schaden ;)
     
  6. Kruemel15

    Kruemel15 Guest

    Hat sie ein Spielzeug was sie sehr gerne mag? Habt ihr schonmal versucht wenn sie auf andere Leute/Tiere/ etc losgeht, sie abzulenken? Der Hund von meiner Freundin, der ist immer auf Hunde losgegangen. Sie hat dann so einen Beutel für Leckerlis dabei gehabt und hat ihn in die entgegengesetzte Richtung geschmissen und das hat den Hund abgelenkt. Klar, anfangs muss man das üben, wenn ein Hund nicht aportieren kann. Das sollte man dann erstmal üben ohne das jemand anderes vorbeikommt und von zeit zu zeit eben steigern, bis sie das kann auch wenn andere Hunde, etc vorbeikommen.

    Da gibt es spezielle Geschirre mit einem Griff zum halten. Zum Beispiel so eins oder so eins. Da gibt es einige ausführungen.
    Dann gibt es noch das Erziehungsgeschirr (weis nicht ob Puffi das damit meinte): Erziehungsgeschirr.
     
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  7. Hedone

    Hedone Die, deren Name nicht genannt werden darf

    Kettenwürger.
    Also Andiamo war ja nicht wirklich erzogen, als wir ihn bekamen, erkannte die Dominanz des Leinenführers nicht an, und und und. Wir haben es dann eine Weile mit einem normalen Halsband versucht, was aber nicht nur dämlich aussah, sondern irgendwann auch total ignoriert wurde. Er trägt jetzt ein einfaches, aber qualitativ hochwertiges einreihiges Kettenwürgehalsband und hat sehr schnell kapiert, dass er selbst regulieren kann und somit selbst Schuld ist, wenn es weh tut.
    Von einem Halbwürger würde ich abraten, da der Hund sich hier schnell merkt, ab wann es nicht noch mehr weh tut sondern eher wie ein zu eng sitzendes normales Halsband wirkt.. und sich entsprechend weiterhin reinlegt.

    Trotz allem würde ich, wie meine Vorposter bereits erwähnten, versuchen, dem Problem auf den Grund zu gehen, da du mit so einem Halsband eben nur das Problem und nicht die möglichen Ursachen bekämpfst, wenn es sich z.B. um Angst o.ä. handelt.
     
  8. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Ja genau das! :D

    @Monster: Was hat ein Kettenwürger mit Gewalt in der Hunderziehung zu tun, mal ernsthaft. Du sollst ja nicht wie irre an der Leine rumreißen dass es dem Hund ständig die Luft wegzerrt. Der Hund soll, wie Hedone geschrieben hat, merken wenn er zu stark zieht, das es Ihm nicht gut tut. Da läuft der von ganz alleine langsamer.
    Was mir auch eben aufgefallen ist (deswegen der Edit). Du sagtest dass der Hund verstehen soll das Du und nicht Er mit Ihm spazieren geht, deswegen bleibst du stehen und lässt Ihn orientieren. Ich war noch nie bei einem Hundetrainer und die Hundeschulbesuche sind 11 Jahre her, aber Ich empfinde das als vollkommen falsch. Wir haben vom Polizeihundestaffelführer (der Missy aus dem Tierheim kennt) geraten bekommen, das wenn Sie beginnt zu ziehen, sie sich beim stehen bleiben hinzusetzen hat und erst dann weitergeht, wenn mein Bein Ihre Schulter erreicht hat. So lernt der Hund nämlich einmal das er sich hinzusetzen hat wenn es nicht weiter geht (was gut im Straßenverkehr ist) und das er an meinem Bein zu bleiben hat. Und das klappt. Da ist nicht's mit Gewalt.
    Ich würde gern mal wissen, anhand deiner Aussagen, ob du denkst das wir Missy mit Gewalt erziehen. Deinem Text nach zu urteilen müssten wir ja ganz schlimm sein. Wenn Missy richtig am Rad dreht bekommt die auch mal eine gebatscht, sie hatte auch schon ein Stachelhalsband, wenn sie nen anderen Hund anfallen will leg Ich Ihr die Leine ums Maul und drehe sie solange zu bis sie normal wird.

    Mal was anderes, was Ich dich immer wieder Frage. Wieso erziehst du die Hunde im Tierheim, bzw. versuchst es? Vielleicht ist das bei euch anders aber bei uns ist ein Gassigänger nur zum Gassigehen da. Was hast du da mit der Erziehung zu tun? Das kann, wenns doof kommt mal ganz böse auf dich zurückpeitschen, Ich hoffe dessen bist du die bewusst. Und wenn der Hund an der Leine zieht muss das Tierheim, wenn es es für nötig hält, einen Profi ranholen. Aber Ich wette die machen das nicht weil die für sowas keinen Nerv haben. Genausowenig wie sie bei uns einen Nerv für Djego haben.
     
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  9. Delilah

    Delilah Gesperrte Benutzer

    Ich hatte dir doch mal per PN einen Hundetrainer gezeigt der sich auf solche Hunde spezialisiert hat. Ich kenne den persönlich und weiß dass der keine Angst davor hat gebissen zu werden oder sonst was. Auf der Homepage die ich dir ja auch geschickt hatte kann man auch nachlesen was der shon an Erfolgen hatte.
    Hattest du den mal angeschrieben? Der ist wirklich ein Profi und hatte auch schon Fernsehauftritte. Er hat es geschafft dass ein Staff (oder Boxer weiß nicht mehr genau xD) der eingeschläfert werden sollte weil er aggressiv war, dass der den Wesenstest als bester besteht. Der wird mit Sicherheit nicht abhauen. Wenn der merkt dass der Hund schwierig it dann hat er erst Recht Spaß daran mit ihm zu arbeiten. Der arbeitet auch mit den schweren Fällen im Tierheim.
    UND er ist sau lieb, zu meiner Freundin kam er runtergefahren und wollte nur einen Kaffee dafür dass er sich den Hund einmal ansieht.
    Anschreiben/anrufen kostet ja nix und ich glaube nicht, dass ihr einen für ihn unlösbaren Fall habt. Kannst dir das ja auch einfach mal anhören was er sagt oder deine Eltern, je nachdem wer bei euch dafür zuständig ist.

    Wäre so der einzige Rat den ich dir geben könnte, auch wenn du das jetzt sicher nicht lesen wolltest. Ich kenn ihn halt persönlich und weiß dass er kein 0-8-15 Trainer ist.
     
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  10. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Zu den ganzen Halsbändern etc sage ich nichts, einerseits weil ich keine Zeit gerade habe und andererseits halte ich davon nichts.
    Wenn nebenbei an der Ursache gearbeitet wird, ganz okay, aber wenn einfach nur gesagt wird "Halsband an, Problem gelöst"... (Und damit unterstelle ich dir nicht,dass du das vor hast.)

    Nur zur Leinenführigkeit:
    Ich finde Delilahs Tipp echt gut, den solltest du dir vielleicht mal ansehen :)
    Und außerdem: Nimm sie an die Leine und halt sie anfangs so dass sie neben dir geht und sag eben immer Bei Fuß, wenn sie zu dir hoch guckt lob sie (es ist nämlich wichtig, dass der Hund auf einen achtet!) und wenn sie losläuft oder sich ablenken lässt geh ne enge Kurve, renn sie dabei auch ruhig "um". Geh niemals gerade sondern ganz viele Wendungen, kreise, vierecke etc..so dass sie darauf achten muss, wo du hingehst, wenn sie nicht umgerannt werden will. Hunde kapieren das so m.M.n am schnellsten.

    lg
     
  11. Citara

    Citara Bekanntes Mitglied

    Puffi, so ein Kettenwürger sieht für die Meisten schon nach Gewalt aus, für die meisten ist alles, was dem Hund irgendwie weh tut Gewalt und ich hab aufgrund meiner Ansichten schon des öfteren gesagt bekommen 'du bist voll gewalttätig!' und deswegen bin ich es gewohnt, gleich zu rechtfertigen :'D
    Und ich glaube nicht, dass ihr Missy mit Gewalt erzieht. Wie ich schon sagte, ein Hund braucht seine Grenzen, ich mach das selbst nicht anders ;) Bzw ich hab vor Pipo noch ein wenig anders gedacht, weil ich bis dahin noch nicht SO einen rüpelligen Dickkopf mit absolut dickem Fell kennen gelernt hab, aber der hat mich eines besseren belehrt, wie gesagt, den muss ich auch recht Rüde anpacken, wenn er scheiße baut. Und glaub mir, wenn ich das dürfte, hätte der schon einen Kettenwürger um, der zieht wir holle. Was ich als unangemessene Gewalt ansehe, ist z.B. einen Hund zum Sitzen zu prügeln. Oder einen sehr sensiblen Hund so zu behandeln, wie ich Pipo behandle. Aber dazu, ich glaube nicht das Missy n sensibelchen ist, von dem was du hier über sie geschrieben hast, von daher kann ich's nachvollziehen ;)

    Was das beim Leine ziehen angeht - wieso findest du das denn vollkommen falsch? So unterschiedlich sind die Methoden doch gar nicht, außer dass der Hund sich bei die hinsetzen müsste und näher rankommen müsste. Wobei ich auch immer warte, dass er mir entgegen kommt, dass er bloß guckt, heißt ja nicht, dass er sich zu mir orientiert ;)
    Und das mit dem Setzen ist sehr schwer, wenn der Hund kein Sitz kann. Und bevor er halbwegs mit Leinenpöbeln aufhört und auf seinen Namen hört, kann ich ihm so draußen auch kein Sitz beibringen. Schwerpunkt liegt bei mir nämlich immer erstmal auf Leinenpöblerei, es geht mir auch um die Vermittlungschancen (und die eigene Schulter...Au.). Und wenns denn klappt, wieso nicht? Pipo ist dank Bulli-Dickkopf ne ernsthafte Herausforderung, aber selbst er hört mittlerweile langsam aber sicher auf mit dem ziehen, hört mittlerweile auf seinen Namen und kann fast Sitz!

    Warum ich das mache?
    1. Will ich nicht nur einfach rumdümpeln, ich will helfen. Weniger dem Tierheim, den Hunden. Denn es gibt kaum Leute die einen Leinenpöbler aufnehmen würden ;) Und das Tierheim investiert keinen Cent in Profis bei Extremfällen wie auch Pipo. Ich könnte natürlich auch mit Sachspenden oder gar Geld helfen, aber das ist für mich nicht der richtige Weg, da ich bei DEM Tierheim ehrlich gesagt nicht weiß, wo das landet.
    2. Macht es den Hunden mir einfach Spaß. Gut, die Hunde finden's doof, nicht zu ziehen. Aber spätestens an so Sachen wie Sitz und Pfötchen haben sie dann auch Spaß, und es ist einfach schön zu sehen, wie aus einem Hund, der gar nichts konnte, ein lieber, gut erzogener wird
    3. Ist ein Tierheimhund nie ausgelastet, vor allem geistig nicht, und mit Training kann man dem entgegenwirken
    4. Macht das bei uns nicht jeder Gassigänger, nur die Stammgassigänger, die Hunde haben, die sie regelmäßig nehmen, und die auch mit denen umgehen können. Und da freuen sich auch die Mitarbeiter drüber, die wissen das ;) Teilweise wird man auch darum gebeten, ein wenig mit denen zu arbeiten oder zumindest die Kommandos, die sitzen, durchzugehen, damit der Hund sie nicht verlernt. Deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass das irgendwie böse Konsequenzen haben könnte ;)
    Das sind für mich persönlich Argumente genug :3
     
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  12. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Achsoo, gut da hab Ich das vollkommen falsch aufgegriffen. Das gleiche hören wir uns auch öfter mal an... Für manche ist es ja schon Verprügeln wenn man dem Hund zur beruhigung die Lefzen tätschelt. Als würde Ich meinen Hund im Maulbereich schlagen. *augenroll*

    Da habt Ihr echt ein Klasse Tierheim wenn die euch schon bitten was zu machen. Bei uns würde einem eher der Kopf abgeschlagen werden. Die Leute kommen, nehmen die Hunde mit, gehen eine Runde durch den Wald und kommen wieder. Als würde man eine "Ankaufbesichtigung" machen. 1x im Jahr findet dann das Tierheimfest statt wo die Tiere vorgeführt werden und wo von Ihnen verlangt wird sich zu benehmen. Das Tierheim an sich finde Ich bei uns echt... blöd. Da sitzen 4 Hunde die überhaupt nicht vermittelt werden können. Diego, der seine ganz eigenen Probleme hat und eine intensive Therapie und Hilfe benötigt, Asko, der Kaukase der selbst mir richtig Angst macht (gab da ein Erlebnis als wir Missy besuchen waren. Der ist wütend gegen einen Maschendrahtzaun gesprungen der sich bis zu meinem Kopf hin durchgebogen hat wegen des Gewicht's) und die beidenj Schäferhund-Husky Mixe Rex und Strolch, die nur zusammen vermittelt werden weil sie ein Herz und eine Seele sind (die bewegen sich sogar Synchron) aber einen Hof brauchen mit Zaun, weil sie gern mal jagen würden. Wenn Ich jetzt fragen würde ob Ich mit Djego mal Gassi gehen darf, weil es mich echt interessiert wie er reagiert, würden sie mich für Geistig krank erklären. (Obwohl wir ja selber nen 'Kampfhund' haben)
     
  13. Citara

    Citara Bekanntes Mitglied

    Hmmm, die Mitarbeiter bei uns sind total nett, aber der Vorstand nicht .<

    Gut, für so Spezialfälle kann das Tierheim ja eher weniger. Dass die die beiden Schäfermixe nur zusammen vermitteln find ich eig super, bei uns...naja, wir hatten so einen Fall auch, aber des Geldes wegen wurde die Hündin vermittelt. Der Rüde ist aber schon immer total unsicher gewesen und hat sich sehr an ihr orientiert und ist jetzt total verloren >.<
    Unvermittelbare hatten wir bis letztes Jahr auch, die kamen als Welpe ins TIerheim die beiden, und wurden NIE vermittelt, ab einem gewissen Alter haben die dann gesagt 'die können wir nicht mehr vermitteln'. Waren eig zwei bildhübsche, liebe Dobermannmischlinge, und sind letztes Jahr im Tierheim gestorben. Was mich daran so sauer macht, ist, dass unser Tierheim haufenweise Hunde aus dem Ausland nach Deutschland karrt. Wirklich haufenweise, die haben fast nur Ausländer. Coletto ist Italiener, und von meinen anderen Lieblingen waren alle Spanier, Dancer, Sabrina und Pipo. Nicht gegen Auslandshunde, wie gesagt, ich hab die meisten richtig gern, aber so zu Hauf, das ist Geldmacherei und helfen tuts auch nicht
     
  14. OlandadeBlue

    OlandadeBlue Gesperrte Benutzer

    Moooment ich will auch eben was schreiben :D

    Also ich glaube das Kettenhalsband von uns hatte 30-40&euro; gekostet, kp wie viel.

    Und naja, also Angst hat sie nicht, es ist nie was vorgefallen bei uns mit anderen Hunden, sie geht direkt drauf. Kaum siet sie einen Hund geht nichts mehr. Ablenken lässt sie sich nicht. Sie guckt zwar, aber dann ist das, was sie angreift wieder A und O.

    Normal läuft Amy total toll bei Fuß :) Aber kommt ein Hund oder Mensch oder so, gehts rund.
    Papa war auch mal so mutig ihr den kopf wegzudrehen aber nichts da.. Umdehen alles versucht. Sie wird zur richtgen kampfmaschine...

    E: Danke schonmal für die ganzen tips, muss mir das erstmal alles genau durchlesen^^
     
  15. Kruemel15

    Kruemel15 Guest

    Wenn es überhaupt nicht mehr geht und Amy auch zum beißen neigen würde, dann würde ich ihr lieber einen Maulkorb kaufen, anstatt einem Halti.
     
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  16. Fallobst

    Fallobst Bekanntes Mitglied

    Auf jeden Fall Maulkorb auf den Hund!
    Alles andere ist purer Wahnsinn. Was macht ihr, wenn sie sich doch mal losreißt?

    Von Haltis, "Erziehungsgeschirren", etc. halte ich überhaupt nichts.
    Für mich sind das Hilfsmittel für Leute, die zu faul sind, ihre Hunde zu erziehen.
    Zu genaueren Erklärung:
    Ich habe für Flash auch ein Halti gekauft, weil ich am Anfang anders keine Kontrolle über den Hund hatte. Sobald er andere Hunde gesehen hat, zog er drauflos. Da gab's kein Halten mehr. Er hatte nie gelernt, was "Leinenführigkeit" bedeutet.
    Mit dem Halti hatte ich die Kontrolle über seinen Kopf und er konnte sich nicht mit gesamten Körpergewicht in die Leine schmeißen.

    Aber der Umgang mit dem Halti will gelernt sein! Man kann damit viel kaputt machen, der Nasenrücken eines Hundes ist empfindlich.
    Zusätzlich zum Halti gehört immer ein Halsband an den Hund, man führt den Hund immer noch am Halsband und greift nur zur SANFTEN Korrektur in die Halti-Leine.

    Flash trägt sein Halti mittlerweile nur noch beim Radfahren, weil mir das da einfach sicherer ist - ich fahre mit ihm auch im Feierabendverkehr durch die Großstadt, vierspurige Straßen - da darf er nicht einfach mal zur Seite ziehen, weil was interessant riecht, das ist einfach viel zu gefährlich. Mit Halti habe ich die optimale Kontrolle.

    Ich habe aber gemerkt, an mir selbst, dass man mit Halti einfach wahnsinnig schnell "faul" wird, was die Erziehung angeht.
    Wenn mein Hund ein Halti trägt (oder von mir aus auch einen Würger oder eine Kette), kann er nicht mehr ziehen.
    Warum also soll ich also noch an ihm arbeiten? Es ist doch so viel bequemer, anstatt den Hund dauernd korrigieren zu müssen, wenn er an der "normalen" Leine läuft. Viel entspannter.

    Ein Hund, der sich nur mit Halti oder anderen Hilfsmitteln führen lässt, kann aber nicht das Endziel sein.
    Dann mangelt es schlicht und ergreifend an der Grunderziehung.

    Flash läuft mittlerweile an der durchhängenden Retrieverleine und auch frei bei Fuß.
    Als ich ihn bekam (vor nicht mal zwei Monaten) war er hochgradig leinenagressiv.

    Nun gut, Halti fällt bei dir ja jetzt aber ohnehin raus - sie trägt ja hoffentlich einen Maulkorb.
    Bei dir stellt sich meiner Meinung nach aber auch nicht die Frage nach dem besten Hilfsmittel, sondern nach effektiver Erziehung.

    Das Verhalten, das deine Hündin da zeigt, ist einfach ein No-go.
    Mich juckt es da echt in den Fingern, würde wahnsinnig gern mit ihr arbeiten - wie weit weg wohnst du von Dortmund? :D

    Es ist überhaupt keine Frage, dass man deiner Amy dieses Verhalten wieder abtrainieren kann.
    Zuerst aber noch ein paar Fragen an dich:

    - Wie ist ihr Grundgehorsam ansonsten?
    - Wie verhält sie sich im Freilauf mit anderen Hunden? (Scheint mit deiner Kleinen ja verträglich zu sein?)
    - Zeigt sich die Aggressivität generell nur an der Leine?
    - Wie läuft so eine Situation ab? Also was löst das Verhalten aus, wie reagiert der Hund und wie reagiert ihr?
    - Ist sie fremden Menschen gegenüber immer aggressiv oder ebenfalls nur an der Leine?
    - Hat sie Jagdtrieb?
    - Wie wird sie ausgelastet? D.h. was macht ihr mit ihr (Kopfarbeit, Hundesport?) und wie oft/wie lange kommt sie raus? Habt ihr einen Garten? Kann sie sich auf den Spaziergängen auch mal frei bewegen?
     
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  17. OlandadeBlue

    OlandadeBlue Gesperrte Benutzer

    Also sie hört 1A..
    Also bei kleineren Hunden gehts, vorallen bei Welpen, aber bei größeren Hunden geht es gar nicht, würde sie am liebsten direkt drauf.
    bei Fremden Menschen ist sie imemr agressive, auch wenn es an der Tür schellt, dann muss ich sie ins Badezimmer sperren.
    Also sobald ein hund kommt, bekommt Amy einen Kamm, knurrt, zieht die Leftzen hoch und greift an,w ennd er Hund näher kommt. Ich nehm sie dann schon etwas zurück und geb ihr ein deutlichen NEIN.
    Oh ja hat sie^^ Also der jagdtrieb ist sehr gut verteten.
    Also wir gehen 2-3 mal die Woche mit ihr auf&acute;s Feld, mit ner Schleppleine. Da kann sie rumtoben wie eine irre. Und in den garten von einer Freundin, sie hat einen keineren Rüden, mit dem Amy sieht gut versteht (ausnahme^^) und da darf auch rumgetbt werden. Die restlichen tage, gehen wir lange mit ihr spazieren, machen viel kopfarbeit.
     
  18. Fallobst

    Fallobst Bekanntes Mitglied

    Meine Frage nach dem Maulkorb hast du leider nicht beantworten :(

    Was macht ihr denn für Kopfarbeit mit ihr?

    Das aggressive Verhalten beim Klingeln kann man eigentlich allen Hunden sehr schnell abgewöhnen bzw. die Hunde darauf konditionieren, beim Klingeln sofort ins Körbchen zu gehen und sich dort abzulegen.
    Wenn du magst, schreibe ich dir hierzu eine Anleitung :)
    Hier kann man schon mit wenigen &Uuml;bungen tolle Erfolge erzielen.

    Wie lange habt ihr sie denn schon? War sie in Spanien ein Straßenhund?
    Ist sie nur aggressiv, wenn es klingelt oder würde sie fremde Menschen auch angreifen, wenn diese das Haus betreten, d.h. muss sie bei Besuch im Badezimmer bleiben?

    Wenn der Hund schon eine so deutliche Reaktion zeigt bei der Begegnung mit anderen Hunden, darf deine Reaktion ruhig ebenso deutlich ausfallen.
    Ein derartiges Verhalten ist zu "stark" für nur ein einfaches Stimmkommando - das ja in diesem Moment sowieso nicht durchkommt.
    Aber mit einigen &Uuml;bungen sollte auch hier schnell eine Besserung zu merken sein.
    Ihr Grundgehorsam kann so gut aber nicht sein, bzw. ihr Vertrauen zu euch - denn in für sie bedrohlichen Situationen verlässt sie sich lieber auf sich selbst, d.h. geht zum Angriff über und verteidigt sich selbst.
    Ihr müsst ihr hier also noch mehr Sicherheit vermitteln.
    Das geht nur durch eine konsequente Führung. Ihr müsst ihr zeigen: "Ich bin der Chef. Ich regele das Problem für dich. Du hast dich da rauszuhalten."
    Auch hier gebe ich dir gern noch mehr Tipps bzw. Anleitungen.
    Hast du Bekannte/Freunde mit Hunden, die Amy NICHT mag?

    Vielleicht hat sie in Spanien mal schlechte Erfahrungen mit Hunden bzw. fremden Menschen gemacht.
    Reagiert sie bei Frauen und Männern gleich?
    Wie ist es bei Kindern?

    Was macht ihr für Kopfarbeit mit ihr?

    Edit: Dass sie bei Autos aggressiv reagiert, glaube ich nicht mal. Ich denke, das wird nur Jagdtrieb sein. Gegen den kann man aber recht gut anarbeiten. Hatte schon mehrere Hunde, die Autos jagten ^^
     
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  19. OlandadeBlue

    OlandadeBlue Gesperrte Benutzer

    Oh sorry. Haben ja nen maulkorb für sie, werden den malr auskramen :)

    Jo sie war Straßenhund. und wir haben sie, seit sie 5 Monate alt war.

    Also,, Besuch den sie kennt duldet sie, bei anderem besuch sperren wir sie weg, weil sonst gibt verletze.
    Also bekannte it Hunden haben wir^^ Aber it den Hunden ist Amy aufgewachsen, da gibt es zwar mal Streit aber nichts ernstes.

    uff, also wir machen Suchspiele in der Wohnung sowie draußen. Viele Tricks^^ Und was uns halt mal einfällt, zB. leckerlie unter einen beher oder halt wie sie sehr viel denken muss
     
  20. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Stöppl da stimme Ich dir zu, dass das nur ein Ausweg ist für Menschen die zu faul sind was mit dem Hund zu machen, aber Ich schließ mich aus dem Kreis klar aus. Wenn Ich mit Missy rausgehe gehen wir eh auf's Feld oder in den Wald wo sie richtig herumfetzen kann, durch die Stadt laufe Ich mit Ihr nicht, bringt ja nichts und ist recht sinnfrei, weil wir immernoch nicht wissen welchen Typ Menschen sie nicht ausstehen kann. Als wir Missy bekommen haben hat die an der Leine gezerrt wie eine Irre, hat alles und jeden angefallen und garnicht gehört. Jetzt geht sie Fuß (Anfangs zieht sie vor Aufregung noch was, aber das macht jeder Hund), hört wie geschmiert und Ich kann ausgrenzen welche Hunderassen sie nicht leiden kann. Mehr muss Sie für mich nicht können. Sie hatte bisher ein total beknacktes Leben, dann soll es Ihr wenigstens jetzt richtig gut gehen. Und Missy hängt an mir. Diese Sachen wie Erziehungshilfe, hat sie nur dran wenn es zum Tierarzt geht, ansonsten gehe Ich mit Ihr nur mit Kette und Halsband raus, wobei Ich die 2 Sachen zusammen schließe. Die Kette übt einen geringen Druck aus wenn sie also zieht, weil das Halsband noch mit dran baumelt. Und Ich bekomme sie ja eh ruhig. Ich hatte oben noch geschrieben gehabt (aber wieder gelöscht weil's Offtopic war) das die Sachen wie Erziehungshilfe, Geschirr und Co. nur rumliegen und verstauben.

    Wenn Ich einen 2. Hund kaufe, der dann mit Sicherheit Welpe sein wird, ist Hundeschule und Co. Pflicht, weil Ich dann einen Hund haben will der auch ohne Leine immer bei mir bleibt. Aber bei Missy... das muss nicht sein, finde Ich. Bei Lucky z.B. hat auch nicht's gebracht. Ich hab Ihn soweit bekommen das er Fuß bei mir ging und jetzt ist er wieder bei Klaus wo er 0 Förderung bekommt. Und deren anderer Hund ist ja auch.. naja. Der darf alles machen was er will und wird dafür noch gelobt, mehr muss Ich nicht sagen.
     

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