Steppenwind

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Obi-Wan, 22 Nov. 2015.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Ein weites Land, welches wechselhafter nicht sein könnte. In genau diesem leben zwei Völker, seit jeher im Zwist. Wie dieser Zwiespalt aufkam?! Das weis wohl keines der beiden Reitervölker genau. Nur eines wissen sie. Früher waren sie einmal ein Volk, welches in Eintracht und Frieden miteinander lebte. Es scheint als wäre der Hass von Generation zu Generation größer, unbändiger geworden, sodass sich nun nicht einmal mehr ein altes Mütterchen, auf Kräuter suche, aus versehen in Feindesland begeben brauchte ohne angst haben zu müssen getötet zu werden.
    Ja, es hat sich viel verändert in den Jahren. Zwischen den beiden Stämmen gibt es noch einige andere, welche mit den beiden anderen in frieden leben und sich loyal beiden gegenüber verhalten. Doch wird es einmal wieder Frieden geben zwischen den Stämmen?! Oder wird eine einzige blutige Schlacht den Gewinner hervor bringen?!
    Wie gesagt, beide Völker sind Reitervölker, welche auf ihre Krieger und Pferde mehr als angewiesen sind. Jedes Volk hat einen Khal und dessen Frau. Doch ... sind beide Völker gleich stark?! Oder gibt es eine Schwäche, welche nur entdeckt werden möchte?!


    -Es gibt die Pyriten und die Skythen, das sind die beiden zerkriegten Völker.
    -Bitte spielt realistisch
    -Die Pferde sind keine modernen Rassen, denn wer hatte damals z.B einen reinrassigen Andalusier?!
    -Jeder bleibt bei seinen Charakter und lasst den anderen Zeit zum reagieren!
    -ausgefüllte Formulare bitte per PN schicken, stelle sie dann hier hinein

    Formular:

    Name:
    Alter:
    Geschlecht:
    Charakter:
    Aussehen:
    Waffen:
    Stamm:
    Sonstiges:

    Pferd deines Charakters:
    Name:
    Alter:
    Rasse:
    Charakter:
    Aussehen:

    Viel Spaß!

    Charaktere:

    Pyriten:
    Obi-Wan spielt Saenera
    Formular:

    Name: Saenera
    Alter: 16 Jahre
    Geschlecht: weiblich
    Charakter: Saenera hat ist ein liebliches und sehr reizendes Mädchen. Sie hat meist ein Lächeln auf den Lippen und ist im Umgang mit den Ihren liebevoll und sanft. In ihr schlägt ein tapferes Herz, dass sich nicht scheut auch mal das Wort zu ergreifen, von ihrem Stand aus ist sie wohl von Zeit zu Zeit auch etwas eigensinnig und hochmütig. Sie singt, tanzt und lacht gerne.
    stolz, liebevoll, freundlich, beherzt, eigensinnig, aufbrausend, mutig, manchmal auch etwas naiv
    Aussehen: Wie schon erwähnt ist Saeni ein liebreizendes Wesen, mit weiblichen Reizen die jeden Mann ins Schwärmen geraten lassen. Sie ist von mittlerer Größe, na gehört wohl eher doch zu den etwas kleineren. Ihre Kurven sitzen an den richtigen Stellen, sie gehört noch zu den schlanken ist aber definitiv nicht dick oder dürr. Auf einem schlanken Hals sitzt ein Kopf mit ovalen Gesicht und ebenmäßigen sanften Zügen. Ihre Lippen sind voll und sinnlich geschwungen, scheinen zum Küssen gemacht zu sein, eine feine gerade Nase sitzt darüber und dann sehen ein paar großer blau grüner Augen einem entgegen umrandet von dunklen langen Wimpern. Am Kopf sprießen honig-blonde Haare die sich in großen Locken über ihre Schultern bis zur Mitte ihres Rückrats ergießen. Ihre Haut hat wohl den Grundton Alabaster, durch das Leben im Stamm ist diese jedoch immer leicht gebräunt, dennoch sticht das Mädchen mit ihrer Verhältnismäßig hellen Haut doch immer etwas hervor.
    Waffen: Einen Dolch
    Stamm: Pyriten, Tochter des Khals
    Sonstiges: für ihr Aussehen weit hingehend bekannt

    Pferd deines Charakters:
    Name: Mondlicht
    Alter: 9 Jahre
    Rasse: robuster Mix aus den Stammespferden
    Charakter: Mondlicht ist eine freundliche Stute, sie ist von Geburt an in Besitz von Saenera ein Geschenk ihres Vaters, die Stute ist beherzt und von Zeit zu Zeit wohl genauso eigensinnig wie ihre Herrin, aber im Grunde ein gutes und treues Tier.
    Aussehen: Der Name Mondlicht lässt wohl schon auf das Äußere schließen, sie hat reines weißes Deckhaar, das Langhaar ist grau/silber, wie auch die Schnauze dunkel ist. Der Körperbau ist etwas schlanker als es wohl die Pferd der Krieger sind, die Beine ist etwas länger. Die Stute hat ein feines Gesicht und sanfte braune Augen.
    Captain Skywalker spielt Cathaoirmore
    Formular:

    Name: Cathaoirmore
    Alter: 21
    Geschlecht: männlich
    Charakter: Willensstark - wenn es um etwas geht dass er unbedingt möchte oder erreichen will. Ernst - im Kampf, wenn er verteidigt was ihm lieb und teuer ist. Wenn er sich dem Feind gegenüber sieht. Charmant - wenn es ihm eine Dame wert ist oder er etwas bestimmtes erreichen möchte. Treu - in allen Dingen die er tut. Stur - wenn er sich einen Gedanken in den Kopf gesetzt hat Wütend - wenn alles so gar nicht nach seinem Kopf geht Naiv - wenn er zusehr vertraut
    Aussehen: Cam ist ein großgewachsener Mann, welcher sich in den letzten Jahren immer mehr entwickelt hatte von dem großen, schlaksigen Jungen zu dem Krieger, mit den breiter gewordenen Schultern und der Muskulatur welche sich immer mehr ausbildete. Seine Haut ist vom Wetter leicht gegerbt, wobei er aber eher der helle Typ ist, was wohl auch daran liegen mag das seine Mutter von den Kelten abstammen soll. Zumindest erzählt sie das immer und ihre roten Haare, welche sie in einer schönen rot-braunen Mischung an ihren Sohn vererbt hat, würden dafür sprechen. Cams Haare waren immer ein wenig gelockt und er trägt sie der Einfachheit halber meist aller höchstens Kinnlang. Seine Augen sind etwas besonderes, er selbst hat sie zwar noch nie wirklich gesehen, doch ihm wird immer wieder gesagt sie würden im Sonnenschein von ihrem strahlenden Grün in ein blasses Blau wechseln. Die Kleidung die er trägt besteht meistens aus einem Leinenhemd, darüber ein Wams und vorallem im Herbst/Winter ein dicker Umhang. Seine Beine stecken in dicken ledernen Hosen und Stiefel welche bis knapp unters Knie gehen.
    Waffen: Er trägt ein Kurzschwert und einen Dolch für den Nahkampf und Pfeil und Bogen Stamm: Pyriten
    Sonstiges:

    Pferd deines Charakters:
    Name: Moose
    Alter: 9
    Rasse: Mischung aus wunderschöner Pferde-Mama und wunderschönen Pferde-Papa
    Charakter: Moose ist eine liebe Stute mit einem unendlich gutmütigem Herz.
    Aussehen: Isabellfarben mit blonder, fast weißer Mähne und dunklem Maul
    Leaenna spielt Iaron
    Formular:

    Name: Iaron (Iasha)
    Alter:
    19
    Geschlecht:
    Männlich
    Charakter: Iaron ist ein sprühender Charakter, immer voller Tatendrang und manchmal geradezu übereifrig in allem, was er tut. Die kindlich-wilde Art konnte er nie ganz ablegen, noch immer rauft er sich liebend gerne mit Freunden oder reitet Wettrennen, und eine Mutprobe oder Herausforderung würde er nie ablehnen. Aber er ist auch ein kluger Kerl mit einer schnellen Auffassungsgabe, und in den letzten Monaten kann man regelrecht spüren, wie er scheinbar täglich an Reife gewinnt, wie das Kind und der werdende Erwachsene in ihm sich ständig gegenseitig den Rang streitig machen. Es ist ein verwirrender Prozess der Selbstfindung, den Iasha durchlebt, teils noch naiv wie ein Junge, teils schon voll von den Hoffnungen und Erwartungen eines Mannes. Aber in all dem verliert er nie seinen Mut und seinen Stolz.
    Aussehen:
    Iasha ist von athletischer Statur, er war schon immer schlank gebaut, doch erst allmählich wird er vom Jungen zum Mann. Breite Schultern haben sich bei ihm noch nicht wirklich durchgesetzt, aber immerhin an Muskulatur hat er in den letzten ein, zwei Jahren etwas zugelegt, sie zeichnet sich flach an den richtigen Stellen unter der leicht gebräunten Haut ab. Seine Gesichtszüge sind eher fein geschnitten, die Wangenknochen sanft geschwungen, die Lippen sinnlich und das Lächeln weiß und klar. Iarons Haar ist von einem schmutzigen Mausbraun, an den Seiten kürzt er es regelmäßig auf einige Millimeter, doch die Strähnen des Streifens Haupthaar, der von Augenwinkel zu Augenwinkel reicht, sind lang genug, um diese Flächen zu verdecken. Seine Augen letztlich sind von einem treuen Hellbraun mit einem feinen grünen Muster um die Pupille herum.
    Waffen: Vorzugsweise nutzt er Pfeil und Bogen, an dieser Waffe zeigt er großes Talent und Präzision. Iasha besitzt auch Dolch und Schwert, ist damit jedoch weniger geschickt.
    Stamm: Iaron wurde als Skythe geboren und ist als Kleinkind durch unglückliche Umstände bei den Pyriten gelandet. Nunja, "unglücklich" in Anführungszeichen, denn dort ist er schließlich behütet und glücklich aufgewachsen.
    Sonstiges: In jungen Jahren bekam Iaron von den Frauen des Stammes den Spitznamen "Iasha", der ihm seitdem geblieben ist. Wenn er sich selbst vorstellt, dann auch mit dem Spitznamen.

    Pferd deines Charakters:

    Name:
    Chanjo
    Alter: 12
    Rasse: Stammespony
    Charakter:
    Chanjo ist ein eifriges Pony, von freundlicher und treuer Natur und in der Regel völlig unproblematisch im Umgang. Er ist unerschrocken und gerne schnell unterwegs, behält jedoch immer ein Ohr in Richtung seines Reiters gedreht. Seine eifrige Art passt zu der von Iasha, der kleine Hengst ist ebenso ein Abenteurer und Entdecker wie sein Herr.
    Aussehen:
    Chanjo ist ein eher kleines, stämmig gebautes und robustes Pferdchen. Sein Fell ist von unauffälliger brauner Farbe, die Beine sind etwas dunkler, ebenso wie das Maul. Auf seiner Stirn sitzt eine winzige, weiße Schneeflocke, ansonsten hat er keine Abzeichen. Mähne und Schweif sind schwarz und struppig.

    Skythen:
    Ravenna spielt Satyana
    Formular:

    Name: Satyana ( bedeutung: wahrheit)
    Alter: 20
    Geschlecht: weiblich
    Charakter: Satyana ist ein kleiner Wirbelwind der mit den Gedanken viel im Himmel hängt, statt sich dem Willen des Vaters zu beugen endlich einen Mann zu wählen widersetzt sie sich ihm strikt. Sie hat das sprunghafte, impulsive Verhalten ihrer Mutter geerbt, was ihren Vater zwar an den Abgrund des Wahnsinns führt, aber dafür liebt er seine Tochter. Trotz ihres humorvollen Verhaltens, ihrer Art positiv zu denken ist sie im Inneren gebrochen als die Pyriten ihr die Mutter nahmen. Damals war sie gerade 8 Jahre alt, schwor sich selbst Rache an dem fremden Stamm zu üben. Ihre Mutter nahm dem Vater das Versprechen, sie selbst einen Mann wählen zu lassen, doch ihr ehrgeiziges Herz wählte an diesem Tag den Kampf. Satyana ist eine der wenigen Frauen, die mit den Männern in den Kampf zieht. Dabei ist sie teilweise gewissenslos, verbissen und sieht nur ihre eigene geschworene Rache. Eine Wahrheit die sie sich selbst jedoch nicht eingestehen würde, sie fürchtet den Tod, den Kampf und will diesen Zwist beenden. All dies verdeckt sie jedoch mit ihrer Maske der Rache, die ihr schon manches mal fast den Kragen gekostet hat.
    Aussehen: Satyana besitzt lange schwarze Haare, die sie jeden Morgen aufwendig zu einem Zopf flechtet, braune dunkle Augen blicken aus einem fast kantigen Gesicht hervor. Sie tut sich aus den Gesichtern der anderen Frauen nicht hervor, doch besitzt ihr Körper seine eigenen Reize. Die Jahre des Reitens und Kämpfens machten ihren Körper muskulös, damit ansprechend. Ihren Rücken zieren neben einigen Narben auch ein Tattoo, welches in verschlungenen Mustern über die Schultern bis zur Armbeuge geht.
    Waffen: Dolch, Kurzschwert(selten), Bogen
    Stamm: Skythen | "unwichtiges" Mitglied
    Sonstiges: bekannt als ausgezeichnete Bogenschützin bzw. Reiterin

    Pferd deines Charakters:
    Name: Timur
    Alter: 8 Jahre
    Rasse: robustes Stammespony
    Charakter: Timur lässt nur Satyana auf seinem Rücken zu, buckelt jedoch nicht sondern steht nur in der Gegend herum, oder wird den Reiter anders los - wahlweise legt er sich einfach zu Boden. Doch im Umgang ist er mit jedem Menschen gut Freund, zeigt sich als extrem loyal seiner Besitzerin gegenüber. Das mag wohl auch daran liegen das sie ihn pflegte als seine Mutter von Wölfen getötet und er verletzt wird. Mutig trägt er sie in jede Schlacht, hat sogar gelernt gezielt nach den Feinden auszutreten, was auch für seine Intelligenz spricht.
    Aussehen: Zwischen den ewig braunen, fuchsfarbenen Pferden fällt der Schimmelhengst auf. Mit einem braunen und einem blauen Auge schaut er in die Welt. Sein Fell ist noch längst nicht ganz weiß, noch zieren sein Fell graue Flecken, seine Beine sind fast komplett schwarz. Auf seiner Nase prangt ein schwarzer Fleck, der sich bisher beharrlich dort hält. Seine breite Brust, die kurzen kräftigen Beine machen ihn zu einem flinken, ausdauernden Läufer.
    Samanta spielt Noyan
    Formular:

    Name: Noyan (Bedeutung: Beschützer, Held)
    Alter: 20 Jahre
    Geschlecht: männlich
    Charakter: Noyan ist ein sehr ernstes und loyales Mitglied seines Stammes. Für ihn kommt zu allererst das Leben seines Stammes und danach irgendwann sein eigenes Leben. Aufgrund dieser unverbrüchlichen Loyalität könnte man ihn im Kampf als risikobereit, teilweise unbedacht beschreiben. Charme gegenüber Frauen besitzt er keinen, interessiert sich auch nicht für das andere Geschlecht, auch wenn seine Eltern ihn immer wieder dazu drängen, eine Frau zu finden und mit ihr eine Familie zu gründen. Er lässt sich Zeit damit, weiß aber, dass er irgendwann den Bitten seiner Eltern entsprechen wird, um seine Familie weiterzuführen. Im Kampf blüht er auf. Der Kampf ist sein Leben und könnte seinen Tod bedeuten, den er für seinen Khan in Kauf nehmen würde. Er erweist seinem Namen also alle Ehre. Trotz seiner Ernsthaftigkeit ist er ein sehr geselliger Mensch und genießt es, wenn er sich in ruhigen Zeiten außerhalb des Kampfes mit anderen Kriegern zusammensetzen und reden kann.
    Aussehen: Noyan könnte man als durchschnittlich bezeichnen. Er hat schwarze, glatte Haare, die ihm bis zur Schulter reichen und dunkle Augen. Seine Statur ist (noch) eher sportlich, aber einige Muskeln vom Kampf zeichnen sich schon ab und lassen ihn langsam zu einem Mann werden. Das einzig auffällige an seinem Äußeren ist seine Größe. Er ist für diese Zeit ungewöhnlich Groß. Als Kind wurde er dafür von den anderen Kindern aufgezogen, heute wagt das niemand mehr, wenn er den Tag oder die Nacht überleben will. Meistens trägt er ein Leinenhemd, darüber einen Wams und lederne Hosen und Stiefel.
    Waffen: Schwert und Messer für den Nahkampf, Pfeil und Bogen
    Stamm: Skythen | anerkannter Krieger
    Sonstiges: bekannt als schweigsamer Krieger

    Pferd deines Charakters:
    Name: Fatin (Bedeutung: intelligent)
    Alter: 7 Jahre
    Rasse: Achal-Tekkiner
    Charakter: Fatin ist ein nervenstarkes und treues Pferd. Er ist sehr anpassungsfähig und kann auch tagelange Wüstenritte ohne Probleme überstehen. Lange Strecken und harte Bedingungen machen ihm nichts aus und dank seiner Trittsicherheit, kann er (fast) überall ohne Probleme gehen.
    Aussehen: Fatin ist ein Buchskin. Er ist um die 1,55 m groß und war zu Anfang extrem dürr, was sich aber im Laufe der Zeit verwachsen hat. Mähne und Schweif sind immer ein bisschen verfilzt. Er lässt sich auch nicht so gerne frisieren, schließlich ist er ein Mann und auch Noyan legt nicht viel Wert darauf, es sei denn er muss jemanden beeindrucken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 Nov. 2015
    peachyes gefällt das.
  2. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Pyriten:

    Norwi spielt Airin
    Formular:

    Name: Airin
    Alter: 18
    Geschlecht: weiblich
    Charakter: Airin ist mit einer Ruhe gesegnet, die schon so manchen Menschen aus der Fassung gebracht haben, an der sich schon manch einer die Zähne ausgebissen hat. Sie kann sich durchsetzen, mit einer stoischen Unbeirrtheit geht sie ihren Weg und steigt auch über Leichen, wenn es sein muss, um an ihr Ziel zu gelangen. Dabei scheint sie fast immer unbeeindruckt, uninteressiert und allgemein Uninteressant, dabei muss man nur die richtigen Dinge finden, es gibt durchaus Unterhaltungen, die sie aus ihrer Ruhe holen, Arbeiten, die ihr sichtbare Freude bereiten und Momente in denen sie kaum älter als 12 aussieht.
    Aussehen: Airin trägt ihre Haare in einem langen Zopf, den sie stets geflochten hat und in dem an den meisten Tagen irgendwelche Blumen, Pflanzen oder Kräuter hängen, ob dies nun Gewollt oder Ungewollt ist belibt mal dahin gestellt. Sie hat eine runde Figur, scheinbar unpassend für schnelle, elegante Bewegungen, zumindest so lange man sie mit beiden Beinen auf dem Boden sieht - wobei sie unverkennbar Weiblich ist, trägt sie doch immer zu wenig um angemessen bekleidet zu sein und doch zu viel um den Unmut der Alten auf sich zu ziehen. In dem Herzförmigen Gesicht sitzen zwei hellbraune Augen, auf ihrer Haut verteilen sich unmengen von Sommersprossen und ihre Lippen, wenn auch nur selten wirklich lächelnd, haben immer einen leichten Schwung nach oben. Ihre Haut hat die Farbe von roter Erde mit einem unterliegendem Goldschimmer.
    Waffen: Sie besitzt einen Dolch, mit diesem kann sie gut umgehen und sich durchaus verteidigen, aber in einem tatsächlichen Kampf wäre sie doch eher Hilflos.
    Stamm: Pyriten
    Sonstiges: seit neustem Heilerin Kräutertante des Stammes

    Pferd deines Charakters:
    Name: Maelia
    Alter: 7
    Rasse: ein mutiger Mix von Wild und Stammespferden
    Charakter: Maelia ist ein furchtbarer Wildfang, zu den besten Zeiten unausgeglichen und starrsinnig und in ständiger Suche nach Schlupflöchern - dabei ist sie nicht böse, lediglich launisch und stets schnell unterwegs. Sie meidet Kontakt zu anderen Pferden wenn es nicht sein muss und hält sich lieber in der Nähe von Menschen auf, wobei sie selbst bei Airin, die sie täglich reitet und ihr gerne Zuwendung schenkt, eine vergleichsweise schwache Bindung zeigt.
    Aussehen: Schwarze Overo Scheckung mit Verhältnismäßig viel Schwarz und wenig Weiß, von mittlerer Größe aber durchaus guter Breite und deutlichen Muskeln unter dem samtigen Fell.
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Saenera

    Ein kühler Wind bliess über die Ebene, ließ die Ponys während dem Weiden etwas mehr zusammen rücken, es war Herbst und der Nebel der Morgens wie eine dicke Suppe über dem Land gelegen hatte, war in die Höhe gewandert und gab den Blick auf die Ebene frei in der das Volk derzeit sein Lager hatte. Die Pyriten waren ein stolzes Volk, mein Vater hatte viele Krieger unter sich versammelt, sein ganzes Leben lang war er noch nicht von einem Feind besiegt worden, geschweige denn von den unendlichen Herausforderern innerhalb des Stammes. Ein paar Mal hatte es so ausgesehen als ob der Khal unterliegen würde, doch war er bisher immer siegreich hervor gegangen. Doch langsam kam auch er in die Jahre und es würde wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis er schlussendlich von einem jüngeren Mann besiegt werden würde. Das war eben der Lauf der Dinge seid jeher. Meine Mutter würde sich dann wohl in die Hauptstadt der Völker zurückziehen und ich? Ich würde mit dem Stamm weiterziehen, bis dahin vielleicht einen Ehemann haben... Mit einem leichten Beben das mich erfasste, zog ich den Pelz um meine Schultern enger um meinen Leib, mein Atem stieg in einer kleinen weißen Wolke auf. Mein Blick glitt über die Zelte und Menschen die sich zwischen ihnen bewegten. Es war ein gutes Leben in einem so großen Stamm, die Größe bot Schutz kaum einer wagte sich an uns ran, außer vielleicht die Skyten aber sonst konnte es kaum einer mit der Kraft von uns aufnehmen... Ich kraulte Mondlichts Hals, die Stute hatte ich von meinem Vater geschenkt bekommen, weil sie für ihn viel zu schmal geraten war. Sie war kein Pferd das man in die Schlacht ritt, eher eines um schnell von dieser eben wegzureiten. Ich hatte nur nach ihr sehen wollen, stand neben ihr und genoss die Wärme die sie abstrahlte und das plüschige Fell das sich angesichts des kommenden Winters bereits gebildet hatte.
     
  4. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Satyana
    Ihre Glieder waren kalt, die Decke aus Schafsfell hatte nur wenig dazu beigetragen sie in der Nacht zu wärmen, auch der kleine Wall aus Erde nicht. Der Sturm vor zwei Tagen hatte sie überrrascht, dabei hatte sie den Großteil ihrer Ausrüstung verloren - mehr oder weniger. Bei dem heftigen Donnern und Blitzen hatte Timur der Verstand verlassen, war gestiegen und nun suchte sie bereits seit zwei Tagen nach ihrem Hengst. Ihr Schwert und den Dolch hatte sie zumindest noch bei sich und das Pferd schien den Sattel noch zu tragen. Mit jedem gelaufenen Schritt kam sie jedoch immer tiefer in Feindesland, die Pyriten würden mit jemandem wie ihr nicht zimperlich umgehen. Sie hatte die Grenze patroullieren sollen, jetzt entfernte sie sich immer weiter fort von ihrem eigenen Lager, ihre Füße trugen Blasen davon und sie fühlte sich als würde sie nie wieder warm werden. Sollte es nicht zu einem weiteren Regen kommen würde sie den Spuren ohne Probleme folgen können - ihr Problem? Es hatten sich andere Spuren zu denen von Timur gesellt deutlich war auch das diese Pferde Reiter getragen hatten. Früher oder später würde sie auf das Lager der Pyriten treffen, dann musste sie sich übelegen wie sie ungesehen ihr Pferd wieder holen konnte. Andererseits lief Satyana auch Gefahr den Feinden genau in die Fänge zu laufen, aber ihren Hengst würde sie nicht einfach zurück lassen!

    Sorry nächster Text dann in Ich-Form ^^´
     
  5. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Iasha

    Chanjos Hufe versanken tief in dem durchweichten Boden, mit schmatzenden Schritten suchte sich das Pony seinen Weg durch den nassen Wald. Vor zwei Tagen hatte es stark gestürmt, gestern noch leicht geregnet, das Wetter machte der herbstlichen Jahreszeit alle Ehre. Heute jedoch war es trocken geblieben, zumindest vom Himmel war kein Wasser mehr gefallen; es würde noch eine ganze Weile dauern, bis auch die vielen Pfützen wieder vom Grund verschwinden würden, und die Bäche flossen gut gefüllt und fröhlich gluckernd durch die Ebene. Schon im dichten Nebel des Morgens war ich zur Jagd aufgebrochen, mittlerweile hatte sich das Wetter gelichtet, die Sonne war hervorgekommen, es war kalt, aber klar, und in den Bäumen sangen vereinzelte Vögel. Ich war auf der Jagd erfolgreich gewesen und dementsprechend guter Laune, zwei Hasen baumelten vor meinen Schenkeln über Chanjos Rücken und über der Kruppe des Braunen lag ein Reh. Nun war ich auf dem Weg zurück zu unserem Lager, träge ins Licht blinzelnd, während das Pony unter mir vor sich hin stapfte, er kannte den Weg.
    Als Chanjo stehen blieb, drückte ich die Waden gegen seinen stämmigen Körper, ohne überhaupt darüber nachzudenken; das Reiten war mir schon lange zur Gewohnheit geworden und mein Pony war einer meiner besten Freunde, mit dem ich mich intuitiv und ganz ohne Worte verstand. Umso verwirrten war ich, als meine Bitte an den Braunen keine Wirkung zeigte. Dass Chanjo nicht auf meine Hilfen hörte war so ungewöhnlich, dass es mich regelrecht aus den verträumten Gedanken aufscheuchte; erst jetzt riss ich die Augen von dem Blätterdach über mir los, folgte dem Blick des Tieres. Chanjo hob den Kopf, stieß ein tiefes Bummeln aus, und jetzt sah ich es auch - Keinen Steinwurf von uns entfernt stand ein anderes Pferd. Oh. Damit hatte ich nicht gerechnet. Noch einmal trieb ich Chanjo ein, diesmal etwas nachdrücklicher, und mit vorsichtigen Schritten näherten wir uns dem Fremdling. Es war ein hübsches Tier, eines Tages würde es vermutlich gänzlich Weiß sein, noch war das Fell von Grau und Schwarz durchzogen. Das Wundersame war jedoch, dass ich es noch nie gesehen hatte, dass ich keine Ahnung hatte, wem von unserem Stamm es gehören mochte - Und Chanjo schien es genauso zu gehen. Und... Es dauerte noch einige weitere Momente, bis in meinem Kopf ankam, was noch seltsam an dem Tier war. Als es mir auffiel, hätte ich mir am liebsten mit der flachen Hand gegen die Stirn geschlagen. Das Pony trug einen Sattel. Es musste seinen Reiter abgeworfen oder anderweitig verloren haben.
    Als ich nahe genug herangekommen war, streckte ich langsam eine Hand nach dem fremden Pferd aus. Widerstandslos ließ es sich berühren, schien beinahe froh, nicht mehr alleine zu sein, und für einige Augenblicke kraulte ich ihm den Hals. "Wo hast du deinen Reiter gelassen, hm?" Mein Blick wanderte in die Richtung, aus der das freundliche Pony gekommen war, was, wenn der gestürzte Reiter verletzt irgendwo lag? Aber nein, es hatte keinen Sinn, jetzt der Spur zurück zu folgen, wer wusste schon, wie weit der Weiße gelaufen war. Ich würde ihn mit zum Lager nehmen und dort herumfragen, wem er gehörte. Weit war es sowieso nicht mehr.
     
  6. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Satyana
    Es kostete mich einen weiteren Tagesmarsch an dem ich den Wald betrat und fast genauso plötzlich wieder verließ, Wälder waren in dieser Ebene etwas seltenes und noch viel weniger besiedelt. In ihnen ließ sich herrlich jagen, aber mir blieben nur die Wurzeln und Beeren die ich finden konnte - selbst kleineres Wild würde ich nicht erlegen können. Wollte ich den Reiter einholen oder zumindest seiner Spur folgen ehe der nächte Regen einsetzte musste ich mich beeilen. Ein Vorteil hatte dieser Marsch, immerhin war mir nicht mehr kalt und es schien auch nicht mehr allzu weit zu sein. Gegen Mittag hatte ich Rauchsäulen gen Himmel aufsteigen sehen. Wenig später gab mir sogar ein Baum die Chance über einen Teil der Ebene zu blicken, falls ich es richtig einschätze lag ein größeres Lager in einer Talsenke, über die Anhöhe verteilt hatte ich mehrere Punkte gesehen - es musste die riesige Herde des Lagers sein. Meine Hoffnung war gewesen nur auf eine kleine Ansammlung von Kriegern zu treffen, jetzt schien mir mein Glück noch immer nicht holt denn es musste sich dabei um das Hauptlager der Feinde handeln.
    Es behagte mir nicht den Schutz des Waldes zu verlassen, ohne meinen Clan im Rücken begann mir der Mut zu sinken. Die Dinge welche einer Frau bei Feinden geschehen konnten waren zahlreich, ohne meinen Bogen fühlte ich mich nackt, schutzlos und ohne Timur einsam. Mir fröstelte mit Beginn der Nacht doch langsam. Was wenn ich Timur dort unten gar nicht fand? Würde sich mein Clan überhaupt auf die Suche nach mir begeben? Vermutlich nicht, denn ich hielt schließlich keine sonderlich hohe Position ich war somit entbehrlich. Seufzend zog ich das Fell enger um meine Schultern, bis die Zähne aufeinander und setzte meinen Marsch fort. In der Hoffnung später auf ein Pferd zu treffen das mich auf seinem Rücken dulden würde, beflügelte mich der Gedanke in der Hinsicht das ich einen Schritt nach dem nächsten tun konnte, fast den Schmerz in meinen Beinen vergessend.
    Plötzlich nahm ich Hufgetrappel wahr, nicht das von schweren Pferdehufen viel kleiner, aber in einer anderen Menge. Über die nächste Anhöhe kam in diesem Moment eine ganze Herde von Hirschen, zwischen ihren Beinen und an den Flanken der Gruppe konnte ich graue Schatten erkennen. Dämmerung die Zeit der Jäger, Wölfe auf der Jagd trieben die in Panik geratene Herde geradewegs auf mich zu. Der Wald war bereits zu weit weg, die Herde zu weit gefächert als das ich ihnen ausweichen konnte. Geistesgegenwärtig rollte ich mich zu einer Kugel am Boden zusammen, vielleicht hielten sie mich für einen Stein und würden mich nicht nieder trampeln. Trotz allem bekam ich einen heftigen Tritt an den Hinterkopf ab, der mir sofort die Tränen in die Augen trieb, hart bis ich auf die Lippen um nicht zu schreien - die Wölfe sollten mich nicht auch noch bemerken.
    Als die Herde vorüber war konnte ich trotzdem nicht aufstehen, meine Motivation schien mich so gut wie verlassen und heftiger Kopfschmerz setzte ein, fesselte mich an den Boden, der nun angenehm kühl war.
    Zürnten die Götter mir so sehr?
     
  7. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Iasha

    "He! He, seht mal!" Schon im Näherkommen rief ich den Mitgliedern meines Stammes entgegen, noch ehe ich ausmachen konnte, um wen es sich bei den Menschen überhaupt handelten, die dort am Rande des Lagers unterwegs waren. "Cam?!" - Einen Versuch war es wert, vielleicht war mein Freund dabei. Auf dem letzten Stück ließ ich Chanjo in einen seichten Trab fallen, das fremde Pony hielt eifrig mit uns Schritt; ich hatte ein Seil locker um seinen Hals gelegt, doch vermutlich wäre es uns auch ohne nicht von der Seite gewichen. Erst, als ich die ersten Gesichter erkennen konnte, parierte ich wieder zum Schritt, dann ließ ich mich, ohne anzuhalten, von Chanjos Rücken gleiten, und legte die letzten Meter zu Fuß zurück, mein Pony rechts von mir, das Weiße links. Vergessen waren die Hasen und das Reh, die ich erlegt und meinem Braunen aufgeladen hatte, und mit denen ich eigentlich hatte prahlen wollen. Das gefundene Pferd war jetzt viel interessanter. "Cam?", rief ich noch einmal, wo war der Narr, wenn man ihn suchte?
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Cam

    Ich hatte gerade das Fell auf meinem Sattel befestigt, nachdem ich diesen auf den Rücken meiner Stute gelegt hatte und ärgerte mich darüber dass das Pony immer fetter wurde und ich den Gurt wohl wieder erneuern musste, damit ich nicht irgendwann mitsamt meinem Sattel von dem Pony rutschte. Ich war heute für eine spätere Patroullie der Grenzen eingeteilt und würde wohl erst wieder abends heimkommen - auch ein Grund warum ich mich ärgerte, denn ich hasste diese Schicht. Ich war gerade so richtig schön mürrisch, als ich plötzlich meinen Freund Iasha nach mir rufen hörte. Sollte der nicht eigentlich auch unterwegs sein? Mit gerunzelter Stirn trat ich einen Schritt zurück und spähte in die Richtung aus welcher ich Iasha rufen hatte hören; und dann sah ich ihn. Iasha trabte auf unser Lager zu, an der Hand ein fremdes Pony. Meine Augenbrauen zogen sich noch weiter zusammen und ich ging meinem Freund entgegen. "Wem hast du denn das Pony geklaut?" fragte ich ihn und konnte den scherzenden Unterton einfach nicht verbergen, auch wenn ich mir schon ein wenig sorgen machte woher das fremde Pony kam.
     
  9. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Iasha

    Endlich hatte ich Cam entdeckt und bahnte mir mit den zwei Ponys einen Weg zu ihm. Er selbst war offensichtlich gerade dabei, seine Stute zu satteln, und wenn ich so darüber nachdachte, glaube ich mich zu erinnern, dass er zur Grenzkontrolle eingeteilt war - Na, da hatte ich ja Glück gehabt und ihn gerade noch so im Lager erwischt. Erst schien mein Freund etwas missmutig, aber das lag wohl eher an der anstehenden Arbeit als an mir, zumindest hoffte ich das. In seinen Worten schwang dann aber neben einer gewissen Skepsis auch schon wieder ein neckender Unterton mit, der in mir sofort das Bedürfnis weckte, ihm alles zu erzählen, so wie ich meinem besten Freund schon immer alles erzählt hatte. "Ich bin ihm im Wald begegnet", erklärte ich, klopfte Chanjo zu meiner Rechten den Hals, der das Lob mit einem entspannten Abschnauben annahm, und wandte mich dann dem Schimmel zu, kraulte auch ihn am Mähnenkam, musterte ihn zum ersten Mal ausgiebig. Mit einem Kopfnicken deutete ich auf den Sattel auf seinem Rücken. "Er war alleine, aber gesattelt. Weißt du, ob er jemandem von uns gehört?" Was bedeutete es, sollte Cam jetzt sagen, dass das Pony nicht zu jemandem aus unserem Lager gehörte?
     
  10. Samanta

    Samanta Leseratte

    Noyan
    Es war kalt, nicht eisig, aber dennoch kalt. Ich schlang den Mantel aus Fell etwas enger um mich herum und klopfte meinem Pferd den Hals. Der Hengst schritt fleißig aus und ließ sich auch vom unebenen Boden nicht aus dem Takt bringen. Fatin war eine wirklich treue Seele. Als ich ihn vor einigen Jahren gefunden hatte, war er abgemagert gewesen, aber inzwischen hatte er gut zugelegt. Ich war dafür zuständig die äußere Grenze unseres Gebietes im Osten abzusichern. Ein weiterer Krieger unseres Stammes sicherte die innere Grenze. So konnte man sich sicher sein, dass der Feind nicht unbeobachtet in unser Gebiet eindringen konnte. Ich ließ Fatin zwischen einer Baumgruppe anhalten und blickte über die Ebene,die vor mir lag. Kein Versteck weit und breit. Die Steppe war ungnädig in diesem Teil des Landes. Nur vereinzelt konnte man Baumgruppen ausmachen, die möglicherweise ein Versteck hätten bieten können. Natürlich gab es auch Wald, aber der Teil, den ich momentan bewachte, war fast ausschließlich freies Feld. Eigentlich sinnlos diesen Teil zu bewachen, aber wer wusste schon, wie dumm oder klug der Feind wirklich war. Fatin spitzte die Ohren, offenbar hatte er etwas gehört. Ich lauschte angestrengt, konnte aber nichts weiter hören, allerdings hatte ich nicht annähernd so gute Ohren, wie mein pelziger Freund. Nichts rührte sich und so blieb ich, wo ich war, immer darauf gefasst, dass etwas passieren konnte.
     
  11. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Cam

    Ich sah von Iasha zu dem weißen Hengst und schüttelte dann bedächtig meinen Kopf, bevor ich die Augen zusammenkniff und auf das Pony zuging. " Ich habe das Pony noch nie gesehen!" antwortete ich meinem Freund und blieb neben dem Schimmel stehen. "Sein Zaumzeug sieht auch nicht so aus wie unsere!" meinte ich und deutete auf das Leder, welches auf dem Kopf des Pferdes verschnallt war. "So ein schlecht verarbeitetes Leder würde hier niemand seinem Pony zumuten!". Lachend sah ich zu Iasha auf und schüttelte dann meinen Kopf :"Wenn ich so etwas sehe, frage ich mich warum wir überhaupt die Grenzen abreiten müssen, wenn die Skythen sogar zu dumm sind sich auf ihren Ponys zu halten!" . Meine Schultern hoben sich immer noch unter meinem Lachen und ich fuhr dem Pony kurz über den Hals. "Am besten du zeigst es unserem Kahl!" schlug ich Iasha vor und konnte das Lachen über meinen kleinen Witz nicht lassen.
     
  12. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Iasha

    Ich folgte dem Fingerzeig meines Freundes zu dem Lederzaum und meine Mundwinkel zuckten ganz unwillkürlich amüsiert bei dem Kommentar, eine so schlechte Qualität würde man hier nie finden; doch gänzlich konnte der Witz die Skepsis nicht aus meinen Augen vertreiben, sie überlagerte das Schmunzeln zu großen Teilen. In dem Moment, in dem Cam mir bestätigt hatte, dass auch er das Pony noch nie gesehen hatte, hatte sich eine kleine, steile Falte zwischen meinen Augenbrauen gebildet, die dort nun nicht mehr so einfach verschwinden wollte, und in meinem Bauch setzte sich ein unangenehmes Gefühl, gar ein Verdacht fest. Und als Cam dann schließlich die Skythen erwähnte, sank irgendetwas Schweres tief in meine Magengrube hinab und das Lächeln verschwand gänzlich. "Die Skythen... ", echote ich lahm. Ich hatte ein seltsames gedankliches Verhältnis zu dem verfeindeten Stamm. Ich wusste, dass ich ursprünglich als Skythe geboren worden war. Doch aufgewachsen war ich hier, und das so behütet, so liebevoll wie ein Junge es sich nur hätte wünschen können; und die Mentalität, dass der Skythe ein Feind war, war mir wie jedem anderen Kind mit auf den Weg gegeben worden. Ja, wenn man mich fragte, so war ich ein Pyrite mit Leib und Seele. Was ich jedoch nicht so recht wusste, war, ob meine ursprüngliche Herkunft für mich nun ein Grund war, die Skythen weniger zu verachten, als andere hier, oder im Gegenteil noch ein wenig mehr als der Rest der Pyriten. Zwischen diesen beiden Extremen sah ich mich tagtäglich hin und her gerissen.
    Cam lachte sich immernoch über seinen eigenen Witz halb tot. Ich zwang mich selbst dazu, einzustimmen, und stieß ihm halbherzig mit der flachen Hand gegen die Schulter. Es half - Ich fühlte mich besser. Zumindest ein klein wenig. "Das Reiten will gelernt sein! Aber ja, das mache ich. Wolltest du gerade zur Grenzkontrolle aufbrechen? Vielleicht findest du ja den Gestürzten."
     
  13. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Satyana
    Seufzend legte ich meine Hände flach auf den Boden stütze mich mit ihnen auf, setzte mich langsam auf die Knie. Mein Kreislauf fand diese Bewegung weniger gut, aber ich hatte schon schlimmeres an den Kopf bekommen. In meiner Ausbildung hatte niemand Mitleid gehabt da ich ein Mädchen war, wir alle wurden fast gleich behandelt - zumindest wenn man sich wie ich lieber mit den Jungen im Wald umher trieb als sonst wo. Außerdem hatte mein Vater nach meiner Mutter nicht wieder geheiratet, ich hatte keine Verwandte die mich zum nähen oder Leder verarbeiten zwang. Zur Folge hatte das allerdings gehabt das in den Jahren unseres dahin Lebens die Qualität unserer Sachen abnahm, während andere reich geschmückte Roben trugen waren die unseren einfach. Mich störte es nicht, was brachte mir jeglicher Schand in der Schlacht etwas - dort kam es auf den praktischen Wert an. Nachdem die Punkte vor meinen Augen beschlossen sich zu verflüchtigen stellte ich mich wieder auf die Beine, orientierte mich neu und folgte einfach der Spur der Herde den Hügel hinauf. An einem der Felsen blieb ich stehen mit dem Dolch entfernte ich ein wenig die Grasnarbe , die Erde und nahm dann mein Schwert vom Gürtel. Mit wenigen Handgriffen hatte ich es dort verborgen, nur den Dolch trug ich zum Schutz bei mir. Ich war auf Feindesland mit kaum Waffen am Leib konnte ich sie vielleicht überzeugen, das ich einzig auf der Suche nach meinem Pferd war , Timur musste irgendwo dort sein!
     
  14. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Cam

    Mein Lachen erstarb als er davon sprach dass ich ja vielleicht den gefallenen Reiter finden würde. Wenn ich den Reiter wirklich finden sollte, würde dass wohl der dunkelste Tag in seine Leben werden. Auch war die Frage ob denn der Reiter alleine war oder ob die Skythen sich weiter in unser Gebiet getraut hatten. "Wenn ich den Reiter finde, wird er sich wünschen er hätte gelernt wie man auf seinem Pony bleibt!" erklärte ich Iasha mit eiserner Miene und sah zu meinem Freund, bevor ich wieder zu Moose hinüber ging und ihr kurz den Hals tätschelte.
     
  15. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Airin

    Der Tag war vor sich hingesiecht während ich die meiste Zeit außerhalb des aktuellen Lagers verbracht hatte, auf der Suche nach frischen Kräutern und Heilpflanzen die in der direkten Umgebung des Lagers niemals schnell genug wuchsen, als das ich eine Chance bekommen würde sie zu sammeln bevor sich die Tiere darüber her machten. Die längste Strecke, über unzählige Hänge und in ebenso viele Täler, war ich Maelia geritten und die breite Stute hatte es mir schwer gemacht etwas auf dem Boden zu erkennen, da sie scheinbar wieder eine ihrer Launen hatte und egal wie sehr ich mich bemühte in einen ständig tänzelnden Schritt gefallen war. Letztlich, als ich verschwommen die Umrisse von Pflanzen erkannte, die mein Interesse weckten, war ich also einfach von dem Rücken der Stute geglitten und war zu Fuß weiter Richtung Nordwesten gegangen - Maelia hatte in dem Moment, dass ich ihren Rücken verlassen hatte, offensichtlich alles Interesse an schnellen Bewegungen verloren und widmete sich entspannt dem Gras in meiner näheren Umgebung. Ich wusste aus Erfahrung das sie sich nie weit von mir entfernen würde, wenn das Lager so weit entfernt war - hier hatte sie ihre Ruhe und wenn ich ehrlich war konnte ich ihr das Temperament nicht verübeln. Es dauerte den gesamten Vormittag, doch als ich mich schließlich ein letztes Mal vom Boden erhob und den Dreck von meinen Kleidern klopfte, hatte ich die gesamte Ledertasche gefüllt mit den verschiedensten Kräutern und Pflanzen die ich zurück im Lager sicher für alles mögliche würde gebrauchen können. Etwas orientierungslos, ich war während des Sammelns mit dem Blick auf den Boden durch das leichte Geäst gelaufen, sah ich mich in alle Himmelsrichtungen um bis ich Maelia unter einer jungen Weide erblickte, die Stute schien nur halb so begeistert wie ich, als ich mich von einer Wurzel aus auf ihren Rücken schwang. In den Kalten Monaten ritt ich lieber ohne Sattel, dass dichte Fell und die Wärme die beim Reiten von den Muskeln ausstrahlten waren mir lieber als kaltes Leder.
     
  16. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Iasha

    Cams Lachen verebbte, stattdessen trat ein entschlossener, fast grimmiger Ausdruck in seine Augen. Wenn ich den Reiter finde, wird er sich wünschen er hätte gelernt wie man auf seinem Pony bleibt. Mit diesen Worten kehrte er zu seinem eigenen Pferd zurück und ich fühlte mich einmal mehr hin- und hergerissen. Hin- und hergerissen ob ich ihm zustimmen sollte oder nicht. Und darüber, was ich selbst als nächstes tun sollte. "Ich komme mit dir", beschloss ich nach einem kurzen Moment des Zögerns, und wusste in dem Moment, in dem ich die Worte ausgesprochen hatte, dass es das richtige war. "Ich begleite dich auf die Grenzkontrolle. Ich muss nur das Pony einsperren und die Jagdbeute ablegen." Ja, und dann, Iaron? Was, wenn wir wirklich dem Skythen begegnen sollten? Wie würde ich mich verhalten? Ich wusste es nicht. Ich müsste es ausprobieren. Und ich hoffte wirklich, dass das nicht notwendig sein würde; dass wir niemandem über den Weg laufen würden.
     
  17. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Satyana
    Ich sah noch einmal zurück zu dem Stein, hinter dem sich mein Schwert verborgen befand, sah mich um merkte mir die Umgebung genau später konnte ich das Schwert vielleicht in meinen Besitz zurück holen. Falls es ein später geben sollte.
    Als ich auf der Anhöhe des Hangs befand, keuchte mein Atem, doch dort unten in den Ausläufern des Tales konnte ich tatsächlich die Feuer der feindlichen Zeltstätte erkennen. Während ich weiter auf die Feuer starte, wurde mir eines mit Sicherheit klar. Von diesem Blickwinkel aus glichen sich unsere Wohnstätten, vielleicht waren auch die Menschen dort unten wie wir. Im Kampf kümmerte sich niemand darum, jetzt jedoch begann es mich zu beschäftigen. Die Sonne hing immer tiefer über dem Land, es sah beinahe aus als stünde der Horizont in Flammen, mein Vater pflegte stets zu sagen das in solch einer Nacht Blut fließen würde. Ich betete zu den Göttern das es nicht das meinige sein würde, ich fürchtete den Tod.
    Zu sehr in die Betrachtung meiner Umgebung vertieft nahm ich zu spät wahr das sich mir in der Dämmerung Reiter nährten, noch schienen sie selbst mich nicht entdeckt zu haben. Für mich war es jedoch zu spät um irgendwo in Deckung zu gehen, rannte ich den Abhang hinab würden sie mich auf den Pferden schneller einholen können oder die Bewegung machte sie erst auf mich aufmerksam. Also fasste ich mein Fell um die Schultern fester, die Hand auf dem Griff des Dolches darunter verborgen. Meinen Rücken drückte ich durch um größer zu wirken, was in anbetracht meiner Lage nicht viel half.
     
  18. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Cam

    Ich nickte und versuchte noch einmal den Gurt, welcher meinen Sattel hielt fester zu ziehen, doch mehr als den Unmut meines Pferde erreichte ich nicht. "Du musst wohl man auf Diät gesetzt werden!" murmelte ich der Stute zu und sah dann wieder zu Iasha. "Ich reite schon mal los, sieh zu dass du dir nicht zu lange Zeit lässt!" meinte ich zu meinem Freund bevor ich mich in den Sattel schwang. Ich hatte meine Waffen teils an mir und einige weitere Pfeile an meinem Sattel befestigt. Man könnte ja sagen es sei fahrlässig einige Waffen an meinem Pony zu befestigen, denn schließlich konnte ich ja herunterfallen und ein anderer hätte meine Waffen, doch bei dem Gedanken an den dappigen Skythen musste ich wieder lachen. Nein, unfreiwillig würden sich die Wege von meinem Pony und mir nicht trennen.
     
  19. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Iaron

    So wirklich begeistert schien Cam nicht gerade von meiner Idee zu sein, dass ich ihn begleiten könnte, aber vermutlich kannte er mich schon lange genug, um zu wissen, dass ich meinen Kopf so oder so durchsetzen würde, und so stimmte er letztendlich zu, ich könne ja gleich nachkommen, ehe er, immernoch leise über seinen Witz lachend, losritt. Ich verstand sein Lachen, wirklich - Es war schon ziemlich dumm, wenn sich das Mitglied eines Volkes, das sich den Pferden so affin fühlte, so von seinem eigenen Pony werfen ließ, und das auch noch im Feindesland. Dennoch ließ sich der schmerzende Knoten in meiner Mageggegend nicht ganz vertreiben. Eigentlich hoffte ich, wir würden dem Gestürzten nicht begegnen. Ich legte meine Jagdbeute ab und sattelte das fremde Pony ab, ehe ich es in ein Gatter sperrte. Vielleicht war es der falsche Weg, nicht zu allererst zu unserem Khal zu gehen und ihm von meinem Fund zu berichten, und ganz weit hinten in meinem Kopf glaubte ich auch, das zu wissen. Aber ich konnte jetzt einfach nicht stillsitzen und reden, ich wollte etwas tun, und sei es nur, Chanjo rennen zu lassen, bis uns beiden die Luft ausging und damit auch der Raum zum Denken. Also schwang ich mich erneut auf das schmutzig braune Pony und folgte meinem Freund.
    Ich holte Cam im Wald ein. Den Weg, der zur Grenzkontrolle geritten wurde, kannte ich wie meine Handfläche, ich selbst war ihm oft genug gefolgt. In einem lockeren Trab holte Chanjo zu Moose auf und setzte sich an seine Seite, wo er durchparierte. Für eine Weile ritt ich schweigend neben Cam.
     
  20. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Cam

    Mein Blick glitt suchend über die Umgebung vor mir hinweg. Sehr weit konnte der Reiter des fremden Pferdes ja wohl noch nicht gekommen sein, denn das Gelände war nicht für schnelle Fußmärsche geschaffen. Als ich hörte wie sich mir von hinten ein Pferd näherte, wandte ich kurz meinen Kopf um und war ehrlich gesagt ein klein wenig erleichtert als ich sah dass es Iasha war, welcher sich mir anschloss. Ich hatte zwar keine Angst davor einem Skythen auch im Kampfe gegenüber zu treten, doch konnte ich ja noch nicht sicher sein ob es sich wirklich nur um einen dieser Dummen Gestalten handelte. "Wo genau hast du denn das Pony gefunden?" fragte ich meinen Freund.
     

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