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[SK 473] Alle Stuten

Dieses Thema im Forum "Stutbuch Wettbewerbe" wurde erstellt von Canyon, 6 Jan. 2021.

  1. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    [SK 473] Alle Stuten

    Regeln:
    - Es dürfen nur Stuten teilnehmen (Keine Hengste, Wallache oder Fohlen).
    - Jeder darf mit bis zu drei Stuten teilnehmen, dabei ist es egal, wem diese gehören.
    - Diese Körung ist max. 3 Monate offen [Stichtag: 06.04.2021], dann erfolgt die Abstimmung ungeachtet der Teilnehmerzahl (max. 10 Teilnehmer)
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com etc.! Zur Überprüfung wird die Zeichenanzahl unter den Kürtext geschrieben, zusammen mit dem Prüfsystem.
    - Bitte überweist 5 Joellen pro Stute an mich (Canyon) mit dem Grund: SK 473
    - Der Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Pferde begrenzt.
    - Der Teilnahmeschluss bleibt vorerst offen und wird mindestens einen Tag vorher angekündigt, außer die maximale Teilnehmerzahl ist bereits ausgefüllt.
    - Hufschmied- und Tierarztberichte sind mit dem richtigen Datum zu versehen.
    - Nach Beginn der Abstimmung dürfen keine Änderungen mehr an euren Beiträgen erfolgen.
    - Bitte achtet darauf, die Teilnahmebilder bei abload.de oder ähnlichem hochzuladen, damit sie auch später im Gewinnerthema angezeigt werden.

    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    - man hat mit Doppelaccounts abgestimmt
    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor
    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt

    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, jedoch muss sie folgendes beinhalten:
    - das Einreiten/ Führen am Anfang der Kür mit anschließendem Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - mindestens 2 verschiedene Hufschlagfiguren außer ganze Bahn
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerstuten werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Schönheitswettbewerbsschleife
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz
    1 Punkt je Fohlenschauschleife
    2 Punkte je Reiterspielschleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein - Zählung erfolgt ab dem Tag der Anmeldung.

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Zubehörbild
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Zubehörbild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte

    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:
    Username
    verlinkter Pferdename
    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte + Datum (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes


    Viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Jan. 2021
    Bracelet und Stelli gefällt das.
  2. Stelli

    Stelli Bekanntes Mitglied

    Stellis Teilnahme mit
    GREY ROSE

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    Steckbrief

    Grey Rose


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    Vom: unbekannt
    Vom: unbekannt
    Aus der: unbekannt

    Aus der: unbekannt
    Vom: unbekannt
    Aus der: unbekannt


    [​IMG]
    Rufname: Rose
    Geburtsjahr: 2014
    Stockmaß: 1.67 m
    Rasse: Trakehner
    Geschlecht: Stute
    Fellfarbe: Dunkelbrauner
    Abzeichen: Keilstern, Schnippe, 2x weiß
    Gesundheit: Sehr gut


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    schüchtern, teilweise stutig

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    Besitzer: Stelli
    Ersteller: Stelli
    VKR: Stelli
    Verkäuflich: Nein
    Zuchtzulassung: Nein
    Nachkommen: -
    Decktaxe: -
    Stationiert: -


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    Rennen Klasse: M
    Western Klasse: S**
    Spring Klasse: M
    Military Klasse: A
    Dressur Klasse: L
    Distanz Klasse: M
    Fahren Klasse: E

    Eignung: Springen, Dressur, Military
    Geritten: Ja
    551. Westernturnier, 602. Springturnier, 554. Westernturnier, 555. Westernturnier, 555. Westernturnier, 556. Westernturnier, 529. Rennen, 337. Synchronspringen, 460. Distanzturnier, 459. Militaryturnier, 461. Distanzturnier, 340. Synchronspringen, 610. Dressurturnier, 534. Rennen
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    Tierarztbericht 14.12.2020 (c) Sevannie, Tierklinik Birkenhof

    Grey Rose - Krönungsvorbereitung | Check-Up, Impfen, Entwurmen (c) Sevannie
    Heute hatte ich das Glück ein Pferd, meines neuen Kundenstammes, für eine Krönung vorzubereiten, sprich ein Check-Up der alles absegnete. Den allgemein Zustand, sowie Impfungen und das Wohlbefinden des Tieres. Es ging auf den Hof ''Gestüt Birkenau''. Ich war schon sehr gespannt auf die Tiere dort, hatte immer wieder etwas über den Hof gehört. Hier sollten einige gute Warmblüter untergekommen sein, unter anderem die Stute Grey Rose. Ich fuhr gerade mit meinem Auto auf den Hof, da winkte schon eine zierliche Person mir entgegen. So bedeutete sie mir wo ich parken sollte und ich stieg aus. ,,Guten Morgen.'', lächelte ich und die Frau kam auf mich zu. ,,Guten Morgen, Stelli mein Name.'', lächelte sie und ich nickte, ergriff ihre Hand und schüttelte diese. ,,Reyna Huntington.'', stellte ich mich nun vor und wandte mich meinem Auto zu. Der Kombi war im Kofferraum mit allem Möglichen ausgestattet. Regale und auch bestimmte Stellplätze wie für das Röntgengerät und das Ultraschallgerät. So hatte alles seinen Platz. ,,Also es geht um eine Warmblutstute, ja?'', hakte ich noch einmal nach und bat sie im nächsten Atemzug mich doch etwas über die Schwarzbraunen zu informieren, falls sie irgendwelche Macken hatte wollte ich nicht blindlinks in diese tappen. Sie erklärte mir, dass Grey Rose, oder auch Rose, wie sie sie nannte, eine sanfte Zeitgenossin war, die aber auch sehr neugierig, was manchmal etwas anstrengend sein konnte wenn sie ihre Nase überall reinstecken wollte. Immerhin könnte sie ja überall ein Leckerli abstauben und liebte diese kleinen Dinger. Welches Pferd tat das nicht? ,,Na dann hoffe ich, dass er meine selbst gebackenen auch mag.'', kicherte ich und stemmte die metallische Truhe aus dem Auto, ja sie hatte einiges an Gewicht, was aber nicht an der Truhe selbst sondern am Inhalt lag. Hier war nämlich so ziemlich alles drin, was ich für ein Check-Up aber auch zusätzlich fürs Impfen oder für eine Wurmkur bräuchte. Von Tupfern bis hin zu Spritzen. So liefen wir gemeinsam in den Stalltrakt, wo die dunkle Stute schon parat stand mit einem der Pfleger. ,,Da ist sie.'', erklärte mir Stelli lächelnd und ich nickte. So zückte ich doch gleich ein Leckerli und ließ mich von der sechsjährigen Stute etwas beschnuppern. ,,Guten Morgen, meine Hübsche, ich hoffe du hast ausgeschlafen.'', hakte ich nach und gab ihr eines der Leckerlis, ja als Tierarzt sollte man am besten immer mit allen Waffen gewappnet sein. Ich streichelte die Stute am Hals und sie ließ sich alles gefallen, schnupperte nur weiter an meiner Jackentasche und hoffte auf Nachschub. ,,Bevor du noch was bekommst, musst du erst einmal schön brav stillhalten.'', erklärte ich ihr und fing an, sie von oben bis unten abzutasten. Zuerst ihren Hals, dann den Rumpf und auch zu guter Letzt seine Beine. Ich sah mir noch ihre Weichteile an, ob auch hier alles stimmte oder es irgendwelche Anomalien gab, doch konnte nichts feststellen. Vom Abtasten her schien mir nichts Auffällig, also machte ich mich wieder an ihren Kopf. ,,So meine Liebe und jetzt schön weit A!'', sagte ich lächelnd und schob die Ober- und Unterlippe auseinander, um mir die Zähne samt dem Zahnfleisch anzusehen, auch hier schien alles in bester Ordnung, die Zähne wie frisch gemacht. Ich schob nochmal ihre Zunge beiseite, was sich als ein kleines Spiel seinerseits heraus stellte, denn die Stute tat sich eine Freude daran, mir diese immer wieder aus der Hand gleiten zu lassen. ,,Rose!'', murrte ich etwas und sah ihre Ohren zucken, doch sie hielt dann auch schon still. ,,Jap, alles super.'', stellte ich fest und ließ die Zunge los und auch ihre Lippe in Ruhe. Ich steckte ihr ein halbes Leckerli zu und lobte sie am Hals. Ich nickte erneut und zückte das Stethoskop aus meiner kleinen Truhe. Ich streichelte die Stute, erst am Hals, dann der Schulter und am Bauch, damit sie sich nicht erschreckte und legte das Stethoskop an diesen, ehe ich es über den Rumpf verteilt legte. ,,Ihre Lunge hört sich tadellos an und auch sein Herz ist fit. Es scheint mir alles in bester Ordnung mit deiner Stute.'', schmunzelte ich und Stelli tat es mir gleich, ihre Mundwinkel zuckten zu seinem Schmunzeln. Ich entfernte wieder das Stethoskop und widmete mich zu guter Letzt den Augen. Testete hier die Reflexe und sah mir auch hier noch einmal die Schleimhaut an. Als letzten Schritt des Check-Ups nahm ich mir das Thermometer und das Messen der Körpertemperatur vor. Es war meist kein erfreulicher Akt, denn es hielt selten ein Pferd wirklich still. Ich stellte mich neben die Hinterhand der Stute, der Pfleger stand am Kopf und Stelli selbst auf der anderen Seite in Höhe der Hinterhand. Ich maß die Temperatur und wie schon erwartet begann die Stute zu tänzeln, wollte etwas hin und her und Stelli drückte sich gegen ihr Bein. ,,Halt still!'', murrte sie und das Tänzeln klang ein bisschen ab, so das es dann doch für das Thermometer reichte. Ich ließ den Schweif wieder hinunter und trat an den Kopf der Stute, auch die Körpertemperatur war okay. Mit einem Desinfektionsspray und Tuch desinfizierte ich das Thermometer und legte es an seinen Platz zurück. ,,So also deine Stute ist in bester Verfassung und so kann ich auch guten Gewissens sie impfen und entwurmen.'', stellte ich fest und machte mich an die Truhe und begann sogleich die ersten Spritzen aufzuziehen. Ja leider gab es nicht alle Immunisierungen in einer Spritze und so mussten häufig fast alle einzeln aufgezogen werden. So legte ich mir kurzerhand einen Katheter, denn so war es nur ein Piecks für das Pferd und ich konnte problemlos immer wieder die neuen Spritzen ansetzen. Ich schnappte mir zwei Tupfer, den einen desinfizierte ich, der andere blieb trocken. Ich nahm den Katheter und bat Stelli die Stute vorne am Kopf fest zu halten und der Pfleger stellte sich auf die andere Seite der Schulter, dann konnte sie nicht so schnell abhauen. ,,Danach gibt es ein Leckerli.'', versprach ich der Stute und ihre Ohren zuckten kurz, Stelli redete etwas auf sie ein. Ich desinfizierte die Stelle und danach gab es auch schon den Piecks. Die Stute fuhr zusammen und brummelte ungemütlich, doch bevor sie weiter meckern konnte gab ich ihr schon die versprochene Belohnung. Sie kaute diese genüsslich und schien den Schmerz schon vergessen. So nahm ich mir die vorbereiteten Spritzen und injizierte eine nach der anderen, wartete immer wieder einige Sekunden, nicht das sie noch einen Schock bekam und umkippte. Ich lobte Grey Rose und zog den Katheter anschließend. Setzte den Tupfer auf die etwas blutende Stelle, bat den Pfleger diesen mal eben einen Moment lang festzuhalten. So konnte ich mich an die Wurmpaste machen. Ich nahm mir eine von diesen Tuben heraus und sah zu Grey Rose. ,,Also das ist jetzt Apfel-Geschmack, ich hoffe das ist okay. Es haben sich kaum welche beschwert, bis jetzt.'', schmunzelte ich der Stute gut zu und er sah neugierig auf die Tube, ich drehte diese auf und schob sie ihr am Maulwinkel ins Maul, presste dann die Paste heraus. Die Stute schmatzte und schob ihre Zunge im Maul hin und her, Stelli fixierte den Kopf. Jedoch hielt sie ihn etwas in die Höhe, damit die Stute gezwungen war zu schlucken. ,,Ihr scheint es auch zu schmecken.'', sagte Stelli und ich sah wieder zu der schmatzenden Stute. ,,Stimmt.'', grinste ich. Ich packte mein Zeug wieder alles zusammen und nahm dem Pfleger den Tupfer ab, denn die Stelle hatte aufgehört zu bluten. ,,Danke.'', meinte ich zu diesem. ,,Meine Liebe, deine Stute ist bereit für die Krönung. Frisch geimpft und auch entwurmt, sein Körper ist auch gut in Verfassung. Also es steht euch beiden nichts mehr im Wege.'', lächelte ich und sie nickte, bedankte sich, während der Pfleger die Stute wegbrachte. Ich erzählte ihr noch, dass die Stute die nächsten zwei Tage noch geschont werden soll, bevor es wieder mit dem Training los ging. Diese Vorsichtsmaßnahme war auf die Impfungen zurück zu führen. Doch sie verstand und so verabschiedeten wir uns von einander. Ich schnappte mir meine kleine Truhe und lief zum Auto, war kurz darauf schon auf dem Weg zum nächsten Kunden.
    (c) Sevannie | 8.087 Zeichen

    Trainingsberichte (3 Stück (c) Stelli, Beritt- und Trainingsservice Birkenau)
    Dressur E -> A
    Coronabedingt hatten wir eher eine Flaute, was unseren Ausbildungsbetrieb betraf. Nur vier Aufträge kamen bislang diesen Monat hinein. Ich nutzt diese Zeit intensiv, um mich um meine Schützlinge zu kümmern und diese in dieser Zeit auszubilden. Dabei hatte ich einiges vor mir. Fürstenherz, einer meiner neusten Pferde, stand noch ganz am Anfang seiner Ausbildung, genau wie Leviathan’s Levisto, der meinen Hof am gleichen Tag erreichte wie Fürstenherz. Bei den Beiden stand mir also alles frei, mit was ich beginnen wollte. Shavalou wollte ich in der Distanz ausbilden, da dies die einzige Klasse war, wo er noch keine Erfahrungen sammeln konnte. Sezuan, mein erstes Pferd auf meinem Hof, hatte bereits einige Turniererfolge sammeln können. Hier entschied ich, ihn im Galopprennen auszubilden. Bei den Stuten ging es erstmals für Grey Rose ins Training. Nachdem sie bereits zwei Siege ergattern konnte, ging es diesen Monat für sie in die Ausbildung. Grey Rose erhält im Oktober eine Ausbildung der Dressur zur Klasse A. Zu guter Letzt noch Golden Highlight, welche ich ebenfalls im Galopprennen fördern wollte. Wie man sah, ich hatte ganz schön was vor mir. Momentan aber auch genügend Zeit und Motivation dafür.
    Als mein Trainingsplan stand, ging es los. Ich startete das Training mit meiner Stute Grey Rose. Nachdem ich meine Stute geputzt und gesattelt hatte, ging es los mit dem Training. Ich saß auf und ritt raus auf den Platz. Das Wetter war heute traumhaft! Nachdem ich sie eine gute halbe Stunde ordentlich im Schritt aufgewärmt hatte, trabte und galoppierte dann später auch an. Rose war heute etwas stutig am Bein, aber davon ließ ich mich wenig beeindrucken. Nachdem sie einigermaßen locker war, saß ich im Trab aus und nahm sie im Genick etwas höher. Sie nörgelte anfangs etwas herum, weil es anstrengend für sie wurde, aber nach vielen Handwechseln, Volten und Übergängen bekam ich sie langsam auf meine Seite. Im Schritt probierte ich mich erstmals am Viereck verkleinern. Die erste Reaktion war ein simples Schweifschlagen, aber auch hier wurde sie von Mal zu Mal probieren durchlässiger und verstand langsam, was ich von ihr verlangte. Als ich zufrieden mit ihr war beendete ich die heutige Trainingseinheit und machte mit dem nächsten meiner Pferde weiter. Dies war Golden Highlight, die ich weiter im Rahmen der Stutbucheintragung ausbilden wollte. Die Palominostute wollte ich in der Renndisziplin ausbilden, nämlich von Klasse E zur Klasse A. Nachdem ich Grey Rose weggebracht hatte, holte ich Highlight aus ihrer Box, putzte und sattelte sie, bevor es für uns Beide raus ins Gelände ging. Dort stand zuerst das Ausdauertraining auf dem Plan, da Golden Highlight zugegebenermaßen nicht die allerbeste Kondition besaß. Dies war jedoch der Grundstein für ein ordentliches Rennen der Warmblüter. Die Wege, die wir im Trab und Galopp nichz bestreiten konnten, nahm ich natürlich im Schritt. Mein heutiges Ziel war eine leichte Steigung, die ich im Galopp nehmen wollte. Als wir diese erreichten, galoppierte ich meine Stute noch vor der Steigung an. Da war sie noch ziemlich übermotiviert, wie immer, wenn wir im Gelände galopipierten. Ihre Energie ließ aber rasch nach, als wir den Hügel hochgaloppierten. Ich versuchte, sie etwas über den Schmerzpunkt hinaus im Galopp zu halten, parierte aber frühzeitig durch. Ich merkte, dass wir noch einiges vor uns hatten und ritt am langen Zügel im Schritt zum Stall zurück. Denn dort warteten ja bereits die anderen Pferde auf mich. Nachdem Golden Highlight wieder zum Ausruhen in der Box war, holte ich Fürstenherz, genannt Herzi, aus seinem Stall. Ihn hatte ich erst wenige Tage und bin ihn noch nicht oft geritten, allerdings musste es auch für ihn weiter gehen. Daher machte ich den sensiblen Perlinohengst fertig für unser erstes richtiges Training. Mein Freund baute draußen einen Pacours auf, während ich mit Herzi Schritt ging. Praktisch, denn diesen konnte ich für Leviathan’s Levisto gleichermaßen nutzen, denn beide Hengste befanden sich auf dem exakt selben Ausbildungsstand. Fürstenherz hielt sich am Anfang noch etwas fest, als er um die Sprünge traben und galoppieren sollte, den er war in seinem Leben noch nicht allzu viel gearbeitet worden. Deswegen nahmen wir auch zuerst ein paar Trabstangen, die er schon kannte, bevor wir uns an die ersten kleinen Hüpfer machten. Auch hier merkte man seine anfängliche Unsicherheit, welche aber mit der Anzahl der Sprünge immer kleiner wurde. Wir nahmen erstmal Kreuze und Mini-Steilsprünge, bevor wir uns an Sprünge der Klasse E herantrauten. Schließlich sollte er keine Angst vor wachsender Höhe bekommen. Im gesamten Training verweigerte er zwei Mal, was aber nicht schlimm war. Da fehlte ihm noch Mut und Erfahrung am Sprung. Nachdem er nochmal fein gesprungen war, ließ ich es gut sein. Mein Freund hatte bereits Leviathan’s Levisto gesattelt und Schritt geführt, sodass ich einen nahtlosen Übergang von Pferd zu Pferd machen konnte. Levi war im gegensatz zu Herzi etwas selbstsicherer. Ihn ließen die vielen Sprünge und Stangen relativ unbeeindruckt. Auch, wenn er genauso wenig Erfahrung hatte wie Herzi. Auch bei Levi fang ich erst mit Trabstangen an, bevor wir uns ans Springen machten. Levi nahm alles völlig cool mit seinen sechs Jahren und dachte dabei immer mit. Ich war begeistert von seiner Arbeitseinstellung und ich malte mir schon aus, wie wir mal über Hindernisse der schweren Klasse fliegen würden. Beim ersten Kreuz zögerte er kurz, sprang aber. Ich wiederholte zuerst einige Male das Kreuz, bevor wir uns an die anderen Sprünge trauten. Er hatte total Spaß bei der Sache und machte seinen Job für seinen ersten Pacours fantastisch. Nach ihn spang ich heute nur auf E-Niveau, um ihn nicht zu überfordern. Ich lobte meinen Hengst und ließ ihn am langen Zügel Schritt gehen. Nun standen für heute noch zwei Pferde auf meinem Trainingsplan. Shavalou und Sezuan. Shavalou war der nächste und für ihn stand Distanztraining auf dem Plan. Auch hier befand sich mein Hengst auf dem Einsteigerniveau, welches wir dringend ändern wollten, da auch er eines Tages mal in die Zucht einsteigen sollte. Da er aber schon zu alt für die normale Körung war, musste das über Erfolge geschehen. Und die konnten wir am Besten über ein breites Ausbildungsspektrum sammeln. Also ging es los. Auch für Shavalou ging es – wie bei Golden Highlight – raus ins Gelände. Ein langer Ausritt stand auf dem Plan, um seine Ausdauer zu trainieren. Ich baute einige Trab und viele Galoppreprisen ein, natürlich alles in einem entspannten Tempo. Nach einiger Zeit war mein Hengst allerdings schon ziemlich erschöpft und geschwitzt, da es auch des Öfteren bergauf ging. Auch hier hatten wir in Sachen Kondition noch einiges vor uns. Im Stall zurück ging es ein letztes Mal ins Gelände, dieses Mal jedoch mit Sezuan, meinem KWPN-Hengst. Bei ihm hatte ich das Ziel, ihn im Rennen weiter auszubilden. Auch er stand am Anfang seiner Karriere. Nachdem auch er reitfertig gemacht war, ging es raus in die frische Luft. Ich wählte die selbe Galoppstrecke wir für Golden Highlight’s Training, jedoch war Sezuan zu meiner Überraschung um einiges ausdauernder als meine Stute. Bei ihm wird die Ausbildung nicht so lange dauern, soviel stand fest. Denn: schnell war er auch noch dazu. Abends fiel ich sehr müde ins Bett. Es war viel, aber ich wollte die Förderung meiner Pferde.
    In der ersten Woche wiederholte ich vieles aus dem allerersten Training meiner Pferde. Ich wollte sie nicht überfordern, deswegen nahm ich mir nicht zu viel auf einmal vor, sondern arbeitete mich Stück für Stück voran. Grey Rose wurde jeden Tag durchlässiger und war nicht mehr so ganz nörgelig. Da war ich mir sicher, dass das bald ganz Geschichte sein würde. Auch das Viereck verkleinern und vergrößern saß mittlerweile echt gut. Golden Highlight wurde viel ins Gelände geritten, genau wie Sezuan. Dabei entwickelte sich Sezuan schneller als die Stute, was aber nicht schlimm war. Fürstenherz gewann im Laufe der Woche immer mehr an Selbstsicherheit im Pacours und auch Levisto’s Leviathan setzte nochmal einen drauf, was seinen Mut betraf. Trotzdem blieb der Pacours die Woche auf dem untersten Niveau. Bei Shavalou merkte ich nicht allzuviel von einer Entwicklung, kann man aber in der ersten Woche auch nicht wirklich erwarten. Sein Futter wurde angepasst und ich war auf die nächsten Wochen gespannt.
    Woche zwei war interessant. Grey Rose machte eine unglaubliche Entwicklung und kam immer mehr aufs Hinterbein. Ich hatte mich inzwischen an die Verstärkungen im Trab und Galopp gemacht, was sie auch sehr gut umsetzte. Es dauerte nicht mehr lang, bis man sie definitiv in der Klasse A vorstellen konnte. Mit Golden Highlight und Sezuan bin ich in der Woche zwei Mal auf die Galopprennbahn gefahren, um mal auf einer Rennstrecke trainieren zu können. Ganz langsam merkte man das Ausdauertraining von Golden Highlight, während Sezuan schon beinahe die Idealzeit der Klasse A erreicht hatte. Bei der Stute würde das sicher noch zwei, drei Wochen dauern. Bei Sezuan könnte es sein, dass er in der nächsten Woche schon soweit war. Unsere zahlreichen Ausritte machten sich anscheinend bezahlt! Fürstenherz wurde immer selbstbewusster und mittlerweile sprang er sehr zuverlässig einen E-Pacours, sodass wir in der kommenden Woche sicherlich den Pacours höher ziehen konnten. Lecianthan’s Levisto dagegen war so Feuer und Flamme fürs Springen, dass wir uns schon auf einem guten A-Niveau befanden. Nur in der Kombination wurde er manchmal etwas unsicher, aber das dürfte auch bald Geschichte sein. Shavalous Futteroptimierung machte sich deutlich bemerkbar und er gewann zusehends an Kondition, welche für den Distanzsport unerlässlich war. Ganz sachte verlängerten wir unsere Ritte peu à peu, damit er weiter an Ausdauer und Kraft zulegte. Ich war gespannt auf Woche drei meiner Ausbildung.
    Mittlerweile waren Grey Rose’ Verstärkungen deutlich sichtbar und auch die Rückführung klappte immer besser. Ich konnte jegliche Lektionen der Klasse A abrufen, dazu gehörte Vierekc verkleinern oder vergrößern im Schritt, Tritte verlängern im Trab und Galopp und natürlich das etwas höher getragene Genick. Ich ritt zur Überprüfung des Ausbildungsstandes eine abschließende A-Dressur durch und war sehr zufrieden mit der Trakehnerstute. Ihre Ausbildung war fürs erste abgeschlossen. Nun konnte sie sich die nächsten Tage entspannen, bis es für sie nächsten Monat weiterging mit Festigung der gelernten Lektionen und Vorbereitung auf die Klasse L. Mit Golden Highlight und Sezuan war ich, wie letzte Woche auch, zwei Mal auf der Rennbahn. Ein dort angestellter Trainer unterstützte uns diese uns letzte Woche sehr gut, sodass auch Golden Highlight langsam sichtbare Fortschritte machte. Shavalou nahm das ganz gelassen, für ihn schien diese Aufgabe beinahe ein Klacks zu sein. Jede Runde rannte er eine vorbildliche Zeit, was auch den Trainer beeindrucke. Bei seiner letzten Runde nahm er nochmals die Zeit. Ich beugte mich während des Rennens dicht über seinen Hals und ließ ihn einfach unter mir galoppieren. Mittlerweile war diese Runde schon kein Problem mehr. Mit einer spitzen Zeit rannte er ins Ziel und auch der Trainer war beeindruckt. „Ja… Gratulation, eine spitzen Zeit! Da gibt es nichs mehr hinzuzufügen.“, meinte er nur, worauf ich sehr stolz war. Auch Sezuan hatte es geschafft und befand sich auf Klasse A des Galopprennens. Golden Highlight würde sicherloch noch ein paar Wochen brauchen, bis sie nachziehen würde. Bei Fürstenherz hatten wir uns mittlerweile an einen höheren Pacours getraut, kaum merklich hochgezogen. Aber mittlerweile hatte er wirklich Spaß dabei und seine anfängliche Unsicherheit war gänzlich verflogen. Er sprang jetzt schon fast auf einem soliden A-Nivau. Leviathan’s Levisto hingegen war schon durch mit der Ausbildung auf die nächsthöhere Klasse. Er hatte so viel Mut und Ehrgeiz entwickelt, dass ich dachte, er würde über Häuser mit mir springen. Egal welcher Unterbau, egal welche Sprünge aufgebaut waren: er sprang ausnahmslos alles. Immer mit dem Wille, alles richtig zu machen. Der abschließende A-Pacours war ein Witz für ihn. Fehlerfrei übersprang er die neun Sprünge, bestehend aus Steilsprüngen, Oxern und einer Kombination aus Steilsprung und Oxer. Es würde nicht lange dauern, bis ich ihn schon im L-Springen vorstellen konnte. Die Einstellung des Fuchshengstes war abnormal! Shavalou hat auch einen enormen Sprung in seinem Training gemacht. Er wurde immer ausdauernder und kraftvoller und schaffte schon locker eine Distanz von fünfunddreißig Kilometern. Jetzt brauchten wir nur noch zehn Kilometer zusätzlich, damit er sich auf der Klasse A befand. Unser Training ging also weiter. Viel ins Gelände, viel Trab und Galopp, ab und an mit Steigung. Ich war gespannt auf die nächste Woche.
    Grey Rose, Leviathan’s Levisto und Sezuan waren bereits durch mit der aktuellen Trainingseinheit. Golden Highlight war die Erste auf dem Plan. Wir hatten weiterhin viel an ihrer Kraft gearbeitet und fuhren heute zum abschließenden Training in die Rennarena. Ich war nervös, ob sich unser intensives Training auszahlen würde. Als der Startschuss fiel galoppierte meine Palominostute sehr ehrgeizig nach vorne. Ich schmiegte mich an ihren Hals und feuerte sie an. Wir bogen recht fix auf die Ziellinie ein, wo der Trainier bereits an der Reling stand und uns akribisch beobachtete. Wir durchritten die Lichtschranke mit einer schönen Zeit. Da abschließende Gespräch war zufriedenstellend, wir müssen zwar immernoch an unserer Schnelligkeit arbeiten, aber sie hatte es geschafft. Golden Highlight rennt ab heute nun auf der Klasse A mit. Ich war sehr stolz auf meine Stute, aber mussten natürlich weiter dranbleiben und uns stetig verbessern. Auch Fürstenherz hatte sich zur vorherigen Woche nochmal gesteigert. Wir sind wieder viel gesprungen und hatten an seiner Technik gearbeitet. Und wirklich, im Vergleich zu seiner Anfangszeit als Springpferd war keine Spur mehr zu sehen. Er war Mutig am Sprung geworden, machte sich auch schon selbst die Distanzen passend. Der Abschlusspacours war eine Leichtigkeit für ihn geworden. Fehlerfrei sprang er den ein Meter hohen Pacours mit Freude durch. Ich war begeistert von ihm! Ich war mir sicher, dass er mit wachsender Selbstsicherheit auch in anderen Sparten ein tolles Turnierpferd werden wird. Zu guter Letzt konnte ich auch zufrieden mit er Entwicklung von Shavalou sein. Kurzerhand entschloss ich, mich an die fünfundvierzig Kilometer lange Distanz zu trauen. Die Strecken vorher waren schon keine Herausforderung mehr für ihn, hatte mich aber noch nicht an längere Strecken getraut. Zu meiner Überraschung nahm er die lange Strecke aber mit ziemlicher Coolness. Und das auch in einer vorzeigbaren Zeit. Stolz wie Bolle berichtete ich meinem Freund von diesem Fortschritt. Auch er war nun zu guter Letzt auf A-Niveau angekommen. Nun konnte es mit allen Pferden weitergehen!

    Distanz E -> A
    Und zack, war das Jahr auch schon fast wieder rum. Mittlerweile hatten wir schon November. Nächsten Monat ist schon Weihnachten und auch Silvester. Wahnsinn, wie die Zeit gerannt war. In der Zeit war auch nicht viel los. Corona wütete immernoch durch unsere Pläne und Vorhaben, deswegen hatte ich viel Zeit, mich meinen Pferden zu widmen. Daher plante ich einen neuen Trainingsabschnitt für meine Vierbeiner. Diesen Monat betrifft es Grey Rose, welche ich in der Distanz von Klasse E auf A trainieren wollte, Fürstenherz, der in der Dressur von E nach A trainiert werden soll, genau wie sein Boxennachbar Leviathans Levisto. Shavalou wollte ich auch im Distanzbereich weiter fördern und Sezuan wollte ich ebenso in dieser Disziplin von Klasse E auf A trainieren. Also hatte ich drei Pferde in der Distanz und zwei in der Dressur. Ich freute mich riesig drauf, denn so konnte ich mehrere Pferde auf einmal mit zum Training nehmen.
    Also ging es auch schon relativ schnell los, nachdem ich den Trainingsplan geschrieben hatte. Ich begann heute mit dem Distanztraining von Grey Rose, Shavalou und Sezuan. Da ich aber nicht alle Pferde auf einmal reiten konnte, was sehr schade ist, teilte ich mir das Training mit meinem Freund. So konnten wir uns prima gegenseitig unterstützen. So machten wir Grey Rose und Shavalou fertig. Heute nahm ich die Stute und mein Freund den Hengst. Im Distanzsport war es wichtig, dass man die Ausdauer und nachher auch die Schnelligkeit trainiert. Somit widmeten wir uns heute dem Punkt der Ausdauer. Wir sattelten beide Pferde und gingen ins Gelände. Wir wählten für den heutigen Tag eine Strecke mit vielen Hügeln, Steigungen und Hängen, damit wir gleichzeitig auch an der Kraft feilen konnten. Zuerst ritten wir gemütlich im Schritt, nachher aber auch im Trab und Galopp die Steigungen hinauf. Bergab ging es nur im Schritt, da ich zu viel Sorge um die Beine habe. Generell, immer. Meine Pferde müssen nicht auf Biegen und Brechen trainiert werden, die Gesundheit steht dabei immer an erster Stelle. Wir merkten, dass Grey Rose und Shavalou schon ziemlich schnell müde waren, weswegen wir das Training langsam beendeten. Mit Sezuan wählte ich die gleiche Strecke, nachdem wir Grey Rose und Shavalou weggebracht hatten. Sezuan war schon mehr ‚an‘ als die anderen Beiden. Ihm fiel die Hanglage deutlich einfacher, er hatte aber einfach auch einen unheimlichen Ehrgeiz entwickelt. Aber auch hier ließ ich es nach einer halbe Stunde klettern gut sein, damit die Muskulatur nicht übersäuerte. Ich war gespannt, wie die Pferde sich morgen im Training zeigen würden. Als ich wieder Zuhause war waren noch Fürstenherz und Leviathan’s Levisto dran, die mein Freund bereits beide gesattelt hatte. Die zwei Hengste müssen langsam näher an die Dressur gebracht werden, und wir würden heute den Grundstein dafür legen. Beide befinden sich zum aktuellen Zeitpunkt auf einem soliden, vielleicht auch ausbaufähigem E-Niveau. Schritt, Trab und Galopp konnte man in sicherer Anlehnung abrufen, vielleicht auch mal ein Schenkelweichen reiten, mehr aber auch nicht. Ich war gespannt, wie sich die Beiden machen würden. Auch hierbei half mir mein Freund, der wegen Corona ähnlich wenig zu tun hatte wie ich. Er schwang sich auf Levi’s Rücken, ich ritt heute Fürstenherz. Wir ritten die Hengste erstmal ordentlich warm, bevor wir locker antrabten und erstmal leichttrabten. Wir lösten die Beiden erstmal in einem schönen vorwärts-abwärts mit vielen Handwechseln und Hufschlagfiguren. Im Galopp nahmen wir erstmal ein frisches Grundtempo ein, bevor es an die Arbeit ging. Im Trab saßen wir nun aus, auch das war kein Problem für Leviathan’s Levisto und Fürstenherz. Levi hob sich ab und an Mal raus, was aber sofort korrigiert werden konnte. Im Trab hieß es nun: versuchen, das Genick etwas weiter oben zu halten, während wir aussitzen. Das klappte gut, aber schließlich war das auch Teil unseres täglichen Trainings. Eigentlich mussten die Hengste nur die Verstärkungen und das Viereck verkleinern/vergrößern lernen. Heute widmeten wir uns aber zuerst nur den Basics. Ansatzweise testeten wir, ob das Viereck verkleinern möglich war, einzuleiten. Fürstenherz verstand auf Anhieb, was ich von ihm wollte. Levi hingegen war am Anfang recht klemmig und wollte kaum seitwärts treten, aber nach dem dritten Anlauf machte es auch bei ihm langsam ‚klick‘.
    In der ersten Woche des Trainings gingen wir mit Grey Rose, Shavalou und Sezuan viel ins Gelände. Abwechselnd ritten wir viel am Hang, denn das steigerte enorm die Kraft und somit die Ausdauer. Es war gut, dass wir zu zweit waren, denn die Pferde motivierten sich täglich gegenseitig. Wir ritten aber auch immer in anderen Konstellationen. Mal Grey Rose mit Shavalou, mal Sezuan und Shavalou, oder Grey Rose mit Sezuan. Wir Pferde wurden zum Mal zu Mal eifriger. Grade, wenn es auf die lange Galoppstrecke ging. Mittlerweile mussten wir die Trainingseinheiten von Dressur und Distanztraining splitten, denn die Distanzritte wurden immer länger und ausgedehnter. Bei den Galoppstrecken versuchten wir, die Pferde anfangs immer in einem ruhigen Grundtempo zu halten und die Energie nicht auf einmal zu verbraten. Das ging anfansg nur mäßig gut, grade die beiden Hengste Sezuan und Shavalou schaukelten sich gegenseitig ziemlich hoch, weswegen wir diese Konstellation zum Ende der Woche hin eher nicht mehr wählten. Bei Levi und Fürstenherz machte sich das Dressurtraining auch ganz gut. In der ersten Woche konnten wir noch eine signifikanten Unterschiede feststellen, was aber ok und auch normal war. Lieber step by step aber dafür richtig. Wir hatten uns so langsam an die Verstärkungen in Trab und Galopp rangetastet. Da beide Pferde mit einem netten Gangwerk ausgestattet sind, macht das die Verstärkungen einfacher. Nur das Abfangen brauchte noch mehr Durchlässigkeit und musste schneller gehen. Das ist fohl der Fokus für Woche zwei des Trainingsprogramms.
    In der zweiten Woche begannen wir auch hier wieder mit der Distanzarbeit. Es war toll, die Pferde so zu erleben. Gefühlt täglich bekamen sie mehr Kraft und Ausdauer und hatten einfach Spaß an der Arbeit im Gelände. Wir nahmen trotzdem immer mal wieder die Hanglage mit, damit auch weiterhin die Hinterhand gestärkt wird. Aber der Fokus lag definitiv auf den langen Strecken, die wir im Schritt, aber natürlich auch Trab und Galopp nahmen. Die Pferde hatten mittlerweile gelernt, in einem gleichmäßigen, ruhigen Tempo zu laufen, um sich die Kraft einzuteilen. Ziel dieses Trainings im November war, dass die Pferde an der vierzig Kilometer Marke kratzten. Neununddreißig Kilometer mussten sie bis zur Klasse A in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von zehn km/h zurücklegen. Wir schafften mittlerweile gute dreizig Kilometer, danach waren die Pferde aber auch ziemlich erschöpft und am Ende der Kräfte. Es hieß also: Weitertrainieren und dran bleiben. Ich hatte das Gefühl, in zwei Wochen dürften alle Pferde die vierzig Kilometer in geeigneter Zeit schaffen. Grey Rose konnte nach meinem Gefühl jetzt schon beinahe die vierzig Kilometer schaffen, denn sie hatte einen unglaublichen Ehrgeiz. Die Hengste waren etwas schwächer als sie, grade Shavalou brauchte recht lange um Kraft und Ausdauer aufzubauen. Sezuan befand sich nach Woche zwei in einem guten Mittelfeld. Daher hieß es weiter Ausdauer trainieren. Bei den Dressurlern verlief die zweite Woche ähnlich erfolgreich. Fürstenherz hatte mittlerweile verstanden, dass Rahmenerweiterung gefragt wurde bei den Verstärkungen. Er konnte seine Beinchen sehr gut in Szene setzen, was mich unheimlich stolz machte. Aber auch Leviathan’s Levisto verstand das Prinzip so langsam, auch wenn er mehr Springpferd als Dressurpferd werden wollte. Dennoch glaube ich an das Potenzial des Fuchshengstes. Wir übten auch viel am Seitwärtsgehen und somit war das Viereck verkleinern und vergrößern seit dieser Woche bei beiden Hengsten kein Problem mehr.
    Woche drei des Workouts war großartig. Meine fünf Pferde machten einen gewaltigen Sprung nach vorne, das Training trug endlich Früchte. Leviathan’s Levisto und Fürstenherz waren mittlerweile wirklich auf einem guten A-Niveau der Dressur angekommen. Sobald es auf die Diagonale ging im Trab, gingen die Öhrchen nach vorne und ab die Post. Man musste beide regelrecht bremsen, mal nicht zuzulegen wenn man durch die ganze Bahn wechseln wollte. Zum krönenden Abschluss wollte ich auf beiden Pferden eine A-Dressur zur Überprüfung des Leistungsstandes durchreiten. Zuerst machte ich Leviathan’s Levisto dafür fertig. Wenig später konnte es dann auch schon losgehen. Aufgewärmt und bereit für unsere erste richtige A-Dressur. Mein Freund saß am Rand des Reitplatzes und laß mir die Aufgabe vor. Mittellinie einreiten und Grüßen war grade und geschlossen. Das Antraben vom Fleck weg war schonmal besser und durchlässiger, alles aber noch im Rahmen. Mittlerweile konnte ich wirklich spüren, wie Levi unter mir anfing zu schwingen. Schritt, Trab und Galopp waren kein Problem. Auch das Zulegen im Trab und Galopp war deutlich sichtbar herausgeritten, auch das Abfangen wurde immer besser. Das Viereck verkleinern war nach vielem Üben auch keine Hürde mehr für den KWPN-Hengst. Ich war sehr zufrieden mit seinem Werdegang als zukünftiges Springpferd auf Abwegen. Danach war die Leistungsüberprüfung von Fürstenherz dran. Auch mit ihm ritt ich die gleiche Aufgabe. Die erbrachte Leistung war sogar noch besser als die von Levi. Fürstenherz war einfach ein tolles Dressurpferd, der wusste, wie man sich präsentiert. Er wusste auch einfach, dass er schön ist. Auch hier waren die Kernlektionen wie Tritte verlängern im Trab und Galopp sowie Viereck verkleinern im Schritt sauber geritten und deutlich erkennbar. Auch hier konnte man vermerken, dass sich Herzi auf sicherem A-Niveau befand. Somit war dieser Part der Trainingssession im November abgeharkt und beide Pferde liefen zuverlässig auf A. Nun mussten wir noch das Distanztraining abschließen. In der Woche waren wir wieder viel im Gelände und erweiterten jeden Tag peu a peu die Strecke. Sie hatten mittlerweile enorm Kraft und Ausdauer bekommen. Auch Shavalou, der immer erst ein wenig brauchte, bis er mithalten konnte. Grey Rose und Sezuan hatten eine unglaubliche Entwicklung in der doch eher kurzen Zeit gemacht. Somit konnten wir sonntags auswärts fahren, um unser Können unter Beweis zu stellen. Damit wir nicht zwei Mal fahren mussten, fragte ich eine Freundin, ob sie eins meiner Pferde auf dem Distanzritt reiten konnte. Sie willigte ein und nach einem Probetraining, welches super war, konnten wir zu Dritt in den Kampf ziehen. Ich ritt Sezuan, mein Freund Shavalou und Lara, meine Freundin, Grey Rose. Nachdem wir die Pferdehänger bepackt hatten, ging es los zur auswärtigen Distanzstrecke. Die Pferde waren auf fremden Terrain relativ entspannt und ich konnte es kaum erwarten, bis es losging und wir das harte Training endlich abschließen konnten. Nachdem wir gesattelt hatten, ging es los. Der Prüfer nahm die Zeit, jedoch ließen wir es ganz entspannt angehen. Wir hatten eine Menge Spaß auf unserem Distanzritt und bauten viele Trab und Galoppstrecken abwechselnd ein. Wir waren einige Stunden unterwegs, wie lange wusste ich gar nicht. Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren und war fast traurig, als der Ritt schon vorbei war. Der Richter gratulierte uns recht herzlich zu den bestandenen neununddreißig Kilometer in einer guten Zeit. Somit war es amtlich: Grey Rose, Shavalou und Sezuan liefen auf A-Niveau, was Distanzritte betrifft. Glücklich und zufrieden mit den Leistungen der Pferde und deren Werdegänge in den letzten Wochen machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat, wo wir die Stufenerhöhungen der Pferde ausgiebig in kleinem Kreis bei einer Flasche Sekt feierten.

    Rennen L -> M
    Es war ein wundervoller Montag. Ja, schon fast wie im Bilderbuch. Die Sonne gab heute alles und die eisigen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt schienen etwas milder als sie eigentlich waren. Nichtsdestotrotz stand mal wieder eine Trainingssession mit meiner Stute Grey Rose an, damit sie endlich zur Stutkrönung konnte und eingetragene Zuchtstute werden würde. Ich beschloss, meine Trakehnerstute diesmal in der Disziplin Galopprennen, beziehungsweise Rennen zu fördern. Aktuell bewegte sie sich auf einem sehr guten L-Niveau und nun hieß es, sie bis zur Klasse M weiter auszubilden.
    Also machte ich meine Stute im Stall fertig und hing dann den Hänger an, denn der Boden war zu sehr gefroren, um draußen auf der Rennbahn im Nachbarort zu trainieren. Wenig später war der Hänger am Auto und Grey Rose konnte verladen werden, damit wir ins fünfundzwanzig Kilometer entfernte Dort zu fahren, wo eine Indoor-Rennbahn war, damit man die Galopper auch im Winter bei Laune halten konnte.
    Als wir ankamen, machte ich Grey Rose schnell fertig und dann ging es zum Training mit Walden, dem Trainer der Rennbahn. Nach dem gründlichen Aufwärmen ging es dann auch los. Meine Stute wusste genau, um was es heute ging und war Feuer und Flamme für diese Art von Training: Galopp. Ich beugte mich während der Trainingsrunde dicht über ihren Hals und ließ ihr genügend Platz vorne, damit sie sich vollends strecken und den Galopp genügend entwickeln konnte. Unsere Zeit war gut, jedoch natürlich nicht gut genug für die nächsthöhere Klasse M. Walden kam zu uns und gab uns einige wertvolle Tipps. Nach einem kurzen Gespräch war klar: Ich werde Grey Rose auf der Galopper-Trainingsanlage lassen, da wir dort die besseren Trainingsmöglichkeiten hatten. Heute nahm ich sie jedoch nochmal mit nach Hause und würde sie erst am nächsten Tag mit Sack und Pack bringen.
    So geschah es dann auch. Am nächsten Tag packte ich alles ein, was meine Stute benötigte. Im neuen Domizil angekommen, natürlich nur vorrübergehend, brachte ich das Zeug in den Stall, bevor ich Grey Rose fürs nächste Training fertig machte. Heute ging es um die Kraft und neue Ausdauer, die wir gewinnen wollten. Walden baute einige kleine Sprünge auf, teilweise auch auf Steigung, damit Grey Rose mehr die Hinterhand beanspruchen musste. Während dem Training merke ich, wie sehr sie das anstrengte, deswegen machten wir nicht so viel heute.
    In den nächsten Tagen und Wochen entwickelte ich Grey Rose zunehmend in die richtige Richtung. Sie wurde immer kräftiger und konnte den Schub aus der Hinterhand noch besser einsetzen, was enorm an Schnelligkeit und Technik feilte und dies verbesserte. Die nächste Zeitmessung auf der Rennbahn war schon um einiges besser als das Training letzte Woche. Wir waren schneller geworden, aber es reichte leider immernoch nicht.
    Deswegen hieß es: weitermachen, weitermachen, weitermachen. Unermüdlich trainierten wir, aber es war klar, das die Klasse M das Maximum war, was Grey Rose konnte. Mehr war aus den meisten Warmblütern nicht rauszubekommen, trotz der eleganten Trakehnerrasse und deren Leichtigkeit, Blütrigkeit und Eleganz. Jedoch mussten wir dieses nächste Ziel noch erreichen, und wir waren nicht mehr weit von entfernt. In den kommenden Tagen trainierten wir abwechslungsreich an der Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. Ich hatte das Gefühl, von Mal zu Mal machten wir einen großen Sprung in die richtige Richtung.
    Mittlerweile waren es drei Wochen, wo ich meine Stute im Rennstall untergebracht hatte. Zwischendurch hatten wir eine kleine Flaute und nichts ging mehr. Wir machten keinen Schritt vor sondern bewegten uns eigentlich nur auf der Stelle beziehungsweise drehten uns im Kreis. Wir hatten sogar überlegt, das Training abzubrechen und es zu akzeptieren, dass einfach nicht mehr ging. Dass sie einfach ein Sportpferd auf dem Gebiet Springen und Dressur war und kein Rennpferd, womit Walden ja auch eigentlich recht hatte. Jedoch erkannte ich Grey Roses Gabe, dass mehr als L drin war. Also gaben wir der Sache noch eine Chance. Wir probierten unser Glück ein weiteres, wahrscheinlich letztes Mal auf der Rennbahn um die Zeit zu nehmen. Ich flüsterte meiner Stute liebe Worte zu und hoffte, dass wir die Zeit knacken können. Auch, wenn es nur knapp war, aber ich hatte den Ehrgeiz. Genau wie mein Pferd. Ich atmete tief durch und fokussierte mich. Dann ging die Klappe auf und Grey Rose stürmte nach vorne. Dicht lehnte ich mich auf ihren Hals und ließ sie galoppieren. Zwischendurch schnalzte ich ihr zu, was sie weiter motivierte. Wir hatten bereits die Hälfte der Strecke hinter uns gelassen, da merkte ich, dass ihr die Kraft langsam ausging. "Los mein Mädchen, gib alles !!", rief ich ihr zu und schnalzte, um sie zu motivieren. Ich hatte das Gefühl, sie wurde wieder etwas kraftvoller unter mir. Dann ging es auf die Zielgeraden. Grey Rose schnaufte schon ziemlich, war aber sehr ehrgeizig. Walden kam immer näher und er fieberte uns mit großen Augen entgegen. Wie ein Geschoss zogen wir an ihm vorbei. Ich hörte ein leises 'Jawoll!' hinter mir. Jawoll? Hieß das, wir hatten die Zeit geknackt? Nachdem Grey Rose ausgaloppiert und ausgetrabt hatte, ritt ich noch eine Runde Schritt, bevor ich zu Walden ritt. Er grinste mir nur zu. "Gratulation. 1,47 Sekunden unter dem Limit.", meinte er. Es war ein grandioses Ergebnis und ich fiel Grey Rose um den Hals. Wir hatten es geschafft! Grey Rose war nun in der Lage, Strecken der Klasse M in geeigneter Zeit zu rennen. Das musste gefeiert werden!

    Kürbericht für die SK 473 - alle Stuten
    Was ein aufregender Tag! Heute waren wir angereist, um Grey Rose die Chance geben zu können, endlich eine Zuchtstute zu werden. Wir hatten lange auf den Tag hingearbeitet, daher waren alle Daumen gedrückt. Ich hatte beschlossen, diese Kür geritten zu präsentieren, da ich Grey Rose so besser präsentieren konnte. Eingeflochten, gesattelt, getrenst und natürlich schick zurecht gemacht warteten wir auf unseren großen Auftritt als erstes Starterpaar. Wir mussten nicht lange warten, da klingelte das Glöckchen und wir wurden aufgerufen. Im Trab ritten wir in die Arena ein und trabten einmal außenherum, bevor ich vor den Richtern aufmaschierte und diese grüßte. Nun ging es ums Präsentieren der drei Grundgangarten. Ich begann mit dem Trab auf beiden Händen, bevor ich zum Schritt durchparierte. Ich ließ Grey Rose groß schreiten und wechselte durch die halbe Bahn, um dort auch nochmal den Schritt zu präsentieren. Danach trabte ich erneut an und ging auf den Zirkel. Dort galoppierte ich meine Stute an und galoppierte eine Runde außenherum. Ich wechselte mit einem fliegenden Wechsel durch die Diagonale und zeigte dort auch nochmal den Galopp. An der langen Seite galoppierte ich eine Volte und strich über, um ihre Durchlässigkeit zu zeigen. Im Galopp maschierte ich ein zweies Mal auf und gab bei G eine ganze Parade zum stehen, um mich von den Richtern zu verabschieden. Ich war zufrieden mit unserer Vorstellung und hoffte auf ein positives Körurteil.
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    Zuletzt bearbeitet: 11 Jan. 2021
  3. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Roanoak Stables präsentiert
    Patagonia
    [​IMG]
    Steckbrief:
    Patagonia
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    Abstammung

    Von Leitz
    Von Lord Winter Aus der Harmony

    Aus der Plötze
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt


    Exterieur

    Oldenburger
    24.03.2016| Stute|176cm

    Sooty Buckskin Minimal Sabino | Dunkler Falbe mit Sabino
    Ee Aa nCr nSb Stysty

    Interieur
    Patagonia ist eine sehr intelligente Stute, die immer mitdenkt und auch schwierige Aufgaben mit Bravur meistert. Sie weiß wie man Stricke öffnet, bleibt aber trotzdem ruhig am Putzplatz stehen. Oft handelt sie aus dem Bauch heraus und so passiert es auch mal, dass wenn sie sich erschrickt, auch mal zur Seite springt. Bei der Arbeit schnaubt sie oft laut ab, eigentlich immer wenn sie gerade konzentriert ist. Leider ist sie nicht sehr robust und verletzt sich öfter als es dem Reiter lieb ist. Ihr Heu tunkt sie beim Fressen immer in die Tränke und hat es am liebsten wenn es nass ist. Deshalb muss man oft die Tränke von Heu befreien. Darüber hinaus liebt sie Aufmerksamkeit und sucht oft die Nähe eines Menschens um an Streicheleinheiten zu kommen. Pata hat Angst alleine alleine gelassen zu werden und braucht ihre tägliche Bewegung, sei es auf der Weide, im Paddock oder durch Training. Unsichere Reiter testet sie oft und versucht dabei die Rolle der Leitstute zu übernehmen.

    Besitzer: Brooke Scott (22)
    Züchter: Unbekannt | Deutschland
    VKR/Ersteller: Sosox3
    Kaufpreis: 290 Joellen


    Karriere

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    Platzierungen 3/2/4
    Trainingsstatus inaktiv
    Registriert in -

    Dressur E A L
    Springen E A L M
    Military E A L M
    Fahren E A
    Distanz E A L M
    Rennen E A
    Western E


    Klasse E
    581. Springturnier, 1. Platz
    314. Synchronspringen, 2. Platz
    316. Synchronspringen, 1. Platz
    317. Synchronspringen, 3.Platz
    331. Synchronspringen, 3. Platz
    335. Synchronspringen, 1. Platz
    336. Synchronspringen, 3. Platz
    Klasse A
    339. Synchronspringen, 2. Platz
    342. Synchronspringen, 3. Platz

    Inoffiziell

    Großer Preis von der Nordwacht - A-Dressur - 1. Platz
    Großer Preis von der Nordwacht - L-Dressur - 3. Platz
    Großer Preis von der Nordwacht - E-Springen - 4. Platz


    Zuchtverband
    -
    Zuchtinformation



    Zuchtverfügbarkeit [​IMG] Geschlossen [​IMG]
    Zuchtbedingungen:
    Nur offen für Deutsche Warmblüter
    Hengste müssen mind. im L Dressur platziert erreicht haben
    Name des Fohlens muss bei Stutfohlen den Anfangsbuchstaben der Mutter erhalten
    Decktaxe: -

    Nachkommen:
    1.
    2.
    3.
    4.
    5.

    Zuchtpotenzial:
    [​IMG]

    Bilder


    PNG | Puzzel PNG |Offizieller Hintergrund


    Tierarztbericht:
    Tierarztpraxis Sapala
    Heute war ich auf dem Weg zu Nathan Scott. Es war einer meiner routinemäßigen Besuche und heute standen insgesamt fünf Pferde auf dem Plan. Dementsprechend früh traf ich auch auf dem Hof ein und wurde schon von Nathan und der wartenden Baltic Wave in Empfang genommen. Nachdem ich beide begrüßt und mich kurz eingerichtet hatte, bat ich Nathan, mir die Stute direkt einmal vorzuführen. Einmal im Schritt und einmal im Trab. Die Gänge waren taktklar und die Beugeprobe bestand Baltic Wave ohne Probleme.
    Als nächstes warf ich also einen Blick in Ohren, Augen, Nüstern und Maul, um zu schauen, ob da grundlegend alles in Ordnung war. Nathan hatte auch keine Probleme bemerken können. Zuletzt hörte ich also noch Herz, Lunge und Darm ab und da auch dort alles im grünen Bereich war, konnte Baltic Wave ohne Probleme geimpft und entwurmt werden. Etwas mürrisch nahm sie die Wurmkur an, aber ansonsten lief alles problemlos.
    Während Nathan die Stute wieder in die Box brachte, füllte ich den Impfpass aus und setzte meine Unterschrift an die nötigen Stellen. Kurz darauf stand bereits Caprimond vor mir. Es handelte sich bei ihm um einen windfarbenen Hengst und er war wirklich eine Schönheit. Auch ihn ließ ich mir erst vorführen, dann tastete ich ihn ab, hörte ihn ab und nachdem alles in Ordnung war, wurde auch er geimpft und entwurmt. Er machte vorbildlich mit, bekam zum Abschied noch ein Leckerli und war nach zehn Minuten mit seinem Besuch bei mir durch.
    Ähnlich schnell verlief das Prozedere bei Cinnemont's Accento, welchen ich bereits schon länger kannte. Wir waren ein eingespieltes Team und ruckzuck war er vorgeführt, abgetastet und abgehört. Die Impfungen nahm er ohne jedes Zucken an und auch die Wurmkur hatten wir schnell im Pferd. "Solche Patienten wünscht man sich", meinte ich grinsend zu Nathan, welcher selbst sehr zufrieden war.
    Wir näherten uns dem Ende, denn als nächstes stand Patagonia vor mir. Die schöne Stute machte uns heute ein wenig Ärger, denn sie war nicht so begeistert, von mir abgetastet oder abgehört zu werden. Leider hatten wir sie eben auch in ihrer Rossezeit erwischt und wie die meisten Stuten war auch sie da deutlich sensibler. Dennoch konnten wir alles erfolgreich erledigen und nachdem ich sie untersucht hatte, wurde sie geimpft und entwurmt und durfte dann schon wieder zurück in ihre Box.
    Der letzte im Bunde war Norisk. Ein kräftiger Norikerhengst, welcher schon eine ganz schöne Erscheinung war. Doch genauso gutmütig war er auch. Er ließ sich einwandfrei vorführen, muckte nicht beim abtasten und abhören und auch beim Impfen hielt er super still. Die Wurmkur nahm er nicht so gerne, aber man bekam sie ins Maul. Ausgiebig wurde er danach gelobt und durfte gehen. Ich erneuerte noch alle Impfpässe, gab diese dann Nathan zurück, verabschiedete mich und machte mich wieder auf den Weg zum Auto.

    Trainingsberichte:
    Dressur E-A
    Patagonia Dressur E-A
    “Eigentlich hätte ich gleich unten bleiben können.”, bemerkte ich Val. Im gleichen Atemzug ergänzte ich allerdings “dann hätte der Brand schlimmer ausgehen können.” Auch wenn mittlerweile etwas Zeit vergangen war, saßen die Folgen des Brandes noch tief in den Knochen, selbst Peter war erst vor kurzem aus dem Krankenhaus entlassen worden. Nichts desto trotz musste Geld in die Kasse gespielt werden, weshalb ich mich dazu entschied wieder Aufträge als Trainer anzunehmen. Brooke Scott kam mir mit ihren neuen Pferden, die alle gefördert werden sollten, sehr entgegen. Also entschloss ich mich dazu erneut an den Rhein zu fahren, um die alten Freunde zu besuchen, die sich mittlerweile eine stattliche Zucht aufgebaut hatten.
    “Ach fuck, ich wollte doch zur Werkstatt”, fluchte ich, als ich in meinen Dodge stieg, der aber nicht ansprang. Auf die schnelle konnte ich keinen ordentlichen Mechatroniker auftreiben, weshalb ich Peter anrief und ihn bat mir sein Wagen zu leihen. Ohne irgendwelche Anstalten übergab er mir die Erlaubnis und so konnte ich die Reise fortsetzen. Peters alter Passat war zwar gewöhnungsbedürftig, aber immerhin fahrtüchtig, was die ganze Sache erträglicher machte. Ärgerlich war bloß die kaputte Klimaanlage, denn bei Graden um den Nullpunkt gepaart mit Nieselregen, war es nicht sonderlich angenehm 5 Stunden im Auto zu verbringen.
    Durchgefroren und erschöpft kam ich nachmittags auf dem Roanoke Anwesen an und wurde wie jedes mal freundlich von Brooke und Nate begrüßt, die mir sofort ein warmes Zimmer im Wohnhaus und einen heißen Kaffee angeboten hatten. Da es schon recht spät war, hatte ich mich dazu entschieden die zu trainierende Stute Patagonia erstmal kennenzulernen und am nächsten Morgen mit dem Training anzufangen. Gemeinsam mit Brooke begab ich mich in den Stalltrakt der Stuten und staunte über die Masse, der neu hinzugekommenen Pferde. Allesamt waren wunderschön und von bestem Pedigree. “Wow ein Sooty Buckskin Schecke! Diese Stute hat etwas ganz besonderes an sich, sie zieht einen in ihren Bann.”, stellte ich begeistert fest. “Tja Collin, wer lesen kann, ist klar im Vorteil.”, feixte Brooke. Erst dann fiel mein Blick auf das Boxenschild, auf welchem in großen Buchstaben der Name “Patagonia” geschrieben war. Mit einem Klaps auf meine Stirn signalisierte ich meine kurzfristige Dummheit. “Naja das war wohl das ultimativste für deine Stute”, antwortete ich lachend. Die hübsche Stute betrachtete uns neugierig und schnupperte an meinem Körper. Ich tätschelte daraufhin ihren Kopf und bewunderte ihre außergewöhnliche Zeichnung. “Ich würde sagen, dass ich sie einfach erstmal longiere und morgen dann eine Reitstunde einbaue.”, schlug ich Brooke vor. Sie nickte und holte aus der Sattelkammer alles was ich brauchte. Als sie zurückkehrte bedankte ich mich bei ihr und sie überließ mir ihre Stute und machte sich wieder an ihre Aufgaben. Angefangen mit einem ausgiebigen Putzen, machte ich die großrahmige Stute fertig und begab mich mit ihr zur Halle, da es draußen aus Eimern schüttete. Pata war mit einer Abschwitzdecke und einem feinen Kappzaum ausgestattet und schien von den Geräuschen des Regens eingeschüchtert zu sein, da sie ein paar mal einen Satz zur Seite machte. Im Kontrast dazu machte sie beim Longieren perfekt mit und schnaubte sehr laut ab, was mir signalisierte, dass sie sich entspannte.

    Am nächsten Morgen
    “Guten Morgen Col!”, begrüßte mich Nate auf nächsten morgen. Ich nickte ihm mit der Tasse Kaffee in der Hand zu. In Gedanken ging ich schon die Einheit mit Patagonia durch und begab mich zum Stall. Schnell war die hübsche Stute für die Reiteinheit fertig gemacht und ich führte sie zur Halle.

    Nach guten 5 Minuten warmführen, stieg ich auf und arbeitete mit ihr erst einmal im Schritt: das bedeutet Tempiwechsel mit Fokus auf eine korrekte Aufrichtung und schönem Untertreten. “Sehr gut, Hübsche!”, lobte ich Pata. Nach ein paar Bahnfiguren, trabte ich sie an und begann sie in einem guten Arbeitstrab zu halten, während wir auf dem Zirkel ritten. Grundlegend übten wir alle Aufgaben, die bei einer A-Dressur gefragt wurde und zu meinem Erstaunen, klappten die Aufgaben fast alle einwandfrei. Generell war das Dressurpotential deutlich zu spüren, da ihr Gangwerk sehr elastisch und ästhetisch war. An manchen Stelle merkte ich, dass sie gerne etwas testet, da sie, wenn ich unaufmerksam war, immer zur Mitte laufen wollte oder sich aus der Übung heraushebte. Auch beim Reiten schnaubte Pata ab und schien sich sehr zu konzentrieren. Nach einem durch den Zirkel wechseln, gab ich ihr die Galopphilfe und fokussierte mich darauf sie zu versammeln und damit “rund” zu machen. Natürlich konnte ich keine perfekte Versammlung verlangen, da es ihr noch an Balance und Körperbewusstsein fehlte, dennoch gab sie ihr bestes und schien Spaß daran zu finden. “Good Girl!”, lobte ich die Stute kurz vor Ende der Einheit. Mittlerweile hatte ich zum Schritt durchpariert und ließ sie nun am langen Zügel “abkühlen” und sammelte von der Bande ihre Abschwitzdecke ein und legte sie über ihren Hintern. Plötzlich öffnete sich die Hallentür und Patagonia machte einen Sprung zur Seite, bei dem ich fast den Halt verlor und mich in der letzte Sekunde noch fangen konnte. Brooke verkniff sich ein Lachen und entschuldigte sich stattdessen. “ Sie war einfach klasse! Einer A-Dressur steht nicht mehr viel im Wege, wenn ihr fleißig trainiert und besonders an ihrer Biegung und der korrekten Ausführung der Aufgaben arbeitet.”, erklärte ich Brooke und unterbreitete ihr die zukünftigen Trainingsplan.
    5583 Zeichen, by Zion
    Dressur A-L
    Die Dressur - Reitstunde

    Ermgravin E-A
    Garance E-A
    Colour Paint A-L
    Blue Spirit E-A
    Priamos Ruffia Kinscem L-M
    Patagonia A-L


    Collin
    Der Kurs lief bisher fantastisch, vielleicht mag das etwas sehr euphorisch klingen, aber die Teilnehmer haben bereits tolle Fortschritte gemacht und sind wie ich das wahrnehmen konnte auch sehr zufrieden. Da alle Teilnehmer im Online-Formular eine Reitstunde ausgewählt hatten, haben Robin und ich beschlossen diese eher an das Ende des Kurses zu legen, damit die erarbeiteten Fortschritte vom Boden auch auf dem Pferd umgesetzt werden können. Allerdings hatten wir nach wie vor das Problem, dass Cloud in der Nähe von Stuten buckelte und bei einer Reihe von 5 Stuten war uns das einfach zu heikel, weshalb wir ihn und Occu erneut separierten und lediglich mit Pria und Patagonia in eine Gruppe steckten, da alle vom Niveau her etwas weiter waren.

    Es war wieder ein recht kühler Morgen, an dem wir mit dem Training anfingen, doch laut Wetterbericht erwarteten wir heute einen milden sonnigen Tag, weshalb wir mit beiden Gruppen raus auf den Platz gingen. Momentan versammelten sich alle im Speiseraum zu Frühstück und während leichtes Gemurmel den Raum ausfüllte, bat ich die Gruppe kurz um ihre Aufmerksamkeit. “Guten Morgen! Für heute haben wir die Reitstunde geplant und der Rest des Tages steht euch dann zur freien Verfügung. Diesmal haben wir euch zweigeteilt, da der Ausbildungsstand der Pferde doch variiert. So sind Cloud, Pria und Pata bei mir und Blue, Gräfin und Garance bei Robin. Achja! Wir werden nicht stupide irgendwelche Lektionen bis zum Abwinken üben, sondern passen alles an euch an und orientieren uns nur grob an den Original-Vorlagen, damit ihr euer Training zu Hause fürs Turnier weiterführen könnt. Dann wünsche ich euch noch einen guten Appetit und wir sehen uns dann in einer Stunde beim Putzplatz.”, beendete ich meine kurze Rede. Während ich zum Buffet ging und mir reichlich Rührei auf meinen Teller schaufelte, trat Robin neben mich und fragte “Wie baust du denn den Unterricht auf, also soll ich irgendwas bestimmtes machen?” “Ne ne mach du es für richtig hälst und guck dir einfach wie es läuft und deine Gruppe strebt auch nur ein A-Niveau an, weshalb du in den Aufgaben sehr frei bist.”, entgegnete ich ihm und er ging nickend weg.


    Robin
    Nachdem das Frühstück beendet war, liefen alle gemütlich nach draußen um ihre Pferde zu holen und diese fertig zu machen. Da Collin und ich vom Boden ohne eigenes Pferd unterrichteten, stellten wir uns zur Seite und beobachteten die anderen. Es war schön zu sehen, als sie das Gelernte aus den bisherigen Tagen im Alltag mit ihrem Pferd anwendeten - Leticia zum Beispiel trat viel selbstbewusster auf und kam mittlerweile deutlich besser mit Garance’ Dominanz klar und auch ihre Stute schien mit der Veränderung zufrieden zu sein. Ebenfalls hatten Alec und Gräfin ihr Problem mit der Gerte zumindest etwas behoben, da sie im Verlauf des Kurses die Gerte zum Abstreichen benutzt haben und er ihr so gezeigt hat, dass die Gerte nichts Böses impliziert. “Ja wie ich sehe seid ihr soweit. Wir bleiben bei dem schönen Wetter draußen auf den Plätzen und meine Gruppe geht auf den Großen und Collin geht mit euch auf den kleineren Platz”, informierte ich unsere Teilnehmer. Wie in einer Polonaise begaben wir uns zu den Plätzen und alle stiegen nacheinander mit der Aufstiegshilfe auf. “So ich mache das Tor gleich zu und ihr reitet erstmal wie ihr wollt eure Pferde warm.”, erklärte ich meiner kleinen Gruppe. Collins Gruppe lief derweil etwas weiter zum anderen Platz und stieg dort auf. Aus Sicherheitsgründen hatten wir alle gebeten, auch wenn sie es zu Hause nicht machen würden, einen Helm aufzusetzen.


    Collin
    “Na dann wollen wir mal! Reitet eure Pferde erstmal im Schritt warm und ich gucke mir das dann auch gleich mal an, da ich ein großer Fan von Schrittübungen bin. Für Pata und Cloud bringt die L-Dressur einen größeren Schritt mit sich, der auf den versammelten Gangarten beruht und da für mich aus der klassischen Richtung Versammlung das A und O ist, werden wir das heute speziell in Angriff nehmen. Die Kandare könnt ihr gern in eurem eigenen Training dann einbauen, doch wir werden die Grundsteine erstmal mit der Trense legen. Octavia, da Versammlung und Verstärkung in der M-Dressur ebenfalls eine enorme Rolle spielen, ist das für dich und Pria ja die beste Voraussetzung. Den fliegenden Wechsel und die Schrittpirouette können wir gern auch probieren. Fast vergessen, Seitengänge! Da die sowohl für das Pferd zur Lockerung sehr gut sind und sie fast in allen Klassen gefragt werden, beschäftigen wir uns auch damit.”, begann ich die Einheit. Die drei verteilten sich auf dem ganzen Platz und begannen ihre Pferde im Schritt aufzuwärmen. Mich machte es besonders Stolz, dass alle bereits mit Tempiwechseln und kleineren Aufgaben anfingen und nicht nur am langen Zügel das Pferd voran stolpern ließen.


    Robin
    Mittlerweile waren gut 15 Minuten vergangen und alle waren auf ihr Pferd konzentriert. “Wir werden uns speziell mit den Tempiwechseln und Bahnfiguren beschäftigen. Alicia du hattes ja erzählt, dass Blue Spirit noch nicht so viel Erfahrung hat, deshalb würde ich bei euch in den Bahnfiguren besonders auf die Hilfengebung achten, ich möchte, dass Blue ohne große Mühe das ausführt, was du ihr vermittelst, du hast ja ein paar Methoden vom Boden kennengelernt. Leticia du meintest, dass Garance schon Turniere gelaufen ist und somit die Lektionen schon etwas besser kennengelernt hat, wenn ihr wollt könnt ihr am Viereck verkleinern und vergrößern also im Prinzip Schenkelweichen, sowie an einem einfachen Galoppwechsel arbeiten. Und Alec ihr habt ja mit der Gerte bereits große Erfolge erzielt, dennoch braucht ihr sie heute nicht, da Frau Graf sehr fein an den Hilfen steht und ich lasse es dir frei was du machen möchtest.”, erklärte ich der Gruppe und sie machten sich gleich daran alles auszuprobieren. Bisher sah es auch vielversprechend aus und alle waren bemüht es richtig auszuführen. “Gönnt euren Pferde ruhig eine Pause. Sieht gut aus! Alicia Blue läuft etwas hinter der Senkrechten, dann gehe lieber nochmal ein paar Schritte zurück und versuche die Zügel nur so leicht anzunehmen, dass du einen leichten Kontakt zum Maul spürst und fokussiere dich mehr auf die Hinterhand und aktiviere sie. Leticia: bitte verfall nicht wieder in die Spaghetti, du hast gelernt ein freundlicher Fels zu sein und auch nachzulassen, doch dir fehlt gerade etwas Körperspannung, weshalb Garance ausbricht und statt dem Schenkel zu weichen ihm eher folgt, da deine Hilfengebung im Gesamtkonstrukt nicht zusammenpasst. Mein Lieblingssatz ist nach wie vor ‘Reite logisch und fair, sodass es für dich und dein Pferd ständig nachvollziehbar ist.’ Aber wir fangen ja erst an, also lasst euch bitte von meinen Korrekturen nicht unterkriegen. Bei Alec ist es genau andersherum, Gräfin überinterpretiert die Aufgaben und wirkt leicht überfordert und drückt teilweise den Rücken weg, nimm einfach etwas Druck heraus und bau mehrere Pause ein.”, korrigierte ich die Reiter.

    Tatsächlich war die Einheit schon vorbei, weshalb ich mich bei meinem drei Teilnehmern für ihre Aufmerksamkeit und den Fleiß bedanke und ihnen das Tor öffnete, damit sie zum Cool Down auf dem Gelände rumreiten konnten.


    Collin
    Die Zeit verging wie im Flug, sodass wir schon 20 Minuten im Schritt an der Versammlung und an den Tempiwechseln gearbeitet hatten. Zu meinem Erstaunen liefen die Pferde alle in einer korrekten Anlehnung mit aktiver Hinterhand und ganz selten hinter der Senkrechten. “Ich möchte nochmal kurz was zur Versammlung sagen, um es euch zu visualisieren: Ein versammeltes Pferd beugt seine Hanken und tritt so mit der Hinterhand vermehrt unter seinen Schwerpunkt. In Folge dessen wölbt es den Rücken auf und hebt den Widerrist an. Dadurch richtet sich auch der Hals etwas weiter auf, das Genick wölbt sich und der Kopf kommt näher an die Senkrechte. Allerdings ist die Versammlung für das Pferd sehr anstrengend, aber essentiell um unser Pferd gesunderhaltend zu reiten und deshalb werden wir zwischendurch kleinere Pausen machen, in denen euer Pferd sich einfach ausschütteln darf. Beginnen wir mit meinen Lieblingsaufgaben: den Seitengängen. Fangt wie ihr wollt mit Kruppe- oder Schulterherein an. O für dich haben ich Hütchen aufgestellt, um die fliegenden Galoppwechsel zu üben - keine Sorge ich erwarte keine 1ner-Wechsel.”, erklärte ich den Dreien. Mir gefiel der Ehrgeiz, den alle drei Frauen an den Tag legten und ich muss sagen, allesamt setzten meine Anmerkungen in die Tat um und waren stets bemüht mit ihrem Pferd die Übungen gemeinsam zu meistern. Octavia machte sich nun an die Hütchen, die in einer Reihe standen, um den Wechselpunkt zu visualisieren. “So O hier ist Timing das Wichtigste, denn du kannst nicht erwarten, dass Pria die Übung korrekt ausführt, wenn du ihr einfach nur den Schenkel in die Seite haust. Also bereite sie rechtzeitig mit Zügelhilfen und Gewichtsverlagerung darauf vor, sodass du beim Hütchen letztlich den Schenkel randrückst und sie vom Rechtsgalopp in den Linksgalopp und andersherum springt. Glaub mir es fühlt sich toll an, wenn dein Pferd so fast mühelos auf deine Hilfen reagiert und den Galopp wechselt.”, weiste ich sie ein. “So Occu und Brooke mit euch möchte ich nun die Verstärkung im Trab angehen, diese ist ohne gute Basis nicht möglich, aber eure Pferde stehen gut im Training und haben einen dafür entsprechenden Ausbildungsstand. Leider wird auf den Turnieren die Verstärkung hoch und runter geritten, obwohl sie meistens nur mittelklassig und nicht korrekt vorgestellt wird. Wir im französisch-iberischen Bereich sehen die Trabverstärkung auf Basis einer gute Gymnastizierung, Geraderichtung und Versammlung bei guter Maultätigkeit als eine weitaus komplizierte Lektion an, weshalb wir sie meistens erst nach dem Erlernen von Piaffe und Passage einführen. Deshalb gehe ich hier mit gemischten Gefühlen heran, aber ihr sollt ja zumindest eine gute Grundlage mitbekommen. So ist es wichtig, dass euer Pferd Last aufnehmen kann und nach und nach eine größere Schwebephase aufbaut. Eure Aufgabe wird es sein Tempounterschiede im Leichttraben nur über die Sitzhilfen zu reiten, indem ihr zum Verlangsamen das Aufstehen verzögert.”, informierte ich die beiden Frauen. Bei Brooke und Patagonia sah es bereits sehr gut aus, da die Stute schwierigere Aufgaben seltsamer Weise sehr schnell meisterte und ich muss sagen, dass Brooke auch ihr Auftreten durch die Bodenarbeit so verändert hat, dass Pata sie nur noch selten testet. Wenig Unterschiede waren bei Occu und Cloud zu erkennen, da der hübsche Fuchshengst bereits fein in der Dressur ausgebildet worden war, doch sein enormer Schwung im Trab machte Occu, als eher kleinere zierliche Frau etwas zu schaffen, sodass sie etwas Mühe hatte sich und das Pferde zusammenzuhalten. “Hachja die Großen mit viel Schwung machen Spaß, aber es sieht schon gut aus und er präsentiert sich sehr schön und stolz”, schmunzelte ich und auch Occu musste lächeln.


    Auch unsere Einheit verging in windeseile, weshalb ich bald das Ende einleitete und ihnen den Weg über den Hof freigab, indem ich das Tor des Platzes öffnete und sie zum Cool Down über das Gelände freiließ. “Mir hat es richtig Spaß gemacht euch auch mal auf dem Pferd zu unterrichten. Wir sehen uns dann nachher beim Abendbrot und morgen zur letzten Bodeneinheit.”, bedankte und verabschiedete ich mich.
    by Zion
    Springen E-A
    Dressur E-A
    Dorincourt
    Caprimond
    Darlington
    Coffee Breath
    Dressur A-L
    Diet Mountain Dew
    Autumnmoon

    Springen E-A
    Cinnemont’s Accento
    Pandora II
    Patagonia

    Nathan Scott | Der Morgen verlief wie erwartet ziemlich routiniert, um 8 Uhr waren die Pferde gefüttert, die Boxen gemistet und die ersten Pferde wurden schon in der Halle warm geritten. Während Brooke ihr neues Pferd Coffee Breath gerade in die Halle führte, ritt Tamara Caprimond und Rabea Darlington warm. Ich hingegen widmete mich gerade Dorincourt, meinem Spinner. Ich hatte ihn jetzt knapp 40 Minuten in der Führmaschine gehabt, damit er auch gut aufgewärmt ist, Diamond Mountain Dew und Autumnmoon würden dort noch ein bisschen laufen. Nachdem ich nach gegurtet hatte stieg ich auch schon auf und ritt in Richtung der Halle. Ich hatte darauf verzichtet eine Abschwitzdecke mitzunehmen, weil ich wusste, dass mein Spinnerchen sonst wieder Geister sehen würde, wo keine sind. In der Halle sah ich, dass alle schon fleißig an den Übergängen der Tempi im Galopp arbeiteten. Tamara versuchte Caprimond den Galoppwechsel schmackhaft zu machen und ich trieb Dorincourt zunächst ordentlich vorwärts. Wir hatten in den letzten drei Wochen schon vermehrt die Dressurarbeit vorgeschoben um in der nächsten Woche die ersten L-Lektionen mit reinzunehmen. Sobald man den Schimmelhengst nämlich unter dem Sattel hatte, machte er seine Arbeit mehr als gut und hoch konzentriert. Immer Mal wieder schaute ich zu den anderen und schaute ob das Training auch lief. Coffee Breath ließ öfter mal die Zunge aus seinem Mund hängen, was mich etwas stutzig machte. “Brooke! Komm später nochmal hier hin, wenn du deinen Hengst weg gebracht hast.” “Okey”, nickte sie außer Puste und ritt ihn dann ab. So langsam leerte sich die Halle und ich war der einzige in der Halle. Dorincourt war auch langsam fertig und ich ritt ihn etwas länger Schritt, weil wir die Abschwitzdecke ja im Stall liegen lassen hatten.


    Brooke | Nachdem ich Coffee auf ein Paddock gebracht hatte, lief ich noch einmal in die Halle zurück. Nate ritt Dörthe, wie ich Dorincourt nannte, noch im Schritt trocken und hielt dann an der Bande, wo ich stand, an. “Coffee Breath hängt beim Reiten die Zunge raus, hast du falsch getrenst oder der hat was am Kiefer.” “Nein, das hat er wohl schon seit Tag eins, aber ich lass ihn nochmal durchchecken, nicht dass es auf Turnieren zu Problemen kommt”, nickte ich und fragte ihn dann ob er Autumnmoon trainieren könnte, während ich Diet Mountain Dew für die nächsten Turniere der L-Lektion trainierte. “Ja, kann ich machen”, sagte Nate und lobte den Schimmelhengst bevor wir gemeinsam zu den Stalltrakten gingen. Ich putzte meine erste Stute und genoss die Kuschelsession bis ich sie dann schließlich fertig machte und vor der Halle aufstieg. Nate und Autumnmoon kamen kurz nach uns in die Halle. Da Diamond aber rossig war, entschied ich mich dazu, lieber auf den Platz zu trainieren. Es war zwar um einiges kälter dort, aber es war besser um beide Parteien konzentriert arbeiten lassen zu können. Wir trainierten ganz normal in unseren Trainingsprogramm, denn Diamond war auf einem soliden L-Niveau und so war die L-Dressur eher easy peasy für sie. Autumnmoon hingegen hatte noch einiges vor im Training, denn er war vor kurzem erst im A-Niveau vorgestellt und musste noch etwas aufholen. Kurz nachdem auch die beiden fertig waren, begann Tamara und ich bereits damit die Halle vorzubereiten. In der Zwischenzeit machte Rabea Pandora II und Patagonia für die kommende Springstunde mit Nate fertig. Ich würde meine Stute Patagonia reiten, Rabea ritt Pandora und Tamara Cinnemont’s Accento gleich nach uns. Wir hatten erst ein paar Kreuze zum Aufwärmen und dann begannen wir auch schon mit Sprüngen auf E-Level. Ein Klacks für Pata und Pandora. Beide hatten unglaublich hohes Potenzial im Springen und nutzten dies auch ohne, dass man nachfragen muss. Cinni hatte allerdings mehr Vorsicht und mit ihm mussten wir etwas langsamer machen. Er zeigte sich vorsichtig am Sprung, doch sobald er gefallen daran gefunden hatte, war er nicht mehr zu halten. Alles in allem war der heutige Trainingstag gut gelungen und ich machte gegen 12 Uhr eine Stunde Pause.
    Springen A-L
    Trainingsbericht

    Springen A-L
    Baltic Wave
    Patagonia
    Pandora II

    Nate | "Brooke, wir müssen unsere Pferde besser trainieren. Sie sollen unser Aushängeschild sein, aber das geht nicht, wenn die nur auf E oder A Niveau starten." "Ich kann mich nicht um alles kümmern!", sie runzelte die Stirn, während sie soeben zwei neue Einstellerverträge bereit machte. Sie und Jack hingen immer noch wie Pech und Schwefel aneinander und Tanja sah es immer noch nicht oder es war ihr einfach egal. Ich seufzte und verließ das große Büro, schloss die massive Holztür eher unsanft hinter mir und lief den Weg in unsere Stallgasse entlang. Kyle hatte nun neben Maybach, Mercedes, Descarado und Espíritu nun auch noch Tesla. Er hatte einen Faible für die Barocken beziehungsweise die Spanier. Ich konnte hingegen absolut nichts mit ihnen anfangen. Selbst in der Dressur fand ich sie schwer zu reiten, da die meisten bügelten. Zu den schlechten Nachrichten zählte aber, dass Baltic Wave die Prämierung nicht geschafft hatte. Und zwar nur knapp, umso mehr hoffte ich, dass ich sie im Training weiter bringen konnte. Sie hatte Potenzial bis in den hohen Sport und das wollte ich nutzen.

    "Jack, was machst du hier?!", rief ich ihm mürrisch zu. Er hatte mir jetzt noch gefehlt. "Ich warte auf Brooke, sie wollte gleich den Vertrag von Rhoda vorbei bringen und dann wollte sie Patagonia trainieren am Sprung." "Aha." Ein Nicken kam meinerseits, mehr bekam er nicht. "Dann geh am besten ins Büro, da ist die noch", fügte ich bei und ging zu Baltic Wave. Die Schimmelstute blieb zum Glück in ihrer dunklen Apfelschimmeljacke und wurde nicht heller. Der Ton, den sie hatte, gefiel mir und ich hoffte, dass sie nur minimal heller werden würde. Rabea hatte uns die Stangen in der Halle auf L-Niveau hoch gestellt und ich ritt Baltic nun in einem ordentlichen Tempo warm und nutzte die Stangen, die auf dem sandigen Boden ihren Platz fanden. Baltic schnaubte gut ab und wurde schnell locker im Rücken, sodass ich nach knapp 15 Minuten die Sprünge mit einbezogen konnte. Tamara kam gerade auf Pandora II und Brooke auf Pata zu uns in die Halle und ritten die beiden warm. Beide ritten ihre Stuten ordentlich warm in Schritt und Trab, banden die Stangen mit ein und nahmen zum Ende der Aufwärmphase das Kreuz mit. Die Pferde kannten die Höhe nun durch vorherige Training und sollten jetzt keine sonderlich große Mühe mehr damit haben. Eigentlich waren wir alle auch sehr routinierte Reiter und die Pferde kannten die Sprünge. Ich ritt die Lange Seite bis zur kurzen Seite in einem ruhigen, versammelten Galopp, Ich merkte, dass sie sich anspannte und buckeln wollte, also ließ ich sie kurz und suchte ein langsameres Tempo um sie kontrolliert zu halten. Der erste Sprung war ein Oxer, den sie gut übersprang. Auch der zweite, ein Steilsprung, war für sie kein Problem, nur der dritte ein Steilsprung mit kleinem ‘Wassergraben’ machte sie etwas guckig. Sie glotzte richtig bevor sie absprang und nahm durch die Aufregung die Oberste Stange mit. Erschüttert von dem Fallen der Stange nahm sie beim vierten Sprung auch mit der Hinterhand eine Stange mit. Dann ritten wir linksherum auf einen weiteren Steilsprung, da reagierte Baltic Wave super. Der nächste war dann aber auch wieder knapp und ich versuchte sie noch kurz anzuschieben, doch auch dass gab ihr nicht die nötige Sicherheit und sie rettete den Absprung nur gerade so. Den Oxer danach sprang sie wieder super, sie fand den perfekten Moment zum Absprung und landete sanft. Die meiste Zeit über schlug sie mit dem Schweif und auch der letzte Sprung war mehr ein zusammenhalten als gut gesprungen. Dennoch lobte ich sie, denn die positive Verstärkung gehörte auch in schlechten Runden mit dazu. Tamara lief mit Pandora den Parcours ohne Fehler durch und Patagonia tat sich schwer mit dem Wassergraben, aber alles in allem wurden die Runden besser, je öfter wir die Fehler ausbesserten.


    Die Kür

    “Komm, meine Gute”, sprach ich ruhig auf die dunkle Falbstute unter mir ein und ritt sie in Richtung Eingang, aus dem gerade Stelli mit ihrer Stute ‘Grey Rose’ uns entgegen kam. “Wir schaffen das”, flüsterte ich und bemerkte ihr aufgeregtes Ohrenspiel. Sie war die Turnier Atmosphäre gewohnt, ich auch, aber eine Prämierung war doch noch mal etwas anderes. “Nun stellt ihnen Brooke Scott vom Gestüt Roanoak Stables die junge Oldenburgerstute Patagonia vor. Sie stammt von Leitz und der Stute Plötze ab, weshalb sie doch sehr viel Potenzial im Springen zeigt.” Kurz nachdem der Sprecher mit seiner Ansprache fertig war ritten wir in die Halle ein. Ich grüßte die Richter und brachte Patagonia zum geschlossenen Stehen ehe wir im Schritt losritten und dann versammelt antrabten. Dann ritt ich sie Versammelt auf die ersten Sprünge zu. Patagonia hatte keine Probleme damit mir bei der Abschätzung der Galoppsprünge zu vertrauen. Ich wusste, zur Not würde sie mich auch retten, aber das war nicht von Bedeutung heute, denn ich zeigte ihren Gehorsam und ihre Rittigkeit den Richtern. Nachdem wir den Parcours fertig hatten, sattelte ich ab und ging ein weiteres Mal für die Beurteilung ins Viereck mit Patagonia. Die Richter schrieben eifrig ihre Notizen, während ich die Stute auf beiden Seiten präsentierte. Mit einer Handbewegung wurde ich abgewunken. Das war für uns das Ende der Präsentation und ich verabschiedete mich von ihnen. Patagonia rieb beim Austreten der Halle gleich ihren feinen Kopf an meiner Schulter und schnaubte. “Wir habens geschafft…”
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    Bewegung by Mohikanerin, Trense by AliciaFarina, HG by sadasha
     
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  4. Mohikanerin

    Mohikanerin Grafiker

    Stutbucheintragung mit Nachtschatten

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    Steckbrief
    Zuchtname: Nachtschatten
    Rufname: die Schwarze

    Aus der: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    Den: Unbekannt
    Mutter: Unbekannt Vater: Unbekannt
    ____________________________________

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Standardbred
    Geburtsdatum: 7. Mai 2014
    Farbe: Rappe Sabino
    Abzeichen: Kopf, Beine (4x)
    Stockmaß: 156 cm

    Charakter:
    Nachtschatten hat in ihrem Leben noch nie eine Rennbahn gesehen. Sie zeigt sich sehr sanftmütig und war deswegen eher ein Pferd zum Training von jungen Jokeys. Mit 5 Jahren hat sie ihre Qualifikation bekommen, was ziemlich spät ist.
    ____________________________________

    Gencode: EE aa nSb
    Zuchtzulassung: Nein
    Gesamtnote: -
    Nachkommen: -

    [Schleife]
    Prüfung
    ____________________________________

    Dressur: E / L
    Springen: E / A
    Military: -
    Fahren: E / M
    Rennen: E / S
    Gangreiten: A / L
    Western: -
    Distanz: -

    Gänge: 5

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    232. Gangturnier (19.02.2020)

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    239. Gangturnier (14.04.2020)

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    228. Gangturnier (20.01.2020)
    230. Gangturnier (03.02.2010)
    238. Gangturnier (01.04.2020)

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    572. Springtunier (24.01.2020)

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    583. Dressurturnier (14.04.2020)

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    576. Dressurturnier (20.02.2020)

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    572. Springtunier (24.01.2020)
    580. Springturnier (28.03.2020)
    581. Springturnier (02.04.2020)
    583. Springturnier (14.04.2020)

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    574. Springturnier (10.02.2020)
    584. Springturnier (21.04.2020)

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    573. Springturnier (30.01.2020)
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    Besitzer: Mohikanerin
    Zucht: Unbekannt, Deutschland
    VKR: Mohikanerin
    Ersteller: Mohikanerin
    Punkte: 20
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    PNG | PSD | Details

    Trainingsberichte (1)
    Vom Sulky in den Sattel - Gang E zu A

    Vriska
    Nicht nur, dass Traber noch komplettes Neuland für mich sind, kommt nun auch noch dazu, dass ich die Pferde quasi umschulen soll, damit sie geritten werden können ohne Probleme. Nun gut. Besonders die Stuten sollen so gut wie es geht alles Reitpferde werden. Da unsere Standardbreds aber sogar Pacer sind, kommt es dem sehr Nah, dass ich sie zu typischen Gangpferden umschule. Also gesagt getan. Die erste heute ist Lotti. Nach dem gescheiterten Versuch zusammen noch Bruce die Stute zu fahren, hoffe ich, dass es mit dem Sattel besser klappt. Seit dem die Stute am Hof ist, habe ich viel Bodenarbeit mit ihr gemacht und Bruce mit der Dressur mit ihr begonnen hat. Da nun auch endlich der Sattel für Lotti Boulevard und Nachtschatten fertig ist, kann ich jetzt anfangen mit der Töltarbeit. Wir gehen zusammen auf die Ovalbahn, nach dem ich sie geputzt habe und auch das Mash vorbereitet habe. Lotti ist nämlich noch immer ziemlich dünn und kommt auch in der kleinen Stutengruppe nicht so gut ans Heu. Zunächst einige Runden Schritt, dann stelle ich sie das erste mal und merke schon die ersten Hürden. Die Stute nimmt den Schenkel für nicht ganz so ernst und hat auch Schwierigkeiten dabei, sich im Genick etwas zu lockern. Also versuche ich es mit ganz einfachen Stand-Schritt Übergängen und schon nach einigen Wiederholungen wird sie leichter und lockerer. Auch die Seitengänge mit einem etwas energischen Bein, funktionieren mehr oder weniger gut. Einige Gedanken mache ich mir beim Tölt, dadurch dass Lotti wie alle anderen Standardbreds am Hof als Pacer gelaufen ist, könnte auch der der vierte Gang ziemlich passig verschoben sein. Nach dem ersten Test, stelle ich das auch Fest. Lottis Tölt ist sehr passig und weit weg von einem flüssigen Viertakt. Also pariere ich wieder in den Schritt durch und mache noch einige weitere Versammlungsübungen. Besonders an Achten reiten, scheint Lotti großen spaß zu haben. Doch das alles nur im Schritt. Vo Außen mag das ganze etwas langweilig und eintönig, doch diese Übungen sind wichtig dafür, dass das Pferd sich versammelt und genügend Kraft für den Tölt halt. Lotti hat mittlerweile einiges an Muskulatur aufgebaut seitdem sie hier ist und ich bin sehr stolz auf die Stute. ich möchte heute nur noch ein paar Schritte richtigen Tölt reiten, dann hören wir für heute auf. Also versuche ich es zunächst aus der Volte und dem Schulterherein, doch mit beiden Versuchen wehrt sich Lotti sehr gegen die Hand und das Bein vom Reiter, weswegen ich es mit dem Rückwärtsrichten versuche und dann antölten. Der braunen Stute hilft das ungemein und ich reite sie ab. Natürlich lobe ich sie ausgiebig. Nach dem Abreiten geht es zurück an den Putzplatz, an dem sie nun erst mal ihr Mash bekommt. In der Zeit hole ich mir schon die Schwarze und putze sie. Da die Stute genau den gleichen Rücken hat wie Lotti, kann ich einfach den einfach wieder auf Nachtschatten legen. Doch sie bekommt ein anderes Pad, weil sie leichte Bissstellen am Rücken hat von Bree. Die ist nämlich gerade rossig und sehr dominant, deswegen besteigt sie andere Stuten. Als Lotti fertig gefressen hat, bringe ich sie zurück auf den Paddock und sie wälzt sich genüsslich. Dann stellt sie sich zum Heu und genießt einige Halme bevor Bree sie wieder verscheucht. Doch darum kann ich mich nicht kümmern, sondern ich gehe mit Nachtschatten auf die Ovalbahn.
    Mit der Stute war ich in den vergangenen Tagen schon einige male Ausreiten, da sie schneller Vertrauen gefasst hat und wir sie in einem guten Trainingszustand übernommen haben. Die Schwarze läuft zuverlässig unter dem Sattel und auch am Sulky. Sie ist sogar so intelligent, dass sie unterscheiden kann, welche Hilfe für was steht. Das ist ziemlich spannend. Die Ovalbahn hat sie vorher nur immer aus der Ferne gesehen, da sie nun aber endlich beschlagen ist, gehe ich auch mit ihr auf die Bahn. Wir haben einen Kiesbelag drauf und ihre Hufe sind ziemlich brüchig, auch ist ihr Schritt vor dem Beschlag ziemlich verschoben gewesen, was nun mit etwas Gewicht viel besser geworden ist. Mit Nachtschatten beginne ich auch erst einmal mit einigen lockeren Runden im Schritt, bevor ich den Tölt vorbereite. Im Wald habe ich auch schon einige Töltansätze getestet und für die Schwarze erschien es am leichtesten aus dem Schulterherein anzutölten. Bevor wir aber mit dem Tölten beginnen, bereite ich sie noch weiter vor mit einigen Volten, Zirkeln, Achten und auch Rückwärtsrichten. Mit Nachtschatten ist das Versammeln deutlich leichter, weil sie mir vertraut und auch nicht gegen mich arbeitet, sondern wir auch schon ein gutes Team geworden sind, in der kurzen Zeit. Heute arbeite ich sie noch mit einem Schenkelgebiss, doch die Tage sollte das Kappzaum für die Traber kommen, dann fangen wir an mit der Arbeit am Semikappzaum. Besonders mit den Isländern von Bruce habe ich gute Erfahrungen damit gemacht.
    Nach der Versammlung ist Nachtschatten bestens auf den Tölt vorbereitet und aus der Schulter heraus tölten wir an. Mit etwas Spannung im Po und am Rücken, legt die Gute los. Es fühlt sich noch sehr holprig an und wirkt auch, als würde Nachtschatten in Zeitlupe tölten. Doch sie gibt sich mühe. Noch fehlt ihr die Kraft und wir parieren durch. Nach noch einigen Biegungen und Stellungen mache ich immer wieder mit ihr Töltansätze. Als auch sie langsam den Rhythmus bekommt, hören wir auf und reite sie ab. Auch sie bekommt noch eine kleine Portion Futter, allerdings nur Struktur Müsli. Die Schwarze ist gut im Futter und sollte lieber einige Kilos abnehmen, als zunehmen.

    Die Tage und Wochen vergehen, Lotti und Nachtschatten werden immer besser auf der Ovalbahn. Auch war ich mit beiden Stuten schon ein paar mal im Wald und der Trainingsbahn zum Tölttraining. Die Schwarze ist schon so weit, dass sie fast drei Runden auf der Ovalbahn mit viel Selbsthaltung, durch den Rücken und Taktklar tölten kann. Lotti hingegen rollt noch ziemlich, dafür ist sie nicht mehr so stark passig. Besonders bergauf und bergab tölten gibt ihr die nötige Kraft im Tölt. Deswegen fange ich heute schon ziemlich früh mit ihr an. Es ist Samstag, 8 Uhr morgens. Die Stuten haben bereits vor zwei Stunden ihr Frühstück gehabt und ich kann nun mit dem Training beginnen. Der Morgen ist für April noch sehr frisch und etwas Tau bedeckt das Gras. Ich habe noch mal meine Neoprenjacke heraus geholt und mache Lotti für den heutigen Ausritt fertig. Natürlich bereite ich vorher schon das Mash vor. Die Stute nimmt mehr auf den Knochen auf und die Muskulatur von ihr bildet sich. Besonders begeistert ist Tyrell davon, wie gut ihre Rückenmuskeln kommen. Ich war etwas stolz und bin nun umso motivierter mit Lotti zu arbeiten. Im Wald lasse ich alles locker angehen und reite mit eher zu wenig Zügel und auch meine Beinhilfen sind sind eher schwach. Lotti mag es nicht mit zu viel Druck geritten zu werden und ist sehr sensibel. Darauf kann ich mich im Wald besser konzentrieren, als auf der Ovalbahn. Erst als wir auf der Trainingsbahn sind, bereite ich sie langsam mit der Versammlung auf dem Tölt vor. Womit ich allerdings nicht gerechnet habe ist, dass Rehe auf der Bahn sind, die panisch weg laufen. Doch auch Lotti empfinden die grazilen Tiere als angsteinflößend und galoppiert los. Bisher habe ich nie getestet, ob und wie sie galoppiert, doch auch in dem viel zu hohen Tempo sitzt es sich sehr bequem. Ich versuche sie zu beruhigen, doch alle versuche Scheitern. Also lasse ich sie aus laufen, aber weiterhin zu lenken, dass funktioniert ziemlich gut und nach einer Runde auf der Bahn ist sie völlig fertig. Das war es dann wohl heute mit dem Tölttraining und im Schritt reiten wir zurück. Auf dem Weg treffe ich Folke, der gerade mit Nobel zur Bahn fährt. Er ist kurz schockiert, wie stark Lotti geschwitzt ist und ich erzähle ihm die Story. Er lacht und fährt dann weiter. Was daran lustig ist, erschließt mich noch nicht ganz, aber vielleicht ist das der schwedische Humor. Wer weiß. Zum Mash mache ich noch etwas Eiweißpulver und Müsli, damit sie hoffentlich kein Muskelkater bekommt. Zum Fressen trägt sie ihre Abschwitzdecke und steht erstmal im Stall in der Box. In der Zeit hole ich Nachtschatten vom Paddock und mache sie auch fertig für einen Ausritt, in der Hoffnung, dass es mit ihr heute mehr Training wird.
    Auch mit ihr reite ich locker im Schritt zu Trainingsbahn, auf der Folke noch mit Nobel trainiert. Nachtschatten wirkt etwas unkonzentriert, doch mit etwas Überzeugung ist sie dann immer mal wieder bei mir. Bei den Übungen zur Versammlung arbeitet die Schwarze ausgezeichnet mit und gedanklich versucht sie schon immer anzutölten, weil sie weiß was kommt. Doch ich mache ihr klar, dass es darum jetzt nicht geht.
    In dem Training mit Nachtschatten kreuzen keine Rehe unseren Weg und die Einheit würde ich als sehr gut einteilen, auch mit den Startschwierigkeiten durch Folke und Nobelpreis. Mit der Stute muss jetzt nur noch regelmäßig gearbeitet werden und weiterhin ihre Balance zu halten und den Rhythmus. Mit Lotti hingegen muss ich noch deutlich mehr intensiver am Tölt arbeiten.
    Wieder vergehen einige Wochen und Lotti ist mittlerweile ziemlich gut geworden im Tölt. Nachdem ich sie noch mehr vom Bodenaus unterstützt habe und auch am Semikappzaum arbeite, ist die Stute so weit in Balance zu laufen mit mehr Kraft und Rhythmus. Nachtschatten hatte nun auch eine Woche Pause und mit ihr habe ich nebenbei etwas weiter gearbeitet. Auch Folke ist sie seit dem intensiven Training wieder gefahren, was ich vorher untersagt hatte, um die Stute nicht zu verwirren. Doch ich möchte nun sagen, dass beide Stute optimal für weitere Trainingseinheiten vorbereitet sind und ich dann weiter Gymnastizieren kann in der Dressur.

    © Mohikanerin (Vriska) | 9728 Zeichen

    “Ich hab’ dich eingetragen, als Vorführer”, sagt Tyrell, während ich Nachtschatten die Mähne einflechte. “Mhm”, murre ich. “Dann muss ich mich jetzt umziehen”, füge ich hinzu und gehe zum Hänger. In der Zeit steht mein Chef am Pferd und macht die Stute für die Vorführung fertig. Nervös gucke ich auf die Uhr, in 30 Minuten sind wir dran. Vor mir sind zwei weitere Teilnehmer mit zwei Stuten.
    Tyrell wartet schon mit Nachtschatten in der Hand auf mich und drückt sie mir energisch, aber freundlich, zu. “Na dann los”, flüstere ich der sanften Schwarzen zu. Zusammen geht es zur Meldestelle um Bescheid zu sagen, dass wir soweit sind. Vor mir in der Halle ist eine hübsche Oldenberger Stute, mit einer tollen Musterung. Kurz denke ich an Flyma, die ich dringend mal wieder trainieren muss für die nächste Turniersaison. Doch dann werde ich aus dem Gedanken gerissen, als mein Name aus den Lautsprechern ertönt und die andere Stute an mir vorbei geritten wird. Nachtschatten plustert sich etwas auf, folgt mir jedoch genügsam in die Halle. “Hier haben wir schon die nächsten Teilnehmer. Im Ring zusehen sind Vriska Isaac mit Nachtschatten im Besitz von Tyrell Earle. Die Stute stammt aus einer Zucht in Deutschland und ist ein Standardbred. Viel Erfolg!”, werden wir angesagt. Als es so ruhig ist, dass man eine Münze fallen hören könnte, atme ich noch einmal tief durch. Ich grüße die Richter und trabe aus dem Stand an. Im Trab zeigt Nachtschatten auf dem Zirkel gute hoch weite Bewegungen mit einer eleganten Federung und locker in der Hinterhand. Dann pariere ich sie durch und gehe eine halbe Runde Schritt. Nach einem Handwechsel bleiben wir zunächst im Schritt und wechseln dann in den Trab wieder. Auch auf der linken Hand ist ihr Trab sehr ausgeprägt. Nun wechseln wir durch die ganze Bahn, um auch noch den Tölt zu präsentieren. Im Publikum erblicke ich erschaute Gesichter, die offenbar nicht erwartet haben, dass die Warmblutstute mehr als 3 Gänge hat. Wenn die wüssten, dass sie sogar passt läuft … Zum Abschluss der Vorführung entferne ich die Zügel von der Trense und treibe sie jeweils zwei Runden auf jeder Hand im Galopp. Dann rufe ich sie zu mir, um noch das Gebäude prüfen zu lassen. Vorher grüße ich nochmal die Richter, um den Teil der Prüfung zu beenden. Einer der Richter kommt auf uns zu und guckt sich fast 10 Minuten lang die Stute genau an. Dafür führe ich die Stute auch mehrmals im Schritt und Trab auf und ab. Er bedankt sich und wir verlassen die Halle.
    Vor der Halle lobe ich Nachtschatten ausgiebig. Tyrell wartet auch schon auf uns und nimmt mir die Stute ab.
    2595 Zeichen mit Satzzeichen // gezählt mit zeichenzähler.de // geschrieben von Mohikanerin

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  5. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Veija aka Caleb O'Dell mit California Rose
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    Steckbrief
    Exterieur
    Name: California Rose
    Rufname: Callie
    Alter: 2013, 8 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,52m
    Rasse: American Paint Horse
    Fellfarbe: Sorrel Tobiano

    Stammbaum

    von:
    unbekannt
    aus der: unbekannt



    Charakter:

    California Rose stammt aus einer bekannten Paint Horse Zucht aus Alberta, Kanada. Durch alte Freunde wurden wir auf diese Stute aufmerksam. Sie ist Reining gezogen, stammt aus Top Linien ab. Da sie durch ihren Urgroßvater ein Spätzünder ist, nicht nur was ihr Wachstum betrifft, auch was ihr Köpfchen angeht, wurde sie erst dieses Frühjahr mit 4 Jahren eingeritten und an die ersten Manöver herangeführt. Dabei zeigt sie sich sehr lernwillig. Außerdem ist sie sehr fleißig und auch leicht zu trainieren, da sie schnell versteht. Sie ist eher rangniedrig und kommt mit jedem Pferd aus.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Blakes Crow Meadow
    Vorbesitzer: -
    Gezüchtet bei/Zucht: -

    VKR: sadasha

    Kaufpreis: 400 Joellen
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:
    eingeritten
    nicht eingefahren


    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E

    Western
    Trail LK 3



    Erfolge:
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    2. Platz 518. Westernturnier, 2. Platz 521. Westernturnier, 1. Platz 522. Westernturnier, 3. Platz 332. Synchronspringen, 1. Platz 333. Synchronspringen, 1. Platz 334. Synchronspringen, 3. Platz 335. Synchronspringen, 2. Platz 336. Synchronspringen, 2. Platz 338. Synchronspringen, 1. Platz 460. Distanzturnier, 3. Platz 559. Westernturnier, 1. Platz 532. Rennen, 2. Platz 533. Rennen, 2. Platz 340. Synchronspringen, 3. Platz 461. Militaryturnier, 2. Platz 341. Synchronspringen, 3. Platz 464. Militaryturnier, 2. Platz 535. Rennen, 3. Platz 343. Synchronspringen

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:


    Hufschmied:
    Letzter Besuch:

    Beschlag:


    Trainingsberichte (2)
    Trail LK 5 - LK 4
    Januar 2020, by AliciaFarina
    Nachdem ich die letzten Wochen einige Pferde von Caleb in der Showmanship und in der Pleasure ausgebildet hatte, waren nun einige andere Pferde an der Reihe welche ich im Trail weiterbilden sollte. Wie letzte Woche waren es sieben Stück, Chocolate Shades, ein Paint Horse Henst, genauer gesagt ein Nachkomme meines Hengstes Dark Choc' O'Lena, welcher sehr lauffreudig und energiegeladen sein soll. Zwischendurch soll er auch gerne mal Stur sein, aber wenn man Präzise und Konsequent ist reagiert er auf die kleinste Hilfen. Der nächste im Bunde war Whinney, ein Appaloosa Hengst welcher vom Temperament ähnlich wie Shady sein soll. California Rose eine Paint Horse Stute war die nächste, sie soll sehr lernwillig und fleißig sein. Eine Namensvetterin namens Ginger Rose, ein Quarter Horse, war Charakterlich ähnlich und will ihrem Reiter gefallen. Special Luna Zip eine Paint Stute soll eine kleine Schleimerin sein die es aber nicht mag getadelt zu werden. Dann war noch Stormborn dabei, sie ist in einer Stürmischen Nacht geboren und hat nur mit Glück überlegt, ihrem Namen macht sie alle Ehre. Die letzte im Bunde war Picture of a Ghost, eine selbstbewusste und aufmerksame Paint Stute. Diese sieben Pferde teilte ich wieder unter Caleb, Bellamy, Laurence und Cayce auf ich selber nahm mir vor Kisshimbye eine arbeitsfreudige, umgängliche und zielstrebige Paint Horse Stute und Only known in Texas eine Zickige Quarter Stute zu reiten, diese beiden sollten von der LK 4 zur LK3 ausgebildet werden, daher passte das perfekt.
    Vor der ersten Einheit machten wir unsere Pferde fertig, ich ritt Kiss, Caleb ritt in der ersten Einheit Shady und dann Luna, Bellamy ritt Callie und Stormborn, Laurence ritt Gin und Whinney und Cayce ritt Pixel. Cayce und Laurence bekamen Calebs und mein Pferd als Handpferd an die Hand, während Caleb und ich einen Trail aufbauten. Ich baute einige Stangen in verschiedenen Abständen auf, als Viereck oder als L. Ein Tor durfte natürlich auch nicht fehlen ebenso eine Brücke. Nachdem wir das aufgebaut hatten ging es los, jeder ritt sein Pferd warm, dann arbeiteten wir abwechselnd an den verschiedenen Hindernissen, ich beobachtete immer wieder die anderen und machte mir in Gedanken Notizen woran wer arbeiten muss. Ebenso ging es in der anderen Einheit weiter, dieses Mal mussten wir aber nichts aufbauen, am Ende der Einheit ließen wir alles liegen, denn wir würden jeden Tag weiter daran arbeiten.
    Am nächsten Tag ritten wir wieder zuerst unsere Pferde warm, dieses Mal gab ich eine Aufgabenstellung vor, dabei beobachtete ich den Reiter genau, Shady musste mehr zurückgenommen werden, denn er neigte dazu über die Lope over zu rasen. Callie zeigte sich sehr kooperativ und hier hatte ich kaum Beanstandungen. Gin und Laurence legten ebenfalls einige sehr gute Durchläufe hin. Pixel fand das Tor interessant und öffnete es fast selber, hier musste Cayce sie stärker einrahmen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommt. Kiss ritt ich auf einem Bit, denn ab LK3 war dies erlaubt, sie reagierte fein auf meine Hilfen, trat locker rückwärts durch das L, reagierte schnell auf den Stop im Viereck und auch der Turn klappte gut. Mit diesem guten Ergebnis beendete ich für alle die Stunde, das können reicht bei allen für die jeweils nächste Klasse. In der nächsten Einheit ging es mit Tex, Luna, Stormborn und Whinney weiter. Die vier legten alle einen guten Lauf hinter sich. Ein paar Kleinheiten fand ich noch, aber im großen und ganzen waren es solide Runden. Damit war die letzte Trainingseinheit vorbei, ich ließ aber alles in der Halle liegen, denn es gab noch ein weiteres Pferd welches ich ausbilden sollte.

    Trail LK 4 - LK 3
    Februar 2020, by Veija
    Caleb
    Nachdem ich die Trainingspferde so gut wie abgehakt hatte und nicht genug vom Trailtraining bekommen konnte, stand das auch für meine eigenen an. Abadon all Hope startete ganz am Anfang und sollte für die LK 4 trainiert werden. Kisshimbye dagegen startete bald in der LK 2 und hatte sich schon wirklich gut gemacht. Die beiden würde ich auch alleine trainieren. Bei den Pferden, die von der LK 4 in die LK 3 gebracht werden sollten, sah es da schon wieder anders aus. Fünf Pferde waren es insgesamt. Picture of a Ghost, Chocolate Shades, Special Luna Zip, California Rose und Ginger Rose. Ich entschied mich jedoch dazu, sie alle in einer Gruppe laufen zu lassen und Cayce, Laurence, Bellamy und Octavia um Mithilfe zu bitten.
    Anfangen wollte ich heute jedoch mit Abadon. Sie hatte sich mittlerweile wirklich gut auf der Ranch eingelebt und ich merkte immer mehr, dass ihre Vorbesitzerin mit der Aussage: sie liebt Kinder, absolut Recht behalten hatte. Abadon war immer ruhig und brav, weshalb ich mir auch Betsy schnappte, die die Stute gleich nach mir reiten durfte, wenn ich Kisshimbye ritt. Auf Kiss war ich wirklich gespannt. Der Stute wurde schnell langweilig und sie forderte Unterhaltung vom Reiter.
    Mit Abadon fing ich bei den einfachen Schritt- und Trabstangen an. Damit hatte sie schon genug zu tun, so dass ich sie recht schnell Betsy übergab und mir Kisshimbye schnappte, mit der ich zusammen alle Stangen enger zusammen legte. Nach ausgiebigem Warmreiten fing ich auch mit ihr an, die Kombinationen zu reiten. Laurence war so lieb gewesen und hatte mir noch ein paar Galoppstangen auf den Boden gelegt, die wir auch gleich für die nächste Gruppe noch brauchen würden.
    Nach einer guten dreiviertel Stunde Training ritt ich die Stute ab und drehte zusammen mit Abadon und Betsy eine kleine Runde im Gelände. Als wir wieder auf der Ranch ankamen, waren die anderen Pferde schon gesattelt, so dass ich nur einmal tauschen musste. Es hatte schon seine Vorteile, viele helfende Hände um sich herum zu haben.
    Heute ritten wir alle LK 3 Pferde noch auf Wassertrense. Das würde auch die nächsten Male so bleiben, denn die Pferde sollten sich zu erst an die engeren Hindernisse gewöhnen, bevor sie sich auch noch auf die anderen Hilfen konzentrieren mussten.
    Wir hatten uns darauf geeinigt, dass jeder in jedem Training das gleiche Pferd ritt und ich am Ende des Trainings mich einmal auf jedes setzte, um sie noch einmal durchzutesten. Einfach, weil ich derjenige war, der die Tiere am häufigsten auf Turnieren vorstellte.
    Picture of a Ghost stellte sich wirklich gut an, ich musste sie nur zwischendurch mal mehr motivieren, damit sie nicht auf der Stelle einschlief.
    Ginger Rose zauberte mir nicht nur einmal ein Lachen aufs Gesicht. Sie war wirklich gemütlich unterwegs und blieb lieber stehen, als einen falschen Schritt zu machen. Beim Viereck, in dem wir uns drehen mussten, verstand sie meine Hilfen zu erst nicht richtig und wollte sich drehend aus dem Viereck herausgehen, bevor sie ziemlich verwirrt stehen blieb. Ein Hinterbein behielt sie in der Luft, weil sie in dem Moment nicht wusste, wo sie es hinstellen sollte. Erst als ich sie einmal komplett aus dem Viereck heraus lenkte und wieder neu hineinstellte, wusste sie, was ich von ihr wollte.
    Luna hatte heute einen schlechten Tag, als ich sie reiten sollte. Sie trampelte gegen die Stangen, legte sich aufs Gebiss oder sprang mal zur Seite weg. Sobald ich sie korrigierte, wurde sie bockig und hatte noch weniger Lust. Da musste sie allerdings heute durch. Statt sie weiter zu ärgern und zu korrigieren brach ich die Übung ab, ritt eine kleine Runde und startete wieder neu. Das schien ihr besser zu liegen und sie wurde nicht so beleidigt.
    Chocolate Shades war wie immer ziemlich energiegeladen. Wenn ich die Hilfen jedoch präzise und genau setzte, wusste er was er tun musste und strengte sich wirklich an.
    California Rose war wie immer kein Problem. Dieses Pferd war durch und durch einfach easy im Handling und im Training.
    Zwischen den Trailpferden hatte ich immer mal wieder ein paar Stunden Zeit gehabt, so dass ich auch GRH's Funky's Wild Berry in der Hunter Hack trainiert hatte. Er sollte von der LK 5 auf die LK 4 gebracht werden und machte sich wirklich gut. Vor nicht allzu langer Zeit wurde er eingeritten und von da an regelmäßig trainiert. Er konnte immer besser am lockeren Zügel laufen und auch die kleinen Sprünge schaffte er locker. Dieses Talent hatte er wirklich von seinem Vater geerbt.

    Kür
    Heute stand die 1. Stutkrönung für meine Paint Horse Stute California Rose an. Mittlerweile war sie achtjährig, stand gut in der Entwicklung und mausterte sich im Trailtraining. Das war auch die Disziplin, in der ich sie heute vorstellen wollte.
    Nachdem ich sie geputzt und gesattelt hatte ging es runter zum kleinen Hallenabteil, in dem Warmgeritten wurde. Callie interessierte sich kaum für die anderen Pferde. Sie blieb stets aufmerksam und bei der Sache- genau, wie ich sie kannte.
    Wenig später wurden wir in die Halle und zur Prüfung aufgerufen. Nachdem ich die Richter an X gegrüßt hatte, zeigte ich die Basic-Manöver: auf jeder Hand in den drei Gangarten. Erst dann zeigte ich an den Schritt-, Trab- und Galoppstangen das Vermögen des Pferdes. In der Box blieb sie auf kleine Hilfen von mir sofort stehen, setzte dabei gut unter. Man merkte jedes Mal, dass sie Reining gezogen war, auch wenn wir sie dahingehend noch nicht wirklich gefördert hatten.
    Neben Galoppzirkeln über die Stangen, einfaches Rückwärtsrichten und Rückwärtsrichten durch ein Stangen L zeigte ich noch ein paar Schlagenlinien über die Trabstangen. Damit hatte ich alle Pflichtmanöver gezeigt, verabschiedete die Richter und verließ die Halle. Im Nebenabteil ritt ich die Stute noch ein wenig trocken, ehe ich sie in ihre Tagesbox brachte und auf das Ergebnis wartete.
    1344 Zeichen, gezählt auf zeichenzähler.de, mit Leerzeichen, by Veija
     
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  6. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Der Steenhof mit
    Cassiopeia Z

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    Cassiopeia Z
    ”Cass”
    Sternbild


    PEDIGREE
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    von: Schiaparelli Z

    von: Great Gatsby OLD

    von: Matoskah
    aus der: Umbrielle OLD

    aus der: Sunshine Riptide RK

    von: Udano Perfect
    aus der: SW Sonnenschein

    aus der: MH Contraire

    von: Zabadak

    von: Tokyo Drift
    aus der: Zypria xx

    aus der: MH C'est La Vie

    von: The Great Landon xx
    aus der: MH Catori


    EXTERIEUR & INTERIEUR

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    Stute
    Holsteiner
    10 Jahre

    172 cm
    Rappe (Schimmel)
    Blesse

    Durch und durch Stute: Cassiopeia Z erfüllt jegliche Klischees. Sie ist zickig, dickköpfig und diskutiert gerne. Das macht die Arbeit mit ihr nicht immer leicht; wer kein Sitzfleisch hat und schnell aufgibt, hat an der Schimmelstute nicht viel Spaß. Dazu kommt, dass es eine relativ lange Zeit braucht, bis sie sich an neue Gegebenheiten gewöhnt hat. Man muss also willens sein, ein gewisses Maß an Arbeit in die Stute zu stecken, bevor man auch nur Ansätze von Erfolgen sehen kann.
    Cassiopeia Z stammt aus einer springbetonten Linie, und auch im Training zeigte sie viel Potenzial. An guten Tagen holte sie auf Turnieren auch schon die ein oder andere Schleife; die Stute ist also sowohl für den Sport als auch für die spätere Zucht interessant.


    TRAINING

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    Fohlen ABC | Eingeritten
    Englisch geritten


    Dressur
    E A L M* M**

    Springen

    E A L M* M** S*

    Military

    E A L M* M**


    ERFOLGE

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    Dressur: 1x M*-Platziert, Springen: 2x M**-Platziert, Military: -


    Turniere


    608. Dressurturnier – 609. Dressurturnier – 612. Dressurturnier – 616. Dressurturnier


    339. Synchronspringen – 610. Springturnier – 340. Synchronspringen – 613. Springturnier – 345. Synchronspringen – 616. Springturnier

    Andere


    ZUCHTINFORMATIONEN

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    HK/SK Schleife
    HK-/SK-Gewinnerthema


    Decktaxe/Leihmutterschaft:
    Genotyp: aa ee Gg
    Aus der Zucht: Mönchshof (Mayen, DE)
    Nachkommen:


    GESUNDHEITSZUSTAND

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    276 4 20 246789215
    Chronische Krankheiten:
    Letzter Tierarztbesuch:

    Fehlstellungen:
    Beschlagen:
    Letzter Hufschmiedbesuch:


    STALLINTERN

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    Besitzer: Rhapsody
    Ersteller: Sosox3
    VKR: Sosox3

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    An einem tristen Februarmorgen ging es für Jette, Cat und mich auf Körung. Im Gepäck: Cassiopeia Z. Die schicke Schimmelstute war bereit für die Zuchtzulassung und wir erhofften uns gute Chancen, dass sie die Prämie bekommen würde. Während Cass ausgeladen und aufgehübscht wurde, traf ich mich auf dem Gelände mit ihren Besitzern, der Familie Haase, die Cass zur Ausbildung zu Jette gebracht hatten und sie nun auch bei uns stehen lassen würden. Sie hatten zwar ein gutes Stück zu uns zu fahren, aber da auch sie die Stute früher oder später in der Zucht sahen, nahmen sie den Weg von Bremen zu uns hinauf in Kauf. Gemeinsam mit Frau Haase nahm ich schließlich auf der Tribüne Platz und zählte die Teilnehmer, bis endlich unser Schimmel an der Reihe war.
    Cassiopeia sah wirklich toll aus, als sie im Trab in die Halle eingeritten kam: stahlgrau, wache und glänzende Augen, gespitzte Ohren. Ja, Dressur war ihre absolute Hassdisziplin, aber Jette hatte keine allzu schwere Kür ausgesucht, um die Stute im besten Licht zu präsentieren. In allen drei Gangarten und auf beiden Händen zeigte sich Cass auch als die Stute, die wir zuhause kannten: arbeitswillig und motiviert. Auf der Zirkel- und Schlangenlinie bog sie sich schön und ich hatte das Gefühl, dass sie heute noch einen Tick zackiger unterwegs war – was ihrer Performance keinen Abbruch tat. Nach den dreieinhalb Minuten Kür verabschiedete sich Jette wieder von Richtern und ritt hinaus. Ich entschuldigte mich kurz bei Frau Haase und kletterte von der Tribüne, um schnell hinauszuhuschen und Jette nach ihrer Meinung zu fragen. Hauke, der heute wieder Groom spielen durfte, war bereits dabei, Cassiopeia mit Möhren zu belohnen, als ich am Hänger ankam. Auch Jette schien überaus zufrieden mit der Stute zu sein; sie hatte ein leichtes Lächeln auf den Lippen und klopfte Cass über die graue Kruppe. Mission accomplished.

    1878 Zeichen | geprüft mit lettercount.com

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    Sosox3 gefällt das.
  7. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Reyna Huntingtonn mit
    Namica

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    Von Unbekannt
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt

    Aus der Unbekannt
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt

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    Rasse: Mangalarga Machador
    Geburtsdatum: 07.04.2013
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: ca. 159 cm
    Fellfarbe: Bay Sabino Overo
    Kopfabzeichen: Alle Abzeichen sind Scheckungsbedingt
    Beinabzeichen: Alle Abzeichen sind Scheckungsbedingt

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    Der Umgang mit Namica ist nicht ganz einfach und man muss erst lernen, wie man mit ihr umgehen muss. Sie ist sehr intelligent und immer aufmerksam. Beim Training kann das von Vorteil sein, jedoch muss man sehr aufpassen, dass sie nicht zu sehr unter Strom gerät. Dabei ist sie aber nie bösartig; Bocken, Beißen und Steigen sind Fremdwörter für sie. Sie vergisst nur ab und an mal, wo die Bremse ist...
    Dafür zeigt sie sehr gute Gangveranlagungen und ist sehr sensibel. Wenn man gelernt hat, wie man mit ihr umgehen muss, ist sie ein echter Schatz, der mit einem durch dick und dünn geht... oder manchmal auch lieber rennt.
    In der Herde weiß sie sich zu behaupten, ist aber stets fair und direkt den anderen Pferden gegenüber.

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    Gekört/Gekrönt: Nein


    Vererbung:
    Farbe: unb.
    Charakter: unb.
    Gangarten: unb.


    Nachkommen:
    //

    Besitzer: Sevannie
    VKR/Ersteller: Canyon
    Pferdewert: 500,-

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    Springen: E
    Western: E
    Dressur: M
    Military: E
    Distanz: L
    Rennen: L
    Fahren: E
    Gangreiten: S

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    3. Platz 104. Gangturnier I 2. Platz 396. Dressurturnier I 3. Platz 400. Dressurturnier
    3. Platz 111. Gangturnier I 2. Platz 402. Dressurturnier I 1. Platz 287. Distanzturnier
    2. Platz 370. Galopprennen I 2. Platz 373. Galopprennen I 3. Patz 119. Gangturnier
    3. Platz 293. Distanzturnier I 1. Platz 206. Gangturnier I 3. Patz 232. Gangturnier
    2. Patz 241. Gangturnier I 3. Patz 242. Gangturnier I 1. Patz 264. Gangturnier
    3. Patz 271. Gangturnier


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    Fohlen ABC ✔
    Eingeritten ✔
    Eingefahren X
    Verladefromm ✔
    Schmiedefromm ✔


    Bodenarbeit
    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Kommando kommen x

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt ✔ | Steigen x | Kompliment x

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    Letzter Tierarztbesuch: //
    Letzter Hufschmiedbesuch: 15.02.2021

    - Zum Spind -

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    Hufpflege für Namica, Hannelore
    15. Februar 2021 // Mohikanerin


    Nach dem erfolgreichen Besuch bei Nathan auf dem Roanoak Stables, geht es für mich und Johanna, meinem Azubi, weiter zum Gestüt Birkenhof auf dem zwei Stuten auf mich warten. Freundlich begrüßt mich eine junge Dame, die offenbar schon auf uns gewartet hat.
    "Hallo, ich bin Reyna und die beiden Hübschen sind Hannelore und Namica", stellt sie sich und die Pferde am Anbinder vor.
    "Schön Sie kennenzulernen. Ich bin Bernd und das ist unsere Auszubildene Johanna im zweiten Lehrjahr", stelle ich mich vor. Johanna winkt freundlich. Zusammen nehmen wir das Arbeitsmaterial aus dem Fahrzeug und lassen und zunächst beide Pferde vorführen, bei der Beide einige Probleme im Gangbild vorhanden sind. Namica zeigt ein typisches Gangpferdeproblem mit x-Beinen, die besonders schlimm an ihrer Hinterhand sind. Wohingegen Hannelore gekonnt auf der Vorderhand läuft, wenn man das nicht gar latschen nennen könnte.
    "Die Große hat Probleme in der Anlehnung?", frage ich gekonnt und zeige auf die Kaltblüterstute. Die Besitzerin bejat. Ich nicke und gucke mir noch die Hufe genauer an. Viel kann ich bei ihr leider nicht machen, besonders vorn, sind die Hufe deutlich zu flach und kurz. Bei Namica hingegen kann ich gut etwas an der Stellung beheben.
    So beginnen Johanna und ich als erstes die Hufe von Namica zu korrigieren, die immer wieder neugierig zu uns gucken möchte, was wir da machen. Doch leider macht es das Ausschneiden der Vorderhufe schwierig, so lasse ich Reyna ihre Stute beschmussen, damit sie beschäftigt ist. Nach dem Schneiden rasple ich die Hinterhufen noch etwas mehr an den Hufwänden. Doch damit kann ich jediglich eine Unterstützung geben, generell hat die Stute mit dieser Stellung nicht viele Probleme. Doch eine gleichmäßige Abnutzung der Hufe sollte gewährleistet werden. So führt Reyna Namica erneut vor und wir alle sind zufrieden mit der Korrektur.
    Als nächstes ist nun Hannelore mit ihren zu kurzen und flachen Hufen an der Reihe. Durch diese erhebliche Überbelastung der Zehe, können viele Folgeschäden entstehen, die wir nun behandeln wollen. Ich erkläre der Besitzerin, dass sie zwei Möglichkeiten hat, entweder wir verbessern die Stellung durch Eisen oder ich muss regelmäßig kommen, in kürzeren Abständen und Biotin sollte gefüttert werden. Reyna entscheidet sich gegen die Hufeisen und so beginne ich den Zeh etwas weiter vorn zu raspeln, damit die Stute besser abrollen kann. An dem Hinterhufen kann ich etwas mit dem Hufmesser zuschneiden. Am Vorderhuf nur den Strahl. Schon nach dieser leichten Behandlung, ist ihr Gangbild deutlich besser und Hannelore schnaubt sogar ab.
    Reyna und ich verabreden einen Folgetermin und sie bedankt sich herzlich für die Hilfe.

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    Trainingsbericht Dressur E -> A Namica | Dressur E -> A | Sosox3

    Nathan Scott | Der Weg führte mich heute zum Gestüt Birkenhof zu Reyna Huntington und ihrer Stute Namica. Ich rief Brooke noch einmal an, um ihr mitzuteilen, dass ich gut angekommen war. "Guut, dass du dich meldest. Ich muss dir noch was sagen." Sie klang aufgeregt. "Ja, was gibt's denn?", fragte ich nach. Ein wenig neugierig machte sie mich schon. "Wir haben Zwei neue Einstellen", überschlug sie fast ihre Stimme. "Das ist ja prima!" sagte ich und es war der erste Lichtblick, nachdem unsere Pferde vom Tierschutz freigelassen wurden und viele davon starben. Besonders bei meinen Oldenburger tat es mir im Herzen weh. Von den Einstellerpferden ganz zu schweigen. Naja, genug von der Gefühlsduselei. Ich war jetzt hier bei Mrs. Huntington und ihrer Brasilianischen Stute Namica um diese in der Dressur zu festigen und ihr die Lektionen der A-Dressur näher zu bringen. Ich schaute mich am Stall um, schaute mir die Pferde an und blieb bei einem Schrecken stehen, auf dessen Namensschild Namica stand. Gefunden, dachte ich und grinste kurz. Ich wusste, dass diese Pferde einen weiteren Gang, den Marcha, beherrschten. Umso wichtiger war es für mich, die Taktreinheit zu behalten und keinen Gangsalat zu verursachen. Die erste Woche also befasste ich mich mit Longieren und Stangenarbeit um die Temperamentvolle Stute taktrein und ausbalanciert zu bekommen. Sie war erst 6 Jahre alt und hatte nur die Grundausbildung. An sich eine gute Grundlage zum Arbeiten, wenn da ihr Charakter nicht im Weg stünde. Ich hatte viel Mühe mit ihr zurecht zu kommen, doch auch nach Zwei Wochen arbeitete sie gut mit und würde händelbarer. Das Eis brach ich dann mit der Bodenarbeit und einem Schrecktraining, dass ich mit einbaute. 9 Tage war ich nun da und arbeitete fast Täglich mit Namica, dazu gehörten auch immer regelmäßige Ruhepausen, die sie brauchte. Für mich schien sie anfangs bei jeder Arbeit überfordert zu sein also arbeitete ich viel mit Tempiwechsel und Schlangenlinien, sowie Volten. Es wurde einen Gang zurück geschraubt. Namica sollte Freude an der Arbeit gewinnen, nicht sauer geritten werden.
    In der letzten Woche gaben wir nochmal Gas und ritten ein paar Aufgaben nach der FN, so wie sie in Turnieren der A-Dressur gefragt wurde.
    Wir ritten im Trab ein und ich forderte bei X das sie geschlossen stand. Nervös kauend und mit den Ohren spielend stand sie still und wartete nur auf meine Hilfe. Wir ritten auf C auf die Rechte Hand an und wechselten bei M. Dazu gab ich ihr die Hilfen die Tritte zu verlängern und trabte leicht. Soweit so gut, dachte ich und atmete auf. Sie hatte sich gut entwickelt, nur vom Boden aus musste sie noch einiges Lernen. Wir ritten an K vorbei. Für mich der Punkt an dem ich aussitzen und wieder in den Arbeitstrab kommen sollte. Ich setzte mich einen Moment tief in den Sattel und sie verstand was ich von ihr verlangte. Von F-M arbeiteten wir dann an einer schönen Schlangenlinien, bis wir bei F wieder wechselten, die Tritte verlängerten und bei erneutem Überqueren der Bahnmarkierung F wieder in den Arbeitstrab fielen. Bei A parierte ich sie in den Mittelschritt durch, sie schlug unwohl mit ihrem Schweif. Ich seufzte kurz auf, bis M konnte sie auf der anderen Hand im Mittelschritt ihren federnden Gang präsentieren. Dort trieb ich sie in den Arbeitstrab, bei C in den Galopp und ließ sie großzügig eine Runde galoppieren bis wir bei H wechselten und bei X bis F wieder galoppierten nach einer kurzen Strecke Arbeitstrab. Von K - H verlängerte ich die Galoppsprünge und ritt nun bis H auf der anderen Hand im Arbeitsgalopp. Sie trat gut unter für den Bisschen Beritt, den sie hatte. Von C bis C ritten wir eine Große Tour Galopp ehe ich wieder die Hand wechselte und bei X in den Arbeitstrab parierte. Bei X grüßte ich die imaginären Richter erneut und lobte die immernoch kauende Stute. "Gut gemacht" klopfte ich sie und ritt sie noch etwas trocken. Ich hatte Reyna zuschauen lassen um zu sehen wo sie noch ihre Schwierigkeiten hatte und die Fehler noch einmal sehen konnte. "Meine Arbeit ist hier jetzt erledigt. Arbeite mit ihr noch an vielen Übergängen, die sind bei ihr noch holprig, aber das schaffst du. Ich muss jetzt wieder nach Hause fahren", verabschiedete ich mich am späten Nachmittag und packte meine Sachen ins Auto.

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    Namica Dressur A -> L I HGT's Hero of Heaven E -> A I Burnin' Awake and Lifeless E -> A

    Nathan | “Brooke, ich glaub du musst mal mitkommen, es sind drei Pferde auf dem Gestüt Birkenhof!” “Muss ich das, ja? Wie ist das denn mit meiner Fotografie?”, murmelte sie und warf die Haare nach hinten. “Ja, während ich Reyna eine Reitstunde auf Burnin’ Awake and Lifeless gebe, wirst du ihren Hengst HGT’s Hero of Heaven reiten.” “Guter Plan.” Es dauerte also nicht lange da waren wir schon auf dem Weg zum befreundeten Gestüt. Dort angekommen begrüßte Reyna uns auch schon. “Hey, schön dass ihr da seid. Namica kennst du ja noch “, begrüßte sie uns fröhlich und reichte uns beiden nacheinander die Hände. “Die Freude ist ganz Meinerseits”, antwortete ich höflich und grinste bei dem Namen Namica. Natürlich konnte ich mich an sie erinnern. Sie war hart zu knacken gewesen, doch ich hatte es geschafft umso mehr freute ich mich, sie in der nächsten Woche wieder reiten zu dürfen. “Ich weiß ja noch wo sie steht”, sagte ich und ließ uns dann zu den Pferden führen und dann zu der Ferienwohnung in der wir die Woche verbringen würden.
    Etwa zwei Stunden später fand ich mich im Stall wieder und war gerade dabei Namica zu satteln, während Brooke sich um Heaven kümmerte. Sie wollte wissen wie der junge Hengst drauf war, bevor sie sich das erste Mal auf ihn setzte. Namica folgte mir artig zum Reitplatz und ließ mich sie erstmal ordentlich an den Zügel stellen und biegen.
    Brooke | Hero war bildschön! Und wüsste ich es nicht besser, hätte ich Reyna wohl gefragt, ob ich ihn ihr nicht irgendwie abkaufen könnte. Aber ich würde wahrscheinlich fragen, ob ich ihn mal zum Bedecken einer Stute nutzen dürfte. Er zeigte nur wenig Hengstmanieren und blieb auf dem Weg zur Halle ziemlich ruhig und aufmerksam. Die große Halle war leer und so hatte ich allen Platz der Welt den doch so ruhigen Hengst zu longieren. Ich stellte mich also in den Zirkel und ließ ihn die ersten Schritte um mich herum im Schritt gehen. “So ist gut!”, lobte ich den Palomino, den ich zunächst für einen Dunkelfuchs gehalten hatte. Er kaute ordentlich ab, sobald er zu traben begann. Er aktivierte die Hinterhand noch nicht so, wie ich es wollte und ich sah, dass sein Potenzial weiter oben zu finden war. Ich würde ihn sogar bis zur Klasse S** einschätzen und wenn man ihn so weit bekommen wollte, musste man natürlich die Grundlagen entsprechend ebnen. Hero arbeitete heute sehr gut mit und umso erfreuter war ich die nächsten Tage, wenn ich mit ihm arbeiten sollte. Ich bemerkte im Augenwinkel wie eine Person zu uns in die Halle kam und sich an die Bande stellte und uns beiden zu sah, wie wir uns langsam aufeinander einspielten. Ich erkannte, dass es sich um Reyna handelte und grinste sie freundlich an. Auch wenn ich eigentlich keine Person war, die es genoss wenn man mir zusah, umso stolzer fühlte ich mich im Umgang mit Hero. Sie erwiderte mein Grinsen mit einem Lächeln und ging dann wieder aus der Halle. Sie wollte also nur nach dem rechten schauen. Ich leitete den Handwechsel ein und merkte gleich, dass die linke Hand ihm gar nicht mal so gut gefiel, wie die rechte, auf der er sich von seiner Besten Seite zeigte. “Das müssen wir aber üben!”, merkte ich an. Auch wenn ich alleine in der Halle war, so sprach ich öfter zu mir selbst. Ich baute öfter einen Übergang mit ein, damit diese nicht mehr so holprig aussahen. Je flüssiger der Übergang umso besser war die Bewertung bei den Turnieren. Das war definitiv ein Fakt, den ich nach langen Jahren in der Turnierreiter spüren musste. “So ist gut”, rief ich den Hengst zu mir und lobte ihn. “Das hast du gut gemacht!”, klopfte ich die Schulter und führte ihn aus der Halle wieder in seine Box. Seinen Zaum brachte ich wieder in die Sattelkammer und sah mich auf dem Hof um. Ich erblickte Nathan, der Namica gerade trocken ritt. “Und Bruderherz, wie läufts mit der Zicke?”, grinste ich ihn an und stellte mich an den Zaun des Reitplatzes. “Sie läuft viel Besser, ich denke, wenn die Woche rum ist, läuft sie solide auf L-Niveau. Zumindest kann sie dann die Turniere auf Trensen-L laufen.” Ich nickte ihm zu. “Bei Burnin’ wurde schon viel vorgearbeitet, ich geb ihr gleich eine Stunde auf ihm um noch ein paar kleinere Korrekturen vorzunehmen.” “Okey, aber danach gehen wir was essen okey!” “Ja , alles gut.” Ich bewegte mich zurück zur Ferienwohnung und vernahm dann ein leises Vibrieren. Mein Handy! Ich schaute aufs Display. Jack. “Was ist los Jack?”, nahm ich ab und kramte meinen Schlüssel raus. “Ich vermiss dich, Kleine”, flüsterte er und ich schaute verwirrt als ich die Tür hinter mir schloss. “Du solltest Tanja vermissen und nicht mich. Ich bin für eine Woche weg und du rufst schon nach ein paar Stunden an um mir das zu sagen. Dann mach doch Schluss”, zuckte ich mit den Schultern. Ich durfte das nicht zulassen, dass ich noch mehr Gefühle für ihn empfand. “Ich muss jetzt auflegen.” Ich tippte auf den roten Button und warf das Handy aufs Sofa und seufzte. Nate sollte sich beeilen.
    Nathan | Während ich Namica absattelte und sie dann aufs Paddock führte, machte Reyna Burnin’ Awake and Lifeless fertig für die Reitstunde. “Was könnt ihr denn schon alles auf A-Niveau?”, fragte ich vorsichtig. Ich wollte ihr nicht zu nahe treten. “Eigentlich alles relativ gut, nur die Kehrtwendung macht uns noch Probleme und das Überstreichen im Galopp, aber ich denke, wir haben schon gut vorgearbeitet!”, sagte sie mir und ich war sichtlich erfreut. “Sehr gut, zeig mir gleich mal ein bisschen von allem und ich geb dir die Lösungsansätze und sage dir, was wir in der Woche noch verbessern können.” Wir redeten noch etwas über Namica auf dem Weg in die Reithalle. Sie machte sich nämlich sehr gut und die weiteren Lektionen schienen ihr gut zu liegen, was die Arbeit mit ihr ziemlich vereinfachte. Die Versammlung machte ihr zwar noch etwas zu schaffen, weil sie sich nicht so lange tragen konnte. Aber das würden wir schon hinbekommen. Reyna ritt den dunkelbraunen Hengst ordentlich im Schritt und Trab warm, sodass er jetzt schon bei den warmen Temperaturen ins Schwitzen kam und kaute ordentlich ab. “Sieht doch schonmal vielversprechend aus. Er macht sich richtig locker”, rief ich ihr zu und fand es toll, wenn man so einen Streber im Stall hatte, der einem versuchte alles Recht zu machen. Dann begann sie mit dem einfachen Übungen und den Bahnfiguren und zeigte mir dann ihr Problem bei der Kehrtwendung. Die erfolgte nämlich noch etwas abgehackt und so gab ich ihr den Tipp, das Pferd etwas runder zu reiten und den inneren Schenkel noch etwas deutlicher anzulegen. Und siehe da, nach zwei Versuchen klappte es schon besser. “Ich reite ihn morgen mal und dann kannst du weiter an den Problemen arbeiten!” “Okey”, sagte sie außer Puste und lobte Life dabei. Sie ritt ihn ordentlich vorwärts und die Probleme waren nur kleine, sodass wir die Stunde positiv beenden konnte, nachdem sie mir noch weitere Lektionen gezeigt hatte. Vor Allem das Verkleinern und Vergrößern des Vierecks fiel dem großrahmigen Hengst einfach und ich hatte nur wenig zu beanstanden. “Ich würde sagen, wir belassen es heute bei dem Ganzen und widme mich jetzt meinem Mittagessen”, grinste ich freute mich so richtig auf die Pizza, die wir uns gleich holen würden.
    Brooke | Die Tage waren schnell vergangen und umso mehr ich mit Hero arbeitete, umso mehr freute ich mich auf meine eigenen Pferde und mein eigenes Bett. Heute war Tag der Abreise und ich würde von Nate eine letzte Stunde auf ihm bekommen, damit er bald die A-Turniere gehen konnte und mit Erfolg bestehen. Ich ritt ihn locker warm und legte mein Augenmerk auf die Übergänge und wir hatten in der kurzen Zeit schon einige Fortschritte vermerken können, sodass ich eine Kür nachreiten würde. Ich ritt sauber zu X um die Richter zu grüßen und hielt geschlossen zum Gruß an. Dann trabte ich ihn an und es ging gleich rechts rum um dann eine Volte zu zeigen. Das Longiertraining hatte sich ausgezahlt, denn er zeigte einen tollen runden Kreis und war die ganze Zeit bei mir. Darauf folgte dann durch die Länge der Bahn im Trab. Die Kehrtwendung erfolgte auch gut. Die restliche Kür meisterte er auch mit Bravour und ich konnte ihn gegen Ende noch mehr loben. Er war eines meiner Lieblingspferde, von denen die ich bisher außer Haus geritten war. “Dann bring ihn mal aufs Paddock und bring mir Namica mit. Ich muss heute noch einmal alles durchgehen. Reyna hat Life super geritten und ich finde, die beiden können auf A-Niveau starten. Das schaffen sie.” “Okey, dann ist Namica heute das letzte Pferd, das wir machen müssen und dann geht es heim?”, fragte ich ihn mit einer Vorfreude, die ich selbst nicht recht von mir kannte. Eigentlich war ich gerne unterwegs, auch gerne mal länger, aber heute freute ich mich doch umso mehr auf zuhause und noch mehr auf ein Wiedersehen mit Jack. Wir wollten am Abend in eine Bar gehen und irgendwie hatte dieses Verheimlichen unserer Treffen doch etwas Verlockendes an sich. Ich schaute Nate noch dabei zu, wie er Namica in einer L-Dressur vorstellte. Sie zeigte ein taktreines Gangbild , was ich von ihr nicht erwartet hatte, jedoch sah man, dass sie heute einen schlechten Tag hatte und sie sich immer wieder versuchte hinter der Senkrechten zu verkriechen und Nate hart arbeiten musste, dass sie genau das eben nicht tat. Am Ende sagten wir Reyna und den Pferden noch Tschüss und besprachen kurz den weiteren Werdegang im Training der Dreien.

    Die Kür
    Endlich war es soweit, endlich konnte ich meine Mangalarga Machador Stute Namica der ganzen Welt präsentieren. Oder zumindest denen, welche zu sahen. Die siebenjährige Stute war aufgeregt. Ich hatte sich schon abgeritten und versucht ihr die Ruhe zu vermitteln doch sie wusste selbst, dass heute ein großer Tag war. Anders als auf Turnieren.
    Ian präsentierte ihr schon ein Leckerli und flüsterte der neugierigen Stute ins Ohr, dass es noch viel mehr gab von dort wo dieses herkam. Aber erst wenn sie ihre Sache gut machte und mich nicht gegen die Bande preschen ließ. Ich musste kichern bei seiner Bemerkung und schüttelte belustigt den Kopf. ,,Du Idiot. Natürlich wird sie das gut machen.'', murmelte ich und streichelte den Hals der bunten Stute. War die Braunscheckstute doch was ganz besonderes für mich.
    Wenig später ertönte auch schon unser Aufruf und so ritten wir in die Halle hinein. Ian rief uns noch ein 'Viel Erfolg' hinterher. Ich gab Namica den Moment und ließ sie am etwas längeren Zügel durch die Halle im Schritt gehen, so schaute sie sich noch ein wenig um, ehe wir bei X anhielten und ich die Richter grüßte. Stets das freundliche Lächeln auf den Lippen. Das leise Klingeln ertönte und ich nahm die Zügel rasch auf, im Trab machten wir uns von dem Punkt weg und ich ritt sie auf den unteren Zügel, zeigte dann aus dem Zirkel heraus auf der langen Bahn ihren starken Trab. Auch wenn sie sich als Gangpferd bei diesem etwas abkämpfte. Immerhin lagen ihre Stärken ja eigentlich wo anders und trotzdem wollte ich zeigen, dass sie auch gewiss anders konnte. Nach der ganzen Bahn wendete ich wieder auf den Zirkel ab, diesmal der mittlere und galoppierte die Stute an. Hier vergrößerte ich den Zirkel zu erst, ließ ihr den Lauf dann aber verkleinerte ich ihn ein wenig und ging mehr in die Versammlung hinein. So versammelt wie sie nun war ritt ich mit ihr weiter auf den unteren Zirkel und bei A ließ ich sie dann in den Schritt. Zuerst zeigten wir auch hier den versammelten Schritt, dann ließ ich die Zügel lang. Sofort schnaubte Namica ab und streckte sich.
    Die Schrittrunde auf dieser Hand war beendet und so wechselten wir durch die Lange der Bahn. Auch hier oben gab es noch eine Schrittrunde, bevor ich die Zügel wieder aufnahm und das Bein mehr an die Stute schmiegte. Sie schlug mit dem Schweif und befand sich auch sogleich im Trab. Zuerst versammelt und dann ging es im Mitteltrab auf die ganze Bahn. Tief atmete ich ein und wieder aus, sammelte mich selbst noch einmal und hoffte, dass diese Galoppade nun auch so gut verlaufen würde wie die zuvor. Doch es kam wie es kommen musste, ich hatte mal wieder zu viel darüber nachgedacht und noch während sie in den Galopp umsprang wusste ich, dass sie wieder in ihrem Element war. Sie preschte im Galopp los und vom Zirkel auf die Bahn. War ja so nicht geplant gewesen aber die Stute hatte auch durchaus ihren eigenen Kopf. So gab ich die nötige Parade, auf welche sie erst nicht ansprang aber bei der nächsten kurzen Seite ließ sie sich wieder besser kontrollieren. Brachte es jetzt nichts sie zu schimpfen, lieber sollte sie einfach brav weiter galoppieren und wir beendet das ganze schnell. So zeigten wir auch nochmal den vernünftigen Galopp bei einer extra Runde auf dem Zirkel, wendete dann mit ihr ab auf die Mittellinie und bei X kamen wir zum Stehen. Wie es eben sein sollte stand sie nicht sofort geschlossen und korrigierte sich selbst aber schnell. Ich verabschiedete mich mit einem Kopfnicken von den Richtern, lächelte erneut Ihnen zu und ritt mit der Braunscheck-Stute aus der Halle am langen Zügel im Schritt.

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