[SK 465] Alle Stuten

Dieses Thema im Forum "Stutbuch Wettbewerbe" wurde erstellt von Canyon, 17 Juni 2019.

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Welcher Stute möchtest du deine Stimme geben?

Diese Umfrage wurde geschlossen: Dienstag um 2:23 PM Uhr
  1. Face Down

    14,3%
  2. Andorra

    21,4%
  3. Sunny Empire

    14,3%
  4. Liara

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Andromeda

    14,3%
  6. Black Sue Dun It

    0 Stimme(n)
    0,0%
  7. Heretic Anthem

    0 Stimme(n)
    0,0%
  8. Tainted Whiz Gun

    7,1%
  9. CHH‘ Lethal Combination

    14,3%
  10. Coeur de Lilith

    14,3%
  1. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    [SK 465] Alle Stuten

    Regeln:
    - Es dürfen nur Stuten teilnehmen (Keine Hengste, Wallache oder Fohlen).
    - Jeder darf mit bis zu drei Stuten teilnehmen, dabei ist es egal, wem diese gehören.
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com etc.! Zur Überprüfung wird die Zeichenanzahl unter den Kürtext geschrieben, zusammen mit dem Prüfsystem.
    - Bitte überweist 5 Joellen pro Stute an mich (Canyon) mit dem Grund: SK 465
    - Der Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Pferde begrenzt.
    - Der Teilnahmeschluss bleibt vorerst offen und wird mindestens einen Tag vorher angekündigt, außer die maximale Teilnehmerzahl ist bereits ausgefüllt.
    - Ist die SK mehr als 2 Monate offen, erfolgt die Abstimmung auch ohne, dass 10 Stuten teilgenommen haben, allerdings unter der Voraussetzung, dass es mindestens 5 Teilnahmen gibt.
    - Hufschmied- und Tierarztberichte sind mit dem richtigen Datum zu versehen.
    - Bitte achtet darauf, die Teilnahmebilder bei abload.de oder ähnlichem hochzuladen, damit sie auch später im Gewinnerthema angezeigt werden.

    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    man hat mit Doppelaccounts abgestimmt
    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor
    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt

    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, jedoch muss sie folgendes beinhalten:
    - das Einreiten/ Führen am Anfang der Kür mit anschließendem Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - mindestens 2 verschiedene Hufschlagfiguren außer ganze Bahn
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerstuten werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Schönheitswettbewerbsschleife
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz
    1 Punkt je Fohlenschauschleife
    2 Punkte je Reiterspielschleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein - Zählung erfolgt ab dem Tag der Anmeldung.

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Zubehörbild
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Zubehörbild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte

    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:
    Username
    verlinkter Pferdename
    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte + Datum (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes


    Viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!
     
  2. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Veija aka Caleb O'Dell mit Face Down
    [​IMG]

    Steckbrief
    Exterieur
    Name: Face Down
    Rufname:
    Alter: 25.06.2012, 6 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,55m
    Rasse: American Quarter Horse
    Fellfarbe: Schimmel (früher Fuchs eeAaGg)
    Stammbaum
    von: unbekannt
    aus der: Wearing the Inside Out

    Charakter:
    Face Down ist eine ruhige und gelassene Stute. Sie hat den 'will to please' und arbeitet wahnsinnig gut mit. Sie lässt sich easy händeln und versteht schnell, was man von ihr möchte.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein
    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: Friese
    Gezüchtet bei/Zucht:
    VKR: sweet (abgelaufen), Friese

    Kaufpreis: 0 Joellen
    Zu Verkaufen: nein(bei Verkauf o. Gnadenweide zurück an Friese)


    Qualifikationen

    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Western

    Western Pleasure LK3
    Hunter under Saddle LK4


    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Galopprennen E
    Distanz M
    Fahren E


    Erfolge
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    3. Platz 288. Westernturnier, 1. Platz 290. Westernturnier, 3. Platz 291. Westernturnier. 2. Platz 294. Westernturnier, 3. Platz 311. Westernturnier, 1. Platz 238. Distanzturnier, 3. Platz 397. Distanzturnier, 2. Platz 398. Militaryturnier, 1. Platz 398. Distanzturnier, 3. Platz 497. Westernturnier, 2. Platz 399. Distanzturnier, 2. Platz 498. Westernturnier

    Gesundheit
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:

    Hufschmied
    Letzter Besuch: November 2018
    Beschlag: Stahleisen vorne, Slidingeisen hinten

    PNG
    Puzzle PNG
    Offizieller HG

    Trainingsberichte (5)
    Distanz E- A
    November 2015, by Veija
    Heute war ich wieder auf dem Weg zu Elena und drei ihrer Pferde. The Circle of Unbroken sollte in der Dressur gefördert werden, Face Down sollte ich die Distanz näher bringen und Batida de Coco sollte eingeritten werden. Mit von der Partie waren heute Aliena und Alexis. Aliena würde sich um Face Down kümmern, Alexis um Batida und ich um Circle. Auf ihrem Hof angekommen begrüßten wir Elena kurz und ich stellte ihr meine beiden Mädels vor, ehe wir ein Zimmer bezogen. Kurz machten wir uns frisch, ehe wir in den Stall zu den Pferden gingen und den Plan für heute besprachen. "Alexis, du schnappst dir Batida und putzt sie gründlich, ehe du sie longieren gehst. Zeig ihr heute auch schon den Sattel", gab ich Anweisungen und sah dann zu Aliena. "Schnapp dir Face Down und reite sie auf dem Platz gründlich ab, bevor du mit ihr ins Gelände gehst. Versuch viel zu traben, sie soll sich schon anstrengen", erklärte ich und sah mich dann um. "Ich schnapp mir The Circle of Unbroken und fördere ihn ein wenig in der Dressur. Bis heute Abend", sprach ich lachend und schon verschwanden die beiden jungen Frauen zu ihren Pferden. Schnell hatte ich Circle ausfindig gemacht und ihn fertig zum Reiten gemacht. Als wir auf den Platz gingen, war Aliena mit Face schon fertig und verließ gerade den Hof. Auf dem Platz gurtete ich den Hengst nach und wärmte ihn zunächst gründlich im Schritt und Trab auf. Laut schnaubte der Hengst ab, ehe wir mit der eigentlichen Arbeit begannen. Ich trieb ihn mit den Schenkeln nach vorne, nahm im Schritt aber die Zügel ein wenig an. "Na komm Dicker, mach den Kopf runter", sagte ich und merkte, wie er langsamer wurde und den Kopf runter nahm. Dann gab ich die Zügel ein wenig nach und trieb ihn mit den Schenkeln nach vorne. Sofort verstärkte er den Schritt. "Brav", sagte ich laut und trabte ihn dann an. Das gleiche versuchten wir nun auch im Trab, was auch sehr gut klappte. Schließlich galoppierte ich ihn an. Mit einem Satz sprang er nach vorne, doch schnell hatte ich ihn wieder unter Kontrolle. Ich hielt ihn auf dem Zirkel, parierte an X zum Trab durch und galoppierte ihn auf der anderen Hand wieder an. Wir übten viele Übergänge zwischen den verschiedenen Gangarten und auch Übergänge zum Stand. Zum Schluss übte ich noch ein paar Schlagenlinien, bevor ich ihn einige Runden im Schritt trocken ritt und dann wieder fertig gemacht in die Box stellte. Ich räumte alles weg und sah Aliena kurz zu, wie sie Face absattelte. "Hat alles geklappt?", fragte ich sie. "Ja, alls super."
    Dann ging ich zu Alexis und Batida, die immer wieder lange Pausen machten, um dann wieder kurz weiter zu arbeiten. Sie hatte es heute schon geschafft den Sattel draufzulegen und sie damit zu longieren. "Dann lass es gut sein für heute", sagte ich lachend und ging ins Haus. Dort telefonierte ich mit zu Hause, wo alles in Ordnung war.. schließlich war es schon Abend und wir gingen alle ins Bett.
    Früh am nächsten Morgen waren wir auf den Beinen und im Stall. Aliena ritt mi Face aus, um ihre Kondition weiter auszubauen, Alexis hatte Batida schon gesattelt und war mit ihr auf dem Platz und ich hatte mir Unbroken fertig gemacht, ehe ich alles wiederholte, was wir gestern geübt hatten. Hinzu kamen jetzt Schritt- Galopp Übergänge und Rückwärtsrichten. Dann sattelte ich ihn auch schon wieder ab und es gab Mittagessen. Am Nachmittag schnappte ich ihn mir wieder und übte noch einige Dinge, ehe ich Alexis mit Batida half. Erste Aufsitzversuche waren erfolgreich und die Stute akzeptierte auch schon Gewicht auf ihrem Rücken. Für heute war es jedoch genug.
    In den nächsten Tagen ritt ich Circle zweimal am Tag, wobei wir morgens immer die Sachen vom Vortag wiederholten und mittags Neues lernten. Alexis und Face waren meistens den ganzen Tag weg. Batida bekam drei Einheiten am Tag, wobei die letzte Einheit immer nur 10 Minuten waren.
    Am Ende der Woche konnte die Jungstute im Schritt, Trab und Galopp geritten werden, Face Down war in Distanz auf der Klasse A und auch Circle war nun in der Dressur auf A.
    Zufrieden verabschiedeten wir uns und fuhren nach Hause.

    Distanz L- M
    September 2016, by Veija
    [...]Caleb
    Murrend machte ich mich auf den Weg in den Vollblütertrakt. Eigentlich zog mich gar nichts zu diesen Pferden hier, aber Verena hatte mich abdegradiert, dass ich doch bitte Shiryo und Daryl gone Mad auf die Koppel stellen sollte. Ausgerechnet letzteren konnte ich absolut nicht leiden, denn Redneck war einfach ein nerviges Pferd, bei dem ich noch immer nicht verstehen konnte, warum Verena ihn gekauft hatte. Doch das war nicht mein Problem, ich kümmerte mich um die Westernpferde und ließ die Vollblüter Vollblüter sein- naja, bis auf heute. Ich schnappte mir zu erst die Stute Shiryo, die von allen nur Shio genannt wurde und legte ihr Gamaschen an, ehe ich sie auf die Koppel brachte. Dann schnappte ich mir Daryl, was leichter gesagt, als getan war. Der Hengst hasste mich abgrundtief und zog dauernd seine Beine weg. Nicht nur einmal ermahnte ich ihn mit meiner Stimme und klatschte ihm dann eine, bis ich die Beinschoner drauf hatte und das nervige Bündel über die Koppel fegte. Zurück im Stall traf ich auf Octavia. “Wo ist Verena eigentlich?”, fragte sie mich, als ob ich auf alles eine Antwort wüsste. “Keine Ahnung.”, damit war das Gespräch beendet und ich kümmerte mich darum, die Boxen aus zu misten, ehe ich die Heunetze auffüllte und das Kraftfutter verteilte.
    Als ich dann wieder ins Haus gehen wollte, sah ich Bellamy und Wildfire im Round Pen- Bellamy schien ziemlich verzweifelt zu sein, weshalb ich zu ihm rüber ging und ihm helfen wollte. “Wo liegt das Problem?”, fragte ich ausgesprochen freundlich und bekam auch ein knappes Lächeln geschenkt. “Der kommt dauernd nach innen und will mich über den Haufen rennen…”, erklärte er mir. “Halt die Peitsche an seine Schulter, wenn er nach innen kommt wackel damit und sonst berühr ihn, bis er wieder nach außen geht. Wenn das noch immer nichts hilft, schlag zu.”, sagte ich schulterzuckend und sah ihm eine Weile zu. Bellamy lernte schnell, das musste man ihm lassen. Es dauerte nicht lange, da lief Wildfire in schönen großen Kreisen um Bellamy herum. “Wenn du die Seite wechseln willst, halt ihn an, stell dich vor ihn, tausch die Hand, in der du die Peitsche hast und schnalz. Normalerweise weicht er dann deinem Druck und geht in die andere Richtung.”; erklärte ich ihm und schaute ihm zu. Als alles klappte machte ich mich auf den Weg ins Haus, jedoch nicht, ohne Bellamy vorher noch einen Rat zu geben. “Lass ihn nicht zu lange laufen, geht auf die Gelenke. Nehm ihn lieber an die Hand und geh ein Stück spazieren, aber verlass den Hof nicht, der kann dir schnell abhauen.”, sagte ich lachend und verschwand dann wirklich im Haus, wo ich auf Verena traf.
    “Ich dachte du hast zu tun?” “Hab ich auch, gleich kommt Semetti mit Raised from Hell und Wolfs Bane. Face Down und Cup Cake kommen auch gleich noch.” “Und die hast du alle gekauft?”, fragte ich sie mit hochgezogenen Augenbrauen. “Himmel, nein. Raised from Hell habe ich zurück gekauft, der Rest kommt nur zum Training. Zwei Pferde einreiten, eins in Distanz trainieren. Bei dem einen Pferd kannst du mir beim Einreiten helfen. Cup Cake ist eine Paint x Appaloosastute, die wir Western einreiten sollen. Am besten bis Samstag.”, sagte sie und sah mich an. Ich schüttelte nur den Kopf. “Wir haben heute Sonntag, das ist nicht viel Zeit.” “Du schaffst das.”, lachte sie und ging ihrer Wege. Ich schaute kurz auf mein Handy und trug mir das Pferd ein. Noch mehr Arbeit.

    Verena
    Es dauerte nicht lange, da fuhr Smetti auf den Hof. Viel hatten wir nicht zu reden, denn er war ja auch zum arbeiten hier und nicht zum quatschen. Wolfs Bane luden wir zusammen aus, um Raised from Hell kümmerte ich mich alleine. Die Stute kam wieder auf die große Koppel und wurde sofort von den anderen Pferden empfangen- Pferde vergaßen nicht.
    Nach einer Weile kamen dann auch Cup Cake und Face Down, welche ich auch in den Stall stellte und dem Fahrer ein Trinkgeld gab, ehe ich Elena anrief und ihr sagte, dass ihre Pferde wohlbehalten angekommen waren. Dann fing ich auch schon mit dem Training an. Face Down wurde geputzt und gesattelt und ich ging für gute zwei Stunden ins Gelände, um ihre Kondition zu testen. Die war ganz ordentlich, so dass wir auf dem Rückweg fast nur trabten oder galoppierten. Wieder am Hof angekommen stellte ich sie wieder in die Box und schnappte mir Wolfs Bane, die ich ein wenig longierte. Sie kannte das schon alles, weshalb ich sofort mit dem Sattel anfangen konnte. Ich zeigte ihr die Satteldecke und legte sie auf ihren Rücken. Das machte ihr gar nichts aus, weshalb sofort der Sattel folgte. Ich zeigte ihn ihr, legte ihn dann auf den Rücken und machte vorsichtig den Sattelgurt zu. Die Steigbügel hatte ich hoch gemacht, so dass sie nicht an ihren Bauch schlagen konnten. Dann schickte ich sie wieder von mir weg. Nach ein paar Bucklern war das jedoch auch getan- sie gewöhnte sich wirklich schnell daran, so dass ich ihn heute schon ein Loch enger schnallte. Sofort plusterte sie sich auf, doch nach ein paar Runden an der Longe gab sich das. Dann machte ich auch schon Schluss für heute und ging zu Bellamy, der das selbe mit Wildfire versuchte. Nicht nur einmal flog der Sattel durch die Luft. “Ich wüsste mal gerne, was er hat. Tierarzt war letztens erst da, im Rücken hat er nichts. Ich kann mir aber nicht leisten, ihn nochmal auf die Koppel zu stellen- so schwer es mir fällt, entweder das klappt bald, oder er muss weg.”, sagte ich und schaute in das geschockte Gesicht von Bellamy. So kannte er mich gar nicht. Ich zuckte nur mit den Schultern und ging dann ins Haus, von wo aus ich ihn ein wenig weiter beobachten konnte. Er schlug sich gut und wollte einfach nicht aufgeben. Sowas liebte ich ja, Kampfgeist.

    Am nächsten Morgen war ich schon früh auf den Beinen, weil ich nicht nur Caleb beim Einreiten von Cup Cake helfen, sondern auch meine Pferde trainieren wollte. Caleb war noch früher auf den Beinen als ich und hatte es sogar schon geschafft, einen Sattel auf die Stute zu legen. Westernpferde waren da meistens viel robuster als englische Pferde, vielleicht weil sie manchmal viel zu grob angepackt wurden, so dass sie einfach schon im jungen Alter abgestumpft waren. Kurz seufzte ich. “Du scheinst ja keine Hilfe zu brauchen, machst du das Selbe wie hier nachher auch mit Wolf’s Bane, nur in Englischmontur? Dann geh ich ins Gelände..” “Wird gemacht, Chef.”, sagte er ausnahmsweise sehr hilfsbereit, ehe ich in den Stall ging und mir Face Down schnappte. Face Down war wirklich eines meiner Lieblingspferde von Friese, sollte sie die Stute jemals verkaufen, konnte sie sich sicher sein, dass ich alles dafür tun würde, sie auf meine Ranch zu nehmen.
    Nachdem ich sie also geputzt und gesattelt hatte gingen wir ins Gelände, wo wir heute ein wenig schneller unterwegs waren als gestern. Ich trieb die Stute zu langen Trabstrecken an, was auch für mich sehr anstrengend war, doch wenn wir immer wieder galoppierten, war das schon okay. Ich würde Face Down auch jetzt schon als fertig abstempeln, lediglich ein paar kürzere, aber schnellere Distanzen wollte ich noch mit ihr gehen, bevor sie wieder abgeholt werden würde.
    Wieder auf der Ranch angekommen war Caleb gerade dabei, mit Wolfs Bane Aufsteigübungen zu machen. “Ich bin begeistert, das Pferd hier lernt so unglaublich schnell!”, sagte er und ich lächelte. Das hörte man doch gerne! Schon am zweiten Tag saß Caleb auf dem Pferd- er war gerade komplett aufgestiegen, und wurde nicht abgeworfen. Er ritt ein paar Runden im Kreis und stieg dann wieder ab.
    In den nächsten Tagen ritt ich jeden Tag mit Face Down aus, beließ es bei der gleichen Strecke, legte sie aber immer flotter zurück. Talentiert war die Stute, das musste man ihr lassen.
    Auch Cup Cake konnte Caleb immer besser reiten und lenken. Wolfs Bane machte auch riesige Fortschritte, so dass alle Pferde schon am Freitag wieder abgeholt werden konnten. Wir verabschiedeten Smetti ganz herzlich und wünschten ihm eine gute Heimfahrt- ebenfalls wünschten wir ihm viel Glück mit seinem neuen Pferd! Sympathy for the Devil hatte auf jeden Fall ein gutes Zuhause gefunden, was mich ungmein freute.[...]

    Pleasure LK 5 - LK 4
    Juli 2018, by Veija
    Laurence
    Octavia war heute zu Besuch auf der Ranch und wollte uns bei dem Training der Pferde etwas unter die Arme greifen. Ich war darüber doch sehr froh, denn so konnten wir mit vier Pferde gemeinsam auf den Platz gehen und schon auf Turnierniveau trainieren. Ich würde heute meine Stute GRH's A Gun Colored Lena reiten, die ich schon bald zur Krönung schicken konnte, worauf die ganze Ranch unglaublich stolz war. Octavia würde Black Sue Dun It reiten, die sie auch schon am fertig machen war. Caleb würde sich Chou schnappen und Bellamy würde A Walking Honor reiten. Alle Pferde sollten in der Pleasure von der LK 5 in die LK 4 aufgestuft werden.
    Relativ schnell fanden wir uns also alle auf dem Platz ein. Da ich heute das Kommando über alle Reiter und Pferde übernahm, befahl ich allen, die Pferde zu erst im Schritt und lockeren Trab warm zu reiten. Auch Lena und ich ritten uns ein wenig warm. Da es hier so wahnsinnig heiß war, dauerte das auch wirklich nicht lange und wir konnten mit dem Training anfangen. Dazu rief ich wieder alle in die Mitte. "Wir reiten jetzt alle ganze Bahnen, ich gebe die Kommandos zu Richtungswechseln oder Tempowechseln. Wichtig ist, dass ihr die Pferde wirklich gerade haltet. Die sollen nicht durch die Gegend gucken und die sollen auch nicht über die Schultern einfallen.", erklärte ich alle und schickte Caleb vor. Gefolgt von Octavia, Bellamy und zum Schluss mir. "Überholt werden darf natürlich, aber rempelt keinen um.", fügte ich noch an und so gingen wir im Schritt auf der linken Hand unsere Runden. Honey und Chou waren doch recht langsam in ihrem Schritt, Sue und Lena allerdings überholten die beiden anderen Pferde, wobei Lena noch die schnellste war und ich mich so sehr schnell an der Spitze unserer kleinen Truppe wiederfand. "Traben.", gab ich die kurze Anweisung und trieb Lena zum Trab an. Trab war gar nicht ihre Gangart. Sie galoppierte für ihr Leben gerne und ich sah es schon kommen, dass wir beim Galopp gleich ein riesiges Chaos haben würden. Immer wenn ich um die Kurve ritt, schaute ich mich nach hinten um. Das, was ich sah, sah wirklich gut aus, so dass ich das Kommando zum Schritt gab. Wir ritten etwa eine halbe Runde im Schritt, ehe ich wieder zum Traben animierte und wir schließlich angaloppierten. "Halte sie alle etwas zurück, lasst sie aber noch flüssig laufen.", sagte ich und sie taten alle, was ich ihnen gesagt hatte. Lena und ich galoppierten vorne weg und überholten sogar Chou noch, die heute wohl wirklich keine Lust zu galoppieren hatte. Nach einer Weile gab ich wieder das Kommando zum Traben und schließlich zum Schritt gehen, ehe wir die Hand wechselten und auf dieser genau das Selbe machten. Dann ritten wir die Pferde trocken und brachten sie wieder auf die Koppeln. Octavia wollte uns noch weiter helfen, weshalb wir uns heute noch Easy Going, Face Down, GRH's Aquila T Mistery und Heretic Anthem vorknöpften. Auch sie alle wollten wir in der Pleasure für die LK 4 trainieren, weshalb wir das selbe machten wie eben mit den anderen Pferden. Die einen stellten sich besser darin an, die anderen eher nicht so gut. Doch alle erreichten das Niveau, welches wir für sie vorgesehen hatten. Es musste natürlich noch mehr Training folgen, doch fürs erste wollten wir es dabei belassen. Octavia verabschiedete sich wieder und so waren wir hier wieder zu dritt.
    Den ganzen Nachmittag über hatten die Pferde alle Pause, ehe wir am Abend nochmals die Pläne studierten und zu dem Entschluss kamen, dass wir die anderen Stuten auch noch trainieren wollten.
    GRH's Unbroken Magic, Honey's Aleshanee und Magnificient Crow waren als nächstes an der Reihe. Magic und Shanee wurden von mir und Bellamy geritten. Sie sollten ebenfalls in der Pleasure aufgestuft werden. Crow wurde von Caleb geritten, denn sie sollte in der Reining auf die LK 2 gebracht werden. Caleb ging deshalb auf den großen Reitplatz, Bellamy und ich fanden uns auf dem Kleinen wieder und trainierten dort unsere beiden Pferde. Beide waren noch jung und erst vor kurzem eingeritten worden, so dass wir hier auf jeden Fall mehr zu tun hatten und es würde auch nicht mit ein paar Mal reiten getan sein. Ab und zu warf ich einen Blick rüber zum großen Reitplatz, auf dem Caleb gerade mit Crow einen Sliding Stop sondergleichen hinlegte. Gleich nachdem sie standen, gab er die Hilfen zum Roll Back und Crow sprang rum. Es fiel ihr jedoch sichtlich schwer, so dass ich glaubte, dass bei der LK 2 für sie Schluss sein würde. Sie war eben doch nicht so perfekt gebaut für diese Disziplin. Doch das war auf keinen Fall schlimm, denn wir züchteten hier auf dem Blakes Crow Meadow ja Allrounder, also hätte sie auf jeden Fall auch weiterhin einen Platz hier auf der Ranch.
    "Lassen wir gut sein für heute, Bellamy.", erklärte ich dem jungen Mann dann und wir ritten zum Stutenstall, wo wir die beiden Pferde absattelten, ihnen ihr Kraftfutter gaben und sie dann wieder auf die Koppel brachten. "Vier Pferde fehlen noch, dann haben wir sie alle für diesen Monat.", sagte ich zu dem jungen Mann und er überlegte kurz. "Lass die heute auch noch machen, wenn wir schon dran sind.", sagte er und ich gab diese Anweisung an Caleb weiter. Er nickte und suchte sich sofort Snapper Little Lena raus, die er in der Reining von der LK 4 auf die LK 3 bringen wollte. Er hatte irgendwie einen Narren an der blinden Stute gefressen. Bellamy schnappte sich My sweet little Secret und wollte sie im Trail auf die LK 2 bringen. Ebenfalls an Caleb übergab ich Stormborn, die auch auf die LK 3 in der Reining gebracht werden sollte. Für mich blieb dann noch Striga übrig, die ich einreiten und dann in der Pleasure in die LK 4 bringen wollte.
    Wir hatten also in diesem Monat mehr als genug zu tun, ohne uns um die Jungpferde oder die Hengste zu kümmern. Auch blieb das Training der Zuchtpferde zur Zeit noch aus, doch in ein paar Tagen würde dies wieder aufgenommen werden. So trainierten wir jeden Morgen und jeden Abend unsere zugeteilten Pferde, halfen uns bei Problemen gegenseitig und unterstützten uns, so wie es sein sollte. Am Ende des Monats hatten wir dann alle Tiere eine Stufe weiter

    Pleasure LK 4 - LK 3
    Dezember 2018, by Veija
    Caleb
    Auch Magnificient Crow und Heretic Anthem wollten Cayce und ich in der Hunter Hack auf die nächste Stufe bringen. Seit Cayce da war half er mir ständig beim Trainieren der Pferde, so dass ich viel schneller und besser voran kam. Letzte Woche hatten wir angefangen, Striga, Honey's Aleshanee, GRH's Aquila T Mistery, Unbroken Magic, A Walking Honor, Chou, Easy Going und Face Down in der Pleasure auf die LK 3 vorzubereiten. Noch allerdings nur mit Wassertrense, was sich in den nächsten Tagen ändern würde.
    Mit Crow und Heretic hatten wir noch nicht trainiert, heute würde unser erstes Training für diesen Monat mit ihnen sein. Wir hatten sie beide gesattelt und standen nun in der Halle, wo wir nach dem nachgurten aufstiegen und die Pferde warm ritten. Heretic zeigte sich dabei etwas besser, da sie von sich aus langsamere Bewegungen zeigte. Am Sprung jedoch musste Cayce sie ganz schon treiben. Crow dagegen war teilweise etwas zu stürmisch, zeigte auch am Sprung noch viel zu viel Go und verhaspelte sich dann davor. "Ist wohl nicht Crows Disziplin.", meinte Cayce nach dem Training zu mir. "Nein, scheint nicht so. Ich wollte nächsten Monat anfangen mit Barrel Racing mit ihr. Da kann ich sie mir besser vorstellen.", sagte ich zu ihm und er nickte. "Ja, da sehe ich sie auch eher... und sollen wir uns Magic und Easy nochmal holen heute? Die anderen Pleasurepferde können wir ja morgen dann machen.", fragte er mich und ich nickte.
    Zu erst brachten wir Crow und Heretic in den Stall, ehe wir uns Unbroken Magic und Easy Going holten, putzten, sattelten und dann in die Halle gingen. Wir hatten ihnen heute schon die Kandaren angezogen und wollten, testen, wie sie darauf reagierten. Ich hatte Magic unter mir, die mit der Umstellung wirklich nicht so gut klar kam. Sie war sehr auf meine Hilfen angewiesen und wenn ich die Zügel einmal hochnahm und sie das unbekannte Gebiss in ihrem Maul an den Gaumen bekam, reagierte sie mit Kopfschütteln und genervtem Schweifschlagen. "Oh oh...", sagte Cayce auf einmal, der hinter mir ritt. "Die würde ich nicht mit dem Gebiss reiten. So machst du sie dir nur sauer.", sagte er zu mir und ich hielt die Stute seufzend an. Ich schrieb Betsy kurz eine SMS. Wenig später tauchte sie in der Halle auf und wir tauschten die Trense. Jetzt hatte ich wieder die gewohnte Wassertrense auf der Stute, die sie kannte und mit der sie klar kam. "Dann müssen wir eben noch eine Weile damit arbeiten, bevor wir umsteigen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu den anderen und ritt wieder los. Ich ließ die Zügel nun extra viel lockerer und hielt sie mit einer Hand, damit sich Magic an die andere Zügelstellung gewöhnen konnte.
    Drei Wochen Training hatten die Pferde nun alle hinter sich. Bis auf Magic hatte jedes der Pferde, die wir in der Pleasure trainiert hatten, die Umstellung auf Kandare gut verarbeitet. Magic ritt ich seit zwei Tagen zwar auch damit, musste sie aber wahnsinnig fein und mit minimalen Hilfen dirigieren. Diese Stute war wirklich ein Ein-Mann-Pferd, der wusste, wir man mit ihr umzugehen hatte. Auch Magnificient Crow und Heretic Anthem machten ihren Job immer besser, obwohl für Crow mit der LK 4 in dieser Klasse Schluss sein würde. Hunter Hack lag ihr einfach nicht. Gezogen war sie sowieso für andere Sparten der Westernreiterei, weshalb wir uns diesen im nächsten Monat widmen würden.

    Hunter under Saddle LK 5 - LK 4
    Januar 2019, by Veija
    Caleb
    "Gut machst du das O!", lobte ich Octavia, die eine weitere Runde fehlerfrei mit Face Down leichtgetrabt war. "Das ist gar nicht so einfach!", beklagte sie sich, als sie wieder an mir vorbei geritten kam. "Klar ist das nicht einfach. Aber wenn du übst, immer auf dem richtigen Fuß leicht zu traben, dann wird es irgendwann Routine.", erklärte ich ihr und sie nickte. "Komm, noch eine fehlerfreie Runde, ich bin nicht umsonst hier!", sagte ich und schickte sie nach außen, wo sie auf den Hufschlag ritt und die Stute wieder antrabte. "Sitzen.. sitzen.. jetzt.", rief ich zu ihr herüber und korrigierte sie erneut, als sie auf dem falschen Fuß war. "Gut, so und jetzt durchhalten." Seit Octavia wieder auf der Ranch war wollte sie unbedingt mehr über den Westernsport lernen und uns, aber vor allem mir, beim Training der Pferde unter die Arme greifen. Endlich hatten wir jemanden, der mit Vorliebe im Englischsattel saß und sich diese Pferde zur Aufgabe machte. Da wir alle Tiere hier vielseitig ausbilden wollten, kam uns das ganz gelegen. Im Januar würden es jedoch nicht so viele sein, weshalb Octavia sich alle Zeit der Welt mit Face Down nehmen konnte. Gerade als ich mich an die Wand der Halle stellte, kam Murphy mit GRH's Aquila T Mistery. "Hier, fertig geputzt und gesattelt. Hab sie ein wenig warm geführt.", erklärte er mir und ich bedankte mich bei ihm. Ich gurtete nochmals nach und schwang mich dann in den Sattel. Im letzten Monat hatte ich sie in der Pleasure trainiert, diesen Monat wollte ich endlich mit dem Reiningtraining anfangen. Und dass noch ein anderes Pferd in der Halle war, kam mir ganz gelegen. Sie sollte lernen sich nicht ablenken zu lassen und auf meine Hilfen acht zu geben, auch wenn jemand anderes ebenfalls Stimmkommandos gab. "Gut. Galoppier sie gleich mal auf der ganzen Bahn an. Halt sie dabei schön gerade. Und nimm sie zurück, wenn sie zu schnell wird. Lass sie aber auch wieder etwas lockerer, wenn sie tut, was du von ihr willst.", erklärte ich O und hielt mich im inneren der Halle auf. Dort ritt ich viele kleine Volten, stellte und bog die Stute ordentlich, damit ich sie richtig locker bekam. Dann startete ich mit dem Zirkeln. Mir war es wichtig, dass Aquila schnell herausfand, dass sie den Zirkel von sich aus halten sollte. Ich wollte ihr bewusst machen, was ich von ihr wollte und was sie zu tun hatte, auch wenn die Hilfen weniger wurden. Dabei stellte sie sich ganz ordentlich an, so dass ich gleich zum Spin übergehen konnte. Ein wenig Erfahrung hatte sie schon darin, so dass ich ihr die Hilfen gab und sie anfing, sich zu drehen. Noch gab ich meine Hilfen übertrieben, nach und nach würden sie aber feiner und präziser werden.
    Während ich also in der Mitte mit den Spins beschäftigt war, baute Octavia sich einen Sprung auf, wo sie das korrekte springen mit Face Down üben wollte. Mir kam das ganz gelegen, denn so konnte ich eine lange Seite der Halle zum Run Down benutzen, wo ich das Stoppen, das Rückwärtsrichten und die Roll Backs üben konnte. Back Up lag der kleinen Stute nicht wirklich, dafür waren ihre Roll Backs umso besser. Ich ritt sie noch ab und brachte sie wieder in den Stall, wo ich sie Murphy übergab, ehe ich mich anderen Pferden widmete.
    In den nächsten Wochen trainierte ich fast täglich mit der Stute und war eigentlich immer in der Halle, wenn Octavia mit Face Down auch da war. So konnte ich ihr Tipps geben, wie sie mit der Stute weiterkam. Face Down machte sich gut, sprang auch immer besser. Aber auch Aquila wurde von Tag zu Tag besser und meine Hilfen waren mittlerweile schon weniger extrem.

    Die Kür
    Mit Face Down hatten wir uns auf den Weg zur 465. Stutkrönung gemacht, um noch ein Zuchtpferd auf der Ranch wissen zu können. Fertig gesattelt und getrenst stand die Stute am Hänger und döste vor sich hin. Auch wenn es mit das erste Mal war, dass sie auf einer so großen Veranstaltung war, stand sie ruhig da und ließ sich von dem ganzen Trubel um sich herum nicht nervös machen. Ich zupfte noch ein wenig Heu aus ihrer Mähne und ging mit der Bürste noch einmal drüber, ehe ich meinen Hut aufsetzte und mit ihr zu Showhalle ging. Ich wollte mit der Stute nicht wirklich viel im Westerntil zeigen, sie lediglich unterm Westernsattel vorstellen. "Caleb O'Dell mit Face Down von der Bow River Ranch, bitte bereit halten.", klang es durch den Lautsprecher und ich schwang mich in den Sattel. Kurz ritt ich die Stute auf dem neben der Halle liegenden Platz ab, ehe wir uns vor die Halle stellten und warteten. Als wir nun wirklich aufgerufen worden, ritt ich sie im Schritt rein, stoppte sie an X und grüßte die Richter. Dann stellte ich sie in den drei Grundgangarten auf jeder Hand vor. Dabei achtete ich darauf, dass sie schön locker und losgelassen lief, und mir nicht unterm Hintern wegrannte. Ein bisschen Nervosität merkte ich ihr dann schon an. Außer ganzer Bahn zeigten wir natürlich auch Zirkel im Galopp sowie Schlangenlinien im Trab, das gehörte zur Krönung dazu. Ich ritt bewusst an X vorbei und hielt sie erst eine Pferdelänge später an, damit ich das Rückwärtsrichten der Stute auch noch zeigen konnte. Sie nahm dabei den Kopf schön runter, machte sich rund und ging gesetzt rückwärts. Als wir standen, nickte ich den Richtern zu. Diese erwiderten mein Nicken, so dass es mir nun erlaubt war, mein Pferd zu loben, was ich auch ausgiebig machte, ehe wir aus der Halle ritten. Am Hänger sattelte ich sie ab und hatte mir einen Eimer mit Wasser geholt, womit ich sie ein wenig abduschte. Dann stellte ich sie in ihren Paddock und ging wieder runter zur Halle, um mir die anderen Ritte anzuschauen und auf das Ergebnis zu warten. Es waren wirklich ein paar gute Pferd - Reiter Kombinationen dabei, das musste ich den Teilnehmern lassen. Ob es jedoch alle schaffen würden, gekrönt zu werden, das konnte ich nicht sagen. Es waren jedoch wie immer nur sehr wenige Westernreiter hier. Die wenigen die jedoch hier waren, hatten es jedoch wirklich drauf!

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    HG Samarti, Pferd sweetvelvetrose, Zubi Veija
     
  3. Maleen

    Maleen Princess <3

    Meine Teilnahme mit
    Andorra

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    Rufname:
    Andorra


    Dam: Unbekannt | S. Unbekannt D. Unbekannt
    Sire: Unbekannt| S. Unbekannt D. Unbekannt


    [​IMG]
    Geburtstag:
    2010
    Geschlecht:
    Stute
    Rasse:
    Lusitano
    Farbe:
    Bay
    Abzeichen:
    //
    Stockmaß:
    160cm


    Charakter:
    Andorra - die Gerechte
    Wer Andorra in seiner Herde hat, hat eine harmonische Herde. Obwohl Andorra weder extrem dominant noch aggressiv ist nimmt sie wegen einer bestimmten Eigenschaft früher oder später den Platz der Leitstute ein - Andorra ist fair und gerecht egal wer vor ihr steht.
    Sie akzeptiert jeden Rang und respektiert die, die ihr höher gestellt sind, allgeimein ist sie eine sehr gelassene Persönlichkeit.
    Sie beschützt schwächere Pferde indem sie es einfach nicht duldet, dass irgendjemand Unruhe stiftet und auf rangiedrigere Pferde losgeht.

    Im Umgang mit Menschen zeigt sich Andorra ebenso ehrlich, wie unter Artgenossen. Auch Kinder kommen mit ihr prima klar. Eine zu grobe Art ihres Reiters zeigt sie sofort an, indem sie den Reiter hinterfragt und das Verlangte oftmals nur ungern und falsch oder sogar gar nicht ausführt.

    [​IMG]
    Genetik:
    EE Aa
    Zuchterlaubnis:
    //
    Fohlen:
    //


    [​IMG]
    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen


    [​IMG]
    Reitstil:
    Englisch


    Dressur: L/S
    Springreiten: L/L
    Geländespringen: A/A

    Fahren: L/S
    Rennen(Galopp): -/-
    Distanzreiten: A/A
    Western: -/-


    Turnierschleifen:
    [​IMG] [​IMG]
    BSW500 SW510

    [​IMG][​IMG] [​IMG]
    351.Distanzturnier 504.Dressurturnier 512.Springturnier
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    518.Springturnier 376.Militaryturnier 521.Springturnier
    [​IMG][​IMG] [​IMG]
    526.Dressurturnier 415.Fahrturnier 418.Fahrturnier
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    536.Springturnier 403.Distanzturnier

    Stecki © Maleen 2013

    3021 Zeichen von Calypso - Sonntag, 03.Februar 2019
    Ich war mal wieder in Italien bei der lieben Jamie Lewis und sollte mir zwei ihrer Lusitano´s anschauen. Gegen Mittag kam ich bei ihr an und wir begrüßten uns herzlich. Der Hengst Aphelion stand schon, bereit für die Untersuchung, in der Stallgasse und begrüßte mich auch. „Das bin ich ja sonst gar nicht von meinen Patienten gewohnt“ scherzte ich „die meisten würdigen mich keines Blickes.“ Aphelion kuschelte sich regelrecht an mich und hätte wohl Stunden so weiter machen können, nur dann würden wir mit der Behandlung nie fertig werden. Ich tastete den Hengst sorgfältig ab und hörte dann, mit dem Stethoskop, seine Organe ab. „Gut, dann bitte einmal mit ihm hier auf und ab laufen.“ Jamie nahm ihn am Strick und drehte ihre Runden im Schritt und Trab. Als ich alles gesehen hatte was ich wollte und zufrieden war, kam sie zurück und band ihn wieder an. Ich blätterte seinen Impfpass durch und zog dann die Spritzen mit den benötigten Impfstoffen auf. Aphelion war so brav und machte keinen Mucks als ich mit der Nadel näher kam. „So ein braver Bub!“ lobte ich ihn und las mit dem Lesegerät noch seine Chipnummer ab. Wir beschlossen dann mit der Zahnkontrolle gleich weiter zu machen. Manchmal machte ich gerne ein Pause zwischen den einzelnen Untersuchungen, aber Aphelion machte das so gut und entspannt das ich ihm zutraute das er das auch noch aushalten würde. Wir legten ihm vorsichtig das Maulgatter an und legten seinen Kopf auf meinem mobilen Ständer ab. Ich setzte mir die Stirnleuchte auf und verschaffte mir zunächst einen Überblick über den Zustand der Zähne. „Okay, da ist nicht viel zu machen.“ entgegnete ich Jamie und nahm die Handraspel. Die Backenzähne zeigten ein paar Schärfen die in null komma nichts beseitigt waren. Nach 20 Minuten waren wir schon fertig und befreiten den Hengst. Er kassierte noch ganz viel Lob von mir und durfte dann wieder in seine Box.
    Als nächstes kam die Stute Andorra. Eine bildhübsche braune Stute ohne Abzeichen, sie gefiel mir sehr gut. Auch sie machte den Eindruck ein sehr gelassenes und angenehmes Pferdchen zu sein. Dieser Eindruck bestätigte sich später auch. Auch Andorra tastete ich zuerst ab, Rücken, Beugeproben usw. Dann hörte ich Herz-, und Lungenfunktion ab und ließ sie mir auch im Schritt und Trab vorführen. Beim Impfen war Andorra auch ein Vorzeigepatient. Ein bisschen zusammen zucken war natürlich erlaubt. Als auch ihr Chip kontrolliert war, räumte ich meine Untersuchungstasche gleich ins Auto um schon mal ein wenig Ordnung zu schaffen. Dann ging es an die Zahnkontrolle. Hier weigerte sie sich zunächst etwas das Maulgatter dran zu bekommen, aber mit viel Geduld und gut zureden klappte dies auch. Bei ihr musste ich ein bisschen mehr machen als bei dem Hengst, aber auch keine gravierenden Sachen. Schärfen und Haken waren entfernt, die Schneidezähne etwas gekürzt und fertig war sie. Genüsslich knabberte sie ihr Heu in der Box und Jamie half mir alle Untensilien ins Auto zu tragen. Dort gab ich ihr noch die Wurmkuren für die beiden Pferde.
    Mein heutiger Auftrag führte mich zu dem Zuchtgestüt Royal Peerage, wo ich zwei ihrer angehenden Zuchtpferde untersuchen sollte. Wie auch schon bei meinen zahlreichen Aufträgen zuvor, kontrollierte ich zuallererst ob ich alles was ich brauchen würde in meinem Truck verstaut hatte, dann fuhr ich aber auch schon los. Die Gegend um das Gestüt herum was wunderschön, beinahe schon so schön das es mit den Highlands mithalten könnte - beinahe aber nur. Bei dem Gedanken lächelte ich und fuhr auch schon durch das schöne Eingangstor. Wie erwartet waren die alten Gebäude wunderschön und man merkte wie lange hier bereits Pferde leben mussten. In Gedanken verloren stieg ich aus meinem Truck und musterte die alten Gebäuden, als ich plötzlich auf meiner Schulter berührt wurde, vor Schreck sprang ich herum, rutschte aus und saß auch schon auf dem Boden. Kurz nachdem ich am Boden saß lachte ich aber auch schon und stand auf. "Tut mir leid! Ich wollte Sie nicht erschrecken!",meinte die junge Frau, welche sich als Jamie Lewis die Leiterin der Zucht bei Royal Peerage herausstellte. "Ach kein Problem! Ich lieg oft am Boden!" Wir lachten beide und Jamie zeigte mir wo ich mein "Zeugs" aufbauen konnte, während ich dies tat verschwand Jamie auch schon um meinen ersten Patienten zu holen. Den Lustiano Aphelion. Ich hatte gerade alles aufgebaut als Jamie auch schon mit dem fuchsfarbenen Hengst zurückkehrte. "Na Hallo, Großer.", meinte ich und streichelte Aphelion am Hals. Da der junge Hengst keine Eisen trug würde der Auftrag heute höchstwahrscheinlich schnell gehen. Ohne lange zu überlegen machte ich mich auch schon daran die Hufe des Hengstes auszuschneiden und zuraspeln, Aphelion blieb die ganze Zeit über ruhig stehen und genoss es von Jamie gekrault zu werden. Wie dachte waren wir also mit dem Fuchs sehr schnell fertig und Jamie holte die zweite - und letzte - Patientin für den heutigen Tag. Wie auch Aphelion vor ihr gehörte die Stute der Rasse der Lustiano an, ihr Name lautete Andorra. Die Braune Stute kam mit aufmerksam nach vorne gerichteten Ohren auf mich zu, sie lies sich von mir streicheln und hob brav jedes Bein. Auch Andorra lief Barhuf was wieder wenig Arbeit für mich bedeutete. Ich fing an ihre Hufe auszuschneiden und zu raspeln, wobei die Lustiano Stute wie auch ihr Vorgänger ruhig stand und wartete bis ich fertig war. "Fertig.", sagte ich nach einer weile und klopfte meine Handschuhe an meiner Hose ab. Nachdem das Pferd versorgt war und ich meine Sachen wieder verstaut hatte, regelten ich und Jamie das geschäftliche und ich fuhr auch schon nachhause.
    2587 Zeichen | Sissicat

    Die Kür
    Gerade eben waren wir noch außerhalb der Halle und ich hatte die vorherigen Teilnehmer beobachtet und nun standen wir beide selbst schon in der Mitte der Bahn und ich war im Begriff die Richter zu grüßen. So ganz wohl fühlte ich mich in dem fremden Sattel auf einer Stute, die ich normalerweise nicht ritt, immer noch nicht. Aber Andorra war ein echtes Schätzchen und mache es mir leicht meine Bedenken zumindest kurz beiseite zu schieben.
    Ich trieb Andorra wieder vorwärts und die braune Stute trabte an. Mit großen weichen Schritten lief sie vorwärts und ich wendete sie an der kurzen Seite nach rechts ab um gleich darauf ein paar Meter weiter auf den Zirkel zu gehen. Nach einer Runde öffnete ich den Zirkel wieder und wir trabten nun wieder entlang der langen Seite. In der nächsten Ecke gab ich Andorra das Kommando zum angaloppieren, sie schnaubte kurz und sprang dann vorbildlich in den Galopp. Wir blieben weiterhin auf dem Hufschlag und an den langen Seiten ließ ich Andorra den Galopp leicht verstärken. Kurz bevor wir wieder in der Ecke, in der wir zuvor angaloppiert waren, angekommen waren, parierte ich sie in den Schritt. Je näher wir der Ecke kamen, desto kürzer ließ ich Andorra treten um letztendlich aus der Ecke heraus Kurzkehrt zu reiten. Nun auf der linken Hand, galoppierte ich Andorra aus dem Schritt heraus wieder an. Nach der kurzen Seite parierte ich sie zum Trab durch und wendete abermals auf den Zirkel ab. Nach anderthalb Zirkelrunden holte ich sie wieder in den Schritt zurück, öffnete den Zirkel zur inneren Seite der Bahn und wechselte aus dem Zirkel heraus die Hand.Während des Wechsels trieb ich Andorra vermehrt vorwärts damit sie eine deutliche Schrittverstärkung zeigte. Zum Abschluss trabten wir wieder an und wendeten auf die Mittellinie ab. Ein paar Meter nach X kamen wir zum Stehen und ich grüßte die Richter zum Abschluss.
    1868 Zeichen - lettercount.com

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    Zion gefällt das.
  4. Wolfszeit

    Wolfszeit Wölfchen❤️

    Wolfszeit mit
    Sunny Empire
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    SUNNY EMPIRE
    engl. sonniges Imperium
    Portrait folgt

    EXTERIEUR
    Geschlecht: Stute
    Geburtstag: 30.10.2016/3 Jahre
    Geburtsort: Unbekannt

    Rasse: Hannoveraner
    Stockmaß: 180cm
    Gewicht: 709 Kg
    Deck-|Langhaar: Palomino Roan | Weiß
    Abzeichen| Scheckung: Tovero
    Gencode:eeaaCrcrRrTotooO

    STAMMBAUM
    von: Empire of Darkness
    von: Red Diamond | aus der: Oricono Flow
    von: Red Star | aus der: Diamond Lady | von: Black Soul | aus der: Tears In Heaven

    aus der: Walking On Sunshine
    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt
    von: Unbekannt | aus der: Unbekannt | von: Unbekannt | aus der: Unbekannt

    INTERIEUR | BESCHREIBUNG

    Rufname: Empire
    Ausgeglichen, Aufmerksam, Brav, Selbstbewusst, Freundlich, Arbeisfreudig

    Sunny Empire ist eine freundlich kleine Stute. Sie ist brav und aufmerksam was ihre Ausbildung erleichtert. Die arbeitsfreudige Stute zeigt auch gerne ihr selbstbewusstsein in ihren herrlichen GGAs. Sie hat ein recht ausgeglichenes Gemüt, weshalb wir hoffen das sie später auch für unsichere Reiter ein gutes Reitpferd wird.

    Vor kurzem wurde bei Empire leider eine periodische Augenentzündung in sehr fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert. Aufgefallen ist es da sie immer häufiger scheute und sich erschreckte. Leider war es zu spät um ihr Augenlicht zu retten so dass sie nun auf beiden Augen blind ist. Seitdem ist sie etwas schreckhafter allerdings kann sie noch genau so gut gearbeitet werden wie vorher. Auf der Koppel hält sie sich sehr an Mas'uda, an der sie sich orientiert und so trotzdem sehr gut klar kommt.

    Weide/Weidepartner: Avicii, Liliada, Rosendaler, Black Lady & Mas'uda
    Unterbringung: Box 8, Hauptstall
    Einstreu: Stroh

    Letzter Tierarztbesuch:00.00.0000
    Chipnummer: folgt
    Gesamteindruck: Gesund
    Akute Krankheit/en: periodische Augenentzündung
    Chronische Krankheit/en: keine
    Erbkrankheit/en: Keine

    Letzter Hufschmiedbesuch:00.00.0000
    Ausgeschnitten/Korrigiert: nie
    Hufbeschaffenheit: Gut
    Hufkrankheit/en: Keine
    Beschlag: Barhuf

    AUSBILDUNG & QUALIFIKATIONEN
    Eignungen: Nicht zum Reiten geeignet

    Springen: M
    Military: E
    Dressur: L
    Distanzrennen: M
    Western: E
    Galopprennen: E
    Fahren: L

    TRAININGS - INFOS
    Fohlen ABC ✔
    Jungpferdeausbildung ✔
    Bodenarbeit ✔

    ERFOLGE

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    1. Platz
    349.Distanztuier
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    2.Platz
    504.Dressurturnier
    502.Springturnier
    344.Distanzrennen
    442.Distanzrennen
    380.Fahrtunier
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    3.Platz

    501.Dressurturnier
    498.Springturnier
    504.Springturnier
    380.Fahrturnier
    506.Springtunier
    354. Distanztunier
    PFERDEPASS
    Gekört: Nein
    Schleife:
    Gewinnerthema:
    Eingetragene Zucht: Whitehorse Creek Stud
    Decktaxe: 0 Joellen

    Herkunft | Züchter: Rinnaja| Ranch Zauberwald

    Nachzucht: 0/10

    BESITZERLEGENDE
    Besitzer/Besitzerin: Wolfszeit
    Vorbesitzer/Vorbesitzerin: Rinnaja
    Verkaufsrecht/Ersteller: Rinnaja
    Reitbeteiligung/Trainer:

    zu Verkaufen : Nein
    Kaufpreis: /

    Spind/PNG/Puzzle PNG
    Heute war ein ganz besonderer Tag für mich und die kleine Stute Sunny Empire. Heute sollte es zur Körung gehen. Wir hatten also Sunny und Mas‘uda als Begleitung eingepackt und waren zur Körung gefahren. Dort angekommen luden wir beide Pferde aus und machten Sunny Empire noch einmal zurecht. Als unsere Startnummer aufgerufen wurde betraten wir die Halle. Die blinde Stute machte ihre Sache sehr gut und folgte mir anstandslos, obwohl wir Masu natürlich nicht mit in die Halle nahmen. Ich führte die kleine Scheckstute zu X und wir grüßten die Richter. Danach ging es auch kommentiert die erste Runde im Trab außen rum. „Vorgestellt wird hier Sunny Empire eine 3-jährige, Hannoveranerstute von Empire of Darkness und Walking on Sunshine.“. Nach einer Runde im trab auf der linken Hand parierte ich die kleine Stute durch und wir liefen auf derselben Hand einen großen Mittelzirkel im Schritt. Danach gingen wir ganze Bahn um gleich darauf durch die ganze Bahn zu wechseln und den Trab auch auf der anderen Hand zu zeigen. Nach einer weitern Runde parierte ich Empire durch und wir zeigten eine doppelte Schlangenlinie im Schritt. Ich führte sie noch die kurze Seite im Schritt bevor ich anhielt und den Strick von ihrer Halfter löste. Ich trieb sie an und die kleine Stute galoppiert etwas zögerlich aufgrund der unbekannten Umgebung aber brav ihre Runden, bis ich sie durch parierte um die Richtung zu wechseln. Auch linksrum zeigte sie brav ihren Galopp und buckelte sogar einmal kurz. Nach zwei Runden ließ die Stute brav wieder einfangen und wir stellten uns erneut bei X auf um zu grüßen. Beim hinausgehen lobte ich Empire. Ich wusste zwar nicht ob es ausreichen war für die Körung doch wir hofften das beste für die kleine Stute.
    1763 Zeichen - lettercount.com
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    Pferd by Rinnaja| Bewegung & Zubehör by Wolfszeit
     
  5. Maleen

    Maleen Princess <3

    Meine Teilnahme mit
    Liara

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    Rufname:
    Liara

    Dam: Unbekannt | S. Unbekannt D. Unbekannt
    Sire: Unbekannt| S. Unbekannt D. Unbekannt


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    Geburtstag:
    18.März 2013
    Geschlecht:
    Stute
    Rasse:
    Connemara
    Farbe:
    Fuchs
    Abzeichen:
    1x weiß, Stern & Schnippe
    Stockmaß:
    144 cm


    Charakter:
    Liara ist eine echte Traumstute. Sie hat viel Energie und steht nicht sehr gerne still, dafür ist sie aber immer super eifrig bei der Arbeit und hat Spaß an jeglicher Art der Beschäftigung. Dabei lernt sie sehr schnell, wodurch sie leider auch schnell Blödsinn lernt. Neuen Dingen gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen und geht neugierig auf jeden zu.
    Kennt sie jemanden nicht, testet sie in typischer Ponymanier gerne ihre Grenzen aus, hat man sich aber ihr Vertrauen erarbeitet, geht sie für einen durchs Feuer und lässt fast alles mit sich machen.
    In der Herde ist sie eher rangniedrig, lässt sich aber trotzdem nicht unterbuttern.

    Liara ist eine sehr lernwillige und eifrige Stute. Mit ihren 4 Jahren steckt sie mitten in ihrer Grundausbildung. An der Longe läuft sie bereits recht sicher in allen Gangarten und sie kennt bereits den Sattel und das Reitergewicht auf ihrem Rücken. Richtig geritten ist sie allerdings bisher noch nicht.
    Für ein Pony hat sie herausragende Gänge und wird sich daher besonders für die Dressur eignen. Aber auch am Freispringen hat sie sehr viel Spaß und ist mit viel Eifer und Talent bei der Sache.
    Ziel ist es, sie zu einem sehr vielseitigen Sportpony auszubilden und später auch in die Zucht zu nehmen.


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    Genetik:
    ee Aa/AA/aa
    Zuchterlaubnis:

    //
    Fohlen:
    //


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    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen

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    Reitstil:
    Englisch


    Dressur: L/S
    Springreiten: M/M
    Geländespringen: A/A
    Fahren: E/M

    Rennen(Galopp): -
    Distanzreiten: A/L
    Western: A/A
    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung

    Turnierschleifen:
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    428.Dressurturnier 429.Springturnier 376.Distanzturnier
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    482.Westernturnier 1.Auslosung 482.Westernturnier 2.Auslosung 534.Springturnier
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    538.Springturnier 393.Militaryturnier 500.Westernturnier 1.Auslosung

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    500. Westernturnier 2. Auslosung

    Stecki © Maleen 2013


    Ankaufsuntersuchung bei Chatana und Liara -27. Juni 2019

    Sebastian O´Melly (Jamie Lewis, Chatana und Liara)

    Sicher Parkte ich den Wagen auf dem Parkplatz. Als ich ausstieg kam mir eine Frau entgegen. Sie stellte sich mir als Miss Lewis vor, ich begrüßte sie ebenso freundlich. Dann führte sie mich über den Hof in einen Stall. Bereits vor einpaar Tagen hatte sie einen Termin für eine Ankaufsuntersuchung für zwei ihrer Stuten gemacht. Die erste der beiden zeigt sie mir nun. Chatana eine hübsche Falbstute. Diese nahm sie nun aus der Box nach draußen. Erstmal sah ich mir die Stute nur an. Checkte ihre Zähne, die im Guten Zustand waren. Sah mir das Fell an, das glänzte. Dann bat ich darum die Stute mir kurz in Schritt und Trab auf der Stallgasse vorzuführen, sie lief klar und Taktvoll. Da alles ok war führte ich nun die Beuge-probe bei ihr aus und auch hier war alles in Ordnung. Schließlich kam das Röntgen. Ich reichte Miss Lewis eine Schutzweste und zog selbst eine an. Dann machte ich aufnahmen von allen vier Beinen die ich ihr dann in den kommend Tagen zukommen lassen würde. Die Stute verhielt sich während der Untersuchung vorbildlich. Nun nahm ich ihr noch Blut ab, um auch hier auf der Sichern Seite zu sein. Auch hier würde ich das Ergebnisse nachreichen. Da man sich das Pferd auch immer in voller Bewegung anzusehen, bat ich nun mir die Stute noch mal in einer Halle oder einem Platzt anzusehen. Miss Lweis nichte, meinte das es kein Problem sei und so folgte ich den beiden. Dort ließ sie Chatana frei und ich sah sie mir an. Auch hier auf dem weichen Sand war alles Top. Ich gab also mein ok und wir gingen in den Stall zurück. Miss Lewis brachte Chatana in ihre Box zurück. Nun ging es weiter für uns. Wir kamen an die Box einer Fuchsstute die ihren Kopf nach draußen steckte. Liara war der Name, erklärte mir Miss Lewis nun. Auch die holte sie nun aus der Box. Ich sah sie mir an. Schön gewachsen, treue Augen, gute Zähne, glänzendes Fell. Auch Liara war optisch in Guten Zustand. Wie bei der Stute zuvor sah ich mir nun auch hier alles genau an. Ließ sie mir im Schritt und Trab, ohne und mit der Beuge-probe auf der Gasse zeigen auch hier war alles Klar und Taktvoll. Dann kam wieder der Röntgenapparat zum Einsatz. Hier war Liara etwas skeptisch und Miss Lewis musste sie etwas beruhigen. Aber sie ließ es zu. Etwas mehr machte ihr dann die Blutabnahme aus. Hier war sie zwar zu halten, aber sie mochte es nicht. Schließlich ging es auch mit ihr nach draußen auf den Platz. Hier zeigte Liara was sie konnte. Ich war mit ihr zufrieden und würde auch hier die Ergebnisse nachreichen, wenn ich sie aus dem Labor bekommen hatte. Zufrieden mit den beiden verabschiedete ich mich nun von der Stute und Miss Lewis und ging zum Wagen zurück.
    Am heutigen Tag hatte ich wieder einen Auftrag, bei einem mir bekannten Gestüt. Dem Gestüt Royal Peerage. Ich hatte bereits all mein Zeug in meinem kleinen Truck verstaut als ich auch schon mich auf meinen Fahrersessel setzte und los fuhr. Es dauerte nicht lange, bis ich auch schon die Tore des Gestüts sah und hindurch fuhr. Jamie Lewis konnte ich aus der Ferne schon winken sehen und lächelte ihr freundlich zu. "Du weißt ja schon wo du dich ausbreiten kann! Ich hole dabei deine Patientin.",meinte sie und verschwand auch schon hinter dem Stallgebäude. Ich hatte gerade alles aufgebaut als mich auch schon eine Pferdeschnauze anstupste. Ein wenig erschrocken fuhr ich herum und sah eine fuchsfarbene Stute vor mir stehen. "Na hallo, du!", rief ich und kraulte die Jungstute hinter ihren Ohren. "Ihr Name ist Liara und wie besprochen ausschneiden, raspeln und Eisen mit Stollenlöchern rauf.",erklärte mir Jamie und tätschelte die Connemara Stute. "Passt, ich mach mich gleich ran.", meinte ich und hob den linken Vorderhuf hoch. Während ich ihre Hufe kontrollierte, ausschnitt und raspelte, hielt Liara sehr ruhig obwohl sie hin und wieder unruhig wurde bzw. nach Aufmerksamkeit suchte. Auch die speziellen Hufeisen waren schnell auf Liaras Hufen befestigt. "Das ging schnell, braves Mädchen!",lobte ich und kraulte die Stute wieder hinter ihren Ohren. "Super! Dann bringe ich Liara schnell weg und wir reden dann über das Geschäftliche.", sagte Jamie zu mir und ging dann auch wieder mit ihrem Pferd davon. "So fertig.", murmelte ich und schloss meinen Kofferraum. Jamie stand bereits neben mir und meinte:"Danke nochmal für das schnelle Kommen." "Kein Problem, ich bin immerwieder gerne hier.",antwortete ich lächelnd, dann verabschiedeten wir uns und ich fuhr nachhause.
    1777 Wörter | by Sissicat

    Liara: Stufenerhöhung Western (E/A bzw. LK5/LK4)
    12'842 Zeichen // Casca

    Mein Weg, oder besser das Flugzeug, führten mich heute zur Rainbow Ranch. Insgesamt 18 Stunden dauerte der Anreiseweg und allein die Zeitverschiebung war beträchtlich. Ganz zu schweigen von der Großartigkeit des Pferdes - oder besser Ponys - das ich in den folgenden Wochen trainieren sollte.
    Die grundliegenden Daten des vierjährigen Connemarafuchses Liara lagen vor mir, auf dem heruntergeklappten Bordtisch und während ich meinen Orangensaft trank und immer mal wieder einen neuen Film im Bordfernsehen zu schauen begann, arbeitete ich einen Trainingsplan aus. Western sollte es sein. Ein Training, das Pferde wie Spearmint oder Bem-Te-Vi als Grundlagentraining erhalten hatten, das ich aber noch nie offiziell angeboten oder das Pferd eines Anderen gelehrt hatte. So würde Liara gewissermaßen eine Premiere werden.
    Mit lagen ein paar Fotos und ein Brief der Besitzerin zur Bestandsaufnahme vor: Demnach kannte und akzeptierte die Connemaradame den Reiter bereits, gab sich aber noch etwas unbeholfen und unsicher. Wir würden also zu Beginn ihr Selbstvertrauen und ihr Gleichgewicht sichern, bevor wir mit der Sattelarbeit begännen.
    Ich schreckte aus dem Schlaf, als wir den Landeanflug begannen, sicher aufsetzten und der Flugkapitän einige Dankesworte an die Passagiere richtete. Hastig raffte ich mein Handgepäck zusammen, nachdem das Flugzeug die Parkposition erreicht hatte, und beeilte mich, meinen Koffer in der Halle vom Band zu angeln, um möglichst flott zum Taxi zu kommen. Jenes bugsierte mich direkt (wenn auch zu horrenden Preisen) zur Rainbow Ranch, die mich schon in der Hofeinfahrt aufgrund ihres traumhafte Flairs begeisterte: Das Land war weit und die Koppeln schienen riesig; beinahe am Horizont waren erst die Stallungen zu erkennen. (Ich dankte schließlich dem Fahrer, dass er mich nicht vor der Einfahrt abgesetzt hatte, sondern bis zum Parkplatz fuhr.)
    Kaum war ich dann ausgestiegen, würde ich enthusiastisch und herzlich von einer jungen Frau empfangen: "Hi, sind Sie Miss Winterscape?", fragte sie. Ich bejahte und fügte "Nur Cascar, bitte." hinzu. "Ich bin Jessica. Schön, dass du da bist!", meinte meine Gegenüber (prompt im Du) und ich glaubte ihr diese Worte, so ehrlich waren sie ausgesprochen worden. "Magst du erst dein Gepäck rein bringen oder lieber gleich Pferdeluft schnuppern?", forschte sie weiter. Ich wählte die erstere Möglichkeit, auch um mir Reitsachen anziehen zu können, und ließ mir von Jessi meine eigene kleine Ferienwohnung zeigen. Daraufhin ließ sie mich eine Weile alleine; nach dem Frischmachen suchte ich sie selbst wieder auf, irrte gut zehn Minuten orientierungslos durch den Kleinen Stall, bevor ich sie, umringt von einer Traube eifriger Reitschülerinnen, mit einer Schubkarre über den Hof gehen sah. Hastig ging ich ihr entgegen. "Fein. Dann stelle ich dir mal Liara vor.", meinte Jessica, nachdem sie die Schubkarre geleert hatte. Ich stimmte begeistert zu und gemeinsam (und mit den Reitkindern) bewegten wir uns langsam, aber stetig zu einem der nordwestlich liegenden Offenställe. Die Pferde dort waren nicht sehr groß (waren es Ponys?) und grasten weit verstreut. Jessi nahm ein an einem Koppelpfahl hängendes Halfter in die Hand und reichte es mir mit den Worten: "Die neugierige Fuchsstute; sieht aus wie auf dem Bildern, die ich dir geschickt habe." Ich bedankte mich grinsend und begab mich auf die Jagd. Gut vier Minuten taperte ich über offenes Gelände, bis ich das gesuchte Pferd erreichte und somit Liara zum ersten Mal die Stirn kraulte. Die Stute schloss schnell Vertrauen und war interessiert an mir. Außerdem versuchte sie sich in das Halfter zu drängeln, was ich als Arbeitsfreude auffasste, die Gelegenheit nutzte und das Pony mit zum Gatter nahm. Dort empfing mich Jessi wieder und hielt mir das Tor auf, während mich die Reitschüler mit großen Augen beobachteten. Sie tobten auch gleich voran, als Liaras Besitzerin verkündete, wir würden zurück, auf den Hof, gehen.
    Kurzum - an diesem ersten Tag machte ich mich sorgfältig mit Liara bekannt. Ich putzte ihr Fell, besonders Bauch und Beine, um eventuell empfindliche Stellen zu reizen (was nicht der Fall war), kratzte die Hufe aus und verlas als Geduldsprobe den Schweif der Ponystute. Bis auf ein wenig Zappligkeit und Geknabber am Führstrick klappte das problemlos, sodass ich beschloss, noch dem Longierzirkel für circa zwanzig Minuten einen Besuch abzustatten.
    Auf dem Weg dorthin versuchte meine Pferdepartnerin dann doch mal, mich zu überholen, oder den ein oder anderen Grashalm als Snack mitzunehmen. Ich ließ von Anfang an nicht mit mir spielen und die Stute stets einen Zirkel um mich laufen, wenn sie aufhörte, sich an mir zu orientieren. So war die Rangordnung schon halbwegs geklärt, als wir den heiligen Sandboden erreichten. Dort stellte ich Liara nun auf den Hufschlag, nahm den Strick ab und bewegte mich langsam zur Mitte.
    Das Resultat war, dass Pony schon einmal alleine losging. Mit einem energischen "Na!" und einer körpersprachlichen Blockade vor ihrem Körper hinderte ich die Dame zwar daran, reizte wohl aber auch ihren Dickkopf, sodass sich die Stute kurzerhand auf der Hinterhand drehte und mit einem angedeuteten Ausschlagen auf der anderen Hand im Zirkel trabte. Ich ließ sie gewähren.
    Liara war noch jung und unerfahren und ich würde erst mit ihr arbeiten können, wenn sie nicht mehr wild umherschaute und mich im Stechtrab umkreiste. Deshalb wartete ich neutral in der Mitte darauf, dass die Stute mir ihre Ohren und ihren Kopf zuwandte. Erst als das geschah, parierte ich sie mit einem "Eeeeeasy" zum Schritt durch. Die Füchsin schnaubte und ich lobte sie mit warmer Stimme. Dann klappte alles recht gut - wir übten Schritt- und Trabübergänge, ein wenig Galopp. Einzig das Anhalten fiel Liara schwer und ich brauchte recht viel Durchsetzungsvermögen. Letztendlich kaute sie aber und ließ sich willig von mir an den Strick nehmen und wieder auf die Weide führen.
    Der Tanz um den Respekt war in den ersten Tagen ein grundsätzlicher Bestandteil des Trainings. Ganz nebenbei trainierten wir da Liaras Geschicklichkeit - viel in Form von Bodenarbeit oder dem Friendly Game auf dem Trail Platz und zeitweise unter den wachsamen Augen Jessicas. Mit zunehmender Zeit (genau genommen innerhalb von fünf Tagen) lernte das Pony so, sich auf mich zu verlassen und auch kleine Hilfen anzunehmen. Am Ende der Woche erst, nachdem wir am Vortag das Longieren am Hang geübt hatten, näherte ich mich der kleinen Stute zum ersten Mal mit einem Sattel. Es war ein schwarzer, baumloser Westernsattel, den Liara problemlos entgegennahm und mich festgurten ließ. Ähnlich verhielt sie sich bei der Trense, auf deren Gebiss meine Partnerin jedoch zu Beginn heftig kaute. Ich klopfte trotzdem Liaras Hals und führte sie nach dem Anlegen der Gamaschen auf den Reitplatz. Wir waren dort momentan, am späten Vormittag, die einzigen und wir ließen uns zum Ablongieren und Nachgurten reichlich Zeit.
    Schließlich schwang ich mich behutsam auf Liaras Rücken und nahm die Zügel auf, um sie am sofortigen Loslaufen zu hindern. Das wurde durch heftiges Kauen quittiert, gelang aber. Ich lobte sie.
    "So, Mädchen. Dann gehen wir mal zum Hufschlag.", wies ich sie mit Worten an, gab Schenkeldruck und schnalzte. Die Fuchsstute setzte sich zögerlich in Bewegung und ließ sich dann recht problemlos im Schritt zu unserem Zielpunkt reiten. Wir gingen ein wenig ganze Bahn, bevor wir zum Erwärmen auch Handwechsel und Volten in Angriff nahmen. Liara gab dabei stets ihr Bestes, löste sich aber noch nicht so gern von der Bande. Das Traben dann klappte trotzdem ganz gut, ebenso das Galoppieren. Mit zunehmender Stundenlänge übten wir immer "unabhängigere" Figuren, zum Beispiel die korrekte Bewegung auf dem mittleren Zirkel. Und wieder wurde die Stute ein klein wenig sicherer und verließ sich mehr auf mich, sodass wir das Training dieses Tages mit einem positiven Ergebnis beenden konnten.
    Am folgenden Tag war das schwieriger - Liara schien mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein oder Muskelkater zu haben. Auf jeden Fall war sie zappeliger denn je und unter dem Sattel wollte sie sich nicht recht konzentrieren. Sie war nicht so weich wie gestern, aber trotzdem ritt ich sie. Die Stute musste schließlich lernen, dass die kontinuierliche Arbeit nun zu ihrem Leben gehörte. Um sie dennoch nicht zu überfordern, ritten wir aber viel Trab und wiederholten lediglich Lektionen des Vortags.
    Zu meiner großen Erleichterung dann hatte sich das Pony am nächsten Tag wieder im Griff und wir konnten etwas produktiver herangehen - auf dem Plan standen die Grundlagen der Zügelführung in Verbindung mit einigen Traillektionen. Insgesamt war es ja mein Ziel, die Stute so hilfenfest und gehorsam zu bekommen, dass man sich mit ihr ohne Scheu auf einem allgemeinen Westernturnier der Leistungsklasse vier zeigen konnte. Deswegen übten wir an diesem Tag - wieder geritten - das Annehmen meiner Hilfen unter einem zusätzlichen Anlegen des äußeren Zügels an den Hals: Neck Reining. In den kommenden Klassen dann würde das eine der Kenntnisse sein, die man bei einem Westernpferd zur Perfektion treiben konnte und die vor allem im Reining, wenn Spin, Roleback und Ähnliche gefordert sein würden, eine große Rolle spielten. Doch heute ging es vor allem um die Grundlagen; der Zügel legte sich nun also in jeder Biegung an, egal was wir taten. Außerdem gab es einen Einführung in das Rückwärtsgehen und die indirekte Zügelführung: Für ersteres hielten wir auf dem Hufschlag, ich verlagerte mein Gewicht nach hinten und nahm die Beine etwas nach vorn; ich wippte sachte mit den Schenkeln und schnalzte langsam. Liara stand still und begann zu überlegen; mit zunehmender Zeit nahm ich die Zügel immer mehr zurück, bis sie einen Huf zurücksetzte. Ich ließ daraufhin allen Druck fallen und lobte das Pony, dann machten wir erstmal etwas anderes. Später aber hielten wir noch einmal mit der Front zu Bande. So konnte Liara nicht nach vorne weglaufen. Ich griff indes den rechten Zügel von unten, gab mit dem rechten Schenkel weit hinten Druck und führte den Zügel nach schräg oben. So wurde ein unmissverständlicher Schub auf die Hinterhand ausgeübt und als Liara einen Schritt in die gewünschte Richtung tat (und gleichzeitig einen großen in Sachen Vorhandwendung), lobte ich sie auch dafür ausführlich. Sie machte sich wirklich super.
    Mit diesem Erfolg nun beendeten wir das Tagestraining; am Tag darauf war ein von mir verordneter Ruhetag - auch ein Pferd musste schließlich neue Eindrücke verdauen und wir beschränkten uns auf vierzig Minuten Longieren und einen Spaziergang.
    Erst im Laufe der restlichen Woche festigten wir die begonnenen Lektionen mit viel Lob; am kommenden Dienstag wagten wir uns dann zum ersten Mal beritten auf den Trailplatz. Dort fiel es Liara zu Beginn reichlich schwer, das auf dem Reitplatz Gelernte auf die neue und größere Umgebung zu übertragen - auch das war eine Frage der Kontinuität und es dauerte Tage, bis das Rückwärtsgehen halbwegs problemlos klappte. Schlussendlich war ich aber sehr zufrieden, als ich am Donnerstag der dritten Woche das Pferd an seine Besitzerin zurückgab. "Sie ist eine ganz Feine. Ich schlage für morgen einen Proberitt vor.", meinte ich lächelnd und Jessica stimmte mir zu. So gingen wir am Freitag zu dritt auf das Trainingsgelände. Ich longierte Liara zu Beginn zum Warmwerden und stieg dann als Erste auf. Ich führte Jessica sozusagen vor, was ihre Stute Neues gelernt hatte - dazu gehörten eine beinahe komplette Vorhandwendung (die auch eine Grundvoraussetzung für die Traillektion des "Tors" war), die Anfänge des Neck Reinings, die Liara mittlerweile gut verstand, und das Durchqueren eines Stangen-L's, rückwärts. Die Connemarastute präsentierte sich in Bestform, schien von meiner Geduld und meinem Lob zu profitieren und zeigte sich außerdem viel sicherer in dem, was sie tat, als noch vor knapp drei Wochen. Auch Jessica war begeistert und so tauschten wir kurzerhand die Positionen - sie schwang sich in den Sattel und ich bewegte mich in Sichtweite, um Pferd und Reiter beratend zur Seite zu stehen. Es dauerte eine Weile, bis sich Jessi eingefuchst hatte, dann lief ihr Training aber ganz gut und ich war mehr als zuversichtlich, dass Liara in der Leistungsklasse vier des Westernreitens einfach aufgrund ihrer gewonnenen Sensibilität mehr als aufgehoben war.
    Das bedeutete jedoch, dass ich mich schon am kommenden Tag von Pferd und Reiter und den mir mittlerweile so vertrauten Gemäuern der Rainbow Ranch verabschieden musste. Ich wünschte Jessica viel Erfolg und bedankte mich für Unterkunft, Herzlichkeit und die Trainingszeit mit Liara. Wieder holte mich ein Taxi ab - dieses Mal aber an der Hofeinfahrt, sodass ich meinen Koffer den langen Weg zwischen den großen Koppeln zur Straße ziehen musste - vielleicht ja nicht zum letzten Mal.
    Training Dressur A auf L - Mittwoch, 28. Nobember 2018
    Cielo | Liara
    Da ich mich auf Royal Peerage sehr wohl fühlte und mir die Arbeit unglaublich viel Spaß machte, entschied ich, mich noch ein wenig länger hier aufzuhalten. Dazu sagte die Gestütsleiterin nicht nein und nach einem gemeinsamen Gespräch hatte ich neben der Gidranstute zwei weitere Berittpferde. Beziehungsweise waren es eher Ponys. Ich arbeitete sehr gerne mit den Kleineren und nach den ersten Ritten hatte ich beide auch sofort ins Herz geschlossen. Momentan hatte Cielo mehr Training bei mir. Er war ein achtjähriger Arravanihengst und richtig aufgeweckt. Gemeinsam gingen wir auch bereits Turniere und dementsprechend war ich bei ihm in der Woche öfter als bei Liara.
    Liara war eine fuchsfarbene Connemarastute, welche sich erst seit kurzem auf Royal Peerage befand und momentan auch noch nicht so gut im Training stand. Deshalb hatten wir entschieden, es mit ihr ruhiger angehen zu lassen und zu schauen, wie viel Zeit sie benötigte. Aber in regelmäßigen Abständen ritt ich auch sie und konnte mich bisher keineswegs beschweren.
    Heute begann ich wie immer mit Cielo und holte mir den kleinen Braunen von der Weide. Mit seinen gerade mal 1.28m Stockmaß gehörte er mit zu den Kleinsten des Gestüts. Zu meinem Glück deckte er mich dennoch sehr gut ab. Zum einen war Cielo sehr robust und breit gebaut und zum anderen war ich nicht besonders groß und schwer. So hatten wir uns sehr schnell und sehr gut einfinden können.
    Cielo wollte mich heute mit einer dicken Schlammschicht erfreuen und so hatte ich zunächst gut mit Putzen zu tun, ehe überhaupt an das Reiten zu denken war. Da der Hengst in der Dressur bereits auf einem guten Grundniveau lief, hatten wir uns direkt auf das Springen fokussiert. In beiden Disziplinen war Cielos Begabung nicht allzu groß, doch neben dem gesunden Reiten, machte ihm das Springen auch besonders viel Spaß. Bisher hatte er sich dabei immer sehr motiviert gezeigt.
    Nach dem Satteln und Trensen ging es also in die Halle, wo ich bereits einen kleineren Parcours aufgebaut hatte. Zunächst wärmte ich Cielo in aller Ruhe auf und dann nahm ich nach und nach alle Gangarten hinzu. Danach arbeiteten wir mit Trabstangen und Cavaletti, ehe es wie immer an die ersten Sprünge ging. Heute zog Cielo vor dem Sprung gut an, sprang sauber ab und landete auch einwandfrei auf der anderen Seite. Er war aufmerksam an den Hilfen und so konnte ich ihn problemlos kontrollieren.
    Wir sprangen mittlerweile auf A-Höhe und hatten einige Kombinationen und schwerere Parcourselemente hinzugenommen. Da Cielo so wendig war, funktionierte das meiste bei ihm ohne Probleme. Schwieriger war es, die großen Abstände, besonders in Kombinationen, zu schaffen. Meist fuhr man besser, wenn man seine Galoppsprünge etwas verkürzte und einen zusätzlichen einfügte. Auf Turnieren, besonders bei Zeitspringen, wäre das nur bedingt von Erfolg gekrönt gewesen, doch das war auch primär nicht unser Ziel.
    Cielo war eher das zuverlässige Kinderpony des Hofes und dementsprechend trainierte ich ihn auch: Auf Sicherheit und Ruhe. Und nebenher sollte es dem Pferd ja auch Spaß machen. Bisher funktionierte das wirklich gut und sollte einer seiner kleinen Reiter in kommender Zeit ambitionierter werden, hätte er ein sicheres und motiviertes Springpony unter dem Sattel.
    Mit einem guten Abschluss beendete ich dann auch das Training und ritt Cielo ab. Im Stall sattelte ich ihn fix ab, putzte noch einmal drüber und brachte ihn dann wieder hinaus auf die Weide. Von dort aus nahm ich mir direkt Liara mit, welche heute auch einen Trainingstag bei mir hatte. Die Stute war charakterlich ein wahres Goldstück. Man merkte ihr selten an, dass sie erst vier Jahre alt war. Lediglich beim Reiten merkte man eben, dass sie noch nicht so routiniert war wie andere Pferde. Doch das kompensierte sie gekonnt mit viel Mühe, es ihrem Reiter immer Recht zu machen.
    Liara war schnell geputzt und gesattelt und so ging es auch mit ihr in die Halle. Schnell baute ich einige Sprünge ab und machte mir so wieder Platz, ehe ich Liara in Ruhe aufwärmte. Momentan arbeiteten wir an der Dressur, denn eine gute Grundlage war wichtig für die weitere Ausbildung. Liara kannte inzwischen die Grundlagen: Takt, Losgelassenheit und Anlehnung. Inzwischen arbeiteten wir viel am Schwung und weiterhin an ihrem Gleichgewicht und ihrer Durchlässigkeit.
    Wenn Lektionen ihr schwer fielen, versuchte sie sich gerne ins Tempo zu retten, wurde dadurch aber auch fester. So drosselte ich gerne vermehrt ihr Tempo, damit sie erst einmal ihre Balance fand und wenn die Übungen in dem ruhigen Tempo sicher funktionierten, konnte man sich um den Schwung kümmern. Bisher funktionierte das bei Liara auch wirklich gut. Sie gab sich viel Mühe und meistens verstand sie die Aufgaben bereits nach dem ersten Mal.
    Aktuell übten wir viel das Anhalten aus dem Trab, besonders, dass sie die Hinterhand während des Haltens schön unter den Schwerpunkt schob. Das war eine ungemeine Gleichgewichts-Übung, doch Liara machte das wirklich gut. Auch der Außengalopp war inzwischen viel besser geworden. Wieder eine Übung, die Gleichgewicht und Durchlässigkeit forderte, besonders in den Ecken. Meist lockerte ich Liara zu Beginn mit Seitengängen und Rückwärtsrichten. Ebenso halfen viele Übergänge, die Stute zu lockern.
    Auch heute machte sie ihre Aufgabe wirklich einwandfrei und als der einfache Galoppwechsel ohne Probleme funktionierte, entschied ich, die Einheit für heute zu beenden. Liara lobte ich ausgiebig und ritt sie dann ab. Danach ging es auch für sie wieder in den Stall. Da sie wesentlich mehr als Cielo geschwitzt hatte, legte ich ihr eine Abschwitzdecke über und stellte sie in die Box. In der Zwischenzeit räumte ich den Putzplatz auf und baute die Hindernisse in der Halle wieder ab. Als ich dann fertig war, war Liara auch schon so gut wie trocken und durfte wieder hinaus auf die Weide.
    Training Springen A auf L - Mittwoch, 12. Dezember 2018
    Cielo | Liara | BS' Je'taime
    Auch auf Royal Peerage war die Weihnachtsstimmung deutlich zu spüren. Das Team hatte den Stall und die Halle weihnachtlich dekoriert und im Reiterstübchen gab es immer warmen Punsch und Plätzchen, wenn man sich bei den kälteren Temperaturen doch einmal aufwärmen wollte. Außerdem sahen die Trainingspläne für diesen Monat lockerer aus als sonst. Die Pferde wurden zwar regulär trainiert, aber trotzdem war eine gewisse Gemütlichkeit eingekehrt. In so einem Umfeld fühlte ich mich auch mehr als wohl und war wie immer sehr motiviert auf den Weg in den Stall. Es war noch früh am Morgen, aber die Pferde standen bereits auf den Weiden. Ich wollte heute mit Cielo beginnen und wagte mich seit langem mal wieder an eine Disziplin, die weniger zu meinen Begabungen gehörte. Als Trainerin war ich aber vielseitig unterwegs und da wir uns bisher auf Grundniveau befanden, würden wir uns schon einfinden.
    Cielo war eingefahren und lief bisher auf E-Niveau und bisher auch nur im Dressurfahren. Mit einem Einspänner war es sowieso immer entspannter als mit Zweispänner. So machte ich zunächst alles bereit, um dann das Geschirr schon in richtiger Reihenfolge parat zu haben. Die Kutsche hatten mir bereits zwei Mitarbeiter vorbereitet, so dass diese schon auf dem Hof stand. Bisher hatten wir mit dem Winterwetter Glück, so dass das Kutschfahren im Gelände gut möglich war. Ich holte Cielo von der Weide und band ihn am Putzplatz an. Dort putzte ich ihn routiniert und legte ihm dann das Geschirr an. Als er fertig war, führte ich ihn hinaus auf den Hof und spannte ihn an. Inzwischen war das für Cielo schon alltäglich. Er war ja sowieso eingefahren gewesen und die längere Pause hatte man ihn gar nicht angemerkt.
    Am Anfang hatte ihm vor allem die Ausdauer und Kraft gefehlt. Wir hatten also kürzere Strecken in Angriff genommen und ich hatte Cielo öfters geraderichten müssen. Gerade wenn den Pferden noch die Balance fehlte, drifteten sie gerne zu einer Seite ab. Im Verlauf des Trainings hatte man aber deutlich gemerkt, wie Cielo immer mehr von alleine die Spur halten konnte und ich immer weniger machen musste. Heute zog er gewohnt motiviert an und wir verließen den Hof. Inzwischen hatten wir unsere eingefahrenen Runden und auch schon ein gutes Trainingspensum. Im Schritt durfte sich Cielo erst einmal aufwärmen, ehe wir irgendwann in den Trab wechselten.
    Der Hengst war unglaublich ausdauernd und bei unseren Trabphasen kamen schon einige Kilometer zusammen. Ab und an ließ ich ihn auch mal galoppieren und wenn die Wege es zuließen, durfte er durchaus auch mal ordentlich zulegen und Dampf ablassen. Er machte das nur zu gerne und da er inzwischen super fein auf alle Hilfen reagierte, war das auch kein Problem mehr. Mehrmals die Woche fuhren wir auf dem großen Reitplatz die Dressuraufgaben, um Cielos Wendigkeit zu schulen. Heute war mal wieder einer der Geländetage. Die bevorzugte ich ja persönlich und Cielo machten sie auch unglaublich Spaß. Wie gewohnt fuhren wir unsere Runde und kamen irgendwann wieder am Hof an.
    Ich spannte Cielo ab und führte ihn in den Stall. Nachdem er das Geschirr los war, warf ich ihm eine Abschwitzdecke über, da er doch gut ins Dampfen gekommen war. Eine Mitreiterin begrüßte mich und meinte, dass Cielo unbedingt als Rentier verkleidet mal die Kutsche ziehen müsste, am besten noch mit Glöckchen. Bei dem Gedanken musste ich lachen, aber so routiniert wie der Hengst war, wäre das wahrscheinlich nicht mal mehr ein Problem gewesen.
    Nachdem Cielo getrocknet war, durfte er wieder hinaus auf die Weide und ich holte mir Liara, denn für mich ging es direkt weiter. Die Fuchsstute war nun seit einem Monat in meiner Obhut und machte sich wirklich prima. Sie war unglaublich fleißig und motiviert und man konnte sich nie über sie beschweren. Zuletzt hatten wir die Grundlagen in der Dressur gefestigt und aktuell sprangen wir. Mittlerweile sogar auf gutem L-Niveau. Auch heute hatte ich wieder einen ähnlichen Parcours aufgebaut. Doch zunächst musste ich die Stute von ihrer Schlammschicht befreien und dann satteln.
    Als das Pferd endlich sauber war, konnten wir in die Halle gehen, wo ich sie in Ruhe warm ritt. Nachdem ich sie in allen Gangarten in Dehnungshaltung gelockert hatte, nahm ich allmählich die Zügel auf und baute Trabstangen und Cavaletti ein. Dann ging es auch schon an die ersten Sprünge und Liara zog heute fleißig an. Wir arbeiteten vor allem daran, dass sie zügig über die Hindernisse kam, ohne große Schwebepausen einzubauen, außerdem wollten wir eine schönere Springmanier erarbeiten, so dass ich die Abstände gerne mal etwas enger machte, damit Liara gut aus der Hinterhand absprang. Sie machte es wirklich einwandfrei und das heutige Training konnte sich sehen lassen.
    Am Ende sprangen wir den Parcours fehlerfrei mit all seinen Tücken und ich beendete das Training zufrieden. Die Stute hatte super mitgemacht und trotz ihrer Motivation im Parcours übertrieb sie es nie, sie war wirklich ein sehr angenehmes Reitpferd. Im Stall sattelte ich sie wieder ab und führte sie noch kurz etwas umher, ehe sie auch schon wieder hinaus auf die Weide durfte. Ich war nun schon beinahe fertig, nur noch BS' Je'taime stand auf dem Plan. Momentan arbeitete ich mit jedem Berittpferd in einem anderen Bereich. Während ich Cielo regelmäßig vor die Kutsche spannte, sprang ich Liara und mit Amy arbeitete ich aktuell weiter in der Dressur.
    Dort lief die Gidranstute bereits gutes A-Niveau, obwohl sie auch schon allerhand Sachen aus der L-Klasse vorher beherrscht hatte. Auch Amy war so ein Pferd, was sich absolut problemlos trainieren ließ. Immer fleißig, immer motiviert und stets an den Hilfen. Heute hatte sie wieder einen besonders guten Tag und sprühte vor Energie. Teilweise zu viel Energie, die ich ab und an mal zügeln musste. Die Übergänge vom Schritt in den Galopp funktionierten prima, ebenso der Außengalopp und die Wechsel. Dafür war ihre heutige Motivation super, nur die Versammlungen klappte heute weniger auf den Punkt, weil ich zu tun hatte, Amy reell zu versammeln. Ich wusste aber aus Erfahrung, dass sie das an den anderen Tagen immer gut konnte, also wollte ich mich nicht beklagen.
    Wir arbeiteten noch ein wenig an den Seitengängen, ihrer Paradelektion und dann beendeten wir auch unser Training. Ich ritt Amy ab, versorgte sie dann und brachte sie danach wieder hinaus auf die Weide. Alle drei Pferde waren für heute versorgt und ich war mir sicher, dass ich mit ihnen noch einen netten Jahresabschluss haben würde. Auch wenn wir es zwischen Weihnachten und Neujahr sicherlich noch einen Ticken entspannter angehen lassen würden.

    Die Kür
    Auf dem Gestüt einige Dörfer weiter fand heute eine Stutenkrönung statt. Es geschah nicht oft, dass in dieser Gegend etwas passierte, was nicht der Skatabend im Dorfclub jeden Dienstag war. Das Gestüt hatte ein hohes Ansehen in der klassischen Reitkunst und ich freute mich darauf Kontakte in der Pferdewelt zu knüpfen und Ausschau nach neuen Sternchen der Pferdewelt zu halten. Ich hatte mich gerade auf meinem Platz gleich hinter der Bande niedergelassen, als die nächste Stute die Halle betrat. Die ersten drei Stuten sowie die Vorstellung dieser Stute hatte ich verpasst, deswegen suchte ich das Programmheft aus meiner Tasche, fuhr mit dem Finger die Zeilen entlang, bis ich die jetzige Stute ausfindig gemacht hatte. „Liara“, murmelte ich. „Connemara, Fuchs, na das kann ich ja sehen, 6 Jahre, Reiter Jamie Lewis.“ Eine sehr dürftige Beschreibung, dafür hatte ich 3€ auf Raten des Empfangs ausgegeben?
    Jamie und Liara hatten mittlerweile bei X angehalten und grüßten gerade die Richter, als ich meinen Kopf hob. Diese kleinen Connemaras durfte man nicht unterschätzen, die hatten Power und Intelligenz und waren auch für den mittleren Dressursport noch gut zu haben. Jamie zeigt erst auf Liaras linker Hand, dass Durchlässigkeit und Anlehnung, sowie ein gutes Gleichgewicht kein Problem für die junge Stute waren. In allen drei Gangarten führte sie sie vor, erst ganze Bahn, dann auf dem Zirkel. Die vielen Gangwechsel schmiegten sich perfekt in den häufigen Melodienwechsel der Musik ein, ein neumodischer Mix aus Klassik und Pop, gekonnt zusammengeschnitten und genau auf den Takt von Liaras Schritten passend. Auf der rechten Hand kamen dann Seitwärtsgänge und Rückwärtsrichten dazu, dann das Angaloppieren aus dem Schritt. Je mehr Jamie von der Stute forderte, desto mehr blüte sie in ihrer Rolle als Zuschauerliebling auf. „Ponies wie dieses sollten auch die Möglichkeit auf die Teilnahme an internationalen Wettbewerben haben!“, sagte ein untersetzter älterer Mann zu meiner linken zu seiner Frau, die nur die Lippen schürzte und durch die Brille jeden Schritt von Liara genau beobachtete. Schlangenlinien durch die ganze Bahn im Trab rundeten die Vorstellung gekonnt ab und Liara kam aus dem Trab in der Hallenmitte zum Stehen. Jamie Lewis verabschiedete die Richter und verließ dann mit ihrer Fuchsstute am langen Zügel unter leisem, aber deutlich beeindruckendem Applaus die Halle. Das konnte ich wahrlich eine gelungene Vorführung nennen! Der Mann neben mir pfiff bewundernd durch die Zähne und einige Zuschauer schauten verwundert zu ihm hin. Seine Frau stieß ihm nur pikiert in die Seite und schüttelte den Kopf. Ich musterte die Situation lächelnd, dann gingen die Tore erneut auf und das nächste Pferd trat ein.
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  6. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Der Steenhof mit
    Andromeda

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    Andromeda
    Sternbild; Gestalt der griechischen Mythologie


    PEDIGREE
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    von: Dr. Insektor

    von: Code of Honor 1 | 2 | 3

    von: Connor
    aus der: Crucifére

    aus der: Scream from the Abyss

    von: Forsaken Horizon
    aus der: Senseless Fight

    aus der: Alors on Chante

    von: Rheingold

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: Alors on Danse

    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    EXTERIEUR & INTERIEUR

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    Stute
    Holsteiner
    8 Jahre

    165 cm
    Dunkelfuchs mit Birdcatcher-Spots
    Stern

    Andromeda ist eine recht schüchterne Stute, die weit unten in der Rangordnung steht. Sie geht Konflikten am liebsten aus dem Weg und lässt sich auf der Weide dann oft hin und her schicken. Ebenso verhält sie sich unter dem Sattel, was für den Reiter jedoch angenehm ist. Anstatt jede Anweisung zweimal zu hinterfragen, wie man es von einigen Stuten gewohnt ist, reagiert sie auf jede Hilfe. Andromeda ordnet sich gerne unter, erwartet aber von ihrem Reiter Sicherheit; kann er ihr die nicht geben, ist an konstruktive Arbeit nicht zu denken. Fühlt sie sich sicher, ist sie richtig anhänglich und fordert auch mal etwas lautstarker ihre täglichen Streicheleinheiten ein.


    TRAINING

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    Fohlen ABC | Eingeritten
    Englisch geritten


    Dressur
    E A L M* M**

    Springen

    E A L M* M** S* S**

    Military

    E A L M* M** S*


    ERFOLGE

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    Dressur: 1x L-Platziert, Springen: 3x L-Platziert, Military: 1x L-Platziert


    Turniere
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    539. Dressurturnier – 561. Dressurturnier

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    558. Springturnier – 229. Synchronspringen – 559. Springturnier – 293. Synchronspringen – 560. Springturnier – 294. Synchronspringen

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    381. Militaryturnier – 402. Militaryturnier

    Andere


    ZUCHTINFORMATIONEN

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    HK/SK Schleife
    HK-/SK-Gewinnerthema


    Leihmutterschaft:
    Genotyp: aa ee Ff
    Aus der Zucht: Gestüt Sanssouci (Winnipeg, KAN)
    Nachkommen:


    GESUNDHEITSZUSTAND

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    124 4 20 947296881
    Chronische Krankheiten:
    Letzter Tierarztbesuch:

    Fehlstellungen:
    Beschlagen:
    Letzter Hufschmiedbesuch:


    STALLINTERN

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    Besitzer: Rhapsody
    Ersteller: Rhapsody
    VKR: Rhapsody

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    Offizieller Hintergrund
    Steenhof, 09. Oktober
    Andromeda, Ballroom Blitz
    Military A-L
    _____________________________
    Das letzte Geländespringen der Saison stand bevor – sowohl Ballroom Blitz als auch Andromeda gingen an den Start, und Jette und Levi waren damit direkte Konkurrenten. Das hatte man auf der Fahrt nach Bad Oldesloe schon gemerkt; ein gewisses Kribbeln war in der Luft.

    Mir war das Ganze ehrlich schnuppe. Solange dieser Konkurrenzkampf darin gipfelte, dass beide aufs Treppchen kamen, war ich zufrieden. Und so ruhig wie Andromeda und Barney auf dem wuseligen Turnierplatz schienen, ging es ihnen wohl ähnlich. Während Jette und Levi damit beschäftigt waren, sich gegenseitig verbal zu misshandeln, machte ich die beiden Holsteiner fertig und drückte ihnen beiden einen Viel-Glück-Kuss zwischen die Nüstern.

    Das hatte anscheinend gewirkt. Andromeda und Jette gingen als eine der ersten in den Parcours. Ich persönlich würde mir lieber den Arm abhacken, als eine der ersten fünf zu sein, die in den Busch mussten. Im Mittelfeld oder auch am Schluss hatte man einfach den Vorteil, dass man die Tücken schon ein bisschen kannte – wenn auch nur vom Hörensagen. Aber Jette schien das immer noch mehr zu motivieren, und deswegen war ich nur etwas überrascht, als sie mit einer Top-Zeit auf den kleinen Springplatz einritt, der als Grande Finale galt. Andromeda war top fokussiert und schien nur so über die Hindernisse zu fliegen. Aber trotzdem – als die beide ihre Runde beendeten und an die Spitze der Liste kletterten, konnte ich meine Augenbrauen nicht unter Kontrolle halten – sie rutschten einfach ein paar Meter nach oben. Da hatte Levi ordentlich etwas aufzuholen.

    Jette kümmerte sich glücklicherweise selbst um die Stute, sodass ich das Jungsgespann beobachten konnte (so gut das eben ging auf einem Parcours über eineinhalb Kilometer). Auch Barney war topfit und vor allem seine Galoppade zwischen den Hindernissen verzauberte mich immer wieder. Am Ende fehlten ihn ein paar Sekunden zu Jettes Toprunde.

    Schlussendlich schob sich doch noch jemand zwischen die zwei Reiter, sodass Andromeda eine goldene und Barney eine weiße Schleife angepinnt bekamt. Jette hatte erst ein ziemlich arrogantes Lächeln auf den Lippen; als wir dann aber die Pferde eingepackt hatten und ich den Transporter vom Turnierplatz bugsierte, gratulierte sie Levi doch.

    Am Abend, als wir den glorreichen Turniertag mit ein bisschen Essen und Mineralwasser feierten (wir mussten ja immerhin morgen früh aufstehen!), beschlossen wir, dass sowohl Ballroom Blitz als auch Andromeda nächste Saison ihre ersten L-Geländespringen gehen sollten. Das Potenzial war da, und auch Hauke gab uns unseren Segen – und der war alles andere als leicht überzeugt.


    Geposted: 12.11.18
    Von: Rhapsody

    Steenhof, 02. Oktober
    Andromeda
    Dressur A-L
    _____________________________
    „Und das kann Levi nicht machen weil…?“

    Jette rollte mit den Augen. „Levi hab ich jetzt schon Calista reingedrückt. Und nur, weil Barney noch nicht reitbar ist, heißt das nicht, dass Levi ihn jetzt nur links liegen lässt.“

    Ich grummelte in meinen Laptop hinein. Eigentlich war ich grade auf der Suche nach ein bisschen menschlicher Verstärkung – so wie es aussah sollte es nämlich langsam voller werden auf dem Steenhof. Langfristig natürlich, aber man konnte nie früh genug gucken.

    Meine Chef-Trainerin hatte sich vor ein paar Minuten vor mir aufgebaut, die Hände in die Hüften gestemmt, und mich mit ihrem eisigen Blick wie auf meinem Sofa festgenagelt. Sie wollte mit Andromeda eine L-Dressur Aufgabe durchgehen – und brauchte jemand blöden, der sich draufsetzte und ihre Anweisungen befolgen konnte.

    „Komm schon, Fritzi.“ Jetzt war das Betteln dran. „Hauke kann ich auch nicht auf Andromeda setzen und erwarten, dass er mir ‘ne super L-Dressur hinliegt. Ein bisschen was muss der Reiter schon auch drauf haben.“

    Und jetzt anscheinend das Einschleimen. Ich seufzte und blickte auf meine Beine, die in eine Decke eingewickelt waren. „Ich hab nicht mal ‘ne Reithose an. Heute ist mein reitfreier Tag. Und ich muss wichtige Dinge erledigen. Gestütsbesitzer-Dinge.“

    „Die kannst du danach immer noch machen.“ Jette ging einen Schritt auf mein Sofa zu. Peanut, die auf der L-förmigen Couch neben mir auf dem Rücken lag, rollte sich im Angesicht der kommenden Gefahr lieber zurück auf den Bauch und beim nächsten Schritt von Jette war die Hündin auch schon weggehüpft.

    Ach, wäre ich nur auch ein Corgi.

    Gerade, als ich Peanut hinterhersah, nutzte Jette die Chance und zog mir die Decke von den Beinen. Zum Glück hatte ich Reflexe wie Spider-Man und rettete so meinen Laptop vorm Tod durch Parkettboden. Was ich nicht retten konnte: meine Würde. Denn auch, wenn ich es gerade behauptet hatte – natürlich hatte ich eine Reithose an.

    (Weil Reithosen je nach Modell bequemer als eine Schlafanzughose sind. Don’t judge me.)

    Jette hob nur eine Augenbraue. Ich rollte wieder mit den Augen. „Na gut, du hast gewonnen. Ich bin in zehn Minuten draußen.“

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    Knapp eine halbe Stunde später stand Andromeda dann schon gesattelt und getrenst auf dem Vorplatz des Laufstalls. Sie blickte mir neugierig entgegen, als ich die Aufsteighilfe aus dem Stall kramte und mich schließlich in ihren Sattel schwang. Bevor es in die Reithalle ging, wollte ich Andromeda erst einmal in einer kleinen Geländerunde warmmachen. Solange das Wetter das noch halbwegs zuließ, zog ich das Gelände der Halle vor – ich bildete mir ein, dass die Pferde dann einfach lockerer liefen, und auch ich war konzentrierter, wenn mir eine starke Brise einmal das Hirn durchgeblasen hatte.

    Weitere zwanzig Minuten stand ich dann auch schon vor dem Tor der Reithalle. Jette saß schon auf der Tribüne, ein Aufgabenheft im Schoß. Als sie mich beim Einreiten entdeckte, blätterte sie darin kurz um. „Ich würde sagen, wir machen jetzt die Aufgabe durch und danach arbeiten wir daran, was ich finde, was noch besser laufen könnte. Und dann kannst du auch wieder auf dein Sofa zurück.“

    Ich streckte ihr die Zunge heraus, aber da hatte sie den Blick schon wieder abgewendet. Mist. „Krieg ich noch einen kurzen Abriss, was mich erwartet?“ Immerhin war Jette für die Dressur zuständig. Grob wusste ich die Lektionen, aber bevor ich mitten in der Lektion nicht wusste, was zu tun war, fragte ich lieber davor blöd nach.

    „Außengalopp,“ zählte Jette an ihren Fingern ab. „Versammlung im Trab und Galopp. Kurzkehrt, Hinterhandwendung, einfache Galoppwechsel und Überstreichen. Außerdem Schlangenlinien mit drei und fünf Bögen, mit einfachen Galoppwechseln. Alles klar?“

    Zum Glück hatte ich ihr gerade den Rücken zugekehrt, sodass sie mein geschocktes Gesicht nicht sehen könnte. „Äh. Ja. Natürlich. Klaro.“

    „Na dann. Vorbereiten zum Einreiten im Arbeitstrab. Bei X halten, grüßen, anschließend im Arbeitstrab antraben. Rechte Hand. Bei B eine 10m Volte, ab A bis F dann versammelter Trab. Kriegst dus bis dahin hin?“

    Einreiten, Arbeitstrab, rechte Hand, Volte, versammelter Trab. „Äh. Bestimmt.“ Ich nahm die Zügel auf und brachte Andromeda in eine vernünftige Anlehnung. Passte das, ließ ich sie antraben. In der Mitte der Bahn hielt ich die Stute mit einer ganzen Parade an, grüßte die imaginären Richter und ließ sie dann wieder antraben. Anschließend ging es rechts herum, und bei B bog ich auf eine Volte ab. Zehn Meter konnte ich bei der 20x40m Halle zum Glück gut abschätzen, und Andromeda, die trotz ihrer Verletzungspause super durchlässig war, ließ sich wunderbar stellen. Ab A nahm ich sie dann ein bisschen zurück, ließ sie ihre Schritte verkürzen. Die Kruppe senkte sich, und ich hoffte einfach, dass es eine wunderschöne Versammlung war.

    „Von F bis H im Mitteltrab durch die ganze Bahn wechseln, danach wieder versammeln. Rechts herum. Halbe Bahn, dann von B zu X, dort halten und eine Länge rückwärtsrichten.“

    Nur knapp bekam ich noch die Kurve zum Handwechsel-der-eigentlich-ja-gar-keiner-war, gab Andromeda ein bisschen mehr Zügel und ließ sie die Schritte wieder verlängern, damit wir den Mitteltrab abhaken konnten. Im Gegensatz zu Saevitia war Andromeda da aber ein richtiger Profi und wechselte zwischen den verschiedenen Tempi, als hätte sie noch nie etwas anderes gemacht. Auch die Versammlung danach war kein Problem und ich konnte mich mental schon einmal auf das Halt und das Rückwärtsrichten konzentrieren. Eine Pferdelänge – das musste nach Gefühl geschehen, wenn ich mich umdrehte, um das abzuschätzen, würde Jette mich wohl mit irgendetwas bewerfen. (Im schlimmsten Fall mit dem Aufgabenheft und dann musste ich die komplette Aufgabe noch einmal reiten.)

    „Im Mittelschritt anreiten,“ rief sie mir während dem Rückwärtsrichten zu. Das war leicht getan. „Bei E auf die linke Hand abwenden. Bis A Mittelschritt, bei A Kurzkehrt links, dann bis K wieder im Mittelschritt weiter. Ab K im versammelten Galopp angaloppieren, bis H. Dort dann aus der nächsten Ecke kehrt, aber ohne Galoppwechsel. Weiter im Außengalopp.“

    Oh wow, die Galopptour. Jetzt saß ich selbst schon jahrelang im Sattel und tat mich immer noch schwer, im Galopp alles zusammenzuhalten. Aber erst einmal war die Kurzkehrt dran. Sie fühlte sich zumindest wunderschön an – wie es von unten aussah, konnte mir nur Jette später beantworten. Mit flatterndem Magen galoppierte ich dann an – und versemmelte gleich die Versammlung. Mit Ach und Krach brachte ich sie dann doch noch zusammen, und auch das aus der Ecke kehrt klappte irgendwie, auch, wenn ich am liebsten die Augen zugemacht hätte, um das Ganze nicht zu sehen.

    „Bei A einen einfachen Galoppwechsel, weiter im versammelten Galopp. Nach M aus der nächsten Ecke kehrt, wieder ohne Galoppwechsel, bis A dann wieder im Außengalopp.“

    Toll, das Ganze also noch einmal. Einfache Galoppwechsel waren dafür wenigstens wirklich einfach, zumindest in meinem Ermessen. Und auch das Versammeln danach lief besser. Und bis auf das komische Falschfalschfalsch-Gefühl beim Außengalopp, das wohl einfach dem Außengalopp geschuldet war, lief der auch wirklich rund.

    „Bei A wieder ein einfacher Galoppwechsel, A bis K versammelter Galopp, anschließend Mittelgalopp bis H. Ab C dann wieder in den versammelten Trab durchparieren.“

    Mittelgalopp war im Gegensatz zum versammelten Galopp fast schon pillepalle – solange ich die Anlehnung hielt und halbwegs gerade draufsaß, sollte das schon passen. Und auch der versammelte Trab danach war nicht von schlechten Eltern, wenn er auch so aussah, wie er sich anfühlte.

    „Von M bis K im Mitteltrab durch die ganze Bahn wechseln, anschließend wieder versammeln. Bei A auf die Mittellinie abwenden, halten und grüßen. Fertig.“

    Nach dem Grüßen klopfte ich Andromeda erst einmal eine halbe Bahn den Hals. Sie hatte immerhin alles gemacht, was ich ihr aufgetragen hatte. Wie gut das war, konnte nur Jette beurteilen. Diese stieg von der Tribüne hinunter und kam in die Mitte der Bahn.

    „Hast du immernoch so Panik vorm Galoppieren?“

    „Panik?!“ Ich sah sie ungläubig an. „Ich bin einfach nur nicht multitaskingfähig.“

    „Dann das Ganze noch einmal.“

    Und sie ließ mich auch wirklich erst austappen, als alles halbwegs passte. Auch das Kurzkehrt ließ sie mich noch ein paar Mal wiederholen (Hallo?! Das war ja wohl Kunst gewesen?!). Nach einer Stunde, an der sie vor allem an mir und weniger an Andromeda arbeitete – die Stute kannte das ja eigentlich alles, und wenn der Reiter ihr dann die richtigen Hilfen gab, dann machte sie das auch zuverlässig.

    „Warum quälst du mich so?“ jammerte ich schließlich, als ich Andromeda nach der ausgiebigen Erlaubnis Jettes auf der Mittellinie aufstellen durfte. Das Fell der Stute war verschwitzt, sie spielte aber trotzdem aufmerksam mit den Ohren. Sie hätte wahrscheinlich noch locker eine halbe Stunde weitermachen können – aber ich nicht. Mehr oder weniger graziös ließ ich mich aus dem Sattel gleiten und lockerte den Gurt. „Du weißt doch ganz genau, ich bin einfach kein Dressurmensch.“

    „Ach, pff,“ machte Jette und kam an Andromedas Kopf. „Außerdem: Dressur ist die Grundlage einer jeden Disziplin. Und wir brauchen gesunde Pferde. Und wenn du dich ein bisschen anstrengst –“

    „Was, dann werd ich der nächste Schockemöhle?“

    „Dann müsste ich nicht immer alle Turniere alleine mit Levi bestreiten.“

    Da hatte Jette natürlich einen wunden Punkt getroffen und das wusste sie auch ganz genau. Solange die Zucht noch relativ klein war, fühlte ich mich manchmal auf meinem eigenen Hof ein wenig unnütz – vor allem, nachdem das zweite Standbein des Steenhofs einfach die Turniere waren, so früh wie irgendmöglich mit selbstgezogenen Pferden. Jette wusste das und stocherte jetzt munter darin.

    „Aber die Pferde sind doch um einiges besser als ich.“ Es war ein schwaches Argument, aber die gingen mir einfach langsam aus – und wenn ich ehrlich war, spürte ich die Dressureinheit mittlerweile in den Beinen.

    „Beste Voraussetzungen für eine steile Karriere.“ Jette strich noch einmal über Andromedas Mähnenkamm, dann lief sie in Richtung Reithallentor. „Und du könntest dich jetzt erst mal in ein paar Hallenturnieren beweisen. Win-Win.“

    Wie gesagt, keine Argumente mehr. Also rollte ich nur mit den Augen, sammelte Andromedas Zügel, und rief ihr nur hinterher: „Lass mich wenigstens erstmal drüber schlafen!“

    Geposted: 05.10.19
    Von: Rhapsody

    Steenhof, 06. November
    Andromeda
    Springen M* - M**

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    Ich vibrierte förmlich, als ich auf Andromedas Rücken am Reitplatz stand. Die letzten Wochen hatte vor allem Greta Andromedas Training übernommen – ich war nach wie vor auf der Suche nach ein paar zusätzlichen Kräften und verbrachte dementsprechend mehr Zeit im Büro als mir lieb war. Heute hatte ich mir aber extra freigenommen. Denn nach langem Jammern durfte ich endlich mal wieder Springen.

    Mit dem Springen war ich aufgewachsen und fühlte mich immer ein bisschen in meine Kindheit zurückversetzt, wenn ich im Springsattel saß. Die letzten Wochen waren deshalb ein bisschen wie die Hölle für mich – wenn ich nicht im Büro saß, ließ mich Jette Dressurlektion nach Dressurlektion vollführen.

    Glücklicherweise war ich ja ein sehr lauter Jammerlappen, sodass Jette mich im Vorbeigehen vor ein paar Tagen für das heutige Springtraining eingeteilt hatte – wahrscheinlich, weil sie mich einfach nicht mehr jammern und motzen hören konnte.

    Mit einem breiten Grinsen ritt ich in die Bahn ein, auf der schon der ein oder andere Sprung stand. Andromeda war schon warm geritten – wir kamen gerade von einer kurzen Aufwärmrunde im Gelände und waren jetzt startklar. Trotzdem ließ mich Jette erst einmal ein paar Gymnastikübungen machen – Trabstangen, Galoppstangen, das ein oder andere Cavaletti. Damit konnten wir auch gleich sehen, wie Andromeda gerade drauf war. Manchmal hatte sie in kleines Problem mit dem gleichmäßigen Rhythmus, und vor allem die Galoppstangen halfen da ungemein.

    Nach dieser kurzen Gymnastikeinheit gönnte Jette uns eine kleine Verschnaufspause und erklärte mir das folgende Training. Zuerst würden wir noch einige einfache Sprünge gemeinsam mit den Galoppstangen und den Cavalettis machen, um den Rhythmus noch ein bisschen mehr zu schulen. Anschließend würde sie mir dann ein paar Hindernisse auf eine ordentliche M*-Höhe bringen – und wenn wir uns anständig anstellten, würde Jette uns auch auf den kleinen Parcours schicken, der auf dem Platz noch von der letzten Springstunde aufgebaut war.

    Ich runzelte dabei ein bisschen die Stirn – das war ganz schön viel, dass Jette sich da vorgenommen hatte. Trotzdem nahm ich die Zügel auf und ließ Andromeda wieder angaloppieren.

    Nach ein paar Übungen war ich super zufrieden mit dem Rhythmus. Das kleine Kreuz in der Mitte des Platzes nahm Andromeda mit Routine, konzentrierte sich danach auf die Distanz zu den Galoppstangen. Jette, die sich an ein paar Hindernisse zu schaffen machte, schickte mich auf meine erste Tour mit einer zweifachen Kombination. Eine halbe Parade, um Andromedas Aufmerksamkeit auf die neue Aufgabe zu lenken, dann steuerte ich das erset richtige Hindernis an. Die Stangen müssten so ungefähr bei 125cm liegen – die Höhe bereitete der Holsteinerstute keine Probleme. Nach dem ersten Hindernis musste ich sie ein bisschen zurücknehmen – was Jette mir auch von ihrem Platz am anderen Ende des Platzes zurief, als wüsste ich das nicht selber, pff – und galoppierte in einem kleinen Bogen auf das erste Hindernis zwei zweifachen Kombination zu. Kaum waren wir auf einer geraden Linie auf die bunten Stangen zu, spürte ich, wie Andromeda vorwärts zog und sich kraftvoll vom Boden abstoß. Das war allerdings ein bisschen zu viel Energie – die Distanz zwischen den zwei Hindernissen passte plötzlich nicht mehr und eine Stange fiel. Erst danach ließ sie sich wieder versammeln und auf den Steilsprung vorbereiten.

    Jettes wachem Auge entging nichts – und für die nächste viertel Stunde waren dann Kombinationen und vor allem Andromedas Übereifer Mittelpunkt des Trainings. Zwanzig Minuten später schickte Jette uns dann auch über eine dreifache Kombination, die natürlich eine ausreichende Vorbereitung meinerseits brauchte. Im ruhigen Galopp steuerte ich Andromeda zu, zählte die Galoppsprünge. Zwischen den einzelnen Hindernissen war nur Platz für einen Galoppsprung – viel Zeit zum Nachdenken blieb da nicht. Die Übungen der letzten Minuten halfen aber ungemein, und ohne Probleme kamen wir durch die Dreifache.

    Zuletzt kam dann noch ein kleiner Parcours – genau die Hindernisse, an denen Jette das halbe Training über herumgespielt hatte. Während sie mir den Parcours erklärte, umritt ich die Hindernisse im Schritt – und stutzte.

    „Die sind doch höher?“ rief ich Jette zu.

    „135. Da wird immer noch genug Platz dazwischen sein,“ antwortete sie gedankenverloren, während sie die Galoppstangen schon einmal aus dem Weg räumte.

    „Rüber kommen wir schon irgendwie,“ murmelte ich vor mich hin, und auf Jettes Kommando ging es dann an den Parcours.

    Das Springen mit Andromeda fühlte sich einfach richtig an – so, als wäre auch sie endlich in der richtigen Disziplin angekommen. Fast schon telepathisch flogen wir durch den Parcours, sie ließ sich jederzeit um ein paar Längen verkürzen und sprang schön rund über die Stangen. Am Ende hatte Jette natürlich wieder einmal Recht gehabt: 135cm waren zwar 10cm mehr als Andromeda jetzt immer gewöhnt war, aber die Stute schien das nicht zu stören. Und laut Jette war da auch nach wie vor noch Luft.

    Nach dem Parcours war ich hochrot angelaufen und Jette beendete das Training offiziell. Während ich abreitete, gab es für mich noch eine kleine Meckerrunde, denn auf ein Stilspringen würde Jette mich so wohl nicht lassen.

    „Du musst mich einfach öfter springen lassen,“ sagte ich schulterzuckend und hielt die Stute an. Die war immer noch mit ganzer Aufmerksamkeit vorbei – wahrscheinlich hätte sie jetzt gerne noch zehn Minuten so weiter gemacht.

    „Darauf kannst du wetten!“ rief Jette. „Und ich will kein Jammern hören. Gar keins mehr!“

    „Worüber ich jammere, ist ja zum Glück immer noch meine Sache,“ antwortete ich ihr mit einem frechen, breiten Grinsen und ließ mich aus dem Sattel gleiten.


    Geposted am: 06.11.19
    Von: Rhapsody

    Die Kür
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    Die Dreiecksbahn hatte Andromeda schon erfolgreich hinter sich gebracht – jetzt sollte sie in einer Kür zeigen, was sie konnte. Und nachdem das Reiterliche Jette übernahm, war ich mir auch sicher, dass da nichts schief gehen konnte.

    Andromeda kaute nervös auf ihrem Gebiss herum, als das Reiter-Pferd-Paar auf den Einlass wartete. Auf normalen Turnieren machte ihr die angespannte Stimmung nichts aus – aber mittlerweile waren wir zwei Tage auf dem Gelände der Krönung und das ganze Tohuwabohu war ihr dann doch nicht so ganz geheuer. Als die beiden aufgerufen wurden, machte sie sogar einen kleinen Satz zur Seite. „Na hoffentlich ist sie im Viereck ruhiger,“ murmelte ich als Jette die Stute antraben ließ und in das Dressurviereck einritt. Hauke und ich standen am Durchgang zwischen Abreiteplatz und dem Viereck – von hier hatten wir alles gut im Blick.

    Nach dem Einreiten folgte das Grüßen, und Jette hatte die Stute sofort im Griff. Ein kurzer Gruß an die Richter, dann begann es. Im Mitteltrab ging das Paar zuerst auf die rechte Hand und steuerte da den Zirkel an. Andromeda war wie ausgewechselt – war sie gerade noch ein nervliches Wrack, war sie jetzt ganz und gar das Turnierpferd, das die ganze Kür im Schlaf konnte.

    Nach dem Zirkel begann dann auch schon die Galopptour, inklusive ein paar einfachen Wechseln durch die Bahn. Auf der linken Hand parierten sie dann aus dem Galopp in den Schritt durch, und hier sah man schon die ersten Ansätze einer Verstärkung – wäre ich ein Richter, würde ich mir hinter den Mittelschritt fünf Pluspunkte vermerken. Anschließend nahm Jette die Zügel wieder auf und trabte an. Versammelt zeigte sie einige Volten – zuerst reguläre zehn Meter, dann verkleinerte mit acht Metern. Andromedas Versammlung war mittlerweile fast wie aus dem Bilderbuch, und das, obwohl die Stute eigentlich doch springbetont sein sollte. Ein aufrechter Hals, abgesenkte Kruppe und eine tolle Hankenbeugung – so wie es sein sollte.

    Aus der Versammlung galoppierte das Paar dann auch versammelt an und zeigte noch eine Galopptour inklusive Außengalopp. Ich bewunderte Jette da wirklich – sobald ich im Training eine Außengalopptour machen musste, würde ich am liebsten schon kapitulieren. Es fühlte sich einfach immer falsch an, und sobald das Pferd merkte, wie unsicher der Reiter war, fiel der Außengalopp dann auch schon auseinander. Bei Jette und Andromeda sah das aber alles so leicht aus, dass es mir fast schon in den Fingern juckte, es selbst auszuprobieren.

    Nach einem Handwechsel inklusive Galoppwechsel parierten Jette und Andromeda dann wieder in den Schritt durch und ritten eine halbe Bahn, ehe es wieder im Trab auf die Mittellinie ging. Noch ein letzter Gruß und die Kür war vollendet. „Dann müssen wir jetzt nur noch auf die Ergebnisse warten,“ meinte Hauke als Andromeda an uns vorbei auf den Abreiteplatz trabte. Ich hakte mich bei ihm unter, als wir im ekligen Oktoberwind hinterherliefen. „Das schaffen wir jetzt auch noch.“

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9 Nov. 2019
  7. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Veija aka Caleb O'Dell mit Black Sue Dun It
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    Steckbrief
    Exterieur
    Name: Black Sue Dun It
    Rufname: Sue
    Alter: 01.05.2011, 7 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,56m
    Rasse: American Quarter Horse
    Fellfarbe: Rappe (EEAA)



    Stammbaum
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    Charakter:
    "Sue", wie sie liebevoll von allen genannt wird, ist ein wirklicher Schatz. Sie ist aufgeschlossen, immer die Ruhe selbst und fleißig. Unter dem Reiter zeigt sie immer ihr Bestes und sie hat ein riesiges Potenzial, was sie unter dem richtigen Reiter auch zeigen kann. Zu anderen Pferden ist sie stets aufgeschlossen. Was sie jedoch ziemlich verrückt macht, ist den ganzen Tag in der Box zu stehen.
    Auf dem Turnierplatz kann sie unter Umständen schon einmal richtig aufdrehen, weshalb es bei ihr nicht unüblich ist, die Arena rückwärts zu betreten und dann beim Startschuss schnell umzudrehen.



    Zuchtinfos

    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: Jackie
    Gezüchtet bei/Zucht: -


    VKR: Occu (abgelaufen)

    Kaufpreis: 0 Joellen
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    eingeritten
    eingefahren


    Dressur A
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E

    Western
    Pole Bending LK 1
    Pleasure LK 4
    Hunter Hack LK 4


    Erfolge:
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    3. Platz 406. Distanzturnier, 2. Platz 429. Fahrturnier, 1. PLatz 502. Westernturnier, 3. Platz 402. Militaryturnier, 2. Platz 430. Fahrturnier, 1. Platz 503. Westernturnier, 2. Platz 478. Galopprennen, 3. Platz 505. Westernturnier, 3. Platz 295. Synchronspringen, 2. Platz 296. Synchronspringen

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch: Mai 2018


    Hufschmied:
    Letzter Besuch: August 2019
    Beschlag: Stahleisen vorne, Slidingeisen hinten

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    Puzzle PNG
    Offizieller HG

    Hufschmiedbericht
    Hufschmiedbeitrag für Whinney, General's Coming Home, Black Sue Dun It und GHR's Aquila T Mistery
    15.08.2019, Laraya13 , Hufschmied Bjorn Haraldsson, Swedish Steel, 4572 Wörter

    Ich fuhr heute zu der uns bekannten Bow River Ranch, welche nur einige Minuten von uns entfernt war.
    Dort sollten gleich 4 Jungpferde von mir einen Reiningbeschlag bekommen. Immerhin warteten Sie und machten diese nict schon mit 2 drauf, wie viele andere.. Babyhufe sind ja noch so weich!
    Ich bog mit meiner mobilen Schmeide, einen Mercedes Kleintransporter, auf die Bow Rive Ranch ein. Übersehen konnte man mich nicht, mein Logo ist dafür viel zu grün.Caleb hatte die Pferde schon drausen bereit gestellt, wie ich sah. Ich parkte neben den Pferden und stieg aus, begrüßte den Burschen mit einem ordentlichen Schmiedehanddruck. „So, mit wem soll ich anfangen?“, fragte ich und sah mir diese schicken Jungpferde an. „Nimm Whinney, der hat heute einen schlechten Tag und da dauert es bei ihm am längsten.“ Ich nickte und Caleb band Whinney ab. „Im Schritt und dann im Trab von mir weg, auf mich zu und dann im Dreieck vor mir.“, wies ich an und sah mir die Hufe des kleinen Burschen an.Er hatte gute und korrekte Hufe, nichts zum korrigieren. Nur etwas spröde. Während Caleb ihn wieder anband, bereitete ich schon mal die Eisen vor und machte mich daran, die Hufe Auszuschneiden. Soweit machte der Hengst gut mit, auch beim Rapseln war er bis jetzt kooperativ. Ich nahm eines der Eisen und hielt es an, um die Passform zu prüfen, da fing der Appaloosa an sich zu entziehen, wahrscheinlich durch den Dampf und Geruch. Ich nahm das Eisen weg und redete beruhigend auf den Hengst ein, schlug die Eisen passend und versuchte mein Glück nochmal. Er hielt diesesmal still und lies sich das erste Eisen annageln, erntete dafür gutes Lob und ein Stück Apfel von mir. Bei beiden Hinterbeinen stellte sich der junge Hengst sehr zappelig und ungeduldig an, weswegen viel Zeit aber auch Rue und Geduld ins Land floss. Als ich nun im vorderen rechten Huf den letzten Nagel schlug, hatte der junge Hengst seinen Kopf auf meinen Rücken abgelegt. Ich war fertig, streckte mich gerade und klopfte dem Whinney den Hals. „So, führ ihn nochmal.“, sagte ich und Caleb tat wie befohlen, ich schaute mir die Hufe an und war sehr zufrieden. „Passt sehr gut, er hat wunderbare Hufe. Sie sind etwas trocken, ich empfehle dir sie einmal in der Woche nass zu machen und dann, nach etwas trockenzeit Huföl drauf zu pinseln. Ich geb dir dann welches.“, sagte ich nur und er brachte Whinney zurück, während ich die nächsten Hufeisen vorbereitete, jetzt war GRH's Aquila T Mistery dran.
    Sie beäugte mich etwas skeptisch, lies sich aber gut vorführen. Sie hatte harte Hufe aber hinten Rechts das Wachstum ging sehr ins äußere. Ich begann mit dem Ausschneiden und anschließendem Raspeln, wobei Aquila sehr meine Geduld forderte. Sie zeigte mehrmals deutlich was sie von der Aktion hielt – nicht viel...doch das beeindruckte mich nicht. Ich redete mit ihr und zeigte ihr immer wieder in aller Ruhe das ich Sie weder schlachtete noch die Nägel wehtun werden. Nachdem die Stute dies verstand, konnte ich, entspannt wie ich war, meine Arbeit fortführen. Bevor ich Caleb nochmal mit der Stute laufen lies, schaute ich selber drüber und stellte sicher, das die Fehlstellung gut weggeschnitten war und ins Hufeisen passte. Nachdem die liebe Aquila mir vorlief, nickte ich zufrieden. „Bei ihr muss ich wahrscheinlich alle 6 Wochen kommen, die Hufe wachsen schnell und ich muss regelmäßig den einen Huf neu schneiden, damit sich dieses Fehlwachstum des Hornes wieder zurückbildet.“
    Wir fuhren mit General's Coming Home fort, ein schönes ruhiges Pferd. Er hielt still, lies sich ausschneiden und Raspeln. Auch er hatte gute Hufe und keine Fehlstellungen.Ich unterhielt mich nebenbei mit Caleb, der schließlich verwundert war das General gerade sein letztes Hufeisen dran bekommt. „Tja, so schnell vergeht die Zeit bei guter Arbeit und guten Gesprächen!“, sagte ich lachen dund Caleb lief mit General vor mir, als ich zufreiden abnickte. Ich sah mir schon mal die Hufe von Black Sue Dun It an und eins viel mir sofort auf: sie waren etwas weicher und vorne links hatte sie eine kleine Fehlstellung. Nix schlimmes, der Huf neigte sich etwas nach innen. Dies konnte ich schon durch das Raspeln und Ausschneiden korrigieren, ehe ich die Hufeisen anpasste. Sue war eine sehr entspannte Stute, weswegen es bei ihr am schnellsten Ging.
    Ich räumte alles weg und beäugte mit Caleb nochmal die 4 Jungpferde. Ich war zufrieden, drückte Caleb eine Dose des Huföles in die Hand und machte mich auf den Heimweg. In den nächsten 6 Wochen brauchten sie mich nicht, nur dann erst wenn Aquila mit ihrem Fehlwachstum wieder an der Reihe ist.

    Trainingsberichte (7)
    Pole Bending LK 5 - LK4
    Juni 2015, by Veija
    [...]Diese Woche hatte ich mir etwas lustiges vorgenommen, denn so viele verschiedene Diziplinen hatte ich noch nie kombiniert trainiert. Dawn of Hope und My sweet little Secret sollten eingeritten werden, Amarula und Abby in Dressur von A auf L gebracht werden, What Lies Ahead in Gangreiten von E auf A, Hollywood King Gun im Barrel Race auf LK 4, Black Sue Dun It im Pole Banding auf LK 4, Marly's Pluie in Pleasure auf LK 3, Comeback of a fallen Goddess in Cutting auf LK 4 und Like Honey and Milk in Hunter under Saddle auf LK 4. Anfangen wollte ich mit Dawn of Hope und Secret. An den ersten beiden Tagen longierte ich sie nur zweimal am Tag eine halbe Stunde, ehe ich am dritten Tag schon den Sattel drauflegte und damit longierte. Beide Pferde schickten sich so gut, dass ich schon am fünften im Sattel saß. Ich ritt Beide noch mit Bosal, um ihnen nicht unnötig im Maul herum zu zerren. Nach zwei Wochen liefen sie mit Wassertrense locker ihre Runden. In der Zwischenzeit hatten Aaron und Alexis Amarula und Abby in der Dressur trainiert und sie beide erfolgreich auf die Stufe L gebracht! Das Gangreiten mit What Lies Ahead erwies sich auch als sehr gut und so lief er nach 2 Tagen in der Stufe A. Mit Hollywood King Gun und Black Sue fuhr ich auf einen Nachbarhof, der mehr auf diese beiden Diziplinen beschränkt war und mir so wertvolle Tipps geben konnte. Die beiden Pferde waren zwar noch etwas langsam, aber das würde sich mit der Zeit legen. Einige Tage später fand ich mich auf einem anderen Hof mit Goddess ein, der sich auf Cutting spezialisiert hatte und mir immer wieder ihre Rinder zur Verfügung stellte. Goddess war ein Naturtalent und spielte nur so mit dem Rind, so dass ich beinahe keine Hilfen geben musste. Auf die Frage hin, ob die Stute zum Verkauf stünde, schüttelte ich nur lachend den Kopf. Als letzte war Honey dran, die ich rasch mit einem Englischsattel sattelte und fertig fürs Training machte. Da sie an sich schon wunderschöne Gangarten hatte und sehr weich zu sitzen war, beendeten wir das Training recht flink und sie konnte wieder auf die Koppel. Geschafft.[...]

    Pole Bending LK 4 - LK 3
    Juli 2015, by Veija
    Mit Caleb und Aliena stand ich draußen vor dem Trainingsstall und wank Aaron zu, wie er mit dem Trailer fahren sollte. Als er dann richtig stand, konnten wir Like Honey and Milk, Hollywood King Gun und Black Sue Dun It einladen. Wo wir hin wollten? Zu einem Nachbarn von uns, der eine riesige Halle mit Tonnen und Stangen hatte, damit wir King und Sue richtig trainieren konnten. Nebenbei würde ich Honey & Milk reiten, da sowieso genug Platz in der Halle war und man sie locker mit den beiden anderen laufen lassen konnte.
    Wir schmissen Aaron also aus dem Truck, Caleb übernahm das Steuer, ich setzte mich missmutig nach hinten und überlies Aliena den Platz vorne. Ich war noch immer sauer auf Caleb, wegen der Sache mit Aliena.
    Bei unserem Nachbarn angekommen luden wir die drei Pferde aus, die wir im übrigen schon fertig gesattelt in den Hänger gestellt hatten. In Amerika und Kanada war das wohl üblicher, als in Deutschland. So konnten wir nach einer kurzen Begrüßung sofort in die Halle, stiegen in die Sättel und ritten die Pferde warm. Aliena auf Sue, Caleb auf King und ich selbst auf Honey. Honey entwickelte sich immer mehr zu einem "Englisch"- Crack, denn das Springen als auch das reiten mit englischer Ausrüstung machte ihr unglaublich Spaß, weshalb ich sie wohl vor allem in Hunter under Saddle, Hunter Hack, Hunt seat Equitation und auch in der Pleasure fördern wollte. King Gun machte sich mit Caleb ganz gut um den Tonnen. Er konnte wahnsinnig gut das Gleichgewicht halten und lag fast quer auf dem Boden, wenn er die Barrels umrundete!
    Black Sue war ebenso wendig wie der Hengst. Flink galoppierte sie um die Poles herum, ohne auch nur eine so umzudrücken, dass sie den Boden berührte. Berühren durften die Pferde die Poles ja- nur nicht "umschmeißen".
    Mit Honey übte ich zunächst viele Schritt-Trab- & Standübergänge, ehe ich den Galopp dazu nahm und die Zügel immer lockerer ließ, bis ich nur noch einen sehr leichten Kontakt zum Maul hatte. Das typische durchhängen der Zügel war hier nicht gerne gesehen. Laut Richtbuch sollten die Pferde auch im normalen Westernsport mit leicht angenommenen Zügeln reiten, doch warum das niemand tat, war mir schleierhaft.
    Ich war viel früher fertig als die anderen, weshalb ich Honey noch ein wenig an der Hand grasen ließ, ehe auch Caleb und Aliena kamen. Sie quasselten wild durcheinander, ehe ich die Hand hob und zu erst auf Aliena zeigte. "Sie macht sich wirklich gut. Reagiert fein auf die Hilfen, kommt mit dem Galoppwechseln super klar am Ende, wenn wir wieder zurückgaloppieren müssen und und und. Sie ist echt top!", erklärte sie mir froh, ehe ich auf Caleb zeigte. "Er macht seine Sache auch gut. Du hast ihn ja gesehen, was ein bomben Gleichgewicht er hat!", erzählte er mir, ehe wir die Pferde dann in den Trailer luden, uns verabschiedeten und nach Hause fuhren. Nächsten Monat würden wir wieder her kommen. Daheim angekommen wurden die Pferde abgesattelt und noch auf die Koppel gestellt. Ein paar Stunden konnten sie noch grasen.

    Pole Bending LK 3 - LK 2
    August 2015, by Veija
    "Hopp, hopp, hopp!", sagte ich und schubste Alexis weiter den Flur entlang. "Pferde trainieren!" "Aber ich will nicht!" "Du musst aber" - seufzen. Nicht nur von Alexis, sondern auch von Riley, der mitllerweile bei uns ziemlich eingespannt wurde und anpacken musste, wo gerade Not am Mann war. "Ja, Riley, du auch", sagte ich etwas schnippisch zu ihm und schob auch ihn den Gang entlang. "Come on", sagte Caleb und schnippte seine Kippe weg. Seit neustem rauchte er, was mir gar nicht in den Kram passte. "Caleb!", fauchte ich ihn an und sofort zuckte er zusammen, hob die Zigarette auf und schmiss sie, als sie ganz aus war, in den Mülleimer. "You should stop smoking.. it smells terrible!", sagte ich ihm doch er rollte nur mit den Augen und ging dann auf den Stall zu, wo die Arbeit auf uns wartete. Ich nehme mir Skrúður und Trainiere ihn in Distanz von L auf M, Riley und Alexis ihr trainiert Eldrian Antrax und Cauldron of Renascence in Dressur von A auf L, Alexis, Aaron und Caleb ihr schnappt euch Snuff, Lovely Summertime und Sympathy for the Devil und trainiert sie in Springen von A auf L. Gebongt?", fragte ich alle und bekam ein nicken zur antwort. "Gut, an die Arbeit!", verkündete ich fröhlich und ging zur ox von Skrudi, um ihn mir fertig zu machen. Nach dem putzen schmiss ich ihm seine Decke und einen Vielseitigkeitssattel auf den Rücken, ehe ich ihm die Trense anlegte und mit einem Helm auf dem Kopf den Hof verließ. Im Moment regnete es sehr viel hier in Kanada, weshalb ich für Training außerhalb der Halle immer passende Momente abwarten musste. Diesmal schien ich jedoch Glück zu haben und konnte mir ruhig Zeit lassen mit unserem Ritt. Als ich um die Ecke bog, sah ich schon wie Eldrian sich in der Dressur versuchte und an den neuen Übungen scheiterte. Kurz grinste ich. Der Hengst hatte sich so gut gemacht und war für meine Poloponyzucht so relevant, dass er das einfach hinbekommen musste, da glaubte ich fest an ihn. Skrudi war von seiner Kondition her schon sehr gut, weshalb ich sofort traben und galoppieren konnte, als wir aufgewärmt waren. Wir ritten eine Strecke, die er schon sehr gut kannte, aber diesmal zügiger und auch ein paar kleine Umwege, damit die Strecke länger wurde. Nach einer guten Stunde rief mich Alexis an, welche Pferde nun an der Reihe waren. "Schnappt euch Ravi, Blazing Flame, Lil Princess Gun, Wimpys Little Devil und What Lies Ahead. Trainiert sie in Military von E nach A. Wenn einer von euch früher fertig ist, holt der sich noch Woodstock Lady. Dann machen wir Schluss für heute.", gab ich Anweisungen und hörte, wie ALexis im Hintergrund die Pferde verteilte. Dann legte sie auf. Ich trieb Skrudi ein wenig an, damit er mir nicht unter dem Hintern einschlief. "Guter Junge", sagte ich und klopfte seinen Hals, der schon ordentlich nass vom Schwitzen war, weshalb ich mich entschied, umzudrehen. Schließlich wollte ich nicht, dass der Hengst krank wurde.

    Auf dem Rückweg begegnete ich Caleb, der mir mit Woodstock Lady entgegen kam. Wir nickten uns kurz zu, ehe ich auf dem Hof ankam, Skrudi schnell absattelte und ihm eine Decke auflegte. Dann machte brachte ich ihn in seine Box und gab ihm noch seine Kraftfutterportion. Da die anderen wohl noch lange nicht zurückkommen würden, entschied ich mich dazu, Like Honey and Milk zu satteln und in Hunter under Saddle von LK 3 auf LK 2 zu bringen. Gesagt getan. Nach 10 Minuten war ich mit ihr in der Halle und ging die Grundlagen nochmal alle durch. Honey fand es komischerweise heute gar nicht lustig, dass sie ständig Zug im Maul hatte, doch da musste sie durch, weil ich sie hier nicht mit durchängenden Zügeln reiten konnte. So stand mir eine ganze Stunde voller Diskussionen und Streitereien an, bis Honey einigermaßen ordentlich lief. Ich ließ sie dann aber auch in Ruhe, weil ich unser Training mit einem positiven Ergebnis abschließen wollte. Dann brachte ich sie wieder in ihre Box. Im Stall traf ich die anderen, weshalb wir nun ins Haus gingen und gemeinsam zu Abend aßen.

    Am nächsten Tag ging es wieder früh los. Naja, was hieß früh, es war 10 Uhr. Von 7 bis 10 hatten wir die Pferde gefüttert und auf die Koppeln gebracht, jetzt ging es ans Training. "Caleb, Aliena, Alexis, Aaron und Riley, ihr teilt euch folgende Pferde auf: Annie get your Gun Trail LK 2 auf LK 1, Hot Smoking Chex Trail LK 3 auf LK 2, My Blue Gun & Your possible Pasts Reining LK 3 auf LK 2 und Enjoy Nature Reining LK 5 auf LK 4. Ich fahre mit Hollywood King Gun und Black Sue DunIt zu unseren Nachbarn, um sie in Barrel Race und Pole Banding weiter zu bringen. Bis heut Abend dann!", verkündete ich die Tagesplanung. Alle nickten zufrieden, weshalb ich nun in den Stall ging und mir King und Sue schnappte, die ich sattelte und in den Hänger stellte. Hier war es üblich, dass die Tiere komplett gesattelt in den Hänger kamen. Natürlich trennte ich die beiden großräumig voneinander, doch ich hatte wenig Hengste, die ausgeprägte Hengstmanieren hatten, so dass ich mir da keine Sorgen machen musste. Bei der Halle angekommen kam mir der Besitzer entgegen der mir seinen Azubi vorstellte. "Oh gut, willst du reiten? Ich hab zwei Pferde dabei, kann jedoch nur eins davon reiten, gleichzeitig geht ja schlecht.. dann kannst du direkt mal andere Pferde kennen lernen.", schlug ich dem jungen Mann vor, der aufgeregt nickte. "Gut, komm mit", sagte ich und führte ihn zum Hänger, wo wir zu erst meine rabenschwarze Sue ausluden, die ich ihm in die Hand drückte, ehe ich meinen Hengst aus dem Henger holte. Er hatte kaum Zeit die Pferde zu bewundern, da war ich schon beinahe bei der Halle. "Kommst du?", fragte ich ihn und hielt ihm die Tür auf. Die Halle war so groß, dass wir gleichzeigt Barrel Race und Pole Banding trainieren konnten. Gemeinsam wärmten wir die Pferde also auf, ehe es losging. Mit King hatte ich gerade mehr zu kämpfen als der junge Mann mit Sue, bei denen es super klappte. King reagierte kaum auf meine Hilfen, wir fielen sogar bei der zweiten Tonne einmal hin. Da der Hengst jedoch sehr flink war, stand er kurze Zeit wieder auf den Beinen. Ich hatte mir natürlich aus Reflex am Sattelknauf festgehalten und konnte noch rechtzeigtig mein Bein wegziehen, bevor er auf es draufgefallen wäre.. Nach einer kurzen Pause machten wir jedoch weiter, da es langsam spät wurde und wir das Training heute noch abschließen mussten. Mittags hatten mich die anderen angerufen, wen sie noch trainieren sollten. Arbeit war ja genug da, weshalb ich ihnen noch Comeback of a fallen Goddess und Marly's Pluie aufs Auge drückte. Goddess musste in Cutting von LK 4 auf LK 3 gebracht werden. Pluie in der Pleasure von LK 3 auf LK 2.

    Als ich dann spät am Abend heim kam, waren alle Pferde versorgt in ihren Boxen. King und Sue stellte ich noch dazu, gab ihnen Kraftfutter und ging dann erschöpft ins Bett.

    Dressur E - A
    Juli 2016, by AliciaFarina
    Mein Weg führte mich auf den Hof von einer guten Freundin von mir. Verena betreibt in Kanada die Gips Reminder Ranch, ich war schon oft dort, auch schon mit meinen Pferden um diese auszubilden. Dieses Mal war ich da um ihre Ferienranch Pferde auszubilden. Wieder einmal begleiteten mich drei meiner Reitbeteiligungen, Lena, Lina und Lucy.
    Nach meiner Ankunft machten wir uns mit den Pferden vertraut. Wir teilten sie unter uns auf und fingen mit der Arbeit an. Die vier machten es uns leicht, sodass wir nach anderthalb Wochen schon fertig mit dem Training waren und die letzten Tage gemütlich ausklingen ließen.

    Pleasure LK 5 - LK 4
    Juli 2018, by Veija
    Laurence
    Octavia war heute zu Besuch auf der Ranch und wollte uns bei dem Training der Pferde etwas unter die Arme greifen. Ich war darüber doch sehr froh, denn so konnten wir mit vier Pferde gemeinsam auf den Platz gehen und schon auf Turnierniveau trainieren. Ich würde heute meine Stute GRH's A Gun Colored Lena reiten, die ich schon bald zur Krönung schicken konnte, worauf die ganze Ranch unglaublich stolz war. Octavia würde Black Sue Dun It reiten, die sie auch schon am fertig machen war. Caleb würde sich Chou schnappen und Bellamy würde A Walking Honor reiten. Alle Pferde sollten in der Pleasure von der LK 5 in die LK 4 aufgestuft werden.
    Relativ schnell fanden wir uns also alle auf dem Platz ein. Da ich heute das Kommando über alle Reiter und Pferde übernahm, befahl ich allen, die Pferde zu erst im Schritt und lockeren Trab warm zu reiten. Auch Lena und ich ritten uns ein wenig warm. Da es hier so wahnsinnig heiß war, dauerte das auch wirklich nicht lange und wir konnten mit dem Training anfangen. Dazu rief ich wieder alle in die Mitte. "Wir reiten jetzt alle ganze Bahnen, ich gebe die Kommandos zu Richtungswechseln oder Tempowechseln. Wichtig ist, dass ihr die Pferde wirklich gerade haltet. Die sollen nicht durch die Gegend gucken und die sollen auch nicht über die Schultern einfallen.", erklärte ich alle und schickte Caleb vor. Gefolgt von Octavia, Bellamy und zum Schluss mir. "Überholt werden darf natürlich, aber rempelt keinen um.", fügte ich noch an und so gingen wir im Schritt auf der linken Hand unsere Runden. Honey und Chou waren doch recht langsam in ihrem Schritt, Sue und Lena allerdings überholten die beiden anderen Pferde, wobei Lena noch die schnellste war und ich mich so sehr schnell an der Spitze unserer kleinen Truppe wiederfand. "Traben.", gab ich die kurze Anweisung und trieb Lena zum Trab an. Trab war gar nicht ihre Gangart. Sie galoppierte für ihr Leben gerne und ich sah es schon kommen, dass wir beim Galopp gleich ein riesiges Chaos haben würden. Immer wenn ich um die Kurve ritt, schaute ich mich nach hinten um. Das, was ich sah, sah wirklich gut aus, so dass ich das Kommando zum Schritt gab. Wir ritten etwa eine halbe Runde im Schritt, ehe ich wieder zum Traben animierte und wir schließlich angaloppierten. "Halte sie alle etwas zurück, lasst sie aber noch flüssig laufen.", sagte ich und sie taten alle, was ich ihnen gesagt hatte. Lena und ich galoppierten vorne weg und überholten sogar Chou noch, die heute wohl wirklich keine Lust zu galoppieren hatte. Nach einer Weile gab ich wieder das Kommando zum Traben und schließlich zum Schritt gehen, ehe wir die Hand wechselten und auf dieser genau das Selbe machten. Dann ritten wir die Pferde trocken und brachten sie wieder auf die Koppeln. Octavia wollte uns noch weiter helfen, weshalb wir uns heute noch Easy Going, Face Down, GRH's Aquila T Mistery und Heretic Anthem vorknöpften. Auch sie alle wollten wir in der Pleasure für die LK 4 trainieren, weshalb wir das selbe machten wie eben mit den anderen Pferden. Die einen stellten sich besser darin an, die anderen eher nicht so gut. Doch alle erreichten das Niveau, welches wir für sie vorgesehen hatten. Es musste natürlich noch mehr Training folgen, doch fürs erste wollten wir es dabei belassen. Octavia verabschiedete sich wieder und so waren wir hier wieder zu dritt.
    Den ganzen Nachmittag über hatten die Pferde alle Pause, ehe wir am Abend nochmals die Pläne studierten und zu dem Entschluss kamen, dass wir die anderen Stuten auch noch trainieren wollten.
    GRH's Unbroken Magic, Honey's Aleshanee und Magnificient Crow waren als nächstes an der Reihe. Magic und Shanee wurden von mir und Bellamy geritten. Sie sollten ebenfalls in der Pleasure aufgestuft werden. Crow wurde von Caleb geritten, denn sie sollte in der Reining auf die LK 2 gebracht werden. Caleb ging deshalb auf den großen Reitplatz, Bellamy und ich fanden uns auf dem Kleinen wieder und trainierten dort unsere beiden Pferde. Beide waren noch jung und erst vor kurzem eingeritten worden, so dass wir hier auf jeden Fall mehr zu tun hatten und es würde auch nicht mit ein paar Mal reiten getan sein. Ab und zu warf ich einen Blick rüber zum großen Reitplatz, auf dem Caleb gerade mit Crow einen Sliding Stop sondergleichen hinlegte. Gleich nachdem sie standen, gab er die Hilfen zum Roll Back und Crow sprang rum. Es fiel ihr jedoch sichtlich schwer, so dass ich glaubte, dass bei der LK 2 für sie Schluss sein würde. Sie war eben doch nicht so perfekt gebaut für diese Disziplin. Doch das war auf keinen Fall schlimm, denn wir züchteten hier auf dem Blakes Crow Meadow ja Allrounder, also hätte sie auf jeden Fall auch weiterhin einen Platz hier auf der Ranch.
    "Lassen wir gut sein für heute, Bellamy.", erklärte ich dem jungen Mann dann und wir ritten zum Stutenstall, wo wir die beiden Pferde absattelten, ihnen ihr Kraftfutter gaben und sie dann wieder auf die Koppel brachten. "Vier Pferde fehlen noch, dann haben wir sie alle für diesen Monat.", sagte ich zu dem jungen Mann und er überlegte kurz. "Lass die heute auch noch machen, wenn wir schon dran sind.", sagte er und ich gab diese Anweisung an Caleb weiter. Er nickte und suchte sich sofort Snapper Little Lena raus, die er in der Reining von der LK 4 auf die LK 3 bringen wollte. Er hatte irgendwie einen Narren an der blinden Stute gefressen. Bellamy schnappte sich My sweet little Secret und wollte sie im Trail auf die LK 2 bringen. Ebenfalls an Caleb übergab ich Stormborn, die auch auf die LK 3 in der Reining gebracht werden sollte. Für mich blieb dann noch Striga übrig, die ich einreiten und dann in der Pleasure in die LK 4 bringen wollte.
    Wir hatten also in diesem Monat mehr als genug zu tun, ohne uns um die Jungpferde oder die Hengste zu kümmern. Auch blieb das Training der Zuchtpferde zur Zeit noch aus, doch in ein paar Tagen würde dies wieder aufgenommen werden. So trainierten wir jeden Morgen und jeden Abend unsere zugeteilten Pferde, halfen uns bei Problemen gegenseitig und unterstützten uns, so wie es sein sollte. Am Ende des Monats hatten wir dann alle Tiere eine Stufe weiter

    Pole Bending LK 2 - LK 1
    Dezember 2018, by Veija
    Cayce
    Schon wieder stand Caleb am Zaun und brüllte mir Anweisungen herüber. "Ich weiß wie man das macht.", feixte ich irgendwann zurück und lenkte Black Sue Dun It ein letztes Mal um eine der Stangen. Sie hatte es heute wirklich nicht einfach und zeigte wenig Motivation, auch nur einmal ansatzweise richtig umzuspringen. "Was machst du denn mit deinen Beinen?!" "Mach es doch selbst!", so langsam platzte mir der Kragen, auch wenn ich innerlich noch immer Lachen musste. Sue hatte es heute wohl nicht wirklich auf mich stehen- oder generell auf mich stehen. Denn als ich sie geholt hatte, hatte sie prompt nach mir geschnappt, was sie eigentlich nie tat.
    Ich ritt zum Zaun, tauschte den Platz mit Caleb und sah ihm zu, wie er zurück zu den Poles ritt. Er umtrabte sie zunächst, um wieder ein bisschen warm mit der Stute zu werden. Als er wieder vorne angekommen war, galoppierte er sie an und lenkte sie auf die erste Stange zu. Er überholte sie rechts, lenkte nach links und Sue sprang exakt in der Mitte der Strecke um. Dann wieder, dann wieder, und dann wieder. Hinten drehten sie einmal um die letzte Stange und kamen im zick zack zurück. "So macht man das.", zog Caleb mich auf, als er wieder bei mir angekommen war.
    Ein paar Tage später hatte ich Sue wieder auf meinem Trainingsplan stehen. Heute war sie allerdings viel besser gelaunt und hatte mich nicht sofort geschnappt. Auf dem Platz ritt ich sie zunächst ausgiebig warm, ehe ich mich an den Eingang des Platzes stellte. Dort verharrte ich kurz, ehe ich im gestreckten Galopp an den Stangen vorbeiritt, kurz vor Ende abrupt abbremste und um die letzte Stange fegte. Im zick zack ging es nach vorne, wir drehten uns und genau so ging es zurück. Nach der letzten Stange galoppierten wir im gestreckten Galopp zurück zum Eingang, wo ich sie abbremste und nach links lenkte, damit wir nicht vom Platz runter fegten. "Das war viel besser, als noch vor ein paar Tagen.", sagte auf einmal Caleb rechts von mir. "Wenn du da dran bleibst hat sie die neue Klasse im Handumdrehn."

    Hunter Hack LK 5 - LK 4
    Januar 2019, by Veija
    Caleb
    Der neue Monat und eigentlich das neue Jahr hatte zwar gerade erst angefangen, aber das Training stand natürlich nicht still. Diesen Monat wollte ich Nachtschwärmer in der Hunter Hack trainieren. Er hatte schon einige Turniere im Springen gewonnen, weshalb diese Klasse für ihn fast ein Klacks sein sollte. Springen konnte er, am schön laufen mussten wir noch arbeiten.
    In der Halle hatte ich mir zwei kleine Hindernisse aufgebaut, die ich ihm vom Boden aus kurz zeigte. Dann stieg ich in den Englischsattel und hatte prompt wieder einen Zuschauer. "Hey Betsy.", sagte ich und sah, wie sie ihren kleinen Kopf gerade so bis zur Nase über die Bande strecken konnte. "Ich dachte du siehst mich nicht!", jammerte sie enttäuscht und stellte sich dann auf die Bank, die hinter der Bande stand. "Ich wollte fragen ob ich mit Sue hier rein kommen darf, die Disziplin sieht total cool aus, ich will das auch mal machen.", erklärte sie mir und ich nickte. "Weißt du welche Ausrüstung sie trägt?", fragte ich sie doch sie schüttelte den Kopf. "Dann geh dir Laurence suchen, der zeigt dir das, ich kann grade nicht hier weg.", erklärte ich ihr und sie nickte. Dann stieg sie von der Bank ab und ich sah nur noch einen wandernden Haaransatz, der in Richtung Tür ging. "Sue wird wohl doch noch zum richtigen Vielseitigkeitspferd, was Fly?", lachte ich und klopfte den Hals des Hengstes, ehe ich ihn warm ritt und dann auf die Hindernisse zusteuerte. Alle Klassen im Englischsattel waren nicht meins, ich ritt sie auch nicht wirklich gerne, aber man musste sich ja an die Pferde anpassen.
    Das erste Hindernis klappte wirklich gut. Wir sprangen ordentlich ab, und die Landung war auch vielversprechend. Beim zweiten Sprung geriet ich irgendwie hinter seine Bewegung und landete unsanft auf seinem Rücken. "Na dann nochmal...", murmelte ich und wendete ihn einmal, um gleich wieder zu springen. Dieses Mal klappte es viel besser, so dass ich ihn nun auf dem ersten Hufschlag im Galopp hielt und ihn langsam zurücknahm, so dass er zwar im Galopp blieb, seine Schritte aber langsamer und gesetzter setzte. Als ich ihn gerade anhielt und verschnaufen ließ, kam Betsy in die Halle. "Hab alles gefunden, Laurence hat mir geholfen. Das Schild Black Sue Dun It war super verstaubt, hat man fast nicht lesen können.""Ja ich weiß, die englische Ausrüstung benutzen wir selten... Hör zu, du bleibst zum Aufwärmen auf dem ersten Hufschlag. Egal wie ich dir vor die Nase reite, du bleibst außen und weichst mir nicht aus." Sie nickte, gurtete Sue nach und stieg auf. Sofort ging sie an die Bande und ritt dort im Schritt ganze Bahnen. Sie hatte sich wirklich gut gemacht, keine Frage. Aber wie ich vermutete lagen ihr die Disziplinen im Westernsattel auch mehr, als die anderen. "Denk an deine Haltung. Hier ist das noch viel wichtiger. Beim Trab musst du aufpassen, du musst mit dem äußeren Fuß aufstehen.", erklärte ich ihr und trabte auch Fly wieder an. Sein Schritt und seinen Galopp hatte ich mittlerweile unter Kontrolle und auch soweit, dass sie wirklich schön aussahen. Aber sein Trab war noch immer unheimlich schnell und ponyhaft- aber kein Ding der Unmöglichkeit. Wir trainierten eine Weile zusammen und ich gab Betsy immer wieder Anweisungen. Auch das Hindernis stellte ich auf die niedrigste Stufe, so dass sie zwischendurch auch ein wenig springen konnte. Das andere Hindernis ließ ich auf der Höhe, so dass ich dort mit dem Hengst üben konnte. "Hey sollen wir mal tauschen? Du kannst Nachtschwärmer trocken reiten und ich übe mit Sue noch ein wenig." "Oh ja!" Wir hielten die Pferde an, stellten die Bügel und tauschten dann. Ich half ihr auf Fly hoch und ermahnte sie, dass ich hier nur von trockenreiten sprach, nicht von traben, galoppieren oder springen. "Der ist dir dann doch noch zu viel Pferd. Das ist nicht Blue oder Sue.", erklärte ich ihr und wandte mich mit der Stute ab. Betsy hatte sie schon ordentlich locker geritten, so dass ich direkt loslegen konnte. Ich korrigierte sie zunächst in allen Gangarten, ehe ich noch ein paar Mal sprang und es dann gut sein ließ. Betsy wartete mit Fly bis ich Sue abgeritten hatte, ehe wir zusammen zurück zum Stall gingen.

    Die Kür
    ,,Und nun sehen wir eine 7 jährige American-Quater-Horse-Stute: Black Sue Dun It!'',dröhnte es aus den Lautsprechern der großen, bis zum Anschlag gefüllten Halle. Ich hatte zum Glück eine halbe Stunde vor Beginn der Stutenkrönung gerade noch einen Platz ergattern können und hatte damit, im Gegensatz zu vielen neugierig eine Lücke suchenden Leuten in der zweiten oder dritten Reihe, freie Sicht auf die Prüfungen, was mich noch umso mehr freute als die schwarze, eben angekündigte Stute in die Halle geführt wurde.
    Der junge Bursche, der sie vorführte, zeigte sie nachdem er die Richter durch eine etwas kümmerliche Geste gegrüßt hatte zuerst auf der rechten Hand. Nach einer Runde ganzer Bahn machte er kurzerhand einen umkehrt Wechsel um die Hübsche auch auf der linken Hand im Schritt vorzuführen. Man merkte, dass er dies wohl ziemlich häufig machte und folglich auch, dass er genau wusste wie er ein Pferd präsentieren musste, wenn man sich von der oberflächlichen Forschheit nicht blenden ließ. Er lenkte den Fokus einfach direkt aufs Pferd, welches ein wirklich uuunfassbar schönes, elegantes Exemplar war.
    Beim Trab auf beiden Händen ließ sich sogar für mich als Laie in der Westernszene klar erkennen, dass die Stute wirklich großes Potential haben musste. Schade, dass ich sie nicht unterm Reiter beobachten konnte. Die Richter schienen der gleichen Meinung zu sein, denn sie nickten sich zustimmend lächelnd zu während sie ihren Prüfungsbogen ausfüllten. Nachdem sie auf der linken Hand vorgetrabt wurde machte der Bursche einen diagonalen Wechsel und ließ sie auch auf der rechten Hand ihr Können präsentieren.
    Anschließend ging es ans Freilaufen, damit auch der Galopp beurteilt werden konnte. Erst wollte die Madame mit dem weißen Näschen nicht so recht. Sie schien trotz der übervollen Halle komplett in sich zu ruhen. ,,Kommen Sie meine Damen und Herren! Motivieren Sie die lackschwarze Lady doch ein wenig!'',rief der Kommentator, woraufhin beinahe alle im Raum fleißig und rhythmisch zur Musik in die Hände klatschten. Die Halle bebte und Black Sue Dun It schien die Atmosphäre glatt zu genießen. Sie zeigte einen nochmal schöneren, energetischeren Trab als an der Hand ehe sie in den Galopp fiel und los flitzte. Rechts rum drehte sie richtig auf, ehe sie sich in der Ecke von 100 auf 0 einbremste und auf der linken Hand weiter galoppierte. Anschließend legte sie spielerisch einige korrekte fliegende Wechsel aufs Parkett. Dann wollte sie der Vorführende wieder einfangen, doch da schlug sie beide Beine in den Sand, kam fast zum stehen und drehte sich daraufhin 180 Grad auf der Hinterhand in die andere Richtung. Ab ging die Post. Definitiv Qualitäten die ein Westernpferd benötigte!
    Das Publikum war durch die noch eine Minute andauernde Einfangjagd mehr als belustigt. Die Stute hatte absolut Charme; und wie sie den Mitarbeiter nach Strich und Faden veräppelte.
    Abschließend stellte er sie noch zur Richterbeurteilung auf, ehe er grüßte und aus der Mitte die Halle verließ.
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    HG AliciaFarina, Zubi Auguri
     
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  8. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Elsaria aka Juna Preske mit Heretic Anthem

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    Steckbrief
    Exterieur
    Name: Heretic Anthem
    Rufname: Aunti
    Alter: 05.12, 8 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,60m
    Rasse: American Quarter Horse
    Fellfarbe: Dark Bay (EeAaggStysty)



    Stammbaum
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    Charakter & Geschichte:
    Heretic Anthem ist eine etwas eigensinnige Stute. Vielleicht träfe es schlicht und einfach faul etwas eher. Sie ist nicht unbegabt, im Gegenteil, jedoch meidet sie jede Art von unnötiger Anstrengung und lässt sich von nichts aus ihrer fast schon nervtötenden Ruhe bringen.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija (Caleb O'Dell)
    Vorbesitzer: Zion
    Gezüchtet bei/Zucht:


    VKR: Mohikanerin, verfallen

    Kaufpreis: ?
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:

    eingeritten
    eingefahren

    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E

    Western
    Pleasure LK 4


    Erfolge:
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    2. Platz 41. Synchronspringen, 3. Platz 376. Fahrturnier 1. Auslosung, 1. Platz 498. Springturnier, 2. Platz 387. Fahrturnier, 3. Platz 1. Auslosung 500. Springturnier, 2. Platz 391. Fahrturnier, 2. Platz 396. Fahrturnier, 1. Platz 551. Dressurturnier, 3. Platz 552. Springturnier, 1. Platz 497. Westernturnier, 3. Platz 483. Galopprennen, 1. Platz 400. Distanzturnier, 1. Platz 553. Springturnier, 1. Platz 402. Distanzturnier, 3. Platz 499. Westernturnier, 2. Platz 555. Dressurturnier, 3. Platz 555. Springturnier, 2. Platz 501. Westernturnier, 3. Platz 24. Synchronfahren

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:


    Hufschmied:
    Letzter Besuch:
    Beschlag:

    PNG
    Puzzle PNG
    Offizieller HG

    Trainingsbericht (1)
    Pleasure LK 5 - LK 4
    Juli 2018, by Veija
    Laurence
    Octavia war heute zu Besuch auf der Ranch und wollte uns bei dem Training der Pferde etwas unter die Arme greifen. Ich war darüber doch sehr froh, denn so konnten wir mit vier Pferde gemeinsam auf den Platz gehen und schon auf Turnierniveau trainieren. Ich würde heute meine Stute GRH's A Gun Colored Lena reiten, die ich schon bald zur Krönung schicken konnte, worauf die ganze Ranch unglaublich stolz war. Octavia würde Black Sue Dun It reiten, die sie auch schon am fertig machen war. Caleb würde sich Chou schnappen und Bellamy würde A Walking Honor reiten. Alle Pferde sollten in der Pleasure von der LK 5 in die LK 4 aufgestuft werden.
    Relativ schnell fanden wir uns also alle auf dem Platz ein. Da ich heute das Kommando über alle Reiter und Pferde übernahm, befahl ich allen, die Pferde zu erst im Schritt und lockeren Trab warm zu reiten. Auch Lena und ich ritten uns ein wenig warm. Da es hier so wahnsinnig heiß war, dauerte das auch wirklich nicht lange und wir konnten mit dem Training anfangen. Dazu rief ich wieder alle in die Mitte. "Wir reiten jetzt alle ganze Bahnen, ich gebe die Kommandos zu Richtungswechseln oder Tempowechseln. Wichtig ist, dass ihr die Pferde wirklich gerade haltet. Die sollen nicht durch die Gegend gucken und die sollen auch nicht über die Schultern einfallen.", erklärte ich alle und schickte Caleb vor. Gefolgt von Octavia, Bellamy und zum Schluss mir. "Überholt werden darf natürlich, aber rempelt keinen um.", fügte ich noch an und so gingen wir im Schritt auf der linken Hand unsere Runden. Honey und Chou waren doch recht langsam in ihrem Schritt, Sue und Lena allerdings überholten die beiden anderen Pferde, wobei Lena noch die schnellste war und ich mich so sehr schnell an der Spitze unserer kleinen Truppe wiederfand. "Traben.", gab ich die kurze Anweisung und trieb Lena zum Trab an. Trab war gar nicht ihre Gangart. Sie galoppierte für ihr Leben gerne und ich sah es schon kommen, dass wir beim Galopp gleich ein riesiges Chaos haben würden. Immer wenn ich um die Kurve ritt, schaute ich mich nach hinten um. Das, was ich sah, sah wirklich gut aus, so dass ich das Kommando zum Schritt gab. Wir ritten etwa eine halbe Runde im Schritt, ehe ich wieder zum Traben animierte und wir schließlich angaloppierten. "Halte sie alle etwas zurück, lasst sie aber noch flüssig laufen.", sagte ich und sie taten alle, was ich ihnen gesagt hatte. Lena und ich galoppierten vorne weg und überholten sogar Chou noch, die heute wohl wirklich keine Lust zu galoppieren hatte. Nach einer Weile gab ich wieder das Kommando zum Traben und schließlich zum Schritt gehen, ehe wir die Hand wechselten und auf dieser genau das Selbe machten. Dann ritten wir die Pferde trocken und brachten sie wieder auf die Koppeln. Octavia wollte uns noch weiter helfen, weshalb wir uns heute noch Easy Going, Face Down, GRH's Aquila T Mistery und Heretic Anthem vorknöpften. Auch sie alle wollten wir in der Pleasure für die LK 4 trainieren, weshalb wir das selbe machten wie eben mit den anderen Pferden. Die einen stellten sich besser darin an, die anderen eher nicht so gut. Doch alle erreichten das Niveau, welches wir für sie vorgesehen hatten. Es musste natürlich noch mehr Training folgen, doch fürs erste wollten wir es dabei belassen. Octavia verabschiedete sich wieder und so waren wir hier wieder zu dritt.
    Den ganzen Nachmittag über hatten die Pferde alle Pause, ehe wir am Abend nochmals die Pläne studierten und zu dem Entschluss kamen, dass wir die anderen Stuten auch noch trainieren wollten.
    GRH's Unbroken Magic, Honey's Aleshanee und Magnificient Crow waren als nächstes an der Reihe. Magic und Shanee wurden von mir und Bellamy geritten. Sie sollten ebenfalls in der Pleasure aufgestuft werden. Crow wurde von Caleb geritten, denn sie sollte in der Reining auf die LK 2 gebracht werden. Caleb ging deshalb auf den großen Reitplatz, Bellamy und ich fanden uns auf dem Kleinen wieder und trainierten dort unsere beiden Pferde. Beide waren noch jung und erst vor kurzem eingeritten worden, so dass wir hier auf jeden Fall mehr zu tun hatten und es würde auch nicht mit ein paar Mal reiten getan sein. Ab und zu warf ich einen Blick rüber zum großen Reitplatz, auf dem Caleb gerade mit Crow einen Sliding Stop sondergleichen hinlegte. Gleich nachdem sie standen, gab er die Hilfen zum Roll Back und Crow sprang rum. Es fiel ihr jedoch sichtlich schwer, so dass ich glaubte, dass bei der LK 2 für sie Schluss sein würde. Sie war eben doch nicht so perfekt gebaut für diese Disziplin. Doch das war auf keinen Fall schlimm, denn wir züchteten hier auf dem Blakes Crow Meadow ja Allrounder, also hätte sie auf jeden Fall auch weiterhin einen Platz hier auf der Ranch.
    "Lassen wir gut sein für heute, Bellamy.", erklärte ich dem jungen Mann dann und wir ritten zum Stutenstall, wo wir die beiden Pferde absattelten, ihnen ihr Kraftfutter gaben und sie dann wieder auf die Koppel brachten. "Vier Pferde fehlen noch, dann haben wir sie alle für diesen Monat.", sagte ich zu dem jungen Mann und er überlegte kurz. "Lass die heute auch noch machen, wenn wir schon dran sind.", sagte er und ich gab diese Anweisung an Caleb weiter. Er nickte und suchte sich sofort Snapper Little Lena raus, die er in der Reining von der LK 4 auf die LK 3 bringen wollte. Er hatte irgendwie einen Narren an der blinden Stute gefressen. Bellamy schnappte sich My sweet little Secret und wollte sie im Trail auf die LK 2 bringen. Ebenfalls an Caleb übergab ich Stormborn, die auch auf die LK 3 in der Reining gebracht werden sollte. Für mich blieb dann noch Striga übrig, die ich einreiten und dann in der Pleasure in die LK 4 bringen wollte.
    Wir hatten also in diesem Monat mehr als genug zu tun, ohne uns um die Jungpferde oder die Hengste zu kümmern. Auch blieb das Training der Zuchtpferde zur Zeit noch aus, doch in ein paar Tagen würde dies wieder aufgenommen werden. So trainierten wir jeden Morgen und jeden Abend unsere zugeteilten Pferde, halfen uns bei Problemen gegenseitig und unterstützten uns, so wie es sein sollte. Am Ende des Monats hatten wir dann alle Tiere eine Stufe weiter

    Die Kür
    Neben Face Down und Black Sue sollte auch unsere Heretic Anthem an der Stutkrönung 465 für alle Stuten teilnehmen. Sie war schon fertig geputzt, gesattelt und abgeritten, so dass ich nur darauf wartete, dass wir aufgerufen wurden. In der Zwischenzeit unterhielt ich mich mit poteziellen Interessenten für ein Fohlen aus dem nächsten Jahr. Sie waren auf der Suche nach einem Allrounder, eigentlich schon ein gerittenes Pferd. So eins verkauften wir jedoch zur Zeit nicht, weshalb ich ihm ein paar Fotos der tragenden Stuten zeigte. "Ich merke mir ihre Ranch auf jeden Fall vor, vielleicht sieht man sich dann im neuen Jahr.", meinte der Herr, schüttelte meine Hand und wünschte mir für die Krönung viel Erfolg.
    Kurze Zeit später wurden wir aufgerufen, so dass ich in die Halle ritt und die Richter grüßte. Wir begannen auf der rechten Hand und zeigten dort alle drei Gangarten, ehe ich sie wechseln ließ und auch auf der linken Hand den Schritt, den Trab und den Galopp zeigte. Neben Zirkeln und Schlangenlinien zeigte ich auch ein paar Galoppwechsel und schließlich das Rückwärtsrichten. Da ich die Westernpferde immer ein wenig westernbezogen vorstellen wollte, demonstrierten wir noch einen kleinen Trailparcours, bei dem sich Aunti wirklich vorbildlich zeigte. Zum Schluss verabschiedete ich die Richter wieder und verließ die Halle.
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  9. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Veija aka Caleb O'Dell mit Tainted Whiz Gun
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    Steckbrief
    Exterieur
    Name: Tainted Whiz Gun
    Rufname: Tainy
    Alter: 10.02.2014, 5 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,57m
    Rasse: American Quarter Horse
    Fellfarbe: Bay Splashed White



    Stammbaum
    von: Tainted Love Toffifee
    aus der: Jade
    von: TC Colonels smoking Gun
    von: / aus der: /

    aus der: Miss Independet
    von: Eye of the Storm
    aus der: Rose colored Gun

    Charakter & Geschichte:
    Unausgeglichen, Nervös, Faul, Klug

    Tainted Whiz Gun wurde als Zuchtanwärterin erworben und entsprechend gedrillt. Irgendwann jedoch landete sie in einem Privatstall der sich nicht kümmerte. Die Pferde standen halbwild auf den Weiden und wurden nicht mehr gepflegt und zuletzt nicht mal mehr gefüttert. Der Tierschutz wurde auf sie aufmerksam und schloss Crowley in die Rettung ein. Seitdem steht Tainy bei ihm und versucht zurück in die Normalität zu finden.

    Beschreibung
    Tainy(=Teinie) ist eher unausgeglichen und nervös. Sie ist faul und unmotiviert bei der Arbeit. Außerdem ist sie eine absolute Wasserratte. Daher wäre es nicht ratsam durch einen Fluss oder See zu reiten, man sollte lieber absteigen oder ihren Drang sich im Wasser zu wälzen abgewöhnen.
    Ständig zappelt sie auf einer Stelle rum, knabbert an Zäunen und wiehert ungeduldig nach ihren Gefährten. Trotz alldem ist sie sehr aufmerksam und lernt schnell. Sie erfordert eine erfahrene Hand, da sie öfters mal die Hilfen verweigert und anschließend einen Buckler macht. Sie hat keine Angst vor flatternden Gegenständen oder dergleichen. Sie ist nur chronisch unterfordert und falsch erzogen worden. Tainy liebt es in der Nähe anderer Pferde zu sein.


    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija (Caleb O'Dell)
    Vorbesitzer: sadasha
    Gezüchtet bei/Zucht: /

    VKR: sadasha


    Kaufpreis: ?
    Zu Verkaufen: nein


    Qualifikationen:
    eingeritten
    nicht eingefahren


    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Galopprennen E

    Western
    Trail LK 4


    Erfolge:
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    Gewinnerin SW 459, 1. Platz 355. Westernturnier , 3. Platz 357. Westernturnier, 1. Platz 359. Westernturnier, 3. Platz 516. Dressurturnier, 1. Plazu 468. Westernturnier, 1. Platz 383. Militaryturnier, 3. Platz 537. Springturnier, 2. Platz 390. Militaryturnier, 2. Platz 486. Westernturnier, 3. Platz 475. Galopprennen, 3. Platz 468. Westernturnier


    Gesundheit:
    Gesundheitszustand:
    Letzter Besuch:


    Hufschmied:
    Letzter Besuch:
    Beschlag:


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    Puzzle PNG
    Original HG

    Trainingsbericht (1)
    02. Januar 2017 | 4131 Zeichen von Gwen
    Westerntraining E - A (Trail LK5 - LK4)

    Ich trainierte verhältnismäßig selten Pferde in der Westernsparte. Nichtsdestotrotz hatte dies auch zu meiner Ausbildung gehört, weshalb ich natürlich auch dort erfahren war. Und ausnahmsweise freute ich mich mal richtig auf Tainted Whiz Gun, welche ich im Trail trainieren sollte. Dafür ging es auf die Hilltop Ranch, wo ich sie einige Wochen unter meine Fittiche nehmen würde.
    Im kanadischen Winter war es natürlich mit nur einem großen Platz gar nicht so einfach, aber da dieser gut bewirtschaftet wurde, würde es schon gehen. Als ich anreiste, wurde mir direkt alles gezeigt und ich schaute mir auch alles neugierig an. Nachdem ich auch schon die Box und den Spind meines Berittpferdes kannte, lernte ich auch die Stute kennen.
    Tainted Whiz Gun war ein typisches American Quarter Horse und wirklich hübsch. Leider war sie charakterlich gar nicht so Westernpferd-typisch, denn Tainy war sehr nervös und unausgeglichen. Sie war ein wahrer Meister im Zappeln. Wiederum aber war sie auch gar nicht schreckhaft und deshalb hatte ihre Besitzerin Kit sie auch zum Trail gesteckt. Dort wurde sie endlich auf die richtige Art und Weise gefördert.
    Da Tainy nicht einfach war, widmete ich mich in der ersten Woche vor allem den Hilfen und ihrer Reaktion darauf. Tainy musste wieder aufmerksamer und wacher werden. Zu oft reagierte sie zu spät oder gar nicht. Das konnte man im Trail jedoch nicht gebrauchen, da musste einfach alles stimmen.
    Also weckte ich die Stute auf, forderte sie und lobte sie zugleich aber auch viel. Auf Lob reagierte jedes Lebewesen positiv, man machte viel lieber Dinge, wenn man dafür auch Wertschätzung erhielt. Es war eine gute Variante, um auch Tainy wieder motivierter zu machen.
    Damit ihr nicht zu langweilig wurde, begannen wir schon bald mit den Trailaufgaben. Diese nahm ich zu Beginn allesamt einzeln durch. Am schwierigsten mit Tainy war wohl das Tor: Die Stute musste ruhig stehen und auf meine feinen Hilfen reagieren. Wir scheiterten des Öfteren, ehe es gut klappte.
    In einem Quadrat aus Stangen übten wir später die 360° Drehung nach rechts und nach links, dabei durfte Tainy nicht über die Stangen treten.
    Da sie sehr wenig war, klappte das beinahe schon zu gut, so dass ich sie sogar stoppen musste, damit sie sich nicht zu weit drehte. Generell waren Stangen bei der Stute jedoch kein Problem, auch die Übergänge zwischen Walk, Jog und Loop gingen sehr gut und sie reagierte da inzwischen schon sehr fein darauf.
    Anstrengend war hingegen der Back Up. Von dieser rückwärtsrichtenden Übung hielt ein zappeliges Pferd wie Tainy nicht viel und ich investierte auch einige Stunden Bodenarbeit darein, um es ihr zuerst am Boden schmackhaft zu machen und dann unter dem Sattel. Auf dem großen Platz befand sich auch die für Trail typische Brücke.
    Auch eine Übung, die bei Tainy nicht viel Arbeit bedurfte. Aber erst jetzt wurde es interessant, denn nun kombinierte ich die Übungen, so wie Tainy sie auch auf Turnieren vorfinden würde. Es erforderte von der Stute allerhand Aufmerksamkeit und sie musste sich auch durchgängig konzentrieren.
    Das war gar nicht so einfach, aber Übung machte ja bekanntlich den Meister. Langweilig wurde einem mit Tainy auf jeden Fall nie, denn sie ließ sich gerne mal Schabernack einfallen und sie war auch sehr kritisch mit ihrem Reiter. Da kam mir meine langjährige Erfahrung wirklich zu Gute, so dass ich immer schon vor Tainy reagieren konnte, ehe es zu Diskussionen oder Auseinandersetzungen kam.
    Meine Zeit auf der Hilltop Ranch neigte sich so allmählich dem Ende zu und auch Tainy war inzwischen gut gewappnet für die Leistungsklasse vier. In der letzten Woche absolvierten wir einige sehr gute Durchgänge. Natürlich konnte das auf Turnieren mit der üblichen Nervosität und der ganzen Atmosphäre anders aussehen, aber ich war mir sicher, dass Kit das schon noch mit ihrer hübschen Stute erarbeiten würde.
    Aus dem Grunde beobachtete ich am Tag meiner Abreise noch ein Weilchen Kit beim Barrel Race, ehe mein Taxi auch schon kam und mich nach Hause fahren würde. Ich wünschte Kit schon einmal ein frohes neues Jahr und viel Erfolg für die kommende Turniersaison.

    Die Kür
    Drei Pferde hatte ich in der Stutkrönung schon vorgestellt, nun folgte das vierte und schwierigste Pferd von allen. Tainted Whiz Gun. Eine wunderschöne Stute, die es leider faustdick hinter den Ohren hatte. Durch falsches Training und falsche Haltung war sie eine Stute, die weder an der Hand, noch unter dem Sattel ein besonders angenehmes Tier war. Wir hatten in der Zwischenzeit viel mit ihr gearbeitet und sie wieder auf den richtigen Weg gebracht, doch ab und zu fiel sie wieder in alte Marotten zurück und buckelte oder schlug unter dem Reiter aus. "Zumindest sieht sie heute gut gelaunt aus", sagte Betsy und streichelte den Hals der Stute, ehe sie ihr schon wieder ein Lekerlie zusteckte. "Betsy gib ihr nachher noch welche, nicht jetzt sonst bekommt sie noch einen Zuckerschock.", lachte ich und zog den Sattelgurt ein Loch enger. Tainy legte die Ohren kurz an, ließ das aber auf mein Zischen hin bleiben. "Ziege.", kommentierte ich ihr Verhalten kurz, setzte meinen Westernhut auf den Kopf und ging mit ihr zum Abreiteplatz. Ich gurtete nach und stieg auf. Beim Abreiten zeigten sich keine größeren Probleme, Tainy giftete die anderen Pferde etwas an, machte aber ansonsten sehr gut mit.
    Ich wollte sie heute ganz locker in den Grundgangarten vorstellen, nichts besonderes oder ausgefallenes. Das würde ich mir später für eine Stute des Monats Wahl aufheben, wenn sie noch besser lief. Auf jeden Fall würden wir sie nun auch in Richtung Reining weiter ausbilden. Es dauerte nicht lange, bis wir aufgerufen wurd und uns schon an X befanden. Ich grüßte dort die Richter und trieb Tainy an, bis wir am Ende der Halle nach rechts abbogen und auf ganzer Bahn ihren Schritt zeigten. Für den Trab baute ich ein paar Schlangenlinien ein. Dann wechselte ich die Hand und zeigte auch hier den Schritt und Trab, bevor ich sie auf dem Zirkel angaloppierte. Sie galoppierte ziemlich schnell und hastig an, so dass ich sie ein wenig zurücknahm. Leider genau vor X, so dass sie einen holprigen Galoppwechsel sprang, der so gar nicht beabsichtigt gewesen war, nur um mir auf der anderen Hand auch unter dem Hintern wegzurennen. Ich vergrößerte den Zirkel nun einfach, um es trotzdem irgendwie gewollt aussehen zu lassen. Nachdem wir X passiert hatten fing ich wieder an, sie anzunehmen und schaffte es auch, sie in ein einigermaßen schönes Tempo zu bekommen. Ich parierte sie zum Schritt durch, wechselte die Hand und galoppierte sie nochmals an, um auch auf der Hand ihren Galopp zu zeigen. Sie hielt es auch nicht mehr für nötig zu wechseln, so dass ich sie schlussendlich hinter X anhalten konnte, zu den Richtern drehen, und noch ein paar Schritte rückwärtsrichten konnte, ehe ich uns verabschiedete und die Halle verließ. Draußen klopfte ich ihren Hals und Betsy stürzte sich sofort auf uns, um ihr die vorher versprochenen Lekerlies zu geben. Der Wechsel war auch meine Schuld gewesen, weshalb sie ihren Job doch gut gemacht hatte und ich nichts zu meckern hatte. So warteten wir auf die Ergebnisse.
    3000 Zeichen, by Veija, gezählt auf zeichenzähler.de

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    by sadasha​
     
    Bracelet gefällt das.
  10. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    meine Teilnahme mit
    CHH' Lethal Combination

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    CHH' Lethal Combination
    Letta

    ● ○ ● ○

    Stute | *2013 | 169cm
    Englisches Vollblut
    Blue Roan Overo

    ● ○ ● ○

    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    ● ○ ● ○

    Lethal ist kein einfaches Pferd. Sie lässt alle an sich heran, führt diese aber an der Nase herum, nur um das zu bekommen was sie will. Für dies tritt, beißt und macht sie alles das, was ihr möglich ist. Lethal kann arbeiten, aber nur wenn sie will. Meist hat sie keine Lust und wirft dann den Jockey oder den Reiter runter. Zudem verträgt sie sich kaum mit anderen Artgenossen.

    ● ○ ● ○

    Besitzer: Canyon
    VKR/Ersteller: Canyon
    im Besitz seit: 17-Juni-2019
    Kaufpreis: 1000 Joellen

    ● ○ ● ○

    ● Schleifenaufstieg ● Trainingsaufstieg ● Potential


    Military E
    Distanz E A
    Galopp E A L M
    Dressur E A L
    Springen E
    Fahren E A L M S S*


    ● ○ ● ○

    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

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    556. Springturnier | 406. Distanzturnier | 24. Synchronfahren | 458. Galopprennen

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    502. Westernturnier | 25. Synchronfahren | 430. Fahrturnier | 486. Galopprennen

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    26. Synchronfahren | 503. Westernturnier | 487. Galopprennen | 27. Synchronfahren

    ● ○ ● ○


    [Schleife]
    Thema

    Gencode: EE aa RNRN OLW
    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Eingetragene Zucht: Phoenix Valley (PV)

    Nachkommen
    -

    ● ○ ● ○

    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt

    ● ○ ● ○

    PNG | Puzzle PNG | offizieller HG

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    Hufschmiedbesuch

    Heute bekam ich einen Auftrag in Kalifornien, deshalb buchte ich sofort den Flug, ein Auto und ein Hotelzimmer, da ich 2 Pferde hatte die auf dem Selben Hof standen wollte ich das in 2 Tagen machen, den bei der Ankunft würde ich nur 1 Pferd schaffen. Den Rückflug hatte ich dann am Abend auf dem darauffolgenden Tag gebucht. Ich hatte alle meine Utensilien angemeldet und ging noch ein letztes mal in den Stall. Den Mitarbeitern wies ich an das nur Juna Domina kümmern dürfe, inzwischen konnte Juna gut mit ihr umgehen. Dann fuhr ich zum Flughafen und bestieg meine Maschine. Im flugzeug schlief ich bis wir angekommen sind. Dann bestieg ich mein mit Auto nachdem ich meine Utensilien verstaut hatte und fuhr nach Phönix Valley. "Nicolaus du Martin anrufen!" sprach ich zum Auto und schon wählte das Auto die Nummer. " du Martin?!" hörte ich als er ran ging. " Hallo hier ist Juna ich wollte sagen das ich gelandet bin und in einer Stunde dann da wäre!" sagte ich. " Das ist gut, die Pferde sind auch schon bereit!" gab er mir zur Info und legte auf. Ich fuhr weiter und dachte so nach. Nach einer Weile kam ich auf den schönen Gestüt an. Nicolaus erwartete mich bereits. " Gute Fahrt gehabt?!" fragte er mich. " Ja danke, schön ist es hier! Ich werde heute nur Light Up machen, morgen den anderen!" sagte ich. " Das haben wir uns schon gedacht!" grinste Nico. " Wie läufts mit deinem Makeover Pferd Beastly Domina?!" fragte er mich. "Sie ist gar nicht so böse wie angenommen, das war nur die Panik und angst, sie macht sich ganz gut!" erzählte ich mit glänzenden Augen. Nun liefen wir zu den Stallungen und Nico holte den Schecken aus seiner Box. Ich ließ ihn mir erst vortraben. Dann schaute ich mir seine Hufen an, sie mussten ausgeschnitten und neu beschlagen werden. Ich warf den Ofen an und begann mit der Arbeit. Nico hielt Light Up Hell fest. Der Brave Hengst kannte den Hufschmiedbesuch schon. Ich hob den rechten Vorderhuf auf und klemmte ihn mir zwischen meine zierlichen Beine und begann das überschüssige Horn abzuknipsen, dann feilte ich die Ränder rund und schaute mir das Innenleben an. Da konnte ich keine Auffälligkeiten sehen, der Huf fühlte sich fest und stark an. Nun ging ich zu seinem rechten Hinterhuf und da musste ich erstmal sein altes Eisen lösen, das hieße das er vorne eins verloren hatte, das passierte hin und da einmal. Ich begann wieder erstmal die überschüssiges Horn zu entfernen, dann feilte ich. Ich war dem Light Up Hell wohl zu langsam den er zappelte ein wenig. "Ho Ho junge bin gleich fertig!" sagte ich mit ruhiger stimme und der Hengst blieb dann ruhig. Als der Hinterhuf fertig gefeilt war wechselte ich auf die linke seite und begann mit dem Vorderhuf. Ich nahm das eisen ab und knipste das horn weg. " Er hat wunderbare Hufe! alles schön gepflegt stark und gesund, keineswegs zu trocken oder spröde! Was ihr macht, macht weiter so!" sagte ich anerkennend zu Nico. Leider fand ich des öfteren Hufe in einem grauenhaften zustand vor. nun war ich da mit feilen auch fertig und wanderte zum letzten huf, da ging alles ratz fatz und ich konnte ihm nun 4 neue Eisen anpassen. Da ich nicht Kaltbeschlug um Luftlöcher zu vermeiden war es jedes mal eine fast brenzlige situation den nicht jedes PFerd blieb bei Rauch ruhig. Als das erste Eisen heiß war und ich es in Light Up Hells Größe geklopft hatte und das Eisen warm war hielt ich es an sein vorderhuf. Es qualmte und ich blies den Rauch weg damit ich was sehen konnte. Dann als es passte nagelte ich das Eisen auf die Hufe. an der ausenwand knipstte die nägelende weg schlief noch einmal rüber und ging zum Hinterbein, ich machte das ganze noch ca 20 Minuten und als er fertig war lobte ich den hengsten, ich ließ ihn nochmals vortraben und es sah alles sehr gut aus. Ich machte meinen Arbeitsplatz sauber und stellte meinen Ofen und Utensilien als sie kalt waren ins Stallgebäude für morgen früh. " Morgen kommt Lethal Combination an der reihe!" sagte ich und verabschiedete mich und fuhr in mein Hotel das ca eine halbe Stunde entfernt lag. Ich ging früh schlafen den der Jetleg von heute früh war nun deutlich zu spüren.
    Am nächsten morgen wachte ich früh auf, ich ging erstmal ins Bad und nahm mir eine Dusche und dann ging ich frühstücken. Heute wäre das letzte Pferd von Nico an der reihe Lethal Combination. Die Blue Roan stute war gerade am Putzplatz als ich ankam. Nico hatte schon vorbereitet. Ich stellte meine Sachen so hin wo ich sie bräuchte und ließ mir die Stute vortraben. dann Hielt Nico sie wieder fest. Ich begann am rechten Vorderbein, ich holte das alte Eisen runter knipste das Horn weg und feilte sie rund. In der Zwischenzeit feuerte der Ofen auf seine Temperatur hoch. Die hübsche Stute stand brav und ließ sich die Prozedur sich ergehen. Nun ging ich an die Hinterhand dort holte ich auch zuerst das Eisen runter und machte der Huf auf seine richtige Länge und so machte ich weiter bis ich schließlich fertig war. " Brave Maus!" lobte ich diese Schönheit. " Auch ihre Hufen sind in einem sehr guten zustand und haben eine sehr gute Qualität!" sagte ich zu Nico der immer noch die Stute fest. Ich schaute mir die Eisen an die ich verwenden wollte da musste ich nicht viel klopfen. Ich ließ sie im Ofen heiß werden. Als der erste fertig war ging ich mit diesem zum ersten Huf. als es qualmte wurde die schönheit etwas unruhig, sie mochte den rauch nicht wirklich. " ruhig schöne, dir passiert nichts!" beruhigte ich die Stute. Sie ließ sich gut beruhigen so konnte ich unbeirrt weiter machen. "30 minuten später war sie nun in neuen Schuhen gekleidet. Ich ließ sie mir vortraben. Dann brachte Nico sie in ihre Box, ich hatte alles zusammengekehrt und den Ofen ausgeschaltet. Während dieser abkühlte tranken Nico und ich noch einen Kaffee, dann packte ich alles zusammen und verabschiedete mich und fuhr zum Flughafen um wieder Nachhause zu Fliegen.

    06-11-2019 | Elsaria

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    Tierarztbesuch

    Nach meinem ersten Auftrag als Tierärztin, flog gleich schon der Nächste ein. Jedoch diente er einer langen Reise nach Kalifornien, um genauer zu sein zu dem Hof Phoenix Valley. Ich hatte mich früh's in den Flieger gesetzt und war am Nachmittag auch schon auf dem Hof. Es erstreckten sich lange Zäune und auch ein großes Stallgebäude, so lief ich auf dieses zu und ein Mann kam mir entgegen. ,,Hallo, Ich bin Nicolaus du Martin.'', stellte dieser sich vor, als wir uns gegenüber standen. Ich nickte und reichte ihm meine Hand, stellte mich als Reyna Huntington vor. Er ergriff meine Hand und schüttelte diese, ehe er mir erklärte, dass die beiden Pferde um die es heute ging auch schon auf dem Gang standen und warteten. ,,Entschuldige, Es hat alles etwas länger gedauert.'', erklärte ich knapp und er nickte. Verstand wohl meine lange Anreise. Wir kamen in dem Stalltrakt an und ich sah die zwei Schecken schon dort stehen. Ich wandte mich als erstes dem Hengst zu, Nicolaus erklärte mir etwas zu dem Pferd, wie er sonst so drauf war. Ich nickte und begann dann mit dem Abtasten des Körper, nachdem mich Light up Hell erstmal beschnuppern durfte. Immer wieder spielte er mit den Ohren, hatte wahrscheinlich die Gerüche von anderen Pferden in seiner Nase. Der Hengst brummte und stellte die Ohren auf, doch es galt nicht mir sondern der Stute die gerade etwas auf ihrem Platz hin und her lief, sie wandte sich so, dass sie uns genau beobachten konnte. Ein Schmunzeln zierte meine Lippen, ehe ich Light up Hell weiter abtastete. Er hob jedes seiner Beine, als ich diese gerade abtastete. ,,Ich will nicht deine Hufe.'', lachte ich auf und er stellte den letzten Huf wieder ab. Nach dem Abtasten wandte ich mich an seinen Kopf, sah mir seine Schleimhäute an und auch seine Augen, testete die Reflexe. Alles sah gut aus und so kramte ich das Thermometer und das Stethoskop aus meiner Tasche. Das Stethoskop hängte ich mir um den Hals, während ich mich an die Hinterhand des Hengstes stellte. ,,Bitte einmal auf der anderen Seite platz nehmen und verhindern, dass er zu viel umher trippelt.'', erklärte ich Nicolaus und dieser nickte, tat wie ich ihm gesagt hatte und stand neben dem Scheckhengst. Ich begann die Temperatur zu messen, da brummte der Hengst sauer auf und legte die Ohren in den Nacken zurück. ,,Hey..'', murmelte ich und Nicolaus stimmte mit ein ihn zu beruhigen. Irgendwann piepste auch das Thermometer und ich sah auf dieses, stellte fest, dass die Körpertemperatur der Norm entsprach. ,,Gut.'', gab ich knapp wieder und desinfizierte dieses. Ich nahm das Stethoskop von meinem Hals und hängte dieses in meine Ohren, hörte den Hengst ab. Lauschte nach seinem Puls und der Atemfrequenz. Er schien etwas aufgeregt, wahrscheinlich noch durch die Aktion der Temperaturmessung. Ich lobte Light up Hell und schmunzelte. ,,Jetzt gibt es nur noch die Paste und einen Piecks.'', erklärte ich dem Hengst und er spielte erneut mit den Ohren. Nachtragend schien er ja nicht zu sein. Ich lächelte und nahm eine der Tuben aus meinem Köfferchen und schraubte diese auf. ,,Kannst du bitte seinen Kopf hochhalten, wenn ich die Paste komplett reingedrückt haben. So verhindern wir, dass er sie wieder ausspucken kann, falls ihm Apfel nicht schmeckt.'', erklärte ich und lächelte, Nicolaus nickte ebenso lächelnd und stellte sich neben dem Kopf des Hengstes. So begann ich am Maulwinkel die Tube in den Mund zu schieben und drückte die Paste heraus, als ich dann stoppte und die Tube rauszog, hob Nicolaus den Kopf des Hengstes an. Light up Hell schmatzte und schob seine Zunge von links nach rechts. Nicolaus ließ erst dann seinen Kopf hinunter als der Schecke aufhörte zu schmatzen. ,,Gut. Ich lege ihm einen Katheter, damit es nur einmal den Stress gibt, so kann ich dann die ganzen Spritzen geben.'', sagte ich zu Nicolaus, wollte ihm erklären warum ich hier was machte, denn sonst kämen eh nur Fragen auf. Die meisten kannten den Katheter doch eher bei einer Euthanasie oder einer längeren Schmerzmittelgabe in der Klinik. Bevor ich jedoch den Katheter legte, begann ich die Spritzen aufzuziehen, musterte den Hengst argwöhnisch und fragte nach ob man wusste wie viel er genau wog. Nicolaus schüttelte den Kopf und so musste ich dann doch schätzen, wurde jedoch bis jetzt noch nie davon enttäuscht. Als die Spritzen parat waren, nahm ich mir wie gewohnt zwei Tupfer und den einen tränkte ich in Desinfektionsmittel. Den trockenen Tupfer gab ich an Nicolaus, sagte ihm, dass er diesen auf die Einstichstellte drücken sollte, wenn ich den Katheter später rauszog. Ich desinfizierte die Stelle, bevor ich mit der Kanüle einstach und das Blut etwas floss, doch stoppte dies sogleich. Der Hengst legte die Ohren an und quietschte etwas erschrocken über den Stich auf. ,,Ist ja gut, ist doch schon rum.'', flüsterte ich leise und strich mit meiner Hand über seinen Hals. Die vorbereiteten Spritzen lagen nicht weit entfernt und ich nahm eine nach der anderen und injizierte sie dem Hengst. Schnell war die Grundimmunisierung hinter uns gebracht und ich zog den Katheter, Nicolaus drückte gleich den Tupfer auf die Stelle und verharrte so. Schmunzelnd lobte ich den Scheckhengst und gab ihm noch ein Leckerli als Belohnung.

    Nachdem der Hengst fertig war, wandte ich mich an die Scheckstute, welche alles genaustens beobachtet hatte. Hatte mich quasi nicht aus den Augen gelassen. ,,Sie ist etwas schwieriger, sie ist eher eine von den unruhigeren Sorte und ich muss dich warnen, sie beißt auch gerne mal oder tritt.'', erklärte er mir und ich war dankbar dafür. So konnte man einige Fehler vermeiden und auch Verletzungen. Ich wusste schließlich, dass ich bei ihr nicht so vorgehen konnte wie bei Light up Hell. Also ließ ich mich wieder Beschnuppern, damit sie nicht allzu unsicher wegen mir war. Auch ihre Ohren tänzelten unruhig und ihre Nüstern waren leicht gebläht. ,,Es ist alles gut.'', munterte ich die Stute auf und wagte es nun ihren Hals zu streicheln, was sie aber auch zu ließ. Sie schien alles andere als ruhig und so bat ich auch drum sie etwas kürzer Anzubinden. Nun könnte sie mich nicht mehr so leicht beißen. ,,So meine Hübsche, du hast ja gesehen weswegen ich da bin, also sollte doch wohl das alles kein Problem mehr werden, oder?'', murmelte ich und strich von ihrem Hals abwärts zur Schulter hin, begann sie abzutasten. Immer wieder sah ich zu ihrem Kopf, beobachtete die Ohren und ihren Blick, nicht das ich noch hinterrücks einen Tritt abbekam nur weil ich nicht genügend auf sie achtete. Ich kam bei den Hinterbeinen an, wo sie auch schon gleich eines unter den Bauch zog und ich noch einen Schritt zur Seite machte. Ihre Ohren waren nach hinten gelegt und ihr Blick verriet mir, dass sie darauf nun überhaupt keine Lust hatte. ,,Tja, Süße. Da musst du jetzt durch. Wenn du weniger Mucken machst, dann ist das auch alles schnell zuende.'', erklärte ich der Scheckstute und begann erneut ihr Bein abzutasten, zog sie es doch gerade wieder hoch und wollte ausschlagen. Ich schnaubte und begann ein drittes Mal, war unten angekommen und wieder wollte sie ihr Bein wegziehen doch ich hielt es beständig fest, brachte nur meinen Rumpf in Sicherheit. Die Stute schlug aus und ich versuchte weiterhin meinen Griff zu behalten, wurde sie auch langsam ruhiger in ihren Bewegungen und hielt ihn nur noch brav hoch. Na das konnte ja noch heiter werden.. Nicolaus beachtete mich mit einem schief gelegtem Kopf, ganz als wolle er mich fragen was ich da tat. Ganz einfach, der Stute zeigen, dass ich mich nicht so leicht einschüchtern ließe. Solle sie doch treten, ich hatte meine Hand an ihrem Bein gelassen und auch das missfiel Lethal vollends. Die dumme Tierärztin die hier auch noch einen auf Durchsetzungsvermögen machen wollte. Ich schmunzelte bei dem Gedanken, hatte ich doch schon einige Pferde dieser Art gehabt. Ich lief um sie herum, mit bedeutendem Abstand dass sie mich nicht treten konnte wenn sie jetzt ausholte und tastete die andere Seite der Hinterhand ab, zog sie hier auch das Bein hoch, doch hielt es starr in der Luft. Von mir aus, ich könnte auch so feststellen ob da irgendwas Auffälliges war. Ich entfernte mich und lobte sie mit einem Streicheln am Hals, während sie ihren Huf wieder abstellte und aufschnaubte. ,,Den ersten Teil hast du doch schon gepackt.'', gab ich ihr zum Vreständnis und bot ihr ein Leckerli an, nahm sie dies nur zu gierig und spielte kurz mit den Ohren. Doch kaum war das Bestechungsmittel geschluckt, klappten die Ohren wieder zurück. ,,Schlechter Tag heute, was?'', fragte ich Nicolaus der nur mit einem entschuldigendem Lächeln mit den Schultern zuckte. Wie auch schon bei Light up Hell sah ich mir nun ihre Schleimhäute genauer an, gestaltete sich das Nachschauen im Maul auch als eine echte Herausforderung. Zum Glück war ja Nicolaus dabei, der wusste wie man die Stute handhaben musste und nach einigen Schnappversuchen gewährte sie mir dann auch endlich den Einblick den ich haben wollte. ,,Alles in Ordnung.'', murmelte ich und gab ihr erneut ein Leckerli, war mir sicher diese Stute bräuchte einfach immer wieder die Bestätigung wenn sie was richtig gemacht hatte. So nahm ich mir als nächstes das Thermometer in die Hand und drehte mir die Stute an die Wand, Nicolaus stellte sich an ihre Schulter und beachtete, das sie sich nicht von der Wand allzu weit entfernte. Ich stellte mich neben ihre Hinterhand, darauf bedacht genügend Abstand zwischen uns zu bringen, falls sie doch auskeilte und mit dem Huf etwas seitlicher schlug. Ich hob den Schweifansatz an und begann mit der Messung, da quietschte die Stute auf und hob drohend ihr Bein, doch sie hielt in dieser Position still, als sie merkte, dass das Thermometer ruhig verweilte. Ihr Kopf schreckte hoch, als ich es rauszog und ihr Fuß keilte nun aus, direkt nach hinten und traf somit keinen. Ich löste mich und desinfizierte das Thermometer nachdem ich den Wert abgelesen hatte und nickte. ,,Alles okay.'', gab ich nur knapp von mir und zückte mein Stethoskop. Nicolaus stand am Hals der Stute und streichelte sie, während ich sie abhörte und sie ausnahmsweise ruhig da stand und es mit sich machen ließ. Hatte ich eigentlich erwartet sie würde das kalte Metall doch mit ihrer Hinterhand versuchen weg zu drücken, doch anscheinend machte Nicolaus seine Arbeit als ablenkendes Mittel gut. Ich schmunzelte. ,,Gut, dann können wir Impfen und auch die Paste verabreichen.'', sagte ich an den Mann gewandt, welcher nickte. Wusste er ja schon was zu tun war von Light up Hell. Ich nahm die Paste aus meinem Köfferchen und ging auf den Kopf der Stute zu, drückte ihr dieses ins Maul und nur mit Widerwillen schluckte sie es, während Nicolaus ihren Kopf nach oben hielt. Anscheinend war Apfel doch nicht ihr Geschmack und nachdem Nicolaus sie frei gab, wandten sich ihre Ohren nach vorne und sie bedachte mich mit ihrem treudoofen Blick, bedeutete mir, dass sie auf ein Leckerli wartete. So gab ich ihr die kleine Möhrenscheibe und genüsslich fraß sie diese. Ich bereitete währenddessen alles für die Grundimmunisierung vor. Wie selbstverständlich ergriff Nicolaus das Halfter und fixierte den Kopf der Stute, damit ich in Ruhe werkeln konnte und desinfizierte die Stelle an der ich den kleinen Katheter setzen wollte. War es doch ein angenehmeres Verfahren und bei ihr sicherlich auch notwendig. Sie zappelte wahrscheinlich viel herum bei der Menge an Spritzen, dass ich gar nicht wirklich dazu kam diese zu injizieren. Die Stelle war nun auch rasiert, desinfiziert und ich versicherte mich noch einmal, dass Nicolaus auch bereit war, bevor ich die Kanüle ansetzte und wie erwartet quietschte die Stute vor uns, riss den Kopf weiter in die Höhe und der Mann sprach beruhigend auf diese ein. ,,Das war der einzige Pieks für heute.'', erklärte ich sie und streichelte ihren unteren Hals, bevor ich dann auch schon nach den Tupfern und den Spritzen griff. Ich gab Nicolaus wieder den Tupfer in die Hand und begann damit eine Ampulle nach der anderen zu injizieren, bevor ich die Kanüle schon wieder entfernte und Nicolaus den Tupfer drauf hielt. ,,Na siehst du.'', schmunzelte ich und lobte die Stute sanft mit meiner Stimme, gab ihr wieder eine Möhrenscheibe. ,,Die Routine wird es dann schon irgendwann händeln. Beim nächsten Mal läuft sicherlich auch alles gleich viel besser.'', erklärte ich dem Mann und dieser nickte. ,,Möglich. Vielleicht hat sie dann auch einen besseren Tag.'', grinste dieser mir entgegen und ich schmunzelte ob seiner Antwort. Ja möglich. Ich packte meinen Kram zusammen und streichelte noch einmal mit bedacht über die weichen Nüstern der Scheckstute. ,,Ging doch alles ohne Verletzte.'', stellte ich dann fest und verabschiedete mich auch schon von Nicolaus du Martin. Erklärte ihm noch, dass die beiden Pferde ja die nächsten Tage nicht gearbeitet werden sollten und daraufhin unter Beobachtung trainiert werden sollten. So würde man bei solch einer komplett Immunisierung Komplikationen vermeiden. Ich packte meinen Kram wieder in mein Auto, bevor ich dann auch schon wieder von dem Hof fuhr. Hatte ich doch alles etwas schlimmer erwartet, doch mit Möhrchen bestach man doch fast jedes Pferd. Zwar klappte es nicht immer so gut, aber es war ein guter Anfang.

    06-11-2019 | Sevannie

    Auf Phoenix Valley gab es im Jahr bestimmte Veranstaltungen, die jeder besuchen musste, egal ob Ike, Eyvind oder Nico und einer dieser waren die jährlichen Stutbuchwettbewerbe, die sich vor allem im Herbst ständig häuften. Es war die Zeit kurz bevor die Pferde nach einem anstrengenden Trainingssommer in ihre verdiente Winterpause gingen und vor allem die Stuten ihre letzten offiziellen Shows gingen, bevor im nächsten Frühjahr die Fohlen kommen würden.
    Bartholomäus ritt heute die Stute CHH‘ Lethal Combination vor, die wir vor kurzem von Cooper Chattahoochee gekauft hatten. Jung und dynamisch, die perfekte Zuchtstute.
    Bart passte perfekt zu Letta. Ein schlanker Mann auf einem ebenso elegant schlanken Pferd. Und da fast das gesamte Gestüt anwesend war, hatte Nico sogar daran gedacht, Plätze auf den Tribünen zu reservieren, damit wir auch in dem stürmischen Herbstwetter im trockenen saßen.
    Bart hatte sich ruhige Herbstmusik ausgesucht, die mich an Vögel erinnerten, die gezielt ihrem Überwinterungsort entgegenflogen. Es gefiel mir, wie schwebend er die Halle betrat und wie leichtfüßig er bei X anhielt, um die Richter zu grüßen. Dann die linke Hand und ein Trab mit drei Schlangenlinien durch die ganze Halle. Sobald er den Hufschlag erreicht hatte, bog er auf den Zirkel ab und zur geschlossenen Seite galoppierte er an. Gleichmäßig und passend zum Takt der Musik – sehr beeindruckend. Und auch Nico neben mir war ganz in den Bann der weichen Bewegungen seines Sohnes versunken.
    Nach dem Galopp parierte er zum Schritt durch, verließ den Zirkel und wendete am Ende der langen Strecke, um auch die andere Hand präsentieren zu können. Hier das gleiche Schauspiel wieder. Trab und dann ein Ritt mitten durch die Halle. Eine Letta brauchte keine Bande, um gerade laufen zu können. Er blieb auf der gleichen Hand und da diese Lettas gute Hand war, zeigte er die wahre Pracht des wunderschönen und ausdrucksstarken Galopps auf ganzer Bahn. Kaum war er durchpariert und hatte sich von den Richtern in der Mitte der Halle verabschiedet, begann Nico zu klatschen und ich folgte seinem Beispiel. Lethal Combinations Krönung sollte nun nichts mehr im Wege stehen.
    Als Nico die Halle verließ, winkte ich im freudig zu und ich sah seinen Augen an, dass auch er erleichtert und glücklich über den gelungenen Auftritt war.
    Canyon | 2320 Zeichen | geprüft auf zeichenzähler.de


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    (c) sadasha
     
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  11. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    Es ist noch 1 Platz verfügbar!

    Ihr habt noch bis Freitag 18:00 die Möglichkeit teilzunehmen.
     
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  12. Sammy

    Sammy Bekanntes Mitglied

    Samantha O'Neill
    mit
    Coeur de Lilith
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    Steckbrief
    Coeur de Lilith
    --------------------------------------------------

    ["Herz von Lilith" - Windgeist]
    Spitzname: Lilith

    --------------------------------------------------

    ~ Abstammung ~
    Von:
    Leitz
    V: Lord Winter
    M: Harmony

    Aus der: Colored Belle
    V: Giacomo Casanova
    VV: Ramires
    MV: Casini's Girl

    M: Jumping to Conclusion
    VM: Smith
    MM: Juggling Maid

    --------------------------------------------------

    Rasse: Holsteiner
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 10. April 2017
    Stockmaß/Endmaß: 1,75 m
    Fellfarbe: Fuchs
    Kopfabzeichen: Blesse
    Beinabzeichen: 4x weißer Fuß
    --------------------------------------------------

    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Coeur de Lilith - elegant, lieblich, temperamentvoll und wunderschön. Lilith ist im babylonischen die Bezeichnung für einen Windgeist. Unser fuchsrotes Stütchen hat sich ihren Namen aufgrund ihres stürmischen, wechselhaften Temperaments verdient. Zeitgleich ist Lilith aber anhänglich und unglaublich charmant. Die junge Stute weiß genau, wie sie jemanden um den Finger wickeln und sich das ein oder andere Leckerchen verdienen kann.
    Litlith's Vater Leitz ist überaus erfolgreich im Springsport und eine wahre Lebensversicherung unterm Sattel.
    Von Colored Belle, ihrer Mutter, hat Lilith hingegen nicht nur die wunderbaren Gänge, sondern auch einen Teil des Charakters geerbt. Sie kann biestig, schwierig und launisch sein, einen dabei gleichzeitig jedoch mit einem Blick ansehen, der das Herz schmelzen lässt. Zuweilen scheint sie so unzähmbar wie der Wind.
    In der Herde ordnet Lilith sich nur ungern unter. Die junge Stute hat jedoch eine Freundin in der ruhigeren Rappstute Leveneza gefunden, da diese ihr auch den Rang nicht streitig macht.
    Es liegt nun an uns, Lilith's stürmische Natur in die richtigen Bahnen zu lenken, um das volle Potenzial des Stütchens zu entfalten.
    Noch wird Lilith nicht geritten, doch sie überzeugt schon jetzt durch schwebende, ausdrucksstarke Gänge, Durchhaltevermögen und Intelligenz.

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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: ///
    Ersteller:
    Occulta ♥
    Vkr: Occulta

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    ~ Qualifikationen ~
    Dressur:
    L
    Springen: S***
    Military : A

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    ~ Schleifen ~
    545. DR | 548. DR
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    545. SPR | 546. SPR | 284. SynSPR | 285. SynSPR | 286. SynSPR
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    287. SynSPR (1) | 287. SynSPR (2) | 289. SynSPR | 290. SynSPR
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    398. MIL
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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig:
    Nein
    Nachkommen: ///
    Punkte: 20
    (2 Eltern, 2 Großeltern, 12 Schleifen, TA, HS)
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    Hintergrund by Samarti! ♥
    Offizieller HG

    Tierarztbericht vom 16.06.2019 | von Eddi
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    Tierarztbesuch
    von Eddi
    16. Juni 2019
    "Sammy!", rief ich freudig, als meine Freundin auf mich zukam. Wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen, doch heute war ich endlich einmal wieder auf dem Hollybrook Stud Zuchtgestüt, um drei von Sammy's Pferden durchzuchecken. Zwei der Stuten kannte ich schon seit ihrer Geburt, das dritte Pferd war mir dafür gänzlich unbekannt. Aber Sammy hatte Talent dafür, außergewöhnliche Pferde zu finden, dementsprechend war ich schon sehr gespannt auf den Neuzugang.
    Wir liefen über den Hof zu den Stallungen und machten am Putzplatz halt. Dort erwarteten uns die englische Vollblutstute Kazumi Princess El Assuad - eine Enkelin meiner ehemaligen Topstute Khiara El Assuad- und eine zierliche junge Frau. Ich schaute Sammy fragend an und sie stellte mir die Frau lächelnd als "Ana", die neue Trainingsreiterin vor. Scheinbar sollte sie Princess sogar bei dem bald anstehenden Stutbuchwettbewerb reiten. Wenn meine Freundin jemand auf ihr heißgeliebtes Pferd ließ, musste die junge Frau wirklich hervorragend mit Pferden umgehen können. Sammy gab Ana ein Zeichen und diese führte mir Princess im Schritt und Trab vor. So konnte ich mich davon überzeugen, dass die Stute schön gleichmäßig lief. Princess hatte sich ganz schön gemacht, seitdem ich sie das letzte Mal gesehen hatte und ich war gespannt auf die weitere Entwicklung der Stute. Auch die Beugeprobe verlief problemlos, mal davon abgesehen, dass Princess nach mir schnappte, als ich sie versehentlich am Bauch kitzelte. Sammy entschuldigte sich wortreich und ich verglich Princess in Gedanken mit ihrer recht eigenen Mutter Kagami. Scheinbar hatte die Scheckstute einiges von dem Rennwunder geerbt. Ich hörte Herz und Lunge ab, kontrollierte die Temperatur und schaute kurz in Ohren, Augen und Maul. Wie erwartet, war alles einwandfrei. Das heute war ja auch nur der Check vor der Krönung, daher hatte ich damit gerechnet, dass alles okay war.
    Ana brachte Princess auf die Koppel und Sammy verschwand im Stall, nur um eine Minute später mit Successful Dream wieder herauszukommen. Die braune Stute war ein richtiger Hingucker geworden und man sah ihr die Abstammung von Success Story xx deutlich an. Allerdings war Dream viel aufgedrehter als Princess, womit mir auch klar war, warum Sammy die Stute selbst ritt und nicht Princess. Successful Dream hampelte herum, trabte mit großen Schritten neben Sammy her und wieherte immer wieder herausfordernd. Sammy grinste. "Immer wenn etwas anders abläuft als sonst, ist Dreamy kaum zu halten. Ich bin wirklich gespannt, wie das auf dem Stutbuchwettbewerb wird!", erklärte sie das Verhalten der Stute. Trotz Dream's Nervosität konnte ich erkennen, dass ihre Gänge taktrein waren. Die Beugeprobe war ebenfalls negativ und die restlichen Tests ergaben auch keinen Grund zur Sorge. "Die ist auch topfit, aber das sieht man ihr auch an!", lachte ich, als Successful Dream einen spielerischen Buckler hinlegte, als Sammy sie losband. "Madame darf jetzt auf die Koppel, vielleicht wird sie da ein bisschen von ihrer überschüssigen Energie los. Heute ist ihr freier Tag und der bekommt ihr ganz offensichtlich überhaupt nicht!".
    "So, jetzt bin ich gespannt!", grinste ich. Natürlich hatte Sammy sich das mir unbekannte Pferd bis zum Schluss aufgehoben. "Du hast doch jetzt Leitz bei dir aufgenommen, stimmts?", fragte sie. Ich nickte. "Dann möchte ich dir jetzt seine Tochter vorstellen: Coeur de Lilith!", sagte Sammy theatralisch und führte eine wunderschöne Fuchsstute aus dem Stall. Lilith hob den feinen Kopf und schnupperte vorsichtig in meine Richtung. Ich hielt ihr die Hand hin und die auffallend schön gebaute Stute drückte sanft ihr weiches Maul dagegen. Kaum eine Sekunde später riss sie den Kopf hoch und starrte einen nahe stehenden Baum an, in dem gerade ein Vogel gelandet war. "Lilith bedeutet Windgeist. Und glaub mir, der Name passt hervorragend!", klärte mich Sammy auf. Definitiv hatte mich meine Erwartung nicht enttäuscht, Lilith war ein außergewöhnliches Pferd. Als Sammy sie mir vorführte, konnte ich nur staunen. Der Trab der Stute war der Wahnsinn. Da konnten die beiden englischen Vollblüter von gerade eben einfach nicht mithalten. Ich untersuchte Lilith in aller Ruhe und machte mich so ein wenig mit der Stute bekannt. Schließlich durfte auch die Holsteinerstute ihren freien Tag genießen und ich ging mit Sammy ins Haus, um mir eine wohlverdiente Tasse Iced Coffee zu gönnen.
    Ihre drei Pferde waren in einer tollen Verfassung und ich war mir sicher, dass sie alle drei mit Leichtigkeit super Wertnoten bekommen würden.

    Hufschmiedbericht vom 09.11.2019 | von Laraya13
    Hufschmiedbericht
    von Laraya13
    09. November 2019
    Mich verschlug es seit langer Zeit für einen Termin in ein anderes Land. Es war keine schlechte Sache, im Gegenteil, denn so konnte ich mal ein wenig Urlaub machen und mich in anderen Ländern nach anderen Pferden umsehen. Einzig das Gepäck war umständlich, denn diesesmal hatte ich mein Röntgengerät dabei und alles in allem wog doch recht viel.

    Ich fuhr mit dem Leihwagen vom Hotel los richtung Hollybrook Stud. Die Gegend war sehr schön, die Landschaft von New Forest beeindruckte mich sehr. Dort angekommen bog ich auf den Parkplatz wo ich bereits erwartet und zu den Stuten geführt wurde. „So, was genau darf ich bei den drei bezaubernden Damen denn machen?“, fragte ich und betrachtete diese drei wunderschönen Pferde. Besonders die EVB-Stute Little Miss Backyard gefiel mir, so eine Farbe habe ich noch nie gesehen. „Röntgen, Kontrolle und Beurteilung für den Stutbuchwettbewerb ist heute dran.“, wurde mir zukunde getan und ich nickte. „Dann fangen wir einfach der Reihe nach an und zwar mit der Schimmelstute. Einmal vorlaufen, traben und aufstellen..“, wies ich an und legte das gröbste schon mal zurecht, ehe ich das Gangwerk der Stute PFS' Storm Cat betrachtete. Sie lief super und klar, kein Ticken. Beim Aufstellen betrachtete ich die Beine genau, da die Stute wunderbar Stillhielt konnte ich sogar gleich mit dem Röntgengerät ran. „Die Bilder schauen wir uns nach dem Raspeln gleich an.“, merkte ich an und wir liefen mit der Stute zurück, wo ich mir nun die Hufe genau unter die Lupe nahm. Lediglich ein wenig Raspeln war notwendig um die Hufe der Stute wieder schick zu machen. „Schöne Hufe, sehr gute Hufe. Sie steht gut, ich kann keine Fehlstellung sehen oder ähnliches. Gehen wir zum Wagen und schauen auf die Röntgenbilder..“, lud ich mit ein und lief zum Van, schmiss den Laptop an und öffnete die Bilder. Die Knochen waren gut, grade und ich konnte nix negatives feststellen.

    Weiter ging es mit dieser interessant gefärbten Stute, Little Miss Backyard. Auch Sie wurde mir erstmal vorgeführt und wies ebenfalls ein sehr gutes Ganzbild auf. Ich untersuchte und machte Röntgenbilder ihrer beine und sah mir ihre Hufe nun von unten an. Gute Hufe, viel zu raspeln war bei ihr nicht. Sie zerrte von hinten an meiner Schürze, was einige kleine unterbrechungen begünstigte aber nur, um den Spaß mit ihr mitzumachen. Als wir uns ihre Bilder ansahen, konnte ich ebenso nur sehr zufriedene Kommentare berichten.Wie schon bei Cat, waren ihre Beine sehr gut.

    Zu letzt war nun Couer de Lilith dran, welche mir vorgetrabt wurde. Sie war ein wenig nervös, tänzelte, dennoch war das Bild klar. Beim untersuchen und Röntgen benötigten wir einige Versuche, da Sie nicht viel davon zu halten schien. Bei der Hufkontrolle war sie etwas wackelig und zog. „Na komm Mäuschen, es ist gleich vorbei.“, sprach ich ruhig auf Sie ein und raspelte ihre Hufe. Hinten wuchsen die Hufwände ein wenig zu sehr nach innen, was aber nix heißen muss. Jedoch musste ich da auch mit der Zange ran, welches die Fuchsstute wohl etwas befremdlich fand. Ich zeigte ihr die Zange, streichelte Sie. „Die tut dir nix, schau. Es sind nur noch zwei Hufe und dann bist du fertig.“ Nach ein paar weiteren Minuten und kleinen Pausen waren die Hinterhufe ebenfalls fertig und Lilith ergatterte sich eine Möhre. Ich sah mir ihre Röntgenbilder an, besonders die der Hinterhufe aufgrund des Wachstumes. „Lilith steht hinten etwas eingedreht, um genau zu sein hinten links, deswegen wachsen dort die Hufe so seltsam.“, erklärte ich und sah kurz zu der Stute und erklärte weiter: „Mit regelmäßiger Kontrolle und Bearbeitung bekommt man das aber in den Griff. Es sollte kein Ausschlusskriterium oder ähnliches beim Wettbewerb sein, Eisen braucht Sie vorerst auch nicht.“

    Die Pferde wurden weggebracht und ich schob die Rötgenbilder sowie Berichte dazu auf einen Stick und reichte ihn weiter,falls es gebraucht werden sollte. Dann packte ich alles zusammen, verabschiedete mich und fuhr die Gegend ab, schließlich war nun ein wenig Urlaub angesagt.
    4011 Zeichen by Laraya13

    Die Kür
    "Ganz ruhig mein Mädchen.", redete ich leise auf mein Fuchsstütchen ein. Die wunderschöne Holsteinerstute Coeur de Lilith sollte sich auf dem heutigen Stutbuchwettbewerb präsentieren. Lilith hatte eine hervorragende Abstammung aufzuweisen und war eines der besten Springpferde in meinem Stall. Außerdem liebte ich die Fuchsstute einfach abgöttisch. Endlich wurden wir aufgerufen. Ich nahm die Zügel auf und ritt dann im Trab in die Halle ein. Bei X parierte ich Lilith zum Halten durch und grüßte die Richter. Gleich darauf trabte ich Lilith erneut an. Die junge Stute lief in der Dressur bereits auf L-Niveau, weshalb wir eine genügend große Auswahl an Lektionen vorzuführen hatten. Zum Ende der Kür hin wollte ich die Holsteinerstute über die beiden Hindernisse springen lassen, die in der Halle aufgebaut waren. Ich wendete meinen Windgeist auf den Zirkel ab und spürte, wie Lilith sich sammelte. Sie kannte unsere Kür in und auswendig und in dem Moment, als ich ans Angaloppieren dachte, sprang die Stute auch schon vorwärts. Lilith war sprunghaft und willensstark, doch sie liebte es, sich zur Schau zu stellen. Daher gab sie auf Turnieren immer ihr bestes. Ich galoppierte Lilith locker vorwärts und wechselte bei X mit einem fliegenden Wechsel aus dem Zirkel, um den Galopp der großrahmigen Stute auch auf der anderen Hand zu zeigen. Wir gingen nun ganze Bahn und ich verstärkte Lilith's Galopp an den langen Seiten. Bei A parierte ich meine Stute aus dem Galopp zum Halten durch. Das war zwar eigentlich eine Lektion der Klasse M, doch da Lilith und ich bereits am Stufenaufstieg arbeiteten, beherrschte die Stute den Halt aus dem Galopp aus dem ff. Ich nahm die Zügel ein wenig mehr an und richtete mein Füchschen eine Pferdelänge rückwärts, bevor ich sie im Schritt antreten ließ. Wir ritten nun auf beiden Händen doppelte Schlangenlinien. Der Handwechsel erfolgte durch einen Wechsel durch die ganze Bahn am hingegebenen Zügel. Bisher machte Lilith ihre Sache ganz großartig. Ich trabte meine Stute erneut an und ließ sie von A aus bis zum Hufschlag Schenkelweichen. Die richtig spektakulären Seitengänge beherrschte Lilith natürlich noch nicht. In der Ecke wendete ich Lilith und wir präsentierten auf der anderen Hand einen Wechsel aus starkem und versammeltem Trab. Gerade die Verstärkungen waren Lilith's absolutes Hochgebiet, dort glänzte sie. Nun war es Zeit, uns den Sprüngen zuzuwenden. Ich galoppierte Lilith an und ritt erst einmal einen Zirkel, um sie richtig an die Hand zu bekommen. Dann galoppierten wir auf das erste Hindernis - einen Steilsprung - zu. Lilith hob den Kopf, fand den richtigen Absprungspunkt und wir segelten über die bunten Stangen. In einer scharfen Wendung ritt ich Lilith nun auf den Oxer zu und ließ sie ein wenig an Tempo zulegen. Bereitwillig folgte mein Stütchen der Aufforderung und setzte sauber über den Oxer hinweg. Ich lobte mein Füchschen, ritt zu X, parierte zum Halten durch und verabschiedete mich mit einem weiteren Gruß von den Richtern.
    2999 Zeichen | geprüft mit lettercount.com | by Sammy
     
  13. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

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    Die Abstimmung endet am 12. November 2019 um 14:23
     

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