[SK 458] Alle Stuten

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Canyon, 25 Feb. 2018.

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Welcher Stute möchtest du deine Stimme geben?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 20 Aug. 2018
  1. Vakany

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. May Bee

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Mystical Grey

    10,5%
  4. Sayidah

    10,5%
  5. Benihana

    21,1%
  6. Yuno

    10,5%
  7. PFS' Stromer's Painting Gold

    10,5%
  8. Where's Sleep

    10,5%
  9. Smooth Gravity

    10,5%
  10. Verdine

    15,8%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Canyon

    Canyon Bekanntes Mitglied

    [SK 458] Alle Stuten
    [​IMG]
    Regeln:
    - Es dürfen nur Stuten teilnehmen (Keine Hengste, Wallache oder Fohlen)
    - Jeder darf mit bis zu drei Stuten teilnehmen, dabei ist es egal, wem diese gehören.
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com etc.!
    - Bitte überweist 5 Joellen pro Stute an mich (Canyon) mit dem Grund: SK 458
    - Der Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Pferde begrenzt.
    - Der Teilnahmeschluss bleibt vorerst offen und wird mindestens einen Tag vorher angekündigt, außer die maximale Teilnehmerzahl ist bereits ausgefüllt.
    - Ist die SK mehr als 2 Monate offen, erfolgt die Abstimmung auch ohne, dass 10 Stuten teilgenommen haben, allerdings unter der Voraussetzung, dass es mindestens 5 Teilnahmen gibt.
    - Hufschmied- und Tierarztberichte sind mit dem richtigen Datum zu versehen.
    - Bitte achtet darauf, die Teilnahmebilder bei abload.de oder ähnlichem hochzuladen, damit sie auch später im Gewinnerthema angezeigt werden.

    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    man hat mit Doppelaccounts abgestimmt
    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor
    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt

    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, jedoch muss sie folgendes beinhalten:
    - das Einreiten/ Führen am Anfang der Kür mit anschließendem Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - mindestens 2 verschiedene Hufschlagfiguren außer ganze Bahn
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerstuten werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil[
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Schönheits Wettbewerb Schleife
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz
    1 Punkt je Fohlenschau-Schleife
    2 Punkte je Reiterspiel-Schleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Zubehörbild
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Zubehörbild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte

    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:
    Username
    verlinkter Pferdename
    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes


    Viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Juli 2018
  2. Canyon

    Canyon Bekanntes Mitglied

    Ich erweitere diese SK auf alle Stuten, um jedem die Chance geben zu können, teilzunehmen.
    (Snoopys Pferde gelten nicht mehr bei dieser SK, ich bin informiert und warte nur noch auf einen Modi, der die Teilnahmen löscht)
     
    Snoopy und Rhapsody gefällt das.
  3. sadasha

    sadasha Bekanntes Mitglied

    sadashas Teilnahme mit
    Vakany
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    ⏵ehemals Shorty⏴

    [​IMG]

    Stute
    02.06.2012
    Rasse Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 168cm
    Fellfarbe Bay Dun Frame Overo
    Geno EeAaDdOo

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    [​IMG]

    Charaktereigenschaften
    Freundlich, Gewillt

    Vorgeschichte
    Die junge bunte Stute kommt ehemals aus einer Trakehner Zucht, wo sie zunächst zwei Jahre in einer Gruppe vom jungen Stuten ihr Dasein fristete. Mit Anfang 3 wurde sie in den Stall geholt und langsam und schonend an den Reiter gewöhnt ehe sie auf den ersten Turnieren vorgestellt wurden konnte. In ihrem vierten Lebensjahr wurde sie dann bekannt wie ein bunter Hund in der Turnierszene und staubte eine Schleife nach der nächsten ab, ehe ihr Züchter Insolvenz anmelden musste. Die Stute fand anschließend durch eine Auktion ihren Weg in gute Hände. Doch auch hier schlug das Schicksal zu.
    Die Zieglers wissen Nichts über die Stute. Nichtmal ihr Name war bekannt. Da aber viel Potential in ihr steckte, fand sie dennoch den Weg nach Caenheide. Alles Weitere würde sich wohl schon ergeben.

    Beschreibung
    Da der Name unbekannt war, wurde die Stute kurzerhand Vakany genannt. Leon ruft seine Stute kurz Vicky. Es stellte sich schnell heraus, dass sie ein Pferd mit viel Willensstärke ist. Auch am Sprung zeigt sich enormes Potential. Ihr gesamtes Verhalten lässt auf eine gute und wohlbehütete Vergangenheit schließen. Nicht korrekt ausgeführte Hilfen werden jedoch gerne ausgenutzt. Vakany testet ihren Reiter.
    Mit anderen Pferden kommt die Stute (mittlerweile) weniger gut zurecht. Der Händler erklärte Leon, dass sie sich ihre Freunde gründlich aussucht und keine Angst davor hat, denen die sie nicht mag deutlich zu machen, dass sie auf Abstand bleiben sollen. Grundsätzlich ist sie aber leicht zu händeln und die kleinen Anfeindungen gegenüber anderen Pferden lassen sich eventuell umerziehen. Vakany hat eine lange Reise hinter sich und es sei ihr verziehen, dass sie sich die ein oder andere Marotte angewöhnt hat. Menschen sucht sie übrigens grundsätzlich zuerst nach Leckerchen ab. Vakany zeigt dabei keinen Respekt und kein Pardon. Wer die Überprüfung nicht über sich ergehen lässt, wird für den Rest des Aufenthalts bei ihr aufs Feinste angegiftet.


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M


    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****


    Distanz E A L
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3

    Fahren E A L

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2


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    [​IMG]

    Offiziell
    337. Distanzturnier | 354. Militaryturnier | 341. Distanzturnier | 492. Springturnier | 494. Springturnier
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    497. Springturnier | 347. Distanzturnier | 498. Springturnier | 503. Springturnier
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    Inoffiziell

    keine

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    [​IMG]
    Von Co Pilot de la Bryére

    Von Blitzard de la Bryére Aus der Cosy de la Bryére
    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Mystical Star
    Von Pacey Aus der Ysun
    Von Possibility Aus der Daughter of Glory | Von Royal Champion Aus der Mon Cherie

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

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    Körpunkte
    Abstammung 4
    Schleifen 9
    HS 2
    TA 2
    Trainer 1
    Zubehör 2
    Gesamt 20


    Schleife
    SK

    Eingetragene Zucht Caenheide

    Besitzer sadasha (Leon Ziegler)
    VKR/Ersteller sadasha


    Nachkommen
    keine


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    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch 10. Juli 2018
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 10. Juli 2018
    Letzte Wurmkur 10. Juli 2018
    Letzte Impfung 10. Juli 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 13. Juli 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 13. Juli 2018


    Beschlag vorne Sportbeschlag
    Beschlag hinten Sportbeschlag


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    PNG | Puzzel PNG
    Tierklinik zur Lindenweide Tierarztbericht für Maybe, Yuno, Vakany

    Nach langer krankheit konnte ich mich wieder meine Arbeit widmen und ich war froh das meine kunden auf mich warteten. Zuallererst fuhr ich zu familie ziegler um ihre 3 Pferde anzusehen. Ich kam bald auf dem Hofe an und stieg aus, da ich mich bereits auskannte lief ich direkt in den Stall dort wurde mir bereits der erste Patient bereit gestellt. Es war die schöne Maybee. Ich ließ sie mir vortraben ihre gänge waren taktklar und rein, nach den üblichen check konnte ich sie beruhigt impfen. Die stute war in bester verfassung und ich trug alles notwendige ein. Als nächstes brachte man mir yuno eine weitere Trakehnerfuchsstute, die aber gerettet werden musste. Ich ließ sie mir vortraben, auch da war alles gut. Dann betrachtete ich sie genauer bis auf das sie ein stumpfes fell hatte schien sie sich gut erholt zu haben. Für das stumpfe fell empfahl ich leinsamenöl das sollte helfen. Nach dem ich sicher war das die Stute gesund war impfte ich sie und trug alles ein. Nach ihr kam die letzte Vakany auch diese stute wurde gerettet . Die scheckstute sah mittlerweile wunderschön aus. Nachdem sie mir vorgeführt wurde, begann ich mit der untersuchung. Auch diese stute war gesund und ich konnte ich bereits impfen. Nachdem die stute fertig war und ich alles verräumt hatte ging ich zu Familie Ziegler und berichtete das alle 3 Pferde in bester gesundheit genießen. Dann verabschiedete ich mich von ihnen und fuhr nachhause.
    [​IMG]
    13. Juli 2018 | 3190 Zeichen von sadasha

    Hufschmiedbericht

    Da ich gerade sowieso in Deutschland unterwegs war fuhr ich noch zum Gestüt Caenheide, das wie der Kunde zuvor drei Pferde zu beschlagen hatte und spontan angerufen hatte ob und wann ich denn Zeit hätte. Wie der Zufall es wollte passte es den Zieglers auch, wenn ich gleich vorbeikommen würde. Ich hielt also in einer Straßenmulde um mein Navi neu einzustellen und fuhr dann ein ganzes Stück zurück bis ich im niederrheinischen Gebiet das Gestüt Caenheide fand. Etwas distanziert begrüßte mich Frau Ziegler, was mich irritierte. Schließlich kannten wir uns bereits und es war meines Wissens nach nichts vorgefallen was unsere Beziehung beeinträchtigt haben könnte. Ihr entging mein Stirnrunzeln und sie brachte mich gleich in die Stallungen der Stuten. „Yuno läuft etwas lahm. Wenn sie neu beschlagen wird, sollte das beachtet werden.“ Ich nickte stumm und ließ mir die Fuchsstute zeigen. Sie lief tatsächlich lahm, vermutlich vorne. Verbunden mit ein paar Streicheleinheiten sah ich mir jeden ihrer Hufe und jedes der Beine an um einen möglichen Grund für ihr verändertes Laufen zu finden. Ich fand am rechten Vorderhuf eine recht oberflächliche Verletzung die gerade noch im vorderen Drittel des Hufs lag. Sobald ich sie berührte zog die Stute den Huf weg, kam jedoch nicht weit weil ich dagegen hielt. Franziska Ziegler stand besorgt daneben. „Kannst du das ohne Tierarzt behandeln?“ fragte sie und klang nun endlich weniger distanziert, sondern eher sensibel und vorsichtig. Ich ließ Yuno den Huf absetzen und ging zurück zu Franziska. „Nein. Sie wird Antibiotika brauchen und die kann ich ihr nicht geben.“ Franziska nickte und suchte die Nummer ihres Tierarztes. Zu ihrem Glück bot dieser an in etwa einer Stunde vorbei zu kommen. In der Zwischenzeit beschlug ich May Bee neu, der es blendend ging. Der Tierarzt war bereits da und hatte sich Yuno angesehen, als ich mit May Bee fertig war. Wir besprachen die Vorgehensweise und behandelten Yunos Verletzung dann nach bestem Wissen und Gewissen. Schließlich hatte ich auch bei ihr alle Hufe ausgeschnitten und frisch beschlagen. Die Wunde am Vorderhuf wurde gesäubert und desinfiziert. Alles weitere besprach der Tierarzt von der Lindenweide, der auch der Tierarzt meiner Pferde war mit Franziska Ziegler selbst. Ich ging nun dazu über Vakany neu zu beschlagen. Die ungewöhnliche Scheckstute war mir bereits auf Turnieren aufgefallen. Sie ließ die Beschlagsprozedur geduldig über sich ergehen, ehe ich sie zurück in ihre Box brachte. Gerade als ich dachte ich sie fertig fiel Franziska noch ein Pferd ein, das ich beschlagen könnte. Sacred Assault, ein Rapphengst mit ungewöhnlich lauten Abzeichen und blauen Augen sollte erstmals beschlagen werden. Wie gewöhnlich schnitt ich seine Hufe zuerst aus und passte dann die Sporteisen an jeden einzelnen an, ehe ich sie mit ein paar Nägeln aufschlug. „Vielen Dank, Hunter.“ sagte Franziska und wirkte furchtbar erschöpft. „Yuno wird schon wieder, das ist keine schlimme Verletzung.“ tröstete ich sie und lächelte aufmunternd. Sie lachte sarkastisch. „Dein Wort in Gottes Ohr.“ gab sie zurück und nahm mich in eine kurze Umarmung zum Abschied, ehe ich Pitch einsammelte und wieder heim fuhr.
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    13. Juni 2017 | von Ofagwa
    Shorty ! + Trainingsbericht Dressur E auf A


    " der Wecker klingelte... da ich schon lange wach war drückte ich ihn einfach genervt aus und schlürfte auf dem Weg nach unten wieder genüsslich an meinem Kakao. " Guten Morgen Schlafmütze ", sagte Mama als ich in die Küche kam und deutet auf die Uhr, die bereits 9:30 zeigte. " Ja ich bin schon lange wach, aber ich habe eine Serie geguckt und nebenbei etwas für die Uni gemacht ", sagte ich und erinnerte mich daran das bald wieder Klausuren vor der Tür standen, aber dann zum Glück die letzten .. ," du bist fast fertig oder?", frage sie als würde sie mal wieder von nichts eine Ahnung haben ,"Jaaa und danach hast du gesagt stellst du mich dann hier an ", .. by the Way ich studiere sowas wie Gestütsleitung und kann somit später dafür bezahlt werden, was ich sowieso den ganzen Tag mache ... ," hab du erstmal einen guten Schnitt ", sagte sie lachend und tischte mir Rührei und Brötchen auf..
    Nach dem Frühstück
    Ich tapste in den Stall, wohl wissend, dass Tjark bereits alles Boxen gemistet hatte und Lea schon wieder auf dem Pony saß ' die arme Iceflower ' dachte ich mir aber freute mich gleich zeitig, dass die Stute einen 'Sinn' bekommen hatte und jemanden eine Riesen freue bereitet. Ich ging in die Halle und sah, dass Lea gerade mit dem Unterricht bei Marcus fertig war... ," Hey Luna !", " Naaa ... sag mal weißt du eigentlich schon das Iceflower tragend ist ?"," Oh was ? Nein !! Wie Cool!!! Von wem denn? ", ich grinste ," Zuckerwatte ". Lea hielt kurz inne ehe sie Fleur um den Hals viel und ihregend etwas vor sich hin schwafelte. Ich winkte noch schnell Marcus zu bevor ich in Richtung Koppel verschwand. " Shoooorrtyyy ", rief ich und die Scheckstute kam sofort angelaufen und brummelte sogar vor Freude. " na komm meine Liebe ", ich halfterte sie auf und nahm sie mit in die Stallgasse. " Ohh sie ist so hübsch ", sagte Lea als sie Shorty erblickte ," Ja das ist sie, bring du mal Fleur auf die Koppel danach kannst du dann noch Risandro reiten wenn du möchtest", klar wollte sie denn sofort machte sie auf der Hacke kehrt und brachte Fleur zur Weide. Ich putze Shorty und übte gleich nochmal mit ihr das Beine heben auf Komando, das beherrsche sie wirklich blendend. " Suuper", lobte ich sie immer wieder. Ich wackelte mit dem Zeigefinger an ihrem Kopf und schon schüttelte sie sich ," ja klasse ", sofort bekam sie einen Keks zu gesteckt und ich machte mich auf den Sattel zu holen. Ich legte ihr den Sattel auf den Rücken darunter noch eine Bordaux rote Schabracke ," sehr schick ", sage Lea als sie mit dem schwarzen Riesen an der Hand in den Stallgasse kam. Sie band den Wallach an der Bande an und holte ihre Putzsachen. Ich legte Shorty noch die passenden Gamaschen an und danach die Trense. " dann mal los ", sagte ich und führte Shorty aus dem Stall. Ich saß auf und es ging auf unsere Galopprennbahn.
    20 Minuten später
    Ich began zu traben und war überrascht, anders als gestern war Shorty wirklich bereit mit zu arbeiten und lag mir auch direkt nicht mehr so auf der Hand. " super ", lobte ich sie und war noch froher darüber dass sie so schön vorwärts lief ," hier ist es verlockender zu laufen was ?", warf ich ihr vor und zupfte weiter an den Zügeln. Shorty lief von schritt zu schritt immer lockerer und ich wagte es die Zügel immer länger zu lassen. Es war schön zu beobachten, dass Shorty den Kopf nach unten nahm, als selber das Abwärts suchte und ich sie trotz der inzwischen schon recht langen Zügel ' für unsere Verhältnisse' immernoch in einer netten 90 Grad Stellung halten konnte und das auch ohne etwas in der Hand zu haben. " du bist sooo fein !", sagte ich und testete wie die Scheckstute auf etwas mehr Druck von hinten reagieren würde. Ich nahm also die Beine mehr ran, nahm sie dazu noch etwas auf und versuchte einen starken Trab. " Ja ... Jaaa ... Klaaaaseeee ", sagte ich als ich die ersten Versuche der Trabverstärkung unter mir Vernehmen durfte. Dann lege ich mein Bein etwas nach hinten und schon galoppierte Shorty an, zunächst etwas langsam, doch nach einem kleinen Klaps mit der Gerte lege sie ordentlich zu und zeigte sich mir von Ihrer Schokoladenseite. Im Galopp musste ich kurz etwas mit ihr kämpfen ehe sie genau so locker Abwärts lief wie im Trab, aber es war möglich. Das selbe testete ich noch auf der anderen Hand, und hier zeigte sie das selbe verhalten wie auf der anderen Hand. " Klasse", sagte ich und ließ die Zügel aus der Hand kauen.....

    Die Kür
    Sommer, Sonne, Sonnenschein. Ich genoss die heißen Tage und freute mich heute gleich mehrere Stuten vorstellen zu dürfen. Vakany hatte ich nun schon seit ein paar Minuten unterm Sattel und sie arbeitete ordentlich mit. Als wir aufgerufen wurden sah man trotz ihres hellen Fells bereits deutlich, dass meine Stute schwitzte. Doch in der Halle waren die Temperaturen so angenehm, dass wir die Kür problemlos reiten würden. Im Arbeitstrab ritten wir ein und hielten in der Hallenmitte um die Richter vor uns zu grüßen. Dann starteten wir im Schritt auf der linken Hand. Wir ritten alsbald auf den Mittelzirkel und galoppierten aus dem Schritt heraus an. Vakany schlug dabei mit dem Schweif und fächerte mir dadurch kühle Zugluft zu. Nach drei Runden parierte ich zum Trab und brachte sie wieder auf die ganze Bahn. An der nächsten langen Seite zeigten wir doppelte Schlangenlinien. Nun hatten wir alle drei Grundgangarten auf der linken Hand vorgestellt. Um auf die rechte zu wechseln ritten wir durch die ganze Bahn. Auch auf der rechten Hand stellten wir die drei Grundgangarten vor, bevor wir uns wieder in der Hallenmitte einfanden und uns von den Richtern verabschiedeten. Im Arbeitstrab verließen wir die Halle. Draußen ritt ich Vakany noch einige Minuten ab, ehe ich abstieg und mit ihr zu Leon ging, der uns für die gelungene Vorstellung lobte.
    1349 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

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    Bracelet, adoptedfox und Veija gefällt das.
  4. sadasha

    sadasha Bekanntes Mitglied

    sadashas Teilnahme mit
    May Bee
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    Stute
    06. Juni 2010
    Rasse Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 166cm
    Fellfarbe Fuchs
    Geno unbekannt

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    Charaktereigenschaften
    Sensibel, Schreckhaft, Vorsichtig, Loyal

    Vorgeschichte
    May Bee stand bis sie 2 war bei ihrem Züchter auf der Weide, ehe sie mit 3 eingeritten wurde. Die sensible Stute fand sich in der Zucht nicht ganz zurecht, sie war immer etwas Schreckhaft gewesen und hat somit auch nicht die volle Aufmerksamkeit bekommen, daher ist sie mit 7 Jahren immer noch nicht gerade weit in der Ausbildung. Als ihr Besitzer Insolvenz anmelden musste, wurde sie unter den Hammer gegeben.

    Beschreibung
    Die liebevolle Stute ist leider auch sehr sensibel und schreckhaft, daher ist sie einfach noch sehr unerfahren aber durch und durch ehrlich zu ihrem Menschen. Sie ist vorsichtig und versucht einem alles recht zu machen.


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Springen E A L M
    Show Jumping: E A* A** L M* M**

    Military E A L

    Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus


    Distanz E A L
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2

    Fahren E A

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2


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    [​IMG]

    Offiziell
    460. Springturnier | 461. Springturnier | 467. Springturnier | 468. Springturnier | 478. Springturnier
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    336. Distanzturnier | 338. Distanzturnier | 351. Distanzturnier
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    Inoffiziell

    keine

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    [​IMG]
    Von Vychar

    Von Vyntage Aus der Priority
    Von Vollkommen Aus der Decadance | Von Bring me up Aus der Patence

    Aus der Vintage Gold
    Von Until Tomorrow Aus der Summer Wine
    Von Unbekannt Aus der Simplys Ronja | Von Unbekannt Aus der Unbekannt

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    Körpunkte
    Abstammung 4
    Schleifen 8
    HS 2
    TA 2
    Trainer 2
    Zubehör 2
    Gesamt 20


    Schleife
    SK

    Eingetragene Zucht Caenheide

    Besitzer sadasha (Leon Ziegler)
    VKR/Ersteller sadasha


    Nachkommen
    keine


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    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch 10. Juli 2018
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 10. Juli 2018
    Letzte Wurmkur 10. Juli 2018
    Letzte Impfung 10. Juli 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 13. Juli 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 13. Juli 2018


    Beschlag vorne Sportbeschlag
    Beschlag hinten Sportbeschlag


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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund
    gerader Kopf: PNG | Puzzle PNG


    > Sattelkammer <

    Tierklinik zur Lindenweide Tierarztbericht für May Bee, Yuno, Vakany


    Nach langer krankheit konnte ich mich wieder meine Arbeit widmen und ich war froh das meine kunden auf mich warteten. Zuallererst fuhr ich zu familie ziegler um ihre 3 Pferde anzusehen. Ich kam bald auf dem Hofe an und stieg aus, da ich mich bereits auskannte lief ich direkt in den Stall dort wurde mir bereits der erste Patient bereit gestellt. Es war die schöne May Bee. Ich ließ sie mir vortraben ihre gänge waren taktklar und rein, nach den üblichen check konnte ich sie beruhigt impfen. Die stute war in bester verfassung und ich trug alles notwendige ein. Als nächstes brachte man mir yuno eine weitere Trakehnerfuchsstute, die aber gerettet werden musste. Ich ließ sie mir vortraben, auch da war alles gut. Dann betrachtete ich sie genauer bis auf das sie ein stumpfes fell hatte schien sie sich gut erholt zu haben. Für das stumpfe fell empfahl ich leinsamenöl das sollte helfen. Nach dem ich sicher war das die Stute gesund war impfte ich sie und trug alles ein. Nach ihr kam die letzte Vakany auch diese stute wurde gerettet . Die scheckstute sah mittlerweile wunderschön aus. Nachdem sie mir vorgeführt wurde, begann ich mit der untersuchung. Auch diese stute war gesund und ich konnte ich bereits impfen. Nachdem die stute fertig war und ich alles verräumt hatte ging ich zu Familie Ziegler und berichtete das alle 3 Pferde in bester gesundheit genießen. Dann verabschiedete ich mich von ihnen und fuhr nachhause.
    [​IMG]
    13. Juli 2018 | 3190 Zeichen von sadasha

    Hufschmiedbericht

    Da ich gerade sowieso in Deutschland unterwegs war fuhr ich noch zum Gestüt Caenheide, das wie der Kunde zuvor drei Pferde zu beschlagen hatte und spontan angerufen hatte ob und wann ich denn Zeit hätte. Wie der Zufall es wollte passte es den Zieglers auch, wenn ich gleich vorbeikommen würde. Ich hielt also in einer Straßenmulde um mein Navi neu einzustellen und fuhr dann ein ganzes Stück zurück bis ich im niederrheinischen Gebiet das Gestüt Caenheide fand. Etwas distanziert begrüßte mich Frau Ziegler, was mich irritierte. Schließlich kannten wir uns bereits und es war meines Wissens nach nichts vorgefallen was unsere Beziehung beeinträchtigt haben könnte. Ihr entging mein Stirnrunzeln und sie brachte mich gleich in die Stallungen der Stuten. „Yuno läuft etwas lahm. Wenn sie neu beschlagen wird, sollte das beachtet werden.“ Ich nickte stumm und ließ mir die Fuchsstute zeigen. Sie lief tatsächlich lahm, vermutlich vorne. Verbunden mit ein paar Streicheleinheiten sah ich mir jeden ihrer Hufe und jedes der Beine an um einen möglichen Grund für ihr verändertes Laufen zu finden. Ich fand am rechten Vorderhuf eine recht oberflächliche Verletzung die gerade noch im vorderen Drittel des Hufs lag. Sobald ich sie berührte zog die Stute den Huf weg, kam jedoch nicht weit weil ich dagegen hielt. Franziska Ziegler stand besorgt daneben. „Kannst du das ohne Tierarzt behandeln?“ fragte sie und klang nun endlich weniger distanziert, sondern eher sensibel und vorsichtig. Ich ließ Yuno den Huf absetzen und ging zurück zu Franziska. „Nein. Sie wird Antibiotika brauchen und die kann ich ihr nicht geben.“ Franziska nickte und suchte die Nummer ihres Tierarztes. Zu ihrem Glück bot dieser an in etwa einer Stunde vorbei zu kommen. In der Zwischenzeit beschlug ich May Bee neu, der es blendend ging. Der Tierarzt war bereits da und hatte sich Yuno angesehen, als ich mit May Bee fertig war. Wir besprachen die Vorgehensweise und behandelten Yunos Verletzung dann nach bestem Wissen und Gewissen. Schließlich hatte ich auch bei ihr alle Hufe ausgeschnitten und frisch beschlagen. Die Wunde am Vorderhuf wurde gesäubert und desinfiziert. Alles weitere besprach der Tierarzt von der Lindenweide, der auch der Tierarzt meiner Pferde war mit Franziska Ziegler selbst. Ich ging nun dazu über Vakany neu zu beschlagen. Die ungewöhnliche Scheckstute war mir bereits auf Turnieren aufgefallen. Sie ließ die Beschlagsprozedur geduldig über sich ergehen, ehe ich sie zurück in ihre Box brachte. Gerade als ich dachte ich sie fertig fiel Franziska noch ein Pferd ein, das ich beschlagen könnte. Sacred Assault, ein Rapphengst mit ungewöhnlich lauten Abzeichen und blauen Augen sollte erstmals beschlagen werden. Wie gewöhnlich schnitt ich seine Hufe zuerst aus und passte dann die Sporteisen an jeden einzelnen an, ehe ich sie mit ein paar Nägeln aufschlug. „Vielen Dank, Hunter.“ sagte Franziska und wirkte furchtbar erschöpft. „Yuno wird schon wieder, das ist keine schlimme Verletzung.“ tröstete ich sie und lächelte aufmunternd. Sie lachte sarkastisch. „Dein Wort in Gottes Ohr.“ gab sie zurück und nahm mich in eine kurze Umarmung zum Abschied, ehe ich Pitch einsammelte und wieder heim fuhr.

    [​IMG]
    April 2018 | 6.023 Zeichen von Bracelet | Militarytraining E-A


    Ich saß gerade gemütlich auf der Bank vor dem Haupthaus des DVTS als mir der Kleintransporter ins Auge fiel der gerade auf mein Gestüt rollte. Das mussten meine neuen Schützlinge von der Caenheide sein! Ich hastete hinüber und wies den Transporter direkt vor unserem Hauptstall ein. Kurz darauf stieg ein großer, braunhaariger Mann aus dem Wagen. Ich begrüßte ihn herzlich und stellte mich vor. Anschließend luden wir zusammen die beiden Pferde aus und brachten sie in die beiden Gastboxen, die ich bereits am Vorabend extra für die Zwei vorbereitet hatte.
    Anschließend setzte ich mich mit Leon zusammen und besprach die Vorgehensweise der nächsten Tage bevor ich ihm sein Zimmer zeigte. Am Nachmittag ließ ich ihn die beiden Stuten vorreiten damit ich mir ein Bild machen konnte. Dabei ging es auf den Springplatz: Zuerst wollte ich mir die Dressurarbeit ansehen, anschließend ein paar Sprünge.
    Wir begannen mit Yuno. Sie war eine wirklich hübsche Stute, die dressurmäßig wirklich gut lief. Das Springen lag ihr allerdings meiner Meinung nach deutlich besser. Leon zeigte sich sehr routiniert; er war grundsätzlich ein wirklich guter Reiter. Dass er noch kaum Geländeerfahrung hatte wusste ich. Dennoch war ich sehr zuversichtlich, da er auch die zweite Stute, May Bee, sehr sicher durch den Parcours ritt, den ich zum Abschluss des Vorreitens aufgebaut hatte. Sie war ein sehr sensibles Pferd, das aber deutlich Potential nach oben hatte. Unter Leon schien sie sich aber immer wieder aufs neue zu überwinden und Mut zu fassen. Ein gutes Zeichen.
    Am darauffolgenden Tag hatte ich bereits den konkreten Trainingsplan für die kommende Woche zusammengestellt. Für den heutigen Tag stand das erste Geländereiten an. Dabei wollte ich mir Leon mit den Zweien einfach mal auf unserer Geländestrecke ansehen; grundsätzlich noch ohne Hindernissen. Ich nahm dabei meine geländeerfahrene Stute Give me Chocolate mit, da ich damit rechnete, dass diese in Ausnahmesituationen einen Ruhepol für Leons Stuten sein kann.
    Zuerst gingen wir mit Yuno raus, was absolut kein Problem war. Mit May Bee sah die Sache jedoch ein bisschen anders aus. Sie ließ sich schnell aus der Ruhe bringen. Wenn es im Gebüsch raschelte machte sie einen Satz zur Seite und bei gruseligen Stellen lief sie hinter Choco und blieb dort bis Leon sie wieder davon überzeugen konnte, dass alles wieder gut war. Trotzdem fand ich, dass sie sich für die ungewohnte Umgebung und ihre Unsicherheit doch recht gut machte.
    Am darauffolgenden Tag ging es dann los mit dem wirklichen Militarytraining. Auf dem Plan standen kleine Naturhindernisse wie Baumstämme, kleine Gräben, Hügeln zum rauf und runter reiten sowie einem minimalen Absprung.
    Leon ritt Yuno dabei wieder als erstes während ich ihm übers Headset Tipps gab. Wir übten zu allererst das Baumstammhindernis. Dabei sollte Yuno erst locker lässig darauf zutraben und dann über den Stamm einen Galoppsprung machen. Bis zwei Meter vor dem Sprung tat sie das auch ehe sie dann darauf zugaloppierte und etwas groß drüber sprang. Nach drei weiteren Wiederholungen von beiden Seiten war das neue Ding dann gar nicht mehr so gruselig und sie hopste darüber wie über ein gewöhnliches Cavaletti. Anschließend übten wir den Hügel; für Yuno null Problem, weshalb wir beschlossen weiter mit dem Absprung zu machen. Das war ein kleiner Sprung bei dem die Stute am letzten Stück nach unten springen musste, was auch von Anfang an super klappte. Yunos Schwachstelle des heutigen Tages war der Graben. Da wollte sie einfach nicht drüber. Egal welche Hilfen Leon gab, sie lief rechts oder links vorbei. Aus diesem Grund rief ich eine Mitarbeiterin von mir, die mir half seitlich zu begrenzen und siehe da im Endeffekt klappte es dann doch. Leon lobte sein Füchschen stolz und wir ließen es für den Anfang gut sein.
    Bei May Bee sattelte ich mir wieder Choco, zu der sie gestern anscheinend bereits etwas Vertrauen aufgebaut hatte. Ich stellte mich dabei anfangs bloß hin und sagte Leon, wie er am besten auf das Ganze zuzugehen hatte. Wir ließen sie zu allererst jedes Hindernis in Ruhe begutachten ehe wir es anritten. Bei den Baumstämmen klappte dies überraschend gut. Beim Auf und Abwärtsgaloppieren am Hügel ließ sie sich von Leon gut beruhigen aber bei Absprung und den Gräben verließ sie jeder Mut. Sie lief brav darauf zu und sprang dann meist in letzter Sekunde zur Seite oder Verweigerte, wobei Leon einmal beinahe alleine übers Hindernis ging obwohl er grundsätzlich wirklich sehr sattelfest war. Da kam Choco zum Einsatz. Ich ließ May Bee sich hinter ihr einreihen und Choco dann über die gruseligeren Hindernisse gehen und siehe da May Bee sprang hinterher um nicht alleine hinter den Sprüngen zurück zu bleiben und wenn die andere Stute da drüber konnte konnte das ja gar nicht so schlimm sein. Nach ein paar Anläufen ging es dann auch ganz ohne Begleitpferd.
    Über den Monat gewann May Bee so einiges an Selbstbewusstsein und auch Yuno, die sich immer wieder mal in den Kopf setzte nicht über diesen und jenen Sprung zu gehen, ließ sich immer leichter überzeugen und fand richtig Spaß an der Sache. Die Sprünge wurden höher, technisch anspruchsvoller und äußerlich auffälliger. Dritteres war vor allem für May Bee das schlimmste. Dabei hatte ich die schwierigeren Sprünge selbst meist zuerst mit den zwei Pferden geübt ehe Leon diese machen sollte, da ich weder ihn noch die zwei Stuten in eine gefährliche oder traumatisierende Situation bringen wollte. Dennoch konnte ich am Ende des Monats sagen, dass die drei sich super entwickelt hatten und sowohl Yuno als auch May Bee sicher auf A-Niveau gingen. Zumindest bei den Sprüngen, wie sie bei mir am Hof standen und das waren schon eine Menge. Nebenbei hatten wir auch immer wieder Galopptraining im Gelände gemacht damit die Zwei an Ausdauer dazu gewannen und Leon bekam die Möglichkeit mit Choco ein bisschen Sicherheit und Routine im Geländespringen zu bekommen.
    Am Ende des Monats reisten die Drei dann wieder ab und ich wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft.
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    15. Juli 2018 | 2640 Zeichen von Rinnaja
    Ausbildungscenter Beacon Lodge | Dressur E-A

    Ich hatte nach langer langer Zeit wieder einen Traningsauftrag angenommen also packte ich meine 7 sachen und machte mich auf nach Deutschland zu einen Herr Leon Ziegler. Der hof sollte Caenheide Heißen dort sollte mich eine 8 jahre fuchsstute erwarten die in Dressur aufgestuft werden sollte und zwar von E auf A. Ich war zwar ein wenig eingerostet aber es sollte den noch klappen. Nach der Langen fahrerei da zu geitzig war ein Flugticket zu holen kam ich an ich stieg aus den Auto aus und machte neben bei meine Kippe aus die geraucht hatte um mich auf den weg zu machen Herr Ziegler zu suchen. Ich hatte mich durch gefragt und landet nun nach lang rum laufen im Hauptburo wo der Herr saß. Wir redet über die aufgaben die ich machen soll und was alles mit der Stute schon gemacht wurden war. Es war nicht schwer mit ihr zu Arbeiten da zu meiner entspannung schon über die halfte mit ihr gemacht wurden war so muss ich nur noch einen Feinschliff machen mit ihr. Nach langen geredet holte ich mir alles da er mir alles genau erklart hatte wo alles lag und ich sie finden konnte und anbinden konnte ohne gestort zu werden. Als ich alles da hatte holte ich zugig May Bee von der Weide und machte sie Komplett Fertig um mir ihr auf den Reitplatz zu kommen bevor es voller wurde auf den Großen Hof. Auf Reitplatz logierte ich die Stute May Bee erst etwas ab damit sie zu ruhe kommen konnte da sie anfing alles nach zusehen was sie horte und ihr noch nicht ganz klar was was die alte an am deren ende der Longe von ihr wollte nach einer weile war fertig und konnte gucken wie gut sie mit arbeiten wurde. Ich zog die steigbugel in meiner lange holte den Helm und machte mich an die Arbeit. Wir ritten paar bahnfiguren im schritt und ich guckte wie sich die Stute May Bee anbieten lassen wurde. Aber immer wieder horte die Stute geister so das ich beschloss mit ihr doch in die Halle zu gehen um ruhe zu haben. Ihr machte ich die arbeit mit ihr weiter und trieb sie den in den Treib um auch hier ein wenig mit ihr zu Arbeiten. Spater machte ich noch paar Galopprunden und lies sie auch ihr paar Bahnfiguren machen damit ich ihre wendigkeit verbesseren wurde. Als ich den ganzen Tag mit ihr Gearbeitet hatte naturlich mit Pausen drinne hatte ich es Endlich geschafft das die Stute von E auf A Dressur hochgestuft werden konnte. Mann muss zwar noch an paar kleinen sachen arbeiten aber das wurde Herr Ziegler und sein team schon hinbekommen mit ihr. Ich packte alles wieder zuruck da ich fertig war und brachte das futter der stute was extra fur sie fertig macht wurde. Ich verabschiedet mich von Herr Leon Ziegler und machte mich auf die Heimreise.

    Die Kür
    „May Bee, meine Hübsche!“ grüßte ich die Fuchsstute, die meine Frau bereits geputzt und gesattelt hatte. Gerade war sie dabei ihr Langhaar einzuflechten. „Schön machst du das.“ lobte ich sie und drückte ihr einen Kuss auf, wodurch sie den Faden verlor und den Zopf an dem sie gerade arbeitete neu machen musste. Entschuldigend sah ich sie an und ging mich dann umziehen. Bei den Temperaturen wollte ich keine Minute länger mit dem warmen Jackett herumlaufen als eben nötig. Im Handumdrehen war ich bereit für die Prüfung und wartete nur noch auf Franziska, ehe ich in May Bees Zügel griff und auf den Reitplatz ging um sie aufzuwärmen. Nach einigen Minuten wurden wir auch schon aufgerufen. Motiviert im Arbeitsschritt betraten wir die Halle und blieben bei X stehen´, wo wir die Richter grüßten. Dann trabte ich May Bee aus dem Stand heraus an und bog auf linke Hand. Nach doppelten Schlangenlinien an der langen Seite führte ich meine Fuchsstute auf den hinteren Zirkel und galoppierte sie an. Nach drei Runden parierte ich sie durch bis zum Schritt und wechselte nun, da wir alle drei Grundgangarten auf dieser Hand vorgestellt hatten auf die rechte Hand. Wir befanden uns nun auf dem vorderen Zirkel. Wieder gab ich die Galopphilfe und May Bee sprang gleich an. Im Takt zur Kürmusik galoppierten wir nun drei Runden, ehe ich sie wieder auf die ganze Bahn brachte und zum Arbeitstrab parierte. Das letzte Stück bis zu den Richtern absolvierten wir jedoch wieder im Schritt. So hatten wir alle Grundgangarten auf beiden Händen vorgestellt. Ich verabschiedete uns von den Richtern und verließ dann im Schritt die Halle.
    1620 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

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  5. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Meine Teilnahme mit Mystical Grey

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    Steckbrief:
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    Stute
    3. Jahre alt

    Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 1,70cm
    Fellfarbe: Mausfalbe
    Geno unbekannt

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    Charaktereigenschaften
    Ausgeglichen, Unausgeglichen, Aufmerksam, Unaufmerksam, Intelligent, Sozial, Unsozial, Ruhig, Nervös, Loyal, Gutmütig, Aggressiv, Nervenstark, Scheu, Temperamentvoll, Faul

    Vorgeschichte

    Mystical Grey wurde auf Hochsetten gezogen und wird bald in die zucht eingebunden werden

    Beschreibung
    Mystical Grey war ein vollkommendes Überraschungspaket was das aussehen betrifft. Alle gingen davon aus das die Stute eine Rappe wird aber es kam eine wunderschöne mausfalbstute heraus.
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    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten x | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S

    Springen E A L M S

    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Western E A L M S

    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1

    Galopprennen E A L M S
    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750m 2000m 2250m 2500m 3000m 3400m

    Distanz E A L M S
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4

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    Offiziell


    2-platz im 374 Fahrtunier:
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    1.Platz im 485 Dressurtunier
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    2.Platz im 341 Distanz
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    3. Platz im 452 Gallopprennen
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    2.platz im 507 Dressur
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    1.platz im 452 Westerntunier
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    Inoffiziell
    keine

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    Von Schwarzgold
    Von // / Aus der //
    Von// Aus der// | // Aus der //

    Aus der Mystical Star
    Von Pacey Aus der Ysun
    Von Snake Aus der Pleasure Girl | Von Royal Champion Aus der Mon Cherie

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    Körpunkte

    Abstammung 5
    Schleifen 6
    HS 2
    TA 2
    Trainer 1
    Zubehör 2
    Gesamt 17

    Schleife
    HK/SK


    Eingetragene Zucht Gestüt Hochsetten
    Züchter/Herkunft Sadasha
    Besitzer Elsaria / Alexandra(x)
    VKR/Ersteller sadasha

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch unbekannt
    Gesamteindruck unbekannt

    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur überfällig
    Letzte Impfung überfällig

    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert nein

    Beschlag vorne keiner
    Beschlag hinten keiner

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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund

    Tierarzt:
    Tierklinik zur lindeweide

    Patient: Mystical Grey


    Heute war ich in eigener Sache unterwegs, meine junge nachwuchsstute war soweit an einer körung teilzunehmen, dazu wollte ich sie nochmals checken ob sie auch völlig gesund und fit war. Ich ließ sie von meinem Mitarbeiter auf dem Hof vortraben, sie hatte klare gänge, dann machte ich die beugeprobe und lies sie nochmal antraben, die beugeprobe zeigte keine auffälligkeiten und darum banden wir sie an, ich schaute sie mir nun genauer an. Ihre zähne waren in ordnung ihr zahnfleisch rossig und feucht. Dann kamen die augen dran auch da schien alles in guter verfassung zu sein. Nun tastete ich sie ab und hörte lunge herz und darm geräusche ab. Nach dem ich da nichts feststellen konnte schaute ich mir ihrem Impfstand an und impfte sie nach. Nun musste nur noch der Hufschmied kommen den ich bestellt hatte.
    Hufschmied:
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    13. Juli 2018 | 5693 Zeichen von sadasha
    Hufschmiedbericht

    „Du fährst schon wieder nach Deutschland?“ fragte Isaac ungläubig und schüttelte vorwurfsvoll den Kopf, während ich mich in den Wagen setzte. Pitch hatte sich in seiner Transportbox schon gemütlich gemacht, denn er war jetzt groß genug um auch auf die weiteren Reisen mitzukommen ohne zu viel meiner Aufmerksamkeit zu benötigen. „Ohne Arbeit, kein Geld.“ antwortete ich kühl lächelnd. „Steht übrigens auch seit einer Woche am Brett, dass ich heute für zwei Tage weg bin.“ Isaac nickte und wünschte uns eine gute Fahrt. Als er sich wieder auf den Weg in die Stallungen machte schlug ich die Tür zu und ließ den Motor an.
    Am späten Abend kamen wir auf dem Gestüt Hochsetten an. Frau Winkler begrüßte mich freundlich und freute sich über Pitch, der eine kurze Streicheinheit von ihr bekam, wenngleich der Rüde die neue Umgebung viel interessanter fand. Sie bat uns ins Haus, denn heute würden wir keinem Pferd mehr die Hufe machen. Die Fahrt war auslaugend lang. Wir brauchten jetzt beide etwas für den Magen und nach einer kurzen Erkundungstour über das weitläufige Gestüt würden wir komatös ins Bett fallen. Alexandra hatte uns eines der Gästezimmer im Erdgeschoss zur Verfügung gestellt.
    Viel zu früh klingelte am nächsten Morgen der Wecker. Genervt nutzte ich die Snooze Funktion mit dem Ergebnis, dass ich den nächsten Weckruf einfach verschlief. Eine Stunde und eine feuchte Hundenase brauchte ich um aufzuwachen und zu bemerken, dass ich mich verschlafen hatte. Hektisch sprang ich auf und packte meine Klamotten und meine Kulturtasche, ehe ich ins Bad ging um mich für den Tag fertig zu machen. Pitch hatte ich dabei im Zimmer eingeschlossen. Als ich aus dem Bad kam traf ich auf Frau Winkler die mit einer Tasse Kaffee in der Hand gerade das Haus verlassen wollte. „In der Küche“ sie zeigte den Gang runter „stehen Tassen oben links und der Kaffee in der Kanne ist noch heiß.“ Ich nickte dankbar und brachte meine Kulturtasche zurück und ließ Pitch aus dem Zimmer, ehe ich dem Duft des Kaffees folgte. Pitch kam mit in die Küche und legte sich gegen die Küchenzeile gelehnt auf den Boden um mich beobachten zu können. „Du hast wohl Hunger?“ brummte ich und goss mir eine Tasse Kaffee ein. Nachdem ich Pitch gefüttert hatte packte ich mein Werkzeug und machte mich auf den Weg in den Stall.
    „Zwei Stuten und einen Hengst gibt es auszuschneiden und zu beschlagen. Wen wollen Sie zuerst?“ fragte Alexandra Winkler, die mich heimlich dabei beobachtet hatte wie ich den Arbeitsbereich aufbaute. Ich zuckte mit den Schultern. „Die Reihenfolge ist mir egal. Wer steht gerade in der Nähe?“ fragte ich. „Eyeball...“ sagte sie mehr zu sich selbst als zu mir und ging in eine der naheliegenden Boxen. Heraus holte sie einen Scheckhengst. Die Farbe war meines Wissens nach untypisch für einen Trakehner. Doch ich beschloss diesen Gedanken bei mir zu behalten. Ich ließ sie den Hengst vortraben, der bereits beschlagen war. Er war ein wenig nervös sobald er mich im Blick hatte, lief aber unauffällig gut. Ich bedankte mich bei Frau Winkler und sah mir die Hufe nach kurzer Annäherung von unten an. Sie waren von gesundem, festem Horn. Mit einer Zange holte ich die Nägel aus den Hufen und löste damit das alte Eisen. Danach schnitt ich das alte Horn weg und den Strahl frei. Mit einer Zange knipste ich die Hufwand zurück, die nun wieder hervorstand. Zuletzt raspelte ich den Rand plan. Der erste Huf war damit ausgeschnitten und für das neue Eisen vorbereitet. Ich richtete mich auf und streckte mich kurz durch, ehe ich das neue Eisen in die Hand nahm, das ich zuerst ohne etwas daran zu bearbeiten an den Huf hielt. Auf dem Amboss nahm ich mit gezielten Schlägen feine Änderungen am Aluminiumeisen vor. Immer wieder überprüfte ich die Passform, bis ich es schließlich mit ein paar Nägeln auf schlug. Auch die anderen Hufe bearbeitete ich nach diesem Prinzip. Zum Schluss pinselte ich Hufbalsam auf alle vier Hufe und brachte den Hengst der sich nachdem er sich an mich gewöhnt hatte sehr ruhig verhielt, zurück in seine Box.
    Als nächstes brachte mir Frau Winkler Mystical Grey, die das gleiche Programm bekam wie Eyeball vor ihr. Sie hatte von Anfang an kein Problem mit mir, aber auch sie hatte eine untypische Trakehnerfarbe. Ein interessantes Zuchtgestüt war das hier, nur leider absolut nicht meine Rasse. Als auch Mysitcal Grey ausgeschnitten und frisch beschlagen war brachte man mir Donnerschall’s Jubilee. Die Stute war noch sehr jung und sollte nun zum ersten Mal beschlagen werden. Sportbeschlag, ganz so wie die anderen Pferde hier auch. Die Arbeit mit Jubilee war anstrengend. Die Scheckstute war ungestüm und frech. Immer wieder wies ich sie zurecht immer darauf bedacht nicht zu grob zu werden. Schließlich wollte ich meine Kunden nicht verschrecken. Der Vorteil des Erstbeschlags war, dass ich nicht darauf achten musste wo die Hufnägel vorher saßen. Ich konnte einfach anschlagen, sobald das Eisen passte. Auch dieser Stute pinselte ich zuletzt Hufbalsam auf, ehe ich sie an Frau Winkler übergab, die sie zurück in die Box brachte. Währenddessen räumte ich den Arbeitsplatz auf. Pitch streckte ich ächzend und stand schließlich auf um zu mir zu kommen, sobald ich die Hände wieder frei hatte. „Braver Junge.“ lobte ich ihn, da er die ganze Zeit ruhig mit ordentlich Sicherheitsabstand auf der Stallgasse gelegen hatte.
    Frau Winkler und ich klärten noch alles Übrige, ehe ich Pitch wieder in seine Transportbox ließ und die Heimfahrt anstrebte. Eine ganze Stunde weniger hatte ich für die Rückfahrt gebraucht. Trotzdem war es bereits Abend, als wir zu Hause ankamen. Mein Team war jedoch noch fleißig und nutzte die kühleren Temperaturen abends um die Turnierpferde fit zu halten.
    Training:
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    von Landsberg Trainings-Center | Dressurtraining Stufe E - A | Mystical Grey | 4863 Zeichen

    Erin | Nachdem der Morgen, aufgrund der Tatsache dass ich verschlafen hatte, eher hektisch verlief, war ich umso glücklicher endlich am Gestüt Hochsetten angekommen zu sein. Ich parkte den Wagen auf dem Parkplatz und schrieb Käthe eine kurze SMS das ich angekommen war, bevor ich ausstieg und meine Tasche von der Rücksitzbank zog. Noch bevor ich das Wohngebäude erreichte öffnete sich die Tür und eine Frau trat heraus. “Sie sind ja schon da!” sagte sie freundlich lächelnd mit einem Blick auf die Uhr. “Ich bin selbst überrascht. Unglücklicherweise kam ich heute morgen nicht aus dem Bett und hätte beinahe meinen Flug verpasst.” gestand ich ihr ehrlich und rieb meinen linken Oberarm. Lachend wunk sie ab. “Das kann passieren. Kommen sie mit, dann zeige ich ihnen das Gestüt und die Stute wegen der sie gekommen sind.” sagte sie und ging voran. Aufmerksam hörte ich ihr zu und folgte ihrer Führung, bis wir in die Stallanlage kamen. Vor der Box einer mausfalbenen Stute blieben wir stehen. “Das ist Mystical Grey. Sie wurde vor wenigen Wochen angeritten und es fehlt ihr noch etwas an Balance, aber damit sollten sie keine Probleme haben.” erklärte sie und entschuldigte sich. Frau Winkler, so hieß die Frau, hatte einen Termin und müsse für ein paar Stunden weg. Ich versicherte ihr das ich zurechtfinden würde und widmete mich direkt der Stute. Nachdem ich sie ausgiebig begrüßt hatte stellte ich meine Tasche neben der Box ab, nahm ihr Halfter und zog es ihr an um Mystical Grey in die Stallgasse zu führen, wo ich sie fest band damit ich sie putzen konnte. Ich nahm einen Striegel und eine Bürste aus der Putzbox die neben ihrer Box stand und begann ihr kurzes Fell zu striegeln. Nachdem Mystical Grey auch gebürtstet war, säuberte ich sowohl den Striegel, als auch die Bürste und legte sie in die Putzbox zurück um einen Hufkratzer darin zu suchen. Als ich ihn gefunden hatte begann ich ihre Hufe auskratzen und kontrollierte sie auf Beschädigungen, doch es war alles in Ordnung. Ich ging in die Sattelkammer und holte den Sattel und die Trense der jungen Stute. “Na hast du Lust ein bisschen zu arbeiten?” fragte ich sie und legte den Sattel vorsichtig auf ihren Rücken. Bevor ich den Gurt zu zog, richtete ich die Schabracke. Ich holte meinen Reithelm aus meiner Tasche und setzte ihn mir auf bevor ich das Halfter öffnete und es ihr auf den Hals zog, damit ich die Stute auftrensen konnte. Ich nahm die Zügel in die eine- und die Longe, die ich zuvor aus der Sattelkammer mitgebracht hatte, in die andere Hand und führte die Stute über den Hof in die Reithalle. “Bevor wir dich fordern wärmen wir dich erstmal auf, hm?” fragte ich die Stute und kraulte ihren Hals nachdem ich die Longierbrille in die Gebissringe gehängt hatte. Frau Winkler hatte mir gesagt das die Stute Probleme mit der Balance hatte und so wollte ich sie erst ein paar Runden aufwärmen und auf beiden Händen longieren um mir das Problem vom Boden aus anzusehen und so schickte ich die Stute auf den Zirkel und ließ sie im Schritt ihre Runden ziehen. “Und jetzt Teeerab!” sagte ich bestimmt und Mystical Grey trabte an. Nach zirka 20 Minuten und einigen Handwechseln später hielt ich die Stute an und klopfte lobend ihren Hals. Ich nahm die Longierbrille ab und zog die Steigbügel nach unten bevor ich mich in ihren Sattel schwang. Ich beschloss Mystical Grey aus dem Stand anzutraben und blieb auf der Bahn um sie gymnastizierend auf beiden Händen zu reiten, damit die Stute die richtige Balance fand was nicht nur ihr, sondern auch ihrem Reiter gut tun würde. Man konnte mehr und mehr spüren wie sie sich entspannte und ihre Schritte weitgreifender und schwingender wurden. Ich lobte sie und feilte an ihren Tempowechseln. Da Mystical gerade fabelhaft mitarbeitete parierte ich die Stute vom Galopp in den Trab durch und wechselte auf den oberen Zirkel, wo ich den inneren Zügel aufnahm und sie weiter trieb. Die Stute wurde zwar etwas schneller, verlängerte aber auch ihre Schritte was ich ausgiebig lobte. “So machst du das spitze!” sagte ich und fragte noch ein paar Male den Mitteltrab ab, bevor ich das Training beendete und die Stute im Schritt trocken ritt. “Wie lief es?” rief Frau Winkler mir zu, die am Hallentor erschien. “Spitze! Ihre Balance hat sich auch wesentlich verbessert. Am Mitteltrab sollte man aber noch arbeiten, sie trabt zwar weitgreifender, zieht aber noch minimal das Tempo an.” erklärte ich und sah zu ihr. Sie nickte und lächelte zufrieden und bevor sie ging, öffnete sie mir das Hallentor. Ich stieg im Hof ab, zog die Steigbügel nach oben und brachte die Stute zurück in den Stall wo ich sie absattelte bevor ich sie, wie besprochen, auf die Weide brachte wo sie ihren wohlverdienten “Feierabend” genießen konnte. Bevor ich mich wieder auf den Weg machte räumte ich die Stallgasse auf und brachte ihren Sattel und ihre Trense zurück in die Sattelkammer.

    Die Kür

    Die Hitze dieser Tage machte Allen zu schaffen. Auch mir und deshalb war ich froh heute nicht im Sattel zu sitzen, mit warmen Jackett, Handschuhen und Lederstiefeln. Die Teilnehmer der Prüfung heute mussten in dieser Hinsicht leiden. Ihr Glück war jedoch, dass in der Halle ein halbwegs angenehmes Klima herrschte. Pünktlich um 11am starteten die Vorstellungen. Zuerst waren die Warmblutstuten an der Reihe. Darunter auch Mystical Grey, die vom Gestüt Hochsetten vorgestellt wurde. Erst vor Kurzem hatte ich die mausgraue Stute beschlagen. Im versammelten Trab kam das Paar in die Hallenmitte und grüßte dort in Dressurmanier die Richter. Die Stute war wie für einen Trakehner üblich sehr feingliedrig und hatte auch den charakteristisch edlen Kopf dieser Rasse. Ungewöhnlich war neben der Falbfarbe auch das große Kopfabzeichen. Mir kam die Frage auf ob ein solches Pferd überhaupt für die Zucht zugelassen würde. Doch die Richter schienen sich nicht beirren zu lassen. Konzentriert beobachteten sie wie das Paar im Trab auf die linke Hand lief und mit Schlangenlinien an der nächsten langen Seite die eigentliche Kür begann. Es stellte alle drei Grundgangarten vor. Und wechselte dann im Galopp vom hinteren auf den vorderen Zirkel die Hand. Genau auf der Kreuzung zeigten sie einen fliegenden Wechsel. auch auf dieser Hand stellten sie die drei Grundgangarten vor. Mystical Grey schwitzte schon ordentlich und als sie in der Hallenmitte zum Stehen kam sah man auch von hier oben wie sich ihr Brustkorb bewegte. Ihr Reiter verabschiedete sich von den Richtern und trabte die Stute nach einer Hinterhandwendung aus der Halle.

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    Zuletzt bearbeitet: 16 Juli 2018
  6. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Neue Teilnahme, diese bitte nicht löschen!


    Snoopy aka. Stefanie Westside

    Meine Teilnahme mit...
    Sayidah
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    Steckbrief
    Sayidah



    Rufname: Sayi

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    Aus der: La Bella Goia xXx
    MM: Prima Valerie
    MV: Donatos

    Von: Skyrim xXx
    VM: Zauberhaft xXx
    VV: Day by Day xXx


    Geburtsdatum: 23.12.2011
    Geschlecht: Stute


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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Rassetyp: Pony

    Fellfarbe: Black Overo, Ee/aa/nO

    Abzeichen:
    - | - | -
    Langhaar: Schwarz - Weiß
    Augenfarbe: Eisblau
    Stockmaß: 1,45 m



    Letzte Tierarztbesuch: 09.01.2016
    Letzte Hufschmiedbesuch: Unbekannt


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    Charakter:
    treu, freundlich, verschmust, neugierig, aufgeweckt. kinderlieb
    Beschreibung:
    Die junge Stute hat einfach nur das Schönste und Beste ihrer Eltern geerbt. Sie ist einfach nur mega Kinderlieb und jeder kann auf ihr Reiten, ob groß, klein, alt oder jung. Sie ist ebenso sehr verschmust und liebt es auch einfach nur mal an einen Tag nur geknuddelt zu werden. Wenn sie merkt das irgendwas mit einem Menschen nicht stimmt, dann zeigt sie es diesen auch. Sie tritt nicht nach ihm, sondern legt die Ohren an und scharrt ununterbrochen mit den Huf herum. Was man zu ihren Potential sagen kann ist, das sie sowohl im Springen und Dressur gute Leistungen absolvieren kann. Da sie immer mit Geduld ans Training ran geht und willig mitlernt und ebenso gutes Gangvermögen besitzt.

    Geschichte:
    Die junge Stute wurde vom Nachbarhof gekauft, den dieser hat vor längerer Zeit ein Zuchtfohlen von La Bella Goia gewollt und wuchs sozusagen dort auf, bis Stefanie sich zu ihn holte.


    Reitweise: Englisch

    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: -


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    Im Besitz seit: 24.12.2015

    Besitzer: Snoopy
    Vorbesitzer: -
    VorVorbesitzer: -


    Züchter: Snoopy
    Ummaler: -

    Fohlenmaler: -
    Großmaler: -

    VKR: Snoopy


    Reitbeteiligung: -


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    Zucht Platz: -
    Gekört? Nein

    Decktaxé: ---

    Nachkommen: //


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    Galopprennen
    Western

    Springen: E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S S* S** S***
    Dressur: E A L M S S* S** S***-

    Distanz
    Fahren
    Gang

    Wendigkeit: E

    Rot: Training | Grün: Schleife | Blau: Beides


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    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    185.Synchronspringen mit adoptedfox (3.Platz)
    187.Synchronspringen mit adoptedfox (3.Platz)
    189.Synchronspringen mit adoptedfox (3.Platz)
    508. Springturnier (1.Platz)


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    PNG normal | PNG zerstückelt | Offizieller Hintergrund

    Tierarztbericht
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    Latinka Nadjarda, Heartbreaker's Temptation, Sayidah


    Heute ging es für mich zu einer Kundin und ihren drei Ponys. Es handelte sich um Vorsorgeuntersuchungen, denn wie ich gehört hatte, sollten die Pferde bald zur Körung. Recht früh am Morgen kam ich auf dem Hof an, es war noch recht ruhig und verschlafen und eine junge Frau kam des Weges entlang und nahm mich in Empfang. Sie stellte sich als Stefanie vor und führte mich sogleich zum ersten Patienten für heute. Heartbreakers Temptation war ein dunkler, junger Hengst und strahlte schon so viel Ruhe und Gelassenheit aus wie es im Buche stand. Die Besitzerin holte ihn aus seiner Box und band ihn im Gang an. Ich fing gleich damit an ihn gründlich abzutasten, Wirbelsäule, Kopf, Fesseln usw. Danach wurde er mit dem Stethoskop abgehört und ich ließ ihn mir von Stefanie im Schritt und Trab draußen vorführen. Sein Gangbild war in Ordnung und auch so machte er keinen Anschein auf Erkrankungen. Jetzt sollte er noch geimpft werden. Ich studierte den Impfpass und zog die entsprechenden Spritzen auf. Mit beruhigenden Worten trat ich an ihn heran und stach am Hals schnell zu und verabreichte den Impfstoff. Die junge Frau lobte ihn und streichelte ihm über die Nüstern. Ich kontrollierte in der Zeit noch den Chip und dessen Nummer und trug alles im Pass ein, sodass alles seine Richtigkeit hatte. „Gut das war´s schon, dann darf der nächste kommen.“

    Zurück kam sie mit einer Reitponystute namens Latinka Nadjara. Die kleine Scheckstute beäugte mich neugierig und schnüffelte an mir. Auch sie schien eher aufgeschlossen zu sein. Beim abtasten und abhören machte sie keinerlei Anstalten und ließ sich von Stefanie ausgiebig kraulen. Auch beim vorführen der Gangarten konnte ich keine Defizite feststellen. Als es soweit war mit dem impfen sah man dem Stütchen an das sie plötzlich nicht mehr glücklich schien. Sie ließ mich nicht mehr aus den Augen und blähte die Nüstern. So gut es ging wurde sie von uns beiden beruhigt und gut zugeredet, ich brauchte ein paar Anläufe bis ich die Spritze verabreichen konnte, da Latinka mir oft wich oder gegen mich drückte. Dann aber wurde sie umso mehr gestreichelt und gelobt und in ihre Box entlassen, nachdem ich auch bei ihr den Chip kontrolliert hatte.

    Und zu guter Letzt kam noch eine Stute, Sayidah. Auch mit einer hübschen Overo Scheckung. Auch sie war so lieb und verschmust, ich war wirklich begeistert. Bei ihr ging alles sehr schnell voran. Beim abtasten konnte ich eine minimale Blockade feststellen, aber mit den richtigen Handgriffen sofort lösen. Das sah man dann auch an ihrem Gangbild das es wieder flüssiger war und sie schön mit schwang im Rücken. Herz-, und Lungenfunktion hörte sich auch gut an und so musste sie nur noch geimpft werden. Nach dem kleinen Pieks lobte ich sie und sie drückte ihren Kopf gegen mich, nach dem Motto „Los jetzt hab mich lieb, ich war so brav.“ Sie war schon eine echt nette Stute. Ich trug alles in den Pässen ein, gab Stefanie noch die Wurmkuren und wünschte ihr dann viel Glück bei den bevorstehenden Körungen.

    2999 Zeichen by Calypso

    Hufschmiedbericht
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    Heartbreaker's Temptation, CLC's Latinka Nadjarda, Sayidah -> Hufkontrolle, Ausschneiden, je 4x Kunststoff mit Stahl Eisen

    Heute stand ein Hufschmied Nachmittag bei meinen Pferden an. Es ging um drei meiner Reitponys, sie würden bald eine Kür gehen und sollten wieder frische Eisen bekommen. Jake half mir wieder beim Beschlagen, also holte ich mir erst mal den Hengst aus der Runde, hier kontrollierte ich erst mal die Hufe. Alle waren gut im Schuss, also nahm ich mir die Zange und mein Werkzeug zum Aufnieten der Nägel. Dann begann ich auch schon und nahm das Eisen dann mit der Zange ab. Dann schnitt ich mit den Hufmesser Innen- und Außenhorn zurecht. Nun raspelte ich die Kanten glatt und befestigte das erste Eisen. Das gleiche folgte am zweiten Vorderhuf. Hier war auch schnell das Eisen ab und das Innen- sowieso Außenhorn wieder begradigt. Dann ging ich zu den hinteren Hufen und kontrollierte sie, beide Hufe waren in Ordnung, also begann ich die Nägel aufzunieten bei beiden Hufen und zog dann mit der Zange die Eisen ab. Dann bockte ich sein linkes Huf auf und begradigte sein Außenhorn, dann schnitt ich das abgestorbene Innenhorn weg und machte dann das letzte Huf weiter. Dort schnitt ich sein Horn auch wieder zurecht und nahm mir dann die Kunststoff mit Stall Eisen, ich hatte sie am Vortrag schon angepasst und musste sie bei Heartbreaker's Temptation befestigen. Was nicht lange auf sich warten ließ und ich ein Eisen nach dem anderen befestige, dann bat ich Jake eine Runde zu drehen. Breaker lief super, also entließ ich den Dunkelfuchs und machte mich an die Stuten ran.
    CLC's Latinka Nadjarda meine hübsche Rabicanoschecken Stute war die Nächste. Latinka bekam auch neue Eisen also bat ich Jake mir eben zu helfen und er begann damit die Eisen zu lockern, ich zog sie dann mit der Zange ab. Bei den Hinterbeinen war Tinka etwas ängstlich, was mit ihrer Vergangenheit zu tun hatte und sie lieber ihre Beine am Boden hat als nicht unter Kontrolle, also musste ich sie etwas beruhigen damit Jake auch hier die Nägel der alten Eisen aufnieten konnte und entfernen. Dann schnitten wir die vorderen Hufe aus, wo Jake erst mal ihre Hufe aufbockte und das Außenhorn an allen Vieren begradigte und zurecht raspelte. Als er alle Hufe dann hatte, schnitt ich das Abgestorbene und Ungerade Innenhorn zurecht ehe wir mit den Eisen befestigen begannen. Bei ihr mussten zwei Eisen noch angepasst werden, an das ich mich machte, während Jake die hinteren Hufe beschlug. Ich werkelte nun erst mal am Amboss und schlug auf das glühende Eisen ein, brachte es in die richtige Form, passte es kurz an Huf an und kühlte es dann im Wassereimer. Dann beschlug Jake dieses und ich holte das letzte Eisen auf dem Gasofen. Dieses bearbeitete ich am Amboss und formte es passend zum Huf, ehe ich es anpasste an ihren Fuß und das Eisen abkühlte, dieses machte ich ihr nun dran, also holte ich die speziellen Nägel raus und schlug sie ins Horn, bis das Eisen fest saß. Dann stellte ich ihr Huf auf den Hufbock, bog die Nägel um knipste das zu lange ab und nietete sie fest, schon stand Latinka auf Vier neuen Eisen.
    Auch sie lief gut, also konnten wir sie ablösen und Sayidah holen. Die Overostute hatte gestern schon ihre Eisen abgekommen und wurde sauber ausgeschnitten, stand aber über die Nacht in der Box, da sie Barhuf nicht gewohnt war aber leider die Eisen gestern wegen einen Feiertag noch nicht da waren. Somit holte Jake sie aus der Box und brachte sie zum Putzplatz, wo wir ihre vier Eisen schon im Offen angeheizt hatten. Jake schnappte schon ihr erstes Bein und ich ging mit den glühenden Eisen an das Huf, hier musste noch eine kleine Kante begradigt werden, was ich am Amboss machte und dann im Wassereimer kühlte. Stinkender Dampf legte sich nun über den Hof, aber so war das nun beim Neubeschlag. Jake begann dann gleich das Eisen mit Kunststoff und Stahl zu befestigen während ich das zweite heiße Eisen aus dem Ofen holte. Dieses passte ich auch nochmal an, kühlte es ab und gab es Jake zum beschlagen. Da Jake nun los musste zu einen anderen Termin kümmerte ich mich um die letzten beiden Hufe. Hier passte ich beide glühende an, schlug sie nochmal zurecht und kühlte sie im Eimer. Dann begann ich das erste Hinterhuf zu beschlagen, befestige die Nägel im Horn samt den Eisen bog sie um, knipste das zu lange weg und nietete sie ein. Dann das letzte Huf, wo das gleiche folgte und sie in Kürze wieder neue 'Schuhe hatte'. Jetzt lief auch ich mit ihr eine Runde und es passte alles. Schon war meine Arbeit am Hof getan und ich konnte die restlichen Pferde auf die Weide bringen.

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    Trainingsberichte
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    Sayidah & CLC's Casino Royal Flash = Springen E-A

    Mein nächster Termin stand an diesmal sollte ich eine 6 jährige Stute und einen 6 jährigen Hengst im Springen weiter trainieren. das sollte kein Problem sein und so machte ich mich auf den Weg zu Stefanie Westside. Auf dem Hof angekommen begrüßten wir uns herzlich und sie zeigte mir rasch wo alles war und wo ich arbeiten konnte mit dem beiden Pferden. Sie hatte mir auf den Reitplatz schon eine kleine Parcours aufgebaut wie ich es mit ihr am Telefon abgesprochen hatte. Die beiden Pferde waren auch schon geputzt, zu meinem Glück so hatte ich weniger Arbeit und brauchte sie nur zu Satteln und ich Fing mit der sechsjährigen Stute an. Die Stute hieß Sayidah sie war treu, freundlich, verschmust und neugierig, gute Eigenschaften für ein Pferd, da sie neugierig war, war es ein Leichtes mit ihr neue Sachen zu erarbeiten, da ihre Neugier sie vor Antrieb. Zuerst zog ich alles fest und kontrollierte den Sattel bevor ich Aufstieg und sie warm Ritt. Ich reite ein wenig auf dem Reitplatz hin und her und guckte mir die Hindernisse an die Snoopy mir aufgebaut hatte für Sayidah. Bevor ich sie in den Truck schickte und später im Galopp mit ihr ein paar neue Hindernisse übte, die auf Anhieb natürlich nicht gleich klappten, dass kam mit der Zeit nach längeren Üben. Sie warf einen Stange herunter aber es war kein Problem und wir übten am Boden weiter, später konnte ich mit ihr sogar ein paar Bahnfiguren über den Stangen vollführen. Nach fast einer Stunde Training mit ihr, klappte soweit alles gut, ich gab Steffi Bescheid, dass sie mir den Hengst fertig machen konnte damit ich gleich im Anschluss mit Ihm arbeiten konnte. Als ich gerade beim abreiten war kam sie auch schon mit den Hengst an, er war zum Glück auch eine ruhige Person und etwas vorsichtig aber das kriegen wir schon hin, ich stieg ab und tauschte mit Snoopy die Pferde. Jetzt war CLC'S Casino Royal Flash oder nur Royal dran. Ich kontrolliere natürlich auch den Sattel noch mal und alles andere bevor ich mich rauf schwang. Auch mit Royal ritt ich ein paar Runden im Schritt damit er Warm wurde, bevor ich auch mit ihn ein paar Runden Trabte. Da er noch am Anfang war machte ich mit Ihm nur ein paar Bodenstangen Trainingseinheiten und versuchte über kleine Hindernisse mit ihm zu springen. Eigentlich das gleiche wie Sayidah, aber mit Royal hatte ich mehr Probleme da er ein wenig zu vorsichtig war, was die Höhe der Hindernisse an ging ich brauchte ein paar Versuche bis er mir vertraute und mit mir zusammen das erste Mini Hindernis nahm. Die anschließenden Hindernisse waren dann kein Problem mehr für ihn, auch mit ihm trainierte ich eine gute Stunde, mal gab es Probleme weil er zu vorsichtig war mal klappte es sehr gut da er selbstbewusster wurde das war ein Auf und Ab. Natürlich war dies kein Problem, mit der Zeit würde sich das auch ergeben, als ich fertig war mit ihm bgeann ich in Ab zu reiten und anschließend zu Snoopy zu reiten um ihr zu erklären was sie machen sollte und wo sie beim Training drauf achten sollte, damit sie die Lektionen beherrschen und im Springtraining von E auf A bestehen konnte. Sie nahm sich alles zu Herzen und sagte mir zu, dass sie das fleißig Trainieren würde und dabei bleiben wird so sagte ich würde nix dazwischen stehen dass sie die Prüfung von ihr mit Bravour bestanden hatte. Wir Sattelten zusammen den sechsjährigen Hengst ab und ich kontrollierte noch mal die Stute aus reiner Selbstzufriedenheit damit ich wusste dass alles okay war, als das getan war verabschiedete ich mich von Stefanie Westisde, auch genannt Snoopy und ging meines Weges nach Hause.

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    Sayidah & CLC's Casino Royal Flash = Springen A-L

    Ich machte mich auf weg zu Stefanie Westside, auch genannt Snoopy, ihr musste ich zwei Pferde im Springreiten weiter bringen, damit sie in die nächste Klasse aufsteigen konnten. Ein mal Royal Flash ein DRP Hengst in Red Roan Tobiano Lack getaucht und ein mal Sayidah auch ein DRP aber eine Stute mit Rappoveroscheckung. Stefanie hatte alles fertig gemacht für mich, sodass ich nur noch anfangen musste mit Training. Mit Royal machte ich ein wenig Longenarbeit und lies ihn über Bodenstangen laufen das er da etwas mehr rein kam. Zu mein Glück machte er es mir ganz einfach und lief ohne zu zicken über die Stangen. Das machten wir fast eine Stunde lang in Schritt, Trab und natürlich Galopp. Es gab keine Problem und alles lief super. Nun konnten wir die hohen Hindernisse anstreben und wir übten ein wenig die hohen Hindernisse, während wir die L-Hindernisse Als Nächstes nahm ich mir Sayidah vor mit ihr machte ich das Gleiche aber vom Sattel aus und nahm bei ihr ein wenig höhere Hindernisse auf, zwar auf gleichen Niveau nur etwas anders. Das machte mir wieder rum die Arbeit leichter und sie machte gut mit. Dies machte ich fast eine Stunde lang und die kleine Maus arbeitete immer gut und fleißig mit. Als ich fertig war redete ich noch ein wenig mit Snoppy und erklärte ihr alles was noch zu Beachten war aber es stand inzwischen fest das beide die Stufenerhöhung geschafft hatten. Da beide ganz fit unterwegs waren und ein weiterer Schritt in die Springkarriere geschafft war musste Stefanie Westside nicht mehr viel machen. Ich verabschiedet mich und stieg in auto um nach hause zu Fahren.

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    CLC's Latinka Nadjara Dressur A - L, Sayidah Springen L - M

    Heute war ich auf dem Weg zu Stefanie und ihren beiden Pferden CLC's Latinka Nadjara, die ich in Dressur von A auf L bringen sollte, und Sayidah, die ich in Springen von L auf M bringen sollte.
    Auf ihrem Hof angekommen begrüßte ich sie ganz herzlich und sie zeigte mir sofort die Stallungen, in denen die Pferde standen. Ich streichelte den beiden Pferden kurz über den Kopf und ging dann hinter Stefanie her, damit sie mir mein Zimmer für die nächsten Tage zeigen konnte. Ich richtete mich schnell ein, zog mich um und ging dann sofort wieder in den Stall, um mit Nadjara anzufangen. Ich putzte sie gründlich und sattelte sie, ehe ich in die Halle ging und nach dem Nachgurten aufsaß. Ihre Besitzerin hatte sie mir als aufmerksame, neugierige, fleißige und verschmuste Stute beschrieben, die allerdings auch etwas schreckhaft war. Bis jetzt kam sie mir sehr lieb und brav rüber, auch als ich aufsaß und meine Zügel sortierte. Dann trieb ich sie an und ritt sie zunächst im Schritt und Trab ein wenig warm, ehe ich auch den Galopp hinzu holte. Sofort merkte ich, dass die Stute schon einiges konnte, weshalb ich mich nur auf das Wiederholen der alten Lektionen konzentrierte. Viel mehr wollte ich heute auch nicht mit ihr machen, als zu sehen, wo sie stand und wie ich die nächsten Tage mit ihr weiter verfahren wollte. Eine neue Sache holte ich heute doch noch dazu, das war der versammelte Trab und der versammelte Galopp, was ihr nicht sonderlich schwer viel.
    Dann ritt ich sie einige Zeit trocken und brachte sie wieder zum Putzplatz, wo ich sie absattelte und wieder in ihre Box stellte, ehe ich mir das zweite Pferd schnappte. Sayi, wie sie liebevoll von allen genannt wurde, wurde mir von ihrer Besitzerin als kinderlieb und absolut brav beschrieben. Sie war verschmust und freundlich, was ich beim Putzen auch merkte, denn sie genoss es sichtlich, gründlich geputzt und massiert zu werden. Ich sattelte auch sie und ging wieder in die Halle, in der Stefanie mir liebenswerterweise die Hindernisse aufgebaut hatte und die Stangen auf L- Höhe gelegt hatte. Einige waren noch auf A- Höhe, damit ich die Stute ein wenig einspringen konnte. Ich ritt sie also gründlich warm und übersprang die A Hindernisse, ehe Stefanie sie auch auf L Höhe legte und ich dort weiter machte. Sayi hörte mir sehr gut zu und so war es nicht schwer, sie vor und hinter den Hindernissen richtig zu stellen. Stefanie legte mir zwei Hindernisse auf M Höhe hoch, die ich zum Schluss auch noch versuchte, ehe ich nochmal ein paar der L Hindernisse übersprang. Alles in allem hatte sie ihren Job sehr gut gemacht und ich ritt sie trocken, ehe ich sie wieder in den Stall brachte und Stefanie sie selbst fertig machte.
    Die nächsten Tage verliefen relativ ähnlich. Morgens machte ich die Dressur mit Nadjara und Mittags sprang ich den Parcours mit Sayi. Insgesamt blieb ich fünf Tage bei Stefanie und den Pferden und bekam von ihr sogleich den Auftrag, im nächsten Monat wieder vorbei zu schauen und mich um vier ihrer Pferde zu kümmern.

    3012. Zeichen by Veija
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    CLC's Latinka Nadjara Dressur L - M, Enjoy it! With me! Springen A - L, Heartbreaker's Temptation Springen A - L, Sayidah Springen M - S

    Heute hatte es mich mal wieder zu Stefanie und ihren Pferden verschlagen. Hatte ich letzten Monat zwei ihrer Pferde trainieren müssen, so hatte sich die Zahl dieses Mal verdoppelt. Vier Pferde sollte ich in den nächsten Tagen eine Stufe weiterbringen. Mit dabei waren vom letzten Mal CLC's Latinka Nadjara und Sayidah. Nadjara sollte ich dieses Mal in Dressur von L auf M bringen und Sayi in Springen von M auf S. Neu dabei waren dieses Mal Enjoy it! With me!, welchen ich im Springen von A nach L bringen sollte und Heartbreaker's Temptation, welcher auch in Springen von A nach L gebracht werden sollte. Es würden also vollgestopfte Tage werden.
    Ich kannte mich ja nun schon ein bisschen auf dem Hof aus, so dass ich zu erst in mein Zimmer ging, auspackte und mich umzog und dann Stefanie suchen ging, um ihr zu sagen, dass ich nun da war. Ich fand sie im Stall bei Nadjara. Sie hatte schon mit mir gerechnet und mir die Stute schon fertig gemacht. Ich bedankte mich bei ihr und nahm das Pferd entgegen. Zusammen mit der Stute ging ich in die Halle, denn draußen war es leider noch immer zu kalt. Ich setzte meinen Helm auf und stieg nach dem Nachgurten auf. Stefanie hatte in der Zeit, in der ich nicht da gewesen war, fleißig geübt gehabt, denn die Stute reagierte schon viel besser auf meine Hilfen und nach dem Warmreiten merkte ich sofort, dass sie die M Lektionen schon fast alle beherrschte. Viel Arbeit würde ich mit ihr nicht haben, dachte ich und wiederholte doch noch einmal ein paar der L Lektionen, brachte jedoch immer mal wieder ein paar M Lektionen ein.
    Nach einiger Zeit war ich fertig mit ihr und überlegte, ob ich sie überhaupt noch ein zweites Mal reiten sollte, denn sie konnte ja schon alles, doch ich entschied mich dann dazu, sie am morgigen Tag noch einmal zu reiten und zu schauen, ob das heute ein Glückstreffer war, oder ob sie doch schon alles konnte. Weiter ging es heute mit Joy, dem gepunkteten Hengst von Stefanie. Ich hatte das Gefühl, sie hätte nur liebe und brave Pferde in ihrem Stall stehen, denn auch der Hengst war eine ruhige und brave Seele. Ich putzte und sattelte ihn und ging mit ihm in die Halle, wo Stefanie mir wieder die Hindernisse aufgebaut hatte. Es waren ein paar A- Hindernisse, aber auch einige E und L. Ich gurtete also nach und stieg dann auf, ehe ich den Hengst warm ritt und wir uns an den kleinsten Hindernissen versuchten. Dann kamen die A Hindernisse dran und zwischendurch wagten wir uns immer einmal wieder an die L Hindernisse. Joy machte seine Sache gut, auch wenn er ab und zu etwa zu schnell war und so nicht richtig abspringen konnte.
    Mittags machte ich eine Pause und dann war auch schon der andere Hengst dran, ein schöner dunkler Fuchs.Breaker war auch ein liebes Pferd, welches genauso talentiert war wie Joy. Der Parcours stand noch genauso von eben da, weshalb ich mit ihm genau das selbe sprang wie mit Joy eben. Schließlich war Sayi an der Reihe. Für sie hatte ich in der Halle die Stangen auf M und S Höhe gelegt. Stefanie hatte mir erzählt, sie hätte selbst mit der Stute schon geübt, so dass ich mit ihr nicht so viele Probleme bekommen würde. Dem war auch so, denn die M Hindernisse nahm sie mit Bravour. Auch die S Hindernisse schien sie schon zu kennen, weshalb ich heute nicht viel mit ihr machte und relativ schnell Schluss machte.
    Die nächsten Tage behielt ich meine Reihenfolge bei, wobei ich Nadjara nur noch einen Tag ritt und dann als fertig empfand. Die drei anderen Pferde, welche alle ihre Freude am Springen hatten, trainierte ich Tag für Tag aufs Neue und am Ende meines Besuches waren sie eine Klasse höher und sprangen ihre Höhen auch sicher.

    3642. Zeichen by Veija

    Die Kür


    Nun standen wir also hier, die erste Kür mit Sayidah war am Start. Viele Pferde wieherten und man hörte das Klappern der Hufe auf den Steinboden. Ich strich Sayidah nochmal über den Hals ehe wir zum Einreiten aufgerufen worden sind. Mit einen tiefen Atemzug nahm ich ihre Zügel auf und ließ sie im Schritt in die Halle eintreten.
    Beim Mittelpunkt der Halle blickte ich zu den Richtern und grüßte sie mit einen Nicken. Dann nahm ich die Zügel wieder auf und ließ Sayidah weiter im Schritt durch die Halle laufen. Wir bewegten uns durch die Halbe Bahn, Sayidah's kurze Sportmähne wippte taktvoll mit und wir wechselten nach zwei Runden beim Hufschlag die Handseite, damit die linke Seite gezeigt werden konnte. Dort lief sie auch nochmal eine große Schrittrunde und wendete dann auf den Zirkel. Dort drückte ich der bunten Stute in die Seiten und wir fielen in den Trab. Sie trabte mit federnden Bewegungen durch den Kreis und kaute gelegentlich mal auf dem Gebiss herum. Nach der zweiten Runde ließ ich meine Reitponystute durch den Zirkel wechseln und präsentierten auf der rechten Hand den Trab ihrerseits. Taktvoll bog sich die Scheckin durch den Zirkel und wechselte nach der zweiten Runde elegant aus diesen. Ich ließ sie jnoch auf der langen Bahnseite traben, ehe wir angaloppierten und dann durch die Schlangenlinien galoppierten. Mit süßen Ponysprüngen bewegte sich das Reitpony durch die Kurven und ließ sich gut versammeln. Bei der dritten wurde sie kurz abgelenkt, da ein kleines Kind plötzlich neben ihr aufschrie, sie zuckte zusammen und wollte einen Satz zur Seite machen, doch ich beruhigte sie schnell und ließ sie am Hufschlag im Trab wechseln. Wir ritten nun wieder auf die Ganze Bahn, dort galoppierte ich sie nochmal an und wir präsentierten ihre andere Handseite. Sie hatte sich schnell gefasst und blieb brav mit ihren Kopf in der Geraden, als wir dann die Galopprunde beendet hatten, präsentierte ich auf der langen Seite sich immer wechselnde Galoppwechsel. Sayidah war zwar mehr im Springen begabt doch als Dressurpony ging sie auch durch. Wir wechselten dann in den Trab und führten durch die Bahn eine Traversale im Trab. Mit wippenden Bewegungen kaute sie wieder auf dem Gebiss herum, ehe sie aus der Bahn trat und wir zurück zur Mitte zurückkehrten. Dort ließ ich sie wieder geschlossen Stehen und verabschiedete mich von den Richtern, dann ließ ich Sayidah's Zügel locker und verließ mit ihr wieder im Schritt die Halle.
    Draußen angekommen, ließ ich mich aus den Sattel fallen und knuddelte sie, dazu hoffte ich das es gereicht hat für einen Sieg, wir müssen nicht die besten sein aber trotzdem Gewinnen wäre was Schönes.

    [2651. Zeichen | Ohne Überschrift | Mit Leerzeichen | geprüft by lettercount.com & charcount.com | © by Snoopy]

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    Zuletzt bearbeitet: 22 Juli 2018
  7. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    * Schleifen aus dem Beitrag entfernt da sonst mehr als 20 Grafiken

    Benihana

    vorgestellt von Idony Bergqvist

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    Benihana
    Billie
    Trick


    PEDIGREE

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    von: CM Babadook

    von: Bartello xx
    von: Brazilio xx
    aus der: Gamma xx

    aus der: CM Coretta
    von: Cortez
    aus der: Hains Love Buzz



    aus der: MH Wanda

    von: Warlock
    von: Weltreise xx
    aus der: MH Elisabeth

    aus der: MH Astrid
    von: Alibaba
    aus der: Saline PD xx


    EXTERIEUR & INTERIEUR

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    Stute
    Holsteiner
    9 Jahre

    164 cm
    Brauner
    breite Blesse


    Benihana ist eine recht ehrgeizige Stute, die es ihrem Reiter nicht immer leicht macht. Übermütig könnte man sie auch beschreiben: sieht sie ein Hindernis, rennt sie kopflos darauf zu. Zumindest bringt sie ein gewisses Maß an Springfreude mit, mit der man durchaus arbeiten kann. Doch zuerst muss man ihr klar machen, wer die Entscheidungen trifft.
    Auf der Weide ist sie zurückhaltend und fast schon schüchtern gegenüber den Höherrangigen. Trotzdem lässt sie sich nicht alles gefallen und wehrt sich, wenn sie sich eingeengt fühlt. Das zeigt sich auch unterm Sattel. Drängt man sie zu etwas, das sie nicht möchte, wehrt sie sich mit Arbeitsverweigerung - und hört man dann nicht auf, auch gerne mal mit Buckeln. Lässt man ihr genug Zeit für Lektionen und gönnt ihr auch einmal einen Ruhetag, so ist die Stute im restlichen Training brav wie ein Lamm. Trotzdem hat sie von ihrem Vater nicht nur das Talent am Sprung geerbt, sondern auch das Temperament. Sie erschrickt sich leicht und macht dann aus einer Maus einen Elefanten.


    TRAINING
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    Fohlen ABC | Eingeritten
    Englisch geritten


    Dressur
    E A L M* M** S* S** S***

    Springen
    E A L M* M** S* S** S***

    Military
    E A L M* M** S* S** S***



    ERFOLGE
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    Dressur: 1x M**-Platziert, Springen: 1x M**-Platziert, Military: 1x E-Platziert

    Turniere


    225. Synchronspringen
    467. Springturnier
    470. Springturnier
    228. Synchronspringen
    243. Synchronspringen
    244. Synchronspringen
    245. Synchronspringen
    500. Springturnier
    467. Dressurturnier
    468. Dressurturnier
    469. Dressurturnier
    492. Dressurturnier
    493. Dressurturnier
    500. Dressurturnier

    357. Militaryturnier


    Sonstige


    -

    ZUCHTINFORMATIONEN

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    Leihmutterschaft: -
    Genotyp: Aa EE
    Aus der Zucht: Mönchshof, Rheinland Pfalz, DE
    Nachkommen:
    -


    GESUNDHEITSZUSTAND
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    276 4 20 377778636
    Chronische Krankheiten: -
    Letzter Tierarztbesuch:
    28. Juni 2017,
    Dr. Alastair Harris, SM Praxis

    Fehlstellungen: -
    Beschlagen: -
    Letzter Hufschmiedbesuch: -


    STALLINTERN
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    Besitzer: Rhapsody
    Ersteller/VKR: Canyon
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    Spind | Offizieller Hintergrund
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    Mit konzentrierter Miene schwang sich Idony in den Sattel. Benihana war ganz der Turnierprofi; das Tohuwabohu um sie herum interessierte sie herzlich wenig, und ebenso entspannt ging sie eine halbe Stunde später auch vom Abreiteplatz Richtung Viereck. Idony hingegen hatte Schmetterlinge im Bauch; Springen war ihr lieber als eine Dressurkür. Aber die Leistungsprüfung war wichtig, schon alleine, damit Idony später ihre eigene kleine Benihana haben konnte. Also presste sie die Lippen aufeinander, ließ Benihana antraben und ritt in das Viereck ein. Nach dem Grüßen der Richter ging es weiter im Trab. Benihana war weniger der Typ zur Selbstinszenierung, deswegen hatte Idony in der Dressur häufig mehr Arbeit, die Stute richtig zu präsentieren; so auch heute. Im Galopp hingegen, der kurz darauf folgte, hatte sie Händel, die Stute zu versammeln. So gesetzt wie möglich gingen die beiden auf den Zirkel, um kurz danach, wieder im Trab, durch die Bahn zu wechseln. Idony spürte, wie ihre Wangen langsam heiß wurden und sie zu schwitzen begann – da sollte nochmal jemand sagen, Reiten wäre nicht anstrengend. Auf der anderen Hand ließ sie Benihana wieder angaloppieren, diesmal im starken Galopp, und nahm sie an der folgenden kurzen Seite wieder zurück in den Trab und schließlich in den Schritt. Das Zügel aus der Hand kauen lassen klappte gut – sonst gab es da immer besonders Probleme. Stattdessen schnaubte die Stute zufrieden und war auch wieder bei der Sache, als Idony die Zügel wieder aufnahm und die Hilfe zum Galopp gab. Jetzt wurde es tricky; zwar war Benihana mittlerweile M**-platziert, trotzdem war jede Galoppvolte eine neue Herausforderung. Doch auch dieses Mal klappte es gut, sodass Idony mit neuer Zuversicht in die letzten Sekunden der Prüfung ging. Mit einer ganzen Parade parierte sie Idony in den Schritt durch und wechselte noch einmal die Hand durch einen Zirkel. Dann trabte das Duo wieder an, ritt eine halbe Bahn und bog wieder auf die Mittellinie ab. Beim Grüßen konnte Idony ihr Grinsen kaum noch verbergen, und als Benihana so entspannt schnaubend aus der Bahn lief, konnte Idony gar nicht anders als ihr um den Hals zu fallen.
    2159 Zeichen

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    Zuletzt bearbeitet: 7 Aug. 2018
    Bracelet und Zaii gefällt das.
  8. sadasha

    sadasha Bekanntes Mitglied

    sadashas Teilnahme mit
    Yuno
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    Stute
    2012
    Rasse Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 172cm
    Fellfarbe Fuchs
    Geno unbekannt

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


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    Charaktereigenschaften
    Starrsinnig, Zielstrebig, Sensibel, Eigensinnig

    Beschreibung
    Yuno ist eine eigensinnige Stute die konsequent, aber auch feinfühlig geritten werden muss. Sie hat große Springambitionen und erzielt auch in Distanzritten Erfolge. Ihre Zielstrebigkeit wird Yuno noch weit im Reitsport bringen. Aufgrund ihrer Veranlagung und ihres Charakters ist Yuno eine Bereicherung für Caenheide.

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S

    Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus Novice Intermediate Advanced Intermediate Advanced


    Distanz E A L
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


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    Offiziell
    237. Distanzturnier
    308. Distanzturnier
    444. Springturnier
    447. Springturnier
    449. Springturnier
    450. Springturnier
    318. Distanzturnier
    337. Militaryturnier
    319. Distanzturnier
    327. Distanzturnier
    359. Militaryturnier
    497. Dressurturnier


    Inoffiziell

    keine

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


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    Von unbekannt

    Aus der unbekannt

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

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    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen 12
    HS 2
    TA 2
    Trainer 3
    Zubehör 2
    Gesamt 21


    Schleife
    SK

    Eingetragene Zucht Caenheide

    Besitzer sadasha (Franziska Ziegler)
    VKR/Ersteller sadasha


    Nachkommen
    keine


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch 24. Juli 2018
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 24. Juli 2018
    Letzte Wurmkur 24. Juli 2018
    Letzte Impfung 24. Juli 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 13. Juli 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 13. Juli 2018


    Beschlag vorne Sportbeschlag
    Beschlag hinten Sportbeschlag


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund


    > Sattelkammer <

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    May Bee | Yuno | Vakany | Prophylaxe | 2934 Zeichen


    Das erste mal in meiner Laufbahn als Tierärztin führte mich ein Auftrag nach Deutschland, genau nach Westdeutschland, Niederrhein.
    Von den Auftragsgebern Leon und Franziska Ziegler hatte ich noch nichts gehört, lag wohl aber daran das ich erstens in Kanada wohne und zweitens daran das sie
    Warmblüter züchteten. Alles was nötig war um nach Deutschland zu kommen war geregelt. Flug, Unterkunft, Materialien bzw. 'Werkzeug' etc. Meine Flugangst war
    nicht besser geworden, jedoch wollte ich auch keine Wochenlange fahrt hinlegen. Somit würde sich auch vom Geld her der Auftrag nicht lohnen. Ich verabschiedete mich
    von Simon und schaute nochmal nach ob alle Pferde gut versorgt sind und ich alles wichtige für die Hinterbliebenen aufgeschrieben hatte.

    Eine sehr lange Zeit und tausend tränen später kam ich in der Unterkunft an. Den Auftrag hatte ich auf den Tag danach gelegt, damit ich Zeit hatte mit der Zeitverschiebung
    klar zu kommen. Wirklich gewirkt hatte das leider nicht. Jedoch stieg ich voller Vorfreude neue Menschen kennen zulernen aus dem Bett und bereitete mich auch drei Pferde vor.
    Es waren alle samt Trakehner.
    Von der Unterkunft bis zum Zielort war ein eine kleine Weile. Das war aber kein Problem, ich freute mich auf etwas Zeit allein im Auto. Als ich in das Naturschutzgebiet rein fuhr und kurze Zeit darauf das Gestüt, genannt Caenheide, in Sichtweite war, wurde ich doch nervös. Entgegen kam mir eine sehr schöne blonde Frau und ich wurde noch nervöser, da ich aussah wie ein Zombie.
    Sie trug ihre Haare offen und beim begrüßen sah ich das sie typisch blaue Augen hatte. "Frankziska Ziegler" sagte sie sehr freundlich und stark. Ich lächelte "Cooper Chattahoochee". Sie lächelte zurück und erzählte mir das sie schon einiges über ein paar Rennpferde von mir gehört hatte und sich freute mich kennen zulernen. In dem Moment war ich sehr erleichtert. Ich hatte keine guten Erfahrungen gemacht mit dem gleichen Geschlecht, schon zu meiner Schulzeit nicht. Sie führte mich herum und bat mich dann zu den Pferden. Da die Zieglers ein sehr großes Zuchtunternehmen sind hatte sie leider kaum Zeit und entschuldigte sich ständig dafür das sie gleich gehen musste und das sie mich hetzt. "Kein Problem. Wir bekommen das schon in der Zeit hin" sagte ich ruhig. May Bee ist eine Trakehner Stute. Zunächst kontrollierte ich ihre Vitalzeichen, daraufhin untersuchte ich ihren Körper. "Alles in Ordnung". Laut Franziska war die Stute sehr schreckhaft, wir hatten aber keine Probleme. Auch bei der Grundimmunisierung lief es außergewöhnlich glatt für eine schreckhafte Stute. Als nächstes war Yuno dran ebenfalls eine Stute, sowie Vakany danach auch. Wie schon beschrieben war Yuno etwas eigensinnig und lies sich zuerst nicht von mir anfassen. "Ja. Ich versteh schon Tierärzte sind unheimlich" sagte ich. Nach vielen Anläufen konnte ich sie doch untersuchen und auch die Immunisierungen sowie die Wurmkur durchführen. Zuletzt war Vakany dran. "Sie ist ein Frame Overo" sagte Franziska, da ich auf die Stute starrte als hätte ich noch nie ein Pferd gesehen. "Wirklich schön, schade das dies bei Vollblütern so unerwünscht ist". "Kann ich auch nicht verstehen" erwiderte sie und ich führte den gleichen Ablauf durch wie bei den Stuten davor. Vakany war mit abstand die einfachste Stute gewesen und gab uns die Zeit weider, die wir bei Yuno verloren hatten.

    Franziska war erleichtert und hatte noch 10 Minuten. In der Zeit aktualisierte ich die Impfpässe und wir unterhielten uns noch. "Ich muss leider los. War sehr nett dich kennen zulernen, hoffe wir sehen uns mal wieder" sagte sie und stieg in ihr Auto ein. Auch ich stieg in den Leihwagen und freute mich auf zwei Tage entspannen in der Unterkunft.

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    13. Juli 2018 | 3190 Zeichen von sadasha
    Hufschmiedbericht


    Da ich gerade sowieso in Deutschland unterwegs war fuhr ich noch zum Gestüt Caenheide, das wie der Kunde zuvor drei Pferde zu beschlagen hatte und spontan angerufen hatte ob und wann ich denn Zeit hätte. Wie der Zufall es wollte passte es den Zieglers auch, wenn ich gleich vorbeikommen würde. Ich hielt also in einer Straßenmulde um mein Navi neu einzustellen und fuhr dann ein ganzes Stück zurück bis ich im niederrheinischen Gebiet das Gestüt Caenheide fand. Etwas distanziert begrüßte mich Frau Ziegler, was mich irritierte. Schließlich kannten wir uns bereits und es war meines Wissens nach nichts vorgefallen was unsere Beziehung beeinträchtigt haben könnte. Ihr entging mein Stirnrunzeln und sie brachte mich gleich in die Stallungen der Stuten. „Yuno läuft etwas lahm. Wenn sie neu beschlagen wird, sollte das beachtet werden.“ Ich nickte stumm und ließ mir die Fuchsstute zeigen. Sie lief tatsächlich lahm, vermutlich vorne. Verbunden mit ein paar Streicheleinheiten sah ich mir jeden ihrer Hufe und jedes der Beine an um einen möglichen Grund für ihr verändertes Laufen zu finden. Ich fand am rechten Vorderhuf eine recht oberflächliche Verletzung die gerade noch im vorderen Drittel des Hufs lag. Sobald ich sie berührte zog die Stute den Huf weg, kam jedoch nicht weit weil ich dagegen hielt. Franziska Ziegler stand besorgt daneben. „Kannst du das ohne Tierarzt behandeln?“ fragte sie und klang nun endlich weniger distanziert, sondern eher sensibel und vorsichtig. Ich ließ Yuno den Huf absetzen und ging zurück zu Franziska. „Nein. Sie wird Antibiotika brauchen und die kann ich ihr nicht geben.“ Franziska nickte und suchte die Nummer ihres Tierarztes. Zu ihrem Glück bot dieser an in etwa einer Stunde vorbei zu kommen. In der Zwischenzeit beschlug ich May Bee neu, der es blendend ging. Der Tierarzt war bereits da und hatte sich Yuno angesehen, als ich mit May Bee fertig war. Wir besprachen die Vorgehensweise und behandelten Yunos Verletzung dann nach bestem Wissen und Gewissen. Schließlich hatte ich auch bei ihr alle Hufe ausgeschnitten und frisch beschlagen. Die Wunde am Vorderhuf wurde gesäubert und desinfiziert. Alles weitere besprach der Tierarzt von der Lindenweide, der auch der Tierarzt meiner Pferde war mit Franziska Ziegler selbst. Ich ging nun dazu über Vakany neu zu beschlagen. Die ungewöhnliche Scheckstute war mir bereits auf Turnieren aufgefallen. Sie ließ die Beschlagsprozedur geduldig über sich ergehen, ehe ich sie zurück in ihre Box brachte. Gerade als ich dachte ich sie fertig fiel Franziska noch ein Pferd ein, das ich beschlagen könnte. Sacred Assault, ein Rapphengst mit ungewöhnlich lauten Abzeichen und blauen Augen sollte erstmals beschlagen werden. Wie gewöhnlich schnitt ich seine Hufe zuerst aus und passte dann die Sporteisen an jeden einzelnen an, ehe ich sie mit ein paar Nägeln aufschlug. „Vielen Dank, Hunter.“ sagte Franziska und wirkte furchtbar erschöpft. „Yuno wird schon wieder, das ist keine schlimme Verletzung.“ tröstete ich sie und lächelte aufmunternd. Sie lachte sarkastisch. „Dein Wort in Gottes Ohr.“ gab sie zurück und nahm mich in eine kurze Umarmung zum Abschied, ehe ich Pitch einsammelte und wieder heim fuhr.

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    April 2018 | 6.023 Zeichen von Bracelet | Militarytraining E-A


    Ich saß gerade gemütlich auf der Bank vor dem Haupthaus des DVTS als mir der Kleintransporter ins Auge fiel der gerade auf mein Gestüt rollte. Das mussten meine neuen Schützlinge von der Caenheide sein! Ich hastete hinüber und wies den Transporter direkt vor unserem Hauptstall ein. Kurz darauf stieg ein großer, braunhaariger Mann aus dem Wagen. Ich begrüßte ihn herzlich und stellte mich vor. Anschließend luden wir zusammen die beiden Pferde aus und brachten sie in die beiden Gastboxen, die ich bereits am Vorabend extra für die Zwei vorbereitet hatte.
    Anschließend setzte ich mich mit Leon zusammen und besprach die Vorgehensweise der nächsten Tage bevor ich ihm sein Zimmer zeigte. Am Nachmittag ließ ich ihn die beiden Stuten vorreiten damit ich mir ein Bild machen konnte. Dabei ging es auf den Springplatz: Zuerst wollte ich mir die Dressurarbeit ansehen, anschließend ein paar Sprünge.
    Wir begannen mit Yuno. Sie war eine wirklich hübsche Stute, die dressurmäßig wirklich gut lief. Das Springen lag ihr allerdings meiner Meinung nach deutlich besser. Leon zeigte sich sehr routiniert; er war grundsätzlich ein wirklich guter Reiter. Dass er noch kaum Geländeerfahrung hatte wusste ich. Dennoch war ich sehr zuversichtlich, da er auch die zweite Stute, May Bee, sehr sicher durch den Parcours ritt, den ich zum Abschluss des Vorreitens aufgebaut hatte. Sie war ein sehr sensibles Pferd, das aber deutlich Potential nach oben hatte. Unter Leon schien sie sich aber immer wieder aufs neue zu überwinden und Mut zu fassen. Ein gutes Zeichen.
    Am darauffolgenden Tag hatte ich bereits den konkreten Trainingsplan für die kommende Woche zusammengestellt. Für den heutigen Tag stand das erste Geländereiten an. Dabei wollte ich mir Leon mit den Zweien einfach mal auf unserer Geländestrecke ansehen; grundsätzlich noch ohne Hindernissen. Ich nahm dabei meine geländeerfahrene Stute Give me Chocolate mit, da ich damit rechnete, dass diese in Ausnahmesituationen einen Ruhepol für Leons Stuten sein kann.
    Zuerst gingen wir mit Yuno raus, was absolut kein Problem war. Mit May Bee sah die Sache jedoch ein bisschen anders aus. Sie ließ sich schnell aus der Ruhe bringen. Wenn es im Gebüsch raschelte machte sie einen Satz zur Seite und bei gruseligen Stellen lief sie hinter Choco und blieb dort bis Leon sie wieder davon überzeugen konnte, dass alles wieder gut war. Trotzdem fand ich, dass sie sich für die ungewohnte Umgebung und ihre Unsicherheit doch recht gut machte.
    Am darauffolgenden Tag ging es dann los mit dem wirklichen Militarytraining. Auf dem Plan standen kleine Naturhindernisse wie Baumstämme, kleine Gräben, Hügeln zum rauf und runter reiten sowie einem minimalen Absprung.
    Leon ritt Yuno dabei wieder als erstes während ich ihm übers Headset Tipps gab. Wir übten zu allererst das Baumstammhindernis. Dabei sollte Yuno erst locker lässig darauf zutraben und dann über den Stamm einen Galoppsprung machen. Bis zwei Meter vor dem Sprung tat sie das auch ehe sie dann darauf zugaloppierte und etwas groß drüber sprang. Nach drei weiteren Wiederholungen von beiden Seiten war das neue Ding dann gar nicht mehr so gruselig und sie hopste darüber wie über ein gewöhnliches Cavaletti. Anschließend übten wir den Hügel; für Yuno null Problem, weshalb wir beschlossen weiter mit dem Absprung zu machen. Das war ein kleiner Sprung bei dem die Stute am letzten Stück nach unten springen musste, was auch von Anfang an super klappte. Yunos Schwachstelle des heutigen Tages war der Graben. Da wollte sie einfach nicht drüber. Egal welche Hilfen Leon gab, sie lief rechts oder links vorbei. Aus diesem Grund rief ich eine Mitarbeiterin von mir, die mir half seitlich zu begrenzen und siehe da im Endeffekt klappte es dann doch. Leon lobte sein Füchschen stolz und wir ließen es für den Anfang gut sein.
    Bei May Bee sattelte ich mir wieder Choco, zu der sie gestern anscheinend bereits etwas Vertrauen aufgebaut hatte. Ich stellte mich dabei anfangs bloß hin und sagte Leon, wie er am besten auf das Ganze zuzugehen hatte. Wir ließen sie zu allererst jedes Hindernis in Ruhe begutachten ehe wir es anritten. Bei den Baumstämmen klappte dies überraschend gut. Beim Auf und Abwärtsgaloppieren am Hügel ließ sie sich von Leon gut beruhigen aber bei Absprung und den Gräben verließ sie jeder Mut. Sie lief brav darauf zu und sprang dann meist in letzter Sekunde zur Seite oder Verweigerte, wobei Leon einmal beinahe alleine übers Hindernis ging obwohl er grundsätzlich wirklich sehr sattelfest war. Da kam Choco zum Einsatz. Ich ließ May Bee sich hinter ihr einreihen und Choco dann über die gruseligeren Hindernisse gehen und siehe da May Bee sprang hinterher um nicht alleine hinter den Sprüngen zurück zu bleiben und wenn die andere Stute da drüber konnte konnte das ja gar nicht so schlimm sein. Nach ein paar Anläufen ging es dann auch ganz ohne Begleitpferd.
    Über den Monat gewann May Bee so einiges an Selbstbewusstsein und auch Yuno, die sich immer wieder mal in den Kopf setzte nicht über diesen und jenen Sprung zu gehen, ließ sich immer leichter überzeugen und fand richtig Spaß an der Sache. Die Sprünge wurden höher, technisch anspruchsvoller und äußerlich auffälliger. Dritteres war vor allem für May Bee das schlimmste. Dabei hatte ich die schwierigeren Sprünge selbst meist zuerst mit den zwei Pferden geübt ehe Leon diese machen sollte, da ich weder ihn noch die zwei Stuten in eine gefährliche oder traumatisierende Situation bringen wollte. Dennoch konnte ich am Ende des Monats sagen, dass die drei sich super entwickelt hatten und sowohl Yuno als auch May Bee sicher auf A-Niveau gingen. Zumindest bei den Sprüngen, wie sie bei mir am Hof standen und das waren schon eine Menge. Nebenbei hatten wir auch immer wieder Galopptraining im Gelände gemacht damit die Zwei an Ausdauer dazu gewannen und Leon bekam die Möglichkeit mit Choco ein bisschen Sicherheit und Routine im Geländespringen zu bekommen.
    Am Ende des Monats reisten die Drei dann wieder ab und ich wünschte ihnen alles Gute für die Zukunft.

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    Juli 2018 | 4574 Zeichen von Bracelet | Dressurtraining E-A


    ,,Evangeline Grey'', murmelte ich etwas schüchtern als ich mich einem dunkelhaarigen Mann in seinen 30ern vorstellte. Er entgegnete mir ,,Leon Ziegler. Freut mich sehr Sie kennen zu lernen.'' und führte mich anschließend auf dem Gelände der traumhaften Reitsportanlage Caenheide umher um mir meinen Arbeitsplatz für die nächsten Wochen zu zeigen. Ich war nämlich als Gasttrainerin des DVTS angereist und sollte diesen Monat eine Stute in der Dressur weiter ausbilden.
    Als ich ,,Yuno'' dann das erste Mal sah war es schon um mich geschehen. Was für ein wunderhübsches Pferd! Sie war eine wahrhaftig edle, langbeinige Trakehnerstute wie sie im Buche stand und dann auch noch tief rot. Ganz mein Typ also. Wie es sich für eine Dame gehörte war die 1,72m große Lady, Erzählungen zufolge, doch ganz schön eigen. Eine wahre Prinzessin und genau was ich mir unter Stute vorstellte; sensibel, eigensinnig und wusste was sie wollte, auch wenn dies für ihren Reiter nicht einfach war und ihm besonderes Geschick und Timing abverlange. Doch das mochte ich. Ich mochte Stuten und hatte eine Vorliebe für charakterstarke Pferde.
    Die ersten beiden Tage beschäftigte ich mich zweimal täglich mit Yuno. Ich ließ sie mich kennenlernen indem ich nur vom Boden mit ihr arbeitete und mir viel Zeit für den Umgang mit ihr nahm; sowohl für das Putzen an sich als auch das allgemeine Versorgen vor und nach getaner Arbeit. Dies war allerdings nicht nur in ihrem Interesse sondern auch in meinem, da ich mich immer gerne zuerst mit einem Pferd und seinem Charakter beschäftigte bevor ich mich auf seinen Rücken wagte. Abgesehen davon war es gut ihre Reaktionsweise auf verschiedene Dinge kennenzulernen; wie sie auf Neues reagierte, wie lange ihre Aufmerksamkeitssspanne reichte und wie es sich äußerte wenn sich diese ihrem Ende näherte.
    Am Nachmittag des dritten Tages wagte ich mich dann jedoch auch schon in den Sattel und sah mir an wo sie stand. Die Basics aus der Klasse E konnte die Stute definitiv, was mir meine Arbeit um einiges erleichterte. Sie war für ihren Ausbildungsstand bereits sehr ausbalanciert und ging mit ihren 6 Jahren schon in einer ausgezeichneten Selbsthaltung, wie man beim Überstreichen sehr deutlich sehen konnte. Dennoch konnte sie natürlich noch an Muskulatur zulegen und sich damit noch mehr selbst tragen aber dies würde im laufe ihrer Ausbildung ohnehin funktionieren. Bei der Dressurausbildung zur Klasse A legte ich besonderen Wert darauf auch in engeren Wendungen eine schöne Biegung bei gleichmäßigem Tempo zu erarbeiten und bezüglich der Tempounterschiede innerhalb der Gangarten von Anfang an beim Pferd abzuklären, dass eine Verstärkung Fleiß und keine Eile bedeutete und konträr dazu eine Rückführung kein Freifahrtsschein war jeglichen Schub zu verlieren und auf der Vorhand einzudösen.
    Dieses Trainingskonzept verinnerlicht, übte ich jeden Tag ein bisschen mehr mit Yuno und feilte an ihren Ecken und Kanten. Die Trabverstärkungen, wie sie in der Klasse A gefordert waren, fielen ihr von Anfang an extrem leicht und schienen ihre Lieblingsübung im beinahe täglichem Training zu sein. Was sie nicht so toll fand waren engere Wendungen in Galopp in denen ich von ihr verlangte bei mir zu bleiben und nicht loszurasen und über die Schulter auszubrechen. Dies lag wohl aber auch daran, dass die Madam mich auf Herz und Nieren auf meine Führungsqualitäten testete. Wollte ich links wollte sie rechts. Nicht ganz einfach, aber als ich mich dann Mitte der zweiten Woche als würdiges Alphaltier bewiesen hatte, dem man schon einmal folgen und Recht geben konnte, gelang mir anscheinend ein Durchbruch, denn Yuno entwickelte sich großartig! Die A-Lektionen klappten allmählich immer besser und einige besaßen wohl bereits Prüfungsniveau. Meine harte Arbeit gepaart mit einer Geduld, die ich in keiner anderen Lebenslage je hätte aufbringen können, fruchtete.
    Die kommenden Wochen intensivierten und verfeinerten wir unsere Errungenschaften der ersten beiden Wochen und machten zusätzlich immer wieder zwischendurch ein paar Stangeneinheiten an der Longe für zusätzlichen Muskelaufbau, Koordination und Abwechslung. Die feuerrote Maus entwickelte sich in diesen ingesamt vier Wochen prächtig und am Ende war ich wirklich sehr stolz auf sie, als ich sie vor meinem Auftraggeber vorritt und ihm die Details unserer Arbeit nahe brachte.
    Im Endeffekt wirkten Pferd und Besitzer mit meinem Werk wirklich zufrieden, was mich noch umso mehr freute. Ich wünschte ihnen alles Gute und hoffte in der Zukunft nach meiner Abreise bald einmal wieder etwas von Yuno zu hören.
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    03. August 2018 | 13.063 Zeichen von adoptedfox
    Militarytraining Stufe E - A | Where's Sleep + Militarytraining Stufe A - L | Yuno

    Käthe | Je mehr Zeit verging, desto mehr machte sich die Aufregung in mir breit. In der letzten Woche hatten wir gleich zwei Anfragen für das Training auf unserem Gelände erhalten und nach ein paar Telefonaten hatten wir den Transport beider Pferde so legen können, dass sie gemeinsam eintreffen würden. Heute. Erin und Ich waren schon früh auf den Beinen und hatten uns die täglichen Aufgaben aufgeteilt um uns dann den Boxen der beiden Gastpferde zu widmen. Ich füllte gerade eines der beiden Heunetze, als der Pferdetransporter auf den Hof einfuhr. Der Fahrer hielt den Transporter vor dem oberen Stalltrakt an und ließ bereits die Laderampe herunter. Ich rief Erin zu mir um beim Ausladen der Pferde zu helfen. Als erstes luden wir Yuno aus, eine große Trakehnerstute von Caenheide aus Deutschland. Erin, die bereits mehrere Male Pferde von Caenheide trainiert hatte, begrüßte die Stute und führte sie ein paar Runden auf dem Hof herum, bevor sie sie in ihre Gastbox brachte. Die zweite Stute hieß Where’s Sleep und war ein Friesian Sporthorse. Sie wiederrum war mir nicht unbekannt und so ging ich in den Transporter und lud die Stute aus. Ich führte sie ebenfalls einige Runden auf dem Hof, bevor ich sie in die Box brachte und ihr die Transportdecke- und die Gamaschen abzunehmen. Ihre lange Mähne war zu einem französischen Zopf eingeflochten. Bevor der Fahrer des Pferdetransporters wieder fuhr, übergab er mir die Unterlagen des Transports und vereinbarte mit mir einen Termin für die Abholung der Beiden. Da wir den beiden die Möglichkeit geben wollten, sich halbwegs einzuleben in ihrem zuhause auf Zeit, teilten wir das Training auf die kommenden 2 Tage auf. Am Abend brachten wir die beiden Stuten für ein paar Stunden auf zwei beieinander liegende Weiden, damit sie nicht den ganzen Tag in der Box verbringen mussten. Nachdem ich Yuno und Where’s Sleep zurück in den Stall gebracht hatte, verteilte ich die Futterrationen und verabschiedete die Pferde in die Nachtruhe.

    Tag 1 | Where’s Sleep | Military Klasse E - A
    “Ich widme mich dann Where’s Sleep!” rief ich Erin zu, die gerade das Heu in die Raufen der Weiden füllte und ging weiter in die Stallanlage neben der Reithalle, in der sich unsere beiden Gäste befanden. Die Stute schlug ungeduldig mit dem Huf gegen die Boxentür und ich musste sie zurückschicken damit ich die Boxentür überhaupt aufschieben konnte. Ich zog ihr ein Halfter an und führte sie auf den Putzplatz, wo ich sie festband und mir aus der Putzbox, die ich zuvor bereits geholt hatte, einen Striegel und eine Kardätsche nahm und die Stute gründlich putzte. Von so einer Mähne kann man ja nur träumen dachte ich und öffnete den französischen Zopf vom Vortag. Ich sprühte die Mähne mit Mähnen- und Schweifspray ein und ließ es kurz einwirken bevor ich mich daran machte sie zu kämmen und neu einzuflechten. Beim Training würde eine derart lange, offene Mähne nur stören. Nachdem ich auch die Hufe ausgekratzt hatte ging ich zurück in den Stall um den Sattel und die Trense der Stute zu holen, die wir vor die Box auf die entsprechenden Halterungen gehängt hatten um Verwechslungen zu vermeiden. Da es beim Vielseitigkeitsreiten feste Hindernisse gab holte ich aus der Sattelkammer auch ein paar Gamaschen, Streichkappen und Hufglocken um sowohl die Beine, als auch die Hufe der Stute im Training zu schützen. Ich setzte meinen Helm auf und stellte die Steigbügel auf meine Länge ein, bevor ich in den Sattel griff und mich mit Schwung in den Sattel von Where’s Sleep setzte. Auf dem kurzen Weg zum Springplatz sortierte ich die Zügel und korrigierte meinen Sitz. Bevor wir in den Wald gingen und uns dem eigentlichen Training widmeten wollte ich die Stute mit ein paar Sprüngen auf A-Niveau aufwärmen. Schon beim warm reiten im Schritt und Trab zeigte die Stute sich unruhig und wenig entspannt, sodass ich mit Bahnfiguren arbeitete um sie bei Laune zu behalten und um ihr die Sicherheit zu geben, die sie vor allem in der Vielseitigkeit brauchen würde. Als sie sich zunehmend entspannte und sich gymnastizierend in allen Gangarten um die Hindernisse reiten ließ, taxierte ich das erste Hindernis. Where’s Sleep verkürzte vor dem Sprung die Galoppsprünge, stieß sich ab und setzte fehlerfrei hinter dem Hindernis wieder auf. Ich klopfte ihr lobend den Hals und nahm noch zwei weitere einfache Sprünge, bevor ich die Stute in den Schritt parierte und sie vom Platz ritt. Erst seit kurzem hatten wir auf einem kleinen unebenen Areal hinter den Stallgebäuden ein Trainingsgelände für anspruchsvollere Trainingseinheiten wie zum Beispiel für das Militaryreiten ausgebaut. Mit verschiedenen Hindernissen, Anstiegen und Gräben konnten wir den Pferden und Reitern hier ein abwechslungsreiches Training bis zum M-Niveau bieten. Als wir das Gelände erreichten galoppierte ich die Stute an und taxierte sogleich das erste Hindernis, ein hochgesetzter Baumstamm mit etwa einem Meter Höhe. Anders als beim Springreiten waren die Hindernisse fest und die Verletzungsgefahr höher, deswegen ging es bei dieser Prüfung in der Vielseitigkeit mehr darum sicher und mit einer bestmöglichen Zeit ins Ziel zu kommen. Where’s Sleep wirkte angespannt, ließ sich von mir aber überreden und meisterte den ersten Sprung ohne Ausbrüche. “Prima!” lobte ich sie baute verschiedene Hindernisse ins Training ein. Einen Trakehnergraben mit Wasser, einige Hoch- und Weitsprünge und sogar durch den Wassergraben ließ sich die Stute nach anfänglicher Skepsis reiten. Mit der Zeit fiel ihr das bergauf- und bergab galoppieren leichter und ich meine, dass die Stute Spaß an der Vielseitigkeit empfand. Nach einer guten halben Stunde beendete ich das Training und ritt die Stute zurück auf den Hof. Neben dem Putzplatz stieg ich ab und trenste sie ab, um ihr das Halfter anzuziehen. Where’s Sleep hatte ordentlich geschwitzt und da es heute angenehm warm war, wollte ich sie noch mit dem Schlauch abspritzen bevor ich sie auf die Weide kam und den restlichen Tag frei bekam. Ich nahm ihr den Sattel ab und trennte ihn von der Schabracke, die ich zum trocknen an der frischen Luft hängen ließ. Die Stute genoss die kalte Dusche und ich bot ihr zur Belohnung eine Karotte an die sie auf dem Weg zur Weide genüsslich zerkaute.
    Where’s Sleep hatte die Trainingseinheit gut gemeistert und aufgrund ihrer Sicherheit in der Dressur und im Springen konnte die Stute nun problemlos an Militaryturnieren der Klasse A teilnehmen.

    Tag 2 | Yuno | Military Klasse A - L
    Da sie für den nächsten Morgen Regen gemeldet hatten, ging ich bereits in den frühen Morgenstunden in den Stall und widmete mich meinem zweiten Schützling - Yuno. Yuno war eine sportliche Trakehnerstute die bereits einige Vielseitigkeitsturniere erfolgreich gemeistert hatte und somit ein Maß an Erfahrung mitbrachte. Optimal für das heutige Training! Erin hatte die Pferde bereits gefüttert und ich half ihr dabei sie auf die Weiden zu bringen, bevor ich zu Yuno ging die den anderen Pferden sehnsüchtig nachwieherte. Ich holte die Stute aus ihrer Box und führte sie hinaus auf den Putzplatz, wo ich sie anband und für den Moment, in dem ich die Putzbox holte, allein ließ. Als ich wieder kam nahm ich mir einen Striegel in die eine- und die Kardätsche in die andere Hand und begann sie mit langen, gründlichen Zügen zu putzen. Yuno wirkte entspannt und streckte sich genüsslich, wenn ich die richtige Stelle mit dem Striegel erwischte. Ich kratzte die Hufe der Stute aus und kontrollierte sie auf die Beschaffenheit, bevor ich eine Bürste für die Mähne und den Schweif aus der Putzbox nahm und mich daran machte ihr Langhaar zu entwirren. Die Stute hatte eine sportlich gehaltene Mähne und doch hatte sie es über Nacht geschafft, sie zu verknoten und mit Stroh zu spicken. Ich zog die Strohhalme heraus und löste die Knötchen mit den Fingern, bevor ich darüber bürstete. Nun, da die Stute sauber vor mir stand, räumte ich die Putzutensilien zurück in die Putzbox und brachte sie in die Sattelkammer zurück. Von dort nahm ich gleich Gamaschen, Streichkappen und Hufglocken mit die ich, eben aus den gleichen Gründen wie einen Tag zuvor, schon bei Where’s Sleep benutzt hatte. In der Hoffnung, dass mir nichts herunter fallen würde, holte ich auch gleich den Sattel und die Trense der Stute und ging zu ihr zurück. Ich legte alles auf dem Boden ab und nahm zuerst den Sattel um ihn der Stute aufzulegen. Geduldig blieb sie stehen während ich die Schabracke unter dem Sattel glatt zog und unter ihrem Bauch nach dem Gurt griff und ihn locker anzog. Später, wenn die Stute sich nicht mehr aufblies, würde ich nachgurten. Ich brachte die Gamaschen, Streichkappen und Hufglocken an und öffnete dann das Halfter der Stute um es ihr auf den Hals zu schieben, damit ich sie auftrensen konnte. “Dann wollen wir mal.” sagte ich motiviert und setzt meinen Helm auf. Ich führte die Stute das kleine Stück zum Springplatz hinunter, stellte die Steigbügel auf meine Länge ein, gurtete nach und setzte mich dann mit Schwung in den Sattel der großen Stute. Die Vielseitigkeitsprüfung erforderte oftmals viel Mut, Vertrauen, Ausdauer und Flexibilität von Pferd und Reiter, da die Prüfung aus 3 Teilen bestand. Dressur, Springen und dem Querfeldein. Doch auch eine gute Basis in der Dressur und dem Springen, ersetzte nicht den Geländeritt der dringend trainiert werden musste da sonst schlimme Unfälle passieren konnten, wie die Vergangenheit zeigte. Yuno zeigte sich äußerst arbeitswillig unter dem Sattel und war nach dem aufwärmen zielstrebig darauf fixiert zu springen. Yuno, so erzählte mir ihre Besitzerin Franziska Ziegler von Caenheide, hatte viel Potenzial und brauchte einen konsequenten Reiter da sie sonst die Zügel im wahrsten Sinne des Wortes selbst in die Hand nahm. Bevor wir auf das Trainingsgelände gingen wärmte ich die Stute mit ein paar Sprüngen auf die sie ohne große Anstrengungen überwand. Nach zirka 20 Minuten parierte ich Yuno in den Schritt durch und ritt sie vom Platz.
    “In einer Stunde kommen die Grundschüler für den Around-a-Horse Day, vergiss das nicht.” sagte Erin die dafür ein paar Strohquader in eine Schubkarre lud um sie in der Reithalle als Sitzgelegenheit für die Kinder zu legen. “Mach ich nicht!” versicherte ich ihr und ritt entlang der Offenstallboxen zum Traininsgelände. Dort angekommen trabte ich die Stute erst an, bevor ich ihr die Galopphilfen gab und die leichte Steigung hinauf ritt wo die ersten Hindernisse der Schwierigkeitsstufe L begannen. Da Yuno bereits Vielseitigkeitsturniere gelaufen war wusste sie die Hindernisse zu taxieren und wollte direkt über einen sogenannten “Tisch” springen, doch ich ritt sie daran vorbei und steuerte den Trakehnergraben an. Die Stute taxierte das Hindernis genau richtig und sprang mit genügend Freiraum über das massive Hindernis. Auch die Bergabsprünge gelangen ihr ohne große Anstrengung. Bei einer der Kombinationen verweigerte sie anfangs, doch beim zweiten Anlauf nahm sie auch diese Hindernisse mit. Da beim L-Niveau die Geländestrecken über einen Kilometer lang waren, war die Ausdauer des Pferdes äußerst wichtig und so ließ ich einige Hindernisse aus um sie im gestreckten Galopp über das Gelände zu reiten. Zum Abschluß nahm einen Hoch-Weit Sprung ins Visier der durch seine leichte bergaufstellung damit Yuno es leichter hatte den Sprung zu entwickeln, da er durch seinen Aufbau doch recht respekteinflößend für ein Pferd war. Ich klopfte der Stute lobend den Hals und durchritt mit ihr noch einmal den Wassergraben, bevor ich das Training beendete und sie im Schritt zurück auf den Hof ritt. Ich stieg am Putzplatz ab und band die Stute an um sie in Ruhe abzusatteln. Da es heute nicht sonderlich warm werden würde spritzte ich nur die Beine der Stute ab und rieb sie mit einem Celsius-Gel ein welches die Beine kühlte und eine schnelle Regeneration nach Belastung förderte, bevor ich sie auf die Weide brachte.
    Yuno hatte die Trainingseinheit gut gemeistert und aufgrund ihrer Sicherheit in der Dressur und im Springen konnte die Stute nun problemlos an Militaryturnieren der Klasse L teilnehmen.

    Tag 3 | Abholung
    Heute war es soweit, wir mussten uns von den beiden Gastpferden verabschieden. Nachdem beide Pferde ihre morgendliche Ration Futter erhalten hatten half Erin mir dabei die Stuten für den Transport fertig zu machen. Wir putzten Yuno und Where’s Sleep gründlich bevor wir die Transportdecken- und Gamaschen aus dem Haus holten und den Pferden anlegten. Where’s Sleep’s Mähne hatte ich wieder zu einem französischen Zopf eingeflochten. Wir hatten uns die Zeit gut eingeteilt, denn gerade als wir fertig waren mit den beiden Stuten fuhr der Transporter auf den Hof ein. Während Erin die beiden Pferde hielt, füllte ich mit dem Fahrer die Unterlagen aus und achtete stark darauf keine durcheinander zu bringen. Als alles geklärt war verluden wir die Stuten und verabschiedeten uns von ihnen. Aufregende Tage lagen hinter den beiden Stuten und wir waren uns sicher, dass sie sich schon auf ihre eigenen Boxen freuen würden. Ich winkte dem Transporter zum Abschied hinterher und ging dann mit Erin in den Stall um die Boxen der beiden zu säubern, bevor die Kinder eintrafen und wir alle Hände voll zu tun hatten.

    Die Kür
    Die dritte und letzte Stute für Caenheide war Yuno. Die Fuchsstute wurde von Franziska Ziegler vorgestellt, die Sonne brannte ohne Gnade auf den Reitplatz, wo nun wieder ein paar Sprünge aufgebaut wurden. Das Paar wärmte sich mit ein paar anderen Teilnehmern auf dem Nebenplatz auf. Yuno arbeitete fleißig mit und man spürte, dass sie und Franziska ein eingespieltes Team waren. Als sie aufgerufen wurden ritten sie im leichten Galopp auf den Vorstellungsplatz und grüßten hier die Richter. Im Schritt ging es nun auf die linke Hand. Aufgrund des mangelnden Platzes wählte Franziska Schlangenlinien an der Langen Seite und ritt erst weiter hinten auf den Zirkel. Hier trabte sie Yuno an, die schwungvoll dem Takt der Musik folgte. Nach zwei Runden im Trab galoppierte das Paar an und wechselte nach weiteren Runden durch den Zirkel auf die rechte Hand. Auch hier wurden alle drei Grundgangarten vorgestellt, bis diese kleine Dressurlektion beendet war.Direkt im Anschluss nahm das Paar das erste Hindernis in den Fokus. Yunos Ohren spitzten sich und sie zog ordentlich an, ehe sie kurz vor Absprung von Franziska auf die richtige Distanz zur Hürde gebracht wurde um nicht wild in die Stangen zu rennen. Auch die weiteren Hindernisse nahm das Paar fehlerfrei. Das lag auch daran, dass Franziska ihrer Stute heute viel Zeit ließ um die Sprünge korrekt zu nehmen. Kein Zeitdruck, keine Hektik. Es war trotzdem deutlich zu spüren, dass Yuno gerne etwas mehr Schnelligkeit an den Tag gelegt hätte. Nach der Kür verabschiedete sich Franziska von den Richtern und lobte ihre Stute ausgiebig, während sie den Platz wieder verließ.
    1622 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

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    Tassila, Bracelet, Mohikanerin und 4 anderen gefällt das.
  9. Occulta

    Occulta actually dead Staff

    Meine Teilnahme mit...
    PFS' Stromer's Painting Gold

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    Steckbrief
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    Vom: Stromer

    Vom: Adlerflug
    Aus der: Sailing Leave

    Aus der: Painting Shadows

    Vom: Portrait on a Wall
    Aus der: Shadows of Dawn


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    Rufname: Goldy
    Geburtstag: 20.04.
    Alter: 5 Jahre
    Stockmaß: 1.68 m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Geschlecht: Stute
    Fellfarbe: Buckskin Sabino
    (Ee,AaCrcr,Sbsb)
    Abzeichen: scheckungsbedingt unregelmässige Laterne und 4x hochweiss
    Gesundheit: Sehr gut
    Hufe: Gutes Horn, Rennbeschlag


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    ausgeglichen, freundlich, menschenbezogen


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    Ähnlich ihren Eltern ist Stromer's Painting Gold ein sehr ausgeglichener Vertreter der Vollblüter. Bisher nur gutes erlebt, zeigt sie sich anhänglich, menschenbezogen und freundlich, auch wenn sie wie jedes Jungpferd auch mal frech wird, was aber nie bösartig gemeint ist. Goldy ist zudem äußerst aufmerksam und achtet auf ihre Umwelt, kann sich so schnell anpassen und arbeitet motiviert mit.


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    Besitzer: Occulta
    Ersteller: Kira, Grossgemalt by Occulta
    VKR: Occulta
    Verkäuflich: Nein


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    Gekört: Nein
    Nachkommen: -
    Decktaxe: nicht leihbar!


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    Galopprennen Klasse: S
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: L
    Military Klasse: A
    Dressur Klasse: L
    Distanz Klasse: S

    Eignung: Galopprennen, Springen
    Eingeritten: Ja


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    1. Platz 445. Dressurturnier
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    1. Platz 344. Distanzturnier
    1. Platz 326. Distanzturnier
    1. Platz 315. Distanzturnier
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    2. Platz 426. Galopprennen
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    3. Platz 450. Dressurturnier
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    3. Platz 445. Springturnier
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    3. Platz 314. Distanzturnier
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    3. Platz 349. Militaryturnier
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    3. Platz 424. Galopprennen
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    Goldy's Spind

    TA Berichte

    HS Berichte

    Trainingsberichte [3]
    Occulta
    Galopptraining E-A
    Gruppe 1: PFS‘ Merino, Primo Victoria, Simba Twist, PFS’ Stromer’s Painting Gold, PFS’ Cryptic Spots, PFS’ Miss Moneypenny, Cassiopeia

    Ungeduldig tänzelte Cryptic vor der Startmaschine. Wir warteten darauf, dass Ajith uns reinführte, doch wir standen an der äussersten Position und der Pfleger hatte innen angefangen. Nacheinander brachte er Merino, Simba, Penny, Cassy, Primo und Goldy rein, bis schliesslich wir dran waren. Cryptic war total geladen und ich rollte, einen Blick zu Quinn werfend, die Augen. Sie grinste und meinte: „Better like this than a horse that’s falling asleep.“ Ich stimmte ihr zu und fragte, wie Goldy drauf sei. Das war das erste mal, dass sie mit der Gruppe mitlief. Wir hatten sie bisher nur Dressur geritten und einzeln auf der Bahn trainiert, oder Ausritte gemacht. Wir hatten nämlich zuerst sehen wollen, wie ihr Trainingsstand war. Oliver hatte sie für fit genug befunden, also konnte sie jetzt mit unseren Dreijährigen laufen. Sie hinkte dennoch ein wenig hinterher was die Erfahrung anging, da ihre alte Besitzerin nicht so viel Zeit zum Trainieren gehabt hatte. Cassy war auch immernoch bei der jüngsten Gruppe dabei, doch Oliver wollte sie bald wieder zu den älteren Rennpferden einteilen, weil sie deutlich mehr Ausdauer als die Jungen hatte. Ich war froh, dass die palomino Stute wieder aufholte.

    Endlich gab Ajith das Startsignal und die Klappen öffneten sich. Cryptic drückte wie erwartet gewaltig ab und ich musste mich gut in seiner Mähne festkrallen, um mit den kurzen Bügeln nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Er setzte sich mit ein paar grossen Sprüngen an die Spitze und ich überlegte zufrieden: Wenn er im nächsten Rennen so losspringt, kann er schon von Anfang an einen guten Vorsprung herausholen. Allerdings musste ich ihn jetzt etwas zurücknehmen, denn unser Training fand wie fast immer in Intervallen statt. 1600 Meter insgesamt waren es heute, dazwischen Phasen mit 200 Meter Sprints. Ich sah stets auf meine Armbanduhr um unsere Geschwindigkeit zu überprüfen. Cryptic machte sich heute echt gut, doch gegen Ende der 1600 Meter wurde er etwas langsamer, was mir zeigte, dass es in Sachen Ausdauer noch haperte. Merino und Simba bieben bis zum Schluss dicht beieinander, weil die beiden gerne zusammen liefen und sich so gegenseitig anstachelten. Sie wurden dicht verfolgt von Penny, die ziemlich zurückgehalten wurde, weil sie sich beim letzten Training zu sehr verausgabt hatte und mit einem zu hohen Puls durchs Ziel gekommen war. Quinn nahm’s mit Goldy noch gelassen und blieb zuhinterst. Die Stute konzentrierte sich und war gehorsam, das machte das Training sehr angenehm. Primo hingegen war etwas abgelenkt und irgendwie nicht auf der Spur. Nichts desto Trotz war es ein gutes Training gewesen und wir kamen mit jedem Tag wieder ein kleines Stück weiter.
    31 Aug. 2017

    Occulta
    Springtraining A-L
    PFS’ Stromer’s Painting Gold, One Cool Cat, Cassiopeia, Spotted Timeout, Iskierka, Coulee, Painting Shadows, tc Miss Moneypenny

    Springtraining war angesagt. Es war Abend, und wir waren gerade erst vom Militaryturnier zurückgekommen. Die Ausrüstung war versorgt und die Turnierpferde auch, also konnten wir nun mit den Alltagsaufgaben fortfahren. Die zuhausegebliebenen Pfleger hatten soweit alles im Griff gehabt und wir lagen gut im Zeitplan. Ich liebte es, wenn die Dinge so reibungslos klappten. Das hatte ich dem grossartigen Team von Angestellten zu verdanken, auf die man sich eigentlich stets verlassen konnte. Entsprechend gut gelaunt begab ich mich zu Iskierkas Box. Ich musste die sensible Schimmelstute mal wieder selbst reiten, weil das immernoch die Erfolgversprechendste Variante war. Ein paar der Pfleger kamen zwar mittlerweile auch sehr gut mit ihr zurecht, unter anderem Quinn, aber sie blieb ein anspruchsvolles Reittier, und wann immer möglich wollte ich das Risiko selbst übernehmen. Nicht, dass ich glaubte, dass etwas passieren könnte – aber die Erfahrung hatte mich einfach gelehrt, dass gewisse temperamentvolle Charaktere eine Unberechenbarkeit mit sich brachten, die man am besten selbst ausbadete. Heute war er aber offenbar gut gelaunt, der weisse Drache. Sie hielt beim Putzen schön still und gab artig alle vier Hufe. Sie war auch nicht ganz so kitzlig am Bauch wie sonst. Misstrauisch beäugte ich sie, ehe ich ihren Kopf bürstete. „Was hast du wieder ausgeheckt, Iskierka?“ Die schwarzen, zufrieden wirkenden Augen weiteten sich etwas, als ich die Bürste aufsetzte; schlossen sich dann aber halb, als ich die offenbar angenehme Bewegung seitlich über die Stirn machte. Sie war nicht gerade der verschmuste Typ Pferd, aber auch sie konnte sich ab und zu beim Kraulen oder Putzen entspannen. Sie zeigte es einfach weniger offen als die anderen Stallgenossen. Ich holte den passenden Springsattel und legte ihn auf ihren eher schmalen Rücken. Sie war ein Knochiges Tier. Nicht mager, aber schlank gebaut und sie schien kein bisschen überschüssiges Fett zu haben. Dagegen wirkte Goldy, die eine Position hinter uns angebunden war, gleich pummelig. Vielleicht lag es am Altersunterschied, so konnte man es bei Goldy auf verbleibenden Babyspeck schieben. Dann musste Penny aber eine Ausnahme sein, denn die war ebenfalls sehr sportlich, trotz ihres jungen Alters. Ich sprach hier nicht von herausstechenden Unterschieden, denn klar; die aktiven Rennpferde waren allesamt extrem schlank im Vergleich zu normalen Freizeitpferden. Aber das geübte Auge sah die einzelnen Fett- beziehungsweise Muskelpölsterchen nunmal ganz genau. Ich zog den Gurt ins zweite Loch und liess Iskierka danach rasch ‚Lächeln‘, ein kleines Ritual um ihr das Satteln schmackhaft zu machen. Erst, nachdem sie die Lippe deutlich hochgezogen hatte, bekam sie das Karottenstück in meiner Hand. Die meisten meiner Pferde konnten ein paar kleine Tricks, die ich im Alltag immer mal wieder abfragte; als Abwechslung und Spielerei für zwischendurch. Ich fand, dass sie das geistig fit hielt. Iskierka war aber nicht mit derselben Begeisterung dabei wie zum Beispiel Cool Cat, der heute ebenfalls in der Springstunde mitlief. Aber der war sowieso viel offener und verspielter. Ich zäumte Iskierka mit ihrer ‚Apple Mouth‘ Trense, ein einfach gebrochenes Gebissstück, das mit Gummi ummantelt war und leicht nach Apfel schmeckte. Sie lief in normalen Trainingseinheiten darauf viel losgelassener und mehr durchs Genick, weil sie mehr abkaute. Für Renntraining und Rennen selbst hatte sie aber wie die meisten anderen ein Ringgebiss. Wir führten die Pferde raus. Direkt hinter mir folgten Goldy, Penny, Painting Shadows und Coulee. Vor uns war Cassiopeia bereits rausgeführt worden. Von den Hengsten stiessen nur noch Cool Cat und Spot zu uns. Pferde und Reiter sammelten sich auf dem Reitplatz, wo Elliot noch die letzten Hindernisse umstellte. Uns erwartete ein kleiner L-Parcours am ende der Stunde, doch zunächst wärmten wir uns mit Cavaletti ein und überwanden danach ein paar solide A-Hindernisse. Iskierka war zu Beginn konzentriert und reagierte wunderbar auf meine Hilfen. Mit dem Fortschreiten der Stunde begann sie aber heiss zu werden und wurde unangenehm heftig vor den Hindernissen. Elliot machte mit uns zwischendurch beruhigende Lektionen, oder liess uns Kombinationen reiten, bei denen die Pferde besonders aufpassen mussten. Aber es half auch nicht viel. Die Stunde wurde von mir trotzdem grösstenteils als erfolgreich abgestempelt, denn Iskierka hatte kaum Stangen geworfen und auch nie verweigert. Nur die Technik, an der mussten wir noch etwas arbeiten. Coulee war mit Charly ein paarmal hingestanden, weil er zu wenig mit den Beinen dran gewesen war. Ansonsten war aber auch sie gut durch den Parcours am Ende gekommen. Cassy hatte keine Mühe gehabt und schien mit Quinn ein gutes Team zu bilden. Die restlichen hatten bis auf ein paar kleine Mängel auch ein gutes Bild abgeliefert. Somit liess Elliot uns austraben und stellte den Parcours tiefer für die nachfolgende Gruppe. Es war nun fast sieben Uhr. Dunkel war der Himmel natürlich schon längst, aber wir hatten ja Flutlichter für den ganzen Reitplatz. Ich versorgte Iskierka und widmete mich dann dem nächsten Kandidaten.
    31 Okt. 2017

    Occulta
    Galopptraining A-L

    Primo Victoria, PFS’ Merino, PFS’ Cryptic Spots, Simba Twist, tc Miss Moneypenny, Cassiopeia, PFS’ Stromer’s Painting Gold

    Ziemlich genau ein Jahr war es her, seit die Vollblüter aus der jüngsten Gruppe zum ersten Mal auf die Bahn gekommen waren. Primo Victoria, ihr Zwillingsbruder Merino, Cryptic, Simba und Penny waren innerhalb eines Jahres von absoluten Anfängern zu hervorragenden Rennpferden geworden, die nun allesamt in höheren Rennen starten konnten. Da sie nächstes Jahr mit den erfahreneren Vollblütern zusammen rennen mussten, wollten wir die fünf Jungspunde, Cassiopeia, die wir immernoch am Auftrainieren waren, und Goldy, die ja erst kürzlich dazugestossen war, bis zum Frühling noch etwas härter rannehmen. Oliver hatte einen strengen Plan mit Richtzeiten und -Strecken aufgestellt, an die wir uns Tag für Tag halten mussten. Normalerweise machten wir über den Winter etwas weniger hartes Training und eher eine Art Erholungsphase. Die jungen Pferde mussten aber trotzdem Fortschritte machen und bis zum Frühling das gewünschte Trainingslevel erreichen. Natürlich bekamen die jungen Pferde dennoch genug Pausen, damit sich ihre Muskeln optimal erholen und entwickeln konnten. Auch heute fand das morgentliche Training wie gewohnt statt, typisch für das Winterhalbjahr erst ab acht Uhr. Die Sonne ging daher gerade auf, als wir mit den fix fertig geputzten und gesattelten Pferden den Hauptstall verliessen. Ich wurde von Ajith per Räuberleiter auf Simbas Rücken gehoben und zupfte symbolisch die goldene Mähne des Hengstes unter der Fleecedecke hervor. Da die Vollblüter alle geschoren waren, trugen sie während des ganzen Trainings Fleece-Nierendecken. Wir ritten im Schritt zum Galoppweg, trabten an und wärmten die Vierbeiner auf. Merinos Decke war wohl nicht gut festgemacht, denn sie verrutschte während dem Traben. Ich rief daher Charly vor mir zu «Oi, Chaplin your exercise rug is off». Der Jockey drehte sich verwirrt nach hinten, entdeckte das Problem und zupfte die Decke im leichten Sitz zurecht. Er zwinkerte mir dankbar zu, weil er genau wusste, dass er Ärger von Oliver eingefangen hätte, wenn ich nicht gewesen wäre. Es war noch neblig auf den Wiesen um Pineforest herum und das in der Nähe liegende Dorf war vollständig verschluckt. So wirkte es fast, als sei Pineforest eine Insel inmitten von gähnender Leere, die ebenfalls drohte, in den grauen Schwaden zu verschwinden. Die Pferde liefen rhytmisch über den Schnitzelweg und mein Helm streifte hie und da einen Tannenzweig. Ein Blick über die Schulter verriet mir, dass Cassy direkt hinter uns schön am Zügel lief. Die Palominostute war nebst Vai Alida die einzige Trader Joe Nachkommin in meinem Stall. Weil Alida nicht mehr im Rennsport eingesetzt wurde, lasteten auf Cassy mehr Erwartungen. Es war unheimlich schade, dass sie mit ihrer Beinverletzung hatte pausieren müssen, denn so hatte sie viele wichtige Rennen verpasst. Aber dafür war sie nun umso fitter und zeigte das ganze Potential, das sie von ihrer Abstammung mitbekommen hatte. Wir bogen nach dem Einwärmen auf die Bahn und reihten uns vor der Startmaschine auf, die heute etwas weiter vorne stand. Simba ging zuverlässig rein und auch die anderen liessen sich, bis auf ein wenig Tänzeln, brav hineinführen. Oliver gab das Startsignal und die Tore klappten auf. Doch wenige Sekunden später pfiff er uns zurück. «Penny and Cryptic were too late! Do it again, and this time move your butt properly out of there.» Leicht verärgert trabte April neben mir her. «It was nothing, really. She went off perfectly fine», murmelte sie. Offenbar nicht ‘perfectly’ genug für Oliver. Simba war diesmal ein wenig zögerlich, weil er nicht verstand, warum wir beim ersten Mal gebremst hatten. Wir starteten erneut, wobei Oliver ruhig blieb. Simba legte einen guten Start hin, stockte dann aber, weil er förmlich erwartete, dass wir wieder bremsen mussten. Ich ermunterte ihn zu einem gleichmässigen Takt und hielt den Blick entschlossen nach vorne gerichtet. Dadurch, dass der Hengst etwas unsicher bezüglich des Starts gewesen war, drehte er nun immer wieder ein Ohr nach hinten zu mir und war deutlich aufmerksamer als sonst. Es war ein tolles Gefühl, den Athleten unter mir so sehr bei der Sache zu sehen. Auch Oliver beobachtete das Geschehen interessiert mit dem Feldstecher. Ich fragte mich, ob er nicht insgeheim genau das hatte ausprobieren wollen. Es schien aber nicht bei allen geklappt zu haben, denn Rita hatte mit Cryptic immer noch eine ordentliche Handvoll. Er erinnerte mich an seinen Vater, der je nach Wetter auch lustig aufgelegt war. Aber auch die beiden kamen durchs Ziel und das in der erforderlichen Zeit. Trotzdem motzte Oliver und liess Rita nochmal dreihundert Meter kontrolliert am Zügel galoppieren. Cryptic strotzte nach wie vor mit überschüssiger Energie, war aber danach etwas weniger quengelig. Oliver liess uns austraben und fasste, nachdem sich alle Pferde zum Trockenlaufen mit den Abschwitzdecken im Freilauftrainer befanden, nochmal rasch seine Beobachtungen von vorhin zusammen. Er erklärte, dass die Pferde nun auf einem höheren Level als zuvor waren und wir auch entsprechend auf die Details achten mussten. Wir durften keine Millisekunden in schlechten Starts oder Meinungsverschiedenheiten verschenken. Unsere Konkurrenz hatte eine erste ‘Filterung’ durchlaufen; die im nächsten Jahr startenden Vierjährigen waren allesamt Pferde, die von ihren Trainern als ‘Ertrag bringend’ eingestuft worden waren, ergo ‘nur die Guten’. Diesen Vortrag durften wir uns natürlich jedes Jahr um diese Zeit wieder anhören, entsprechend nickten alle nur mehr oder weniger augenrollend. Recht hatte er aber, und das mussten alle zugeben. Auch ich fragte mich, wie gut meine Vollblüter in der kommenden Saison abschneiden würden. Oliver war erstaunlich optimistisch gestimmt und klopfte mir lobend für das heutige Training auf die Schulter. Er meinte abschliessend, dass Cassy nun ruhig wieder in die älteren Gruppen wechseln konnte, da sie ihren Trainingsrückstand beinahe aufgeholt hatte. Ich stimmte dem zu.
    29 Nov. 2017

    Kür

    “Komm jetzt, wir verpassen die Kür noch, wenn du so weitermachst!”, rief ich entnervt durch die Haustür. Jonas suchte seine Kamera, die Lily vermutlich zuletzt entfürt hatte, um Fotos von den Hunden zu machen. Eigentlich hätten wir vor über einer halben Stunde zum Körungsgelände abfahren wollen, Goldy war sogar schon längst verladen. Aber es war mal wieder noch einiges dazwischengekommen – vergessene Vorführhandschuhe, „Ich muss nochmal auf’s Klo“, Lily mit dringenden Fragen zum Beibringen von Zirkustricks… „Hab sie!“, rief eine triumphierende Stimme die Treppe runter. „Also gut, dann los.“ Ich lief schonmal zügig voraus zum Auto, Jonas kam hinterhergejoggt. Endlich konnten wir abfahren. „Reicht es noch?“, fragte ich sorgenvoll. „Ich fahre ja, also schaffen wir’s“, neckte er. „Hey!“ wir hatten eine lustige Fahrt, obwohl uns noch genug Stress erwartete. Wir luden in Rekordtempo aus und und zäumten Goldy, dann führte ich sie zum Aufwärmplatz. „Warte kurz“, meinte Jonas noch, und zupfte während dem Gehen einen Strohhalm aus Goldys Schweif. „So, jetzt seid ihr bereit.“ Ich schmunzelte und strechelte den Hals der Stute. Wir hatten gerade mal fünf Minuten Zeit, uns zu aklimatisieren, dann wurden wir aufgerufen. Ich grüsste die Richter, stellte Goldy gerade vor ihnen hin und hielt sie ruhig, damit sie beurteilt werden konnte. Dann trabten wir auf beide Seiten vor, und liefen auch im Schritt an den Richtern vorbei. Nun war es Zeit, die Stute frei laufen zu lassen und ihren Galopp zu präsentieren. Ich hängte den Führstrick aus und die Helfer schickten sie auf beide Seiten dem Zaun entlang über den Sandplatz. Die Richter nickten, als sie genug gesehen hatten und ich konnte Goldy wieder einfangen, was aber gar nicht so leicht war, denn die Stute war im Stecktrab unterwegs. Sie schien sich doch etwas mehr aufgeregt zu haben, als mir aufgefallen war. Wenigstens streckte sie sich besonders schön. Ich kriegte sie schliesslich doch zu fassen und verliess den Platz mit ihr, nachdem ich die Richter abermals gegrüsst hatte. Jonas empfieng uns und stellte lachend fest: „Das war wohl die kürzeste Körung, die wir jeh hatten.“ „Warte noch, bevor du das sagst. Noch wissen wir nicht, ob sie durchgekommen ist.“
    2'224 Zeichen mit Lz, geprüft mit Lettercount.com, Text by Occulta

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  10. Cooper

    Cooper moonmaid

    sadashas Teilnahme mit
    Where's Sleep
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    Stute
    12. März | 5 Jahre
    Rasse
    Friesian Sporthorse
    Stockmaß/Endmaß 166cm
    Fellfarbe Schabrackentiger
    Geno unbekannt

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    Charaktereigenschaften
    Lauffreudig, Aufmerksam, Unabhängig, Unruhig, Stolz

    Beschreibung
    Where’s Sleep ist eine außerordentlich schöne und stolze Stute. Die Stute weiß sich zu präsentieren und zieht auf jeder Veranstaltung alle Blicke auf sich. Leider lässt sich Where’s Sleep schnell verunsichern und wird unruhig. Das Team der Gwynedd Stables arbeitet daran der Stute Sicherheit zu geben. Sie erzielte bislang in der Dressur hohe Erfolge, schnitt aber auch in Springturnieren nicht schlecht ab. Where’s Sleep ist eine Bereicherung für die Gwynedd Stables und wir legen große Hoffnungen in ihren Nachwuchs.


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Springen E A
    Show Jumping: E A* A**

    Military E A

    Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100

    Western E A L M S

    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1


    Distanz E A L M S
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4



    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


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    Offiziell
    SW 494
    424. Dressurturnier
    425. Dressurturnier
    426. Springturnier
    430. Springturnier
    445. Dressurturnier
    459. Dressurturnier
    462. Dressurturnier
    466. Dressurturnier
    474. Dressurturnier
    477. Dressurturnier
    496. Dressurturnier
    497. Dressurturnier
    507. Dressurturnier

    Inoffiziell

    keine

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


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    Von unbekannt
    Aus der unbekannt

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

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    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen 14
    HS 2
    TA 2
    Trainer 1
    Zubehör 1 2
    Gesamt 20 21


    Schleife
    SK

    Eingetragene Zucht Gwynedd Stables

    Besitzer sadasha (Sophia Finch)
    VKR/Ersteller sadasha


    Nachkommen
    keine

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


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    Letzter Tierarztbesuch 05. August 2018
    Gesamteindruck gut


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    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur 05. August 2018
    Letzte Impfung 05. August 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 05. August 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 05. August 2018


    Beschlag vorne Stahleisen
    Beschlag hinten Stahleisen


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund

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    Where's Sleep| Prophylaxe| 4516 Zeichen


    Ich war auf dem Weg zum Flughafen während ich meinen nächsten Auftrag erhielt. Ich ging auf die Internetseite um zu sehen wo und er es war. Erneut war der Stall in England.
    Er hieß Gwenedd Stables. In letzter Minute konnte ich meinen Flug erneut stornieren und ich informierte Simon. "Hört sich so an als hättest du keine Lust nach Hause zu kommen"
    grummelte er, da es dort noch früh am Morgen war. Ich verdrehte die Augen und in dem Moment lachte er. "Nur Spaß, freue mich wenn du wieder kommst. Habe hier, auch wenn es sich
    komisch anhört, alles in Griff". Beruhigt legte ich auf und fuhr mit dem Leihwagen nach Gwynedd Stables.

    Ich war aufgeregt und wusste nicht was mich dort erwartet. Die Auftraggeberin war eine sogenannte Sophia Finch. Der Stall hatte verschiedene Sportpferde und eine erstaunlich gute Zucht.
    Als ich zum Gestüt fuhr wurde es häuprig. Ich fuhr durch Waldwege und hatte um ehrlich zu sein Angst den Wagen zu zerkratzen. Langsam und aufmerksam fuhr ich bis zum Gestüt vor.
    Dann kam mit sofort eine Frau entgegen mit braunen Haare. Sie winkte und schien sehr freundlich zu sein. "Willkommen" sagte sie und gab mit die Hand. Sie fragte mich wie meine Reise war
    und war sehr interessiert daran über mich persönlich etwas zu erfahren, was ich erstaunlich fand. Wir tauschten uns etwas aus während wir auf dem Weg zum Stall waren. "Also. Sleep ist
    ein Friesian Sporthorse, nicht sehr groß, aber unruhig. Wir bemühen uns alle sehr ihr mehr Sicherheit zu geben, ich kann jedoch nicht garantieren das alles glatt läuft" sagte sie und schaute
    mich nervös an. "Keine Sorge. Ich weiß das jedes Pferd einen anderen Charakter hat. Habe aber vor allem mit nervösen und Problempferden Erfahrung. Allein meine Rennpferde sind total
    irre" lachte ich und versuchte sie damit etwas zu beruhigen. Als wir den Stall betraten war die Stute schon angebunden. Ich näherte mich nur langsam der 1,66 großen Stute und gab ihr
    einen Apfel. Sie schnupperte an mit, schaubte und ließ sich ohne Probleme streicheln. Diese Gelegenheit nutze ich um mir schon einmal vom Kopf einen Eindruck zu verschaffen. Ich schaute
    kurz in die Ohren, in die Augen und dann auch ins Maul, was sie nicht so super fand. "Ganz ruhig, will nur mal schauen ob alles gut ist". Schnell und schmerzlos testete ich den Pupillenreflex. Die Untersuchung der Vitalzeichen machte ihr ebenfalls keine Probleme und mit dem rumwackeln und Positionsveränderung kam ich gut klar. Zu dem Zeitpunkt stellte ich fest das die Stute minimal erhöhte Temperatur hatte. "Naja. An sich ist das nicht schlimm. Sowas kann an vielem liegen. Es muss auch nichts schlimmes bedeuten. Es kann lediglich die Hitze und das Wetter sein, sogar daran liegen das jemand Fremdes hier ist. Einfach einige Stunden beobachten, und falls es nicht weg gehen sollte einen lokalen Tierarzt informieren" lächelte ich. Zu Anfang redete Sophia sehr viel, nun ließ sie mich aber meiner Arbeit nachgehen und hörte aufmerksam zu. Was ich sehr bevorzuge. Auch wenn die Stute nicht wirklich Lust darauf hatte sich überall anfassenzu lassen, tat ich es. "Tut mir Leid, aber das muss sein". Wir hatten einige Probleme damit ihre Beine zu Untersuchen, denn sie schlug dauernd aus. Nach einiger Zeit jedoch hatte ich genug gefühlt und sicher zu gehen das Muskeln und Sehnen in Ordnung waren. Jetzt stand nur noch die Wurmkur sowie die Grundimmuniserung bevor. Bei ihr bevorzugte ich es, die Wurmkur erst zu geben und dann erst die Immuniserungen. "Vor allem ängstliche Tiere neigen dazu, sich die Reihenfolge oder bestimmte Verhalten etc. zu merken um somit unangenehmes Vorrauszusehen. Mit dem wechsel der Reihenfolge wird sie nicht damit rechnen das noch eine Immunisierung bevor steht und wird so hoffentlich nicht nervös. Klappt leider nicht immer" erklärte ich. Sophia gab mir recht und bedankte sich für den Tipp. Auch diesmal funktionierte mein kleiner Trick und die Stute erwartete die Impfungen nicht, somit konnten wir es schnell hinter uns bringen ohne sie zu stressen. Ich lobte Where's Sleep und dann wurde sie auf die Weide gebracht. "Uhm. Wie gesagt, die erhöhte Temperatur im Auge behalten. Sollte
    es steigen auf jeden Fall einen Tierarzt rufen. Ansonsten darf de 24 Stunden, am besten 48 Stunden nur leicht Bewegt werden." Sophia bedankte sich. " Achja, ich würde gern den neuen Impfpass haben". Ich nickte und beantragte ihn. "Er wird dann per Post in einigen Tagen hier sein". Wir unterhielten uns noch eine Weile bis es Zeit war führ mich endgültig zum Flughafen
    zu fahren.
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    05. August 2018 | 2665 Zeichen von sadasha

    Hufschmiedbericht

    Die Stirn nachdenklich in Falten gelegt legte ich mein Telefon weg und zog ein paar letzte Striche für die Zeichnung in meinem Skizzenbuch. Ohne aufzusehen meldete ich Isaac, dass ich mit Pitch gleich nochmal unterwegs bin nach Westengland. Ich schlug mein Buch zu, legte den Bleistift darauf und hievte mich dann hoch. Ich hatte jetzt gefühlt den halben Strohballen an mir kleben. Ich klopfte den Großteil wieder ab und ging dann in die Schmiede um die Hufeisen für meinen nächsten Kunden, sämtliches Werkzeug und Pitch einzusammeln, der es sich hier gemütlich gemacht hatte.
    Ein paar Stunden später stand ich mit meinem Hund auf dem Barockpferdegestüt und erkannte Skadi gleich wieder, die gerade von Miss Finch geritten wurde. Die Schimmelstute sah ebenso prächtig aus, wie schon bei meinem vorigen Besuch. Doch heute ging es um eine andere Stute. Als Miss Finch uns sah hielt sie Skadi an und stieg ab. „Einen Moment noch!“, rief sie mir zu und ich hob ergeben die Hände ohne zu antworten. Ich ging ein wenig herum und zeigte Pitch den Hof, bis Miss Finch mich abholte und zu Where’s Sleep brachte. Die barocke Stute stand ein wenig unruhig auf der Stallgasse. „Ich dachte das Arbeiten ist hier etwas angenehmer, als in der Hitze draußen.“, erklärte Miss finch und ich nickte dankbar. „Können Sie mir die Gute trotzdem einmal draußen vortraben?“, bat ich und begleitete die beiden nach draußen. Pitch legte ich währenddessen auf der Stallgasse ab. Where’s Sleep hatte keine Auffälligkeiten vorzuzeigen und so begann ich meine Arbeit damit die alten Eisen von den Hufen zu lösen. Die bunte Stute wurde leider nicht ruhiger, während des Arbeitsprozesses, sodass ich trotz schattigem Arbeitsplatz ordentlich ins Schwitzen kam. Nachdem alle alten Eisen runter waren schnitt ich die Hufe aus und bereitete sie für den neuen Beschlag vor. Die Schmiede heizte bereits ein und bald schon lag das erste Eisen in der Glut. Mit gezielten Schlägen auf dem Amboss richtete ich die Form her, sodass die Eisen passgenau auf die jeweiligen Hufe genagelt werden konnten. Fast zwei Stunden brauchte ich insgesamt, unter anderem weil die Stute immer wieder zur Seite trat und mich nicht richtig an ihr arbeiten ließ. Umso glücklicher war ich, als ich fertig war und nur noch etwas Hufbalsam auf die Hufe schmierte. „Vielen Dank, Mr Crowley.“, sagte Miss Finch und sah mich dabei mitleidig an. Vermutlich sah ich geschaffter aus, als ich war. Freundlich lächelte ich sie an und wir klärten das geschäftliche, ehe wir uns verabschiedeten. Natürlich räumte ich meinen Arbeitsplatz noch auf und sammelte Pitch und mein Werkzeug wieder ein, ehe ich den Hof verließ und nach Hause fuhr.
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    03. August 2018 | 13.063 Zeichen von adoptedfox
    Militarytraining Stufe E - A | Where's Sleep + Militarytraining Stufe A - L | Yuno

    Käthe | Je mehr Zeit verging, desto mehr machte sich die Aufregung in mir breit. In der letzten Woche hatten wir gleich zwei Anfragen für das Training auf unserem Gelände erhalten und nach ein paar Telefonaten hatten wir den Transport beider Pferde so legen können, dass sie gemeinsam eintreffen würden. Heute. Erin und Ich waren schon früh auf den Beinen und hatten uns die täglichen Aufgaben aufgeteilt um uns dann den Boxen der beiden Gastpferde zu widmen. Ich füllte gerade eines der beiden Heunetze, als der Pferdetransporter auf den Hof einfuhr. Der Fahrer hielt den Transporter vor dem oberen Stalltrakt an und ließ bereits die Laderampe herunter. Ich rief Erin zu mir um beim Ausladen der Pferde zu helfen. Als erstes luden wir Yuno aus, eine große Trakehnerstute von Caenheide aus Deutschland. Erin, die bereits mehrere Male Pferde von Caenheide trainiert hatte, begrüßte die Stute und führte sie ein paar Runden auf dem Hof herum, bevor sie sie in ihre Gastbox brachte. Die zweite Stute hieß Where’s Sleep und war ein Friesian Sporthorse. Sie wiederrum war mir nicht unbekannt und so ging ich in den Transporter und lud die Stute aus. Ich führte sie ebenfalls einige Runden auf dem Hof, bevor ich sie in die Box brachte und ihr die Transportdecke- und die Gamaschen abzunehmen. Ihre lange Mähne war zu einem französischen Zopf eingeflochten. Bevor der Fahrer des Pferdetransporters wieder fuhr, übergab er mir die Unterlagen des Transports und vereinbarte mit mir einen Termin für die Abholung der Beiden. Da wir den beiden die Möglichkeit geben wollten, sich halbwegs einzuleben in ihrem zuhause auf Zeit, teilten wir das Training auf die kommenden 2 Tage auf. Am Abend brachten wir die beiden Stuten für ein paar Stunden auf zwei beieinander liegende Weiden, damit sie nicht den ganzen Tag in der Box verbringen mussten. Nachdem ich Yuno und Where’s Sleep zurück in den Stall gebracht hatte, verteilte ich die Futterrationen und verabschiedete die Pferde in die Nachtruhe.

    Tag 1 | Where’s Sleep | Military Klasse E - A
    “Ich widme mich dann Where’s Sleep!” rief ich Erin zu, die gerade das Heu in die Raufen der Weiden füllte und ging weiter in die Stallanlage neben der Reithalle, in der sich unsere beiden Gäste befanden. Die Stute schlug ungeduldig mit dem Huf gegen die Boxentür und ich musste sie zurückschicken damit ich die Boxentür überhaupt aufschieben konnte. Ich zog ihr ein Halfter an und führte sie auf den Putzplatz, wo ich sie festband und mir aus der Putzbox, die ich zuvor bereits geholt hatte, einen Striegel und eine Kardätsche nahm und die Stute gründlich putzte. Von so einer Mähne kann man ja nur träumen dachte ich und öffnete den französischen Zopf vom Vortag. Ich sprühte die Mähne mit Mähnen- und Schweifspray ein und ließ es kurz einwirken bevor ich mich daran machte sie zu kämmen und neu einzuflechten. Beim Training würde eine derart lange, offene Mähne nur stören. Nachdem ich auch die Hufe ausgekratzt hatte ging ich zurück in den Stall um den Sattel und die Trense der Stute zu holen, die wir vor die Box auf die entsprechenden Halterungen gehängt hatten um Verwechslungen zu vermeiden. Da es beim Vielseitigkeitsreiten feste Hindernisse gab holte ich aus der Sattelkammer auch ein paar Gamaschen, Streichkappen und Hufglocken um sowohl die Beine, als auch die Hufe der Stute im Training zu schützen. Ich setzte meinen Helm auf und stellte die Steigbügel auf meine Länge ein, bevor ich in den Sattel griff und mich mit Schwung in den Sattel von Where’s Sleep setzte. Auf dem kurzen Weg zum Springplatz sortierte ich die Zügel und korrigierte meinen Sitz. Bevor wir in den Wald gingen und uns dem eigentlichen Training widmeten wollte ich die Stute mit ein paar Sprüngen auf A-Niveau aufwärmen. Schon beim warm reiten im Schritt und Trab zeigte die Stute sich unruhig und wenig entspannt, sodass ich mit Bahnfiguren arbeitete um sie bei Laune zu behalten und um ihr die Sicherheit zu geben, die sie vor allem in der Vielseitigkeit brauchen würde. Als sie sich zunehmend entspannte und sich gymnastizierend in allen Gangarten um die Hindernisse reiten ließ, taxierte ich das erste Hindernis. Where’s Sleep verkürzte vor dem Sprung die Galoppsprünge, stieß sich ab und setzte fehlerfrei hinter dem Hindernis wieder auf. Ich klopfte ihr lobend den Hals und nahm noch zwei weitere einfache Sprünge, bevor ich die Stute in den Schritt parierte und sie vom Platz ritt. Erst seit kurzem hatten wir auf einem kleinen unebenen Areal hinter den Stallgebäuden ein Trainingsgelände für anspruchsvollere Trainingseinheiten wie zum Beispiel für das Militaryreiten ausgebaut. Mit verschiedenen Hindernissen, Anstiegen und Gräben konnten wir den Pferden und Reitern hier ein abwechslungsreiches Training bis zum M-Niveau bieten. Als wir das Gelände erreichten galoppierte ich die Stute an und taxierte sogleich das erste Hindernis, ein hochgesetzter Baumstamm mit etwa einem Meter Höhe. Anders als beim Springreiten waren die Hindernisse fest und die Verletzungsgefahr höher, deswegen ging es bei dieser Prüfung in der Vielseitigkeit mehr darum sicher und mit einer bestmöglichen Zeit ins Ziel zu kommen. Where’s Sleep wirkte angespannt, ließ sich von mir aber überreden und meisterte den ersten Sprung ohne Ausbrüche. “Prima!” lobte ich sie baute verschiedene Hindernisse ins Training ein. Einen Trakehnergraben mit Wasser, einige Hoch- und Weitsprünge und sogar durch den Wassergraben ließ sich die Stute nach anfänglicher Skepsis reiten. Mit der Zeit fiel ihr das bergauf- und bergab galoppieren leichter und ich meine, dass die Stute Spaß an der Vielseitigkeit empfand. Nach einer guten halben Stunde beendete ich das Training und ritt die Stute zurück auf den Hof. Neben dem Putzplatz stieg ich ab und trenste sie ab, um ihr das Halfter anzuziehen. Where’s Sleep hatte ordentlich geschwitzt und da es heute angenehm warm war, wollte ich sie noch mit dem Schlauch abspritzen bevor ich sie auf die Weide kam und den restlichen Tag frei bekam. Ich nahm ihr den Sattel ab und trennte ihn von der Schabracke, die ich zum trocknen an der frischen Luft hängen ließ. Die Stute genoss die kalte Dusche und ich bot ihr zur Belohnung eine Karotte an die sie auf dem Weg zur Weide genüsslich zerkaute.
    Where’s Sleep hatte die Trainingseinheit gut gemeistert und aufgrund ihrer Sicherheit in der Dressur und im Springen konnte die Stute nun problemlos an Militaryturnieren der Klasse A teilnehmen.

    Tag 2 | Yuno | Military Klasse A - L
    Da sie für den nächsten Morgen Regen gemeldet hatten, ging ich bereits in den frühen Morgenstunden in den Stall und widmete mich meinem zweiten Schützling - Yuno. Yuno war eine sportliche Trakehnerstute die bereits einige Vielseitigkeitsturniere erfolgreich gemeistert hatte und somit ein Maß an Erfahrung mitbrachte. Optimal für das heutige Training! Erin hatte die Pferde bereits gefüttert und ich half ihr dabei sie auf die Weiden zu bringen, bevor ich zu Yuno ging die den anderen Pferden sehnsüchtig nachwieherte. Ich holte die Stute aus ihrer Box und führte sie hinaus auf den Putzplatz, wo ich sie anband und für den Moment, in dem ich die Putzbox holte, allein ließ. Als ich wieder kam nahm ich mir einen Striegel in die eine- und die Kardätsche in die andere Hand und begann sie mit langen, gründlichen Zügen zu putzen. Yuno wirkte entspannt und streckte sich genüsslich, wenn ich die richtige Stelle mit dem Striegel erwischte. Ich kratzte die Hufe der Stute aus und kontrollierte sie auf die Beschaffenheit, bevor ich eine Bürste für die Mähne und den Schweif aus der Putzbox nahm und mich daran machte ihr Langhaar zu entwirren. Die Stute hatte eine sportlich gehaltene Mähne und doch hatte sie es über Nacht geschafft, sie zu verknoten und mit Stroh zu spicken. Ich zog die Strohhalme heraus und löste die Knötchen mit den Fingern, bevor ich darüber bürstete. Nun, da die Stute sauber vor mir stand, räumte ich die Putzutensilien zurück in die Putzbox und brachte sie in die Sattelkammer zurück. Von dort nahm ich gleich Gamaschen, Streichkappen und Hufglocken mit die ich, eben aus den gleichen Gründen wie einen Tag zuvor, schon bei Where’s Sleep benutzt hatte. In der Hoffnung, dass mir nichts herunter fallen würde, holte ich auch gleich den Sattel und die Trense der Stute und ging zu ihr zurück. Ich legte alles auf dem Boden ab und nahm zuerst den Sattel um ihn der Stute aufzulegen. Geduldig blieb sie stehen während ich die Schabracke unter dem Sattel glatt zog und unter ihrem Bauch nach dem Gurt griff und ihn locker anzog. Später, wenn die Stute sich nicht mehr aufblies, würde ich nachgurten. Ich brachte die Gamaschen, Streichkappen und Hufglocken an und öffnete dann das Halfter der Stute um es ihr auf den Hals zu schieben, damit ich sie auftrensen konnte. “Dann wollen wir mal.” sagte ich motiviert und setzt meinen Helm auf. Ich führte die Stute das kleine Stück zum Springplatz hinunter, stellte die Steigbügel auf meine Länge ein, gurtete nach und setzte mich dann mit Schwung in den Sattel der großen Stute. Die Vielseitigkeitsprüfung erforderte oftmals viel Mut, Vertrauen, Ausdauer und Flexibilität von Pferd und Reiter, da die Prüfung aus 3 Teilen bestand. Dressur, Springen und dem Querfeldein. Doch auch eine gute Basis in der Dressur und dem Springen, ersetzte nicht den Geländeritt der dringend trainiert werden musste da sonst schlimme Unfälle passieren konnten, wie die Vergangenheit zeigte. Yuno zeigte sich äußerst arbeitswillig unter dem Sattel und war nach dem aufwärmen zielstrebig darauf fixiert zu springen. Yuno, so erzählte mir ihre Besitzerin Franziska Ziegler von Caenheide, hatte viel Potenzial und brauchte einen konsequenten Reiter da sie sonst die Zügel im wahrsten Sinne des Wortes selbst in die Hand nahm. Bevor wir auf das Trainingsgelände gingen wärmte ich die Stute mit ein paar Sprüngen auf die sie ohne große Anstrengungen überwand. Nach zirka 20 Minuten parierte ich Yuno in den Schritt durch und ritt sie vom Platz.
    “In einer Stunde kommen die Grundschüler für den Around-a-Horse Day, vergiss das nicht.” sagte Erin die dafür ein paar Strohquader in eine Schubkarre lud um sie in der Reithalle als Sitzgelegenheit für die Kinder zu legen. “Mach ich nicht!” versicherte ich ihr und ritt entlang der Offenstallboxen zum Traininsgelände. Dort angekommen trabte ich die Stute erst an, bevor ich ihr die Galopphilfen gab und die leichte Steigung hinauf ritt wo die ersten Hindernisse der Schwierigkeitsstufe L begannen. Da Yuno bereits Vielseitigkeitsturniere gelaufen war wusste sie die Hindernisse zu taxieren und wollte direkt über einen sogenannten “Tisch” springen, doch ich ritt sie daran vorbei und steuerte den Trakehnergraben an. Die Stute taxierte das Hindernis genau richtig und sprang mit genügend Freiraum über das massive Hindernis. Auch die Bergabsprünge gelangen ihr ohne große Anstrengung. Bei einer der Kombinationen verweigerte sie anfangs, doch beim zweiten Anlauf nahm sie auch diese Hindernisse mit. Da beim L-Niveau die Geländestrecken über einen Kilometer lang waren, war die Ausdauer des Pferdes äußerst wichtig und so ließ ich einige Hindernisse aus um sie im gestreckten Galopp über das Gelände zu reiten. Zum Abschluß nahm einen Hoch-Weit Sprung ins Visier der durch seine leichte bergaufstellung damit Yuno es leichter hatte den Sprung zu entwickeln, da er durch seinen Aufbau doch recht respekteinflößend für ein Pferd war. Ich klopfte der Stute lobend den Hals und durchritt mit ihr noch einmal den Wassergraben, bevor ich das Training beendete und sie im Schritt zurück auf den Hof ritt. Ich stieg am Putzplatz ab und band die Stute an um sie in Ruhe abzusatteln. Da es heute nicht sonderlich warm werden würde spritzte ich nur die Beine der Stute ab und rieb sie mit einem Celsius-Gel ein welches die Beine kühlte und eine schnelle Regeneration nach Belastung förderte, bevor ich sie auf die Weide brachte.
    Yuno hatte die Trainingseinheit gut gemeistert und aufgrund ihrer Sicherheit in der Dressur und im Springen konnte die Stute nun problemlos an Militaryturnieren der Klasse L teilnehmen.

    Tag 3 | Abholung
    Heute war es soweit, wir mussten uns von den beiden Gastpferden verabschieden. Nachdem beide Pferde ihre morgendliche Ration Futter erhalten hatten half Erin mir dabei die Stuten für den Transport fertig zu machen. Wir putzten Yuno und Where’s Sleep gründlich bevor wir die Transportdecken- und Gamaschen aus dem Haus holten und den Pferden anlegten. Where’s Sleep’s Mähne hatte ich wieder zu einem französischen Zopf eingeflochten. Wir hatten uns die Zeit gut eingeteilt, denn gerade als wir fertig waren mit den beiden Stuten fuhr der Transporter auf den Hof ein. Während Erin die beiden Pferde hielt, füllte ich mit dem Fahrer die Unterlagen aus und achtete stark darauf keine durcheinander zu bringen. Als alles geklärt war verluden wir die Stuten und verabschiedeten uns von ihnen. Aufregende Tage lagen hinter den beiden Stuten und wir waren uns sicher, dass sie sich schon auf ihre eigenen Boxen freuen würden. Ich winkte dem Transporter zum Abschied hinterher und ging dann mit Erin in den Stall um die Boxen der beiden zu säubern, bevor die Kinder eintrafen und wir alle Hände voll zu tun hatten.

    Die Kür
    „Die reite ich heute sicher nicht!“ Sophia verschränkte die Arme vor der Brust und taxierte Eve, die als Begleitung zur Prämierung mitgekommen war. Eve schüttelte den Kopf. „Wieso nicht? Nur weil sie mal wieder etwas launisch ist?“ Sophia verdrehte die Augen. „Nein, nicht nur deshalb. Ist dir aufgefallen wie extrem heiß es ist und dass die Vorführung an der Hand ebenso zweckmäßig ist, wie die gerittene Kür?“ Triumphierend grinste Sophia ihre Freundin an und klinkte den Lederstrick in das weiße Showhalfter von Where’s Sleep. „Mach was du meinst.“, sagte Eve abweisend und ging einmal um die Friesian Sporthorse Stute herum und zog noch einen Strohhalm aus ihrem Schweif, ehe sie das Ok gab. Das Paar kam in Schritt in die gut klimatisierte Reithalle und begrüßte dort die Richter. An einer Stange wurde die Stute aufgestellt und einen Moment begutachtet. Dann durfte Sophia Where’s Sleep in allen Gangarten vorstellen. Sie begann im Schritt auf der linken Hand und führte sie auf eine Volte. Dann trabte sie die bunte Stute an und ließ den Strick etwas länger. Zuletzt kam der Galopp für den sie die Volte etwas verkleinerte. Nachdem alle drei Grundgangarten auf dieser Hand vorgestellt wurden, wechselte das Paar auf die rechte Hand. Hier führte Sophia ihre Stute in Schritt und Trab auf einem Zirkel. Für den Galopp wählte sie jedoch abermals eine Volte um mithalten zu können. Zuletzt bat man Sophia noch den Strick zu lösen, damit Where’s Sleep einmal freilaufen konnte. Hier halfen nun ein paar Mitarbeiter die Stute auf Trab zu halten. Ein paar Minuten später verabschiedete sich Sophia von den Richtern und verließ mit der barocken Stute die Halle. Eve ließ noch etwas auf sich warten, da sie von der Tribüne einen etwas längeren Weg hatte. Als sie da war war sie noch immer beleidigt wegen der Diskussion zuvor. „Lief trotzdem gut.“, meinte Sophia spitz und führte Where’s Sleep zurück zum Pferdehänger.
    1916 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

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  11. adoptedfox

    adoptedfox Bekanntes Mitglied

    adoptedfox - Käthe von Landsberg
    Meine Teilnahme mit Smooth Gravity

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    Stute
    Smooth Gravity | englisches Vollblut | 07. Januar 2015
    Stockmaß: 1.66cm
    Gewicht: 428.00kg
    Fellfarbe: Apfelschimmel



    • Abstammung •
    Von Empire State of Mind
    Von Empire Freedom Aus der Anything Sweet

    Aus der Leihmutter - Shades of Gray
    Von Chiccory Ox Aus der Catching Fire



    • Charakter •
    nervös | angespannt | lernwillig | treu

    Smooth Gravity stammt von einem namenhaften Vollblutzüchter in Deutschland ab, der die Stute aufgrund ihrer nervösen, beinahe boshaften Charakterzüge zum Verkauf freigab. Da sich auch nach Monaten kein Interessent fand, brachte er die Stute zum Abdecker. Bei einem Aufenthalt in Deutschland entdeckte Käthe die Stute und kaufte sie frei. Smooth Gravity bringt ein großes Galopprennpotenzial mit. Da der Stute keine große Aufmerksamkeit zuteil wurde, möchte Käthe sich intensiv mit ihren negativen Charakterzügen beschäftigen um sie umgänglicher zu machen.
    Da es ohne vorheriges ablongieren nicht möglich ist die Stute zu reiten, möchte man sich vorerst um das Arbeiten vom Boden aus konzentrieren.



    • Qualifizierungen & Erfolge •
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    ● Schleifenaufstieg
    Trainingsaufstieg Potential
    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP


    Galopprennen E A L M S
    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG


    Military E A L M S
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****


    Offiziell
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    Inoffiziell
    -
    Zuchtverband
    -
    GHP - Prüfungen + Reiterspiele
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    RS74

    Abstammung: 3
    Schleifen: 12
    HS: 2
    TA:
    0
    Trainer: 0
    Zubehör: 2
    Gesamt: 19



    Zuchtinformationen
    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: von Landsberg
    Züchter/Herkunft: von Landsberg Trainings-Center


    Nachkommen
    0/5

    Besitzer: adoptedfox (Käthe von Landsberg)
    VKR/Ersteller: adoptedfox



    • Gesundheitszustand •
    Letzter Tierarztbesuch: -
    Chronische Krankheit/en: -
    Erbkrankheit/en: -


    Letzter Hufschmiedbesuch: 18. Juli 2018
    Hufkrankheit/en: keine

    Sonstige Unterlagen
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    18. Juli 2018 | 3138 Zeichen von sadasha
    Hufschmiedbericht
    Eine von Käthes Stuten war bereit sich ihre Zuchtzulassung abzuholen. Ein Grund mehr um ihre Hufe besonders ordentlich auszuschneiden. Motiviert packte ich mein Werkzeug in den Wagen und fuhr dann Richtung Westen nach Nottingham. Käthe erwartete mich schon freudestrahlend, als ich eintraf. „Guten Morgen.“, grüßte ich und gab ihr einen Kuss. Irritiert sah sie mich an. „Morgen? Hast du mal auf die Uhr geguckt?“ Der Versuch ihr Lachen zu unterdrücken gelang nur so halb. Schmunzelnd sah ich auf meine Uhr. „11 am ist morgens.“, sagte ich voller Überzeugung, nahm meinen Werkgürtel aus dem Auto und legte ihn um. Den Rest trug ich nacheinander zum Putzplatz. Smooth Gravity stand noch nicht hier. „Sind ihre Hufe sauber?“ fragte ich sicherheitshalber und kassierte ein entrüstetes Aufstöhnen. „Was glaubst du wohl?“, fragte sie sarkastisch und ging in den Stall um die Stute zu holen, während ich den Hufbock aufbaute. Die Schimmelstute kannte mich bereits und sah mich mit gespitzten Ohren an. Ich streichelte sie kurz zur Begrüßung und bat Käthe dann sie einmal vorzutraben. Smooth Gravity hatte keine auffälligen Fehlstellungen, die es zu korrigieren gab. Ich machte mit dem Hufmesser einen Probeschnitt ins Horn und begann dann mit dem Wissen über die Beschaffenheit des Horns mit dem Ausschneiden. Ich entfernte das nachgewachsene Hufhorn und schnitt den Strahl frei. Zum Schluss knipste ich mit einer Zange die Hufwand zurück und raspelte Ecken und Kanten ab. Dann ging ich zum nächsten Huf über. Nach etwas mehr als einer Stunde waren alle vier Hufe ausgeschnitten. Um ihnen ein kleines Extra an Pflege zu verpassen, pinselte ich sie noch mit Hufbalsam ein, ehe ich mein Zeug wegpackte und Smooth Gravity zurück in ihre Box brachte. Auf dem Rückweg traf ich wieder auf Käthe. „Was ist hier los?“, fragte sie und stellte sich auf die Zehenspitzen, um an mir vorbei in Smooth Gravitys Box zu spitzeln. „Wir sind fertig und ich hab dir die Arbeit abgenommen, sie zurückzubringen. Der Vorteil, wenn sich dein Hufschmied auskennt.“, erklärte ich und ging um sie herum, um mir einen Besen und einen Appleboy zu nehmen. „Jetzt fühle ich mich überflüssig.“, schmollte Käthe, während sie mir hinterherging. Ich warf ihr ein kurzes Lächeln zu, bevor ich meinen Arbeitsplatz sauber fegte. Ehe ich mich ganz aufgerichtet hatte, nahm mir Käthe Besen und Appleboy aus den Händen. „Lass mich das machen!“ Ich lachte und überprüfte, ob ich Alles wieder gut im Wagen verstaut hatte und suchte danach Käthe, in die ich beinahe reinlief als ich sie fand. Einen Schritt rückwärts machend fragte ich, ob es noch etwas gab, was sie brauchte. Sie schüttelte den Kopf. „Kannst wieder fahren. Danke dir.“, sagte sie spitz. Ich zog eine Braue hoch. Noch bevor ich etwas kontern konnte, zog sie mich am Shirt an sich heran und drücke mir einen Kuss auf ohne mich loszulassen. „Wenn du magst, kannst du natürlich gerne bleiben. Ich hab sicher Verwendung für dich.“ Ich brummte unzufrieden. „Jetzt fühle ich mich benutzt.“ Sie schnaubte lachend. „Tja … Die eine so, der andere so.“ Also blieb ich noch eine Weile auf dem Hof und half ihr aus, ehe ich heimfuhr.

    Die Kür
    “Startnummer 9 - bereit machen bitte.” rief der Turnierhelfer, der am Rande des Abreiteplatzes stand und nervös suchte ich nach Hunter, der wenige Minuten zuvor noch unmittelbar in seiner Nähe stand um einen Blick auf die Teilnehmerliste erhaschen zu können. Ich ritt vom Platz und entdeckte Hunter vor dem Hallentor, der bereits mit einem feuchten Tuch in der Hand auf mich zu warten schien. “Tief durchatmen. Blende die Zuschauer einfach aus.” riet er mir und wischte den Staub des Abreiteplatzes von meinen Stiefeln. “Ich versuche es.” sagte ich und atmete hörbar ein- und wieder aus. Hunter lachte auf und schüttelte den Kopf. Als das Tor der Halle geöffnet wurde nahm ich die Zügel von Smooth Gravity auf und ritt sie im Schritt in die prunkvoll geschmückte Halle ein. Alle Augen waren auf uns gerichtet und die Stille in der Halle wurde nur durch das Auslösen einer Kamera gestört. Ich stellte meine Stute in der Mitte der Halle auf und begrüßte die Richter, bevor wir mit der Kür begannen. Fleißig schritt die Stute voran und ließ sich weder von meiner Aufregung, noch von der unbekannten Umgebung verunsichern. Nach einer Runde im Schritt trabte ich die Stute an und ritt sie in Schlangenlinien durch die ganze Bahn. Meine Stute war äußerst konzentriert und ließ sich in den Bögen schon mit feinsten Hilfen umstellen. Wieder auf der Bahn, gab ich ihr die Hilfe zum Galopp und wechselte nach 2 Runden durch die halbe Bahn um sie auch auf der linken Hand im Galopp zu präsentieren. Nach zwei weiteren Runden parierte ich die Stute in den Trab durch und hielt sie auf dem oberen Zirkel des Vierecks, wo wir nach einer Runde aus dem Zirkel wechselten und ich die Stute an der “Schnittstelle” der Zirkel in den Schritt durchparierte. Zum Abschluß der Kür zeigten wir jeweils an K und M des Vierecks einen einfachen Galoppwechsel, bevor ich durch die Länge der Bahn wechselte und meine Stute in der Mitte hielt, damit wir uns von den Richtern verabschieden konnten. Das Hallentor wurde geöffnet und das grelle Licht der Sonne blendete mich für einen Moment, so dass ich mir die Hand zum Schutz vor die Augen hielt. “Verbesserungswürdig, aber gut.” hörte ich Hunter, der sich den Weg durch eine Menschengruppe bahnte und der Stute den Hals klopfte. “Danke für das nette Kompliment!” sagte ich sarkastisch und lachte. Das war vielleicht nicht meine beste Prüfung,
    aber wir hatten unser bestes gegeben und das war doch die Hauptsache, oder?
    2440 Zeichen | geprüft auf lettercount.com | geschrieben von adoptedfox


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    Zuletzt bearbeitet: 13 Aug. 2018
  12. Cooper

    Cooper moonmaid

    Coopers Teilnahme mit
    Verdine
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    Stute
    *2008
    Rasse
    Appaloosa
    Stockmaß/Endmaß 153cm
    Fellfarbe Dunkelfuchs Schabracktiger
    Geno ee ata LPLP nPATN²

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    Charaktereigenschaften
    Ausgeglichen, Manchmal etwas unsicher, Schreckhaft, Sensibel

    Beschreibung
    Vedine ist eine ausgeglichene Appaloosa Stute und stammt noch aus einer Arbeitslinie. Dank eines leichten Sportlinieneinflusses ist sie etwas leichter gebaut, aber leider auch nicht so unerschütterlich, weshalb sie auch mal unsicher sein kann. Man sollte sie nicht völlig unaufmerksam reiten, da sie noch Sicherheit benötigt, sonst ist sie recht schreckhaft. Stress und Unruhe übertragen sich leicht auf Verdine. Dennoch ist sie sehr arbeitseifrig und gibt immer alles. Im Vergleich mit anderen Pferden klebt sie einem nicht an den Fersen, freut sich dennoch über Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten.


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L

    Lektionen der Dressur: E A L LM


    Springen E A
    Show Jumping: E A* A**

    Western E A L M S
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1



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    Offiziell
    400. Westernturnier
    415. Westernturnier
    416. Westernturnier
    413. Galopprennen
    446. Westernturnier
    448. Westernturnier
    509. Dressurturnier
    355. Distanzturnier


    Inoffiziell

    keine

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    Von unbekannt
    Aus der unbekannt

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    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen 8
    HS 2
    TA 2
    Trainer 4
    Zubehör 2
    Gesamt 18


    Schleife
    SK

    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller sadasha

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch 15. August 2018
    Gesamteindruck gut (akute Bindehautentzündung)


    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur 15. August 2018
    Letzte Impfung 15. August 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 15. August 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 15. August 2018


    Beschlag vorne keiner
    Beschlag hinten keiner


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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund
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    Verdine| Prophylaxe| 4289 Zeichen


    "Also manchmal habe ich das Gefühl wir leben von Hunters Geld" sagte Simon und lachte als wir früh morgens im Büro saßen. Ich schaute ihm mit meinem Kaffee in der Hand
    über die Schulter. "Tatsächlich. Naja, wenn er das Geld hat. Außerdem glaube ich sind wir mittlerweile Tierarzt des Vertrauens". Simon schaute mich an. "Was ist? Das ist gut,
    wir hatten eine Weile keine Aufträge, wir müssen uns mal überlegen was wir machen damit die Leute zu uns kommen. Da kommt es dann gelegen wenn einer unserer Auftraggeber
    überzeugt von uns ist". Simon gab mir recht und buchte mir einen Flug und half mir dann die Sachen die ich benötigte zu einzupacken. Nicht lang später hatten wir einen weitern
    Auftrag, der mich nach Deutschland führte. "Du schaffst das doch hier allein." "Klar" antwortete Simon.

    Den Tag darauf saß ich auch schon im Flugzeug nach England. Die Reise war mir schon mehr als bekannt, und dadurch das ich so oft fliege, wurde ich auf 'business class' aufgestuft.
    Es war eine neue Erfahrung und lenkte mich von meier Flugangst ein wenig ab, zudem gab es gutes Essen. Ich hatte mir diesmal kein Auto gemietet, da ich einen Tag bei Hunter
    bleiben konnte. Er holte mich ab und war, wie immer. Wir unterhielten uns und waren früher auf BearBrook EC als gedacht. Ich freute mich darauf mal einen echten Appaloosa zu
    sehen. Es war jedoch schon zu spät um die Pferde im Stall zu stören, deshalb verschoben wir alles auf den morgigen Tag. Am Morgen erzählte mir Hunter ein wenig über die Stute,
    während ich mir einen ersten visuellen Eindruck von ihr machte. Dann näherte mich mich der Stute langsam, da ich wusste das sie ein eher schreckhaftes Tier ist. "Es ist aber
    ungewöhnlich für ein solch Charakterstarke Rasse, das sie so ängstlich ist". Hunter zuckte mit den Schultern und beobachtete alles während er sie am Kopf hielt. Das erste was
    mit auffiel war das ihr linkes Auge im unteren Teil sehr gerötet war. Ich schaute näher hin und erkannte dann das auch der linke und rechte Augenwinkel, ebenfalls gerötet war.
    "Hunter. Ich denke deine Stute hat die Schleimhaut ihres linken Auges entzündet". Ich zeigte Hunter die Stelle und erklärte ihm warum und weshalb sowas passiert. "In der Regel
    kommt sowas einfach von Bakterien, Viren, Pilzen, aber auch von Fremdkörpern. Es kann auch eine Begleiterscheinung einer Pferdegrippe oder ähnliches sein. Aber keine Sorge,
    wir müssen ja jetzt nicht von schlimmsten ausgehen. Außerdem ist es anscheinend noch in der Anfangsphase". Hunter hörte aufmerksam zu und schaute mir bei dem Augenabstrich
    über die Schulter. Ich lobte die Stute, da sowas sehr unangenehm ist. "Hm. Ich schicke das ins Labor, dann wissen wir warum und weshalb. Nur zur Sicherheit werde ich ihr auch
    Blut abnehmen, sodass wir eine Krankheit ausschließen können". Leider war das nicht einfach. Verdine hatte sichtlich keine Lust darauf Blut zu spenden und wurde sehr nervös.
    Nachdem wir das geschafft hatte, beschlossen wir sie eine Weile ihn ruhe zu lassen, damit es nicht zu stressig wird. "Da sowas sehr ansteckend ist, müsstet ihr die Stute bis
    die Behandlung zu Ende ist, von anderen Pferde separieren". Während Hunter diese Maßnahme in die Wege leitete ging ich zurück zu Verdine. Ich redete auf die Stute ein und
    auch wenn sie nicht wirklich versteht was ich sage, erklärte ich ihr einfach was gemacht wird. Glücklicherweise gab dies ihr aber Sicherheit und sie wurde ruhiger. Schnell schaute
    ich nach ihren Vitalzeichen und kontrollierte den restlichen Körper. Da sie kein Fieber hatte, war ich mir sicher das die Bindehautentzündung 'nur' durch Bakterien ausgelöst wurde,
    somit konnte ich sie auch Impfen. Dazu holte ich Hunter zurück. Erstaunlicherweise hat die die Grundimmunisierung gut aufgenommen, fand dafür die Wurmkur unangenehm.
    Nach der ganzen fummelei an der Appaloosa Stute, lobte ich sie mit einem großen Apfel und streichelte sie. "Nun. Jetzt müssen wir den Abstich abwarten, bis ich dir genau sagen
    kann, was gegen die Entzündung hilft. Grundsätzlich aber gehe ich davon aus das sie Bakteriell ist, ist vor allem in Sommermonaten gar nicht so ungewöhnlich" lächelte ich und gab
    Hunter eine Salbe. "2x am Tag, also Morgens und Abends müsste reichen. Ruhiges und leichtes Bewegen ist angesagt, es müsste nach einer Woche wieder in Ordnung sein".
    Ich lächelte und musste mich dann beeilen um meinen Flug nach Deutschland zu erwischen.
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    15. August 2018 | 2104 Zeichen von sadasha

    Hufschmiedbesuch

    „Ruhig mein Mädchen.“ Vorsichtig strich in Verdine über den Nasenrücken und über den Nacken, damit sie sah, dass ich nicht immer wenn ich sie am Kopf anfasste an ihr Auge gehen wollte. Als die Fuchsstute den Kopf wieder sank steckte ich ihr ein Leckerlie zu. „Du verhätschelst sie!“, rief Abby von hinten zu, die Verdine grundsätzlich nicht mochte. „Ihr Auge ist entzündet.“, gab ich trocken zurück und streichelte weiter über Verdines Hals. Abby schnaubte. „Na und? So verziehst du sie, aber ich will dir keine Vorschriften machen, Hunter.“ Ich lachte und zog die Salbe die uns Cooper verschrieben hatte aus der Jackentasche. Ich gab davon ein bisschen auf den Finger und tupfte die Salbe dann vorsichtig an das leicht geschwollene Auge der Stute. Sie zuckte im ersten Moment zurück, merkte dann aber wohl dass es half den Juckreiz zu mindern und außerdem auch kühlte. Ich wartete einen Moment bis ich das Halfter von meiner Schulter nahm und es Verdine überzog. „Es tut mir leid, aber deine Hufe sehen katastrophal aus. Und ich muss es wissen, ich bin Hufschmied.“, redete ich mit ihr ohne eine Antwort zu erwarten. Verdine sah mich aufmerksam an, entweder weil sie gespannt war was nun kam oder weil sie Angst hatte dass ich wieder an ihre Bindehautenzündung fassen würde. Lobend klopfte ich ihr den Hals und führte sie am Strick nach draußen auf den Innenhof, wo ich sie an einer der Putzstangen festmachte. Ich ließ sie kurz warten, während ich mein Werkzeug aus der Schmiede holte. Da ich Verdine täglich sah, kannte ich ihre Macken und Fehler mehr als genug und musste sie mir nicht vortraben lassen. In aller Ruhe schnitt ich einen Huf nach dem anderen aus und korrigierte in einem ihre Stellung. Ich schnitt zuerst das alte Horn weg und dann den Strahl frei. Zuletzt knipste ich die Hornwand zurück und raspelte Ecken und Kanten rund. Als alle vier Hufe ausgeschnitten waren pinselte ich noch Hufbalsam auf. „Gut gemacht.“, lobte ich wieder und brachte Verdine zurück in ihre Box. Bevor ich meine Arbeit für erledigt erklärte kehrte ich den Hof ab und legte das Werkzeug zurück in die Schmiede.
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    April 2016, by Veija
    Coco de Mer Trail LK 2 - LK 1, Ahyoka Dazzle Reining LK 5- LK 4, Verdine Reining LK 5- LK 4, Aggressor's Little Queen Trail LK 3- LK 2


    Heute flogen wir zu Kira Esenbeck und ihren vier Pferden Coco de Mer, Ahyoka Dazzle, Verdine und Aggressor's Little Queen in die Eifel, meine alte Heimat. Mit an Bort war dieses Mal Aliena. Amy hatte ich nicht mitgenommen, da sie in ihrer AUsbildung leider noch nicht so weit war, als dass sie einen LK 2 Trail Parcours reiten könne. So waren es Aliena und ich, die einige Tage in der Eifel verbringen würden.
    Dort angekommen begrüßte Kira uns kurz und wir räumten unsere Taschen in eines ihrer Gästezimmer, bevor wir zu den Pferden gingen. Zwei der drei Quarter Ponys kannte ich schon, Ahyoka war ein ehemaliges Fohlen von mir & Verdine war mir neu. Nun ja, nicht ganz neu. Als Verdine zum Verkauf stand hatte ich sie mir auch angesehen, mich dann aber gegen die Stute entschieden, da ich nicht auch noch Appaloosas züchten wollte. Bei Kira hatte sie aber einen guten Platz gefunden, da war ich mir sicher. Kurz streichelte ich über den Kopf der schicken Stute, von der ich Aliena eben die ganze Zeit erzählt hatte, ehe Kira mir noch einiges über den Charakter der Pferde erzählte. Nach Kiras Vortrag war ich mir sicher, dass Aliena Ahyoka nur von weitem betrachten dürfte. An reiten war bei der Stute, zumindest wenn Aliena sie ritt, nicht zu denken, da die Stute sehr dominant und unverschämt sein konnte. Das war noch zu viel für meine Auszubildende, weshalb ich ihr Verdine zuwies. Zwischen Coco und Queen durfte sie sich entscheiden, wobei sie sich für Queen entschied. "Die ist nicht immer ganz einfach", scherzte ich doch sie winkte nur ab. "Das schaff ich", lachte sie und ich nickte grinsend.
    Zu erst würden wir Verdine und Ahyoka, die eine Tochter meiner Amarula war, reiten. Das putzen und satteln verlief ohne Probleme und wirklich schnell, ehe wir in die Halle gingen und nochmal nachgurteten, ehe wir uns in den Sattel schwangen. Das Warmreiten verlief auch noch ohne Probleme, dann aber meinte Ahyoka den Chef raushängen zu lassen, nahm den Kopf zwischen die Beine und fing an zu buckeln was das Zeug hielt. Mit zusammengebissenen Zähnen zog ich ihren Kopf zur Seite, so dass sie ihn nicht mehr nach unten nehmen konnte um zu buckeln. Zum Glück klappte das auch nach eienr Weile und ich hatte zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. In dem ich ihren Kopf zur Seite zog, konnte sie nicht mehr buckeln und ich übte so schon die ersten Ansätze für den Spin. "Morgen wir erst ablongiert, Ahyoka kann ruhig schon kroggi sein, wenn ich mich draufsetze", erkläre ich Aliena, denn es war morgen ihr Job, die Stute abzulongieren. Jetzt teilten wir die Halle einmal in der Mitte, so dass wir uns beide unserem eigenen Training widmen konnten. Ich fing mit Roll Backs an. Damit Ahyoka lernte, in einem engen Bogen nach hinten zu springen, ritt ich sie erst im Schritt mit einem kleinen Abstand an der Bande entlang. Ich hielt sie an und drehte sie in Richtung Bande herum, so dass sie sich wirklich biegen musste, um sich zu drehen. Später trabte ich und verkürzte die Zeit zwischen traben, stehenbleiben, Roll Back immer mehr, so dass sie am Ende des heutigen Tages einen Roll Back aus dem Trab konnte. Außerdem übten wir noch schnelle, große Galoppzirkel und langsame Kleine. Erste Ansätze zum Spin hatten wir auch geübt, das reichte dann aber auch für den heutigen Tag. Verdine und Aliena waren schon etwas weiter bei ihrem Training, aber Verdine gab auch schnellr nach und akzeptierte zum Beispiel den Schenkeldruck zum Weichen viel eher, als Ahyoka, die sich gegen fast alles wehrte.
    Nach einem Blick auf die Uhr sah ich, dass es schon recht spät geworden war und wir Coco sowie Queen morgen reiten würden. "Wir satteln ab, bringen die Pferde weg und gehen ins Haus zu Kira. Die beiden anderen Pferde reiten wir morgen", erklärte ich Aliena und wir machten die Pferde fertig für die Box, ehe wir ins Haus gingen und uns noch etwas mit Kira unterhielten, die uns etwas zu essen gemacht hatte. Totmüde gingen wir ins Bett, denn am nächsten Tag hatten wir viel zu tun.
    Schon früh waren wir auf den Beinen. Während Aliena Coco und Queeni fertig machte, stand ich in der Halle und baute einen Trail Parcours auf. Dieser Parcours wurde öfter für Jugendliche benutzt, da er zwar kompliziert, aber nicht unschaffbar war. Lächelnd nahm ich dann Coco entgegen, die mir von Aliena gebracht wurde. Wir lernten aus unserem gestrigen Fehler und longierten die beiden erst ab, ehe wir nachgurteten und dann aufstiegen. Zu erst ritten wir die beiden noch ein wenig in allen Gangarten, bevor ich mit dem Parcours anfing. Coco sollte von LK 2 auf LK 1 gebracht werden, dementsprechend konnte sie schon einiges und wusste wohin mit ihren Beinen, wenn da auf einmal Stangen vor ihren Hufen waren. So galoppierte ich sie auf der rechten Hand an und galoppierte über insgesamt 6 Stangen, wovon je zwei auf 3:00, 6:00 und 9:00 Uhr lagen. Zwischen je zwei Stangen konnte die Stute einen Galoppsrpung machen, so dass sie immer komplett mit allen vier Hufen zwischen diesen zwei Stangen war. Als wir wieder ungefähr auf der Höhe waren, wo wir gestartet hatten, nahm ich sie zum Schritt zurück und ging in eine Box aus vier Stangen hinein. Dort drehten wir uns einmal um 360°, was leichter gesagt, als getan war. Ganz langsam setzte Coco ein Bein vor das andere und drehte sich. Perfekt war unsere Drehung nicht, aber wir hatten ja noch genug Zeit, uns zu verbessern. Es war auf jeden Fall schon viel besser als das letzte Mal, als ich sie trainiert hatte. Nun ging es im Schritt über drei Stangen, die ein wenig schräg lagen, so dass die Stute erst nochmal die Nase in Richtung Boden streckte, um zu schauen, was da eigentlich vor ihr lag. Beim Trail hatte man alle Zeit der Welt, so dass ich sie einfach in ihrem eigenen Tempo über die Stangen gehen ließ. Stehen bleiben durfte sie allerdings nicht, weshalb ich sie schon nach vorne trieb. Nun waren wir an der kurzen Seite angekommen, ich lenkte sie nach links und trabte sie an. Im Trab ging es über drei Stangen, ehe ich Coco wieder angaloppierte und es erneut über drei Stangen ging, die jedoch mehr als schräg dort lagen. Zur Mitte hin berührten sie sich fast, nach außen hin lagen sie ziemlich weit voneinander weg. Hier galt es eigentlich, genau zu wissen, wie groß die Galoppsprünge des Pferdes waren, damit man an der richtigen Stelle über die Stangen galoppierte. Da ich Coco heute zum ersten Mal wieder ritt, traf ich die falsche Stelle und sie versprang sich ein wenig. Es war jedoch nicht schlimm, denn auch dafür hatten wir noch ein paar Tage Zeit. Nun parierte ich sie zum Trab durch, lenkte sie nach links ab und trabte über eine der drei Stangen, die auf 2:00, 9:00 und 5:00 Uhr verteilt waren. Zu erst die zwei Uhr Stange, dann die neun Uhr Stange und zum Schluss die fünf Uhr Stange. Von dort trabte ich zwischen zwei Stangen, bis ich mit den Vorderbeinen am Ende der Stangen angekommen war. Genau da stoppte ich sie dann und ging rückwärts, bis ich am Anfang der Stangen angekommen war. Dort lenkte ich Coco rückwärts zum Tor, welches wir durchschritten. Fertig war die Pattern. "Mach das mal nach!", jubelte ich in richtung von Aliena und lobte Coco ausgiebig. Aliena hatte mir Queen so manches Problem, aber letztendlich schafften sie es dann doch fast fehlerfrei durch den Parcours. "Super, sattel die beiden ab, mach die anderen zwei fertig und ich räum hier alles auf", erklärte ich ihr und sie machte was ich ihr aufgetragen hatte. Mit den anderen beiden klappte es heute auch viel besser als gestern, so dass unsere Woche hier schneller vorbei war, als es uns lieb war. Schon bald verabschiedeten wir uns von Kira und flogen wieder nach Kanada zu unseren Pferden.
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    Juli 2016, by Veija
    Verdine Reining LK 4 - LK 3, Ahyoka Dazzle Reining LK 4 - LK 3, Coco de Mer Trail S - S*, Aggressors Little Queen Trail LK 2 - LK 1


    Erneut fuhr mein Wagen auf den Hof von Kira Esenbeck, eine alte Bekannte, wenn man so wollte. Mit an Bord war dieses Mal Amy Lee, die mir tatkräftig unter die Arme greifen wollte. Ich hatte sie auf einem Turnier kennengelernt, wo sie als TT, also Turniertrottel unterwegs gewesen war. Beim Abreiten der Pferde hatte ich sie beobachtet und ihr riesiges Potenzial entdeckt. Nun war sie nicht mehr wegzudenken von unserer Ranch.
    Bei Kira angekommen begrüßten wir sie kurz, ehe wir auch schon zu den Pferden gingen. Anfangen würden wir mit Coco de Mer und Aggressor's little Queen. Coco de Mer war schon auf LK 1, bei ihr musste ich nur noch Feinheiten trainieren. Aggressor's little Queen sollten wir von LK 2 auf LK 1 bringen. Ich schnappte mir also Coco und Amy schnappte sich Queenie. Wir putzten und sattelten sie, ehe wir in die Halle gingen, wo ich ein paar Hindernisse aufbaute, während Amy die beiden ein wenig durch die Halle führte. Die Hindernisse bestanden vor allem aus Stangenkombinationen wie einem Quadrat, oder einem L sowie Galoppstangen.
    Nach dem Aufbauen schnappte ich mir mein Pferd wieder und saß nach dem Nachgurten auf. Zunächst ritt ich sie im Schritt und im Trab gründlich warm, ehe auch der Galopp hinzu kam und wir uns vor allem mit den Galoppstangen beschäftigten, die ich in einem Halbkreis gelegt hatte. Wir befanden uns in der linken Hälfte der Reithalle, Amy und Queenie in der Rechten, wo ich exakt die selben Hindernisse aufgebaut hatte. In den hohen Klassen konnte man den Pferden nichts neues mehr beibringen, nur noch die Hilfen verbessern. So trainierten wir über eine Stunde und ließen es dann gut sein, denn die beiden arbeiteten wirklich klasse mit und konnten sich nun schon in der neuen Stufe sehen lassen.
    Wir ritten die beiden ab, sattelten ab und brachten sie in die Box, ehe wir alles wegräumten. Das konnten wir alles nicht brauchen bei den Reinern, denn es folgten nun Verdine und Ahyoka Dazzle, die wir in der Reining von LK 4 auf LK 3 bringen sollten. Ich entschied mich auf alle Fälle, Ahyoka zu reiten, denn die Nachkommin von Amarula hatte leider ihre ganzen schlechten Charakterzüge geerbt, so dass ich mit ihr besser klar kommen würde, als Amy, welche sich Verdine schnappte und sie schon einmal putzte und sattelte. Ich tat es ihr gleich und zankte ein wenig mit Ahyoka herum, da sie nicht still stehen wollte. Als ich sie dann endlich gesattelt hatte, ging es in die Halle, wo wir die beiden in allen drei Gangarten warm ritten. Dann fingen wir an, Spins zu üben. Verdine und Amy waren dabei wesentlich schneller als ich, da Ahyoka dauernd meinte, den Chef raushängen zu lassen, was ich natürlich damit quittierte, dass sie wirklich richtig arbeiten musste. Vom Rückwärtsrichten über eine lange DIstanz bis hin zu mehrmaligem Angaloppieren und sofort wieder stoppen. Sie konnte es sich selbst aussuchen, ob sie Stress wollte, oder nicht. Schließlich gab sie nach und hörte auf mit dem Quatsch, so dass wir ordentlich arbeiten konnten. Wir verbrachten unsere Zeit damit, Spins und Stops zu üben, die Galoppade auf kleinen und großen Zirkeln auf beiden Händen, übten schnelle und langsame Galoppwechsel sowie Rollbacks. Nach einer Weile ohne weitere Zwischenfälle ritten wir die beiden dann trocken und brachten sie wieder in den Stall, wo wir sie für die Box fertig machten. Zum Schluss gingen wir noch zu Kira. "Die vier sind jetzt fertig.", erklärte ich ihr. "Sollten sie trotz dessen Unarten zeigen oder anders zu reiten sein, ruf mich an, dann fliege ich nochmal her und nehm sie unter die Lupe.", erklärte ich ihr lächelnd und wir verabschiedeten uns, ehe wir zurück nach Kanada flogen und die schöne Eifel, in der ich aufgewachsen war, wieder verließen.
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    August 2016, by Veija
    Verdine Reining LK 3 - LK 2, Ahyoka Dazzle Reining LK 3 - LK 2, Aggressors Little Queen Trail S - S*, Coco de Mer Trail S* - S**


    Zusammn mit Caleb war ich wieder auf dem Weg zu Kira Esenbeck in die Eifel nach Deutschland. Mittlerweile war sie mit ihren vier Westernpferden schon ein Stammkunde bei uns, wenn man das so nennen mochte, weshalb ich ihr heute versprochen hatte, den Preis ein wenig zu drücken, damit ich sie auch im nächsten Monat wieder besuchen konnte.
    Bei Kira angekommen begrüßten wir sie kurz, ehe wir in den Stall zu den Pferden gingen. Verdine zum Beispiel hatte ich am Anfang nicht wirklich gemocht, mittlerweile gewann sie jedoch mein Herz und ich lernte, sie immer mehr zu mögen, weshalb ich sie auch heute reiten würde. Caleb übertrug ich Ahyoka Dazzle. Beide, Caleb sowie die Stute, waren ziemlich dominant- ob die Kombination klappte, würde sich rausstellen. Beide sollten in der Reining von LK 3 auf LK 2 gebracht werden, weshalb wir die zwei auch zusammen trainierten, da wir die selben Übungen ritten.
    Nachdem wir fertig mit putzen und satteln waren gingen wir in die Halle und gurteten vor dem Aufsitzen nach. Dann saßen wir auf und ritten die beiden Pferde warm. Noch waren Caleb und Ahyoka nicht aneinander geraten, vielleicht blieb das ja auch so. Nach dem Aufwärmen ging ich raus auf den Platz, da jetzt jeder von uns viel Platz brauchte, denn das erste was wir übten, waren die Zirkel. Ich galoppierte Verdine also auf dem Platz an und hielt sie auf der rechten Hand auf einem großen Zirkel. An X gab ich die Hilfen zum Galoppwechsel, ehe ich auf der linken Hand einen großen Zirkel galoppierte. Galoppwechsel, rechte Hand, Galoppwechsel, linke Hand. Dann verkleinerte ich den Zirkel und nahm die Stute ein wenig zurück, damit sie langsamer galoppierte, ehe ich auch hier ein paar Mal die Seiten wechselte, indem ich an X einen Galoppwechsel ritt. Als ich damit fertig war, ging ich wieder in die Halle, wo ich einen auf dem Boden stehenden Caleb vorfand. Er klopfte sich den Sand von der Hose, doch da er die Stute noch am Zügel hielt, fragte ich nicht weiter nach. "Sliding Stops?", fragte ich ihn und er nickte, ehe er wieder aufstieg. Ahyoka nahm motzig den Kopf runter und kaute auf ihrem Gebiss herum, da konnten sich zwei wohl nicht so richtig leiden, was man später auch bei den Sliding Stops sah. Wo Verdine mir wirklich gut zuhörte und genau dann stoppte, wenn ich es von ihr wollte, riss Ahyoka den Kopf hoch oder stoppte einfach von selbst. Caleb wusste sich jedoch zu helfen und korrigierte ihr Verhalten so lange, bis sie anfing auf ihn zu hören. Wir übten noch ein paar Roll Backs und die Spins und dann waren wir auch schon fertig, denn LK 2 war genau so wie LK 3, nur dass die Pattern in einer anderen Reihenfolge bestritten wurden. Lediglich der Aufstieg von LK 2 zu LK 1 war ein wenig anders.
    Als wir die Pferde dann zum Stall brachten, kam uns Kira entgegen. "Die sieht aber fertig aus.", sagte sie und zklopfte Ahyokas Hals, die wirklich ordentlich am Schwitzen war. Da Caleb nicht gerne deutsch redete, übernahm ich das Sprechen für ihn. "Ja, Caleb und deine Stute hatten ein paar Meinungsverschiedenheiten, zum Beispiel beim Stoppen. Sie wollte das immer alles alleine machen, bevor Caleb die Hilfen gegeben hatte. Also musste sie so lange stoppen, bis sie auf seine Hilfen reagiert hat.", erklärte ich ihr und sie nickte. "Ihr bleibt dieses Mal nur einen Tag, oder?" "Ja, leider. Wir haben so viel auf der Ranch zu tun, dass wir nicht länger bleiben können." "Ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Training so klappt.", sagte sie dann und Caleb und ich nickten. "Kommt her, ich nehm euch die beiden ab, dann könnte ihr Coco und Queenie holen gehen." "Thanks.", sagten Caleb und ich dann zusammen, ehe wir uns grinsend ansahen und die nächsten beiden Pferde holen gingen. Das waren Coco de Mer und Aggressor's Little Queen. Caleb gab ich Queenie, eine ganz nette und unkompizierte Stute, ich selbst schnappte mir Coco, da sie auch eine Klasse höher war als Queenie.
    Es dauerte nicht lange, da waren wir in der Halle und ritten die Pferde warm. Ich hatte ein paar Hindernisse aufgebaut, die wir überreiten konnten. Zum einen war es ein Quadrat aus Stangen, in welches man hineingehen und sich drehen musste, einen Stangen L, Trab und Galoppstangen, ein Tor, eine Brücke und 2 Stangen, durch die man seitwärts hindurch gehen musste. Das alles übten wir eine ganze Weile, aber in den hohen Klassen, in denen die beiden liefen, saß wirklich alles, so dass wir kaum etwas zu tun hatten und die beiden Pferde nach einem erfolgreichen Training wieder in die Box bringen konnten. "Bis zum nächsten Mal!", verabschiedeten wir uns und fuhren dann auch schon wieder vom Hof. So kurz konnte unser Besuch manchmal sein.
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    September 2016, by Veija
    Genuine Lil Cut Reining S* - S**, Jade Reining LK 5 - LK 4, Verdine Reining LK 2 - LK 1, Ahyoka Dazzle Reining LK 2 - LK 1, Coco De Mer Trail S** - S***, Aggressors Little Queen Trail S* - S**

    Heute war ich wieder auf dem Weg in die Eifel, um Kira einen erneuten Besuch abzustatten. Ich hatte vor in den nächsten Tagen sechs ihrer Pferde zu trainieren, und das auch noch ganz alleine, denn ich war ziemlich sauer auf meinen Mitarbeiter Caleb, der ein Training bei Hunter verbockt hatte, weshalb ich nun irgendwie auf Kriegsfuß mit ihm stand und alleine geflogen war. Warum ich niemand anderen mitgenommen hatte, war mir nicht klar, aber ich würde das auch alleine schaffen, insbesondere, weil ich bei ein paar Pferden wirklich kaum noch etwas zu tun hatte, da sie von S** auf S** trainiert werden sollten.
    Ich schaute nochmal kurz auf mein Handy, um mich zu vergewissern, was ich alles machen musste:
    Genuine Lil Cut Western Reining S* - S**
    Jade Western Reining Basics + Reining LK 5 - LK 4
    Verdine Western Reining LK 2 - LK 1
    Ahyoka Dazzle Western Reining LK 2 - LK 1
    Coco De Mer Western Trail S** - S***
    Aggressors Little Queen Western Trail S* - S**


    Es dauerte nicht lange, da ging der Flieger schon wieder auf die Erde und ich konnte mir meinen Koffer suchen, ehe ich in ein Taxi einstieg und zu Kira gefahren wurde. Flink lud ich meinen Koffer aus und zog mir eine andere Jeans, Boots und Sporen an, ehe ich in den Stall ging. Kira fand ich nicht auf, weshalb ich sofort auf die Suche nach meinem erst kürzlich an sie verkauften Hengst ging. Am Tor der Stallgasse schnalzte ich ein paar Mal, ehe Genuine mir entgegen wiehrte. Ich steuerte sofort auf ihn zu, ehe ich seine Box öffnete und ihn umarmte. "Hallo mein Großer", sagte ich freudig und kraulte seinen Hals. Er hatte an Muskulatur abgebaut, aber das war ich zum Teil auch selbst schuld, da er nicht mehr wirklich im Training gestanden hatte.
    Ich wollte ihm gerade das Halfter anziehen, da sprach mich jemand von hinten an. "Da bist du also, hab dich schon gesucht.", sagte Kira und ich drehte mich beschämt um. "Ja... hatte dich nicht gefunden, bin dann sofort zu Genuine gegangen.", meinte ich dann doch grinsend und schüttelte ihr zur Begrüßung die Hand. "Hast du dir dieses Mal keine Hilfe mitgebracht?", fragte sie mich erstaunt und ich schüttelte den Kopf. "Nein, bin ziemlich sauer auf Caleb, der hat den letzten Auftrag total verbockt. Deshalb bin ich wohl jetzt alleine hier, weil er mir eigentlich helfen sollte und die anderen auf der Ranch zu tun haben.", erklärte ich ihr und sie nickte. "Das ist natürlich ärgerlich, hat es denn viel Ärger gegeben?" "Ja.. Hunter war absolut nicht begeistert von Calebs Arbeit, naja, zwei Pferde hat er wirklich super trainiert, das dritte nicht so gut, da hat er das Traininig auch abgebrochen. Aber er hätte sich ja mal melden können, dann wäre ich rüber geflogen.", erklärte ich und schloss den Verschluss des Halfters, ehe ich Genuine aus der Box auf den Putzplatz führte, wo hin mir Kira folgte. "Überarbeite dich nicht. Am Besten gehst du jetzt eh zu erst mal schlafen, nach dem langen Flug." "Ich kann es mir nicht verkneifen, Genuine zu arbeiten.", erklärte ich schulterzuckend. "Ihn kenn ich ja, wie meine Westentasche. Ich pass auf.", erklärte ich ihr und fing dann an, den Hengst zu putzen, nachdem Kira widerwillig zugesagt hatte, dass ich ihn heute noch arbeiten durfte. Nach dem Putzen sattelte ich ihn also, vergaß dabei die Gamaschen und die Skid Boots auch nicht, ehe wir in die Halle gingen und ich nach dem Nachgurten aufstieg. Zu erst wärmte ich den Hengst ausgiebig im Schritt und Trab auf, ehe ich ihn auf der rechten Hand angaloppierte und auf einen großen Zirkel lenkte. So weit, wie er im Training schon war, musste er es eigentlich bereits können, seinen Zirkel ohne viele Hilfen von mir zu halten. So galoppierte ich ihn einfach eine ganze Weile auf der rechten Hand auf einem Großen Zirkel, nahm dabei aber immer mehr Hilfen weg, so dass die Zügel einfach locker auf seinem Hals lagen, er aber dennoch seine Richtung behielt. So würde er bei Kira niemals laufen, weil sie nicht so eine begabte Westernreiterin war- sie hatte dafür ihre Stärken in ganz anderen Diziplinen, aber Genuine sollte das in seiner Klasse schon können.
    An X wechselte ich auf die linke Hand, denn fliegende Galoppwechsel oder 'Flying Lead Changes', wie das in Westernsprache hieß, konnte er Hengst wirklich sauber. Auf der linken Seite hatte der Hengst so seine Probleme, was das Halten des Zirkels anging, weshalb er mir immer wieder nach innen abdriftete. Ich korrigierte das mit meinem Bein, statt mit den Zügeln, da ich diese einfach wieder locker an seinem Hals liegen hatte. "Na komm, stell dich nicht so an, denk nach!", meinte ich einmal und galoppierte ihn dann aus dem Zirkel heraus an der Bande entlang. Er galoppierte immer schneller, ehe ich ihn stoppte. Genuine schlitterte über den Boden und hinterließ eine riesige Staubwolke, in der ich einmal husten musste, ehe ich die Hilfen zum Roll Back gab, und wir wieder galoppierten. Wir machten auch einen Sliding Stop auf der anderen Seite der Halle, Roll Back zur anderen Richtung und erneut angaloppieren, ehe ich ihn locker auslaufen ließ und dann anhielt. Sofort gab ich Hilfen zum Back Up, was Genuine wirklich super machte und hielt ihn an. Er durfte kurz verschnaufen, ehe wir noch Spins auf jeder Seite versuchten, bevor ich ihn abritt. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Kira sich zu uns gesellt hatte. "Und, wie sah er aus?", fragte ich sie stolz und klopfte Genuines Hals. "Ich bin wirklich begeistert, was für ein talentiertes Pferd du mir da verkauft hast!", schwärmte sie. "Willst du auch mal reiten?", fragte ich lächelnd doch sie verneinte. "Heute Abend nicht mehr. Mach ihn fertig und dann gehst du ins Haus, du musst auch mal was essen.", befahl sie mir und verschwand dann aus der Halle, bevor ich mich wieder meinem Pferd zuwandte. "Talentiertes Ding.", murmelte ich und brachte ihn dann wieder in seine Box, nachdem ich fertig mit Abreiten war. Kira hatte ihn schon gemistet und gefüttert- das war auch nicht selbstverständlich, manchmal musste ich bei Kunden die Pferde auch misten und füttern, was eigentlich gar nicht mein Job war.
    So stellte ich den Hengst in seine Box und ging ins Haus, wo ich mit Kira zusammen zu Abend aß und dann ins Bett ging- morgen war viel zu tun.
    Schon um sieben Uhr war ich auf den Beinen, denn ich hatte heute sechs Pferde zu trainieren. Bei manchen würde ich nicht so lange brauchen, bei anderen etwas länger, weshalb ich mir heute morgen alle Reiningpferde vornehmen würde, ehe ich mich heute Mittag um die Trailpferde kümmern würde.
    Anfangen wollte ich wieder mit Genuine Lil Cut, den ich ausgiebig putzte und dann sattelte, bevor wir in die Halle gingen und ich ihn vor dem Aufsteigen nochmal nachgurtete. Von einem befreundeten Trainer hatte ich gelernt, Pferde jedes Mal anders aufzuwärmen, da sie sonst wussten, was man machte, und vordachten, also einem die Übung einfach vorgriffen und nicht mehr darauf hörten, was der Reiter machte. Deshalb fing ich heute mit ein paar Schritt- Dehnungsübungen an, wo ich zum Beispiel seinen Kopf zu meinem Knie rüberzog und seinen Körper mit meinem Bein wegdrückte, so dass er kleine Kreise laufen musste. Das machte ich auch auf der anderen Seite, ehe ich den Kopf etwas lockerer ließ und ihn im Kreis traben ließ, was er wirklich fleißig machte. Umso mehr freute er sich dann jedoch, als ich seinen Kopf wieder ganz grade richtete und er einfach geradeaus watscheln konnte, da diese kleinen Kreise unheimlich anstrengend waren. Ich ritt ihn eine ganze Weile im Schritt, forderte wieder die kleinen Kreise, ging wieder Schritt, bevor ich ihn antrabte und ein wenig an den Seitengängen arbeitete, die besonders sinnvoll zum Kreuzen beim Spin waren, was auch die nächste Übung darstellte. Ich hielt ihn an und gab Hilfen zum Spin. Sofort setzte er sich auf die Hinterhand und fing an, sich zu drehen. Zu erst nach links, dann nach rechts. Ich stoppte ich, ließ ihn kurz verschnaufen und galoppierte ihn dann auf der linken Hand an, um nochmal die Zirkel zu üben. Links hatte er immer noch seine Schwierigkeiten, den Zirkel eigenständig zu halten, doch ich musste ihn weniger korrigieren als gestern. An X machten wir einen Galoppwechsel und ritten auch auf der rechten Hand einen großen Zirkel, den er komplett selbst halten konnte. Zum Schluss übten wir noch ein wenig Speed Control, das hieß, dass er zunächst ein paar kleine Zirkel galoppierte, die eher langsam waren, dann ein paar große schnellere, bevor ich ihn wieder zurücknahm und wir kleine Zirkel galoppierten. Roll Backs und Sliding Stops wollte ich heute nicht schon wieder üben, das ging total auf die Gelenke und es war ja nicht so, als ob er das nicht könnte, denn eigentlich war ich mit seinem Training schon fertig, er brauchte wirklich nicht viel, weil er schon alles konnte. Ich würde ihn in den nächsten Tagen eine komplette Pattern laufen lassen, dann war er auch schon auf S**. Ich brachte ihn also nach dem Abreiten wieder in seine Box und schaute mir Jade an, die ich als nächstes reiten wollte. Auch sie wurde ausgiebig geputzt, bevor ich sie sattelte und mit ihr in die Halle ging. Anders als Genuine hatte sie eine einfach Wassertrense, auch Snaffle Bit genannt, an. Ich stieg also nach dem Nachgurten auf und ließ sie einfach mal im Schritt völlig alleine ihre Runden drehen, ehe ich die Zügel aufnahm und schaute, wie gerade sie zwischen meinen Beinen laufen konnte. Zunächst schien sie nicht wirklich zu verstehen, dass sie einfach nur geradeaus laufen sollte, doch nach einer Weile hatte sie es verstanden und gab sich die größte Mühe, mir gerecht zu werden. Auch als ich sie abwendete um, wieder zurück in die andere Richtung zu gehen, setzte sie sich auf die Hinterhand und deutete Ansätze eines Spins an. "Ganz untrainiert bist du ja nicht, Mäuschen- und talentiert dazu bist du auch noch.", sagte ich und klopfte ihren Hals. Ich hatte diese Stute auch kaufen wollen, jedoch war Kiras Gebot dann höher als meins gewesen. Traurig war ich nicht darüber, denn sie hatte es hier wirklich gut- und ich durfte sie reiten. Für den heutigen Tag hatte ich mir drei Übungen rausgesucht: Speed Control, einfache Galoppwechsel mit Trabphase, Sliding Stop.
    Anfangen würde ich mit Speed Control, dafür galoppierte ich sie auf der rechten Hand an und hielt sie auf einem kleineren Zirkel. Ich musste sie wirklich stark lenken und korrigieren, damit sie ihre Spur behält. Nach einer Weile klappte das auch, so dass ich sie nach außen gehen ließ und weiter antrieb, damit ihr Galopp schneller wurde. Hier machte sie sich wesentlich besser, was mich wirklich freute, so dass ich sie vor X zum Trab durchparierte, einmal umsaß und sie auf der anderen Hand wieder angaloppierte, um auch auf der linken Hand Zirkel zu reiten. Links war wohl ihre bessere Seite, denn hier hatte sie weniger Probleme, ihre Spur zu halten. Freudig galoppierte ich sie große schnelle Zirkel und kleine Langsame, ehe ich noch einmal einen Galoppwechsel mit Trabphase versuchte und dann zum Stehen kam. Sie durfte kurz verschnaufen, ehe ich sie wieder antrabte und immer wieder stoppte. Sie schien schon zu wissen, was ich von ihr wollte, weshalb ich sie angaloppierte und einmal aus dem Galopp heraus stoppte. Sie rammte ihre Hinterbeine in den Boden und zog sich mit den Vorderbeinen weiter. "Du hast echt Talent, Mädchen.", sagte ich stolz und ritt sie eine Weile ab, ehe ich sie wieder in die Box brachte. Morgen würde ich ein wenig Speed Control, einfache Galoppwechsel, Sliding Stops und Spins üben, damit es in ihrem Training vorwärts ging.
    Nun hatte ich noch zwei Reiningpferde vor mir, Verdine und Ahoyka Dazzle. Gerade wünschte ich mir, ich hätte doch jemanden zum Training mitgenommen, da schneite Amy Lee um die Ecke. "Was machst du denn hier?!", fragte ich sie total verdattert und hörte auf, Verdine zu putzen. "Ich hab deine SMS bekommen und dachte, dass du vielleicht doch Hilfe brauchst.", erklärte sie mir schulterzuckend. "Wenn ich dich nicht hätte...", murmelte ich. "Schnapp dir Ahyoka Dazzle und mach sie fertig, vergiss Gamaschen und Skid Boots nicht, die wird heute ein paar Mal stoppen müssen.", murmelte ich und ging kurz zu Kira, um ihr zu sagen, dass ich nun doch Hilfe hatte und vermutlich ein bis zwei Tage weniger hier bleiben würde, da ich die Pferde morgens und abends trainieren konnte.
    In der Halle angekommen gurtete ich Verdine nochmal nach, ehe ich mich in den Sattel schwang und sie warm ritt. Auch Amy ritt Ahoyka fleißig warm und machte mir eigentlich alles nach, was ich so ritt. Zu erst übten wir ein paar Spins mit den beiden, was sie wirklich vornehmlich machten. LK 1 war eben eine hohe Klasse, wo die Pferde alle beherrschten, was sie können mussten. Beim Training musste man nur drauf achten, dass man die Manöver verfeinerte. So achteten wir beim Spin vor allen Dingen darauf, dass sie mit den Hinterbeinen fast auf einem Fleck stehen blieben, und sich wirklich nur mit der Vorhand richtig von der Stelle bewegten. Ahyoka hatte aufgrund ihres kurzen Rückens einen riesen Vorteil gegenüber Verdine, doch die Stute schlug sich gut. Im Anhalten war sie nämlich um einiges besser und blieb punktgenau dort stehen, wo ich die Hilfen weg nahm, während Ahyoka oftmals überdrehte, was aber auch an Amy liegen konnte. "Versuch mal die Hilfen noch früher weg zu nehmen, ich glaub die hat einfach zu viel Schwung und muss den loswerden, bevor sie stehen bleiben kann.", sagte ich und schaute den beiden zu, während Verdine verschnaufen konnte. Amy nahm also den Druck noch früher weg. "Siehst du, klappt doch! So ist jedes Pferd unterschiedlich.", lachte ich und trieb Verdine zum Galopp an, weil wir nun Zirkel übten. Ahyoka und Amy warteten am Rand der Halle, damit sie uns nicht in den Weg kamen. Zirkel klappten bei Verdine wirklich super, Speed Control war also kein Problem. Auch die Galoppwechsel machte sie mittlerweile mit links, so dass ich nun Amy und Ahyoka zusah, die das Ganze auch wirklich super hinbekamen. Sliding Stops konnten wir wieder parallel üben, so dass jeder eine längliche Hälfte der Halle hatte. Verdine schlug sich gut, reagierte fein auf meine Hilfen, auch wenn Stoppen wohl nicht ihre Lieblingsdiziplin war. Roll Backs klappten super, auch beim Back Up hatte sie mittlerweile keine großen Probleme mehr. Vielleicht hatte sie heute auch einfach nur einen guten Tag. Während dem Abreiten sah ich immer wieder zu Amy rüber, die sich unter meiner Fuchtel wirklich gut machte. Dafür, dass sie bei ihrem alten Arbeitgeber nur ein Turniertrottel war, zeigte sie nun immer wieder, welches Potenzial die junge Frau hatte. "Ist gut, abreiten und dann holen wir uns die letzten zwei Pferde.", sagte ich und ritt aus der Halle, nachdem Verdine wieder eine normale Atmung erreicht hatte. Morgen würden wir die beiden nicht trainieren, übermorgen nochmal und dann waren die zwei auch schon fertig.
    Nachdem die zwei Stuten also wieder in ihrer Box standen, machten Amy und ich uns Aggressors Little Queen aka Queenie und Coco de Mer fertig. Coco sollte von S** auf S*** in Trail gebracht werden und Queenie von S* auf S**, weshalb es klar war, wer welches Pferd reiten würde.
    Nachdem die Beiden geputzt und gesattelt waren, gingen wir in die Halle wo wir nach dem Nachgurten aufstiegen. Wir ritten die beiden ordentlich warm, bevor ich einen kleinen Parcours aufbaute. Amy fing mit dem Stangen L an, welches sie in verschiedenen Varianten durchreiten konnte: einmal einfach im Schritt durch, einmal Rückwärts und einmal seitlich über die Stangen, was wirklich schwer war.
    Ich übte mit einem Stangenviereck, in welches ich reinreiten und mich zu beiden Seiten drehen konnte, bevor ich es wieder verließ. Aber auch hier konnte ich seitlich über die Stangen gehen. Nachdem wir eine Weile geübt hatten, tauschten wir die Hindernisse und übten erneut eine Weile, bevor ich noch Trab- und Galoppstangen auf den Boden legte, über die wir ritten. "Du kannst schon gehen Amy, für heute reicht es. ", erklärte ich ihr und schickte sie dann aus der Halle raus, während ich den Abstand der Stangen verkleinerte, um das Ganze für Coco de Mer nochmal etwas schwieriger zu machen. Aber auch das klappte super, weshalb ich es auch für heute gut sein ließ.
    In den folgenden Tagen waren wir je einmal morgens und einmal abends mit Queenie und Coco in der Halle, wo wir immer wieder andere Stangenkombinationen durchritten und zum Schluss auch einen ganze Parcours bewältigten, bei dem wir nicht nur die Übungen aufbauten, die wir geübt hatten, sondern auch neue Sachen mit einbauten. So zum Beispiel eine Brücke oder ein ziemlich eng gestellter Slalom, denn das mussten die beiden in den hohen Klassen beherrschen.
    Mit Genuine machte ich gar nicht mehr so viel, eigentlich ritt ich ihn nur noch, um seine Muskeln zu stärken, damit er noch besser stoppen konnte, denn er konnte schon alles, was er für seine Klasse können musste.
    Mit Verdine und Ahyoka klappte auch alles super. Die beiden machten sich wirklich gut im Training, Ahyoka wurde immer besser im Spin und hielt auch punktgenau da an, wo sie anhalten sollte. Verdine freundete sich so langsam mit dem Stoppen an und schaffte es, immer weiter zu sliden.
    Jade machte sich auch ausgezeichnet. So hatte ich am ersten Tag unseres Trainings gar nicht zu erwarten vermocht, wie gut sie im Roll Back war. Das machte ihr so unglaublichen Spaß, dass sie mir die Übung vorweggreifen wollte, was ich ihr leider wieder abtrainieren musste, denn nicht nach jedem Sliding Stop wurde umgesprungen, manchmal musste man eben auch Back Up machen.
    Wir verabschiedeten uns von Kira und wünschten ihr vor allem mit Jade und Genuine viel Erfolg. Wer weiß, vielleicht würden wir die Pferde im nächsten Monat nochmal wieder sehen.

    Die Kür
    Die Arme verschränkt stand ich neben Verdine und sah sie prüfend an. Geputzt und gesattelt stand sie da und wartete auf ihren Einsatz. „Oh süß siehst du aus!“, kam es von hinten und jemand legte mir seine Hand auf den Rücken. Etwas verstört sah ich Isaac an, der mich breit angrinste und mir den Hut beinahe vom Kopf schnipste. „Ich nehme an ein ‚süß‘ von dir für diesen Dress ist gut?“, gab ich zurück. Isaac zog die Brauen hoch. „Gut bist du immer.“ Schelmisch grinsend ging er in den Hänger und kam mit einer Bürste wieder raus. „Du hättest ihr Extensions in den Schweif arbeiten sollen.“, sagte er gedankenverloren, während er Verdines Schweif noch einmal durchbürstete. Er hatte recht, viel Haar war da nicht im Gegensatz zu anderen Pferden. Aber mich störte das nicht. Außerdem würde in der dunklen Halle keiner auf den Schweif achten und jeder, der etwas von Appaloosas verstand wusste, dass sie oft sehr ausgefranstes Schweifhaar hatten. Ich nahm Verdines Zügel in die Hand und führte sie auf den Abreiteplatz, damit wir uns aufwärmen konnten. Ich wusste noch immer nicht was mich eben gestört hatte. Verdine arbeitete gut mit und als ich Käthe am Zaun sah joggte ich mit Verdine kurz zu ihr um sie zu begrüßen. Sie musterte mich kurz und lächelte dann zufrieden. Als ihr Blick weiter über meine Stute glitt versagte ihr Lächeln jedoch. „Du reitest sie mit Shanks? Und… wofür hast du die Bandagen eingepackt, wenn du sie nicht nutzt?“ Das war es also was mir eben nicht auffallen wollte. Die Bandagen! Einen Moment lang überlegte ich nochmal abzusteigen um die Bandagen doch noch anzulegen, aber wir konnten jetzt jeden Moment aufgerufen werden also blieb ich im Sattel sitzen. „Ich reite mit Shanks, weil ich gelernt habe, dass man das in den höheren Klassen so macht.“, erklärte ich. Mein Gesicht verriet jedoch, dass ich davon nicht allzu begeistert war. Verdine war weiter ausgebildet als ich und würde mir auch in der Kür viel verzeihen müssen. Doch sie kannte das bereits von mir und wir hatten ordentlich geübt. Käthe war immer noch erstaunt, weil ich eigentlich kein Freund von Kandaren war… Schlechte Erfahrungen in der Ausbildung. Dann ertönte die kratzige Lautsprecherstimme und rief uns auf. Nur widerwillig löste ich mich von Käthe, sie übernahm den Abschied und verschwand dann in Richtung Tribünen, während ich mit Verdine in die Halle ritt und bei X hielt um die Richter zu grüßen. Wir begannen unsere Vorstellung auf der linken Hand im Schritt. auch die Musik war noch ruhig, während wir Schlangenlinien an der langen Seite ritten. An der nächsten langen Seite galoppierte ich Verdine passend zur nun auflebenden Musik an. Sie schlug bei den ersten Galoppsprüngen aufgeregt mit dem Schweif, wie sie es oft tat. Bei der nächsten Möglichkeit ritt ich auf den Zirkel und parierte zum Trab. Verdine reagierte sofort. In der Hallenmitte hielten wir nun wieder. Ich sank den Kopf und atmete tief durch. Nach drei Sekunden Stillstand leitete ich den Spin ein. Nach ein paar Umdrehungen hielten wir abrupt an. Verdine stellte sich gleich wieder richtig auf, damit wir weiter reiten konnten. Diesmal ging es auf die andere Hand. Auch hier stellten wir alle drei Grundgangarten vor, ehe wir uns mit einem Sliding Stop wieder in der Hallenmitte einfanden und uns von den Richtern verabschiedeten. Mit einer Hinterhandwende machten wir kehrt und liefen aus der Halle. Verdine war nun komplett aufgeladen, sodass ich ihr noch ein paar Runden auf dem Abreiteplatz gab. Erst als sie sich abgekühlt hatte stieg ich ab und führte sie zurück zum Hänger, wo Isaac und Käthe bereits warteten.
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  13. Canyon

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    Sie endet am 20. August 2018 um 20:03 Uhr.
     
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