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[SK 431] Alle Rassen

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Pepe, 11 Juni 2015.

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Welche Stute soll gewinnen?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 29 Juli 2015
  1. Steel Heart

    9,4%
  2. Donatella

    18,8%
  3. Crazy in Love

    9,4%
  4. Cherokee Rose

    6,3%
  5. Laufey

    3,1%
  6. Outside Girl

    15,6%
  7. Slaufa

    18,8%
  8. Reykja

    18,8%
  1. Pepe

    Pepe Pepe

    [SK 431] Alle Rassen
    [​IMG]
    Regeln:
    - Es dürfen nur Stuten teilnehmen! (Keine Hengste,Wallache oder Fohlen)
    - Jeder darf nur mit einer Stute teilnehmen.
    - Es dürfen alle Rassen teilnehmen.
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com etc.!
    - 5 Joellen an mich (Pepe) mit dem Grund: SK 431
    - Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Pferde begrenzt
    - Teilnahmeschluss bleibt voererst offen und wird 1 Tag vorher angekündigt


    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    - man hat mit Doppelaccounts abgestimmt
    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor
    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt


    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, jedoch muss sie folgendes beinhalten:
    - das Einreiten am Anfang der Kür mit anschließendem Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - mindestens 2 verschiedene Hufschlagfiguren außer ganze Bahn
    - Das Überwinden 3er Kreuze á 50 cm (Alternativ für Western: Zeigt etwas aus der Westernszene)
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerstuten werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme
    Abstammung
    (muss verlinkt sein)
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Schönheits Wettbewerb Schleife
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz
    1 Punkt je Fohlenschau-Schleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung

    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Bild mit Zubehör
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung

    Es wird nur ein Bild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte

    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:

    Username
    Pferdename
    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes


    Teilnahmen und Überweisungen
    Catalina, geprüft


    Disqualifizierungen
    -

    Viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 Juni 2015
  2. Vhioti

    Vhioti Guest

    Catalina Dixon
    mit
    Steel Heart

    [​IMG]

    Steckbrief
    [​IMG]
    Name: KS' Steel Heart
    Rufname: Steel, Steel Heart
    Geschlecht: Stute|Hengst|Wallach
    Geboren am: 21.12.
    Alter: 3 Jahre

    Gesundheit: sehr gut
    Letzter TA Besuch: 02.02.2015 (Yumika)

    Hufe: sehr gut
    Beschlagen: normale Eisen (4x)
    Letzter HS Besuch: 25.04.2015 (Sosox3)
    [​IMG]
    Rasse: Deutsches Reitpony
    Stockmaß: 1,54m
    Fellfärbung: Fuchsschimmel
    Abzeichen: 4 halbweiße Beine
    [​IMG]
    Charakter: schreckhaft, unvertraut mit Menschen
    Beschreibung: Steel ist eine sehr schreckhafte junge Stute. Niemand weiß genau, wie es ihr vorher ergangen ist, doch scheut sie meist vor dem Menschen zurück. Mit ihr zu arbeiten erfordert viel Ruhe und Geduld. Zwar ist sie sehr intelligent, doch durch ihre Scheu vor Menschen verliert sie schon nach wenig Arbeit die Konzentration und versucht sich gegen die Hand zu wehren. Wenn man ihr jedoch mit Respekt entgegen tritt, zeigt sie langsam Fortschritte. Auf der Weide und gegenüber Artgenossen ist der Mix wie ausgewechselt. Sie ist gelassen und aufgeschlossen, tobt ihrem Alter entsprechend mit den anderen umher und man sieht, dass sie wohl mehr Zeit mit Pferden wie mit der Gewöhnung an den Menschen verbracht hat. Und falls doch, werden dies keine guten Erfahrungen gewesen sein.
    Herdenverhalten: siehe Beschreibung.

    [​IMG]
    Von: Couchpotato
    Von: Caffee Latte
    Aus der: Pocahontas

    Aus der: Sheza
    Von: Mayoun
    Aus der: Shetha

    Geschwister: keine
    Nachkommen: keine
    [​IMG]
    Für Zucht vorgesehen: ja|nein
    Zur Zucht zugelassen: ja|nein

    Züchter: RoBabeRo
    VKR: verfallen
    Besitzer: Catalina
    Vorbesitzer: Yumika, Veija
    Reiter: Catalina
    Pfleger: Catalina
    Verkäuflich: ja|nein (xxx Joellen)
    [​IMG]
    Bodenarbeit seit: 2015
    Ladefromm: ja|nein
    Tierarztfromm: ja|nein
    Hufschmiedfromm: ja|nein

    Eingeritten: ja|nein
    Englisch|Western
    Eingefahren: ja|nein

    Eignung: Dressur|Springen|Distanz

    Dressur: M (max. S**)
    Springen: E (max. S*)
    Military: E (max. M)
    Distanz: L (max. S**)
    Fahren: E (max. E)
    Western: E (max. E)
    Rennen: E (max. A)
    Gangarten: E (max. E)
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    82. Synchronspringen 1. Platz
    83. Synchronspringen 2. Platz
    312. Dressurturnier 1. Platz
    209. Distanzturnier 2. Platz
    312. Springturnier 2. Platz
    317. Dressurturnier 2. Platz

    Tierarztbericht (Februar 2015)
    Heute hatte ich wieder einen Großauftrag vor mir. Ich sollte alle Pferde von Verena behandeln. Von meiner Wohnung bis zu ihr war es nicht sehr weit, weshalb ich sehr schnell bei ihr war. Außerdem freute ich mich, da ich meine Beiden Pferde Snuff und Steel Heart besuchen konnte. Leider mussten mich meine Pferde verlassen, da ich beruflich bedingt umziehen musste und die Pferde nicht mitkommen konnten.
    Bei Verena angekommen verwickelte mich Caleb zunächst in ein Gespräch und wollte mich gar nicht mehr gehen lassen. Als ich mich dann endlich von ihm lösen konnte, kam mir Verena auch schon entgegen und umarmte mich lächelnd. Wir redeten eine Weile, bevor wir uns zu dem ersten Pferd begaben. Die erste war Drag me to Hell, die ihre alte Besitzerin sofort erkannte. Sie wiehrte mir freudig entgegen und streckte ihren Kopf aus der Box heraus, um gestreichelt zu werden. "Na mein Mädchen?", sagte ich und nahm sie raus. Es folgte eine allgemeine Untersuchung aller Vitalwerte, doch die waren top in Ordnung. Ich schaute mir ihren Pass an, ehe ich die nötigen Impfungen auffrischte und ihr die Wurmkur verpasste. Zum Schluss wurde sie gechippt, was ihr nicht so wirklich gefiel, aber das musste sein.
    Schon waren wir mit ihr fertig, ehe Verena schon das zweite Pferd holte. Es war Supernova, die mich auch noch erkannte. Lächelnd streichelte ich ihren Kopf und überprüfte ebenfalls ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Fertig war auch Nova.
    Nun kam Verena mit einer wunderschönen Red Roan Sabino Stute. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Als nächstes war Faster an der Reihe. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Nun war ein Hengst an der Reihe. Firewalker hies der Gute. Auch seine Vitalzeichen wurden überprüft, seine Imfpungen aufgefirscht, die Wurmkur verpasst und der Chip unter die Haut gesetzt. Das Selbe geschah auch mit dem kleinen Hengst Filly. Augen auf betrachtete ich nur durch die Box hindurch, ihr fehlte nichts, da der Tierarzt erst vor Kurzem nach ihr geschaut hatte.
    Wir waren fertig mit den Englischen Vollblütern und gingen zu den 3 Pferden der Angestellten. Der alte Wallach Emilio war der erste, um den ich mich kümmerte. Ich checkte seine Vitalzeichen, frischte Impfungen auf, gab ihm die Wurmkur und setzte den Chip unter seine Haut. Alles lies er brav über sich ergehen, ehe ich ihm ein Lekerli hinstreckte, welches er genüsslich fraß.
    Das nächste Pferd war Black Ops. Sie kannte ich auch noch, auch wenn sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Das letzte Pferd der drei war ein Isländer Mix, mit einer sehr schönen Farbe. Die Kleine war zunächst etwas zickig, doch auch hier klappte alles. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Der erste im Sportstall war Gipsy. Ihn kannte ich auch noch. Er war neben Bella Verenas Lieblingspferd. Ich konnte mir nicht vorstellen, was wohl geschehen würde, wenn einem der Beiden etwas zustoßen würde. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor seine Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihm eine Wurmkur und chippte ihn. Schon war der Wallach fertig.
    Die nächste war eine sehr ungewöhnliche Stute. Eine Kreuzung aus Quarter Horse und Andalusier. Doch auch ihre außergewöhnliche Rasse konnte sie nicht vor dem Tierarzt schützen. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Es folgten Skrúður, Vin, Hængur, Gulrót, Harley, Náttdís und Eldrian Antrax, deren Vitalzeichen alle in Ordnung waren, weshalb ich sie impfen konnte bzw die Impfungen auffrischen konnte. Allen verpasste ich eine Wurmkur und chippte die Pferde, die noch nicht gechippt waren.
    Bei Snuff und Steel Heart ging ich besonders gründlich vor, da die Beiden erst vor ein paar Tagen in Verenas Stall gewechselt hatten. Die beiden hatten etwas erhöhte Temperatur, doch das kam durch den Stress und die ganzen neuen Pferde. Dennoch konnte ich impfen, Wurmkur verpassen und chippen. Schon waren wir mit den Sportpferden fertig, weshalb Verena und ich zu den Westernpferden gingen. Zu erst waren die Hengste dran.
    Die ersten waren Genuine und Spooky. Es folgten Ready for Action und Stütchen. Mit Stütchen war natürlich Funky Powerbabe gemeint, doch für mich und Verena war er mehr weiblich, als männlich. Genau so stellte er sich auf an, als wir chippen wollten. Doch es sei ihm verziehen. Die nächsten waren King Bee, Enjoy und Ali. Gefolgt von What Lies Ahead, Gun and Slide und Charly. Bei ihnen klappte auch alles super, weshalb ich schnell bei Flintstone, Sympath und Siku war.
    Nun kam der schwierigste Kandidat: Zues. Impfen mussten wir mit dem Blasrohr, die Wurmkur mischten wir ihm in sein Futter. An chippen war nicht zu denken.
    Schon waren wir fertig mit den Hengsten, weshalb es zu den Stuten ging. Die erste war Bella, die mich neugierig beäugte. Sie kannte mich ja auch schon lange. Lächelnd klopfte ich ihren Hals, ehe ich ihre Vitalzeichen untersuchte, sie impfte, ihr die Wurmkur gab und schließlich chippte.
    Bei Snapper Little Lena war das Ganze etwas schwieriger. Die Stute war nämlich blind und reagierte auf alles ganz anders, als die anderen Pferde. Wir holten ihr Holly Golightly zur Hilfe, damit sie sich an ihr orientieren konnte. Ständig hatte sie ihre Nase an Hollys Fell, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Die Untersuchung verlief noch sehr gut. Das impfen und die Wurmkur ging auch noch, nur das chippen machte ihr und Holly ein wenig Probleme. Doch alles verlief gut, weshalb wir uns den restlichen Pferden widmen konnten.
    Princess Gun, Vice, Devil, Cherokee Rose, Amarula, Moonrise, Summertime, Dawn of Hope, Honey, Angelic Desolation, Born to Die, Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Raised from Hell, Sheza, Secret, Wusel und Crow. Mal verlief die Untersuchung sehr gut, mal hatten wir ein paar Probleme. Doch nun waren wir fertig und Verena zeigte mir noch voller Stolz ihr erstes Paint Horse Fohlen. Aquila. "Wirklich eine Schönheit", sagte ich und wir gingen noch ein wenig ins Haus, um zu reden. Schließlich verabschiedete ich mich von ihr und ihren Mitarbeitern, ehe ich nach Hause fuhr. | by Yumika

    Hufschmiedbericht (25.04.2015)
    Hufschmiedbericht Steel Heart

    Ich sah auf die Uhr. 25 Minuten hatte ich noch bis ich auf dem Hof von Catalina antreten musste um mich um die Hufe ihrer menschenscheuen Stute zu kümmern. Ich dachte immernoch nach wie ich das anstellen wollte, aber ich könnte es ja genauso machen wie bei Bucks von Sarah. Das Neuroleptikum hatte gute Arbeit geleistet und die Stute würde in Etwa genauso viel wiegen wie der Hengst, vielleicht 10-20 kg leichter, ändert aber nichts an der Dosierung. Ich öffnete die Thermoskanne und goss mir eine Tasse voll Kaffee ein, ehe ich aus dem Auto ausstieg. Ich umging das Auto zum Kofferraum und öffnete das Seitenfach der Ablagefläche und nahm das Vetranquil aus seiner Verpackung. Ich sah es kurz an, drückte das Döschen fest in meine Handfläche und steckte es dann in meine Jackentasche. Ich hiefte meinen Koffer mit den Utensilien in den Stall in dem die Privatpferde untergebracht sein sollten und sah mich um, bis ich zu einer Box schritt und das Boxenschild mit dem Namen KS‘ Steel Heart las. Ich war richtig. Es waren noch ein paar Minuten bis Catalina kommen sollte, doch auch sie kam früher an der Box an als ausgemacht. „Am besten Sedieren wir sie in dem wir ihr 4 Löffel des Neuroleptikums in ihr Futter geben und einfach eine halbe Stunde warten bis sie ein wenig eingedöst ist, dann kannst du sie rausführen und ich kann ihr die Hufe machen“, schlug ich vor und die junge Dame nickte einstimmend.

    -

    Nach der halben Stunde warten, konnte Catalina die junge Stute aus ihrer Box herausführen und sie draußen anbinden. Sie war ruhiggestellt, nicht scheu. Ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen, konnte man sogar sagen das sie aussah als wäre sie high. Ich konnte mich ganz dem Auskratzen der Hufe widmen und stellte fest, so viel musste gar nicht an Horn weg. Ich schnitt das Horn rasch weg und raspelte ordentlich über ehe ich die Hufe nach Fehlstellungen absuchte und dennoch nicht fündig wurde. „Die kleine hat echt gute Hufe. Relativ hart, bräuchte eigentlich keine Eisen“, sagte ich zu ihr und erhitzte nun Ponyhufeisen der 2. Ponyhufgröße die ich in meinem Sortiment hatte. Ich legte sie auf ihr Horn und eine Dampfwolke benebelte mich. Es passte und so wiederholte ich den Vorgang drei weitere Male. Als ich fertig war legte ich ihr ein Leckerli in den Futtertrog und verabschiedete mich von Catalina und Steel Heart. | by Sosox3


    Trainingsberichte (5)
    Dressur E auf A vom Januar

    Heute war wieder einer der Tage, an denen ich gar nicht aus dem Bett aufstehen wollte. Ich hatte mir so vielvorgenommen, was ich am Ende des Tages erledigt haben wollte, dass ich es jetzt schon für einen Fehler hielt und am morgigen Tag vor Muskelkater sterben würde.
    Seufzend erhob ich mich aus dem Bett und ging duschen, ehe ich mir meine Thermoreithose und einen warmen Pulli anzog. Dazu meine gefütterten Stiefel. Mit einer dicken Jacke bewaffnet ging ich nach unten, um etwas zu essen. Caleb und die anderen waren schon im Stall und machten ihre Pferde fertig. Natürlich war ich wieder die Letzte. Doch da ich die Chefin war, war das egal.
    Ich zog also meine dicke Jacke an und ging in den Stutentrakt, wo ich zunächst Bella auf die Koppel brachte. Sie brauchte heute nicht trainiert zu werden, weshalb sie ihr Leben heute im Schnee genießen durfte. Zwar stand sie alleine draußen, doch es kamen später noch andere Pferde dazu.
    Caleb hatte sich Lil Princess Gun geschnappt, Aaron machte Vice fertig, ich holte Devil aus der Box und Alexis sattelte gerade Cherokee Rose. Princess sollte in Western von der LK 5 auf die LK 4 in der Reining gebracht werden, Vice ebenfalls, Devil von der LK 4 auf die LK 3 und Rosy ebenfalls auf die Lk 4. Doch das war noch nicht alles. Ich wollte heute alle meine Pferde mit Hilfe meiner Angestellten weiterbilden. Also ans Werk:
    Devil zickte mal wieder rum wie sie es so oft tat, doch nach einer Weile war sie genau wie die anderen Pferde gesattelt und wir gingen in die Halle. Nach dem Nachgurten schwangen wir uns alle in die Sättel und ritten die Pferde warm. Während Caleb Alexis und Aaron erklärte, wie sie die Pferde zu trainieren hatten und anfingen ersteSpins zu drehen, übte ich mit Devil das angaloppieren auf der richtigen Hand, das Stoppen und die Roll Backs. Immer wieder schaute ich zu meinen Angestellten rüber, wie sie die Pferde ritten. Doch mit Calebs Hilfe hatten sie die Tiere bald so weit, dass sie ordentliche Spins konnten, Back Ups kein Problem mehr waren, sie einfache Galoppwechsel ritten konnten und die Tiere langsame Roll Backs konnten. Zufrieden lächelte ich und klopfte Devil den Hals, ehe ich eine leichte Pattern durchritt und sie definitiv in der LK 3 starten konnte. Ich schwang mich vom Pferd, schnappte mir Vice und schwang mich auf ihren Rücken, während Aaron Devil wegbrachte. Auch mit Vice ritt ich eine einfache Pattern um zu schauen, ob sie in der LK 4 starten konnte. Ja, sie konnte. Ich stieg ab, übergab sie Alexis und setzte mich auf Cherokee, die natürlich total rumzickte und es nicht einsah, mit Sporen geritten zu werden. Doch sie fügte sich ihrem Schicksal und ritt Caleb und Princess genau hinterher, da wir die selbe Pattern ritten. Es war zwar etwas umständlich, doch es klappte. Sehr zufrieden lobten wir die Pferde und brachten sie wieder in den Stall, wo Aaron und Alexis schon Summer und Honey sattelten. Ich machte mein Pferd fertig und brachte sie mit Decke auf die Koppel zu den Anderen. Auch Princess kam auf die Koppel, ehe Caleb und ich uns Amarula und Moon fertig machten. Moon wurde mit Bosal geritten, weshalb ich sie lieber selber übernahm, als sie dem radikalen Caleb zu überlassen. Auch wenn es mir nicht gefiel, dass er meine Zicke Amarula ritt. Nach und nach waren wir fertig mit satteln und gingen in die Halle, wo wir uns nach dem Nachgurten in die Sättel schwangen. Da wir alle Pferde von der LK 5 in die LK 4 bringen mussten, war das Training klar: Caleb und ich machten vor, Aaron und Alexis machten nach. So dauerte es nicht lange, bis die Pferde langsame Spins beherrschten, Back Ups kein Problem mehr waren und die Roll Backs einigermaßen klappten. Alles musste heute etwas schneller gehen, weshalb wir die Pferde schon in den Stall brachten, sie absattelten, ihnen die Decken auflegten und sie auf die Koppel brachten.
    Die nächsten Pferde waren die neueren Pferde, mit denen wir etwas langsamer machen mussten. So waren wir sehr schnell mit Angelic Desolation, Born to Die, Goddess und Croatoan in der Halle und brachten ihnen die Grundlagen der Westernkunst bei. Jedoch dauerte es bei ihnen doch etwas länger, so dass wir Goddess, also das Pferd, das schneller lernte, gegen Sheza tauschten. Sheza war durch ihre Platzierungen sehr talentier, weshalb wir sie auch sehr schnell fertig hatten und alle Pferde absatteln und auf die Koppel bringen konnten. Nun folgten die Hengste.
    Genuine Lil Cut, Funky Powerbabe, Dead or Alive und What Lies Ahead waren die nächsten Kandidaten. Auch diese mussten in der Westernklasse von der LK 5 auf die LK 4 gebracht werden.
    Nach dem putzen und satteln waren wir erneut schnell in der Halle und ritten die Pferde warm, ehe die Übungen an der Reihe waren. Die 4 lernten schnell, weshalb wir nach knapp einer halben Stunde richtigem Training fertig waren und wir sie wieder in den Stall bringen konnten. Wir sattelten ab, legten die Decken auf und brachten sie auf die Koppel. Mittlerweile schneite es einzelne Flöckchen, weshalb die nächsten Pferde leider nicht mehr auf die Koppel kommen würden.
    Es folgten die letzten vier Pferde. Zues konnte man ja sowieso nicht anpacken- noch. So machten wir Gun and Slide, Flintstone, Sympathy for the Devil und Siku fertig. Auch sie waren alle relativ neue Pferde und brauchten lange zum warm werden mit uns. Doch es dauerte nicht lange, da liefen sie einzelne Figuren der Westernreitere beinahe perfekt, weshalb wir hier auch nach knapp einer Stunde fertig waren. Wir brachten sie zurück in den Stall und stellten sie dann doch auf die Koppel. Hengste waren nicht so empfindlich wie die Stuten oder unsere Fohlen.
    Draußen war es jetzt schon dunkel, doch die restlichen Pferde wollten auch noch trainiert werden. Doch nun wurde es kompliziert: Ich sollte Gipsy reiten und von der LK 4 in die LK 3 bringen, Aaron würde Emilio im Springen von E nach A bringen, Alexis würde Black Ops von E nach A im Springen bringen und Caleb würde Snuff in der Dressur weiterbringen. Das sah nach einem riesen Durcheinander in der Halle aus, als Caleb Trabstangen aufbaute, Alexis und Aaron die Hindernisse richteten und ich mittendrin mit Gipsy lief. Wir entschieden uns dann um, so dass Alexis und Aaron die Hälfte der Halle nutzen konnten, sowie Caleb und ich die Andere, da wir weniger Utensilien brauchten. Gipsy war wie immer leicht zu reiten und war sehr schnell in allen Lektionen sicher, weshalb ich ihn rasch gegen Steel Heart tauschte, die ich vor kurzem erst eingeritten hatte. Aber auch sie machte gut mit und wir hielten und sehr an Snuff und Caleb, da sie ja die selben Übungen machten wie wir. Aaron und Alexis waren schon vor uns aus der Halle verschwunden, da sie ja auch früher angefangen hatten. Auch Caleb ging irgendwann, so dass ich alleine mit Snuff in der Halle war. Lächelnd lobte ich die Stute, als sie sich schön bog, um die Kehrtvolte zu reiten. Sie war wirklich talentiert, weshalb ich es auch für heute gut sein lies.
    Als ich mit ihr in den Stall ging um sie abzusatteln, waren schon alle Boxen gemistet und alle Pferde wieder in ihren Boxen. Zufrieden sattelte ich die Stute ab und stellte sie weg, nachdem ich sie gelobt hatte. Nächsten Monat hatte ich mehr Zeit für die Pferde und würde sie alle ordentlich trainieren. | by Veija

    Distanz E auf A vom Februar

    Im Moment war mal wieder gar keine Zeit für die Pferde. Ein Wunder, dass ich mit dem Trainieren nachkam. Doch heute würden wir uns um alle Tiere kümmern, schließlich sollten sie bald Kör- und Krönbereit sein!
    Ich schmiss Bellas Vielseitigkeitssattel auf ihren Rücken, Aliena kümmerte sich um Princess, Alexis kümmerte sich um Wimpy, Caleb um Amarula und Aaron um Shadow, die mit Abstand die bravste von allen war.
    Die Strecke war schnell ausgesucht: die selbe wie für alle anderen Pferde, die wir auf A bringen wollten. Also ging es nach dem satteln schon los. Zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim und konnten sagen, dass die Pferde mit ein wenig mehr Training fertig für die Klasse A waren. Fertig für ihre Box stellten wir die 5 Pferde weg, ehe 5 andere an der Reihe waren.
    Nun ging es um Summer, Honey, Ally, Bailey und Goddess. Wir entschieden uns spontan, wer wen reiten sollte, wobei ich mich für Goddess entschied. Schließlich konnte ich nicht immer die selben Pferde reiten- aber es gab welche, auf die ich niemand sonst lies; normalerweiße. Zu diesen Pferden gehörten Gipsy und Bella.
    Also ging es ans satteln. Wir brauchten ein wenig länger, als vorher, weil die 5 auf der Koppel gestanden hatten und dementsprechend aussahen. Doch endlich ging es los!
    Wir ritten die selbe Strecke wie eben: zunächst über den Hof, auf den Feldweg. Dann eine lange Schrittstrecke, einen Berg hoch im Galopp, ein wenig Trab, eine lange Schritstrecke, eine Galoppstrecke und eine lange Trabstrecke. Dann waren wir auch schon wieder daheim. Leider dämmerte es nun, weshalb diese fünf die Letzten für heute waren. Nach dem absatteln kamen sie in die Box, wo sie reichlich Heu und Kraftfutter bekamen, damit das Training in den nächsten Tagen besser weitergehen konnte. Nun gingen alle ins Bett und freuten sich auf morgen- oder auch nicht. Denn es stand noch mehr Arbeit an.
    Schon am frühen Morgen waren wir alle auf den Beinen und machten Toy, Sheza, Grace, Gen und Spooky fertig.
    Nun standen wir vor der Frage, wer die Hengste reiten sollte. Zum Schluss entschieden wir uns dafür, dass ich meinen geliebten Spooky ritt und Caleb sich Gen schnappte. Aliena ritt Toy, Alexis Sheza und Aaron Grace. Nach dem satteln also ritten wir auf den Hof, wo wir uns nach dem nachgurten auf die Pferde setzten. Wir ritten die selbe Strecke wie am Tag zuvor und konnten am Ende des Trainings 5 erfolgreich in der Klasse A laufenden Pferde vorstellen. Etwas schneller als gestern machten wir die Tiere für die Koppel fertig, ehe neue fünf folgten. Funky, Ali, Winny, Blue und Flint. Auch mit ihnen waren wir ruck zuck auf der Strecke und wieder zurück. Für zehn Pferde hatten wir heute noch Zeit. Doch wir alle wollten Feierabend machen, weshalb wir uns doch sehr beeilten. Die nächsten waren: Dash, Suke, Sol, Gipsy und Emil.
    Hier waren die Reiter sofort klar- naja, zwei davon. Gipsy würde ich reiten und Emilio würde von keinem Anderen außer außer Aaron geritten werden. Nach dem satteln ging es auf die Pferde und auf die Strecke. Weil wir ein wenig auf den alten Wallach achten mussten, blieben Aaron und ich ein wenig zurück, während die anderen drei ihre Pferde ganz normal trainierten. In dieser Zeit verquatschten Aaron und ich uns, so dass wir viel zu spät am Hof ankamen, und es schon dunkel wurde. Da wir nichts riskieren wollten, beließen wir es für heute dabei und brachten alle Pferde weg.
    Am morgigen Tag waren alle ziemlich schlecht gelaunt. Sie hatten alle Muskelkater- verständlicherweise. Doch die Arbeit musste getan werden und wir waren fast fertig!
    Es fehlten nur noch: Skrudi, Vin, Hartmut, Letty, Ops, Snuff, Heart und Maracuja, die bald wieder zurück an Ofagwa gehen würde. Nichts desto trotz, trainierte ich sie mit.
    Wir mussten die Pferde zwar aufteilen, und mit Snuff, Heart und Cuja zu dritt gehen, doch es lohnte sich allemal.
    Am Ende des Tages waren alle Pferde in Distanz auf der Klasse A angelangt! Wir hatten zwar über einen Monat mit dem ganzen Training gebraucht, doch hauptsache wir konnten sie jetzt weiter fördern. | by Veija

    L-Dressur am Langzügel

    Um die Stute gut auf die Einheit vorzubereiten, ging ich mit ihr am langen Strick locker über den Platz. An der frischen und leicht warmen Luft schien sie aufzublühen. Sie ging selbstbewusster, hatte aber immer noch ein Auge auf mich geworfen. Das würde sich aber auch nicht ändern über die nächsten Tage, da ich das Training (Gewöhnung und Dressur) über einen längeren Zeitraum ausdehen wollte. Aber jetzt konzentrierte ich mich darauf, die Stute aus ihrer Reserve zu locken. Ich ging neben ihr her mit einem Meter Abstand und schnalzte einmal mit der Zunge. Steel stellte interessiert die Ohren auf. Und fiel synchron mit mir in den Trab hinein. Bewundernd betrachtete ich, wie sie ihre Hufe sorgsam aufsetzte, um ja keinen Staub aufzuwirbeln. Nach einer Runde fischte ich die Longe aus dem Kasten, der am Gatter stand, und tauschte den Strick mit der Longe aus.
    Ich stand ja glücklicherweise bei D und hatte genug Abstand zu der scheuen Jungstute. Es folgten Galopp- und Trabrunden, immer im Wechsel, um ihr Reaktionsvermögen zu prüfen. Langsam taute die Reitponystute auf. Ihre Mähne wallte nach hinten. Dann holte ich sie zu mir, fuhr über ihr Nasenbein und ihre Nüstern und hakte das andere Ende der Longe ein, um mit ihr die A-Dressur Bahnfiguren durchzugehen; im Schritt und Trab natürlich. Die Wendungen waren zwar am Anfang etwas unpräzise, aber wir mussten uns beide kurz eingewöhnen. Die großzügigen Biegungen klappten sehr gut, soweit Steel Heart mitspielte und zielstrebig die Figuren ging.
    Anschließend ließ ich sie normal an der Longe laufen, um die Gang- und Tempowechsel zu vertiefen. Verena hatte gute Arbeit mit ihr geleistet. Obwohl sie sehr unvertraut mit dem Umgang durch Menschen war, waren ihre Ausführungen präzise und ihre Gangwechsel akkurat. Auch die danach folgenden Übungen – die allerdings kürzer kamen, als gehofft – schienen der Stute genug Forderung zu sein.
    Am Ende der Einheit war die Stute sehr froh, alleine in ihrer Box zu stehen. Seufzend packte ich ihre Sachen ordentlich weg. So wie es aussieht, würde das eine lange Reise werden. | by Catalina

    Steel Heart, M-Dressur

    Über die wenigen Wochen traute sich die zierliche Stute doch zu mir. Jeden Tag mit ihr zu arbeiten hatte wohl doch was Gutes. Ich halfterte sie auf, führte sie durch ihren Auslauf in die Box und so zum Putzplatz, wo bereits alles vorbereitet war damit ich sie trainieren konnte. Erst in der Halle saß ich auf. Ohne Gerte ging es erst im Schritt, dann auch im Trab und auch eine Bahnseite im Galopp, bis ich zunächst nur einfache Bahnfiguren mit ihr ging und dann die der L-Dressur. Auch hier ging ich ähnlich vor wie mit dem Warmreiten. Schritt, Trab, und auch Galopp. Eigentlich wollte ich sie nicht trainieren, aber sie zu reiten wollte ich schon. Die Zügel waren locker, obwohl die Verbindung zum Maul doch eingehalten wurde, als wir nach einem Mittelzirkel angaloppierten. Draußen honkte ein Horn, und die Stute brannte durch. Sie tänzelte zur Seite, bäumte sich auf und raste dann auf die Bande zu. Nur im letzten Moment konnte ich sie davon abhalten, frontal da rein zu rasen und ließ sie sich abreagieren. Das dauerte einige Minuten. Vorsichtshalber saß ich ab, hielt die Zügel fest und ging an ihren Kopf. Ich strich ihr eine zerzauste Strähne aus den Augen und fuhr dann über ihren Wangenknochen. Daraufhin riss sie den Kopf hoch und wieherte leise. "Alles okay, Kleine. Alles okay, ja? Komm, wir hören auf.", gemächlich führte ich sie weg, um sie dann auf die Weide zu bringen. | by Catalina

    Steel Heart, S-Dressur

    Nach der Mittagspause ging es weiter mit Steel. Die junge Stute stand auf der Weide und ließ sich von Benny pflegen. Ich hatte mich von Clark verabschiedet, denn der war jetzt für eine Woche weg. Ich würde es auch ohne ihn schaffen. Die Weide war heute recht leer. Merkwürdig. "Steel!", ich schnalzte einmal kurz mit der Zunge. Benny war der erste, der mich hörte und den Kopf zu mir drehte. Steel, die mich von der Seite anschaute, stampfte einmal mit ihrem linken Vorderhuf auf. Dann, zögerlich, als wolle sie gar nicht zu mir kommen, ging sie auf mich zu. Das letzte Training war eine halbe Katastrophe. Daher musste ich mit ihr auch die M-Lektionen durchgehen. Die zartbesaitete Stute stubste mich auf den Weg zum Putzplatz mehrfach an. Ich roch nach Äpfeln. Ihre Stubserei ignorierte ich, bis ich sie anband und in der Sattelkammer verschwand. Von dort aus nahm ich ihren Dressursattel, ihr Zaumzeug und das Putzzeug von der DRP-Stute und legte alles neben und bei ihr ab. Mit dem Gummistriegel und der harten Bürste pflegte ich das Oberfell des Fuchsschimmels. Die Haare und der Dreck rieselten auf meine Schuhe und die Hose, naja. Damit muss ich leben. Ich warf beide Bürsten in den Kasten – nachdem ich die enthaart hatte – um dann mit der Kardätsche ihr Fell auf Hochglanz zu bringen. Danach wurden die Beine und die Hufe geputzt, ehe ich sie auftrenste und sattelte. Sie scharrte erneut mit ihren Hufen, schnaubte. In Ruhe führte ich sie in die Halle. Das Licht war ausgestellt. Es war düster – ich knipste die Hauptlichter an, gurtete die Stute nach und schwang mich dann in den Sattel. Steel war sehr ruhig, als wir auf dem Hufschlag blieben und dann im Trab und Galopp einige Runden hinter uns brachten. Ich hoffte inständig, dass draußen keiner ein Getöse veranstaltete. Bei A bereitete ich uns auf einige Zirkel vor, die ich dann, nachdem die Stute sich in die Bewegung gelegt hatte, in der Größe und Schrittlänge variierte. Sobald wir nach einigen Minuten wieder auf dem Hufschlag waren, blieben wir dort auch und machten eine Kehrtwende hinter H. Die Gerte wechselte die Hand, ich saß einmal aus und hörte, wie das Tor geöffnet wurde. Sofort parierten wir durch und ich hielt sie fest am Zügel. Doch es waren nur Dorn und Hansi. Die Hochzeit von Cayden und Sarah hatte den Hünen anscheinend dazu 'gezwungen', den Lewitzer häufiger zu trainieren als gewohnt. "Ich bleibe nur für einige Momente. Der Kleine ist etwas störrisch, wir bleiben auf dem unteren Zirkel.", damit lenkte er den Lewitzer auf den genannten Zirkel. Steel galoppierte aus dem Stand an. Etwas erschrocken hielt ich mich am Hilfsgriff fest und blieb mit ihr auf dem Zirkel. Der Hengst wieherte einmal erbost.

    Am Nachmittag, nach Middles Training, schnappte ich mir die Stute erneut. Die war ja schon recht sauber, und wir blieben dieses Mal draußen, denn ein frischer Wind wehte bei überraschenden 20 Grad. Steel wirkte drösig, als ich ihr Maul kraulte und dann die Trense anlegte. Gesattelt war sie schon, und auf dem Platz ging es nach dem Aufwärmtraining weiter mit der S-Dressur. Die Hohe Schule der Dressur war nicht komplett für die zarte Stute geeignet, aber die Traversalen, die jetzt mit ihr studierte, schien sie doch zu verstehen. Meine ehemalige Reitlehrerin würde mich wahrscheinlich umbringen, dass meine linke Hand über den Kamm ging und ich mich nach rechts lehnte, aber so konnte ich es – wenn auch übertrieben – ihr näher bringen. Nach und nach verfeinerte ich die Hilfen, damit sie leichter darauf ansprang. Auch die Volten und Übergänge in den Ecken wurden geprobt. Bei X hielten wir an. Ich lehnte mich etwas nach hinten, nahm die Zügel auf und führte mit ihr eine Pirouette aus. Die war etwa zwei Meter groß und wurde daher verkürzt, bis sie sich nur noch auf einem kleinen Punkt um sich herum bewegte und mit dem Kopf beinahe ihren Bauch berührte. Damit sie keine Halsprobleme bekam, ließ ich die Zügel wieder locker, und trabte mit ihr auf dem Platz. Über die Wochen, die die kleine Stute hier verbracht hatte, hatte ich sie schon ins Herz geschlossen. Und auch, wenn sie schon sehr ängstlich war manchmal, schien sie mich auch zu mögen. | by Catalina

    Steel Heart wurde erfolgreich in der S-Dressur trainiert.

    Die Kür

    Steel schnaubte regelmässig im Takt. Das war meine erste Stutenkrönung, und Steel war nicht gerade gelassen. Daher das vorherige Longentraining. Dann sattelte ich sie auf, zog die Schabracke gerade und kontrollierte die Trense. Klopfenden Herzes saß ich auf und ging auf dem Vorbereitungsplatz. "Catalina Dixon und Steel Heart, bitte!" Im Trab ritten wir vor die Halle. Ich fand es erstaunlich, wie ruhig sie auf X zu ging. Ich grüßte die Richter durch ein Heben der Hand. Steel stand geschlossen da und zuckte kurz mit den Ohren. Im Schritt gingen wir auf C zu. Rechter Hand trabten wir an und führten einen Bahnwechsel durch. Ich saß kurz um, und lenkte sie auf den Zirkel. Steel schnaubte einmal. Auf dem Hufschlag angekommen, parierten wir durch und ich bereitete die Hilfen für eine Traversale vor. Obwohl wir diese Figur erst vor zwei Wochen eingeübt hatten, klappte es sehr gut. Die Zuschauer raunten einmal. Ich war sehr erfreut, wie ruhig das Pony war, als ich mit ihr in der Ecke angaloppierte und direkt danach einen Zirkelwechsel zeigte. Ihr Galopp wirkte sehr gefasst und kontrolliert. Ein Glück, dass ich sie vorher longiert hatte, denn vor dem Aufwärmen wirkte sie sehr aufgebracht, als kleine Kinder sie streicheln wollten. Die Stute parierte durch. Im Leichttrab demonstrierte ich ihre Leichtfüßigkeit als wir auf den zweiten Hufschlag wechselten und erneut durchparierten, da nun sechs Helfer zwischen K und H drei Kreuze aufstellten. Ich atmete kurz ein, brachte mein Gewicht nach hinten und gab die Zügel vor. Ohne weitere Hilfestellungen trabte sie an. Die Helfer rückten die etwa einen halben Meter hohen Hindernisse zurecht und verschwanden dann. Ich hatte etwas Herzflattern. Die Hindernisse waren nicht sonderlich hoch; trotzdem, Steel wirkte wie die Ruhe selbst. In dem Moment, als sie einen fließenden Übergang in den Galopp ablegte zuckte sie kurz, doch steuerte sie unter meiner Hilfe auf die Hindernisse zu und sprang gut ab. Obwohl das Springen nicht ihre Disziplin war, meisterte sie die Kreuze perfekt. Es folgte eine Kehrtwende und beim Erreichen von K gelang ihr ein guter Trabübergang. Ich lächelte kurz, dann wendeten wir bei A ab auf die Mittellinie ab und blieben bei X stehen. Ich hob die Hand um die Richter zu verabschieden. Steel hob einmal den Kopf, sah zur Seite und im Applaus der Zuschauer verließen wir gefasst die Halle. Kaum das wir draußen standen lobte ich die zierliche Stute und saß ab, damit sie ihren Apfel bekam.
    [2469 Zeichen | geprüft auf lettercount.com | geschrieben von Catalina]

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    [Pferd by RoBabeRo | Zubehör + Bewegung by Yumika]​
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1 Juli 2015
  3. Eddi

    Eddi Modi

    Eddi Canary
    mit
    Donatella

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    Name: Donatella
    Geboren: 2005
    __________________


    Von: unbekannt
    Aus der: Goldherz
    __________________


    Rasse: Lewitzer
    Geschlecht: Stute
    Farbe: Sommerrappschecke

    Stockmaß: 146cm

    Beschreibung:
    Donatella ist eine ausgeglichene, ruhige Stute, die jedoch merkt, wer auf ihr sitzt. Wenn sie spürt, dass ein erfahrener Reiter auf ihrem Rücken ist, testet sie gern und tut manchmal so, als würde sie sich erschrecken.
    Sie ist sehr verschmust und nimmt jedes Leckerli mit Freude an. Sie ist sehr für Bodenarbeit oder Freispringen zu begeistern, nur longieren mag sie nicht gern.
    Sie hat Potenzial für die Vielseitigkeit, doch ihre größte Leidenschaft ist das Ausreiten.

    Ersteller: Jackie
    Besitzer: Eddi
    Vorkaufsrecht: Jackie/Jual


    Fahren L -- Western A -- Springen S -- Distanz L -- Dressur S

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    2. Platz 217. Fahrturnier
    1. Platz 278. Westernturnier
    3. Platz 291. Springturnier
    2. Platz 203. Distanzturnier
    3. Platz 79. Synchronspringen
    2. Platz 306. Springturnier
    1. Platz 83. Synchronspringen
    1. Platz 2. Synchronfahren
    1. Platz 280. Dressurturnier
    __________________


    Gekört: nein
    Gencode: EE aa ToTo

    Donatella ist homozygot Extension. Dieses bedeutet, dass aus ihr niemals ein Fuchs fallen wird.
    Außerdem ist sie Farbvererber für die Tobiano-Scheckung: Jedes ihrer Fohlen wird die bunte Fellfarbe erben.


    Nachkommen:
    --




    Die Kür
    Doch etwas aufgeregt, kontrollierte ich nochmals die Länge der Steigbügel und gurtete nach. Dies war meine erste Teilnahme an einer Krönung mit Donatella. Eigentlich hatte ich schon oft eine solche Kür bestritten, aber hier handelte es sich um unsere potenzielle zweite Zuchtstute, die als reinrassiger Lewitzer eingetragen werden konnte.
    Donatella war, wie immer, die Ruhe selbst, sah sich ein bisschen um und döste ein bisschen. Ich sah der Reiterin vor mir auf einer hübschen Scheckstute zu. Als diese die Bahn verließ, saß ich bereits auf meiner Lewitzerstute und hatte sicherheitshalber erneut nachgegurtet. Würde Donatella gekrönt werden, hätten wir endlich zwei reinrassige Stuten in unserer Zucht. Hengste gab es für Donatella genug.
    Nun trieb ich Donatella im Trab an und ritt in die Bahn. Während ich auf der Mittellinie entlang in Richtung X ritt, gab ein Sprecher einige Grundinformationen über Donatella durch: "Donatella, eine zehnjährige Stute, welche von Goldherz abstammt. Veredelte Lewitzerstute in der Farbe Sommerrappe mit Tobiano-Scheckung. Besitzerin ist Eddi Canary. Die Bahn ist frei."
    Ich grüßte die Richter und ritt im Schritt zu C, beim Ankommen der kurzen Seite trabte ich an und ritt aus dem Zirkel, auf welchem ich nur kurz blieb, denn anschließend wechselten Donatella und ich aus dem Zirkel und blieben eine Runde auf diesem, ehe wir bei A wieder angaloppierten. Donatella überraschte mich immer wieder aufs Neue. Zuhause war sie die Faulheit in Person und machte keinen Schritt mehr als nötig. Doch sobald mehrere Menschen zusahen hatte sie scheinbar der Eifer gepackt. Meine Stute lief sehr fleißig unter mir, drückte den Rücken durch, kaute auf dem Gebiss herum. Sie bog sich wunderbar und in diesem Moment war ich mehr als stolz, sie mein Eigen nennen zu dürfen.
    Nachdem wir nun eine Runde auf dem Zirkel galoppiert waren, ritt ich sie noch eine halbe Runde Ganze Bahn und parierte bei C zum Trab. An der nächsten langen Seite folgte eine zweifache Schlangenlinie und gegenüber am Zirkelpunkt folgte eine Volte. Wieder bei C angekommen, parierte ich zum Schritt durch und nach A wechselte ich durch die halbe Bahn. Nach einer halben Runde ritt ich meine Scheckstute auf den Mittelzirkel, auf welchem ich nach einer halben Runde antrabte und wieder ganze Bahn ritt.
    Ich ließ Donatella die Zügel aus der Hand kauen. Meine Stute streckte sich und berührte mit ihrer Nase fast den Boden. Ich strich über ihren Hals und lobte sie kurz, ehe ich die Zügel nur ein bisschen kürzer nahm und vor der kurzen Seite am langen Zügel angaloppierte.
    Während des Galopps nahm ich die Zügel wieder so weit aus, dass Donatella wieder versammelt lief und nach einer Runde auf dem Zirkel und einer halben Runde ganze Bahn, wendete ich im Trab auf die Mittellinie ab. Bei X hielt ich Donatella an, grüßte die Richter und verließ am langen Zügel dem Platz.
    Wenn das mal kein Erfolg gewesen war! Zufrieden lobte ich Donatella und schwang mich aus dem Sattel. Das Ergebnis muss gut werden!
    [3000 Zeichen | (c) Eddi | geprüft auf lettercount.com]

    [​IMG]
    Halfter (c) Jackie
    Bewegung (c) Eddi
     
    Samarti gefällt das.
  4. Zasa

    Zasa Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit
    Crazy in Love

    [​IMG]

    ~Steckbrief~
    ~Crazy in Love~

    -Abstammung-

    Aus der Millenium GC
    Manchester's Memory x All in

    Von dem Big John
    Tigra. x Black Darkness

    -Interieur-

    Crazy in Love ist eine junge dynamische Kaltblutstute, welche vom Interieur, sowie Exterieur viele positive Punkte hat.
    Charakterlich ist sie ausgeglichen, aber dennoch temperamentvoll und nix für den Anfänger.
    Reiterlich wird die bunte Stute wahrscheinlich in der Dressur ihr Talent beweisen.

    -Exterieur-

    Rasse: Shire x Hannoveraner
    (50% Shire|25% Hanno|25% EVB)
    Alter: |4 Jahre
    Fellfarbe: Rappschecke
    [Ee aa Toto]
    Stockmaß: 1,72m
    Geschlecht: Stute

    -Ausbildung-

    Eingeritten ja
    Springen: L
    Dressur: M
    Distanz: E
    Military: E
    Fahren: E
    Eignung: Dressur

    -Zuchtdaten-

    Gekört: nein
    In der Zucht: -
    Nachkommen: -
    Vorkaufsrecht: Zasa
    Ersteller: Zasa
    Besitzer: Zasa

    -Erfolge-

    [​IMG]
    81. Synchronspringen
    [​IMG]
    80. Synchronspringen

    -Gesundheit-

    Gesundheit: Hervorragend
    Geimpft: 09.03.15
    Hufzustand: Hervorragend
    Ausgeschnitten: 11.03.15
    Hufeisen: -

    -Zubehör-

    png - png puzzle





    ~TA Bericht~
    Sevannie
    Heute ging es mal wieder zu Zasa, nachdem ich schon den Großteil ihrer Pferde hinter mir hatte, kam ich nun zu Crazy in Love. Einem Neuankömmling, diesen wollte sie dann auch gleich auf eine Krönung schicken und die Stute natürlich auch Untersuchen lassen. Nicht nur einfach durchchecken sondern auch gleich noch eine Wurmkur und die ganzen Impfungen. Ich kam auf dem Hof an und wurde, mal wieder, von Zasa freundlich empfangen. Sie stellte mir kurz darauf auch schon ihren heutigen Patienten vor. ,,Das ist doch das Fohlen von Millenium!'',meinte ich verwundert und musterte die stämmige Stute. ,,Wow..!'',hauchte ich und streichelte diese. Ja ich hatte in Mille's Papieren davon mitbekommen das sie ein solches Fohlen geboren hatte, mit einem Shire Horse- Hengst. Eine eigenartige Mischung, aber das Fohlen war klasse! Ich schmunzelte und Zasa erklärte mir das es dieses besagte Fohlen war, aber nun zum eigentlichen. Ich begann Crazy in Love abzutasten. Beine, Bauch, Hals, Kruppe, Widerrist und den gesamten Rücken entlang. Danach ging es zu den Augen, ich schaute mir sie genauer an. Sie waren nicht verklebt, was wieder ein weiterer Pluspunkt war. Nach dem Auge kam das Maul dran und dieses schaute ich mir ebenfalls gut an, beziehungsweise ich tastete die einzelnen Zähne ab. Alles in Ordnung. So schnappte ich mir mein Stethoskop und meinte nach wenigen Minuten dann zu Zasa:,, Alles in Ordnung soweit, Die Atemfrequenz liegt bei 15 Atemzügen pro Minute, der Puls bei 36 Schlägen und nun zur Temperatur.'',murmelte ich und zückte mein Thermometer. Zasa lenkte vorne die junge Stute ab und ich maß die Temperatur. ,,37,9 °C'',murmelte ich und sie nickte kurz. ,,Fangen wir an zu Impfen.'',murmelte ich dann und zückte nun die Spritze sowie einen der zahlreichen Impfstoffe. Ich zog die Spritze mit diesem auf und desinfizierte das Fell sowie die Haut an der Halsschlagader des Pferdes. Ich injizierte die Spritze wobei Crazy in Love etwas quietschte und die Ohren anlegte. ,,Alles gut.'',murmelte Zasa und ich machte weiter. Als alle Impfungen verabreicht waren holte ich noch eine Tube mit der Wurmkur-Dosis heraus. Es war wie immer ein Akt der Stute dieses Zeug zu zu führen, doch mit Hilfe einiger Bananen klappte das recht schnell. Es war immer wieder gut wenn Pferde eine Fress-Schwachstelle hatten! ,,So das war es dann. Schon sie die nächsten Tage.'',murmelte ich noch und schmunzelte. Ich lobte die Stute, ehe ich dann auch schon wieder fuhr.
    [2457 Zeichen by Sevannie / Tierklinik Briar Cliff]
    9 März 2015

    ~HS Bericht~
    Jual
    [​IMG]
    Adam war gerade auf dem Weg zu Zasa, welche seit ein paar Tagen dringend einen Schmied suchte, der ihre Mixstute Crazy in love ausschnitt. Daraufhin hatte sich der junge Mann bereit erklärt, da sie an einer Krönung teilnehmen wollte. Den Weg fand Adam schnell, schließlich war er schon Mal dort gewesen.
    Er wurde freundlich empfangen und Zasa holte ihre Stute, die sie liebevoll 'Fetti' nannte. Adam, der sich sonst nicht allzu schnell für Kaltblüter und deren mixe begeistern ließ, hatte sich schnell in die junge Stute verguckt. Ihre treuen Augen sahen ihn neugierig an, als er sich seine Lederschürze umband und mit wenigen Handgriffen seine Utensilien in den Taschen verstaut hatte. "Dann wollen wir mal.", sagte er und strich über den schwarzen Hals der Jungstute.
    Dann fuhr er mit der Hand am ersten Bein herunter, welches Crazy in love artig hob. Er begann, auszuschneiden und unterhielt sich ein wenig mit Zasa. Auch die anderen drei Hufe waren schnell ausgeschnitten. Es musste nur ein bisschen mit der Hufzange gekürzt werden und somit war auch das Raspeln schnell erledigt.
    Adam verabschiedete sich von Fetti und Zasa und fuhr wieder nach Hause.
    1157 Zeichen, geschrieben von Jual
    11 März 2015

    ~Trainingsberichte(3)~
    Catalina ITS Canterbury

    Crazy in Love A-Dressur
    Ich war noch nicht ganz auf der Welt, als mich um fünf Uhr morgens Zasa aufgeregt anrief. Ihre Stute würde bei einer SK mitmachen und bräuchte vorher noch ein schnelles Dressurtraining. Benommen sagte ich zu und stand auf. Gähnend tapste ich ins Badezimmer, wo ich mich rasch fertigmachte und dann kurze Zeit später mit einem Frischkäsebagel vor dem Stall stand. Eigentlich sollte ich heute "nur" Eldrian Antrax einreiten und ein paar Pferde von Sevannie antrainieren, aber dies war ein Notfall.
    Zasa fiel mir seufzend um den Hals und ohne ein Wort rauschte sie zu dem Transporter und führte Crazy heraus. Die Jungstute sah auch noch etwas verschlafen aus. "Ich werde hier bleiben und dem Training beiwohnen. Und nochmals vielen vielen Dank für die spontane Hilfe!", bedankte sich die Besitzerin der Kaltblutstute und half mir dann, mit Pferd, Sattelzeug und Putzzeug zum Putzplatz zu gehen. Dort putzte ich die Stute alleine, da Zasa ihr Auto umparken musste; sie hatte sich fast quer über zwei Plätze gestellt. Crazy in Love war ruhig, als ich sie putzte, und schien auch die Flechtaktion meinerseits hinzunehmen. Beim Satteln musste Zasa mir helfen. Der Sattel war doch schwer für meine kaputten Arme und der Rücken der Stute etwas hoch. Beim Gurten streckte sie sich einmal langgiebig und genoss dann die Streicheleinheiten ihrer Besitzerin, während ich sie auftrenste und die Ausbinder befestigte. Zu dritt machten wir uns auf zur Halle. Dort stieg ich auf – via Leiter, da die Hübsche einen Stockmaß von 1,63 hatte und so deutlich größer war als ich – und begann mit dem Aufwärmtraining. Zasa hatte mir bereits erzählt, dass sie erste Anlehnungen in die A-Dressur bereits selber vorgenommen hatte, aber beim Zirkelreiten noch Schwierigkeiten vorhanden waren, nach X anzugaloppieren.
    Nach zwei Runden Schritt und zwei im Trab begann ich mit dem Zirkel. Dort stellte ich sie so, dass ich ihr inneres Auge, im diesen Fall das linke, sehen konnte, ohne dass Kopf- und Halsgelenke zu überspannt wurden. Im ruhigen Trab gab ich die Hände vor, sodass ihr Kopf abnicken konnte. Als ich bei F die Zügel umstellte, stellten sich automatisch die Ohren der Stute auf. Ich drückte meine Hacken in ihre weiche Flanke, hielt mich ein wenig am Hilfszügel fest und drückte den Rücken gerade. Bei X saß ich dann aus und sie galoppierte an. Doch es fühlte sich falsch an, etwas ruckelig, sodass ich sofort parieren ließ und eine Runde im Trab verstreichen ließ, ehe sie wieder auf den Zirkel ritt. Das selbe Spiel nochmal, und schwungvoll gelang der Übergang zum Galopp. Ich vergrößerte den Zirkel so weit, dass er über eine halbe Halle ging und achtete darauf, die Zügel fest in der Hand zu halten. Bereits zwei Runden danach wurde sie unruhiger und zuckte mit den Ohren. Entspannt fiel sie in den Trab und drehte eine Runde. Währenddessen klopfte ich ihren Hals beruhigend und stand langsamer auf, da sie vom Galopp noch Schwung in den Hufen hatte. Schon wurde ihre Atmung ruhiger und sie verlangsamte das Tempo. Nachdem wir das zweite Mal bei K angelangt waren, wechselten wir durch die Bahn und wiederholten dies bei H noch einmal.
    Wir legten eine Schrittpause ein. Die Stute nieste zweimal hintereinander und schien mir der Ruhepause ganz zufrieden zu sein. Zasa schaute uns zu, ich gab ihr ein Daumenhoch und lächelte aufmunternd. Sie machte sich unnötig Sorgen. Zehn Minuten später waren wir wieder am Traben. Geschmeidig folgte sie meinen Anforderungen und schaffte Volten, Zirkel und Schlangenlinien ohne Probleme. Am Ende durfte sie noch einmal galoppieren und sich austoben. Danach wurde die Kaltblutstute von mir abgesattelt, geputzt und mit Leckerchen verwöhnt.
    Crazy in Love hat erfolgreich am A-Dressurtraining und SK-Vorbereitungstraining der ITS-Trainerin Catalina teilgenommen.
    9 März 2015
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    Rhapsody
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    Dressur A-L

    Es war ein kalter, regnerischer Morgen als ich mich mit Schmetterlingen im Bauch auf zu Elisas Hof machte. Dort wartete mein erster Trainingsauftrag - und Crazy in Love sollte mir helfen, viele Dinge auf meiner noch-nie-gemacht-Liste abzuhaken.
    Zum einen war sie mein erstes Auftragspferd. Dann war sie das erste Kaltblut, das ich reiten sollte. Und auf ihr würde ich meine erste Matthew-Stunde haben. Gwen und Elisa hatten sich schon so oft über die berühmt berüchtigten Dressurstunden bei Elisas Co-Trainer beschwert, und jetzt durfte ich das selbst ausprobieren.
    Ich seufzte als ich den Stalltrakt für die Ausbilderpferde betrat. Vielleicht würde ich wenigstens ein bisschen Wadenmuskeln bekommen. Wie hieß es doch so schön? Always look on the bright side of life!
    Die große Scheckstute war gerade 4 Jahre alt und schon größer als ich. Deswegen tat ich mich ein bisschen schwer, ihren Rücken zu putzen, doch auch das meisterte ich. Beim Satteln wurde es mir dann zu blöd und ich stellte mich auf einen Schemel.
    Und dann konnte mein erster Kaltblut-Ritt und meine erste Horror-Stunde beginnen. Zum Glück kam Matthew erst, als ich die Stute schon gelockert und mich mit ihr ein wenig bekannt gemacht hatte. Doch dann konnte ich mich vor Schritt-Galopp-Übergangen und Kehrtwendungen gar nicht mehr retten. Als Matthew immer mehr Befehle von der Mitte der Reithalle rief – Hacken runter, Hände aufstellen, Becken entspannen – bekam ich das Gefühl, dass Crazy in Love fast noch ein bisschen überfordert war; sie reagierte zwar auf die feinsten Hilfen, aber sie hatte eindeutig Probleme, diese Hilfen umzusetzen. Und das, obwohl sie doch schon eigentlich A-Dressuren gehen sollte. Das hieß dann wohl, dass sie ein paar Wochen länger hierbleiben musste, um diese Lektionen noch zu festigen.
    Nach einer Woche konstantem Muskelkater und fast täglichem Training waren wir dann soweit, uns an die ersten L-Lektionen zu tasten. Am einfachsten verstand Crazy in Love die Bahnlektionen – sogar die fünfbögigen Schlangenlinien und die Schlangenlinien im Galopp, mit denen schon so manches Pferd auf Kriegsfuß gestanden war – und das Überstreichen. Eine weitere Woche dauerte es, bis die versammelten Gangarten bombenfest saßen. Die dritte Woche war voll mit Galopp (und Rückenschmerzen für mich) – die einfachen Galoppwechsel liefen besser als ich gedacht hatte, und auch den Außengalopp hatte Crazy in Love schon bald heraus.
    Nach einer zweitägigen Pause durfte dann Matthew übernehmen (teils weil ich seine Kommentare nicht mehr ertragen konnte – die arme Elisa – und teils weil ich mit der Kurzkehrtwendung selbst auf Kriegsfuß stand) und die restlichen Lektionen durchmachen.

    Es war das Ende der vierten Woche, als ich wieder auf die schöne Scheckstute stieg. Ich fühlte mich ziemlich wohl auf ihrem Rücken – wer weiß, vielleicht würde ich Elisa überreden müssen, Kaltblüter in unser Zuchtprogramm aufzunehmen – und traute mich so, unter Matthews wachem Auge eine kleine L-Kür zu reiten.
    Als ich abstieg und Matthews Gesicht nicht aussah, als wolle er mir gleich an die Gurgel gehen, wusste ich, dass ich meinen ersten Auftrag vollends zufrieden ausgeführt hatte.
    Wenige Tage später ging es für Crazy in Love zum Flughafen.
    4 Apr. 2015

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    Sunnyyy M Dressur Training

    Diesen Monat war Crazy in Love bei uns zu Besuch, um in der Dressur Klasse M ausgebildet zu werden. Als ich die Hängerklappe öffnete, war ich sehr überrascht. Am Telefon war die Rede von einem Kalbblut gewesen, doch für ein Kaltblut sah sie sehr sportlich aus. Im Pass konnte ich später auch nachlesen, wie es dazu kam: Ihre Mutter war eine veredelte Hannoveraner Stute.

    Die ersten paar Tage musste Crazy noch nicht so viel arbeiten, da sie sich erst einmal eingewöhnen sollte. Als sie sich dann aber mit den anderen Ausbildungspferden bekannt gemacht hatte, fing ich an mit ihr richtig zu Arbeiten. Zuerst ritt ich mit ihr die Lektionen, die sie bereits können sollte. Wie sich herausstellte, war sie für ihr Kaliber ausgesprochen sensibel und hatte ein feines Temperament. Je feiner ich die Hilfen gab, desto besser reagierte sie und desto mehr Mühe gab sie sich auch. Die Lektionen der bisherigen Klassen konnte sie alle einwandfrei, was mir schon eine gewisse Vorfreude auf das weitere Training bescherte.

    Anfangen taten wir mit den Gangarten. Ich probierte mit ihr den verstärkten Schritt, Trab sowie Galopp an und nahm den versammelten Schritt gleich hinzu, da sie die Übergänge ohne großes Üben bereits sehr gut hinbekam. Das lag mit Sicherheit daran, dass sie in der Ausbildungsskala schon komplett ausgebildet war und somit schon das Maximum an Versammlung erreicht hatte. Als nächstes übten wir das halten aus dem Galopp. Da sie sehr sensibel auf Paraden reagierte, war das nicht sonderlich schwer und wir mussten nur ein wenig an der Balance beim stehen bleiben arbeiten. Das Schulterherein fiel ihr auch sehr leicht, und sie hatte bald den dreh raus. Travers, Traversale und Traversalverschiebungen waren für Crazy nicht wirklich schwer, da sie in ihrem Lauf lagen. Die fliegenden Galoppwechsel waren zu Anfang etwas aufwendiger, wurden aber mit reichlich Übung deutlich besser. In Gegensatz waren die verschiedenen Schlangenlinien sehr einfach. Die schwierigste und letzte Lektion war die halbe Pirouette im versammelten Schritt. Sie erforderte die meiste Arbeit, aber als Crazy sie konnte, führte sie sie mit unbeschreiblicher Genauigkeit aus.

    Jetzt wo Crazy alles konnte, übten wir es noch etwa eine Woche. Danach durfte dann ihre Besitzerin kommen und ausprobieren, ob sie mit der Ausbildung zufrieden war. Sie wirkte sehr glücklich über die neuen Lektionen, die sie nun mit ihrer Stute reiten konnte. Ein paar Tage später durfte Crazy dann wieder nach Hause fahren.
    28 Mai 2015

    ~Die Kür~
    Nervös strich ich Crazy über den Hals und kontrollierte ein letztes Mal ihre Zöpfchen in der Mähne. Alles saß perfekt, sodass wir startklar waren. Auf dem Abreiteplatz war wenig los und es schien nicht viele Teilnehmer zu geben, das sollte mich aber nicht stören, Crazy und ich konzentrierten uns voll und ganz auf die bevorstehende Kür.
    „Startnummer 2 – Zasa Levy mit ihrer Stute Crazy in Love bitte in die Halle! Startnummer 2 bitte!“ Die Stimme aus dem Lautsprecher krächzte den üblichen Text und ich machte mich mit ihr auf den Weg zur Halle. Einige Zuschauer waren gekommen und ein kleiner Applaus kam auf, als wir im Trab die Halle betraten.
    Das Startsignal ertönte schon nach wenigen Augenblicken, also nahm ich die Zügel auf und lenkte meine Stute sicher auf die Mittellinie. Bei X gab ich eine ganze Parade, woraufhin Crazy geschlossen stehen blieb. Mit gespitzten Ohren beobachtete sie die Richter, welche ich grüßte und meine Kür anschließend begann.
    Im Trab ging es zunächst auf die linke Hand. Die Stute ging in einer vorbildlichen, konstanten Anlehnung und war aufmerksam bei der Sache. In der Mitte der langen Seite vollführten wir eine Volte, mit welcher ich zeigen wollte, dass die Stute sich sicher stellen und biegen ließ. Es klappte hervorragend, sodass ich durch die ganze Bahn wechselte und auf der rechten Hand eine einfache Schlangenlinie zeigte.
    Anschließend parierte ich zum Schritt durch und ging eine Runde auf den Zirkel. Die Arbeitstempi klappten sehr gut, da sie aber schon etwas weiter ausgebildet war, wollte ich zusätzlich noch den Mitteltrab zeigen. Zunächst ritt ich aber aus der Ecke kehrt und zeigte auch auf der linken Hand den schönen, raumgreifenden Schritt meiner Stute.
    Nach einer Schlangenlinie durch die ganze Bahn mit vier Bögen befanden wir uns erneut auf der rechten Hand und trabte Crazy in Love wieder an. Ich wechselte durch die ganze Bahn und trieb die Stute auf der Diagonalen zum Mitteltrab. Es klappte gut und vor der Ecke nahm ich den Kaltblumix zurück und trabte im Arbeitstempo auf den Zirkel.
    Zwei Helfer legten drei Kreuze an die lange Seite, welche es nun zu überwinden galt. Schön gerade ritt ich Crazy auf die Stangen zu und behielt den Takt bei. Ohne Probleme hob die Stute ihre Beine und schwebte über die Stangen. Ich ging anschließend erneut auf den Zirkel und galoppierte an. Eine Runde herum, dann der einfache Galoppwechsel bei X. Ich war etwas aufgeregt, das Crazy diese Lektion grade erst gelernt hatte, dafür klappte es aber hervorragend, sodass ich meine Kür beenden konnte.
    Im Trab ritt ich erneut die Mittellinie hinunter und hielt Sie bei X an. Mit meiner rechten Hand grüßte ich die Richter und verließ dann am langen Zügel die Halle. Ich war stolz auf meine Stute, da sie sich wirklich gut angestellt hatte und ich war gespannt, wie das Ergebnis ausfallen würde.

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  5. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Veija, Verena O'Connor mit
    Cherokee Rose

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    by Veija

    Exterieur
    Name: Cherokee Rose
    Rufname: Rosy
    Geburtsdatum/Alter: 2012, 3 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,57m
    Rasse: Missouri Foxtrotter
    Fellfarbe: Palomino Splash(eeaaCrcrOoSplSpl)
    Abzeichen: unregelmäßige Laterne, 4 hochweiße Beine

    Stammbaum
    von: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    aus der: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    Charakter:
    Rosy ist, wenn man sie zum ersten Mal sieht, eine kleine Zicke die immer recht behalten will und mit der man beim Reiten ständig diskutieren muss ob sie bestimmte Dinge jetzt macht oder ob sie sie nicht macht. Doch im Grunde ist sie eine liebe und verschmuste Stute, wenn man einmal ihr Vertrauen gewonnen hat.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein
    Vorgesehen für die Zucht: ja
    Leihmutterschaft:
    Nachkommen:
    Geschwister:

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer:
    Gezüchtet bei/Zucht:
    VKR: Gaitano

    Kaufpreis:
    Zu Verkaufen: nein
    Verkaufspreis:

    Qualifikationen:
    Eingeritten: ja
    Eingefahren: ja

    Eignung:
    Dressur: L/M
    Galopprennen: E/A
    Springen: E/L
    Military: E/M
    Fahren: E/L
    Distanz: M/S
    Gangreiten: E/S
    Western: LK 4
    Reining: LK 3| Trail: | Pleasure:

    Erfolge:
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    282. Dressurturnier, 269. Galopprennen, 272. Galopprennen, 290. Dressurturnier,
    210. Fahrturnier, 11. Gangturnier, 21. Gangturnier, 212. Militaryturnier

    Gesundheit:
    Gesundheitszustand: geeimpft, gechippt, entwurmt
    Letzter Besuch: 2.2.15

    Hufschmied:
    Letzter Besuch: 2.5.15
    Beschlag: normale Eisen vorne, Slidingeisen hinten

    Original HG | PNG zusammen | PNG geteilt

    Heute hatte ich wieder einen Großauftrag vor mir. Ich sollte alle Pferde von Verena behandeln. Von meiner Wohnung bis zu ihr war es nicht sehr weit, weshalb ich sehr schnell bei ihr war. Außerdem freute ich mich, da ich meine Beiden Pferde Snuff und Steel Heart besuchen konnte. Leider mussten mich meine Pferde verlassen, da ich beruflich bedingt umziehen musste und die Pferde nicht mitkommen konnten.
    Bei Verena angekommen verwickelte mich Caleb zunächst in ein Gespräch und wollte mich gar nicht mehr gehen lassen. Als ich mich dann endlich von ihm lösen konnte, kam mir Verena auch schon entgegen und umarmte mich lächelnd. Wir redeten eine Weile, bevor wir uns zu dem ersten Pferd begaben. Die erste war Drag me to Hell, die ihre alte Besitzerin sofort erkannte. Sie wiehrte mir freudig entgegen und streckte ihren Kopf aus der Box heraus, um gestreichelt zu werden. "Na mein Mädchen?", sagte ich und nahm sie raus. Es folgte eine allgemeine Untersuchung aller Vitalwerte, doch die waren top in Ordnung. Ich schaute mir ihren Pass an, ehe ich die nötigen Impfungen auffrischte und ihr die Wurmkur verpasste. Zum Schluss wurde sie gechippt, was ihr nicht so wirklich gefiel, aber das musste sein.
    Schon waren wir mit ihr fertig, ehe Verena schon das zweite Pferd holte. Es war Supernova, die mich auch noch erkannte. Lächelnd streichelte ich ihren Kopf und überprüfte ebenfalls ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie. Fertig war auch Nova.
    Nun kam Verena mit einer wunderschönen Red Roan Sabino Stute. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Als nächstes war Faster an der Reihe. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Nun war ein Hengst an der Reihe. Firewalker hies der Gute. Auch seine Vitalzeichen wurden überprüft, seine Imfpungen aufgefirscht, die Wurmkur verpasst und der Chip unter die Haut gesetzt. Das Selbe geschah auch mit dem kleinen Hengst Filly. Augen auf betrachtete ich nur durch die Box hindurch, ihr fehlte nichts, da der Tierarzt erst vor Kurzem nach ihr geschaut hatte.
    Wir waren fertig mit den Englischen Vollblütern und gingen zu den 3 Pferden der Angestellten. Der alte Wallach Emilio war der erste, um den ich mich kümmerte. Ich checkte seine Vitalzeichen, frischte Impfungen auf, gab ihm die Wurmkur und setzte den Chip unter seine Haut. Alles lies er brav über sich ergehen, ehe ich ihm ein Lekerli hinstreckte, welches er genüsslich fraß.
    Das nächste Pferd war Black Ops. Sie kannte ich auch noch, auch wenn sie sich nicht mehr an mich erinnern konnte. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Das letzte Pferd der drei war ein Isländer Mix, mit einer sehr schönen Farbe. Die Kleine war zunächst etwas zickig, doch auch hier klappte alles. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Der erste im Sportstall war Gipsy. Ihn kannte ich auch noch. Er war neben Bella Verenas Lieblingspferd. Ich konnte mir nicht vorstellen, was wohl geschehen würde, wenn einem der Beiden etwas zustoßen würde. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor seine Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihm eine Wurmkur und chippte ihn. Schon war der Wallach fertig.
    Die nächste war eine sehr ungewöhnliche Stute. Eine Kreuzung aus Quarter Horse und Andalusier. Doch auch ihre außergewöhnliche Rasse konnte sie nicht vor dem Tierarzt schützen. Ich überprüfte wie bei den anderen zuvor ihre Vitalzeichen, frischte die Impfungen auf, gab ihr eine Wurmkur und chippte sie.
    Es folgten Skrúður, Vin, Hængur, Gulrót, Harley, Náttdís und Eldrian Antrax, deren Vitalzeichen alle in Ordnung waren, weshalb ich sie impfen konnte bzw die Impfungen auffrischen konnte. Allen verpasste ich eine Wurmkur und chippte die Pferde, die noch nicht gechippt waren.
    Bei Snuff und Steel Heart ging ich besonders gründlich vor, da die Beiden erst vor ein paar Tagen in Verenas Stall gewechselt hatten. Die beiden hatten etwas erhöhte Temperatur, doch das kam durch den Stress und die ganzen neuen Pferde. Dennoch konnte ich impfen, Wurmkur verpassen und chippen. Schon waren wir mit den Sportpferden fertig, weshalb Verena und ich zu den Westernpferden gingen. Zu erst waren die Hengste dran.
    Die ersten waren Genuine und Spooky. Es folgten Ready for Action und Stütchen. Mit Stütchen war natürlich Funky Powerbabe gemeint, doch für mich und Verena war er mehr weiblich, als männlich. Genau so stellte er sich auf an, als wir chippen wollten. Doch es sei ihm verziehen. Die nächsten waren King Bee, Enjoy und Ali. Gefolgt von What Lies Ahead, Gun and Slide und Charly. Bei ihnen klappte auch alles super, weshalb ich schnell bei Flintstone, Sympath und Siku war.
    Nun kam der schwierigste Kandidat: Zues. Impfen mussten wir mit dem Blasrohr, die Wurmkur mischten wir ihm in sein Futter. An chippen war nicht zu denken.
    Schon waren wir fertig mit den Hengsten, weshalb es zu den Stuten ging. Die erste war Bella, die mich neugierig beäugte. Sie kannte mich ja auch schon lange. Lächelnd klopfte ich ihren Hals, ehe ich ihre Vitalzeichen untersuchte, sie impfte, ihr die Wurmkur gab und schließlich chippte.
    Bei Snapper Little Lena war das Ganze etwas schwieriger. Die Stute war nämlich blind und reagierte auf alles ganz anders, als die anderen Pferde. Wir holten ihr Holly Golightly zur Hilfe, damit sie sich an ihr orientieren konnte. Ständig hatte sie ihre Nase an Hollys Fell, um sich zu vergewissern, dass sie noch da ist. Die Untersuchung verlief noch sehr gut. Das impfen und die Wurmkur ging auch noch, nur das chippen machte ihr und Holly ein wenig Probleme. Doch alles verlief gut, weshalb wir uns den restlichen Pferden widmen konnten.
    Princess Gun, Vice, Devil, Cherokee Rose, Amarula, Moonrise, Summertime, Dawn of Hope, Honey, Angelic Desolation, Born to Die, Comeback of a fallen Goddess, Croatoan, Raised from Hell, Sheza, Secret, Wusel und Crow. Mal verlief die Untersuchung sehr gut, mal hatten wir ein paar Probleme. Doch nun waren wir fertig und Verena zeigte mir noch voller Stolz ihr erstes Paint Horse Fohlen. Aquila. "Wirklich eine Schönheit", sagte ich und wir gingen noch ein wenig ins Haus, um zu reden. Schließlich verabschiedete ich mich von ihr und ihren Mitarbeitern, ehe ich nach Hause fuhr.

    Hufschmied Ivanhoe Großauftrag bei O´connor
    Nun kam cherokee Rose eine Missuri foxtrotter Stute. Sie sollte 4x normal beschlagen werden auch da sollte ich aber erst die hufen kontrollieren. Die Hufen waren etwas ausgefranst und darum musste ich sie etwas abknibsen und feilen. Sonst waren die Hufen in ordnung. Auch da legte ich 4 eisen ins feuer und holte dann das erste eisen aus dem feuer und ging zu rose. Die stute kannte den Hufschmied bereits darum war es ein kinderspiel. Ich brante das eisen auf den Huf und legte das eisen ins Wasser damit es wieder abkühlen konnte so das ich das eisen noch etwas schleifen und auf ihr „Schuhgröße“ erarbeiten konnte. Verena war stehts da und hielt die stute. Auch diese Stute lobte ich sie und machte nun weiter. Bald waren die vorderbeine beschlagen und so konnte ich mit den Hinterbeinen anfangen. Auch da raspelte ich die hufen in einem ordentlichen zustand und brannte die eisen auf den huf korregierte die eisen und nagelte sie fest. Rose stand still und brav da und gab auch brav die hufen. Ich lobte die Stute. Ich fettete die Stute noch ein und lies sie mir vorlaufen. Als ich sah das die Stute gut lief und ihre beine sortiert kriegte gab ich Verena bescheid, das letzte Pferd zu holen. Und nach dem Dritten Pferd war der Auftrag für mich in Kanada beendet.

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    Stufenerhöhung A-L Dressur | 17 694 Zeichen.
    Ich war erneut auf dem Weg in die Türkei, zum Gestüt von Verena, dort war ich erst vor wenigen Wochen und habe ihr Pferd Amarula zur A Dressur ausgebildet. Diesmal sollte ich ihre Stute Cherokee Rose, ein Missouri Foxtrotter, weiterbilden und zwar, von der A Dressur zu L Dressur. Ich war aufgeregt und voller Vorfreude, als ich aus dem Flugzeug stieg, was bereits in der Türkei gelandet war. „Auf zu Verena.“, stummelte ich vor mich hin und lief zu der Stelle, an der Verena schon das letzte Mal auf mich gewartete hatte. Tatsächlich fand ich sie schon nach wenigen Minuten. „Diesmal kannte ich den Weg schon.“, lachte ich und umarmte Verena zur Begrüßung. „Wie geht es dir?“, meinte sie. „Sehr gut. Ich bin gespannt, ob sich was an deiner Ranch geändert hat.“,sagte ich. „Nichts, denke ich. Nur das du diesmal bei Rose ziemlich viele Stimmkommandos geben musst.“, lächelte sie. „Ja, ich erinnere mich.“, brummelte ich vor mich hin. „Da bin ich ja nicht so gut drin.“, fügte ich lachend hinzu. „Ach, das ist halb so schlimm.“, beruhigte mich Verena. Wir machten uns auf den Weg zu ihrer Ranch und als wir dort angekommen waren, brachte ich meine Sachen in das Zimmer, das ich schon letztes Mal belegte. So schnell wie ich in dem Rau war, war ich auch wieder draußen an der frischen Luft und ließ mir von Verena Rose zeigen. „Das ist sie.“,erklärte sie mir und deutete mit einem Finger auf eine hübsche Scheckstute, die ruhig auf der Weide graste. Ich nickte und nahm mir das Halfter, das für die Stute bestimmt war und begab mich auf den Weg zu ihr. „Hallo du Hübsche.“,lächelte ich die Stute an. „Wir haben das Vergnügen die nächsten Tage?“, fragte ich sie spielerisch. Ich halfterte sie auf und führte sie zum Putzplatz, an dem ich sie anband und putzte. Anschließend ließ ich mir Sattel und Trense zeigen und nahm diese gleich mit. Ich hatte die Stute fertig gemacht und lief mit ihr zum Reitplatz. Ich öffnete das Gatter, gurtete in der Mitte des Platzes nach und stellte die Steigbügel auf meine Länge ein. Nun war es soweit und ehe ich auf Rose saß, trabte sie auch schon los. „Rose! Easy.“, brach es aus mir heraus. Ich zog leicht an den Zügel und die Stute reagierte. „Wow, mal ein ganz anderer Schritt.“, meinte ich überrascht zu Verena, die sich auf das Gatter gesetzt hatte. „Ja, toll, nicht wahr?“, fragte sie mich. Ich nickte kurz und konzentrierte mich wieder auf die Stute unter mir. Ich ließ sie erst ein bisschen im Schritt herumeiern um sie warm zu reiten. Gleich übte ich das lenken auf Gewicht und ritt einige Bahnfiguren, wie Volten, Zirkel, durch den Zirkel wechseln, durch die Länge der Bahn geritten und aus dem Zirkel wechseln. Nach ein paar Runden trabte ich die Stute an. Ich begann leichtzutraben und arbeitete mich immer mehr an die Haltung von Rose heran. Rose war eine ziemliche Zicke und sah es am Anfang garnicht ein den Kopf runter zu nehmen, ganz im Gegenteil, sie riss ihn sogar ab und zu höher hinauf. Das wurde dann aber gleich Bestraft und ich versuchte, dies mit der Stimme zu tun, wie es mir Verena geraten hatte. Es dauerte noch einige Runden, bis ich mich durchgebissen hatte und anfangen konnte Rose in die korrekte Haltung zu bringen. Ich gab ihr Paraden, verkleinerte Zirkel und ritt viele Wendungen, das half meisten etwas mit dazu. Jetzt wurde es immer leichter, Rose am Zügel gehen zu lassen. Ich bog auf die Diagonale ab, schob meine Hände etwas vor und trieb Rose mehr vorwärts, sodass sie etwas zulegte. „Braves Mädchen.“, lobte ich die Stute. Ich ließ sie nach einer Volte wieder in den Schritt fallen und begann, die Kehrtwendung auf der Vorder- und Hinterhand abzufragen. Das sollte sie bereits kennen, denn diese Aufgaben, gab es auch in der A Dressur. Ich beschloss heute, am ersten Tag meines Trainings, einige Übungen der A Dressur zu reiten, um Rose besser kennen zu lernen und einschätzen zu können, denn wie ich gehört habe, ist Rose kein einfaches Pferd. Kurz nachdem ich die Übungen ein paar Mal durchritt, trabte ich sie wieder an. Diesmal blieb ich sitzen. An einer offenen Zirkelseite, ließ ich Rose im Trab überstreichen. Die Hilfengebung sollte sie von der A Dressur im Galopp schon kennen. Rose schlug sich tapfer, doch legte danach einen Vollstop hin und blieb stur stehen. „Rose!“, ermahnte ich die Stute. Nach einer kurzen Diskussion trabte sie ohne Probleme wieder an. „Man muss dir zeigen wer der Boss ist, nicht wahr?“, lächelte ich. In der nächsten Ecke wollte ich Rose angaloppieren, doch sie fiel in einen.. nun ja, etwas anderen Gang. Sie trabte in einem hohen Tempo los und schnaubte dabei ab. „Schon gut. Ein Fehler des Reiters.“, gab ich zu und versuchte sie wieder zu versammeln. In der nächsten Ecke versuchte ich erneut mein Glück, was diesmal klappte. Ich lobte die Stute und ging auf den Zirkel, währenddessen schien eine kleine Last von Rose zu fallen, denn plötzlich lief sie schön locker und gelassen. „Dauert es bei ihr immer ein bisschen Länger, bis sie sich entspannt?“, fragte ich Verena. Diese nickte und meinte: „Ja, ist ganz normal.“ Ich galoppierte sie auf der ganzen Bahn und ließ sie nach einer Runde ausfallen. „Easy.“, meinte ich. Ja, ich musste zugeben, dass ich überrascht war wie sie auf Stimmte reagierte. Ich wendete auf die Mittellinie ab, gab ich beidseitig Paraden, sagte: „Woah.“ und ließ die Stute halten. „Braves Mädchen. Toll gemacht!“,meinte ich zu ihr. Nach ein paar Sekunden stillstand, drückte ich meine Beine pulsartig in den Bauch und trabte Rose wieder an. An der nächsten langen Seite galoppierte ich Rose wieder an. Diesmal funktionierte alles, wie es funktionieren sollte und ich drehte ein paar Zirkelrunden bevor ich sie ausfallen ließ. Ich ritt einen Handwechsel und parierte sie zum Schritt durch. Ich lobte sie kurz. Nun galoppierte ich sie aus dem Schritt, an der offenen Zirkelseite an und ließ sie einmal herum galoppieren. Kurz vor X gab ich ihr die Hilfen zum Durchparieren in den Schritt und wartete auf ihre Reaktion, die kurz darauf folgte. Nach X stellte ich sie um, gab ihr die Hilfen zum Angaloppieren und pochte mit meinem inneren Bein an ihren Bauch. Auch diesmal sprang sie an und das sogar im richtigen Galopp. So wie es schien, wurde der einfache Galoppwechsel mit ihr schon einmal geübt, was mir natürlich einige Arbeit abnahm. Zufrieden trabte ich die Stute ab und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. „Feines Mädchen.“, lobte ich sie nochmal und klopfte ihr auf den Hals. Jetzt ließ ich sie noch einige Runden im Schritt drehen, bevor ich sie zum Putzplatz bracht, absattelte und abtrenste. Ich räumte ihre Sachen weg und band sie los. Ich führte sie wieder auf die Koppel, wo sie erst einmal Dampf abließ und ein paar Buckler zeigte. „Sie hat Power.“, lachte Verena. „Das habe ich beim Reiten gemerkt. Sie versucht einen ganz schön auszutricksen und es sieht wahrscheinlich garnicht so schwer aus wie es ist.“, lächelte ich. Wir gingen ins Haus und aßen zu Abend. Ich verabschiedete mich für die Nacht von Verena und ging zu Bett. Ein anstrengender Tag war zu Ende gegangen.

    Die Sonne ging gerade auf, als ich mir meine Reitsachen anzog und hinunter in die Küche des Hauses ging um zu frühstücken. Ich aß ein Brötchen und ging anschließend nach draußen um Verena im Stall zu helfen. „Morgen.“, stieß ich noch Müde heraus. „Guten Morgen.“,antwortete mir Verena lächelnd. Ich brachte ihre Pferde auf die Koppel, ließ Rose aber gleich innen, half ihr beim Misten und unterhielt mich mit ihr über die unterschiedlichsten Themen. Nach ungefähr einer Stunde machten wie zusammen Rose fertig. Auf dem Platz stieg ich auf und ritt die Stute warm. Schon im Schritt begann ich mit Bahnfiguren der L Klasse. Zum Beispiel wurde die Kehrtvolte und die Volte kleiner und es kamen doppelte Schlangenlinien hinzu. Nach ein paar Übungen trabte ich die Stute an und ließ sie ihren Takt finden, bevor ich an der Haltung arbeitete. Im Trab begann ich, nachdem ich aussaß mit dem Überstreichen und übte dies ein paar Male. Was gut funktionierte. Bald galoppierte ich Rose an, was in einer kurzen Diskussion endete, aber gleich geklärt war. Ich galoppierte rund eineinhalb Zirkel auf jeder Hand, bevor sie auch im Galopp am Zügel gehen ließ. Ich ritt drei einfache Galoppwechsel und lobte sie, als das ohne Probleme funktionierte. Nun wechselte ich durch die ganze Bahn, ohne Galoppwechsel. Ich stellte sie nach außen und ließ mein, jetzt inneres, Bein hinten. Ich galoppierte im Außengalopp eine halbe Runde herum, bevor ich sie ausfielen ließ. „Super!“, lobte ich Rose. Ich lenkte sie jetzt schon fast nurnoch auf Gewicht und gab ihr viele Stimmkommandos, alles was mir eben einfiel. Ich wendete im Trab auf die Mittellinie ab und sagte: „Woah!“ und schon stand Rose wie aus einem Ei geschält. „Gut!“, lobte ich die Stute und klopfte ihr auf den Hals. Ich war zufrieden. Jetzt schon. Denn wir hatten noch eine Menge Arbeit vor uns. Ich gab ihr die Hilfen zum antraben und schon trabte sie wieder. Ich galoppierte sie wieder an und wechselte erneut durch die ganze Bahn. Diesmal sprang Rose aber in den Kreuzgalopp, sodass ich sie durchparierte und versuchte, indem ich sie nach außen stellte und das jetztige innere Bein zurücklegte, im Außengalopp anzugaloppieren. Tatsächlich! Es funktionierte! Ich lobte sie kräftig und konzentrierte mich danach sofort weiter, ich galoppierte um die kurze Seite herum und wechselte anschließend wieder durch die ganze Bahn, um jetzt wieder in den richtigen Galopp zu kommen. Kurz klopfte ich der Stute auf den Hals und galoppierte weiter. Ich ritt Schlangenlinien durch die ganze Bahn mit 2 Bögen, um sie daran zu gewöhnen, kurz hintereinanderfolgende einfache Wechsel zu tätigen. Sogar dies war kein Problem für Rose. Doch als wir wieder am Hufschlag ankamen, blieb sie erneut wie angewurzelt stehen und hopste vorne hoch. „Nein!“, ermahnte ich sie und touchierte sie mit der Gerte auf der Brust. Genervt tat die Stute das, was sie tun sollte und lief wieder los. In der Ecke ließ ich sie aus dem Schritt angaloppierten und versuchte mich erneut an Schlangenlinien durch die ganze Bahn. Diesmal mit 3 Bögen. Als dies nach ein paar Versuchen klappte, trabte ich die Stute lobend ab. Heute hatte sie wirklich gut gearbeitet und die nächsten Tage konnte ich mich weiter voran arbeiten, um sie schon am Ende der Woche L Dressurpferd nennen zu können. Ich ritt Rose noch ein paar Runden ab, dann nahm Verena sie mir ab und brachte sie anschließend auf die Koppel. Ich bedankte mich und ging mit Verena zu Amarula, die ich vor ein paar Wochen weiterausbildete. Verena zeigte mir, dass die beiden viel geübt hatten und ritt vor mir eine A Dressuraufgabe durch. „Außen Parade.“, lächelte ich sie an als sie im Galopp an mir vorbei sauste. Sie nickte und befolgte meinen Rat. Nun lief Amarula richtig ordentlich ihre Dressuraufgabe durch. „Willst du?“, fragte mich Verena. Ich nickte lächelnd, nahm meinen Helm und setzte mich auf die Stute. Ich ritt erst etwas umher und begann schließlich, ein paar A Dressurlektionen zu wiederholen. „Sie weiß alles noch.“, grinste ich als ich fertig war. Diesmal übernahm ich das abtrensen und absatteln, sowie das zurückbringen auf die Weide. Nch eine ganze Weile beobachtete ich mit Verena ihre Pferdeherde. „Wie läuft es eigentlich bei dir am Hof.“, fragte sie mich. „Wir sind kräftig am Arbeiten, sodass bald die ersten Pferde einziehen können.“, gab ich zu. „Aber es ist sehr anstrengend und nervenraubend, weshalb ich froh bin, jetzt bei dir hier zu sein und Rose trainieren zu können.“, fügte ich hinzu. Der Tag nahm bald sein Ende und ich ging zu Bett.

    Die nächsten Tage trainierte ich mit Rose einige Lektionen der L Dressur. Manche vertiefte ich und manche, begann ich ihr zu lernen. Sie schlug sich nicht schlecht, doch leider hatte ich ab und an eine Diskussion mit ihr. Sie gab wahrscheinlich nie auf und sie wird vermutlich ihr Leben lang versuchen, durchzukommen, mit dem, was sie will. Aber halb so schlimm, ich kam damit klar und Verena auch. Das war die Hauptsache. Ich trainierte fleißig und schon bald hatten wir nur noch wenig zu üben. Tag für Tag wurde alles besser und ich konnte immer mehr mit Rose machen. Es waren natürlich auch Rückschritte dabei, doch von diesen ließ ich mich nicht aufhaltren. Ich verfolgte mein Ziel, in einer Woche mit Rose fertig zu werden. Immer näher rückte der Tag, an dem ich wieder nach Hause fliegen sollte und ich hatte Rose schon viel gelernt. Heute saß ich wieder auf ihrem Rücken und ging zur Abwechslung mit Rose auf eine Wiese zum Trainieren. Ich ritt wieder mein normal Warmreitprogramm durch und startete anschließend. "So meine Kleine.", begann ich. "Was üben wir heute?", fügte ich lachend hinzu. Ich freute mich, darüber, dass ich jetzt schon überlegen musste, was ich noch vertiefen muss, oder ob ich etwas neues anfangen musste. Ich trabte die Stute an und gab ihr Paraden. Willig gab sie nach und lief schön am Zügel. Ich galoppierte sie an und begann, Außengalopp zu üben. Ich wechselte durch die ganze Bahn, stellte sie bei X nicht um, ritt sie an der kurzen Seite vorbei und bog auf den Zirkel ab. Ich bemerkte, dass Rose sich damit noch unheimlich schwer tat und das sie eigentlich sofort umspringen wollte, doch was sein muss, muss sein. Ich blieb konstant und gab kein bisschen nach, erst, als wir wieder an der langen Seite waren, parierte ich sie durch. Ich lobte sie kräftig, denn das hatte sie nun verdient. Aus dem Schritt galoppierte ich sie wieder an, nachdem ich sie ein paar Runden Pause machen lassen hatte. Ich wechselte diesmal aus dem Zirkel, wieder ohne Galoppwechsel. Ich versuchte, wieder einen Zirkel zu reiten, was auf dieser Hand besser klappte, als auf der anderen. "Das ist deine bessere Hand, nicht wahr?", meinte ich zu der Stute. Ich absolvierte an der nächsten kurzen Seite einen einfachen Galoppwechsel und begann mit Schlangenlinien durch die ganze Bahn. Immer vor X parierte ich sie zum Schritt, danach galoppierte ich sie auf der anderen Hand an. Rose tat so, als ob das für sie das einfachste auf der Welt wäre und schwebte nur im Galopp. Wieder im Schritt angekommen, stolzierte sie nur förmlich über den Platz, als ich sie so stark lobte, dass meine Hand wehtat. Ich ließ ihr wieder ein paar Runden Pause und trabte sie danach an. An jeder offenen Zirkelseite ließ ich sie abwechselnd überstreichen und zulegen. Da sie heute besonders gut war, beschloss ich, nurnoch im Schritt weiterzuarbeiten und übte die Kurzkehrtwendung. Denn mit dieser, hatte sie die meisten Probleme. Am Ende meiner heutigen Trainsingarbeit, begab ich mich zurück in den Stall, um dort Rose zu verpflegen und wieder auf die Koppel zu bringen. Schon in 2 Tagen war es soweit und ich musste wieder abreisen, was mir persöhnlich schwer viel, aber Alltag geworden war. Immerhin war ich diesmal wirklich zufrieden mit meiner Arbeit und hatte nicht irgendwelche Zweifel, dass ich etwas Falsch gemacht haben könnte. An diesem Tag suchte ich mir noch eine L Dressur heraus, um sie morgen mit Rose durchzureiten. Nach kurzem Suchen hatte ich eine schöne, schwerere L Dressur gefunden. Ich wollte gleich eine schwierigere um zu sehen, ob wirklich alles passte. So ging der Tag wieder zu ende und ich ließ den Abend noch schön mit Verena auskingen. Wieder unterhielten wir uns viel. Diesmal mehr über Rose.

    Der nächste Morgen kam schnell und so schnell wie der Morgen kam, saß ich auch schon auf dem Pferd. Ich angagierte Verena als Vorleserin für mein heutiges Projekt und ritt Rose bereits war. "Ja genau die L.", meinte ich zu Verena, die fragend zu mir sah. "Die hat es aber in sich.", meinte sie nur und ließ sie sich durch. Nach einer Weile begannen wir. Rose machte super mit und reagierte sensibel auf meine Hilfen. Sie schien äußerst konzentriert und gut bei der Sache. Es machte sehr viel Spaß die Stute zu reiten und ich konnte es kaum erwarten, später zu Verena zu sagen, dass sie wieder die Aufgabe reiten sollte. Gesagt - getan. Nachdem ich mit Rose die Aufgabe erfolgreich bestanden hatte, befahl ich Verena, ja ich denke, man kann es befehlen nennen, sich auf ihre Stute zu setzten und dasselbe durchzureiten. Sie nickte nur kurz und lächelte voller Vorfreude. Ich laß ihr die Aufgabe vor und begutachtete wie sie mit Rose umging. Auch Verena absolvierte diese Aufgabe und sprang nach dem Abreiten von Rose und fiel mir um den Hals. "Danke.", sagte sie glücklich. "Sie lässt sich total schön reiten, genau wie Amarula! Du hast auch sie schön weitergebildet! Ich bin zufrieden.", meinte sie. "Keine Ursache.", erklärte ich ihr. "Du musst alles nur immer wieder wiederholen und durchreiten. Falls ich irgendwann mal wieder hierher komme, bestehe ich darauf, sie reiten zu dürfen.", lachte ich.

    Der Tag der Abreise war wieder da. Ich packte meine Sachen und verabschiedete ich von Amarula, indem ich sie nochmal reiten durfte. Anschließend ging ich zu Rose. "Das du mir auch schön deine Sachen weiter so machst, wie du sie mit mir gemacht hast!", flüsterte ich der Stute ins Ohr. "Du hast sehr schnell, sehr viel gelernt, und obwohl unsere Diskussionen nicht einfach waren, haben wir sie überwunden. Ich war wirklich überrascht, dass du es soweit gebracht hattest.", gestand ich ihr. Zu guter Letzt schoss ich noch ein Foto von ihr und ging dann zu Verena. Sie fuhr mich auch nun wieder zum Flughafen. Dort, standen wir kurz vor den Tränen. Wir sind richtig gute Freunde geworden und das alles nur wegen den Pferden. Verena und ich umarmten uns und redeten noch eine Weile, bis der Aufruf kam, dass die Passagiere meines Flugs ins Flugzeug eintreten können. Ich lächelte kurz und stotterte: "Tschüss." "Bis bald.", meinte Verena und winkte. Ich werde Rose, Amarula und Verena bestimmt stark vermissen.


    Pflegebericht und Western E auf A
    Heute war wieder einer der Tage, an denen ich gar nicht aus dem Bett aufstehen wollte. Ich hatte mir so viel vorgenommen, was ich am Ende des Tages erledigt haben wollte, dass ich es jetzt schon für einen Fehler hielt und am morgigen Tag vor Muskelkater sterben würde.
    Seufzend erhob ich mich aus dem Bett und ging duschen, ehe ich mir meine Thermoreithose und einen warmen Pulli anzog. Dazu meine gefütterten Stiefel. Mit einer dicken Jacke bewaffnet ging ich nach unten, um etwas zu essen. Caleb und die anderen waren schon im Stall und machten ihre Pferde fertig. Natürlich war ich wieder die Letzte. Doch da ich die Chefin war, war das egal.
    Ich zog also meine dicke Jacke an und ging in den Stutentrakt, wo ich zunächst Bella auf die Koppel brachte. Sie brauchte heute nicht trainiert zu werden, weshalb sie ihr Leben heute im Schnee genießen durfte. Zwar stand sie alleine draußen, doch es kamen später noch andere Pferde dazu.
    Caleb hatte sich Lil Princess Gun geschnappt, Aaron machte Vice fertig, ich holte Devil aus der Box und Alexis sattelte gerade Cherokee Rose. Princess sollte in Western von der LK 5 auf die LK 4 in der Reining gebracht werden, Vice ebenfalls, Devil von der LK 4 auf die LK 3 und Rosy ebenfalls auf die Lk 4. Doch das war noch nicht alles. Ich wollte heute alle meine Pferde mit Hilfe meiner Angestellten weiterbilden. Also ans Werk:
    Devil zickte mal wieder rum wie sie es so oft tat, doch nach einer Weile war sie genau wie die anderen Pferde gesattelt und wir gingen in die Halle. Nach dem Nachgurten schwangen wir uns alle in die Sättel und ritten die Pferde warm. Während Caleb Alexis und Aaron erklärte, wie sie die Pferde zu trainieren hatten und anfingen erste Spins zu drehen, übte ich mit Devil das angaloppieren auf der richtigen Hand, das Stoppen und die Roll Backs. Immer wieder schaute ich zu meinen Angestellten rüber, wie sie die Pferde ritten. Doch mit Calebs Hilfe hatten sie die Tiere bald so weit, dass sie ordentliche Spins konnten, Back Ups kein Problem mehr waren, sie einfache Galoppwechsel ritten konnten und die Tiere langsame Roll Backs konnten. Zufrieden lächelte ich und klopfte Devil den Hals, ehe ich eine leichte Pattern durchritt und sie definitiv in der LK 3 starten konnte. Ich schwang mich vom Pferd, schnappte mir Vice und schwang mich auf ihren Rücken, während Aaron Devil wegbrachte. Auch mit Vice ritt ich eine einfache Pattern um zu schauen, ob sie in der LK 4 starten konnte. Ja, sie konnte. Ich stieg ab, übergab sie Alexis und setzte mich auf Cherokee, die natürlich total rumzickte und es nicht einsah, mit Sporen geritten zu werden. Doch sie fügte sich ihrem Schicksal und ritt Caleb und Princess genau hinterher, da wir die selbe Pattern ritten. Es war zwar etwas umständlich, doch es klappte. Sehr zufrieden lobten wir die Pferde und brachten sie wieder in den Stall, wo Aaron und Alexis schon Summer und Honey sattelten. Ich machte mein Pferd fertig und brachte sie mit Decke auf die Koppel zu den Anderen. Auch Princess kam auf die Koppel, ehe Caleb und ich uns Amarula und Moon fertig machten. Moon wurde mit Bosal geritten, weshalb ich sie lieber selber übernahm, als sie dem radikalen Caleb zu überlassen. Auch wenn es mir nicht gefiel, dass er meine Zicke Amarula ritt. Nach und nach waren wir fertig mit satteln und gingen in die Halle, wo wir uns nach dem Nachgurten in die Sättel schwangen. Da wir alle Pferde von der LK 5 in die LK 4 bringen mussten, war das Training klar: Caleb und ich machten vor, Aaron und Alexis machten nach. So dauerte es nicht lange, bis die Pferde langsame Spins beherrschten, Back Ups kein Problem mehr waren und die Roll Backs einigermaßen klappten. Alles musste heute etwas schneller gehen, weshalb wir die Pferde schon in den Stall brachten, sie absattelten, ihnen die Decken auflegten und sie auf die Koppel brachten.
    Die nächsten Pferde waren die neueren Pferde, mit denen wir etwas langsamer machen mussten. So waren wir sehr schnell mit Angelic Desolation, Born to Die, Goddess und Croatoan in der Halle und brachten ihnen die Grundlagen der Westernkunst bei. Jedoch dauerte es bei ihnen doch etwas länger, so dass wir Goddess, also das Pferd, das schneller lernte, gegen Sheza tauschten. Sheza war durch ihre Platzierungen sehr talentier, weshalb wir sie auch sehr schnell fertig hatten und alle Pferde absatteln und auf die Koppel bringen konnten. Nun folgten die Hengste.
    Genuine Lil Cut, Funky Powerbabe, Dead or Alive und What Lies Ahead waren die nächsten Kandidaten. Auch diese mussten in der Westernklasse von der LK 5 auf die LK 4 gebracht werden.
    Nach dem putzen und satteln waren wir erneut schnell in der Halle und ritten die Pferde warm, ehe die Übungen an der Reihe waren. Die 4 lernten schnell, weshalb wir nach knapp einer halben Stunde richtigem Training fertig waren und wir sie wieder in den Stall bringen konnten. Wir sattelten ab, legten die Decken auf und brachten sie auf die Koppel. Mittlerweile schneite es einzelne Flöckchen, weshalb die nächsten Pferde leider nicht mehr auf die Koppel kommen würden.
    Es folgten die letzten vier Pferde. Zues konnte man ja sowieso nicht anpacken- noch. So machten wir Gun and Slide, Flintstone, Sympathy for the Devil und Siku fertig. Auch sie waren alle relativ neue Pferde und brauchten lange zum warm werden mit uns. Doch es dauerte nicht lange, da liefen sie einzelne Figuren der Westernreitere beinahe perfekt, weshalb wir hier auch nach knapp einer Stunde fertig waren. Wir brachten sie zurück in den Stall und stellten sie dann doch auf die Koppel. Hengste waren nicht so empfindlich wie die Stuten oder unsere Fohlen.
    Draußen war es jetzt schon dunkel, doch die restlichen Pferde wollten auch noch trainiert werden. Doch nun wurde es kompliziert: Ich sollte Gipsy reiten und von der LK 4 in die LK 3 bringen, Aaron würde Emilio im Springen von E nach A bringen, Alexis würde Black Ops von E nach A im Springen bringen und Caleb würde Snuff in der Dressur weiterbringen. Das sah nach einem riesen Durcheinander in der Halle aus, als Caleb Trabstangen aufbaute, Alexis und Aaron die Hindernisse richteten und ich mittendrin mit Gipsy lief. Wir entschieden uns dann um, so dass Alexis und Aaron die Hälfte der Halle nutzen konnten, sowie Caleb und ich die Andere, da wir weniger Utensilien brauchten. Gipsy war wie immer leicht zu reiten und war sehr schnell in allen Lektionen sicher, weshalb ich ihn rasch gegen Steel Heart tauschte, die ich vor kurzem erst eingeritten hatte. Aber auch sie machte gut mit und wir hielten und sehr an Snuff und Caleb, da sie ja die selben Übungen machten wie wir. Aaron und Alexis waren schon vor uns aus der Halle verschwunden, da sie ja auch früher angefangen hatten. Auch Caleb ging irgendwann, so dass ich alleine mit Snuff in der Halle war. Lächelnd lobte ich die Stute, als sie sich schön bog, um die Kehrtvolte zu reiten. Sie war wirklich talentiert, weshalb ich es auch für heute gut sein lies.
    Als ich mit ihr in den Stall ging um sie abzusatteln, waren schon alle Boxen gemistet und alle Pferde wieder in ihren Boxen. Zufrieden sattelte ich die Stute ab und stellte sie weg, nachdem ich sie gelobt hatte. Nächsten Monat hatte ich mehr Zeit für die Pferde und würde sie alle ordentlich trainieren.


    Distanztraining: Rosy E auf A
    Völlig in Vergessenheit geraten war meine Stute Rosy. Nach einem Blick auf die Uhr, ging ich in den Stall und holte sie aus der Box. Ich nahm ihr ihre Decke ab, putzte einmal gründlich über und sattelte sie dann. Zur Zeit hatte ich für sie noch keinen Vielseitigkeitssattel, weshalb es der Westernsattel auch tun musste, zumindest für heute. Aaron schloss sich mir lächelnd an und sattelte Emil, dem ein kleiner Ausritt bestimmt nicht schaden würde. Rosy war an sich schon eine sehr flinke und schnelle Stute, weshalb ich nicht viel Arbeit vor mir hatte, sie auf die Stufe A zu bekommen.
    Nach dem Satteln also gingen wir auf den Hof und gurteten nach, ehe wir uns auf die Pferde schwangen und sogleich losritten. Die Strecke kannten wir beide schon sehr gut, weshalb wir doch relativ schnell wieder am Hof waren, wo wir die Pferde fertig machten und sie in die Box stellten.
    by Veija

    Distanztraining E auf A mit Hell, Jagger, Faster, Walker und Rosy(A auf L)
    Heute waren also die anderen Vollblüter dran mit dem Training. Ich hing schon ziemlich hinterher, weshalb das Training doch sehr kurz ausfallen würde. Lächelnd schmiss ich Hells Vielseitigkeitssattel auf ihren Rücken, während ich Alexis beim satteln von Jagger zusah, Caleb beim satteln von Walker und Aaron beim satteln von Walker. Meine drei Mitarbeiter kannten die Pferde um einiges besser wie meine neue Auszubildende Aliena. Doch damit sie auch mitreiten konnte, drückte ich ihr Rosy in die Hand. Zwar schaute Aliena mich etwas skeptisch an, doch ich nickte ihr lächelnd zu. Rosy konnte locker mit den Vollblütern mitlaufen, wenn man sie richtig handhabte. Ein Problem gab es jedoch noch: Ich lies Caleb nicht gerne meine Pferde reiten. Er war immer recht grob und unsanft zu ihnen, weshalb er meinen Hengst bekommen hatte, auch wenn Walker, der wirklich keiner Fliege etwas zu Leide tun konnte, mir etwas Leid tat.
    Nachdem nun alle Pferde gesattelt waren, zogen alle die Reithelme und ihre Schutzwesten an, ehe wir auf den Hof gingen, dort nachgurteten und uns auf den Rücken der Pferde schwangen.
    Ich ritt hinter Caleb und Walker her, die ich aus "Sicherheitsgründen" wegen den Stuten nach vorne verbannt hatte. Ich hatte Caleb den Weg ausführlich erklärt, und er war ihn auch die letzten Tage mit mir geritten, weshalb er die Truppe anführen konnte. Aliena ritt mit Rosy neben mir und Hell, weil wir Hells Freundin Nova nicht dabei hatten. Hinter uns waren Alexis und Aaron mit Jagger und Faster, die auch ein Herz und eine Seele waren.
    Nach einer Weile schlug Caleb nun den Weg zur Galoppstrecke ein, und wir trieben die Pferde an, so dass wir im lockeren Galopp den Berg hoch galoppierten. Oben angekommen parierten wir zum Trab durch und trabten eine lange Strecke, ehe wieder eine kurze zum Schritt gehen folgte. Dann kam noch eine etwas längere Galoppstrecke, eine Trabstrecke und schon waren wir fast wieder zu Hause. Diesen Weg würden wir jetzt einige Tage hintereinander reiten, so dass die Pferde immer länger traben und galoppieren konnten, damit sie konditionsmäßig keine Probleme hatten, mit Arabern oder anderen Distanzpferden mit zu halten.
    Am Hof angekommen sattelten wir ab, brachten alle Pferde mit leichten Decken in ihre Boxen, verteilten Heu und kontrollierten Wasser, gaben jedem Pferd seine Ration Kraftfutter und widmeten uns dann dem Training anderer Pferde.

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    (c) Ravenna | 12.496 Zeichen
    Trainer: Aiden Ahanu Hawk
    Während des Fluges in Richtung Kanada hatte ich die Unterlagen noch einmal genau studiert – eine Rennstute sollte ich die Hindernisse näher bringen und einer mir bekannten Stute in der Diztanz voran bringen. Es freute mich nach so langer Zeit mal wieder den Kontinent meiner Geburt aber vor allem den meiner Ahnen wieder zu sehen. Cherokee Rose war ich bereits auf einem Gangturnier begegnet, hatte sie also bereits einmal in Aktion gesehen – nun war ich ziemlich gespannt darauf sie zu trainieren. Kurze Distanzritte von einer länge bis zu 60 Kilometern bestritt sie bereits ohne weitere Probleme, weshalb ein Training auf mittlere Distanzen ziemlich einfach von statten ging - schließlich war sie bereits körperlich und psychisch an verlängerte, harte Arbeit gewohnt. Die wechselhaften Anforderungen an Umgebung, Bodenverhältnisse sowie Klima und auch Futter waren ihr nicht vollkommen unbekannt. Die Arbeit die ich bei meinem kurzen Besuch nicht machen konnte unternahm Verena bereits vorort – Wanderritte, gerade solche über weite Distanzen machten es dem Pferd möglich sich an die Arbeit zu gewöhnen. Mit den Pferden auf Sarah´s Hof starteten wir mit Wochenenden, bis hin zu verlängerten Wochen in denen wir unterwegs waren. Selbst in langsamen Tempo von 6 oder 7, was ungefähr bedeutete das für einen Kilometer 7 Minuten beansprucht wurden, käme das Pferd innerhalb der Wertung an. Deswegen würde ich Cherokee nach den ersten Kennlernritten wohl in langsamen Ritten auf eine Distanz von 75 Kilometern bringen, schauen wie sie diesen Ritt verkraftete und ihr anschließend zwei Tage Ruhe gönnen. Danach konnte mit dem dazugehörigen Ausdauer und Aufbautraining begonnen werden, dafür müsste ich nicht einmal eine erneute lange Strecke unternehmen. Meistens reichten dafür Tagesdistanzen von 30 KM um diese dann fast durchgehend in einem Tempo von 4 oder 5 laufen zu lassen, das könnte in einem wichtigen Rennen auch auf die mittleren Distanzen ausgebaut werden. In den zwei Tagen der Ruhe konnte ich mich anschließend eingehender mit der englischen Vollblutstute beschäftigen. Für den Moment jedoch ließ ich mir den gebrachten Orangensaft schmecken, lehnte mich zurück und genoss den restlichen Flug.


    Eine sehr freundliche Verena begrüßte mich in fast akzentfreiem Englisch – hier musste ich mich nicht zwingend mit meinen paar Brocken Deutsch durcharbeiten, ich war noch am lernen,seitdem ich auf Caed Crevan lebte. „Dann zeig ich dir zunächst fix den Hof, die beiden Pfleger lernst du sicher noch kennen und zum Schluss stell ich dir die beiden Stuten vor. Sarah hat gar nicht erwähnt das sie nicht persönlich kommt!“ erklärte sie nachdem ich mich vorgestellt hatte. „Sie und Cayden stecken vollkommen in der Vorbereitung für die Hochzeit auf dem Hof.“ gab ich als Statement ab und ließ mich durch die hellen Ställe führen und zu den Orten, die ich demnächst zum Arbeiten benötigen würde. „Das hier ist Aliena, sie ist für Cherokee zuständig. Alexis ist wohl gerade mit Hell unterwegs, also wirst du die kleine später kennenlernen.“

    In der nächsten halben Stunde lernte ich die Pflegerin etwas genauer kennen, konnte ihr beim füttern der Stute helfen und merkte schnell das sie manchmal etwas unhaltsam, gar zickig war. Beim gemeinsamen Abendbrot wurde ich ein wenig darüber ausgefragt, wie es denn Argo und Stormy ging und natürlich besprach ich mit ihr das Training der nächsten Woche. „Wow, da hab ich dir jetzt aber eine Menge aufgebrummt, was?“ Ich zuckte nur mit den Schultern „Nicht viel mehr als bei uns auf dem Hof auch zu tun ist, wobei ihr mehr Pferde hier habt.“


    Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag in den Stall zu Cherokee, Aliena war mir behilflich in Dingen wie – Wo ist nochmal der Sattel? Hielt mir allerdings auch die kleine Zicke ein wenig im Schach, zunächst ging es für uns beide auf den Platz. Ich musste mich hier nicht erst auf einen Westernsattel einfuchsen, da die Stute auch in der Dressur ausgebildet war – nur für die lange Distanz würde ich in den Westernsattel wechseln, der war schließlich darauf ausgelegt lange drin zu sitzten. Mit kleinen Tempowechseln, vielen Biegungen und Rückwärtsrichten machte ich die Stute aufmerksam, manchmal war sie zwar eher der Meinung jetzt am Tor stehen bleiben zu müssen oder doch lieber in den Galopp fallen zu müssen. Trotz all ihrer kleinen Proben gewöhnten wir uns beide schnell aneinander, sodass ich Aliena einfach darum bat, das Gatter zu öffnen. In der Begleitung von Alexis auf der Vollblutstute Hell ging es eine Runde ins Gelände – dabei nutzte ich gleich die Chance ein wenig über die andere zu trainierende Stute zu erfahren. „Die einzelnen Sprünge bei uns auf dem Hof kennt sie schon ein bisschen, normale Oxer überspringt sie ohne Furcht. Nur ein richtiges Training für das Military hatte sie bisher noch nicht so wirklich, die paar Mal die wir da waren zählen nicht.“

    „Gut zu wissen, also müsste da ja fast gar nicht so viel getan werden. Wobei sie wahrscheinlich wie Ikarus dazu neigen wird auf die Hindernisse zu zurasen, das macht wohl das Rennblut in ihnen.“ Alexis lachte und nickte „Ja manchmal übertreibt er es mit dem Tempo wirklich!“

    Der Ausritt verlief fast ohne Probleme, Cherokee brach das eine oder andere Mal nach außen weg um mich zu testen, aber ich rechnete ihr hoch an – sie buckelte nicht!


    Am nächsten Tag schließlich versorgte mich Verena mit genügend Wasser, reichte mir eine dicke Karte und zur Not ein GPS Gerät, das ich nicht vom Weg abkommen würde – auf halber Strecke würde sie auf mich warten um das Wasser auszutauschen. Mit Cherokee hatte ich extra eine Strecke heraus gesucht, die mit ausreichend Gewässern für die Stute besiedelt war. Mit einer dickeren Wind und Regenjacke, einem stilechten Cowbayhut(in meinem Fall mit Federn geschmückt) und etwas an Proviant schwang ich mich in den Sattel. Der von Natur aus zügige Gang der Stute brachte uns bald außer Sicht des Hofes. Mit einem guten Tempo machten wir schnell Kilometer wett, manchmal tölteten wir auch kleinere Strecken wobei ich viele Entspannungsphasen lies, öfter abstieg um den Puls und die Temperatur zu testen. Bei jedem Zeichen von „Schwäche“ würde ich das ganze abblasen. Manche der Strecken absolvierte ich auch indem ich neben der Stute her lief. Cherokee zeigte sich in ihrem Element, sie begann freudig mitzuarbeiten, blieb aufmerksam und lief gut vorwärts. Auf der Hälfte ließen wir ihr eine gute Stunde an Pause, sodass ich auch ein wenig verschnaufen konnte. Halt hatten wir gemacht an einem kleinen See – Cherokee stand mit allen Vieren bis zu den Fesseln im Wasser und döste ein wenig vor sich her. Ich berichtete Verena von den vereinzelten Hirschen die ich gesehen hatte, dem Adler und den Bärenspuren „Wunderschöne Landschaft habt ihr hier definitiv auch!“ lobte ich anschließend. Der Weg zurück verlief weniger ereignislos wie auf der Hintour – und begegneten einige andere Reiter, die uns ein ganzes Stück begleiteten. Darüber freute ich mich natürlich besonders, da sie mir doch mehr vom Land erzählen konnten als ich durch reine Beobachtung mitbekam.

    Erst später am Abend kehrten ein erschöpfter Reiter und ein erschöpftes Pferd zurück auf die Ranch, ich war fast froh als Aliena anbot sich um die Stute zu kümmern – ich hatte doch deutlich Muskelkater zwischen den Beinen.


    Während sich jedoch Cherokee ausruhen konnte ging es für mich weiter an die Arbeit mit der jungen Vollblutstute Hell.

    Frisch aus den Federn, geduscht und satt gefuttert befand ich mich nun mit Hell am Halter auf der Hofinternen Geländestrecke, die Hindernisse die ich ihr bisher gezeigt hatte waren Hell minder egal gewesen. Der Wassergraben war nicht ganz der Fall der Fälle gewesen mit Argusaugen hatte sie das Wasser beobachtet, ein wenig gezögert ehe Hell sich durch ein Leckerli überzeugen ließ hindurch zu gehen. Ich musste nur einen Weg finden, dass sie später darüber hinweg gehen würde. Später würde Hell einen Baumstamm überwinden müssen, dahinter ein Becken voller Wasser. Bis es jedoch dahin kommen würde musste sie einige Turniere bestreiten, während dieser Zeit würde Verena viel mit Wasser üben müssen um sie daran zu gewöhnen. Mit Alex zusammen kehrte ich in Richtung Hof zurück, dort half sie mir netterweise beim fertig machen der Stute,dann setzte mich auf ihren Rücken und kehrte mit ihr in die Halle zurück. Ich wollte zunächst ihre Manier am Sprung in einem umschlossenen Areal prüfen ehe ich auf die Strecke zurück ging. Die ersten paar Sprünge machten mir recht schnell klar – die junge Stute machte auch am Sprung eine gute Figur.

    Am Nachmittag holte ich mir die Stute noch einmal aus dem Stall, ging diesmal direkt mit ihr auf die Strecke. Kleine Baumstämme, die zu Trabstangen auf dem Boden lagen machten den Anfang, da ich sie erst einmal daran gewöhnen wollte. Es folgte ein erster Sprung über eine kleine Hecke, den sie zunächst ein wenig widerspenstig nahm. Mit einem gewissen Mut machte sie sich an den Ziellauf, zögerte einen Moment ehe ich Hell die Waden energisch in den Bauch drückte und sie anschließend doch noch absprang.

    Also zog ich im leichten Trab einen Zirkel um das Hindernis herum um noch einmal darüber hinweg zu springen.

    Ein zweites und auch das dritte Mal erzielten das Ergebnis – sie sprang ohne weitere Probleme. Nun folgten auch die weiteren Hindernisse in der Strecke, bis auf den Wassergraben denn da galoppierte sie einfach hindurch.

    Da es früher Abend wurde machte ich Schluss, den Wassergraben konnte ich auch noch später in Angriff nehmen.

    Ich erzählte Verena beim Abendbrot von unseren Erfolgen an diesem Tag, sie schien darüber zu strahlen „Das klingt wirklich toll!“

    „Ich habe daran gedacht morgen mal Alexis die Sprünge nehmen zu lassen, schließlich pflegt sie Hell täglich.“ Verena stimmte mir nickend zu.

    Mit einer der Baumstammstangen ging ich am nächsten Tag hinüber zu dem Wassergraben und legte jeweils eine dahinter und davor. Nun sollte Alexis erst die kleineren Hindernisse nehmen, die Hecke als letztes und anschließend den Wassergraben angehen. Siehe da was einige Stämme ausmachten – Hell rannte nicht hindurch sondern sprang darüber hinweg!

    Der Wassergraben stellte nicht länger ein Problem dar, Drag me to Hell sprang geübt über die einzelnen Hindernisse. Nun musste nur noch ein wenig an der Raserei gearbeitet werden, aber Alexis hatte dafür auch eine schnelle Idee – sobald die Stute zu heiß wurde drehte sie einen Zirkel im Trab und ging das Hindernis von neuem an. Irgendwann schien die kleine Stute so genervt und lies es vorerst bleiben.

    Ansonsten musste bei Hell nun einfach die Routine dazu kommen, mit jedem Training würde dies der Fall werden, aber so wie sie sich bisher zeigte sollten keine Probleme bei den Turnieren bestehen.


    Neben dem Training mit Drag me to Hell fand ich auch Zeit nach unserem „Höllenritt“, die Stute Cherokee im Round Pen zu *longieren*. Hier testete wie lange sie ohne einen Puls von 70 zu erreichen im Trab aushalten konnte und das ganze auch in der ihrer Rasse eigenen Gangart. Im Grunde war sowohl für Pferd als auch für Reiter der Tölt die angenehmere Gangart, hier zeigte auch Cherokee keine ausnahme – eine halbe Stunde mit genügend Aufwärmung brachte ihre Kondition hervor. Dabei neigte sie nicht zu sinnlosem Rennen, konzentriert gelang es ihr in einer Gangart zu bleiben. Um ehrlich zu sein hatte ich solches Verhalten gar nicht von ihr erwartet – sie zeigte sich zielstrebig, vielleicht gefiel ihr die Distanz auch einfach und deswegen arbeitete sie mit? Ich zuckte mit den Schultern, nahm sie für diesen Mittag aus dem Pen und gönnte ihr den darauf folgenden Tag eine Ausszeit.

    Erst am zweiten Tag widmete ich mich wieder einem Intervalltraining von Cherokee, absolvierte mit ihr einen Ausritt von knapp 20 Kilometern in moderatem Wechsel von Tempo 4 und 6 – unsere zurückgelegte Zeit betrug knapp 94 Minuten, womit wir wirklich ziemlich gut in der Zeit lagen!

    „Wenn ihr das Training von Cherokee jetzt nicht schleifen lasst, dann kann sie ohne weitere Schäden an mittleren Distanzen teilnehmen. Um jedoch auch höhere Distanzen zu gehen, müsste sie vom Charakter her einfach kooperativer mit dem Menschen werden….ihr gezicke macht es in Gefahrensituationen gefährlich für sie und den Reiter. Aber auch mittlere Distanzen werden oft veranstaltet, also werden ihr denke ich schon passende Turniere finden!“

    „Mhm...tja unsere Rose ist da eben etwas eigen, aber so hat jedes Pferd seine Ecken und Kanten“ lachte Verena beim Abendessen dieses Tages. Schon am nächsten würde ich den Rückflug antreten.


    Der Ritt
    Aufgeregt klopfte ich Cherokees Hals. Wisst ihr woher Cherokees Name kommst? Kennt ihr The Walking Dead? Sagen euch Daryl, Sofia oder Carol etwas? Ja? Dann seit ihr auf dem richtigen Weg! In der zweiten Staffel Folge 4, als Daryl Carol eine Cherokee Rose schenkt, weil sie Sofia nicht finden können.. klingelts? Ja genau, Cherokee Rose! Daryl erzählt Carol die Geschichte der Rose, die aus Tränen trauernder Mütter während des Krieges enstanden sein soll, um jenen Müttern Hoffnung zu geben und ihre Seele zu retten. Meine Cherokee Rose ist also ein Wunsch nach Zufriedenheit und Hoffnung- ebenso bricht mit ihr und dem Hengst What Lies Ahead eine neue Zeit an, da sie importierte Missouri Foxtrotter sind, von denen es nur diese Beiden zur Zeit gibt. Doch genug abgeschweift, schließlich sind wir hier auf einem Turnier!
    Nachdem ich nun fertig gesattelt hatte, ritt ich Cherokee auf dem Abreiteplatz warm, ehe wir auch schon dran waren. Langsam lenkte ich sie auf X zu, wo wir stehenblieben, ich meinen Hut zückte und die Richter grüßte. Dann ging alls ganz flott: alle 3 Grundgangarten auf beiden Händen, ganze Bahnen, halbe Bahnen, Schlangenlinien, Zirkel und Volten waren mit ihm Programm, ehe ich noch eine kleine Kostprobe des Foxtrottes gab- eine besondere Gangart der Missouri Foxtrotter. Foxtrott ist ein diagonaler Gang im Viertackt, also ein gebrochener Trab, bei dem der vordere Huf kurz vor dem hinteren auffußt. So geht das Pferd vorne im Schritt und hinten im Trab, tritt dabei aber auch stark über. Der Kopf wippt dabei rhythmisch hoch und runter, was man in abgeschwächter Form ebenfalls am Schweif erkennen kann. Ich wollte die Richter schon verabschieden, stellte mich auf X und hob die Hand zu meinem Hut, ehe ich Rose doch noch Hilfen zum Spin gab, da ich die letzte Übung beinahe vergessen hatte! Ich hob also einfach meinen Hut am gestreckten Arm in die Luft, während Rose ein paar Spins hinlegte. Ich stoppte, schaute die Richter an und nickte ihnen zu, ehe ich meinen Hut wieder auf den Kopf setzte und Rose's Hals klopfte, ehe ich die Halle verließ. Was ein Ritt...
    2093 Zeichen, by Veija



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    HG Samarti, Pferd Gaitano, Bewegung Veija, Zubi Loulou & Veija
     
    Vhioti gefällt das.
  6. BellaS

    BellaS Ich bin ...äh ...'Eigen'

    Annabell Schmiedemann mit

    Laufey

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    Laufey
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    Unbekannt x Unbekannt

    Unbekannt x Unbekannt | Unbekannt x Unbekannt

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    Name: Laufey
    Geburtsdatum: 02.09.2007
    Rasse: Isländer 100%
    Geschlecht: Stute
    Stockmaß: 1,46m
    Fell: Fuchsschecke
    Abzeichen: vier weiße Beine
    Gesundheit: keine Probleme
    Zustand der Hufe: unbeschlagen - gut


    Charakter:
    übermütig | frech | inteligent


    Beschreibung:
    Laufey ist eine sehr inteliegente Stute mit einer schnellen Ausfassungsgabe. Sie ist manchmal ein bischen frech, weiß aber vor wem sie Respekt haben muss. Sie lernt sehr schnell und versteht eigendlich immer was man von ihr will. Mit anderen Pferden versteht sie sich sehr gut, unautoritäre Reiter akzepiert sie nicht.


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    Eignung:
    Gangreiten [5 Gänger] | Dressur | Fahren | Distanz
    Eingeritten: ja
    Eingefahren: nein


    Dressur| E-A-L-M-S-S*-S**-S***
    Fahren| E-A-L-M-S-S*-S**-S***
    Gang| E-A-L-M-S-S*-S**-S***
    Distanz| E-A-L-M-S-S*-S**-S***
    Wendigkeit| E-A-L-M-S-S*-S**-S***
    (mit Ausnahme von Wendigkeit NUR durch Training!)


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    15. Gangturnier


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    16. Gangturnier


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    78. Syncronspringen


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    80. Syncronspringen


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    208. Militaryturnier


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    311. Dressurturnier

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    210. Militaryturnier

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    314. Dressurturnier

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    29. Gangturnier

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    315. Dressurturnier


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    Gekört: Ja | Nein
    [Schleife]

    Dektaxe: -

    Als Deckhengst verfügbar:
    Als Leihmutter verfügbar: nein
    Tragend: nein
    Nachkommen: keine


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    Besitzer: BellaS
    Vorbesitzer: unbekannt
    Ersteller: BellaS
    VKR: BellaS
    Reitbeteiligung: keine
    Pfleger: keiner
    Wert (kauf): unbekannt
    Wert (momentan): unbekannt
    Verkauf: nein
    Puzzle PNG | PNG | offizieller HG

    vom 07.02.2015
    Heute früh hatte mich Annabell Schmidt angerufen und hatte gefragt ob ich etwas Zeit hätte.. Somit hatte ich mein Zeug zusammen gesucht und bin sofort los gefahren. Als ich bei ihr auf dem Hof ankam, kam sie mir entgegen. ,,Guten Morgen.'',murmelte ich lächelnd und lief zum Kofferraum, ehe ich ihr kurz die Hand schüttelte und die mein ,Guten Morgen' erwiderte. Ich holte mein Köfferchen heraus und schloss den Wagen zu als auch die Kofferraumklappe wieder unten war. ,,So.. Also zweimal Chippen, Durchchecken und Impfen, aber nur Tetanus?'',wiederholte ich und sie nickte eifrig. ,,Gut, dann wollen wir mal anfangen.'' - ,,Ich hab die erste Stute schon auf dem Putzplatz stehen.'',meinte sie und ich nickte. So gingen wir zu ihrem Putzplatz und ich ließ mich von der Apfelschimmel-Farbenen Stute ab schnuppern. ,,Sie heißt Viðja.'',meinte sie und ich schmunzelte.. ,Toller Name.'',murmelte ich leise und konzentrierte mich eher auf die Stute, als auf die Besitzerin. Ich lobte sie kurz und begann dann sie abzutasten. Erst der Bauch, dann die Beine, wobei die Stute dort immer wieder die Beine hob weil sie dachte ich wolle die Hufe auskratzen. Dann kam noch die Kruppe, der Hals und der gesamte Rücken dran. Ich schnappte mir mein Stethoskop und horchte die Stute ab. ,,Die Atemzüge liegen bei 14 pro Minute und die Herzschläge bei 36. Somit ist alles im guten Bereich.'',meinte ich und hier war die Stute sehr brav gewesen und hatte nicht mal die Ohren angelegt. Ich legte das Stethoskop weg und nahm mir das Thermometer heraus. Ich lief zur Kruppe und stellte mich an das hintere Bein. ,,Hier könnte sie eventuell etwas zicken. Also da vorne gut aufpassen.'',meinte ich und Anabell sprach weiterhin mit der Stute damit sie sich nicht zu sehr aufregte. Ich hob die Schweifrübe an und maß das Fieber. ,,38,1° C das sieht gut aus!'',lächelte ich und sah zur Stute, welche gezuckt hate und immer noch lagen ihre Ohren dicht am Halse an. Etwas zickig die Kleine, aber verständlich. Ich lobte sie kurz und nahm aus meinem Koffer die Spritze heraus, sowie das Fläschchen mit dem Impfstoff- Tetanus drin, und zog die Spritze damit auf. Anabell hielt die Stute fest und sprach deutlich auf sie ein. Vorsichtig streichelte ich kurz ihren Hals entlang und suchte mir dabei die Vene, als ich diese gefunden hatte injizierte ich den Impfstoff. Die Stute zuckte kurz war aber sonst brav. Somit lobte ich sie erneut und holte dann den Chip-Applikator raus. Ich legte die kleine Ampulle mit dem Chip ein und nahm mir das Fettgewebe am Halse vor. Ich injizierte den Chip und auch hier zuckte die Stute wieder. ,,Ganz ruhig.'',meinte ich und schnappte mir dann das Lesegerät. Ich hielt dieses an die Stelle wo ich gerade den Chip injiziert hatte und bekam sofort die Nummer angezeigt. ,,Also in den Euqidenpass muss dann die Nummer; 276000004531234 hinzugefügt werden, das ist nun die Transponder-Nummer.'',erklärte ich und schmunzelte. ,,Der Impfass wird per Post zugeschickt.'',meinte ich dann und lobte die Stute und sie bekam ein kleines Möhrchen von mir. ,,So damit wäre sie fertig, auf zum nächsten Pferd.'',murmelte ich. So legte ich den Applikator weg in die Tasche und nahm diese. Die Stute wurde von Anabell schnell zurück gebracht, ehe sie mit der nächsten Stute ankam. Diese wurde Laufey genannt. Sie band auch diese Stute an und ich ließ mich etwas ab schnuppern von ihr. ,,Na du Hübsche.'',murmelte ich zur Scheckstute und streichelte ihren Hals etwas. Dann begann ich sie abzutasten. Wieder die Beine, den Bauch, die Kruppe, den gesamten Rücken. Die Augen sahen gut aus und beim abtasten war auch nichts festzustellen. Das Zahnfleisch sah sehr gut aus und auch der Rest. Sie machte einen zufriedenen Eindruck! Danach hörte ich sie ab. Ebenfalls 14 Atemzüge pro Minute und hier waren es 38 Herzschläge. Als ich die Körpertemperatur maß, zickte die Stute etwas mehr um. Sie tat als wolle sie auskeilen doch das tat sie eben nicht, es war bloß eine Andeutung. ,,38,6 ° C auch gut.'',meinte ich dann und sah zu Anabell. Ich schmunzelte und bereitete die Spritze vor. ,,Okay..?'',murmelte ich und sah wieder zu Anabell, welche schmunzelnd nickte. Auch hier zuckte die Stute kurz und legte etwas säuerlich die Ohren an. ,,Ist ja gut.'',murmelte Anabell.. Somit brauchte sie nur noch den Chip. Ich holte erneut einen Transponder und den Einweg-Applikator raus. Ich bereitete auch hier alles vor und injizierte diesen in das Fettgewebe am Hals der Stute. ,,So. Hier wäre dann die Zahlen 276097200023469 einzutragen.'',schmunzelte ich und Anabell schrieb sich diese Zahlen auf um sie dann einzutragen. ,,So das war's auch schon.'',lächelte ich und die Besitzerin dieser Scheckstute brachte diese weg ,als sie wieder kam verabschiedete mich. ,,Rechnung und Impfpässe kommen dann eben per Post. Und bitte belasten sie die Pferde in den nächsten Tagen nicht und lassen sie es dann wieder langsam angehen, wegen dem Impfstoff.'',erklärte ich und sie nickte erneut. ,,Ich bedanke mich recht herzlich.'',schmunzelte sie und wir verabschiedete uns von einander. Ich verstaute meinen Koffer im Kofferraum und fuhr vom Hof..
    [5110 Zeichen by Sevannie / Tierarztklinik Briar Cliff]

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    Nach einem Schluck Kaffee ging es los mit der Arbeit. Ich räumte den Wagen ein und fuhr los.
    Auf Annabells Hof war es voll, einige brachten gerade die Pferde auf die Koppel. Die Hofbesitzerin wartete mich Laufey bereits vor dem Stall, die Stute döste vor sich hin. „Die Kleine soll demnächst auf die Krönung gehen, wäre super, wenn du kurz drübersehen könntest.“, bat mich Annabell. Ich nickte und öffnete meine Tasche. Mit dem Hufmesser ging es an das Ausschneiden, die Isländerstute war Barhufer, ihre Hufe waren in gutem Zustand. Das Horn war elastisch und gleichzeitig fest, so wie es sein sollte. Brüche waren keine zu erkennen. Während ich die Hufe etwas kürzte, drückte ich jeden Huf an verschiedenen Stellen ab, um festzustellen, ob die Stute vielleicht verdeckte Probleme oder Schmerzen hatte. Laufey jedoch dagegen stand mit hängender Lippe an der Putzstange und genoss die morgendliche Sonne. „Die Hufe sind sehr gut, da gibt es nicht auszusetzen. Läuft sie regelmäßig über Asphalt?“, fragte ich Annabell. Sie stimme zu, dadurch hatte sich der Isländer das Horn gleichmäßig abgelaufen. Ich legte das Hufmesser zurück in die Tasche und nahm die Feile zur Hand. Mit geübten Handgriffen feilte ich das Horn gleichmäßig und glatt, Annabell half mir beim Stützen der Hufe. Damit war meine Arbeit auch beendet. Ich packte zusammen und verabschiedete mich von den beiden.
    [1375 Zeichen]

    Laufeys A-Dressurtraining
    Bellas Stall war nur wenige Fahrminuten weg, und so erreichte ich mein Ziel schon ziemlich schnell. Die junge Frau fing mich direkt ab und lief mit mir auf den Reitplatz zu, an dem bereits die Isländerstute stand. "Also dann mal los." Da Laufey für meine Verhältnisse recht klein war, war eine Gewöhnrunde in Schritt und Trab durchaus angebracht. Zielsicher folgte sie meinen Anweisungen, die nur aus Tempowechsel bestand, ehe ich kurz vor ihrer Besitzerin stehen blieb. "Da ich bei Ihnen trainieren werde, sind Futter- und Weidenpläne nicht zwingend nötig. Vor dem Training würde ich allerdings eine leichte Kost empfehlen, sollte Laufey hungrig sein."
    Bella nickte. "Dann viel Spaß mit der Kleinen. Ich werde gegen Nachmittag vorbei schauen." Sie streichelte die Stute kurz und machte auf dem Absatz kehrt.
    Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit, in verschiedenen Tempi – außer Galopp – auf dem Zirkel zu reiten und sie auf das Zirkelwechseln vorzubereiten. Die Isländerin war ein kluges Köpfchen; jedoch war abzuraten, lasch mit ihr umzugehen da sie wusste wie man den Spieß umdrehen konnte. Ihre Gangwechsel waren weich und gekonnt; das Training machte sich bezahlt. Als ich zum wiederholten Male auf den Zirkel bog und sie auf der Mittellinie gerade stellte, um auf die rechte Hand zu wechseln, schnaubte die Kleine nur und warf den Kopf herum.
    Nach einer kurzen Schrittpause übten wir diesen Vorgang noch dreimal und beließen es dabei; später würden wir es wiederholen. Ich klopfte der Stute den Hals und trieb sie wieder an, um im Leichttrab einfach der Bahn zu folgen, ehe ich sie bei H umstellte, um durch die Bahn zu wechseln. Das einzige Problem dabei war, dass sie dies missverstand und auf den Zirkel laufen wollte, ehe ich ihr verständlich machen konnte, dass dies keinesfalls mein Vorhaben war. Mit einem Lächeln durchliefen wir dieses Prozedere erneut, diesmal in Kombination mit Schrittwechsel. Als sie plötzlich stehen blieb und wie aufgeregt mit den Hufen scharrte, erinnerte sie mich an einen tollen Bullen, der einfach nur rennen wollte. Was wir dann auch taten. Zwar war ihr Galopp wirklich gut zu sitzen, aber dabei stoß sie sich mit den Hinterbeinen ab als wolle sie abheben Richtung Himmel.
    *
    Vier Stunden später machte ich mit Laufey weiter. Vor über zwei Stunden haben wir eine Pause gemacht, die die Stute in ihrer Box verbrachte, bevor ich sie fertigmachte und diesmal Richtung Halle lief. Der Regen vorhin hat den Boden ziemlich matschig und schwerfüßig gemacht, sodass diesmal die Halle dran war.
    Eingangs ließ ich sie locker traben und eine kurze Bahnstrecke galoppieren, dann folgten zwei Zirkel und ein Handwechsel. Die Lichter wurden eingeschaltet. Laufey wieherte lauthals als ein anderes Pferd in die Halle ritt. Im Mitteltrab vollführte die wissbegierige Stute einen Zirkelwechsel und lehnte sich gegen meine innere Hand. Kurz berichtigte ich die Zügellänge und stellte meine Hände auf. Von H aus trabte sie nun ein kurzes Stück auf der Mittellinie, ehe ich sie korrigieren musste um vernünftig wieder in die Bahn zu reiten.
    Kurz darauf war sie meiner Meinung nach gut gelaufen und wir galoppierten wieder. Bella stand an der Bande und sah uns zu, wie wir auf den Zirkel bogen. Mit besonderem Interesse an der richtigen Stellung, das rechte Auge schimmern sehen zu wollen, stellte ich meine Fäuste mehr auf. "Sie läuft sich gut!", rief ich über meine Schulter als wir erneut Bella hinter uns ließen. Laufey wieherte ein Mal und legte die Ohren an. Draußen fuhr ein Traktor vorbei. Auch das andere Pferd blieb kurz stehen, trabte aber sofort wieder an. Jetzt schien Laufey wieder auf mich zu hören.
    Abschließend zeigte ich Bella noch alles, was ich mit der Stute erarbeitet hatte; behielt allerdings die Tatsache im Kopf, dass die Stute wohl etwas scheu war und man dies beim nächsten Training wohl ausmerzen sollte.
    Laufey hat mit Bravour am A-Dressurtraining der ITS-Trainerin Catalina teilgenommen.
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    Laufey´s Dressurtraining A auf L
    Heute machte ich mich daran meine Stute Laufey in Dressur zu trainieren. Da sie bald zu Körung gehen sollte war es mir wichtig sie gut trainiert zu wissen.
    Mit geübten Handgriffen gurtete ich noch einmal nach, stellte die Bügel eine und band die Stute los. Ich nahm die Zügel etwas auf und lenkte Laufey in Richtung Dressurviereck.
    Zu meinem Glück bestand die L – Dressur hauptsächlich aus den üblichen Bahnfiguren, die ich schon seit ewigen Zeiten im Schlaf beherrschte, die Frage war nur, spielte mein Pferd mit?
    Ich begann mit lockerem Warmreiten und ließ die Zügel locker hängen. Trotzdem schien der sensible Hengst meine Gedanken beinahe zu erraten und blieb exakt auf der Zirkellinie. Auch alle anderen Bahnfiguren die ich üblicherweise zum Aufwärmen ritt, klappten völlig einwandfrei und das Dressurreiten begann mir Spaß zu machen.
    Langsam nahm ich die Zügel auf und achtete, wie Cata es mir beigebracht hatte, sorgfältig darauf das mein Pferde weder zu schnell noch zu langsam ging, sondern genau im ausgeprägten Mittelschritt. Ich begann mit den Grundlagen wie Zirkel, aus- und durch den Zirkel wechseln und durch die ganze und halbe bahn wechseln. In Schritt sowie im Arbeits- und Mitteltrab ging der Hegst fleißig und völlig Problemlos. Zwar waren die Zirkellinien im Trab nicht mehr unbedingt völlig rund, doch mit jeder Runde Zirkel wurde meine Stute besser und sicherer.
    Als ich völlig zufrieden war, beschloss ich die Kehrtwendung auf der Vorhand zu üben. Obwohl mein Pferd generell gehorsam, gefiel ihm diese Übung überhaupt nicht. Ich brauchte drei Versuche ehe sie sie, wenn auch mäßig ordentlich, überhaupt ausführte.
    Anstelle das ganze auf der Stelle so oft zu machen bis Laufey es verstand, beschloss ich die Übung immer mal wieder zwischendurch zu versuchen. Ich hoffte damit zu bezwecken das sie nicht die Lust verlor und weiter fleißig mit mir arbeitete. Das Rückwärtsrichten und auch das Viereck verkleinern und vergrößern hatte ich schon geübt und nach mehreren Anläufen wurde auch die Vorhandwendung langsam ordentlich.
    Langsam spürte ich die Erschöpfung des Pferdes und war mir bewusst das wir nicht mehr viel länger Trainieren sollte, trotzdem galoppierte ich zum Abschluss einmal an und versuchte das Überstreichen im Galopp. Diese Übung hatte es mir schon beim Unterricht angetan und Laufey galoppierte ohne großes Treiben ganz von allein. Als ich ihn schließlich die Zügel aus der Hand kauen und noch eine Runde Schritt gehen ließ, war ich rund um zufrieden mit meiner Stute. Auch meine Sicherheit beim Dressurreiten hatte sich während es Trainings verbessert und ich konnte jetzt mit großer Bestimmtheit sagen: „Laufey hat mit Erfolg am Dressurtraining teilgenommen und kann nun die L Dressur gehen.“


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    Distanztraining für Vin (A →L) & Laufey (E → A) || 2942 Zeichen || © BellaS
    Ich hatte mir für heute meine Stuten Laufey und Vin vorgenommen. Beide wollte ich etwas in Distanz trainieren, denn ihre Ausdauer ließ noch ein wenig zu wünschen übrig.
    Nach meiner morgendlichen Runde mit füttern und weiteren Arbeiten, die erledigt werden mussten, sowie dem einteilen der Aufgaben für diesen Tag, fand ich endlich Zeit für die zwei.
    Das schottische Hügelland eignete sich besonders gut für weite Ausritte im Tölt, auf denen man lange, kräftezehrende Strecken am besten nachstellen konnte.
    Bewaffnet mit zwei Halftern ging es schließlich am frühen Nachmittag zur riesigen Stutenweide. Nachdem es mir endlich gelungen was das freche Gespann einzufangen, hatte ich meine Ausdauer schon reichlich trainiert.
    Mit zwei geputzten und getrensten Stuten machte ich mich schließlich auf den Weg. Gesattelt hatte ich nicht, denn Sättel wären beim Pferdewechsel und auf Dauer auch für die Pferde zu unbequem gewesen. So saß ich schließlich auf Vins blankem Rücken, führte Laufey an Zügel aus Handpferd neben mir her und hatte jetzt schon alle Mühe mich im flotten Tölt der frechen Mätzchen des Chaosgespanns zu erwehren.
    Eine gute halbe Stunde ging es in gleichmäßigem Tempo, natürlich töltend, durch den Wald. Als wir den Loch Aline erreichten, war Vin schon recht erschöpft und ich wechselte auf Laufey.
    Einen Umweg über die Wiesen nehmend um nicht wieder durch den Wald zu müssen, machten wir uns ohne Pause wieder auf den Weg zurück nach Hause, wo die erschöpften Stuten bis zum nächsten Tag ausruhen durften.
    Heute, nach der Erledigung der üblichen Aufgaben, bewaffnete ich mich wieder mit Halftern und holte meine zwei Stuten. Heute wollten wir den gestrigen Weg ein Stückchen verlängern.
    Wieder ging es durch den Wald vom Loch Aline, nur das wir diesmal einen Bogen durch den Wald ritten. Am Ufer des Sees war Laufey, die heute die erste Strecke hatte gehen müssen, ziemlich erschöpft und ich wechselte auf Vin. Um auch für sie die Strecke zu verlängern, ritten wir erst ein Stück am Ufer des Loch Aline, bis wir wieder in Richtung Colles Virides abbogen. Der heutige Ritt hatte schon eine halbe Stunde länger gedauert, in der die Stuten, nur durch den Pferdewechsel unterbrochen, andauernd hatten tölten müssen.
    Ach am folgenden Tag hatte ich wieder einen Distanzritt vor. Diesmal wollte ich auf zwei Stunden tölten erhöhen und es dann fürs erste dabei bewenden lassen. Heute machten die beiden es mir mit dem Einfangen besonders schwer, so als ahnten sie was kommen würde. Vin durfte die erste Strecke, heute ein wirklich großer Bogen und damit auch Umweg durch den Wald, übernehmen und mich tragen. Am Ufer des Sees vertauschte ich schließlich Reittier und Handpferd, und es ging, in einem noch größeren Bogen als gestern, zurück nach Hause.
    Heute hatte ich keinen Ausrutscher in den Trab mehr zu verzeichnen gehabt und auch die Zickereien der beiden Stuten gegen mich hatten sich weitestgehend eingestellt. Ich war vollkommen zufrieden.


    Gangtraining Laufey E → A || 3376 Zeichen || © BellaS
    Ich war nicht motiviert als ich meine Wohnung verließ. Tabea war mir mal wieder gehörig auf die Nerven gegangen und ich war gestresst. Warum? Diese Frage konnte ich mir nicht einmal selbst beantworten. Heute würde wollte, und würde ich das letzte, finale Training mit meiner Lieblingsstute Laufey reiten, denn in den kommenden Tagen würde ich sie bei einer Stutkrönung für alle Rassen vorstellen. Eigentlich hatte ich mir bereits einen Plan gemacht, was ich alles noch einmal üben wollte, doch meine Motivation war für heute scheinbar ins Nichts verschwunden. Trotzdem holte ich das gescheckte Islandpferd, in der Hoffnung jetzt nichts zu verbocken. Langsam und nachdenklich fuhr ich mit der Bürste über Laufey Fell. Ich wollte mir Zeit nehmen, eine richtig gute Verbindung zu meinem Pferd schaffen. Nach dem Höllenritt von vor einigen Wochen war dies auch bitter nötig gewesen, denn Laufey würde zwar für mich durchs Feuer gehen, aber ab und zu reichte es auch ihr. Ich betrat die Sattelkammer und blieb wie immer einen Moment vor der beachtlichen Sammlung Schleifen am Platz meiner Stute stehen. Ich war mit keinem anderen meiner Pferde bisher so erfolgreich gewesen und deshalb sollte der erste Teil meiner Pläne nun wahr werden: Laufey sollte die Zuchtzulassung bekommen.
    Kurze Zeit später betrat ich die große Ovalbahn. Ich schloss das kleine Tor in der Bande und saß auf. Laufey machte schon gar keine Anstalten mehr am Bahnrand einige Grashalme zu erwischen, diese Lektion hatte sie zum Glück schon lange gelernt. Obwohl ich die Zügel lang auf ihrem Hals liegen lies, schritt die Stute kräftig aus. Ich wusste, so frech sie auch war, ich konnte mich auf sie verlassen. In aller Seelenruhe entwarf ich einen neuen Schlachtplan, welcher wohl besser zu meiner Laune passen würde. Erst nachdem ich diesen fertig gestellt hatte, nahm ich die Zügel auf und begann damit das Pferd überhaupt zu lenken. Laufe spitze die Ohren und legte noch einen Zahn zu. Sie hatte den Mittelschritt inzwischen verinnerlicht: Kein Huf schliff über den Boden, kein Stolpern, kein Schlenderschritt – ja, man könnte sagen die Stute stolzierte über die Bahn, als müsste sie mit einer showreifen Darbietung ein imaginäres Publikum begeistern. Nun verkürzte ich die Zügel um anzutölten. Zwar machte sie sich im ersten Moment fest, besann sich dann aber ihrer „Zuschauer“ und lieferte einen flüssigen Tölt. Sie trug Glocken an den Vorderbeinen, was sie die Vorderbeine im Tölt und Pass höher heben ließ. Indem ich ihren Rücken entlastete und ein wenig mehr trieb, schaffte ich einen Übergang vom Tölt in den Trab. Zum Glück war auch an diesem Heute nichts auszusetzen, denn für eine Auseinandersetzung über die Geschwindigkeit beim Traben oder das gehen einer nicht vorhandenen Mischgangart aus Trab und Tölt reichten meine Nerven Heute wirklich nicht mehr aus. Da die Showhalle bei einer Krönung für Rennpass nicht geeignet war, würde ihre spektakulärste, fünfte Gangart unvorgeführt bleiben. Zum Schluss blieb noch unsere gemeinsame Lieblingsgangart, der Galopp. Ich musste sie heute zurück halten, denn oft kam es vor, dass ich Laufey einfach ungebremst laufen lies. Heute jedoch war ernsthafte Vorbereitung, kein lustiges Training zwischendurch und so musste Laufey mit einem gesitteten Tempo vorlieb nehmen. Wieder im Schritt lobte ich Laufey ausgiebig. Der Krönung stand nun nichts mehr im Wege

    Die Kür
    Nervös strich ich noch ein letztes Mal mit dem Striegel über Laufeys Fell und versicherte mich das keins der Haargummis, die ich anstelle von Mähnengummis für die dicke Isimähne hatte verwenden müssen den Geist aufgegeben hatte.
    Noch ein letztes Mal überprüfte ich die orange Schabracke auf auffällige Verschmutzungen und zupfte mein Oberteil zurecht. Dann bestieg ich meine Stute und wartete mit zittrigen Händen auf die Ansage.
    „Nun sehen wir die Isländer Stute Laufey, vorgestellt von Annabell Schmiedemann.“ tönte es blechern aus einem Lautsprecher und ich ritt in die Halle.
    Ich brachte meine Stute vor den Richtern zum stehen und grüße. Inständig hofte ich das mir mein Unbahagen nicht schon an der Nasenspitze anzusehen war. Dann ritt ich im Schritt an und begann mit meiner Kür. Im Schritt ging ich mit meiner Stute auf den Zirkel bei A, bei dem Buchstaben angekommen trabten wir an, wechselten auf den Zirkel bei C und trabten einen ganzen Zirkel, wieder bei C angekommen trieb ich meine Stute zum Galopp und, wenn auch etwas unsicher, überwanden wir die drei kleinen Kreuze die mit etwas Abstand hinter einander kurz vor dem Hufschlag aufgestellt worden waren. Isländer waren keine glänzenden Springer, doch ich wollte den bleibenden Eindruck nicht mit stokeligen Sprüngen erzielen. Für die Kurze Seite parierte ich wieder durch zum Schritt.
    Entschlossen als Gegensatz zu den mäßigen Springkünsten meiner Stute etwas zu zeigen das ihr weit mehr lag, ließ ich Laufey auf der folgenden langen Seite antölten. Sie machte ihre Sache wunderbar und zeigte eine perfekte Gangart. Trotz meiner Konzentration auf mein Pferd erkannte ich sowohl Fachmännische als auch erstaunte Blicke von der Tribüne. Ich lobte sie schnell und wir machten eine Kertvolte. Damit hatten wir fast alle Anforderungen an die Kür erledigt, nur der Galopp auf der linken Hand fehlte noch. So brachte ich Laufeys noch einmal zum Galoppieren, ritt fast zwei Runden Galopp auf der ganzen Bahn und hielt schließlich bei X an. Meine Nervosität war beinahe verflogen, als ich stolz erhobenen Hauptes aus der Halle ritt.
    Als ich endlich, endlich die Blicke der Zuschauer von mir abgleiten spürte, begann ich meine Stute überschwänglich zu loben. Die sonnst zeitweilig Sture und zickige Laufey hatte ihre Sache glänzend gemacht und ich war hinreichend stolz auf sie.

    [2332 Zeichen mit Leerzeichen | Open Office Zeichzählfunktion | by BellaS]

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    Zuletzt bearbeitet: 8 Juli 2015
  7. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Juli Mayers
    mit

    Outside Girl


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    sire/dam: Caillou (Vertigo x Napayné) /They Call Her Fiorina (Nuclear Moon x unbk.)

    gender: mare
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    breed: Lewitzer

    coat: dark bay
    genotype: Aa Ee

    height:
    145cm

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    character traits/biography: balanced, eager, vivacious

    Outside Girl ist eine junge dynamische Stute. Trotz ihrer geringen Größe beweist sieviel Bewegungspotential und Sprungvermögen. Sie ist eine ausgeglichene, aber dennoch temperamentvollesJungpferd war eine konsequente Hand benötigt. Unter dem Sattel ist sie stetig kontrolliert, jedoch neigtsie dazu sehr vorwärts zu gehen und mit etwas Übereifer die Sachen zu meistern.

    ___________________________________________________________________________

    training: dressage S; jumping A; military E; endurance E

    specialty: dressage

    breeding confirmation: [✗]

    competitions:

    [​IMG][​IMG][​IMG]
    301. Dressurturnier | 306. Dressurturnier | 307. Dressurturnier
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    last vet check up: 07/08/15
    last farrier check up: 07/04/15
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    owner: Juli Mayers (Rhapsody)
    artist (+vkr): Zasa
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    png - offizieller Hintergrund - zubehör




    Die Kür

    Für Outside Girl war eine Körung wohl einfach nur ein etwas anderes Dressurturnier. Alle um uns herum trugen schwarzes Jacketts, weiße Reithosen oder weiße Satteldecken – kein anderes Bild also wie auf Turnieren. Siddy war das also gewohnt und störte sich an dem ganzen Trubel nicht. Ich dagegen – obwohl ich es genauso gewohnt war wie meine Lewitzerstute – hatte Schmetterlinge im Bauch vor Aufregung. Das lag wahrscheinlich daran, dass wir nur darauf warteten, dass unser Vorreiter die Bahn verließ. Ich war also das totale Nervenbündel und Siddy tiefenentspannt. Wohin uns das nur führen würde.

    Doch als dann mein Name aufgerufen wurde, war es, als wäre ich in einer kleinen Blase. Im Trab ritten wir ein, hielten standesgemäß bei X und grüßten die Richter. An den Zügeln spürte ich, wie Siddy kräftig kaute, doch als ich ihr dann meinen Schenkel gegen den Bauch drückte, trabte sie federleicht, aber schwungvoll, sofort an. Wir begannen mit der Zurschaustellung ihrer Gänge auf der linken Hand; das war zwar ihre (und meine) schwächere Hand, aber die letzten Wochen hatten wir mehrmals mit Matthew geübt, sodass es jetzt präsentabel aussah. Das Angaloppieren und Abwenden auf den Zirkel funktionierte problemlos und so machte ich mir fast schon keine großartigen Gedanken über die fliegenden Galoppwechsel, die wir auf der Diagonalen von F nach H vorzeigten. Es sollte ja jeder sehen, wie weit ich mit dem doch ziemlich kleinen Pony gekommen war in der Zeit, die es jetzt bei mir stand. Auf der rechten Hand angekommen parierte ich Siddy mit einer ganzen Parade zum Schritt durch. Nach einer halben Bahn trabten wir wieder an und mit Schlangenlinien durch die ganze Bahn zeigte ich den Richtern und dem Publikum, wie wendig die kleine Stute war. Danach galoppierten wir wieder an, denn jetzt kam der Teil, mit dem Siddy nicht so ganz vertraut war. Zwar würde das nicht das erste Mal sein, dass sie springen musste – wir guckten ja drauf, dass unsere Pferde eine sehr vielseitige Ausbildung genossen – aber vor mehreren hundert Leuten waren wir noch nicht gehüpft. Trotzdem visierte ich das erste Kreuz zielstrebig an, legte meine Schenkel fest an damit Siddy nicht in letzter Sekunde an der Stange vorbeirennen würde und dann waren wir auch schon über die ersten zwei Hindernisse drüber. Das dritte machte auch keine Probleme und nach einer Kehrtvolte im Trab gelangten wir wieder auf der linken Hand. Siddy ließ sich problemlos zum Schritt durchparieren und, während wir den Zuschauern noch eine Runde voller vereinter Ponypower zeigten, ging ich im Kopf noch einmal die Kür durch. Wir waren so gut wie fertig – nur noch auf der Mittellinie aufmarschieren, dann war es geschafft. Siddy zeigte, was für ein liebes Pony sie war, denn auch hier gab es kein Gemotze – brav stellte sie sich hin, während ich mich von den Richtern verabschiedete und dann im Trab die Bahn verließ.

    So. Meine vierte Körung war geschafft. Doch ich glaube, dass die Nervosität wohl nie wirklich verschwinden würde.

    [2995 Zeichen | geprüft mit lettercount.com | © Rhapsody]
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    © Elii, Samarti, Rhapsody, Zasa
     
    Zasa gefällt das.
  8. Pepe

    Pepe Pepe

    Ende der Woche kommt hier die Abstimmung! :)
     
    Zasa gefällt das.
  9. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit Slaufa
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    Streckbrief:
    • Slaufa
      ♣--------------------------------------♣
      Abstammung
      Blettur x Milka Luflee
      Black Lemontree x Byjumi | Ubk. x Ubk.
      ♣--------------------------------------♣
      Exterieur
      Rasse Isländer
      Geschlecht Stute
      Alter 5 Jahre [16.01.2010]
      Stockmaß 1.36 m
      Fellfarbe Bay Sabino Overo
      Abzeichen Unregelmäßige Blesse
      v.l. Socke
      h.r. Weiße Fessel
      h.l. Weißes Bein

      ♣--------------------------------------♣
      Interieur & Beschreibung
      Verspielt | Unkompliziert | Verlässlich|

      Slaufa ist ein Musterbeispiel in sachen Charakter. Sie ist absolut unkompliziert und brav im Umgang, mit Kindern und beim Reiten. Das hat sie wohl von ihrer Mutter vererbt bekommen. Sie würde alles für ihren Besitzer tun, was sie sehr verlässlich im Gelände macht. Sie ist aber auch verspielt und liebt es, mit Artgenossen über die Weide zu galoppieren.
      ♣--------------------------------------♣
      Gesundheit & Wohlbefinden

      Gechippt [ ]
      Letzte Impfung **. **.****
      Letzte Wurmkur **.**.****

      Beschlagen [Nein]
      Letztes mal Ausgeschnitten **.**.****
      Letztes mal Geprüft **.**.****
      ♣--------------------------------------♣
      Besitzerdaten
      Besitzer Rachel Wincox
      VKR verfallen | Mohikanerin| BellaS
      Verkaufspreis Nicht zu verkaufen ; 450 Joellen
      ♣--------------------------------------♣
      Qualifikationen

      Dressur E
      Springen E
      Military E
      Distanz E
      Rennen E
      Western M
      Fahren E
      Wendigkeit E
      Gang M
      ♣--------------------------------------♣
      Ausbildungsstand & Zuchtdaten

      Eingeritten [x]
      Eingefahren [ ]
      Potential Gangreiten[4-Gang], Western, Zirzensik

      Gekört/Gekrönt [Nein]
      Eingetragene Zucht Last Base Ranch
      Gencode ?? ?? ?? ??
      ♣--------------------------------------♣
      Zu den Schleifen
      [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG] [​IMG][​IMG]
      [1] Fohlenschau
      [2] 288. Westernturnier
      [3] 22. Gangturnier
      [4] 292. Westerturnier
      [5]33. Gangturnier
    • [6] 35. Gangturnier

      Zu dem Zubehör

      PNG | Puzzle PNG

    HS:
    Hufschmiedbericht - Mai 2015
    Hufschmied Ivanhoe Auftrag bei Frau Schmidemann

    Nun in Schottland angekommen fuhr ich gleich zu meiner nächsten Kundin Anabell Schmidemann. Ihre Isländerstute Slaufa brauchte eine hufkontrolle und darum kontaktierte sie mich. Slaufa den namen kam mir so bekannt vor hate ich diese nicht mal in meinem Besitz? Ich grübelte und als ich sie dann sah, wusste ich es das sie mal mir gehörte. Schön das es ihr so gut ging nur die hufen mussten dringend gemacht werden. „Hallo ich bin Adria!“ stellte ich mich meiner neuen Kundin vor. „ Tut mir leid das ich erst jetzt komme, aber ich bin gerade mitten im umbau in Craignure! Und konnte erst heute etwas zeit finden!“ erklärte ich mich. „ das macht nichts, schön das sie auch hier rauf ziehen wollen!“ sagte sie. Dann begann ich mit meienr arbeit. Zuerst schaute ich mir ihren huf an, sie waren immer noch so wie bei mir damals, sehr stabil und Barhuf war für sie keinerlei ein Problem Ich zwickte das zuviele Horn ab, raspelte und feilte den Huf schön rund, und ging zum hinterbein. Slaufa war gut erzogen , das wusste ich und desshalb blieb sie still, so ging es auch am schnellsten. Kaum hatte ich den Hinterhuf begonnen und schon war es wieder fertig. Dann wechselte ich die seiten und begann wieder mit dem Vorderbein. 15 Minuten später konnte Annabell die Stute wieder in ihre Box bringen. Ich verabschiedete mich von ihr und fuhr nach Hause auf meinen Hof in Craignure morgen müsste ich wieder nach Deutschland fliegen zu einem Großauftrag!

    TA:
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    Heute ging es zu Bella auf das Gestüt. Bella war bekannt für ihre Gangpferde und leider inzwischen auch eine der wenigen, die sich noch mit dieser Rasse beschäftigten. Dementsprechend war meine heutige Patientin natürlich auch eine Isländerstute, welche untersucht werden sollte. Ich brauchte eine gute halbe Stunde, um zu Bella zu kommen, war aber wie immer ein bisschen zu spät. Das nahm mir Bella aber keineswegs übel, sondern begrüßte mich herzlich und führte mich in den Stall.
    Dort wartete auch bereits Slaufa auf mich, welche angebunden am Putzplatz stand. Slaufa war wirklich eine wunderschöne Stute und auch charakterlich vollkommen unkompliziert, also würde das heute ein entspannter Besuch werden. Zuerst bat ich Bella dennoch, mir die Stute im Schritt und Trab vorzuführen. Slaufa lief elastisch und locker und ich konnte sehen, dass ihr Bewegungsablauf topfit war.
    Danach hörte ich Herz und Lunge ab, ehe ich auch noch die Puls- und Herzfrequenz kontrollierte. Dort war alles einwandfrei, so dass ich mit der Untersuchung weitermachte. Ein Blick in die Augen und einer ins maul verrieten mir, dass ihre Schleimhäute eine gesunde Farbe aufwiesen und sie kerngesund war. Nun tastete ich Slaufa noch vom Genick an die Wirbelsäule herab, um eventuelle Blockaden zu entdecken.
    Zum Schluss waren noch die Beine mit Abtasten an der Reihe und dann musste auch noch die Körpertemperatur kontrolliert werden und schon waren wir fast fertig. Nun gab es die Impfungen: Slaufa wurde gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut geimpft. Das waren insgesamt vier Spritzen, welche die Stute tapfer aushielt und dann schluckte sie auch noch problemlos die Wurmkur und damit waren wir auch schon fertig.
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    Trainingsberichte:
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    Gangreiten E → A


    Gangreiten im Westernsattel war für mich noch immer ungewohnt als ich mich auf Slaufas Rücken schwang. Die Stute hatte eine turbulente Vergangenheit hinter sich und nun war es wirklich an der Zeit sie etwas zu trainieren.
    Im Schritt ritt ich in Richtung Ovalbahn. Tabea und Cata standen an der Bande und sahen mir dabei zu wie ich meine Stute aufwärmte. Im Westernsattel war schon allein die übliche Prozedur von Volten und Zirkeln ungewohnt schwierig. Ich nahm mir vor das bei Zeiten zu üben, doch für E auf A würde es reichen.
    Ich gab das Signal zum Antölten und Slaufa fiel sofort in den Tölt obwohl ich beim Western reiten die Zügeln nicht richtig kurz nehmen konnte.
    Ich trieb sie etwas vorwärts um sie im Tempo zu halten und ritt ein paar Schlangenlinien. Dann parierte ich durch und trabte an. Das ganze klappte relativ gut obwohl es mir schwer fiel die Kommandos auseinander zu halten.
    Die Stute schien meine Gedanken zu lesen und ging brav wie ich wollte. Schließlich Galoppierte ich an und genoss das Gefühl der Schwerelosigkeit während der Wind durch meine Haare pfiff, die ich mir ausnahmsweise nicht zusammengebunden hatte.
    Nach nur einer Stunde war ich zufrieden und beschloss Slaufa im Gangreiten von E auf A aufzustufen. Der Absolute Vorteil wenn man selber Ausbilden konnte.
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    Western(Pleasure) LK 5 auf LK 4 mit Slaufa

    Kaum waren Aaron und ich bei Sarah fertig, machten wir uns auf den Weg zu Bella und ihrem Isländer Slaufa, die wir in Western trainieren sollten. Noch hatte ich keine Ahnung, was ich mit der Stute anfangen sollte, doch das würde sich später schon rausstellen.
    Bei Bella angekommen stellten wir uns kurz vor, ehe wir uns Slauf ansahen. Die blauen Augen und die Scheckung machten sie zu einem wunderschönen Pferd, was durch ihren Charakter nicht getrügt wurde. Auf der Koppel schien sie einen heiden Spaß zu haben, mit den anderen über die Wiese zu fetzen. Lachend riefen Aaron und ich sie zu mir, ehe wir sie kurz streichelten und aufhalfterten, ehe wir in den Stall gingen, um sie zu putzen. Schnell landete das Pad und der Sattel auf ihrem Rücken. Während Aaron nachgurtete, schnallte ich Gamaschen und Hufglocken an die Vorderbeine, ehe ich ihr die Trense anzog. Ich hatte eine einfache Wassertrense gewählt, da die Stute ja noch nicht oft Western geritten wurde und ein Bit hier völlig fehl am Platz wäre.
    Gut gelaunt gingen wir also in die Halle, wo ich sie zunächst ordentlich ablongierte, ehe ich mich in den Sattel schwang. Schnell merkte ich, dass die Stute federnde Gänge hatte und schon hatte ich eine schöne Diziplin: Pleasure. Der Schritt klappte wirklich super und wir gingen ganze und halbe Bahnen, Zirkel und Volten im lockeren Schritt. Beim Trab hatten wir so unsere Probleme. Ich hatte keinerlei Ahnung vom Tölten, weshalb es mir irgendwie gelang sie in den Trab zu bekommen. Doch immer wenn ich die Zügel annahm, um Tempo rauszunehmen, damit sie langsamer trabte, fing sie an zu tölten. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich sie soweit hatte, dass sie im lockeren Trab ganze und halbe Bahnen, Zirkel und Volten ritt. Dann übte ich ein wenig das Rückwärtsrichten, was auch nicht sehr schwer war und gut klappte, ehe ich sie angaloppierte und vorwiegend auf dem Zirkel hielt. Trab schien also wirklich ihr größtes Problem zu sein, weshalb der Galopp wirklich super war! Zum Schluss unserer Einheit durfte Aaron sie noch ein wenig abreiten. Galoppieren und Schritt gehen durfte er, den Trab sollte er ganz raus lassen. Da konnte Bella sich selbst dran versuchen, schließlich kannte sie sich mit Tölt und Trab viel besser aus als ich. Aaron war fertig und nach einem gelungenen Ritt drückten wir Bella die Stute in die Hand und fuhren nach Hause.
    2359 Zeichen, by Veija

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    Western(Pleasure) LK 5 auf LK 4 mit Slaufa

    Heute war ich wieder auf dem Weg zu Bella und ihrer Isländertstute Slaufa, mit der außergewöhnlichen Farbe. Ich hatte heute Aliena mitgebracht. Sie war eine Auszubildende auf meinem Hof mit der Richtung: Spezialreitweise Western, weshalb sie bei der Isländerstute noch viel lernen konnte!
    Bei Bella angekommen, grüßten wir sie kurz ehe wir uns die Stute schnappten. Ich zeigte Aliena nochmal wie man sie ordentlich putzte, sprühte Slaufa mit Fliegenspray ein und sattelte sie dann.
    Zunächst longierte Aliena Slaufa ein wenig unter meine Aufsicht, ehe wir nochmal nachgurteten und ich mich in den Sattel schwang. Zunächst wiederholte ich alles von der letzten Trainingseinheit, ehe ich ans Verfeinern ging: wie in der Dressur machte ich aus dem Trab einen Mitteltrab und aus dem Galopp einen Mittelgalopp, wenn nicht langsamen Galopp. Slaufa reagierte besser als das letzte Mal auf meine Hilfen, so dass ich nach einer Stunde Training sagen konnte, sie war bereit für die LK 3.
    Nun wollte Aliena jedoch noch auf die Stute und ich gab ihr ein paar Tipps, ehe Bella die Stute noch eine Runde ritt. Dann waren wir fertig und verabschiedeten uns von Bella und Slaufa.
    1164 Zeichen, by Veija

    Slaufa

    Heute war wieder einmal ein großer Tag, ich stellte nämlich eine Stute von meiner Zuchtpartnerin Rachel vor. Eine Isländerstute – Slaufa, Sie hatte sie noch nicht allzulange aber kennen tat ich sie trotzdem. Ich war mal als Tierarzt bei ihr gewesen und wie es mir schien kannte sie mich immer noch, doch nahm mir nichts übel. Die Stute stand brav neben mir und ließ nochmal über sich drüber putzen, ehe ich dann ihr ein weißes Halfter aufzog. Es kam immer besser an als ein buntes, wie ich fand. Zudem kamen noch Bandagen in weiß an die Stute. ,,Nun bitte Joyce McConnor in Vertretung für Rachel Wincox mit Slaufa.'' - da war dann auch schon unser Aufruf. Ich wollte die Stute im Führen präsentieren auch weil ich fand, dass ich auf Isländern ulkig aussah. So lief ich mit der Stute im Schritt in die Halle und bei X brachte ich sie zum stillstand. Sie schnaubte und blickte sich neugierig um, während ich dann die Richter grüßte und schmunzelte. ,,Ich möchte euch heute gerne etwas über Slaufa erzählen: Sie ist eine unkomplizierte Stute und sehr brav im Umgang, egal ob mit Erwachsenen oder Kindern. Sie ist vorsichtig und somit auch ein Pferd für Anfänger. Zudem stammt sie von Blettur ab, dessen Vater ist Black Lemontree. Ihre Oma vätertlicher Seit's ist Byjumi. Dann zur mütterlichen Seite; sie stammt aus der Milka Luflee. Ihre wunderschöne Farbe wird sie sicherlich brav weiter vererben und mit etwas Glück vielleicht auch die blauen Augen.'' - ich beendete den Satz und schnalzte leise. Slaufa trottete in den Trab und wir liefen auf den unteren Zirkel, hier ging es eine Runde herum, dann kam ein Wechsel durch den Zirkel und hier ebenfalls eine Runde. Nach dieser Runde fiel Slaufa dann in ihren Tölt, da ich als Amateur das sowieso nicht von unten beeinflussen konnte, nutzte ich die Chance und präsentierte ihren Tölt ebenfalls etwas. Nach einer ganzen Bahn fiel ich mit ihr zusammen in den Schritt. Hier gingen wir auf den mittleren Zirkel, bevor wir wieder die ganze Bahn entlang gingen. Slaufa machte alles brav mit, was hieß das sie nachher ein paar Leckerlis bekam. Schmunzelnd führte ich die ganze Bahn zu ende, ehe wir durch die Länge der Bahn wechselten. Auch von dieser Seite präsentierten wir den Trab nocheinmal und wie ich es gehofft hatte: die Stute töltete dann auch wieder. So zeigte ich den Tölt noch etwas, bevor ich dann den Strick abmachte und sie freilaufen ließ. Hierbei schnalzte ich noch einige Male und sie verfiel dann in ihren Galopp. So würde der Galopp ausreichend präsentiert werden und ich musste mich nicht sonderlich abhetzen. Nach einigen Runden im ruhigen Galopp ließ ich sie die Seite wechseln und auch hier noch einige Runden laufen. Nachdem die alles gemacht war, stellte ich mich wieder unter den Punkt X und nach einer kleinen Weile kam auch Slaufa wieder zu mir. Kurz lobte ich sie und hakte den Strick ein. Wir verabschiedeten uns und liefen im gemütlichen Schritt wieder aus der Halle.

    [2941 Zeichen by Sevannie]
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 Juli 2015
  10. Muemmi

    Muemmi Alter Hase

    Meine Teilnahme mit
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    Steckbrief
    Red Diamond II x Seana
    Red Star x Diamond Lady | Pacey x Samantha
    Geburtsdatum: 25.03.2011
    Zucht: Privatzucht Naundorf

    Gekört/Gekrönt: Nein

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Dänisches Warmblut
    Stockmaß: 1, 73m
    Fellfarbe: Brauner
    Abzeichen: 4x gestiefelt, Stern

    Besitzer: Muemmi
    Ersteller: Muemmi
    VKR: Muemmi

    Charakter: frech, aufgeweckt, lernwillig, zielstrebig, verspielt
    Gesundheit: Sehr gut

    Eignung: Dressur, Springen, Military
    Ausbildung: Bodenarbeit, Eingeritten
    Galopp: E
    Dressur: E
    Springen: E
    Military: E
    Western: E
    Distanz: E
    Fahren: E

    Hufschmiedbericht
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    Es war – nun ja, kein Notfall. Ein unangekündigter Zwischentermin? Egal – auf jeden Fall war ich beruflich auf Gestüt Naundorf unterwegs. Das Gestüt war mir davor schon bekannt gewesen; immerhin war ich einige Zeit lang fast täglich hier gewesen und hatte Muemmis Pferde mitversorgt, nebenbei hatte ich hier auch noch eine Reitbeteiligung (oder waren es mehrere?) gehabt.

    Das Gestüt war restauriert worden, also sah alles noch ein wenig neu aus. Das bemerkte Muemmi auch, als ich aus meinem Auto stieg. „Wenn wir fertig sind, führe ich dich gerne herum,“ bot sie an und ich hatte wohl keinen Grund, nein zu sagen. Mein Flieger ging erst morgen und meine Eltern würden es wohl verkraften, sollte ich mal ein paar Stunden später nach Hause kommen.

    In dem hellen Stall, in den Muemmi mich schließlich führte, stand meine heutige Patientin schon bereit. Reykja war ihr Name, eine Tochter von Red Diamond (den ich zwischenzeitlich auch mal geritten war) und einfach bildhübsch. Obwohl sie laut Muemmi „erst“ vier Jahre alt war, überragte sie mich kleinen Zwerg trotzdem schon ganz ordentlich. Davon ließ ich mich aber nicht einschüchtern; stattdessen strich ich der Stute über die Nase und machte mich dann ans Werk.

    Für die anstehende Körung sollten ihre Hufe noch einmal durchgecheckt werden, und wie es aussah, waren sie in sehr gutem Zustand. Nebenbei erzählte mir Muemmi von ihren Plänen mit der Stute: sie sollte bald ihre erste Leistungsprüfung besuchen, dort Erfahrungen sammeln und eventuell sogar bestehen und ins Stutbuch eingetragen werden. Dann waren die ersten Turniere angesagt; anscheinend zeigte Reykja viel Talent im Springen und fühlte sich auf einer Geländestrecke am wohlsten.

    „Falls das dann häufiger gemacht wird solltet ihr eventuell auf Hufeisen mit Stollen umsteigen,“ riet ich Muemmi während ich die Hufsohle des linken hinteren Hufes begradigte. „Ich spreche da aus Erfahrung – jetzt im Moment sind Hufeisen noch unnötig, aber wenn sie wirklich viele Turniere geht sollte sich das nochmal ein Spezialist angucken und dann entscheiden. Vor allem im Military sind Stollen extrem handlich.“ Muemmi nickte nur und versprach mir, sofort jemanden zu kontaktieren wenn es soweit war.

    Danach war noch der letzte Huf dran und nachdem auch der wieder schick war, pinselte ich alle vier Hufe noch mit Huföl ein, ehe Muemmi Reykja wegbrachte und mich dann noch auf einen Rundgang auf ihrem neuen Gestüt einlud.
    (c) Rhapsody

    Tierarztbericht
    Equineklinik Chattahoochee Hill's
    Privatauftrag
    |Prophylaxe #2|

    Der Wecker klingelte heute sehr früh, am liebsten hätte ich mich wieder umgedreht, das ich erst seit ein paar Stunden im Bett lag. Das kleine B & B Hotel hatte keine großen Zimmer, dennoch war es nett eingerichtet und das Bett war sehr gemütlich. Ich stand auf und schaute auf mein Handy und rief Muemmi an. "Hallo, ich wollte nur bescheid geben das ich in der nächste halben Stunde da bin" sagte ich und legte auf. Ich machte mich schnell fertig, aß eine Banane und machte mich auf den Weg zum Leihwagen. Ich kam kurze Zeit später auf Gestüt Naundorf an. Es war ein wirklich schönes Gebiet und ich freute mich mal wieder Muemmi zu sehen. Ich nahm meinen wichtigsten Koffer aus dem roten kleinen Auto und dann kam mir Muemmi schon entgegen um mich zu Begrüßen. "Ohh, wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen" sagte sie. "Ja, das ist schon sehr lange her" lachte und wir liefen direkt zum Stutenstall wo Reykja, eine Warmblutstute, schon auf uns wartete. "Wie lange hast du Zeit?" frug Muemmi. "Also, wir haben jetz zehn Uhr, mein Flieger geht um kurz vor zwei, wir haben genug Zeit. Ich werde mit der Untersuchung relativ schnell fertig sein, solange nichts zu finden ist" lächelte ich und freundete mich schonmal mit der Stute an. Zuerst schaute ich nach ihrem Kopf, also Augen, Zähne, Mundbereich und Ohren. Ich tastete ihren Körper ab um mögliche äußere Verletzungen und anderes ausschließen zu können. Ich tastete ihre Beine ab und ging dann weiter zu den Hufen. "Und, wie schaut's aus" frug Muemmi. "Bis jetz sieht alles sehr gut aus" erwiderte ich und kontrollierte daraufhin ihre Vitalzeichen. Dann gab Muemmi mir noch ihren Impfpass. "Hmm...ok. Also, sie hat noch ungefähr ein halbes Jahr Schutz, bis dahin solltet ihr alle Impfungen erfrischen lassen. Aber bis dahin ist das vollkommen in Ordnung" sagte ich lächelnd gab Muemmi den Impfpass zurück und lobte die Warmblutstute erstmal. "Das machst du super bis jetz, ist auch nichtmehr lang". Muemmi frug mich am Vorabend schon ob ich zusätzlich noch eine Blut und Schleimhautprobe machen könnte um sicher zu gehen das es Reykja wirklich gut ging, und ja, ihr ging es gut. Die Proben waren Negativ und keine weiteren Auffälligkeiten waren zu sehen. "Weißt du was ich jetz noch mache?. Ich mach noch eine Beugprobe an den Beinen, damit ihr hundert pro wisst das sie komplett Gesund und Munter ist" sagte ich, da Muemmi irgendwie immer noch besorgt schien. Dies lag aber sicherlich an der Aufregung der bevorstehenden Stutenprämierung. Ich führte noch die klinische Beugprobe bei der Braunen durch und tastete ihre Muskeln ab. "Du, macht dir keinen Kopf, sie sieht bereit aus und alles ist in bester Ordnung" lächelte ich Muemmi an die zurück lächelte und sich erstmal mit einer Umarmung bei mir bedankte. "Du, ich muss leider schon wieder gehen, ich muss noch das Leihauto wegbringen, auschecken und so weiter" sagte ich verabschiedete mich von der braunen Stute. "Danke nochmal das du so schnell hergekommen bist" sagte Muemmi als ich in das kleine Auto stieg. "Absolut kein Problem, ich mach das doch gern". Nochmals umarmten wir uns und dann fuhr ich los.
    (c) Cooper

    Die Prüfung

    Ich war unglaublich aufgeregt, als wir in die Halle gerufen wurden. Ich hatte Reki im letzten Moment an der SK für alle Rassen gemeldet und hoffte nun, dass sie gute Chancen haben würde. Sie war noch nicht lange bei mir, hatte sich aber gut eingelebt und war für ihr junges Alter schon weit ausgebildet. Wir ritten bei unglaublich heißen Temperaturen in die stickige Halle ein. Ich war etwas panisch, hinsichtlich der vielen Zuschauer, die jetzt versuchten, sich die schwere Luft kühl zu zu wedeln, doch Reki schien es nicht größer zu stören. Sie spitzte zwar ihre Ohren und kaute etwas nervös auf dem Gebiss, aber blieb ansonsten unangespannt unter mir. Als wir auf X ankamen, grüßten wir standardmäßig die Richtiger und gingen von dort aus im Trab auf die linke Hand, ritten eine ganze Bahn, auf den oberen Zirkel und galoppierten an. Ich ließ Reki durch die Bahn mit einem fliegenden Wechsel queren und ging am Bahnpunkt in Arbeitstempo Schritt. Sie schnaufte, sie mochte die Halle schon jetzt nicht mehr wirklich. Auch ihr war es zu warm. Erneut ließ ich sie auf den unteren Zirkel gehen, trabte an und verlängerte den Trab auf der langen Seite der Halle. Erneut ging ich in Arbeitstempo Galopp und war damit auf der rechten Hand. Auf der anderen langen Seite ritten wir zwei große Volten, bevor ich Reki mehr Zügel gab und sie auf die drei Kreuze in der Mitte der Halle lenkte. Sie war noch etwas schüchtern und ich lobte sie leise, als sie mutig über die hellbraunen Stangen hüpfte, fing sich aber sofort wieder, als wir erneut auf die linke Hand gingen und ich sie etwas zurück nahm. Ich holte sie zurück in den Trab und saß aus. Dann versuchte ich eine Traversale, die ich noch einmal neu ansetzen musste, aber Reykja machte ihre Sache gut und ich war sehr stolz auf sie. Die Richter wussten, dass sie mit ihren vier Jahren noch sehr jung war. Doch ihr Vater Red Diamond schlug in seiner Gelassenheit und Können in seiner ersten Tochter doch gut genug durch. Ich klopfte ihr den Hals, als wir im Schritt am langen Zügel von der linken Hand auf die Mittellinie abbogen und auf X hielten. Ich neigte meinen Kopf und ließ die Hand nach hinten fallen. Dann fingen die Leute an zu klatschen. Reki erschrak doch kurz, aber meine Worte ließen sie dort stehen bleiben, wo sie war. Langsam verließen wir die Halle und uns traf die tiefstehende Sonne im Gesicht. Wir hatten es geschafft!

    2385 Zeichen | lettercount.com | (c) Muemmi

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  11. Eddi

    Eddi Modi

    Diese Umfrage endet am 29. Juli 2015 um 21:30 Uhr
     
  12. Pepe

    Pepe Pepe

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