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[SK 429] Alle Rassen

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Pepe, 15 März 2015.

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Welche Stute soll gewinnen?

  1. Hall of Fame CU

    20,0%
  2. Supernova

    7,5%
  3. Mistery

    7,5%
  4. Argo

    17,5%
  5. Spearmint

    5,0%
  6. Adina de Ra'idah

    2,5%
  7. Crazy in Love

    12,5%
  8. Osita

    7,5%
  9. Laufey

    7,5%
  10. Zafinaah

    7,5%
  11. Araña

    5,0%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Pepe

    Pepe Pepe

    [SK 429] Alle Rassen
    [​IMG]
    Regeln:
    - Es dürfen nur Stuten teilnehmen! (Keine Hengste,Wallache oder Fohlen)
    - Jeder darf nur mit einer Stute teilnehmen.

    - Es dürfen alle Rassen teilnehmen.
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com!
    - 50 Joellen an mich (Pepe) mit dem Grund: SK 429

    - Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Pferde begrenzt
    - Teilnahmeschluss bleibt voererst offen und wird 1 Tag vorher angekündigt


    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    - man hat mit Doppelaccounts abgestimmt

    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor

    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt


    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, jedoch muss sie folgendes beinhalten:
    - das Einreiten am Anfang der Kür mit anschließendem Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - mindestens 2 verschiedene Hufschlagfiguren außer ganze Bahn
    - Das Überwinden 3er Kreuze á 50 cm (Alternativ für Western: Zeigt etwas aus der Westernszene)
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerstuten werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Schönheits Wettbewerb Schleife
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz
    1 Punkt je Fohlenschau-Schleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Bild mit Zubehör
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Bild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte


    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:

    Username
    Pferdename

    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes

    Teilnahmen und Überweisungen
    Samarti, geprüft​
    Veija, geprüft​
    Sevannie, geprüft​
    Stelli, (noch keine Teilnahme)​
    Ravenna, geprüft​
    Cascar, geprüft​
    Sammy, geprüft​
    Zasa, geprüft​
    Pepe, geprüft​
    HuskyJenny, geprüft​
    BellaS, geprüft​
    Sosox3, geprüft​

    Disqualifizierungen
    -

    Viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!
     
  2. Samarti

    Samarti Sunshine Fluffy Tutu!

    Samarti mit
    Hall of Fame CU
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    [​IMG]

    Hall of Fame CU
    „Fame“


    aus der: Zauberhaft
    Kronjuwel x Zauberfee

    [​IMG]
    Grundinformationen

    Geburtsjahr: 2010
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Deutsches Reitpony

    Stockmaß: 140 cm
    Deckhaar: Palomino
    Abzeichen: --

    Besitzer: Samarti/Maleen
    Ersteller/Züchter: Maleen

    Kaufpreis: --
    verkäuflich []

    [​IMG]
    Beschreibung


    Hall of Fame? Der Name passt perfekt zu dieser Stute. Sie geht mit ihren Reitern, die oft noch kleine Kinder sind, jede Prüfung und wird so gut wie immer platziert. Egal ob Dressur, Springen oder auch Military, Fame macht alles mit und zeigt in allen Disziplinen ein großes Talent und viel Willen. Man könnte beinahe sagen sie ist das perfekte Turnierpony, energiegeladen, aber trotzdem leicht zu kontrollieren und, wenn es darauf ankommt, auch ganz ruhig und höchst konzentriert. Eins ist allemal sicher; Fame gibt immer alles und kämpft um jede Platzierung - jetzt braucht sie nur noch einen Reiter, der sie an die Spitze führt.

    Vorgeschichte
    folgt

    [​IMG]
    Ausbildungsstand

    eingeritten []
    eingefahren []

    Reitstil: Englisch

    Schwerpunkt-Disziplin(en): Dressur
    Eignung(en): Dressur

    Dressur: E A L ☆ M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Springen: E A L M S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    Military: E A L M ☆ S ☆ S* ☆ S** ☆ S*** ☆
    : Aufstieg durch Turniererfolg // : Aufstieg durch Training

    [​IMG][​IMG] [​IMG]
    Schleifen verlinken zu Gewinnerthemen
    [​IMG]
    Zuchtdaten

    zur Zucht zugelassen [
    ]
    steht als Leihmutter zur Verfügung []
    Leihmutterschaft: --

    Gencode: ee Aa Cc

    Vererbung
    noch nicht getestet

    Nachkommen
    --

    [​IMG]
    Körperliche Gesundheit

    gechippt []
    Letzte Kontrolle: 15.03.2015
    Beschwerden: keine

    Hufzustand

    beschlagen []
    Letzte Kontrolle: 15.03.2015
    Beschwerden: keine
    TA-Bericht


    HS-Bericht




    Trainingsberichte [2]

    Nachdem Hall of Fame CU, eine Deutsche Reitponystute, die ich von Maleen übernommen hatte, bereits einige Zeit lang auf meinem Gestüt stand, hatten wir alle uns dazu entschlossen, sie auf ihre erste, richtige Stutenkrönung zu schicken, auf welcher sie ihr Können zur Schau stellen sollte. Nicht nur ich war aufgeregt, denn langsam glaubte ich, meine Nervosität und Aufregung würde sich auf das Pony neben mir abfärben, weshalb Hall of Fame CU wohl ebenso hibbelig auf der Stelle trat wie ich – ganz, als spürte sie, wie wichtig mir dieser Tag in unserer beider Leben war.
    Wir hatten lange auf diesen Tag hin trainiert. Geübt, wiederholt, vertieft, Neues erlernt, wir hatten mehr zueinander gefunden und waren zu einem viel besseren Team herangewachsen, als wir es zuvor je gewesen waren. Dies hatten mir Matthew und Sophia (von der Lob schon eine Rarität war) genug gezeigt und mir immer wieder Zutrauen zugesprochen, wenn ich am Boden war, wenn etwas nicht klappte, wie es sollte und ich kurz vor der Verzweiflung stand.
    Nun standen wir jedoch vor der Halle, in welcher sich entscheiden sollte, ob unser Training sich auch wirklich rentieren würde. Obwohl es sich für mich längst gelohnt hatte – denn ich verstand mich mit Hall of Fame inzwischen blendend, weit mehr als nur gut –, war ich wahnsinnig nervös und mir wurde schon beim Gedanken, die Halle zu betreten, speiübel.
    Kurz bevor wir aufgerufen und angekündigt wurden, verließen wir den Abreiteplatz und ließen uns von Matthew und Gwen, die beide daumendrückend an der Bande standen, noch einmal „Viel Erfolg!“ zurufen, ehe wir auf den Aufruf reagierten und die Kür begannen, indem wir in die Halle einritten. Der Weg führte geradewegs zu X, wo Hall of Fame CU geschlossen stehenblieb: Wie oft hatten wir das geübt, bis es endlich klappte!
    Nach dem Grüßen der Richter ritten wir auf die linke Hand, um dort den Schritt, den Trab und schließlich den Galopp vorzuzeigen. Obwohl die linke definitiv nicht Hall of Fame CUs stärkere Hand war, so merkte ich doch, wie viel Mühe heute hinter ihren Bewegungen steckte. Besonders, als wir auf den Zirkel wechselten und dann wieder aus dem Zirkel wechselten, um auf der rechten Hand, ihrer stärkeren, weiter ihre Grundgangarten vorzuführen, merkte ich, dass Fame die Bedeutung dieser Kür realisiert hatte. Nach allen drei Gangarten auf der rechten Hand und einem Wechsel durch die Diagonale der Bahn überwanden wir drei Kreuze mit einer Höhe von 50 Zentimetern: Nichts sonderlich schwieriges für Fame, da sie am Springen total viel Spaß hatte und dort auch gefördert wurde.
    Diese Aufgabe hatten wir bewältigt, also bestand unsere letzte „Quest“ nur noch darin, wieder zum Bahnpunkt X zu reiten und die Richter von dort zu verabschieden – dies bedeutete auch gleich das Ende unserer Kür. Wieder blieb Hall of Fame CU geschlossen stehen und nachdem ich die Richter verabschiedet hatte, verließen wir schnurstracks die Halle und ließen nur noch Fames Hufspuren auf dem seichten Sandboden zurück.
    3000 Zeichen, geprüft mit lettercount
     
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  3. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit Supernova
    [​IMG]
    Steckbrief



    [​IMG]
    by Veija
    Exterieur
    Name: Supernova

    Rufname: Nova
    Geburtsdatum/Alter: 5.12.2008, 6 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Größe: 1,68m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Fellfarbe:
    Rotbraun
    Abzeichen: -
    Stammbaum
    von: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt
    aus der: unbekannt
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt


    Charakter:
    Nova ist eine zierliche und trotzige Vollblut Stute. Sie ist eher ruhig und gelassen,ein tolles Pferd zum lieb haben.

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Vorgesehen für die Zucht: ja
    Leihmutterschaft: -
    Decktaxe:
    Nachkommen: -
    Geschwister: -

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: Jackie, Tikka
    Gezüchtet bei/Zucht: -
    VKR: Jackie

    Kaufpreis: -
    Zu Verkaufen: nein
    Verkaufspreis: -

    Qualifikationen:
    Eingeritten: ja
    Eingefahren: ja


    Eignung:
    Dressur:
    Galopprennen: S
    Springen: A
    Military:
    Fahren: E
    Distanz:
    Western:
    Trail: | Pleasure:
    Erfolge:
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    189. Fahrturnier, 277. Galopprennen, 279. Galopprennen, 281. Galopprennen, Trostschleife Christmas Cup bei Occu, 287. Galopprennen
    Gesundheit:
    Gesundheitszustand: geeimpt, gechippt, entwurmt
    Letzter Besuch: 2.2.2015


    Hufschmied: DisneyHorse
    Letzter Besuch: 10.11.2014
    Beschlag: Aluminiumeisen



    TA- Bericht:
    Pferdeklinik Horsefever II Komplettcheck II 14.11.14
    Auch heute ging es wieder weiter mit meiner Arbeit als Tierärztin. Ich saß schon seit geraumer Zeit im Auto und fuhr über alle möglichen Schnellstraßen um zum Quarter­- und Painthorsegestüt von Verena zu kommen. Hier hatte ich einige Pferde komplett durchzuchecken. Ich mochte Paint Horses, deswegen freute ich mich ganz besonders auf den heutigen Auftrag.
    Diesmal fand ich den Hof fast direkt. Schon vom weiten sah ich hübsche, in allen Farben gescheckte Pferde auf den Koppeln stehen. Aber auch einfarbige Pferde entdeckte ich. Welche ich wohl behandeln würde? In der E-Mail stand, ich solle einfach ins erste Stallgebäude kommen, Verena würde dort schon mit dem ersten Pferd auf mich warten. Also stieg ich aus dem Auto und lief dann in das erste Gebäude, das ich sah. Dort stand bereits eine junge Frau neben einem englischen Vollblut. Nanu, doch kein Paint Horse… Und auch kein Quarter. Na ja, egal. „Hallo, ich bin die Tierärztin“, stellte ich mich vor. „Oh, hallo. Ich bin Verena und das ist Drag Me To Hell. Dein erster Kandidat“, antwortete Verena. „Okay, dann fange ich doch mal an“, meinte ich und ging zu der hübschen Palominostute hin. „Na du?“, fragte ich leise und hielt ihr meine Hand zum Beschnuppern hin. Sie schnaubte freundlich und stieß mich dann schwungvoll mit der Nase an. Offensichtlich wollte sie ein Leckerli. Aber… so schön sie auch war, so ein Verhalten konnte ich nicht belohnen. Also ignorierte ich sie einfach. Hinterher würde sie wie jeder meine Patienten etwas bekommen. Als erstes fasste ich an die Ganasche und maß die PAT-Werte. 37 Pulsschläge in der Minute. Ein normaler Ruhepuls. Die Atmung betrug meiner Zählung nach 12 Züge in der Minute. Während ich das maß stand die Stute brav still, was aber wahrscheinlich damit zusammenhing, dass sie von Verena gekrault wurde. Als ich jedoch das Thermometer nahm, sah ich ein freches Blitzen in den Augen. Ich wollte auf die Stute zu gehen und messen, aber sie drehte sich um drei Schritte. Ich folgte ihr und versuchte es wieder. Genau dasselbe wie vorher. Wir drehten uns dreimal herum, bevor ich sie am Kopf erwischte und festhielt. „So geht es nicht!“, schimpfte ich sie aus und hielt sie dann gemeinsam mit Verena fest. Das Schimpfen schien jedoch nichts genutzt zu haben. Jetzt ging sie rückwärts. So band ich sie schließlich beidseitig sehr eng an und konnte damit die Temperatur messen. Ganz schön frech. Wenn sie noch Angst gehabt hätte, hätte ich das ja verstanden, aber sie wollte mich ja nur verarschen. Es piepste. 37,8 Grad. Im grünen Bereich. „Kannst du sie mir bitte einmal vortraben?“, bat ich Verena und sie nickte. Dann gingen wir raus auf den Hof und die beiden liefen im Trab einmal auf und ab. Sie lahmte nicht und es schien auch keine Verspannungen zu geben. Also kein Problem. Die Augen leuchteten in einem frechen Schwarz und die Zähne waren auch in Ordnung. Jetzt noch Impfen und die Wurmkur, dann waren wir fertig. „Kannst du sie bitte halten? Nicht das sie beim Impfen erschreckt“, bat ich Verena. Sie nickte. Dann bereitete ich die Spritzen gegen Influenza, Tetanus und Tollwut vor. Neugierig sah Drag Me To Hell mich an. Ich nahm die Influenza Impfung und setzte sie. Die Stute ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und knabberte meine Jacke an. So ging es auch mit Tetanus und Tollwut weiter. Auch auf die Wurmkur reagierte sie sehr brav. „Na du bist aber eine Liebe“, lobte ich sie und Verena brachte sie zurück in den Stall. Dann gingen wir weiter zum nächsten Pferd.
    Als nächstes war eine braune Stute namens Supernova an der Reihe. Wieder ein Englisches Vollblut. Inzwischen hatte Verena mich jedoch aufgeklärt, dass ich heute nur diese Rasse zum Behandeln hatte. Die Braune stand bereits angebunden am Putzplatz und blickte mir gelassen entgegen. Ich begrüßte sie, indem ich sie an meiner Hand schnuppern ließ und dann über den Hals strich. Sie blieb völlig entspannt, als ich den Puls maß. 30 Schläge pro Minute. Das war völlig in Ordnung. Bei der Atmung zählte ich 11 Züge. Dann maß ich die Temperatur. Verwundert sah die Stute mich an, ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. 38,0 Grad. Also waren die PAT-Werte in Ordnung. Dann nahm Verena die Stute am Strick und trabte einmal über den Hof. Sie lief klar und hatte wunderschöne Gänge. „Gut, laufen tut sie Prima!“, rief ich Verena zu. Sie kam zu mir zurück und ich begutachtete Augen und Zähne der Braunen Stute. Die Augen waren hübsch, tränten jedoch ein wenig. Ich machte mir ein wenig Sorgen darüber und zog deswegen eine kleine Tube mit Creme aus der Tasche. „Einfach jeden Tag rund ums Auge cremen, lieber zu viel als zu wenig. Nicht, dass es noch eine Entzündung gibt“, erklärte ich Verena. Sie nickte. „Und in den nächsten drei Tagen nicht allzu starkem Wind aussetzen“, fügte ich noch hinzu. Die Zähne waren völlig in Ordnung, da gab es nichts zu meckern. Dann bereitete ich die Impfungen vor. „Ist sie bei so was brav?“, fragte ich vorsichtshalber noch mal nach, bevor ich die Influenza-Impfung setzte. „Sie ist eigentlich immer brav“, antwortete Verena stolz. Das stimmte. Supernova stand bei allen drei Impfungen, sowie bei der Wurmkur völlig brav still und döste sogar ein wenig. Damit war die Braune Stute fertig.
    Als nächstes wartete eine süße Red Roan Stute mit dem Namen „I´ve got the Moves Like Jagger“ auf mich. Neugierig kam sie uns gleich entgegen, nahm das Begrüßungsleckerli von Verena und schnupperte mich dann erstmal neugierig von oben nach unten ab. „Du bist ja eine Liebe“, sagte ich und kraulte sie hinter den Ohren. Sie schloss entspannt die Augen und ließ mich machen. Die Pulswerte betrugen 29 Schläge pro Minute. Ziemlich wenig, aber das machte mir keine Sorgen, so tiefenentspannt wie die Süße war. Pro Minute waren es zehn Atemzüge. Nun kam das Thermometer an die Reihe. Ein wenig verunsichert beäugte Jagger mich und trat einen Schritt zur Seite. Trotz ihrer Unsicherheit ließ sie sich brav die Temperatur messen und ich kraulte sie dabei. 37,9 Grad. Die Augen waren hübsch und leuchteten. Und die Zähne waren zwar ein wenig schief, jedoch nicht bedenklich. „Bitte auch vortraben“, bat ich Verena. Diese nickte und band die Stute los. Dann führte sie sie aus der Stallgasse auf den Hof und schnalzte. Brav lief Jagger mit und ich konnte keine Probleme erkennen. Dann bereitete ich die Impfstoffe vor. Die Wurmkur sollte die Stute als Tablette bekommen. Ich impfte als Erstes Tollwut. Oder zumindest versuchte ich es. Aber als Jagger die Spritze nur sah, wich sie schon erschrocken nach hinten auf. Das fand sie gruselig. „Hoppala, ist doch nur ein kleiner Pieks, dann ist es vorbei“, beruhigte ich sie. Trotzdem wollte sie mich nicht ranlassen. Erst als Verena und einer ihrer Stallburschen sie gemeinsam festhielten, schaffte ich es, mich ihr zu nähern und die Spritze zu setzen. Nervös tänzelte Jagger los, aber als drei Leute sie mit vereinten Kräften beruhigten, entspannte sie sich wieder. „War doch gar nicht so schlimm“, beruhigte ich sie und setzte gleich noch Tollwut. Diesmal erschrak sie nicht mehr. Offensichtlich war es nur das unbekannte Ding gewesen. Auch bei Tetanus passierte jetzt nichts mehr. „Siehst du? Schon vorbei“, sagte ich ruhig und gab ihr dann eine Schüssel mit Futter und der Wurmkurtablette drin. Das fraß sie brav und damit war sie dann auch entlassen. „Du warst doch ganz lieb“, lobte ich sie. Dann brachte Verena sie zurück in ihre Box.
    Als nächstes war die Stute „Faster“ an der Reihe. „Achtung, sie hat Angst vor Tierärzten“, warnte Verena mich bevor ich zu der braunen Stute hinging. Ich nickte. „Das bekommen wir schon hin“, sagte ich zuversichtlich. Faster stand bereits angebunden in der Stallgasse und sah uns neugierig entgegen. Als sie jedoch mich als Tierärztin erkannte, blähte sie erschrocken die Nüstern und wich nach hinten. „Hui, hat da jemand Schiss?“, fragte ich mit lieber, beruhigender Stimme. Sie entspannte sich bei diesem Klang zusehends, kam jedoch nicht näher auf mich zu. „Schau mal, stell dir vor, du bist bei deinem nächsten Rennen krank, weil ich dich nicht untersucht habe“, sprach ich weiter. Es war eigentlich völlig egal, was ich sagte. Hauptsache, sie hörte meine Stimme. Trotzdem wollte ich beim Thema bleiben und nicht über Koala Bären sprechen. „Das wäre doch schrecklich oder?“, meinte ich. Langsam kam sie auf mich zu und ich konnte sie am Hals kraulen. „Und wir können es auch ganz schnell hinter uns bringen. Du musst nur gut machen“, beruhigte ich sie weiter. Während ich kraulte, fuhr ich vorsichtig mit einer Hand zur Ganasche, um den Puls zu messen. 45 Schläge pro Minute. Ziemlich hoch, aber da sie sich gerade ganz schön erschrocken hatte, schob ich das darauf. Die Atmung betrug 14 Züge in der Minute. Das war noch ziemlich normal, wenn auch ein bisschen schnell. Dann kam das Thermometer. Hier half mir Verena wieder, indem sie Faster festhielt. Als Verena da war, beruhigte sich die Stute. Trotzdem zuckte sie ziemlich, während ich die Temperatur maß. 37,6 Grad. Okay, die PAT-Werte waren kein Problem. Dann ließ Verena die Stute vortraben. Ich sah keine Gangfehler und nickte ihr zu. Die Augen waren völlig in Ordnung, genauso wie die Zähne. Da ich nicht wollte, dass Faster bei den Spritzen Angst bekam, gab ich ihr die Impfungen als Tabletten, genau wie die Wurmkur. Das akzeptierte sie gut. Danach führte Verena die Stute wieder in ihre Box.
    Das nächste Pferd war ein brauner Hengst, welcher bereits im Hengststall angebunden war. Er trug den Namen Firewalker. Mit einem freundlichen Schnauben begrüßte er Verena und kuschelte sich gleich an sie. Ein süßes Pferd. „Ich halte ihn einfach. Wenn ich dabei bin, ist er meistens braver“, erklärte Verena mir und band den Hengst los. Ich nickte und streichelte den Großen erstmal zur Begrüßung. Er beschnupperte mich freundlich und ließ es dann brav über sich ergehen, dass ich den Puls maß. 35 Schläge pro Minute. Mittelfeld. Super. Die Atmung betrug 12 Züge in der Minute. Während Verena ihn kraulte, konnte ich auch ganz leicht die Temperatur messen. 37,9 Grad. Auch okay. Die Augen leuchteten und ich konnte keine Anzeichen von bevorstehenden Entzündungen entdecken. Mit den Zähnen verhielt es sich genauso. „Bitte einmal vortraben“, bat ich. Verena nickte und trabte mit Firewalker einmal über den Hof. Er lief klar und ganz problemlos. „Alles klar. Dann nur noch Impfen und Wurmkur“, rief ich Verena zu und sie kam wieder zu mir. Ich bereitete die drei Impfungen und die Wurmkur, die er auch als Spritze bekommen sollte, vor. Dann spritzte ich die Influenza Impfung. Während Verena ihn beruhigte, stand der Hengst ganz ruhig und brav da. Bald waren wir mit den Spritzen fertig. Dann ging es weiter zum nächsten Pferd.
    Als letztes für heute war der Jährling Wildfire xx an der Reihe. Er kam gleich an die Boxentür, um uns zu begrüßen. Ich hielt ihm die Hand hin und ließ ihn schnuppern. Offenbar fand er meinen Geruch interessant. Verena holte ihn raus und band ihn an. Brav stand er da und beäugte mich neugierig. Er ließ sich den Puls messen. 39 Schläge pro Minute waren in Ordnung. Die Atmung betrug 13 Züge pro Minute. Auch das war völlig okay. Dann kam ich mit dem Thermometer. Zuerst beschnupperte der Kleine das Ding und stufte es dann wohl als uninteressant ein. Jedenfalls ließ er sich brav die Temperatur messen. 38,1 Grad. Komplett in Ordnung. Die Augen leuchteten lebensfroh. Und die Zähne waren auch in Ordnung. Noch voll klein. Süß. „Bitte auch mal vortraben“, bat ich Verena. Sie nickte, band Wildfire los und trabte mit ihm los. Die Gänge waren noch ein wenig unsicher, aber er war ja auch noch klein. Trotzdem lahmte er nicht und das war ja die Hauptsache. Ich nickte Verena zu und bereitete dann die drei Impfungen vor. Vorsichtig spritzte ich ihm die Influenza Impfung. Wildfire sah mich erschrocken an, aber blieb ansonsten ruhig. „Ist doch alles gut“, beruhigte ich ihn. Bei den beiden anderen Impfungen blieb er ruhiger. Dann spritzte ich noch die Wurmkur ganz hinten auf die Zunge. Er schluckte es brav. Damit waren alle Pferde fertig. Verena brachte Wildfire noch rein und dann verabschiedeten wir uns und ich fuhr zurück nach Hause.​
    HS-Bericht
    Hufschmiede "Kaltes Eisen"
    Ich und Veija hatten unser Gespräch beendet und gingen wieder in den Stall und holten Nova aus der Box. Wer es noch nicht wusste ich habe eine Vorliebe für Vollblüter. Veija hielt Nova fest, wärend ich meine Werkzeuge holte und vier Aluminium Hufeisen.
    Es musste das Gleiche wie bei Hell gemacht werden. Im gegensatz zu Hell hielt Nova total still. Dank Novas stillstehender Art konnte ich problemlos kürzen und ausschneiden. Veija krauelte Nova am Hals, wärend ich den Huf hinten rechts korrigierte. Er war nähmlich etwas schief. Dann gings ans beschlage. Hierbei wackelte Nova ein bisschen. Aber wir haben es gut hinbekommen. Da Nova eine liebere Stute als Hell war durfte ich sie diesmal Probereiten. Von meiner sicht aus war alles super es fühlte sich an als ob ich fliegen würde. Veija schien ebenfalls zufrieden.Nach dem absatteln und trensen durfte sie wieder in die Box. Veija und ich gingen zur nächsten Box und holten .....​
    Trainingsberichte: 6
    Stufenerhöhung Rennen (E/A)
    Tag 1:
    Die Ranch von Verena liegt in der Türkei und dementsprechend umständlich ist die Anreise. Maria (diejenige, die das kann, mit den Rennpferden) zieht neben mir ihren Koffer vom Band und tappt dann, ähnlich zerzaust wie ich, mit mir aus dem Gebäude.
    Der Altersunterschied zwischen uns beträgt ganze fünfzehn Jahre, aber wenn wir mit unseren Schützlingen arbeiten, begegnen wir uns auf einer Augenhöhe.
    So kommt es, dass uns die liebe Auftraggeberin vom Flughafen abholt und auf den Hof bringt. Wir haben wenig Zeit und obwohl wir die ganze Nacht unterwegs waren, stellen wir nur unser Gepäck im Haus ab und gehen dann in den Stall.
    Dort riecht es, wie gewöhnlich, nach Heu und Pferd und wir lassen uns unsere zukünftigen Freunde für die Rennbahn zeigen. Ebenfalls wird uns Alexis vorgestellt, die uns mit Begeisterung die Stärken und Schwächen der beiden Vollblüter erklärt. Maria hört ihr lächelnd zu, dann schickt sie unsere neue Freundin los, Putz- und Sattelzeug zu holen.
    Jetzt sind wir allein im Stall und machen uns mit den Hühs bekannt. Mir gegenüber steht Drag me to Hell, eine hübsche, schlanke Palominostute, die mich eben mit ihrer weichen Nase inspiziert. Ich kraule ihren Hals und rede ein wenig mit ihr, bevor ich mich zur anderen Ausbilderin geselle und Supernova betrachte. Die Kleine kann ich mir irgendwie nicht so recht auf der Rennbahn vorstellen – sie kaut gemütlich ihr Heu und betrachtet uns mit höflicher Neugier. „Die ist cool.“, sagt Alexis plötzlich hinter mir und legt Sattel und Trense ab. Während Maria sie noch zurechtweißt, mit dem Leder vorsichtiger zu sein, halftere ich Hell auf und bringe sie auf die Stallgasse.
    In der folgenden halben Stunde werden beide Pferde geputzt und gesattelt. Wir haben Zeit, also bieten wir Veras Azubi an, das heutige Training für Nova zu übernehmen. Jene rastet beinahe aus und ich halte meinem Hüh rasch die Augen zu.
    Wie dem auch sei, wir haben Spaß und als wir zu fünft das Gebäude verlassen, scheint die Sonne. Es geht auf den Reitplatz, wo wir unsere Hühs gründlich longieren, bevor wir aufsteigen.
    Auf Anhieb ist Hell mir sympathisch und Alexis’ Aufregung scheint sich auf die ruhige Nova zu übertragen, denn als wir jeweils angaloppieren und in den leichten Sitz gehen (ich auf dem Hufschlag, Alex bei Ria an der Longe) arbeitet die Braune hervorragend und eifrig mit.
    Wie es sich für die erste Stunde gehört, übe ich mit meinem Pferd das Bremsen und das wage Reagieren auf die Hilfen eines Jockeys. So weiß ich bald, dass meine Liebe hier weich im Maul ist, sich aber ungern zügeln lässt. Ich reite lange, bis Hell versteht, dass ich sie an den kurzen Seiten des Platzes immer aufnehme.
    Es ist also anstrengend, nach einer Weile herrscht hier stille Konzentration und im Anschluss schwitzen alle. Ich steige sachte vom Pferd und verschwinde mit dem Palomino in den Stall. Nova ist noch nicht fertig; Alexis bekommt auf ihr jetzt ihre erste Trainingseinheit als Jockeys, sodass ich mein Hotta eben auf die Weide bringe, als der Rest meiner Herde eintrifft.

    Tag 2:
    Das Wetter ist wieder schön, wohl ein Vorteil, wenn man in der Türkei lebt. Wir sind früh auf und putzen die Pferde in ihren Boxen, heute ohne Alexis. Im Anschluss geht es auf den Reitplatz. Wir kennen es und heute haben wir wieder Musterbeispiele vor uns: die Pferde haben Muskelkater, wir longieren sie also sachte und achten mehr auf Schritt und Trab. Danach gibt es neben einem fetten Lob wieder einen entspannten Nachmittag auf der Weide.

    Tag 3:
    Der erste Tag auf der Bahn steht an, aber Maria und ich lassen uns am Morgen trotzdem Zeit. Verena begleitet uns jetzt beim Training und ich erzähle das direkt unseren beiden Pferden. Heute werde ich alle Beide im Sinne von Startbox und Lenkung trainieren, sodass ich mich mit einem Seufzer auf die Vertiefung meines Muskelkaters einstelle. Der scheint bei den Hühs übrigens besser, denn Nova bewegt sich nicht mehr ganz so träge und Hell hat ihre alte Freude am Leben wieder gefunden.
    Ich ziehe an meiner Reithose herum, als ich in den trägemachenden, warmen Sonnenstrahlen die Bahn erreiche. Ich grüße Alexis, die mir ein wenig neidisch entgegensieht. Für sie gibt es heute kaum Arbeit. Als ich dann den Sand betrete, erblicke ich meine beiden Freunde, die die Pferde longieren und schließlich in die Startbox führen. Verena bekommt gerade einen Crashkurs in Sachen Rennpferdestart, als ich Hell erreiche und mich kurz darauf von der Brüstung in den kleine Sattel schwinge.
    Sofort zerzaust der Wind meine Haare und die Stute steht still. Lauscht mit einem Ohr mir und mit dem anderen den Gesprächen der anderen. Ich nehme die Zügel auf und werde von Maria mehrmals hintereinander in die Startbox gebracht; ohne dass sich die Tore öffnen. Schließlich ist es aber so weit und Hell und ich überqueren die Startlinie. Sie rennt irgendwie. Unruhig? Es kommt mir so vor, als würde sie unnötig doll ihre Hufe aufsetzen, aber als ich ihr die Zügel etwas vorgebe, kann sie sich mehr strecken und der Galopp wird ausgeglichener.
    Unseren ersten 100 Metern folgen noch mehrere Starts; ich trainiere meine Stute in diesem Punkt auf das gute Wegkommen aus der Startbox und auch auf eine sichere Lenkung: es gilt, im Rennen möglichst schnell an die innere Bande zu kommen.
    Hell ist dann also fertig und hat, wenn auch schnaufend und stark schwitzend, ihre erste richtige Einheit auf der Bahn überstanden. Ich steige ab und übergebe die Zügel etwas nachlässig an Alexis, die das Pferd voller Eifer in den Stall zieht. Die Stute reagiert merklich angesäuert. Weiter kann ich das Gedümpel nicht verfolgen; Supernova steht nun vor mir und berührt meinen Arm zutraulich mit ihrer weichen Nase. Ich klopfe zur Begrüßung ihren Hals und lasse mich dann von Verena auf den schmalen Rücken verfrachten.
    Das Hüh ist umgänglich, wenn auch deutlich aufgedrehter als normalerweise. Etwas ungeduldig läst sie sich von Maria in die Startbox bringen und als es schließlich losgeht, nimmt sie unheimlich viel Schwung mit dem Kopf. Es ist sofort anstrengend, sie kurz zu halten. Ich habe die Liebe also ehrlich unterschätzt. Auf der Bahn ist sie nämlich ausgesprochen ehrgeizig und lässt sich nur schwer dirigieren. Dennoch beenden wir die Einheit nach zwanzig Minuten erfolgreich; ich steige ab, lobe die Kleine und verlasse die Bahn zufrieden, um duschen zu gehen. Das Pferd übergebe ich in die Obhut Verenas.

    Tag 4:
    Alexis sieht man die Freude förmlich an, als ich ihr auftrage, sich Supernova von der Weide zu holen. Es ist gerade 15:00 und ich bin auf dem Weg zu Hell, die ich heute noch longieren muss. Erst gestern habe ich festgestellt, dass sie entweder noch nicht so die Kondition hat, oder aber schnell gestresst ist.
    Verenas Auszubildende holt also ihre Stute, während ich mein Palominotier aus der Box hole und gründlich putze. Weil ich Zeit habe, flechte ich ihre kurze Mähne ein und gehe im Anschluss eine Runde spazieren. So kommt es, dass Alexis beinahe fertig ist, als wir Beide auf dem Reitplatz eintreffen und ich mit der Longenarbeit beginne.
    Hell schlägt sich gut und, soweit ich das erkennen kann, Nova auch. Die Pferde gehen dann gegen sieben wieder komplett trocken in ihre ausgemisteten Boxen.

    Tag 5:
    Die Letzte richtige Einheit vor dem Rennen erfolgt heute. Wieder geht es mit gesattelten Pferden auf die Bahn und wir trainieren Starts, Stopps und vor allem die Lenkung. Zudem beobachte ich Hell ziemlich genau und rede viel mit ihr, denn gestern hatte ich feststellen können, dass der ganze Schweiß nicht von ihrer schlechten Kondition kommt.
    Supernova brennt indes förmlich darauf, mir ihre Kraft und Schnelligkeit zu beweisen und ich erkläre sie einfach als renntauglich. Wer Ehrgeiz hat, ist auf der Bahn oft vorn.

    Tag 6:
    „Hier, du nimmst heute Hell.“, ich drücke Alexis mal wieder ein Halfter in die Hand und verschwinde dann kommentarlos in Novas Box. Ich will mir heute noch ein letztes Bild des Leistungszustandes der beiden Stuten machen und gehe dafür mal wieder auf den Reitplatz, zum longieren. Ich lasse es ruhig angehen und gebe Verenas Schützling den gleichen Auftrag. Heute wenig Bewegung, morgen viel.
    Nach der Arbeit gibt es noch einen kleinen Spaziergang über den Hof. Zur Lockerung, oder so. Im Anschluss putzen wir die Hottas, obwohl wir genau wissen, dass sie sich gleich auf der Weide wälzen. Dennoch genieße ich diesen ‚letzten’ Tag, denn – wirklich – die Stufenerhöhung von Hell und Nova geht bald in die letzte Runde.

    Tag 7:
    Ich singe Run Boy Run, als ich den Stall betrete und erkläre Hell, dass es heute auf die Bahn ging. Die Stute mampft ihr Heu unbeeindruckt weiter. Es ist früh und ich putze meine Liebe einfach in der Box. Bald darauf stößt Maria zu uns und versorgt Nova. Eigentlich pure Ironie, denn auf der Bahn werden wir das Pferd des jeweils anderen reiten.
    Apropos Bahn: dort erwarten uns Verena und Alexis in einer... irgendwie stillen, feierlichen Stimmung. Die Auszubildende hüpft dann aber aufgeregt herum, als sie erfährt, dass sie uns nachher in die Startbox bringen darf. Praktisch sofort wird sie knapp von ihrer Mentorin zurechtgewiesen.
    Wie dem auch sei; ich werde also auf Supernova geworfen und reite die Stute endlose Zirkel im Schritt, bis wir schließlich das dunkelgrüne Metallgestell betreten. Mein Pferd rastet jetzt schon beinahe aus. Hell macht das nicht ruhiger, aber Maria hat sie im Griff.
    Dann geht es los und ich kann nur noch zwischen den Pferdeohren hindurch auf die ständig wechselnden Schattierungen des Sandes blicken. Hell und Maria haben sich vor uns gesetzt und laufen außerdem innen; in der nun folgenden Kurve ändert sich praktisch nichts an unserer ‚Aufstellung’. Ich wage noch nicht, meinem Hüh die Zügel vorzugeben, dafür schwitzt es jetzt schon zu viel. Doch ich habe keine Kraft mehr und rede mir nun schon ein, ich müsse dem Pferd vertrauen und die Liebe wird das hier schon machen.
    Unter dem Motto bekommt Nova so viel Leder, wie sie möchte; sie legt einen Zahn zu und überholt Hell, kaum dass wir die Kurve verlassen haben. Ich grinse und stelle mir bildlich vor, wie mir meine Kameradin einen Vogel zeigt, aber ich habe keine Zeit, denn nun folgt der Endspurt. Auch meine Mitläuferin wird schneller, bis die Stuten schließlich Kopf an Kopf über die letzten hundert Meter der Geraden preschen.
    Peitschen brauchen wir übrigens nicht, da unsere trainierten Pferde ihre neue Stufe meist mit Bravour erreichen. So auch heute. Ich weiß es schon, als ich Supernova durchpariere – sie hat gewonnen und war ehrgeizig und schnell. Mehr kann ich nicht sagen, ich bin begeistert von ihrer Energie.
    Alexis kommt über den Boden auf uns und nimmt die Hottas an den Strick. Ich steige ab und unterhalte mich mit Maria über mein eher risikobehaftetes Sprintmanöver. Verena kommt schließlich beschwingten Schrittes zu uns und wir freuen uns alle, dass diese Stufenerhöhung erfolgreich verlaufen ist. Gegenseitig gratulieren wir uns und bevor wir morgen abreisen, putzen wir unsere Pferde ein letztes Mal und entlassen sie anschließend auf die Koppel.
    11017 Zeichen, by Cascar

    Galopprennen A auf L

    Etwas betrübt sah ich aus dem Fenster. Der Sommer war vorbei und auch der Herbst neigte sich so langsam dem Ende zu. Die Rennsaison war schon einige Zeit vorbei, weshalb nun die letzten Tage waren, wo ich ohne Gefahr auf die Rennbahn gehen konnte. Ich hatte Alexis und Aaron aufgetragen Hell und Nova zu satteln und warmzureiten, denn Alexis und ich würden die zwei heute im Galopprennen auf die Stufe L bringen. Das war kein großer Unterschied zur Stufe A, jedoch würden bessere und schnellere Pferde mitlaufen. Kurz überlegte ich, ehe ich mich doch dagegen entschied Jagger, Faster oder Walker mitlaufen zu lassen. Das war einfach zu gefährlich für die drei, da sie erst auf der Stufe E waren.
    Nachdem ich nun noch meinen Apfel fertig gegessen hatte, zog ich meine Schutzweste und meinen Helm mit der Brille an, ehe ich raus ging um zu schauen, ob die Pferde fertig waren. "Guten Morgen!", grüßte ich die beiden und hatte sie wohl bei etwas gestört, denn sie zuckten heftig zusammen und die Pferde waren auch noch nicht fertig. Etwas missmutig sah ich sie an. "5 Minuten, dann will ich euch und die Pferde fix und fertig an der Bahn sehen, sowie dich, Alexis, mit Schutzweste, Helm und Brille. Dich Aaron, mit zwei Stoppuhren." Eine klare Ansage, die ich da gegeben hatte. Also ging ich schon zur Bahn und stiefelte ein wenig im Sand herum. Er war zwar nass, aber es lagen nirgendwo Blätter und wir konnten noch rennen. Nach sagenhaften 10 Minuten kamen die beiden mit den Pferden angejoggt. Ich gab Aaron meinen Helm und half den beiden hoch. "Reitet sie im Schritt und Trab auf der Bahn war. Wenn ich auch nur einen Galoppsprung sehe, gibts Ärger", ja, ich war nun wirklich sauer. Meine beiden Angestellten sahen mich sauer an und ritten eine Runde im Schritt, ehe sie zwei trabten und auf mein Zeichen hin doch langsam Galoppierten. Als sie wieder bei mir waren, bekam ich meinen Helm zurück und schwang mich selbst auf Hell. Alexis war sie geritten und musste nun umsteigen auf Nova. Aaron hatte ich nicht zugetraut die Stute zu reiten, weshalb er die ruhigere Nova geritten ist. Nach ebenfalls einer Runde im lockeren Galopp, gingen wir in die Startboxen, die die beiden schon kannten und preschten los. Hell hatte sich zu Beginn schon versprungen, da sie mit solcher Wucht aus der Box galoppieren wollte, dass sie Nova nicht einholen konnte. Mit einem lauten Pfiff gab ich zu erkennen, dass ich aufgab, Alexis jedoch weiterlaufen sollte. Im lockeren Trab ritt ich zu Aaron und der Uhr zurück, als Alexis mit Nova ankam und gar nicht so schlecht in der Zeit lag. Zum Schluss übten wir noch ein paar Mal das Starten, ehe ich Hell Alexis und Nova Aaron in die Hand drückte. "Trockenreiten, absatteln, Decke und ab in die Box", gab ich nun Anweisungen, jedoch mit einem Lächeln im Gesicht, denn die beiden Englischen Volllbüter durften nun in der Klasse L starten!
    2869 Zeichen, by Veija

    Galopprennen L auf M
    Völlig gestresst war ich meine Angestellten am Zusammenpfeifen. Nichts klappte, und die Vollblüter waren nervös wie sonstwas, weshalb ich noch wuschiger wurde. Drag me to Hell musste von L auf M gebracht werden, Supernova ebenfalls, Jagger von A auf L, Faster ebenfalls von A auf L und Firewalker auch. Filly wollte bewegt werden und Abby musste noch in Dressur weitergebildet werden. Nämlich von E auf A, aber von einer bekannten Trainerin, nicht von mir oder meinen Leuten selbst.
    "Caleb!", fauchte ich ihn an und betrachtete Filly, der mit angelegten Ohren hinter ihm herstapste. "Be careful, please don't pull him like that", pflegte ich bei und sah, wie Filly beim Klang meiner Stimme die Ohren nach vorne legte. "Gooood boy.", sagte ich leise und streichelte ihm kurz über den Kopf. "Alexis, hast du Hell und Nova schon fertig?", rief ich zu ihr rüber und sah mir Aaron an, der wohl doch Angst vor Abby hatte. "Gleich", rief Alexis rüber, doch ich war schon auf dem Weg zu Aaron. "Hey, lass mich dir helfen", befahl ich ihm im freundlichen Ton und nahm ihm den Führstrick ab. "Stell dich so neben sie..", erklärte ich und ging ein paar Schritte. "Wenn sie dir zu weit nach vorne kommt, box sie mit deinem Ellenbogen in die Schulter, und schick sie rückwärts. Sie soll gefälligst hinter dir gehen", sagte ich lächelnd und demonstrierte ihm, was ich meinte. Ich gab ihm den Strick wieder und er musste sie ein paar Mal rückwärtsgehen lassen, ehe sie den Kampf aufgab und er lächelnd zu mir sah. "Gut, nun bring sie nach hinten auf die Kleine Weide, Caleb, go with Aaron and take Filly to the meadow right from Abby then", sagte ich und lies die Beiden ziehen, während ich zu Alexis ging. Hell und Nova waren soweit fertig, ich half Alexis nur noch sie zu bandagieren, ehe wir uns die Helme schnappten und zur neuen Ovalbahn gingen. Ich musste Drag ein paar Mal rüberschieben, weil sie mich ständig über den Haufen rennen wollte. Na das konnte ja lustig werden, dachte ich mir und gab Alexis noch ein paar Anweisungen, wie sie sich verhalten sollte, wenn Nova überschwänglich wurde und unkontrolliert losgaloppierte. Zu erst sollte sie sie laufen lassen, ehe sie sie runterriegeln sollte. Ich hatte Caleb beauftragt, sobald er mit Filly fertig war, Gipsy zu satteln und ihn als Track-Pony zu holen. Außer Caleb lies ich wirklich keinen auf meinen geliebten Gipsy... Er sollte am Ziel warten und uns entgegenkomm. Hinzu kam dann noch Aaron auf Emilio, jedoch mit englischer Ausrüstung, um Caleb ein wenig zur Seite zu stehen.
    Gesagt getan: Wir gingen in die Startboxen, was schon mehr als schwierig war, da Hell wie eine Diva rumzickte und sich einfach nicht gefangen bekam. Irgendwann reichte es mir dann auch, so dass ich abstieg und sie mit starkem Rucken am Zügel zum Rückwärtsgehen zwang. Sie kam mit ihrem Hintern an der Startbox an und drückte sich ängstlich dagegen. "Lass es jetzt!", schnauzte ich sie an und schwang mich in den Sattel. Nova stand schon bereit und auch wir bequemten uns nun in die Box. Ich drückte auf den Timer und nun hieß es warten. 10..9..8..7..6..5..4..3..2..1.. Klack. Die Türen sprangen auf und Hell bäumte sich in der Box auf, während Nova aus der Startbox herausschoss. "Was zur..", fluchte ich und drückte ihr meine Fersen in die Rippen, nachdem sie wieder auf allen Vieren stand. Nun sprang sie wie von der Tarantel gestochen aus der Box und preschte Nova hinterher. Heute klappte auch wirklich gar nichts, denn ich merkte, dass ich Hell nicht zurückgenommen bekam, weil sie Nova einfach nur überholen wollte. Na hoffentlich tat sie sich dabei nicht weh. Nova war noch 3 Pferdelängen entfernt, als ich Calebs und Aarons geschockte Gesichter in der Ferne sah. Aaron war schon auf dem Sprung, um uns abzufangen, doch Caleb hielt ihn fest. Gut so. Caleb verstand die Kunst des Reitens um Längen besser als Aaron, doch der junge Mann lernte ja noch. Kurz pfiff ich Alexis zu. Sie schien es gehört zu haben, denn sie versuchte Nova langsamer zu bekommen. Endlich kamen wir neben ihnen an und ich nickte. Erneut schossen beide Pferde in vollem Tempo nach vorne. Nova hatte noch nie eine Chance gegen Hell gehabt, da die Stute einfach um Längen größer war und auch an Schnelligkeit einiges mehr beweisen konnte. Aaron schaute uns nur geschockt an, als wir zwischen den Beiden hindurch galoppierten. Emilio waren die beiden schnellen Pferde nicht so geheuer, weshalb er geschockt nach hinten sprang. Doch Aaron konnte sich halten, weshalb nichts passierte. Langsam liesen wir die Pferde auslaufen und klopften die Hälse der verschwitzten Stuten. "What the hell..", fing Caleb an, als er und Aaron zu uns aufschlossen. "Did she rised in the box?!", Caleb schien völlig verwirrt. "Yeah, but it's okay. If she does it at a real race, she would be also fast enough to get placed I think. But we have to train it. It should not happen anymore. It's too dangerous.", erklärte ich ihm und schwang mich von Hells Rücken. Die anderen drei stiegen auch ab, ehe wir alle Pferde zurück brachten, sie absattelten, ihnen Decken auflegten und sie in die frisch gemisteten Boxen stellten, wo sie sich sofort auf ihr Kraftfutter stürzten- alle bis auf Emilio, da er weiterhin Track Pony spielen musste.Wir tauschten sie dann gegen die drei schon gesattelten Vollblüter Jagger, Faster und Walker. Caleb ritt Walker, ich Faster und Alexis Jagger. Es war mir zu gefährlich Aaron auf eines der Vollblüter zu setzen. Er war zwar schonmal ein Rennen mitgelaufen, jedoch reichte das auch vollkommen für den Anfang. Mit Emilio zusammen war er als "Tracker" wirklich besser aufgehoben.
    Zu viert gingen wir dann also zur Bahn. Aaron und Emilio stellten sich an das Ende unserer Strecke und wir versuchten, die drei in die Boxen zu bekommen, ehe ich den Timer stellte. 10..9..8..7..6..5..4..3..2..1..Klack. Die Türen öffneten sich und ich hörte, wie Caleb Walker lautstark antrieb. Dieser Spinner. Er war eben doch nur die Westernpferde gewöhnt. Lachend trieb ich meine Faster an und preschte los. Sie konnte sich gut neben Walker halten, doch Jagger war schneller. Es kam also doch auf die Größe an, dachte ich mir- war ja eben bei Nova und Hell genauso gewesen. Es dauerte wirklich nicht lange, bis wir ins Ziel einliefen. Alexis hatte mit Jagger gewonnen, danach kam Caleb mit Walker und das Schlusslicht bildeten Faster und ich. Ich hatte die Stute jedoch bewusst zurückgenommen, da sie ja auch nicht mehr die Jüngste war. Eigentlich lief sie auch nur aus Spaß mit. Das hier war auch ihre letzte Stufenerhöhung- obwohl: vielleicht packte sie die Klasse M auch noch. Dann war aber genug.
    Wir lobten die Pferde und brachten sie wieder in die Stallungen, ehe wir sie absattelten, kurz die Hufe kontrollierten, ihnen Decken auflegten und sie wieder in die Boxen konnten. Aaron und Alexis gingen Filly und Abby holen und Caleb und ich kontrollierten noch einmal die Beine der Rennpferde, ehe wir ins Haus gingen. Aaron und Alexis kamen schon zurecht.
    Heute war ein erfolgreicher Tag gewesen. Hell und Nova waren im Galopprennen auf der Klasse M, Faster, Jagger und Walker auf der Klasse L. In ein paar Wochen ging es dann weiter.
    by Veija

    Galopprennen M auf S
    Heute war es mal wieder so weit. Die Vollblüter konnten mal wieder eine Stufe höher trainiert werden. Lächelnd sah ich meinen Mitarbeitern zu, wie sie die Pferde fertig machten. Zunächst würde Aaron mit unserem Trackpony Emilio auf die Bahn gehen und ihn ein wenig reiten, ehe Caleb und ich mit Supernova und Drag me to Hell auf die Bahn gehen würden. Die beiden Stuten würden nämlich nach dem Training in der Klasse S laufen, was ein gutes Licht auf unseren Hof werden würde. Im Sport laufende Pferde, die zudem noch gut abschnitten, waren immer wieder einen Blick auf die Homepage oder einen Besuch wert.
    Doch genug nachgedacht, freudig schwang ich mich auf Hells Rücken und ritt sie zur Ovalbahn. Heute war meine Dame besser gelaunt als das letzte Mal, weshalb wir sie sehr schnell in der Startbox hatten. Nova folgte ohne zu zögern mit Caleb, und schon waren wir in der Box. Ich streichelte meiner Stute kurz über den Hals, ehe Alexis den Timer stellte und die Türen aufflogen. Hell schoss so schnell aus der Box, dass ich mich in ihrer Mähne festkrallen musste, um nicht von ihrem Rücken zu fallen. Nach einem kurzen Blick nach hinten sah ich, wie verdutzt Caleb uns nachschaute und Nova antrieb. Hells Galoppsprünge wurden von Sprung zu Sprung länger und raumgreifender, so dass Caleb und Nova keine Chance hatten uns einzuholen. Größere Pferde waren eben doch ab und an von Vorteil.
    Während wir so galoppierten hatte ich Alexis aufgetragen, Faster, Jagger und Walker fertig zu machen. Es dauerte auch nicht mehr lange, da war ich mit Hell durch die Ziellinie galoppiert, gefolgt von Caleb und Nova.
    Wir lobten die Pferde ausgiebig und brachten sie in den Stall, wo wir sie absattelten und wieder in ihre Boxen brachten. Ich schnappte mir nun die ältere Stute Faster, Alexis Jagger und Caleb den Hengst Walker. Nach dem Training konnten die drei in der Stufe M starten.
    Aufgeregt stellten wir uns auf, stellten den Timer ein und los gings. Ich hielt Faster ein wenig zurück, da sie eine leichte Erkältung hatte. Walker und Jagger preschten davon und ich merkte, wie gerne Faster laufen wollte, doch nicht mit ihrer Erkältung. Sie schlug sich gut und kam nur circa 7 Pferdelängen hinter den anderen beiden ins Ziel, doch das war wirklich okay. Gewonnen hatte Walker, der heute in Höchstform war. Lächelnd stich ich mir meine Haare aus dem Gesicht und ritt die Stute zur Stallung, wo wir alle Pferde absattelten und versorgten. Schließlich wurden ihre Trainingspässe geändert, so dass Hell und Nova nun in der Stufe S und Walker, Jagger und Faster in der Stufe M starten durften.

    Springen E auf A
    Lächelnd stand ich in der Halle und beobachtete Aaron dabei, wie er Nova warm ritt. Der Junge war wirklich talentiert und beherrschte das Springreiten immer besser, weshalb ich ihn nun auch mit anderen Pferden springen lies. Er selbst war auf einem wackligen A-Niveau, doch E beherrschte er wirklich sehr gut. "Nehm die Zügel mal kürzer und reit ein paar kleinere Zirkel. Schau, dass sie sich schön nach innen biegt", gab ich Aaron Anweisungen und fing an, die Hindernisse aufzubauen. Das erste waren jedoch nur sehr niedrige Cavalettis und Trab- sowie Galoppstangen. Alles noch ganz easy für Aaron und Nova. "Gut, okay..okay.. trab mal an und nimm die Trabstangen. Dann galoppierst du an und nimmst die andere Reihe. Dann direkt über das Cavaletti", gab ich ihm Anweisung und sah seine gerunzelte Stirn unter seinem Reithelm. Jetzt musste ich doch lachen, weil er so überfordert schaute. Zu seinem Verhängnis kam Caleb gerade in die Halle, um uns beim Training zuzusehen. Natürlich war Aaron nun verdammt nervös, weil er immer von Caleb verbessert wurde. "Caleb, you don't say a word!", fauchte ich ihn an und widmete meine Aufmerksamkeit wieder Nova und Aaron. Nervös schlug die Stute mit dem Schweif, als der total verkrampfte Aaron die Stute antrieb. Klong, klong, klong... ging es, als sie über die Trabstangen gingen. "Aaron, warte ne Minute, halt sie an." Sagte ich zu ihm und verlies die Halle, nachdem ich Caleb einen warnenden Blick zugeworfen hatte. Dieser fuhr mit seinem Finger über seine Lippen und tat so, als würde er sie mit einem Schlüssel verschließen, welchen er auf den Boden warf. Ich ging derweil zügig in die Sattelkammer, um Ausbinder zu holen, damit die Stute den Kopf runternahm und nicht wie eine Giraffe in der Gegend rumstolperte. Etwas unüblich zu dem Springsattel hatte ich Schlaufzügel gewählt, weil die Stute da immer die Chance hatte, dem Druck auszuweichen, wenn sie ihren Schädel runternahm. Ich verschnallte sie noch ziemlich locker, ehe Aaron damit ein paar Runden Schritt und Trab ritt, bevor ich sie etwas enger verschnallte, die Stute dem Druck nachgab und endlich die Füße bei den Stangen hob. Auch bei den Galoppstangen knallte sie nicht mehr dagegen. Das Cavaletti lies ich Aaron noch mit den Schlaufzügeln springen, ehe ich sie rausmachen musste. Die Gefahr, dass Nova ihren Kopf nach dem Hinternis hochriss und durch den übermäßigen Druck in ihrem Maul in Panik geriet und zu stürzen drohte, war einfach zu hoch.
    Ich machte die Schlaufzügel ab und Caleb baute derweil E-Sprünge auf, die Aaron auch nach einiger Zeit solide springen konnte. Nun erhöhten wir die Hindernisse und ich lächelte, als Aaron diese auch locker springen konnte. "Gut gemacht, Aaron!", lobte ich den Jungen und auch Caleb gab nun seinen Senf dazu: "Better than me, I think", sagte er und klopfte ihm einmal auf den Kopf. Caleb war kein Springreiter.. sein Gebiet war die Westernreiterei.
    Wie gesagt setzte ich mich nochmal kurz auf sie, ehe ich den Parcours durchritt und sie dann schließlich lobte und Aaron in die Hand drückte. Zusätzlich gab ich ihm die Schlaufzügel. "Bring sie bitte in die Box", sagte ich lächelnd und schnappte mir Caleb am Kragen der gerade gehen wollte: "Take it all back, please", befahl ich ihm und grinste kurz, ehe ich auf die Hindernisse und Stangen zeigte. "Sure, darling", sagte er augenverdrehend, lächelte mich jedoch dann nochmals kurz an. Hach ja, da entwickelte sich was.
    by Veija
    Dressurtraining E auf A mit Hell und Nova
    Voller Vorfreude schnappten Alexis und ich uns Nova und Hell, die wir in der Stallgasse sogleich putzten und sattelten, ehe wir uns auf den Weg in die Halle machten. Warum die Eile? Weil Nova bald an einer Stutkrönung teilnehmen sollte und sie doch ein wenig besser trainiert sein sollte, als sie bis jetzt war. Da Hell und Nova zusammen einfach ein gutes Team waren, bekam Hell auch noch ein wenig Training. Schaden konnte es ihnen nicht.
    Zunächst ritt ich Hell, doch nachher würde ich mich noch ein wenig auf Nova setzen. Nach dem Aufwärmen fingen Alexis und ich mit den ersten Übungen an. So versuchten wir aus dem Schritt einen Mittelschritt, aus dem Trab einen Mitteltrab und aus dem Galopp einen Mittelgalopp zu machen.
    Der Galopp war das Schwierigste, weil die Vollblüter einfach nur rennen wollten! Es dauerte eine ganze Weile, bis wir die zwei also so weit hatten, dass sie ein wenig ruhiger galoppierten. Nun folgten einige Wechsel zwischen Stand und den drei Grundgangarten, die sehr gut klappten. Zirkel und Schlangenlinien kannten die beiden schon, weshalb wir das nicht üben mussten.
    Langsam konnten wir uns an die A-Lektionen wagen. Der Arbeitstrab war kein Problem, der Arbeitsgalopp deshalb ein umso Größeres. Die beiden Englischen Vollblüter kannten im Galopp nur eines: Vollgas.
    Mit viel Geduld bekamen wir es hin, dass die Pferde halbwegs ordentlich liefen. Einen Dressurwettbewerb würden wir so zwar nur mit viel Glück gewinnen, aber mehr war da nicht drin.
    Nun kamen wir auch zu etwas, was sichtlich schwieriger war: Rückwärtsrichten. Lächelnd trieb ich die Zicke Hell zurück. Artig setzte sie einen Huf hinter den anderen. "Doch nicht so schwer", sagte ich und klopfte ihren Hals, ehe Alexis und ich die Pferde tauschten, da ich Nova noch ein wenig reiten wollte. Mit ihr ging ich alles nochmal kurz durch, ehe wir es dabei beließen und die Pferde zurück in den Stall brachten.






    Unser Ritt
    Heute war es endlich so weit. Lächelnd lud ich meine Braune Stute aus dem Hänger und band sie an diesem an. Heute konnten wir endlich zeigen, dass sich das harte Training gelohnt hatte, denn heute war die Stutkrönung, an der ich mit meiner Englischen Vollblut Stute Supernova teilnehmen würde. Sauber geputzt war sie schon, jedoch strich ich noch einmal mit der Bürste über ihr Fell, ehe ich sie sattelte. Ich legte ihr ihren Springsattel auf den Rücken, flechtete die Mähne zu Zöpfchen, legte die Kandarre an und schwang mich nach dem Umziehen in den Sattel. Wir mussten heute eine Kombination aus Dressur und Springen vorführen, weshalb ich auch nicht mit einem meiner Westernpferde hier war. Nach dem Aufwärmen wurden wir auch schon aufgerufen. Ich setzte ein Lächeln auf und ritt Nova in die Halle. An X stoppte ich sie geschlossen und zog meinen Hut, um die Richter zu grüßen. Ungeduldig kaute mein Mädchen auf dem Gebiss herum, während ich sie antrieb und wir eine ganze Bahn im Schritt gingen, ehe wir durch die Länge der Bahn wechselten und auf der anderen Hand im Schritt gingen. Als wir wieder an der langen Seite ankamen, trabte ich sie an und wir ritten große Schlangenlinien an der langen Seite, trabten locker die kurze und wiederholten die Schlangenlinien an der langen Seite erneut. In der Ecke angekommen machten wir aus der Ecke kehrt, ehe wie die Trabphasen und die Schlangenlinien wiederholten. Aus der Ecke heraus galoppierte ich sie an und hielt sie auf dem Zirkel. An X parierte ich sie kurz zum Trab durch, ehe wir auf der anderen Hand wieder angaloppierten. Die letzte Übung die wie absolvieren sollten war das Springen über 3 Cavalettis mit einem halben Meter Höhe. Ich lenkte Nova darauf zu und sie flog förmlich über die kleinen Hindernisse. Die Stute liebte es zu springen, weshalb das nun wirklich kein Problem für sie gewesen war. Zu guter Letzt hielten wir wieder am Punkt X und verabschiedeten die Richter. Lächelnd klopfte ich den Hals der Braunen und wir verliesen unter lautem Applaus die Halle. Daußen nahmen uns Caleb, Alexis und Aaron in Empfang, die sich sofort um die Stute kümmerten, wärhend ich mich an die Bande stellte und den anderen Reitern zuschaute. Die Konkurrenz war groß- sehr groß. Doch falls wir nicht gewinnen sollten, war es wenigstens eine gute Übung auf den großen Start, der uns dann beim nächsten Mal bevorstand.​
    2372 Zeichen ohne Leerzeichen, gezählt auf zeichenzähler.de, by Veija​
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    Pferd by Jackie, Rest von Yumika
     
  4. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Joyce McConnor mit
    Mistery
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    Steckbrief
    Mistery
    ♣--------------------------------------♣

    Abstammung

    Unbekannt x Unbekannt
    Ubk. x Ubk. Ubk. x Ubk.

    ♣--------------------------------------♣

    Exterieur

    Rasse Hannoveraner
    Geschlecht Stute
    Alter 13 Jahre [18.07.2001]
    Stockmaß 1.61 m
    Fellfarbe Rappchimmel
    Abzeichen -//-

    ♣--------------------------------------♣

    Interieur & Beschreibung

    Arbeitswillig | Schlau | Liebevoll
    Mistery ist eine liebevolle Stute die es nicht leicht in ihrem Leben hatte, und jetzt noch mit manchen Problemen auseinander gesetzt wird. Trotzdem ist sie Treu und wenig. Sie war früher eine ehrgeizige Turnierstute die viele Siege aufweisen konnte. In den 5 Jahren wurde sie sehr Vernachlässigt.

    Mistery kann einige Turniererfolge aufweisen doch der Spaß an dem Rennen und ihren weiteren Fähigkeiten wurde ihr weggezogen, durch andauerndet Peitschen und Schlagen der Besitzerin. Als die Stute in einem Alter von 5 Jahren geklaut wurde ging es mit ihrer Karriere steil Bergab. Nun findet Mistery wieder den Mut neues zu Probieren und hat wieder Spaß zu Arbeiten. Ihr gefällt es wenn sie richtig schwitzen muss. Doch wenn man den Unterschied zwischen Spaß und Überanstrengung nicht kennt kann das ziemlich schief gehen, denn Mistery ist eine sehr Schlaue und liebevolle Stute die man trotzdem nicht unterschätzen sollte.


    ♣--------------------------------------♣

    Gesundheit & Wohlbefinden

    Gechippt [x]
    Letzte Impfung 16.03.2015
    Letzte Wurmkur 16.03.2015


    Beschlagen [Ja / Standardeisen mit Stollen]
    Letztes mal Ausgeschnitten 15.03.2015
    Letztes mal Geprüft 15.03.2015
    Mängel/Welche? -//-

    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten

    Besitzer Sevannie
    VKR Flair
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen

    ♣--------------------------------------♣

    Qualifikationen

    Dressur L
    Springen S
    Military L
    Distanz L
    Rennen M
    Western E
    Fahren E
    Wendigkeit E

    ♣--------------------------------------♣

    Ausbildungsstand & Zuchtdaten

    Eingeritten [x]
    Eingefahren []
    Potential Dressur, Millitary, Springen


    Gekört/Gekrönt [ ]
    Eingetragene Zucht /
    Gencode aa EE GG
    ♣--------------------------------------♣
    Zu den Schleifen
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    3. Platz 126. Dressurturnier
    2. Platz 22. Synchronspringturnier
    1. Platz 94. Springturnier
    2. Platz 96. Springturnier
    1. Platz 134. Springturnier
    1. Platz 130. Distanzturnier
    3. Platz 140. Distanzturnier
    2. Platz 74. Militaryturnier
    3. Platz 194. Militaryturnier
    3.Platz 115.Galopprennen
    2. Platz 227. Galopprennen
    1. Platz 234. Galopprennen
    Zu dem Zubehör
    Tierarztbericht
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    Durchchecken, Impfen & Wurmkur verabreichen
    Nachdem ich die letzten Tage bei vielen fremden Pferden war, ging ich heute in meinen eigenen Stall als Tierärztin. Ich machte mich auf den Weg zu Mistery. Die Schimmelstute sollte demnächst auf eine Stutenkörung vorgestellt werden, somit musste sie natürlich vorher darauf geprüft werden. Ich band mir die Stute am Putzplatz an und hatte schon alles vorbereitet. Meine Tasche stand neben mir, mit dem ganzen Zeug das ich brauchen würde. Etwas weiter weg, wo Mistery nicht dran kam, ein Eimer mit etwas Müslli, dort wollte ich die Wurmkurpaste untermischen, das klappte bei der Schimmelstute ganz gut. Ich begann nun also damit sie abzutasten, nirgends zuckte sie, außer beiden Beinen. Diese hob sie nach und nach an. Ihre damaligen Wunden waren komplett verheilt, ihr ging es wirklich prima hier. Auch wenn EIgenlob stinkt, ich war stolz darauf, das sie sich so gemacht hatte! Ich schmunzelte und überprüfte ihre Atmungs und Pulswerte. Die Atmung lag bei 14 Atemzügen pro Minute und der Puls bei 42 Schlägen pro Minute. Damit war alles im grünen Bereich. Als nächstes kam das Fiebermessen, wobei mir Tyler half. Er hielt die Stute fest und ich maß die Körpertemperatur. 37,9° C. Damit auch gut. Mistery hatte kurz etwas aufgezuckt, da es anscheinend ein ungewohntes Gefühl gewesen war, was aber auch verständlich war. Ich lobte sie kurz, Tyler verabschiedete sich derweil wieder. Sanft strich ich ihren Hals entlang, als ich dann die Spritze aufgezogen hatte mit dem Impfstoff. Ich injizierte die Spritze, hierbei quickte Mistery kurz etwas auf und legte die Ohren an, doch sie beruhigte sich schnell wieder. Ich lobte sie und desinfizierte die Stelle etwas mit einem Tupfer. Als alle Impfungen verabreicht waren, schnappte ich mir die Paste Wurmkur und gab ihr diese. Die Hälfte spuckte sie in den Eimer, aber als ich alles mit dem Müsli vermischt hatte, fraß sie dieses auch brav auf. Sanft lobte ich sie und schmunzelte,. Hatte alles gut geklappt. Ich brachte die Stute in ihre Box zurück, für heute sollte sie sich schonen!
    [2028 Zeichen by Sevannie]

    Hufschmiedbericht
    Der junge Schmied Adam McDorrell machte sich heute auf den Weg zu Joyce, einer guten Freundin von Jules. Sie hatte ihn gebeten, die Hufeisen ihrer Hannoveranerstute Mistery zu erneuern. Adam wurde freundlich empfangen und während Joyce die Schimmelstute aus dem Stall holte, legte sich Adam seine Lederschürze um. In die Taschen steckte er das Hufmesser, die Raspel und die Hufzange.
    Er begrüßte Mistery kurz und begann dann mit der Arbeit. Als erstes löste er die Eisen an allen vier Hufen. Anschließend schnitt er sie nach einander aus. Mistery hielt währenddessen schön still, was Adam die Arbeit stark erleichterte.
    Nachdem die Hufe ausgeschnitten waren, kürzte Adam die Hufe mit der Zange und raspelte sie rund.
    Danach passte er die Eisen an die Hufe des Hannoveraners an. Dabei achtete er sehr genau darauf, dass sie wirklich perfekt auf Misterys Hufe passten.
    Er befestigte die Eisen mit den Nägeln, die er sich noch in die Tasche gesteckt hatte und machte die Stollen an den Eisen fest.
    Adam ließ Mistery nochmal vorführen, aber alles saß wie es sollte. Also war er schon fertig und konnte wieder nach Hause.
    1118 Zeichen, geschrieben von Jual




    Trainingsbericht [2] -> Aufstufung Dressur E -> A & Aufstufung Dressur A -> L
    Mistery Aufbauendes A-Dressurtraining & Get a Movie's A-Springtraining
    Direkt nachdem Osita von Pepe abgeholt wurde, kamen Joyce und Tyler. Die beiden brachten mir ihre Pferde Mistery und Get a Movie. Tyler war eigentlich Joyce's Helfer auf ihrem Hof, besaß aber selber einige Pferde. Die beiden Pferde – Hannoveraner – standen auf meinem Hof, ihre jeweiligen Besitzer und Besitztümer neben ihnen. Mistery war ein besonderer Fall; zwar besaß sie gute Dressurkenntnisse, kam aber aus schlechten Verhältnissen und musste besonders sanft angearbeitet werden. Get war eher ein gemütlicher Kamerad, der aber wohl doch für Turniere geeignet war. Die beiden Pferde wurden zunächst auf die Weide gebracht – Mistery kam zu meinen Stuten, während der Hengst die Nachbarkoppel bekam. Pech gehabt. Dann setzte ich mich mit Tyler und Joyce auf die Holzbank vor meinem Stall und holte Block und Stift heraus. In den nächsten Minuten berieten wir uns und kamen zu dem Entschluss, dass Tyler für die nächsten Stunden bei mir bleiben würde, um eventuell bei Mistery zu helfen. Abwechselnd würde ich dann Get und die Stute trainieren, ohne sie völlig zu verausgaben.​
    Zunächst begann ich mit Mistery. Die wurde von Joyce gesattelt und aufgetrenst, während ich nur das Verhalten der Stute betrachtete. Sie war ruhig, gelassen, ließ sich ohne Schwierigkeiten gurten, hatte aber einen sorgsamen Blick auf mich gerichtet. Als sie fertig war, ging ich auf die Hannoveranerstute zu, streichelte langsam ihren Kopf und spürte, wie die Muskeln um ihr Maul zuckten. Dann, sanft und mit der Gelassenheit, die ich nur von einem Kaltblut kannte, stibitzte sie eine Möhre und kaute sie genüsslich auf. Mit einem Lächeln führte ich die Stute in die Reithalle. Auch Tyler und Get waren dabei, sich aufzuwärmen, da ich nun erst einmal die Grundkenntnisse der Stute abfragen wollte. Joyce hielt Mistery fest und ich saß auf. Normalerweise würde ich eine Gerte nutzen, aber die 14jährige sprach nur sehr schlecht darauf an. Im Laufe der Lektion aber würde ich sie wohl nicht brauchen. Verschreckt sprang die Stute mit einem Satz in die Halle hinein und schüttelte sich. Der Grund dafür war eine streunende Katze. Beruhigend streichelte ich ihren Hals und wartete, bis sie von ihrem Schreck runtergekommen war, ehe ich mit ihr neben Tyler auf Get her schritt. Die beiden Hannoveraner schienen sich gut zu verstehen, sodass ich einen kleinen Austausch mit Joyce's Helfer machen konnte. Der war ganz begeistert davon, bei dem Aufbautraining mit Mistery zuzuschauen und versicherte mir, meine Trainingstechniken auch anzuwenden, sofern es ihm möglich war. Das Pferdepaar schien nicht zu bemerken, dass sie nun nebeneinander trabten, obwohl Misterys Ohren aufgestellt waren. Tyler hielt eine kleine Gerte in der inneren Hand. Also bat ich ihn, abzuwenden, sodass wir uns die Halle aufteilen konnten; er nahm die C-Hälfte, ich die A-Hälfte.​
    Die Stute sprach gut auf meine Gewichtshilfen an. Ich wollte heute erst einmal nur mit Gewicht und Schenkeln arbeiten, Zügel nur im allernötigsten Falle. Ich stellte die Stute auf dem Zirkel um, sodass sie im Trab ein großes S beschrieb und wider Erwartungen bei C gelassen meine Befehle annahm, um bei H an Get vorbeizutraben. Aufmerksam studierte sie nun die Bande und streifte diese, wurde aber nicht scheu. Auf dem Zirkel lief sie auch ganz gut, bis sie kurz stolperte und danach sofort den Kopf hochriß. Aber sie fing sich und galoppierte bei A an. Da ich nicht die ganze Halle nutzen wollte, blieben wir auf dem Zirkel. Die Fäuste aufgestellt, bemerkte ich, wie sie sich ziemlich stark nach innen richtete; ihr Kopf war arg schräg aufgestellt. Ich gab die Zügel etwas nach und trieb sie mehr an – das war ein Fehler. Ein Aussetzer folgte und sie blieb stur stehen. Der Kopf war hoch aufgerichtet, die Beine wie zementiert am Boden und der Rücken war durchgedrückt, als wolle sie fliehen. Joyce intervenierte, sprach leise auf die erschrockene Stute ein und führte sie an der Trense auf den Hufschlag und redete immer wieder leise mit ihr, bis sich die Verspannungen lösten und nach einer Runde schnaubte sie nur noch und gestattete mir, ihr Hilfe zum Traben anzubieten. Diese zwei Runden galten nur dem Abreagieren, da sie nach der intensiven Lektion mit Get erst wieder laufen würde.​
    Die Stute war nun auf der Weide, graste und wälzte sich auch. Tylers Hengst wartete vor mir auf dem Springplatz. Für die A-Lektion standen dort nur vier Hindernisse. Eine niedrige Hecke, ein schmaler Oxer und zwei Hindernisstangen mit verstellbaren Höhen. Da beim A-Springen Hindernisse mit einer Höhe von 50 bis 80 Zentimeter gefordert waren, hingen in den verstellbaren Hindernissen nur zwei Stangen; der Oxer erreichte etwa 84 Zentimeter. Da der schmucke Hengst schon aufgewärmt wurde, fingen wir mit Kindertraining an – gemeint waren Cavalettistangen vor dem Hindernisparcours. Im Mitteltrab stiegen wir über die kleinen Stangen, hin, zurück, hin, zurück. Dann ab auf den Springplatz. Als erstes ließ ich ihn die Hindernisse inspizieren. Der Gute stupste die Hecke argwöhnisch an und rupfte an den Plastikblättern herum. Doch dann bemerkte er ihre komische Konsistenz und ließ davon ab. "Wenn ihr trainiert, achtet darauf, ihm genug Anlauf zu gewähren und achte darauf, beim Springen die Fäuste nicht zu hoch zu reißen. Das machen viele Anfänger, wenn sie Springreiter sehen. Das geht nur ohne Fehler gut, wenn ihr beide gut ausgebildet seid!", rief ich zu Tyler, der mit seinem Handy in der Hand am Zaun stand und abwesend nickte. "Was habe ich gesagt, Tyler?" "Genug Anlauf, Fäuste unten lassen, ansonsten Unfall.", antwortete er monoton und zeigte mir ein Daumenhoch. Dann seufzte ich und trieb den Hengst an. Auf dem Hufschlag bereitete ich ihn vor, ehe er angaloppierte und auf der Mittellinie die Hecke an. Gut sechs Meter davor griff ich die Zügel fest in meinen Händen, beugte mich leicht vor und drückte meine Hacken in seine Flanken. In dem Moment, indem der Schecke absprang, legte ich meine Fäuste auf seinen Widerrist und stand auf. Seine Hufe streiften die Oberfläche, aber als er dann wieder aufsetzte, lief er gewohnt weiter. Lobend klopfte ich seinen Hals und ritt auf der linken Hand weiter. Vor uns stand der Oxer. Mit einem 'Klong' fiel die oberste Stange aus der Verankerung und schnaubend lief der Hengst weiter. Bei A wendeten wir wieder ab. Get a Movie sprang flüssig über die Hecke. Weiter ging es auf der rechten Hand mit den zwei Stangen. Leider fiel auch dort bei dem letzten Hindernis die oberste hinunter, sodass wir über den Platz trabten, während Tyler die Stangen einhakte und dagegen klopfte, um die Sicherheit zu testen. Anschließend wiederholten wir diesen Parcours – sprangen erst über die Hecke, dann über den Oxer, wieder die Hecke und dann die beiden Stangen. Der Hengst machte gut mit und hatte Spaß daran. Wiehernd setzte er hinter den Stangen auf und musste kurz äppeln. Auch diese Aufgabe nahm mir Tyler nun ab, indem er den Mist in die Schubkarre neben den Platz brachte und dann vom Gatter aus weiter zuschaute. Abschließend steigerte ich die Schnelligkeit des Galopps, sodass wir mit Schmackes in entgegengesetzter Richtung über die Stangen sprangen. Schnaufend kratzte er sich an seinem Bein und schien aufzuatmen, als ich absaß, den Gurt lockerte und Ausbinder abband beziehungsweise die Steigbügel hochband. Der Hengst wurde dann von mir zur Stallgasse geführt und abgesattelt. Währenddessen ich sein Sattelzeug in der Kammer unterbrachte, putzte Tyler seinen Hengst und belohnte ihn mit Leckerchen. "Was machst du noch mit Mistery?", fragte er nun. Der Tag neigte sich seinem Ende zu. "Eigentlich wollte ich mit ihr noch ausreiten. Direkt hier in der Nähe ist ein großes Feld, das vom Bauern gegenüber gestellt wird. Ein bisschen darauf traben dürfen wir, aber vorher braucht sie noch eine Warnsignette, Katzenaugengamaschen und eine warme Decke.", antwortete ich.​
    Eine Viertelstunde später ritten Mistery und ich auf das leicht vernachlässigte Feld. Dieses lag auf der anderen Seite der Straße und die Lampen vom benachbarten Reitplatz erhellten unsere Sicht mehr als genug. Mitten auf dem Feld stand ein Holzpfahl. Diesen nahm ich als Mittelpunkt und im Leichttrab folgten wir einem unsichtbaren Zirkel drumherum. Die Stute zog an den Zügeln; wollte sie schneller laufen? Vorsichtig vergrößerten wir den Zirkel. Dann drückte ich erneut die Fersen in ihre Flanke. Die Stute hopste einmal, dann sprang sie in den Galopp und sprang dann aus dem Zirkel hinaus und rannte um das halbe Feld. Mistery hatte total viel Spaß und stieß kleine weiße Wölkchen aus ihren Nüstern. Es wurde kühler. Leider musste ich sie zügeln, damit sie sich nicht zu sehr verausgabte; ein verschwitztes Pferd in kühler Luft wäre ein Albtraum. Mistery verstand meine Schenkel- und Zügelhilfen, ihre Sprünge wurden größer, dafür verringerte sich die Geschwindigkeit der Hannoveranerstute. Nach etwa drei Minuten verlangsamten wir und. Leicht schwitzend ritten wir zurück zum Hof, der untergehenden Sonne entgegen, wo auf uns Essen, eine ausführliche Pflegeeinheit für die Stute, eine warme Dusche für mich und schließlich Bett beziehungsweise Box auf uns warteten.​
    Am nächsten Tag...
    ...war ich schon um fünf Uhr wach wie ein...ja. Keine Ahnung. Nach zwei Tassen Grüntee intus hatte ich ohne Tyler – der kam erst gegen zehn Uhr – den Springplatz umgebaut und verbessert. Der Uhrzeiger bewegte sich auf halb sieben vor, als ich mit Get auf den Vorplatz des Stalles ging und ihn dort ausgiebig putzte. Der Braunschecke war ihm Kuschelmodus und konnte seinen Kopf nicht von meiner Brust nehmen. Erst nach einer langen Umarmung sattelte ich ihn und schwang mich kurzer Hand auf seinen Rücken. Auf dem Reitplatz ritten wir außen um die Hindernisse in Schritt und Trab sowie eine Bahnlänge im Galopp. Dann ritten wir auf den Oxer zu. Der Abstand zwischen den einzelnen Stangen war größer als ursprünglich geplant, aber der Hengst konnte das Hindernis überwinden, ohne das die Stangen runterfielen. Bei M machten wir kehrt, sodass wir auf den Weg auf den Hufschlag die Hecke überspringen konnten. Aus halb sieben wurde acht, und nach erfolgreichen und erfolglosen Sprüngen wurden nur noch erfolgreiche mit berühren der Hindernissen. Ausgepowert gönnte ich dem Hengst eine Möhre bevor er abgesattelt, geputzt und in die Box gestellt wurde. Dann bekam er seine Portion Kraftfutter, mit Apfel- und Möhrenstücken versehen und so eine wohlverdiente Pause.​
    Um neun stand eine äußerst verdreckte Mistery auf dem Waschplatz am Stall. Gelassen nahm sie das lauwarme Wasser, den Schwamm, Pferdeshampoo und -conditioner und die Wurzelbürste hin, die sich nun seit zehn Minuten der Fellpflege verschrieben. Die Hannoveranerin hatte sich wohl ein wenig an mich gewöhnt, denn hin und wieder stupste sie mich an, sobald sie die Möglichkeit hatte. Gut zwanzig Minuten später war sie sauber, getrocknet und gesattelt in der Halle. Es war warm, die Sonne stand schon hoch am Himmel und durch die Tore drang Luft und der Klang von Wildvögeln. Mistery trabte aufmerksam durch die Halle, bog ihre Gelenke richtig (im Sinne von korrekt) durch und zuckte, als ich fester als beabsichtigt Galopphilfen gab. Doch trotz des kleinen Schreckens machte sie gut mit und gab einen fließenden Start ab. Während des Galopps musste ich ihre Stellung korrigieren, da sie ständig nach außen schielte. Ich nahm den äußeren Zügel mehr auf, sodass ihr Kopf nach vorne gestellt war. Dann folgte ein Zirkel bei A, eine halbe Bahn im vollen Karacho und dann zwei Runden zum abreagieren in Trab. Ehe sie nicht leichttrabte, konnte sie keine Volten, Bahnwechsel oder Schlangenlinien reiten. Im Reiterstübchen stand plötzlich Tyler. Der Helfer und Reiter von Get wirkte noch schlaftrunken, als er mir winkte und sich dann mit seinem Handy beschäftigte. Als wir eine Volte bei E ritten und dann stehen blieben, erhob ich meine Stimme. "Tyler? Hol Get aus seiner Box, mach ihn reitfertig und treff mich in zwanzig Minuten vor dem Reitplatz. Oh – und könntest du vorher noch die Boxen von euren Pferden saubermachen?" Grummelnd machte sich der Mann aus dem Stab. Lachend saß ich etwas bequemer im Sattel.​
    In den nächsten zwanzig Minuten übten wir dann auch Volten, Schlangenlinien und einen Bahnwechsel, mussten aber frühzeitig aufhören da nun kleinere Vögel in die Halle flogen und uns beide zugegebenermaßen konfus machten. Also stieg ich nach etwa fünfzehn Minuten ab, brachte sie zur Weide, wo ich sie anband, absattelte und putzte. Zu guter Letzt gab es noch ein Möhrchen und eine Streicheleinheit zwischen den Ohren, ehe ich sie auf die Weide entließ. Dort stand sie etwas abseits von Meyja und sah ihr beim Rumtollen zu, ehe sie mitmachte.​
    Tyler stand bereits mit Get vor dem Reitplatz. "Hast du einen Helm bei?" Verwirrt schaute der Helfer mich an. "Ich leihe dir einen." Sprach's und drei Minuten später war er bestückt mit Helm und Gerte. "Rauf mit dir. Reit den Parcours ab, zweimal. Mach das, wie du möchtest, aber bleib bei der Rangfolge. Und achte darauf, was ich dir gesagt habe gestern." Langsam nickend stellte er die Steigbügel auf die richtige Länge ein und saß auf. Mit einer raschen Kopfbewegung bat ich ihn, loszureiten. Nach der Aufwärmphase begann er, über die Hindernisse zu springen. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal und sagte mir dann begeistert, dass das Training gut abgefärbt habe auf seinen Hengst. Dann verabschiedeten wir uns voneinander und ich half ihm beim Verladen der beiden Hannoveraner.​
    Mistery hat erfolgreich am A-Dressurtraining der ITS Canterbury Trainerin Catalina teilgenommen.
    Get a Movie hat mit Erfolg am A-Springtraining der ITS Canterbury Trainerin Catalina teilgenommen.
    UHAP Ocean Wave - Dressurtraining

    Mistery, L-Dressur
    Es war wieder soweit. Nach einigen Querenzen kam wieder ein Auftrag von Joy. Es war Mistery, die Hannoveranerstute, die ich bereits einmal trainiert hatte. Mit Wohlwollen richtete ich eine Box her und wartete, bis das allzubekannte Auto wieder auf dem Parkplatz stand. "Hallo Joy!", rief ich ihr entgegen. Sie grüßte ebenfalls zurück und brachte dann die Schimmelstute auf den Platz. Anscheinend erkannte sie mich noch, denn sie ließ sich von mir an den Nüstern kraulen und auf den Hals klopfen. "Dressur also wieder, hm?" "Ja. Man muss ja auch was für die Förderung der Tiere tun, nicht wahr?" Ich lächelte nur und schaute dem Pferd genau in die Augen. Eigentlich ein No-Go, aber die Stute nickte nur zweimal und schnaubte. "Ich komme in drei Tagen wieder. Du weißt ja, worauf du achten musst bei Mistery.", sprach's und stieg in ihren Wagen ein.​
    Direkt als sie vom Hof fuhr ging ich mit der Stute und ihren Sachen zum Reitplatz. Da es schon Nachmittag war hatte ich nur vor ihre Kenntnisse abzufragen und morgen mit dem eigentlichen Training anzufangen. Da die Stute etwas verstaubt war, musste ich sie erst bürsten, achtete dabei immer darauf, auf ihre Reaktionen zu schauen. Schließlich hatte sie schlechte Erfahrungen gesammelt und das könnte das Training beeinflussen. Aber sie war ruhig und gab keine Laute von sich, selbst beim Satteln stand sie da und stampfte gelegentlich mit dem Huf auf. Ich trat einen Schritt zurück, ging auf die andere Seite der Stute und gurtete nach. Dann schwang ich mich in ihren Sattel und ging mir ihr auf den Platz. Erst einmal gab es eine lockere Aufwärmrunde mit Schritt/Trab-, Trab/Galopp- und Galopp/Schrittübergängen. Da wir das selber früher geübt hatten schien sie damit komplett einverstanden zu sein. Gelegentlich wieherte sie, blieb aber still und ging auch super auf dem Zirkel und machte kleinere Schlangenlinien um die Gelenke und Muskeln vorzubereiten. Danach folgten einfache A-Lektionen, Zirkel, Volten, Viereck vergrößern und verkleinern. Danach bemerkte ich aber, wie tatendurstig sie war und stellte sie dann auf der anderen Hand um. Im Mitteltrab erfolgte eine mittelgroße Volte. In der anschließenden Ecke bremste ich sie etwas ab und ging dann einmal auf einen großen Bogen zurück zum Hufschlag, saß um und wiederholte das in den nächsten Ecken wieder. Mistery legte dabei den Kopf schön an, sodass das in der Richterbewertung nur Punkte hätte geben können. Für heute war das aber erst einmal alles.​
    Lobend gab ich ihr nach dem Reiten ein Stück Gurke, brachte sie auf die Weide zu Meyja und Ben und ging dann selber schlafen.​
    Am nächsten Morgen ging ich sehr früh auf die Weide. Bella kümmerte sich bereits um Meyja und wollte mit ihr ausreiten. Währenddessen holte ich die Hannoveranerstute auf den Platz. Da sie arg verschmutzt war, kamen wir an einer Dusche nicht vorbei. Zunächst aber stellte ich die Temperatur des Wassers angenehm and und begann dann auch.​
    Gut zehn Minuten später stand sie unter dem Solarium, bis sie kurz darauf trocken war und ich sie satteln konnte. Diesmal trainierten wir in der Halle. Aufgesessen und nachgegurtet, begann unser Aufwärmprozedere von vorne. Das kürzten wir aber ab und gingen dann ins richtige Training. Die Übung von gestern mit der Kehrtwende hatte sie schon gut drauf, daher probierte ich die Kehrtwendenvolte auch einmal aus. Nach einigen Durchläufen und etwas gutzureden – sie wirkte sehr argwöhnisch, was das denn alles soll – hatte sie das Prinzip verstanden. Direkt im Anschluss galoppierten wir dann an. Auch jetzt fiel mir ihr weicher Sitz und ihr weitgreifender Gang auf, daher war ich froh, in Ruhe aussitzen zu können und ihr gelegentlich die Fersen in den Bauch zu drücken. Wir parierten zum Schritt. Ich ließ die Stute am langen Zügel etwas laufen und streckte meine Hände nach oben. Ich hatte seit einigen Tagen ein leichtes Taubheitsgefühl in den Fingern, dass ich einfach nicht loswurde. Ich entschied mich, heute noch drei weitere Figuren zu üben, morgen dann noch einen Überprüfungstest zu machen, bis Joy wieder da war.​
    Es waren einfache Übungen. Doppelte Schlangenlinien, halbe Bahnwechsel und Mittelzirkel wurden daraufhin schweigend geübt. Zunächst im Schritt, dann auch im Leicht- und Mitteltrab und der Mittelzirkel auch im Galopp. Das war es auch für heute und ich brachte die Stute in den Stall, damit sie morgen nicht so verdreckt sein würde.​
    "Naa Mistery, bist auch so gut gelaunt wie ich?" Die Stute wirkte heute etwas unmotiviert. Sie ging lustlos neben mir her auf die Halle zu. Es war windig und es roch nach Regen. Auch meine angebotene Gurke verschmähte sie. Daher ging ich schulterzuckend mit ihr in die warme Halle rein und saß auf. Joy saß auf einem Hocker oberhalb der Halle und winkte mir zu. Zeit, ihr zu zeigen, was wir konnten. Wir ritten auf X zu und blieben stehen. Es folgte ein Trabübergang, bei A gingen wir rechte Hand und ritten eine zehn Meter Volte bei B. Ich trieb Mistery etwas mehr an, gingen dann hinter C auf den Zirkel und wechselten dann in der zweiten Runde aus ihm auf den anderen Zirkel. Eine Schlangenlinie durch die ganze Bahn im Leichttrab folgte, dann eine weitere Volte. Wieder in der Ecke angelangt, galoppierten wir an. Nach einer halben Runde, also bei A, parierten wir durch und schlossen ab mit einer Kehrtwende bei H und trabten dann auf Joy zu. "Das sah klasse aus! Und ohne Gerte, fantastisch!", lobte sie uns beide. Zufrieden gab ich ihr ihre Stute zurück und machte dann mit den nächsten Aufträgen weiter.​
    Mistery hat erfolgreich die L-Dressur-Qualifikation erreicht.

    Lächelnd betrachtete ich mein Dressuroutfit. Schon lange nicht mehr war ich für jemand anderen auf einr Stutkrönung geritten, doch man sollte niemals nie sagen. Mein Pferd war heute Mistery, eine wirklich talentierte und vor allem sehr schlaue Hannoveranerstute mit der Fellfarbe Schimmel. Sie gehörte Sevannie, die sich eine Verletzung zugezogen hatte und nicht selbst reiten konnte. Verzweifelt hatte sie eine Reiterin oder einen Reiter gesucht, der ihre Stute vorstellen konnte. Letztendlich hatte ich mich doch gemeldet, weil es schade wäre, wenn die Stute nicht starten würde. Kurz zog ich den Sattelgurt nach, ehe ich mich in den Sattel schwang und mein Frack richtete. Auf dem Abreiteplatz ritt ich die Stute kurz warm, ehe wir auch schon aufgerufen wurden. Auf dem Gebiss kauend reagierte die Stute auf die feinsten Hilfen von mir, weshalb ich sie präzise und langsam in die Halle reiten konnte, wo wir geschlossen an X anhielten. Ich grüßte die Richter und vergaß fast, meinen Hut vom Kopf zu nehmen- das war im Westernsport nämlich nicht nötig. Einem der Richter zauberte ich so ein Lächeln aufs Gesicht, ein andere starrte mich mit vererrtem Mund an. Ouch, dachte ich mir und trieb Mistery an. Wir gingen auf der linken Hand ganze Bahn, ehe wir durch die Länge der Bahn wechselten und auf der rechten Hand ganze Bahn gingen. Die drei Hindernisse standen kreuz und quer in der Halle, weshalb ich diese möglichst geschickt umreiten musste. Doch ich hatte schon eine Idee. Ich trabte Mistery an und ritt Schlangenlinien im Leichttraben um die Hindernisse herum. Erst auf der linken Hand, dann nach einem Wechsel durch die Länge der Bahn auf der rechten Hand. Mistery schien das ganze Spaß zu machen, denn ich forderte sie dazu auf, genau aufzupassen, weil ich ziemlich eng an den Hindernissen vorbeiritt. Aufmerksam richtete sie mir ihre Ohren zu, als ich leise schnalzte und wir angaloppierten. Ich lenkte sie in einen Zirkel, bei dem wir beinahe eines der Hindernisse umgerannt hatten. Pass auf, Mädchen, dachte ich und ritt die zweite Runde etwas langsamer und weiter weg vom Hindernis. Als wir erneut an X vorbeikamen, wechselte ich die Seite und sie machte einen flüssigen Galoppwechsel, ehe wir auch auf der rechten Seite zwei Zirkel ritten. Unsere Kür war fast fertig. Es fehlten nur noch die 3 Hindernisse, die Mistery jedoch ohne Probleme übersprang. Zum Schluss ging ich im Schritt erneut zum Mittelpunkt der Halle, dachte beim Gruß daran, meinen Hut vom Kopf zu nehmen und verabschiedete die Richter. Dann lobte ich die Stute mit einem Klaps an den Hals, ehe wir die Halle verliesen. Draußen stand Sevannie, die uns freundlich begrüßte und sich freute, dass alles so gut geklappt hatte.

    [2705 Zeichen, gezählt mit zeichenzähler.de, by Veija]
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    Pferd by Flair, Bewegung & Zubi bei AliciaFarina
     
  5. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Sarah Kyren
    mit
    Argo
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    ***
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    (c) Pferd Salera, Zubi Jackie,Elii,Mohikanerin, Bewegung Zasa, Mähne Sweet, HG Mohikanerin, Hut Veija
    Steckbrief
    Abstammung
    v. Heronimus
    a.d. Aurora
    nicht existent
    ________________________________________________
    Exterieur
    Rasse Connemara
    Geschlecht Stute
    Geburtsjahr 2001
    Stockmaß 1.47 m
    Deckhaar Goldpalomino
    Gencode ee Aa Cc
    ________________________________________________
    Charakter &. Beschreibung
    Argo ist eine von Grund auf gelassene Stute, die so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann - ihr angeborener Vorwärtsdrang, die schnelle Gangart machen sie neben dem Film Einsatz zusätzlich für die Distanz interessant. Bisher wurde die Stute mehr vom Boden aus gearbeitet, als von Sattel aus weshalb sie gerade in der Dressur einige Dinge aufzuholen hat trotz ihrer 13 Jahre. Am Set eines Filmes, der Ablauf eines Turnieres oder sonstige veranstaltungen lassen die Stute so gut wie kalt. Allerdings ist Argo auch sehr Menschenbezogen - lässt selbst eine siebenjährige durch die Gegend gurken, Anfänger und Wiedereinsteiger - sie spielt Mutter für jeden.
    Herdenverhalten
    Neben Willow etabliert sich die genügsame Argo zur Chefin unter den Stuten. Manchmal wird sie etwas zickig, wenn sich eine der anderem ihrem Futter nährt aber abgesehen davon ist sie keine die um sich Tritt oder die anderen aus dem Weg jagt.
    weitere Infos
    Verladefrom
    TA artig
    HS artig
    Barhufer
    ________________________________________________
    Zuchtinfos
    Gekrönt/Gekört Ja [] Nein [x]
    Nachkommen
    Besitzer Ravenna
    VKR Salera
    Verkäuflich Ja [] Nein [x]
    ________________________________________________
    Erfolge &. Qualifikationen
    Western [x] Englisch [x]
    Eignung:
    Springen| Western | Distanz

    Dressur E
    Military E
    Distanz L
    Western
    Pleasure L | Hunter Hack A | Hunter under Saddle A


    Trainingsstand:
    am Boden gearbeitet ab 2002
    anlongiert seit 2003
    Eingeritten seit 2004
    Filmpferd seit 2005
    für Anfänger geeignet
    Gelände sicher
    Schussfest
    Feuerfest
    Zirzensik
    Grundkommandos
    Pilé
    Liegen
    Steigen
    Ziegenbock
    Sitz
    Huf geben
    Stöckchen holen
    ________________________________________________
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    SW[415]

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    289. Springturnier | Hunter Hack
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    283. Westernturnier
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    284. Westernturnier
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    285. Westernturnier
    Tierarzt
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    Nachdem ich die letzten Tage viel zu tun hatte, war heute der Auftrag von Sarah wieder dran. Sie hatte vor einigen Tagen mich gebeten mal ihre Stute durchzuchecken, sie sollte demnächst auf eine Körung. Da es mir heute in den Terminkalender gepasst hatte, fand ich mich nun auf ihrem Hof wieder, welcher mittlerweile schon ziemlich gewohnt für mich war. Sie brachte mir Argo auf den Putzplatz, eine Connemara-Stute. Die war wirklich bezaubernd schön. ,,Ist mir klar das du sie kören lassen willst.'',lächelte ich sanft und strich die sanften Nüstern der Stute entlang. ,,Wie alt ist sie?'' - ,,Ganze 14 Jahre wird sie. Aber sie ist wirklich sonst noch top fit und ein paar Fohlen darf sie ruhig auch dieser Welt schenken.'',lächelte Sarah und ich schmunzelte auch. ,,Ja das stimmt. Vielleicht vererbt sie ja diese schöne Farbe.'',schmunzelte ich und fing dann an die Stute abzutasten. Erst wie immer die Beine, dann der Bauch, die Kruppe, der Widerrist und zu letzt die gesamte Rückenlänge des Pferdes. Nirgends stellte ich etwas auffälliges fest. ,,Soweit so gut, die Augen scheinen mir auch in Odrnung.'' - denn sie waren nicht verklebt oder tränten. Ich lobte die Stute sanft und holte mein Stethoskop heraus. Ich hörte mir ihre Atmung an, checkte den Puls und auch hier schien alles in Ordnung. Die Werte lagen durch aus im Normbereich. Nachdem diese Werte abgehakt waren, kam nun die Körpertemperatur dran, diese musste ja auch überprüft werden. Somit holte ich das Thermometer heraus und Sarah stellte sich an den Kopf. Während Sarah die Stute beruhige, wartete ich auf den Piepton. Argo machte ihre Sache klasse, sie war völlig ruhig und hatte kaum gezuckt als ich die Körpertemperatur gemessen hatte. Schnell waren somit auch die ganzen Imfpungen gespritzt und gerade hielt ich noch das Desinfektionstuch auf die Eintritsstelle der Spritze. Nach einigen Möhren ging es dann auch schon an die Wurmkur, welche etwas aufwändiger war. Argo fraß sie nicht gleich, so hatten wir wieder einen Eimer mit Müsli herbei geholt, doch auch Müsli wollte Argo nicht fressen. Als wir aber Bananen und Äpfel hinzugefügt hatten. War die ganze Mischung schnell weg. ,,So, damit ist dein Pferd gesund, munter, geimpft und entwurmt. Ich bitte dich darum sie die nächsten Tage nicht zu viel zu belasten.'',erklärte ich und sie nickte eifrig. ,,Danke.'' - ,,Kein Problem. Ich komme ja die Tage eh nochmal wieder für deine anderen Pferde.'',lächelte ich und Sarah nickte erneut. Wir verabschiedeten uns voneinander, ehe ich dann auch schon wieder vom Hof fuhr.
    [2544 Zeichen by Sevannie / Tierklinik Briar Cliff]

    Hufschmied
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    (c) Rasha
    Argo war nun eine wahre Entspannung. Sie war sehr freundlich und blieb die ganze Zeit artig stehen. Das Ausschneiden und kürzen der Hufe bereitete ihr keine Probleme. Auch beim Raspeln auf dem Hufbock blieb sie brav stehen und ließ ihre Hufe auf dem Bock, bis ich sie wieder auf den Boden stellte. Schnell war sie daher fertig und nach der Kontrolle konnte sie zurück.
    Training
    Kür
    „Also der Hut passt jetzt wirklich nicht“ murmelte ich etwas betreten, starrte auf den weißen Hut in meinen Händen. Cayden zuckte mit den Schultern „Wir finden schon noch was anderes, geht ja um den Gaul, nicht deinen Hut“ gab er zu bedenken. Ich rollte die Augen, musste trotzdem Lachen. „Ja, klar.“ Ich tätschelte die Schulter der goldenen Stute. Wir befanden uns auf ihrer ersten Kür, seit der Körung von Stormy hatte ich keine im Westernsattel absolviert. „Begrüßen wir Sarah Kyren und Stute Argo in der Halle!“ ertönte es unvermittelt aus den Lautsprechern. Zumindest musste ich jetzt diese entsetzlichen weißen Reithosen tragen – hier konnte ich recht frei die Farbe meines Outfits wählen. “Gott ich hätte vorher noch mal auf Klo gehen sollen!“ murmelte ich in mich hinein. Das einzige das mir jetzt noch übrig blieb wäre in den Sattel zu steigen und danach die Toilette aufzusuchen. Also schwang ich mich in den Sattel „Dein Hut!“ Cayden rannte hinter uns her überreichte ihn mir. Erneut wurden wir ausgerufen "Ja! Ja! Komm ja schon!" murrte ich. „Viel Glück" murmelte Cayden und von nun an waren wir auf uns gestellt. "Das packen wir schon meine Schöne!" murmelte ich eher um mich zu beruhigen als sie anzufeuern. In der Mitte angekommen grüßte ich noch die Richter. Im gemächlichen Schritt näherten wir uns der Bande dort bog ich links ab, wir würden in einer Ecke mit der Pleasure Pattern anfangen. Im sogenannten Walk passierten wir die Ecke, trabten an und folgten der Bande. Hier war es für mich etwas knifflig im Sattel zu bleiben, da jedoch in der nächsten Ecke der Galopp kam, konnte ich mich mit dem Aussitzen abfinden. Nun kam der schwierigere Teil – Argo aus dem Galopp heraus zum stehen bringen, ohne das sie zu sehr abbremste. Wie ich erfahren hatte absolvierte man in der Pleasure keinen Sliding Stop. Nach dem sanften Stopp, legte ich Argo den Zügel sacht an den Hals was sie zu einer Wendung auf der Hinterhand anstachelte. Aus dem Stand wieder in den Galopp, dafür hatten wir im Training ewig gebraucht! In den engen Wendungen der Schlangenlinie nährten wir uns dem Punkt X um einen Galoppwechsel durchzuführen. Dort nährten wir uns den vier Stangen auf dem Boden, vorher ließ ich Argo zum Walk durchparieren. Konzentriert stiefelte die Palominostute über die Stangen ohne anzustoßen und trabte fast von selbst nach dieser Übung wieder an. Von den Stangen aus lenkte ich Argo auf einen Zirkel, ließ sie knapp zweimal herum. Leise schnalzte ich mit den Lippen hieß die Stute schneller werden nur um dann erneut zu stehen und in den Back up zu wechseln. Irgendwie mochte ich diese Übung – von außen gesehen sah es, richtig ausgeführt, dynamisch aus. Im einen Moment lief das Pferd noch vorwärts hielt nur für eine Sekunde und lief dann bereits einige zügige Schritte zurück. Im Schritt folgte ich der Bahn anschließend bis zu Punkt X, grüßte die Richter und verließ die Halle. Dort wurde ich bereits von einem lächelnden Cayden begrüßt. „Gut gemacht ihr beiden!“​
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  6. Cascar

    Cascar Bekanntes Mitglied

    Cascar Winterscape
    S P E A R M I N T
    [​IMG]
    Steckbrief
    _.;:+*’`’*+:;..;:+*’`’*+:;. .;:+*’`’*+:;..;:+*’`’*+:;._
    Zuchtname: Spearmint
    Rufname: Spearmint, Minzpferdchen
    Besitzer: Cascar Winterscape
    Tierarzt: Eddi Caen
    Hufschmied: Heißes Eisen, Rasha
    Ausbilder: Cascar Winterscape
    Reitbeteiligung: -
    Portrait: -
    [​IMG]
    VV: Unbekannt
    MV: Unbekannt
    Aus der: Unbekannt
    MV: -
    MM: -
    Abstammung: Spearmints Mutter ist zwar unbekannt, sie hat aber eindeutig die Ausdauer,
    das Selbstvertrauen und die Sprungkraft ihres Vaters geerbt.
    [​IMG]
    Geburtsdatum: 30. März 2010
    Geschlecht:
    Rasse: Gidran (50%), American Paint Horse (50%)
    Art: Pferd/Pony
    Typ: Warmblut
    Stockmaß: 168 cm
    Fellfarbe: Schimmel mit Fuchs-
    bis Dunkelbrauner Scheckung
    Langhaar: schwarz
    Abzeichen: Scheckung; durchgehende Blesse; h.l. hochweiß gestiefelt; h.r. weiß gestiefelt
    [​IMG]
    Charakter: selbstbewusst, lernwillig, treu, introvertiert, dominant
    Beschreibung: Spearmint ist eine introvertierte, selbstbewusste Stute mit ausgreifenden Gängen. Niemals würde sie ihren Reiter enttäuschen; wer sich einmal durchsetzt, kann mit ihr wahnsinnig viel Spaß haben. Dennoch ist sie nichts für Anfänger, da sie die Rangordnung zwischen Pferd und Mensch gern infrage stellt. Hier braucht man eine verständnisvolle, feste Hand und das Wissen, jene Herausforderungen zu meistern. Die Stute ist lernwillig und erkundet neue Umgebungen mit Interesse, versucht sich bestmöglich anzupassen.
    Besonderheiten: unglaubliches Sprungvermögen, max. S***
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    Springen: S***
    Dressur: E
    Distanz: E
    Military: A
    Western: LK2
    Rennen: E
    Fahren: E
    Gangreiten: E
    Eignung: Springen & Western
    Erfolge: 1. Platz; 268. Springturnier
    2. Platz; 271. Springturnier
    3. Platz; 190. Militaryturnier
    2. Platz; 62. Synchronspringen
    3. Platz; 266. Westernturnier
    3. Platz; 267. Westernturnier
    2. Platz; 283. Springturnier
    1. Platz; WHT Benefizturnier 2o14 (Springen)
    1. Platz; WCS Eröffnungsturnier - Sp. St. S-S***
    3. Platz; Hofturnier Harp Stud
    2. Platz; 1. Glühweinritt

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    Springen/Western Stufe S***: ja/nein
    Eingeritten: ja/nein
    Reitweise: Englisch, Western
    Eingefahren: ja/nein
    Schrecktraining: ja/nein
    Verladefromm: ja/nein
    Schmiedefromm: ja/nein
    Gesundheit: sehr gut
    Prüfstand: 15.09.2014
    Hufzustand: sehr gut
    Prüfstand: September 2014
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    Für die Zucht vorgesehen: ja/nein
    Gekört/gekrönt: ja/nein
    Decktaxe: -
    Vererbung: -
    Gencode: ??
    Nachkommen: -
    Züchter: -
    Besitzer: Cascar
    Vorbesitzer: -
    Ersteller: Sammy
    Vorkaufsrecht: Sammy (/Cascar)
    Pferdewert: ??
    Verkäuflich: ja/nein
    Schmiedbericht (by Sissicat, September 2014)
    Ich also Lusie begab mich mal wieder zu einem auftrag diesmal ging es zu dem Hof von Cascar.Ich fuhr diesmal allein da mein Freund John sich um das Training kümmern muss und mein bruder auch keine Zeit hat also fuhr ich alleine durch das Hoftor und parkte.Der Kies knirschte als ich durch fuhr.Ich stieg aus und wurde fast sofort von der Hofbesitzerin aufgespürt.,,Hallo ich bin Lusie der hufschmied."stellte ich mich vor.Sie lähelte und führte mich zu ihrem Tunierstall wo bereits vier Pferde mit den Hufen scherten ich streichelte einen von ihnen dann zeigte cascar mir spearmint die schöne stute snupperte ruhig an meiner hand.Ganz einfach lies sie sich rausführen und an binden.Ich streichelte ihr das Fell und begann dann mit dem rasspeln der Hufe.Spearmint trug keine eisen aber das war ich bereits von meinen Pferden gewohnt.Nach ein paar minuten war ich mit dem rasspeln fertig und machte mich an das ausschneiden der Hufe ich bemerkte spearmints blick in meinem Rücken ich streichelte ihr nochmals freundlich über ihr fell und machte dann weiter.Bald war ich auch damit fertig und trug der stute das Huföl auf nach nicht langer zeit war ich auch schon wieder fertig.Ich verabschiedete mich von der stute und von cascar und fuhr wieder weg.
    Tierarztbericht (by Eddi, September 2014)
    Als ich aus dem Fenster blickte, konnte ich nur genervt aufstöhnen. Immer noch war der Himmel grau bis schwarz gefärbt und es sah schon wieder nach Regen und Kälte aus. „Von wegen der Herbst ist toll.“, knurrte ich unzufrieden und trank meinen Kaffee aus.
    Aber einen Lichtblick gab es, denn heute machte ich mich als erstes auf den Weg zu einer lieben Patientin. Mal wieder war ich auf den Winterscape Stables unterwegs und wurde kurz nach dem Parken vor dem Stall schon von Cascar begrüßt.
    „Hallo! Wie geht’s?“, fragte ich sie lächelnd und sie schien überglücklich. Bevor wir zu der Stute Spearmint gingen, statteten wir erst einmal den vor ein paar Tagen geboren Fohlen einen Besuch ab.
    „Frischkäse – sag Hallo.“, meinte Cascar lächelnd und weckte mit ihren sanften Worten, das im Stroh liegende Fellknäuel.
    Müde blickte das kleine Stutfohlen in unsere Richtung, während seine Mutter Spotted Dreams genüsslich ihr Heu mümmelte. „Sie ist eine tolle Mama! Und macht vor allem auch keine Probleme.“, lachte Cascar und öffnete vorsichtig die Boxentür.
    „Du hast es Frischkäse genannt?“, fragte ich Cascar verwirrt, denn erst jetzt registrierte ich, wie Cascar das Fohlen vorhin gerufen hatte. Sie grinste mich aber nur von einem Ohr zum anderen an.
    Die kleine Stute erhob sich und tapste uns entgegen. Anscheinend war sie sehr neugierig und schien auch keine Angst vor uns zu haben. „Süß!“, jauchzte ich und wuschelte dem kleinen Fohlen durch den Schopf.
    „Wollen wir sie gleich mitmachen?“ fragte ich Cascar neugierig und sie schaute mich ungläubig an. „Also wenn du das schon so anbietest, gerne!“, sagte Cascar fröhlich und ich holte meine Tasche.
    Für die kleine Spotti stand also der erste Tierarztbesuch an. Vorsichtig tastete ich mich an sie heran, aber vor Menschen schien sie keine Angst zu haben. So konnte ich ihr auch ohne Probleme in Ohren, Augen und Maul schauen – was sie anscheinend sogar witzig fand.
    Auch beim Abhören und Abtasten entdeckte ich nichts besonderes und nickte Cascar zu. „Sie scheint kerngesund zu sein. Das wars dann auch schon wieder.“, lächelte ich. „Wann wird sie denn das erste Mal geimpft?“, fragte Cascar vorsichtig und ich erklärte ihr, dass die ersten Impfungen erst in einem Alter von 6 Monaten kommen würden.
    „Ihr habt noch genug Zeit.“, meinte ich lachend und nun ging es zur eigentlichen Patientin. Spearmint begrüßte uns mit einem freundlichen Brummeln und schien mir gegenüber auch gut aufgelegt zu sein.
    Cascar halfterte die Stute auf und band sie auf der Stallgasse an. Ich warf zuerst einen gründlichen Blick in Augen und Maul, ehe ich Spearmints inneren Organe abhörte. Alles klang, wie es klingen sollte und auch bei dem Abtasten fand ich keine Auffälligkeiten.
    „Kannst du dir auch direkt ihre Zähne anschauen?“, bat Cascar mich und ich nickte ihr zu. Bei Spearmint benötigte ich keine Maulsperre, denn sie hielt brav still, während ich einen Blick in ihr Maul warf. Man sah der Stute die gute Haltung an, denn ihre Zähne wurden korrekt abgenutzt und wiesen keine unregelmäßigen Stellen auf. Dort war alles okay.
    „Spearmint hat sich in letzter Zeit gut auf Turnieren geschlagen.“, lobte ich Stute und Besitzerin. Spearmint hatte eine besondere Ausstrahlung und jeder, der den Mix das erste Mal sah, konnte sich kaum vorstellen, welches Potenzial sie in sich trug. Spearmint war etwas ganz besonderes.
    Ich kontrollierte noch ihre Körpertemperatur und dann konnte ich guten Gewissens impfen. Brav ertrug Spearmint die Spritzen und hatte es schon nach ein paar Minuten geschafft.
    Nun war direkt noch die Wurmkur an der Reihe, welche Spearmint auch ohne Widerstand schluckte. „So, dann wären wir fertig. Gibst du mir noch ihren Impfpass?“, fragte ich Cascar und trug dann die neuen Impfungen ein – setzte noch Stempel und Unterschrift daneben und gab das Heft Cascar zurück.
    „Das wärs auch schon.“, lächelte ich zufrieden und wir brachten Spearmint zurück in ihre Box. Dort verzog sie sich gleich wieder zu ihrem Heu. Ich verabschiedete mich von Cascar und machte mich auf den Heimweg.
    Trainingsberichte (5x, by Cascar & Gwen)
    Stufenerhöhung Springen A/L
    1.: Etwas aufgeregt erreichte ich die Sattelkammer. Heute würde ich, mit der Hilfe meines Dads, Spearmint im Springen weiterbringen. Irgendwie musste das sein und ich hatte das Gefühl, es würde uns alles Spaß machen. Also zog ich mit Putzzeug, Sattel und Trense zu meiner Stute, die mich am Zaun der Weide sehnsüchtig erwartete. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und streichelte liebevoll ihre Stirn. Dann machte ich mich direkt an die Arbeit und bürstete mühsam das erste, lose Winterfell aus dem gescheckten Fell. Nach dem Sätteln ging es dann auf den Reitplatz - das Fell meines Minzpferdchens strahlte mit der Sonne um die Wette, als wir ein paar Gymnastiksprünge absolvierten. Fehlerfrei und auf A-Niveau. Mein Dad bastelte indes ein Kreuz auf 1,20m. Schließlich rief er mich und ich galoppierte kontrolliert an. Ich gab Spearmint viel Zügel und wir flogen etwas schräg über das Hindernis. Aber fehlerfrei. Ich lobte mein Pferd überschwänglich und wiederholte den Sprung, während mein Vater den Wassergraben freigab und einen kleinen Oxer aufbaute. Und so kehrte ich auf den Hufschlag zurück und Ritt den Wassergraben an, den wir im übrigen ziemlich knapp schafften. Ich grinste und ließ mich nicht verwirren, als wir wir den Oxer Rissen und das Kreuz wiederholt meisterten. Wir übten diese Kombination, bis alles einmal fehlerlos lief - dann lobte ich meine Stute und saß ab. Für heute hatten wir unser Tagwerk vollbracht.
    2.: Heute würde ich Spearmint einmal mehr auf die neue Stufe vorbereiten. Wie am Vortag halfterte ich sie schmerzlos auf, putzte und sattelte sie. Heute longierte ich sie aber noch kurz ab, bevor es auf den Reitplatz ging. Mein Dad gab mir wiederholt eine kurze Einweisung und ich versuchte, den Parcours bestmöglich nachzuvollziehen. Schließlich Ritt ich meine Stute warm, galoppierte an und setzte fehlerfrei über unseren Wassergraben. Ich ließ mein Hüh verschiedene Kombinationen der L-Hindernisse springen. Und dann wurde ich aufgefordert, den gesamten Parcours auf Zeit zu springen. Ich war etwas aufgeregt, aber immerhin teilte Spearmint meine ungezügelte Begeisterung. Wiederholt trieb ich sie und der Wassergraben blieb hinter uns. Genauso wie der nachfolgende Oxer und ein kleiner Steilsprung. Das Kreuz klappte auch, aber dann riss das Hotta und ich beendete unseren Durchgang nur, um meinem Pferd auch die restlichen Sprünge zu zeigen.
    Der zweite Versuch klappte schneller und sicherer, aber die Stute nahm am vorletzten Hindernis gleich zwei Stangen mit. Dafür war unser' dritter Anlauf perfekt - Spearmint agierte selbstsicher und konzentriert; ich konnte mich nicht beklagen. Überschwänglich lobend parierte ich durch und ließ mir die Zügel von ihr aus der Hand Kauen. Ich freute mich und ließ mir noch einmal von meinem Dad bestätigen, dass das Hüh im Springen von A nach L aufgestiegen war.

    Nach dem Training führte ich die schwitzende Stute trocken und ließ mir anschließend viel Zeit mit dem putzen und kuscheln. Wieder einmal bekam sie ihr Kraftfutter und den Rest der Wurmkur. Dann brachte ich Spearmint auf die Weide, in ihren wohlverdienten Feierabend.

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    Stufenerhöhung Springen M/S

    Die Sonne schien und überhaupt war alles friedlicher, als mein Gemüt. Ich würde heute nämlich Spearmint im Springen weiterbringen. Wieder einmal.
    Ich begrüßte, putzte und sattelte also mit Bedacht und brachte meine Stute dann auf den Reitplatz. Ihre Ohren zuckten neugierig in die Richtung der gruselig hohen Hindernisse und der mindestens ebenso gruselig breiten Wassergräben. Mir war etwas mulmig zumute, aber ich vertraute dem Minzpferdchen und wusste, dass ihr Potenzial allemal ausreichte.
    Also longierte ich sie im Beisein meines Dads, der ein letztes Mal unseren Parcours abging. Dann saß ich auf und begann zunehmend entspannt mit dem Warmreiten. Erstmals wurde mir bewusst, wie kräftig und selbstsicher mein Hüh in so kurzer Zeit geworden war und die Ersten Sprünge auf L- und M-Niveau meisterten wir mit links und lächelnd. Ich lobte mein Hotta und wendete dann sanft, um das erste S anzureiten. Spearmints Galopp war ruhig und ich schloss tatsächlich die Augen. Trotzdem spürte ich das gewaltige Aufbäumen meines Pferdes und ein hässlich *tock* verriet mir, dass mein Pferd gerissen hatte. Ich ließ mich nicht beirren und wiederholte mit viel Zügel die Prozedur. Langsam gewöhnte sie sich schließlich an die enorme Höhe und wir meisterten eine Kombination, bestehend aus einem Oxer, einem Steilsprung und dem Wassergraben. Mein Hotta schwitzte mittlerweile und ich stieg kurz ab, um sie etwas trinken zu lassen.
    Dann setzten wir das Training fort. Erfolgreich, wie ich fand. Denn Spearmint hatte Spaß und meisterte diese Herausforderungen mit unglaublich viel Elan. Ich war so stolz auf sie. Beinahe selbstständig, wenn auch beim siebten Versuch, überflog sie den gesamten Qualifikationsparcours.
    Danach klatschte mein Dad Beifall. Und ich schlang kurzerhand meine Arme um Spearmints feuchten Hals.

    Ich war erschöpft und immernoch ziemlich begeistert von der Leistung meiner Stute. Letztere bekam während des anschließenden Putzens ihr Kraftfutter und die versprochene Rübe. Dann drückte ich ihr einen Kuss auf die Nase und entließ sie wieder auf die Koppel.

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    Stufenerhöhung Springen S/S*

    Heute war mal wieder Spearmint dran und zwar nicht mit irgendwas, sondern mit einer kompletten Stufenerhöhung im Springen.
    Sie begrüßte mich direkt mit einem freudigen Wiehern, als ich mit Putz- und Sattelzeug in den Turnierstall kam. Ich stellte alle Sachen ab und begrüßte meine Liebe überschwänglich, dann band ich sie vor ihrer Box an.
    Das gescheckte Fell war mal wieder.. Mehr dunkel als hell und ich nahm mir Zeit für das Putzen. Nach gut vierzig Minuten begann ich mit dem satteln, worauf wir gegen elf in der Halle ankamen, denn es regnete. Dort erwartete mich Marc, mit unglaublich hohen, fertig aufgebauten Hindernissen. Spearmint spitzte sofort die Ohren. Für sie war die heutige Stufe nur eine weitere Herausforderung, die ihrem Triumphgefühl in die Quere kam. Ich lächelte, führte meine Liebe einige Runden, gurtete dann nach und saß auf. Das Minzpferdchen betrachtete nun wieder die Sprünge, aber ich ritt sie erstmal gezielt warm. Und das vor allem gründlich, denn sie hatte zu arbeiten und es sollte ja keine Verletzten geben.
    Schließlich nahm ich mir die rechte Seite der Halle vor, in der überwiegend Gymnastiksprünge auf S-Höhe standen. Im Vergleich zur neuen Stufe waren die jetzt harmlos und Spearmint meisterte sie problemlos. Ich lobte mein Hüh zwischenzeitlich, dann begann der Mammutteil unserer Arbeit.
    Entschlossen ritt ich eines der Neuen an, Spearmint kam gut weg, sorgfältig und mit gewisser Vorsicht setzte sie die Hinterhufe auf und setzte zu Sprung an. Ich spürte, wie ihre kräftigen Beine den Körper stemmten, wie sie sich unter mir streckte und das Hindernis überflog. Vorerst fehlerfrei. Ich ritt auf den Zirkel und lobte sie erstmal, Marc streckte beide Daumen in die Höhe und lächelte mir zu. Ich lächelte zurück und trieb Spearmint wieder auf den Hufschlag. Von dort ging es über einen gewaltigen Oxer bei X, den wir ebenfalls unbeschadet hinter uns ließen. Es wunderte mich ein wenig, denn eigentlich war ich davon ausgegangen, dass Spearmint ihre Grenze erreicht hatte.
    Ich parierte durch, in den Schritt, während Marc den vollständigen Qualifikationsparcours aufbaute. Dann zeigte er mir noch grob Anfang und Ablauf, bevor ich angaloppierte und auf das Gewirr aus bunten Stangen zuritt.
    Professionell schätzte mein Pferd die Entfernung ab und wir sprangen fehlerfrei, bis zum Dritten, einem Steilsprung. Ich kniff die Lippen zusammen und drehte ab. Auf dem Hufschlag lobte ich Spearmint und raunte ihr etwas zu, dann nahm ich den Parcours erneut in Angriff.
    Dieses Mal war mein Hüh auf den teuflischen Sprung vorbereitet und sprang später und höher. So lösten wir dieses Problem; alles was folgte, wurde vorbildlich gemeistert.
    Ich war begeistert, von meinem Pferd. Keuchend parierte ich durch und lobte die Liebe überschwänglich. Neue Stufe geschafft, Tag perfekt. Marc kam zu uns, gratulierte mir und hielt das Pferd, während ich abstieg. Ich übernahm dann, lockerte den Sattelgurt und lief einige Runden im Schritt. Geschwitzt hatte mein Hotta übrigens kaum, stattdessen tropfte Sabber aus ihrem Maul, aber damit konnte ich leben.
    Überglücklich drückte ich der Scheckin einen Kuss auf die Stirn, dann verließen wir die Halle, hinaus in den Regen.


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    Stufenerhöhung Springen S**/S***

    Ich werde heute also zum finalen Ritt ansetzen. Erwarten kann ich es nicht und als ich den Stall betrete, finde ich mein Pferd ebenso unausgelastet vor.
    Spearmint wiehert, lässt sich aber nur schwer halftern und anschließend putzen. Ich beschränke mich also auf Kopf, Sattel- und Gurtlage und lege dann das Leder auf ihren Rücken. Die Trense gibt es auch und ehe wir uns versehen, stehen wir auf dem Reitplatz.
    Mein Dad, Marc und Oliver sind da. Teils um beim Aufbauen zu helfen, teils um uns zuzusehen. Man sieht eben nicht alle Tage ein endstationiertes Springpferd.
    Ungerührt führe ich meine Stute, erkenne aber schon bald, dass das longieren sicherer und günstiger für uns ist.
    "Mensch Spearmint, du bist doch nicht mehr Stufe L!", Rufe ich lachend, als sie gutmütig übermütig beginnt auszukeilen und zu schnauben.
    Dann sind ihre fünf Minuten vorbei und ich kann vernünftig mit ihr reden. Allerdings hat sie beim Blick auf die Hindernisse eine ähnliche Euphorie befallen, wie mich auch. Die Augen meiner Stute glänzen und sie schnauft aufgeregt, während ich nachgurte und die Steigbügel einstelle.
    Während des folgenden Warmreitens zeigt sich die Stute dann von ihrer besten Seite und folgt meinen Aufforderungen bereitwillig. Ich finde es immer noch wunderbar, sie zu reiten, denn einzig auf ihrem Rücken spüre ich unsere ausgewogene Zusammenarbeit und das Vertrauen, das nicht nur zum Springen nötig ist.
    Apropos - der Gymnastikparcours gelingt anfangs nicht ganz fehlerfrei, aber je länger wir arbeiten, desto flüssiger und sicherer werden Scheckis Bewegungen. Ich bin jetzt schon mächtig stolz.
    Während der Parcours umgebaut wird, reite ich im Schritt auf dem Hufschlag und bemerke nicht gleich, dass Arthur und Jessica eingetroffen sind. Sie unterhalten sich und es scheint, als wären sie gerade auf dem Weg in den Stall gewesen.
    Ihren Plan haben sie wohl geändert, denn sie ziehen sich jeweils einen Plastestuhl zum Zaun und sehen mir zu. Ich winke kurz, dann muss ich angaloppieren.
    Mein Dad ist fertig mit dem Umbauen und ich zögere nicht, die gefühlten zehn Zentimeter mehr zu probieren.
    Vier Durchläufe lang müssen Pferd und Reiter erfolglos Anritt und Sprunghöhe testen - schließlich gelingt uns das unfassbare: ein fehlerfreier Parcours in Rekordzeit. Unsere Zuschauer jubeln begeistert und ich lobe Spearmint überschwänglich, bevor ich durchpariere und im Schritt erst auf dem Platz, dann draußen reite.

    Später sind wir allein. Ich putze mein Pferd nun gründlich; über den Schultern meiner Stute hängt die Abschwitzdecke. Sie selbst frisst genüsslich ihr Kraftfutter.
    An diesem Tag darf sie natürlich noch auf die Weide, das hat sie sich verdient!

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    Stufenerhöhung Western LK3/LK2 - by Gwen


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    Verschlafen goss ich die Milch über mein Müsli und schob die Schüssel dann in die Mikrowelle. Es war erst kurz nach sechs Uhr morgens und eigentlich hatte ich keine sonderlich große Motivation, um die Uhrzeit schon wach zu sein. Draußen war es noch stockfinster und der Rest der Familie schlief auch noch, doch heute stand die Vorstellung meiner Projektarbeit im Seminar an und da wollte ich doch lieber etwas eher und vor allem wacher anwesend sein. Die letzten Wochen hatte ich mich aktiv in die Verschriftlichung meiner Projektarbeit gehängt und nun näherte sich die ganze Prozedur dem Ende. Außerdem standen schon bald die Semesterferien vor der Tür, nur noch 2 Wochen!

    Nach einem anfänglich sehr unwohlen Gefühl, hatte ich die Präsentation dann doch mit Bravour hinter mich gebracht und sogar ein Lob von meinem Dozenten eingeheimst, der damit sonst wirklich sehr spärlich umging.
    Nun war ich auf dem Heimweg, denn dort wartete schon Arbeit auf mich. Die kommenden Wochen stand unitechnisch kaum noch was an, weshalb ich schon die nächsten Ausbildungspferde zu mir holen wollte, irgendwoher musste ja schließlich das Geld für meinen Semesterbeitrag kommen und der war mit seinen 236€ sicherlich nicht ohne.
    In der Küche duftete es nach Spaghetti mit Bolognese und zu meiner Freude hatte Mum wieder ihre selbstgemachte Soße vorbereitet. Kurz nachdem wir alle am Tisch saßen, klingelte mein Handy, so dass ich mich noch einmal entschuldigen musste, obwohl mir wirklich schon das Wasser im Mund zusammen lief.
    Es war Cascar Winterscape. „Hey Gwen! Wir sind heile am Flughafen angekommen und circa in 1-2 Stunden bei euch!“, vermeldete sie mit fröhlicher Stimme am Telefon. Ich sagte ihr zu, dass dann alles fertig sein würde und verabschiedete mich wieder.
    Nach dem Essen machte ich mich direkt auf den Weg in den Stall, um dort die vorletzte freie Box für unseren Neuankömmling vorzubereiten. Cascar brachte nämlich ihre Stute Spearmint zu uns. Nachdem die Box fertig war, kontrollierte ich noch die Einzäunung der Weide, welche die Scheckstute die kommenden zwei Wochen beziehen würde und dann war es auch schon so weit:
    Der große Transporter der Winterscapes fuhr auf den verschneiten Hof und Vater und Tochter stiegen aus. Ich begrüßte beide herzlich, aber wir hielten uns nicht lange aus, immerhin sollte Spearmint erst einmal aus dem Hänger aussteigen dürfen. Die war schon ganz unruhig von der langen Reise und sichtlich erfreut, sich erst einmal auf ihrer Weide austoben zu dürfen. Während Spearmint sich ausgiebig bewegte, bat ich die Wintescapes ins Reiterstübchen, wo wir den Ausbildungsvertrag nochmals kurz durchsprachen und dann unterschrieben.
    Spearmint durfte dann erst einmal in ihre neue Box, damit sie keinen Schock wegen des Temperaturunterschieds bekam. Dort mümmelte sie zufrieden an ihrem Heu und begrüßte ihre neuen Boxennachbarn. Cascar und ihr Vater machten sich schon bald schweren Herzens für den Abschied bereit.

    Die ersten drei Tage hatte Spearmint noch Schonfrist. Sie sollte sich an unseren Tagesablauf gewöhnen und sich erst einmal heimisch fühlen. Dennoch machte ich in den ersten Tagen schon täglich etwas mit ihr. Vor allem viel Bodenarbeit zum Kennenlernen und eintrainieren. Dann konnten wir in der ersten Woche schon mit den Grundlagen beginnen.
    Cascar hatte kürzlich alle Anforderungen für die Leistungsklasse 2 erfüllt und ihr Pferd sollte nun nachziehen. Natürlich wollten sich beide nicht blamieren, weshalb bei Spearmint alles noch einmal aufgefrischt werden sollte und sie auf die LK 2 vorbereitet werden sollte.
    Es war ein schöner Donnerstagnachmittag, als ich von der Uni nach Hause kam. Ich zog mich direkt um und huschte dann in den Stall, um dort Spearmint zu begrüßen. Der schien schon sichtlich langweilig zu sein und sie wollte langsam arbeiten.
    Ich halfterte sie auf und band sie bei uns in der Stallgasse an. Schnell war sie geputzt und gesattelt und schon konnten wir in die Halle, wo wir uns gemeinsam warm liefen. In der ersten Woche wollte ich alles aus der Leistungsklasse 3 wiederholen und perfektionieren. Besonders viel Wert legte ich da auf die Vielfalt der Disziplinen. Spearmint sollte wirklich überall gut vorbereitet sein, dementsprechend mussten auch überall die Grundlagen sitzen.
    Wir begannen mit der Pleasure und dem Western Riding. Darin waren wir beide noch ziemlich fit und es diente als gute Aufwärmübung. An dem Tag nahm ich auch noch Übungen aus dem Trail dazu, um Spearmints Gleichgewichtssinn und Konzentration zu fördern.
    Cascar hatte sich das letzte Jahr vor allem auf das Springen konzentriert, so dass Western mehr im Hintergrund gestanden hatte. 2015 sollte nun aber wieder das Jahr des Western werden, allerdings musste dafür erst einmal einiges nachgeholt werden.
    Man merkte schnell, dass Spearmint zwar alle Aufgaben kannte und ausführen konnte, aber des Öfteren noch Bedenkzeit benötigte und manchmal auch einfach zu unpräzise war. Nach diesem ersten Ritt schnappte ich mir unser Reitertagebuch und schrieb in Druckbuchstaben „SCHNELLIGKEIT und PRÄZISION“ auf.

    Unter diesen beiden Worten stand auch das Training der kommenden zwei Wochen. Viel – besonders aus Trail und Horsemanship – übten wir erst vom Boden aus, ehe ich in den Sattel stieg. Ich erhöhte zudem das Trainingspensum von Spearmint, so dass ich täglich mit ihr früh vor der Uni und nachmittags danach arbeitete.
    Eine tägliche Einheit bezog sich stets auf Bodenarbeit oder einen Ausritt, während wir die andere in der Halle verbrachten und die Übungen vom Sattel aus durchnahmen. Viermal wöchentlich ritt ich hinüber zu Elisa, um dort zum einen den Extreme Trail – welchen wir damals für WHT gebaut hatten – zu nutzen und zum anderen die wesentlich größere Halle zu gebrauchen.
    Die Abwechslung tat Spearmint und mir sichtlich gut und wir blühten von neuem auf. Außerdem konnte ich so unter den Augen von Elisas Westernfachkraft Joline Carpani trainieren, die mir nochmal fleißig auf die Finger schaute und uns so weiter voranbrachte.
    Die zwei Wochen waren fast herum, als ich entschied, unsere Fortschritte auf die Probe zu stellen. In Winnipeg fand an diesem Wochenende ein EWU-C-Turnier statt, welches die Nordcup-Wertung einschloss. Also würden wir auf ordentliche Konkurrenz stoßen. Wir bereiteten uns die letzten Tage ordentlich vor, ehe es zum Turnier ging.
    Ich war vermutlich aufgeregter als Spearmint, als wir uns auf dem Abreiteplatz aufwärmten und ich würde drei Kreuze machen, wenn wir es hinter uns hätten. Es dauerte jedoch nicht lange und wir waren schon in der ersten Disziplin dran. Wir nahmen am Trail, am Pleasure, am Horsemanship und am Western Riding teil.
    Am Abend kamen wir müde zu Hause an, ich versorgte Spearmint ausgiebig, kümmerte mich um die Ausrüstung, ehe ich mir müde ein heißes Bad gönnte. Wir waren ziemlich erfolgreich gewesen, im Trail und Pleasure hatten wir mit zwei zweiten Plätzen echt abgeräumt. Das Horsemanship hatten wir durch einen Fehler meinerseits verpatzt und wurden nur fünfte und beim Western Riding kamen wir immerhin auf den dritten Platz.

    Am nächsten Morgen rief mich Cascar an und berichtete, dass sie bald in Winnipeg am Flughafen sein würden. Kathy und ich machten also Spearmint für den Transport fertig und Mum fuhr uns nach Winnipeg. Am Flughafen trafen wir dann die Winterscapes und tauschten uns kurz aus. Cascar war sichtlich glücklich, ihre geliebte Stute wieder in den Händen halten zu dürfen und so gingen wir wieder auseinander. Ich würde die kleine Maus sicherlich vermissen, war aber auch froh, jetzt einen Auftrag weniger zu haben.


    Die Kür
    Spearmint hatte gute Laune. Ich wohl auch. Es war eben etwas besonderes, wenn man sein absolut erstes Pferd auf einer Stutenkrönung vorstellte. Da konnte ich nur im Kopf immer wieder die unglaubliche Entwicklung meines Pferdes durchgehen. Das wiederum machte Spaß und verdeutlichte unseren Erfolg, es linderte allerdings auch nicht gerade meine Aufregung. Mit zitternden Händen gurtete ich nach, bevor ich mich in den kleinen, schwarzen Springsattel schwang und die Zügel aufnahm. Mein Pferd hob den Kopf und betrachtete mich aufgestellten Ohren den Eingang zur Reithalle. Ich redete mit dem Minzpferdchen, bekam nebenbei noch viel Glück gewünscht und folgte den meinem eben ertönten Aufruf.
    Die Tribüne war voller Zuschauer. Das überraschte mich irgendwie, erwartet hatte ich es jedenfalls nicht. Also um Gottes Willen, ich kenne das und habe auch nichts dagegen, aber das hier war nun einmal der Tag meines Pferdes.
    Unter dem Motto gelangten wir nach einigen aufwärmenden Runden und Bahnfiguren im Schritt und Trab auch bei X zum Stand und ich grüßte die Richter. Vor uns lag eine selbstausgedachte Kür. Dressur für ein Springpferd.
    Gelassen ritt ich Spearmint auf den Hufschlag, ihr Schritt war bequem zu sitzen, aber wohl eher mickrig im Vergleich zu anderen vorgeführten Stuten. Dafür lief sie ordentlich und hörte mir unentwegt zu - wir wechselten durch die ganze Bahn und trabten nach einer weiteren Runde an. Ich trabte automatisch leicht, lenkte mein Hüh auf den nächstbesten Zirkel und saß aus. Im Anschluss wurde die Hand gewechselt und ich präsentierte auch hier alle Varianten des Trabes, die mein Pferd konnte.
    Zum Abschluss kam das, was mein Minzpferd nun wirklich konnte - galoppieren. Sie sprang auf linker Hand sofort richtig an, eine Runde gab es Renngalopp, dann versammelte ich sie auf dem Zirkel, passierte schließlich noch einwandfrei die drei Kreuze in der oberen Bahnmitte, bevor es wieder ganze Bahn gab. Dem folgte ein fliegender Wechsel, als wir durch die Länge der Bahn kamen und schließlich, nachdem alle auch den Galopp ihrer rechten Hand gesehen hatten, ein ausgelassenes Loben und durchparieren. Ich hielt noch einmal kurz und verabschiedete mich von den Richtern, bevor es, im Klang des Beifalls und einer Lautsprecherdurchsage, wieder Richtung Heimat ging.
    2291 Zeichen // zeichenzähler.de // © Cascar

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  7. Sammy

    Sammy Bekanntes Mitglied

    Samantha O`Neill
    mit
    Adina de Ra`idah


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    Steckbrief
    Adina De Ra'idah

    --------------------------------------------------

    [arab.: Die edle Kämpferin der Führerin]
    Spitzname: Adina


    --------------------------------------------------

    ~ Abstammung ~
    Von: Arsil
    V: Azón
    M: Nayl
    Aus der: Cardiac
    V: Muh!
    M: Saddy

    --------------------------------------------------

    Rasse: Arabisches Vollblut
    Geschlecht: Stute
    Geburtsdatum: 13.07.2012
    Stockmaß: 1,55 m
    Fellfarbe: Red Roan
    Kopfabzeichen: Schnurblesse
    Beinabzeichen: v.l.: weißer Stiefel, v.r.: halbweißer Fuß, h.l.: weißer Stiefel, h.r.: halbweißer Fuß

    --------------------------------------------------

    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Adina De Ra'idah stammt aus einer hervorragenden Zucht. Leider wurde sie als Fohlen misshandelt, was die junge Stute zur bösartigen Menschenhasserin machte. Getreu ihrem Namen kämpfte sie ihr Leben lang für sich, um ihr Leben. Es ist fraglich, ob Adina dieses Trauma je überwinden wird, wenn überhaupt nur mit sehr viel Liebe und Geduld.​
    Dennoch zeigt die Stute, solange sie sich unbeobachtet fühlt, wunderschöne, schwebende Gangarten. Auch durch ihre Farbe und ihr einwandfreies Exterieur besticht Adina sofort. Irgendwann wird sie sicherlich einmal ein tolles Zucht- und Turnierpferd abgeben.​
    ***​
    Mittlerweile hat Adina wieder etwas Vertrauen in Menschen genommen, sie ist jedoch immer noch sehr temperamentvoll und manchmal ein wenig unberechenbar.​
    --------------------------------------------------

    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: Angy
    Ersteller: AliciaFarina
    Vkr: AliciaFarina


    --------------------------------------------------

    ~ Qualifikationen ~
    Dressur: S
    Springen: A
    Galopprennen: L
    Distanz: M
    --------------------------------------------------
    ~ Schleifen ~

    2. Platz beim 284. Dressurturnier
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    2. Platz beim 190. Distanzturnier
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    --------------------------------------------------

    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig: Nein
    Nachkommen: ///
    Geschwister: ///

    Tierarzt-Bericht
    Hufschmied-Bericht

    Trainingsberichte (8)

    "Steh! Alles gut mein Mädchen.", sagte ich leise zu meinem hübschen arabischen Vollblut Adina de Raidah. Die Red Roan Stute stand steif wie eine Statue vor der Reithalle in der der heutige Stutbuchwettbewerb stattfinden sollte, doch ich spürte ihre Nervosität am Zittern ihrer Muskeln. Seit ich die junge Stute hatte, hatten wir wirklich viel durchgemacht, doch inzwischen war Adina ein wundervolles Reitpferd mit einer gehörigen Portion Temperament. Als unser Aufruf über das Gelände schallte, trieb ich Adina in den Galopp und ritt so in die Halle ein. Bei X parierte ich die edle Stute zum Halten durch und grüßte die Richter. Gleich darauf trabte ich mit Adina bereits wieder auf den Hufschlag zu und wendete auf die linke Hand ab. Nun zeigten wir erst einmal doppelte Schlangenlinien an beiden langen Seiten, bevor ich meine Roan Stute im starken Trab durch die ganze Bahn wechseln ließ. Auf dieser Hand ritt ich bei A auf die Mittellinie und ließ Adina bis zum Hufschlag traversieren. Die gut ausgebildete Stute reagierte auf jede meiner Hilfen und ich war wieder einmal froh, dass ich mir soviel Zeit gelassen hatte, um das Vertrauen der Stute zu gewinnen. Durch eine leichte Gewichtsverlagerung und ein Zupfen am Zügel wendete ich Adina auf den Zirkel ab und galoppierte die junge Stute zur geschlossenen Zirkelseite hin im Arbeitstempo an. Adina sprang eifrig vorwärts und führte auch den nun folgenden fliegenden Wechsel ohne Probleme aus. Auf der anderen Hand wechselten wir nun zwischen dem versammelten und dem starken Galopp ab, bevor ich Adina bei A zum Halten durchparierte. Nun richtete ich die Stute eine Pferdelänge rückwärts und ritt sie dann im Schritt am langen Zügel um die Bahn, während ein paar Helfer drei 50cm hohe Kreuze aufstellten. Wiederum ritt ich die Mittellinie hinunter und zeigte nun auf beiden Händen eine halbe Pirouette im versammelten Schritt, gleich darauf ließ ich meine Stute erneut angaloppieren und steuerte auf das erste Kreuz zu. Adina sprang für ihr Leben gerne und ich musste gut aufpassen, dass ich die Stute schön versammelt hielt, damit sie nicht unkontrolliert über die Hindernisse hinweg sprang. Im nächsten Augenblick flogen wir auch schon mit großem Abstand über das erste Kreuz, dann auf gerader Linie über das zweite und nach einer etwas engeren Wendung auch über das dritte. Ich parierte Adina wieder zum Trab durch, ritt eine Kehrtvolte mit der Stute und wendete sie danach wieder auf die Mittellinie ab. Bei X gab ich ihr das Kommando zum Stehen, bevor ich zu sprechen begann:
    "Adina ist eine außergewöhnliche Stute, die vielseitige Talente besitzt. Sie hat schöne Grundgangarten, ist mutig und besitzt eine gehörige Portion Ehrgeiz. Obwohl Adina es in ihrem Leben nicht immer leicht hatte, mausert sie sich immer mehr zu einem perfekten Turnierpferd und ich bin mir sicher, dass sie diese Eigenschaften später weitergeben wrid."
    Ich verabschiedete mich mit einem weiteren Gruß von den Richtern und verließ dann mit meiner Stute die Halle.
    [3000 Zeichen | geprüft mit lettercount.com | by Sammy]

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  8. Zasa

    Zasa Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit
    Crazy in Love

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    Steckbrief
    ~Crazy in Love~

    -Abstammung-

    Aus der Millenium GC
    Manchester's Memory x All in

    Von dem Big John
    Tigra. x Black Darkness

    -Interieur-

    Crazy in Love ist eine junge dynamische Kaltblutstute, welche vom Interieur, sowie Exterieur viele positive Punkte hat.
    Charakterlich ist sie ausgeglichen, aber dennoch temperamentvoll und nix für den Anfänger.
    Reiterlich wird die bunte Stute wahrscheinlich in der Dressur ihr Talent beweisen.

    -Exterieur-

    Rasse: Shire x Hannoveraner
    (50% Shire|25% Hanno|25% EVB)
    Alter: *2012|3 Jahre
    Fellfarbe: Rappschecke

    [Ee aa Toto]
    Stockmaß: 1,63m
    Geschlecht: Stute



    -Ausbildung-

    Eingeritten ja
    Springen: E
    Dressur: A
    Distanz: E
    Military: E
    Fahren: E

    Eignung: Dressur


    -Zuchtdaten-

    Gekört: nein
    In der Zucht: -
    Nachkommen: -
    Vorkaufsrecht: Zasa
    Ersteller: Zasa
    Besitzer: Zasa



    -Erfolge-

    //


    -Gesundheit-

    Gesundheit: Hervorragend
    Geimpft: 09.03.15
    Hufzustand: Hervorragend
    Ausgeschnitten: 11.03.15
    Hufeisen: -


    -Zubehör-

    HS

    TA

    Trainingsbericht (2x)




    Nervös strich ich Crazy über den Hals und kontrollierte ein letztes Mal ihre Zöpfchen in der Mähne. Alles saß perfekt, sodass wir startklar waren. Auf dem Abreiteplatz war wenig los und es schien nicht viele Teilnehmer zu geben, das sollte mich aber nicht stören, Crazy und ich konzentrierten uns voll und ganz auf die bevorstehende Kür.
    „Startnummer 2 – Zasa Levy mit ihrer Stute Crazy in Love bitte in die Halle! Startnummer 2 bitte!“ Die Stimme aus dem Lautsprecher krächzte den üblichen Text und ich machte mich mit ihr auf den Weg zur Halle. Einige Zuschauer waren gekommen und ein kleiner Applaus kam auf, als wir im Trab die Halle betraten.
    Das Startsignal ertönte schon nach wenigen Augenblicken, also nahm ich die Zügel auf und lenkte meine Stute sicher auf die Mittellinie. Bei X gab ich eine ganze Parade, woraufhin Crazy geschlossen stehen blieb. Mit gespitzten Ohren beobachtete sie die Richter, welche ich grüßte und meine Kür anschließend begann.
    Im Trab ging es zunächst auf die linke Hand. Die Stute ging in einer vorbildlichen, konstanten Anlehnung und war aufmerksam bei der Sache. In der Mitte der langen Seite vollführten wir eine Volte, mit welcher ich zeigen wollte, dass die Stute sich sicher stellen und biegen ließ. Es klappte hervorragend, sodass ich durch die ganze Bahn wechselte und auf der rechten Hand eine einfache Schlangenlinie zeigte.
    Anschließend parierte ich zum Schritt durch und ging eine Runde auf den Zirkel. Die Arbeitstempi klappten sehr gut, da sie aber schon etwas weiter ausgebildet war, wollte ich zusätzlich noch den Mitteltrab zeigen. Zunächst ritt ich aber aus der Ecke kehrt und zeigte auch auf der linken Hand den schönen, raumgreifenden Schritt meiner Stute.
    Nach einer Schlangenlinie durch die ganze Bahn mit vier Bögen befanden wir uns erneut auf der rechten Hand und trabte Crazy in Love wieder an. Ich wechselte durch die ganze Bahn und trieb die Stute auf der Diagonalen zum Mitteltrab. Es klappte gut und vor der Ecke nahm ich den Kaltblumix zurück und trabte im Arbeitstempo auf den Zirkel.
    Zwei Helfer legten drei Kreuze an die lange Seite, welche es nun zu überwinden galt. Schön gerade ritt ich Crazy auf die Stangen zu und behielt den Takt bei. Ohne Probleme hob die Stute ihre Beine und schwebte über die Stangen. Ich ging anschließend erneut auf den Zirkel und galoppierte an. Eine Runde herum, dann der einfache Galoppwechsel bei X. Ich war etwas aufgeregt, das Crazy diese Lektion grade erst gelernt hatte, dafür klappte es aber hervorragend, sodass ich meine Kür beenden konnte.
    Im Trab ritt ich erneut die Mittellinie hinunter und hielt Sie bei X an. Mit meiner rechten Hand grüßte ich die Richter und verließ dann am langen Zügel die Halle. Ich war stolz auf meine Stute, da sie sich wirklich gut angestellt hatte und ich war gespannt, wie das Ergebnis ausfallen würde.
    [lettercount | Zasa | 2842]

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  9. Pepe

    Pepe Pepe

    Teilnahme mit
    Osita

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    Steckbrief
    Osita
    folgt

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    Vater » Carachillo
    VM » Cinnemont's History
    (Viktor x Bon Voyage)

    Mutter » unbekannt
    MM » unbekannt

    VM » Unbekannt

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    Rasse » Deutsches Reitpony
    Geschlecht » Stute ♀
    Geburtsdatum » 18.05.2011
    Stockmaß » 1,45 m
    Fellfarbe » Braunschimmel Overo / Porzellanschecke
    Langhaar » grau
    Abzeichen » breite Blesse

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    Charakter »
    motiviert, nervenstark, freundlich

    Beschreibung »
    Osita ist eine junge, liebevolle Stute, die alles gibt, um es ihrem Menschen recht zu machen. Sie fasst schnell Vertrauen und ist konzentriert bei der Arbeit. Eine Stute mit viel Potential!

    Eignung »
    Dressur / Springen / Military / Western / Fahren / Zucht

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    Zur Zucht zugelassen » nein

    Decktaxe » -
    Vererbung » -
    Nachkommen » -

    Besitzer »
    Pepe
    In meinem Besitz seit dem » 02.03.2015
    Ersteller » kira
    VKR(lebenslang)
    » kira

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    Qualifikationen »

    Eingeritten » ja
    Eingefahren » ja

    Dressur A (max. M)
    Springen A (max. L)
    Military E (max. L)
    Western L (max. M)
    Distanz E (max. A)
    Fahren E (max. L)

    Zirzensik »
    Plié
    Kompliment
    Spanischer Schritt
    Knien
    Liegen
    Tanzen
    Podest
    Freiarbeit

    Pfleger » /

    Erfolge »

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    Letzter Hufschmiedbesuch »
    03.03.2015

    Letzter Tierarztbesuch »
    13.03.2015
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    Png
    Tierarzt

    Hufschmied


    Training (2)



    Der Hauch eines Atems und die Worte „Du tust es schon wieder“ ließen mich abrupt nach rechts zucken. „Ben!“ meinte ich entrüstet, fasste die Zügel fester da Osita auch etwas zur Seite gegangen war. Mürrisch kam Ben um mich herum, strubbelte durch den Schopf der jungen Stute. Allerdings wusste ich was er meinte, schuldig auf den Daumennagel starrend – abgenagt. „Du weißt wie aufgeregt ich bin!“ ermahnte ich meinen Freund, der nun sein mürrisches Gesicht gegen ein warmherziges Lächeln tauschte. „Wird schon, wenn nicht dann nehmen wir an der nächsten Kür teil“. Gerade als ich etwas erwidern wollte, kam die Reiterin vor mir aus der Halle, dann eine kleine Pause. „Begrüßen wir Lea Terona und Stute Osita!“ ertönte der Ausruf. Ein hauchzarter Kuss auf meinen Lippen, dann schwang ich mich in den Sattel, erhaschte einen letzten Blick auf Ben, der mir die gedrückten Daumen zeigte. Sanft drückte ich der Scheckstute die Waden in den Bauch, sodass sie aus dem Stand in einen nach und nach flotten Schritt verfiel. „Wir bekommen das hin“ murmelte ich mehr zu meiner Beruhigung als für Osita, die trotz allem hier vollkommen ruhig wirkte. Im Schritt nährten wir uns dem Mittelpunkt der Halle. Angekommen blieben wir beinahe geschlossen stehen, damit hatten wir auch im Training ein paar Probleme gehabt. Vor der Kür die Richter gegrüßt und wieder auf das Pferd unter mir konzentriert. Von der Mittellinie bog ich nach links ab trabte in der folgenden Ecke an. Hier nahm ich die Verbindung zum Pferdemaul etwas mehr auf – die junge Stute reagierte besonders fein auf sanfte Signale. Neben der Dressur wagten wir uns an kleine Pleasureaufgaben des Westerns, daher kannte sie diese kaum sichtbaren Signale beim reiten. Angekommen auf einem Zirkel lies ich Osita nun an galoppieren. Jeder Sprung führte uns aus dem Zirkel heraus und anschließend wieder hinein, bis auf eine Größe von knapp 15 Metern. Zurück auf der ganzen Bahn, ließ ich die junge Stute durch die Bahn wechseln, trabte erneut an. An der folgenden langen Seite probierten wir es mit dem Schritte verlängern, das vielleicht noch etwas Ausbau würdig war. In der folgenden Ecke, ich hatte den Buchstaben außer Sicht verloren, galoppierte ich wieder an, dieses mal auf der Bahn bleibend. Osita war jung, doch unter dem Reiter recht sicher und lernwillig. Wieder ließ ich Osita, dieses Mal im Galopp, durch die Bahn wechseln, etwa in der Mitte bremste ich in den Schritt. Es folgten zwei, drei Schritte ehe ich sie angaloppieren lies – leider auf der falschen Hand. Trotz der falschen Seite ließ ich sie im Galopp, Fehler konnten passieren! Kurz danach parierte ich zum Trab durch, ein aus der Ecke kehrt folgte, um dann wieder der Mittellinie folgend zu Punkt X zu kommen. Dort verharrte die Reitponystute einige Augenblicke, während Helfer in Windeseile drei Hindernisse entlang der Bande aufstellten. Allzu viele Sprünge hatten wir miteinander noch nicht gewagt, doch im Arbeitsgalopp nährten wir uns dem ersten Kreuz. Ohne Furcht setzte Osita über dieses und auch die nächsten beiden Hindernisse, über das letzte etwas komisch, was mir einen Steigbügel kostete. Mit nur noch einem Fuß in den Bügeln ging es zum Punkt X, ich grüßte ein weiteres Mal die Richter. Verließ nun wieder am langen Zügel mit einem verschwitzten Pony die Halle. Dort wurden wir von Ben bereits freudig in Empfang genommen.
    2807 Zeichen OHNE Leerzeichen © Ravenna | geprüft mit zeichenzähler.de
     
  10. Pepe

    Pepe Pepe

    Mitte nächster Woche kommt die Abstimmung! :)
     
    3 Person(en) gefällt das.
  11. BellaS

    BellaS Ich bin ...äh ...'Eigen'

    Meine Teilname mit Laufey
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    Steckbrief
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    Unbekannt x Unbekannt
    Unbekannt x Unbekannt | Unbekannt x Unbekannt

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    Name: Laufey
    Geburtsdatum: 02.01.2008
    Rasse: Isländer 100%
    Geschlecht: Stute

    Stockmaß: 1,46m
    Fell: Fuchsschecke
    Abzeichen: vier weiße Beine

    Gesundheit: keine Probleme
    Zustand der Hufe: unbeschlagen - gut

    Charakter:
    übermütig | frech | intelliegent
    Beschreibung:
    Laufey ist eine sehr inteliegente Stute mit einer schnellen Ausfassungsgabe. Sie ist manchmal ein bischen frech, weiß aber vor wem sie Respekt haben muss. Sie lernt sehr schnell und versteht eigendlich immer was man von ihr will. Mit anderen Pferden versteht sie sich sehr gut, unautoritäre Reiter akzepiert sie nicht.

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    Eignung:
    Gangreiten [5 Gänger] | Dressur | Fahren

    Eingeritten: ja
    Eingefahren: nein

    Dressur| E-A-L-M-S-S*-S**-S***
    Fahren| E-A-L-M-S-S*-S**-S**
    Gang| E-A-L-M-S-S*-S**-S**
    (Springen A)

    Wendigkeit| E-A-L-M-S-S*-S**-S**
    X - durch Turnier | X - durch Training
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    15. Gangturnier

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    16. Ganturnier
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    78. Synchronspringen

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    Gekört Ja | Nein
    [Schleife]
    Dektaxe: -
    Als Deckhengst verfügbar:
    Als Leihmutter verfügbar: nein
    Tragend: nein

    Nachkommen: keine

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    Besitzer: BellaS
    Vorbesitzer: unbekannt

    Ersteller: BellaS
    VKR: BellaS

    Reitbeteiligung: keine
    Pfleger: keiner

    Wert (kauf): unbekannt
    Wert (momentan): unbekannt
    Verkauf: nein

    TA
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    vom 07.02.2015
    Heute früh hatte mich Annabell Schmidt angerufen und hatte gefragt ob ich etwas Zeit hätte.. Somit hatte ich mein Zeug zusammen gesucht und bin sofort los gefahren. Als ich bei ihr auf dem Hof ankam, kam sie mir entgegen. ,,Guten Morgen.'',murmelte ich lächelnd und lief zum Kofferraum, ehe ich ihr kurz die Hand schüttelte und die mein ,Guten Morgen' erwiderte. Ich holte mein Köfferchen heraus und schloss den Wagen zu als auch die Kofferraumklappe wieder unten war. ,,So.. Also zweimal Chippen, Durchchecken und Impfen, aber nur Tetanus?'',wiederholte ich und sie nickte eifrig. ,,Gut, dann wollen wir mal anfangen.'' - ,,Ich hab die erste Stute schon auf dem Putzplatz stehen.'',meinte sie und ich nickte. So gingen wir zu ihrem Putzplatz und ich ließ mich von der Apfelschimmel-Farbenen Stute ab schnuppern. ,,Sie heißt Viðja.'',meinte sie und ich schmunzelte.. ,Toller Name.'',murmelte ich leise und konzentrierte mich eher auf die Stute, als auf die Besitzerin. Ich lobte sie kurz und begann dann sie abzutasten. Erst der Bauch, dann die Beine, wobei die Stute dort immer wieder die Beine hob weil sie dachte ich wolle die Hufe auskratzen. Dann kam noch die Kruppe, der Hals und der gesamte Rücken dran. Ich schnappte mir mein Stethoskop und horchte die Stute ab. ,,Die Atemzüge liegen bei 14 pro Minute und die Herzschläge bei 36. Somit ist alles im guten Bereich.'',meinte ich und hier war die Stute sehr brav gewesen und hatte nicht mal die Ohren angelegt. Ich legte das Stethoskop weg und nahm mir das Thermometer heraus. Ich lief zur Kruppe und stellte mich an das hintere Bein. ,,Hier könnte sie eventuell etwas zicken. Also da vorne gut aufpassen.'',meinte ich und Anabell sprach weiterhin mit der Stute damit sie sich nicht zu sehr aufregte. Ich hob die Schweifrübe an und maß das Fieber. ,,38,1° C das sieht gut aus!'',lächelte ich und sah zur Stute, welche gezuckt hate und immer noch lagen ihre Ohren dicht am Halse an. Etwas zickig die Kleine, aber verständlich. Ich lobte sie kurz und nahm aus meinem Koffer die Spritze heraus, sowie das Fläschchen mit dem Impfstoff- Tetanus drin, und zog die Spritze damit auf. Anabell hielt die Stute fest und sprach deutlich auf sie ein. Vorsichtig streichelte ich kurz ihren Hals entlang und suchte mir dabei die Vene, als ich diese gefunden hatte injizierte ich den Impfstoff. Die Stute zuckte kurz war aber sonst brav. Somit lobte ich sie erneut und holte dann den Chip-Applikator raus. Ich legte die kleine Ampulle mit dem Chip ein und nahm mir das Fettgewebe am Halse vor. Ich injizierte den Chip und auch hier zuckte die Stute wieder. ,,Ganz ruhig.'',meinte ich und schnappte mir dann das Lesegerät. Ich hielt dieses an die Stelle wo ich gerade den Chip injiziert hatte und bekam sofort die Nummer angezeigt. ,,Also in den Euqidenpass muss dann die Nummer; 276000004531234 hinzugefügt werden, das ist nun die Transponder-Nummer.'',erklärte ich und schmunzelte. ,,Der Impfass wird per Post zugeschickt.'',meinte ich dann und lobte die Stute und sie bekam ein kleines Möhrchen von mir. ,,So damit wäre sie fertig, auf zum nächsten Pferd.'',murmelte ich. So legte ich den Applikator weg in die Tasche und nahm diese. Die Stute wurde von Anabell schnell zurück gebracht, ehe sie mit der nächsten Stute ankam. Diese wurde Laufey genannt. Sie band auch diese Stute an und ich ließ mich etwas ab schnuppern von ihr. ,,Na du Hübsche.'',murmelte ich zur Scheckstute und streichelte ihren Hals etwas. Dann begann ich sie abzutasten. Wieder die Beine, den Bauch, die Kruppe, den gesamten Rücken. Die Augen sahen gut aus und beim abtasten war auch nichts festzustellen. Das Zahnfleisch sah sehr gut aus und auch der Rest. Sie machte einen zufriedenen Eindruck! Danach hörte ich sie ab. Ebenfalls 14 Atemzüge pro Minute und hier waren es 38 Herzschläge. Als ich die Körpertemperatur maß, zickte die Stute etwas mehr um. Sie tat als wolle sie auskeilen doch das tat sie eben nicht, es war bloß eine Andeutung. ,,38,6 ° C auch gut.'',meinte ich dann und sah zu Anabell. Ich schmunzelte und bereitete die Spritze vor. ,,Okay..?'',murmelte ich und sah wieder zu Anabell, welche schmunzelnd nickte. Auch hier zuckte die Stute kurz und legte etwas säuerlich die Ohren an. ,,Ist ja gut.'',murmelte Anabell.. Somit brauchte sie nur noch den Chip. Ich holte erneut einen Transponder und den Einweg-Applikator raus. Ich bereitete auch hier alles vor und injizierte diesen in das Fettgewebe am Hals der Stute. ,,So. Hier wäre dann die Zahlen 276097200023469 einzutragen.'',schmunzelte ich und Anabell schrieb sich diese Zahlen auf um sie dann einzutragen. ,,So das war's auch schon.'',lächelte ich und die Besitzerin dieser Scheckstute brachte diese weg ,als sie wieder kam verabschiedete mich. ,,Rechnung und Impfpässe kommen dann eben per Post. Und bitte belasten sie die Pferde in den nächsten Tagen nicht und lassen sie es dann wieder langsam angehen, wegen dem Impfstoff.'',erklärte ich und sie nickte erneut. ,,Ich bedanke mich recht herzlich.'',schmunzelte sie und wir verabschiedete uns von einander. Ich verstaute meinen Koffer im Kofferraum und fuhr vom Hof..
    [5110 Zeichen by Sevannie / Tierarztklinik Briar Cliff]

    HS
    -folg wenn möglich noch-
    Training [2]
    Laufeys A-Dressurtraining
    Bellas Stall war nur wenige Fahrminuten weg, und so erreichte ich mein Ziel schon ziemlich schnell. Die junge Frau fing mich direkt ab und lief mit mir auf den Reitplatz zu, an dem bereits die Isländerstute stand. "Also dann mal los." Da Laufey für meine Verhältnisse recht klein war, war eine Gewöhnrunde in Schritt und Trab durchaus angebracht. Zielsicher folgte sie meinen Anweisungen, die nur aus Tempowechsel bestand, ehe ich kurz vor ihrer Besitzerin stehen blieb. "Da ich bei Ihnen trainieren werde, sind Futter- und Weidenpläne nicht zwingend nötig. Vor dem Training würde ich allerdings eine leichte Kost empfehlen, sollte Laufey hungrig sein."​
    Bella nickte. "Dann viel Spaß mit der Kleinen. Ich werde gegen Nachmittag vorbei schauen." Sie streichelte die Stute kurz und machte auf dem Absatz kehrt.​
    Die nächste halbe Stunde verbrachte ich damit, in verschiedenen Tempi – außer Galopp – auf dem Zirkel zu reiten und sie auf das Zirkelwechseln vorzubereiten. Die Isländerin war ein kluges Köpfchen; jedoch war abzuraten, lasch mit ihr umzugehen da sie wusste wie man den Spieß umdrehen konnte. Ihre Gangwechsel waren weich und gekonnt; das Training machte sich bezahlt. Als ich zum wiederholten Male auf den Zirkel bog und sie auf der Mittellinie gerade stellte, um auf die rechte Hand zu wechseln, schnaubte die Kleine nur und warf den Kopf herum.​
    Nach einer kurzen Schrittpause übten wir diesen Vorgang noch dreimal und beließen es dabei; später würden wir es wiederholen. Ich klopfte der Stute den Hals und trieb sie wieder an, um im Leichttrab einfach der Bahn zu folgen, ehe ich sie bei H umstellte, um durch die Bahn zu wechseln. Das einzige Problem dabei war, dass sie dies missverstand und auf den Zirkel laufen wollte, ehe ich ihr verständlich machen konnte, dass dies keinesfalls mein Vorhaben war. Mit einem Lächeln durchliefen wir dieses Prozedere erneut, diesmal in Kombination mit Schrittwechsel. Als sie plötzlich stehen blieb und wie aufgeregt mit den Hufen scharrte, erinnerte sie mich an einen tollen Bullen, der einfach nur rennen wollte. Was wir dann auch taten. Zwar war ihr Galopp wirklich gut zu sitzen, aber dabei stoß sie sich mit den Hinterbeinen ab als wolle sie abheben Richtung Himmel.​
    *​
    Vier Stunden später machte ich mit Laufey weiter. Vor über zwei Stunden haben wir eine Pause gemacht, die die Stute in ihrer Box verbrachte, bevor ich sie fertigmachte und diesmal Richtung Halle lief. Der Regen vorhin hat den Boden ziemlich matschig und schwerfüßig gemacht, sodass diesmal die Halle dran war.​
    Eingangs ließ ich sie locker traben und eine kurze Bahnstrecke galoppieren, dann folgten zwei Zirkel und ein Handwechsel. Die Lichter wurden eingeschaltet. Laufey wieherte lauthals als ein anderes Pferd in die Halle ritt. Im Mitteltrab vollführte die wissbegierige Stute einen Zirkelwechsel und lehnte sich gegen meine innere Hand. Kurz berichtigte ich die Zügellänge und stellte meine Hände auf. Von H aus trabte sie nun ein kurzes Stück auf der Mittellinie, ehe ich sie korrigieren musste um vernünftig wieder in die Bahn zu reiten.​
    Kurz darauf war sie meiner Meinung nach gut gelaufen und wir galoppierten wieder. Bella stand an der Bande und sah uns zu, wie wir auf den Zirkel bogen. Mit besonderem Interesse an der richtigen Stellung, das rechte Auge schimmern sehen zu wollen, stellte ich meine Fäuste mehr auf. "Sie läuft sich gut!", rief ich über meine Schulter als wir erneut Bella hinter uns ließen. Laufey wieherte ein Mal und legte die Ohren an. Draußen fuhr ein Traktor vorbei. Auch das andere Pferd blieb kurz stehen, trabte aber sofort wieder an. Jetzt schien Laufey wieder auf mich zu hören.​
    Abschließend zeigte ich Bella noch alles, was ich mit der Stute erarbeitet hatte; behielt allerdings die Tatsache im Kopf, dass die Stute wohl etwas scheu war und man dies beim nächsten Training wohl ausmerzen sollte.​
    Laufey hat mit Bravour am A-Dressurtraining der ITS-Trainerin Catalina teilgenommen.
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    Laufey´s Dressurtraining A auf L

    Heute machte ich mich daran meine Stute Laufey in Dressur zu trainieren. Da sie bald zu Körung gehen sollte war es mir wichtig sie gut trainiert zu wissen.
    Mit geübten Handgriffen gurtete ich noch einmal nach, stellte die Bügel eine und band die Stute los. Ich nahm die Zügel etwas auf und lenkte Laufey in Richtung Dressurviereck.
    Zu meinem Glück bestand die L – Dressur hauptsächlich aus den üblichen Bahnfiguren, die ich schon seit ewigen Zeiten im Schlaf beherrschte, die Frage war nur, spielte mein Pferd mit?
    Ich begann mit lockerem Warmreiten und ließ die Zügel locker hängen. Trotzdem schien der sensible Hengst meine Gedanken beinahe zu erraten und blieb exakt auf der Zirkellinie. Auch alle anderen Bahnfiguren die ich üblicherweise zum Aufwärmen ritt, klappten völlig einwandfrei und das Dressurreiten begann mir Spaß zu machen.
    Langsam nahm ich die Zügel auf und achtete, wie Cata es mir beigebracht hatte, sorgfältig darauf das mein Pferde weder zu schnell noch zu langsam ging, sondern genau im ausgeprägten Mittelschritt. Ich begann mit den Grundlagen wie Zirkel, aus- und durch den Zirkel wechseln und durch die ganze und halbe bahn wechseln. In Schritt sowie im Arbeits- und Mitteltrab ging der Hegst fleißig und völlig Problemlos. Zwar waren die Zirkellinien im Trab nicht mehr unbedingt völlig rund, doch mit jeder Runde Zirkel wurde meine Stute besser und sicherer.
    Als ich völlig zufrieden war, beschloss ich die Kehrtwendung auf der Vorhand zu üben. Obwohl mein Pferd generell gehorsam, gefiel ihm diese Übung überhaupt nicht. Ich brauchte drei Versuche ehe sie sie, wenn auch mäßig ordentlich, überhaupt ausführte.
    Anstelle das ganze auf der Stelle so oft zu machen bis Laufey es verstand, beschloss ich die Übung immer mal wieder zwischendurch zu versuchen. Ich hoffte damit zu bezwecken das sie nicht die Lust verlor und weiter fleißig mit mir arbeitete. Das Rückwärtsrichten und auch das Viereck verkleinern und vergrößern hatte ich schon geübt und nach mehreren Anläufen wurde auch die Vorhandwendung langsam ordentlich.
    Langsam spürte ich die Erschöpfung des Pferdes und war mir bewusst das wir nicht mehr viel länger Trainieren sollte, trotzdem galoppierte ich zum Abschluss einmal an und versuchte das Überstreichen im Galopp. Diese Übung hatte es mir schon beim Unterricht angetan und Laufey galoppierte ohne großes Treiben ganz von allein. Als ich ihn schließlich die Zügel aus der Hand kauen und noch eine Runde Schritt gehen ließ, war ich rund um zufrieden mit meiner Stute. Auch meine Sicherheit beim Dressurreiten hatte sich während es Trainings verbessert und ich konnte jetzt mit großer Bestimmtheit sagen: „Laufey hat mit Erfolg am Dressurtraining teilgenommen und kann nun die L Dressur gehen.“


    Unsere Kür
    Nervös strich ich noch ein letztes Mal mit dem Striegel über Laufeys Fell und versicherte mich das keins der Haargummis, die ich anstelle von Mähnengummis für die dicke Isimähne hatte verwenden müssen den Geist aufgegeben hatte.
    Noch ein letztes Mal überprüfte ich die orange Schabracke auf auffällige Verschmutzungen und zupfte mein Oberteil zurecht. Dann bestieg ich meine Stute und wartete mit zittrigen Händen auf die Ansage.
    „Nun sehen wir die Isländer Stute Laufey, vorgestellt von Annabell Schmiedemann.“ tönte es blechern aus einem Lautsprecher und ich ritt in die Halle.
    Ich brachte meine Stute vor den Richtern zum stehen und grüße. Inständig hofte ich das mir mein Unbahagen nicht schon an der Nasenspitze anzusehen war. Dann ritt ich im Schritt an und begann mit meiner Kür. Im Schritt ging ich mit meiner Stute auf den Zirkel bei A, bei dem Buchstaben angekommen trabten wir an, wechselten auf den Zirkel bei C und trabten einen ganzen Zirkel, wieder bei C angekommen trieb ich meine Stute zum Galopp und, wenn auch etwas unsicher, überwanden wir die drei kleinen Kreuze die mit etwas Abstand hinter einander kurz vor dem Hufschlag aufgestellt worden waren. Isländer waren keine glänzenden Springer, doch ich wollte den bleibenden Eindruck nicht mit stokeligen Sprüngen erzielen. Für die Kurze Seite parierte ich wieder durch zum Schritt.
    Entschlossen als Gegensatz zu den mäßigen Springkünsten meiner Stute etwas zu zeigen das ihr weit mehr lag, ließ ich Laufey auf der folgenden langen Seite antölten. Sie machte ihre Sache wunderbar und zeigte eine perfekte Gangart. Trotz meiner Konzentration auf mein Pferd erkannte ich sowohl Fachmännische als auch erstaunte Blicke von der Tribüne. Ich lobte sie schnell und wir machten eine Kertvolte. Damit hatten wir fast alle Anforderungen an die Kür erledigt, nur der Galopp auf der linken Hand fehlte noch. So brachte ich Laufeys noch einmal zum Galoppieren, ritt fast zwei Runden Galopp auf der ganzen Bahn und hielt schließlich bei X an. Meine Nervosität war beinahe verflogen, als ich stolz erhobenen Hauptes aus der Halle ritt.
    Als ich endlich, endlich die Blicke der Zuschauer von mir abgleiten spürte, begann ich meine Stute überschwänglich zu loben. Die sonnst zeitweilig Sture und zickige Laufey hatte ihre Sache glänzend gemacht und ich war hinreichend stolz auf sie.
    [2332 Zeichen mit Leerzeichen | Open Office Zeichzählfunktion | by BellaS]
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  12. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit der Stute Zafinaah
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    Steckbrief:
    Zafinaah
    ♣--------------------------------------♣
    Abstammung

    Muh! x Misty

    Wau! x Miau! Ubk. x Ubk.

    ♣--------------------------------------♣

    Exterieur

    Rasse Pintarabian
    Geschlecht Stute
    Alter 4 Jahre [20.03.2005]
    Stockmaß 1.53 m
    Fellfarbe Bay Overo
    Abzeichen Laterne
    v.l. weißes Bein
    v.r. Stiefel
    h.l. Stiefel
    h.r. Stiefel

    ♣--------------------------------------♣

    Interieur & Beschreibung

    Lernwillig | Anhänglich | Menschenbezogen | Vertrauensvoll

    Zafinaah ist eine 8 Jährige Pintoaraberstute mit Pedigree, die sowohl für die Zucht als auch für größeren Westernsport geeignet ist.
    Zafi tritt in die Fußstapfen ihrer Eltern. Sie hat einen Super Charakter, ist lernwillig, anghänglich,menschenbezogen und vertrauenvoll. Sie kennt Bodenarbeit, Schmied, Tierarzt und Hänger. Klar kommt sie damit sehr gut und unterm Reiter ist sie in der Westernbranche auch mitlerweile sehr weit.

    ♣--------------------------------------♣

    Gesundheit & Wohlbefinden

    Gechippt [ ]
    Letzte Impfung /
    Letzte Wurmkur /

    Beschlagen [Nein]
    Letztes mal Ausgeschnitten **.**.**
    Letztes mal Geprüft **.**.**

    ♣--------------------------------------♣

    Besitzerdaten

    Besitzer Rachel Wincox
    VKR Sweetvelvetrose
    Verkaufspreis Nicht zu verkaufen ; 14 650 Joellen

    ♣--------------------------------------♣

    Qualifikationen

    Dressur E
    Springen E
    Military E
    Distanz E
    Rennen E
    Western S*
    Fahren E
    Wendigkeit E

    ♣--------------------------------------♣

    Ausbildungsstand & Zuchtdaten

    Eingeritten [x]
    Eingefahren []
    Potential Western, Distanz

    Gekört/Gekrönt [Nein]
    Eingetragene Zucht Last Base Ranch
    Gencode ?? ?? ?? ??

    ♣--------------------------------------♣

    Zu den Schleifen
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    [1] 237.Westernturnier, 3.Platz
    [2] Lake Mountain Ranch Millitary, 2.Platz
    [3] Tag der Offenen Tür, 2. Platz L1
    [4] 256.Westernturnier, 1.Platz
    [5] 1. Glühweinritt, 1.Platz
    [6] 289. Westernturnier, 2.Platz

    Zu dem Zubehör

    Tierarztbericht:​
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    Durchchecken, Impfen und Entwurmen
    Das schöne Wetter heute konnte ich nutzen um meine Tierarztbesuche zu erledigen, oder um Auszureiten. Jedoch stand das Wohl der Tiere für mich an erster Stelle und der Auftrag von meiner Zuchtpartnerin Rachel war ja eigentlich auch schnell erledigt, immerhin war ihr Pferd beziehungsweiße ihr Stall ja nicht weit von meinem entfernt. So hatte ich mich recht früh auf den Weg gemacht, da ich dann immer noch das Wetter nutzen konnte. Auf dem Hof von Rachel angekommen wurde ich, wie immer, herzlichst empfangen von ihr persönlich. ,,Hey. Zafinaah steht schon auf dem Putzplatz, sogar geputzt.'',meinte sie lachend und ich folgte ihr. ,,Das ist ja schön. Also einmal durchchecken und impfen?'' - ,,Und gleich entwurmen dann hat sie alles erst mal hinter sich.'' - ,,Gut wird gemacht, jedoch bräuchte ich doch schon wen bei mir.'',erklärte ich und sie nickte. ,,Selbstverständlich ich bleibe bei dir.'', ich lächelte bei ihrer Aussage und so liefen wir dann auf die Scheckstute zu. ,,Ein Pintaarabian, oder?'' - ,,Genau, eine meiner Lieblinge.'' - ,,Verständlich.'',schmunzelte ich und sie nickte. Ich ließ mich von der Stute erst mal beschnuppern und sie begann die Ohren aufzustellen. ,,Sie ist eigentlich sehr umgänglich mit dem Tierarzt und auch mit dem Hufschmied, generell eigentlich.'',erklärte mir Rachel und ich lächelte. ,,Dann wird das heute ja alles nicht so schlimm.'',meinte ich und sie nickte. Ich begann also die Stute erst einmal etwas zu streicheln, ehe ich dann sie abtastete. Das Abtasten verlief schnell und es war nichts auffälliges zu finden, die Stute blieb ruhig und ließ sich von Rachel am Kopf genüsslich streicheln. Ich lobte die Stute kurz und hörte sie dann ab. Ihre Atemfrequenz lag bei 14 Schlägen pro Minute und ihr Puls bei 46 Schlägen. Somit war auch hier alles im reinen. Ich sah zu Rachel und nickte, ehe ich mir mein Thermometer schnappte und mich an die Kruppe der Stute stellte. ,,So nun könnte sie vielleicht etwas zicken.'',erklärte ich und Rachel nickte nun. Ich begann die Körpertemperatur zu messen, doch die Stute blieb weiterhin ruhig und ließ sich weiter streicheln. ,,37,9°C, Also ist die Stute kerngesund. Dann können wir sie impfen und alles.'',meinte ich und begann die Spritzen aufzuziehen. Als ich diese injizierte zuckte die Stute bei dem kleinen Piecks, jedoch blieb sie sonst still. Ich gab ihr eine Möhre als Belohnung, da sie alles so fein über sich ergehen ließ. Ich schnappte mir dann bei der letzten Spritze einen desinfizierten Tupfer und drückte ihn auf die Stelle, wo ich die Spritze injiziert hatte. Nach eine kleinen Weile nahm ich den Tupfer wieder herunter und nahm mir dann die Wurmkurpaste zur Hand. Ich drückte diese in ihr Maul und wie gewohnt verzog auch diese Stute das Maul, schmecken tat es keinem Pferd. Ich lobte sie und sah zu Rachel. ,,So alles getan, deiner Stute geht es gut und nun kann sie dann auch auf die bevorstehende Körung. Jedoch erst einmal die ersten Tage etwas schonen.'',erklärte ich dann und Rachel nickte. ,,Natürlich. Dann bis bald, Joy.'', ich schmunzelte und umarmte sie kurz zum Abschied, ehe ich mich wieder mit meinem Koffer in meinen Wagen setzte und los fuhr.
    [3163 Zeichen by Sevannie / Tierklinik Briar Cliff]



    Hufschmiedbericht:
    Trainingsberichte[3]​
    Trainingsbericht 2
    Zweiter Trainingstag mit Zafinaah. Ich kam am Hof an und ging zielstrebig zu ihrer Box.Freundlich begrüßte ich die hübsche und nahm sie dieses Mal gleich ans Halfter. Sie brummelte freundlich und ließ sich gerne von mir putzen.Sanft und gründlich putzte ich sie,während ich ein wenig mit ihr redete.Es war wichtig,dass sie wusste,dass ich da war und mich für sie interessierte.Lächelnd kraulte ich sie und holte dann schließlich ihre Westernausrüstung.Schnell hatte ich sie fürs Training bereit gemacht und ging dann mit ihr in die Halle. Ich gurtete nach und stieg dann auf. Zuerst ritt ich sie im Schritt warm, damit ich sie danach gut arbeiten konnte.Nachdem ich sie aufgewärmt hatte,begann ich damit die Lektionen zu erarbeiten.Die erste Lektion, die ich mit ihr erarbeiten wollte,war die Vorhandwendung.Sie wusste,was ich wollte,konnte es aber noch nicht richtig ausführen. Also stieg ich ab und begann von unten die Übung abzufragen. Es dauerte nicht lange,bis sie es verstanden hatte und ich stieg wieder auf.Erneut gab ich ihr die Hilfen dazu und es klappte.Es war nicht perfekt,würde jedoch durch Training von Sosox3 sicher sehr gut werden.Die nächste Übung,die ich mit ihr durchgehen wollte,war das Tor.Sie musste lernen das Tor ruhig zu durchgehen.Ich ließ sie erst einmal daran schnuppern,bevor ich sie hindurchführte.Sie war sehr ruhig und neugierig,schnupperte immer am Tor und ließ sich ruhig durch das Tor manövrieren.Natürlich war auch hier noch ein wenig Trainingsbedarf,doch das würde Soso sicher alleine schaffen. Auch das Angaloppieren aus Schritt wollte ich heute noch mit ihr üben,doch als erstes fragte ich noch einmal die Grundgangarten ab,bevor ich das Angaloppieren aus dem Schritt übte.Nach einiger Zeit klappte es schon ziemlich gut.Zafinaah wusste,was ich von ihr wollte und ich lobte sie sanft.Nachdem ich noch einige Übungen wie Stangenarbeit,Rückwärtsrichten,Hinter - und Vorhandwendung und letztendlich noch einmal das Tor geübt hatte, fragte ich die Grundgangarten ein weiteres Mal ab und lobte sie dann. Ich ließ Zafinaah im Schritt am langen Zügel gehen und ritt sie trocken,bevor ich sie in ihre Box brachte und dort ausgiebig versorgte.Ich gab ihr noch ein Leckerli und machte mich dann daran eine Nachricht an Sosox3 zu schreiben.

    Hallo Sosox3,
    ich danke dir für den Auftrag dein Pferd Zafinaah zu trainieren und möchte dir nun sagen,dass sie soweit ist,dass sie in der Leistungsklasse 4 oder auch Leistungsklasse A im Western zu starten. Natürlich kann sie noch nicht alles perfekt,doch die Grundlagen hat sie bereits. Bleib am Training dran und du wirst eine souveräne Westernstute bekommen. Weiter trainieren solltest du:
    - die Vor - und die Hinterhandwendung
    - das Angaloppieren aus dem Schritt
    - das Tor
    - und natürlich die Grundlagen: wie die Grundgangarten,Stangenarbeit und das Rückwärtsrichten.
    Bleib dran und fördere deine Stute,denn sie hat auf jeden Fall Potenzial ein richtig gutes Westernpferd zu werden.
    Deine IceLandGirl

    by IceLandGirl 2977 Zeichen
    Du kannst deine Stute jetzt von E auf A umschreiben =)

    -


    Trainingsbericht 3
    Wieder einmal war er gekommen.Der letzte Trainingstag mit Zafinaah.Fröhlich begrüßte ich die hübsche Stute und holte sie nach einer kurzen Begrüßung und einer kleinen Kuschelsession aus dem Stall.Nachdem ich sie gründlich vom Schmutz des Vortags befreit hatte,sattelte und trenste ich sie auf.Heute würde ich die letzten Feinschliffe vornehmen und dann wäre Zafinaah bereit für die Klasse L des Westernreitens.Ich führte sie in die Halle und war dankbar dafür,dass es heute nicht ganz so kalt war.Lächelnd gurtete ich nach und stieg dann auf.Sie schien heute sehr aufmerksam zu sein,weshalb ich sie sorgfältig abritt und sie immer wieder beruhigen musste,da sie sich ein wenig erschreckte.Als ich schließlich damit anfing sie zu fordern,in dem ich sie in allen Grundgangarten laufen ließ,entspannte sie sich und war wieder voll bei der Sache.Ich war dankbar dafür,dass ich bis jetzt noch keine Probleme mit ihr gehabt hatte und dass sie bei allem aufmerksam und gewissenhaft mitmachte.Es war immer anstrengend,wenn man Probleme mit seinem Trainingspferd hatte.Zufrieden kaute Zafinaah auf ihrem Gebiss und nachdem ich sie gründlich aufgewärmt und vorbereitet hatte,beschloss ich noch einmal die Galoppgeschichten aus dem Stand zu probieren und zu schauen,wie gut sie es bereits gelernt hatte und was sie bereits wieder vergessen hatte.Ich forderte all ihre Aufmerksamkeit und setzte sie mit leichten Zügel - und Schenkelhilfen unter Spannung,bevor ich ihr die Galopphilfe gab.Sie sprang richtig rum an und ich lobte sie ausgiebig.Ein weiteres Mal probierte ich es auf dieser Hand und auch bei diesem Mal,verstand sie es.Auf ihrer schwächeren Seite hatte sie noch ein bisschen Probleme,aber die würden auch mit der Zeit und dem Training verschwinden.Ich beschloss an die nächste Übung - dem Rückwärsslalom - zu gehen und testete erst einmal ihre Aufmerksamkeit,in dem ich zunächst vorwärts durch den Slalom ging.Sie war voll bei der Sache und so versuchte ich es auch im Rückwärts.Das klappte noch nicht ganz so gut,doch ich übte es wieder und wieder und schließlich schien sie es verstanden zu haben.Natürlich übte ich es auch hier auf beiden Seiten,damit sie nicht einseitig trainiert wurde.Eine weitere Übung,die sie können musste,war das Flatterband oder besser gesagt das 'Flattertor'.Ich baute es rasch auf und führte sie zunächst einmal hindurch,damit sie sich daran gewöhnen konnte.Da sie ruhig blieb und sie das ganze nicht zu interessieren schien,übte ich es noch von oben.Auch das funktionierte einwandfrei und ich lobte sie ausgiebig.Zum Schluss wollte ich mit ihr noch das Durchparieren zum Schritt aus dem Galopp üben.Ich galoppierte sie an und versuchte sie direkt zum Schritt durchzuparieren.Es klappte natürlich nicht beim ersten Mal,nicht beim zweiten und auch nicht beim dritten Mal,doch schließlich schien sie zu verstehen was ich wollte und es begann sich zu verbessern.Auf ihrer schlechten Hand,klappte es nach einigem Training auch und so schloss ich das Training ab.Sie konnte nun offiziell in der Leistungsklasse L des Westernreitens gehen.Ich brachte sie in ihre Box und versorgte sie dort gründlich,bevor ich mich von ihr mit einem Leckerli und Kraulen verabschiedete.Bevor ich ging,schrieb ich noch einen Brief an ihre Besitzerin:
    Liebe Sosox3,
    Zafinaah ist ein wirklich gelehriges Pferd,wie ich dir auch schon beim letzten Mal gesagt habe.Ich danke dir,dass du mich ein weiteres Mal engagiert hast und würde mich freuen,wenn das auch weiterhin so bleiben würde.Viel Spaß auch weiterhin mit Zafinaah.Zu üben wäre noch:
    - Das durchparieren zum Schritt aus dem Galopp auf der linken Hand
    - Das angaloppieren aus dem Schritt auf der linken Hand
    - Das Rückwärtsrichten durch einen Slalom auf beiden Händen
    Ansonsten kann sie alles schon recht gut und ich hoffe,dass du auch weiter am Training dran bleibst.Liebe Grüße IceLandGirl. PS: Du kannst sie jetzt offiziell von A auf L im Westernreiten hochstufen.
    by IceLandGirl 3928 Zeichen

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    Trainingsbericht 3 "Western von M auf S"

    Heute sollte mein letzter Trainingstag mit Zafinaah sein.Ich kam am Hof an und ging sofort zum Stall der hübschen Stute."Na du Süße",sagte ich grinsend,als sie mir entgegen wieherte.Ich holte sie aus ihrer Box und begann sie gründlich zu putzen.Offensichtlich war sie heute sehr gut drauf,denn sie schien sich zu freuen,als ich sie aufsattelte und auftrenste.Lächelnd führte ich sie in die Halle und gurtete nach.Dann stieg ich auf und ritt sie erstmal warm.Dann wiederholte ich die Übungen von Gestern.Es klappte wirklich gut und ich lobte sie.Nachdem ich sie noch im Trab und Galopp aufgewärmt hatte,baute ich wieder die Tonnen für das Barrel Race auf.Auch diesmal übte ich es mit ihr und es klappte schon wieder viel besser.Sie war ein talentiertes Pferd und würde es sicher weit bringen.Sanft lobte ich sie und ritt sie erstmal eine Weile Schritt.Es fehlte noch der Speed-Control und die fliegenden Galoppwechsel.Ich machte mich also daran.Beim Speed Control musste man das Pferd regulieren können,alleine durch das Gewicht.Es brauchte ein paar Anläufe,bis sie verstand,was ich von ihr wollte und noch eine Weile,bis es wirklich klappte.Dann noch die fliegenden Galoppwechsel.Diese funktionierten wie auch in der Dressur und sie verstand das sogar wirklich sehr gut.Ich lobte sie ausgiebig und lächelte zufrieden.Ich hatte nun alle Übungen mit ihr durchgemacht,die sie kennen musste und beschloss die Übungen einfach nochmal nach und nach mit ihr durchzugehen.Ich fing an mit den Übungen vom ersten Training und davon mit dem Sliding Stop.Sie schien diesen nun bereits besser zu beherrschen.Auch die Kurzkehrtwendung verlief reibungslos.Ich lobte sie ausgiebig und machte mich dann nochmal an das Barrel Race.Es haperte hier und da noch,doch alles in allem war ich sehr zufrieden mit ihr,machte noch den Roll Back und den Spin.Auch diese Übungen klappten und so ritt ich sie noch einmal in allen drei Grundgangarten,bevor ich sie trocken ritt.Dann brachte ich sie zurück in ihre Box,wo ich sie gründlich versorgte und ihr ein Leckerli gab.Ich schrieb wie immer einen Brief an ihre Besitzerin:
    Hallo Sosox3,
    Zafinaah ist nun offiziell auf Stufe S im Westernreiten.Trainiere sie auch weiterhin.Ich wünsche euch beiden viel Erfolg auf eurem weiterem Weg und bin wirklich froh,dass du mir so treu bleibst.Liebe Grüße IceLandGirl.Ich überbrachte den Brief und machte mich dann auf den Nachhauseweg."Tschüss Zafinaah",sagte ich grinsend und ging dann.
    by IceLandGirl 2449 Zeichen



    Die Kür:


    Leicht zittrig kontrollierte ich die Schnüre am Westernsattel, haderte mit dem großen Ring und dem sogenannten Krawattenknoten der alles zusammen hielt. „So´n Mist!“ murmelte ich vor mir her. „Lass da mal wen ran der sich auskennt!“ mit diesen Worten schob mich Denis rigoros beiseite. Du und Ahnung, dachte ich bei mir, zog die Augenbrauen kraus, denn er war nicht der Typ Mann der in Schlips und Kragen einher wanderte. Trotzdem gelang ihm ein deutlich fest sitzenderer Knoten als es mir gelungen war. Gewinnend lächelte er in meine Richtung, ich dankte ihm etwas mürrisch, aber es blieb nicht mehr lange bis wir aufgerufen werden würden. Zafi, wie ich sie kurz nannte, ließ etwas den Kopf hängen, döste halb friedlich vor sich her – ihre Ohren jedoch rotierten beinahe im Kreis, jedes Geräusch aufnehmend. In diesem Moment wurden wir ausgerufen „Rachel Wincox und Stute Zafinaah bitte auf den Platz“. Denis half mir auf den Rücken der schönen Scheckstute, reichte mir den Hut, dann ging es langsam auf den Platz. Vom Himmel schien die Sonne, die mich nach dem Zwielicht des Stalles leicht blendete. Im gestreckten, trotz allem kontrollierten, Galopp preschten wir auf den Platz, direkt auf die Mitte des Platzes hinzu. Die Helfer schluckten dabei die Staubwolke die Zafi und ich hinterließen, es hatte lange nicht mehr geregnet hier. Im Galopp durchquerten wir den Punkt X, abrupt ließ ich Zafi stoppen – die Musik um uns herum hatte bereits eingesetzt. Im Back Up liefen wir wieder zurück, hielten nun bei X – ich grüßte die Richter indem ich den Hut zog. Noch mit der rechten Hand in der Luft drehten wir uns zu einem Spin rechts herum. Stopp. Linke Hand nach oben, rechte Hand in die Zügel. Vier Drehungen. Stopp. Aus dem Stand heraus galoppierten wir in einen langsamen Lope voran er Mittellinie folgend. Wir wechselten auf einen Zirkel, hier parierte ich Zafi zu einem lockeren Trab. Ich liebte es wie fein die junge Stute auf die kleinsten Gewichtsverlagerungen reagierte. Hier auf der Krönung achtete ich wenig darauf ob wir eine Pleasure oder Reining Pattern ritten – hier waren wir ja auf keinem Turnier, so mixte ich beide ein wenig. Nach den ersten drei Runden, verkleinerte und vergrößerte ich den Zirkel, ehe ich in den nächsten Zirkel auf der anderen Hand wechselte. Als wir auch hier durch waren galoppierte ich Zafi an, zunächst vollführten wir zwei kleinere Zirkel, wechselten auf die ganze Bahn. An der langen Seite der Bande folgte ein Roll Back nach rechts, im Linksgalopp folgte ein schneller Zirkel den ich nicht schloss sondern an der langen Seite erst einen Sliding Stop mit folgendem Roll Back vollführte. Jetzt ging es im Schritt weiter um der Stute eine kurze Paus zu geben, in der Ecke trabte ich an, zeigte sie den Richtern von der linken Seite aus. Als wir die lange Seite erreicht hatten, folgte eine zweifache Schlangenlinie im Galopp – dies stellte sich als besonders knifflig dar, musste ich die Stute doch in jeder Biegung einen Wechsel durchführen lassen. Geübt hatten wir dies mit Pylonen, was jetzt auch wunderbar ohne funktionierte. Dann bog ich auf die Mittelinie, gab Zafi die Zügel und sie beschleunigte, Sliding Stop, Back Up bis zum Punkt X. Hier angekommen zog ich meinen Hut, die Musik verstummte und am ohnehin langen Zügel verließen ein erschöpftes Pferd und ein grinsender Reiter den Platz.
    © Ravenna 2787 OHNE Leerzeichen | geprüft mit zeichenzähler.de
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    (c) by Svartur
     
  13. Kirbeeh

    Kirbeeh Challenger

    HuskyJenny mit
    Araña
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    Steckbrief
    Araña

    Von:
    Aus der:

    Geburtsdatum: 17.05.2008
    Geschlecht: Stute
    Gesundheit: sehr gut

    Aussehen:

    Rasse: Pura Raza Española
    Fellfarbe: Buckskin
    Abzeichen: //
    Stockmaß: 1,55
    Charakter: Vorsichtig

    Besitzer Daten:

    Vorbesitzer: //
    Besitzer: HuskyJenny
    Pferd erstellt von: HuskyJenny
    Vkr: HuskyJenny
    Züchter: //

    Beschreibung:
    Araña ist eine äußerst geduldige und ausdauernde Stute. Das beweist sowohl unter ihren Artgenossen, als auch im Umgang mit Menschen. Während andere Pferde in so mancher Situation kopflos davon stürmen würden, bleibt Araña ruhig und entspannt und betrachtet das Geschehen lieber interessiert.

    Bei dem Training legte Araña vollkommen den Fokus auf den Reiter, nichts anderes interessiert sie in diesem Moment, ihre Konzentration gilt nur ihrem Reiter.

    Auch ihr vorausschauender Charakter fällt auf, man könnte beinahe meinen, sie könnte die Gedanken ihres Reiters lesen. Aus diesem Grund ist sie sehr erfolgreich in der Dressur, denn kaum eine spanische Dame führt die Lektionen so punktgenau aus wie Araña.


    Qualifikation:

    Galopprennen Klasse: L
    Western Klasse: L
    Spring Klasse: E
    Military Klasse: L
    Fahren Klasse: E
    Dressur Klasse: S*
    Distanz Klasse: A


    Schleifen & Auzeichnungen:
    1. Platz 190. Militaryturnier
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    2. Platz 191. Militaryturnier
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    Informationen zur Zucht
    Gekört/Gekrönt: nein
    Nachkommen:

    Hufschmied Bericht
    Tierarzt Bericht
    Dressurbericht E-A
    Dressurbericht A-L
    Dressurbericht M-S
    Dressurbericht S-S*
    Die Körung
    Aufregung herrschte im spanisch gelegenen „Haras Equitador“ als Araña ihre Chance bekommt an einer Körung teilzunehmen. Die prächtige Buckskin Stute stand schon aufgeregt in der Vorderhalle und kratzte mit ihren glänzenden Hufen auf den Mattenboden. Ich glitt mit meinen neuen Reitstiefeln in die Steigbügelvorrichtung, nahm die Zügel zwischen meinen Daumen und Zeigefinger, welche durch meinen kleinen Finger und Ringfinger glitt. Als ich mich gerade aufsetzte lenkte ich Araña in die Nebenhalle, wo sich etliche andere Reiter befanden um sich ebenfalls auf die Prüfung vorzubereiten. Ich lenkte sie in eine scharfe links kurve und ritt zunächst auf der linken Hand und begann sie langsam einzureiten, während wir anschließend nach einigen Minuten im Galopp inne fanden. Araña sabberte genüsslich auf den Hallenboden. Fertig mit der kleinen Ausdauerpartie begaben wir uns wieder in den Vorderraum vor der Körungshalle. Ich zog den Sattelgurt noch etwas Strammer, stieg vom Sattel, kämmte Araña's Langhaar noch einmal gründlich durch und stieg wieder auf, da der Aufruf kam das wir uns in die Halle begeben sollten. Ich zog mir den Helm strammer und korrigierte meinen Sitz als die hölzernen Türen sich öffneten und uns somit den Eintritt erlaubten. Ich hab leichten Schenkeldruck und abrupt bewegte sich Araña mit schnellen Schritten in das Halleninnere. Mein Blick schweifte schnell über die Halle, auch das Pferd musterte die Situation, blieb aber sehr ruhig. Sie ist ein spitzen Turnierpferd und ihre Aufregung ist seither so gut wie verschwunden. An dem X Punkt angekommen blieb Araña mit geschlossenen Beinen stehen und ließ den Kopf hängen, während ich die Richter mit einer kleinen Geste, einer nickenden Kopfbewegung und einem kleinen Winken, begrüßte. Die erste Aufgabe die ich mir vorgenommen habe waren die Grundgangarten, so machte ich mich wieder daran die Stute in Bewegung zu setzen und fing im Schritttempo die linke und rechte Bahn langsam abzugrasen. Das gleiche wiederholte ich im Trab und Galopp, während ich immer einen halben Zirkel ritt zum Handwechsel. Aus dem letzten Zirkel raus galoppierten wir anschließend eine Acht in welcher wir wieder im Mittelpunkt, nach eineinhalbumdrehungen abrupt zum stand kamen. Währendessen werden drei 3er Kreuz-Hindernisse aufgestellt. Wir nahmen Anlauf und ritten auf die Hindernisse zu, die Araña im schnellen Schwung überflogen hat. Als Schluss wollte ich ihr Potenzial zur Schau bringen, und zwar ihre Dressurfähigkeiten. Zudem würde das die Langeweile hoffentlich mindern und einige Bonuspunkte einbringen. Ich dirigierte Araña zu einer Passage, direkt vor den Richtern, der zu einem geschmeidigen Spanischen Schritt übergeht, welchen wir durch die ganze Bahn fortführten. Anschließend ritten wir in einem schwungvollem Trab wieder auf den Punkt X zu, um uns von den Richtern zu verabschieden. Ein kleines Schmunzeln der Fröhlichkeit breitete sich in meinem Gesicht aus und wir verließen langsam die Halle. Nun wird ungeduldig gewartet.​
    [3000 Zeichen | by HuskyJenny | lettercount.com]
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  14. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Ich will ja kein Spielverderber sein, aber die Teilnehmerzahl ist auf 10 Pferde begrenzt und es sind inzwischen schon 11 :)

     
  15. Kirbeeh

    Kirbeeh Challenger

    Oh Scheiße das ich mich schon vorgestern angemeldet habe, bzw somit bescheid gegeben habe das sich meine Teilnahme verschiebt :D
     
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  16. Pepe

    Pepe Pepe

    Huskys Teilnahme ist okay und abgesprochen, demnach denke ich nicht, dass das hier der Weltuntergang bedeutet :D

    Abstimmung geht bis 18.04 um 17:43 Uhr.
     
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