[RS81] berittenes Bogenschießen

Dieses Thema im Forum "Reiterspiele" wurde erstellt von adoptedfox, 15 Jan. 2020.

  1. adoptedfox

    adoptedfox Bekanntes Mitglied

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    Reiterspiel 81 - berittenes Bogenschießen

    Regelwerk
    • Ihr dürft mit Pferden und Pony's teilnehmen
    • Es handelt sich um ein gerittenes Reiterspiel
    • Die Steckbriefe zu den Teilnehmern müssen verlinkt werden
    • die Zeichenzahl + Seite der Überprüfung bitte unter dem Text einfügen
    • es gibt keine maximale Zeichenanzahl
    • das übliche Startgeld von 5 Joellen (pro User) geht an mich adoptedfox mit dem Grund "RS81"
    • Wer bettelt wird von der weiteren Teilnahme disqualifiziert. Bitte etwaige Absichten mit Screen per PN an mich schicken.
    • Wer sich nicht an die Regeln hält wird von mir disqualifiziert
    • Bilder des Geschehens sind erlaubt und gerne gesehen!
    • Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr mir gerne per PN schreiben
    Einsendeschluss ist der 29.
    Februar 2020


    Aufgaben

    Das Reiterspiel findet auf einem freien Gelände statt.
    Abseits der Begrenzung habt ihr die Möglichkeit euch vorzubereiten.
    Nachdem ihr aufgerufen wurdet erhaltet ihr einen Bogen und 10 Pfeile.
    Entlang der abgesteckten Strecke, die ihr im Galopp bewältigen müsst, seht ihr 5 Zielscheiben mit einem Abstand von 30 Metern.
    Die Zielscheiben sind 9 Meter von der abgesteckten Strecke entfernt.
    Insgesamt können 50 Punkte gesammelt werden. Wie viele sammelst du?

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    Zu gewinnen gibt es die reguläre RS- Schleife, welche euch bei der Körung/Krönung 2 Punkte einbringen!
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    Überwiesen haben:
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    Ich freue mich über eine rege Teilnahme und wünsche euch viel Spaß!
     
  2. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Tschetan Kills Bears und Inyan

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    In meinem Kopf meinte ich die Trommeln zu hören als ich sah wie Tschetan behände auf den Rücken des Ponys sprang. Inyan und er waren so zusammengewachsen das ich natürlich nicht gezögert hatte ihm den Wallach anzubieten als er nach ihm fragte. Unweit der Ranch fand ein berittenes Bogenschießen statt. Tschetan hatte daran teilnehmen wollen. Nach einigen Recherchearbeiten hatten wir den gerade 13 jährigen Jungen dafür anmelden dürfen.
    Dieser hatte es sich nicht nehmen lassen seine Regalia zusammen mit Louis extra für diesen Zweck anzupassen. Kaya und ich waren dabei ausgeklammert worden. Frauen durften die Utensilien nicht berühren. Das wäre keine gute Medizin. Wie oft Kaya diese Worte ganz versonnen von ihrem Bruder gehört hatte und dann empört zu mir gekommen war konnte ich gar nicht zählen. Auch heute hatten wir außerhalb der Stallungen warten müssen. Dick in Zwiebelschichten eingepackt saßen Kaya und ich auf der Tribüne Strecke, die an dieser Stelle überdacht war. Geschossen wurde stets in die andere Richtung, eine Amarda an Pfeilfangnetzen war dort aufgebaut. Außerhalb davon sah man bereits viele der Teilnehmer sind vorbereiten. Nacheinander preschten Pferde verschiedenster Rassen an den Übungszielen vorrüber. Dazwischen fiel Inyan nicht nur wegen seiner Scheckung auf wie ein bunter Hund. Um sein Auge zog sich ein roter Kreis. Seine Beine hatten die Zeichen für Schnelligkeit. Das einfache War Brisle war an seinem Kinn mit einer großen Feder geschmückt. Eine einfache Decke lag auf seinem Rücken. In warmer traditioneller Regalia saß der Jugendliche mit sichtlichem Stolz auf seinem Pony. In dem Stiefel steckten aus Holz gefertigte Pfeile. Nur der mongolische Reiterbogen passte nicht ganz in das Bild. Kaya hatte ihren Bruder soeben auch entdeckt, deutete begeistert auf Reiter und Pferd. Die Strecke war befreit worden vom Schnee der letzten Woche, der Boden der Bahn mit weichem Sand ausgestattet. Louis kam gerade zu uns unter die Decke. “Jetzt ist er auf sich gestellt.” flüsterte dieser. Gebannt lagen nun unsere Blicke auf ihm. Seine ersten Übungen hatte er bereits absolviert. Für ihn hieß es abwarten bis die Pfeile seines Vorgängers eingesammelt worden waren. Es galt auf der Strecke 5 Scheiben zu treffen. Sein Bogen war bereit. Der erste Pfeil steckte auf der Sehne. Die letzten Wochen hatten wir beide damit verbracht seine Technik zu verbessern, die Schnelligkeit zu fördern. Ich sah wie er etwas auf seinen Daumen steckte, dabei musste es sich um den Daumenring handeln den er sich geschnitzt hatte. Ich persönlich mochte es nicht mit diesem zu schießen, wobei er sich für langes schießen besser eignete.
    Ein Helfer gab ihm das Zeichen, das er die Strecke nun betreten durfte. Die Zügel verknotete er gelassen auf dem Hals von Inyan. Aufgeregtes Schweifschlagen von dem kleinen Pony. Tschetan warf den Arm nach oben, ließ Inyan aus dem Stand in den Galopp springen. “Hoka heeey” schrie er dabei. “So ein Angeber.” murmelte Louis. “Da kann ich mich an eine ähnliche Situation erinnern, als du damals mit Gwenny von mir fort geprescht bist.” Louis streckte nur die Zunge heraus. Auch für Iyan war dies ein Zeichen vorran zu preschen. Sicher saß der Junge auf dem blanken Rücken. In der Kurve des Ovals wurde der Wallach merklich langsamer, Tschetan streckte sich zur Seite. Hob den Bogen und schoss. Unter ihm zeigte Inyan gleichbleibenden ruhigen Canter. Dies ließ dem Jungen genügend Zeit den nächsten Pfeil zu ziehen, einzulegen und bereit für die zweite Scheibe zu sein. Ein Pferd das hier zum preschen neigte konnte für den Reiter bedeuten das er womöglich nicht genug Zeit hatte um den Pfeil neu anzulegen. In diesem Turnier ging es nicht um die Zeit, sondern es zählten die Punkte die erschossen wurden. Fast so schnell wie der Ritt begonnen hatte, endete er. Der letzte Pfeil fand sein Ziel. Tschetan hatte alle 5 Scheiben getroffen. Zwei von ihnen steckten in der Mitte. Dies ergab mindestens schonmal 20 Punkte. Die anderen Pfeile konnte ich nicht korrekt erkennen. Am Ende der Strecke ließ Tschetan Inyan anhalten, schien uns in der Menge zu suchen und grüßte mit erhobenem Bogen lächelnd. Kaya winkte ihrem Bruder aufgeregt zu, befreite sich schon aus der Decke. Louis folgte ihr auf den Fersen um dem Jungen zu helfen. Seitdem ich ihn kannte hatte sich der Junge zu einem selbstbewussten, nachdenklichen jungen Mann entwickelt, der für meinen Geschmack seinem Alter zu weit voraus war. Er konnte, egal welchen Platz er gemacht hatte. Sichtlich stolz auf seine Leistung sein.
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