[RS] Th'uban

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Obi-Wan, 7 Feb. 2014.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Ein Land vor langer Zeit, es gedieh prächtig, man hätte es wohl mit Hochkulturen vergleichen können. Die Bauwerke waren hoch und schlank, erbaut von mächtigen Wesen. Die eigentlich geboren wurden um zu herrschen, sollte man meinen. Es war der Älteste der Wesen, der nicht zusehen konnte wie seine Brüder und Schwestern mit den anderen Lebewesen dieser Erde umgingen und so legte er einen Bann auf sie.

    Fort an müssen sie dienen, dienen dem Willen eines Menschen, andernfalls sollen sie verflucht sein und als die dummen Wesen weiterleben, die anscheinend sein wollen, die einzig der Instinkt zu überleben lenken soll. Sie büßen ihre Intelligenz ein, werden zu Tieren, verlieren die Fähigkeit sich zu wandeln und sind zur Tötung freigegeben.

    „Der Schwur eines Drachen bindet, sein Feuer, sein ewiges Leben dem eines Sterblichen unterworfen, soll seine Gier nach Reichtum, Macht und Blut nur nach eben dessen Willen formen. Verbunden durch Blut, durch Blut getrennt, erst wenn das Leben des Sterblichen endet, endet auch das Versprechen eines Drachen. Bis zum nächsten Wandel hat der Drachen Zeit sich einen neuen Herren auszuwählen. Es gibt nur wenige Ausnahmen die einen Drachen dazu befähigen sich von seinem Herren vor dessen Tod loszusagen…“ Buch der Drachen, Kapitel 1, Absatz 4

    Drachen, vor langer Zeit gab es in dem Land Th'uban unzählige von ihnen, zu hunderten standen sie in Diensten ihrer Herren. Wenn sie flogen verdunkelte sich der Himmel und die Welt schien still zu stehen…nur das Schlagen der ledernen oder mit Federn besetzten Flügel waren zu hören, hie und da ein mächtiger Schrei der einem das Blut in den Adern gefrieren ließ und Feuer das sich wie Wasserfälle auf die Welt ergoss und alles verschlang was auf Erden wandelte… Diese Zeit ist lange vergangen…

    Es ist eine schwierige Zeit die Länder stehen alle im Krieg und man kämpft um die letzten sechs verbliebenen Drachen im Königreich. Denn ein Drache bringt offensichtlich sehr viele Vorteile mit sich, vor allem seine Kampfkraft. Einer der ältesten und mächtigsten Drachen der auf dem Namen „Ragna“ hört, dient dem verfeindeten Nachbarland und es ist dessen Armee die auf Th’uban zumarschiert…

    Drachen: (nur mit meiner Erlaubnis, einfach PN schicken)
    Die Drachen wurden vor vielen Jahren geboren, einige von ihnen waren so alt wie die Welt selbst, zu einen von denen zählt auch Ragna, in seiner Drachengestalt ist der sehr groß, seine Schuppen sind Feuerrot, die Krallen, Hörner und im Maul dagegen pechschwarz. Früher gab es im Land eine sogenannte Drachenakademie, in der die jungen Drachen aufwuchsen und die ersten Jahre ihres Lebens ohne Bindung an einem Herren verbrachten, innerhalb der Mauern der Akademie brauchten sie keine Furcht haben vor dem Bann. Doch genau das Wandeln wurde in den letzten dreihundert Jahren vielen zum Verhängnis. Die Drachen waren skeptisch geworden, wollten sich nicht freiwillig binden und wählten von selber dieses Schicksal.

    Blutschwur:
    Der Blutschwur ist jenes Versprechen, dass jeder Drache an seinen Herren zu leisten hat. Der Schwur ist bindend und gilt ein Lebenlang. Befähigt einen Drachen sich in seine zweite Form zu wandeln ohne Angst davor haben zu müssen dem Fluch zum Opfer zu fallen.

    „…weiters ist der Drache nicht dazu verpflichtet jemanden, auch nicht seinen Herren auf den Rücken zu tragen, wenn er dies nicht will…“

    Hiermit gelobe ich, [Name], Euch zu dienen. Meine Schwingen schneiden nur auf Euren Befehl den Wind, mein Schatten verdunkelt den Himmel derer die Ihr verdammt. Mein Feuer und mein Blut seien von nun an Euer. Mein Blut und das Eurer Feinde vergieße ich nur auf Euren Befehl. Durch Blut verbunden und durch Blut wieder getrennt. Mein Blut wie Eures, Euer Blut wie meins.

    Ein Drache kann sich nicht von einer Sekunde hin und her verwandeln, hat er sich geformt so dauert es eine Zeit bis er wieder genug Energie hat um wieder zu wechseln. Je Älter der Drache umso schneller geht das Ganze natürlich.

    Regeln sind die üblichen. Jeder bleibt bitte nur bei seinen Charakter und gebt den anderen eine Chance zu reagieren (nicht: ich hackte ihn den Kopf ab; sondern: ich versuchte ihn den Kopf abzuhacken). Charakter und Aussehen sollten bitte mindestens 500 Zeichen als Beschreibung sein. Damit das ganze Hübsch aussieht, schickt mir euren fertigen Steckbrief bitte per PN :)

    Formular:

    Name:
    Geschlecht:
    Alter:
    Stand:
    Aussehen:
    Charakter:
    Sonstiges:
    ____________________
    Drache:
    Aussehen:
    Herr ja/nein:


    Also viel Spaß, wenn Fragen bestehen einfach fragen, ich fresse euch dann (muhahah)
    Obi-Wan & IceLandGirl

    Mitspieler:

    Obi-Wan
    Name:
    Anun Hja Hiem‘set
    [SIZE=medium]Geschlecht: [/SIZE]
    [SIZE=medium]weiblich[/SIZE]
    Alter:
    [SIZE=medium]700 Jahre, davon 300 gebannt, wenn man ihr gegenübersteht könnte man jedoch meinen man stünde einer 18 Jährigen gegenüber[/SIZE]
    [SIZE=medium]Stand:[/SIZE]
    [SIZE=medium]Drachenkriegerin (sehr hoch)[/SIZE]
    [SIZE=medium]Aussehen:[/SIZE]
    [SIZE=medium]Anun bewegt sich geschmeidig und elegant wie eine Raubkatze, eine sanfte Bewegung mit dem Kopf reicht um viele Männer in ihren Bann zu schlagen. Anun ist nicht weder besonders groß noch klein, gesunder durchschnitt unter den Frauen der heutigen Zeit würde man sagen.[/SIZE] [SIZE=medium]Ihr Körperbau ist schlank und auch leicht athletisch, aber nicht dürr, sie hat die Kurven eben an der richtigen Stelle und diese fallen auch durchaus üppig und einladend aus. Sie hat ein feines Gesicht mit doch etwas starrer unbeholfener Mimik. Schöne blau/grüne Augen umrahmt von dichten schwarzen Wimpern, funkeln mit kaum deutbaren Gefühlen hervor, nur jemanden den es interessiert kann aus ihnen lesen. Feine dünne Augenbrauen, betonen den zu Anfangs doch skeptischen Blick. Ihre dunkelbraunen rötlichschimmernden Haare sind lang und fallen glatt und fein über ihre Schultern. Ihre derzeitige Kleidung besteht zum größten Teil aus reinem Leder, verstärkt mit Drachenhaut, da dieser Stoff doch noch etwas Schutz bietet[/SIZE][SIZE=medium], aber die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Der obere Teil endet knapp über dem Brustkorb, wird vorne mit Lederbändern geschnürt, der Schulterteil ähnelt einem ledernen Drachenflügel und ist mit goldenen Ornamenten geprägt. Die Taille bleibt frei um sich gut bewegen zu können, an ihrer Hüfte sitzt ein breiter Gurt ebenfalls in dem selben Stoff und auf die gleiche Art verarbeitet, zieht sich über ihre Oberschenkel fort, wo das Leder in Drachenschuppenoptik punziert worden ist. Darunter trägt sie schwarze Beinlinge und kniehohe Stiefel. Am rechten Oberarm trägt sie einen goldenen Armreif der das Zeichen ihres Ordens darstellt, während am linken Oberarm eine lederne Armschiene zur Stützung und Schutz noch angebracht ist.[/SIZE]
    [SIZE=medium]Charakter:[/SIZE]
    [SIZE=medium]Anun ist sicher kein einfacher Charakter, einerseits ist sie durch ihr altes Blut noch sehr „drachenhaft“, somit des Öfteren kühl und doch etwas distanziert. Sie liebt alles was glänzt, denn Drachen waren und bleiben Schatzsammler, auch Musik und Tanz begeistert ihr Drachenblut, denn hingegen vieler Meinungen sind Drachen sehr gesellig und lieben es zu musizieren und sich fortzubilden. Doch andererseits ist sie menschlich, fühlt das was alle Menschen fühlen. Liebe, Trauer, Zweifel…das alles sind Teile von ihr, die sie im Laufe ihres Lebens zwar gelernt hatte nach außen hin zu kontrollieren, aber die in ihr Innen immer noch toben. Auch wenn man es ihr auf den ersten Blick nicht zutrauen mag, sie hat sehr viel Gefühl und ist ein leidenschaftlicher Typ. Sie ist loyal und würde ihren Herren (wenn sie sich denn einen erwählte) nie hintergehen, dennoch hinterfragt sie auch mal Befehle und hatte damit auch schon ihre früheren Herren zeitweise gereizt. Sie braucht einen starken Herrn, der sich nicht scheut einem Drachen auch mal in die Schranken zu weisen, denn sonst würde sie das Kommando übernehmen. Den Rest seht und entwickelt sich in der Geschichte.[/SIZE]

    [SIZE=medium]Sonstiges:[/SIZE]
    [SIZE=medium]Anun wurde wie viele Drachen von ihrer Mutter in der Akademie geboren. Drachen kommen wie gewöhnliche Menschen lebendig zur Welt und können sich in den ersten Lebensjahren auch noch nicht wandeln, weshalb sie genauso auf den Schutz ihrer Gesellschaft angewiesen sind wie Menschenkinder. Anders als bei Menschen werden Drachen jedoch gleich von Erziehern übernommen, lernen ihre Eltern nicht als solche kennen, und lernen ihre Fähigkeiten kennen und damit umzugehen. So war das schon seid tausenden von Jahren so und nie hat es einer Hinterfragt. So wuchs Anun sicher hinter den Mauern der Akademie auf, bis sie ihr Drache ausgewachsen war, doch bevor ein Drache nun die Akademie verließ um in den Dienst eines Menschen einzutreten, findet noch ein mystisches Ritual statt, in welchem männliche und weibliche Drachen ihre Unschuld verloren. Das auf die übliche Art und Weise… Seid sie die Akademie verlassen hatte, hatte Anun stets nur einem Haus gedient und das war es was ihr zum Verhängnis wurde…durch misstrauen Seitens ihres Herren wurde Anun geschwächt und einem damals mächtigen Zaubermeister gelang es sie zu Bannen. Seit diesem Tag ruht ihr Körper und ihre gesamte Kraft in einer Höhle hoch in den Bergen, eingeschlossen in Stein und Kristall. Wurde früher noch darüber viel geredet und vergebliche Versuche unternommen sie zu befreien, so war es heute nur noch eine Legende…nur eine Sippe hält das Wissen in der Hand und es wird Zeit…Zeit die Kraft von Anun zu entfesseln, damit sie mit ihrer Stärke das Gleichgewicht im Kampfe halten kann, doch wie den Drachen befreien der seit 300 Jahren schlummert?[/SIZE]​
    [SIZE=medium]In ihrer Menschenform bevorzugt Anun leichte Waffen, sie trägt gebogene Kurzschwerter an ihren Leib, Zeitweise auch eine Stangenwaffe mit Klingen an beiden Enden und durch ihr scharfes Drachenauge ist sie auch eine ausgezeichnete Bogenschützin. Im Kampf überzeugt sie nicht durch Stärke sondern Geschwindigkeit, weicht harten Angriffen aus und ermüdet ihren Angreifer erst, bevor sie angreift. So ähnlich funktioniert das dann auch als Drache, nur braucht sie da keine extra Waffen, sie hat ihr Feuer und, war keiner weiß, Eis, eine sehr seltene Gabe bei Drachen. Noch dazu ihre langen Krallen und Zähne.[/SIZE]​

    [SIZE=medium]Drache:[/SIZE]
    [SIZE=medium]Aussehen:[/SIZE]
    [SIZE=medium]Zu Behaupten das Anun einer der größten und stärksten Drachen sei, wäre glatt gelogen. Sie ist eher von kleiner und schlanker Statur, dafür umso schneller und wendiger und tödlicher was den Kampf gegen die ihren, Pfeile und Harpunen angeht, da sie Angriffen mit Leichtigkeit ausweichen kann und mit einer Geschwindigkeit zuschlagen kann, die anderen Drachen verwehrt bleibt. Sie hat einen Stockmaß 2,13m, überragt somit noch die Männer, auch wenn diese ihre Drachengestalt auf den ersten Blick gewaltig Unterschätzen. Sie ist 5,50m von Kopf bis zur Schwanzspitze lang und ihre Flügelspannweite beträgt beachtliche 9m. Die Flügel sind kräftig und mit einer ledernen Haut überzogen. Wie bereits angedeutet ist Anuns Körper schlank und Stromlinienförmig geformt, was ihr erlaubt schnell an Geschwindigkeit zuzunehmen. Ihre Schuppen haben einen Erdfarbenen Ton, der Kopf und die Unterseite ihrer Flügel werden durch eine grün/blaue Färbung noch ein wenig mehr hervor gehoben und ihre Augen haben dieselbe Farbe wie in ihrer Menschengestalt und die gefärbten Schuppen an ihrem Körper. Ihr Gesicht wirkt selbst in der Drachengestalt weiblich, hat eine schmale Schnauze deren Maul jedoch mit Dolch großen scharfen Zähnen besetzt ist.[/SIZE]

    [SIZE=medium]Über die Jahre wuchs Anuns Drache jedoch, ist nun um ein gutes Stück Größer.[/SIZE]
    [SIZE=medium]Stockmaß: 3,54m[/SIZE]
    [SIZE=medium]Länge: 6,52 m[/SIZE]
    [SIZE=medium]Flügelspanne: 14 Meter, also jeder Flügel 7m[/SIZE]
    [SIZE=medium]Herr ja/nein: Valarian[/SIZE]

    IceLandGirl
    Name:
    Valarian T’ai Goatram
    Geschlecht:
    männlich
    Alter:
    21 Jahre
    Stand:
    Offizier/Krieger
    Aussehen:
    Valarians Aussehen deutet nur allzu deutlich auf den Krieger hin, der in ihm schlummert. Niemand würde ihn für einen einfachen Mann halten. Er ist überdurchschnittlich groß und wurde seit seiner Geburt mehr oder weniger auf sein Kriegerdasein vorbereitet. Sein Körper ist eher auf Kraft, als auf Schnelligkeit angelegt, jedoch kann er auch, wenn es die Situation erfordert, auf seine Schnelligkeit zurückgreifen. Er verfügt über eine enorme Muskelmasse, die er sich über die Jahre antrainiert hat und die durchaus furchteinflößend sein kann. Schon so mancher Feind hat das Weite gesucht, wenn er des Hünen ansichtig wurde. Er hat – was sehr ungewöhnlich ist – gelb-grün schimmernde Augen. Woher diese Farbe kommt, weiß niemand so genau, aber sie wirken ebenso geheimnisvoll, wie furchteinflößend und manche hielten ihn für einen Drachen. Dass er keiner ist, weiß er genau, denn sowohl seine Mutter, als auch sein Vater sind beide menschlicher Natur. Seine Nase ist gerade und etwas breiter, als beim Durchschnittsmenschen. Meist spielt um seine Lippen ein leicht spöttisches Lächeln. Seine ‚Rüstung‘ besteht lediglich aus einer Schulterpanzerung, die mit spitzen Kanten und Pfeilspitzenartigen Auswüchsen bestückt, auch als Waffe verwendet werden können und einem ledernen Kragen, der seinen Nacken zum Teil schützen soll, aber eher dafür gedacht ist, die beiden Schulterpanzerungen zu verbinden und ihnen Halt zu geben. Zumeist verzichtet er ansonsten auf Oberkörperbekleidung, auch um den Feind zu irritieren und sorgt damit auch für Aufregung unter den eigenen Männern. Untenherum ist er meist mit einer ledernen Hose bekleidet, an deren oberem Ende ein Gürtel, ebenfalls aus Leder, geschnallt ist und an dem sich diverse Wurfmesser und andere kleine Waffen, aber auch sein Schwert befinden. An seinen Handgelenken befinden sich außerdem zwei Armbänder aus Metall, die mit der Haut eines Drachen überzogen sind. Er legt diese Armbänder niemals ab, auch nicht zum Schlafen. Er lässt sich – auf Grund der Vorschriften der obersten Heerleitung – einen Dreitagebart stehen, den er alle drei Tage mit größter Sorgfalt wieder auf eine „angemessene“ Länge trimmt. Zu guter Letzt lässt sich noch sagen, dass seine Haare eigentlich braun sind, an manchen Stellen und bei bestimmtem Licht jedoch blond wirken, so als hätte er sie gebleicht.
    Charakter:
    Valarian hat schon früh gelernt, dass Selbstüberschätzung tödlich sein kann. Dennoch mangelt es ihm keinesfalls an Selbstbewusstsein. Er weiß, dass er ein hervorragender Krieger ist und dass man auf ihn nicht verziehen kann. Dennoch besitzt er ein besonders ausgeprägtes Ehrgefühl, welches ihm verbietet, seinen Feind hinterrücks zu erschlagen. Nie würde er sich gegen diesen Kodex stellen, den er sich selbst auferlegt hat und genau das könnte im Kampf seine größte Schwäche sein. Trotz seiner strengen Erziehung und dem täglichen Drill durch seinen Lehrmeister, hat er seinen Humor nicht verloren und ist für seinen scharfen Witz und seinen bissigen Humor berühmt-berüchtigt und sogar von manchen gefürchtet, weil er wirklich bei jedem etwas finden kann, über das es sich lohnt, einen Witz zu machen. Er ist kein Tyrann, der Schwächere schikaniert, sondern hat einfach einen Humor, mit dem nicht alle klarkommen, weshalb er öfter mal aneckt. Mit ‚Frauenzimmern‘ hat er nichts am Hut. Es sei denn sie steigen zu ihm ins Bett und gehen am nächsten Tag wieder. Dann kann er sich durchaus überreden lassen, doch mal etwas mit einer anzufangen. Aber Familie oder gar noch Kinder? Viel zu große Verantwortung und zu wenig Freiraum.
    Er ist es gewohnt Befehle zu geben und kann auch, wenn es nötig ist hart durchgreifen, ist dabei aber niemals grausam oder ungerecht. Er weiß auch, dass jeder seine Fehler hat, die er nicht einfach ablegen kann und genau, wie alle andere, hat auch er Fehler. Er ist raufsüchtig, kann sich schlecht unterordnen und ist es gewohnt, dass man ihm ohne zu Zögern gehorcht. Stellt sich ihm jemand in den Weg, wird er aus dem Weg geräumt ohne Rücksicht auf Verluste. Also ein sehr ‚netter‘ Zeitgenosse, der aber in seinem Inneren doch ein guter Mensch ist.
    Sonstiges:
    Valarian wuchs bis zu seinem fünften Lebensjahr bei seinen Eltern auf, bevor er zu seinem Lehrmeister kam. Seither wurde er Tag für Tag auf das Leben als Krieger vorbereitet. Seit 2 Jahren nun ist er bei den Kriegern und hat sich seinen Rang als Offizier durchaus verdient. Sein Ehrgeiz und seine Disziplin haben ihn schnell in den Rängen nach oben steigen lassen und er ist fest entschlossen den Krieg für seinen König zu gewinnen. Ein wenig neidisch ist er aber doch auf die Drachenreiter, die scheinbar einen Partner fürs Leben haben und gemeinsam kämpfen und fallen. Er wäre furchtbar gerne einer von ihnen und wenn man es zugab, dann gab es durchaus einige Drachen, die verdammt gut aussahen. Auf der weiblichen Seite, versteht sich. Nicht, dass er etwas Längerfristiges mit so einer anfangen würde. Man konnte nie wissen, was diese Biester im Schilde führten und wenn man nicht aufpasste, dann tanzten sie einem vermutlich schnell auf der Nase herum. Er hat von solchen Drachenreitern gehört, die einfach nicht stark genug waren und die am Ende ihre Quittung bekommen hatten. Das würde ihm nicht passieren. Wenn er einen Drachen sein eigen nennen würde, würde er mir harter, aber gerechter Hand mit ihm oder ihr umgehen. So, wie er auch mit seinen Soldaten umgeht, die ihm unterstellt sind.
    Drache:
    Aussehen:
    Herr ja/nein:
    Wenn ja wer:
     
  2. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Es war ein Tag, ein Tag wie jeder Andere...glaubte ich zumindest. Ich wusste nicht wie es außerhalb meines Gefängnisses aussah. Wie lange war es her? Ich wusste es nicht, ich fühlte, spürte und dachte nichts...mein gesamter Körper war stillgelegt, tat nur noch das was zum Überleben wichtig war. In Angriffshaltung war ich mit meinen Klingen in der Hand damals gebannt worden, ich war kurz vor den Sprung gewesen...doch der Verrat meines Herren saß zu tief, die unzähligen Kämpfe davor und dieser hatten mich zu sehr geschwächt. Den Göttern sei dank, konnte ich nichts denken in dieser Form, nach dreihundert Jahren wäre ich wohl auch schon wahnsinnig geworden. Eingeschlossen in Stein und Kristall.
    Wir waren hier hoch oben in den Bergen, der Wind ließ den Schnee um den Eingang wirbeln, man musste einen schmalen Gang durchqueren, bevor man zu der Hauptkammer kam, auf dem groben Stein pulsierten Schriftzüge, erleuchteten den Raum über die Jahre immer mehr...Es war Zeit, Zeit das der Drache aus dem Stein befreit wurde, eine kleine Gruppe von Männern konnte man beim Aufstieg am Berghang sehen, geschickt von ihrem König der Nachkomme desjenigen der mich erst in dieses Gefängnis gebracht hatte und neun meiner Brüder und Schwestern auf den Gewissen hatte. Viele waren vor ihnen gescheitert, doch sie trugen das Wissen bei sich, dass allein der König gehütet hatte.
     
  3. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Mit großem Aufwand und wenig Verpflegung hatte man uns auf den Weg geschickt,um den sagenumwobenen Drachen zu erwecken und zu unserem König zu bringen.Über Jahrhunderte hinweg war dieses Wesen schon eingeschlossen und sollte nun befreit werden,denn unser König brauchte jeden verfügbaren Drachen,um sich gegen unsere Feinde zu stellen.Ich und einige andere Offiziere,Priester und weitere Kundige ihres Gebietes waren ausgesandt worden,um den Drachen zu befreien und ihn dazu zu bringen,sich mit einem von uns zu verbinden.Es war ein Auserwählter des Königs dabei,der den Drachen an sich binden und ihn dazu bringen sollte für uns zu kämpfen.Ich hielt den Mann für einen Schwächling,aber meine Meinung zählte hierbei nicht.Der Drache würde den bibbernden Knilch,der mir immer wieder Blick zuwarf,sicher zum Frühstück verputzen,aber gut.Sollten sie doch machen.Ich war ja mal gespannt,was das für ein Drache war.Außerdem wusste niemand in welcher Gestalt er gebannt worden war.War er Drache oder Mensch?Keiner wusste das und ich war eigentlich auch nicht sonderlich scharf auf das hier gewesen,aber ich gehörte zu den härtesten und besten Kriegern des Landes,weshalb ich für den Schutz des Auserwählten verantwortlich war.
     
  4. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Auf einmal war es anders...ich spürte etwas. Ich versuchte mich zu bewegen...doch entweder lag es an den Stein der mich umgab oder daran, das meine Glieder mir nicht gehorchen wollten. Ich blieb starr. Die Fremden betraten die Höhle in der ich ruhte, ich konnte sie spüren... fühlte ihre Gegenwart. Ich wollte wie gewohnt meinen Kopf heben, ihren Duft einatmen um vielleicht einen bekannten Geruch daraus zu filtern, doch ich konnte nicht. Ich würgte nur. Zucken konnte mein Körper zu sehr war ich hier eingeengt. Die Arme zur Deckung erhoben, der Griff lag fest um die Drachenstahlklingen. Doch es dauerte, dauerte bis sie ihre Fackeln entzündet und sich den schmalen gewundenen Gang durch gezwängt hatten. Erstaunt hielten sie inne, eine berührte die Wand, fuhr die Schriftzeichen nach. "Das ist alt th'ubanisch, die Sprache der Drachen..." sagte er völlig erstaunt. "Seht! Das muss sie sein...dahinter liegt der Sturm des Nordens," meinte er und deutete auf das Symbol des Ordens der Drachen das von verschlungenen Runen umgeben war, es war auf der Felswand, die sich nicht von den übrigen Wänden hier herum unterschied...das war der Bann den es zu lösen galt. Ich bekam von dem nichts mit...spürte nur die Gegenwart der Menschen jenseits der Felswand.
     
  5. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Ich hatte von all dem keine Ahnung,was die Kundigen da quatschten.Ich war einfach nur hier zum Schutz des Auserwählten.Also tat ich auch nichts anderes als herumstehen und zu warten.Sie begannen damit alles vorzubereiten und da es nun vermutlich mehrere Stunden dauern würde,wandte ich mich an den 'Auserwählten'."Hinsetzen",sagte ich und er wollte protestieren,kam aber nicht sehr weit."Hinsetzen,oder soll ich nachhelfen?"Er setzte sich,sah mich ein wenig ängstlich an und ich ließ mich neben ihm nieder.Gott was für ein erbärmlicher Knilch.Ich wandte mich meinen Waffen zu und begann sie zu säubern.Sie waren meine Babys und ohne sie ging ich eigentlich selten irgendwohin.Der Auserwählte schien froh zu sein,dass ich ihm keine Beachtung mehr schenkte und ganz ehrlich,ich war auch eigentlich nur hier,weil es ein Befehl gewesen war.Alles andere war mir egal.Sollten sie doch versuchen den Drachen zu binden.Als ob sich ein keine Ahnung wie viele Jahrhunderte altes Wesen einfach so binden lassen würde.Amateure.
     
  6. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Sturm des Nordens...den Namen hatten die Menschen mir gegeben, als ich einen viel größeren Drachen mit einem wilden Ansturm von Angriffen im Alleingang besiegt hatte...über die Jahre war wohl verloren gegangen, das "der" Sturm des Nordens eine Frau war. Alle erwarteten sie wohl etwas gänzlich anderes als wirklich dahinter steckte. Die Gelehrten begannen damit die Runen zu lösen und als sie begannen erbebte der Boden unter ihnen, die Felswände vibrierten, es rieselten kleine Steinchen von der Decke und dann war alles still. Von außen sah man nach Stunden langer Arbeit noch nichts...aber innen... Innen war der Stein flüssig geworden und ich schwebte darin. Die Augen noch immer geschlossen. Mein Herz begann fest in meiner Brust zu schlagen, mein Körper erzitterte und es riss ihn unkontrolliert...ja so dreihundert Jahre Gebannt sein, ging auch über einen Drachen nicht so einfach vorüber. Und schließlich schlug ich meine Augen auf. Umgeben war ich von Flüssigen bläulich schimmerten Kristall, er glitzerte und nahm meine Drachensinne völlig in Besitz. Ich atmete noch nicht, blieb noch ruhig. Draußen ließen sich die Gelehrten erschöpft auf den Boden fallen, konnten sich nicht erklären wieso noch nichts geschehen war. Alles war beim Alten der Fels, die leuchtenden Schriften... rein gar nichts hatte sich verändert. Wieder nur ein verzweifelter Versucht den Drachen zu wecken?
    Nein! Ich umfasste meine Schwerter fester, mein Körper gehorchte mir wieder, konnte jedes einzelne Glied bewegen. Jetzt!
    Ich spannte mich an, kauerte ganz klein am Boden meiner Flüssigen Zelle dann durchstieß meinen erschöpften Körper ein Adrenalinstoß und ich stieß mich mit aller Kraft vom Boden ab, in Richtung der dünnen Felswand. Ich nahm meine Schulter vor und rammte sie, wieder erzitterte die ganze Höhle, dieses Mal heftiger, Gesteinsbrocken fielen von der Höhlendecke und zumindest die Gelehrten und der "Auserwählte" flohen aus der Höhle, fürchteten sich wohl das gleich alles über ihnen zusammen stürzte.. Der Fels bekam einen Riss, mitten durch das Drachensymbol und man konnte beobachten wie der Riss weiter wanderte. Wie bei Eis sich über die ganze Front zog und schließlich durch den Druck des Flüssigen Kristalls nachgab. Es war wie eine Explosion, die Steine und das Wasser überfluteten die Höhle. Ich hockte hinter dem Steinhaufen, mein Atem ging schwer...die ersten Atemzüge nach dreihundert Jahren zu tun, selbst wenn sie hier in einer stickigen Höhle waren...das Gefühl konnte man gar nicht beschreiben. Meine Augen waren geschlossen, Wasser perlte von meiner Kleidung und der Haut ab. Ich öffnete meine Augen, hob den Kopf um mich um zusehen. Das Licht der Runen verging...der Bann war gebrochen. Es dauerte bis meine Augen sich an das Dunkel gewöhnten, doch Drachen hatten andere Sinne die ihnen halfen im Dunkel zu sehen. Ich erhob mich langsam, die gebogenen Schwerter noch immer in den Händen, ich umklammerte sie fest, war auf der Lauer, wusste ja noch nicht wer oder was mich da geweckt hatte...spürte nur das mein Körper bebte und ich es gerade noch so schaffte eben dies nicht zu zeigen.
     
  7. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Ich beobachtete das Geschehen von meinem Platz aus und langweilte mich immer mehr.Waren diese Gelehrten einfach nur unfähig oder dumm oder was noch schlimmer war beides?Ich riss mich am Riemen,denn ich hatte überhaupt keine Ahnung von all dem,was hier abging.Schließlich ließen sie sich erschöpft auf den Boden fallen und es schien so,als würde rein gar nichts passieren.Dann jedoch erbebte die Höhle und nur wenig später stand eine ... eine zierliche Frau mit zwei Schwertern vor uns.Beinahe wäre mir ein Lachen entwichen.DAS sollte der berüchtigte Sturm des Nordens sein?Na dann passte dieser Knilch neben mir ja ganz gut,was?"Na los aufstehen",herrschte ich ihn an,als er einfach sitzen blieb."Das ist dein großer Moment,Jungchen",sagte ich etwas leiser,sodass nur er es hören konnte,lehnte mich entspannt gegen die Felswand und würde das Spektakel von meinem Platz aus beobachten.Ich war mir sicher,dass diese Frau den 'Auserwählten' dennoch zum Frühstück fressen würde,auch wenn sie nur eine Frau war.Ich blieb weiterhin sitzen.Jetzt konnte ich ihn sowieso nicht mehr schützen.Ich sah zu,wie er mit unsicheren Schritten auf die Frau zuging und seinen einstudierten Text vor sich hin murmelte.Schließlich blieb er kurz vor ihr stehen und stammelte seine fünf Sätze und das auch noch vollkommen zusammenhanglos.Ja,das würde definitiv eine gute Show werden.Ich musterte gespannt die Frau und wartete auf ihre Reaktion.
     
  8. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Fackeln erleuchteten schließlich die Höhle und wäre ich in Drachenform gewesen, hätten meine Nüstern gebebt bei dem Geruch des Verräters der diesem zitternden Nichts anhaftete, der da gerade zu mir rüber schlurfte. In Menschenform zeigte ich keinerlei Reaktion, folgte ihm nur mit meinen Augen. Ich richtete mich auf, löste die aggressive Haltung und ließ die Schwerter sinken...den würde ich auch ohne meine Schwerter niederstrecken können. Ich legte meinen Kopf langsam zur Seite als er Worte dahin stammelte...Mich binden?! Dieser Wurm? Da hätte ich mich gleich vom Felsen zerquetschen lassen können. Ich wusste nicht inwiefern ich meiner Stimme trauen konnte, doch sie kam kräftig, wenn auch etwas rau. "Das soll wohl ein Scherz sein..." gab ich kühl von mir und sah mich um. Der Junge schüttelte den Kopf stammelte irgendwas davon das er vom König auserwählt worden war, dass ich, versteht ihr ICH ihm den Blutschwur leisten MUSSTE und ich hob eine Augenbraue. Ein trockenes spöttisches Lachen entrang sich meiner Kehle. "Was für einen Grund sollte ich haben mit einem Gewürm wie euch mein Blut zu verbinden? Ich bin ein Drache! Ich wähle meinen Herren selbst!" fragte ich und sah ihn dann wieder ernst an, die Augen kühl und starr. Der Junge zuckte unter diesem Blick zusammen und wich zurück als ich einen Schritt auf ihn zu machte. Ihr Götter meine Beine fühlten sich weich an wie Pudding, aber ich stand fest und scheinbar sicher. Ich machte noch einen Schritt und er ging noch weiter zurück. Ich schnaufte abfällig, ging noch näher bis er an der Wand stand. Er bebte als ich mich etwas vorneigte und ihm ganz nah kam. "Du stinkst nach Angst..." ich sah an ihm hinunter. "...und Pisse." fügte ich hinzu und ließ wieder von ihm ab. Ich sah mich um, die anderen hier waren Gelehrte...stanken nach alten Pergament und Kerzenwachs, doch einer nicht...meine Augen blieben an dem sitzenden Mann hängen. Das war der Einzige hier drinnen der mir wohl gefährlich werden könnte. "Was für einen Grund sollte ich haben um auch nur einen Fuß mit euch gemeinsam aus dieser Höhle zu setzen?" fragte ich in die Runde...vielleicht hatte einer ja den Mumm etwas zu sagen...wenn nicht? Ich würde dem König ein Dankeschön für meine Befreiung schicken und mich in der Akademie absetzten...das von dieser nicht mehr als Ruinen übrig geblieben waren konnte ich ja noch nicht wissen.
     
  9. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Oh ja,das war definitiv eine super Show.Wenigstens etwas für die ganzen Mühen,die ich mir gemacht hatte,um hier hoch zu kraxeln und diesen seltsamen Vogel zu 'schützen'.Keiner von den Papierfutzies wagte es auch nur einen Pieps von sich zu geben und ich verdrehte genervt die Augen.Gott,dann musste ich mich wohl um die Sache kümmern.Ich stand also auf,steckte meine Waffen erstmal gemächlich alle wieder an ihren Platz.Dann sah ich die Frau einmal genauer an.Sie wirkte im Moment sehr selbstbewusst,aber ein guter Beobachter erkannte,dass sie noch nicht voll auf der Höhe war.Eine Tatsache,die ich ausnutzen würde,sollte das erforderlich werden."Gott,was seid ihr alles für Waschlappen",brach es aus mir heraus und mein vorheriger Schützling duckte sich unter meinem Blick.Erneut verdrehte ich die Augen.Jämmerlicher Versager.Dann wandte ich mich der jungen Frau zu."Offensichtlich hat hier keiner den Mumm auch nur einen Piep zu sagen und ich bin der allerletzte,den es auch nur im mindesten interessiert,ob du mitkommst oder nicht."Die Gelehrten schnappten nach Luft,aber ich redete einfach weiter."Aber die Dinge haben sich geändert,seit du gebannt worden bist und wenn du nicht mitkommst,nun dann wird dich irgendwer anders kriegen und wenn du Pech hast,dann krepierst du."Da ich wusste,dass es irgendwann mal eine Akademie gegeben hatte,in der sich die Drachen zurückziehen konnte,spielte ich auch diesen Trumpf aus."Und wenn du denkst,dass du in die Akademie flüchten kannst,die gibts nicht mehr.Also entweder du kommst mit uns mit,oder nicht.Deine Entscheidung.Mir ist das ganz gleich.Ich befürchte nur denen hier ist das gar nicht recht,wenn du einfach hier bleibst."Ich deutete auf die umstehenden.Einer der Gelehrten tippte mich an und bat mich,sie doch zu überreden,aber ich zuckte nur mit den Schultern und meinte:"Lohnt den Aufwand nicht.Sie ist auch nur ein Weibsstück.Vielleicht eines,das irgendwann mal ein gefürchteter Drache war,aber solange sie keinen Pakt geschlossen hat,nützt ihr das wenig."Ich ging zum Ausgang der Höhle.Ich hatte genug von diesem Affentheater und außerdem hatte ich sie provoziert.Irgendeine Reaktion würde schon kommen.
     
  10. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Ganz wie ich es erwartet hatte, war es derjenige den ich gleich als bedrohlich eingestuft hatte, der sich traute das Wort an mich zu richten. Die ganze Zeit über lag ein...ja leicht spöttisches und durchaus gefährlich aussehendes Lächeln auf meinen Lippen. Die Miene blieb starr, während er redete, kein einziger Muskel zuckte. Das war schon eher nach meinem Geschmack! Er unterschätzte mich und das war gut...sehr gut für mich. Ich war nicht 400 Jahre vor meiner Verbannung rumgesessen und hatte nichts getan, aber so ein grober Klotz wie dieser, würde wohl kaum soweit denken...zumal mein Alter unter der jugendlichen Erscheinung sehr gut getarnt war...Nein ich würde es keinem Sagen und vorerst würde ich auch meinen Namen für mich behalten. Ich sah zu die Gelehrten und meine Miene wurde wieder still, sagte einfach nichts aus. "Nachdem ihr den Bann von mir genommen habt, stehe ich in eurer Schuld!" verkündete ich ihnen gegenüber...ich hätte sie also sowieso begleitet, einfach weil ich eine Schuld zu begleichen hatte. Es hatte mich rein nur interessiert ob hier jemand war, der sich einem Drachen stellte und ja, ich war mit meiner Provokation erfolgreich gewesen. "Dies ist aber kein Schwur und ich sage es eurem König gerne persönlich, dass keiner von euch geeignet war und ist meine Kraft in Händen zu halten!" sagte ich und mein Blick glitt zu dem Rücken der sich auf dem Weg zum Ausgang befand. Ja ich hatte allgemein gesprochen. Ich steckte meine Klingen weg, die Scheiden befanden sich an meinem Rücken, lagen Quer darüber. Die gebogenen Klingen waren nicht groß, aber leicht, perfekt ausbalanciert und auf mich hingeschmiedet. Ich kam nach dem Hünen aus der Höhle und reckte mein Gesicht gleich dem eiskalten Wind entgegen. Füllte meinen Lungen mit der frischen Luft, ich schloss meine Augen. Wie gerne hätte ich jetzt die Flügel ausgestreckt und hätte mich vom Wind tragen lassen, aber ich durfte mich nicht wandeln...fühlte auch, dass der Drache alles andere als wach war...die Flamme in mir war noch klein, es würde wohl eine Weile dauern bis ich darauf zu greifen könnte. Bis dahin würde ich mich darauf konzentrieren meine Menschengestalt an das Leben zu gewöhnen. Gänsehaut über zog meinen Körper, der Drache wäre nicht gefroren, aber die feuchte Haut eines Menschen in einen Schneesturm... und ich stand hier mit einer Rüstung die für weitaus wärmere Gegenden gemacht worden war. Es war Schade das die Akademie anscheinend zerstört worden war...es war wohl viel geschehen in der Zeit als ich fort war.
     
  11. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Ihre Worte prallten an mir ab.Es kümmerte mich nicht,dass ich ihrer nicht würdig war.Pah,ich wollte ihrer auch gar nicht würdig sein.Als sie hinter mir aus der Höhle kam,registrierte ich,dass ihr wohl kalt sein musste.Jedenfalls zeugte ihre Gänsehaut davon."Hat irgendeiner von euch Amateuren daran gedacht,irgendwas warmes einzupacken?"Betretenes Schweigen und schuldbewusste Blicke."Dachte ich mir."Ich kramte also in meinem Rucksack.Darin befanden sich keine Frauenkleider,aber doch wenigstens einige Klamotten von mir.Darunter auch ein warmes Oberteil.Bevor sie hier noch irgendwelche Zicken machte,weil sie angeblich 'nicht' fror,stülpte ich ihr das Teil einfach über und ging weiter.Mein Schützling kam hinter mir hergestolpert und meinte,ich müsse ihn auch weiterhin beschützen.Ich blieb stehen und drehte mich zu ihm um."Pass auf die Knilch.Ich sag dir das nur einmal.Ich habe mich bereiterklärt dich auf dem Hinweg zu beschützen.Vom Rückweg war keine Rede und jetzt zieh leine oder muss ich dir erst Beine machen?"Er ging rasch ein paar Schritte zurück und stammelte eine Entschuldigung.Versager.Gott,ich war hier wirklich nur von Idioten umgeben.Wurde echt Zeit,dass ich zu meiner Einheit zurückkehrte,das waren wenigstens keine Jammerlappen.
     
  12. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Ich knurrte unwillkürlich auf und wäre ich Herr über all meine Sinne gewesen, wäre ich ausgewichen noch bevor der Stoff eine Haarsträhne berührt hätte. Ich verzog mein Gesicht, bleckte beinahe meine Zähne. Ja eindeutig herrschten hier andere Zeiten. Aus der Zeit aus der ich kam, hatten alle zumindest Respekt vor Drachen. Ich würde es ihm bei Zeiten schon zeigen, dass ich weit mehr als irgend ein Weibsbild war, mit oder ohne Drachengestalt. Und noch dazu setzte sich irgendetwas wahnsinniges in meinem Kopf ab, mein Blut vibrierte in meinen Venen. Unter ihm würde ich dienen können...und nicht meinen Herren zum Diener machen...darum ging es bei dem Schwur im Grunde. Ich konnte mich gut daran Erinnern als ich neben dem Ältesten gegangen war und auch ihn hinterfragt hatte. Ein Drache muss dienen um unter Anderen seine Gier unter Kontrolle halten zu können und damit er seine menschliche Seite nicht verlor. Ich sah dem Hünen nach und folgte ihm schließlich. Ich wickelte mich etwas mehr in das Oberteil ein, musste ein wenig rumarbeiten, da ich es sonst verloren hätte... Der Mann war einfach viel zu groß. Der Abstieg verlief schweigend und bald waren wir wieder unterhalb der Schneegrenze. Es wurde wärmer und der Wald begann hier...Frühling...Ich zog wieder das Oberteil aus, holte zu dem Mann auf und drückte es ihm in die Hand, ob er es fallen ließ oder nicht war mir egal, dann atmete ich tief ein und hielt inne. "Seid ihr noch mehr?" fragte ich schließlich und ließ meinen Blick durch das Unterholz schweifen. Es roch anders...nicht nach dem Pack das mich heraus geholt hatte. Es fühlte sich an, als hätte jemanden meinen Kopf mit etwas schweren gefüllt, meine Energie war zu erschöpft und die Drachenfähigkeiten lange zu benutzen. Ich wollte ja wirklich den Blick schärfen, aber es gab mir nur einen Stich im Kopf. Ich fluchte in der Zunge die nur die Drachen sprachen. "Tötet den Drachen!" hörte ich schließlich einen Schrei und das weckte natürlich all meine Instinkte, aus dem Gebüsch stürmten schwarz gerüstete Männer. Ein Grinsen stieg in meine Züge, es gab nichts besseres sich der eigenen Kraft wieder bewusst zu werden, als ein kleines Scharmützel. Mein Körper mobilisierte wohl alles was er noch hatte und ich lief meinerseits auf die Angreifer zu, einige von ihnen sahen ganz schön dämlich drein. Doch mein Feuer war geweckt, erst kurz vor ihnen zog ich meine Schwerter blank, duckte mich unter dem Ersten hindurch, wirbelte herum. Ließ meine Klingen tanzen und der Erste sank schon sterbend zu Boden. Blut... ich zeigte meine Zähne, nahm den Geruch nur zu deutlich war. Ich war etwas langsamer als früher, aber das würde ich bald ändern. Ich kreuzte meine Schwerter mit dem Nächsten, grinste nur, ich hatte Blut geleckt und ich wollte mehr! Es war nur ein kurzer Kampf, ich ließ die kräftigen Hiebe mein Gegenüber in der Luft an mir vorbeizischend, stieß dann vor, als seine Deckung fiel und rammte ihn eines meiner Schwerter in den Bauch, mit der Anderen hielt ich mich an seiner Schulter fest. "Gute Nacht..." hauchte ich ihm ins Ohr und stieß mich von meinem Gegner ab. Noch sechs übrig...
     
  13. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Sie drückte mir mein Oberteil wieder in die Hand und ich verstaute ihn in meinem Rucksack."Nein",sagte ich,als sie mich fragte,ob wir noch mehr wären und dann wurden wir auch schon angegriffen.Die Gelehrten und der 'Auserwählte' blieben stehen und taten rein gar nichts,während sie sich auf die Angreifer stürzte.Sie war eher auf Geschwindigkeit trainiert,als auf Kraft.Kein Wunder bei einer Frau.Ich zückte mein Schwert und stürzte mich in den Kampf.Keine Ahnung,wieso.Ehrlich.Eigentlich konnte es mir egal sein,was mit ihr passierte,aber ein guter Kampf war immer gut für die Übung und außerdem hatten wir hier Feinde vor uns und die hatte ich geschworen zu bekämpfen.Ich drosch also mit meinem Schwert auf die Angreifer ein,hatte bereits zwei getötet und einen weiteren ausgeschaltet.Auch sie hatte schon drei auf dem Gewissen,das hieß,dass noch drei übrig waren.Ich stürzte mich auf den nächsten,der sie von hinten hatte attackieren wollen.Ganz blöder Fehler.So etwas tat man nicht.Ich streckte ihn nieder und wandte mich dem nächsten Gegner zu.
     
  14. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Ich blickte kurz hinter mich, als ich den Hünen hinter mir bemerkte. Zu Schade zu gerne hätte ich ihm gezeigt, wie man einen Gegner erledigte der meinte das der Rücken ja Schutzlos war... Noch einer war für mich übrig, in meinen Augen blitzte etwas auf und ich lief auf den Letzten zu, der sich daraufhin umdrehte und schon weglaufen wollte, ich ließ meine Schwerter fallen, sprintete ihm nach. Sprang ihn von hinten an und rammte ihn mein Knie in den Rücken. Er stöhnte auf und ging mit mir auf seinen Rücken zu Boden, ich war jedoch schnell wieder auf meinen Beinen und stellte meinen Fuß in seinen Nacken, selbst bei meinem Gewicht würde es reichen wenn ich fester zu trat und er wusste das. "Den Drachen töten?" fragte ich ihn leise. "Da muss sich dein Herr schon mehr einfallen lassen," Ich schloss meine Augen, versuchte zu wittern. Verzog mein Gesicht, ich öffnete meine Augen wieder und grinste. "Ragna sollte doch wissen, dass er mit so einem kleinen Trupp keine Chance hat," erklärte ich dem Mann, natürlich spielte ich mit ihm... Zu lange war mir das verwehrt geblieben. "Aber es tut gut zu wissen, dass er anscheinend immer noch die Hosen voll hat!" meinte ich weiterhin und nahm meinen Fuß vom Genick des Mannes. Er atmete schon auf, rappelte sich hoch. "Erzähl ihm ruhig, dass ich zurück bin, ich schlage ihn jederzeit wieder!" Der Mann sah mich mit großen Augen an und lief dann. Ich hatte nur knapp dem Drang widerstanden und auch ihn getötet. Ragna...der Größte und Älteste noch lebende Drache, damals kurz bevor man mich bannte, hatte ich mich ihm gekämpft zusammen mit meinen Brüdern und Schwestern. Es war ein harter Kampf gewesen doch schließlich war es mir gelungen ihn böse am Hals zu verletzen und er musste abdrehen. Er lebte also noch... das änderte alles... so wie es aussah hatte ich wohl nicht viel Zeit um meinen Herren mit bedacht zu wählen. Wenn Ragna dieser Einladung schnell folgte, würde ich sonst als Mensch dastehen und als solcher hätte ich keine Chance gegen den Albtraum von Th'uban. Ragna hatte damit gerechnet, dass ich geschwächt sein würde...mehr als ich es tatsächlich war.
     
  15. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Nachdem ich das Blut von meinem Schwert gewischt hatte,steckte ich es wieder in seine Scheide und sammelte meinen Rucksack auf,den ich kurz vor dem Kampf hatte fallen lassen.Gut,dass ich nichts darin hatte,was hätte kaputt gehen können.Ich schulterte den Rucksack wieder und winkte dann den anderen,die sich alle nicht am Kampf beteiligt hatten.Sie hatte gut gekämpft,aber eine ganz schön dicke Lippe riskiert,wo sie sich doch nicht mal verwandeln durfte,weil sie noch keinen Herren hatte."Du solltest hoffen deinen Herren bald zu finden,sonst wirst du am Ende noch deinen Kopf riskieren,weil du Ragna in dieser Gestalt nicht gewachsen bist."Ich ging einfach weiter.Es war mir egal,was sie tat.Sie würde für ihre großen Worte so oder so einstehen müssen und da ich versprochen hatte,dass sie heil beim König ankommen würde,würde ich die Gruppe eben noch bis zum Palast begleiten und mich von dort aus auf den Weg zu meiner Einheit machen.Große Lust hatte ich dazu nicht,aber sie waren ohne mich ziemlich schutzlos.Klar,sie hatte gut gekämpft,das wollte ich ja gar nicht bestreiten,aber was würde sie tun,wenn sie auf eine größere Gruppe stießen?Auch sie konnte sich nicht gegen eine 30 Mann starke Truppe wehren.Nicht in ihrem Zustand.Für einen Drachen,der sich verwandeln konnte,wäre das natürlich kein Problem,aber sie durfte es eben nicht.

    (soo nachti :-* schlaf gut ^^)
     
  16. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Ich sammelte meine Schwerter auf, wischte sie ab und streckte sie zurück in ihre Scheiden an meinem Rücken. "Und Sie sollten meine Angelegenheiten die Meinen bleiben lassen!" entgegnete ich ihm. Schwäche zugeben? Nein sicher nicht. Wieder ging ich hinter ihm her, ja ich kannte halt den Weg nicht. Und wenn ich mich wandelte falls Ragna früher kommen sollte als gedacht, mein Instinkt würde mich auf ihn hetzen, verlor ich mich eben selbst, dieses Opfer wäre ich bereit zu geben, aber es würde nicht soweit kommen...oh nein. Ich sah wieder diesen respektlosen Mann an und ein listiger Ausdruck blitzte in meinen Augen auf. Ein Mann wie er...ich schätzte nicht, dass er eine Frau, die natürlich völlig ohne Arg und List, sich ihm anbot...vor allem mit der Verführungskunst einer Frau die weit mehr Erfahrung gesammelt hatte, als er es je könnte. Noch ein Vorteil ein Drache zu sein war, dass weibliche Drachen nur unter zwei Bedingungen empfänglich und damit meinte ich sie mussten zu diesen Zeitpunkt intim werden, da gab es keine Ausnahmen. Es musste unter freien Himmel bei Neumond geschehen, anders ging es einfach nicht. Wir marschierten weiter bis die Dämmerung hereinbrach. mittlerweile ging ich neben dem Krieger, natürlich mit gebührenden Abstand, ich war zu Tode erschöpft, doch hielt mich eisern aufrecht und nichts deutete äußerlich daraufhin. Allerdings war das Gejammer der Herren hinter uns kaum auszuhalten. "Wie habt Ihr die bisherige Reise bloß überlebt mit solchen Memmen im Schlepptau?" fragte ich den Mann mit einem mürrischen knurren, als wäre es nicht schlimm genug das ich eh schon Kopfschmerzen hatte, da jetzt erst so richtig die Nachwirkung der gewirkten Magie auf mich einsetzte, beschwerten sie sich pausenlos über Blasen an den Füßen, sie brauchten Pause zum Trinken, dann zum Essen und dann weil sie müde waren. Die Klagen wollten einfach nicht aufhören. Heute würden wir noch unter freien Himmel schlafen müssen und so schlugen wir an einem geeigneten Ort unser Lager auf. "Ich gehe mich umsehen," sagte ich, wartete auf keine Antwort, sondern ging einfach. Trotz der Erschöpfung in meinen Gliedern, war das eine Aufgabe die ich mit den scharfen Ohren und Geruchssinn immer noch am Besten erfüllen konnte.
     
  17. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    "Du hast ja keine Ahnung,wie recht mir das ist",sagte ich,als sie meinte,dass ich ihre Angelegenheiten die ihren bleiben lassen sollte.Ich meine ich würde diese Truppe von Schnarchnasen zurück zum Palast bringen und dann wieder verschwinden und sie hoffentlich nie wieder sehen.Nur mit einem hatte sie Recht.Unsere Begleiter waren Memmen."Ignorieren und anbrüllen",sagte ich,"und ihnen alle fünf Sekunden den Arsc.h retten."Der Rest des Weges verlief eher schweigsam,was mir nur gerade recht war.Zwischendrin brüllte ich wirklich,weil mir diese Idioten den letzten Nerv raubten.Schließlich war es Zeit sich für die Nacht fertig zu machen und wir schlugen unser Lager auf.Das Weib verschwand,um sich umzusehen.Sollte sie doch.Ich stellte sicher,dass sie alle ihr Lager ordentlich aufbauten und schnappte mir dann den Knilch,damit er mit mir etwas Feuerholz suchen konnte.Schnappen im wahrsten Sinne des Wortes,denn ich packte ihn am Schlawittchen und schleifte ihn mehr oder weniger hinter mir her,weil er 'zu müde' sei,um das noch zu machen.Er wehrte sich nicht mehr und konnte plötzlich doch Feuerholz sammeln.Naja,die richtigen 'Argumente' zur richtigen Zeit waren doch immer nützlich.
     
  18. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Gut war zumindest die Sache geklärt, dass er mir meine Dinge selbst ließ. Das würde sich vermutlich ändern, wenn ich meinen Plan in die Tat umsetzte. Aber gerade der Gedanke daran, hätte mich beinahe dazu gebracht mein sonst so steifes Gesicht zu verziehen. Sobald wir beim Palast waren, würde ich mir anhören, was der König zu sagen hatte, aber ich würde mich sicher nicht dazu zwingen lassen, mich mit irgendeinem Schwachkopf zu verbinden, nur weil sie meine Kampfkraft brauchten. Das war allein meine Entscheidung! Denn obwohl Drachen dienen sollen, ließen sie sich, außer von ihrem Herren nicht gerne etwas sagen..wobei es hier doch auch auf den Einzelnen ankam. Wir dienten zwar mit unserer Kraft, aber dennoch waren wir keine Sklaven, die einfach alles hinnehmen mussten. Wenn ein Drache jemanden erwählte, war das eine Ehre und keine Selbstverständlichkeit, wie die Menschen heutzutage zu Glauben schienen... Ich hatte sein Brüllen still hingenommen, ein wenig aufbrausend beinahe cholerisch war der Hüne ja schon, er schien es eher gewohnt zu sein Befehle zu geben, als welche entgegen zu nehmen. Ich machte meine Runde, checkte ab ob uns auch niemand gefolgt war. Es war alles ruhig, ich roch nichts ungewöhnliches, spürte nur wie mein Magen knurrte. Doch zum Jagen war ich zumüde und zu erschöpft, vor allem wohl zu ungeduldig. Ich machte mich wieder auf den Rückweg zum Lager, sammelte auf den Weg auch noch etwas Feuerholz. Ich kehrte zurück und es brannte schon ein schönes Feuerchen, meine Augen hefteten sich auf das knisternde Rot und beinahe hätte ich mich reingelegt...na das wäre dann vielleicht wirklich nicht der richtige Zeitpunkt um diesen Fetisch herzuzeigen. Ich ließ das Holz in meinen Armen auf den Haufen fallen, den die Männer gesammelt hatten und setzte mich dann zum Feuer hin. Ich streckte meine Hände aus, ganz nah, so dass jeder andere Wohl schon vor der Hitze zurückgewichen wäre, doch der Drache in mir schnurrte nur zufrieden. Feuer konnte uns nichts anhaben, auch nicht in der Menschengestalt. Wie hypnotisiert starrte ich in die Flammen, beobachtete den eleganten Tanz den es vollzog. Schließlich riss ich mich davon los und sah in die Runde. Nein ich hatte sicherlich nicht sowas erwartet als Begrüßungskomitee. Die Zeit hatte sich wohl gewandelt...ich spürte es rund um mich herum...es lag weit weniger...Magie in der Luft. "Wie viele Jahre war ich fort?" fragte ich schließlich und suchte dabei in jedem einzelnen Gesicht an der Antwort. Wie ängstlich sie alles drein sahen...dabei war ich doch auf ihrer Seite, vorerst zumindest.
     
  19. Samanta

    Samanta Leseratte

    Valarian
    Ich hatte mich von der Gruppe abgesondert.Die anderen - einschließlich der Drachenlady - saßen um das Feuer herum.Mir war nicht kalt und Gesellschaft wollte ich schon gar nicht.Jedenfalls nicht die Gesellschaft von diesen Memmen oder die des Weibsbildes.Das einzige was ich wollte,war wieder zu meiner Einheit zurückzukehren.Ich war für den Krieg geschaffen worden und außer dem kurzen Überfall war einfach gar nichts passiert.Absolut nichts und ich konnte mich nicht mal mit meinen Kumpanen unterhalten.Die Gelehrten redeten die ganze Zeit nur von Dingen,die ich nicht verstand,der Knilch redete einfach gar nichts und die Drachenlady brachte mich auf 180.Ich würde drei Kreuze machen,wenn diese verdammte Reise zu Ende war.Also hörte ich auch ihre Frage nicht,die sie den anderen stellte und es war mir ehrlich gesagt auch herzlich egal,was sie wissen wollte.Ich saß vor meinem Lager und säuberte jede einzelne Waffe mit größter Sorgfalt.Das hatte mir mein Meister früh eingebläut.Eine gut gepflegte Waffe ist das wichtigste,mein Junge.Ohne sauberes Werkzeug kann schon der kleinste Fehler den Tod bedeuten.Das hatte ich ziemlich schnell begriffen,denn er hatte mich einmal mit einer schlecht gepflegten Streitaxt kämpfen lassen und wenn es nicht nur ein Übungskampf gewesen wäre,dann wäre ich vermutlich tot gewesen.Seitdem achtete ich darauf,dass meine Ausrüstung immer gut in Schuss war.Auch meine Rüstung pflegte ich gründlich.Ich legte sie ab.Nun war mein Oberkörper völlig unbedeckt.Ich legte wenig wert auf Oberkörperbekleidung.Das brauchte ich nicht,war meistens sowieso störend.Ich begann sorgsam das Metall abzuwaschen und mit einer speziellen Paste einzureiben,bevor ich mich dem Leder zu wandte,es mit einer Bürste reinigte und schließlich einige Stellen ausbesserte.Ja,ich konnte nähen.Für meine Verhältnisse reichte das.Schließlich beendete ich meine Tätigkeit und legte verstaute alle Waffen ordentlich.Auch auf Ordnung legte ich viel wert,denn es wäre fatal,wenn ich einmal etwas verlegt hätte und mich nicht verteidigen könnte.Schließlich lehnte ich mich gegen einen Baumstamm und strich gedankenverloren über die Armbänder aus Drachenhaut.Ich legte sie niemals ab.Mein Meister hatte sie mir an seinem Sterbebett übergeben und etwas seltsames gesagt,das ich nicht verstanden hatte."Du darfst sie nie ablegen,hörst du?"Ich hatte genickt,er hatte noch irgendetwas in einer seltsamen Sprache gesprochen und dann war er gestorben.Seitdem trug ich also die Armbänder.
     
  20. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Anun

    Ich sah über meine Schulter zu dem Mann, Menschen waren seltsame Wesen und dieser ganz besonders. Dreihundert Jahre... Dreihundert Jahre verschwendet in einen Grab auf Stein und Kristall und die Gelehrten erzählten weiter. Ich hatte derweil meine Waffen neben mir hingelegt und begann eine nach der Anderen zu säubern, dafür hielt ich die Drachenstahlklingen über das Feuer. Der schwarze Stahl saugte den Rest des Blutes in sich auf und es war als würde sich eine Ölschicht darüber legen, sie summten auf... ein Ton der nur Drachen hören konnten und der das Herz höher schlagen ließ in der Hoffnung auf ein erneutes Blutvergießen. Ja so lange habt ihr schon keine Flammen mehr gespürt... Sie erzählten mir über den Fall der Akademie...wie tausende von Drachen über die Jahre starben. Nur noch sechs sollen es sein... Rein gar nichts rührte sich in meinem Gesicht als ich diese Nachrichten hörte, aber innerlich zerriss es mich. All meine Brüder und Schwestern...gefallen, die Drachen die noch existierten waren jung, vermutlich noch in der Akademie als man mich gebannt hatte. Bis auf Ragna natürlich und mir stellte sich die Frage, ob ich ihn alleine würde erneut besiegen können... Wir waren damals eine ganze Armada gegen ihn gewesen und ohne Tyron der ihn abgelenkt hatte, wäre ich niemals zum Hals zu gekommen..Tyron... Er war mein Lehrmeister gewesen, einer von den Älteren Drachen und derjenige der mich damals beim Ritual, bei dem die jungen Drachen aus der Akademie entlassen wurden, davor bewahrt hatte brutal genommen zu werden. Das war ein ziemlich kompliziertes Thema, dass ich ein Andermal erläutern würde. Wieder fiel mein Blick hinüber zu den Mann...und er erinnerte mich etwas an die Drachenmänner, die trugen auch nie viel am Oberkörper und was ich noch zugeben musste, dieser Mensch war doch ein richtig schönes Exemplar seiner Rasse. Ich nickte und sammelte meine Waffen wieder auf, stand dann auf und entfernte mich von den Gelehrten und diesem "Auserwählten", der die ganze Zeit vor sich hin kauerte...Wie man auch nur annehmen hatte können, dass dieser Waschlappen geeignet war um einen Drachen davon zu überzeugen, dass er dieses heilige Band mit ihm schließen würde, versetzte mich in rasende Wut. Ich suchte mir ein Plätzchen an einem Baum, auf keinen Fall wollte ich in der Gruppe drinnen liegen, auch wenn das Feuer mich doch lockte. Ich ließ mich nieder und lehnte mich gegen den mächtigen Stamm, ich atmete hier erst richtig tief aus. Mir war übel und mein Kopf tat irre weh, ich schloss meine Augen und schlief schließlich ein, doch egal wie erschöpft ich auch war, bei jedem noch zu winzigen Geräusch wäre ich sofort wieder auf den Beinen. Eine meiner Hände lag über meine Oberschenkel, was man jedoch nicht sah, war der Dolch den ich darunter jederzeit Griffbereit hatte.
     

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