[RS] The Elder Scrolls

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Asmodae, 28 Sep. 2018.

  1. Asmodae

    Asmodae Aktives Mitglied

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    INFO
    - Das RS findet zu Zeiten der Geschehnisse aus Skyrim statt
    - Es werden die Deutschen Namen für Ortschaften benutzt

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    Zum Anfang noch eine kleine "Einleitung":

    Unser RS beginnt an einem Frühlingsmorgen in Tamriel.
    Langsam erwachen die Vögel aus ihrem Schlummer und singen ihre ersten Lieder.

    Auch die Tiere der Wälder und Höfe sind bereits erwacht und wandern auf den, noch schneebedeckten, Weiden umher. Die Dämmerung setzt sich nur langsam gegen die Dunkelheit durch.

    Über Himmelsrand und Hochfels liegt noch immer eine dicke Schneedecke.

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    Zuletzt bearbeitet: 29 Sep. 2018
  2. Asmodae

    Asmodae Aktives Mitglied

    Novrynea

    Ich hatte soeben einen Auftrag erledigt und ritt auf meinem Guar gen Weißlauf, wo ich später an diesem Morgen als Stallmädchen Dienst hatte. Ich stellte die gute alte Hlaalu bei den Ställen von eben jener Stadt ab und legte ihr etwas Heu zum Fressen zurecht.
    Dann stellte ich sicher, dass mich wirklich niemand gesehen hatte, da ich immerhin noch mein Assassinen-Gewand anhatte. Weil niemand zu dieser Stunde hier unterwegs war, zog ich mich einfach im Stall um und ersetzte meine derzeitige Kleidung mit einem gewöhnlichen, unscheinbaren Kleid. Daraufhin reinigte ich meine Dolche noch schnell mit einem alten Stück Stoff und schließlich machte ich mich auf den Weg zur Beflaggten Mähre, wo ich mir ein Zimmer mieten wollte, um zumindest noch etwas Schlaf zu bekommen.
     
  3. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Friemlin

    Die Sonnenstrahlen fielen durch das Fensterglas direkt auf mein Gesicht. Mein Kopf rief nach mehr Erholung, hatte ich doch gestern bei Kerzenschein, vertieft in mein Buch, die Zeit vergessen. Es war eine Erzählung über einen Helden, eine wahre Begebenheit, hunderte Jahre vor unserer Zeit. Am liebsten würde ich wieder zu meinem Buch greifen, aber ich musste meiner Großmutter helfen.
    Ich streifte mein Leinengewand über und klopfte an ihrem Raum. "Herein!" ertönte in einer freundlichen, wachen Stimme.
    "Guten Morgen, Großmutter, du bist ja schon auf."
    "Guten Morgen, mein Junge. Ich möchte ja auch das erste Sonnenlicht meine Glieder erwecken lassen. Jetzt hilf der alten Dame auf die Beine."
    Ich half meiner Großmutter aus dem Strohbett hoch und während ihrer persönlichen Morgenroutine bereitete ich das Frühstück vor.
     
  4. Julie

    Julie Bekanntes Mitglied

    Ragnsvar

    Obwohl die Sonne schon etwas mehr Kraft hatte als in den langen Monaten des Winters, war es immer noch bitterkalt. Aus Fensmar Nüstern stoben kleine Wölkchen hervor und auch ich blies bei jedem Atemzug eine sichtbare Wolke warmer Luft aus der Nase. Seit Sonnenaufgang waren wir in langsamen aber stetigem Tempo unterwegs nach Weißlauf. Schweigend ritt ich an den vereinzelten Bauernhöfen vorbei die die Stadt vereinzelt umgaben. Das Schweigen wurde nur durch das Stapfen der Hufe im Schnee und dem vereinzelten Knacken von Holz das gerade zerhackt wurde unterbrochen. Meinen Reiseumhang eng um mich geschlungen folgte ich der Straße zu den Ställen die vor der Stadt. Dort angekommen stieg ich ab und wandte mich an Skulvar, der im Stall das Futter zu kontrollieren schien. Im Vorbeigehen bemerkte ich neben der üblichen Pferde einen Guar. "Gruseliges Tier.", dachte ich mir, während ich Fensmar notdürftig anpflockte. Dann wandte ich mich an den Stallmeister. "Guten Tag Skulvar! Hättest du vielleicht wieder eine Box und etwas Heu für Fensmar?", fragte ich ihn während ich zum Gruß leicht die Hand hob. Der Angesprochene hob den Kopf, erwiderte den Gruß und antwortete: "Wenn du wieder das nötige Gold dafür hast."
    Statt einer Antwort kramte ich in meinem Beutel und holte einige Münzen Gold hervor, die ich ihm reichte. "Danke.", meinte er, steckte die Münzen ein und zeigte mir eine der freien Boxen. Ich verabschiedete mich und führte den Rappen hinein. Dort sattelte ich ihn ab, striegelte ihn kurz und warf ihm einen Haufen Heu hinein, indem er sofort seine Nase versenkte. Mit den Satteltaschen über der Schulter - die waren sonst schneller weg als man Dieb sagen konnte - ging ich den kurzen Weg zu den Stadttoren hinauf. Die Wachen nickte mir kurz zu, doch ich ignorierte es. Mit schnellen Schritten durchquerte ich das innere der Stadt bis ich mich vor den Toren meines Zuhauses fand, oder zumindest dem was einem Zuhause am Nächsten kam. Ich begrüßte einige meiner Brüder und Schwestern, die sich drinnen beim Mittagessen befanden, nachdem ich in Jorrvaskr eingetreten war. Dann holte ich mir erstmal etwas Brot, Käse und eine Flasche Bier und setzte mich. Mein Magen musste dringend besänftigt werden.
     
  5. Asmodae

    Asmodae Aktives Mitglied

    Novrynea

    Wenige Stunden waren vergangen, da war es auch schon wieder hell geworden. Ich war noch immer todmüde, musste mich aber um meine Arbeit bei den Ställen kümmern, wenn ich weiterhin meinen kostenlosen Stellplatz mit zugehöriger Grundversorgung für meinen Guar behalten wollte.

    Ich streckte mich und gähnte, während ich mir schläfrig die Augen rieb. Dann kämmte ich mein langes Haar und machte mich fertig. Daraufhin aß ich noch schnell etwas zum Frühstück und schließlich machte ich mich auf den Weg zu den Stallungen.
    Dort angekommen grüßte ich Skulvar und machte mich sofort an die täglichen Arbeiten.
    Mir fiel auf, dass der prächtige Rapphengst mal wieder zugegen war, er wirkte neben den anderen Pferden sehr majestätisch. Ich erinnerte mich daran, dass Skulvar ihn immer "Fensmar" nannte und ich fragte mich, wem er wohl gehörte.

    Dann wandte ich den Blick von dem Pferd ab und begann, die Boxen auszumisten.
    Es war sehr frostig draußen und bei der Arbeit im Freien fühlte es sich immer so an, als froren einem die Zehen und Finger ab, doch wenn ich alle Boxen ausgemistet hatte, durfte ich normalerweise meine Mittagspause sogar drinnen verbringen, bevor ich später an's Füttern und Putzen der Pferde gehen musste.

    Bis dahin musste ich allerdings weiter ausmisten.
     
  6. Mohikanerin

    Mohikanerin Geboren um das ganze Leben an Schulen zu verbringe

    Thalhruviel

    Der Morgen schien schon etwas länger übers Land, für mich jedoch war es Nacht. Seit Stunden war ich auf den Beinen und begab mich in die nächste Stadt. Der Beutezug der letzten Nächte war ziemlich ermüdend und erfolglos. Im Schritt schwebt Ragna förmlich durch den Schnee und wirkte genauso unmotiviert wie ich. Doch sein Magen konnte nicht knurren, schließlich ist er untot. Aber in mir macht sich Hunger breit. Vor dem Stadttor stelle ich in Gebüschen mein Pferd ab und laufe an den Wachen vorbei. Freundlich grüsste ich diese und betrat den Markt. Noch waren nicht viele Leute dort, was für mich noch der falsche Moment ist, mir etwas zu Essen zu besorgen. Also ging ich zum Brett, an dem Aufträge stehen und wartete, bis sich der Markt füllte. Doch es wurde mir bereits nach einiger Zeit zu kalt und verließ den Platz. Ragna wiehrte, als ich wieder zu ihm kam. Ich steige wieder auf den Hengst und reite zum Eingang unseres Verstecks. Freundlich wurde ich von meinen Schwestern gegrüßt. Dort bekam ich eine Kleinigkeit zu Essen und einen Auftrag: Auf dem heutigen Markt steht ein Händler, der ein teureres Schwert anbietet, dieses soll ich besorgen und umschmieden.
     
  7. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Friemlin

    Die Glut im Ofen war noch warm, aber die Holzscheite natürlich alle verbrannt. Ich nahm mir einen kleineren und zwei größere vom Stapel und legte sie auf die Glut. Es dauerte nicht lange, bis das kleine Stück Feuer fing und alsbald die anderen mit ansteckte. Die Wärme würde sich rasch im Raum verteilen. Ich öffnete die Tür nach draußen, schnappte mir den Eimer und begab mich zu einem der Gemeinschaftsbrunnen. Fidelia holte auch gerade frisches Wasser. Eine wunderschöne junge Frau, die ich schon seit meiner Kindheit kannte.. Sie hatte das schönste Lächeln der Welt, das sie mir tatsächlich häufiger schenkte. So auch heute.
    Ich wendete den Blick nach unten, nuschelte leise "Gunmorgnfidelia." und beeilte mich mit dem Wasser. Ich drehte mich auf dem Absatz um und ging schnellen Schrittes davon. Es blieb natürlich auch nicht aus, dass ich über eine Unebenheit stolperte, konnte mich aber gerade noch so fangen. Mein Leinengewand war nun aber dementsprechend nass und die Kälte schnitt tief in meinen Körper. Peinlich. Sie musste mich für den größten Volltrottel halten.
     
  8. Asmodae

    Asmodae Aktives Mitglied

    Novrynea

    Ich hatte die Boxen endlich komplett ausgemistet und das alte, dreckige Stroh mit sauberem ausgetauscht.
    Nun ging ich los und beschaffte frisches Heu, welches die Pferde zum Futter bekamen. Alle Pferde außer Fensmar (und mein Guar Hlaalu) bekamen ihre Ration, letzterer bekam kein Heu, da er heute früh bereits gefüttert wurde und noch immer an dem immer kleiner werdenden Heuhaufen fraß, bzw. an den letzten Resten der morgentlichen Fütterung.
    Dann machte ich eine kleine Pause, während die Pferde beschäftigt waren.
    Ich stellte mich zu meinem Lieblingspferd, einer pechschwarzen Stute mit feurigem Temperament, namens "Königin Alfsigr" und streichelte ihr über die lange schwarze Mähne. Dabei versank ich etwas in meinen Gedanken.
     
  9. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Friemlin

    Schnell war ich wieder im Haus und setzte ein wenig Wasser in einem Topf auf der Kochstelle auf. Als es sich erwärmte, holte ich meine Großmutter, die daraus den leckersten Haferbrei zaubern würde, den man in ganz Himmelsrand bekam.
    "Mein Junge, du musst nachher unbedingt bei Eorlund vorbeischauen. Er benötigt einige Utensilien und er kommt nicht dazu, sie selber zu besorgen. Machst du das bitte?" fragte die alte Dame, als sie vergeblich versuchte, die Haferflocken vom Regal zu holen. Ihr Alter ließ sie gehörig schrumpfen.
    "Aber natürlich, Großmutter." entgegnete ich und reichte Sibunne die Flocken. An Größe hatte es mir nie gefehlt, eher an Substanz...
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 Okt. 2018
  10. Asmodae

    Asmodae Aktives Mitglied

    Novrynea

    Die Pferde hatten gefressen und nun brauchten sie ihre tägliche Dosis Bewegung. Ich wollte mit Alfsigr ein Stück ausreiten, also holte ich ihr Sattelzeug und und den Striegel. Zunächst striegelte ich den Staub aus dem Fell der Stute und dann machte ich mich daran, sie zu satteln.
     
  11. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Friemlin

    Nachdem meine Großmutter und ich gegessen hatten, machte ich mich auf den Weg zu Eorlund, dem Schmied. Er hämmerte gerade auf einem glühenden Stück Metall herum und bemerkte meine Ankunft gar nicht. Ich wusste nicht, wie ich auf mich aufmerksam machen sollte, also tippte ich ihm einfach auf die Schulter.
    Der Schmied erschrak, hämmerte neben das Metall und verfehlte mit einem Haar sein Knie. Ein Glück.
    Er fuhr herum: "Was fällt dir ein, mich so zu erschrecken?!" Er schien wirklich wütend zu sein. Als er aber bemerkte, dass ich es war, fiel eine Mine auf sein Gesicht, als wäre das nur so zu erwarten gewesen. "Ach du bist es... Naja, wenn du schonmal da bist, ich denke Sibunne sagte es dir bereits, ich könnte ein wenig Hilfe gebrauchen. Magst du zu den Ställen gehen und Utensilien für mich abholen? Da hatte es ein Händler wohl eilig und kam nicht mehr in die Stadt, er hat seine Metalle bei Skulvar abgelegt und war verschwunden. Das wird aber die Lieferung für mich sein."
    Ich nickte und machte mich auf den Weg zu sen Stallungen. Es war nicht weit und Pferdegeruch stieg in meine Nase.
     
  12. Asmodae

    Asmodae Aktives Mitglied

    Novrynea
    Gerade wollte ich auf das Pferd steigen, da sah ich aus dem Augenwinkel jemanden näher kommen. Ich sah hinüber und erkannte einen zierlichen jungen Mann, der schnurstracks auf die Stallungen zukam.
    Dann nahm ich den Fuß wieder aus dem Steigbügel, fasste die Stute beim Zügel und beobachtete zunächst, ob er wirklich zu den Stallungen kam oder ob er nur daran vorbei wollte.

    Skulvar war zu diesem Zeitpunkt außer Haus gewesen um etwas zu besorgen und ich war somit momentan für die Ställe verantwortlich.
     
  13. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Friemlin

    Ich war fast beim Stall angekommen und sah eine Person, die scheinbar gerade auf einen Guar aufsteigen wollte. Ich hatte schon sehr viel über diese Tiere gelesen, jedoch noch nie einen in echt gesehen. Komisch, ich hatte mir das immer heldenhaft vorgestellt, einem zu begegnen, aber jetzt wuchs doch ein Kloß in meinem Hals. Ich versuchte den Bogen um das Paar herum so groß wie möglich zu gestalten, schaute auf den Boden und verschnellerte meinen Schritt. Auch die Person, eine Dunkelelfin, hatte eine seltsame Aura um sich herum. Mir war nicht ganz wohl in ihrer Nähe.
    An der Tür zu Skulvars Haus angekommen, klopfte ich erst zögerlich. Als keine Antwort kam, wurde ich energischer. Ich wollte bloß weg von der Duneklelfin und dem Guar.
     
  14. Asmodae

    Asmodae Aktives Mitglied

    (Eigentlich war es ein Pferd, das ich im Moment am Zügel hatte, aber egal, ich mach jetzt einfach mit dem Guar weiter :D)

    Novrynea
    Ich sah ihm an, dass er wohl sehr nervös war und fragte mich, ob das an mir lag oder vielleicht einfach an Hlaalu. Schließlich waren Guar in Himmelsrand alles andere als gewöhnlich.
    Ich ging vorsichtig einige Schritte auf ihn zu.
    "Hallo, braucht Ihr etwas? Skulvar ist derzeit außer Haus.", sprach ich ihn höflich an, vorsichtig genug um ihn vielleicht nicht noch mehr zu verschrecken. "... Aber er wollte bald wieder zurück sein.", fuhr ich fort.
     
  15. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Friemlin

    Hinter mir ertönte eine Stimme, mir lief es kalt den Rücken hinunter. Hatte die Dunkelelfin mich gerade angeprochen? Ich drehte mich zögerlich um und musste kreidebleich sei. Zudem war nun ein solch großer Kloß in meinem Hals, dass ich unmöglich antworten konnte.
    Ich nickte bloß und blieb einfach wie angewurzelt stehen.
     

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