[RS] The dark side of life

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Nymeria, 23 Mai 2020.

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  1. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    London, eine Stadt voller Sehenswürdigkeiten, der Queen und immer hippen Stadtteilen. Menschen aus der ganzen Welt tummeln sich hier. Sei es nur zum Shopping, Wochenendtrip oder Urlaub. Exklusiver Lebensstil, Partys, Drogen und High Society. Man hat euch das Leben schon immer leicht gemacht. Mummy und Daddy zahlen alles und ihr kennt nichts anderes als deren Geld auszugeben oder seid bereits selbst erfolgreiche Geschäftsführer und Stars deren Weg man bis dorthin stets geebnet hat.

    Doch der Rest kennt das alles nur von der Ferne. Ihr kämpft täglich ums Überleben, versucht mit welchem Job auch immer um die Runden zu kommen. Kriminalität ist tägliches Geschäft. Diebstahl, Gewalt, Drogenhandel, illegale Kämpfe all das ist für euch schon Normalität. Viele leben auf engstem Raum oder haben vielleicht nicht einmal ein Dach über dem Kopf.

    Kurz um ihr seid Jugendliche oder Erwachsene die es im Leben nicht leicht haben und zur "Unterschicht" der Stadt London gehören.
    Oder aber ihr entscheidet euch für die Rich Kids die jedoch mit ihren ganz eigenen Problemen fernab von Glanz und Glamour zu kämpfen haben.

    Steckbrief
    Name:
    Alter:
    Aussehen:
    Charakter (nur knapp, verändert sich ja meist):
    Herkunft:
    Beruf/Tätigkeit:
    Sonstiges:


    Regeln sind denke ich klar:
    -Realistisch bleiben
    -Kein Powerplay
    -Mehr als 1 oder 2 Sätze schreiben
    - Alter ist egal
    -Es ist egal ob es eine gerade oder ungerade Anzahl an Charakteren ist, nur sollte bitte auf jeden wenn möglich eingegangen werden.


    Bei Fragen einfach eine Nachricht schicken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 Mai 2020
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  2. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Steckbrief

    Name:

    Rose Lewis

    Alter:
    20 Jahre jung

    Aussehen:
    Die junge Frau ist 1.68cm groß, und hat ein markantes Gesicht. Ihre Haare sind lockig und gehen bis unter die Brust. Sie hat blaue Augen, beinahe makellos scheint ihre helle Haut. Nur ein Muttermal unter dem Augen ziert das Gesicht neben dem Puppenmund, der förmlich zum Küssen einlädt. Rose hat ein stattliches C-Körbchen, Wespentaille und ein breites Becken. Insgesamt ist sie eine Sanduhr von der Form. Meist ist sie eher schick angezogen und dezent geschminkt.

    Charakter

    ein wenig verzogen, naiv, glaubt Papis Geld löst alle Probleme, recht unselbstständig, temperamentvoll

    Herkunft:
    Sie kommt aus London und hat nie woanders gelebt als in der Villa im Bonzenviertel Londons.

    Beruf/Tätigkeit:

    Derzeit übt die junge Frau keinen Beruf aus, genießt das Leben auf Kosten der Eltern. Sie hat kürzlich die Schule beendet und weiß derzeit noch nicht,was sie weiter machen möchte.

    Sonstiges:

    Rose ist ein typisches Klischeekind reicher Eltern. Sie hat viel Geld und weiß dieses zu benutzen. Genauso weiß sie auch,dass sie gut aussieht und ist ziemlich selbstbewusst. Derzeit verbringt das Mädchen ihre Tage mit shoppen und Party machen Sie hat kaum Erfahrung mit Männern gemacht bisher,da sie sehr behütet aufwuchs. In den Augen ihrer Eltern ist sie noch immer der kleine unschuldige Engel,der sie früher war, doch dies ist gewiss nicht mehr der Fall. Sie mag Tiere recht gerne, allerdings nicht die Arbeit,das ein Tier mit sich bringt.
     
  3. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Steckbrief
    Name
    : Nathan (Nate) Jones
    Alter: 23

    Aussehen: Nathan sieht man sein hartes Leben an, denn auch wenn er noch jung ist trägt er bereits mehr als genug Narben auf seiner Haut. Sein Rücken wird von kleinen Runden Narben geziert, die auf Verbrennungen durch Zigaretten zurückzuführen sind. An seiner rechten Schläfe verläuft eine feine etwas 5 cm große Narbe welche durch einen Messerangriff verursacht wurde. Diese Makel mindern jedoch keineswegs seine Attraktivität. Seine dunkelbraunen Haare sind an den Seiten kurz und lediglich das Deckhaar ist etwas länger. Sein Gesicht besitzt hohe Wangenknochen, eine gerade Nase und einen schönen Mund. Die Augen stechen sehr hervor denn sie sind hellblau und wenn man in sie hinein blickt kann es einem schonmal einen Schauer den Rücken hinunter laufen. Nathan ist 1,88m groß und sehr muskulös. Auf seiner breiten Brust prangt ein Mann mit Totenkopf und Engelsflügeln.

    Charakter (nur knapp, verändert sich ja meist): Direkt-ehrlich-skeptisch anderen gegenüber-manchmal zu aufbrausend

    Herkunft: Nathans Familie lebte in einem der Armenviertel Londons. Sie hatten nie Geld und wenn sie mal welches hatten haben seine Eltern es für Drogen ausgegeben. Irgendwann waren sie so hoch verschuldet, sodass Nate sich ebenfalls darum kümmerte Geld zu besorgen. So kam es, dass er an illegalen Straßenkämpfen teilnahm. Als er eines Abends zurückkam fand er beide tot vor. Ob nachgeholfen wurde oder ob die Drogen es waren hat er nie erfahren. Es hat ihn auch nie interessiert, denn sowas wie eine richtige Familie hatte er nie kennengelernt.

    Beruf/Tätigkeit: Am Wochenende ab und zu Türsteher in einem Club und ansonsten nimmt er noch immer an Kämpfen teil um wenigstens die winzige 1 Zimmer Wohnung halten zu können und nicht auf der Straße leben zu müssen.

    Sonstiges: Nathan hasst Drogen Abgrundtief. Er trinkt auch keinen Alkohol oder raucht wie man es vielleicht von ihm erwarten könnte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 Juni 2020
  4. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    (Ich starte jetzt einfach mal, weitere Anmeldungen sind trotzdem gern gesehn.)


    Nathan

    "Mhmmm..." grummelte ich, während der Wecker mit Ohren betäubender Lautstärke unnachgiebig rappelte. Es war bereits 17 Uhr und eigentlich hatte ich schon vor zwei Stunden aufstehen wollen, aber da die letzten Nächte doch sehr kurz waren war ich liegen geblieben und hatte mir noch etwas Ruhe gegönnt. Als ich den Wecker endlich erreicht und ausgeschaltet hatte blieb ich noch einen Moment liegen bevor ich Aufstand und zum Fenster ging um dieses zu öffnen. Wie immer wenn ich das tat kam der kleine rot getigerte Kater die Feuerwehrtreppe heruntergetapst und mauntze. "Jaja ich bin spät dran.." grummelte ich und strich ihm sanft über seinen Kopf. Schleppend ging ich zu meiner kleinen Küchenzeile die sich im selben Zimmer befand wie mein Bett. Aus dem kleinen etwas schäbigen Kühlschrank nahm ich die Milchpackung, ehe ich Wasser aufstellte um mir eine Tasse Kaffee aufzubrühen. Mit der Milch ging ich zurück zum Kater und füllte etwas davon in ein kleines Schälchen. Sobald der Kaffe fertig war gesellte ich mich wieder zu meinem kleinen Kumpel der es sich gleich auf meinem Schoß bequem machte. Anschließend erhob ich mich, warf meine Kleidung aufs Bett und ging ins Bad um mich zu duschen. Da Wochende war und Steve sich gestern noch gemeldet hatte, hieß es heute Abend, hatte ich ausnahmsweise mal wieder legale Arbeit zu verrichten. In diesem Club hatte ich bereits einige Male gearbeitet und es war meist recht entspannt, jedoch waren auch viele Schickimicki Tussis und Möchtegern Richboys dort. Da es ewig dauerte bis hier das Wasser mal warm wurde, duschte ich nur kurz und trocknete mich wieder ab. Im Spiegel betrachtete ich mein Gesicht und entschied den Dreitagebart nicht zu entfernen sondern stehen zu lassen. Dank meiner Größe und der muskulösen Statur hatten die meisten Idioten bereits bei meinem Anblick einen ziemlichen Respekt und mein meist grimmiger Gesichtsausdruck tat dann sein Übriges. Mir dem Handtuch um die Hüfte lief ich zum zu meinem aus Holz selbst gebauten Schrank. Schnappte mir Boxershorts, eine schwarze Jeans und mein schwarzes Security Shirt, zog alles an und schloss das Fenster wieder. Es war eine üble Gegend in der ich wohnte und die Bude in der ich hauste hatte sicher auch schon bessere Tage gesehen, doch immerhin hatte ich überhaupt ein Dach über dem Kopf. Das konnte ich jedoch nur wegen der Kämpfe die ich meistens gewann finanzieren. Ich besaß kein Auto sondern lediglich ein altes Moped das mal meinem Penner gehört hatte und vermutlich sogar gestohlen ist aber seit Jahren hatte es niemanden geschert. Aus meinen Gedanken riss mich erst das Vibrieren meine in die Tage gekommenen Handys. Es war ein einfaches Modell und es reichte um zu telefonieren und SMS zu schicken. Von WhatsApp, Insta und wie der ganze Mist hieß hielt ich sowieso nicht viel. "Hey Großer" hörte ich Steves Stimme "ich hab was besonderes für dich. Ich könnte das Grinsen in seiner Stimme hören und zog skeptisch eine meiner Augenbrauen hoch, denn auch wenn Steve sowas wie einem Freund am nächsten kam waren die Überraschungen, die er manchmal für mich bereithielt, nicht immer so toll wie er sie vielleicht fand. "Was gibt's Mann?" fragte ich und ich konnte nicht verhindern, dass ich wie so oft etwas gereizt klang. "Du darfst heute Abend den VIP Bereich übernehmen. Ich könnte den Chef überzeugen, dass du der beste Mann dafür bist und James würdig vertreten kannst." "Na das sind doch wirklich Mal gute Neuigkeiten, aber da gibt's doch bestimmt nen Haken?" Es gab immer einen. "Mach dich einfach etwas schick Junge." Mit diesen Worten hatte er dann auch schon aufgelegt. Na super! Schick machen. Dachte ich mir und rollte die Augen, damit meinte er zwar nur, dass ich nicht wie ein Wilder aussehen soll, doch dank der Narbe im Gesicht und dem Dreitagebart wirkte ich schon ziemlich düster. Also ging ich wieder zurück ins Bad und rasierte mich, so sah ich zumindest ein wenig seriöser aus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 Mai 2020
  5. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Rose

    Der Tag zog sich endlos in die Länge und nun war es gerade einmal 17 Uhr.Was sollte ich denn nun so lange machen,bis zum Abend? Mein Freund Timothy feierte heute seinen 21 Geburtstag und hatte dafür den gesamten VIP-Bereich eines Clubs gemietet. Es würde definitiv cool werden, auch wenn er hauptsächlich seine eigenen Freunde eingeladen hatte, die ich kaum kannte. Gut,es war sein Geburtstag,aber er hatte mir versprochen,dass er zumindest meine beste Freundin einladen würde, damit noch jemand da war,den ich besser kannte. Stattdessen hatte er eine Menge Mädchen eingeladen,die ich nicht leiden konnte.
    Ich beschloss,noch ein wenig in die Badewanne zu liegen,bevor ich mich richten würde. So ließ ich mir warmes Wasser ein und ein wenig Schaumbad. Schließlich ließ ich mich in das warme Nass sinken und seufzte genussvoll auf.
    Ich hatte schon einen genauen Plan, wie ich mich richten würde. Die schwarzen Haare würde ich offen lassen und auch nicht glätten,denn ich mochte meine Locken definitiv. Die Augen würde ich ein wenig betonen,meine langen Wimpern schön schminken,damit die hellen Augen gut zur Geltung kamen. Und die Lippen würde ich rot schminken. Das Kleid war schwarz und enganliegend. Es betonte meine Kurven sehr gut und war sexy,ohne zu gewagt zu sein. Die Schuhe waren schwarze Pumps. Und dazu trug ich meinen goldenen Lieblingsschmuck. Insgesamt war ich zufrieden mit meiner Wahl und freute mich auf den Abend....
     
  6. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Steckbrief
    Name:
    Madison Cruz (aka 'Sonie')
    Alter: 22 Jahre

    Aussehen: Langes Haar, dessen Farbe an Ebenholz erinnert, fällt in großen, beinahe schon dramatisch anmutenden Locken über die Schulter bis zum Ellbogen der jungen Frau. Ein Segen scheint die Mähne, doch für die Besitzerin ist sie zu meist ein Fluch, da sie sich nur schwer bändigen lässt und bei den meisten Frisuren sich immer wieder ein paar vorwitzige Strähnen lösen. Glätten hilft, doch springen sie nach kurzer Zeit meist schon zurück in ihre natürliche Form. Ein paar rehbrauner großer Augen mit bernsteinfarbenen Einschlüssen sehen einem sehnsuchtsvoll entgegen und nehmen einen mit dem warmen Ton und dem Versprechen darin gefangen. Betont von langen schwarzen Wimpern wirkt ein Augenaufschlag somit noch viel intensiver. Das Gesicht ist fein und feminin gezeichnet. Von der kleinen stolzen geraden Nase, zu den dunklen fein gebogenen Augenbrauen, den hohen Wangenknochen, bishin zu den hübschen und sinnlich geschwungenen Lippen, scheint alles beinahe perfekt wie von einem griechischen Bildhauer erschaffen. Mit ihren 1,75 m gehört sie zu den größeren Ladys, hat lange schlanke doch kräftige Beine die sie einzusetzen weiß. Man sieht ihr an das sie viel Sport macht, da ihr Körper wohl definiert ist, dennoch hat er weiche Rundungen und regt so manche Fantasie wie von selbst an. Die Brüste sind genau richtig, für die meisten Männer wohl eine gute Hand voll. Ihre Haut hat einen beigen Grundton und ist glatt und rein. An ihrer Leiste zieht sich ein feines Tattoo in keltischen Mustern und drei zarte Blumen bis hinunter in den Schambereich und hinauf bis zum ersten Rippenbogen, schmiegt sich dabei perfekt an ihre Kurven.

    Charakter (nur knapp, verändert sich ja meist): frech, leidenschaftlich, ein Kätzchen das auch gerne mal zur Raubkatze wird.

    Herkunft: Man könnte wohl sagen das sie grundsätzlich in die gute alte Mittelschicht geboren wurde. Mit dem Verlust des Vaters, kam die Spielsucht der Mutter und eines führte zum Anderen. Aus dem hübschen kleinen Einfamilienhaus im Vorort von London wurde eine schäbige winzige Wohnung. Die vier Geschwister wurden irgendwann getrennt und in Pflegefamilien gegeben, die damals bereits jugendliche Madison wurde einfach weitergereicht und wohl auch nur in den wenigsten Fällen gut behandelt. Sobald sie Alt genug war, stellte sie sich auf ihre eigenen Beine und verdient eben so gut es geht einfach Geld. Die jüngeren Schwestern hat sie aus den Augen verloren und wohnt nun mit einer Freundin und deren beiden Kindern in einem kleinen Abstellraum, in einer kleinen Wohnung. Genaueres und so, erfährt ihr in der Geschichte selber.

    Beruf/Tätigkeit: Wie nennt man es schön? Exotische Tänzerin und Escortgirl

    Sonstiges: Madison hat Tanz und Musik schon immer geliebt, nur leider ist dieses Business ein hartes Pflaster und ohne Geld oder Unterstützung, oder der Ausbildung am Papier, kommt man nicht weit. Irgendwann wurde der Traum der damals im Ballettunterricht der 4 Jährigen Madi wach geworden war, schlichtweg von der Realität überrollt...

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    Steckbrief

    Name:
    Isaac West

    Alter: 23 Jahre

    Aussehen: Isaac ist mit seinen 1, 93 m hochgewachsen und ein gut aussehender junger Mann. Er hat breite Schultern und eine schmale Taille, gehört aber nicht zu den Bodybuilder Typen, sondern wird wohl besser als athletisch beschrieben. Seine Muskeln sind wohl geformt und kein falsches Gramm Fett scheint an ihm dran zu sein. Die Haare sind in einem modernen Undercut gehalten, sie sind dunkelblond und von goldenen natürlichen Strähnen durchzogen. Er trägt meist einen leichten Bartschatten. Sie scheinen immer perfekt auf seinem Kopf zu liegen, meist reicht einmal mit der Hand durch zu fahren um sie in die Richtige Position zu bekommen. Er hat schmale sinnliche Lippen, wobei die untere etwas voller ist. Seine Nase ist grundlegend gerade und etwas breiter, weißt einen kleinen Höcker auf der seinem Profil etwas aristokratisches verleiht. Seine Augen sind von einem dunklen satten grün, um die Iris herum befindet sich ein brauner Kreis der in das Grün hinein läuft, umrandet wird das ganze von dunklen Wimpern. Das Gesicht hat markante Züge und das kleine Grübchen im Kinn verpasst ihn wohl noch einen Schuss mehr übertriebene Männlichkeit. Die Kleidung ist locker, mit Jeans und meistens einer alten Lederjacke.

    Charakter (nur knapp, verändert sich ja meist): selbstbewusst, ehrgeizig, loyal, Beschützerinsinkt

    Herkunft: Isaac kommt aus ärmlichen Verhältnissen, die Mutter ist schwere Alkoholikerin. Zusammen mit der Großmutter und seiner Mutter wohnt er immer noch in einer kleinen Wohnung in einen der schäbigsten Vierteln Londons. Der Vater ist schon vor langer Zeit abgehauen.

    Beruf/Tätigkeit: Arbeitet als Tagelöhner dort wo er Arbeit findet um über die Runden zu kommen, ist dabei sehr vielseitig. Seine Leidenschaft liegt jedoch in der Musik, dafür lebt er und ist auch schon ein paar mal in Bars aufgetreten mit seiner Truppe, aber der große Durchbruch lässt eben noch auf sich warten. Hie und da steht er auch mal mit seiner Gitarre und seiner Stimme auf der Straße.

    Sonstiges: Er ist Gelegenheits-Raucher, wenn viel Stress ist oder das Leben ihn besonders zusetzt greift er eben gerne mal nach ner Kippe. Ein zwei Mal hat er auch schon das Kiffen ausprobiert.
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    Steckbrief
    Name: Julian Forkes
    Alter: 25 Jahre
    Aussehen: Jules ist gute 1,85 m groß, auf seinem Kopf sprießt dunkelbraunes Haar, welches ihm irgendwie immer verwegen vom Kopf abzustehen scheint. Auf seinen vollen sinnlichen Lippen kräuselt sich meist ein kühnes Lächeln. Die Nase ist gerade und schmal, ein paar Bernsteinfarbener Augen, die an feinsten Whisky erinnern liegen direkt unterhalb ein paar dichter Augenbrauen. Die Linien seines Kinns sind markant, jedoch nicht übertrieben. Er rasiert sich regelmäßig, lässt aber gern mal eine Woche drüber wachsen. Er hat breite Schultern und schmale Hüften, ein paar Ansätze von trainierten Muskeln sind zu sehen.
    Charakter (nur knapp, verändert sich ja meist): charmant, kreativ, zuverlässig
    Herkunft: Julian weiß nichts über seine Herkunft, er hatte vor ein paar Jahren bei einem Autounfall sein Gedächtnis verloren, bisher hat aber noch niemand nach ihm gesucht. Nun wohnt er in einer kleinen geradeso erschwinglichen Wohnung um sich auch was zur Seite legen zu können.
    Beruf/Tätigkeit: Tischler mit Hang zur Fotografie
    Sonstiges: Hat einen Pointer in dunkelbrauner Farbe. Den er einfach Krambambuli getauft hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Juni 2020
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Madison

    Das Zusammenleben mit einer Freundin bot oft sehr viele Vorteile. Man konnte sich die Kosten für Miete, Strom und dergleichen aufteilen, es wurde einem manchmal sogar was warmes zu Essen vor die Nase gestellt und vor allem war man nicht alleine, wenn man völlig erledigt von der Arbeit heim kam. Nachteile? Wenn die Mitbewohnerin zwei kleine Kinder hat, bist du während du dich in den vier Wänden aufhältst nie alleine, Ausschlafen ist so gut wie unmöglich und es kann mal passieren das man als Turngerät missbraucht wird. Und so wurde ich mit einem 'uff' wach als die 3 Jährige Charly sich unverblümt auf mich schmiss. Der kleine Abstellraum den ich in der Wohnung bezogen hatte war mit einem dicken blickdichten Vorhang versehen -die Tür hatte vor einiger Zeit den Geist aufgegeben. Schützte vielleicht vor neugierigen Blicken, aber nicht vor Kindern. "Tante Madifon! Aufwaen!" lispelte der kleine blonde Engel -gerade im Moment eher meine Nemesis- lautstark und ich spürte ihre kleinen Finger an meinen Augen, als sie versuchte meine Lider zu öffnen. Um ihre Worte noch zu unterstreichen, begann das Mädchen, welches sich rittlings auf mich gesetzt hatte auf mich auf und ab zu hüpfen. "Ich bin wach! Ich bin wach!" meinte ich nur und griff nach dem Mädchen um sie etwas zurück zuschieben, damit ich mich aufsetzen konnte und sie nicht mehr auf meiner Blase rumturnte. Das Haar stand wirr vom Kopf ab und ich war mir sicher ich könnte noch ein zwei Stunden Schlaf vertragen. Ich gähnte einmal herzhaft und streckte mich, was die Kleine auf meiner Schoß zum kichern brachte. "Mama hat gefagt ich foll dich aufwechen!" sagte das Mädchen und als ich aus den verschlafenen Augen auf sie hinab blinzelte, konnte ich den stolzen Ausdruck in ihrem Gesicht nur zu gut erkennen. Generell war ich jemand mit einem seichten Schlaf, kleine ungewohnte Geräusche ließen mich einfach aufwachen... Wohl eine Art Schutzmechanismus der sich im Laufe der Zeit gebildet hatte. Das kleine Mädchen sprang mit sich selbst sehr zufrieden von meinem Bett hinunter und tapste aus dem Zimmer. Verkündete ihrer Mutter lautstark das ich nun wach sei. Ich seufzte und ließ mich noch einmal zurückfallen, der Blick starr in Richtung Decke. Hmm... wie spät war es überhaupt? Zielsicher tastete meine Hand hinüber zu dem Fensterbrett welches direkt am Bett angrenzte. Ergriff das Telefon mit dem Sprung im Display und drehte dann den Kopf um auf das Ergebnis zu sehen. Zehn nach Siebzehn Uhr... Wieso nur musste im Schlaf die Zeit immer so schnell vergehen? Es half ja nichts, also hievte ich mich hoch und kroch nach vorne an das Fußende. Der einzige Weg aus diesem Bett, denn es passte genau in diesen Raum hinein, auf der gegenüberliegenden Seite war noch ein Kleiderschrank von dem man die Türen öffnen und gerade so davor stehen konnte. Viel Platz war hier eben nicht, aber besser als gar nichts. Ich schlüpfte in die Jeans und das enge Top, und ging dann erstmal hinüber ins Badezimmer um meine 'Morgen'-Toilette zu verrichten. Ich war heute als Begleitung für einen gut betuchten Kunden gebucht worden, einer der Sorte der wohl mit dem silbernen Löffel im Mund geboren wurde. Ich machte das Ganze noch nicht lange. Nici, eine meiner Arbeitskolleginnen, hatte mich darauf gebracht und gemeint das es durchaus lukrativer war als die Arbeit im Club. Ich war mir unsicher, wusste was mit diesem 'Services' gerne einher ging, aber bei Gott ich würde mich sicherlich nicht einfach so von jedem der meine Gesellschaft buchte ins Bett zerren lassen und wenn mir das ganze zu Haarig wurde, würde ich es auch sein lassen. Aber gegen das Ausprobieren konnte doch keiner was sagen oder? Ich meine... ein Mädchen wollte doch schließlich auch nur irgendwie ihren Unterhalt sichern.

    "Wie sieht dein Plan für heute aus Madi?" hörte ich Polly sagen als ich gerade den kleinen Wohnraum mit der Kochnische betrat. Ich sah auf und blickte der blonden Frau entgegen die die kleine Charly gerade auf ihre Hüfte setzte. Ich seufzte leise und nahm dankbar die volle Kaffeetasse entgegen die mir die Freundin reichte. Nach einem kräftigen Schluck von dem heißen Getränk fühlte ich mich auch gleich viel wacher. "Ich habe heute einen Begleitauftrag, irgendso ein Schnösel der wohl auf irgendeiner Party nicht alleine aufkreuzen möchte... also muss ich jetzt dann los zu Marios um mir passende Klamotten zu leihen", antwortete ich und lehnte mich mit der Hüfte gegen die Küchentheke. Mario führte einen Klamottenladen und vermietete eben auch mal gerne den einen oder anderen Fummel, man fragte besser nicht nach wie er an diese gelangt war. Mir war es egal, für mich galt es eben nur passend gekleidet zu sein und wenn ich heute gut arbeitete und in solchen Kreisen bekannt wurde... ja wer wusste was dann alles möglich wäre? Ich wagte nicht daran zu denken, dass ich mir dann vielleicht mal eine hübsche kleine Wohnung alleine würde leisten können, wenn man zu hohe Erwartungen hatte, wurde man oftmals doch nur enttäuscht. Ich dachte nicht weiter darüber nach, denn das würde mich nur frustrieren und brachte rein gar nichts. Also schenkte ich der Freundin und ihrer Kleinen ein Lächeln und machte mich danach auf den Weg zu Marios 'Kleiderpalast'.

    Die Tasche geschultert, die Schuhe in ein Paar bequeme Sneaker gesteckt lief ich eine schmale Straße entlang in Richtung der U-Bahn, eine Station musste ich damit fahren und dann noch ein Fußmarsch von 10 Minuten. Auto hatte ich natürlich keines, ich hatte nicht einmal einen Führerschein, aber das war in London auch Gott sei Dank nicht nötig da die öffentlichen Verkehrsmittel gut ausgebaut waren. Wie gewohnt war der Zug gesteckt voll, die meisten waren jetzt auf dem Heimweg von der Arbeit. Schon witzig das ich mich erst fertig machte dafür. Ich schlängelte mich gekonnt durch die Menge und folgte dem Strom an Menschen hinaus und kam wieder auf die Straße.
    Eilig hatte ich es noch nicht, aber ich würde meine Zeit bis ich fertig sein musste vermutlich brauchen um mir ein passendes Outfit zusammen zustellen... was das anging war ich leider doch widererwarten etwas eigen. Mein Weg führte mich an einer Tanzschule vorbei und ich kam nicht umhin durch das große Fenster in den Saal zu spähen und für einen Moment anzuhalten. Beobachtete die TänzerInnen im inneren und spürte dabei das Kribbeln in meinen eigenen Beinen und Armen. Nur ein Moment... nur für einen Moment, ließ ich es zu in diesen Tagtraum zu versinken.
     
  8. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Nathan

    Nachdem ich einigermaßen schick war schnappte ich mir noch meine schwarze Lederjacke und ging nach unten in den Kellerraum welcher zu Wohnung gehörte. Dort stellte ich immer das alte Moped ab denn auf der Straße war so etwas nicht sicher. Es gab täglich Diebstähle oder auch schlimmeres. Auch wenn er sich einen gewissen Ruf geschaffen hatte und sich selten jemand mit ihm anlegte wollte er es auch nicht unbedingt herausfordern. "F*ck" fluchte ich als ich mich daran erinnerte, dass der Tank leer war und ich auch keinen gefüllten Kanister mehr hatte. Jetzt musste ich die Strecke mit der U-Bahn zurücklegen. Mit einem lauten Knall schlug ich die Haustür hinter mir zu. Da die meisten Menschen bereits auf dem Weg nach Hause waren würde es eng werden. In weiser Voraussicht hatte ich mir schon keinen Geldbeutel mitgenommen sondern lediglich etwas Bargeld und das steckte in meinen Strümpfen. In der U-Bahn kam es nicht selten zu Übergriffen und Diebstahl. Mit festem Schritt lief ich die Straße in diesem heruntergekommenen Viertel entlang und beachtete die Menschen um mich herum kaum. An der Tanzschule kurz vor der U-Bahn musste ich einer Frau ausweichen die auf dem Fußweg stehen geblieben war. Zum Glück fuhr die Bahn hier im 20 Minutentakt daher hatte man nie allzu lange Wartezeiten und selbst wenn ich hatte mehr als genug Zeit. Essen würde ich auf der Arbeit, denn in der Nähe gab es einen kleinen Imbiss in dem ich mir vorher etwas für wenig Geld besorgen konnte. Es begegneten mir immer mal wieder Leute die dann knapp nickten. Ich kannte zwar nicht alle aber einige waren bekannte Gesichter aus den Kämpferkreisen in denen ich mich bewegte. Kaum hatte ich die Station erreicht kam mir auch schon ein riesen Schwarm an Menschen entgegen. Scheinbar war gerade eine Bahn angekommen. Es war um diese Zeit einfach unglaublich viel los und da es ein angenehmer Frühlingstag war, schienen noch mehr Menschen unterwegs zu sein. Im Winter erledigte jeder nur das Nötigste und zog sich wieder in die Wohnung zurück da es zu kalt war um auf der Straße herum zu lungern. Am Automaten angekommen zog ich mein Ticket und nahm auf einer der umherstehenden Bänke Platz. Als sich eine ältere Dame mit Einkaufstaschen näherte erhob ich mich überließ ihr den Platz "Danke Jungchen." Sie nickte mir lächelnd zu und man sah ihr an wie erschöpft sie war.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 Juni 2020
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Madison

    Ich war wie benommen, im Kopf war ich schon längst da drinnen und tanzte die Choreographie mit. Eins, zwei, Step, vier, fünf, Drehung... Ich schüttelte schließlich meinen Kopf und sah nach vorne um weiterzugehen... zum Glück war ich nicht gleich los gestartet, denn sonst wäre ich den Mann der mir gerade auswich, wohl direkt in die Arme gelaufen. Ich murmelte trotz der Tatsache das ja eigentlich nichts passiert war eine schnelle Entschuldigung, gehörte sich das doch auch so. Mein Blick folgte ihm für einen Moment über die Schulter, konnte jedoch nur mehr den Rücken und den Hinterkopf sehen. Ich wandte mich wieder nach vorne, nur kurz im Augenwinkel betrachtete ich die Tanzschule neben mir, bevor ich mit der Zunge schnalzte und mit einem entschlossenen Schritt fort ging. Ich hatte keine Zeit für diese Träumereien!
    Je weiter ich ging, desto mehr dünnten sich die Menschenmassen aus, in den verwinkelten Gassen dieses Viertels verlief sich alles eben etwas schneller. Als ich um die nächste Ecke bog, konnte man das Schild von Marios Kleiderpalast schon sehen. Das alte Backsteingebäude mit den etwas staubigen Schaufenster und dem Blechschild das nur noch an einer Kette hing schien nur wenig einladend zu sein und wenn ich den Laden und den Besitzer nicht schon lange kennen würde, würde ich wohl nie darauf kommen das der Laden geöffnet war -geschweige denn würde ich da hinein gehen. Ich griff nach der Ladentür und drückte sie auf, als sie aufschwang stieß sie gegen ein Glöckchen das oben hing und geräuschvoll verkündete das ich da war. War vielleicht nur meine Meinung, aber ich hatte immer das Gefühl ich störte jemanden wenn diese Glocke so laut schrillte. Beim betreten des Ladens wurde man sich bewusst, dass dieser Laden im Grunde eben billige Klamotten verkaufte, es roch unter dem Raumduft unterschwellig nach der Chemie die zum Färben der Kleider verwendet wurde, aber es war sauber und ordentlich.

    "Bin gleich da!" hörte ich währenddessen die angestrengte Stimme einer Frau. Neugierig wandte ich den Kopf und sah wie eine kleine zarte Brünette gerade eine Kiste herschleifte. Sie richtete sich auf und drehte sich zu mir herum, maß mich von den Füßen an bis zu meinem Gesicht und ich konnte ein Schmunzeln kaum verbergern. "Oh, Madison, du bist es!" rief sie aus als sie mich erkannt hatte, sie schob die Brille auf ihrer Nase zurecht und deutete dann auf eine Tür die ins Hinterzimmer führte. "Mario ist hinten, er murmelte irgendwas von das er ein paar Exemplare für dich raussuchen muss", erklärte sie und ich kicherte leise. "Danke Aly!" flötete ich und ging schon auf die Tür zu. Die Tür stand offen deswegen schritt ich einfach durch.
    Das Hinterzimmer war ein krasser Gegensatz zu dem was vorne war. Hier waren die Kleiderständer gefüllt mit teuren Fummeln. Sie hingen feinsäuberlich und eingehüllt auf ihren Ständern. Einige glitzerten wie wild, andere waren so exotisch und fern jedwedem Alltags, das sie nur von irgendeinem Designer stammen konnten, der jedweden Bezug zur Realität verloren hatte. Die Mode auf den Laufstegen verstand ich sowieso nicht, zu meist waren das doch Kleider die man im echten Leben niemals tragen konnte.
    In der Mitte des Raumes stand ein Tisch auf dem schon zwei Kleider lagen und ich trat unvermittelt darauf zu um diese zu betrachten. Vorsichtig streckte ich meine Hand nach dem dunkelblauen Stoff aus und strich mit dem Fingerspitzen darüber. So weich... Der Stoff war ein Traum.

    "Ah wie ich sehe, begutachtest du schon meine Auswahl!" erklang die samtweiche Stimme des Halbitalieners. Ich sah auf und begegnete dem Blick des außerordentlich gut gepflegten Mannes. Das Haar war feinsäuberlich gestylt, das Hemd aufgebügelt und das Kinn glatt rasiert. Der Geruch des Aftershaves stieg in meine Nase, dezent und gerade so präsent das es wohlig auf die Sinne wirkte. Die Austrahlung des Mannes vor mir war einfach umwerfend, jedes Model würde wohl dabei untergehen. "Süße! Schön dich zu sehen!" flötete Mario und trat auf mich zu. Er legte seine Hand auf meinen Oberarm und beugte vor für die Küsschen auf der Wange, wobei er übertrieben seine Lippen spitzte und ein 'Moah, Moah' verlauten ließ. Hatte ich schon erwähnt das dieser Mann schwul war? Nein? Nun jetzt wisst ihrs. Deswegen hatte ich auch keinerlei bedenken und war mir auch sicher, dass ich in allem was dieser Mann mir vorlegte verdammt heiß und teuer aussehen würde. Er erfüllte eben jedes einzelne Klischee und die Kleider hier waren top gepflegt und wurden auch sorgfältig gereinigt nach der Miete.
    So gingen wir die Auswahl durch und wir beiden waren uns einig dass das dunkelblaue kurze Cocktailkleid mit dem unverschämt tiefen Rückenausschnitt die richtige Wahl war. Der ausgestellte Tellerrock umspielte meine Beine perfekt und betonte die Länge. In der Taille saß ein kleines Band mit einer kleinen Schleife, das Oberteil war ärmellos der Ausschnitt hoch angesetzt. Es bestand hauptsächlich aus Spitze was es doch wieder etwas freizügiger machte, aber selbstverständlich war es an den Brüsten und zur Taille hinunter mit Stoff hinterlegt. Heute ging es ja darum schick und passend auszusehen. Der Rücken hatte im Nacken einen kleinen Verschluss mit einem Knopf und ging dann weit auf, legte die Haut von Schulter und Rückgrat bis hinunter zur Taille frei. Mario machte mir auch einen guten Preis für die Miete, nachdem er mir auch noch passende Highheels dazu gegeben hatte und mit dem teuren Stücken in der Tasche machte ich mich wieder auf den Weg. Ob es sich gut angefühlte darauf angewiesen zu sein Kleidung zu mieten? Nein, natürlich nicht... es würde sich natürlich viel besser anfühlen in einen Laden gehen zu können und einfach das mitnehmen zu können was einem gefiel. Also mitnehmen im Sinne von kaufen.
    Sei es wie es sei, mein nächster Weg führte mich in den Club wo ich sonst Abends arbeitete, der Schuppen war schon in Ordnung. Es wurde darauf geachtet das die Tänzerinnen nicht angefasst wurden und wir durften das meiste vom Trinkgeld auch behalten. Noch war es ruhig dort und ich nutzte dies um mich dort für den Auftrag fertig zu machen. Legte Schminke auf und steckte meine Haare gekonnt und elegant hoch, wobei es nicht lange dauerte bis die erste Strähne auch schon in mein Gesicht rutschte, die kleine Locke sprang vor und hing mir im Augenwinkel. Mit einem kleinen Nasenrümpfen, wickelte ich sie um meinen Finger und strich sie danach hinter mein Ohr. Ein Blick auf die Uhr verriet mir das mein Fahrer auch jeden Moment aufkreuzen sollte, er würde mich bis zum Anwesen des Auftraggebers bringen und dort würde ich dann mit dem Clienten weiterfahren... Ich hoffte nur dass heute Abend alles gut ging. Bis jetzt war ich mir auch meiner Sache sicher gewesen, doch jetzt wo es soweit war, zweifelte ich etwas und spürte den kleinen nervösen Knoten in meinem Magen. Ich atmete tief ein und aus. "Du schaffst das Mädchen!" sprach ich mir selber mut zu und checkte nochmal alles im Spiegel durch. Der Anblick war wirklich ungewohnt, sah ich doch so anders aus in diesen teuren Kleid, als könnte ich es mir tatsächlich leisten. Tja, also dann... Ich zwinkerte mir also zu und schritt weiter, hinaus auf die Straße wo der Wagen schon auf mich wartete.
     
  10. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Nathan

    Als die nächste Bahn kurze Zeit später auch schon eintraf, half ich der Frau hinein denn es war viel los und die wenigstens achteten überhaupt auf sie. Da alle Plätze belegt waren und es keiner für nötig hielt ihr den eigenen zu überlassen nahm sie auf ihrem Rollator Platz. An der nächsten Station half ich ihr wieder aus der Bahn heraus. Freundlich lächelnd bedankte sie sich und schob mir einen kleinen Schein zu. Etwas erstaunt schüttelte ich den Kopf und dankte ihr gab ihn aber wieder zurück. Sie sah selbst nicht so aus als hätte sie die Millionen auf dem Konto und auch wenn ich jeden Penny gebrauchen konnte nahm ich es nicht an. Sie wollte zwar protestieren doch da hatte ich mich schon umgedreht und die Türen sich geschlossen. Zwei Stationen weiter stieg auch ich schließlich aus. In Mitten der Menschenmasse lief ich eine Weile bis ich den besagten Club erreichte. Dieses Viertel war wie eine andere Welt und stand im krassen Gegensatz zu meinem. Die Gebäude waren fast alle super modern und man sah ihnen an, dass hier nur die High Society verkehrte. Ich fühlte mich immer völlig fehl am Platz doch es gab Arbeit zu erledigen und das war alles was mich an diesen Ort trieb. An der Tür wartete Steve bereits auf mich in betrachtete mich kopfschüttelnd. "Hey Mann ich glaub schick ist nicht so ganz deins oder?" Ich zuckte mit den Schultern denn etwas feineres hatte ich eben nicht. "Ich hab mich immerhin rasiert." Entgegnete ich ihm grummelnd und er begann zu grinsen "Komm mit ich hab was für dich dabei." Er öffnete die große Metalltür und wir traten beide durch den Seiteneingang ein. Der Haupteingang war um einiges pompöser und besaß drei große Doppeltüren. Der Seiteneingang wurde von den Mitarbeitern genutzt. Von dort gelangte man auch direkt durch einen schmalen Flur zu den Räumen welche für die Sicherheitsleute gedacht waren. Frank und Logan waren ebenfalls anwesend und damit beschäftigt die Kameras zu checken. In diesem Club wurde äußerst viel Wert auf die Sicherheit gelegt und es gab neben dem festen Personal immer wieder bei besonderen Events zusätzliche Leute, wie ich, die engagiert wurden. "Hier." Steve deutete im nächsten Raum, welcher als Umkleide diente, auf einen feinen schwarzen Anzug mit Hemd. "Kannst meinen Ersatzanzug nehmen." Mit diesen Worten ließ er mich alleine und ich betrachtete das edle Teil. Das Ding kostete vermutlich mehr als meine gesamte Kleidung Zuhause. Bevor ich mich aber verkleidete ging ich rüber zu den Jungs um ihnen bei den Vorbereitungen zu helfen. Es gab einiges zu tun und wir hatten alle Hände voll zu tun, da eine der Kameras nicht so funktionierte wie geplant. Ich erfuhr, dass der VIP Bereich von einem reichen Kerl gebucht worden war der seinen Geburtstag feierte. Mittlerweile kannte ich dieses Prozedere bereits. Anfangs würde ich am Einlass stehen und die VIP Bänder den geladenen Gäste überreichen. Anschließend war ich dafür verantwortlich bei aufkommendem Stress für Ruhe zu sorgen oder auch ungebetene Gäste schnellstmöglich zu entfernen. Nachdem soweit alles erledigt war ging ich wieder zurück zur Umkleide, zog alles bis auf die Boxershorts aus und die Anzugshose und das weiße wirklich teuer aussehende Hemd an. Für einen Moment betrachtete ich mich im Spiegel und entschied ohne Sakko zu gehen. Es waren nur noch 10 Minuten bis der Club öffnete und ich machte mich auf den Weg zum VIP Bereich. Da Steve nicht ganz so muskulös war wie ich spannte das Hemd zwar nicht direkt doch man konnte durchaus erahnen was darunter lag. Die Arme hatte ich unterwegs hochgekrempelt sodass die Unterarme frei waren. Gemeinsam mit Frank der, jedoch seinen Sakko trug, wartete ich nun auf die ersten Gäste.
     
  11. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Rose

    Die Zeit in der Badewanne ging schneller vorbei,wie ich dachte. Ich hörte meine Mutter rufen,dass es Essen gab. So stieg ich also aus der Wanne und trocknete mich ab. Dann zog ich mich an und ging runter ins Esszimmer.
    Wir aßen gemeinsam in Ruhe,ehe ich mich wieder ins Bad begab und mir meine Kleidung für die Party anzog. Die Haare ließ ich offen. Sie fielen in sanften Locken. Ich mochte meine Haare...
    Ich ließ übers Handy ein wenig Musik laufen und schminkte mich dabei. Gerade,als ich fertig war mit meinem Make up, bekam ich eine Nachricht. Es war Timothy,der mich abholen kam. Ich schlüpfte also in meine Schuhe,zog mir meine Jacke über und nahm noch die kleine Tasche,ehe ich eilig das Haus verließ. Ich begrüßte Timothy mit einem Kuss. "Hey."meinte ich lächelnd. Dann fuhren wir los. Erstaunlicherweise war er sehr ruhig heute bei der Fahrt.
    Am Club warteten schon die ersten seiner Freunde und wir begrüßten uns alle,auch wenn ich mich ziemlich fehl am Platz fühlte. Eine Blondine fiel mir dabei besonders auf, denn sie umarmte Timothy länger,als es mir lieb war. Misstrauisch betrachtete ich die Szene.
     
  12. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Madison

    Ich saß auf dem Rücksitz des Wagens, die Beine züchtig zusammen und die Hände auf den Schoß gelegt, darauf bedacht das Kleid nicht zu zerknittern. Es war immerhin nicht meins... aber selbst wenn es wohl meines wäre, würde ich es pfleglich behandeln. Sanft strich ich über den Rock und erwischte mich bei einem kleinen Seufzen. Der Rock würde bei einer Drehung im Tanz sicher fabelhaft mitschwingen. Mein Blick glitt aus dem Fenster hinaus und ich beobachtete die vorbeiziehende Gegend. Wie lange war es her das ich in einem Auto gesessen war? Gefühlt ewig, ich schloss meine Augen für einen Moment und die Erinnerung an damals als ich mit 15 Jahren bei einer roten Ampel einfach ausgestiegen war weil mein Pflegevater zudringlich geworden war. Ich verlor mich etwas darin, so das ich gar nicht merkte wie wir vor einem großen Haus hielten. "Madison? Madison wir sind da!" Ich blinzelte und blickte in Richtung von Henry dem Fahrer. Sofort richtete ich mich etwas auf und räusperte mich. "Danke", hauchte ich und griff nach der Türklinke. "Wenn irgendwas ist, ruf an Kleine! Ich werde in der Nähe des Clubs sein!" Für einen Moment hielt ich inne und sah aus dem Fenster, dann wieder zurück zu dem Mann am Steuer. Ich nickte und stieg schließlich aus dem Wagen, strich den Rock glatt. Mein Blick ging wieder hoch und ich sah mich um, es war eine sehr feine Gegend wo ich mich gerade befand. Die Fassaden der Häuser waren blitzblank, schmiedeeiserne Gitter umzäunten die Vorgärten mit den klischeehaften englischen Rasen. Hohe Fenster an denen blütenweiße Vorhänge hingen dahinter. Durch eines der Fenster konnte man dahinter an der hohen Decker einen großen Leuchter sehen der sein Licht bis hier draußen warf. Hier war ich definitiv in einer ganz anderen Welt... zumindest schien es so.
    Wie mit dem Clienten ausgemacht, läutete ich zwei mal und stellte mich dann vor die Ausfahrt mit dem hohen Tor, welches ebenfalls in dem schwarzen Eisen gehalten war. Die Spitzen waren gedreht und standen spitz empor. Jeder Einbrecher würde wohl den Versuch sich da drüber zu hangeln bitter bereuen. Nur wenige Minuten später kam von Innen auch schon ein Auto vor gefahren, das automatische Tor schwang auf und der Wagen hielt neben mir an. Ich atmete noch einmal tief ein und aus, kämpfte meine Aufregung nieder und nutzte mein schauspielerisches Talent um ein perfektes Lächeln hervor zu zaubern. Ich stieg in den teuren Wagen ein und saß auf der Rückbank direkt neben meinem Clienten, das Auto wurde wohl vom Hauseigenen Chauffeur gefahren. Ich staunte wirklich nicht schlecht... in diesem Auto war gefühlt mehr Platz als in meinem kleinen Abstellraum. Die Sitze waren aus schwarzem Leder und alles wirkte so edel, dass ich kaum wagte zu atmen aus Angst ich könnte etwas schmutzig machen.
    Während wir fuhren sagte mir der Kunde, James hieß es übrigens, um was es ungefähr ging. Irgendwas das er mit einem seiner Kumpels eine Wette am laufen hatte und dafür halt eine Frau mitzubringen hatte, damit er sie nicht verlor. James gehörte nicht gerade zu der charismatischen Sorte, seine Figur war schlacksig und irgendwas gefiel mir einfach nicht am Ausdruck einer Augen. Doch ließ ich mir mein Unbehagen nicht ansehen, immerhin zahlte dieser Mann für meine Gesellschaft. Bis ein Uhr früh hatte er gezahlt, also würde ich bis dahin die neue reizende Bekanntschaft mimen und dann das weite suchen. Blieb nur zu hoffen, dass heute alles glatt lief. Oh Gott bitte, lass heute einfach alles gut gehen!
    Vor dem Club angekommen, wo ein Freund von James heute seinen Geburtstag feierte, verließen wir das Auto und gesellten uns zu seinen Freunden. Ich lächelte und schüttelte artig Hände, hakte mich währenddessen bei James ein. Ich fühlte mich etwas überwältigt... mein Blick ging in die Runde und ich sah nur exquisit gekleidete Menschen, perfekt gestylt und nein es waren nicht alle schön, aber alle verdammt von sich überzeugt. James stellte mich seinen Freunden und deren Begleitung einfach nur als Sonie vor, das war mein 'Künstlername'. "Freut mich!" sagte ich mit einem breiten Lächeln und schüttelte schon die nächste Hand.
     
  13. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Nathan

    Durch die kleinen Headsets hörte ich Steves Stimme "Es geht los." informierte er uns und nach und nach kamen auch die erste Gäste. Die Kellnerinnen hatten die Tische bereits mit Champagner bestückt von dem ein einziges Glas vermutlich mehr kostete als zwei meiner Monatsmieten doch darüber machten sich diese Leute keine Gedanken. Man sah jedem einzelnen von ihnen das Geld an. Ich war kein Modeprofi doch ich konnte durchaus verdammt teure Kleidung von Secondhand unterscheiden. Jeder der in den VIP Bereich wollte musste mir seinen Namen nennen damit ich diesen auf der Liste checken konnte. Anschließend bekam jeder der exklusiven Gäste ein blaues VIP Bändchen. Der VIP Bereich füllte sich nach und nach, doch da er groß und mit eigener Bar sowie Tanzfläche ausgestattet war, blieb es überschaulich. Die meisten der Frauen hatten viel zu viel an sich herum schnippeln lassen, sie waren künstlich und sahen aus wie Barbies. Den idiotischen Männern schien es jedoch zu gefallen denn man sah ihnen deutlich an wie sehr sie Gesellschaft der Damen genossen. Ich schüttelte meinen Kopf und grummelte vor mich hin woraufhin Frank mir einen fragenden Blick zu warf den ich gekonnt ignorierte. Dieser Abend würde wie die vielen anderen zuvor ablaufen. Die Reichen würden sich betrinken, die Frauen wenn möglich die reichsten unter ihnen heraussuchen und sich an deren Fußsohlen heften. Wenn Mummy und Daddy wussten wie ihre wohlerzogenen Kinder sich an solchen Abenden verhielten würden sie vermutlich aus den Latschen kippen. Als eine Blondine vor mir stehen blieb mir ihren Namen zu nennen legte sie ein so falsches Lächeln auf, dass ich lediglich eine Augenbraue nach oben zog "Amanda" sie verschränkte die Arme vor ihrer Brust und sah ungeduldig zu mir "Und wie noch?" ich sah ihr direkt in die Augen und in meinen blauen Augen lag nichts als Kälte während ich ihr direkt in die Augen sah. "Kingsley natürlich." Ich hob erneut eine Augenbraue und brummte ihr ein "Aha" entgegen, gab ihr das blaue Band woraufhin sie sich unter die anderen Gäste mischte. Die meisten der Gäste schienen anwesend zu sein doch der Star des Abends und einige weitere fehlten noch.
     
  14. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Rose

    Timothy schien ganz begeistert von der Blondine. Es störte mich unheimlich,natürlich. Nun stießen auch die letzten zu uns und wir begaben uns zum Eingang. Timothy war mit Blondchen schnell voraus gegangen und bevor ich mich versah,im Club verschwunden.
    Ich hatte das Gefühl,dass es heute Abend wohl noch einige Probleme geben würde. Vor mir waren nur noch 2 Leute. Für einen Moment musterte ich den Security-Mann kurz,ließ dann aber noch den Blick über die Menschen schweifen. Schnell war ich dann dran. Ich lächelte dem Mann kurz zu."Rose Lewis."sagte ich nur. Er wollte bestimmt auch nur seine Arbeit machen und dann nach Hause gehen. Dorthin würde ich auch nur zu gerne wieder hin... Der Abend würde bestimmt ein Reinfall werden. Ein kurzes Seufzen wich über meine Lippen,ehe mein Blick sich wieder auf den Mann vor mir richtete.
     
  15. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Madison

    Als die Gruppe sich gesammelt hatte, betraten wir den Club. Das mein Herz mir bis zum Halse schlug, ließ ich mir nicht anmerken. Seit ich aus dem Auto, welches mein Vermittler gestellt hatte, ausgestiegen war, fühlte ich mich fast wie in einem dieser Science Fiction Filme, alles schien so unwirklich... Als wir den Haupteingang durchquert hatten, wurden meine Augen wohl für einen Moment groß vor lauter staunen. Ich war schon in vielen Clubs gewesen, aber natürlich noch nie in einem so feinen Schuppen. Diese Menschen um mich herum, von ihnen hatte vermutlich noch nie jemand Geldprobleme gehabt. Bei all dem Pomp und so... fragte ich mich mit einem Mal wieso James ausgerechnet mich gebucht hatte. Mal ehrlich... es gab sicher genug Mädchen die auf so reiche Typen standen und auch ohne Honorar mit ihm ausgehen würden. Denn auch wenn er etwas schmierig war, unbedingt hässlich war er jetzt auch nicht. Nicht auf den ersten Blick zumindest und nett war er bisher auch zu mir gewesen.
    Die Musik war laut, aber hämmerte noch nicht so sehr, wie sie es wohl zur späteren Stunde tun würde. Ich kam nicht umhin mich um zusehen, alles schien so schön und rein. Es gab nicht eine abgeschlagene Kante am Mobiliar oder sonstige Spuren von vergangenen durchgefeierten Nächten. Beinahe wirkte es so als wäre dies der erste Abend an dem diese Location geöffnet hatte. Was natürlich Schwachsinn war, aber für jemanden der kaum etwas besaß, wirkte es natürlich so. Ok, ruhig bleiben Madi! Es ist dein erster Auftrag in diesen Kreisen! Verbock es nicht! mahnte ich mich selber und wandte mich meiner Begleitung wieder zu, der sich jedoch nur angeregt mit einem seiner Kumpels unterhielt. Vor uns war ein schwarz haariges Mädchen, sie war ein Stück kleiner als ich, wirkte zart und beinahe Puppenhaft. Die Haut wirkte selbst in dem Zwielicht des Clubs hell und empfindlich, beinahe wie Porzellan. Sie gab dem Security-Mann vor ihr ihren Namen bekannt, aufgrund der Lautstärke der Musik konnte ich diesen von da wo ich stand natürlich nicht verstehen. Dieser checkte seine Liste ab, setzte dann wohl einen Haken unter ihren Namen und reichte ihr ein blaues Band.
    Der VIP-Bereich.. also wenn mir mal jemand erzählt hätte das ich auf so eine Party kam, dann hätte ich ihn wohl eiskalt ausgelacht. Während James als nächstes vortrat, erlaubte ich mich für einen Moment meinen Blick über den Wachhund des Abends gleiten zu lassen. Das Hemd welches er trug zeichnete nur zu deutlich die Linien von ausgeprägten Muskeln darunter ab. Ob es Absicht oder nicht, dass etwas enger anlag, es ließ erahnen das man es sich mit dem Kerl lieber nicht verscherzte. Die aufgekrempelten Ärmel... das arme Hemd tat mir ja wirklich leid. Er wirkte nicht wie einer der sonst in solchen Räumen stand. Vor allem wenn man ihn mit seinem Kumpel verglich der wie einer von den Men in Black aussah. Ich legte meinen Kopf schief und rutschte mit dem Blick hoch in sein Gesicht. Er war glatt rasiert, doch der grimmige Gesichtsausdruck und der kühle Blick ließ nichts von dem erahnen was er von dem Ganzen hier hielt. Doch sein Blick vermochte mich nicht zu schrecken, ein kleines verschmitztes Lächeln stieg in meine Züge, hatte ich doch das Gefühl das er eher zu meiner Sorte gehörte, als zu den vermeintlichen Kalibern hier.
    James bekam schließlich sein Band und dann kam die Aufmerksamkeit auf mich. "Das geht in Ordnung, sie gehört zu mir!" meinte mein Auftraggeber und ich konnte nicht verhindern das mir eine leichte Röte ins Gesicht stieg. Na ob das dem Mann da vor uns ausreichte? Ich hatte nicht wirklich Lust meinen Ausweis hervor zu holen, denn diese Leute kannten nicht meinen echten Namen und sollten ihn auch nie erfahren. Deswegen gab es ja diese 'Künstlernamen'.
     
  16. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Nathan

    Nachdem die Person um die sich an diesem Abend alles drehen sollte endlich mit einer dieser ach so feinen Blondinen, welche vermutlich so viel Tiefgang wie ein Planschbecken hatte, aufgetaucht war fehlten lediglich zehn weitere Gäste. Jeder nannte den Name und es lief eigentlich ohne große Zwischenfälle soweit gut. Als nächstes nannte mir eine dunkelhaarige Frau ihren Namen "Rose Lewis" woraufhin ich meine Stirn runzelte nach einem kurzen Blick auf die Liste. Sie war als Begleitung von diesem Timothy eingetragen und doch war dieser vor kurzem mit dieser Blondine im Arm aufgetaucht. Sie schien sich ziemlich fehl am Platz vorzukommen denn auch wenn sie kurz gelächelt hatte sah man es ihr an und der Seufzer bestätigte meine Vermutung umso mehr. Ich nickte ihr zu, strich den Namen auf der Liste durch und gab ihr das blaue VIP Band. Hoffentlich gab es heute Abend kein Drama. Den Blick der anderen Frau, welche ein kurzes blaues Kleid trug, hatte ich zwar auf mir gespürt doch das war nichts neues. Viele der Frauen hatten mir an anderen Abenden ihre Nummern zugesteckt, denn auch wenn sie wussten, dass ich wohl nicht reich war sprach in ihren Augen nichts gegen etwas Spaß mit dem großen bösen Wolf. Ein großer ziemlich dünn geratener Kerl trat vor mich und in meinem inneren sträubte sich alles dagegen diesem schmierigen Lappen Einlass zu gewähren doch da er auf der Liste stand bekam er sein Band doch mein Blick verdüsterte sich wenn überhaupt möglich noch mehr. Als er die Frau welche mich zuvor beobachtet hatte seine Begleitern nannte hob ich eine Augenbraue und sah zu ihr "Und hat diese Dame auch einen Namen?" Auf der Liste stand zwar hinter dem Namen des Typen eine +1 doch ich benötigte noch den Namen seiner Begleiterin um diesen eintragen zu können. "Sonie" hörte ich ihn genervt sagen und sah kurz zu ihm und anschließend wieder zu ihr. Ich nickte knapp und reichte auch ihr ein Bändchen denn ich hatte verstanden. Würde ich jetzt nach ihrem richtigen Namen fragen würden auch die anderen diesen mitbekommen, doch mit solchen Künstler-Namen versuchten die Frauen eben dies zu verhindern. Ich betrachtete sie einen Moment. Ihre Wangen waren gerötet, es schien ihr unangenehm zu sein, dass sie auf den Namen angesprochen worden war. Ich nickte den beiden nochmals zu und ließ sie eintreten. Jeder musste auf die ein oder andere Weise Geld verdienen und ich war sicherlich der letzte der irgend jemanden dafür verurteilte. Mit einem kurzen Blick auf meine Checkliste stellte ich fest, dass nun alle anwesend waren. Ich gab Frank ein Zeichen, dass ich eine Runde durch den VIP Bereich drehen würde um die Lage zu checken und Präsenz zu zeigen. Natürlich gab es auch heute wieder die ein oder andere Frau die mir schmachtende fast schon lustvolle Blicke zuwarf doch für kein Geld der Welt würde ich jemals mit solch künstlichen Tussis etwas anfangen auch wenn es nur ein One-Night Stand wäre, weshalb mich diese Blicke völlig kalt ließen.
     
  17. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Steckbrief
    Name: Kataleya
    Alter: 21 Jahre
    Aussehen: Langes Blondes Haar, hohe Wangenknochen, zarte Lippen, blaue Augen, 1,65m groß
    Charakter (nur knapp, verändert sich ja meist): selbstbewusst, gegenüber Jungs die ihr gefallen schüchtern und etwas tollpatschig, humorvoll, neugierig, hilfsbereit
    Herkunft: Kataleya auch kurz Leya genannt, kommt aus einen reichen Familienhaushalt, wo die Eltern ihr nur Druck machten und wollen, das Leya ihre Anwaltsfirma mal übernimmt, wo Leya aber ganz andere Vorstellungen hat und schnell ausgezogen ist, da sie den Druck nicht mehr stand gehalten hat. Dementsprechend hat sie sich von ihrer Familie abgekapselt um ihr eigenes Ding zu machen und hat eine 60 qm Wohnung in einen ärmeren Viertel
    Beruf/Tätigkeit: Kellnerin/Verkäuferin in einen angesehenen Café
    Sonstiges: Sie hat eine Dobermann Dame mit dem Namen Casey. Leider neigt sie zu einer erhöhten Tollpatschigkeit, wenn sie Kerlen begegnet, bzw. Mit Kerlen spricht die ihr gefallen.
     
  18. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Kataleya

    Ein langer Arbeitstag neigte sich dem Ende zu und meine Schicht war für den Rest der Woche vorbei, ich hatte mir ein paar Tage Urlaub genommen um ein wenig Zeit mit Casey zu verbringen und um einmal von den ganzen Alltag Abstand zu gewinnen. Ich schnappte mir meine Handtasche und verabschiedete mich von den anderen, ehe ich aus dem Café lief und Richtung Zuhause laufen wollte, denn gleich wollte ich eine Runde mit meiner Casey Joggen gehen.
     
  19. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Madison

    Ich hatte keinerlei Avancen in eine Richtung gemacht das ich irgendwie Speziell interessiert wäre. Ich war einfach von Grund auf neugierig und ein keckes Lächeln hatte ich oft auf den Lippen... Ja manche Männer sahen schon so etwas oft als Anmache an. Schenkte man ihnen nur ein kleines Lächeln, sollte man gleich so verliebt in sie sein... Nein, definitiv nicht. Wie es eben kommen musste, fragte er nach meinem Namen und ich öffnete schon den Mund um zu antworten, doch James schnitt mich etwas grob und mein Name kam so genervt über seine Lippen das mein Mund erstmal ein schmaler Strich wurde und ich gerade so widerstehen konnte die Nase kraus zu ziehen. Doch der Mann vor mir schien sich mit dem Zufrieden zugeben. "Danke", hauchte ich und nahm das Band entgegen und nein ich schämte mich sonst wirklich nicht bei dem was ich tat, aber gerade hatte ich einfach ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Manchen Leuten wollte man sich einfach irgendwie rechtfertigen... etwas erklären, auch wenn man nicht wusste wieso. Mit ruhigen Schritten folgte ich meinem Klienten und ließ dabei kundig meinen Blick herum gehen, beobachtete wie die Leute sich schon zusammen stellten und ihre schicken Gläser voll mit Champagner schwenkten. Ich mochte das prickelnde Zeug nicht und lehnte dementsprechend höflich ab, als James mir ein Glas hinhielt. Was ihn irgendwie zu verstimmen schien. Oh... da musste ich wohl etwas auf der Hut sein!

    Ja den einen oder anderen Drink würde ich mich schon genehmigen, aber ich wollte bei der Arbeit nicht besoffen sein, man musste nie wie sehr das ausgenutzt werden würde. Ich war heute das hübsche Anhängsel nicht mehr nicht weniger. Gerade standen wir in einer Gruppe zusammen und es wurde sich angeregt unterhalten, ich war bei James untergehackt und spielte das anhimmelnde Püppchen. Kicherte wenn man fragte wie wir uns kennen gelernt hatten und erzählte das wir uns eben zufällig über den Weg gelaufen waren. Natürlich war es gar nicht so einfach sich bei der Lautstärke der Musik zu unterhalten. Ein Grund wieso ich solche Clubs eigentlich mied, wenn es darum ging sich zu unterhalten. Wenn es ums Feiern und tanzen ging wider rum, war es perfekt um alles andere um einen herum zu vergessen. Wie schön es jetzt wäre einfach auf die Tanzfläche zu gehen, doch meinem Klienten stand es im Sinne sich volllaufen zu lassen. So wie die Meisten dieser pikfeinen Gesellschaft... na herrlich! Blieb nur zu hoffen, dass die Zeit schnell verging... Doch wie es eben immer in solchen Situationen war, die Zeit wollte nicht vergehen. Schließlich wandte sich James wieder an mich und reichte mir ein Glas mit einer Bernsteinfarbenen Flüssigkeit. "Komm schon, etwas Spaß kannst du dir wohl auch erlauben!" Whisky... Na das war schon eher meins! Ohne bedenken, nippte ich daran und genoss war brennende wärmende Gefühl welches sich in meinem Magen sammelte. Ich wollte wohl nicht wissen wie teuer das Ding hier in meiner Hand alleine war. Mein Blick ging herum, während ich immer wieder von meinem Glas nippte. Das hier... war nicht meine Welt, eindeutig nicht. All dieses aufgesetzte Gehabe, ich seufzte tief und sah dann wieder zu dem schlaksigen Typen an meiner Seite. Dann mit einem Mal, ich hatte gar nicht gemerkt das ich so müde war. Ich blinzelte ein zwei Mal und spürte wie mir Schwindelig wurde. "Ich bin gleich wieder da!" sagte ich zu dem Typen neben mir und wandte mich ab um in Richtung der Toiletten zu gehen. Kalter Schweiß klebte mir im Nacken und das konnte ich absolut nicht gebrauchen in diesem Kleid! Mario würde mir die Hölle heiß machen! Bemerkte dabei nicht den Blick den James und seine Truppe mir dabei nach warf. Hätte ich doch lieber mal vorher geahnt, was genau für eine Wette das gewesen war.


    Isaac

    Tick..tick… zisch… Mit diesen Geräusch entzündete sich die kleine Flamme im Kamin meines Sturmfeuerzeugs. Mit der Zigarette zwischen meine Lippen geklemmt, neigte ich mich vor und schirmte die Flamme mit meiner Hand ab. Auch wenn das bei dem Teil wohl nicht nötig gewesen wäre, aber es war einfacher die mit Tabak gefüllte Stange anzuzünden. Das Papier rund herum und das Kraut fing Feuer und glühte auf als ich daran zog. Tief zog ich den Rauch in meine Lungen, mit einer beiläufigen Handbewegung und einem metallischen tsching, schnappte das Feuerzeug zu und die Flamme erlosch so schnell wie sie dagewesen war. Ich fasste mit der freien Hand in Richtung meines Gesichts, nahm die Zigarette zwischen Zeige- und Mittelfinger. Legte den Kopf etwas zurück und stieß den Rauch in einer Wolke aus. Das war gleich besser… Nach einem Tag wie diesen, tat das hier verdammt gut. Einfach mal an nichts denken und die Nerven beruhigen. Dabei war ich wirklich keiner der ständig rauchte, das war mir dann doch zu wider, aber hie und da. Da hatte es schon was.

    Ich spürte die Erschöpfung meines Körpers, wie schwer die Glieder waren und die Augen brannten. Der Blick auf die Uhr am Gebäude neben mir verriet mir das ich schon gute 20 Stunden auf den Beinen war. Damit meinte ich auch auf den Beinen. Heute hatte ich in einem Stahlwerk geholfen, der alte Murray war einer der öfter nach mir rief wenn sie wieder einmal in Arbeit ertranken. Machte aber nie Zusagen für ein fixes Ding, nur Tageweise, wenn ich Glück hatte sogar mal eine Woche durch. Er wusste auch das ich nicht ablehnen konnte, das ich das Geld brauchte, weswegen es wohl noch viel einfacher war mich auszunutzen als mir lieb war. Generell war ich nicht zimperlich was meine Arbeit betraf, ich war sogar schon mal zur See gefahren zum Krabben fischen. Der Geruch der einem danach allerdings anhaftete war beinahe unerträglich, weswegen das eher so ein Notfallding war.

    Ich nahm mir die Zeit, lehnte mich gegen die Häuserwand hinter mir und atmete einfach nur durch, während ich hie und da an der Zigarette zog. Die Asche mit einer gekonnten Bewegung des Daumens wegschnippte. Es war dunkel, nur das schwache Licht einer Laternenstraße neben mir spendete mir hier etwas Licht und viel mehr als das Glimmen meiner Zigarette konnte man wohl im ersten Moment gar nicht von mir sehen.
     
  20. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Nathan

    Mit sicheren, festen Schritten dreht ich meine Runde durch den VIP Bereich und zeigte eindeutig Präsenz. Ich hatte schon ein paar dieser Festivitäten erlebt und wusste genau, dass es meist nicht nur bei Alkohol blieb auch wenn dieser bereits ordentlich floss. Aufgrund meiner Vergangenheit hatte ich einfach einen Blick für auffälliges Verhalten und einige Gesichter hatte ich mir bereits am Einlass gemerkt. In meiner Welt war es besser sich die Gesichter zu merken und eines hatte sich an diesem Abend besonders in mein Gedächtnis gebrannt. Dieser schmierige Schnösel, welcher in Begleitung der etwas anderen Dame war. Natürlich gab es einige dieser Typen hier doch dieser hatte ein besonders schlechtes Gefühl bei mir hinterlassen und nach all der Zeit konnte ich einen einfachen Idioten von einem miesen A.rschloch unterscheiden und dieser James gehörte eindeutig zu letzteren. Als mein Blick durch die Menge glitt blieb er kurz an der kleinen Schwarzhaarigen hänge ehe ich James mitsamt Begleitung in einer Gruppe stehend entdeckte. Sie kicherte bei ihren Worten und schien sich gut mit den anderen zu unterhalten, hatte allerdings nichts zu trinken. Meine Miene war eisern und zeigte keinerlei Regung während ich mich weiter durch die Menge schob in Richtung Bar. "Alles ruhig?" hörte ich durch mein Headset welches lediglich aus Ohrstöpseln bestand welche mit einem Funkgerät an meinem Hosenbund verbunden waren. "Ja." gab ich knapp zurück "Ist unser Bluthund schon auf der Jagd?" Kam es von Steve dessen Grinsen ich mir nur zu gut vorstellen konnte. "Klappe Lee." Murrte ich und bekam ein kurzes Nicken vom Barkeeper als Zeichen, dass alles in Ordnung war. Auf meinem Rückweg warf ich einen kurzen Blick in Richtung der Stelle an dem sich die Gruppe von zuvor noch befunden hatte doch neben James und seiner Begleiterin fehlten noch zwei weitere Männer die das Ar.schloch zuvor flankiert hatten was nicht unbedingt ungewöhnlich war doch die restlichen Männer sahen sich etwas zu auffällig um. Mit bestimmten Schritt trat ich auf die Männer zu "Hier alles in Ordnung?" Meine Stimme war tief und rau. Ein wenig erschrocken blickte die Herrengesellschaft mir entgegen und automatisch traten sie einen Schritt zurück wenn mein Blick durchbohrte jeden einzelnen für einen Moment. "Ja natürlich." Es trat ein blonder aalglatter Mann mir entgegen und straffte seine Schultern während sein Blick überheblich war. Doch es war klar zu erkennen, dass es lediglich die Fassade war. Seine Augen Gutachten ständig hin und her. Auch zu den Kameras die überall angebracht waren. "Checkt bitte die letzten Minuten von Kamera 4. Großer schlacksiger Typ mit dunkelhaariger Begleiterin."
     

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