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[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Garret

    Es tat so unendlich gut Amber endlich wieder in meinen Armen zu halten. Zu wissen das es ihr gut ging. Sie schlug schließlich vor das wir nach Hause gingen und ich nickte nur. Hatte ja keine Ahnung wo dieses Zuhause sein sollte hier.. in dieser Zeit. Wie Absurd sich das in meinem Kopf anhörte... "Aye, das wird wohl das Beste sein", antwortete ich und strich sanft über ihre Wange, stahl mir noch einen Kuss nur um ganz sicher zu sein das dies kein vom Fieber verdachter Traum war. "Ich folge dir mein Herz!" sagte ich schließlich und wir schafften es sogar uns voneinander zu trennen. Wobei sie meine Hand fest in ihrer hielt. Ein wenig seltsam war dieser Kontakt in aller Öffentlichkeit schon, aber ich beschwerte mich nicht. Spürte das Bein und die Narbe an meinem Leib als der Weg sich etwas in die Länge zog. Die Anstrengung und Entbehrungen der letzten Wochen standen mir wohl ins Gesicht geschrieben. Mein Blick ging etwas herum und ich musste sagen... sie hatte mir ja etwas über ihre Zeit erzählt, aber ich war einfach von den ganzen Eindrücken so überwältigt, dass ich kein Wort dazu sagen konnte. Das musste erstmal alles sacken. "Es.. es ist seltsam all diese wundersamen Dinge von denen du erzählst hast wirklich zu sehen", meinte ich schließlich und sah meine Liebste an. "Das hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erdenken können", fügte ich hinzu und runzelte meine Stirn, sah man mir meine Anstrengung und Überforderung nur allzu deutlich an. Ja.. ich war eben sobald ich das ok von Kareem bekommen hatte aufgebrochen, ich hatte nie behauptet das ich schon wieder bei vollen Kräften war.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Jan. 2021
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich konnte es ja immer noch kaum fassen. Doch er war hier. Garret war hier bei mir und es kam mir so vor als müsse ich ihn die ganze Zeit berühren nur um mir selbst immer wieder versichern zu können, dass er tatsächlich hier war. Auch wenn er hier zwischen den ganzen Leuten welche sich eher recht als schlecht verkleidet hatten, fast schon herausstach. Einige Leute blieben immer wieder stehen und sprachen bewundernd über Garrets so authentisches "Kostüm" und wie lebhaft "echt" seine Aufmachung sei. Vereinzelt wurde auch das Handy gezückt und vermeintlich heimlich das ein oder andere Bild von ihm gemacht. Doch das kümmerte mich herzlich wenig.
    Sanft drückte ich seine Hand und fasste nach Bucks Leine, welche immer noch neben ihm auf dem Boden hergeschliffen war. Es hatte schon einige Zeit gedauert dem großen Hund verständlich zu machen, dass er hier in der Stadt nicht so wie auf der Burg frei herumlaufen konnte so wie es ihm gefiel, sondern dass auch Hunde sich hier an Regeln zu halten hatten. Auch wenn diese grundsätzlich nur daraus bestand, dass er an einer Leine zu laufen hatte. "Es ist nicht sehr weit von hier!", versicherte ich Garret und sah ihn sorgenvoll an, irgendwie wirkte er ziemlich abgekämpft und erschöpft. Die Zeitreise und seine Wunden schienen ihm doch mehr zuzusetzen als er wohl jemals mir und sich selbst gegenüber eingestehen würde.
    Seine nächsten Worte brachten mich gegen meinen Willen zum Lächeln und ich schüttelte leicht belustigt meinen Kopf. "Habe ich dir denn zu viel versprochen?", fragte ich ihn neckend, während ich mich daran erinnerte wie wir oft beieinander gesessen hatten und ich ihm von all den Dingen aus meiner Zeit erzählt hatte. Er hatte zwar nie seine Zweifel an meinen Geschichten bekundet, doch das ein oder andere Mal hatte ich schon das Gefühl gehabt er hätte so seine Zweifel an dem ihm erzählten.
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Garret

    Ich nickte als sie mir versicherte das es nicht mehr weit war. Natürlich würde ich den Teufel tun und mir geschweige denn auch ihr einzugestehen wie es wirklich um mich stand. Schüttelte dann den Kopf als sie fragte ob sie denn zu viel versprochen hatte. "Ney! Ich glaube es wird eine Weile dauern das alles zu verstehen..." antwortete ich mit gerunzelter Stirn. Wie gesagt ich war überfordert. Wir gingen den harten Boden entlang und mit einem Mal waren die Bäume und das Grün vollkommen verschwunden. Wurde ersetzt von grau und... Häusern? Ich legte meinen Kopf in den Nacken um diese gewaltigen Bauten hinauf sehen zu können. Wie? Wie war es möglich so hoch zu bauen? Es sah aus als würden sie den Himmel berühren. Ich wurde abgelenkt von den lauten Geräuschen auf unserer Höhe, sah diese seltsamen Kutschen ohne Pferde vorbei fahren. Wie hatte Amber sie genannt? Autos? Es gab so viele davon, reihten sich dicht hintereinander. Hie und da erklang ein lautes Geräusch und man sah die Wut der Menschen die in den Autos saßen. Ich war froh das Amber meine Hand hielt und mich somit zum weitergehen zwang. Ich wäre wohl sonst eine Weile erstmal stehen geblieben von all dem hier überwältigt. "Wie geht dass das man so hoch baut?" fragte ich Amber schließlich. Das alles hier war wirklich sonderlich und fremd. Konnte mich nur auf das Beziehen was meine Ehefrau mir schon erzählt hatte.
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Es war schon irgendwie lustig zu sehen, wie sprachlos Garret bei all diesen Eindrücken, welche geradezu auf ihn einprasselten, war. Zwar konnte ich nicht sagen, dass ich Garret noch nie so sprachlos erlebt hatte, denn zuweilen sprach er tatsächlich nicht sehr viel. Doch es war als würde man ein Kind dabei beobachten, wie es die Welt zum ersten Mal erkundet. Immer wieder musste ich ihn mit sanftem Druck zum weitergehen bewegen, wenn er plötzlich stehen geblieben war um etwas anzusehen oder wenn er leicht zusammenzuckte, wenn wieder ein Auto laut hupte. Als er mich ziemlich überwältigt fragte wie man den so hoch bauen könne, musste ich tatsächlich ein bisschen Lachen. Ich blieb stehen und folgte seinem Blick, welcher auf einem der vielen Hochhäuser lag. Ich erzählte ihm davon welche Baumaschinen man heute hatte -natürlich vereinfacht, denn gar so viel verstand ich ja selbst nicht davon- während ich ihn wieder sanft weiter mit mir zog. "Da sind wir schon!", ich deutete auf das Haus in welchem sich meine Wohnung befand und sich nur noch einige Meter vor uns.
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Garret

    Die Informationen, die Eindrücke und der ganze Lärm... all das prasselte auf mich ein und ja ich war sprachlos. Amber hatte mir ja immer wieder was erzählt, über diese Dinge die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte ausmalen können -zumal meine Vorstellung noch zusätzlich eine so vollkommen andere gewesen war als die Realität-, aber es war eben etwas anderes wenn man erzählt bekam oder mit eigenen Augen und hautnah erlebte. Sie erzählte mir von Baumaschinen die derlei Bauwerke ermöglichten. Es war einfach unglaublich. Dann verkündete sie das wir da waren und ich folgte ihren Deuter mit meinem Blick. Das Gebäude vor uns ähnelte den anderen hier, es streckte sich hoch in die Luft, hatte Reihen von Fenster verteilt auf verschiedenen Ebenen. In meinem Kopf wollte sich erst das Bild schleichen, dass dieser ganze Turm Ambers Heim war, aber als wir durch die schwere Eingangstür traten und in einem Raum standen von welchen Treppen rauf und runter führten, verwarf ich diesen gleich wieder. Runzelte ich meine Stirn, mein Kopf glitt in den Nacken als ich die schier unendlichen Treppe die hinauf führte hochsah. Alleine bei dem Anblick schrie mein erschöpfter Körper auf und das Pochen und Stechen in den heilenden Wunden erinnerte mich daran das ich natürlich nicht länger als nötig gewartet hatte um nach meiner Liebsten zu suchen -Ich konnte mir schon gut vorstellen was ich mir von ihr anhören würde dürfen und ich würde jedes einzelne gezeterte Wort genießen! Kareem hatte sie natürlich gut verbunden, während er mich noch vor dem Ritt beschworen hatte das ich nicht leichtsinnig sein und mich nicht überanstrengen sollte. Sie waren Größtenteils natürlich schon gut zugewachsen und wäre ich gemütlich auf meiner Burg vor dem Kamin geblieben hätte der Medicus sie wohl auch nicht mehr verbunden. "Müssen wir weit hoch?" hörte ich mich schließlich doch fragen, natürlich wollte ich mir nicht die Blöße geben und Pause machen, aber um ehrlich zu sein lag mir auch nicht der Sinn danach hier irgendwo zusammen zu brechen -einmal im Leben vor der eigenen Frau zusammen zu brechen reichte doch vollkommen aus! Ich wollte mir nichts ansehen lassen, aber natürlich war das Gesicht hagerer und blasser als zuvor und die tiefen Schatten unter meinen Augen ließen wohl erahnen wie zehrend die letzte Zeit gewesen war. Ich hoffte einfach das Amber nicht weiter nachfragen würde.
     
  6. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Mich beschlich das leise Gefühl, dass es Garret gerade so erging wie mir, als ich in seine Zeit gereist war und mich all die neuen Eindrücke schier an die Grenzen meiner Vorstellung gebracht hatten. Er ging durch die Straßen wie ein kleiner Junge vom Land auf seinem ersten Ausflug in die Stadt. Nunja, das Stimmte ja auch fast, nur dass er eben kein kleiner Junge mehr war. Sein Schweigen und die staunenden Blicke, mit welchen er durch die Straßen ging, entlockten mir immer wieder ein liebevollen Lächeln. So kannte ich ihn gar nicht. Schweigsam, staunend und einmal nicht in seiner gewohnt befehlenden und einnehmenden Art.
    Als wir in das Foyer des Hauses traten in welchem ich meine Wohnung hatte, folgte ich seinem Blick zu der Treppe, welche sich in unzähligen Stufen ein Stockwerk nach dem anderen nach oben wand.
    "Wir müssen in den 8. Stock!", antwortete ich ihm auf seine Frage, doch brachte ich es nicht übers Herz ihn lange in der Angst zu lassen, er müsse all die Treppen nach oben laufen. Zwar schien sich sein Körper halbwegs von den Strapazen, von welchen mir Garret erzählt hatte, erholt zu haben, doch sah man ihm an, dass er noch nicht ganz genesen war und er noch lange nicht seine alte Form zurück erlangt hatte.
    "Wir müssen aber nicht die Stufen hinauf laufen!", fügte ich also gleich hinzu und deutete zu dem Fahrstuhl, welcher gerade seine Türen öffnete und aus dessen Inneren gerade eine ältere Frau kam und das Gebäude verließ, nachdem sie uns kurz zugenickt hatte.
     

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