[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich lauschte ihren Worten, als sie meinte das es ja eh ein Wunder war, dass ich sie so wie sie war akzeptierte und ich runzelte etwas die Stirn. War es doch vermutlich genau das was sie so besonders machte für mich. Sie war eben anders, duckte sich nicht vor mir, sondern sagte mir wie es war und das war doch auch gut so. Amber kam auf mich zu und ich folgte ihr mit meinem Blick. Sie schien ebenso wieder etwas ruhiger zu werden und sprach auch schon weiter. Ihre Stimme sanft, als sie sagte das ihre Mutter ihr immer gesagt hatte das eine Frau ihren Standpunkt vertreten muss und ich runzelte wieder die Stirn. War es wohl klar woher dieser Widerstand gegen mich kam. Sie lächelte schließlich und meine das sie versuchen wollte etwas mehr auf Sitte und Anstand zu achten. Ich seufzte leise und löste meine Arme vor meiner Brust, legte sie einfach unverblümt um meine Frau und zog sie an mich, so das sie an mir lehnte. "Ich will doch gar nicht das du dich für mich änderst, ich liebe dich so wie du bist..." waren mir diese Worte wohl gerade einfach so rausgerutscht und ich merkte es natürlich erst als sie schon draußen waren. Ich seufzte leise, das mit den Gefühlen war noch nie so mein Ding gewesen. "Ich fürchte nur das es da draußen so viele engstirnige Menschen gibt..." ich hoffte das sie wusste worauf ich hinaus wollte. Würden doch nur mehr sie vielleicht auch noch als Hexe anklagen wollen, würde sie sich allzu sehr gegenüber der Männerwelt auflehnen. "Aber weißt du, den Damen die unter dir stehen darfst du ruhig Feuer unterm Hintern machen", raunte ich ihr dann leise zu und lachte daraufhin leise. "Und mir selbstverständlich auch in unseren Gemächern wo wir unter uns sind meine Süße!" fügte ich dann leiser hinzu und hauchte einen Kuss auf die Lippen.
     
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich musste lächeln als unsere Lippen aufeinander lagen und er mir sagte, dass ich ihm in unseren Gemächern Feuer unterm Hintern machen durfte. "Ich werde dich das nächste Mal daran erinnern!", neckte ich ihn und legte meine Hand in seinen Nacken um ihn ein wenig näher an mich heran zu ziehen. Er hatte gesagt, dass er mich so liebte wie ich war und ich spürte wie mir das Herz fast aus der Brust springen wollte. Wenn ich ehrlich war, liebte ich Garret ja auch für das wie er war. "Ich liebe dich auch!", gestand ich ihm leise meine Liebe und schlüpfte mit der Hand langsam unter seine Tunika.
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich schmunzelte bei ihren Worten, dass sie mich beim nächsten Mal daran erinnern würde. Ein Schauer lief mir vom Nacken hinunter als sie ihre Hand dorthin legte um mich zu ihr zu ziehen. Ihre nächsten Worte brachten mein Herz zum stocken, bevor er wild zu rasen begann. Sie liebte mich auch... Mein Blick lag auf dem ihren und für einen Moment wusste ich nicht mehr was ich denken oder fühlen sollte. Ihre Hand glitt unter meine Tunika und und ich legte meine Hand ihre Wange, strich darüber, während ich mich einfach wieder vorneigte um sie nochmal zu küssen. Amber... Für diese Frau würde ich mein Leben geben. Wer hätte das jemals gedacht... Ich hätte es niemals gedacht, dass es mal jemanden geben würde der mich um meiner selbst willen lieben würde. Als sie mir damals vor die Hufe meines Pferdes gefallen war, hatte ich an alles mögliche gedacht, doch nicht daran das diese Frau mein ganzes Leben umkrempeln würde. Klar ich hatte von Anfang an gewusst, dass sie Ärger bedeuten würde, aber doch nicht das sie irgendwann meine Frau sein würde. Ich zog sie noch etwas mehr an mich, spürte das Kribbeln welches ihre Hand an meiner Haut hinterließ. Gerade hatte ich meine Augen geschlossen um das hier wirklich zu genießen, als er an unserer Tür klopfte. "Jetzt nicht!" brummte ich in die Richtung, bevor ich mich wieder meiner Gemahlin zuwenden wollte. Doch es klopfte nur wieder etwas eindringender und meine Zähne malmten aufeinander. "Bin gleich wieder da", hauchte ich und küsste sie noch einmal bevor ich sie widerwillig los ließ und zur Tür ging. Ich öffnete diese und der Mann davor sank angesichts meines Ausdrucks etwas in sich zusammen. "Verzeiht Herr, aber ein Bote aus dem Ost-Dorf ist eingetroffen. Er... er hat eine dringende Nachricht", stammelte der Typ vor sich hin und ich seufzte leise. "Bring ihn in mein Arbeitszimmer. Ich komme gleich", brummte ich und schob die Tür sogleich wieder zu. Ich fuhr mit einem Seufzen durch meine Haare und sah dann wieder hinüber zu Amber. "Wir machen später weiter meine Liebste", sagte ich leise und stahl mir noch einen Kuss. Es würde schon nicht allzu lange dauern. So löste ich mich widerwillig von Amber und verließ die Kammer und sowas kurz vor dem Abendessen, dabei hing mir der Magen schon in den Kniekehlen... wobei auch ein ganz anderer Hunger wach geworden war, der ganz allein mit meiner Liebsten zu tun hatte.
    Mit dem üblichen steinernen Gesichtsausdruck betrat ich mein Zimmer und fand einen schmalen Burschen vor der seine Kappe welche er in der Hand hatte ganz schön durch die Mangel drehte. Er sah blass aus, mein Blick glitt an ihm hinunter. Ich schätzte er hatte gerade mal die vierzehn erreicht, die Kleidung welche er trug war schlicht und entsprach ganz einem Knecht. "M...mein Herr!" stammelte er und verbeugte sich steif. Seine Glieder zitterten und er wirkte entkräftet, was mich sogleich in Alarmbereitschaft setzte. Ich winkte nur ab. "Nimm Platz Junge, was gibt es so wichtiges?" forderte ich ihn auf und fragte gleich nach, während ich meinen Tisch umrundete und einen der Becher mit Brandwein füllte. Ihm den verschreckten Jungen überreichte. Mit zittrigen Glieder fasste er danach und nahm einen Schluck, wobei er sogleich hustete. Wohl nicht an derlei Getränk gewöhnt war, aber er sah aus als könnte er genau das vertragen. "Danke Sir", murmelte er mit rauer Stimme und räusperte sich. Ich lehnte mich gegen den massiven Schreibtisch und verschränkte die Arme vor der Brust, musterte den Jungen dessen Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, wegen des Alkohols. "Unser Dorf wurde von einem Drachen angegriffen..."
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich seufze leise als Garret meinen Kuss erwiderte und seine Lippen erstickten das kleine Stöhnen, welches ich nicht zurück halten konnte. So unklar meine Gefühle gewesen waren und auch wenn ich vorhin vielleicht sogar etwas sauer gewesen war, doch wenn Garret und ich uns küssten, dann war es wie ein Blitz welcher sich entlud. Mein ganzer Körper reagierte sofort auf ihn und ich musste mich fast schon ein wenig an ihm festhalten, da mir meine Knie nachzugeben drohten. Das laute Klopfen an der Tür ließ mich an Garrets Lippen ein wenig zusammen zucken. Immer noch hatte ich mich noch nicht ganz so daran gewöhnt, dass wir uns ja jetzt küssen "durften". Ich wollte schon protestieren als Garret sich von mir löste, doch er knurrte dem Störenfried nur entgegen dass wir jetzt keine Störung wollten. Doch das Klopfen wurde lauter und Garret löste sich nun ganz von mir um die Türe zu öffnen. Ich versuchte an Garrets breitem Rücken vorbei zu schauen um einen Blick auf den Diener zu erhaschen, welcher uns störte. Na hoffentlich hatte er einen guten Grund. Mein Körper vibrierte immer noch und sehnte sich gerade zu nach meinem Mann und seinen Berührungen. Der Mann, welcher so vehement geklopft hatte, schien in der Tat etwas Wichtiges vorzutragen zu haben, denn er sah etwas gehetzt aus, so als wäre er sofort nach eintreffen des Boten, von welchem er sprach nach oben gelaufen um seinen Herren zu holen. Stirnrunzelnd beobachtete ich wie Garret auf mich zukam um mich noch einmal zu küssen. "Lass mich nicht zu lange warten!", hauchte ich verheißungsvoll an seinen Lippen und sah ihm nach wie er mit seinen gewohnten großen, festen Schritten den Raum verließ. Die Tür schloss sich und ich war wieder alleine.
    Seufzend ob meines Liebhabers beraubt ging ich zu der Truhe in welcher meine Kleider lagen und nahm mir ein hübsches rotes heraus, welches ich für das Abendessen anziehen würde. Molly faszinierte mich einmal mehr, als sie nach einigen Minuten in das Zimmer kam. Sie schien immer zu wissen wann ich ihre Hilfe brauchte. "Möchtet Ihr Euch für das Abendessen bereit machen?", fragte sie mich und griff sofort nach einem Tuch welches zu meinem Kleid passte.
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Wie reagierte man auf die Nachricht das ein Drache in einem der Dörfer wütete welche einem unterstellt waren? Einem manchen schlotterten die Knie bei dem bloßen Gedanken diese schuppigen Wesen dessen Mäuler mit messerscharfen dolchähnlichen Zähnen besetzt waren, die Größten davon solang wie mein Unterarm. Die meisten von ihnen waren auch noch größer als Häuser und zu allem Überfluss konnten sie auch noch Feuer speien. Feuer das so heiß war dass es beinahe alles innerhalb weniger Sekunden zu Asche verkommen ließ. Es gab auch jene Kämpfer die sich alle zehn Finger nach einem solchen Abenteuer abschleckten, denn einen Drachen zu erlegen brachte Ruhm und viel Geld ein. Wie viele dieser Narren schon eben diesen aggressiven Eidechsen mit Flügeln zum Opfer gefallen waren musste ich wohl nicht erwähnen. Ich ließ mir von dem Jungen ganz genau erklären wie die Kreatur aussah und was vorgefallen war. Die Hoffnung es wäre doch nur ein Lindwurm war vorbei als er von dem Feuer erzählte, das einem Wasserfall ähnlich über die Wiesen gegossen worden war, als der Drache sich an der Kuhherde vergriffen hatte. Selten... ja verdammt selten verirrte sich ein Drache in diese Gegend, meistens überflogen sie dieses Gebiet nur soweit oben im Himmel das man sie kaum noch von Vögeln unterscheiden konnte. Aber ein Drache der jagte war gefährlich, denn sie jagten nur auf ihrem Territorium und dieser hier schien sich eben in der Nähe des Dorfes des Jungen niederlassen zu wollen.
    "Wie ist dein Name Junge?" fragte ich schließlich nach nachdem er geendet hatte. Nun da er seine Nachricht überbracht hatte sah er noch erschöpfter aus als zuvor. Das Gesicht eingefallen und generell ausgemergelt. "Kristoff mein Herr", antwortete der blonde Junge, ich nickte und stieß mich von meinem Schreibtisch ab. Bedeutete ihn mit einer Handbewegung aufzustehen. Er kam dem sofort nach. Ich legte meine Hand an seinen Rücken und führte ihn zur Tür hinüber. "Du hast deine Sache sehr gut gemacht, bringen wir dich erstmal in die Halle damit du dich bei einem Mahl stärken kannst und danach kannst du dich ausruhen", erklärte ich ihm ruhig. Die Stimme war vielleicht nicht ganz so fürsorglich wie meine Worte es waren, war es einfach nicht meine Art. Diese Seite war allein für Amber reserviert, bei ihr bemerkte ich es gar nicht und konnte auch gar nicht anders. Allein der Gedanke an meine Frau ließ mein Innerstes sich erwärmen.
    Wir traten auf den schummrigen Gang hinaus, es war schon am Dämmern draußen, das Abendmahl musste gerade im Gange sein, also war ich wohl zu spät um meine Gemahlin an die Tafel zu führen. Ein leises Seufzen entkam mir, der Gedanke daran das ich Amber verlassen würde müssen gab mir ein beklemmendes Gefühl. In der Halle angekommen wies ich dem Jungen einen freien Platz zu und sagte einem der Mädchen die vorbei kamen, dass sie sich gut um unseren Gast kümmern sollte.
    Mein Blick glitt hinüber zur Tafel wo meine Liebste in all ihrer Pracht saß, sie trug ein tief rotes Kleid welches ihr Dekolletee betonte. Das rotbraune Haar war zurecht frisiert und immer wieder war ich fasziniert von dem Anblick meiner Liebsten. Sie war das schönste Wesen was ich jemals zu Gesicht bekommen hatte. Ein Lächeln zuckte um meine Mundwinkel, doch bevor ich meinen Platz einnahm, blieb ich bei einem meiner Männer stehen und sagte ihm das ich ihn und die Männer nach dem Abendmahl in meinem Arbeitszimmer erwartete. Wir würden morgen schon aufbrechen, je mehr Zeit wir vergehen ließen, desto mehr Unheil konnte das Tier anrichten. Meiner Liebsten beizubringen das ich aufbrach um einen Drachen zu bekämpfen erschien mir hierbei fast schlimmer als der Kampf an sich. In Ambers Welt waren all die Geschöpfe die hier noch rumliefen nur mehr Gute Nacht Geschichten wenn ich sie richtig verstanden hatte. Es gab sie nicht mehr... wie schön einfach das Leben dort sein musste... Ich durchquerte nun den Raum trat auf den Podest und mein Blick glitt hoch in Ambers Gesicht, die klugen Augen musterten mich und natürlich wusste sie schon das etwas nicht stimmte... Amber war ja nicht dumm. Ihr verneigte mich sachte vor ihr und schenkte ihr ein Lächeln. "Ihr seht atemberaubend aus meine Liebste", raunte ich ihr zu, ergriff ihre Hand um ihr einen Kuss auf den Handrücken zu hauchen. Bevor ich mich neben ihr auf meinem Platz niederließ, sie hatte das Essen in meiner Abwesenheit schon eröffnet, worüber ich definitiv nicht böse war. Der Hunger war mir etwas vergangen, aber in Angesicht meiner Aufgabe musste ich mich wohl oder übel stärken, denn so einem Biest trat man nicht halbherzig entgegen.
     
  6. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Molly hatte mir in das wunderschöne dunkelrote Kleid geholfen, welches eine Schneiderin nach der Hochzeit für mich angefertigt hatte. Es war für mich überhaupt eine Überraschung gewesen als ich erfahren hatte, das man anscheinend als verheiratete Frau vor allem in Bezug auf die Kleider Farbe keinerlei Einschränkungen mehr hatte.
    Immer wieder glitt mein Blick zur Tür, in der Erwartung, dass Garret wieder auftauchen würde und auch er sich für das Abendmahl fertig machen würde. Doch auch als Molly schon mit meiner Frisur fertig war, war noch kein Garret in Sicht. Stirnrunzelnd beobachtete ich mein Spiegelbild und sah zu wie die Zofe mir die Goldkette mit dem zum Kleid passenden, roten Edelstein um den Hals legte, sodass der Stein knapp über meinem Dekolleté zum liegen kam. Ich hob meinen Blick von dem Edelstein und suchte dann im Spiegel den Blick meiner Zofe. "Danke dir Molly, du kannst nun gehen"!, entließ ich sie mit einem Lächeln, woraufhin das Mädchen schnell knickste und das Zimmer verließ.
    Nachdem Garret immer noch nicht aufgetaucht war beschloss ich schon einmal in den großen Saal zu gehen. Wahrscheinlich dauerte es bei Garret einfach etwas länger und ich wollte die Burgbewohner nicht länger warten lassen und außerdem knurrte mein eigener Magen auch schon. Doch irgendwie begann ich mir ein wenig sorgen zu machen. Was der Bote wohl für Nachricht gebracht hatte? Und warum hielt es Garret so lange auf? Ein ungutes Gefühl kroch mein Rückrat hinauf und auch als ich mich auf meinen Platz an der Tafel setzte verließ mich das mulmige Gefühl nicht.
    Ich nickte den Bediensteten zu und sie begannen emsig damit, das Essen aufzutragen. Mein Blick glitt immer wieder zu dem Durchgang in den Saal, in der Hoffnung die große Gestalt meines Mannes auftauchen zu sehen.
    Doch eigentlich musste ich gar nicht zu dem Durchgang sehen, denn ich wusste auch ganz ohne ihn eintreten zu sehen, dass er den Raum betreten hatte, denn die Diener wurden plötzlich noch emsiger und die Lautstärke im Saal wurde etwas leiser. Doch ich konnte nicht anders, mein Blick glitt sofort zu ihm und ich spürte wie mir immer noch der Atem etwas stockte wenn ich diesen wunderschönen, starken Mann sah - welcher nun meiner war. Hitze durchfuhr mich bei dem Gedanken daran und ich musste feststellen, dass mir dieser Besitzanspruch sehr gut gefiel. Aber etwas in seinem Blick ließ mich die Augenbrauen leicht zusammen ziehen. Anscheinend hatte der Bote tatsächlich keine guten Nachrichten gebracht. Ich wollte ihn gerade fragen, doch als ich den Mund aufmachte, hörte ich sein leises Kompliment. Oh Gott, errötete ich gerade tatsächlich? Sein Kuss auf meinem Handrücken sandte ein heftiges Prickeln durch meinen Körper und ich musste an mich halten um ihn nicht zu küssen. In meiner Zeit etwas völlig normales in dieser hier würde es wohl zu einigen Herzinfarkten führen.
    "Du musst mir nicht so schmeicheln! Du hast mich doch sowieso schon in deinem Bett!", neckte ich ihn leise und nur für seine Ohren bestimmt und zwinkerte ihm verstohlen zu. Doch unter all der Hitze und dem Prickeln, spürte ich immer noch die Kälte in meinem Nacken. "Was wollte der Bote?!".
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ein Schmunzeln entkam mir ob ihrer Worte, ich zwinkerte ihr etwas verschwörerisch zu. "Umso wichtiger meiner Liebsten zu schmeicheln", entgegnete ich ihr leise und ja, es half mir etwas über die trüben Gedanken hinweg. Ich ließ mich neben ihr nieder als sie fragte was der Bote wollte und gerade noch so konnte ich das Seufzen welches mir entgleiten wollte zurückhalten. Bedeutete dem Knaben der meinen Becher soeben mit Wein gefüllt hatte, dass er sich entfernen könne. Reich beladene Platten standen vor mir und irgendwie verging mir der Appetit darauf mehr und mehr, doch essen würde ich. Das letzte Mal als ich wirklich nichts gegessen hatte war gewesen als ich am Abend davor definitiv zu tief in meinen Krug gesehen hatte. Für mich hatte es nicht viel mit Genuss zu tun, eher eine Notwendigkeit um den Körper am laufen zu halten.
    Ich legte meine Hand auf die von Amber, strich über den Handrücken, immer wieder fasziniert davon wie zart und weich ihre Haut in Gegensatz zu der meinen war. "Er brachte Kunde von einem Drachen der sein Dorf angegriffen hat", antwortete ich ruhig und so sachlich wie es vermochte. Mein Blick gerade noch auf ihren schlanken Fingern gelegen hatte, richtete sich auf ihr Gesicht, während ich ihre Hand nun mit meiner festhielt. Wusste nicht ob ihr die Bedeutung dieser Worte gleich klar sein würde, aber spätestens in unserem Gemach würde ich ihr nochmal alles in Ruhe erklären. Wie würde sie reagieren? Würde sie sich sorgen? Ich meine... natürlich sorgte man sich doch um denjenigen den man.. liebte oder? Es war ein seltsames Gefühl mit diesem Wissen in einen Kampf zu ziehen... indem wissen dass da jemand war der auf einen wartete, vielleicht sogar für einen...für mich betete. War es vielleicht falsch hier und jetzt damit raus zurücken? "Ich erzähle dir später alles genauer meine Gemahlin", fügte ich dann leise hinzu und hauchte einen Kuss auf ihre Fingerspitzen, erlaubte mir diese kleine Berührung einfach.
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Wärme breitete sich in mir aus bei seinen Worten und ich konnte es manchmal immer noch nicht so ganz glauben, dass ich den "Schwarzen Ritter" gebändigt hatte und er jetzt genau der Mann war, welcher mich neckte und dessen Lippen so sanft meine Haut berührten. Aber dennoch...seine ganze Art und Weise, die Geste mit der er den Burschen wegschickte und der Blick den er auf das Essen warf. Garret hatte mir zwar noch nie den Eindruck gemacht sich voller Genuss auf sein Essen zu stürzen, doch der Gesichtsausdruck mit dem er nun die Platten vor sich betrachtete hatte nichts damit zutun dass ihm das Mahl nicht schmecken würde, es war eher so als überlegte er ob es denn sein letztes Mahl war.
    Dann erzählte er mir vor dem Jungen und dem Drachen, welcher dessen Dorf angegriffen hatte. Mein Messer, welches ich leicht in meiner rechten Hand gehalten hatte, fiel mit einem dumpfen scheppern auf den hölzernen Tisch. Die Kälte in meinem Nacken breitete sich aus und rann meinen Rücken hinunter. "Ein Drache?", meine Stimme klang selbst in meinen Ohren hohl und etwas hölzern und ich schluckte schwer gegen den Kloß in meinem Hals an.
    "Ich erzähle dir später alles genauer meine Gemahlin", murmelte er leise und küsste meine nun wohl eiskalten Finger, da mir alles Blut aus den Adern gewichen zu sein schien. "Aber...", begann ich und schaffte es einfach nicht die Sorge aus meiner Stimme zu verdrängen. Doch genau das tat ich doch auch. Ich sorgte mich um ihn, denn ich kannte Garret , er würde mir bestimmt nicht von dem Drachen erzählen um mir im nächsten Moment zu berichten, dass er irgendjemanden losgeschickt hatte das Tier....war ein Drache überhaupt ein Tier?... zu töten. Er würde selbst losreiten. "Du darfst.." wieder begann ich und brach ab, meine Stimme zitterte. "Was wenn du...", ich wusste nicht wie ich mit dieser Nachricht umgehen sollte. "Aber er könnte dich töten!".
     

Diese Seite empfehlen