[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Mein Blick glitt zu der Frau an meiner Seite, ich strich mit dem Daumen über ihren Handrücken. "Nun, ein paar klare Befehle und die Angst im Nacken, können Menschen ganz schön motivieren", antwortete ich und betrachtete sie. Gott.. wenn ich an das Gefühl von gestern dachte. Die Angst die mir die Kehle zugeschnürt hatte, diese unendliche Wut weil man Amber das angetan hatte und auf mich selbst weil ich sie hier alleine gelassen hatte. Gut... wohl bemerkt mit klaren Befehlen das man auf sie aufpassen sollte und nicht sie in den Kerker werfen und als Hexe anzuklagen.
    Ich hielt mit Amber an als die ersten Gratulanten auf uns zu kamen, das war etwas was man eben aushalten musste. Danach führte ich meine Braut zum Podest und rückte ihr den Stuhl zu meiner Rechten zurecht, wartete bis sie sich gesetzt hatte, bevor ich ebenfalls Platz nahm. Die Gesellschaft war ausgelassen und ich nickte schließlich den Dienern zu, welche daraufhin gleich begannen die Speisen aufzutragen. Gut diese waren etwas improvisiert, aber die Köchinnen hatten sich wirklich große Mühe gegeben ein Mahl zu zaubern das eine Hochzeit eben würdig war. Amber und ich teilten uns am heutigen Tag einen Kelch und einen Teller, so war das Brauch. Ich neigte mich zu ihr hinüber. "Was darf es sein Mylady?" fragte ich sie nun und irgendwie... ja ein Teil der die ganze Zeit sich zerrissen angefühlt hatte, fühlte sich nun wieder gut. Sie gehörte mir... so wie ich es doch eigentlich die ganze Zeit haben wollte. Nur... wollte sie das denn auch? Natürlich unsere gemeinsamen Nächte waren stets leidenschaftlich gewesen und ich hatte ihre Hingabe gespürt, aber wie gesagt... wer sagte denn das sie es nicht nur getan hatte um ihr zu gefallen. Aus Furcht davor das ich sie sonst auf die Straße setzen würde... dunkle Gedanken welche ich nun beiseite schob. Ich ergriff ihre Hand, strich sanft über ihren Handrücken, diese Geste beruhigte mich wirklich sehr. "Wie fühlst du dich?" hörte ich mich dann leise fragen.
     
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Es war schön zu sehen, dass die Menschen von Hohenstein die Hochzeit von Garret und mir anscheinend als einen Grund zu Feiern empfanden. Ich hätte es zwar vielleicht nicht gleich zugegeben, doch irgendwie waren mir viele dieser Menschen hier wichtig geworden. Vielen begegnete ich tagtäglich, ob es andere Edelleute waren oder Personal, aus jeder Schicht hatte ich Leute in mein Herz geschlossen. Am tollsten war, das anscheinend gerade Heute ein Barde seinen Weg in die Burg gefunden hatte und er spielte nicht die ansonsten eher dramatischen Balladen, sondern fröhliche Lieder von Liebe, Glück und Hoffnung. Ich war richtig gebannt von dem Treiben vor mir, als Garrets Stimme mich unterbrach. Ich wandte ihm meinen Blick zu und wieder geriet mein Atem ins Stocken. Ob ich ihm sagen sollte welche Wirkung sein Erscheinungsbild auf mich hatte? Nein, wahrscheinlich würde er mich nur auslachen. "Ich lasse mich gerne von Euch überraschen!", antwortete ich ihm mit einem kleinen Schmunzeln. Bei Garret wusste ich wenigstens, das er wusste was ich gerne aß. Schließlich war er schon öfter mein Tischherr gewesen.
    "Irgendwie fühlt es sich noch so unwirklich an!", gestand ich ihm als er mich fragte wie ich mich denn fühlte. "Und du?", vorsichtig musterte ich ihn. Wie war es für ihn plötzlich sein höchstes Gut, die Unabhängigkeit aufzugeben?
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich nickte auf ihre Antwort hin und holte einfach mal von allem etwas auf unseren Teller. Was sie nicht essen würde, würde ich essen. Von knusprigen Schweinebraten, bis zu den Wildpasteten war alles frisch. Mein Blick ging für einen Moment in die Richtung meiner Leute, die ausgelassen das Mahl und die Getränke genossen. Wenn es um Feste ging, so war jeder zu dieser Zeit gerne bei sowas dabei, lenkte es doch von den alltäglichen Sorgen ab. Natürlich hätte ich jetzt meinen Zorn weiter an ihnen auslassen können, weil sie sich nicht gegen meine Mutter gestellt hatten und zugelassen hatten, dass man Amber in den Kerker warf, aber... ich kannte meine Mutter und schätzte das sie einfach alle angst gehabt hatten, die Nächsten zu sein. Ich ergriff den Kelch und nahm einen tiefen Schluck bevor ich ihn Amber hinhielt. Ich lauschte ihren Worten.. unwirklich, ja das traf es wohl ganz gut. Und du?... ihre Worte hallten in meinem Kopf wieder und ich betrachtete sie. Spürte mein Herz das heftiger zu klopfen begann und das Blut das in meinen Venen rauschte. Ich griff nach ihrer Hand, hob sie an meine Lippen und hauchte einen Kuss auf die Fingerspitzen. Es war mir einfach ein Bedürfnis... viel zu lange für meinen Geschmack hatte ich versucht meine Gefühle für sie in mir zu begraben, hatte versucht Abstand zu gewinnen, damit sie frei war... Jetzt, gehörte sie erst recht mir und es schien ihr nicht wirklich etwas auszumachen. Sie hatte nicht protestiert, noch sah ich irgendwo Abscheu in ihrem Gesicht, es wirkte fast.. als würde sie das hier auch wirklich wollen. "Ich..." begann ich und eine meiner Mundwinkel zuckte. "Ich glaube ich hatte selten im Leben so viel Glück wie heute ", antwortete ich ihr und sah ihn ihre wunderschönen grünen Augen. Glück im Unglück... vielleicht sollte ich meiner Mutter irgendwann dafür danken... aber erst dann wenn die Hölle einfrieren würde.
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich beobachtete Garret, wie er einen Schluck von dem Wein aus dem Kelch, welchen wir uns teilten, trank. Irgendwie hatte es etwas sehr intimes, aus dem selben Kelch zu trinken. Vor allem wenn den Kelch mit der Seite an die Lippen legte, mit welcher der Andere auch getrunken hatte. War es dann nicht eigentlich wie ein Kuss? Oh weh, anscheinend war der Wein doch stärker als gedacht.
    Sein zarter Kuss auf meine Fingerspitzen und seine Worte, trugen dazu bei, dass mein Herz in einem wilden Rhythmus schlug. Ich schluckte und meine Kehle fühlte sich staub trocken an. Meinte er das ernst? "Also bereust du es nicht, dass du mich nun am Hals hast?", die Worte rutschten mir heraus noch bevor ich darüber nachdenken konnte. Schnell hielt ich mir eine Hand vor den Mund. Doch die Worte waren schon gesagt und ich konnte nicht mehr tun als entschuldigend mit den Schultern zu zucken.
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich vernahm ihre Frage und sah ihr beinahe entsetztes Gesicht daraufhin, wie sich die Hand vor den Mund schlug. Ich musterte sie und schüttelte dann den Kopf. Ein bitterer Zug zuckte um meine Mundwinkel. "Ich dachte ehrlich gesagt eher das du es bereuen würdest vor mein Pferd gefallen zu sein", gab ich leise zurück, strich noch einmal mit dem Daumen über ihren Handrücken, bevor ich sie freigab. Ich deutete auf den vollen Teller vor mir. "Iss was Liebste", forderte ich sie sanft auf, wollte das Thema jetzt erstmal vertagen. Es waren definitiv zu viele Leute hier um das jetzt zu besprechen. Ich tat es ihr gleich, nahm mir von dem Essen um meinen Magen zu füllen, um ehrlich zu sein hatte ich ja auch die letzten Tage kaum etwas gegessen. Auf Reisen war das Mahl immer karg gehalten und gestern hatte mir schlicht und einfach die Zeit gefehlt und der Hunger war mir auch ordentlich vergangen gewesen. Aber jetzt... jetzt war Amber sicher und meine Mutter fort. Wieso hatte ich sie nicht schon eher wieder fort geschickt? Ich fürchtete jedoch das meine Mutter bei ihren zahlreichen Bekanntschaften nicht lange im Kloster verweilen würde. Ob sie es noch einmal wagen würde? Mein Blick glitt über meine Frau, hatte ich sie mit dieser Hochzeit nun gerettet oder wieder nur einer neuen Gefahr ausgesetzt? Ich biss die Zähne zusammen, niemals wieder durfte meine Mutter in ihre Nähe kommen!
    Schließlich wurde das Mahl beendet und ich erhob mich schließlich. Ergriff die Hand meiner Braut, verneigte mich und hauchte einen Kuss auf den Handrücken. "Würdet Ihr mir den ersten Tanz schenken Mylady?" fragte ich sie nun charmant und schenkte ihr auch ein Lächeln. Ja... ich tanzte normalerweise ja wirklich äußerst ungerne wie sie schon feststellen hatte müssen, aber dies war meine Hochzeit und ich wollte sie nicht vor den Kopf stoßen indem ich hier und jetzt einfach nicht mit ihr tanzte.
     
  6. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Er dachte ich würde es vielleicht bereuen, dass ich damals vor sein Pferd gefallen war. Aber wie sollte ich denn etwas bereuen das ich gar nicht hatte steuern können? Doch Garret unterbrach meine Gedanken, als er mich aufforderte zu Essen. Tatsächlich machte sich mein Magen mit einem kleinen knurren bemerkbar und ich griff nach dem Essen auf dem Teller, welchen Garret uns voller wirklich ziemlich leckerer Speisen geladen hatte. Als das Mal endete, war ich wirklich gut satt. Die Köche hatten sich tatsächlich übertroffen und ich war fasziniert wie sie all das so schnell auf die Beine hatten stellen können. Ich trank noch einmal aus unserem gemeinsamen Kelch und sah mit einem Lächeln zu Garret, welcher auf die Tanzenden Menschen sah. Mein Herz machte wieder einen kleinen Hüpfer und mir wurde warm, wobei ich nicht wusste ob es vom Wein kam oder weil ich einfach doch mehr für Garret empfand.
    Als Garret mich fragte ob ich ihm den ersten Tanz schenken wollte und er meinen Handrücken küsste, wurde das Kribbeln in meinem Bauch noch heftiger. Natürlich wollte ich! Ich stand auf und ließ mich von ihm auf die Tanzfläche führen. Als er seine Arm um mich legte und ich meine Hand in die Seine. "Langsam glaube ich, all das hier muss ein Traum sein!", murmelte ich leise und sah zu Garret auf, während wir uns langsam zu der Musik bewegten.
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ihr Lächeln war wirklich ganz bezaubernd und sie willigte auch ein mit mir zu tanzen. Also führte ich sie auf die Tanzfläche und führte sie in diesen Tanz. Ich lehnte mich etwas vor um ihre Worte verstehen zu können. Ein Traum... wohl kein Albtraum. Ich lächelte sie an, ich hatte dieses warme Gefühl in meiner Brust und es beschwingte mich gleich nochmal. Vielleicht... konnte das mit uns ja doch noch was werden. Vielleicht fand sie mich nicht ganz so Abscheulich und wir konnten zurück zu unseren leidenschaftlichen Nächten kehren... Das klang doch ganz gut. Mein Herz raste bei dem Gedanken, jedoch wusste mein Innerstes das es nicht nur die Nächte wollte, sondern dieser Frau in meinen Armen vollkommen verfallen war. Der Tanz endete irgendwie viel zu früh, hatte gar nicht gemerkt wie lange ich sie da im Kreis gedreht hatte. Doch jetzt beugte ich mich zu ihr hinunter und küsste sie, zog sie in einen sehnsüchtigen Kuss zu mir. Um uns herum brandete Jubel auf und die Leute feuerten uns an. Ich löste mich von ihr und lächelte sie an. "Wollen wir uns zurückziehen?" fragte ich sie schließlich sanft.
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Völlig außer Atem von dem leidenschaftlichen Kuss und mit vor Erregung glasigen Augen sah ich zu Garret auf. Meine Lippen prickelten noch leicht und mein gesamter Körper schien zu pulsieren. "Ja!", hauchte ich meine Antwort fast schon und zerrte ihn buchstäblich von der Tanzfläche. Mir war es gerade ziemlich egal was die Umstehenden dachten, wobei sie sich wahrscheinlich gar nichts dachten. Denn ich zerrte ihn ja nicht, sondern führte ihn eher. Doch meine Lust auf ihn hatte nun so lange unter der Oberfläche brodeln müssen und nun forderte sie beachtet zu werden.
     
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich betrachtete ihr Gesicht, wie sich die Wangen gerötet hatten, die Augen die benebelt zu mir hoch blickten.. es traf mich beinahe der Schlag. Und ein Grinsen stieg in meine Züge als sie ja sagte und mich auch schon von der Tanzfläche runter ziehen wollte, ich lachte leise auf und ließ es eben zu. Zwinkerte den Umstehenden nur entgegen, die Älteren grinsten alle wissend und so wurden wir unter Jubel und Anfeuerungen aus der Halle verabschiedet. Ich spürte sogleich meine eigene Lust, der Gedanke das sie ab heute mir gehören würde... Ich betrachtete die schöne Frau... meine Frau! Wieso hatte ich sie einfach nicht gleich geheiratet? Achso ja.. nicht daran gedacht und eigentlich hatte ich sie ja frei geben wollen. Ob ich damit falsch gelegen hatte? War Amber doch so an mir interessiert wie ich an sie? Wir gingen zusammen die Treppen hinauf und oben im Gang, zog ich sie schließlich zu mir, betrachtete sie mit einem spitzbübischen Grinsen, bevor ich sie auf meine Arme hob und den restlichen Weg trug. Ich stieß die Tür zu meinem... unseren Gemach mit der Stiefelspitze auf und trug meine Frau wie es sich gehörte über die Schwelle. Das Bett war schön hergerichtet worden, frische Laken, Kerzen waren entzündet und im Kamin prasselte ein Feuer und die Damen hatten sogar ein paar Blumen aufgestellt... was für ein Kitsch, aber gut. Ich bettete Amber sanft auf dem massiven Himmelbett, bevor ich mich von ihr löste um die Tür zu schließen, schob den Riegel vor damit uns auch niemand störte. Die heimlichen Treffen waren vorbei... ich durfte mich nun ganz offiziell alleine mit ihr in einem Raum befinden. Ein Kribbeln jagte durch meinen Körper und ich kehrte wieder zu meiner Braut zurück, streckte mich neben ihr aus und strich mit meiner Hand über ihre Wange, bevor ich mich über sie beugte und ihr nun den Kuss gab, den ich ihr auch schon in der Kapelle geben hatte wollen. Zog sie an mich in einen leidenschaftlichen und sehnsuchtsvollen Kuss. Gott... wie sehr hatte ich sie vermisst. Ihr Geruch und wie weich und wundervoll sie sich anfühlte.
     
  10. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich japste kurz überrascht auf, als Garret mich plötzlich auf seine Arme hob, doch ich erwiderte sein Grinsen, als ich feststellte dass er mich über die Schwelle zu seinem - Nein "unserem"- Zimmer tragen wollte. Als er die Tür zu dem großen Zimmer öffnete, in welches ich mich nur ein einziges Mal heimlich geschlichen hatte, traute ich meinen Augen kaum. Das Zimmer, welches damals zwar nicht völlig kalt, aber doch sehr spartanisch gewirkt hatte, strahlte plötzlich eine derartige wärme und Behaglichkeit aus, das sich vor Rührung ein kleiner Kloß in meinem Hals bildete. Die Bediensteten hatten sich wirklich selbst übertroffen. Doch die Tatsache, dass Garret ja all das in Auftrag gegeben hatte, ging mir sehr nahe.
    Vorsichtig legte er mich auf das große Bett, legte sich neben mich und begann mich zu streicheln. Ich konnte nicht anders, ich musste ihn ansehen. Nahm jeden Zoll seines Körpers wahr und als er seine Hand über meine Wange streicheln ließ, legte ich sachte meine Hand auf seine, schmiegte mein Gesicht an seine Handfläche und schloss für einen Moment meine Augen und genoss seine Berührung. Als er mich küsste, wahr es als würde die Welt um uns herum stillstehen. Leidenschaft und Erregung brachen sich bahn und ich konnte nicht mehr länger zurückhalten sein. Ich wollte ihn und ich brauchte ihn! Mein Kuss wurde wilder, extatischer und etwas härter.
     
  11. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ihr Kuss wurde wilder und ungezügelt, so wie auch der meine. Ich stöhnte leise an ihren Lippen und ließ meine Hand an ihren Hals und zu ihrer Schulter runtergleiten, schlang meine Arme um sie um sie an mich zu ziehen. Um ihren Körper möglichst nah am meinen zu spüren. Mein Verstand rückte in weite ferne und alles was zähle, war Amber hier in meinen Armen. Meine Hände strichen ihren Rücken entlang, öffneten die Verschnürung in ihrem Rücken. Nach so langer Entbehrung erschien es mir beinahe unmöglich mich irgendwie lange zurück halten zu können. So erforschten meine Hände sie, erkundeten ihren Körper vom neuen. Ich scholt mich einen Narren und fragte mich innerlich wie ich jemals daran hätte denken können ohne sie zu leben... Warte was?! Das waren verdammt ungewohnte Töne... Ich streifte ihr da Kleid von den Schultern, löste meine Lippen von den ihren um etwas Luft zu holen, nur um meine Lippen dann an ihren Hals zu legen, zog eine küssende Spur hinunter zu ihrem Schlüsselbein, während meine Hände sie weiter streichelten und liebkosten.
     
  12. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Die Kerzen waren weit herunter gebrannt, als Garret und ich uns immer noch leidenschaftlich umarmt hielten und uns Küssten. Die letzten Stunden waren mit Zärtlichkeit, Leidenschaft und purem Verlangen gefüllt gewesen. Es war als wären wir wie zwei Ertrinkende gewesen, welche nun wieder die rettende Luft zum Atmen bekommen hatten. Unsere Körper waren von einem leichten Schweißfilm bedeckt und im Zimmer hing noch die würzige Schwere unserer Lust. Träge streichelte ich über Garrets Schulterblatt. Er lag noch halb über mir, träge von unserer ... ich wusste gar nicht mehr das wie vielte Mal wir uns in dieser Nacht vereinigt hatten.
    "Du scheinst es wirklich nicht zu bereuen!", neckte ich ihn leise als ich unseren Kuss unterbrach und ihn in seine noch glasigen Augen sah. Konnte es vielleicht sein, dass Garret mich vielleicht doch mehr mochte als ich gedacht hatte? Vielleicht würde unsere Ehe auch für ihn etwas schönes werden können.
     
  13. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Eine herrliche Mattheit hatte meinen Körper erfasst, das Licht in der Kammer war schummrig und ließ Ambers von Schweiß überzogene Haut kupfern glänzen, die rotbraunen Locken schienen in diesem Licht beinahe Feuer zu fangen. Sie war einfach wunderschön und gehörte von nun an mir. Sie hatte ja gesagt, auch wenn ich ihr nicht viel Wahl gelassen hatte, denn die Zeit hatte gedrängt. Natürlich hätte ich sie fragen können ob ich Lawrence anschreiben hätte sollen, aber es hätte zu lange gedauert bis dieser Antwort hätte geben können... Ich schob die Gedanken beiseite, Amber lag hier in meinen Armen, sie war meine Frau. Eine Entscheidung aus der Not heraus getroffen und doch, endlich spürte ich wieder diese Ruhe die mich in ihrer Nähe immer befiel. Der Kuss und die Umarmung in welcher wir noch immer waren, war sanft und doch voller Gefühl. Schließlich löste Amber sich von meinen Lippen und ihre Worte ließen meine Stirn sich kurz in Falten legen. "Nein... und du?" fragte ich sie dann doch. Immerhin.. war sie nun mit mir verheiratet... "Ich hätte dir nur gerne die Wahl gelassen", fügte ich dann murmelnd hinzu, legte mich neben ihr hin, hielt sie aber noch immer in den Armen, strich über ihren Rücken.
     
  14. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich beobachtete wie er sich neben mich legte und mich dann wieder in seine Arme zog. Obwohl mir sicherlich nicht kalt war, genoss ich die Wärme welche von seinem Körper aus ging. Ich schüttelte leicht meinen Kopf als er mir die Gegenfrage stellte. "Ich war nur etwas überrascht als du mir heute Morgen sagtest, dass wir heiraten werden!", gestand ich ihm und strich sanft und fast beiläufig über seine Brust. "Ich hatte in letzter Zeit eher das Gefühl du würdest mir aus dem Weg gehen und wolltest gar nicht in meiner Nähe sein!". Die Worte kamen einfach und ich machte auch keinen Versuch sie zu unterdrücken. Ich wusste zwar nicht genau warum gerade jetzt, doch irgendwie hatte ich das Bedürfnis ihm zu sagen wie sehr mich sein Verhalten die letzten Wochen über verletzt hatte. Er hatte mich mit einer Kälte und Abwesenheit behandelt, welche in so krassem Gegensatz zu dem Stand wie er mich jetzt gerade behandelte.
     
  15. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Sie schüttelte den Kopf, bereute es nicht? Mein Herz machte unwillkürlich einen Sprung. Sie sprach weiter und ich schüttelte den Kopf. "So war das nicht", gab ich leise von mir und senkte den Blick, die Augenbrauen zogen sich zusammen und Schwermut erfasste mich für den Moment. "Ich... ich dachte nachdem du dich Lawrence so zugetan gegeben hast, dass du vielleicht..gar nicht mit mir zusammen sein willst", brachte ich heraus und seufzte leise, fuhr mit der Hand über mein Gesicht. "Ich dachte das du dich mir vielleicht nur zugewandt hattest aus Angst ich würde dich vor die Tür setzen und wollte dir die Chance geben dich zu entscheiden..." versuchte ich mich irgendwie zu erklären. Oh Mann... das alles klang im nach hinein ganz schön bescheuert. "Du hast so viel mehr verdient als mich", fügte ich leiser werdend hinzu und mein Blick wurde wieder etwas finster. Zweifel nagten an mir, aber ich hatte das Richtige getan in dem ich sie geheiratet hatte... vor einem Schicksal bewahrt was Schmerzen und den sicheren Tod bedeutet hätte. Außerdem... begehrte ich sie doch mehr als das, wie schwer es mir gefallen war den Abstand zu halten den ich mir selbst auferlegt hatte konnte wohl kaum einer ahnen.
     
  16. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Als ich seine Worte hörte, glaubte ich meinen Ohren nicht trauen zu können. Ich richtete mich auf und sah ihn mit zusammen gezogenen Augenbrauen an. "Du hast was?", fragte ich ihn und hörte wie meine Stimme einen kleinen Ton lauter wurde. "Wie bist du auf die Idee gekommen ich wäre Lawrence zugetan?", fragte ich weiter und sah ihn ungläubig an. "Du hast mich ja andauernd mit ihm alleine gelassen! Ständig war er in meiner Nähe...aber der Werte Herr von und zu Hohenstein haben sich nicht bemüßigt gefühlt vielleicht einmal zu hinterfragen ob ich denn andauernd mit diesem eitlen Heini zusammen sein wollte!". Es tat gut meinem Ärger einmal Luft machen zu können. Und zu lange hatte ich das alles in mich hinein gefressen. "Je mehr mir dieser Geck auf den Zeiger gegangen ist umso mehr hast du ihm in die Karten gespielt, in dem du plötzlich den Kalten gespielt hast!", warf ich ihm weiter vor und spürte wie der Zorn mich durchfuhr. Na gut, vielleicht konnte ja Garret nicht für alles etwas dafür und ja, vielleicht übertrieb ich ja gerade ein gaaanz klein wenig. Doch die Sache mit Lawrence und die Tatsache das Garret sich ja wirklich von mir abgewandt hatte, wühlte mich einfach noch zu sehr auf. "Ich habe gedacht ich wäre für dich nichts weiter als ein Zeitvertreib gewesen, dessen du überdrüssig geworden bist!", erklärte ich ihm meine Gefühle und meine Stimme wurde wieder etwas ruhiger.
     
  17. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich sah sie an als sie sich aufrichtete und sie schien verstimmt. Fragte mich wie ich auf die Idee kam das sie Lawrence zugetan war. Warf mir vor das ich sie mit ihm alleine gelassen hatte und ich ja nicht einmal nachgefragt hatte ob sie bei ihm hatte sein wollen... Ich senkte den Blick als sie fort fuhr, ich hatte wohl in die gänzlich falsche Richtung gedacht. Dann erklärte sie mir das sie gedacht hatte das sie für mich nichts weiter als ein Zeitvertreib gewesen wäre, wessen ich überdrüssig geworden war. Autsch.. das saß.
    Ich umfasste vorsichtig ihr Gesicht mit meinen Beiden Händen und küsste sie. "Vergib mir", hauchte ich an ihren Lippen und senkte meinen Blick. "Ich war einfach so der Überzeugung deiner nicht würdig zu sein, dass ein Leben mit mir schlimmer sei als alles andere, dass ich diese Entscheidung gegen meine eigenen Gefühle getroffen habe", erklärte ich ihr, strich sanft ihre Wange entlang, bevor ich sie los ließ, mir einmal mit der Hand durch meine Haare fuhr.
     
  18. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Natürlich erwiderte ich seinen Kuss, doch als er wieder von mir abließ war ich nicht minder Verstimmt. "Du hast gedacht du wärst meiner nicht würdig?", fragte ich ihn wieder ungläubig und richtete mich wieder etwas auf. Ich lehnte mich mit dem Rücken an das Kopfteil des Bettes und sah zu Garret hinüber. ER dachte er sei meiner nicht würdig? Irgendwie konnte ich mir das nicht ganz vorstellen. "Ich kenne keinen Mann, welcher solch ein Ego hat wie du!", begann ich wieder und verschränkte die Arme vor der Brust. "Du Garret von Hohenstein, der welcher eine der stärksten Truppen seines Landes befehligt. Dessen ruhmreiche Siege und Taten in den Schlachten noch weit nach seinem Tod bekannt sein werden. DU willst MIR sagen, dass du dachtest du seist nicht gut genug für mich?". Ungläubig schüttelte ich wieder meinen Kopf, löste meine Hände vor meiner Brust und warf sie in einer in die Höhe, welche jeder Italienischen Mama alle Ehre gemacht hätte. "In dem Museum in dem ich arbeite gibt es eine ganze Abteilung, welche sich nur um dich dreht!", rief ich aus.
    "Sogar deine Mutter, wollte dass ich Lawrence heirate, weil ich deiner nicht würdig bin!", entgegnete ich und spürte wie meine Stimme wieder ruhiger wurde. Vorerst. "Aber wird das jetzt immer so ablaufen?", meine Stimme wurde wieder etwas verstimmt oder war es doch eher ein klein wenig verletzt? "Wirst du dich jetzt immer von mir abwenden, anstatt auf die Idee zu kommen mit mir zu sprechen?".
     
  19. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich hatte versucht sie zu besänftigen, doch es brachte wohl nichts. Sie war sauer und meine Worte machten es nicht besser. Ich nickte langsam auf ihre Frage hin. Es war mein Gefühl gewesen.. das Gefühl ihr niemals gerecht werden zu können, sie war so schön, mutig und intelligent... und das waren nur ein paar der Eigenschaften die mir zu ihr einfielen. Wenn ich daran dachte wie schnell sie sich die höfischen Manieren zu eigen gemacht hatte, wo andere Jahre oder gar ihr ganzes Leben brauchten, und nicht einmal dann Ambers Grazie erreichten. Sie begann weiter zu sprechen, meinte das sie keinen Mann kannte er so ein Ego wie ich hatte... sie verschränkte ihre Arme vor der Brust und ich seufzte leise, brachte mich nun selber in eine aufrechte Position, während mein Blick weiter auf ihr lag. Ich wurde einfach stumm, was hätte ich denn darauf sagen sollen? Lediglich meine Augenbrauen zogen sich finster zusammen. Ich wollte nichts von meinem Tod hören, natürlich hätte ich sie jederzeit danach fragen können...schließlich wusste sie es wohl. "Es war so wie ich empfunden habe", brummte ich knapp. Groß über das Reden was ich gerade alles dachte würde ich nicht... da musste ich vermutlich verdammt besoffen sein, um so Gefühlsduselig zu werden. Stockte als sie meine das meine Mutter sie mit Lawrence hatte verheiraten wollen "Was?!" knurrte ich und musterte Amber scharf aus zusammen gekniffenen Augen. War dieser Lackaffe etwa während meiner Abwesenheit hier gewesen?! Zorn funkelte in meinen Augen auf. "Was ist hier passiert?" fragte ich aus zusammen gepressten Zähnen.
    Dann fragte Amber ob es immer so laufen würde und ich sah sie finster, jedoch fragend an. Seufzte als sie die Erklärung hinter die Frage setzte. Ob ich mich immer abwenden würde anstatt mit ihr zu sprechen.. Ich legte meine Hände auf ihre Schultern, hielt sie fest und brachte mein Gesicht nah an ihres heran, ohne das die Miene sich löste. "Du bist mein Eheweib! Natürlich werde ich über wichtige Dinge mit dir sprechen!" antwortete ich und betrachtete mit hartem Gesicht das ihre. "Ich bin nicht der Mann von dem du da sprichst! Ich bin in dieser Welt der Brudermörder! Ein grausamer harter Mann der Frauen verschlingt und kaum eine Frau wie dich verdient hat Amber!" machte ich ihr nun doch meine Gedanken klar, mein Griff um ihre Schultern wurde etwas fester, bevor ich mich dessen gewahr wurde und sie frei gab. Mich auf die Bettkante setzte und mit einer Hand durch meine Haare fuhr, bevor ich aufstand und hinüber zum Tisch ging auf dem ein Krug mit Wein gefüllt stand und daneben zwei Becher. Ich füllte den einen und leerte ihn in einem Zug. Es war ein aufwühlendes Thema und die Tatsache das ich auch noch falsch gelegen hatte was Ambers Gefühle betraf kratzte an meinem Ego und ich scholt mich einen Narren... ich hatte sie Lawrence ausgeliefert weil sie ihre Rolle erschreckend gut gespielt hatte..."Möchtest du auch was?" brummte ich schließlich finster und sah zu ihr hinüber, schwenkte den Krug, bevor ich meinen Becher nochmals füllte.
     
  20. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    So verstimmt ich gerade auch gewesen war, so schnell brachte mich seine Reaktion auf meine Worte auch aus dem Konzept. Seine starken Hände auf meinen Schulter drückten zu und seine plötzliche Berührung tat fast weh. Doch bevor ich etwas sagen konnte, löste er seine Hände auch schon wieder von meiner Haut. "Ja er war hier!", beantwortete ich seine Frage und war ehrlich gesagt ein klein wenig verwirrt. Hatte er das nicht gewusst? Ich spürte wie all meine Wut, welche gerade noch wild durch meine Adern pulsiert war, plötzlich versiegte. Konnte es denn wirklich sein, dass er völlig Ahnungslos war von dem was hier abgelaufen war?
    Doch bevor ich ihm eine Antwort geben konnte, wurde seine Stimme hart. Er sagte mir, dass ich nun sein Weib war und er über wichtige Dinge mit mir sprechen würde. Mein Magen krampften sich bei diesen Worten zusammen. Was wollte er mir damit sagen? Dass ich ab dem heutigen Tag froh sein konnte wenn er mir überhaupt etwas erzählte? Der Irrationale Teil in mir wollte diesen Strohhalm schon aufgreifen und als nächsten Angriffspunkt ausspielen, doch ich rief mich selbst zur Vernunft. Was würde es bringen mich nun wie eine Hyäne auf alles zu stürzen was ich ihm vorwerfen konnte?
    Darum ging es ja im Grunde gar nicht. Ich hatte diesen Streit nur vom Zaun gebrochen um ein für alle Mal zu klären wie die Dingen denn nun wirklich liefen. Ob er mich geheiratet hatte weil er es als seine Pflicht sah oder weil er mich auch ein ganz klein wenig gern hatte.
    Ich seufzte leise und nickte, als er mich fragte ob ich auch etwas trinken wolle. Meine Kehle fühlte sich an wie Sandpapier.
    Ich bin in dieser Welt der Brudermörder! seine Worte trafen mich tief und plötzlich schämte ich mich fast schon ein klein wenig für meinen Ausbruch. Bei alle dem hatte ich nicht daran gedacht, dass auch Garret von seinen ganz eigenen Dämonen heimgesucht wurde.
    "Lawrence war hier...", begann ich nun also wieder und meine Stimme war wieder ruhiger, fast schon ein wenig unsicher und zittrig. "Er war eine Nacht hier und hat mir am darauffolgenden Abend einen Heiratsantrag gemacht!", mein Blick glitt wieder zu Garret und ich suchte in seinem Gesicht nach einer Reaktion auf diese Nachricht. "Ich habe natürlich abgelehnt, denn ich konnte mir nicht vorstellen mit einem Anderen zusammen zu sein als mit dir!", ich Sprach leise und senkte meinen Blick wieder auf meine Hände, welche ich in meinen Schoß gelegt hatte und nervös damit spielte. Ich wusste nicht, warum es mich so viel Mut kostete ihm zu gestehen, dass ich mir nicht vorstellen konnte mit einem Andern zu sein. Doch bei Garret war das alles anders als mit den Männern, mit welchen ich schon zusammen gewesen war. Er war viel intensiver, dunkler, gefährlicher und auf diese sinnliche Art machtvoller. "Als ich den Antrag abgelehnt hatte, forderte Lawrence eine Belohnung von deiner Mutter!", ich hob eine Hand in einer hilflosen Geste und ließ sie dann wieder in meinen Schoß gleiten. "Am Ende stellte sich heraus, dass deine Mutter Lawrence angeheuert hatte um mich zu werben, damit du dir eine anständige Braut suchen kannst, welche sie natürlich für dich schon auserwählt hat!". Bei dem Gedanken an Garrets Mutter, ihre Worte und die Frau welche sie für ihn auserwählt hatte wurde mir eiskalt. Wieder sah ich zu dem Mann, welchen ich heute geheiratet und mit welchem ich gerade einige der leidenschaftlichsten Stunden meines Lebens gehabt hatte.
     

Diese Seite empfehlen