[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Die Hufe meines Pferdes trommelten dumpf auf den fest getretenen Pfad, ich verließ den Wald und konnte schon die ersten Hütten des Dorfes erkennen. Rund herum war eine Palisade errichtet worden um vor etwaigen Gefahren ein wenig geschützt zu sein. Ich zügelte den Rappen vor dem Tor und ritt im Trab in das Dorf von dessen Zentrum her laute Stimmen bis hier her durchdrangen. Es war ein Menschenauflauf und in der Mitte konnte ich von meinem Pferd aus erkennen das ein paar Männer sich wohl in die Haare hatten. "Was geht da vor?" fragte ich grimmig die Leute was vor mir standen. Ein paar drehten sich um und maßen mich mit einem genervten Blick als würde ich sie gerade bei etwas wichtigem stören. Bei einigen konnte ich das Erkennen in den Augen blitzen sehen, natürlich kannten die Leute mich hier, hie und da ließ ich mich doch blicken. "Heute morgen kamen zwei Männer ins Dorf und haben Unruhe gestiftet. Dem Schmied hats gereicht, nachdem sie ein paar seiner Arbeiten umgeschmissen haben haben Herr", bekam ich eine kurze Zusammenfassung. Ich nickte grimmig und trieb den Schwarzen wieder an. Die Leute die sich mir zugewandt hatten machten Platz und riefen gleich nach vorne, woraufhin sich die Menge nun teilte bis ich in die Mitte kam. Es war natürlich ein kleines Wagnis mit dem jungen Hengst durch die Menge zu reiten, aber es wirkte doch viel imposanter und respekteinflösender wenn der Herr dieser Lande auf dem Tier heran geritten kam. So konnte ich sicher sein das die Aufmerksamkeit sich auf mich richtete. Ich lehnte mich im Sattel vor als ich die raufenden Kerle erreichte. "Schluss jetzt!" schnauzte ich und die Männer trennten sich der Schmied erkannte mich natürlich gleich und zog sich an meine Seite zurück... kluger Mann, während die beiden Unruhestifter grinsend dastanden... irgendwoher kannte ich die Farben die sie trugen. "Diese beiden Männer stören den Frieden des Dorfes, sie haben einen ganzen Ständer mit Werkzeug umgeworfen, einiges ging dadurch zu Bruch. Und meiner Tochter haben sie nachgestellt", erklärte der Schmied hitzig und ballte die Hände zu Fäusten. Der Mann gehörte eigentlich zu den ruhigeren, wenn dieser mal so aufgebracht war dann war genug passiert. Ich folgte gerade den Ausführungen des Mannes, ließ dabei jedoch die beiden Aufrührer nicht aus den Augen. Diese grinsten und grölten auf einmal dazwischen: "Wir haben ihr nicht nachgestellt, sie wollte es doch so!" Dazu machten sie obszöne Gesten was nicht dazu betrug den Mann neben mir ruhig zu halten. Ich hob nur eine Hand in einer beschwichtigenden Geste in Richtung des Schmieds und stieg nun aus den Sattel um mich das hier und jetzt zu klären.

    Fergus

    Meine Laune wurde nicht besser als das Mädchen wirklich die Sicherheit der Mauern verließ und einfach nach draußen ging. Ich zog meine Augenbrauen zusammen und folgte ihr mit einem leisen missmutigen Brummen. Ich beschleunigte gerade meine Schritte um sie einzuholen um sie zu fragen wo sie denn um Himmelswillen alleine hingehen wollte, als ein Schrei mich aufhorchen ließ, doch während ich dabei eher die Neigung hatte mein Schwert zu nehmen und mich dennoch möglichst fern zu halten von der Quelle dieses Schreis, zischte das Frauenzimmer auf einmal auf das Ding zu und ich fluchte derb. "Lady Amber!" rief ich ihr hinterher, doch sie schien mich nicht zu hören.... Mir blieb nichts anderes übrig ich musste ich ihr folgen, Garret würde mir den Hals umdrehen wenn ihr etwas zustoßen würde und ich hätte nicht zumindest versucht sie zu retten. Man der Junge schuldete mir aber dafür ein paar Bier! Also folgte ich dem Mädchen so schnell ich es eben vermochte, ich mochte zwar schon zu den Älteren gehören war aber lange noch nicht soweit das ich lahm war - wenn auch nicht mehr ganz so schnell wie in meinen jüngeren Tagen.
     
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Meine Lungen brannten ob der Anstrengung des ungewohnten Laufes. Ich war zwar kein unsportlicher Mensch, aber so ein schneller Sprint zählte für gewöhnlich nicht zu meinen stärken. Doch angetrieben von dem immer wiederkehrenden Schreien des Kindes zwang ich mich weiter zu laufen. Meine Beine begannen zu schmerzen und einmal wäre ich fast über eine aus dem Boden ragende Wurzel gestolpert, doch ich stoppte meinen Lauf nicht. Das Schreien schien immer näher zu sein, es wurde immer lauter und vor mir tat sich eine Lichtung auf. Es schien als würden die Schreie von dort kommen. Doch als ich aus dem Unterholz heraus auf die Lichtung brach, welche in sanftes Licht gehüllt war, war von einem Kind nichts zu sehen oder zu hören. Es war still, für einen Wald fast schon zu still. Das einzige Geräusch, welches ich hörte, war mein hektischer Atem und mein wild pochendes Herz. Da! Hatte da nicht etwas im Laub auf dem weichen Waldboden geraschelt? "Hallo?" rief ich und drehte mich einmal um mich selbst. Mein Ruf klang fern und doch so seltsam, wie in einem Luftleeren Raum. Schon wieder ein rascheln! "Wo bist du?" rief ich wieder, nur um wieder keine Antwort zu erhalten. Ein seltsames Gefühl begann durch meinen Körper zu fließen. Es fühlte sich so beklemmend an. In meinem Nacken stellten sich die Härchen auf und ich spürte wie ich Gänsehaut bekam. Ich wollte einen Schritt machen, doch ich konnte meine Beine nicht bewegen. Panisch sah ich nach unten und ein Schrei blieb in meiner Kehle stecken. Die Ranken einer Pflanze begannen sich an meinem Körper hinauf zu schlängeln und zu fesseln. Panik überkam mich. "Hilfe!" rief ich, doch mehr als ein ersticktes Schluchzen brachte ich nicht heraus. Die Schlingen begannen nun immer schneller meinen Körper hinauf zu klettern und einen Moment später spürte ich wie ich hochgehoben wurde. Oh mein Gott! Diese Pflanze oder was auch immer dieses Ding war, hob mich hoch, hatte meine Arme und Beine gefesselt und nun hing ich gut 4 Meter über dem Boden.
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Fergus

    Verdammt war das Frauenzimmer schnell. Ich war außer Atem als ich sie endlich wieder sah, gerade wollte ich meine Hand nach ihr ausstrecken, sie schütteln und ihr sagen das es verdammt nochmal gefährlich war einfach irgendwelchen Schreien hinterher zu laufen! Als sie von der Pflanze die hier hauste schon hochgezogen wurde. "Verdammt!" fluchte ich, doch noch bevor ich meinen Dolch ziehen konnte schlang sich das Ding um meine Hüfte und hob mich hoch. Das Ding drehte mich herum und meine Waffen fielen zu Boden, damit auch die Hoffnung mich losschneiden zu können. Ein paar Flüche kamen über meine Lippen die wohl selbst einem hart gesottenen Seemann die Ohren rot werden hätte lassen. Bis das Ding mich endlich in eine halbwegs aufrechte Position wieder brachte. Ich seufzte und sah mich um, nop... nichts zu machen. "Hat man Euch nicht beigebracht das man nicht einfach so in den Wald rennt?!" fragte ich das Mädchen. Entnervt rutschte ich hin und her und bekam sogar meine Arme frei, dann zog sich die Pflanze aber noch enger zu und damit war es vorbei... Tja, dann blieb mir nichts anderes übrig als... Gerade so schaffte ich es an meine Tasche wo die gestopfte Pfeife verstaut war, ich holte sie zusammen mit den Feuersteinen hervor und zündete sie mir erstmal an. Machte einen tiefen Zug von der Pfeife und nun hieß es warten... Entweder kam irgendwann jemand vorbei der uns helfen konnte oder die Lady und ich waren eben Futter für die Pflanze geworden.

    Garret

    Es stellte sich heraus das die beiden Herren einer Söldnergilde angehörten und wohl auf den Weg zur Hauptstadt waren... Nun sie dachten sie könnten hier in einem kleinen Dorf etwas stunk machen einfach weil es Spaß machte. Der Spaß endete jedoch in dem Moment als wir Diebesgut in ihren Taschen gefunden hatten. Daraufhin hatte ich die Männer gefesselt und auf einen Karren verfrachtet der die beiden zur Burg bringen sollte. Es gab nur eine Strafe für Diebstahl und diese würde ich auch auf der Burg vollziehen. Nach meinem Rundgang, wo ich mir die sonstigen Sorgen der Leute angehört hatte, begleitete ich den Karren wieder zurück - nicht das einer noch meinte er könne abhauen. Natürlich klagten sie und baten darum verschont zu werden... klar die Aussicht darauf eine Hand zu verlieren ließ wohl so manchen Kerl in seine Hosen pissen. Ich ignorierte das Gejammere gekonnt. Der Rückweg dauerte natürlich länger, aber schließlich kamen wir nach dem Mittag an und ich ließ die Männer erstmal in den Kerker bringen. Gerade wollte ich von meinem schwarzen absitzen als mich die Männer am Tor ansprachen - Amber war vor ein paar Stunden zum Tor raus, gefolgt von Fergus, einer berichtete das er gesehen hatte wie sie unten am Fuße des Hügels in den Wald gelaufen waren... eine ungute Vorahnung beschlich mich. Auf einer Lichtung in diesem Wäldchen gab es eine ziemlich fiese Pflanze die nur noch existierte weil ihr 'Herz' noch nicht gefunden wurde und das verdammte Ding riesig war. Sie sind doch nicht etwa wirklich? Nein... aber irgendwas sagte mir das ich lieber doch mal nachsehen sollte... Ich seufzte und richtete mich wieder im Sattel auf und wendete das Tier. Ließ mir noch ein paar lange Messer und Seil bringen. Das wars dann wohl mit dem Training, nein ich musste das Mädchen - von dem ich von Anfang an wusste das es mir nur Schwierigkeiten bringen würde- vermutlich mal wieder retten. Ich ritt in den Wald und das ich auf den Richtigen Weg war wusste ich spätestens dann als ich ein Säckchen mit Tabak fand, es gehörte eindeutig Fergus. Ich stieg vom Pferd und hob es auf. Tätschelte den Hals des Hengstes und ritt weiter, behielt dabei den Waldboden im Blick. Ob ich irgendwie Stress hatte? Nun ja... etwas in mir krampfte sich schon zusammen und mahnte mich zur Eile, weil das Ding fraß tatsächlich Menschen... es brauchte eine Weile dafür aber es fraß sie zur Gänze auf, man fand von den Opfern lediglich Kleidung und das was sie bei sich trugen der Rest verschwand im Korpus dieses Monsters.
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Gerade als die Pflanze mich nach oben zog, bemerkte ich eine Gestallt, welche hinter mir aus dem Wald und auf die Lichtung gekommen war. Fergus! Lieber Gott, Fergus war gekommen und mich zu retten. Doch ich hatte diesen Gedanken noch gar nicht fertig gedacht, da umschlang die Pflanze auch schon den Mann, welcher mir gefolgt war und zog ihn ebenfalls nach oben. Er fluchte und wand sich und um ehrlich zu sein, unter anderen Umständen hätte ich einige seiner Ausdrücke und Flüche bestimmt sehr lustig gefunden. Ich beobachtete wie er seine Arme frei bekam und versuchte es ihm gleich zu tun, doch anscheinend hatte ich den Moment in welchem dies noch möglich war verpasst, denn die Schlingen der Pflanze lagen eng um meinen Körper. Nun richtete sich Fergus' Gram gegen mich und er schnauzte mich an ob ich denn nicht wisse dass man nicht einfach in Wälder lief. Empört schnappte ich nach Luft, denn ich hatte ja mit vielem gerechnet, aber nicht dass ich jetzt beschuldigt wurde, nur weil ich einem vermeindlichem Kind helfen wollte. "Da wo ich herkomme, schreien die Pflanzen auch nicht wie kleine Kinder!" entgegnete ich trotzig und reckte mein Kinn störrisch vor. "Und überhaupt, warum seid ihr mir denn hinterher gerannt, wenn man nicht einfach in Wälder läuft?". Natürlich wusste ich ja im Grunde das der ältere Mann recht hatte und spätestens seit meinem Téte-a-Téte mit diesem Wassermonster, hätte ich ja wissen müssen dass hier in dieser "Welt" nichts normal war; nicht einmal die Wälder.
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Fergus

    "Dann müsst Ihr ziemlich behütet aufgewachsen sein!" stellte ich mit einem missmutigen Brummen fest, während ich an meiner Pfeife zog. Langsam ließ ich den Rauch aus meinem Mund wieder entweichen als sie ihre Frage stellte. Mein Blick lag missmutig auf ihr. "Wäre ich sicher nicht, wenn Garret mir nicht aufgetragen hätte das Kindermädchen für Euch zu spielen", entgegnete ich. "Zudem ich die Hoffnung hatte Euch einzuholen bevor wir in die Reichweite dieses Biests kommen, aber Ihr seid verdammt schnell", fügte ich dann leiser gegrummelt hinzu, indirekt wohl ein Kompliment. "Aber dennoch sollte euch der Menschenverstand doch sagen das man nicht einfach jedem Schrei hinterher läuft", setzte ich lauter dahinter um nicht gleich allzu sentimental rüber zu kommen.

    Garret

    Ich wusste ich war in der Nähe, einerseits kannte ich die Gegend natürlich in und auswendig und andererseits konnte ich Ambers und Fergus' Stimme hören. Der bärtige Krieger hörte sich alles andere als begeistert an, während Amber sich gehetzt anhörte. Unwillkürlich stieg ein Grinsen in mein Gesicht, ich war mir sicher das es Fergus mehr als peinlich sein würde in diese Situation gekommen zu sein und ich war schon gespannt auf die Geschichte wie er - der diese Gefahr eigentlich kennen sollte- in die Fänge der Pflanze gekommen war. Ich trieb das Tier unter mir weiter an, ritt jedoch um die Lichtung herum um auf der gegenüberliegenden Seite zu landen. Ich achtete ganz genau auf den Boden vor mir. Nachdem hier nichts von der Ranke zu sehen war hob ich meinen Blick und betrachtete dieses Bild noch bevor ich mich zu erkennen gab. Es war einfach ein göttliches Bild. Fergus hing unweit von dem hübschen Mädchen in der Luft, er war jedoch weiter unten als sie. Scheinbar gelassen hing der Mann in den Ranken und rauchte seine Pfeife... natürlich nicht das er einen Dolch geschnappt hatte womit er sich befreien hätte können... Nein er musste erstmal eine Rauchen. Amber hingegen sah alles andere als gelassen aus. Ich lehnte mich mit den Ellbogen vorne an meinem Sattel ab und ließ schließlich den Rappen angehen, trat aus dem Wald heraus auf die Lichtung. "Na diese Geschichte interessiert mich aber brennend", meinte ich mit einem spitzbübischen Grinsen im Gesicht. Ich zügelte Barik, machte aber noch keine Anzeichen abzusteigen wollte erstmal auf die Reaktion der Beiden warten.
     
  6. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich schnaufte empört als Fergus mir vorwarf dass man doch nicht einfach jedem Schrei, welchen man hörte, zu folgen hatte. Und außerdem, von wegen behütet aufgewachsen. Ich war in New York Queens aufgewachsen, was zwar nicht wirklich ein Sündenpfuhl war, doch New York war eine impulsive und lebhafte Stadt, denn sie schlief nie. Und ebenso schliefen auch ihre Verbrecher und Kriminellen im Allgemeinen nie. "Ach und wenn ihr einmal in Not geraten solltet, dann sollte ich auch einfach an euch vorüber gehen und euch nicht beachten?" fragte ich bitter und hob fragend eine Augenbraue. Doch bevor ich weiter keifen oder Fergus mir antworten konnte, vernahm ich eine mir nur all zu bekannte Stimme. Und sie klang sehr belustigt. Mein Blick schoss zu Garret. Wie gut er aussah, dort unten auf seinem Pferd, in dieser fast schon lässig anmutenden Pose. Doch halt stop! Jetzt war wirklich keine Zeit Garret anzuhimmeln. Herr Gott noch eins, dieser unmögliche Kerl machte sich über uns und unsere Situation auch noch lustig! "Ach weißt du !" entgegnete ich betont ruhig und es kostete mich wirklich einiges an Mühe ihn nicht auch noch anzukeifen. "Wir dachten uns es wäre doch mal ganz nett, wenn wir ein wenig zusammen abhängen würden!" erklärte ich ihm und sah dann hinüber zum paffenden Fergus.
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Erst zankten sie noch untereinander, aber als ich mein Kommentar einwarf schossen die Blicke der Beiden sofort zu mir. Fergus' Blick verfinsterte sich, er zog seine buschigen Augenbrauen zusammen und machte einen scharfe Zug an seiner Pfeife. Klar das er schmollte ich wusste das er lieber, bevor er mir was falsches sagte, gar nichts sagte. Es war Amber die das Wort ergriff und meinte das sie sich gedacht haben das es nett wäre hier abzuhängen. Ich nickte und kratzte mich bedenklich am Kinn. "Aha.. wäre das nicht bei einem Bier am Kamin in der Burg bequemer gewesen?" fragte ich also nach, tat so wie Amber betont ruhig, jedoch zuckten meine Mundwinkel leicht. "Ich meine zumindest wird man dort nicht von einer menschenfressenden Pflanze bedroht." Nun... ich wollte sie ja da nicht länger zappeln lassen. Ich stieg aus dem Sattel, band Barik an einen Baum hinter uns an, wollte auf keinen Fall mit dem Pferd näher kommen. Ich nahm das Seil vom Sattel und schulterte es, während ich in die andere Hand eines der langen Messer nahm um für alle Fälle gerüstet zu sein, mein Blick fixierte den Boden und ich wagte mich langsam näher. Früher war das hier eine Mutprobe unter den Jüngeren gewesen... damals war das Ding auch noch kleiner gewesen. Ja wie gesagt man hatte bisher noch nicht ihr 'Herz' gefunden und solange das so war, war dieses Stück Wald eigentlich tabu... zumindest ging für gewöhnlich keiner mit genügend Menschenverstand freiwillig auf diese Lichtung. Gut zu Ambers Verteidigung musste man wohl sagen, dass sie nicht wusste was hier lauerte und insgeheim begann ich mich zu fragen ob es zu ihrer Zeit solche Dinge denn nicht gab? Denn ihre Reaktion auf den Naga sprach dafür das sie so ein Wesen noch nie gesehen hatte. "Laber nicht Garret, hol uns hier runter!" knurrte Fergus schließlich. Ich machte eine kleine Geste mit der Hand. "Bin ja schon dabei", sagte ich mit dem Blick weiterhin auf den Boden gerichtet, wo sich ein paar der Ranken dieser Pflanze befanden. Ich wich ihnen aus und näherte mich erstmal Amber, folgte dem Strang der um sie geschlungen war mit den Augen bis zum Boden. Gott sei Dank hing das Ding auf ein paar Ästen so das ich sie unten abschneiden konnte, nun sie würde etwas fallen aber ihre Fessel würde sie halten und auffangen, dann konnte ich sie langsam runter lassen. "Also, ich werde jetzt den Strang durchschneiden der dich da oben hält Amber! Du wirst fallen und die Ranke wird sich für kurze Zeit verkrampfen, du musst ruhig bleiben sonst zerquetscht es dich!" erklärte ich ihr nun. Ja die Befreiung war heikel mit den letzten Zuckungen konnte das Ding noch ziemlich fies werden.
    Ich wartete keine Antwort ab, sondern suchte mir einen Weg durch die Ranken am Boden, die das Ding als Falle auslegte ein Tritt drauf und ich wäre der Nächste der sich zu ihnen gesellen würde wenn ich nicht aufpasste.
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Mit den Augen folgte ich Garrets Bewegungen, sah ihm zu wie er sich geschickt über die Lichtung bewegte und den Ranken auf dem Boden gekonnt auswich. Vielleicht täuschte ich mich ja, aber irgendwie machte es ein klein wenig den Eindruck als kenne er diese Lichtung sogar recht gut und bewegte sich gerade nicht das erste Mal darüber. Mein Grübeln wurde jäh unterbrochen, als Garret mir die Anweisung gab ruhig zu bleiben während er die Fesseln durchschnitt. Das beklemmende Gefühl durchzuckte wieder meinen Körper und ich spürte wie es mir eiskalt den Nacken hinunter lief. Mein Mund wurde trocken und tief in mir fühlte ich den leisen hauch einer aufkeimenden Panik Attacke. ...sonst zerquetscht es dich! hatte er gesagt. Bildete ich es mir ein oder zogen sich die Ranken gerade etwas fester um mich? Nein, die Ranken hatten sich nicht bewegt, mein Geist schien mir einen Streich gespielt zu haben. "Meinst du, du könntest dich beeilen?" fragte ich leise und meine Stimme klang nun gar nicht mehr so selbstsicher wie zuvor, sondern eher etwas ängstlich und dünn.
     
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich konnte Ambers Reaktion von hier unten aus nicht gut erkennen, hätte ich die Panik in ihrem Blick gesehen hätte ich wohl auch noch ein paar beruhigende Worte über gehabt, so konzentrierte ich mich auf meinen Weg. Erst als ich ihre Stimme hörte, hielt ich kurz inne und sah zu ihr hoch. Sie zappelte zumindest nicht, das war gut... aber wieso verdammt nochmal ließ die Angst in ihrer Stimme mein Herz schneller rasen und das Bedürfnis in mir wach werden ihrer Bitte sofort nachzukommen! Es schlug mir bis zum Halse, ich hätte sie gerne in die Arme gezogen um ihr zu versichern das alles gut werden würde. Verdammt! Entwickelte ich da tatsächlich Gefühle für das Mädel?! Ich schluckte suchte nach Worten, verdammt ich war nicht gut in sowas! "Keine Sorge Mylady, ich habe Euch gleich befreit", sagte ich also, klang so ruhig wie üblich. Ich konnte es mir nicht erlauben meine Gefühle hier mein Handeln bestimmen zu lassen. Musste ruhig und konzentriert bleiben. Ich richtete meinen Blick wieder auf den Boden, atmete für die anderen nicht merkbar ein und aus... bemühte mich um meinen kühlen Kopf den ich sonst auch immer hatte. Ich musste einen kleinen Umweg gehen um zu der Ranke zu kommen die ich abschneiden wollte. "Es geht los", sagte ich, packte mit einer Hand die Ranke und setzte das Messer darunter an. Jetzt musste es schnell gehen... Die Hand an der Ranke packte fest zu, sobald ich diese durchgeschnitten hatte würde ich Ambers Gewicht halten müssen... gut es war auch ein Ast da der sie halten würde, aber allzu viel Spielraum hatte ich nicht - ja damit meinte ich das sie aus dieser Höhe direkt auf den Boden fallen könnte und das sie sich dann verletzten würde stand außer Frage. Ich biss die Zähne fest zusammen und musste ein wenig säbbeln um das Mistding durch zu bekommen. Ich bemerkte im Augenwinkel das sich ein paar Ranken um mich bewegten. Ein Fluch ging von meinen Lippen ab, kurz bevor ich den Strang endlich durchtrennt hatte. Ich ließ das Messer in meinen Händen fallen und packte mit der Zweiten die Ranke, lehnte mich mit dem ganzen Gewicht hinein um Amber halten zu können, nur kurz hob ich etwas ab. Kam dann jedoch wieder runter und ließ Amber zügig aber langsam runter... verdammt es war nur eine Frage der Zeit bis mich einer der Ranken auch fand. Bis dahin wollte ich zumindest Amber in Sicherheit gebracht haben. Ich musste sie die letzten paar Zentimeter fallen lassen da es sich nicht ganz ausging, aber hey sonst hatte ich gut geschätzt. Ich griff nach dem Messer am Boden und lief gleich zu ihr hinüber um sie aus den Fesseln um ihren Körper herum zu befreien. Sobald ich das geschafft hatte, hob ich sie ohne zu Zögern vom Boden hoch und trug sie erstmal weg von dem Ding hinüber in die sichere Entfernung wo Barik angebunden war. Der Hengst tänzelte nervös und schnaufte angesichts der Bewegung die im Unterholz stattfand. Ich setzte Amber sanft ab. "Alles in Ordnung?" fragte ich und konnte verdammt nochmal den besorgten Ausdruck in meinem Gesicht nicht unterdrücken. Hinter mir hörte ich Fergus stöhnen. "Ich will ja nicht stören, aber..." hörte ich den Krieger merkern und es hörte sich etwas atemlos an... ja deswegen hatte ich ja auch Amber als erstes befreit. "Gleich wieder da", sagte ich in Richtung Amber und wandte mich wieder um um meinem Kumpanen raus zu holen.
     
  10. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Es schien der Pflanze so ganz und gar nicht zu gefallen dass Garret ihr so geschickt ausweichen und sie somit überlisten konnte. Unter dem Laub raschelte es immer stärker und es schien so als würden sich die Ranken um mich ein ganz klein wenig fester zusammen ziehen, so als wollte die Pflanze auch ganz sicher sein dass ich ihr nicht mehr entkam. "Es geht los!" hörte ich Garret sagen und dachte dabei an seine Worte von vorhin, als er meinte wenn er die Schlinge durchtrennte, würde die Pflanze sich noch einmal fester um mich schlingen. Ich schloss meine Augen, kniff sie fest zusammen und betete dass ich es schnell hinter mir hatte. Zuerst spürte ich wie sich die Ranke sanft zu senken begann, fast schon wagte ich zu hoffen dass dies alles sei was auf mich zukommen würde, doch dann begann ich zu fallen. Ein kurzer Schreckensschrei entwich meiner Kehle, dann spürte ich wie mein Hintern schmerzte. Mal wieder.
    Für einen Moment blieb ich verwirrt auf meinen Vier Buchstaben sitzen, doch noch bevor ich mich richtig orientieren konnte, spürte ich Garrets warme Arme, welche meinen Körper umfassten und hoch hoben. Sein erdiger, männlicher Duft umhüllte mich und als er mich wieder abstellte waren meine Knie nicht nur ob des Schreckens von gerade eben weich. Ich hielt mich für einen Moment noch an Garret fest, erwiderte seinen Blick und es war einmal wieder als würde die Zeit für ein paar wenige Sekunden langsamer laufen. Es war als würde alles um uns herum ausgeblendet und nur noch wir existierten. "Alles in Ordnung?" hörte ich ihn fragen und sein blick lag besorgt auf mir. Keinen Laut bekam ich heraus, doch ich nickte knapp, bevor ich auch schon die Stimme von Fergus hörte, welcher nun doch ein klein wenig ungeduldig wirkte.
    Diese Pflanze war wirklich ein Grauenvolles Lebewesen. Irgendwie verflog nun auch mein schlechtes Gewissen weil ich so oft vergessen hatte meine Topfpflanzen zuhaus zu gießen. Wer weiß ob sie denn nicht auch solche boshaften Biester geworden wären wenn ich sie gegossen hätte?!
     
  11. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Dieses Monster war nun alarmiert und umschlang Fergus immer fester, deswegen war er wohl auch etwas ungeduldig. Ich ging wieder so vor wie vorhin auch schon, konzentrierte mich auf den Boden um auf keine der Ranken zu treten... "Los Junge, das wird langsam unangenehm!" hörte ich Fergus keuchen, ich sah zu ihm hoch, sah wie die Haut seines Gesichts sich rot färbte und genau das war der Fehler. Mit einem kleinen Knacken unter den Stiefeln trat ich auf eine der Stränge, die sich sogleich um mein Bein wickelten... beinahe hätte ich meine Balance verloren. Eben nur beinahe, ich knurrte etwas ungehalten, nahm das Messer in meine linke Hand, um meinen Schwertarm freizubekommen und langte nach meinem Schwert. Ich holte aus und durchtrennte den Strang der sich schon um eines meiner Beine und die Hüfte geschlungen hatte. Holte aus um dem den nächsten gleich abzuhacken der in meine Richtung kam. "Das hatte ich eigentlich vermeiden wollen!" knurrte ich wütend über mich selbst. Ich hatte ja heute trainieren wollen, aber doch nicht so. Es dauerte länger, denn ich musste ein paar Ranken ausweichen und ein paar zu Kleinholz verarbeiten, schließlich erreichte ich jenen der Fergus oben hielt und schnitt diesen mit einem gezielten Hieb durch, langte nach dem Strang um auch den Fall des Freundes abzubremsen. Ich verlor den Boden unter den Füßen gerade als ein paar Ranken sich um mich zusammen ziehen wollten - man würde wohl zu Ambers Zeiten sagen dass diese Szene filmreif gewesen wäre. Anders als bei Amber wurde ich hier aber gänzlich hochgehoben da Fergus doch ein wenig schwerer war als ich... nun aber er prallte zumindest nicht mit voller Geschwindigkeit auf den Boden. Sobald er unten war verschaffte ich mir einen kurzen Überblick, meine Rüstung war voll mit dem Pflanzensaft und es klebte erbärmlich. Ich ließ mich nun fallen, lief zu dem Freund hinüber um ihn dabei zu helfen sich der Ranken um ihn zu entledigen. Zog ihn dann auf die Beine, da er doch etwas angeschlagen war und stützte ihn etwas damit wir endlich aus der Reichweite kamen. Zusammen mit ihm gingen wir knapp am Rande der Lichtung zu Boden und ich lag erstmal atemlos am Boden, stemmte mich dann jedoch schnell auf die Ellbogen da ich den Überblick verloren hatte ob wir denn jetzt wirklich sicher waren... Ein Blick in die Richtung der ausgestreckten Wurzeln sie sich bemühten uns zu erreichen und ich sank wieder zurück. "Das nächste Mal haltest du verdammt nochmal die Klappe!" zischte ich dann schweratmend dem Mann zu der ebenso wie ich völlig fertig am Boden lag und sah ihm finster an. "Ich bin auch froh, dich zu sehen!" keuchte Fergus und erwiderte den Blick, bevor wir beide lachen mussten.
     
  12. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Am liebsten hätte ich meinen Blick abgewandt, als ich sah welcher Gefahr Garret ausgesetzt war. Die Ranke begann nun auch ihn zu umschlingen und ich spürte wieder das Gefühl der Angst, welches sich langsam um mein Herz herum fraß. Doch nach Minuten, welche schier endlos schienen, schaffte Garret es sich und Fergus außer Reichweite dieser Monsterpflanze zu bringen. Stolpernd fielen die beiden Männer zu Boden, doch bevor ich zu ihnen eilen konnte, sehen konnte ob sie verletzt waren, begannen sie auch schon zu lachen. Es war ein kehliges, raues und anscheinend ernsthaft belustigtes Lachen. Für einen Moment blieb ich wie angewurzelt stehen und traute ehrlich gesagt meinen Ohren nicht. Was bitte war denn an dieser Situation so komisch gewesen? Ich selbst hatte schreckliche ängste ausgestanden, hatte fast schon damit gerechnet selbst drauf zu gehen und die Beiden hier lachten sich einen ab. Übersprungshandlung. Dieses Wort kam mir in den Sinn als ich die Männer weiter ansah als wäre ihnen ein zweiter Kopf gewachsen. Ich hatte für ein Semester ein Psychologie Seminar besucht und dort war ein Thema das Verhalten in und/ oder nach Stress und Schocksituationen gewesen.
    Ich seufzte leise und spürte wie meine Beine nun endgültig unter mich nachgaben. Vorsichtig setzte ich mich nun auch auf den Boden und atmete tief durch, als ich fühlte wie die Anspannung meinen Körper verließ und das Adrenalin in meinen Adern verebbte. Zurück blieb eine gewisse Erschöpfung und eine Erinnerung welche ich wohl niemals nicht wieder vergessen würde.
     
  13. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ein paar Atemzüge lag ich noch da, bemühte mich Herz und Atem wieder unter Kontrolle zu bekommen. Erst dann setzte ich mich auf und sah mich um, sah auf die Ranken die sich noch immer versuchten nach uns auszustrecken... Verdammt, um das Ding sollten wir uns wirklich mal kümmern! Aber irgendwie ging das immer in den anderen Aufgaben unter, wie sagte man so schön: Aus den Augen, aus dem Sinn.
    Mein Blick ging weiter in Richtung Amber, sie saß am Boden und sah völlig fertig aus. Wieder rührte sich etwas in mir, etwas das in mir schrie ich solle sofort meinen Arsch zu ihr hinüber bewegen um sicher zu gehen, dass nichts ihr Schaden würde. Verdammt! Mit einem leisen ächzen rappelte ich mich hoch, steckte mein Schwert zurück und schob das Messer in Fergus Richtung... Sicher ist sicher. Als ich ein paar Schritte machte, bemerkte ich das die Ranke um mein Bein und die Hüfte auch immer noch da war. Ich nahm das zuckende Ding und entledigte mich dessen bevor ich Amber erreichte. Ich ging neben ihr in die Hocke, legte eine Hand sanft auf ihre Schulter, die Berührung war definitiv sanfter als mein Gesichtsausdruck es wohl je schaffen würde. Wäre Fergus nicht da hätte ich sie sicherlich ohne zu zögern in meine Arme gezogen um sie zu trösten und um auch dieses Gefühl, das sicher gehen musste das bei ihr alles in Ordnung war zu stillen. Herr Gott in was ritt ich mich da bloß rein? Konnte es wirklich sein das Amber mir etwas bedeutete? Mir, der sich derlei Dingen losgesagt hatte? Es brachte nur Ärger... und wer wusste schon ob sie diese Gefühle erwiderte oder ob es nicht doch eine List war? Mein Herz begann mit einem Mal merkwürdig zu rasen und dann kamen mir die Bilder der vorigen Nacht in den Sinn... Nein, da war nichts gespielt gewesen... Unsicherheit befiel mich für einen Moment, doch ließ ich es mir nicht ansehen hatte ja gelernt meine Gefühlswelt für mich zu behalten. "Kannst du aufstehen?" fragte ich schließlich und meine Stimme klang etwas rau. Ich schluckte versuchte den Kloß in meinem Hals loszuwerden. Mein Herz raste und ich hätte gerade im Moment am liebsten geschrien, all dem Frust und dieser Unsicherheit die sich da gerade meiner bemächtigte einfach Platz gemacht, aber ich konnte nicht, musste hart und kühl bleiben auch wenn es mir gegenüber Amber nicht ganz gelang. Während ich auf ihre Antwort wartete stand ich auf und ging hinüber zu Barik, atmete während ich beiden Begleitern den Rücken zugekehrt hatte einmal tief ein und aus. Ich band das Tier los und kam damit zurück zu Amber. Ich fackelte nicht lange, hob sie vom Boden hoch und sah sie für einen Moment mit einem starren Blick an... oh mann wenn sie nur wüsste was da gerade in mir los war. Wenn irgendjemand davon wüsste... meine Mutter zum Beispiel... Sch.eiße! Amber wäre eine Zielscheibe für sie... Ich biss meine Zähne zusammen und hob sie auf mein Pferd, wobei das etwas schwierig war denn der klebende Pflanzensaft auf meiner Rüstung war echt fies und beinahe hätte ich sie nicht mehr loslassen können ohne ihr nicht ihr Kleid zu ruinieren. "Ich habe wohl ein Bad nötig", brummte ich und sah an mir hinunter. Dann wieder hinüber zu Fergus der sich mittlerweile auch wieder aufgerappelt hatte.
     
  14. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Eine warme, schwere Hand berührte meine Schulter und ließ mich aufsehen. Garret. Er war zu mir herüber gekommen, hatte sich der Ranke entledigt, welche noch um seine Hüfte geschlungen gewesen war und hockte nun neben mir. Sein Blick war besorgt, doch lag auch eine Spur härte darin. Meine Gedanken schweiften zur vergangenen Nacht. Gestern Nacht war diese härte für kurze Zeit aus seinen Augen verschwunden, war der Leidenschaft gewichen, welche wir geteilt hatten. Für einen kurzen Moment sah ich genau diese Leidenschaft von Gestern wieder in seinem Blick, doch mit einem einzigen Wimpernschlag schien sie wieder fort zu sein. Hatte er es auch gespürt? War es für ihn vielleicht auch ein klein wenig "mehr" gewesen als es sonst war? Erst als er mich fragte ob ich denn aufstehen könne, merkte ich dass ich ihn unentwegt angesehen hatte. Seine Stimme klang rau, fast schon wenig belegt und ähnlich der Stimme mit welcher er mir gestern Nacht süße Verheißungen versprochen hatte. Oder bildete ich mir auch das nur ein?
    Noch bevor ich antworten konnte stand Garret auf und ging hinüber zu seinem Pferd. Doch bevor ich noch darüber nachdenken konnte ob ich denn in der Lage war aufzustehen, oder ob meine Beine mir ersteinmal den Dienst versagten, kehrte Garret zurück. Wieder umschlossen mich seine starken, warmen Arme und wieder verursachte sein unverkennbar männlicher Geruch, das dieses warme, flatternde Beben durch meinen Körper lief. Wäre ich nicht so erschöpft gewesen, hätte ich wohl sofort gewusst das mein Körper begann auf seinen zu reagieren. Doch mit dieser Reaktion schien es nur allein mir so zu gehen, denn sein Blick lag wieder kalt und fast schon starr, nichtssagend auf mir. Dem flattern wich ein frösteln und fast war ich schon froh als er mich auf sein Pferd setzte und ich die wärme des Tieres an meinen Schenkeln spürte. Was hatte sich auf diese paar Minuten so verändert?
     
  15. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich führte Barik am Zügel, Fergus ging hinter uns her. Wir erreichten den Waldrand und traten hinaus auf den Weg der daran vorbei führte. Ich wandte mich sogleich dem Herrensitz zu. Natürlich dauerte es zu Fuß etwas länger, ich dachte über die Erkenntnis nach die mich da gerade im Wald getroffen hatte. So lange hatte ich jedes Weibsbild von mir ferngehalten und mich nur den leichten Mädchen hingegeben, da entstanden keine Probleme man ging hin, vollführte den Beischlaf, zahlte - nicht unbedingt in der Reihenfolge- und ging wieder. Niemand konnte einem da ans Bein pissen.
    Schweigend brachten wir den Weg hinter uns. Ich würde es natürlich nie zugeben, aber ich war gerade verwirrt und unsicher. In meinen Kopf drehte sich alles, eigentlich hatte ich mir selten Gedanken darüber gemacht was ich machte falls doch der Fall eintreten sollte, das mir ein Mädchen so gut gefiel das ich... es mochte? Und vor allem das sie mich auch... mochte. Ich glaubte zumindest das Amber das tat, ich hatte nicht viel Erfahrung, aber behauptete mal von mir selber das ich eine realtiv gute Menschenkenntnis hatte und sie war mir doch eindeutig zugetan oder? Was mir zusätzlich Sorgen bereitete war meine Mutter, nicht das jemand glaubte das ich mir irgendetwas von ihr sagen ließ... aber wollte ich es wirklich riskieren das sie Amber auch noch gegen mich aufbrachte? Würde Amber sich sowas überhaupt aussetzen wollen? Sie kam nicht von dieser Zeit, wusste nicht wie es hier zugehen konnte... Ach! Ich hätte mir am liebsten die Haare gerauft und wie vorhin auch schon gerne aufgeschrien.
    Wir erreichten schließlich die Burg und wie üblich war meine Miene verschlossen, ich führte den Schwarzen in die Mitte des Hofes, wo dann auch schon ein Stallbursche entgegen kam, ich übergab ihm die Zügel und half Amber wieder vom Pferd, stellte sie vorsichtig wieder auf den Boden ab. Vermied aber so gut es ging Körperkontakt, denn der Pflanzensaft an meiner Rüstung war nicht nur klebrig, sondern fing auch langsam an zu müffeln... leider ein Nebeneffekt von dem Zeug. Ich betrachtete sie für einen Moment, hob eine Hand und schob ihr vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht, bevor ich einen Schritt zurück machte. "Verzeiht mir, Mylady. Ich muss mich eben frisch machen bevor ich anfange wie eine Kloake zu riechen", erklärte ich und wandte mich schließlich ab. Der Stallbursche führte den Hengst zum Stall und ich ging erst hinauf in meine Räume um mir frische Kleidung zu holen. Ein Bad in den heißen Quellen hatte schon oft geholfen, vielleicht schaffte ich es jetzt auch dort ein wenig einen klaren Kopf zu bekommen. So machte ich mich mit einem Bündel an den Abstieg hinunter. Unten angekommen entkleidete ich mich und warf die klebrige Kleidung ungeachtet auf den Boden, später würde ich ein Mädchen damit beauftragen sie zu holen um sie zu reinigen. Meine Haut und Haare waren verklebt von dem Zeug was dieses Mistding in seinen 'Adern' stecken hatte.
    Seufzend betrat ich den mit Dampf gefüllten Raum, ich rieb mir meine Schläfe und stieg schließlich in den runden Teich. Das heiße Wasser umspülte meine Glieder und ich lehnte mich erstmal zurück, versuchte meinen Kopf erstmal völlig zu leeren, damit ich über jeden einzelnen Punkt für sich nachdenken konnte... leichter gesagt als getan. Verdammt! Sonst fiel es mir nicht so schwer, aber Bilder kamen in mir hoch. Amber... wie sie sich stöhnend unter mir wand, ihre Fingernägel die sich in meine Haut krallten... Der Kuss den ich ihr am ersten Abend hier genau in diesem Raum gestohlen hatte. Meine Beherrschung sank und vermutlich würde ich jeden guten Vorsatz versuchen erstmal ein klares Bild von der Lage zu bekommen gleich wieder übern Haufen werden, würde sie in diesem Moment diesen Raum betreten.
     
  16. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Der Weg zurück zur Burg verlief schweigend. Das einzige Geräusch, welches zu hören war, war der stetige stapfen der Pferdehufe auf dem Waldboden. Garret schien sich geistig komplett abgekapselt zu haben und schien in seinen Gedanken meilenweit entfernt zu sein. Was mochte sich wohl zwischen uns verändert haben? Oder sorgte meine Erschöpfung und die langsam abfallende Anspannung dafür dass ich mich gerade zu sehr in dieses Thema hineinsteigerte? Schließlich hatte er ja eigentlich nichts falsches getan. Er hatte einfach "nichts" getan.
    Ich spürte wie ein kleines pochen an meinen Schläfen ankündigte dass meine Muskeln und mein Kopf für heute eindeutig genug von irgendwelchen Gedanken und Aufregungen hatten.
    Ich stöhnte innerlich vor Erleichterung auf, als wir endlich den Burghof erreichten und Garret seine Arme nach mir ausstreckte um mir aus dem Sattel zu helfen. Meine Knie gaben kurz nach und ich hielt mich für einen Moment an Garrets Arm fest, bis ich spürte das meine Beine mich sicher trugen. Gerade als ich dachte Garret würde ohne etwas zu sagen verschwinden, spürte ich seine Hand, als er mir vorsichtig eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich. Für den bruchteil einer Sekunde glaubte ich wieder dieses leuchten von gestern Nacht in seinen Augen zu sehen. War es also vielleicht doch nur Einbildung von mir gewesen?
    Müde und ausgelaugt stieg ich die Stiegen hinauf zu meiner Kammer. Ich schloss die Tür hinter mir und setzte mich auf die Kante meines Bettes. Nach einigen Sekunden schnüffelte ich, denn ein eigenartiger Geruch machte sich um mich herum breit. Es war ein ekelhafter Geruch und als ich an dem Ärmel meines Kleides roch, wurde mir ziemlich schnell klar dass dies anscheinend der Geruch der Pflanze sein musste, von welchem Garret gesprochen hatte. Unwillig knurrte ich vor mich hin und wollte mir durchs Haar fahren, als ich spürte dass auch dieses klebte. "Na Prima!" grummelte ich und erhob mich. Es war schon eine Weile vergangen, seit dem Garret mir gesagt hatte dass er sich frisch machen würde. Meinte er damit er würde ein Bad in seinem Zimmer nehmen? Sofort schob sich ein Bild von Garret vor mein inneres Auge. Er lag in einem großen, mit weißem Leinen ausgekleidetem Zuber. Sein Kopf lag entspannt auf dem Rand des Zubers, die Arme lagen seitlich auf dem Rand. Sein Körper umschlossen von dem dampfendem Wasser.... Ohje! Die Phantasie wurde ziemlich realistisch. Mein Blick glitt zu dem Krug mit dem kalten Wasser, welcher immer in dem Zimmer breit stand. Doch mit kalten Wasser würde ich dieses klebe Zeug wohl nicht runter bekommen.
    Kurze Zeit später stieg ich mit einem großen Leinentuch in den Händen hinunter in die Grotte, welche ich vor einiger Zeit entdeckt hatte. Als ich die, in den Stein gehauenen, Stufen zu der Grotte hinabstieg, spürte ich schon die feuchte Wärme der unterirdischen Therme. Ein leises plätschern durchbrach meine Gedanken. War schon jemand hier? Gerade wollte ich fragen, da ich die Quelle noch nicht einsehen konnte, sondern noch um eine Wand aus Granit herumgehen musste, da entdeckte ich die Kleidung auf dem Boden. Garrets Kleidung. Da war es wieder dieses Flattern. Ich ging weiter und danm sah ich ihn. Nackt und vollkommen lag er entspannt in dem Wasser.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Dez. 2018
  17. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich biss meine Zähne zusammen und zwang mich dazu meinen Kopf zurück zu lehnen und die Augen zu schließen. Doch auch da ließ mich Amber nicht alleine, sofort konnte ich ihr Lächeln sehen, das leidenschaftliche Funkeln in ihren Augen... Das Ziehen in meinen Lenden wurde stärker und ein Teil von mir wollte nichts sehnlicher als Amber bei sich haben. Ihre unglaublich zarte Haut zu liebkosen, den Duft ihres seidigen Haares einatmen und noch so einige sündige Dinge, die Mutterkirche sicherlich verboten hätte. Gerade wollte ich ernsthaft anfangen sie aus meinem Kopf zu verdrängen, wollte nachdenken in Ruhe... als ich eine Bewegung registrierte und dazu das Rascheln von Unterröcken hörte... Bitte lass es nicht Amber sein! dachte ich bei mir als ich schließlich ein Auge öffnete und hinüber zu spähen. Es war Amber... Ich setzte mich langsam auf und betrachtete sie. Sie hatte ihre Kleidung noch an, in dem dumpfen Licht das von Dampfschwaden durchzogen wurde schien sie fast eine Erscheinung aus den alten Sagen zu sein. Der gerade gefasste Entschluss erstmal runter zu kommen war schlagartig weggewischt und der Gedanke daran was man hier mach konnte schob sich dazwischen. "Wollt Ihr euch zu mir gesellen Mylady?" hörte ich mich schließlich fragen, es war gewagt jaa... ich wusste was passieren würde, würde sie sich mit ihrem perfekten nackten Körper in meine Nähe wagen, aber gerade eben wollte ich nichts anderes als sie bei mir zu haben. Verdammt nochmal sie war in Gefahr gewesen und der Gedanke daran das sie mehr zu Schaden oder gar sterben hätte können, packte einen Teil tief in mir und es lief mir trotz des heißen Wassers eiskalt den Rücken runter. "Allerdings habt Ihr dazu etwas zu viel an", meinte ich dann und ein kleines Lächeln stieg in meine Züge.
     
  18. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Der Dampf des warmen Wassers waberte in der Luft und nur schemenhaft konnte ich erkennen wie er sich zu mir wandte. Einzelne Wassertropfen liefen von seinem Schlüsselbein seine Brust hinab und zurück in das warme Wasser der Quelle. Meine Augen klebten geradezu an ihm. Er war wahrlich eine Versuchung. Sein Körper an welchem nicht ein Gramm zu viel an Fett war und die Muskeln, welche stahlhart vom Kampf und Training waren. Doch sein Körper war nicht so bullig wie der von den Kerlen, welche ich schon in so manchem Fitnesscenter gesehen hatte. Nein, er glich eher einem Panther, welcher sich geschmeidig Bewegte und erbarmungslos Kämpfte. Seine Worte drangen zu mir herüber und ich hörte das kleine Lächeln aus seiner Stimme heraus.
    Einer meiner Mundwinkel hob sich zu einem schelmisches Lächeln und meine Hand tastete nach der Verschnürung meines Kleides. Ich spürte wie meine Hände leicht zittrig waren, dennoch schaffte ich es das Kleid zu öffnen und meinen Körper hinabgleiten zu lassen. Barfuß und nur noch in meinem Hemdchen stand ich nun da, suchte mit meinem Blick den von Garret. Ob er auch diese Anziehung spürte? Dieses Verlangen und diese fast schon elektrisch wirkende Spannung? Mein Mund wurde trocken als ich nach dem feinen Bändchen fasste, welches mein Hemdchen vor meinen Brüsten zusammen hielt. Mit einem leisen Knistern viel das Hemdchen zu Boden. Einen Moment blieb ich noch stehen, genoss den warmen Dampf auf meiner nackten Haut, dann stieg ich aus dem Kleiderhaufen zu meinen Füßen und trat hinüber zu dem Becken der warmen Quelle. Vorsichtig glitt ich in das Wasser und schloss für einen Moment genüsslich meine Augen. Das Wasser war wahrlich eine wohltat für meine angespannten Muskeln. "Ich hatte nicht damit gerechnet dass Ihr hier sein würdet!" gestand ich und setzte mich gegenüber von ihm auf einen kleinen Vorsprung im Wasser, welcher es mir erlaubte mich ebenfalls mit dem Rücken anzulehnen.
     
  19. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich sah natürlich wie sie mich ansah.. ich wäre wohl blind wenn nicht. Ein Lächeln stieg in ihre Züge, dass mir die Finger kribbeln ließ, zu gerne wäre ich gleich aus meinem Becken gestiegen um ihr zu helfen, doch so genoss ich den Anblick den sie mir darbot als sie erst ihr Kleid fallen ließ. Meine Augen verschlangen sie förmlich, Zentimeter für Zentimeter ließ ich meinen Blick über ihren Körper gleiten, das Hemdchen ließ ihre Kurven nur erahnen, aber ich wusste ja was sich darunter verbarg. Meine Augen fixierten schließlich die Stelle an dem ihr Unterhemd zusammen gebunden war. Sie öffnete es und es glitt von ihren Schultern hinab gab den Blick auf diesen scheinbar makellosen Körper frei. Sie stand da wie eine Göttin und meine Anspannung wuchs und gerade eben würde ich sie nur zu gerne gegen die Wand drücken und... nun ihr konntet euch sicher vorstellen was mir im Sinn stand. Sie kam endlich zu mir herüber und natürlich ließ ich sie keinen Moment aus den Augen, genoss diesen herrlichen Anblick bis das Wasser ihn mir nahm. Ich betrachtete ihr feines Gesicht als sie meinte sie hätte mich nicht hier erwartet. Ich zwang mich noch auf meinen Platz zu verharren, wollte nicht gleich über sie herfallen wie ein unerfahrener Jüngling. Ich lächeln stieg in meine Züge. "Nun, ich bin gerne in der Grotte, ich muss keine Diener bemühen heißes Wasser in einen kleinen Zuber zu schütten wo das Wasser nur allzu schnell auskühlt", meinte ich und bewegte mich nun auf sie zu. "Außerdem ist hier viel mehr Platz", fügte ich hinzu während ich näher kam. Ich streckte meine Hand nach ihr aus, strich wie vorhin auch schon eine vorwitzige Haarsträhne aus ihrem Gesicht, ließ meine Finger an ihrer Wange hinab zu ihrem Kinn gleiten, bevor ich Zeigefinger und Daumen darunter legte. Ich kam noch ein Stückchen näher, stoppte jedoch kurz vor ihrem Gesicht um ihres zu betrachten. Es schien ihr gut zu gehen, sie sah etwas erschöpft aus, aber das wars auch schon. "Du hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt vorhin", sagte ich leise, bevor ich meine Lippen sanft auf den ihren bettete... Gott wie könnte ich mich jemals von dieser Frau fernhalten, sie zog mich wie magisch an und es war mir einfach nicht möglich mich dieser Anziehung zu entziehen, so sehr es mich innerlich auch ärgerte. Der selbstsüchtige Teil in meinen Kopf sah sie schon längst als die Meine an, wehe dem armen Sünder der es wagte Hand an sie zu legen. So Besitzergreifend wie meine Gedanken gerade wurden, so wandelte sich auch der sanfte Kuss eben zu so einem. Meine Hand glitt von ihrem Kinn in ihren Nacken, zog sie zu mir heran, während die andere nach ihrer Hüfte unter Wasser tastete um sie auf meinen Schoß zu ziehen.
     
  20. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Unter halb gesenkten Lidern beobachtete ich wie Garret auf mich zu kam. Das Wasser leckte an seinem schönen Körper, während er sich langsam auf mich zu bewegte. Erst als er dich vor mir war, schaffte ich es meinen Blick von seinem schönen Oberkörper loszueisen und ihm in die Augen zu sehen. Seine Augen waren hier unten in der Grotte dunkler, schienen unergründlich und seine Züge noch anziehender. Mein Mund wurde trocken und ich spürte den schnellen Schlag meines Herzens. Ich hörte seine leisen Worte. Ich hatte ihm einen Schrecken eingejagt? Gleich darauf spürte ich seine weichen Lippen auf den meinen. Zärtlich strich er mit seinen Lippen über meine, dann wurde sein Kuss intensiver. Mit einem leisen Stöhnen legte ich meine Hände auf seine Schultern, krallte mich fast schon wie eine ertrinkende an ihn, als wäre er mein Sauerstoff ohne welchen ich ersticken würde. Ich erwiderte seinen Kuss leidenschaftlich und ließ mich von ihm auf seinen Schoß ziehen. Ich spürte seine köstliche Verheißung und lächelte an seinen Lippen bevor ich leise fragte: "Warum genau habe ich dir einen Schrecken eingejagt?". Dann begann ich wieder zart an seiner Unterlippe zu zupfen, bevor ich den Kuss wieder fortsetzte und meine Arme um seinen Nacken schlang.
     

Diese Seite empfehlen