[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Sie schien meine Worte erst nicht einordnen zu können, doch dann erhellte ein Lächeln ihre Züge, welches mein Herz seltsamerweise sogleich zum rasen brachte. Ich schluckte innerlich versuchte mich, ein wenig erzürnt über mich selber angesichts dieser Reaktion, wieder zu beruhigen. Ich verstand das selber nicht. Ein Lächeln zuckte in meinen Mundwinkeln als sie meinte das sie davon fasziniert sei, dass er sich so viel merken konnte. "Gibt es dort wo Ihr herkommt keine vergleichenbaren Musiker?" fragte ich also nach. Ja wie schon gesagt, ich war ja neugierig auf "ihre Zeit"... und doch lag auch Skepsis in mir die mir die Gedanken an das Ganze schon etwas verdarben und mir warnten, dass ich mich bloß nicht verkühlen sollte. Nicht auszudenken was passieren würde, würden Andere davon hören... Der Mann setzte währenddessen seine Arbeit fort, zupfte an den Saiten seiner Laute und füllte den Raum mit deren sanften Klänge. Einige der Leute erhoben sich bereits langsam und zogen sich zurück, es brauchte keinen Blick zum Fenster um zu wissen, dass es draußen mittlerweile dunkel war. Herinnen wurde der Raum durch die Feuerstelle, Fackeln und ein paar Kerzen -nicht viele denn das Zeug war teuer- erleuchtet. Ich spürte wie auch mir die Müdigkeit langsam in die Knochen schlich, aber andererseits... Ein Blick auf Amber und mir stand der Sinn nach etwas ganz anderem.
     
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Amber

    Meine Mundwinkel zuckten leicht als Garret mich fragte ob es denn keine vergleichbare Musik gab, dort wo ich denn herkam. Wieder stellte ich mir Garret vor, wie er in einem der Clubs von New York stand, während die House Musik aus den Lautsprechern donnert und er wahrscheinlich vor lauter Kulturschock nicht einmal mehr ein klares Wort herausbekam. Ich beugte mich ein klein wenig näher zu ihm herüber, da ich nicht all zu laut sprechen wollte. "Es gibt hin und wieder besondere Feste. Mittelalter Märkte nennt man diese und dort gibt es Menschen die solche Musik spielen wie euer Barde!" erzählte ich ihm und musste an den Mittelalter Markt im Central Park denken, welcher alljährlich stattfand, mit dem Mittelalter im eigentlichen aber nichts zu tun hatte. Dort gab es Corndog, Coke und vieles mehr, aber vom Mittelalter hatte es eigentlich nur seinen Namen. Ich lehnte mich nicht sofort wieder zurück, zu wohl fühlte ich mich in seiner Nähe und genoss das angenehm warme Gefühl welches ich so nah bei ihm bekam.
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich kam nicht umhin, mich ihr ebenfalls entgegen zu lehnen und lauschte ihren Worten. Es gab bei ihr besondere Feste wo solche Musik gespielt wurde.. und sonst wohl? Keine oder doch eher andere... Ja wie gesagt sie machte mich einfach neugierig. Sie richtete sich wie ich nicht gleich wieder auf, ich verharrte noch kurz in meiner Position, dachte über ihre Worte nach. Mein Kopf ratterte schon den ganzen Tag über, seid sie mir erzählt hatte das sie aus der Zukunft kam und ehrlich gesagt fühlte er sich deswegen ein wenig schwer an. So viele Fragen die auf eine Antwort warteten um diesen durchlöcherten Teppich aus Informationen zu stopfen. "Sonst habt Ihr keine Musik nur auf diesen Festen?" fragte ich also dann doch nach und leichte Falten bildeten sich auf meiner Stirn. Wohlerzogene und adelige Damen konnten zu dieser Zeit alle selbst ein Instrument spielen und spielten auch regelmäßig vor den kleinen Gesellschaften. Hie und da wenn ein Barde in die Gegend kam, wurde dann eben auch wie heute dieser eingeladen um Neuigkeiten zu verbreiten oder eben auch alte Sagen und Balladen zum Besten zu geben.
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Garret schien reges Interesse daran zu haben wie es denn in "meiner" Zeit war und vorallem schien es ihn zu Interessieren was für Musik es denn bei uns gab. Wieder musste ich kurz schlucken als ich an die Zeit dachte in welcher ich eigentlich lebte und in welcher ich mich in diesem Augenblick eigentlich befinden sollte. Wehmut flammte in mir auf und ich schaffte es nur mit einem unterdrückten Seufzer das Heimweh in mir zu unterdrücken. "Doch wir haben sogar sehr viel Musik und vorallem sehr verschiedene Musikrichtungen!" erzählte ich Garret während ich ihn wieder ansah und Lächelte. Es war wirklich fast schon liebenswert zu beobachte wie sich eine Frage in seinem Gesicht lesen lies, wie die Falte an seiner Stirn tiefer wurde, oder aber Verstehen in seinen Augen zu erkennen war. Wieder musste ich an meine Zeit denken und daran wie Garret wohl wäre, wäre er ein normaler Mann in New York.
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Es war erstaunlich... sie beantwortete meine Fragen, aber irgendwie entstanden dadurch nur noch mehr Fragen. Hätte ich über das wahre Ausmaß ihrer Worte, was das vor allem bedeutete, bescheid gewusst, wäre ich vermutlich schon längst umgefallen von den vielen Eindrücken. Aber ich konnte mir eben nur anhand ihrer Worte meine eigene Vorstellung darüber machen und diese reichte wohl nicht mal annähernd an die Wahrheit heran. Ich nickte langsam und ließ meinen Blick dann kurz durch den Raum schweifen, streifte dabei über die Leute. Es war Zeit für die Nachtruhe, der morgige Tag würde wieder früh beginnen. "Nun Mylady, es ist schon recht spät ich werde mich zur Ruhe begeben. Wollt Ihr noch verharren oder soll ich Euch noch auf Euer Zimmer begleiten?" fragte ich sie schließlich. Wollte natürlich nicht einfach aufspringen und sie alleine zurücklassen... am liebsten wäre es mir sowieso, wenn ich sie gleich wieder in ihre Räume bringen konnte. Nicht das ich meinen Leuten nicht vertraute, aber dennoch... was sie anging wollte so ein kleiner Teil in mir, dass kein anderer sie anfasste... Verdammte Schei.ße! Mein Verstand wehrte sich vehement gegen den Gedanken, dass eine Frau sich für mich, und ich mich auch ernsthaft für sie, interessieren könnte.
     
  6. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Mein Blick war wieder zu den feiernden Bewohnern der Burg geglitten und ich sah zu wie sie dem Sänger weiterhin Gehör schenkten. Da hörte ich wieder Garrets Stimme als er mir sagte dass er sich gerne zu Ruhe begeben wolle und ob er mich denn auch in mein Zimmer bringen sollte. Fast schon hätte ich ihm geantwortet das ich gerne noch ein wenig bleiben würde, doch als ich im nächsten Moment darüber nachdachte dass ich ja dann ohne Garret hier sitzen müsste, spürte ich wie das ganze seinen Reiz zu verlieren schien. "Ich denke ohne Euch wird es hier nicht mehr halb so unterhaltsam sein!" gestand ich ihm und sah ihn an. Ich spürte ein leichtes Summen in meinen Lippen, so als würden sie sich daran erinnern was sie schon mit den seinen erlebt hatten. Das Summen schien sich ausbreiten zu wollen, meinen Körper durchfließen zu wollen. Abrupt sprang ich auf, der schwere Stuhl schrappte über den steinernen Boden, als ich viel zu hastig auf meine Beine kam. Doch ich musste dieses Gefühl verdrängen, durfte mich hier und jetzt nicht davon einnehmen lassen. "Ich möchte auch auf mein Zimmer!" antwortete ich etwas hastig und errötete als ich sah wie sich einige fragende Blicke zu mir erhoben.
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich wartete auf ihre Antwort, kam aber nicht umhin wie viel Geduld ich dafür wirklich aufbrachte. Das ich ihr gegenüber mich anders verhielt, hatte ich ja wohl auch schon öfter angemerkt... Ich nickte und erhob mich dann von meinem Platz, während sie aufsprang als hätte sie etwas gebissen. Ihr Stuhl schrammte über den Boden und zog dementsprechend die leicht verärgerten Blicke der Anwesenden auf sich, die sich durch den Lärm gestört fühlten. Es reichte jedoch ein strenger Blick von mir in ihre Richtung und sie besannen sich doch eines besseren. Mein Blick ging wieder zu Amber, die mir verkündete sie wolle auch auf ihr Zimmer, etwas gehetztes lag in ihrer Stimme doch es schien alles soweit in Ordnung zu sein... Ja was wusste ich denn, ich war kein Profi was Frauenzimmer und deren befindlichkeiten betraf. Ich räusperte mich leise und bot ihr dann selbstverständlich meinen Arm an, sobald sie diesen ergriffen hatte musste ich erstmal diese aufsteigende Herzrasen und den Wunsch sie an mich zu ziehen herunterkämpfen. Unbeirrt dieser innerlichen Unruhe führte ich sie zur Treppe um sie zu ihrem Zimmer zurück zu begleiten. Die Musik hinter uns wurde immer leiser, ein paar Fackeln erhellten die dunkeln Gänge, ließen sie jedoch in einem schummrigen Licht zurück. Ich sah mich kurz um, um sicher zu gehen das wir alleine waren bevor ich die Frage stellte die seit dem Essen in meinem Kopf rum spukte: "Was ist Lasage?" Irgendwie so hatte das doch geheißen oder?
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    So schön dieser Abend gewesen war und so sehr ich das Spiel des Minnesängers genossen hatte, so sehr spürte ich wie gut es mir tat von all diesem Rummel wieder wegzukommen. Auch wenn ich mich schon langsam ein wenig an die Gepflogenheiten dieser Zeit gewöhnte, wobei mir natürlich mein Beruf sehr viel weiterhalf, war es sehr anstrengend immer darauf bedacht zu sein keine Fehler zu machen und mich nicht auffällig zu verhalten. Jetzt hier, allein mit Garret welcher mein Geheimnis kannte, konnte ich ganz ICH sein. Ich hatte meine Hand sanft auf seinen Arm gelegt und ließ mich von ihm führen. Gerade waren wir an der Treppe angekommen, als ich spürte wie Garret sich umzusehen schien bevor er fragte: "Was ist Lasagne?". Ich konnte nicht anders, ich musste kurz Lachen. Es hatte ihn also die ganze Zeit nicht in ruhe gelassen und er hatte bis jetzt abgewartet um mich das zu fragen. Ein kleines Lächeln blieb noch auf meinen Lippen als ich zu ihm aufsah und die Frage in seinem Blick las. "Es ist eines der leckersten Gerichte die es jemals geben wird!" erklärte ich ihm und fügte dann mit einem neckenden Ton hinzu: "Aber mit lauter Zutaten die du noch nicht kennen dürftest!".
     
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Auf meine Frage hin begann sie auf einmal zu lachen... und ihre Antwort...Nun sie gab zu das es was zu Essen war und offenbar schmeckte es ihr und dann fügte sie mit einem kleinen Unterton hinzu, der eine meiner Augenbrauen hoch gehen ließ, dass sie lauter Zutaten beinhaltete die ich nicht kennen dürfte... Nun was sollte ich sagen, darunter konnte ich mir nun nicht mehr vorstellen wie vor meiner Frage. "Und woraus wird es gemacht?" bohrte ich also nach und ließ sie dabei nicht aus den Augen.. den Weg den ich sie entlang führte kannte ich ja immerhin lange genug um ihn auch blind finden zu können. Ich richtete mich dann jedoch auch wieder in bisschen auf um nicht vorbeigehenden Bediensteten den falschen Eindruck zu vermitteln. Natürlich war es nicht selten dass ein Lord seine Tochter einem anderen als Mündel übergab um einer bevorstehenden Hochzeit den Weg zu ebnen, aber darum ging es hier ja nicht.. und ich hegte natürlich auch kein tieferes Interesse an der Frau da an meinem Arm, wo doch allein bei dem Gedanken an sie mein Herz gleich heftiger Schlug und der wenn ein anderer sie je anfassen würde Mordlust in mir weckte. Alles Quatsch! Es war definitiv zu lange her das ich bei einer Frau gelegen hatte! Ja genau deswegen fühlte ich mich wie ein kleiner lüsterner Knappe... Ich schob die widersprüchlichen Gedanken in mir beiseite und versuchte mich zumindest auf den Thema - und nicht auf ihre rosigen Lippen- zu konzentrieren.
     
  10. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Garret ließ wie immer nicht locker und ich verzog meine Lippen zu einem belustigten Lächeln. "Nun.." begann ich und machte eine kleine Pause, während ich meine zweite Hand nun auch auf seinen Arm legte, in welchem mein anderer Arm lag. Die Geste war unbewusster Natur, doch sofort spürt ich das ich Garret nun näher war, mein Oberkörper den Seinen berührte. "... Tomaten, Nudeln, Hackfleisch einige Italienische Kräuter.." zählte ich einige der Zutaten auf und sah ihn dabei weiterhin an. Mir war nicht entgangen das er mich nicht aus den Augen ließ und ich hätte lügen müssen, hätte ich nicht zugegeben das es mir gefiel im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit zu sein. Es war überhaupt recht lange her das ich die Aufmerksamkeit eines Mannes wirklich haben wollte. Doch bei Garret war ich mir sehr sicher das ich es wollte.
     
  11. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Als sie zu ihrer nächsten Antwort ansetzte legte sie ihre Hand auf meinen Arm und verdammt nochmal, ich wollte nicht darauf reagieren, aber trotzdem wurde mir in dem Moment abwechselnd heiß und kalt. Beinahe wäre mir ihre Antwort auch noch entgangen und ich musste gestehen... bis auf Hackfleisch hörte sich alles andere ziemlich abenteuerlich an. Aber das Interesse an dem Gericht rückte in weite Ferne als ich mir ihrer Nähe gewahr wurde. Zu gerne hätte ich das was wir vorhin in meinem Arbeitszimmer angefangen hatten fortgesetzt, wenn da nicht wieder dieses ABER in mir wäre. Verflucht wieso musste alles so kompliziert sein? Oder machte es hier jemand ein bestimmter jemand einfach nur umständlich? Schweigen breitete sich zwischen uns etwas aus, was gut war denn so hatte ich die Möglichkeit mich wieder zu sammeln. Aber schließlich kam auch schon die Tür zu Ambers Kammer jetzt musste ich es nur mehr schaffen sie, ohne sie gleich an mich zu ziehen um von ihren Lippen zu kosten freizugeben... erstaunlicherweise spürte ich ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken sie einfach so gehen zu lassen. "Da wären wir Mylady," meinte ich schliesslich und schenkte ihr eines meiner Lächeln. "Ich wünsche euch eine gute Nacht," fügte ich hinzu und behielt sie aber immer noch im Blick machte keinerlei Anzeichen meinen Arm zurückzuziehen oder mich anderweitig zu bewegen.
     
  12. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber


    Viel zu schnell kamen wir an der Tür an, hinter welcher sich das Zimmer befand, welches ich hier auf der Burg bewohnte. Ein fast schon wehmütiges Gefühl begann sich in mir auszubreiten und ich spürte wie sich etwas bedauern hinzu gesellte. Der Abend war einfach herrlich gewesen und ich hatte das Bedürfnis Garret dies auch zu sagen. „Danke für den schönen Abend!“ erwiderte ich auf sein e guten Nacht Wünsche. Warum musste dieser Abend denn schon zu Ende sein? Warum mussten wir uns hier schon trennen? Mein Blick war gefangen von dem seinen und ebenso wie er, vermochte ich nicht diesen Augenblick zu beenden. Ich spürte seinen Körper unter meinen Händen und seine Wärme an meinem Brustkorb
     
  13. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Der Gang war menschenleer, kein Wunder die meisten Bewohner befanden sich entweder noch unten in der großen Halle und der Rest - der nicht Wache schieben musste- bereits in ihren Betten. Sie bedankte sich für den schönen Abend und ehrlich gesagt ich hatte keine Ahnung ob ich diese Worte schon mal gehört hatte, aber irgendwie schienen sie dadurch das Amber sie ausgesprochen hatte viel mehr Bedeutung zu haben als es je zuvor hätte sein können. Wieso verdammt nochmal fühlte sich alles so anders an? Ich fühle mich in ihrer Nähe seltsam.. zum einen Teil beschwingt und unbesiegbar, doch der andere Teil in mir der schon so oft zurückgewiesen worden war grämte sich und wollte einfach nur Abstand zwischen sie und mich bringen... nun aber es war ersterer der die Oberhand momentan hatte. Noch immer standen wir nah beieinander, regungslos keiner von Beiden bereit den Anderen gehen zu lassen.. Ach S.cheiß drauf! Ich ließ dem Drängen in mir nach, hob also langsam die freie Hand um ihre Wange zu berühren, dabei schoss mir das Blut so schnell durch die Adern das ich glaubte jeden Augenblick in Flammen aufzugehen. Oh nein heute würde ich es wohl nicht nur bei einem Kuss belassen...nun natürlich nur wenn sie auch wollte. Um eben dies herauszufinden beugte ich mich nun langsam zu ihr hinunter. Meine Hand die eben noch ihre Wange liebkost hatte glitt zu ihrem Hals und in den Nacken hinunter. So sanft wie ich es vermochte... vermutlich war es aber doch etwas Fahrig von dem Verlangen in mir, zog ich sie näher an mich. Meine Lippen streiften die ihren erst nur kurz, bevor ich meinen Kopf wieder leicht zurücknahm und ihr Gesicht betrachtete... insgeheim natürlich auch auf ein Anzeichen von Ablehnung oder dergleichen Ausschau hielt. Aber da in ihren Augen lag nur das gleiche Verlangen was wohl auch mich gerade im Bann hielt und so senkte ich erneut meinen Mund auf den ihren um ihr einen Kuss zu stehlen.
     
  14. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Der Augenblick in welchem Garret mit seinen Gefühlen haderte, sich unschlüssig darüber war ob er ihnen nachgeben sollte oder nicht, es dann aber doch tat. Es war als wäre er gar unendlich. Schon seit unserem ersten Kuss in der Grotte, aber spätestens seit dem Kuss in seinem Arbeitszimmer, war die Anziehungskraft, welche uns beide zueinander hinzog, unverkennbar. Wie zwei Magnete wurde der eine vom anderen angezogen und als ich seine Hand auf meiner Wange, seine Lippen nur einen Moment später auf den meinen spürte. So unverhofft weich und zart; es kam einer kleinen Erlösung gleich.
    Schon bei der ersten Berührung seiner Lippen, hatte ich meine Augen geschlossen, eine Hand auf seine Brust gelegt, die andere wanderte zu seinem Nacken, umfasste ihn, hielt ihn.
    Als Garret sich sanft von meinen Lippen löste, unterdrückte ich ein enttäuschtes Seufzen, stattdessen erkannte ich, als ich meine Augen öffnete das gleiche lodern der Leidenschaft in seinen Augen wie das, welches in mir herrschte. "Hör nicht auf mich zu küssen!" seufzte ich leise und spürte im nächsten Moment seine einladenden Lippen wieder auf den meinen.


    ...derweil im Saal...

    "Sie sind oben vor der Tür des Mädchens und verhalten sich gar unzüchtig, Mylady. Ganz und gar unzüchtig!". Die Hofdame welche auf Geheiß von Garrets Mutter, Amber und Garret gefolgt war, schien ganz und gar fassungslos über solch gar schändliches Verhalten, welches sich der junge Burgherr an den Tag zu legen anschickte. Ihre Wangen waren gerötet und ein stetiges, hektisches Kopfschütteln folgte ihrem Gezeter. "Nun stellen Sie sich nicht so an Hayfax!" gab Garrets Mutter mit stricktem Befehlston die Antwort. Natürlich war es ein schändliches Verhalten, welches ihr Sohn da an den Tag legte, doch die gute Lady Hayfax war eine verheiratete Frau und tat gerade so als wüsste sie nicht wie es zwischen einem Mann und einer Frau sein konnte. Pah, wie sie affektiertes Verhalten verabscheute. Doch sie hatte Hayfax als Informantin gebraucht, war sie doch die einzige von der sie wusste dass sie Dinge für sich behalten konnte. Doch die Information welche sie bekommen hatte, war ganz und gar nicht nach ihrem Wohlgefallen und sie beschloss schon heute Abend damit zu beginnen, darüber nachzudenken was unternommen werden musste.
     
  15. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Hör nicht auf mich zu küssen! Genau das hatte sie gesagt, bevor ich eben dies tat. Ich hörte ihr leises seufzen und entzückte mich gerade wirklich sehr. Meine Hand in ihrem Nacken wanderte hoch in ihr Haar, hielt sie nah bei mir, während meine andere Hand um ihren schlanken Körper glitt um sie näher an mich zu ziehen. Ihr Körper an dem meinen zu spüren, wie er sich so perfekt an mich schmiegte brachte mich beinahe um den Verstand. Meine Augen schloss ich und genoss das hier in vollen Zügen, ich wollte mich am liebsten gar nicht mehr von ihr trennen... aber ich musste. Ich löste mich von ihr, griff nach dem Türgriff hinter ihr und öffnete die Tür, während ich den Raum betrat, griff ich mit der freien Hand nach ihrer und zog sie mit mir in den Raum. Ein kurzer Blick in den Gang um mich zu versichern, dass niemand mitbekam was wir hier taten, dann schloss ich die Tür und schob den Riegel vor. Ich hob meinen Kopf um das Mädchen wieder anzusehen, ein Lächeln stieg in meine Züge als ich sie wieder an mich zog um sie erneut zu küssen. Während ich sie langsam Rückwärts in Richtung des Bettes schob. Von der Tatsache das man uns gesehen hatte und jemand ganz bestimmtes darin beteiligt war hatte ich nichts mitbekommen, dafür war ich gerade viel zu sehr mit etwas anderem beschäftigt.
     
  16. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Das scharren des Riegels ließ mich darauf schließen das Garret die Tür meines Zimmers verschlossen hatte. Wie umsichtig dieser Mann doch war, dachte ich mir mit einem kleinen, vielleicht etwas zu verwegenen Lächeln, bevor er mich wieder an sich zog, seine Lippen wieder auf meine legte und mich auf das Bett zu manövrierte. Meine Hände blieben nicht untätig und so hatte ich die Hand in seinem Nacken gelöst, war über seinen starken Hals, seine empfindliche Kehle und hinab zu seiner Brust geglitten. "Ich will dich nackt sehen, so wie in der Grotte!" murmelte ich zwischen zwei Küssen und spürte wie mein Verlangen immer weiter wuchs. Damals schon, als er so nackt vor mir gestanden hatte, ich den Körper des Kriegers in all seiner Pracht gesehen hatte... "Ich wollte dich damals schon!" gestand ich ihm und meine Hand packte sein Kleidungsstück, ich wollte ihn näher bei mir, ich wollte ihn intensiver spüren. Noch nie war es mit einem anderen Mann so gewesen, noch nie hatte ich so empfunden.
     
  17. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Es war reiner Wahnsinn und doch schaffte ich es nicht einen klaren Gedanken zu fassen. Nur kurz kam mir der Gedanke das Amber noch Jungfrau sein könnte... dieser Gedanke wurde jedoch schnell verworfen. Keine Jungfrau konnte so küssen, geschweige denn schmiegten sie sich so willig an einen oder wussten wo sie ihre Hände hintun mussten und schon gar nicht wollten sie Männer nackt sehen! Meine Hände tasteten über ihren Rücken, mein Herz raste in meiner Brust scheinbar nur noch heftiger als ihre Hand dort zum erliegen kam, nur um dann meinen Wams zu packen und mich noch näher an sie zu ziehen. Ein kehliges Geräusch war alles was ich als Antwort zwischen den Küssen zustande brachte, während ich sie meinerseits nochmal näher zog bevor ich meine Lippen von ihren löste, sie an ihrem Hals entlang streifen ließ sanft in die empfindliche Haut dort mit meinen Zähnen zwickte. Ein kleines Spitzbübisches Lächeln stieg in meine Züge. "Euer Wunsch sei mir befehl Mylady!" schnurrte ich wohl schon beinahe. Hob sie nun erst mühelos hoch um sie auf das Bett zu legen. Ich beugte mich über sie um mir noch einen Kuss zu stehlen, meine Hände an ihren Flanken hinabwandernd, bevor ich mich vor dem Bett aufrichtete und anfing mich vor ihr zu entkleiden, dabei ließ ich sie keinen Moment lang aus den Augen. Betrachtete diese wunderschöne Frau, wie sie da lag die Wangen gerötet, der Atem angestrengt und die Lippen geschwollen von den Küssen. Schließlich stand ich so wie Gott mich geschaffen hatte vor ihr und es brauchte wirklich all meine Willensstärke mich nicht gleich wieder über sie zu beugen, sondern ihr die Zeit zu geben mich zu betrachten wie sie es gewünscht hatte.
     
  18. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Mit hungrigen Augen beobachtete ich wie Garret sich, nach einem weiteren Kuss, aufrichtete und damit begann seine Kleidung abzulegen. Gott, konnte es sein das dieser Mann, dieser Körper noch schöner geworden waren seit ich ihn damals in seiner Grotte überrascht hatte? Oder war seit dem mein Verlangen einfach so sehr ins schier unermessliche gestiegen dass es mir nur so vorkam? Ich konnte nicht einfach so liegen bleiben. Vorsichtig richtete ich mich auf, kam auf meine Knie, sodass ich nun vor ihm kniete. "Komm her!" raunte ich leise und stellte mit einem kleinen schmunzeln fest, das dies nun schon der zweite Befehl an ihn war. Mir gefiel der Gedanke. Unter schweren Lidern sah ich ihn an, streckte eine Hand nach ihm aus und legte sie sacht auf seinen stählernen Brustkorb. Die Haut unter meiner Hand war so warm, so weich und sein Herzschlag war so fest und unnachgiebig in seiner Brust zu spüren. Ich war so sehr von der Leidenschaft, welche uns völlig in ihren Bann genommen hatte, eingenommen, das ich gar nicht daran dachte ob ich mich zu sehr gehen ließ oder ihn mit meiner für diese Zeit doch sehr feministischen Art vielleicht sogar verschreckte.
     
  19. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ihr Blick schien meine Haut dort zu versengen wo er darüber glitt und wenn sie sich nicht just in diesem Moment bewegt hätte, hätte ich es getan. Sie richtete sich auf und sagte mir ich solle näher kommen. Ich war viel zu sehr erregt um darüber nachzudenken ob es gut war, dass sie mir Befehle erteilte. Tatsächlich war jedoch eine erfrischende Abwechslung das die Partnerin zu wissen schien was sie wollte. Gewohnt war ich es, dass ich den Ton angab, weil sich die Gespielinnen keinen Fehler erlauben wollten - mein Ruf war eben immer noch das ich brutal und rücksichtslos war, eine Tatsache die jede Frau mit der ich das Bett geteilt hatte sicher widerlegen konnte.
    Ich tat also wie mir geheißen und trat naher zu ihr, hob meine Hände um sie auf ihre Schultern zu legen, streifte den Stoff ihres Kleides über ihre Schultern. Nun, sie war dran mit entkleiden, denn schließlich hatte ich noch nicht das Vergnügen gehabt sie nackt zu sehen, aber das was ich bereits durch den Stoff ihrer Kleidung erahnen hatte können rüttelte erneut stark an meiner Selbstbeherrschung. Gezielt glitten meine Hände zur Schnürung des Kleides um diese zu öffnen ja die fand ich blind und hatte bei Gott auch genug Übung um diese ohne hinzusehen auf zubekommen. Dass das Ding, ich glaube sie hatte es Büstenhalter genannt, was sie da noch drunter trug die größere Herausforderung darstellte war eigentlich kaum vorstellbar.
     
  20. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Auch wenn ich Garret gerade gesagt hatte was er machen solle und so sehr ich es gemocht hatte, das er genau das auch tat. So sehr mochte ich es wenn ein Mann vor allem in Lustdingen die Führung übernahm. Seine schweren Hände auf meinen Schultern und dann an der Schnürung meines Kleides. Oh man, wahrscheinlich würde ich heute noch verbrennen vor Verlangen nach diesem Mann. Das Kleid begann langsam über meine Schultern, hinab zu meiner Taille zu rutschen und bis auf meinen BH war mein Oberkörper nun nackt vor ihm. Mit geschickten Fingern, fasste ich nach hinten und öffnete die Häkchen des BH´s, da ich jetzt im Moment nicht mehr so lange warten konnte bis Garret es selbst geschafft hätte.
    Ich konnte nicht mehr an mich halten, ich richtete mich auf, kam mit meinen Lippen denen von Garret entgegen und musste ihn Küssen - ihn spüren. Als ich mich zu ihm empor streckte, spürte ich wie das Kleid über meine Hüften, hinab auf das Bett glitt. Nun trug ich nur noch meinen Slip und bald schon würde nichts mehr zwischen mir und diesem Mann sein.
     

Diese Seite empfehlen