[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Zu erst dachte ich schon -und das wäre wohl dem Arschlochteil in mir lieber gewesen- dass sie mich wegstieß. Das würde viele Dinge einfacher machen, es würde mir leichter fallen mich von ihr fernzuhalten und vielleicht nicht mehr ganz in diese Richtung zu denken wie ich gerade tat. Aber sie schmiegte sich an mich, verbarg ihr Gesicht an meiner Brust und begann zu weinen... urgh. Wenn es etwas gab mit dem ich gar nicht umgehen konnte, dann waren es weinende Frauen. Sie konnten zornig sein und toben - darüber lachte ich doch meistens- aber wenn sie Trost und Schutz brauchten war ich doch etwas unbeholfen. Wobei es mir bei Amber doch erstaunlich leicht fiel, wenn ich daran dachte dass ich sie damals im Dorf auch schon getröstet hatte. Während ich sie nun mit einer Hand festhielt, strich ich mit der anderen beruhigend über ihren Rücken und wiegte sie dann sanft. Sie wirkte so zart und zerbrechlich in meinen Armen und es tat mir merkwürdigerweise auch wirklich weh, wenn sie so traurig war... "Das wird schon alles werden, Ihr werdet sehen", sagte ich schließlich und sah auf sie hinunter, wie sie sich an mich klammerte. Sie war mir so nah, dass mein Herz unwillkürlich zu rasen begann und mir wurde heiß. In meinen Gedanken wanderten meine Hände wo ganz anders hin, natürlich nur um sie zu trösten... Kurz biss ich meine Zähne zusammen. Schließlich ließ ich meine Hand von ihrem Rücken nach vorne gleiten, legte meinen Zeigefinger und den Daumen an ihr Kinn um ihren Kopf sanft anzuheben. "Solange Ihr bei mir seid wird Euch sicher kein Leid geschehen", fügte ich dann so sanft wie es vermochte hinzu, strich mit dem Daumen über ihre Wange um eine Träne wegzuwischen. Und dann lag mein Blick auf ihren rosigen Lippen, ich konnte einfach nicht widerstehen, als ich mich zu ihr hinunter beugte um die ihren mit den meinen zu berühren. Es durchfuhr mich leicht, es fühlte sich einfach so gut an... und es lag wohl auch gestern nicht nur am Alkohol und den warmen Dämpfen der Quelle. Ich verstärkte etwas den Druck auf ihre Lippen und zog sie etwas mehr an mich.
     
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Seine Arme um meinen Körper taten gut und es fühlte sich wunderbar an, von jemandem gehalten zu werden. Dass dieser Jemand Garret war, trug vielleicht auch dazu bei dass ich mich nicht mehr ganz so verloren fühlte. Ich spürte sein anfängliches Zögern nicht, bekam nicht mit wie es ihm erst unangenehm schien dass ich weinte, denn wenn ich ganz ehrlich war tat ich mit in diesem Moment einfach nur leid. Ich tat mir leid weil ich in einer Welt gefangen zu sein schien in welcher ich ja gar nicht sein wollte. Ich tat mir leid weil ich all diesen Gefahren begegnet war, welche auf unserem Weg gelegen hatten und ich tat mir leid weil ich genau wusste dass dieses Kapitel meines Lebens noch lange nicht vorbei war. Als ich gerade leise aufseufzte, hörte ich das dunkle Timbre seiner Stimme, welche in seiner Brust grollte. Seine Hand strich über meinen Rücken, hinauf in meinen Nacken und umfasste sanft mein Kinn, sodass ich ihm unter tränenverhangenem Blick in die Augen sah. Seine Worte waren so sanft und tröstend und passten gar nicht in das Bild welches über die Jahrhunderte von ihm gezeichnet wurde. Doch ich spürte wie sie mich beruhigten, seine zärtlichen Berührungen etwas mit mir taten das mich tief in meinem Inneren berührte. Es war als würde sich mein Körper an den gestrigen Abend erinnern, denn meine Lippen begannen unter seinem Blick zu prickeln und ich spürte wie mein Atem kurz aussetzte. Gerade noch von Selbstmitleid eingenommen, spürte ich wie sich Erregung in meinem Körper ausbreitete. Meine Brust schien mir enger zu werden und es war als würden sich meine Hände wie von selbst langsam über seinen Arm bis hin zu seinem Nacken bewegen, wo sie zum halten kamen und ihn sanft hielten, als er seine köstlichen Lippen auf meine legte. Zuerst Küsste er mich sanft, so als wäre er sich nicht sicher ob ich den Kuss erwidern würde, doch als ich mich ihn entgegen reckte, seine Küsse willkommen hieß, spürte ich wie er mich enger an sich zog, der Kuss intensiver wurde und ein kleines Stöhnen meine Lippen verließ.
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Es war gut, dass sie so reagierte. Ich spürte wie sie meinen Kuss erwiderte, sich mir hingab und bei Gott, sie fühlte sich so perfekt und wundervoll an in meinen Armen. Ihre Lippen waren so weich und köstlich, dass ich kaum genug davon bekam. Ihre Arme gingen hoch in meinen Nacken und sie hielt sich dort fest, ich nutzte dies aus und zog sie auf mich so das sie auf meinen Schoß saß. Ihr kleines Stöhnen entzückte mich und animierte mich dazu weiter zumachen. Ich wollte sie gar nicht mehr loslassen, mit einem Mal war alles andere um uns herum wie weggeblasen und es gab nur noch sie, die sich an mich schmiegte und mich allein mit ihrer Anwesenheit schon in den Wahnsinn trieb. Ihr zarter Duft und ihr weicher Körper der für meine Hände gerade zu gemacht zu sein schien taten ihr übriges dazu. Meine Hände strichen über ihren Rücken, hey ich war vielleicht kein großer Redner wenn es um Gefühle ging, aber das hier... ja das beherrschte ich und es fühlte sich so verdammt gut an es mit Amber zu tun und wer weiß wie weit ich wohl noch gegangen wäre, hätte es nicht soeben an der Tür geklopft. Ich überhörte das erste Mal, viel zu sehr vereinnahmt von dem schönen Geschöpf da vor mir. Doch dann drang das zweite Klopfen doch durch meinen Kopf, mit einem ungehaltenen Knurren löste ich meine Lippen von Ambers und drehte meinen Kopf in Richtung Tür. "Was ist?" kam es unfreundlich durch die Störung von meinen Lippen, während ich das Mädchen immer noch festhielt gerade gar nicht daran dachte sie los zulassen. "Ich bins Fergus," meldete sich der andere hinter der Tür und schien zu zögern, was meine Laune nicht gerade anhob. Es war nie gut, wenn der Mann zögerte und ich sollte recht behalten. "Garret deine Mutter ist gerade eingetroffen!" Mir schlief das Gesicht ein und mit einem Mal war das was ich gerade noch eben vor gehabt hätte wie weggeblasen. Was wollte die denn hier?! Ich versteifte mich unwillkürlich und der Drang ganz schnell hier raus zu müssen bevor der Drache mich fand wuchs stetig in mir an. Ich konnte nur knapp das entnervte aufstöhnen unterdrücken, während mein Kiefer jetzt so angespannt war, dass die Zähne knirschten. Mein Blick ging zu Amber, welche noch immer auf mir war, ich seufzte leise und schob sie dann von mir setzte sie sanft wieder auf der Bank ab und löste ihre Hände von meinen Nacken, als ich mich erhob. Meine Hand fuhr durch meine Haare und innerlich fluchte ich auf derbste. Die verblichene Erregung pulsierte immer noch in mir und am liebsten hätte ich meine Mutter zum Teufel gejagt dafür das sie ausgerechnet jetzt auf der Bildfläche auftauchte! War ihr der nächste Liebhaber weggestorben und jetzt kam sie wieder angekrochen und brauchte Unterschlupf oder wollte sie mir einfach nur so wieder mal ihren Anstandsbesuch machen und mir erklären was für ein Missratener Fehler ich nicht war? "Ich glaube wir sollten unser Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt fortführen Mylady", sagte ich dann schließlich zu Amber und ich konnte den kühlen Unterton in meiner Stimme nicht unterdrücken. Ich hielt ihr meine Hand hin um ihr beim aufstehen zu helfen. "Kommt ich stelle euch meiner Mutter vor, bevor sie das selbst erledigt", forderte ich sie auf und nichts erinnerte gerade an den sanften Ton oder die Berührungen die ich ihr gerade vorhin noch zuteil hatte werden lassen.
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Dieses Gefühl seiner Lippen und Hände auf meinem Körper war einfach so Himmlisch das ich vor Verzückung am liebsten noch einmal aufgestöhnt hätte, doch da spürte ich wie Garret von mir abließ und ein Knurren, ja wirklich ein Knurren, über seine Lippen kam. Erst jetzt bemerkte ich dass wohl jemand geklopft hatte und Garret nicht wirklich froh über diese Störung war. Ich spürte wie mein Herz schnell gegen meine Brust schlug und mein Atem sich noch nicht wirklich beruhigt hatte. Ich spürte das seine Hände immer noch um meine Hüften lagen und er wohl noch nicht bereit war mich loszulassen, bis zu dem Moment als der Störenfried meinte Garrets Mutter sei eingetroffen. Garret schob mich von sich und erhob sich. Was hatte das zu bedeuten? Konnte es sein dass er nicht wollte dass sie uns beide zusammen sah? Garrets Gesichtsausdruck war unergründlich und ich konnte daraus nicht lesen was in ihm vorging, bis er sich zu mir wandte und meinte wir sollten unser Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt fortsetzten. Unser Gespräch.... Diese Worte hallten in mir nach und irgendwie gaben sie mir einen kleinen Stich, während ich mich erhob. Mehr war es für ihn gerade nicht gewesen? Nur ein "Gespräch"?
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich kämpfte den Sturm der in mir tobte nieder, versuchte mich wieder unter Kontrolle zu bekommen, was mir gegenüber Amber erstaunlich schwer fiel. Zu gerne hätte ich sie nochmals an mich gezogen und meine verdammte Mutter einfach ignoriert. Ich wusste jedoch wenn ich sie nicht begrüßen ging, würde sie wieder nur mehr ärger machen als sonst auch. Das Problem so viel ärger und so böse sie mir auch gegenüber war... blieb sie doch meine Mutter. Ja ich wollte auch vermeiden, dass sie sah das da etwas zwischen Amber und mir war - auch wenn ich mir das selber noch nicht eingestehen konnte, was sie mit mir machte war mir egal, ich konnte das ignorieren. Aber Amber wäre nicht das erste Mädchen das vor mir die Flucht ergriff nachdem meine Mutter mitbekam dass ich diesem eben zugeneigt war. Ich half Amber beim aufstehen, strich dann unbewusst mit dem Daumen über ihren Handrücken, eine Geste die mich irgendwie beruhigte. Das sie meine Worte zu wörtlich nahm, wusste ich ja nicht. Herr Gott! Ich sollte mich wirklich zusammen reißen! Momentan benahm ich mir wie ein Jüngling der noch keine Ahnung davon hatte was er tat. Wusste ich das? Irgendwas ging da in mir ab, was ich nicht zu deuten wusste, wusste nur das es seid ich Amber getroffen hatte aufgetaucht war. Ich hatte das Bedürfnis sie zu beschützen, egal was da auch kommen mochte und auch die Information das sie auch der Zukunft kam hatte nichts daran geändert.
    Ich fuhr mit einer Hand durch mein Haar um es etwas zu ordnen, in der Hoffnung das damit auch meine Gedanken wieder etwas klarer wurden. Ich hielt noch immer Ambers Hand fest, als ich mit ihr auf die Tür zuging. Griff schon mit der freien nach der Klinke, bis mir das auffiel... Ich biss die Zähne zusammen und ließ ihre Hand schließlich los, warf dabei noch einen entschuldigenden Blick auf sie über meine Schulter, bevor ich die Tür öffnete. Fergus stand davor, trat von einem Bein auf das Andere, sein Blick ging über meine Schulter auf Amber, kurz runzelte er die Stirn, sagte jedoch nichts weiter. "Ihre Kutsche ist gerade in den Hof eingefahren", sagte er und als ich nickte zog er sich zurück. Meine Schultern versteiften sich unwillkürlich, während ich darüber nachdachte was denn nun schon wieder war dass sie mich mit ihrer Anwesenheit beehrte. "Kommt!" forderte ich Amber nun auf, zog die Tür hinter ihr zu und schloss ab. Niemand, außer dem Verwalter und mir hatte in diesem Raum etwas verloren. Danach bot ich ihr meinen Arm an um sie zu führen... das war ja zumindest erlaubt und irgendwie würde es mich beruhigen zu wissen das sie da war - auch wenn es durch die ungerührte Miene wohl nicht ganz so durchkam.
     
  6. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Die Berührung von Garrets Daumen, wie er sanft über meinen Handrücken strich und er mich nicht von ihm wegstieß wie ich es angenommen hatte, verschafften es das ein wohliger Schauder meinen Rücken hinab fuhr. Doch als ich meinen Blick von unseren beiden Händen hob und Garret in sein vor Unmut verzogenes Gesicht sah, zuckte ich fast zusammen. Konnte es sein dass ihm die Ankunft seiner Mutter wirklich so sehr zürnte? Es war als würden hunderte Gedanken durch seinen Kopf rasen, doch keiner davon schien ihn milder zu stimmen, eher stachelten sie ihn noch an. Als er meine Hand immer noch hielt und mit mir Richtung Tür marschierte, stießen wir beinahe mit Fergus zusammen, welcher gerade eintrat. Hatte Fergus etwa angst vor Garrets Reaktion? Fast schon hätte ich ja schmunzeln müssen, da es eine gewisse Komik hatte wie der Mann diese "Hiobsbotschaft" überbrachte, fast so als hätte er angst im nächsten Moment seinen Kopf zu verlieren. Garret spannte sich merklich an als er erfuhr dass seine Mutter wohl gerade angekommen war und ich spürte wie eine beängstigende Nervosität sich in mir ausbreitete. War seine Mutter denn wirklich so schlimm? Und was wenn sie uns die Geschichte mit dem Mündel nicht glaubte? Was würde dann geschehen? "Kommt!" hörte ich Garret neben mir sagen, während er die Tür zu seinem Arbeitszimmer abschloss und sich dann zu mir umdrehte und mir seinen Arm reichte. Ich legte meinen Arm auf den seinen und sah vorsichtig zu ihm auf. "Denkt ihr.. "begann ich leise und etwas zögerlich und ärgerte mich im nächsten Moment fast dafür dass ich jetzt anscheinend zu so einem Schisser geworden war. Mit einem leisen Räuspern versuchte ich meine Stimme wieder etwas fester klingen zu lassen, was nicht so einfach war bei diesem Gefühlschaos. Als ich daran zurück dachte wie ich vor einigen Minuten noch auf Garrets Schoß gesessen hatte, er mich berührt und geküsst hatte, spürte ich wie mir das Blut wieder in die Wangen schoss. "Denkt ihr, eure Mutter wird die Geschichte glauben?" fragte ich nun doch wieder leise, da meine Gedanken an vorhin meine Stimme wieder versagen ließen.
     

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