[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Der Raum an sich war wirklich nichts aufregendes, mein Vater hatte ihn damals schon so benutzt und bisher hatte ich nichts verändert. Vor einem kleinen Kamin stand ein großer Ohrensessel und eine schmale Bank. Der große Schreibtisch nahm den meisten Platz hier ein, daneben war ein schmales Regal in dem Schriftrollen und ein paar der Bücher aus den letzten Jahren standen. Die aktuellen Bücher waren versperrt in den Schubladen des Schreibtisches, nur der Verwalter und ich hatten einen Schlüssel dazu. Ich kam während Amber eintrat um den Schreibtisch herum in ihre Richtung. Lächelte und nickte schließlich, deutete dann auf die Bank vor der Feuerstelle. "Ja natürlich, bitte nehmt Platz Mylady", entgegnete ich und machte einen ausladende Geste in die Richtung der Sitzgelegenheiten. Wartete bis sie sich einen Platz ausgesucht hatte und auch Platz nahm. "Wollt Ihr vielleicht etwas trinken?" fragte ich schließlich und ging hinüber zu der kleinen Anrichte, auf dem ein voller Krug mit Ale und ein paar Becher standen. Die ganze Zeit über hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich alles von ihr wissen musste und jetzt wo der Moment da war wo ich sie ausfragen hätte können - und ich war für gewöhnlich alles andere als zimperlich- rutschten meine Gedanken in eine ganz andere Richtung... Meine Kehle wurde unwillkürlich trocken und meine Lenden spannten sich, ihr konntet wohl ahnen wo meine Gedanken waren. Der Kuss gestern und der Gedanke daran sie einfach wieder in meine Arme zu ziehen um von ihr zu probieren.. ob dieses beinahe magische Gefühl das ich in Erinnerung hatte tatsächlich der Wahrheit entsprach oder nur eines von Alkohol und Hitze benebelten Verstandes entsprungen war. Während ich mir einschenkte meinte ich: "Ich habe Euch ja schon vorhin kurz gesagt worum es in diesem Gespräch gehen wird. Ihr müsst mir verzeihen wenn einige der Fragen die ich stellen werde vielleicht die eine oder andere Grenze des Anstandes überschreiten wird, aber schließlich geht es hier auch um die Sicherheit meiner eigenen Leute."
     
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich trat weiter in den Raum hinein und ließ mich auf die kleine Couch gleiten, welche sich als wirklich sehr bequem herausstellte. Wären die Umstände meines Besuchs in diesem Zimmer andere gewesen, hätte ich den bequemen Stoff vielleicht sogar genießen können, doch die Umstände waren eben so wie sie sind und ich ich spürte wie meine Handflächen leicht zu schwitzen begannen. Ich wischte meine Hände fahrig über den Stoff meines Kleides und als Garret mich fragte ob ich was trinken wolle, nickte ich leicht. Warum ich auf einmal solche beklemmungen hatte, wusste ich nicht, doch ich spürte wie mein Herz heftiger in meiner Brust schlug, vorallem als Garret meinte er würde mir Fragen stellen, welche mir wohl nicht so gefallen würden. Wie sollte ich reagieren? Irgendeine Geschichte erfinden, oder ihm die Wahrheit sagen?
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Auf ihr nicken hin, schenkte ich auch ihr etwas in einen der Becher ein. Dann kam ich mit beiden Bechern hinüber zur Bank und reichte ihr einen davon. Danach zog ich mit einer Hand den schweren Sessel etwas näher, damit ich ihr etwas mehr gegenüber saß. Es sollte auf keinen Fall wie ein Verhör wirken... doch ich wusste bereits das es zumindest ansatzweise eines werden würde. Es gab einfach Dinge die ich sie fragen musste. Ein kleines Schweigen breitete sich aus, ich nahm einen Schluck aus dem Becher und ließ mich dann dabei Zeit Amber zu betrachten, noch einmal meine Worte zu überdenken. "So Mylady, nachdem Ihr mir der Frage bisher immer ausgewichen seid. Woher kommt Ihr nun genau? Und was tatet Ihr da alleine im Wald?" fragte ich also und dieses mal hatte ich die Zeit. Dieses mal würde ich mich nicht mit Ausflüchten zufrieden geben. Wie schon gesagt es ging schließlich um die Sicherheit meiner Männer, die ich möglicherweise mit meiner Entscheidung bereits gefährdet hatte... Wie sehr ich hoffte das dem nicht so war... das sie einfach ein verirrtes Vögelchen war, konnte ich selber gar nicht fassen. Seit wann hoffte ich denn darauf, dass eine Frau mal wirklich unschuldig war? Sonst interessierte mich nur die Wahrheit und Gerechtigkeit, egal bei welchem Geschlecht. Aber hier... sie sprach einfach etwas in mir an, dass ich mir selber nicht erklären konnte. Was mich zutiefst verwirrte und doch war ich neugierig.
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich griff nach dem Becher mit dem Ale, welchen Garret mir mitgebracht hatte, bevor er sich auf den Sessel mir gegenüber gesetzt hatte. Die Flüssigkeit rann meine trockene Kehle hinab und es war eine wohltat, den Kloß in meinem Hals fortzuspülen. Vielleicht würde es der Alkohol auch schaffen mich ein klein wenig zu beruhigen, doch womöglich würde er nicht helfen. Es würde so sein wie damals als ich dabei zugesehen hatte wie meine Katze Mr.Skittles eine Sedierung hatte bekommen sollen, damit wir ihm die Krallen schneiden konnten, doch Mr.Skittles hatte sich so aufgeregt das die Sedierung nicht wirken konnte. Oh Mr. Skittles, wie gerne hätte ich jetzt so etwas banales getan wie den dicken, getigerten Kater zu streicheln. Doch hier saß ich nun, bei einem Verhör mit einem Mann von welchem ich wusste wie "intensiv" er in jeglicher Beziehung sein konnte. Sollte ich ihm sagen das ich nicht wusste wo her ich kam, ich mein Gedächtnis verloren hatte und mich nur noch an den Tag erinnern konnte an welchem er mich gefunden hatte? Nun ja, das hatte ich wohl zunichte gemacht als ich ihm erzählt hatte das ich wusste das er für den König spionierte. Langsam stellte ich den Becher ab und in dem Raum war es so still dass das Geräusch des Bechers, welcher auf das Holz traf, laut war. Meine Hände legte ich wieder in meinen Schoß bevor ich mich räusperte und mein Blick den von Garret suchte und fand. "Ich werde euch die Wahrheit erzählen.." begann ich und spürte wie meine Stimme zitterte, " doch ich bezweifle das Ihr mir glauben werdet!" ich schluckte und mein Blick hielt den seinen weiterhin fest bevor ich fortfuhr "Also kann ich euch nur darum bitten zu versuchen mir zu glauben!". Dann begann ich langsam zu erzählen, spürte wie meine Kehle wieder trocken wurde, unterbrach mich aber nicht um zu trinken: "Ich komme aus New York, genauer gesagt aus Manhatten. New York liegt in einem Land, welches erst in einigen hundert Jahren entdeckt werden wird. Ich arbeite in einem Museum und ich wollte gerade in einem Buch über diese Zeit lesen, als mir schwarz vor Augen wurde und meine nächste Erinnerung war als ich Euch begegnete!". Es war die Wahrheit, ich hatte ihm kurz und knapp die Wahrheit berichtet. Mein Blick war immer noch auf ihn gerichtet und ich wartete ab. Wie würde er reagieren? Nun spürte ich wie mein ganzer Körper leicht bebte.
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Kanntet ihr dieses Gefühl, diese absolute Überzeugung das nichts, absolut gar nichts was der Gegenüber nun sagen würde euch überraschen könnte? Ich hatte trotz, meiner Meinung nach doch jungen Jahren, schon vieles gehört. Ich wartete wirklich geduldig während sie da vor mir saß und wohl nachdachte was sie mir erzählen sollte... Mein Gesicht war von Sekunde zu Sekunde ernster geworden, sie suchte meinen Blick und ich erwiderte ihn, ließ sie nicht aus den Augen. Achtete dabei auf jedes noch so kleine Anzeichen, ich mochte behaupten das ich eine gute Menschenkenntnis hatte und vor allem auch erkannte wenn mich jemand anlog. Ich werde Euch die Wahrheit erzählen... nun etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet, beziehungsweise ihr auch nicht gewünscht. Wenn es eines gab was ich ganz und gar nicht ausstehen konnte dann waren es Lügen und Intrigen, nun leider war beides nur allzu präsent zu dieser Zeit, speziell wenn man bei Hofe lebte. Als sie zu zum herumdrucksen anfing, zog ich doch meine Stirn etwas in Falten. Sie meinte das sie nicht glaubte das ich ihr glauben werde und sie mich bat zu versuchen ihr zu glauben... Was zur Hölle würde sie mir da erzählen?! Es machte mich schon in vorne hinein skeptisch, doch ich nickte nur um ihr zu symbolisieren das ich es versuchen würde. Und dann redete sie endlich und was da aus ihrem Mund kam überstieg wohl meine Vorstellungskraft bei weitem... Als sie mir erzählte von woher sie kam, hatte ich erst fragen wollen wo dieses sonderbare.. New York oder Manhatten liegen sollte. Als sie mir erklärte das es in einem Land lag, das noch gar entdeckt worden war und dies auch erst in vielen Jahren entdeckt werden soll. Sie arbeitete in einem Museum? Was immer das auch war... Meine Miene wurde starr, während ich das soeben gehörte verdaute, kein Muskel rührte sich dabei. Ich musterte ihr Gesicht, suchte nach irgendeinem Anhaltspunkt der mir sagte, dass sie mich gerade anlog. Hätte ich lachen sollen? War es ein Scherz von ihr? Nein sie meinte das ernst und sprach.. so viel ich erkennen konnte auch die Wahrheit. Unzählige Gedanken stürmten auf mich ein, teils war es Neugier doch auch diese alberne Furcht davor eine böse Hexe in mein Haus gelassen zu haben, die nur darauf wartete uns alle zu verfluchen. Doch wäre sie letzteres tatsächlich hätte sie ihr Werk wohl auch schon längst getan und wäre dann verschwunden. Ich wusste das ich sie gerade anstarrte, wartete wohl auch immer noch das sie das ganze doch als Scherz enttarnte. Schließlich hob ich eine Hand und kratzte mich am Hinterkopf. "Wie bitte?" waren die Wörter die mir schließlich aus der rauen Kehle kamen und die starre Miene spiegelte nun die Verwirrung wider die gerade mein Inneres packte. "Wollt Ihr mir damit sagen, dass Ihr gar nicht aus dieser Zeit stammt?" hackte ich nochmal nach, nur um sicher zu gehen, dass ich das richtig verstanden hatte. Ich wusste nicht was ich davon halten, geschweige denn was ich mit dieser Information anfangen sollte. Wie sollte dass denn möglich sein.. "Hexerei?" fragte ich dann ganz leise und behielt sie immer noch im Blick. Musste einfach sicher gehen, dass sie nicht das Monster war dessen Bild sich mir da gerade vor die Augen schob. Albernen Geschwätz hatte ich mir bisher immer gedacht, ich war noch keiner Hexe begegnet die mit wirklichen Zauber irgendwas gemacht hatte, immer war irgendwo ein Trick oder Schwindel dahinter gewesen. Gerade wollte ich nicht eine einzige Regung ihrerseits verpassen, weswegen ich sitzen blieb, wenn auch nun leicht angespannt um sie genau im Blick zu behalten.
     
  6. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Abwartend hatte ich Garret angesehen, hatte versucht aus seiner Miene ergründen zu können ob er mir glaubte oder ob er gleich aufspringen würde und mich anbrüllte ich sollte ihn nicht zum Narren halten. Zweitere Reaktion wäre eigentlich die, welche ihm die Geschichtsbücher zuschrieben, doch wenn ich ehrlich war, hatte ich ihn noch nie brüllend oder ausfallend erlebt. "Wie bitte?" durchbrachen seine Worte die Stille und ich sah die Verwirrung in seinen Augen. Es schien als würde er mit sich selbst hadern ob er mir all das gesagte, welches sich in seinen Ohren so unglaubwürdig anhören musste, wirklich glauben sollte. Er fragte mich ob ich ihm sagen wolle dass ich nicht aus dieser Zeit war und ich beeilte mich zu nicken, wollte ihm gerade antworten, als ich seine leise Frage vernahm: "Hexerei?". Augenblicklich wurde mir übel, denn ich wusste ganz genau was mit Frauen geschah welche in dieser Zeit der schwarzen Magie hörig waren und so rief ich meine Antwort fast schon verzweifelt aus: "Nein, ich bin keine Hexe!". Ich spürte wie sich eine Träne der Verzweiflung den Weg über meine Wange suchte und ich spürte wie die eiskalte Faust der Angst mein Herz zu erdrücken schien. "Ihr müsst mir glauben!" flehte ich nun schon fast "Ich weiß nicht welche Mächte dort gewirkt haben, aber ich bin keine Hexe!". Ich betonte die vier letzten Wörter und meine Hände verkrampften sich in den Stoff meines Kleides. Würde er mir glauben?
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Sie nickte einfach als ich danach fragte ob sie nicht aus dieser Zeit stammte und in dem Moment wo ich das Wort Hexerei ausgesprochen hatte, bereute ich es sogleich wieder auch nur überhaupt daran gedacht zu haben. Die Panik die ich daraufhin in ihren Augen sah, traf mich härter als es wohl jemals ein Schlag in die Magengrube sein könnte. Der Ausdruck in ihrem Gesicht, wie sie sich unter dieser Anschuldigung wand aus Angst was ich mit ihr anstellen würde, bohrte sich in mein Gedächtnis und beinahe hätte ich mich dafür entschuldigt... doch ich hatte einfach sicher gehen müssen. Ich glaubte ihr... dachte ich zumindest.. ach keine Ahnung zu Hölle nochmal?! "Das klingt alles sehr unglaubwürdig..." meinte ich dann schließlich und runzelte meine Stirn, während ich mir mit einer Hand durch die Haare fuhr. Jetzt erhob ich mich und machte einige Schritte ging auf den Kamin zu, lehnte mich mit einem Ellbogen an den Sims und dachte erstmal darüber nach.. Sie kam aus der Zukunft? Wusste selber nicht wie sie hier her kam? Ihr konntet euch wohl vorstellen wie sehr sich gerade allein meinem Kopf überschlug. Vielleicht wenn sie mir mehr erzählte? Oder vielleicht ein Beweis? Ja ein Beweis würde dem Ganzen auch etwas festigkeit verleihen... Ich hob den Blick und sah sie wieder an. "Ich bin gewillt Euch zu glauben", meinte ich dann schließlich um sie zumindest etwas zu beruhigen. "Auch wenn das an den Haaren herbei gezogen klingt... nennt mir ein paar Fakten oder habt Ihr vielleicht irgendeinen Beweis dafür?" fragte ich schließlich nach. Ich war kein Mann der sich mit knappen Erklärungen zufrieden gab, ich brauchte Fakten und etwas mehr Erläuterungen.
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Garret stand auf nachdem er mir gesagt hatte das all das was ich gesagt hatte unglaubwürdig klang. Doch etwas in der Art wie er sich bewegte, wie er mich ansah und wie er sich mit einer fahrigen Geste durch seine Haare fuhr, ließen mich hoffen das er nicht dachte ich wäre mit schwarzer Magie im Bunde. Schweigend sah ich ihm zu wie er zu dem Kamin ging, beobachtete wie er seinen Ellenbogen an den Sims lehnte und zu mir hinüber sah. Natürlich glaubte er mir nicht das ich aus der Zukunft kam, denn wenn ich ehrlich war klang das ja auch so absurd dass es nicht wahr sein konnte. War es denn überhaupt war oder träumte ich vielleicht wirklich nur einen wirklich schlechten Traum? Oh nein, ein Traum war das bestimmt nicht, dessen war ich mir spätestens in der Nacht vor dem Wirtshaus bewusst geworden, als ich ganz unten war, aber dennoch nicht aufwachen durfte. Er sah mich wieder an, sein Blick drang tief in mich ein als er mir sagte er sei gewillt mir zu glauben, aber nur wenn ich ihm Beweise bringen konnte. Ich spürte wie sich meine Augenbrauen zusammen zogen und ich meinen Blick auf meine Hände senkte und nachdachte. Es dauerte einen Moment, welcher wie Ewig schien, bevor mir etwas in den Sinn kam. Etwas das nur jemand wissen konnte der aus einer anderen Zeit kam, oder besser gesagt jemand, der mindestens 10 Jahre in der Zukunft gewesen war. Ich räusperte mich leise und sah zu Garret auf. Meine Stimme war noch immer leicht zittrig als ich erzählte: "Vor 7 Jahren, da seid ihr im Auftrag eines Fürsten losgezogen die Schulden vor Edward Cumberland einzutreiben..." bis dahin war die Geschichte keine besondere, sonder eher eine von der ein jeder wissen konnte, doch ich hatte in einem Buch ein Detail gelesen, von welchem ich wusste das es von Simon Nordstrom erst preis gegeben wurde als er auf dem Sterbebett lag. " Ihr seid mit einigen anderen Männern im Auftrag des Fürsten in die Burg von Cumberland eingeritten und es kam zu einem Blutvergießen zwischen euren Männern und denen von Cumberland.." ich schluckte wieder trocken und versuchte meinen Blick auf Garret sicher verharren zu lassen. "...ihr und Nordstrom hattet es bis zu Cumberland in die Krypta der Burg geschafft und hattet ihn gestellt. Doch Nordstrom war euch keine Hilfe, denn er hatte sich von Cumberland einschüchtern und verletzen lassen, sodass ihr alleine gegen den anderen, damals viel erfahreneren Mann kämpfen habt müssen und ihn auch besiegtet. Doch ihr habt niemandem von der Feigheit eures Mitstreiters erzählt, da ihr damals mitleid mit ihm hattet und wusstet welche Schande ihm und seiner Familie blühen würde...". Würde er mir das Glauben? Würde es ihm reichen als Beweis? Aber eigentlich war es ja nur ein Fakt gewesen und er wollte ja auch noch einen ... "Ihr habt nun einen Fakt erhalten, jetzt bringe ich euch noch einen Beweis!". In einer anderen Zeit, an einem anderen Ort wäre ich jetzt vor Scham errötet und hätte das was ich jetzt tat nicht getan, doch wenn es jetzt mein Leben retten würde... Ich begann damit die Schnüre meines Kleides zu öffnen, welche vorne an meiner Brust verliefen. Meine Bewegungen waren fahrig und es dauerte einen Augenblick, bevor ich es schaffte das Kleid so weit zu lockern das ich reingreifen konnte und meinen BH, welchen ich nicht abgelegt hatte zu öffnen. Bis jetzt hatte ich es geschafft ihn vor allen zu verheimlichen, hatte es nicht gewagt ihn in meinem Zimmer zu verstecken, aus angst jemand könne ihn finden. Ich zog den Büstenhalter aus dem Kleid und war froh das dieses einen höheren Ausschnitt hatte, sodass meine Blöße bedeckt war. Er war Smaragdgrün und ich fasste nach dem kleinen Fähnchen an seiner Rückseite. "Seht ihr, der ist von Victorias Secret!". Gott lobe Victoria und ihre Geheimnisse.
     
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich wartete ließ sie nachdenken, wusste selber wie schwierig es war unter Druck sich an wichtige Dinge zu erinnern... Sie wich meinen Blicken nicht aus, hielt den Kontakt was mir sagte, dass sie nicht versuchte sich irgendwie rauszuwinden und dann begann sie zu reden. Und erst war es etwas das jeder wusste... Cumberland... allein den Namen wieder zu hören weckte Erinnerungen die besser doch verborgen blieben, ich war damals noch Knappe gewesen, aber bereits mit meinen 18 Jahren schon in Kampf erprobt. Ich war zu dieser Mission anstatt meines Lehrmeisters geschickt worden, weil dieser zu dieser Zeit verhindert war und mich wärmstens dafür empfohlen hatte. Irgendwie hatte ich damals das Gefühl das man mich los werden wollte. Cumberland war dafür bekannt wie gerne er sich gegen die Krone auflehnte, insgeheim waren Gerüchte zu hören, dass er sogar einen Aufstand geplant hatte. Dennoch waren wir auf einen aktiven Angriff nicht vorbereitet gewesen. Sie redete weiter, erzählte etwas das mich ganz ruhig werden ließ, wieder rührte sich nicht ein einziger Muskel in meinem Gesicht, während ich in Gedanken dem Geschehenen nochmals nachging... Nordstrom dieser nichtsnutzige Bastard. Ich sah vor mir wie dieser elende Wurm wimmernd am Boden kroch den Feind um Gnade anflehte, während ich versuchte mich wieder aufzurappeln nachdem mich ein Hieb von Cumberland für kurze Zeit ausgeschalten hatte. Mein linker Arm war verletzt worden, blutete und ich konnte ihn kaum bewegen und dennoch hatte ich es irgendwie geschafft den Feind niederzuringen. Nachdem Nordstrom aber ein hoch angesehener Krieger war und mir bisher immer wohlwollend gegenüber gestanden war, hatten wir uns auf einen anderen Ablauf der Geschichte geeinigt. Mein Blick lag fest auf ihr.. ich bezweifelte stark dass Nord etwas ausgeplaudert hatte, es hatte definitiv keine anderen Zeugen gegeben und ich hatte es auch keinem erzählt. Woher sollte sie es also dann sonst wissen? "Wie habt Ihr davon erfahren?" fragte ich dennoch, war einfach neugierig wie man selbst in der Zukunft an eine solche Information kommen konnte... War es so auch mit meinem aktuellen Auftrag verlaufen? Wenn sie aus der Zukunft kam, gab es dann irgendwelche Schriften darüber? Schriften über meine Taten? Es war ein seltsamer Gedanke, dass irgendwer irgendwo und vor allem irgendwann etwas über mein Leben las... geschweige denn das jemand wirklich etwas aufgeschrieben hatte...
    Mir blieb nicht viel Zeit darüber zu sinnieren, denn sie meinte sie wollte mir nun einen Beweis bringen und beobachtete dann wie sie ihr Kleid lockerte... nun wenn sie dachte sie könne mich verführen... es hätte vermutlich funktioniert - aber das war ja jetzt nur Nebensache. Ich versuchte viel mehr, mich selbst im Zaum zu halten, mein Herz raste in meiner Brust, während meine Kehle trocken wurde und eine Begierde mich packte die ich auf diese Art nie gekannt hatte. Oh gut... also dieser Mechanismus funktionierte noch.. wie beruhigend. Ich schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter und konzentrierte mich, nicht das mir etwas wichtiges... oder auch nur ein kleines Detail entging. Ihre Haut war unglaublich weich, ebenmäßig und so viel ich sehen konnte von keinerlei Narben entstellt. Sie zog etwas aus ihrem Ausschnitt und ich widerstand nur knapp den Drang nicht zurückzuzucken.. ja wer wusste es denn mit Sicherheit? Es war ein sehr feines Stück... eine solche Arbeit hatte ich bisher noch nie gesehen. Nun nachdem ich ja keinesfalls Schüchtern war, stieß ich mich vom Sims ab und kam auf sie zu, streckte ohne zu zögern die Hand nach dem.. öhm... Ding- aus und betrachtete es näher. Der Stoff war weich, nicht eine Stelle davon irgendwie kratzig... dass das Ding noch warm war und nach Amber roch, machte es mir natürlich nicht gerade leichter bei der Sache zu bleiben, aber ich riss mich zusammen. Man konnte den Faden fast nicht sehen, so fein waren die Einstiche... Seltsames Ding. "Ich weiß zwar nicht wer diese Victoria sein soll... aber ein solches Handwerksstück habe ich noch nie gesehen", meinte ich schließlich und musste mir wohl eingestehen, dass die Frau da mir gegenüber wohl wirklich einer anderen Zeit entspringen musste... Ich hob das Ding etwas höher, hielt es gegen das Licht, drehte und wendete es. "Wozu braucht man das?" fragte ich schließlich und sah sie fragend an. Es ähnelte im entferntesten irgendwie dem Geschirr eines Arbeitstieres, aber Amber hatte es am Körper getragen und ich konnte mir kaum vorstellen das es irgendeinen sinnvollen nutzen haben sollte...
     
  10. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Als ich sah das Garret auf mich zukam und sein Blick nichts mehr als pure Neugierde ausstrahlte, spürte ich wie sich mein Körper ein ganz klein wenig entspannte und die eisige Faust der Angst ihren Griff um mein Herz zu lösen begann, Finger für Finger. "Simon Nordstrom hat die Wahrheit von diesem Tag aus in etwa 10 Jahren verkündet, als er auf dem Schlachtfeld tödlich verwundet wurde und schon im sterben lag. Er wird sagen das er mit diesem Geheimnis nicht in frieden Ruhen können wird und er eine reine Seele haben möchte wenn er dem Schöpfer gegenüber treten würde!". Die Ironie des letzten Satzes war, das dieser Kerl wohl so einige Dinge hätte preis geben sollen oder sich lieber einen Pfaffen hätte holen sollen, der für weit schlimmere seiner Sünden, vor dem lieben Gott um Vergebung gebeten hätte. "Das alles weiß ich da die Geschichte eurer Zeit ein Teil meiner Studienarbeit war, als ich noch studiert habe!" erklärte ich ihm und sah ihm zu wie er meinen BH in den Händen hielt und betrachtete als wisse er nichts damit anzufangen. Unter anderen Umständen hätte ich wohl gelacht, da es einfach zu komisch wirkte wenn ein solcher starker Krieger und durch und durch maskuliner Mann mit einem BH dastand und einfach keine Ahnung hatte was er damit anfangen sollte. "Das ist ein Büstenhalter!" versuchte ich ihm zu erklären und legte meine Hände wie zu Schalen geformt unter die Rundungen meiner Brüste und hob sie leicht an. "Eine Frau verwendet ihn damit sie ihre .. naja..." ich spürte wie ich ein klein wenig verlegen wurde und räusperte mich bevor ich mit einem schüchternen Lächeln fortfuhr.. "damit ihre Brüste an Ort und Stelle bleiben und nicht der Schwerkraft nachgeben!". Als ich meine erklärung fortgesetzt hatte runzelte ich meine Stirn und dachte wirklich angestrengt nach, bis mir der Gedanke kam das Sir Isaac Newton ja noch gar nicht seine Gravitationstheorie vorgebracht hatte und er das auch eine ganze Zeit lang noch nicht tun würde, also beeilte ich mich zu sagen: "Er verhindert das etwas hängt, das lieber oben bleiben sollte!".
     
  11. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Die Erklärung woher sie das mit Nordstrom wusste... Ich nahm es mal so hin. Aber wenn sie wusste wann Norstrom starb wusste sie dann auch meinen Todestag? Nein, ich wollte es gar nicht wissen, wenn es passierte dann passierte es eben, niemand würde mir dann nachtrauern. Ich war mir sicher meine Mutter dann sogar auf meinem Grab tanzen. Sie hatte studiert? Ich mein Hakeem hatte mir erzählt dass es in seiner Heimat große Häuser gab in denen er die Heilkunde studiert hatte, aber das dies nur Männern zugänglich war.
    Ich drehte derweil das Teil in meinen Händen, dass sie schließlich als Büstenhalter bezeichnete weiter in meinen Händen. Sie erklärte das indem sie dann ihre Hände an ihre Brüste legte und ich hob eine Augenbraue. Unweigerlich rutschte mein Blick zu ihren Brüsten runter und ich konnte wirklich keine schreckliche Deformation sehen, die so ein Ding rechtfertigen würde... "Wieso um Himmelswillen braucht Ihr dass denn? Ich kann keinen Grund sehen wofür Ihr das brauchen würdet", meinte ich nachdenklich und sah dann wieder hoch in ihr Gesicht. Ich rieb mir das Kinn und gab dann diesen... Büstenhalter wieder zurück an Amber. Ich seufzte dann, fuhr mir nochmal mit einer Hand durch meine Haare um das Ganze mal zu verdauen. Sie hatte mir einen Beweis geliefert und einen Fakt genannt... Natürlich wollte das Ganze noch nicht so richtig in meinem Kopf gehen, aber dafür fühlte ich mich seltsam beruhigt...
    "Nun denn..." meinte ich schließlich und sah sie wieder an. "Wir brauchen dann wohl noch eine trotzdem eine logische Erklärung wieso ich Euch mitgenommen habe," fuhr ich fort, wollte das andere Thema erstmal ruhen lassen und bei ein oder zwei Bier heute am Abend das gesagt durch den Kopf gehen lassen.
     
  12. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich beobachtete seine Reaktion und für einen Moment schien es als würde er leicht hadern ob er mir denn wirklich glauben sollte, doch dann gab er mir meinen BH zurück und seine ungläubige Miene hätte mich fast zum Lachen gebracht und das in dieser eigentlich so wenig lustigen Situation. "In meiner Zeit möchte keine Frau das ihre Brüste einfach so .... rumhängen!" versuchte ich ihm wieder zu erklären und nahm das Stück Stoff entgegen und war erleichtert als er ein anderes Thema anschnitt. Ich überlegte einen Moment und meinte dann zögernd: "Wenn ihr sagt ich sei eine entfernte Verwandte?".
     
  13. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    "Nun in Eurer Zeit.." das klang verdammt merkwürdig... "müssen die Frauen wohl ein ziemliches Problem mit hängenden Brüsten haben.." meinte ich dann und kratzte mich dabei am Kinn. Nun zumindest konnte ich nicht sagen, das die Brüste der Frau mir gegenüber jetzt so weit runter hingen wie ich es mir gerade bildlich vorstellte wie sie es wohl bei anderen Frauen in ihrer Zeit zu tun schienen. Sie meinte das ich sagen könne sie sei eine entfernte Verwandte... nun hätte ich sonst keine Angehörigen wäre das schon möglich, aber ich konnte meiner eigenen Mutter in dieser Sache noch weniger trauen als ich es so schon tat... grundsätzlich nämlich gar nicht! "Das würde grundsätzlich gehen, wäre da nicht meine Mutter. Ich weiß nicht inwiefern sie da mitmachen würde und mir ist das Risiko von ihr verraten zu werden einfach zu groß", meinte ich schließlich und dachte nach. "Vielleicht wäre es doch besser, einen alten Freund zu nehmen. Ihr wart dessen einziges Kind und nach seinem Tod hat er mich als Euren Vormund eingesetzt", setzte ich an... das klang ja alles nicht zu schlecht. Für derlei Beziehungen gab es kaum Interesse und wenn es dann irgendein Baron am anderen Ende der Welt war, konnte es auch keiner nach verfolgen.
     
  14. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Meine Augen weiteten sich als Garret meinte das die Frauen in meinem Jahrhundert wohl ein Problem mit hängenden Brüsten hätten und ich konnte ein kleines Lachen nicht unterdrücken, während ich meinen Kopf schüttelte. "Nein, aber die Frauen in meinem Jahrhundert legen mehr wert auf Sexappeal!" verteidigte ich mein Geschlecht und begann damit mein Kleid wieder einigermaßen zu schnüren. "Einige lassen sich sogar etwas einsetzten dass die Brüste größer erscheinen lässt!" warum zum Teufel unterhielt ich mich eigentlich weiter mit ihm über Brüste? Gerade vorhin, als sein Blick auf meinen eigenen gelegen hatte, konnte ich spüren wie sich ein leichtes Kribbeln über meinen Körper zog und in einem warmen Gefühl in meinem Schoß endete. Ich zerging fast unter seinen Blicken und ich fühlte mich wieder so wie neulich abend in der Grotte. Dann lies er Gott sei dank das Brusthema sein und überlegte anscheinend meinen Vorschlag dass ich doch entfernt verwandt sein konnte, doch sein Einwand dass seine Mutter da wohl nicht mitmachen würde, brachte mich zum stutzen. "Eure Mutter?" natürlich hatte ich mir schon gedacht dass er eine Mutter hatte (jeder hatte normalerweise eine) doch hatte ich nicht gewusst dass es anscheinend reibereien zwischen den Beiden gab.
     

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