[RS] Sunora

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Floooh, 10 Juni 2016.

  1. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    ~ Sunora ~
    Mittelalterliches Fantasy RS


    Das 21. Jahrhundert, ein hochmodernes Zeitalter voller Erfindungen und Technologie. Medien jeglicher Art sind nicht mehr wegzudenken. Mittendrin befinden sich jedoch ein paar wissensdurstige Menschen aller Art die sich für längst vergangene Epochen interessieren. So auch ihr. Deshalb seid ihr wie das Schicksal es wohl wollte in einem Geschichtsmuseum über Mythen und Legenden des Mittelalters.

    Was ihr jedoch nicht ahnt ist, dass aus einem nicht ganz so spannenden Museumsbesuch ein gefährliches und abenteuerreiches Erlebnis wird.

    Durch einen kleingeschriebenen Schriftzug, auf einer beinahe zerfallenen Buchseite werdet ihr in eine Art Zeitschleuse katapultiert, die euch ins Jahr 1100 verfrachtet.
    Mitten ins Hochmittelalter, welches jedoch mehr Geheimnisse und Gefahren als erwartet bietet.

    Ihr landet im Königreich Sunora, ein Land mit einer Vielfalt die ihr noch nie gesehen habt. Berge, Wälder, Stränder aber auch weite Lichtungen erstrecken sich über das gesamte Land und Einwohner, die euch normalerweise nur in den verrücktesten Märchen begegnen. Neben dem bekannten Mittelalterleben existieren in einer früheren Welt verschiedenste Fabelwesen. Manche friedlich. Andere eher mit Vorsicht zu genießen...

    Das allgemeine Leben im Jahr 1100:
    Das Leben im Hochmittelalter ist rau und gefährlich. Kälte, Krankheiten, politische Unruhen, aber auch eine hohe Kriminalität und Hunger machen einem das Leben schwer. Ein Gesetz? Sowas mag es vielleicht geben, aber wo kein Kläger da kein Richter oder wie heißt es so schön?
    Es herrscht eine strikte Ordnung. Eine kleine wohlhabende Oberschicht herrscht über die Minderen. Wo sich die Oberschicht das Leben mit rauschenden Festen und prachtvoll gedeckten Tischen schön macht, kämpfen die anderen Tag ein Tag aus um ihr Leben. Zwar gewinnt das Handwerk mehr und mehr an Popularität und verhilft Vielen aus der Pleite, doch schöner wird das Leben dadurch nicht gerade.

    Denkt im RS bitte an einige grundlegende Dinge. Die Leute waren gottesfürchtig und sehr gläubig, Religion spielte eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Zauberei und Hexerei war nicht besonders angesehen und wurde bestraft.Manchmal nur mit Ausgrenzung und einem schlechten Ruf, manchmal aber auch mit dem Tod. Die Stellung der Frau war eindeutig. Sie waren sozial, wirtschaftlich und rechtlich vom Mann abhängig und wurden von öffentlichen Ämtern gänzlich ausgeschlossen.

    Entgegen der kirchlichen Moral gab es käufliche Liebe in Form von Badehäusern und Bordellen. Ansonsten gab es zur Freizeitgestaltung Jahrmärkte, Gaukler etc.

    Gerade die Menschen aus der Unterschicht litten unter der mangelnden Hygiene und dem medizinischen Rückstand. Zu Essen gab es oft; Brot, Käse, Schweinefleisch, Milch (Schaf oder Ziege), sowie Brei und Eintöpfe aus Hafer oder anderem Getreide. Zu Trinken wurde Bier, Met oder Wein bevorzugt.

    Zu den verschiedenen Fabelwesen:
    Drachen:
    Eisdrachen... leben in den kalten Regionen auf den Berggipfeln, sie sind scheu, stark und unberechenbar.
    Feuerdrachen... leben in Bergspalten in eher warmen Regionen. Sie sind stark, aggressiv und hinterlistig. Höhste Vorsicht bei diesen Drachen!
    Höhlendrachen... sind selten geworden da sie aus Sunora verjagt wurden. Man findet sie in den tiefsten Höhlen Sunoras, wo sie jedoch von den Zwergen beschützt werden. Sie sind zurückhaltend und scheu, können aber sehr hilfsbereit sein, wenn man ihr Vertrauen bekommt.
    Zwerge:
    Sie leben verstreut in ganz Sunora, die meisten jedoch in den Höhlen. Sie betreiben Bergwerke und haben ihren Sinn des Lebens in den Höhlendrachen entdeckt. Sie sind sehr individuelle Wesen. Manche sind dümmlich und tollpatschig, andere hochintelligent und misstrauisch. Im Grunde aber sehr friedliche Wesen.
    Trolle:
    Sie leben bei den Eisdrachen in den kalten Regionen. Sind kriegerisch aber sesshaft, sprich verteidigen sehr stark und aggressiv ihr Revier, neigen aber nicht dazu ins Tal zu kommen. Sie zu bekämpfen ist sehr schwer.
    Elfen:
    Sehr kleine freche Wesen. Man nennt sie auch die Elstern Sunoras, da sie auf alles abfahren was glitzert und glänzt. Sie wirken unglaublich niedlich und drollig, haben es aber faustdick hinter den Ohren. Sie können sehr hinterlistig sein wenn man sie ärgert.
    Dultuur:
    Sie ähneln den kleinen Ewoks aus Starwars, sind ca. 30 cm groß und leben in den Wäldern. Sie sind sehr friedfertige kleine Wesen mit besonderen Fähigkeiten. Wahre Überlebenskünstler, trotz ihrer Größe. Desweiteren sind sie geduldig und sehr hilfsbereit.

    Regeln:
    1. Kein Spam
    2. Bitte keine 1-Satz-Posts
    3. Keine Beleidigungen etc.
    4. Trotz der Fantasywelt seid ihr normale Menschen ohne Superkräfte!
    5. Nach 2 Tagen hat keiner von euch einen Drachen gezähmt ...
    6. Ihr seid 18< Jahre alt (gerne auch mal 30 um es spannender zu machen)
    7. Max. 2 Charaktere (normale Menschen. Entweder aus dem 21. Jhd. Oder bereits in der welt)
    8. Formular bitte per PN!


    - Bei Fragen PN an mich (Floooh) -

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    Sonstiges:
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Juni 2016
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  2. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    RS ist geöffnet, Anmeldungen per PN :)
    Sollte es Änderungen geben werden ihr informiert.

    Charakter:
    Floooh
    User: Floooh
    Name: Mia Burton
    Alter: 22
    Aussehen: Mia ist eine schlanke mittelgroße junge Frau mit deutschen Wurzeln. Aufgewachsen ist sie jedoch in einer Kleinstadt in Westengland. Äußerlich könnte man aber eher italienische Wurzeln vermuten, da ihre bis zu den Schultern reichenden Haaren in einem sattes dunkelbraun sstrahlen und leicht gewellt sind. Ihre rehbraunen Augen uterstützen das nochmal.. weiteres folgt.
    Charakter: Mia ist ein sehr liebevolles und kluges Mädchen von eher sanften Temperament. Sie liebt die Natur und Tiere und verbringt gerne Zeit dort. In der Schule war sie immer sehr zielstrebig konzentriert und ziemlich gut, jedoch keiner der nicht gemochten Streber. Weiteres folgt.
    Beruf: Erzieherin
    Besondere Fähigkeit? (Pfadfinder etc.)
    Kommt ihr erst in die Welt oder seid ihr schon dort?: kommt erst
    Sonstiges:/
    Channi
    User: Sevannie
    Name: Clara
    Alter: 18 Jahre
    Aussehen: Clara hat eine zierliche Gestalt, welche jedem sofort ins Auge springt, doch auch dieses wurde ihr zum Verhängnis. Sie ist schlank gebaut und ihre Haut sehr blass. Das dunkle Haar, welches in einem kalten Braun über ihre Schulter fällt, ist ein krasser Kontrast zu ihrer Haut. Die rehbraunen Augen verleihen ihr noch etwas kindliches, doch der Glanz in diesen sucht man vergeblichst. Die hohen Wangenknochen und die leicht immer roten Lippen machen sie zudem noch hübscher als sie so schon ist. Am rechten Handgelenk weißt sie ein größere Narbe auf, welche von ihrem Onkel stammt..
    Charakter: Clara ist eine eingeschüchterte Person, sehr zurückhaltend und sehr verschlossen. Sie redet kaum und wenn dann auch nur sehr leise mit ihrer zierlichen Stimme. Sie möchte gerne so vieles erleben, die Welt einmal entdecken und ihren Träumen freien Lauf lassen doch die Arbeit, zu welcher sie gezwungen wird, und vor allem ihr Onkel hindern sie stark daran. Clara hatte es nie leicht im Leben und ließ sich von anderen leiten, zum einen wurde es ihr zum Verhängnis, damals hatte es aber noch was Gutes für sie gehabt - sie war nicht mehr alleine. Ihre Eltern ''starben'' früh, ihre Mutter galt als Hexe und wurde ermordet, ihr Vater, naja der verschwand von einem auf den anderen Tag, Clara glaubt jedoch nicht daran das er noch leben würde.. Früher war sie aufgeschlossen und hilfsbereit, doch alles änderte sich nach und nach. Die völlige Wendung ihrerseits gab es als ihr Onkel sie unter seine Fittiche nahm.
    Beruf: Prostituirte
    Besondere Fähigkeit? /
    Sonstiges: Nachdem ihr Onkel sie unter seine Fittiche nahm, ging es ihr anfangs wieder besser nach dem verschwinden ihres Vater's doch der Schein trügte sie - ihr Onkel übermannte sie, trichterte ihr Sachen ein, die sie nie zu glauben vermochte. Er brach ihr altes Ich, zerstörte ihr Selbstbewusstsein und formte sie nach seinen Wünschen. Zudem bekam sie den Namen 'Clara' auferlegt, denn was wollte er mit eine Prostituirten in seinem Bordell, dessen Mutter eine Hexe war. Das Schauspiel klappte gut und so dauerte es nicht lange und ein 'neuer' Mensch wurde im Dorf heimisch und 'Clara' war nun die neue im Bordell.

    User: Sevannie
    Name: Dean Parker
    Alter: 23 Jahre
    Aussehen: Dean hat einen stattlichen Körper, welcher auch gerne zu zeigen weiß. Er hat große, muskulöse Schultern und auch sonst ist er ein sportlicher Typ, welcher gerne und viel trainiert doch übertreibt er es nicht. Er hat kurze braune Haare, welche in einem dunklen braun erstrahlen. Seine Augen bieten einen vollen Kontrast, denn das grün 'sticht' förmlich heraus. Man sieht Dean seinen typischen 'Sunnyboy-Lifestyle' eben im vollen Zügen an.
    Charakter: Dean ist ein kleiner Sunnyboy, doch er kann auch gerne mal anders. Im Kopf ist er manchmal noch mehr ein Jugendlicher, doch er versteht auch den Ernst des Lebens und weiß wie er damit umzugehen hat. Er steht mehr oder minder schon auf eigenen Beinen und die Familie steht bei ihm an erster Stelle, vor allem seine kleine Schwester Mia (8), welche er behandelt wie seine eigene Tochter... Er ist also ein absoluter Familienmensch und doch irgendwo noch ein jugendlicher Sunnyboy..
    Beruf: KFZ-Mechaniker - im Betrieb bei seinem Dad.
    Besondere Fähigkeit? /
    Sonstiges: /
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Juni 2016
    Snoopy gefällt das.
  3. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Obi-Wan
    User: Obi-Wan

    Name: Sir Garret Hohenstein

    Alter: 25 Jahre

    Aussehen: Garett ist ein hochgewachsener unverschämt gutaussehender Kerl. Seine Figur würde man in der heutigen Zeit wohl als athletisch beschreiben, er ist durch hartes Training gestählt und kein falsches Gramm Fett scheint man an ihm zu finden. Für seine Zeit ist er doch recht groß. Auf seinem Kopf sprießt lohfarbenes Haar, das ihm bis zu den Schultern reicht. Zwei scharfe türkis-grüne Augen scheinen einem direkt in die Seele blicken zu können, erscheinen jedoch im Gegenzug wie ein Schild aus Eis wenn man versucht seine Absichten zu erkennen. Eine stolze Nase mit einem leichten Knick, hohe Wangenknochen und ein kantiges Kiefer, das kleine Grübchen im Kinn und die sinnlich geschwungenen Lippen machen das markante männliche Gesicht komplett. Was seine Kleidung betrifft so ist er eben seiner Zeit gemäß gekleidet. Wenn er nicht gerade auf Turnieren und auf Schlachtfeldern in seiner Rüstung steckt, trägt er kniehohe Lederstiefel, Wams, Hemd, Beinlinge… meist eher Dunkel gehalten.

    Charakter: Sein Charakter ist etwas verworren und nicht klar ersichtlich. Zu meist scheint er hart schon beinahe unterkühlt, er hält sich gern in der mieser Typ Rolle in die ihm gerne alle reinstecken. Scheint es auch Zeitweise zu genießen seine Machtposition auszuspielen und schlichtweg das A’schloch raushängen zulassen. Im Grunde gilt jedoch „hart aber gerecht“. Sein Gerechtigkeitssinn ist sehr ausgeprägt, er kann sich viel mehr kaum zurückhalten wenn er etwas sieht, was nicht in sein Bild von Gerechtigkeit reinpasst, was ihn wohl schon so manchen Ärger eingebracht hat. Was dem Jungen Ritter jedoch absolut egal scheint, er gibt sich gerne dem Wein und Frauen hin. Ein Hobby Psychologe würde wohl sagen er versucht damit etwas zu kompensieren. Den Rest müsst ihr schon selbst herausfinden…

    Beruf: Ritter

    Besondere Fähigkeit? (Pfadfinder etc.): Er genoss eine harte Ausbildung und ist ein ausgesprochen guter Kämpfer, beim Tjosten und auch Schwertkämpfe hat er bisher nie verloren.

    Kommt ihr erst in die Welt oder seid ihr schon dort?: Geboren und gehasst in dieser Welt

    Sonstiges: Als Brudermörder bekannt, unklar ist ob er auch etwas mit dem Tot des eigenen Vaters zu tun hat.

    Captain Skywalker
    User: CS

    Name: Amber Lynn Douglas

    Alter: 24

    Aussehen:

    Amber ist eine hübsche junge Frau, mit rotbraunen Locken und tief grünen Augen. Leider ist Amber nicht die aller größte und mir ihren 1,69 hat sie es nicht immer ganz leicht, doch ihre sehr weibliche Figur macht es ihr zumindest ein wenig leichter.

    Charakter:

    Sie ist sehr quirlig und lebenslustig, manchmal schon richtig gehen anstrengend gut gelaunt und scheint für jeden Spaß zu haben sein. Doch Amber hat viele Facetten, so wie jede andere Frau auch kann sie sehr aufbrausend sein, neigt zu unbegründeter Eifersucht und hat Mitleid mit fast allem und jeden der es in ihren Augen verdient hat.

    Beruf:

    Amber studiert an der Universität und möchte später Historikerin werden. Sie hat einen Nebenjob im Museum angenommen.

    Besondere Fähigkeit? (Pfadfinder etc.) Sie kennt sich gut in der Welt der Botanik aus

    Kommt ihr erst in die Welt oder seid ihr schon dort?: kommt erst dorthin.

    Sonstiges:
     
  4. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    (ich bin mal so frei ^^)

    Garret

    Es war ein kühler Frühlingsmorgen, ein feiner Nebelschleier lag über dem Land. In der Ferne konnte man das Brüllen eines einzelnen Drachens vernehmen. In großen Dampfwolken kam der Atem meines Pferdes aus dessen Nüstern, ließ das pechschwarze Tier beinahe selbst wie einen Drachen wirken. Nervös tänzelte das Tier auf der Stelle, während ich ruhig oben saß, die Zügel in einer Hand, die andere hing locker runter. Es grunzte und warf den Kopf in den Nacken, als ich leicht am Zügel zupfte. Ungehalten darüber am Fleck festgehalten zu werden… Das hatte man davon wenn man den Jungspund, statt das erfahrene Schlachtross nahm. Barik war noch unerfahren und ungestüm, wie es sich für ein junges Pferd gehörte und immerhin standen wir ja jetzt auch schon sehr lange. Links und Rechts von mir standen andere Reiter und so sehr sich das Tier auch auf dem Stand anführte, er tangelte nicht hin und her und sondern wirklich nur am Stand und berührte keines des anderen Tiere. Alles andere hätte ich auch nicht durchgehen lassen. Er kaute wild auf der Trense und scharrte nun mit dem Huf am Boden, er wollte gehen und ich konnte das durchaus verstehen. Das ewige rumstehen und darauf zu warten das wir endlich losreiten durften war auch für mich lästig. Und nur weil ein paar der Männer spät dran waren, doch schließlich war es soweit und ich gab meiner Gruppe das Zeichen abzureiten. So ritten wir hinaus aus der Burg und bogen dann rechts ab, den Weg zum Dorf. Eigentlich sollten wir ja nur nach dem Rechten sehen. Heute war Markttag und dementsprechend auch viel los. Wir ließen die Pferde gehen, Barik bockte leicht unter mir, unterließ es jedoch gleich als ich ihn zur Ordnung rief. Im Dorf angekommen war es erst so langweilig wie gedacht, eine Schande dass ich als Ritter für so eine Arbeit eingeteilt war.

    Der Vormittag verging und der Nebel lichtete sich, machte der Frühlingssonne Platz die alles etwas erwärmte. Die erste Zeit war ziemlich entspannt, das übliche treiben. Händler die ihre Waren lautstark darboten, Huren am Straßenrand die Männer ins Bordell lockten und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gerne ich jetzt auch lieber ins Freudenhaus gegangen wäre als hier über den Markt zu wandern und Büttel zu spielen. Dann mit einem Mal überschlugen sich die ganzen Ereignisse etwas. Ein Tumult brach aus, und als ich dort angekommen war sah ich nur wie ein Mann zusammen gesackt am Boden lag, eine Hand auf seinem blutigen Bauch, zwei weitere lagen niedergeschlagen da, während ich durch die Masse eine Gruppe Männer erkennen konnte einer davon lief mit einem Beutel in der Hand. Eine Frau kniete neben dem Mann am Boden und weinte hysterisch. Mein Blick wurde finster, es brauchte nur einen Blick in die Richtung meiner Gruppe und sie wussten bescheid. Ich nahm derweil die Verfolgung auf. Die Räuber lief derweil in Richtung Wald. Ich fluchte während ich durch die Leute pflügte.
    „Zur Seite!“ rief ich, doch wie dummes Vieh horchten die Menschen nur zögerlich. Schließlich erreichte ich endlich Barik und schwang mich in den Sattel. Ich gab ihn die Fersen und sprengte den Männern hinterher. Sie hatten jetzt natürlich einen Vorsprung. Wichtig war vor allem das ich mich einfach auf einen konzentrierte! Ich schnalzte mit der Zunge und ließ den Schwarzen unter mir einfach gehen. Wie ein Wahnsinniger hetzte ich hinter dem Mann her. Gerade kam er in Sicht, als da aus heiterem Himmel auf einmal jemand am Boden saß. Ich schnappte nur etwas erschrocken nach Luft, warf mein Gewicht nach hinten und nahm die Zügel ran. Barik grunzte, seine Hinterhand ging unter ihn und der Kopf empört nach oben als er scharf bremste und sich vor der Person aufbäumte. Ich lenkte ihn zur Seite, denn verletzten wollte ich ja niemanden. Als ich das Pferd wieder unten hatte. Ging mein Blick auf den Boden, er war nicht gerade erfreut. Ich erkannte dass es ein Weib war. „Was zur Hölle?!“ grollte ich und hielt kurz inne als ich sie näher betrachtete.
     
  5. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich gähnte leise und hielt mir die Hand vor den Mund, bevor ich mein Buch zuklappte. Momentan las ich "Der Ruf der Trommel", den vierten Teil der Highlandsaga rund um die Zeitreisende Claire und ihren Mann aus dem 18. Jahrhundert Jamie. Oh man, wie schön wäre es, gäbe es Zeitreisen wirklich und ich müsste heute nicht die Spätschicht im Museum übernehmen. Eigentlich liebte ich ja meinen Beruf im Museum, auch wenn wir immer diese alberne Mittelalterkleidung tragen mussten, doch der neue Direktor bestand darauf das wir authentisch wirken sollten, wenn wir die Führungen machten. Heute hatte ich ein Gewand an, von welchem ich nicht wirklich sagen konnte, welchem Stand es denn nun angehören sollte, denn der Schnitt und die Schürze waren der und die einer Magd, doch der Stoff war eigentlich viel zu Fein dafür als das ein Mensch aus der damaligen Zeit ihn für so etwas wie die Arbeit in Haus oder Hof getragen hätte. Im Museum war Momentan nicht viel los und ich wusste das Heute keine Gruppe mehr kommen würde, welche ich durch die Ausstellung hätte führen sollen, also beschloss ich einmal selbst wieder durch die Ausstellung zu gehen, denn immer wieder geschah es das die Besucher doch etwas "Unordnung" hinein brachten. Als ich mein Büro verließ, kam ich wie jedesmal an dem alten Wandteppich vorbei auf welchem Sir Garret Hohenstein zu sehen war und wie jedesmal erschrak ich für einen Moment. Sein Blick war hart und kalt und gerade sein Furchterregendes gehabe, hatte uns dazu bewogen den Wandteppich aus der Ausstellung zu nehmen, denn die meisten Menschen empfanden das Antlitz des Adeligen als beängstigend oder gar bedrohlich. "Oh man Garry, wenn du mich schon nur von deinem Teppich aus erschrecken kannst, wie muss es deinen armen Mitmenschen gegangen haben?" murmelte ich vor mich hin und musste leise lachen. Vor einiger Zeit hatte ich dem Ritter heimlich diesen Namen verpasst, denn ich fand es nahm ihm etwas von seiner bedrohlichen Art. Die Gänge waren leer und ich erschauderte als ich meine Schritte auf dem Steinboden hörte. Ich liebte das Museum ja, doch manchmal hatte es ja wirklich etwas verdammt unheimliches, vorallem wenn es so leer war wie jetzt. Mein Blick fiel auf ein Buch, welches sich beim näherkommen als ein Buch über das Hochmittelalter entpuppte. Neugierig ging ich zu der Vitrine und lies meinen Blick über die Bücher gleiten. Gerade überflog ich einen kleinen Text in dem Buch über Sunora, als ich ein lautes Summen hörte und der Boden unter meinen Füßen zu vibrieren schien.
    Das nächste an was ich mich erinnern konnte, war das ich mitten in einem Wald hockte und bevor ich noch realisierte was geschehen war, sah ich wie sich ein Pferd vor mir aufbäumte und das Bild aus dem Wandteppich plötzlich real wurde. "Ach du alte Scheiße!" keuchte ich und robbte ein Stück zurück als ich Sir Garret Hohenstein auf seinem Schlachtross vor mir sah.
     
  6. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Mia

    Es war noch sehr früh am Morgen als ich ungeschminkt und mit zerzausten Dutt vor dem großen Eingang des Geschichtsmuseums stand und dieses mit einem sichtlich müden Gähnen betrat. Ich hatte ein Thema fur eine Facharbeit zugewiesen bekommen und wollte so schnell wie möglich damit anfangen, zur Abwechslung mal. Ich hätte auch einfach google anschmeißen können und mir die nötigen Infos problemlos rauskopieren können, allerdings zog mich irgendetwas hier her. Wahrscheinlich dieser alte leicht muffige Geruch vor den Bücherregalen der kleinen Bibliothek, der mich ungemein an den Dachboden meiner Großmutter erinnerte, wo ich oft nach Abenteuern suchte oder doch die verschiedenen Vitrinen mit den unglaublichsten Gegenständen aller Epochen... oder einfach der hübsche Typ an der Kasse. Da war ich mir selbst nicht ganz sicher. Ich griff wahllos nach ein paar Büchern im Regal für das Hochmittelalter und blätterte vorerst noch ziellos in ihnen rum.
    Eigentlich interessierte mich die mittelalterliche Zeit schon. Diese klischeehaften Bilder, die man gleich im Kopf hatte. Hübsche Prinzessinnen, mutige Ritter und alte Dörfer mit einem märktlichen Hochbetrieb, rund um einem großen Schloss. Zumindest waren das meine ersten Vorstellungen davon. Mit den Jahren in denen ich älter wurde, kannte ich natürlich die wahre Seite des Mittelalters. Die Krankheiten, die Umstände und der fragwürdige Glaube. Für mich als Atheistin unvorstellbar. Dennoch wirkte es gerade absolut nicht so, als wäre ich freiwillig, wie ich feststellte als ich mich selbst im Spiegelbild des Fensters erwischte wie ich erneut gähnte.
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Der Schwarze unter mir tänzelte nervös, mein Blick lag fest und etwas grimmig über die Unterbrechung der Jagd auf dem Frauenzimmer da am Boden. Ihre Worte hatte ich nicht ganz verstanden. Erst dachte ich sie wäre eine einfache Magd und ich hätte schon bewogen einfach vorbei zu reiten. Jedoch ließ das nur die Schürze erahnen, ihr Kleid jedoch... der Stoff war viel zu fein als das eine Gewöhnliche ihn trug. Aber so oder so... wäre es für einen Ritter unverantwortlich eine Frau allein im Wald stehen zu lassen. Mein Blick ging in den Wald und ich stieß ein entnervtes Seufzen aus, bevor ich mich dazu zwang mich im Gegenwart einer Frau etwas zusammen zu reißen. "Ist bei euch alles in Ordnung?" fragte ich dann schließlich, stieg aus dem Sattel und ging langsam auf sie zu, streckte ihr eine Hand hin um ihr beim aufstehen zu helfen."Was macht Ihr hier alleine?" fragte ich dann und sah mich nochmal um, niemand sonst schien in der Nähe.. Außer diese Bastarde von gerade eben... ich musste schnell weiter, durfte diesen Kerl nicht einfach so davon kommen lassen, doch eine Frau alleine stehen zu lassen konnte ich auch nicht.. also...
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Schockstarre traf meine Momentane Situation wohl ganz genau. Ich hatte überhaupt gar keine Ahnung wo genau ich mich gerade befand, denn das Museum war es wohl zu einhundert Prozent nicht und vor mir stand (zumindest war ich mir da auch zu hundert Prozent sicher) ein riesenhaftes Pferd in dessen Sattel sich ein Reiter befand der sowohl hühnenhaft als auch mehr als gefährlich wirkte und mich ganz arg an jemanden erinnerte. Die grünen Augen, das blonde Haar und die harten aber schönen Gesichtszüge kamen mir mehr als bekannt vor. Ich machte unbewusst einen Schritt auf den Reiter zu, konnte fast schon meine Gedanken rattern hören, als ich spürte wie mir das Blut in den Adern gefrohr und ich wieder in Schockstarre fiel. Nein, das konnte nicht sein! "Garry?" fragte ich fast schon mit hysterischer Stimme und in meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Garret, der Ritter war seit 900 Jahren tot! Oder? Aber er stand doch hier vor mir... Ich spürte wie mein Verstand und mein Körper den Dienst quittierten, dann wurde mir schwarz vor Augen und ich kippte vorne über auf den Boden.
     
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich runzelte verwirrt meine Stirn als die Frau vor mir nicht reagierte. Sie wirkte verwirrt und dann machte sie sogar einen Schritt auf mich zu und sie mich 'Garry' nannte... das letzte Mal hatte mein Bruder mich so genannt kurz bevor... Ich kam nicht weiter mit meinem Gedanken, als die Frau vor mir die Augen verdrehte und dann zusammen klappte. "Verdammt!" knurrte ich ein wenig ungehalten machte einen Satz nach vorne um die Distanz zwischen uns endgültig zu überwinden und fing sie auf. Was für ein seltsames Frauenzimmer... Jede andere hätte ich wohl einfach fallen lassen, normalerweise war ich überhaupt nicht der Typ für sowas. Ich rückte sie etwas zurecht so das ihr Kopf in der Beuge meines Arms ruhte und nicht nach hinten hing, ich betrachtete ihr Gesicht und spürte das sich da etwas in mir regte, ein Gefühl das mein Innerstes zum toben und gleichzeitig zur ruhe brachte. Ich seufzte entnervt und sah mich um, als würde jetzt jeden Moment irgendwer aus dem Unterholz hervor kommen und mir die junge Frau aus den Armen reißen, aber es blieb ruhig und da waren immer noch dieser Schei*kerl! Ich knirschte mit den Zähnen während ich überlegte was zu tun war. Ich musste den Räubern hinterher, aber eine wehrlose, noch dazu ohnmächtige Frau hier einfach liegen lassen konnte ich auch nicht. Wer wusste schon welches Gewürm hier sonst noch vorbei kommen würde, welches nicht mit einem Rittereid geschworen hatte die Schwachen zu beschützen. Mein Blick fiel auf Barik der gerade gemütlich Blätter von den Büschen zupfte, als würde er nicht genug zu fressen bekommen. Ich stieß zwischen den Zähnen einen scharfen Pfiff aus und das Tier zuckte zusammen und drehte dann seinen Kopf zu mir, spitzte seine Ohren und sah mich mit einem Blick an der so dämlich war das er glatt von einem Ochsen stammen hätte können. Ohne weiter zu zögern hob ich die Frau hoch, was nicht schwer war, sie wog nicht sonderlich viel und hob sie auf den Rücken des Schwarzen. "Bleib jetzt ja ruhig!" knurrte ich, meinte damit natürlich den jungen Hengst der etwas empört über meine Idee zu sein schien. Ich wusste ja noch selber nicht ob das gut war was ich hier tat... Ich nahm mit einer Hand die Zügel auf, damit der Gaul ja nicht weg trat während ich mit der Frau aufstieg. Irgendwie schaffte ich es schließlich auch in den Sattel, ohne das mir das Mädchen aus den Händen rutschte. Und auch wenn es sich nicht schickte, schob ich ein Bein von ihr auf die andere Seite. So das sie so wie ich auf dem Pferd saß, nur eben vor mir und dem Sattel. Ich legte eine Hand um sie und zog sie näher an mich, damit sie auch nicht runterrutschte. Ihr Kopf sank gegen meine Schulter und ich wusste wirklich nicht ob ich die Situation gerade unangenehm finden sollte oder nicht. Ohne Zweifel war die Frau da in meinen Armen ein sehr hübsches Ding, aber es war doch ein denkbar ungünstiger Moment für eine Ohnmacht... Ich richtete meine Zügel mit der einen Hand die ich noch zur Verfügung hatte und ritt den Schwarzen unter mir schließlich an. Hielt nach spuren Ausschau... nur gut das der Räuber nicht gerade sehr helle zu sein schien und zu den geschicktesten gehörte er auch nicht... Der Beutel in dem sein Diebesgut steckte war wohl an einem Ast hängen geblieben und hatte ein Loch denn es befand sich eine schöne Spur aus den geschliffenen Holzfiguren die der Mann am Stand wohl angeboten hatte, auf dem Weg zudem waren auch die Zweige abgebrochen und das Unterholz nieder getreten wo der Kerl entlang gelaufen war... Ich hätte schon vollkommen blind sein müssen um diese Spur nicht zu finden. Ich ließ Barik in Kanter verfallen, zog dabei die Frau vor mir noch etwas näher an mich heran, damit sie nicht ganz so durchgeschüttelt wurde. Der Hengst hatte durchaus gute und weiche Gänge, allerdings musste er oft seine Beine etwas mehr heben um durch das Unterholz zu kommen. Es dauerte nicht lang als ich lautes Männerlachen hörte und sofort hielt ich den Schwarzen an und lauschte. Was nun?! Abwägend sah ich erst in die Richtung von der das Lachen gekommen war und hinunter auf die Schutzbefohlene in meinen Arm. Ich konnte unmöglich mit einer ohnmächtigen Frau in einem Arm irgendwen stellen... Ich war zwar gut, aber so gut... Ich lockerte nun meinen Griff und stieg aus dem Sattel zog sie dabei für meine Verhältnisse wohl sanft mit sich und legte sie ab. Ging sogar noch sicher, dass sie halbwegs bequem lag. Barik band ich in Sicherheitsabstand an und tauchte dann ab. Schlich mich näher an die Geräusche ran und zu meiner Freude lagerten die drei Räuber direkt vor mir auf einer kleinen Lichtung. Meine Hand glitt sofort zu meinem Schwert, während ich sie erstmal beobachtete... wie dumm konnte man sein? Mitten im Wald mit einer Gruppe Ritter im Nacken nach einem Überfall so dazu sitzen... nun sie sahen auch nicht gerade wie die größten Leuchten aus.
     
  10. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Langsam kam ich wieder zu Bewusstsein. Ich spürte eine kälte unter meiner Wange und fragte mich seit wann mein Bett denn so unbequem war und warum mir der Kopf so brummte. Vorsichtig streckte ich einen Finger nach dem anderen aus, denn mein ganzer Körper fühlte sich irgendwie schwer und taub an, so als hätte ich entweder eine unheimliche Anstrengung hinter mir, die Nacht durchgemacht oder als ... ach was weiß ich .. mir tat jeder Knochen im Leib weh. Als ich meine Finger bewegte, spürte ich Laub auf meiner Haut und Waldboden. Mit einem Mal war ich hellwach und riss meine Augen auf. Ich befand mich in Schräglage ...auf Waldboden. Ich hob meinen Kopf ein paar Zentimeter und hätte fast vor Schmerzen gestöhnt, als ein heftiger Stich in meinen Nacken fuhr. Heftig atmend blieb ich liegen wo ich war, versuchte meine Gedanken zu Ordnen... wo war ich hier? Meine letzte Erinnerung war das ich... Garry äh Garret den Ritter gesehen hatte. Wieder fuhr ich hoch und saß nun auf dem Waldboden, nur um wieder zu erschrecken, da ein Pferd in meiner Nähe stand. Moment, war das nicht das Pferd des Mannes, den ich wiedererkannt hatte?
     
  11. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Mein Blick lag auf der Gruppe vor mir, während ich mir einen Überblick beschaffte. Geduckt machte ich zwei Schritte weiter als die Unterhaltung der Männer wieder lauter wurde. Eine Hand glitt zum Schwert das in der Scheide an meiner Hüfte steckte. Ich wartete auf den richtigen Moment, nämlich den wenn sie völlig abgelenkt waren, dann würde mir keiner entkommen... Im besten Fall schaffte ich es sie irgendwie auszuschalten ohne sie gleich zu töten. Denn auch wenn ich sicherlich genug Zeugen hatte, so warf es doch immer ein besseres Licht auf einen, wenn man diejenigen die man verfolgt auch zurückbrachte damit ihnen ein Prozess gemacht wurde. Nicht das es bei meinem Ruf einen unterschied machen würde... Schließlich sah ich meine Chance, als die Typen sich gerade um den Weinschlauch stritten. Ich erhob mich aus meiner Position und lief auf sie zu. Noch ehe sie reagieren konnten, dann ich mein Schwert gezückt und schlug den einen den Knauf direkt an den Hinterkopf, der daraufhin prustend zu Boden ging. Während die anderen schon aufsprangen. Mit einem Ausfallschritt und gestreckter Klinge versperrte ich dem einen den Weg. Einen Augenblick stand der Typ da und schaute mich dämlich an. "Gute Nacht", sagte ich mit einem kleinen Grinsen im Gesicht, bevor ich das Schwert in meiner Hand drehte und ihm mit der flachen Seite erst einen Schlag in den Magen versetzte und während er nach einer klaffenden Wunde tastete -die nicht da war- kam ich über ihn und schaffte es auch ihn mit dem Knauf auszunocken. Mein Blick ging herum vom Dritten war nichts zu sehen, ich schnaubte verächtlich, hörte dann von hinten Geräusche gerade noch rechtzeitig drehte ich mich um und fing die süße kleine Klinge die er da in der Hand hielt mit meinem Schwert auf. "Aber aber..." sagte ich zu ihm in einen tadelnden Ton. Zorn entbrannte im Gesicht des Mannes, er löste sich und griff wieder an. Ich beschloss mich ein wenig auf dieses Spiel einzulassen, mit Leichtigkeit fing ich die Angriffe auf und setzte ihn mit Gegenangriffen genau so viel unter Druck das er wütender wurde. Nein es war kein ebenbürtiger Gegner mir gegenüber, ich schätzte mal einfacher Kerl der ein etwas größeres Messer irgendwo rumliegen gehabt hatte und jetzt den Dicken markieren wollte.
     
  12. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Ich saß auf einem Waldboden, meine Hände waren rechts und links neben meinem Körper, mit den Handflächen nach unten. Ich spürte das Laub unter meinen Fingern und so sehr ich mich immer und immer wieder bemühte aus diesem dummen Traum aufzuwachen, umso weniger gelang es mir. Meine Gedanken hatte ich schon soweit sortieren können, als das ich wusste was ich als letztes im Museum getan hatte. Der Name des Buches in welchem ich gelesen hatte, war eine Abhandlung und Beschreibung des Königreiches Sunora - dann herrschte in meiner Erinnerung Dunkelheit. War ich vielleicht in Ohnmacht gefallen und das hier war meine Nahtoterinnerung? Ich hatte erst letzte Woche eine total spannende Dokumentation darüber gesehen wie Menschen, welche für kurze Zeit gestorben waren, sich in anderen Welten wieder gefunden hatten. Irgendwie beruhigte mich dieser Gedanke. Es war alles nur ein Traum. Vorsichtig stand ich auf. Stimmen und ein seltsames Geräusch ließ mich aufmerksam werden. Als ich sah, WAS sich da gerade vor mir abspielte, stand ich für einen Moment wie erstarrt da. Lord Garret war gerade dabei ein paar mir fremde Kerle zu vertrimmen. Mein Schädel pochte immer noch und ich spürte wie mir schwindlig wurde. Ich tappte einige Schritte vorwärts, auf die Kämpfenden zu. Mir konnte ja wohl in meiner Nahtoterfahrung nichts passieren ....oder? "Hallo, äh entschuldigung, hätten sie vielleicht einen Schluck Wasser?" fragte ich mit belegter Stimme und ging weiter auf die Lichtung zu.
     
  13. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Gerade fing es an richtig Spaß zu machen, der Typ vor mir war schon beinahe außer sich vor Wut. Weil er keinen Treffer landete, aber mir auch nicht entkam und diese Erkenntnis ihn wohl auch zu spät getroffen hatte. Ich bemerkte die Bewegung hinter ihm und staunte nicht schlecht das das Frauenzimmer von vorhin auf uns zugewankt kam und nach Wasser fragte. Weiter auf uns zu kam, als sehe sie die Gefahr nicht. Nun der Arsch vor mir zögerte in diesem Fall nicht lange und hechtete schon auf sie zu. Er hob sein Messer bereit die Frau welche zwischen ihm und seine Freiheit stand ohne Gnade niederzustrecken. Für mein Schwert war er zu weit weg. Mit grimmiger Miene, ja ich war auch sauer das mein Spiel so geendet hatte, zog ich den Dolch an meinem Gürtel und warf ihn! Mit einem dumpfen Geräusch, schnitt die zweischneidige Klinge durch den Stoff, Haut und Fleisch des Räubers, senkte sich tief in seinen Rücken. Keuchend bäumte sich dieser ein letztes Mal auf, ging während den Laufen zu Boden und lag dann regungslos zu Füßen des Mädchens. Ich machte die Schritte auf den Kerl zu während ich mein Schwert in die Scheide steckte. Mit einem Fuß kickte ich ihm das Messer aus der Hand - man wusste ja nie. Es tat mir ja leid dass ich das vor einer Frau machen hatte müssen, aber entweder das oder sie wäre jetzt vermutlich tot oder zumindest schwer verletzt. "Ihr seid nicht oft aus eurem mit Seidenpolstern ausgelegtem Palast gekommen oder Mylady?" fragte ich sie schließlich etwas grimmig, während ich sicher ging das der Mann auch wirklich tot war. Ich zog meinen Dolch aus seinem Rücken, reinigte die Klinge an seinen Kleidern, bevor ich die elegant geschwungene Klinge zurück an ihren Platz steckte. Ich hielt mich nicht lange auf, schließlich musste ich die anderen Beiden auch noch in gewahrsam nehmen. Ging deshalb schnell den Schwarzen holen an dessen Sattel ein Seil angebracht war. Ich löste es und band beiden bewusstlosen die Hände zusammen und dann das Ende am Knauf meines Pferdes fest. Erst als ich sicher war, dass mir zumindest diese Beiden nicht durch die Lappen rinnen würden, durch einen viel zu schnellen Tod, wandte ich mich wieder der jungen Frau zu, löste den Wasserschlauch vom Sattel und hielt ihn ihr hin. Ich war kein Unmensch so wie viele glaubten, nur natürlich musste ich erstmal die Gefahr beseitigen, bevor ich mich um sie kümmern konnte. "Hier bitte," sagte ich dann höfflich und wohl für meine Verhältnisse sogar freundlich.
     
  14. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Schockstarre. Hier war es nun wieder dieses Gefühl, welches ich heute schon einmal gespürt hatte. Gerade war ich auf die Lichtung gegangen, hatte die Kerle in meinem Traum gefragt ob denn jemand einen Schluck Wasser für mich hatte, da schob sich eine Person, welche ich zuvor noch nicht gesehen hatte, in mein Gesichtsfeld. Der Kerl war nur als Wiederlich zu beschreiben. Wiederling stank, war dreckig und seine Zähne....nunja, bei genauerer Betrachtung sah man das von Zähnen nicht mehr viel übrig war. Dann sah ich sein Messer und ich spürte wie mir das Blut aus den Adern wich. Wiederling schien zu bemerken dass ich sein Messer gesehen hatte, denn sein Grinsen wurde noch fieser und abstoßender. Dann schwand dass bösartige Grinsen, seinen Augen wich jeglicher Glanz und eine Sekunde später sackte er nach vorne weg ...mit einem Messer im Rücken. Schockiert sah ich das Messer an. "Ach du Heilige..." fassungslos hob ich meinen Blick und sah hinüber zu Lord Garret. Mir wurde klar das er den Dolch geworfen haben musste. Er sagte irgendetwas zu mir, doch ich starrte wieder nur auf das Messer im Rücken des Räubers. Wie betäubt sah ich zu wie der Lord dem Wiederling das Messer aus dem Rücken zog und seelenruhig abwischte. Langsam aber sicher begann ich an meiner Nahtoterfahrung zu zweifeln. Immer noch starrte ich auf den Toten. "Er ist tot" fast tonlos kamen mir diese Worte über die Lippen, dann sah ich wie mir ein Wasserschlauch vor das Gesicht gehalten wurde. "Ihr habt ihn ermordet!" stellte ich fest. Wäre ich klar bei verstand gewesen hätte ich mich für diesen Schei.ß den ich da laberte ausgelacht.
     
  15. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Ich runzelte die Stirn als die Frau erst nicht reagierte, steif dastand.. meine Güte was war denn mit der los? Ihr habt ihn ermodert... ihre Worte schallten durch meinen Kopf und während ich nach außen nur die Stirn runzelte, knallte es in mir wie eine Ohrfeige. Ich hielt ihr den Schlauch weiterhin hin und ließ sie nicht aus den Augen. "Wäre es euch lieber gewesen, ich hätte ihn euch töten und dann laufen lassen?" fragte ich sie mit einer Sachlichkeit die nur dieser Zeit entstammen konnte. Zu töten war mein Beruf, die Schwachen zu beschützen und für Gerechtigkeit zu sorgen. "Dieser Mann und seine Kumpane haben auf dem Markt einen unbewaffneten Händler nieder gestochen und die Knechte niedergeschlagen um seine Waren zu stehlen!" erklärte ich ihr und verdammt nochmal ich hatte keine Ahnung wieso ich das tat. Ich brauchte mich vor einem Frauenzimmer nicht zu rechtfertigen wieso ich jemanden das Messer in den Rücken jagte oder nicht. "Aber davon versteht eine Lady wie Ihr natürlich nichts", fügte ich dann etwas gereizt hinzu. "Ihr habt nach Wasser verlangt!" setzte ich dann nach und drückte ihr den Schlauch in die Hand.
     
  16. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Langsam aber sicher spürte ich wie das Blut wieder zurück in meinen Körper kehrte und ich war wieder in der Lage mich zu bewegen. Der Wasserschlauch baumelte immer noch vor meiner Nase hin und her und ich schaffte es danach zu greifen, während ich hörte was der Mann vor mir sagte. Der Kerl hatte mich töten wollen? Naja, irgendwie machte das Sinn, denn er war ja mit einem Messer auf mich zugekommen. Komischerweise beängstigte mich der Gedanke nicht dass ich fast Opfer einer Gewalttat geworden wäre, viel mehr schockierte es mich immer noch das ein Mann vor meinen Augen getötet worden war.
    Die Stimme von Lord Garret klang ziemlich verächtlich, so als würde er sich über mich lustig machen und ich runzelte die Stirn, wobei eine tiefe Falte zwischen meinen Augenbrauen entstand. "Sollte eine Lady wie ich denn etwas davon verstehen?" fragte ich vorsichtig und hob leicht eine Augenbraue.
     
  17. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Mein Blick lag scharf auf ihr, als sie mit einer gegen Frage kam. "Sie sollte zumindest in der Lage sein eine gefährliche Lage zu erkennen und ihr fernzubleiben", entgegnete ich und sah hinüber zu den noch immer bewusstlosen Kerlen. Wie lange das wohl noch dauerte bis die Mistkerle wach wurden? Ich fuhr mir mit einer Hand durch das Haar, strich die losen Strähnen damit nach hinten. "Wie kommt es überhaupt das Ihr euch alleine im Wald rum treibt?" fragte ich sie nun etwas milder. Versuchte wirklich wieder ruhig zu werden, doch um ehrlich zu sein, ich hatte sehr wohl angst gehabt das diese Mistkerl sie verletzt und war vermutlich deswegen gleichmal so aufgebraust.
     
  18. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Nachdem mein Hals sich nicht mehr gar so anfühlte als wäre die halbe Sahara darin, setzte ich den Trinkschlauch ab, hielt ihn aber weiter in meiner Hand. Lord Garret schien ziemlich mies gelaunt zu sein und ich begann immer mehr daran zu zweifeln dass ich bald aufwachen würde und der Museumsleiter über mich gebeugt dastehen würde und mich nach meinem Befinden fragte. Als er mich fragte warum ich mich eigentlich alleine im Wald herumtrieb, konnte ich nicht mehr tun als ihn im ersten Moment sprachlos anzustarren. Ja warum war ich denn allein im Wald? "Äh..." ich öffnete meinen Mund, schloss ihn dann aber wieder, nur um ihn dann wieder zu öffnen. "Weil ich ..." meine Worte klangen etwas in die Länge gezogen.. "In ein Dorf gehen wollte.." warum auch immer, es klang wie eine Frage und ich beobachtete Garrets Mimik um aus ihr lesen zu können ob denn das Zeug welches ich von mir gab auch plausibel rüber kam.
     
  19. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Garret

    Sie trank und als sie absetzte, behielt sie ihn noch in ihrer Hand. Meinetwegen, solange sie ihn nicht verlegte war alles gut. Auf meine Frage hin starrte sie mich an als wäre mir auf einmal ein zweiter Kopf gewachsen, ich runzelte erneut die Stirn, musterte sie genau. Ihre Geschichte klang.. merkwürdig. "Ihr wollt mir sagen, dass Ihr ganz alleine, ohne Begleitung, mitten durch das Dickicht stiefelt um in ein Dorf zu gehen?" kam ich mit einer Gegenfrage. Etwas an ihr war seltsam... sehr seltsam sogar. Allein ihre Kleidung, es passte alles irgendwie nicht zusammen. Die Schürze und generell das Kleid waren in der Form einer einfach Magd, doch der Stoff eben dieser war viel zu fein. Was wurde hier für ein Spiel getrieben? Ich verschränkte die Arme vor der Brust und legte den Kopf leicht schief. "Welches Dorf?" setzte ich dann nach und ließ meinen Blick nicht für einen Moment von ihr abweichen. Der Verdacht kam in mir hoch, dass sie eventuell auch noch zu diesen Mistkerlen gehörte und wenn das stimmte so würde auch sie bestraft werden müssen...
     
  20. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Amber

    Anscheinend war meine Idee ihm zu sagen ich würde in ein "Dorf" gehen nicht ganz so gut wie ich dachte. Denn prompt fragte er mich in welches Dorf ich denn gehen wollte und warum ich das ganz alleine tat. Seine Stimme klang ein wenig ungläubig, so als würde er mir wirklich nicht abkaufen was ich gerade versuchte ihm aufzutischen. Ich spürte seinen Blick auf mir, konnte sehen wie er mich musterte und regelrecht spüren wie er mir keines meiner Worte glaubte. Was sollte ich ihm den jetzt sagen? Meine Kehle wurde wieder trocken, diesmal aber nicht weil ich durst hatte, sondern von dem Kloß welcher sich in meinem Hals gebildet hatte. Ich räusperte mich leicht. "In das nächste Dorf!" gab ich ihm zur Antwort und versuchte so sicher wie möglich zu klingen.
     

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