[RS] Soulmate

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Obi-Wan, 21 Sep. 2013.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Juhu, mal wieder eine Kleinigkeit.

    In einer hektischen Zeit, in der es für viele nichts weiter als den Job gibt, alles ist sehr schnelllebig und kaum hat man alles unter Kontrolle kommt schon das nächste Problem...ihr könnt es wohl erahnen oder? Ja es geht um das ganz normale reale Leben. Doch ist es wirklich so normal? Steckt hinter jeder Fassade wirklich das was man glaubt?
    Nein, wie so üblich trügt auch hier der Schein, für normale Menschen ist es nicht erkennbar und selbst wenn sie direkt darüber stoßen, halten sie es doch nur für eine trügerische Erscheinung, denn was sollte denn heutzutage noch nicht entdeckt oder erforscht worden sein?

    Die Antwort? Sehr viele Dinge, die ein einfacher Mensch im ersten Moment gar nicht würde fassen können.
    Denn hier in unserer Welt zu unserer Zeit, existieren jene Kreaturen die seit jeher nur belächelt werden. Die Rede ist von vielen Geschöpfen...Vampire, Hexen, Zauberer, Wergestalten, etc.... Sie leben unerkannt unter uns, sie überlebten Verfolgungsjagden im Mittelalter, überdauerten jede noch so dunkle Stunde der Menschheit.
    Und, als wenn das noch nicht ausreichen würde... haben viele von ihnen Seelenverwandte... Zwei Seelen die einfach zueinander gehören, egal wie fremd oder willkürlich es auch wirken mag. Sie spüren es einfach irgendwie, können es meistens selbst nicht erklären. Es mag sein, dass so mancher Unsterblicher vielleicht schon seine Suche aufgegeben hat, sich gar nicht mehr darauf einlassen will, aber im Endeffekt wird er doch immer das fehlende Stück zu seinem selbst suchen.

    Regeln sind die üblichen!
    Vor allem will ich auf gar keinen Fall Power-Play hier sehen! Jeder bleibt bei seiner eigenen Figur und auch ein "Unsterblicher"-Charakter hat Schwächen und nicht jeder hat alle Fähigkeiten die man nur haben kann... Zaubersprüche, Flüche können auch mal in die Hose gehen...

    Charaktere:

    Grace Porter, 24, Mensch mit Hütergen, gespielt von Obi-Wan
    Kaleb, 768, Erzengel, gespielt von IceLandGirl
    Lucern, 29, Werkaterich (Panter), gespielt von CaptainSkywalker
    Sarah 24, Nymphe, gespielt von Obi-Wan

    El Formulare^^

    Name:
    Charakter Name:
    Alter:
    Rasse:
    Aussehen:
    Charakter:
    bes. Fähigkeiten:
    Sonstiges:

    Dann wünsche ich mal viel spaß ^^
     
  2. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    El Formulare^^

    Name: Obi-Wan
    Charakter Name: Grace Porter
    Alter: 24 Jahre
    Rasse: Mensch mit etwas eingekreuzt
    Aussehen: Grace ist nicht gerade groß gewachsen mit ihren 1,60m zählt sie eher zu den Kleineren,
    aber wie ihr Name schon bereits vermuten lässt, ist sie einfach die Anmut in Person. Jede noch so kleine Bewegung ist flüssig, wirkt als wäre sie beabsichtigt...ja selbst das Hinfallen wenn sie mal wieder über ihre eigenen Füße stolpert, wirkt grazil. Ihre Alabasterfarbene glatte Haut wird von ihren schwarzen gewellten Haaren, die knapp unter ihren Schulterblättern enden, nur noch mehr hervor gehoben. Ihr Körperbau ist schlank und passt sich ebenfalls ihrem Namen an, aber nicht dürr, sie hat die Kurven eben an der richtigen Stelle und diese fallen auch durchaus üppig und einladend aus. Sie hat ein sehr feines Gesicht, dass zum liebkosen einlädt, grüne große Augen die neugierig auf die Welt hinaus blicken und rosige sinnlich geschwungene Lippen die zum Küssen einzuladen scheinen und Versprechen wispern bei jedem Wort das aus ihnen kommt.
    Charakter: Grace ist ein wirklich liebenswürdiges Mädchen. Sie ist stehts freundlich und trägt ein sanftes Lächeln auf ihren Lippen, doch ihre Augen erreicht es nicht, was nur auffällt wenn man darauf achtet, doch auch wenn sie freundlich und grazil und somit wie ein verletzliches kleines Reh wirkt, so ist Grace im Grunde taff und weiß sich durchaus in der großen Stadt in der sie lebt zurecht zu finden. Sie ist äußerst engagiert und perfektionistisch, was ihr in ihrer Arbeit zu gute kommt...im Privatleben fällt es durchaus merkwürdig auf, wenn sie so pingelig hinter sich selbst herräumt. Einzuräumen ist allerdings auch, dass die Süße, leider, eine kleine Tollpatschige Ader hat und dazu neigt, sich auch mal in Schwierigkeiten zu bringen, ohne wirklich groß dafür etwas zu tun. Der Rest formt und erfährt ihr in der Geschichte ^^
    bes. Fähigkeiten: Grace ist im Grunde ein einfacher Mensch, durch ihre Großmutter, die ein "Hüter" gewesen ist, hat sie eine besonders starke Willensstärke, die verhindert das man einfach so "in" ihren Kopf eindringen kann. Sie kann jede Kreatur aus ihrer Gedankenwelt bannen und spürt auch wenn man versucht ihre Gedanken zu sehen/lesen und hat einen besonderen Instinkt, was "magische" Wesen angeht. Jedoch hat sie keine Ahnung davon..es geschieht einfach Instinktiv...
    Sonstiges: Grace lebt derzeit in einer eher zweckmäßigen Beziehung im Herzen New Yorks, sie hat ihren Seelenverwandten noch nicht gefunden...spürt jedoch immer mehr das ihr einfach etwas fehlt. Sie hat recht guten Erfolg in einer Werbeagentur und fotografiert auch nebenbei. Zugegeben hat sie dennoch einen kleinen Tick, denn trotz ihrer Tollpatschigkeit liebt sie das Klettern.

    El Formulare^^

    Name: Obi-Wan
    Charakter Name: Sarah Trueman
    Alter: 24 Jahre
    Rasse: Erd-, Waldnymphe
    Aussehen: klück
    Charakter: Sarah ist temperamentvoll, meistens gut drauf. Auch ist sie ehrlich, manchen vielleicht schon zu ehrlich. Sie ist auch ein wenig Chaotisch und tritt gerne mal in das eine oder andere Fettnäpfchen. Durch ihre Rasse ist sie sehr naturverbunden und liebt alles was grünt und blüht.
    bes. Fähigkeiten: Sarah kann quasi mit Blumen sprechen, nein ganz so ist es nicht. Aber sie hat einen besonderen grünen Daumen, jede Pflanze erblüht wenn sie sie berührt und sie kann auch schneller wachsen lassen etc. durch ihr Element verfügt sie auch über einen feinen Geruchsinn, der ihr bei ihrer Arbeit auch behilflich ist
    Sonstiges:-
     
  3. Samanta

    Samanta Leseratte

    [SIZE=10.5pt]Name: IceLandGirl[/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
    [SIZE=10.5pt]Charakter Name: Kaleb [/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
    [SIZE=10.5pt]Alter: 768 Jahre (wurde irgendwann im Winter des Jahres 1245 geboren)[/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
    [SIZE=10.5pt]Rasse: Erzengel[/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
    [SIZE=10.5pt]Aussehen: Kaleb kann die Leute sehen lassen, was sie zu sehen wünschen. Ebenso, wie sein Charakter hat sich auch sein Aussehen über die Jahrhunderte hinweg verändert. Zur Zeit ist er ein unglaublich gut gebauter Mann mit bis zu den Schultern reichenden, schwarzen Haaren und grünen Augen. Er hat volle Lippen und eine große - aber nicht zu große - gerade Nase. Seine Gesichtszüge entsprechen dem zeitgemäßen Standard von maskulinen Gesichtszügen. Er ist, wie bereits erwähnt, gut gebaut und misst ungefähr 1,93 m. Seine Flügel - für jedermann, einschließlich aller magischen und übernatürlichen Wesen unsichtbar, es sei denn er möchte, dass sie gesehen werden - schimmern in blassblau und werden am Rand von einer goldenen Linie eingegrenzt. Auch, wenn die gefederten Flügel unglaublich weich aussehen, so sind sie doch voller Kraft und Stärke. [/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
    [SIZE=10.5pt]Charakter: Kaleb ist das, was die Leute zu sehen wünschen. Er kann der ruhige, gebildete Geschäftsmann, der wilde Liebhaber, aber auch der sanftmütige und verständnisvolle Freund sein. All das entspricht zum größten Teil seinem Charakter. Er versteht es aber auch meisterlich Menschen und auch andere Wesen für sich einzunehmen, ohne sie dabei zu manipulieren. Er hat viele Reiche aufstehen und wieder fallen sehen, hat miterlebt, wie Jagd auf Hexen, Werwölfe und Vampire gemacht wurde, hat unter den Menschen gelebt ohne dass ihn irgendjemand verdächtigt hätte, ein übernatürliches Wesen zu sein. Tief in seinem inneren ist er jedoch die Art Mann, die eine gewisse Arroganz ausstrahlen und einem mit ihrer Selbstüberschätzung schier vor Wut den Atem rauben können. Ab und an lässt er den - wie es heute so schön heißt - Macho heraushängen. In Bezug auf Frauen ist er doch noch sehr altmodisch, geprägt von seiner Kindheit, in der die Frau nur dazu da war, Kinder zu gebären, den Haushalt zu führen und die Kinder auch zu erziehen. Dennoch hat er sich so gut es ihm möglich war, der heutigen Zeit angepasst und behandelt Frauen nicht wie niedere Wesen, sondern umgarnt sie mit Charme und einer gewaltigen Portion Sexappeal.[/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
    [SIZE=10.5pt]bes. Fähigkeiten: Kaleb kann sein Aussehen beliebig verändern und sich selbst zu einem einzigartigen Kunstwerk machen. Eine ‚Fähigkeit‘ , welche alle Erzengel beherrschen, ist der künstliche Tod, welcher herbeigeführt werden muss, um die Menschen glauben zu machen, dass man gestorben ist. Sie umfasst das herunterfahren aller Körperfunktionen und einen totengleichen Schlaf, der meist mehrere Jahre andauert, bevor er wieder ‚auferstehen‘ und in ein neues Leben eintauchen kann.[/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
    [SIZE=10.5pt]Sonstiges: Kaleb ist nicht perfekt. Niemand, nicht einmal ein Erzengel Gottes, ist unfehlbar. Auch er besitzt Schwächen, die man - wenn man sie denn herausfindet - ausnutzen könnte. Meist bleibt er über mehrere Jahre in der gleichen Gestalt, um keinen Wirbel um sein Verschwinden zu machen. Er verweilt nie lange an einem Ort, aber immer lang genug, um keinen Verdacht zu hegen, wenn er plötzlich verschwindet. Er arbeitet als anerkannter Geschäftsmann im Finanzwesen und hat sich bereits einen Namen gemacht. Für die nächsten 80 Jahre oder so, wird er also sein Aussehen behalten, um es nach seinem ‚Tod‘ zu ändern und an einem anderen Ort weiterzuleben. Entgegen seinem wahren Alter behauptet er zur Zeit 26 Jahre alt zu sein.[/SIZE][SIZE=10.5pt][/SIZE]
     
  4. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    Ein ganz gewöhnlicher Tag, wie er eben in einer Stadt wie New York City begann. Die Straßen waren überfüllt, überall drängten sich die Menschen und Autos durch die Gassen zu Füßen der mächtigen Wolkenkratzern. Ich hatte mich heute in einen wirklich schicken schwarzen Bleistift Rock gezwängt, der meine Beine doch etwas länger wirken ließ, gut die eleganten schwarzen Stöckelschuhe taten ihr übriges um mich doch etwas größer wirken zu lassen. Oben trug ich eine hellblaue Bluse und meine Haare fielen mich offen über die Schultern, unter meinen linken Arm hatte ich eine große Mappe geklemmt in der Entwürfe für eine neue Werbekampagne steckten, die ich heute einer Firma vorstellen sollte. Unter dem anderen Arm hatte ich meine Handtasche geklemmt und in der Hand hielt ich einen Kaffeebecher. Der Kaffee darin war bereits kalt und halb leer. Während ich mir dahin stöckelnd einen Weg durch die Leute bahnte. Autos hupten, bereits jetzt konnte man die Sirenen der Einsatzwagen hören, aus den Gullis drang heißer Dampf und der schwere Geruch der Abgase lag in der Luft...ja das war mein NewYork. Schließlich stand ich vor dem Gebäude, gute fünfzehn Minuten zu früh, so trank ich schnell meinen Kaffee aus und warf den leeren Becher in den nächsten Mülleimer. Erst dann erlaubte ich mir einen Blick auf den riesigen verglasten Gebäudekomplex in dem mehr als hundert Firmen ihre Sitze hatten zu werfen, ich bemühte mich ruhig weiter zu atmen, doch es brachte nichts es verschlug mir doch den Atem. Du schaffst das Gracy! Du gehst da rein und stellst denen das Konzept vor und sie werden begeistert sein! Ja das war ein guter Gedanke...immer positiv denken! Ich sammelte mich und ging entschlossen auf die vergoldete Tür zu, die mir von einem Mann in einem sehr edlen Anzug geöffnet wurde. Ja hier war ich wirklich im Nobelviertel angelangt. Ich ließ mir jedoch nicht anmerken, dass ich irgendwie aufgeregt war, gab einfach die lässige Business Frau, als wäre das hier Alltag für mich.
     
  5. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Ich stand hoch oben am Fenster meines Büros und starrte nach unten,ließ meinen Blick über die Stadt schweifen.Erstaunlich,wie sehr sich die Welt seit meiner Kindheit verändert hatte.Ich war inzwischen von Ratten,Fäkalien in der Gosse,Krankheiten und Tod aufgewachsen.Die Leute hatten ihren Unrat einfach auf die Straße gekippt und der Gestank war bestialisch.Während die reichen Leute den Gestank kaum mitbekamen - sie entluden ihren Müll ebenfalls in den Gassen der Armen - wuchs ich,mit meinen Eltern in ärmlichen Verhältnissen auf.Ich hatte es nie verstanden.Was brachte es einem,wenn man ein Erzengel war und dennoch in einer niedrigen,stickigen und stinkenden Spelunke aufwachsen musste.Mein Vater war ein wundervoller Vater gewesen,aber ihm hatte es an Erfindungsreichtum gefehlt und so hatte er sich nie aus den ärmlichen Verhältnissen herausarbeiten können.Mir war das schon einfacher gelungen.Ich war zuerst nur ein einfacher Knappe gewesen,dann hatte mein damaliger Dienstherr herausgefunden,dass ich unglaublich begabt war und meine Ausbildung gefördert,bis ich schließlich selbst zu einem angesehen Ritter mit einem angemessen hohen Reichtum geworden war.Nun stand ich hier, als einer der wichtigsten Leute im Finanzwesen.Ich konnte es nicht leugnen,ich war stolz auf mich.Ich schaffte es immer wieder einen begehrten Posten zu ergattern und das alles durch harte Arbeit.Ich hatte mich nie auf meinen Lorbeeren ausgeruht,sondern mich immer wieder von ganz unten nach ganz oben hochgearbeitet.Schließlich klopfte es an die Tür und ich schrak aus meinen Gedanken auf."Sir",sagte meine schüchterne Sekretärin - ich würde sie irgendwann flachlegen - "in fünf Minuten müssen Sie,bei Ihrer Besprechung sein."Ich schenkte ihr ein Lächeln und nickte."Danke,Sascha."Sie erwiderte das Lächeln scheu und ging dann wieder.Sie war eine hervorragende Sekretärin,mir absolut loyal ergeben und fleißig.Außerdem auch noch hübsch.So etwas fand man kaum und ich war froh,dass ich sie hatte.Ich verließ mein Büro und ging hinüber in den Konferenzraum,wo ich mich setzte und wieder aus dem Fenster sah.
     
  6. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    All die schicken Leute hier... jeder Mann hier schien einen maß gefertigten Anzug zu tragen, die Frauen nur nach der neusten Mode gekleidet und top gestylt. Und ich konnte da mithalten! Nun es musste ja keiner Wissen, dass ich dieses Outfit schon gute 10 Mal, natürlich mit reinigen nach dem Tragen, angehabt hatte, aber ich soviel Geld hatte ich nun auch nicht, dass ich jedesmal neu einkaufen gehen konnte... zumal der Rock den ich heute trug allein schon 300$ gekostet hatte. Stolz zeigte ich am Schalter meinen Besucherpass, den ich extra für die Präsentation heute bekommen hatte. Natürlich waren die Sicherheitsvorkehrungen in einem solchen Gebäude streng und so musste ich ein paar Minuten warten, bis sie meine Handtasche untersucht hatten... Gott sei Dank hatte ich meine Nagelfeile zuhause gelassen, wer wusste schon was die da sonst reininterpretiert hätten? Ich bedankte mich mit einem Lächeln, worauf hin mir irritiert geantwortet wurde, anscheinend war das Personal hier nicht viel Dank gewohnt. Nun ich hatte keine Zeit mehr darüber nachzudenken und stöckelte erstmal stolz und bereits etwas in mich gekehrt zu den Aufzügen. Tja an Treppensteigen, war mit den Dingern an meinen Füßen nicht zu denken und außerdem...sogar der Fahrstuhl war mit Gold gerändert...oh ich hatte ganz vergessen das edle dunkle Marmor zu erwähnen mit dem die Eingangshalle ausgelegt war oder? Einfach alles hier schien so exquisit...als wäre man plötzlich in einer gänzlich anderen Welt, als würde vor den Türen dieses Komplexes nicht die vollen Straßen von New York liegen, sondern eine goldene Wiese...ja gelegentlich ging die Fantasie mit mir durch, aber genau wegen dieser war ich eben auch jetzt genau dort wo ich jetzt war. Auf den Weg hinauf...
     
  7. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Da sich außer mir noch niemand im Konferenzraum befand,trat ich hinaus auf den Flur und holte mir noch schnell einen Kaffee aus dem Automaten.Zugegeben das Zeug schmeckte nicht,aber es war stark und belebte den Geist.Ich trank den Becher in einem Zug aus und warf ihn dann in den nächsten Mülleimer.Mein Blick fiel auf die Anzeigetafel des Aufzugs.Er befand sich auf dem Weg nach oben,direkt in diese Etage.Ganz nach oben.Ich wandte mich wieder vom Fahrstuhl ab und trat ans Fenster,um meinen Blick noch einmal über die Stadt gleiten zu lassen.Ich gab es ja zu,ich starrte gerne aus dem Fenster.Am liebsten hätte ich es nun geöffnet und hätte mich einfach fallen - nein tragen - lassen.Ich liebte es immer sehr,den Wind in meine Flügel fahren zu spüren.Aber das konnte ich nur tun,wenn ich alleine war,weshalb sich mein Haus außerhalb der Stadt befand.Ich nahm den langen Anfahrtsweg gerne in Kauf,wenn es mir dadurch möglich war,dass ich ab und an fliegen konnte.
     
  8. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    Ich widerstand nur knapp dem Drang nervös auf meinen Schuhen vor und zurück zu wippen, ich verhielt mich ruhig...toten ruhig so wie der Rest der Fahrgäste hier drinnen. Die verschiedenen Parfums hier die alle samt gleichzeitig hier in dem engen Raum Tango zu tanzen schienen, machten mich etwas schwindlig, aber ich behielt meine Haltung. Dann war es soweit...wir waren ganz oben angelangt und die Tür glitt leise auf. Die Leute vor mir im Aufzug gingen los und ich auch ich durfte schließlich das Transportgerät verlassen. Ich machte den Fehler und blieb stehen, denn schließlich musste ich mich ja erstmal orientieren, da wurde ich von hinten von jemanden angerempelt und das Stöckelschuhe nicht gerade dafür bekannt waren wirklich Halt zu bieten, kippte ich vorn über, Handtasche samt Inhalt ergossen sich auf dem Flurboden und die Mappe mit den Entwürfen klappe auf und die Zetteln schienen eine ewigkeit für mich zu brauchen um endlich ruhig auf den Boden zu liegen. So kniete ich auf allen vieren im obersten Stock eines Firmengebäudes, wo nur Leute rumliefen die an einem Tag wohl so viel verdienten wie ich in einem ganzen Jahr. Ich sah hoch, doch der Typ der mich nieder gelaufen hatte, hing an seinem Telefon das blonde Haar war perfekt nach hinten gekämmt, nicht einmal eine einfache Entschuldigung kam über seine Lippen, er sah nur kurz abschätzend auf mich hinunter und verschwand dann. Ich spürte das meine Wangen knall rot waren...und bei meiner blassen Haut, fiel das wohl auch jedem anderen auf. Mir war wirklich zum heulen oder zum schreien zumute, doch ich schaffte es Haltung zu bewahren, wollte ich doch auch mein Make-up, von dem ich nie sonderlich viel auftrug, verschmieren und begann meine Habseligkeiten wieder einzusammeln. Keiner half mir und jetzt würde ich auch sicher zu spät zu meiner Präsentation kommen. Es konnte ja auch nicht einmal einfach alles reibungslos ablaufen.
     
  9. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Ich wandte mich erst wieder vom Fenster ab,als ich hörte,dass irgendetwas auf den Boden aufprallte.Als ich mich umdrehte,bemerkte ich,dass es sich nicht um irgendetwas,sondern um irgendwen handelte,der da am Boden kniete und mit hochrotem Gesicht seine Sachen zusammenraffte.Die junge Frau hatte mittlerweile alles wieder aufgesammelt und wirkte gehetzt.Der Gentleman in mir brach durch und ich reckte ihr die Hand entgegen."Darf ich Ihnen aufhelfen,Miss?"Ein freundliches Lächeln lag auf meinen Lippen - hey,ich war kein Unmensch,nur manchmal ein wenig selbstgefällig,aber man konnte mir nicht nachsagen,dass ich nicht ein vollendeter Gentleman war - und ich ignorierte gekonnt,dass ihr das alles furchtbar peinlich war.Meine Sekretärin kam über den Flur gehetzt und sagte keuchend,als sei sie einen Marathon gelaufen:"Sir,wo bleiben Sie denn?Man erwartet Sie be..."Weiter kam sie nicht,denn ich unterbrach sie und sagte:"Sascha,sehen Sie nicht,dass ich dieser jungen Dame gerade behilflich bin?Ich werde in wenigen Minuten da sein.Versprochen.Halten Sie sie noch ein bisschen hin,ja?"Sie seufzte theatralisch und murmelte etwas von,wenn ich sie nicht hätte,dann hätte man mich schon lange entlassen und ging eilig davon.Meine Mundwinkel zuckten,deuteten den Hauch eines Lächelns an,während der Rest von mir weiterhin der perfekte,geschniegelte und ordentliche Geschäftsmann blieb.
     
  10. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    Gerade hatte ich alles wieder soweit beisammen und die Präsentation halbwegs geordnet wieder in die Mappe verfrachtet, als eine Stimme so nah bei mir ertönte, eine Stimme wie dunkler samt und mir lief ein wohliger Schauer über den Rücken, noch bevor ich auf die helfende Hand sah, die sich mir entgegenstreckte. Ich folgte der Hand mit dem Blick, sah einen perfekt sitzenden Anzug und als mein Blick höher glitt, in das Abbild eines griechischen Gottes wie es mir schien. Es verschlug mir gleich mal die Sprache, alles an ihm schien einfach perfekt zu sein. Etwas in mir rührte sich, ein seltsames Gefühl, meine Nanna hatte es immer den 6sten Sinn genannt, was natürlich vollkommener Blödsinn gewesen war. Meine Nanna war sehr verwirrt gewesen, hatte immer zu von Dämonen und Vampiren und anderen Dingen gefaselt. Erst der Klang einer weiblichen Stimme riss mich auf dem Starren heraus. Herr Gott! Wenn du dich blamierst dann mit Leib und Seele! schalt ich mich selber und ergriff dann die perfekte Hand die mir entgegen gestreckt wurde und als meine Finger ihn berührten, war es als würde ein Stromschlag durch mich hindurchgehen und meine Gedanken drehten vollkommen durch, stellten sich Dinge vor an die ich wohl gerade in diesem Augenblick einfach nicht hätte denken sollen. Meine Kehle war auf einmal wie ausgetrocknet. "Danke," schaffte ich es irgendwie herauszubringen, als dieser Adonis mir aufgeholfen hatte, noch immer lag meine Hand in seiner und noch immer unfähig meinen Blick von ihm abzuwenden.
     
  11. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Natürlich war mir aufgefallen,dass sie mich angestarrt hatte,aber das war mir schon oft passiert,seit ich dieses neue Aussehen hatte.Offensichtlich zeigte dieser Körper Wirkung auf das weibliche Geschlecht.Ich hatte es mir aus viele unterschiedlichen Personen zusammengestellt,die ich in diversen Zeitschriften gefunden hatte und die als Models oder Schauspieler ausgewiesen waren.Natürlich hatte ich keinerlei Ähnlichkeit mit einem dieser Personen,denn ich hatte stets darauf geachtet,dass es nur ein Teil der jeweiligen Person war,sodass die Ähnlichkeit unmöglich würde auffallen können.Schließlich ergriff sie meine Hand und die Erkenntnis traf mich mit der Wucht eines Vorschlaghammers.Diese Frau,diese zierliche Frau vor mir,war meine Seelenverwandte.Ich hatte mir diesen Moment immer vorgestellt,aber nie wirklich daran geglaubt,dass ich sie jemals finden würde und nun stand sie vor mir.Ich schaffte es cool zu bleiben und nichts von meinen heftigen Gefühlen nach außen dringen zu lassen.Jahrelanges Training.Stattdessen lächelte ich und sagte:"Keine Ursache.Kann ich Ihnen vielleicht sonst noch irgendwie behilflich sein?Ich kenne mich hier bestens aus."Ich wollte so lange wie möglich in ihrer Nähe sein.Der Termin war in weite Ferne gerutscht.Im Moment zählte nur sie.
     
  12. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    Er überging mein Starren ganz lässig, schien sich dadurch nicht irgendwie belästigt zu fühlen...gut für mich, noch besser dass ich mich zumindest soweit unter Kontrolle hatte, dass ich nicht zu sabbern begonnen hatte. Er ragte weit über mir auf, trotz meiner Stöckelschuhe war er immer so viel größer als ich. Und die Ausstrahlung die sein ganzer Körper aussandte, war pure Arroganz und ungebrochener männlicher Stolz, doch da war noch etwas anderes. Etwas in mir sagte mir das dieser Mensch...nicht so menschlich war wie es schien und noch etwas ganz anderes, etwas das mich gar nicht mehr von der Seite dieses perfekten Mannes weichen lassen wollte. Jetzt war es vorbei...ich musste wirklich übergeschnappt sein. Ich stellte mir Dinge vor, die einfach völlig unmöglich waren. Hallo? So einer verspeiste etwas wie mich doch höchstens zum Abendessen und klebte mir in der Früh das Taxigeld auf die Stirn wenn ich glück hätte... Ich riss mich zusammen, innerlich gab ich mir eine ordentliche Ohrfeige damit ich wieder in die Realität zurückkehrte. Ich öffnete den Mund und schaffte es sogar einen halbwegs vernünftigen Satz hervor zubekommen, ich war einfach viel zu überrumpelt von diesem explosiven Gefühl, dass ich erlebt hatte, als meine Hand die seine berührt hatte. "Ja, das wäre wirklich nett, ich suche das Büro der Firma "4 you"." Das war eine recht verbreitete Zeitschrift, schon etwas länger Client meiner jetzigen Firma, aber es gab eben immer Verbesserungen...Gott sein Lächeln brachte mich beinahe um den Verstand, ließ in mir wieder das Bild von zerwühlten Laken im Kopf erscheinen. Diese Wirkung hatte dieser Mann zweifellos auf viele Frauen...ich war nur eine von vielen, die sich da eben etwas vorstellte...und wie gesagt, ich hatte schon immer eine sehr rege Fantasie.
     
  13. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Jetzt wo sie so vor mir stand,bemerkte ich,dass sie sehr klein war.Um einiges Kleiner als ich.Das könnte im Bett interessant werden.Wenn ich sie ansah,dann konnte ich einfach nicht anders,als mir vorzustellen,wie sie sich auf meinen Laken räkeln würde.Nackt versteht sich.Diese Frau vor mir hatte,alles was sich ein Mann wünschen konnte:perfekte Kurven,feine Haut und wundervolle Lippen,die ich in diesem Moment am Liebsten geküsst hätte.Ich lächelte noch immer und sagte:"4 you,also soll es sein."Galant bot ich ihr meinen Arm an - ein Überbleibsel meiner Kindheit,Jugend und meinem ersten Leben.Damals war es so viel schwerer gewesen seine Bedürfnisse zu befriedigen.Man musste entweder heiraten - was ich nie getan hatte - oder diverse Kurtisanen aufsuchen - was ich häufig getan hatte - und ich hatte jedes Mal aufs neue gebangt,dass meine Seelenverwandte eine Kurtisane sein könnte.Aber nun hatte sich ja erfreulicherweise herausgestellt,dass meine Seelenverwandte eine wunderschöne Frau war,die offensichtlich auch intellektuell einiges auf dem Kasten hatte.Ich gestattete mir,sie unauffällig zu mustern un der Wunsch in mir,sie einfach in mein Büro zu führen,die Tür zu schließen und ihr dieses steife Kostüm vom Leib zu reißen,sie gegen den Tisch zu pressen und fest in sie zu stoßen,wurde beinahe übermächtig.Äußerlich war ich die Gelassenheit in Person,aber innerlich brodelte alles in mir.

    (bin mal off :) gute Nacht hdl x3)
     
  14. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    Er bot mir seinen Arm an und ich war ziemlich irritiert, sowas war doch etwas was man nicht alle Tage von diesen erfolgreichen Businessmännern zu sehen bekam. Er wirkte bei dieser Geste wie ein edler Ritter aus längst vergangener Zeit, hätte ich gewusst wie nah ich da wohl mit meinem Gedanken an der Realität war, hätte ich wohl trotzdem den mir dargebotenen Arm ergriffen, nachdem ich Handtasche und Mappe in meinen Händen geschlichtet hatte. Ich ergriff so bereitwillig seinen Arm, im Moment verschwendete ich nicht einen Gedanken daran, dass ich ja eigentlich einen Freund hatte. Das hier war sowieso nichts..nur eine Schwärmerei...wieso nur fühlte es sich nach viel mehr an? Ach ich war wirklich durchgedreht, einfach nervös wegen der Präsentation und noch mehr beunruhigt durch die erotische Ausstrahlung die der Mann neben mir auf mich ausübte. Normalerweise war ich nicht so empfänglich für solche Dinge, aber...auch ich wusste ja selber nicht wieso ich diesen Mann und mich nun sah, nackt unter der Dusche, die Beine um seine schmalen Hüften geschlungen. Holla! Gracy pass auf, dass du dich da mal nicht verbrennst! dachte ich und holte mich auf diesen schwindel erregenden und vor allem aufheizenden Gedanken heraus. Ich spürte Hitze zwischen meinen Beinen und Gott sei Dank trug ich heute einen guten BH, so dass man nicht sehen konnte, dass meine Brustwarzen gerade hart wurden. Das wäre ja noch schöner gewesen. Doch leider kam auch mein pingeliger Geist durch, als ich den schiefen Ärmel sah, der dadurch entstanden war, als ich seinen Arm ergriffen hatte, ich konnte einfach nicht anders und strich unwillkürlich über den Arm des Mannes...selbstverständlich nur um den Stoff des makellosen unverkennbar teuren Anzug glatt zu streichen. Erst als ich es getan hatte, wurde es mir bewusst. Ich errötete erneut, ach verdammt! "Entschuldigung," sagte ich. "Aber für das rausbügeln einer Falte aus diesen Anzug, würde wohl der größte Teil meines monatlichen Einkommens draufgehen," versuchte ich mich mit diesem kleinen Scherz zu rechtfertigen, schaffte auch ein Lächeln welches die sanften Grübchen an meinen Wangen offenbarte, damit ich nicht gleich hier als verrückt abgestempelt wurde. Wobei ich für mich war diese Grenze schon überschritten, als ich die Hand dieses Mannes ergriffen hatte...

    (nachti :*)
     
  15. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Es amüsierte mich, dass ich sie offensichtlich so aus dem Konzept brachte. Trotz allem ergriff sie meinen Arm und strich plötzlich über meinen Ärmel. Wieder durchzuckte es mich, aber ich blieb äußerlich ganz der Geschäftsmann und als sie sich entschuldigte, konnte ich das amüsierte Glitzern in meinen Augen nur schwer verbergen. Sie hatte offensichtlich wenig Kontakt mit Männern meiner Gehaltsklasse und wäre sie an einen anderen geraten, so hätte sie sicher für diese schon beinahe Unverschämtheit, die gerechte Zurrechtweisung erhalten. Ich jedoch lächelte und sagte dann: „Sie brauchen sich für nichts zu entschuldigen, Miss. Und ganz unter uns gesagt, ich traue diesen ganzen Servicekräften nicht über den Weg. Ich bügle meine Anzüge alle selbst, aber ich bin ihnen dankbar dafür, dass Sie mir das jetzt erspart haben.“ Das Lächeln auf meinem Gesicht war ehrlich. Ich konnte taktieren, wenn es notwendig war, aber ich war überzeugt davon, dass ich bei dieser Frau mit Ehrlichkeit viel weiter kommen würde, als mit taktischem Geschick. Schließlich kamen wir am Büro der Zeitschrift 4 you an und ich sagte: „Da wären wir. Hat mich sehr gefreut Sie kennen zu lernen.“ Meine Sekretärin kam auf mich zugehetzt und begann sofort wie eine wütende Krähe über mich herzufallen. „Mr. Stone, jetzt müssen Sie aber wirklich kommen. Man wird langsam ungeduldig und mir gehen die Ausreden aus.“ Sie blitzte mich wütend an und ich kam mir beinahe vor, wie damals in der Schule, als der strenge Blick des Lehrers mich noch einschüchtern konnte. Mit einem entschuldigenden Lächeln sah ich sie an und sagte: „Ich komme sofort. Verzeihen Sie, die Unannehmlichkeiten.“ Dann wandte ich mich an die junge Lady an meiner Seite und sagte: „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Präsentation.“ Es war unverkennbar, dass sie eine halten würde, denn ich hatte einen kurzen Blick auf ihre Unterlagen erhaschen können, als sie sie aufgesammelt hatte. In meinem Kopf begann es zu arbeiten. Ich musste irgendwie mit ihr in Kontakt bleiben, durfte dabei aber nicht zu aufdringlich werden. Schließlich zückte ich eine Visitenkarte und reichte sie ihr. „Ich würde Sie gerne mal zum Essen ausführen. Ganz unverbindlich. Rufen Sie einfach an, wenn Ihnen danach ist.“ Sascha klopfte ungeduldig mit ihrer Schuhspitze auf den Boden und sah mich an. Ich seufzte und sagte: „Ich muss jetzt wirklich los, sonst wird mich dieser Drachen von Sekretärin noch bei lebendigem Leibe verspeisen.“ Mir war nicht aufgefallen, dass ich ihren Namen nicht kannte. Nun, sie kannte nun meinen und wenn sie mich wiedersehen wollte, dann würde sie sich hoffentlich melden und ansonsten musste ich einfach darauf hoffen, dass das Schicksal uns wieder zusammenführen würde. „War mir eine Freude, Sie kennen zu lernen.“ Dann folgte ich meiner Sekretärin, die mir unterwegs gehörig den Kopf wusch, was mir einfiel. Ich könnte mich in meiner Freizeit mit meinen Frauengeschichten herumschlagen. Ja, ich hatte sie auch gewählt, weil sie furchtbar ehrlich war und kein Blatt vor den Mund nahm.
     
  16. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    Er wirkte nicht amüsiert, aber ein Blick in seine grünen Augen, sagte mir das es doch so war. Zumindest hatte ich ihn mit dieser Geste nicht beleidigt...nicht würde mir ferner liegen, denn oft konnten die Herren von hohen Positionen ziemlich schnell persönlich werden und einem die Karriere ruinieren. Es war dennoch amüsant zu hören, dass er seine Sachen selbst bügelte, was ich kaum glauben konnte, aber ich wäre die Letzte die jemanden unterstellen würde, er würde lügen. Das Lächeln das er dann auf seinem Gesicht hatte, raubte mir einfach erneut den Atem und ich musste hart schlucken um den Kloß im Hals loszuwerden. "Danke, dass Sie mich hergeführt haben," meinte ich und erwiderte irgendwie sein Lächeln und dieses mal erreichte es auch meine Augen. "Die Ehre liegt ganz auf meiner Seite," meinte ich zu der Freude mit dem kennenlernen... wenn man das denn so nennen konnte. Dann war da auch schon wieder die hübsche Frau von vorher und ich erfuhr zumindest den treffenden Nachnamen dieses unverschämt gutaussehenden Geschäftsmannes. Stone...wie treffend, ich zweifelte keine Sekunde lang daran, das jeder Muskel in seinem Körper hart wie Granit war, wenn er sie nur anspannte...Oh Finger weg Gracy! schalt ich mich erneut selbst in Gedanken, doch es war viel zu einfach ihn sich nackt vorzustellen. "Danke, ich wünsche Ihnen auch eine erfolgreiche Konferenz," meinte ich dann und kam trotz der Tatsache, dass ich mich langsam gefangen hatte, nicht umhin zu erröten. Was konnte denn noch schief gehen, wenn so ein Mann einem Glück wünschte? Dann reichte er mir eine Karte...nein nicht irgendeine, sondern seine Visitenkarte, mit der Erklärung das er mich gerne zum Essen ausführen würde, ganz unverbindlich...ja klar! Ich mochte zwar so wirken aber ganz so naiv war ich dann doch nicht. Dieser Mann war gefährlich für mich, das spürte ich mit jeder Faser meines Körpers, aber es machte mir nichts aus...im Gegenteil irgendetwas reizte mich sogar sehr an ihm. Ich sah ihm lächeln nach, sah dann auf die Karte. Kaleb...ein ungewöhnlicher Name für diese Zeit, aber gut Stars benannten ihre Kinder ja auch nach Früchten oder Ländern. Ein so alter Name hatte wenigstens Stil...und passte zu dem galanten Auftreten. Ich hielt noch immer die Karte in der Hand vor der Tür des Büros. Ich holte mich aus meiner Fantasie wieder hervor, gerade wollte ich mir auszumalen beginnen, wie so ein Abendessen mit ihm wohl verlaufen würde...und tja...alle Wege führten irgendwie ins Bett. Ich durfte nicht...konnte einfach nicht, dass wäre nicht fair Mike gegenüber. Oh Gott Mike...ich hatte die ganze Zeit über nicht einmal an ihn gedacht, nur gerade eben ganz flüchtig. Ich sollte mich wirklich schämen, immerhin lebten er und ich jetzt schon vier Jahre zusammen, auch wenn man von Liebe nichts spürte...ich spürte es nicht. Ich fühlte mich einfach nicht wohl, so wie es eigentlich hätte sein sollen...in der Gegenwart von Mr. Stone hingegen, der eine so gefährliche Aura für mich hatte, hatte ich mich sehr wohl gefühlt..so als wäre der fehlende Teil den ich mein ganzes Leben lang vermisst hatte, auf einmal da gewesen. Kindische Narrheit! Ich verbannte Mr. Stone in Gedanken dorthin wo er hingehörte, zu der Kategorie flüchtige Bekannte...zumindest für den Moment, ich brauchte meine Konzentration für die Präsentation. Ich steckte die Karte des Mannes in meine Handtasche und betrat nun das Büro, entschuldigte mich wohl gefühlte tausendmal für meine Verspätung und richtete dann alles her unter den scharfen etwas missgelaunten Augen der Zuhörer. Doch ich reckte stolz mein Kinn und ließ mir nun nichts mehr anmerken, hier ging es ums Geschäft und ich war nicht soweit gekommen um jetzt das kleine schüchterne Mädchen vom Lande zu spielen...
     
  17. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Das Treffen mit dieser Frau,deren Name ich nicht kannte,wie mir in diesem Moment bewusst wurde,hatte mich ganz schön durcheinander gebracht.Ich sammelte meine Gedanken auf dem Weg zum Konferenzraum und lächelte.Die Konferenz konnte ja nur gut gehen mit dem Glück,das sie mir gewünscht hatte.Mit dem Glück meiner Seelenverwandte würde ich das schon schaukeln.Ich machte mir sowieso keine Sorgen,denn ich war in den meisten Fällen überzeugend.Ich betrat den Konferenzraum und entschuldigte mich für mein Zuspätkommen.Man nahm es stumm nickend entgegen und die Konferenz begann.Niemand nahm mir mein Zuspätkommen übel,denn ich hatte eine Ausrede,die sie alle überzeugte.Ich behauptete,dass ich ein wichtiges Telefongespräch gehabt hatte,welches ich nicht hatte umgehen können.Das kannten sie und das akzeptierten sie.Ich log selten,war aber dennoch gut darin.Man glaubte mir eigentlich immer.
     
  18. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Grace

    Die Präsentation lief gut, nachdem ich mal alles vorgestellt hatte, ich gestikulierte mit einen Händen, hatte ein Lächeln auf den Lippen, gab mich einfach Souverän, auf jede noch so merkwürdige Frage wusste ich Antwort. Ja ich bereitete mich auf sowas immer gründlich um weit umfassend vor. Alles musste einfach seine Richtigkeit haben und als ich geendet hatte wurde mir sogar dazu gratuliert und jaa..ich war wirklich stolz auf mich trotz des verwirrenden auf einanderstoßen mit einem Fleisch gewordenen Gott, hatte ich die ganze Materie bei mir behalten. Mit einem hohen glücksgefühl, verließ ich das Büro von 4you wieder und rief erstmal in meiner Agentur an um Rückmeldung zu geben. George war ein wirklich lässiger Chef...stock schwul, aber der Beste den es gab und mittlerweile mir auch ein guter Freund geworden...jede Frau brauchte doch einen schwulen Kumpel oder? Mein Blick glitt den Flur entlang, als würde ich hoffen Mr. Unwiderstehlich irgendwo hier rumstehen zu sehen..klar so ein Mann wie er hatte ja sonst nichts zu tun, als tollpatschigen Mädchen aufzulauern und ihnen den ganzen Tag beim aufstehen zu helfen. Ich bekam nun doch ein schlechtes Gewissen, er drängte sich oft in meine Gedanken und ich stellte mir die wildesten Sachen mit ihm vor und Mike...ich rief ihn an. "Hey, alles gut gelaufen, ich mache heute dein Leibgericht zur Feier..." er unterbrach mich, murmelte irgendetwas davon, das ich das gut gemacht hatte, er aber heute Abend erst sehr spät heim kommen würde...wie schon so oft. Wir verbrachten kaum noch Zeit miteinander, kurz sah ich ziemlich enttäuscht drein, und wie immer meinte er. Er würde es wieder gut machen...würde er nicht. "Ist gut, wir sehen uns dann..." ja keine Ahnung wann... fügte ich in Gedanken hinzu. Ich legte auf, reagierte nicht auf sein ich liebe dich... langsam glaubte ich nicht mehr daran und hätte ich geahnt das dieser Gedanke richtig gewesen wäre...was mein Lebensgefährte gerade eben und in den Nächten wirklich trieb, an denen er angeblich arbeitete, hätte ich ihm wohl gleich abgeschossen. Ich sammelte mich wieder, reckte mein Kinn und marschierte auf den Aufzug zu, während ich mein Handy wieder in die Tasche fallen ließ und nebenbei einen Blick auf die Visitenkarte von Kaleb Stone erhaschte... Vielleicht wäre ein Abenteuer genau das was ich brauchte...Dummkopf! Du willst doch keine dieser betrügenden Schl*mpen sein! Nein wollte ich natürlich nicht, ich war treu, doch mein Herz begann mich schon zu verraten, auch wenn ich es nicht wahrhaben wollte. Ich wusste nicht was es war, aber ich nahm mir wirklich fest vor diesen gefährlichen Mann anzurufen, nachdem ich mich erstmal eine Kletterwand hoch gezwungen hatte... Das war es was ich brauchte, ich musste erstmal den Kopf wieder frei bekommen. Ich stieg in den Aufzug und sah hinaus, ein Teil von mir sagte klar nein, geh noch nicht...geh zu ihm... doch ich fürchtete mich vor diesem Teil und so blieb ich wie angewurzelt stehen, denn mein Verstand riet mir dazu....
     
  19. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Name: CS
    Charakter Name: Lucern Cedán
    Alter: 29
    Rasse: Gestaltwandler ( Panthera onca)

    Aussehen: Er hat bernsteinfarbenes Haar, welches bis auf seine Schultern reicht und Augen, welche an die Farbe von Bourbon erinnern. Seine Haut ist schimmert leicht golden und auf seiner rechten Schulter hat er eine Narbe, welche an vier Klauenspuren erinnern lässt. Er ist groß gewachsen und sportlich gebaut.

    Charakter: Er wirkt oftmals etwas zurückhaltend, doch dies ist wahrlich nur der Schein, welcher ihn umgibt. Lucern ist ein Wächter seines Rudels und somit lebt er wohl eher das Leben eines Schattens um sein Rudel zu schützen. Selten verliert er seine Gedult, doch sollte es einmal so weit kommen, ist es wohl sicherlich kein spaß mehr mit ihm. Er ist durch seine Vergangenheit geprägt und sein "Tier" ist in ihm dominanter als es sein sollte.

    bes. Fähigkeiten: wird zu Mietzekatze ;)
    Sonstiges:-
     
  20. Samanta

    Samanta Leseratte

    Kaleb
    Die Konferenz war planmäßig gelaufen.Ich hatte erreicht,was ich erreichen wollte und war höchst zufrieden mit mir selbst.Ich saß in meinem Büro und hätte am liebsten einfach aus dem Fenster gesehen.Ganz ehrlich,wenn man schon 768 Jahre auf der Erde weilte,dann hatte man irgendwann einfach keine Lust mehr,auf all diese alltäglichen Gepflogenheiten,die die Menschen so sehr schätzten.Das einzige,woran mir nie die Laune vergangen war,war mein Liebesleben.Zugegeben man konnte es eher Se.xleben nennen,denn ich hatte niemals wirklich geliebt - bisher - sondern 'herumgehurt', wie man es so schön sagte.Aber wieso sollte ich auch?Ich überlebte sowieso jeden Partner,der nicht ebenfalls ein übernatürliches Wesen war.Die Frage war,ob die Frau,die mich nicht nur auf der körperlichen,sondern auch auf der geistigen Ebene ansprach,mit mir die Zeit überdauern konnte.Was war,wenn sie ganz normal alterte und starb?Würde ich sie gehen lassen können und würde ich ohne meine Seelenverwandte weiterleben können?Ich hatte mich bisher nicht damit beschäftigt und verfluchte mich selbst dafür.Wieso hatte ich mich nicht genauer informiert?Nun war es eigentlich schon zu spät,denn ich konnte sowieso nicht aufhören an sie zu denken und ich kannte nicht einmal ihren Namen.Was war,wenn sie sich nie meldete und ich die einzige Chance vertan hatte,sie kennen zu lernen?Ich schüttelte diese Gedanken ab und wandte mich meiner Arbeit zu.Das war besser,als sich mit den ständigen was wäre wenn Fragen zu beschäftigen.Ich würde sie wiedersehen und wenn ich mich bei 4 you nach ihr erkundigen musste.Ich würde sie irgendwie wiedersehen,wenn sie sich nicht meldete.
     

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