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[RS] Revolution

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Sevannie, 6 Okt. 2019.

  1. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Sie stotterte, ihre Wangen färbten sich noch rötlicher - wenn das überhaupt ging und sie stützte sich mit der Hand auf meiner Brust ab. Ich sah zu ihrer Hand dann wieder hinauf in ihre Augen und wartete auf eine Antwort, da begann sie auch schon im zweiten Satz und brach wieder. Wieder entlockte es mir ein Schmunzeln und wieder stockte sie in ihrer Bewegung nicht um zu sagen, dass sie wohl noch die Luft anhielt. „Ich wollte dich zudecken“, murmelte sie dann schließlich und man konnte schon fast erahnen was in ihrem Kopf vorging. Die Farbe ihrer Wangen nahm auch nicht ab. Kurz darauf entschuldigte sie sich auch schon und legte ihre Stirn auf meine Brust. Nun war ich derjenige der hier aufpassen musste, dass ich weiter atmete. Kurz biss ich mir auf die Lippen, unterdrückte das Lächeln somit - sah sie mich ja gerade sowieso nicht an. Hatte mich schnell wieder gefangen und doch.. Beim nächsten Blick in die hellblauen Augen wurde es wieder ganz anders um mich. Beschlich mich das Gefühl nicht nur, es übermannte mich wieder. Spürte die Begierde, die Wärme.. Ihr Geruch in meiner Nase der mir schier die Gedanken vernebelte. Ich ließ sie sich aufrichten, gab sie jedoch nicht frei. Sprach ihr Körper genau die gleichen Bände wie es der Meine tat und .. was ich all die Zeit ignoriert oder übersehen hatte. ,,Lil.. Ich..'' - Diesmal war ich derjenige der abbrach. Wollte was widersprüchliches sagen, meine Gedanken zumindest. Mein Mund wollte was anderes hervor bringen, was ich aber nicht ihr eingestehen wollte. Spürte wie die Fassade nur leicht zu bröckeln begann und die Unruhe sich in mir breit machte. Ich wollte es ihr sagen, sicherlich, aber nicht hier und nicht jetzt. Wollte sie aber auch jetzt nicht gehen lassen und ihr zeigen, wie froh ich war, dass sie überhaupt noch atmete. Ich schüttelte den Kopf um den Kopf wahrlich auszuschalten und meinen Körper für sich sprechen zu lassen. Schloss den einen Arm enger um ihre zierliche Gestalt und die andere Hand legte sich an ihren Nacken. Sanft zog ich sie an mich heran, spürte das Feuer in mir nur noch mehr auflodern unter dieser Berührung und wie es in mir zu knistern begann. Die Magengegend, welche sich mit einem Mal so unbeschwert und leicht anfühlte, das Gefühl welches in mir pulsierte - und nein. Es war nicht nur die blanke Lust aufs vö.geln. Es ging mir um etwas ganz anderes. Mein Blick traf den Ihren, ehe meine Augen ihre Lippen anfixierten. Richtete mich ein bisschen weiter auf und legte meine Lippen auf die Ihren. Schien es einem Feuerwerk gleich was sich nun in mir ausbreitete. Jede Berührung prickelte nur umso mehr und bei Gott, ich wollte diese Frau nie wieder los lassen.
    Vorsichtig richtete ich mich unter dem Kuss auf, hatte meinen Arm immer noch um sie gelegt, nicht das sie noch nach hinten kippte. Forderten meine Lippen einen weiteren Kuss von mir und der Verstand war hierbei völlig ausgeblendet. Ja, das war das, wonach mein Körper die ganze Zeit geschrien hatte. Nach Lilith und nach nichts anderem. Da half auch verdammt guter Se.x mit einer relativ versauten Frau nichts. War das Gefühl nicht annähernd so gut wie dieses hier jetzt.

    Devraj
    Ich hatte mich aufgerafft und war an der Krankenstation vorbei gehuscht. Hatten wir hier einige Männer dessen Zustand sich im Laufe des Tages verschlechtert hatte, doch die meisten hatte es noch nicht so sehr erhascht. Hatten wohl einige diese Munition abbekommen. Was bei mir gleich wieder neue Fragen aufwarf. Würde ich Cass dahingehend nur zu gerne Fragen stellen, doch ich kannte meine Antworten und sollte wohl dankbar sein, dass es ausgereicht hatte. Nun denn, trotzdem hatte ich meine Verpflichtungen und irgendwie würde ich es schon hinbekommen, dass ich wusste, welches Blut mir Cass da gegeben hatte. So viele Magier hatte dieses Lager ja auch nicht und wer wusste schon, ob sie Blutvorräte dort hatten, sollte dieser Magier nicht in ihrem Lager zur Verfügung stehen. So oder so.. Irgendeinen Ausweg fand ich schon.
    Nachdem ich meinen persönlichen Rundgang abgeschlossen hatte schnappte ich mir die dickere Jacke und sah mich um. Heute keine Chey die mir am Rockzipfel hing? Sicher war der Schock noch zu groß, dass sie ein Wolf gerettet hatte. Wobei sich da mir auch gleich wieder die Nackenhaare aufstellte - sollte ich doch ganz ruhig sein, immerhin hatte ich was mit einer Wölfin am Laufen. Ich verdrängte diese Gedanken. Saß die Paranoia an machen Tagen schon so tief, dass ich Angst hatte sie würden meine Gedanken überwachen können.
    Ich schritt aus dem großen Gebäude und lief durch die Stadt. Hatte kein richtiges Ziel und doch kam ich an der Bar an. Cass' Wagen stand noch nicht. War es die Frage ob er heute Abend überhaupt hier stehen würde. Sah sie vorhin nicht sonderlich amüsiert aus, was auch alles nur gespielt sein konnte. Immerhin war Chase noch anwesend gewesen und Chey. Hatte jedoch auch nicht wirklich die Lust auf einen Drink, musste ich gestehen. So wartete ich die übliche Zeit etwas distanziert und in einer der dunklen Ecken - musste mich ja nicht jeder sehen. Zudem war die Dämmerung ja auch schon fast vollendet und die Nacht brach ein.
    Doch Cass kam nicht. Ich biss mir auf die Lippe, schluckte den dumpfen Schmerz der sich in mir ausbreiten wollte hinunter. Dumme Gedanken, immerhin hatte es ja nichts mit mir zu tun, sondern eher damit, dass wir nicht auffliegen wollten. Was hatte ich schon falsch gemacht? Ich hatte ihr geholfen und sie gehen lassen ohne weitere Schäden. Auch wenn ich dem Golden Retriever an ihrer Seite gerne das Fell über die Ohren gezogen hätte. Tief atmete ich ein und wieder aus, vergrub die Hände in den Jackentaschen und machte mich weiter auf den Weg. So konnte ich mir wenigstens kein schlechtes Gewissen einreden, dass ich sie verpassen würde oder sie sitzen ließ. Fühlte mich jedoch dabei selbst wie ein dummer Teenager, frisch verliebt und die rosa rote Brille noch an.. War ich das denn? Blendeten mich die Gefühle zu Cass? - Verwirf es, Devraj. Cass musste sich genügend Vorwürfe von dir anhören und dir oft genug aus der Klemme helfen. Ohne sie wäre ich wohl.. tot.
    Ich schluckte den Kloß im Hals und sah mich um. Hatte den Weg aus den Augen verloren dank meiner zahlreichen Gedanken. Ich war im Wald und wenn mich nicht alles täuschte in der Nähe des Lagers. Gefährliches Gebiet, Dev. Klasse. Schickte mich mein Unterbewusstsein doch wieder zu der Blondine. So trat ich aus dem Wald hinaus, sah auf die kleine 'Festung' und betrachtete das Ganze genauer. Erkannte man hier und da die ganzen Schwachstellen schon sehr gut und es war erstaunlich wie leicht es nun schon zum zweiten Mal war, dass ich soweit vor kam ohne irgendwie einer Patrouille auszuweichen oder dergleichen. - Da müsste man wohl unbedingt mal nachschärfen. Aber mir sollte es recht sein, immerhin hatten ich und meine Männer so einen leichteren Weg. Wenn die Nächsten denn dann auch mal soweit waren. Immerhin hatte ich zahlreiche Männer auf der Krankenstation. Auch wenn ich davon schon einige abschrieb. Denn woher sollte man so schnell das Blut eines Hybriden bekommen? War es ja auch nur eine Frage der Zeit bis meine Wunde wieder mehr aufflackerte. Aber es war ein gutes Mittel um es hinaus zu zögern und vielleicht gelang mir das auch bei meinen Männern wenn ich.. Ein leichtes Schmunzeln kam auf meine Züge, drehte mich jedoch wieder um. Brauchte den wenigen Schutz des Waldes. Cass würde immerhin nicht auf mich reagieren also wieso gefährdete ich mich dann selbst weiter?
     
  2. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Ich hatte ja eher damit gerechnet das er mich tadeln würde, mir die Worte von damals sagte das ich ja nicht glauben sollte das da je etwas sein würde oder er mir mit Eiseskälte begegnete, aber dem war nicht so. Als ich mich aufrichtete spürte ich Widerstand seiner Arme, die mich nicht weiter von sich ließen und sah überrascht hoch in sein Gesicht. Da loderte etwas hinter den Gletschern seiner Augen, etwas das meinen Herzschlag sich noch mehr beschleunigen ließ und das sehnsuchtsvolle Ziehen in mir noch mehr verstärkte. Er brach ab, aber reichte mein Name von schon seinen Lippen um mich erschauern zu lassen. Beinahe hätte sich schon Enttäuschung breit gemacht als er den Kopf schüttelte und ich doch noch mit der Abfuhr rechnete, aber… er zog mich im Gegenteil näher. Spürte den Druck den sein Arm ausübte und willig gab ich diesem nach. Atemlos mit halb geöffneten Lippen, die förmlich darum zu betteln schienen das er sie küsste, war ich in seinen Armen gefangen, spürte den Griff in meinem Nacken und wie diese Berührung mich schier versengte. Ich merkte gar nicht das ich die Luft angehalten hatte, spürte die brennenden Lungen gar nicht so recht, als seine Lippen auf die meinen trafen. Ich stieß die angehaltene Luft mit einem hingerissenen Seufzen aus, meine Augen glitten halb zu. Mein ganzer Körper fing förmlich zu summen an und ich wurde wie Wachs in seinen Händen. War froh darum das er mich hielt, denn dort wo ich war wäre ich vermutlich einfach sang und klanglos umgekippt. Meine Hand an seiner Brust krallte sich in das Shirt, während die andere seine imitierte und in seinen Nacken glitt. Ich war nicht bereit ihn freizugeben… wer wusste schon wann er mich das nächste Mal küssen würde? Ob es ein nächstes Mal gab?! Hingebungsvoll erwiderte ich seinen Kuss, öffnete ihm bereitwillig meine Lippen. Ich spürte das pulsieren in mir, wie sich die Hitze in mir zusammen zog. Meine Gedanken waren wie ausgelöscht und ich ließ mich ganz einfach von dem Leiten was mein Körper mir sagte. Klammerte mich mit einem heiseren stöhnen an ihn fest als wäre er mein letzter Halt auf dieser Erde.



    Cassady

    Völlig erstarrt saß ich da, über die Papiere gebeugt. Auf dem Tisch stand eine kleine Lampe um erleuchtete den Raum, damit ich auch noch lesen konnte. Ich seufzte und rieb mir die müden Augen. Nicht das mir die Arbeit zu wider war, nein aber das Lesen von diesen hochgestochenen Texten und den unzähligen medizinischen Begriffen war einfach anstrengend. Ich hatte auch schon ein paar Lexika auf dem Tisch liegen. Schließlich musste ich ja schon mal filtern ob das Zeug hier gut genug war, um es den Händen des Rats zu übergeben oder sich die Spur eben im Sand verlief. Noch dazu glitten meine Gedanken immer wieder zu Devraj und wie gerne ich… Ich seufzte leise und schloss meine Augen für einen Moment. ..einfach nur in seinen Armen versinken würde. Arm in Arm einschlafen und auch wieder aufwachen… Vielleicht war es dämlich von mir mich derart auf den Feind einzulassen, aber ich konnte einfach nicht anders. Alles in mir sagte mir das Devraj nun mal der Richtige für mich war. Ein schweres Seufzen kam über meine Lippen und ich lehnte mich auf den Stuhl zurück, rieb den steifen Nacken. Was ich tun würde, würde sich herausstellen das diese Cheyenne tatsächlich ebenfalls eine Geliebte von ihm sein sollte? Vermutlich etwas dummes, wie ich mich selber kannte. Erstmal würde ich vermutlich ihm doch den Kopf abreißen, alleine dafür das er mich auf diese blinde Achterbahn der Gefühle geschickt hatte und dann einfach solange weitermachen bis mein Geist oder der Körper endlich aufgab… je nachdem was dann als erstes eintraf. Ich streckte mich einmal, schüttelte den Kopf und die Gedanken damit fort, bevor ich mich wieder aufrichtete und mich zum Weiterlesen anschickte. Gerade blätterte ich um als ich dieses seltsame Kribbeln in mir wieder wahrnahm. Erst leise, wie kurz davor wenn man sich bei einer schönen Überraschung die Augen zuhalten sollte, diese Vorfreude und Anspannung… so fühlte es sich ungefähr an. Es war neu und tauchte eigentlich nur auf wenn… Devraj.

    Ich hob den Kopf und sah zum Fenster meiner Hütte, als würde er dort jetzt stehen und warten. Ich wusste nicht wieso und woher es kam, aber es hatte etwas mit ihm zu tun. Lag es daran das ich sein Blut getrunken hatte? Der Gedanke schien absurd, aber dennoch. Es kribbelte mir förmlich in den Beinen und nichts hielt mich mehr an meinem Platz. Der Stuhl knarrte über den Holzboden als ich ihn zurückschob. Ich fasste nach meiner Jacke und fuhr in die Stiefel, bevor ich auch schon die Hütte verließ. Es war ruhig im Lager, vereinzelt liefen die Wächter oder kleine Grüppchen auf und ab. Mein Weg führte mich direkt zum Ausgang, immer diesem Gefühl hinterher. Es fragte mich dort natürlich niemand was ich vor hatte, denn vielleicht wollte mein Wolf ja auch nur einfach Auslauf haben. Manchmal überkam es da einen einfach so und dann musste man laufen! Aber gerade hatte ich anderes im Sinn. Ich tauchte ein in den Wald und erst da hielt ich an, lauschte und witterte. Ein Auszug von seinem Duft hing in der Luft, aber der ehestes Indikator war dieses Kribbeln in mir, nahm es mehr und mehr zu. Je näher ich ihm wohl kam? Oder drehte ich jetzt vollkommen durch? „Devraj?“ hauchte ich fragend seinen Namen und hielt an um ihn die Dunkelheit des Waldes zu lauschen. Der Mond spendete genug Licht das ich Schatten erkennen konnte, in Wolfform hätte ich ihn vielleicht sogar gleich gesehen und erschnuppert, aber so war ich doch auf die abgedämpften Sinne angewiesen.
     
  3. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Mein Herz tat einen Sprung als sie den Kuss erwiderte und sich mehr an mich drückte. Spürte ihren Körper, ihre Hand in meinem Nacken und die andere, welche sich an meinem Shirt zu schaffen machte. Dauerte es auch nicht lange, da hatte sie ihre Beine an meinem Körper vorbei geschoben und ich mich weiter aufgesetzt. Spürte das Pulsieren in mir und der Wolf der vor Freude innerlich tobte und aufheulte. Genau das war es, was wir brauchten. Ein leises und begieriges Knurren vibrierte in meiner Brust und das die Schwarzhaarige sich so breitwillig weiter an mir schmiegte löschte meine Gedanken vollends aus. Ihre Lippen gaben ein heißeres Stöhnen von sich, was mir noch einmal mehr den Anlass gab, sie näher an mich zu ziehen und ihr - nach dem kurzen Luftholen - den nächsten Kuss zu rauben. Spürte die Lippen welche wieder mehr forderten und meine Zunge bahnte sich den Weg, schob sich unter vorsichtigen Andeutungen hinein, ehe unser beider Zungen miteinander duellierten. Wusste ich derzeit ja noch nicht wie sehr ich mit dem Feuer spielte..
    Aber das Verlangen wuchs stetig mit jedem weiteren Kuss, weiterem Stöhnen ihrerseits und binnen weniger Sekunden hatte ich das Blatt auch wirklich gewendet. Lag sie nun wie in meinem Traum zu vor unter mir. Ohne weitere Zeit zu vergeuden legte ich meine Lippen wieder auf ihre. Meine kundige Hand bahnte sich den Weg an ihrem Oberschenkel hinauf an ihren Hintern, die Andere vergrub sich derweil in ihrem Haar während der Ellbogen mir den nötigen Halt gab - musste ja immerhin irgendwie etwas Stütze gewährleisten um dieses zarte Geschöpf unter mir nicht völlig zu erdrücken mit meinem Gewicht.

    Devraj
    Ich hatte schon eine gute Strecke vom Wolfslager hinter mir gelassen, ehe ich gedämpft meinen Namen wahrnahm. Ich sah mich um. Dachte mir zuerst ich hätte es mir eingebildet doch sah die Umrisse der Blondine, welche ich im tiefsten Inneren gehofft hatte auch anzutreffen. Wie hatte sie..? Ich schüttelte den Kopf. War es auch unwichtig wie und warum. Nur war ich mir sicher, dass sie mich nicht wirklich sehen konnte - hatten ja Wölfe in der Menschengestalt eher Probleme im Dunkeln zu sehen. Ich drehte mich vollends zu ihr um. ,,Cassady?'', hakte ich nach. Wollte ihr auch die Sicherheit geben, dass ich es wirklich war und niemand anders. Ich schritt auf sie zu und das vorherige dunkle Bild der Blondine wurde immer klarer. Spürte das Prickeln im Körper als ich ihr weiter näher kam und schmunzelte kurz als ich in die grünen Seen sah. ,,Hey Hundemädchen.'', raunte ich ihr leise zu und grinste frech. War es doch wieder einmal eine Andeutung auf unser ersten Treffen. Ich betrachtete das feine Gesicht, sah sie doch alles andere als.. erfreut aus. Zumindest auf den zweiten Blick. Hatte ich doch was falsch gemacht? Ich runzelte die Stirn, ehe sie sich wieder glättete und ich den Kopf leicht schief legte. ,,Was ist, Cass?'', hakte ich schließlich nach. Ich sah mich um, konnte jedoch nichts erkennen, niemanden hören, riechen oder sehen.. Wir waren doch alleine, oder? Noch einmal fuhr mein Blick durch den umliegenden Wald, nahm aber niemand anderen war und so heftete sich mein Blick wieder an die grünen Augen. Streckte meine Hand nach ihr aus, wollte sie an mich heran ziehen nur kassierte ich dafür einen weiteren Korb ihrerseits. ,,Cassady?'', hakte ich erneut nach und hob eine Augenbraue. Wusste bei Gott nicht wo der Fehler war. Kam mir auch langsam ziemlich blöd vor, da sie mir nicht viele Worte zukommen ließ.. Waren meine Sinne betäubt? Vielleicht nahm ich auch Andere nicht wahr? Eine Falle und sie wollte sich nicht selbst in die Sch.eiße reiten? Okay, jetzt gingen langsam die Gedanken mit mir durch. Immerhin bin ich selbst hier aufgekreuzt und wurde nicht von ihr gerufen. Tief atmete ich ein und wieder aus, widmete meine volle Aufmerksamkeit der Blondine und verschränkte die Arme vor der Brust. Wenn ich sie schon nicht berühren sollte.. ,,Was ist dein sche.iß Problem?'', hakte ich nun also etwas kühler nach und der schroffe Ton kam zum Vorschein. Hatte sie sonst doch immer die große Klappe - versteht mich nicht falsch, das mochte ich gerade so sehr an der Blondine, dass sie kein Blatt vor dem Mund nahm - dennoch.. wieso rückte sie nun nicht mit der Sprache raus?
     
  4. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Es ging alles so wahnsinnig schnell und doch wollte ich es ja gar nicht anders. Sein Knurren sendete pulsierende Wellen von Schauern über meinen Rücken. Es hätte fremd und seltsam sein sollen, doch fand ich Nates Knurren von Anfang an eher erregend. Wobei man wohl nie vergessen dürfte das diese Hände, die mich so zärtlich hielten, meinen Körper einem Heiligtum gleich erkundeten, durchaus auch dazu in der Lage waren einem Vampir bei lebendigen Leibe das Herz aus der Brust zu reißen. Nein unterschätzen durfte man diesen Mann nicht, gut in meinen Augen war er sowieso wohl ein halber Gott. Nur kurz verließen seine Lippen die meinen, was ich dazu nutzte um nach Luft zu ringen. Doch schon war er wieder da und trieb die Hitze in mir weiter voran. Eh ich mich versah lag ich schon unter ihm und jede Faser meines seins schrie förmlich nach ihm. Jedweder Gedanke daran das ich…nun ja sagen wir körperlich unberührt war, war ausgelöscht. War da nur mehr er und diese Gefühle welche er in mir auslöste. Welche mit jedem Tag, jedem Herzschlag den ich in seiner Nähe verbringen durfte nur noch mehr zu werden schienen. Wie von selbst rieb mein Bein sich an dem seinen, meine Hände hielten sich an seinem Nacken fest um nicht völlig den Halt und Verstand zu verlieren. Das Gefühl seines Gewichts auf mich war definitiv kein unangenehmes und in meinem Kopf ging es so viel weiter. Hatte ich ja auch genug Referenzen darin angesammelt. Mir wurde abwechselnd heiß und kalt unter ihm, ich seufzte und stöhnte leise in die Küsse hinein, während mein Körper sich instinktiv an seinem rieb. Geräusche entkamen mir von denen ich nicht einmal gewusst hatte das ich dazu imstande war sie zu machen.

    Cassady

    Ich lauschte angestrengt ins Dunkel, da hörte ich auch schon meinen Namen und wandte den Kopf in die Richtung aus der es kam. Gerade noch relativ gut gefasst, spürte ich wieder dieses giftige Gefühl in mir und das ich Devraj am liebsten angesprungen wäre wie eine Furie. Ok... ganz ruhig... mahnte ich mich selber. Nahm natürlich wahr das er näher kam mich ansprach. Ich sah auf als das diese Prickeln immer mehr wurde und als er kurz vor mir war meine Nervenenden kurz davor waren wie ein Feuerwerk in die Luft zu gehen. Man sah mir wohl an das ich gerade nicht in der besten Stimmung war. Er hakte mehrmals nach was los war, aber ich musste gerade wirklich an mich halten um ihn nicht anzukeifen oder dergleichen, musste mir die Zeit nehmen... Zumal es doch auch durchaus amüsant waren wie er sich wand wie ein Aal. Schien verwirrt und irritiert wieso ich so reagierte wie ich es tat. Ich sah aus der Dunkelheit seine Hand und... sch.eiße, nennt es blöd und kindisch, ich wollte gerade einfach nicht. Etwas in mir blockierte und es war als ob ich selber vor einer Wand stehen würde, zumindest in diesem Moment. Verdammt nochmal ich war niemand der kuschte und lange drum herum redete. Ich blinzelte als er nochmal nachhakte und sein Ton kühler beinahe schon schroff wurde. Ich hatte die Arme ebenso vor meiner Brust verschränkt. "Wer oder was ist Cheyenne?" fragte ich also gerade heraus, nachdem ich mich soweit im Griff hatte ihn nicht gleich anzuschreien und damit das gesamte Lager hinter mir in Aufruhr zu versetzen. Mein Blick lag auf ihn, ich ließ ihn gerade nicht aus den Augen, wollte ich doch keine einzelne Regung in seinem Gesicht verpassen. Ein Anzeichen das er mich anlog und ich schwöre euch der Biss vom letzten Mal wäre sein geringstes Problem! Ich wollte zumindest das Gefühl haben eine Person gefunden zu haben, die mich nicht anlog und es auch ernst mit mir meinte. Zu lange... viel zu lange war ich der Spielball der Höheren im Rudel, hatte mich davor zum Spielball von anderen machen lassen. Vielleicht war es Sentimental von mir, aber irgendwie war mit der Sache mit Dev hier mir auch wieder bewusst geworden das ich mehr verdiente. Das es weit mehr gab als das bloße Befriedigen von körperlichen Gelüsten und einem Pflichtgefühl dem Rudel gegenüber von dem ich nicht einmal wirklich wusste woher es kam. Ehrlich? Was hatte das Rudel denn je für mich getan? Alles hatte ich mir als Frau erkämpfen müssen, katzbuckeln und v.ögeln lassen um nicht am Schreibtisch zu enden. Aber das war gerade der falsche Platz für sowas, ich fixierte Devraj weiter und wartete einfach. Wartete darauf das er gleich entweder diese Sorgen nahm oder er eben mein Herz nahm und es vor meinen Augen zertrat...
     
  5. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Unser Körper erhitzten sich stetig weiter, heizten wir einander auf mit unseren Taten und den unausgesprochenen... - Okay. Gut jetzt. Meine Hand wanderte gerade an den Pullover, als sie unter mir aufkeuchte und heißer aufstöhnte. Waren diese körperlichen Reaktionen genau das, was ich schon so lange bei der Schwarzhaarigen hervorrufen wollte. Doch nicht nur auf das körperliche beschränkt - auch wenn mir das eigentlich erst letzte Nacht richtig bewusst wurde. Ich löste mich von ihr, hielt in meiner Bewegung an dem Saum ihres Pullovers inne und erhaschte den verhangenen Blick der hellblauen Augen. Sah sie unter halb geschlossenen Lidern zur mir hinauf und das leichte Lächeln lag wieder auf meinen Lippen. Löste meine Hand von ihrem Oberteil und legte diese an ihre Wange, strich vorher noch die Haare aus ihrem Gesicht und betrachtete die Schönheit unter dem schweren Atem. Spürte dieses wahnsinnige Kribbeln immer noch in mir und es ebbte einfach gar nicht mehr ab. Rief der Wolf wieder von Neuem auf. Ich strich mit dem Daumen über ihr Kinn, nahm mir selbst den Moment weiter um sie zu betrachten. Mein Daumen fuhr sanft die Konturen ihrer Lippen nach, hatte immer noch die Angst ich könne sie jeden Moment zerbrechen oder ihr anderweitig weh tun. Sträubte sich in mir alles bei solch einem Gedanken. Ein leises Knurren, gefolgt von einem sanften Schmunzeln auf den Lippen, ehe ich mich wieder hinunter beugte und mir einen weiteren sanften Kuss stahl. Sprach dieser etwas weniger von dem Verlangen an sich als eher von.. Ich löste mich, sah nochmals in die eisblauen Augen und wusste, dass ich mich und vor allem auch sie jetzt nur quälte.. Aber so sollte es nicht sein. Nicht wenn ich, Nathanael Scott, so von einer Frau überwältigt wurde.. Nicht wenn ich mir sicher war, dass diese Frau die Eine sein würde - weil es bis dato einfach noch keine Andere jemals so weit geschafft hatte. Und sie hatte es von Anfang an geschafft. Nahm mich in ihren Bann auch wenn sie das zu Beginn wohl gar nicht beabsichtigt hatte.
    ,,Lil.. ich..'', keuchte ich leise unter der rauen, angeschlagenen Stimme. Wollte ihr ungern sagen ''Ich kann nicht'', denn das war ja irgendwo auch eine glatte Lüge. Mein Körper sprach die Bände und bei Gott - er konnte auf alle Fälle. Mein Blick zuckte zu ihrem Blick und leise seufzte ich auf. Ich stemmte mich weiter ab und distanzierte mich so etwas von ihr. Innerlich verfluchte ich mich für diesen Schritt und auch für diese Bestrafung an mir selbst. Aber es gab mehrere Faktoren, die dafür sprachen. Mit der Größte war, dass ich was zu sagen hatte und sie wissen sollte, dass es nicht einfach ein Stillen der Lust war sondern mehr dahinter steckte. Auch wenn ich ihr immer was anderes eingefläucht hatte. Scherte mich selbst zum Teufel weil alles anders gekommen war wie es sein wollte und wusste zudem auch gut wie ich .. - Nicht jetzt Nate. Da wartete schließlich noch eine verdammt hübsche und vor allem heiße Schwarzhaarige auf eine Erklärung! ,,Es geht nicht.. Nicht jetzt.. Wir..'' - Ich stockte und brach ab. Kannte mich selbst so nicht, doch wollte nicht das Ungesagte sagen.. Nicht hier. Hatte ich mir doch hin und wieder immer etwas ausgemalt. Sollte es ihr irgendwie ansatzweise würdig sein. Zumindest.. Sollte es was besonderes sein für diese besondere Frau - auch wenn es wahrscheinlich nur in meinen Augen besonders war. ,,Es ist nicht so.. als würde ich es nicht wo - '' - Noch nie war ich wohl zufriedener über eine Störung als nun. So entging ich wenigstens für einen kurzen Moment dem, dass ich mich hier erklären müsste. Gut, wirklich froh war ich auch nicht darum denn ich wollte schließlich nicht, dass sie es in den falschen Hals bekam und meine Worte von damals ihr in den Sinn kamen. Wollte ich sie nicht verletzten und hoffte, dass sie bald verstehen würde.. Ich richtete mich vorsichtig auf und richtete die Klamotten. Mein guter Freund war auch recht schnell verschwunden nach dem Klopfen an der Tür und wenig später auch der Stimme von Riley. Entschuldigend richtete sich mein Blick noch einmal auf Lilly, ehe ich mich umdrehte, die Tür hinter mir etwas zu zog, damit sie noch ihre Ruhe hatte. Meine Hand fuhr durch meine Haare und als ich mich auch weitestgehend gesammelt hatte öffnete ich die Tür. Versetzte es mir wahrlich einen Stich ins Herz, dass ich Lil nun einfach so 'zurück ließ' und hoffte wirklich, dass sie mich dahingehend schon gut genug kannte.. Das sie meinen entschuldigenden Blick auch als diesen gedeutet hatte und nicht Missverstand. Aber es würde mich bei meinem Glück nun auch nicht wundern, wäre es eben nicht so.
    ,,Hey Nathan.'', murmelte er und musterte mich knapp - mein Blick mit einem Mal wieder der Alte, kühl und eher desinteressiert wo gerade noch das Feuer gelodert hatte. Er erkundigte sich sogleich nach Lil, sagte ihm nur, dass es ihr gut ging und fragte nach was er zu melden hatte. Kurz schnitt er das Thema von Cass an und ihrem kleinen Ausflug, sagte aber nicht allzu viel weil er nicht jedes Detail wüsste und ich solle Cass besser selbst fragen. Dann 'erstattete' er quasi den geforderten Bericht des Trainings - hörte ich ehrlich gesagt nur halbherzig zu weil ich lieber mich wieder an Lil gewandt hätte...

    Devraj
    Mein Blick fixierte sie und ich kam nicht drumherum mir das Grinsen auf den Lippen zu verkneifen als sie schließlich die Frage stellte, welche sie so belastete. "Wer oder was ist Cheyenne?" - Oh Cassady. Konnte nicht anders als dümmlichen Grinsen, denn das war ja nun schon ein klarer Beweis was genau Cassady für mich empfand - nicht das ich seit unserem eskalierten Gespräch je daran gezweifelt hatte. Auch wenn wir es beide noch nicht gesagt haben, aber so wusste ich zumindest wie tiefgründig es auch ihrerseits war. Andererseits war es tatsächlich mehr als Absurd. Doch sollte man es ihr übel nehmen? Wenn man sich genau danach richtete, dann kannten wir uns schließlich kaum. Wussten kaum was voneinander außer vielleicht was die liebste Ste - Ney, Dev. Falscher Zeitpunkt für weitere Gedanken. Cass ließ mich mit ihrem Blick schon wissen, dass wenn ich nicht bald antwortet auch einen Kopf kürzer wäre. Vergaß unter dem Aspekt fast das Antworten.. Eigentlich lachte man ja auch nicht über so etwas oder amüsierte sich darüber.. aber.. wie süß war das eigentlich?
    ,,Oh Cass. Das ist dein Problem?'', hakte ich schließlich nach und schüttelte schmunzelnd den Kopf. ,,Babe.. Das ist meine Schwester. Ich bitte dich. Ich weiß, nach all den Jahren sieht man kaum die Ähnlichkeiten aber.. nein. Niemals.'', murmelte ich immer noch leicht lachend und schüttelte den Kopf. War es mir relativ egal ob sie sich 'wehrte' weil sie nun beleidigt war, dass ich lachte oder dergleichen. Ich nahm ihren Arm aus der Verankerung - zumindest hielt sie ihre Arme beständig vor der Brust. ,,Niemals..'', begann ich leise hauchend und zog sie an mich heran. Sanft drehte ich sie, so dass sie mit dem Rücken zu mir stand. Befreite ihren zarten Hals sogleich von den Haaren. ,,Niemals würde ich dir so was antun.'', raunte ich leise an ihrem Hals und setzte einen sanften Kuss auf diesen. Und nein, ich war zwar ein Vampir aber ich wollte ihr nicht gleich wieder das Blut aus den Adern saugen. Wir konnte schließlich auch zärtlich sein, ich persönlich zu wenigen aber wenn dann auch ehrlich. Das sollte sie damit dann auch wissen. Sprach dann wohl auch mit dem nächsten Satz einen wunden Punkt an, wovon ich dann aber auch nichts wusste: ,,Ich weiß zwar nicht, was du früher schon für Erfahrungen sammeln musstest, aber dafür ist bei mir kein Platz. War es nie und wird es niemals sein.'', murmelte ich leise und setzte einen weiteren Kuss an ihren Hals. Ich legte meine Arm um ihre Taille und zog sie an mich, spürte ihren Körper somit dicht an dem Meinen. ,,Babe... Bei mir musst du um vieles Angst haben, dass ich morgen meinen Kopf unterm Arm trage oder ich dein Lager angreife von mir aus.. Aber nicht, dass ich dich jemals so hintergehen würde.'' Leise schmunzelte ich bei meinem nächsten Gedanken, hoffte ich konnte die Blondine vielleicht damit wieder auf andere Gedanken bringen und sie würde aufgeheitert werden. ,,Außerdem: Wer soll diesen Ar.sch hier schon toppen? Die Topmodels der damaligen Zeit konnten selbst mit dir nicht mithalten, meine Schöne.'', raunte ich leise wieder an ihrem Hals, ließ meine Zähne sanft über diesen gleiten und das leise Knurren hallte in meiner Brust. Hoffte nur, dass sie auch die Wahrheit in all den Worten erkannte.
     
  6. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Es war wie ein Traum, einer jener Träume die den reinen Vorstellungen entsprang und ich konnte es eigentlich gar nicht glauben. Als er sich löste, holte ich stockend Luft, hörte mich vermutlich an als hätte ich eines der Trainings gerade beendet. Zumindest schlug das Herz mindestens genauso schnell. Unter halb geschlossenen Augen sah ich zu diesem Mann auf der mir unter einfach nur unter die Haut ging. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen und es berührte mich tief. Dieses Lächeln... welches er sonst nie zeigte und es nun mir zeigte. Seine Hand legte sich auf meine Wange, ich streckte mich dieser Berührung entgegen. Spürte wie seine raue Haut über meine glitt und mich immer wieder erschauern ließ. Das Knurren ließ die feinen Härchen in meinen Nacken hochfahren. Er beugte sich wieder zu mir hinunter und ich schloss meine Augen völlig. Ließ mich auf diesen sanften Kuss ein der einfach nur Bände sprach. Öffnete die Augen erst wieder als er sich von mir wieder löste und entgegnete seinem Blick. Ich sah das Feuer in seinen Augen, jenes welches diese schönes Gletscher stets zum glitzern brachte. Ein Lächeln lag auf meinen Lippen, breitete es sich einfach völlig unwillkürlich aus und war wohl eines jener Lächeln das nur für ihn bestimmt war. Dieses sanfte.. das war auch schön, auch wenn mein Körper in Flammen stand und gerade einfach nur immer mehr wollte. Ich nahm seine Stimme war und sie rieb sachte über meine Sinne, reizte meine Sinne. Er stemmte sich hoch und ich ließ ihn natürlich gewähren, meine Hände lösten sich aus seinem Nacken und glitt an ihm hinunter als er sich aufrichtete. Ich war still, schlug eher etwas peinlich berührt den Blick nieder. Meine Wangen glühten, die Lippen geschwollen von den Küssen. Er versuchte etwas zu erklären, stockte jedoch und brach ab. Es ging nicht? Nicht jetzt? Ich blinzelte verwirrt, sprach er doch gerade etwas in Rätseln, aber seinem Gesichtsausdruck -der in diesem Moment für seine Verhältnisse offen war- konnte ich genug ablesen um mich nicht völlig aufgelöst auf mein Bett zurückzuziehen. Sondern ich verharrte, wartete auf seine nächsten Worte. Er sprach weiter und wurde je von einem Klopfen an der Tür unterbrochen.
    Was hatte er sagen wollen? Es war nicht so als würde er es nicht wollen? Ich schluckte und setzte mich langsam auf, wobei mir noch etwas schwindlig von gerade eben war. Ich biss mir betreten auf die Unterlippe und zuckte leicht zusammen da sie aus gewissen Gründen gerade sehr empfindlich war. Brachte ein sachtes Lächeln zusammen und nickte nur als er mich Entschuldigend ansah. Wartete bis er die Tür hinter sich zugezogen hatte, bevor ich ein Seufzen ausstieß und meine Haare aus dem Gesicht strich. Gott... noch immer war ich ganz durcheinander und mein Unterleib schrie förmlich auf, weil es jetzt nicht weiter ging. Wusste erst gar nicht was ich denken sollte. Waren es doch andere Reaktionen dazwischen und auch jetzt als sonst. Ich schluckte gegen meine ausgetrocknete Kehle an und richtete meine Kleidung wieder etwas, zupfte das Oberteil hinunter und atmete einfach tief ein und aus. Ich legte meine Hände an meine heißen Wangen, mussten sie noch immer hochrot sein, während ich versuchte meine Gedanken zu ordnen. War gar nicht so leicht, wenn ständig einem die Bilder von gerade eben vor Augen rumschwirrten. Merkte gar nicht das ich immer noch auf Nates Bett saß.

    Cassady

    Ein Grinsen... ein Grinsen kam auf seine Lippen und ich hätte es ihm am liebsten aus dem Gesicht geschlagen. Ein drohendes Knurren in der Kehle als es nach meiner Frage sogar noch dümmlicher wurde. Dachte er etwa es war ein Spaß? In meinem Inneren machte ich für den Moment einen Schritt zurück, hielt quasi den Atem an um meine Beherrschung nicht zu verlieren. Mein Blick taxierte Devraj und blieb hart. Schließlich hakte er nach ob das mein Problem sei und beinahe hätte ich ihm wirklich zum Teufel gejagt, als... Das ist meine Schwester. Mir fiel ein Stein vom Herzen, doch zeigte ich es nach außen noch nicht. Hörte ihm erstmal zu, als wartete mein Innerstes darauf das noch etwas anderes kam. Er lachte noch immer als er fortfuhr. Niemals... Ich schnaubte leise und wollte einen Schritt zurück weichen, ihm an mich ranlassen wenn ich so offensichtlich verletzbar war? Nein, das schien mir nicht gut. Doch fehlte einem Teil von mir auch der Wille ihm auszuweichen, wollte es natürlich zulassen. Er griff dennoch nach meinem Arm, widerholte das Wort und zog mich an ihn ran. Drehte mich und ich spürte ihn in meinem Rücken, spürte den kühlen Luftzug an meinem Hals als er die Haare zur Seite. Niemals würde ich dir sowas antun... Sein Atem der meine Haut streifte ließ mich erschauern, meine Knie wurden dabei weich und er sprach wohl etwas tief in mir an. So das die sonst so freche Cass einfach nur sprachlos war. Seine Lippen berührten die empfindliche Haut an meinem Hals, es war ein Kuss sanft und tröstlich. Wobei Dev nicht einmal wissen konnte was... Meine Zähne trafen hart aufeinander und malmten leise als er von früheren Erfahrungen sprach. Früher... Ich hatte nie einen Grund gehabt eifersüchtig zu sein bei Jules, das hatte ich ja schon erwähnt, aber das danach... Es hatte die vorherige Cassady auf einen Bodensatz hinunter gebrochen. Ich hatte mich wieder aufgerappelt keine Frage. Die Frage war nur, zu welchen Preis?
    Sein Arm um meine Taille gab mir etwas mehr halt, er zog mich noch weiter an ihn. Wo ich noch etwas steif war und es ratterte merklich in meinem Kopf. Wieso sonst sollte ich so still sein? Natürlich kam die Peinlichkeit der Situation noch dazu. Herr Gott ich war auf seine Schwester eifersüchtig gewesen? Ja ich glaubte ihm das natürlich, er hatte mir bisher keinen Grund gegeben dies nicht zu tun. Ich entspannte mich allmählich bei seinen nächsten Worten und mein Körper schmiegte sich an seinen, nahm die Geste somit also an. Hob eine Augenbraue als er erklärte das ich um vieles Angst haben musste, aber nicht das er mich betrog... Ich atmete einmal tief ein und aus um die Anspannung und das was unter der Oberfläche brodelte aus meinem Körper zu bekommen. Ich schloss meine Augen für einen kurzen Moment, bevor ich sie wieder öffnete und mich soweit wieder gefangen hatte. Legte meine Hände an seinen Arm die mich umfangen hielten. Die Gewissheit, das Zusichern seiner Treue... es fühlte sich so unendlich gut an, legte sich wie Balsam auf einen Teil meiner Seele der verdammt tiefe Schluchten aufwies.
    Sein nächstes Kommentar entlockte mir schmunzeln und hob eine Augenbraue als er meinen A.rsch ansprach. "Mein Lieber, mit diesem Hintern konnte, kann und wird keine Andere je mithalten!" war mein Kommentar dazu, fand wieder etwas mehr zurück zu mir selbst. Während er seine Zähne über meinen Hals gehen ließ, mit seinem leisen Knurren sprach er wieder eine ganz andere Seite von mir an. Das andere Thema wollte ich einfach so stehen lassen. "Jetzt ist es mir verdammt peinlich und erscheint mir so lächerlich", murmelte ich und seufzte, wobei ich nun meinen Kopf drehte und zu ihm hochsah. Meinen Ellbogen etwas anhob und ihm für meine Verhältnisse meinen Ellbogen sachte in die Seite stieß. "Wobei dein Grinsen nicht gerade dafür gesorgt hat das ich mich besser gefühlt habe!" scholt ich ihn und bleckte spielerisch meine Zähne auf Wolfsart um ihn zu zeigen wie wenig ich davon gehalten hatte. "Was treibst du überhaupt hier draußen?" fragte ich schließlich und ließ meinen Blick über seine scharfen verdammt heißen Züge gleiten. Nicht das ich etwas dagegen hatte das er hier war... aber so nah am Lager?
     
  7. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich nickte knapp als Riley fertig war und sah nochmal zur zugezogenen Tür hinter der sich Lil verbarg. ,,Ich kümmer' mich darum.'', murmelte ich knapp und musterte den Mann, eben genau so wie er es just in diesem Moment tat. ,,Ist Lilly wach?'', hakte er schließlich nach und ich legte den Kopf leicht schief. ,,Ja, wieso?'', hakte ich nach und hob eine Augenbraue. Doch er schmunzelte nur. Wusste ich, dass die Kleine ihm ja irgendwo auch was bedeutete. Nicht wie anderen Mitgliedern hier.. er hegte eher Gefühle für sie als wäre sie seine Schwester. Unverständlich für mich aber er mochte die Kleine und hatte sich ja auch immer wieder nach ihr erkundigt wenn es nur ging. Oder aber eben sich mit ihr auch beschäftigt während der Trainings die uns auf die Spezialfälle vorbereiteten. Eigentlich sollte es mich daher weniger wundern, immerhin war ich quasi daran Schuld. Hatte ich ihm Lil's Obhut anvertraut um ein relativ gutes Gewissen im Kampf zu haben. Zudem war Riley einer meiner Art was die Befehlsausführungen anging. Er zog sich nicht einfach zurück sondern machte wie ihm befohlen.
    Ich nickte auf seine Frage, ob er denn mit ihr sprechen könnte und ich wandte mich an die Zimmertür. Ich klopfte an diese und sah hinein. Mein Blick fiel auf die Schwarzhaarige welche noch immer auf meinem Bett saß aber sich schon weitestgehend gerichtet hatte. ,,Besuch für dich. Falls du das willst..'', murmelte ich fast schon kühl in den Raum hinein und betrachtete ihr Gesicht. Die Wangen waren leicht rot, nicht mehr ganz so wie noch wenige Momente zuvor und bei Lil könnte man wohl auch darauf schließen, dass sie einfach peinlich berührt war, weil jemand für sie kam und nicht nur für mich.

    Devraj
    ,,Das glaube ich auch.'', grinste ich frech auf ihre Bemerkung hin und sah ihr kurz darauf entgegen. ,,Du wusstest es nicht besser. Und in dem Moment kann ich dir auch verzeihen, dass du es nicht gleich gesehen hast.'', sprach ich ihr bei und wollte ihr diese Scham nehmen. Immerhin war sie noch kurz zuvor unter einen Brocken Gestein eingeklemmt gewesen. Sie touchierte mich mit ihrem Ellbogen und veranlasste mich dazu sie freizugeben. Was ich schließlich auch tat und sie sich zu mir umdrehte. Sie beschwerte sich auch gleich über mein Grinsen und ich konnte nicht anders, kam es gleich wieder zum Vorschein. ,,Es war einfach für mich komplett absurd, Cass. Immerhin.. Es ist meine Schwester.'', meinte ich belustigt und schüttelte kurz erneut den Kopf, sah ihre Geste und sah ihr entschuldigend entgegen während ich mit den Schultern zuckte. Kurz daraufhin kam auch schon die Frage, was ich denn hier draußen tat. Tja.. Das wusste ich irgendwie selbst nicht so recht. ,,Gegenfrage, was tut so eine verboten gutaussehende Blondine hier alleine im Wald?'', raunte ich und meine Augen blitzten auf. Immerhin war es ja auch recht sonderbar sie hier alleine anzutreffen - wusste ja nicht von den Wolftrieben die so in ihrem Körper lungerten und das dies vielleicht ein Grund sein könnte. In der nächtlichen Patrouille war sie wohl auch nicht, denn dann wäre sie ebenso wenig alleine unterwegs.
     
  8. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Ich hörte die Stimmen nur gedämpft hier drinnen, verstand aber nicht was gesprochen wurde. Nachdem Nate ja der Leiter des Camps war, konnte es nur etwas wichtiges sein oder? Ich sah auf als ich die schweren Schritte hörte, kurz darauf ein klopfen und den dunklen Haarschopf von Nate als er herein sah. Ich konnte nicht anders als ein sanftes –wenn gleich wohl unsicheres- Lächeln auf meine Lippen zu zaubern. Brachte sein Anblick doch gleichsam auch wieder mein Herz zum Rasen. Ich legte den Kopf leicht schief als Nate meinte das Besuch für mich da war, wenn ich wollte. Besuch für mich? Ich rappelte mich auf, kam etwas wackelig auf die immer noch weichen Beine. Rot war ich noch wegen den Gedanken und den Küssen, fühlte es sich doch noch immer so an als würden Nates Lippen auf meinen liegen. Ich fühlte mich auch jetzt nicht irgendwie beleidigt weil Nate wieder erkaltet war. Nur…etwas verunsichert. Die Frage kam auf ob das nun von ihm zu einem Running Gag werden sollte. Dass er mich küsste, halb in den Wahnsinn trieb und dann wieder wochenlang am langen Arm verhungern? Hoffnungen machte, um sie dann wieder… Ich biss mir wieder auf die Lippe, wie immer wenn mich was beschäftigte. Nein, heute war etwas anders gewesen. Ich nickte schließlich und schloss zu ihm auf, nahm seine Wärme und seinen Duft wieder wahr und erschauerte darunter. Beim Anblick von Riley der da in der Tür stand, erschien auch wieder eines meiner typischen Lächeln, hatte es jedoch nichts mit dem zärtlichen zu tun, welches Nate gerade noch bekommen hatte. „Riley! Wie schön!“ rief ich freudig aus. Froh darüber das auch er wohl behalten war. „Wie geht es dir?“ fragte er und sah mir freundlich und aufmerksam entgegen. Ich nickte. „Alles gut“, sagte ich und mein Lächeln wurde etwas breiter. Er sah von mir zu Nate mit einer erhobenen Augenbraue und einem wissenden Blick, als schien er zu wissen. Wölfe hatten ja feinere Sinne und vermutlich roch er den jeweils anderen an Nate und mir. Nur gut das ich das nicht verstand in dem Moment, andernfalls wäre ich wohl vor Scharm versunken. „Hast du Lust noch einen Happen essen zu gehen?“ fragte er und ich warf einen Blick über meine Schulter zu Nate. Der erst zu überlegen schien, zögerte als ob es ihm nicht unbedingt recht wäre, aber schließlich mit einem nicken sein Einverständnis gab. Ich glaubte es ja kaum das er mich gehen ließ. Oh..das musste ich dringend ausnutzen! Ich schenkte erst Nate ein Lächeln und sah dann wieder zu Riley. „Eine Kleinigkeit kann ich immer vertragen!“ meinte ich dann leise kichernd, ehe ich schnell in Schuhe und Jacke schlüpfte. Für einen Moment innehielt als ich Nate entgegen sah. Wie gerne ich mir einfach noch einen Kuss gestohlen hätte, doch… Verdammt Lilly!Meine Wangen wurden rot ich wusste es, waren es doch diese Gedanken an vorhin. „Keine Sorge, ich pass auf mich auf und schone mich auch!“ versicherte ich Nate noch einmal. Bevor ich mit Riley die Hütte verließ… nicht das Nate es sich nochmal anders überlegte. Wer wusste schon ob ich morgen die Gelegenheit bekam seinen wachsamen Augen zu entkommen.

    Riley war mir ein guter Freund geworden, er kümmerte sich um mich und hatte auch im Kampf gut auf mich aufgepasst. Ich hatte ein gutes Gefühl wenn ich in seiner Nähe war, schien er sich auch wirklich dafür zu interessieren wer ich war. „Du führst doch was im Schilde“, hörte ich ihn schließlich neben mir sagen und ich sah zu ihm hinüber. Natürlich fühlte ich mich ertappt, hatte ich es wohl sonst eher nicht so eilig von Nates Seite zu kommen. „Wie kommst du da drauf?“ fragte ich ihn mit einem meiner süßen unschuldigen Lächeln. „Man sieht dir sowas schon an der Nasenspitze an!“ meinte er und seufzte. „Du weißt das ich nichts machen werde, dass den Boss verärgert…“ Ich winkte gleich ab. „Ach… nein sowas doch nicht!“ wehrte ich ab und lehnte mich näher an Riley, spähte über meine Schulter um sicher zu gehen das besagter ‚Boss‘ nicht doch hinter uns war. „Es ist nur so dass ich Nate mit einer Kleinigkeit überraschen möchte“, flüsterte ich und Riley schmunzelte nur. So gingen wir zielstrebig zur Kantine wo um diese Zeit nur noch wenig los war. Einzeln saßen Grüppchen beieinander und spielten Karten oder unterhielten sich einfach. Da die Küche Gabys Bereich war, erwischte ich sie auch genau dort und sie sah mir nur überrascht entgegen. Ich huschte sogleich an ihre Seite, ergriff ihre Hände und fragte natürlich ob es ok war wenn ich mir das eine oder andere aus der Küche borgte. Es brauchte nicht viel Überredungskunst, erschien auch auf den Lippen der älteren Frau ein wissendes Lächeln. Schienen alle hier viel eher zu wissen als Nate und ich. So machte ich mich, unter Riley aufmerksamen Blick –nun gut er hatte einen Teller in der Hand und schob sich Gabelweise das Essen rein- ans Werk um Nate einen kleinen Kuchen zu machen. Es war eigentlich nichts Besonderes, musste ich ja mit dem Arbeiten was da war, aber ich gab mir wirklich alle Mühe.


    Cassady

    Er erteilte mir quasi die Absolution was meine Eifersucht anging. Ja wenn man die Umstände betrachtete… hatte er durchaus recht. Als ich ihn meinen Ellbogen gab, ließ er mich schließlich frei damit ich mich umdrehen konnte um ihn auch anzusehen. Er erklärte das es für ihn absurd war… klar wäre es für mich wohl auch wenn die Seiten vertauscht gewesen wären. Nun es gab ja Familien da sollte sowas vorko…Oh pfui, Cass! Nein, das wollte ich nicht einmal zu Ende denken. Ich wartete anschließend auf seine Erklärung was er hier machte. Stattdessen kam er mit einer Gegenfrage und ich verdrehte gespielt genervt die Augen. Erinnerte mich nur zu gut an dieses prickeln unter meiner Haut, welches mich schließlich ja auch hier her gelotst hatte. Mit einem Mal war ich einfach in Spiellaune, also… wenn er mir schon nicht einfach antworten wollte, wieso sollte ich es ihm dann so einfach machen? „Du möchtest wissen was ich mein atemberaubender hintern und ich hier machen?“ hakte ich nach. Mit einem Mal ganz die Raubkatze die in mir steckte. Legte ich meine Hand an den Reißverschluss meiner Jacke und zog ihn auf. Wich einen Schritt dabei von ihm zurück, während die Jacke von meinen Schultern und zu Boden glitt. Öffnete meine Hose und schob sie gleichsam hinunter. Streifte die Schuhe auch gleich ab. Stand schließlich in Unterwäsche in der Kälte vor ihm, feine Gänsehaut überzog meinen Körper, mit einem verführerischen Lächeln auf den Lippen und Augen die frech und verspielt hervorblitzten. Ich kam auf ihn zu, legte meine Hand an seine Brust, bevor ich mich auf die Zehenspitzen stellte und einen Kuss knapp unter seinem Ohr hauchte, frech in die weiche Haut zwickte. „Dann musst du diesen Hintern erstmal fangen!“ knurrte ich erregt, bevor ich einen Schritt zurück machte. Während er noch überlegte ob das nun ein Scherz war oder nicht, rief ich nach dem Wolf in mir. Spürte den Schmerz der mit der Verwandlung immer einher ging, doch schon lange war er ein Teil von mir. Ich spürte wie meine Glieder sich streckten und beugten, der Körper sich formte und ich schließlich auf allen Vieren in meiner tierischen Gestalt dastand. Mit einer Geste und Aufforderung, also Hintern hoch und Vorderpfoten unten, jaulte ich ihn an, bevor ich am Stand kehrt machte und schnell im Unterholz verschwand. Er war ein Vampir, er hätte mich wohl schneller eingefangen als ich schauen konnte. Nun… kam zumindest darauf an wie er spielen wollte. Für einen Wolf war ich verdammt schnell. Im Rennen hatte mich bisher keiner geschlagen, aber gegen die Blutsauger mit dieser Hyper-Geschwindigkeit kam ich natürlich nicht an.
     
  9. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich verfolgte das anfänglich kurze Gespräch der Beiden, ehe auch schon Riley bei ihr nachfragte, ob sie denn was Essen wollte. Da wurde ich dann wieder hellhöriger und mein Blick heftete sich auf den Hinterkopf der Schwarzhaarigen. Fragte sie mich förmlich mit ihrem Blick und ich musste zugeben, dass ich erst darüber nachdachte. Immerhin war es eher eine Seltenheit Lil hier alleine durch das Lager stapfen zu lassen, aber Riley war bei ihr.. So nickte ich knapp der Kleinen entgegen und das Lächeln auf ihren Zügen vergrößerte sich. Sie bejahte seine Frage kurz daraufhin und schlüpfte schon in ihre Jacke, bevor sie innehielt und sich zu mir drehte. „Keine Sorge, ich pass auf mich auf und schone mich auch!“, versicherte sie mir noch und bevor sie auch schon aus der Hütte mit dem Wolf verschwand. So stand ich hier nun alleine und .. irgendwie gefiel mir das gar nicht. War ich früher doch so gern für mich allein gewesen umso weniger konnte ich es jetzt ab. Lil begleitete mich doch erst seit.. ein paar Monaten. Naja gut einem halben Jahr fast. Unglaublich.
    Ich schüttelte den Kopf und somit die Gedanken ab. Sah mich in dem Raum um, öffnete dann die Tür und betrachtete die beiden Betten. Nun gut. Dann könnte ich wohl in Ruhe trainieren ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass die Schwarzhaarige sich gleich wieder übernahm..
    Sport und eine Dusche, danach noch bei Cass vorbei. Das war dann auch schon mein Plan. So hatte ich mich in die Sportsachen geschmissen und fand mich wenig später auf den Trainingsplatz wieder. War hier der eine Teil mit den Geräten auch überdacht. - Eine kleine Anweisung meinerseits, dass hier Geräte zu stehen haben. Immerhin konnte man nur so vernünftig Kraft aufbauen. Die Hanteln alleine waren schon eine Bereicherung. Zwar ungewöhnlich aber ein Wolf sollte nicht nur über Schnelligkeit und Wendigkeit verfügen.. Sondern vor allem über Kraft. Immerhin waren die Vampire ja auch nicht gerade langsam oder schwach. Ich sah mich in diesem.. 'Raum' um, ehe ich dann auch schon bei den Hanteln anfing. Aufwärmen tat ich mich in der Regel nicht, eher durch weniger Gewicht und mehr Wiederholungen bevor ich zu dem Üblichen zurück kehrte.

    Devraj
    „Du möchtest wissen was ich mein atemberaubender hintern und ich hier machen?“, stieg sie auf meine Anspielungen vorher mit ein wie mir schien. Ihr Blick versicherte mir zumindest genau das, denn ihre Augen blitzten verräterisch auf. Sie trat einen Schritt zurück und fasste den Reißverschluss ihrer Jacke, ehe die wenig später zu Boden sank. Konnte gar nicht anders als ihr nur dabei zu zuschauen. Was hatte sie vor? Wollte sie etwas direkt hier..? Ohne jegliches - da waren auch schon die langen, eleganten Beine ihrer Kleidung entledigt und ich schluckte kurz. Es dauerte auch nicht allzu lang da stand sie hier halbnackt von mir. Sprang mein Körper natürlich sofort auf dieses atemberaubende Bild an und wollte gerade einen Schritt auf sie zu machen da kam sie schon auf mich zu. In ihren Augen saß der Schelm und ließ die grünen Seen nur verräterisch auf blitzen. Mein Körper wusste so schon kaum wo vorne und hinten war, bis sie dann auch noch einen Kuss knapp unter mein Ohr hauchte - mich binnen Sekunden ein Stück weiter unten am Hals zwickte und das Knurren in mir aufkam. Pulsierte das Herz in einem schnelleren Schlag und die Haut prickelte, schien ein Feuerwerk zu entflammen dort wo sie mich berührte und das trotz dem Stoff des zwischen uns war. Meinerseits natürlich. Immerhin stand diese unglaubliche Frau hier halbnackt im tiefsten Winter. „Dann musst du diesen Hintern erstmal fangen!“, knurrte sie mir zu und ich sah ihr gebannt nach. Fühlte mich selbst wie in Trance und als wäre ich nur ein Beobachter.. Realisierte ihre Worte kaum sondern beobachtete das Szenario was sich hier vor mit bot.
    Was tat sie .. Wandelte sie sich? Hatte in solch einer völligen Ruhe noch nie mitbekommen - in der Schlacht selbst war es doch eher etwas nebensächliches weil man sich andere Angreifer vom Leib halten musste. Mein Blick fuhr über ihren Körper, wie sie sich zuerst krümmte und rekelte, bis schlussendlich ein graubrauner Wolf mit leuchtend grünen Augen vor mir stand und mir entgegen sah. Sollte womöglich nun eher Angst haben, denn der Biss war für mich nach einige Zeit tötlich aber ich wusste, dass es sich hier immer noch um meine Cassady handelte. Wusste nichts von der Wolfsnatur und ob es nicht vielleicht auch soweit ging, dass die Triebe sie ergreifen konnten - hatte ja niemals so einen engen Kontakt mit einem Wolf gehabt. - Wortwitz: Engen Kontakt - Okay, Dev falscher Zeitpunkt um daran zu denken.
    Ich blinzelte ihr entgegen und legte den Kopf leicht schief als sie ihr Hinterteil in die Luft empor streckte und mir entgegen jaulte. ,,Ich sprech' kein.. wölfisch. Oder hundisch?'', meinte ich belustigt. Hatte mich auch nie mit diesen Tieren beschäftigt, also auch keinem normalen Hund oder Ähnlichem. Hatte anderes zu tun. Daher verstand ich auch wenig von der Gestik der Tiere. Mein Blick huschte ihr hinter her als sie an mir vorbei stob und in den Wald hinein. Verschwand dieser graubraune Wolf im Dickicht und ich runzelte die Stirn. Schien wie gefesselt. ,,Was hatte sie noch gesagt?'', fragte ich mich selber und sah weiter zu dem Punkt an dem sie verschwunden ist. Ein Grinsen breitete sich auf meinen Zügen aus. Fangen spielen, wirklich? Wusste sie doch nur zu gut um die Schnelligkeit aber bitte, wenn sie es so wollte.
    Binnen weniger Sekunden hatte ich Cassady eingeholt, stand vor dem Wolf auf einer kleinen Lichtung in diesem Wald und verschränkte die Arme vor der Brust. Hatte sie natürlich noch mehr als genug Ausweichmöglichkeiten. Wäre es nur allzu unklug hier wirklich was in den Wald zu rufen - wusste ich gerade nicht um die Uhrzeit bescheid, denn dann wüsste ich auch den ungefähren Standpunkt der Patrouille. Daher würde es wohl eher ein leises Spielchen hier werden. ,,Och komm schon Cass, lass dir was einfallen.'', grinste ich frech auf als sie mir genau entgegen hechtete, hatte sie wohl dies nicht kommen sehen. Musste zugeben sie war schnell, aber dennoch reichte es noch nicht wirklich an einen Vampir heran.
     
  10. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Mit der Backform hatte ich natürlich etwas improvisieren müssen. Hatte dafür einen kleinen Topf genommen, ordentlich eingefettet und bemehlt. Es war ein heller Standardkuchenteig den ich verwendet hatte, mit Zimt und frischen Äpfeln welche ich gewürfelt hatte, verfeinert. Auch im Bordell hatte ich oft gebacken, auch des Öfteren improvisieren müssen wenn mal was knapp war. Ich seufzte leise bei den Gedanken an mein altes Zuhause. "Alles in Ordnung Lilly? Gehts dir nicht gut oder sowas?" hörte ich Riley hinter mir und ich sah auf. Wieder einmal winkte ich ab und lächelte wieder. "Ach, nein, nur ein paar Erinnerungen!" antwortete ich beschwichtigend. Ging hinüber zum Ofen um hinein zu sehen. Der Kuchen war in Begriff hoch zu backen. Der feine Duft breitete sich schon allmählich in der Küche aus und ich sah Rileys Blick. Leise kicherte ich. "Wenn du brav bist, bekommst du vielleicht auch irgendwann mal einen!" meinte ich belustigt. Dieser hier... dieser gehörte allein Nate. War vielleicht ein etwas selbstsüchtiger Gedanke, hatte ich ihn doch mit Zutaten gemacht die für das ganze Rudel bestimmt waren, aber schließlich sollte es eine Art Dankeschön sein oder auch eine Geste? Nach den Küssen von vorhin wusste ich sowieso mal wieder nicht mehr wo mir der Kopf stand und vor allem... wo stand ich genau bei Nate? Mittlerweile waren Riley und ich alleine, Gaby hatte uns ihre Küche anvertraut und natürlich würde ich sie so hinterlassen wie wir sie vorgefunden hatten. Ich lehnte mich neben Riley gegen den Küchentheke und naschte von den Häppchen die Gabriella mir noch hergerichtet hatte. Wäre ja auch etwas auffällig wenn ich dann in die Hütte zurückkam und erst recht Hunger hatte. "Der Boss ist ein verdammter Glückspilz", schmunzelte Riley und ich sah ihn überrascht an. "Was meinst du?", stammelte ich und Riley hob eine Augenbraue, schmunzelte dabei belustigt. Resignierend seufzte ich und ließ meine Schultern hängen, während ich mich hochstemmte und auf die Arbeitsplatte in meinen Rücken setzte. Ich war ehrlich verwirrt und fragte mich ob es wirklich so gut gewesen war, das so unausgesprochen zu lassen. Die Füße baumelten in der Luft und ich sah auf meine Schuhspitzen. "Hey... komm schon Onkel Riley kannst du es doch erzählen!" hauchte Riley und tupfte mich mit dem Ellbogen an. Ich runzelte die Stirn und sah zu ihm auf. "Onkel Riley?" fragte ich schmunzelnd und er wackelte mit seinen Augenbrauen, was mich den Kopf schütteln und leise kichern ließ. Er verstand es mich wieder aufzuheitern. Riley war wie der große Bruder den ich niemals hatte... Nun, natürlich wusste ich nicht wie fleißig mein Vater tatsächlich war und ob nicht doch das eine oder andere Geschwisterteil -zu minderst zur Hälfte- irgendwo rumlief. Ich kannte zumindest keinen von ihnen. "Alles gut Riley, wirklich!" meinte ich. Ich ertappte mich dabei wie ich immer wieder zur Tür schielte, beinahe schon erwartete das Nate jeden Moment zur Tür hinein kam, nur um zu überprüfen ob ich auch wirklich brav war. Aber alles blieb ruhig. Der Kuchen würde nicht mehr allzu lange brauchen, vielleicht eine halbe Stunde? Kam auch immer etwas auf den Ofen an.
    Ich rieb meinen Nacken, fühlte mich immer noch ganz steif, was wohl nach drei Tagen rumliegen nicht weiter sonderlich war. Wir unterhielten uns einfach weiter während wir darauf warteten das der Kuchen fertig wurde. Es war eine angenehme entspannte Atmosphäre und auch ganz gut einfach über belangloses Zeug zu quatschen. Der Geruch von Zimt und Apfel breitete sich immer mehr aus und ich hoffte schon das Nate weit genug von hier weg war und ich nicht gleich schon 10 Kilometer gegen den Wind den Brate...äh Kuchen roch. Ich öffnete das Rohr und zog den Kuchen heraus, die heiße Luft kam mir sogleich entgegen und ich musste mein Gesicht eben abwenden. Stach dann mit einem Stäbchen hinein und nickte zufrieden. "Er ist fertig!" verkündete ich freudig und griff nach einem Lappen und holte den heißen Topf heraus.
    Nach ein paar Minuten auskühlen, stürzte ich ihn auf einen Teller. Er hatte eine witzige Form, aber sah sonst sehr gut aus und ich war froh das er ohne Probleme als Ganzer aus seinem Behältnis gekommen war. Ich betrachtete zufrieden mein Werk und hoffte das er Nate zusagen würde. Ich wusch noch eben den Topf ab und sorgte dafür das alles sauber war, bevor ich den Kuchen mit einem Tuch abdeckte und den Teller griff. "Ich bin soweit!" meinte ich zu Riley, welcher nickte und schon setzten wir uns gemeinsam in Bewegung.

    Cassady

    Er würde es schon noch lernen... die Frage war nur ob es gut war wenn er tatsächlich Gestik und dergleichen von Wölfen lesen konnte. Zumindest nicht solange wir...Feinde waren? Der Gedanke das er dies alles gegen mich und das Rudel verwenden konnte streifte mich. Unsinn. Ich schüttelte den Kopf und sah ihn gerade noch rechtzeitig vor mir erscheinen, als er mich auch schon überholt hatte. Schlitternd kam ich zum stehen, dabei setzte ich meinen pelzigen Hintern schon beinahe auf den Boden. Er spielte natürlich sofort seine Schnelligkeit aus, ich stieß ein Geräusch aus das eine Mischung aus jaulen und maulen war. Senkte meinen Kopf und ging in Lauerstellung, machte zwei Schritte in einem Bogen um ihn. Die leuchtend grünen Augen aufmerksam auf ihn gerichtet auf jede Bewegung achtend. Für gewöhnlich war die Tiergestalt aggressiver, vor allem wenn Vampire in der Nähe waren... Wir hatten wohl das Glück das auch mein Wolf gefallen an Devraj fand. Hmm... wenn dies hier spannend werden sollte musste ich es wohl etwas anders angehen. Natürlich war dadurch mein Ehrgeiz geweckt. Also sprang ich erst mit einem leisen Grollen in seine Richtung los, bevor ich einen Haken schlug und auch schon in eine andere Richtung davon stob. Natürlich würde ich Devraj nie beißen. Schlüpfte tiefer in den Wald, weg vom Lager und ins Unterholz, ich kannte die Gegend ja gut genug um ihn in Richtung von eher unwegsamen Gelände zu lotsen. Achtete dabei darauf das ich öfter die Richtung wechselte. Doch das Prickeln verriet mir das er mir immer dicht auf den Fersen war... ob er dieses Kribbeln auch spürte? Das würde ich ihn gleich fragen nachdem unser kleines Spiel hier fertig war. Erst erstmal nahm ich all meine Sinne zusammen und versuchte ihn mit einzelnen Duftspuren ein wenig in die Irre zu führen.
     
  11. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich hatte das Training relativ kurz gehalten. Musste schließlich bedenken, dass ich seit Tagen nicht richtig geschlafen hatte und mehr als die Mahlzeit heute war auch nicht drin gewesen. Hatte mich die Sache mit Lilly doch mehr eingenommen als ich wirklich wahrgenommen hatte. Denn die Muskeln wollten auch nicht mehr so wie ich es gewohnt war. War also auch mit leichterem Gewicht eingestiegen. Was drei vier Tage da so alles ausmachten wenn man für gewöhnlich täglich trainierte.. Schob es aber einfach weiter auf die fehlende Ruhe und das wenige Essen. Woher auch sonst sollte der Körper die nötige Energie finden?
    Nach dem Training war ich zur Hütte zurück gekehrt und wie erwartet: Lil nutzte wohl ihre freie Zeit deutlich aus. Huschte innerlich gleich die Frage auf ob ich sie mit dem von vorhin vergrault hatte oder ähnliches... oder ob sie es einfach Leid mit mir war? Musste ja zugeben, dass ich immer wieder hin und her sprang. Nun ergriff sie wohl etwa gleich die Gelegenheiten um Abstand zu gewinnen? Ich schüttelte den Kopf. Lil machte vieles aber nicht so etwas. Hatte sie in den letzten Monaten doch schon deutlich gelernt mir auch passende Widerworte zu geben, wenn sie etwas wirklich fuchste. So auch hier, oder?
    Ich schob die Gedanken beiseite, ein Vorteil wenn man nichts hatte woran man sich den Kopf zerbrechen müsste - man machte sich eben nicht solche Gedanken und hatte seine Ruhe. Einer der Gründe warum ich alles von mir fern gehalten hatte.. Mitunter. Hoffte nur, dass sich meine Vermutungen nicht bewahrheiteten weder in Bezug auf mich noch womöglich auf Lil. Ich schluckte und schüttelte erneut den Kopf. ,,Schluss jetzt.'', brummte ich mich selbst an und hörte das leise Jaulen des Wolfes in mir. Ja.. Gedanken die man sich doch tatsächlich machen müsste.. Was wäre wenn..?
    Pullover, Boxershorts, Jeans.. eben alles was ich bräuchte nach der Dusche raffte ich zusammen und verzog mich auch sogleich zu den Duschen. Wie erwartet waren die Räume leer. Ich stellte meinen Kram ab, schnappte das Handtuch und hing dieses über die Kabine. Die Kleidung schnell von den Körper gestreift und es war eine Wohltat diese Dusche. Die Gedanken schienen mit einem Mal wie abgewaschen - oder verdrängt - widmete mich einzig und allein der Entspannung. Immerhin hatte das Training da auch schon einen guten Rest dazu beigetragen.
    Frisch geduscht, wieder angezogen und auch schon in der Hütte. Ich saß an dem Schreibtisch und blickte auf die Papiere. Hatte das Gespräch mit Cass erst einmal auf Morgen vertagt, oder vielleicht noch später wenn ich doch nochmal die eiskalte Luft brauchte. Immerhin stand die Arbeit an und davon war immer noch eine Menge übrig..

    Devraj
    Sie bremste und kam schließlich vor mir zum Stehen. Mein Blick ruhte auf ihr und ich hob eine Augenbraue als sie so vor sich her maulte. Sie senkte den Kopf und schien.. mich zu beobachten, lauerte regelrecht. Sie lief um mich herum und im nächsten Moment sprang sie in meine Richtung. Das Knurren aus ihrer Kehle nicht zu vergessen und ich tat einige Schritte zurück. ,,Verdammt Cass.!'', brummte ich leise und fing mein Gleichgewicht wieder. Wollte nur ungern wieder mit einem Biss heim kehren. Sicher, sie würde es bestimmt nicht mit Absicht tun, aber was wusste ich schon wie viel Kontrolle die Menschen-Cassady über den Wolf-Cassady hatte? Konnten ja demnach auch zwei verschiedene Geister sein - zumindest hatten wir Vampire dafür noch kein Gespür. Wie auch? Sie waren Tiere und aus. Sie waren eigentlich unsere Feinde und nicht irgendwelche Verbündete die wir näher kennen lernen wollten. Wobei Cass ja auch wiederrum viel mehr für mich war. Ich fing mich wieder und meine Gedanken. Wie stellte die Blondine es denn ständig an, dass ich so versank?! Brummend lauschte ich in den Wald hinein, lauschte den Tritten der Pfoten auf dem Unterholz und schmunzelte keck. ,,Hab dich.'', raunte ich leise vor mich her und stob auch schon davon.
    Sie hatte mich zuerst in die Irre geführt, denn abgesehen vom Hören - was bei der Geschwindigkeit auch gerne mal daneben ging - hatte ich ja auch noch meinen guten Geruchssinn. Vielleicht nicht ganz so gut wie bei den Wölfen aber besser als die eines Menschen. Sie hatte auf alle Fälle zuerst einen anderen Weg eingeschlagen und sich wohl absichtlich umentschieden. Also schlug auch ich um und folgte der weiteren Fährte. Blieb wieder für einen Moment lang stehen nur um zu hören ob ich denn auch nicht wieder auf dem Holzweg war. Hatte zudem ja auch noch den Vampirvorteil schlecht hin. Sie war 'mein'. Ich hatte ihr Blut getrunken und sie meines, wir waren quasi sowas wie.. verbunden. War mir sicher, dass Wölfe dieses Gefühl nicht spürten. So spürte ich dieses Prickeln der Haut, lauschte weiter in die Dunkelheit und preschte wieder davon.
     
  12. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Ich wusste natürlich es würde nichts bringen Riley zu versichern, dass ich die letzten zehn Schritte auch alleine zur Hütte schaffte. Bei seiner Pflichterfüllung war er wohl genauso stur wie Nate selber. Er brachte mich bis zur Tür und ich schenkte ihm noch einmal ein freundliches Lächeln. "Vielen Dank Riley!" bedankte ich mich leise und hob den Kuchen an. "Ohne dich hätte ich das wohl nicht hinbekommen!" meinte ich und schmunzelte. Er erwiderte das Lächeln und zwinkerte mir zu. "Wenn das nächste mal etwas für mich abfällt jederzeit wieder Lilly!" gab er frech von sich und ich konnte ein kleines Kichern nicht verkneifen. Naja... wer wusste schon wann es ein nächstes Mal gab.
    "Schlaf gut!" verabschiedete ich mich schließlich und er öffnete mir noch die Tür, da ich die Hände ja mit dem Teller voll hatte. Ich trat in die Hütte ein und lauschte erstmal. "Nate?" fragte ich leise in die Hütte, sah aber natürlich das Licht vom Büro aus. Ich stellte den Kuchen vorsichtig auf der Kommode ab, darauf bedacht ihn nicht mit meiner Geschicklichkeit noch auf den Boden fallen zu lassen. Ich streifte die Schuhe ab und hängte die Jacke an den Haken. Zupfte meine Kleidung zurecht und strich meine Haare aus meinem Gesicht, bevor ich nach dem Teller griff. Ich richtete mich auf und atmete einmal tief ein und aus. Mit einem Mal wieder ganz aufgeregt. Erstens... ich war wieder allein mit Nate und zweitens, war ich doch etwas unsicher wie er wohl auf den Kuchen reagieren würde. Ich biss mir auf die Unterlippe und straffte meine Schultern. Würde jetzt sicher nicht kneifen! Also drehte ich mich herum und durchquerte den kleinen Raum um zum Büro zu gehen. Sah Nate am Schreibtisch sitzen, wie die letzten Male wo ich ihn dabei gesehen hatte, sah er alles andere als glücklich über diese Aufgabe aus. "Ich...ich habe dir was mitgebracht", sagte ich leise und spürte wie mir das Herz bis zum Halse klopfte. Ich zögerte für einen Moment, bevor ich den Raum betrat, den abgedeckten Kuchen auf den Teller vor mir. Es war eine kleine Geste, als Dankeschön... für alles? Ein Zeichen meiner Zuneigung? Irgendwie wohl alles gemischt.
    "Ich musste etwas improvisieren, aber ich hoffe er schmeckt dir", erklärte ich, während ich den Teller auf eine freie Stelle an seinem Tisch abstellte.

    Cassady


    Ich hatte ihn wohl mit einem Grollen etwas erschreckt, aber das war auch gut um es gleich für meinen Vorsprung auszunutzen. Hatte ich es wohl geschafft ihn etwas in die Irre zu führen, zumindest stand er nicht wie vorhin auf einmal vor mir. Zufrieden trabte ich weiter, rieb mich an Bäumen wo ich vorbei kam um meinen Duft weiter zu verteilen. Ganz blöd war ich ja nicht und wusste sehr wohl meine Spuren zu verwischen oder so zu verzweigen das man erstmal etwas brauchte um sie wieder aufzunehmen. Es war aufregend dieses Prickeln immer wieder anwachsen und verebben zu spüren, steigerte es irgendwie die Spannung zu wissen das er da war. Faszinierend... Natürlich war ich neugierig was es damit auf sich hatte. Nachdem ich sicher war das ich genügend Vorsprung haben würde, löste ich den Knoten quasi auf und lief eine gerade Strecke. Fand die Höhle zielsicher, der Mond spendete den Wolfsaugen genug Licht um gut sehen zu können, zumal die anderen Sinne ebenso geschärft waren. Es war eine große Felswand und dazwischen führte ein Eingang der groß genug war damit Dev aufrecht durchschreiten konnte. Es roch leicht feucht hier, ein Gemisch aus Stein und Erde. Der Stein war warm, dementsprechend der Raum auch mehr aufgeheizt. Unter der Erde flossen warme Wasserströme, irgendwo weiter entfernt war sogar eine heiße Quelle, was die Wärme hier erklärte. Hier war es allerdings auch wieder verdammt dunkel, das wenige Licht das durch den Eingang kam, ließ mich nur Silhouetten hier sehen. Ich atmete tief durch und wandelte mich schließlich, wollte bevor Devraj mich fand in meiner ganzen Pracht hier stehen. Ich stöhnte heiser und es schüttelte mich etwas ab, als das Fell wich und ich wieder aufrecht in meiner menschlichen Hülle hier stand. Gänsehaut zog über meinen Körper, die kühle Luft reizte sie doch. Sachte strich ich meine Haare aus meinem Gesicht und verfolgte gespannt dieses kribbeln unter meiner Haut welches mehr und mehr zunahm...
     
  13. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ein was Gutes hatte dieser ewige Papierkram: Er lenkte ab. Von allen Gedanken die mich so umkreisten und wieder einmal hielt ich die Berichte von Hunter und seinen Vermutungen gegenüber Cassady in der Hand. Hatte die Berichte noch einmal durch gelesen und der Sonderauftrag dahinter dämmerte mir wieder im Kopf. Sollte ich der Sache vom Obersten aus weiter nach gehen und schauen, was sich da wirklich hinter verbarg. Nahm mir das für die nächste Zeit in Anspruch. Bisher konnte ich nicht allzu viel ausmachen. Abgesehen davon war dieser.. Ich verzog das Gesicht und rümpfte die Nase. Wie hieß er gleich? Daniel? Dylan? Nein, der hatte so einen komischen außergewöhnlichen Namen - sagte das Gottesgeschenk, oder wie? Belustigt schüttelte ich den Kopf. Meine Mutter und ihre Namensgebungen. Die Gedanken drifteten wieder zu weit ab. Devraj! Genau. Das war sein Name. Aber immerhin hatte sie ihn erschossen, richtig? Also war diese Sache doch eigentlich auch abgehakt. Einen Untoten zu töten und dieser erwachte wieder zum Leben war selbst für unsere Welt zu schräg. Keiner konnte dem Tod entfliehen, zumindest kein zweites Mal. Spürte den leichten Schauer der über meine Haut fuhr, quasi als Zeichen das mir etwas sagen sollte aber natürlich war das auch nur eine Spinnerei.
    Mein Blick erhob sich als ich Stimmen wahrnahm, gedämpft und ich verstand keinen Ton aber ich hörte sie. Das war doch Lil? Die Tür öffnete sich und zufrieden nickte ich, ehe ich mich wieder an die Arbeit wandte. ,,Nate?'', hallte auch schon die zarte Stimme durch den Raum und wieder war ich von den Papieren hier vor mir abgelenkt. Ich legte den Stapel mit den Berichten zwecks Cass bei Seite und sah kurz zur Tür hin auf. ,,Bin hier.'', gab ich nur knapp zum Verständnis ihrer, als wäre es nicht eigentlich offensichtlich. Wieder wandte ich mich an den nächsten Stapel, las nur die Überschrift und verdrehte genervt die Augen. Wann nahm das hier ein Ende? Konnte ich mir nicht eine Sekretärin einstellen lassen? Vielleicht fand ja Lil daran gefallen?
    Ich sah auf als Lil wenig später in der Tür stand. In ihren Händen ein Teller bedeckt mit einem Tuch aber der Geruch ließ schon erahnen was sich darunter verbarg. ,,Ich...ich habe dir was mitgebracht", murmelte sie vor sich her und ich legte den Kopf leicht schief. Wieder war da dieses verräterische Zucken der Mundwinkel und sie kam weiter auf mich zu. Sagte etwas davon, dass sie improvisieren hatte müssen und stellte den Teller auf den neu freigewordenen Platz auf dem Schreibtisch. Hatte ich mir doch so viel Mühe gegeben hier wenigstens eine Stelle frei zu bekommen. Aber unter dem Duft her konnte ich das sicher entschuldigen. Duftete es hier mit einem Mal nach warmen Apfelkuchen.. Zimt.. Ganz weihnachtlich und man könnte meinen Lil hatte es extra auf diese Jahreszeit an hingespielt. Ich betrachtete den Teller, dann sah ich wieder der Schwarzhaarigen entgegen. ,,Wofür das?'', fragte ich schließlich nach und hob das Tuch an, entblößte sich darunter eben genannter Kuchen. Ließen mich meine Sinne doch noch nicht im Stich.

    Devraj
    Nach wenigen Minuten erreichte ich dann wieder eine weitere Gabelung von Cass' Spur. Die Blondine wusste wohl wie man spielte, wusste aber nicht, dass sie es hier mit einem knapp 360 Jahre altem Vampir zu tun hatte. Umso älter man war umso präziser war auch einiges. Zudem bekam man die älteren Generationen weniger unter. Immerhin hatten wir es schon so lange auf der Erde geschafft, da würden uns so ein paar Tölen doch nicht alles vermiesen. Pardon - Cass war natürlich keine dieser.
    Mein Blick schärfte sich auf eine deutlichere Spur. Das Prickeln und die Geräusche in Verbindung mit ihrem, für mich, unverkennbaren Duft. ,,Oh Cass, sag mir bitte nicht du bist schon müde.'', murmelte ich vor der Höhle in eben diese und betrachtete den Eingang. War mir das alles doch ein wenig suspekt wenn ich ehrlich sein sollte. Eine Wölfin und eine Höhle in die ein Vampir gelockt wurde. Da schrillten eben alle meine Alarmglocken die sich aufgebaut hatten über die Jahre - warum sie das nicht schon von Anfang an bei Cassady getan hatten blieb mir dennoch ein Rätsel. Stattdessen stand ich heute hier und sah diese Wölfin als meine Liebste an. Wie sich das Blatt doch wenden konnte, war ich jedoch immer schon ein Querdenker gewesen. Verwunderlich, dass ich es soweit nach oben geschafft hatte in diesem Ordnen.
    Vorsichtig trat ich hinein als ich die Umrisse der Blondine erkannte. Hatte sie sich wieder zurück gewandelt? Ich musterte die Silhouette und schmunzelte frech. ,,Ist das Fangen denn schon vorbei?'', fragte ich gespielt enttäuscht. Wusste ja bis dahin noch gar nicht was mir hier wirklich erwartete. Das Prickeln sich zunehmend verstärkte und weiter auf sie zu Schritt. Gewöhnten sich die Augen recht schnell an den Lichtumschwung und ich erblickte Cassady. Stand sie dort da wie von Gott geschaffen und mein Blick scannte sie einmal ab. Natürlich völlig ungeniert. Immerhin kannte ich die Frau schon in und auswendig, wenn man es so sehen wollte. Nur hatte ich noch nicht wirklich die Ehre gehabt sie wirklich vollends nackt zu sehen. Blieb für solche Spielereien weder die Zeit noch war das Ausziehen meist für uns zu umständlich, denn wir wollten uns in diesem Moment. Musste wohl auch nicht erklären, warum es nicht in Frage kam einfach die Klamotten zu zerreißen und unseren Trieben nach zu gehen, richtig?
    Mir stockte der Atem bei diesem Anblick. Das Tattoo was sich über ihre Hüfte erstreckte zog weiter nach oben zu ihrer Taille hin. Hatte dieses immer nur bruchstückweise gesehen. Schmiegte es sich so perfekt an sie heran, brachten ihre Kurven und die schmale Taille nur mehr zur Geltung. Das leise Knurren vor Begierde sprach in meiner Brust. ,,Du bist so wunderschön.'', raunte ich leise voller inbrunst. Wurde ich wahrlich mit dieser Frau gesegnet und das nicht nur vom Körper her. Auch wenn sie vielleicht eigentlich der Feind sein sollte.. Diese Hürde würde man irgendwie meistern können. Es gab für alles eine Lösung. Dennoch Cassady wusste wie sie sich in Szene zu setzen hatte.. Sei es angezogen oder nicht. Rekelte sie sich in diesen wenigen sanften Mondlicht welches hier nur schwach hinein schien. Ihre Haut so makellos bis auf die Tattoos.. Und bei Gott, ich glaubte diese machten mich noch verrückter nach dieser Frau. War sie perfekt eben wie sie hier vor mir stand. Sanft nahm ich ihre Hand und schmunzelte ihr charmant entgegen. Meine Augen blitzten auf und ich hob ihre Hand in der Meinen, veranlasste sie noch einmal zu einer Drehung und zog sie an mich heran. ,,Ich hab dich.'', raunte ich charmant lächelnd dicht an ihr. Ich hob ihre Hand an und setzte einen Kuss auf ihren Handrücken. War es für mich ein Geschenk genug sie so zu sehen - auch wenn natürlich das ganz andere Seiten in mir regte und wenn ich es nicht besser wüsste würde ich behaupten, dass meine Cassady davon sicher auch nicht abgeneigt wäre.
     
  14. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Er legte den Kopf schief und beinahe hätte ich vor lauter Augen niederschlagen das Zucken in seinen Mundwinkeln verpasst. Ich sah das als vollen Erfolg an! Er sah sich den Teller an, bevor er zu mir sah und fragte wofür. Kanntet ihr dieses seltsame Gefühl ertappt worden zu sein? Genau das war gerade in mir und ich spielte mit meinen Fingern vor mir um ihnen eine Beschäftigung zu geben. Er hob das Tuch an und der warme Kuchen verbreitete seinen Duft in dem kleinen Raum. Apfel und Zimt, eine herrliche Kombination und das Gewürz war für diese Jahreszeit sowieso perfekt. „Als kleines Dankeschön“, antwortete ich schließlich leise und schenkte ihm ein beinahe schon liebevolles Lächeln. Fühlte ich mein Herz rasen und wie die Gefühle in mir aufwallten. Ich liebe dich… dachte ich und sagte: „Dafür das du ständig auf mich aufpasst, vor allem auch die letzten drei Tage…“ Ich wusste nicht über das ganze Ausmaß Bescheid, aber das brauchte ich auch gar nicht. Ich wusste wie sehr Nate seine Unabhängigkeit immer geschätzt hatte und seit er mich an der Backe hatte war es damit vorbei. Sachte hob ich meine Hand und legte sie an seinen Unterarm, es war ein wundervolles Gefühl wie seine Wärme sofort an meine Handfläche traf. Doch mehr wagte ich wirklich nicht, zu tief saß die Angst das er mich doch noch von sich stieß, dass das vorhin wieder nur ein Ausrutscher seinerseits gewesen war. Ein schöner Ausrutscher ohne Zweifel. Eine Erinnerung die ich wie all die anderen auch sicher aufbewahren würde. Gott ich glaubte es mir egal wie er mich benutzte, solange ich bei ihm bleiben durfte… Manche mochten sagen das dies die Gedanken eines jungen Mädchens waren das zum ersten Mal verliebt war, aber das es in Wirklichkeit so viel tiefer ging für mich konnte keiner ahnen. „Es ist nur ein kleiner Ausdruck und ich würde gerne so viel mehr machen, aber meine Mittel sind dahingehend fürchte ich etwas beschränkt“, versuchte ich es irgendwie zu rechtfertigen, lächelte ihm dabei süß entgegen, entblößte die kleinen Grübchen die in meinen Wangen sonst versteckt waren. Denn in Anbetracht dessen was er alles für mich tat, war dieser Kuchen doch eher mickrig.

    Cassady

    Es war ein seltsames Gefühl hier im Dunkeln zu stehen und zu warten. Auf einen Vampir wohlbemerkt… ihn klar in den Vorteil zu setzen, dass er vermutlich gut sehen konnte, während ich nur Umrisse und Schatten sah. Ich nahm ihn natürlich schon vorher war, wie angedeutet spürte ich zuerst das Kribbeln unter meiner Haut. Ein Gefühl welches so aufregend und wundervoll war und zugleich eigenartig, da ich es nie zuvor auf diese Art gespürt hatte. Ich hörte seine Schritte und dann seine Worte. Schmunzelte als er fragte ob die Jagt denn schon vorbei sei. Er schien inne zu halten und ich wusste (!) er sah mich an. Betrachtete vermutlich meinen Körper und mir wurde jetzt schon völlig heiß darunter. Sein leises Knurren, jagte Schauer über meinen Rücken und ich setzte mich noch etwas mehr und ganz bewusst für ihn in Szene. Hatte er mich überhaupt schon einmal vollständig nackt gesehen? Ich glaubte nicht. Waren unsere Treffen doch eher immer sehr explosiv und wild gewesen. Zumal ausziehen sowieso unpraktisch war falls man sich schnell wieder richten musste. Seine Stimme erklang aus dem Dunkeln und verdammt. Welche Frau hörte diese Worte nicht gerne? Seine Stimme schliff über meine Sinne wie Schleifpapier, sorgte dafür dass das sehnsuchtsvolle Ziehen in meinem Unterleib nur stärker wurde. Ich schloss meine Augen, da ich ja nichts sehen konnte, konnte ich mich so zumindest auf meine anderen Sinne konzentrieren. Wohl auch ein Beweis dafür wie sehr ich Devraj vertraute. Ich zuckte nicht als er meine Hand ergriff, wie üblich folgte nach dem Kribbeln und wenn er endlich da war diese kleine Explosionen in mir, als wäre das was getrennt gewesen war endlich wieder zusammen. Erstaunlich… Ich öffnete meine Augen wieder und konnte sein Gesicht erahnen, die Konturen seines Gesichts hoben sich im seichten Mondlicht etwas ab, ließen mich das Schmunzeln und das aufblitzen seiner Augen erkennen. Wie zuvor schon drehte er mich herum, eh ich mich an seiner Brust wieder fand. Ich lachte leise auf als er mir zuraunte das er mich hatte. Mein Körper schmiegte sich wie von selbst an den seinen, schienen sie so perfekt zueinander zu passen. Nachdem er meine Hand geküsst hatte, löste ich diese von seiner und legte meine Arme um seinen Nacken. „Sieht ganz so aus“, hauchte ich als Antwort und ein kleines schnurren ging dabei mit. „Ich schulde dir also wohl eine Antwort hmm?“ schnurrte ich und stellte mich dabei auf die Zehenspitzen, drückte sacht meine Lippen auf die seinen. Oh ja es hatte durchaus seine Vorteile zu den größeren Mädchen zu gehören, auch wenn Devraj dennoch gut einen Kopf größer als ich war. „Ich nicht woher es kommt und wieso“, erklärte ich dann mit gesenkter Stimme, der Stimmung hier eben angepasst, während ich die Wärme die von ihm ausging sehr genoss. „Aber da ist dieses…Kribbeln das ich unter meiner Haut spüre wenn du in meine Nähe kommst“, versuchte ich es irgendwie zu erklären. „Es ist mir heute in dem Labor stark aufgefallen… Es ist nur ein kleines grießeln zuerst und steigert sich je näher du bist. Wenn du dann bei mir bist Knistert es förmlich in mir…“ fuhr ich fort und versuchte aus seinem Gesicht etwas herauszulesen. So gut ich das eben konnte. "Deswegen bin ich raus, weil ich deine Gegenwart gespürt habe... Ist das so ein Vampir Ding oderso?“ fragte ich dann und legte meinen Kopf etwas schief um die Fragezeichen in meinem Kopf noch zu unterstreichen und gleichzeitig rutschten dabei meine Haare über meine Schulter und legten meinen Hals frei.
     
  15. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Neugierig lauschte ich ihren Worten und sah sie weiterhin gebannt an. Beobachtete wie sie nervöser wurde und anscheinend auch nicht so recht wusste wohin mit ihren Händen. Als Dankeschön? Ich hob eine Augenbraue doch sie fuhr sogleich fort: „Dafür das du ständig auf mich aufpasst, vor allem auch die letzten drei Tage…“, murmelte sie vor sich her und meine Augenbraue senkte sich wieder. Hatte Riley was zu ihr gesagt? Mein Blick folgte ihrer Hand welche sie auf meinen Unterarm legte und dann zu wieder zu ihrem Gesicht. Lächelte sie mir entgegen. Spürte das Kribbeln in der Haut wo sie mich berührte und wiedereinmal wusste ich wenig mit mir selbst anzufangen. Doch ihre nächsten Worte brachten mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und ich schüttelte den Kopf. ,,Lil, du hast weitaus mehr schon für mich und mein Rudel getan.'', entgegnete ich ihr. Sollte sie doch gar nicht so von sich denken. ,,Ohne dich wäre ich wahrscheinlich schon tot und die meisten meiner Leute auch. Du hast genug getan.'', brachte ich dann, doch sehr sanft, hervor und sah ihr weiterhin entgegen. Erreichte mich ihr Lächeln genau, diese Grübchen die man nur wirklich selten bei ihr zu Gesicht bekam. Sie lächelte, lächelte viel in ihrem Leben trotz der ganzen Umstände die alle schon vorgekommen war. Bewundernswert, dass sie es noch nicht verloren hatte bei all der Kälte und den Niederschlägen um sie herum. Ich räusperte mich leise, verkannte wohl die Situation und was ich vielleicht eigentlich hätte tun sollen aber nein. Mein Plan war anders. Mein Blick schielte zu dem Kuchen, dann zu ihrer Hand die immer noch auf meinem Unterarm ruhte und wieder in ihr Gesicht. ,,Aber danke.'', meinte ich ehrlich an sie gewandt. Hatte sie doch schon öfter festgestellt, dass die Muffins und das andere Gebäck eben nicht von Hope gemampft wurden. Immerhin wollte ich ihr diesen 'Triumph' gönnen. Hatte sie sich schon die Mühe und Umstände gemacht. Waren dabei doch die Gedanken gleich wie weggeblasen, dass sie ihre Auszeit von mir nur all zu gerne nutzte. Immerhin hatte sie diese nicht wirklich für sich genutzt, was mir aber erst jetzt so richtig klar wurde. Sie hatte sich trotzdem wieder auf mich beschränkt. Hätte sie nur zu gerne jetzt an mich heran gezogen.. ihr auf andere Weiße gedankt aber nein.. Der Plan, der Plan. Sie hatte alles anders verdient. Konnte die Vergangenheit nicht ändern aber die Zukunft..

    Devraj
    Natürlich spürte ich jede Veränderung an ihrem Körper, der beschleunigte Herzschlag und auch die Wärme die von ihr ausging und auch zunahm. Ging es mir doch gerade in diesem Moment nicht anders und war fast schon überreizt. Sie hakte nach ob sie mir eine Antwort schuldete und stumm nickte ich, schmunzelte dennoch vor mich her. Sie legte ihre Lippen sanft auf die Meinen und natürlich erwiderte ich ihren leichten Kuss, dauerte er mir nur viel zu kurz. Hätte das Ganze hier gerne gleich zum Anderen gewendet aber ich genoss diese Zweisamkeit ohne die ständigen Gedanken im Hinterkopf. Ich hörte ihr aufmerksam zu und hielt inne als sie meinte, dass sie dieses Kribbeln spürte. Beschrieb sie mir eins zu eins die Bindung die ich sonst eigentlich nur von den Vampiren her kannte. Eben solche Bindungen wenn sich zwei gefunden hatten... Sie das Band eingingen miteinander und sich das stetige Vertrauen gaben. Ich hob eine Augenbraue, betrachtete sie weiter als sie sprach und war versucht sachte den Kopf zu schütteln. Gab es also solch eine Bindung eben doch zwischen Vampir und Wolf? Erst als sie ihren Kopf schief legte und verstummte resignierte ich ihre Frage und räusperte mich leise um mich aus meinen Gedanken zu fischen. ,,Nun ja..'', begann ich und sah in die grünen Augen welche mich völlig einnahmen. Wartete sie auf ihre Antwort und ich wusste nicht so recht wie ich es erklären sollte. Immerhin gab es das ja eigentlich nur zwischen Vampiren. ,,Es ist so.. Wenn zwei Vampire von einander trinken.. Sie auch auf der mentaler oder eben emotionaler Ebene verbunden sind.. Dann passiert so etwas. Sie haben dann die Bindung weiter vertieft könnte man sagen. Deswegen ist es immer so etwas besonderes. Anders als wenn man von .. irgendwem trinkt.'', erklärte ich und mein Blick wandte sich kurz an ihren Hals, welcher mit einem Mal mir offenbart wurde durch ihre Haare welche zur Seite nach hinten weg rutschten. ,,Es ist wie ein Band das einander enger verbindet und man ein besseres Gefühl für den Anderen bekommt. Es passiert also nicht mit jedem.'', fügte ich hinzu. Ein leichtes Lächeln breitete sich auf meinen Zügen aus. Lächelte ihr schon fast liebevoll entgegen. War somit für mich das Zeichen nur noch umso größer, dass Cass wohl wirklich die Meinige war. Wenn es denn kein Scherz der Natur war weil Wolf und Vampir sich so verbündeten. ,,Aber es kann auch wieder abebben. Sobald mein Blut irgendwann vollends aus deinem Körper ist. Das dauert in der Regel mehrere Tage oder Wochen.'', erklärte ich noch. Hoffte ich hatte nun keinen Fakt außen vor gelassen. Spiegelte dieses Band doch nur wieder wie sehr ich diese Frau vor mir begehrte und nicht nur ihren Körper. Sanft legte ich meine Hand an ihre Wange und strich mit dem Daumen über diese, betrachtete die hübsche Blondine in meinen Armen. Wollte sie jetzt nicht enttäuschen oder ihr irgendein schlechtes Gefühl geben in dem ich ihr sagte, dass es auch alles Falsch sein könnte. Also das dieses Kribbeln eher 'ein Ausrutscher' war und es wohl beim nächsten Mal nicht mehr passieren würde.
     
  16. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Er wehrte meine Hand nicht ab, schüttelte nur den Kopf und erklärte mir das ich doch schon so viel getan hatte. War das so? Ich biss mir auf die Unterlippe als er sagte das er vermutlich schon tot wäre und einige seiner Leute auch. Seine Stimme war dabei ungewöhnlich sanft, wobei man ehrlich sein musste und sagen… er sprach oft sanft mit mir. Solche Töne hatte er Cass oder anderen gegenüber eher weniger über. Ich bemerkte seinen Blick auf meine Hand und nahm diese schließlich zögerlich zurück. „Gerne“, hauchte ich leise als er sich bedankte. Für einen Moment legte sich schweigen über den Raum, doch ich fand keine Worte mehr. „Ich, werde mich schon mal hinlegen“, verkündete ich schließlich und wandte mich ab. Wollte ihn ja auch nicht weiter stören. Auch wenn die Frage danach was das vorhin gewesen war natürlich in meinem Kopf rumschwirrte. Um mir das Ganze zu verkneifen biss ich mir fest auf die Unterlippe um bloß nicht den Mund aufzumachen. Ich ging hinüber in das Zimmer wo unsere beiden Betten standen und beim Anblick von Nates, spürte ich doch wieder wie es mir heiß wurde. Gott, wie oft ich derlei Spielchen überstehen würde bevor ich endgültig den Verstand verlor? Mit einem Seufzen ließ ich mich auf meinem Bett nieder, knipste das kleine Licht auf meinen Nachttisch an. Ich hatte ein gutes Gefühl, er hatte den Kuchen angenommen und ich war mir fast sicher dass dieser nicht allzu lange bestehen würde. Ich rappelte mich nochmal auf um mich für die Nacht fertig zu machen, zog die Klamotten aus und schlüpfte in meine Hose und das Tanktop für die Nacht. Rasch schlüpfte ich dann unter das Laken und rollte mich wie so üblich auf der Seite zusammen. Ich löschte das Licht und lag noch etwas im Dunklen da, lauschte meinem eigenen festen Herzschlag und sah auf die Stelle wo ich vorhin noch mit Nate rumgeknutscht hatte. Fühlte sich das Ganze doch einfach viel zu gut an und doch tat es gleichsam weh nicht zu wissen woran man war. Zu sehen und mitzubekommen wie der Mann den man liebte dann lieber mit einer anderen schäkerte. Ich meine Cass und er hatten jetzt schon länger nicht…aber vermutlich lag das auch einfach an den Geschehnissen… Mit einem wehmütigen Seufzen, zog ich die Decke bis zu meiner Nase hoch und wusste wirklich selber nicht mehr wo mir der Kopf stand. Doch lieber klammerte ich mich an dieses schöne Gefühl von vorhin, als in Mitleid zu versinken bevor ich einschlief.



    Cassady

    Ich hörte ihm aufmerksam zu, so wie er es bei mir zuvor getan hatte. Er schien selbst überrascht über meine Ausführung und schien zu überlegen bevor er eben antwortete. Er sprach von zwei Vampiren die voneinander tranken und das es eben wie eine Art besonderes Band zwischen ihnen war… Nun, aber ich war kein Vampir. Definitiv nicht, das hätte ich wohl mitbekommen. Es passierte nicht mit jedem… ich ließ die Worte durch meinen Kopf gehen, doch sah ich auf das Lächeln auf seinen Zügen, was wohl hieß das es für ihn nichts schlechtes hieß. Die Neuigkeit das dieses Band irgendwie zwischen uns war. Ich meine nicht das ich regelmäßig Blut von Dev trinken wollte, aber es hatte schon etwas erotisches(?) gehabt. Es hatte mich auch äußerst angesprochen als er von mir getrunken hatte. Nun bis auf die Tatsache das er mich da wohl leer getrunken hätte, hätte ich ihn nicht stoppen können, aber generell… Ein wohliger Schauer lief bei dem Gedanken an den kurzen scharfen Schmerz und das saugende Gefühl über meinen Rücken hinab. Absurd oder? Eigentlich hätte ich es verabscheuen sollen, aber ich war… neugierig und mehr als angetan offensichtlich. Seine Hand an meiner Wange holte mich wieder ins hier und jetzt zurück und ich schmiegte mich in seine Berührung. Das alles hier zwischen uns war doch absurd. Als Wolf und Vampir hätten wir uns hassen sollen und doch war hier alles ganz Anders und ich wollte es auch gar nicht anders. Devraj…so wenig ich selbst über seine Vergangenheit und dergleichen wusste, so wusste ich doch das ich nur mit ihm zusammen sein wollte mit jeder Faser meines Körpers und Geists. Ich hatte es verdrängt und versucht zu vergessen, aber das ging nicht. Er war mein! „Mmh… das klingt ja schon sehr romantisch“, stellte ich mit einem Schmunzeln fest. „Sowas hätte ich deiner Rasse gar nicht zugetraut“, fügte ich keck hinzu, wollte ihn natürlich nur damit aufziehen. Kam aber nicht umhin mich zu fragen, was es über mich aussagte das ich es auch spürte? „Und… was machen wir nun mit diesem angebrochenen Abend mein Blutsauger?“ fragte ich schließlich und die Zweideutigkeit in meiner Stimme, die Art wie ich meinen Körper an ihm rieb, sagte wohl nur zu deutlich was ich so im Sinn hätte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24 Feb. 2021
  17. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich nickte als Lil dann schließlich meinte, dass sie sich schon einmal hinlegen würde. Sollte sie das tun, anscheinend hatte ihr der Spaziergang mit Riley wohl gereicht. Musste zugeben, dass ich selbst auch müde genug war. Hatte das Training wohl seinen Rest getan und dennoch hatte ich mir vorgenommen den Stapel hier zu Ende zu bringen. Also ließ ich Lil allein rüber gehen - immerhin brauchte sie mich nicht beim Schlafen, richtig? So wandte ich mich an den Stapel und immer wieder stahl sich der Geruch des Kuchens in meine Nase. Musste auch zugeben, dass für mich das Abendessen ja auch ausgefallen war und.. er roch verdammt gut! Also zog ich das Tuch wieder weg. Hatte sie noch eine Gabel mit auf den Teller gelegt und nahm mir diese zur Hand. So vertilgte ich den Kuchen während der Arbeit nebenher und musste mir selbst eingestehen, dass sich Lilly wieder dermaßen übertroffen hatte. War dieser Kuchen die Sünde selbst, der Geschmack von Apfel in diesem weichen Teig zusammen mit dem Zimt.. Brachte es einen schon fast in vorweihnachtliche Stimmung, welche sonst hier immer ausblieb. Konnte mir Lil sehr gut vor Weihnachten bei meiner Mutter vorstellen, wie sie alles dekorierten und tagelang backten. Ein Schmunzeln kam auf meine Züge und wendete mich dann wieder den Papieren zu, immerhin wollte ich nicht erst morgen früh hier fertig werden.

    Devaj
    ,,Romantisch, ja so kann man es auch nennen.'', murmelte ich belustigt und knurrte leise, recht verspielt, auf als sie meinte, dass sie das unserer Rasse gar nicht zugetraut hat. ,,Du hast uns so vieles nicht zu getraut, meine Teuerste. Und dennoch stehst du hier heute in meinen Armen, richtig?'', hakte ich nach und grinste ebenso frech daher wie sie es tat. Verstand auch sehr wohl ihre Anspielung im nächsten Moment und legte meine Hände an ihre Hüften. ,,Nun.. Mein Hundemädchen...'', überlegte ich gespielt und legte den Kopf leicht schief, musterte sie dann noch einmal als ich sie etwas von mir geschoben hatte. Begutachtete diese attraktive Frau hier vor mir und konnte das leise Knurren nicht unterdrücken welches vor Begierde wieder aufflackerte. ,,Vielleicht wüsste ich da noch was.'', raunte ich als ich sie wieder an mich gezogen hatte. Drehte sie noch einmal in meinen Armen, damit sie auch mit dem Rücken zu mir stand. Befreite ihren Hals von den Haaren, welche sich wieder dorthin verlagert hatten. Hauchte einen Kuss direkt unter ihr Ohr, den nächsten an ihren Hals. ,,Ich hoffe das schwebt dir auch im Sinn.'', raunte ich erneut, mit rauer Stimme, dicht an ihrem Ohr. Ein Arm fixierte ihre Taille wollte nicht so schnell, dass sie meinem Griff entkam, die andere Hand bahnte sich an ihrem Tattoo auf der rechten Hüfte ihren Weg. Über den Oberschenkel weiter zur Innenseite. Spielte etwas mit ihren Reizen. Ließ erst die Fingerspitzen ihre Haut streicheln, bevor ich an der Innenseite etwas zupackte und ein Knurren aus Kehle kam. Verteilte gleichzeitig die Küsse am Hals und auf der Schulter, reizte die weiche Haut mit meinen Zähnen. Immerhin durfte man den Vorteil nicht vergessen, dass sie hier schon nackt vor mir stand und ich noch vollkommen angezogen war.
     
  18. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Wir üblich waren die ersten Minuten oder Phasen meines Schlafs ruhig oder auch mit schönen Träumen gesegnet. Ich konnte auch nicht sagen was es war, was mich da in so manchen Nächten heimsuchte. Dann schnürte sich meine Kehle immer etwas zu und die Brust fühlte sich an als würde sich jemand draufsetzen. War es wohl schon etwas chronisches oder dergleichen? Eine Panikattacke nur in einer ‚sanften‘ Form? Immerhin hatte es genug Nächte im Bordell auch gegeben in denen ich stumm in der Nacht geweint hatte. Man lernte dabei leise zu sein, damit keiner es mitbekam, wollte man nicht das irgendjemand mitbekam wie verletzlich man war und wie sehr einen alles mitnahm. Ich hatte den Mädchen stets ins Gesicht gelächelt, gesagt das alles gut werden würde, doch wenn ich alleine in meinem kleinen Zimmer gewesen war. War es fast als würde ich unter der Last die auf mir lag zerbröseln wie morsches Holz. Ich hatte aufgehört zu zählen, wie viele Nächte ich aufgewacht war wie jetzt. Die Augen brannten schon und die erste Träne lief über meine Nasenspitze hinweg. Ich schluckte und sah auf das leere Bett neben mir. Es war ein Reflex das ich mich gleich umdrehte, den Rücken zukehrte damit man nicht sah wie die Tränen liefen. Ich rollte mich etwas enger zusammen, wischte über die Augen doch es brachte nichts. Sich dagegen zu wehren brachte ebenso nichts, denn dann würde das Schluchzen kommen, also ließ ich sie laufen, biss auf die bebende Lippe und schloss die Augen wieder unter den Bildern die mich verfolgten. Nacht für Nacht… unter dem harten Training von Nate hatte es Nächste gegeben wo ich einen komatösen Schlaf gehabt hatte und einfach süße Schwärze da gewesen war. Ich atmete einmal tief ein und zittrig wieder aus –das ließ sich nur schwer verhindern. In ein paar Minuten würde es wieder vorbei sein… und dann könnte ich weiterschlafen…

    Cassady

    Er hatte vollkommen Recht was seine Rasse betraf. Ich seufzte gespielt theatralisch. „So ungern ich das sage, aber du hast wohl recht“, antwortete ich mit einem kecken Zug um den Mund und zwinkerte ihn zu. Er schien meine Anspielung sogleich verstanden zu haben, denn sein Tonfall änderte sich, seine Hände legten sich auf meine Hüften und ich erschauerte völlig unwillkürlich. Versengte er regelrecht die Haut welche er berührte. Er drückte mich erst von sich und sein heißer Blick löste das gleiche Gefühl aus wie seine Berührungen. Ich biss mir auf die Unterlippe und drückte meinen Rücken etwas mehr durch um ihn natürlich die Brüste auch von ihrer besten Seite zu präsentieren. Er raunte mir zu das er da was wüsste und zog mich wieder an sich, nur allzu willig ließ ich das mit mir machen. Spürte seinen starken Körper in meinem Rücken, klammerte mich dabei an seiner Hand fest die mich hielt. Ließ den Kopf in einer sinnlichen Geste sogleich zur Seite fallen als er nach meinen Haaren griff. Ich keuchte heiser auf als seine Lippen die empfindliche Haut an meinem Hals berührten. Das Knurren in meiner Kehle zeugte wohl nur allzu deutlich davon das ich genau das gleiche im Sinn hatte wie er. „Mmhhhmm… ich glaube so etwas in der Art hatte ich tatsächlich auch im Sinn!“ antwortete ich ihn mit belegter Stimme mit stockenden Atem. Spürte seine Hände an meinem Leib wandern. Ich presste mcih mehr an ihn, während ich meinen Hintern auch aufreizend an ihm rieb. Legte den Kopf soweit es ging in den Nacken und lehnte ihn somit an seiner Schulter an. Meine Knie wurden ganz weich als er meinen Schenkel packte und mit seinem Mund mich oben reizte. Spürte das prickeln dort wo er seine Zähne an meiner Haut kratzen ließ. Gott es war abnormal wie sehr ich mir schon beinahe wünschte das er mich biss oder?! Es war beinahe so übermächtig wie der Wunsch nach seinem Sch.wanz in mir. Allein die Vorstellung von womöglich noch beidem zusammen, ließ mich tatsächlich schon beinahe zum Höhepunkt kommen. Gott, wenn Dev nur wüsste was in meinem versauten Köpfchen gerade alles so abging! Ich war ihm ausgeliefert und angesichts dieses Spiels war es aufregend und reizend natürlich. Noch wollte ich ihn natürlich seinen Spaß lassen, bereitete er mir doch auch Spaß. „Du hast viel zu viel an!“ knurrte ich schließlich, denn ich wollte mich an seiner Haut reiben, nicht an dem Stoff den er noch trug. Spürte allerdings das die Reibung die ich verursachte ihn durchaus auch antrunte, denn das da was sich gegen meinen Hintern presste war gewiss keine Taschenlampe!
     
  19. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Müde rieb ich mir die Augen und legte das letzte Papier zur Seite. Der Kuchen schon gefuttert und ich fertig mit der vorgenommenen Arbeit. Würde ich mir selbst keine Ziele stecken würde es wohl nie was werden. Jetzt ab ins Bett.. Doch meine Aufmerksamkeit wurde schnell wieder gefordert als ich das Atmen der kleinen Schwarzhaarigen wahrnahm. Hatte mich vorhin schon einmal vergewissert ob alles gut war aber sie atmete ganz normal.. Nur jetzt war irgendwas anders. Ihr Herz schlug schneller und die Atmung war leicht erhöht.. Aber irgendwie unregelmäßig als würde sie die Luft anhalten.
    Ich runzelte die Stirn und stand schließlich vom Schreibtisch auf, sparte mir das Strecken der müden Gliedern und lief zur anderen Tür hinüber. Wortlos sah ich auf die Kleine welche sich im Bett zusammen gekauert hatte und begriff erst Sekunden später, dass sie weinte. Krampfte sich bei dem Gedanken mein Herz zusammen. Wieso? Hatte ich vorhin was falsches gesagt? Wortlos trat ich in das Zimmer ein, nahm dabei kaum den Blick von ihr. Sie drehte sich nicht zu mir um, sagte nichts oder tat irgendwas. Lag einfach nur stumm da und schien eher in einer Art Starre. So schnappte ich mir mein Kissen, ohne wirklich darüber nachzudenken und legte es auf ihr Bett neben das Ihre. Hatten wir recht viel Glück, dass die Betten an sich immer ein gewisses Übermaß hatten und ich so nicht gleich aus dem Bett fiel. Zumindest wäre sie dann wenigstens wieder aufgeheitert.. Wollte erst nachfragen doch beließ es einfach dabei und legte mich zu ihr. Nicht mit unter die Decke, wusste überhaupt nicht ob es sowieso angebracht war aber sie sagte auch nichts. Konnte Lil sehr wohl gegenüber mir das Wort ergreifen und ich würde nie etwas tun was sie nicht wollte - das würde sie ja mittlerweile auch wissen. Vorsichtig legte ich mich also zu ihr und noch vorsichtiger ihren Arm um sie herum. Wollte ihr Schutz geben vor.. was auch immer. Hatte selbst einfach das Bedürfnis für sie da zu sein und hoffte inständig, dass sie aufhörte zu weinen. Schmunzelte in mich hinein als ich ihren Körper wenig an dem Meinen spürte. Fühlte es sich mit einem Mal so unglaublich gut an sie in meinem Arm zu wissen.. Vorsichtig zog ich sie mit meinem Arm ein Stück weiter an mich, schob diesen noch dabei zwischen ihre Arme, so dass die Hand in Höhe ihres Halses lag. ,,Gute Nacht, Lil..'', hauchte ich leise. Wollte gar nicht groß nach fragen oder der gleichen. Wollte ihr, wie schon gesagt, einfach den Schutz und Halt geben. Wollte sie weder weinen hören oder sehen.

    Devraj
    Sie knurrte auf und das entlockte mir ein freches Grinsen. Hatte ich schon die ganze Zeit auf diese Aussage ihrerseits gewartet. ,,Hab ich das?'', hakte ich nach. Das verschmitzte Grinsen immer noch auf meinen Zügen. Sie rieb sich weiter an mir und das leise Grollen blieb beständig in meiner Brust. Tat sie so wenig und konnte mich so überaus gut reizen. Ich löste meine Hände von ihr und streifte die Jacke ab. Unsacht fiel diese gen Boden und kurz darauf folgte auch gleich mein Oberteil, so dass wenigstens mein Oberkörper schon entblößt war. Sollte sie das gleiche Recht erfahren und so wie ich Cassady kannte bestand sie auch darauf. Sie drehte sich um, natürlich um nichts zu verpassen, aber bevor ich mich hier weiter entledigte legte ich meine Hände an ihre Wangen und zog sie zu mir heran. Die Augen blitzten auf, ehe ich meine Lippen auf die Ihren legte und ihr einen lustvollen Kuss abverlangte. Fu.ck, wie ich diese Frau vergötterte! Und dabei sollte ich sie eigentlich von grundauf hassen. Immerhin war sie eigentlich die befeindete Rasse. Aber so teuflisch gut.. Bei allem was sie tat. Spürte ihre Hände wie sie auf Wanderschaft gingen und mit einem Grinsen löste ich mich wieder von ihr. Die dunklen Augen auf ihren Blick fixiert als ich mich selbst daran machte die restliche Kleidung von mir zu streifen. Musste nicht erwähnen das mein Körper schon vollends auf die Blondine angesprungen war, nicht?
    Kaum hatte sie den Moment genossen mich einmal zu mustern da zog ich sie auch schon wieder an mich heran, verlangte ihr erneut einen heißeren Kuss ab. Biss ihr kurz auf die volle Unterlippe und löste mich wieder. Sollte das hier doch nicht mehr allzu lange dauern, immerhin hatten wir uns genug gereizt. So hob ich die Blondine auf meine Hüften, zuerst war es ihr Rücken der an der Wand ruhte, ehe ich mich dagegen lehnte. War die Distanz zur der Wand doch in schnell dank der Schnelligkeit überbrückt. Außerdem war es eher unklug ihren Rücken aufzukratzen, denn sie heilte immerhin sehr langsam..
    Unter dem nächsten heißen Kuss hob ich sie wieder etwas an, brauchte es nicht lange bis ich sie vorsichtig auf mir herab ließ und sie teilte. Spürte die Enge und auch wie erwartungsvoll sie diesem Moment wohl entgegen gefiebert hatte. War sie mehr als nur bereit. Verging ein leises Knurren und die Zähne welche die feine Haut an ihrem Schlüsselbein reizten, bevor ich auch schon mit meinem Rhythmus begann. Wobei Cass eher hier die Oberhand hatte.
     
  20. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Lilith

    Ich nahm wahr das Nate den Raum betrat, verhielt mich einfach ruhig und bewegte mich nicht. So wie ich es immer tat, spürte nur wie mein Rücken sich etwas mehr anspannte. Ein Teil in mir wollte einfach nicht das er das sah, ein Anderer wollte nichts mehr als sich an ihn kuscheln. Meine Augen hatte ich immer noch geschlossen. Ich dachte schon er würde sich jetzt in sein Bett legen und es würde gut sein. Aber dann spürte ich eine Bewegung in meinem Rücken, hörte das dumpfe Geräusch eines Kissens. Die Matratze bewegte sich und mein Herz schlug gleich schneller. Ich schlug meine Augen halb auf, mein Mund öffnete sich. Wollte schon etwas sagen, aber er klappte wieder unverrichteter Dinge zu. Spürte das Gewicht auf mir und seinen harten Körper in meinem Rücken. Er zog mich weiter an sich und auch sein Arm wanderte weiter. Ich blinzelte und wusste gerade nicht was ich davon halten sollte, wartete beinahe schon darauf das er mich zur Rede stellte. Wofür ich wirklich keinen Kopf hätte, aber es kam nur ein 'Gute Nacht, Lil..'. Ein sachtes Lächeln trat auf meine Züge und meine schweren Lider glitten zu. "Gute Nacht..Nate", hauchte ich ebenso leise. Mein Körper entspannte sich und ich erlaubte mir mich an ihn zu lehnen. Hieß diese Geste sehr willkommen. Das Gefühl als würde mir jemand die Brust zusammendrücken wich allmählich und die Tränen versiegten, bevor ich wieder einschlief. Fühlte mich sicher und geborgen... fast wie in einen Kokon.

    Cassady

    Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen ihn dabei zuzusehen, wie er sich aussah. Selbst wenn es nur Silhouetten und Konturen waren die ich sehen konnte. Eh ich mich versah fand ich mich auch schon wieder zwischen Mauer und Mann wieder. Ich klammerte mich an seinen Schultern fest. So vereinten wir uns und ich umschlang seine schmalen Hüften mit meinen Beinen, verschränkte die Knöchel über seinen Hintern. Es war wundervoll und ich ließ mich einfach vollkommen fallen, fiel es mir so erschreckend leicht bei Devraj. Nach unserem sehr intensiven Liebesspiel, kam es natürlich so wie es kommen musste. Wir mussten jeder in seine eigene Welt zurückkehren. Während er zurück zum Vampirrevier ging, trottete ich den Weg durch den Wald zurück an die Stelle wo unser Spiel angefangen hatte. Bemühte mich dabei unsere Spuren und Gerüche zu verwischen. Nicht das die Patrouille noch irgendwie auf uns kam. Schließlich las ich meine Klamotten noch auf, hielt sie im Maul fest, als ich durch das Tor schlüpfte und an den Wachposten dort vorbei schritt. Niemand sah verwundert drein das ich als Wolf hier entlang lief, war es doch durchaus normal in einem Lager voller Werwölfe. Ich stellte mich vor meiner Hütte auf die Hinterpfoten und drückte sie einfach auf. Schob sie mit meinen Körper auch wieder zu. Ließ die Kleidung in meinem Maul fallen und streckte mich erstmal in meiner tierischen Gestalt. Viel zu lange hatte ich sie schon nicht mehr ausgeholt gehabt. Das letzte Mal an jenem Abend eben. Ich schüttelte meinen Körper und somit das Fell aus, bevor ich mich wandelte. Ein Lächeln lag auf meinen Lippen und ich genoss Devs Geruch und das herrliche wunde Gefühl zwischen meinen Beinen welches von unserem Liebesspiel zeugte. Leider konnte ich das so natürlich nicht stehen lassen, weswegen ich wieder einmal nach dem Fläschchen griff und mich und meine Klamotten einsprühte. Morgen früh würde ich nochmal duschen gehen und gut wars. So ging ich dann schließlich mit einem Lächeln das nur ein verliebtes Mädchen auf den Lippen hatte ins Bett. Vielleicht würden wir es ja irgendwann tatsächlich schaffen neben ihn einzuschlafen und auch wieder aufzuwachen. Richtig Kitschig der Gedanke.
     

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